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GAG490: Eunus und der erste Sklavenkrieg

52m 36s

GAG490: Eunus und der erste Sklavenkrieg

In der 490. Folge des Podcasts "Geschichten aus der Geschichte" kündigen die Gastgeber Daniel und Richard eine besondere Werkstattfolge für die 500. Folge an. Hörer können bis Ende März Fragen und Audionachrichten einsenden, die in der 500-minütigen Jubiläumsfolge beantwortet werden. Die Moderation übernimmt erneut Susi Lichtenberger. Zudem wird ein zweiter Live-Termin in München am 21.10. bekannt gegeben, da die erste Show ausverkauft ist. Der inhaltliche Schwerpunkt der Folge liegt auf dem ersten Sklavenkrieg auf Sizilien im 2. Jahrhundert v. Chr. Daniel erzählt die Geschichte des Sklaven Eunus, eines syrischen Propheten, der durch angebliche Wunder wie Feuerspeien und Weissagungen Einfluss gewann. Unter der unmenschlichen Behandlung durch reiche Grundbesitzer wie Damophilos wuchs der Zorn der Sklaven. Eunus prophezeite ihnen göttlichen Beistand, woraufhin sie einen Aufstand planten. Die Hauptquelle Diodorus Siculus ist jedoch unzuverlässig: Sie basiert auf verlorenen älteren Werken und wurde aus der Perspektive der Sklavenhalter verfasst. Dennoch zeigt die Geschichte, wie die brutale Ausbeutung und Rechtlosigkeit auf Sizilien zu einem explosiven Konflikt führten, der als Blaupause für spätere Aufstände wie den des Spartakus diente.

Transcription

7458 Words, 47550 Characters

German
* Musik * Lernen ist ein bisschen geschichtet. Lernen ist ein bisschen geschichtet. Dann werden siehnen. Der Reporter, wie das sich damals jetzt richtet. Wie das ist, wie das ist, damals jetzt richtet. Hallo und herzlich willkommen bei Geschichten aus der Geschichte "Meiname ist Daniel". Und "Meiname ist Richard". Ja, und wir sind zwei Strodiker, die sich Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte erzählen. Und immer abwechselnd und immer so, dass der eine nie weiß, was der Andere im Erzählen wird. Genau, so ist es. Richard, weißt du was? Mhm, was denn? Wir sind angelangt, bei Folge 490. 490. Ja. 490 und weißt du, was es bedeutet? Es bedeutet, dass wir in zehn Wochen unsere 500's des folgen Jubiläumfeiern werden. Richtig. Und da ich die Folge zu verantworten hätte, wenn wir im normalen Rhythmus bleiben, denke ich, wir sollten irgendwas anders machen. Ich will die Verantwortung nicht haben. Na gut. Mach mal was anderes. Wir machen was anderes. Was auch was ist, was wir schon mal gemacht haben. Ja. Wir werden so wie bei der 300. Eine, wie zu ich sagen, eine Werkstattfolge machen. Eine Werkstattfolge und zwar so, dass wir Fragen werden, die uns zugespielt werden können. Und wir schon länger dabei sind, dass Prozederätet 300.folge noch im Kopf hat. Wir werden einen Formular haben, also wenn es ein Link geben, da kann man Fragen reinschreiben. Wir werden aber auch einen Ort haben, wo man Audio-Nachrichten hochladen kann. Audio-Nachrichten, oder ja, Nachrichten mit, was auch immer, Fragen an uns, die wir dann im Zug der 500.folge alle beantworten. Also alle, so viele es halt geht. Ja, genau. In meinen 500.folge bedeutet 500 Minuten. Ja, wird die Folge gehen. Das ist jetzt ja ansage. 5.00 Minuten haben wir Zeit. Na, vorresteider sind wir zwei Wochen im Schneiden. Es geht sich nicht aus. Wie sagt man so, wir fokussieren uns mal auf Glückwünsche und auf Fragen, die einschwendet werden? Kritik wird ausgeblieben. Gerne auch Kritik natürlich. Ja, natürlich. Aber wir wählen ja aus. Wir wählen aus. Genau. Und ich freue mich auch, verlautbaren zu dürfen, dass wir in der selben Formation des Ganze wieder machen werden. Wer sich erinnert, in der 300.folge wurde, das Ganze genial moderiert durch meine Kuzine, die Susi-Lichtenberger. Und die hat sich bereit erklärt, das Ganze Ding nochmal mit uns zu machen. Ja, dich freue mich schon sehr drauf. Ja. Wie kann man in die Fragen einsenden richtet? Ja, dazu gibt es einen Link, bzw. Links in unseren Show Notes. Und wir werden auch an den eigenen Blogpost verfassen, wo das Ganze nochmal genauer steht, was man machen kann, wo man Fragen hochladen kann, wo man Audio hochladen kann. Und werden darauf dann immer wieder verlinken, damit das alle wissen. Die Fragen und die Audio-Teile können hochgeladen werden, bis Ende März. Dann brauchen wir ein bisschen Zeit um das Ganze zu wrangle. Und dann machen wir mal 500.folge. Sehr gut, wir haben noch 10 Wochen Zeit, das Ganze zu verhauen. Gut, das war die eine Hausmeißelige Sache, die wir zu verkünden haben. Und es gibt noch eine zweite, nämlich München, war ihr ausverkauft im Zekuskrone. Und es gab jetzt die Möglichkeit, noch einen zweiten Termin in München zu machen und sage es ab jetzt Tickets. Genau, die sind schon im Vorverkauf. 21.10. da ist der neue Termin, also einen Tag vor dem anderen Termin. Und ja, also wer das verpasst hat, für den einen Termin Tickets zu kaufen, hat jetzt die Möglichkeit, ich glaube da gibt es noch viel Auswahl. Ich denke auch, das soll jetzt erstmal für eine Weile erreichen. Ansonsten ist die Tour schon ziemlich ausverkauft. Es gibt noch ein Partikel zu den Telfs in Essen und Tanofa. Gute Hausmeißeliges. Ein aufregendes Jahr, das sich da anbarnt. Ja, das ist hier entfaltet. Ja, entfaltet, ist gut, ja. Ja, wer Fibroh, ich hab langsam das Gefühl, ist in den Pfad auf. Ja, genau. Nach dem e-beglangen Jänner. Es ist ja auch so vorkommen, dass der Jänner massiv war. Ja, eigentlich, Hauske, da war drei Monate lang. Aber gut, jetzt sind wir im Februar und jetzt geht es dahin. Ja, ich hab das gut, das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich glaube ich gefühlt im Januar. Nur eine Woche gesund waren, das war die Woche, wo ich in Wien war, wo wir uns getroffen haben. Gute timing. Ja, gut, das timing. Und das ist vielleicht auch ein guter Hinweis, weil letzte Woche, also wer die Folge gehört hat, hat gehört, dass meine Stimme da eine gemassen angeschlagen war. Das war Folge 489 und Richard weiß dann noch, wo er ums dagegen ging. Ja, wie soll ich sagen, es war ein gewisser Kunstgriff von dir, weil du hast einenseits der Geschichte des Konzils in Konstanz erzählt. An der Seite hast du auch die Geschichte eines Manuscript-Detektivs erzählt. Sehr gut, manuscript-Detektiv. Brat-Scholini. Sehr gut. Brat-Scholini, der war eine Arbeitsloswurde. Der Beschlossen hat, er macht sich jetzt auf die Suche nach Manuscripten Antike-Autorn. Genau, und die haben sich also abschriften. Genau. Und er hat es einiges gefunden und es wird dazu auch im Feed-Gek, der jetzt bald kommt auch noch eine lustige Anikdote dazu kommen. Na, aber. Du wurde mir gestern zugefied. Sehr gut. Sehr gut. Das bedeutet Richard für die Folge 499. Ah, bist du verantwortlich. Ich habe ja vorhin Quatsch erzählt. 500, wie hast du? Die 500-Stimmt. Die 500-Stimmt. Die 500-Stimmt, die Bödeste du machen, wenn wir den dort beibehalten, das heißt, wir müssen gar keine. Die Sonderfolge wird bei Folge 51 stattfinden. Wir haben noch eine Woche Zeit. Na, na. Die 500-Stimmt. Ja, die machen wir gemeinsam. Ja, sehr gut. Aber ich muss mich langsam mal den Gedanken gewinnen. Dann bin ich werde die ungeraden und du bist in die geraden. Ich bin jetzt in der Karte. Die Adiatorenschule ausbricht. Da brennt schon eine andere römische Probein zum Zwar. Sie zielieren. Hier erhebt sich eine Armee aus fürs klaften Menschen gegen ihre Besitzer und bietet damit, so könnt man argumentieren, eine Art Blaupause für den Aufstand des Spartakus. Daniel, ich werde hier in dieser Folge die Geschichte des "Einos" und des ersten Sklavenkriegs erzählen. Wir werden uns dabei anschauen, wie das funktionieren konnte, wie weit das Ganze ging, was die Antwort rum war und vor allem auch, was die Antiken Quellen dazu schreiben. Und warum wir uns hier noch weniger als sonst einzig auf die narrativen Quellen, also die Antiken-Geschichtschreiber verlassen können als sonst. Fantastisch. Ich bin schon sehr gespannt. Ich kenne ehrlich gesagt Spartakus nur aus Hollywood-Verfähmungen. Und ich habe sonst wenig Ahnung davon. Und finde es natürlich auch faszinierend, weil das ist, glaube ich, auch da Grund. Warum das auch als Film und auch als jede so gut funktioniert, weil es einfach so faszinierend ist, dass es überhaupt diese Gladiatorien gab. Ja. Also, ja, ich freue mich. Sehr gut. Dann lass uns doch einfach gleich einmal nach Sizili entspringen. Seit jeher eigentlich ist diese Insel im Mittelmeer ein umkämpfterknoten Punkt zwischen Kulturen und Diversen möchten. Also zuerst zielen hier Fönizier und Griechen. Sie richten Handelsstätte wie Syracus und Sergäster. Mit Wohlstand kommt aber auch Rivalität. Also die Griechen, die kämpfen gegen die Kattage. Die Kattage kämpfen dann gegen die Römer. Im dritten Jahrhundert vor der Zeit, wenn die Brechen nämlich die punischen Kriege aus. Also zwischen Kattago und Rom. Über zwei Schlachten des zweiten punischen Kriegs habe ich auch mal gesprochen. Einmal zu Beginn dieses Kriegs, nämlich die Schlacht von Kanne in G.A.G.1989. Und dann über jene Schlacht am Ende dieses zweiten punischen Kriegs. Kriegsdischlacht von Samar in G-A-G393. Es ist aber der erste punische Krieg im Zurgedessen, die Römer Syracus und der südküste Sizilienz belagern, die Stadt fällt und mit ihr dann auch die Unabhängigkeit der Insel. Im Jahr 200, 12, vor der Zeitenwände wird Sizilien Römische Provinz die erste außerhalb Italienz. Und ab jetzt wird die Insel ausgebaut und ausgebeutet. Also Sizilien wird die Kornkammerums. Es wird dann Umschlagplatz für Warnhaus und ganzen Mittelmeerraum und die Kontrolle, die Räumen über Sizilien ausübt, ist eine, wie soll ich sagen, mit Eisener Faust. Und um all diese Arbeit auf dieser Insel bewältigen zu können, da ist viel Arbeitskraft nötig und die kommt vor allem von Sclavn. Woher aber kommen dieses Klavn, die auf Sizilien all diese Arbeit verrichten? Die werden im Grund, dass allen Ecken des Mittelmeerraums hierher verschleppt. Da größte Zustrom entsteht durch die römischen Eroberungskriege. Also mit jedem Feldzug führen römische herführer Tausende von Gefangenen nach Italien und Sizilien, wo sie dann auf den Märkten verkauft werden. Wer gegen Rom verliert, verliert oft nicht nur seine Freiheits- sondern oft auch jede Hoffnung auf eigenes Leben. Kriege ist aber nicht der einzige Quelle. Piraten z.B. durch Streifen, die mehrere vor allem im Osten und überfallen Küstenstätte, verschleppen Männer, Frauen und Kinder und verkaufen sie dann an römische Händler. Und dann gibt es auch noch den Sclavmhandelselbst, der florierendes Geschäft, bei dem Menschen z.B. aus Galdien, dem östlichen Mittelmeer oder Nordafrika nach Sizilien gebracht werden. Manchmal sind es auch lokale Herische, die ihre eigenen Leute in die Sclaverei verkaufen, im Tausch gegen römische Waren oder auch im Tausch gegen Schutz. Aber nicht alles klarwinnern und Sclavmssizilien wurden gewaltsam dorthin gebracht. Manche werden dort geboren, also Kinder von Sclavmmüttern, die selbst nie Freiheit gekannter. Unter den Fasklachten finden sich Menschen unterschiedlich daherkommt. Darunter Syriere, einen von denen werden wir gleich einmal kennenlernen oder Kielikeer, also der Region im südosten kleinen Asins, auch so einer wird uns im Laufe dieser Folge noch begegen. Diese Vielfalt dann herkunft und auch Erfahrungen, die steht allerdings im starken Kontrast zu einer Gemeinsamkeit, nämlich erlebenvolle Brutalität und Entbehrungen, also Prügelstrafen, Mangelern, Nahrung und Kleidung, die ständige Anderung von Gewalt. Für die meisten ist es der Alltag. Manche wie zum Beispiel die Viehhirten, die haben ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit, aber selbst die werden oft sich selbst überlassen, werden gezwungen, sich mit Deepstahl oder Raub durchzuschlagen und wer sich wert, riskiert folgter oder den Tod. Und es ist genau diese Mischung aus unmenschlicher Behandlung, völliger Rechtlosigkeit und wahrscheinlich auch die Erinnerungen einer verlorene Freiheit, die an explosiven Nährboden schafft. Dieser Zorn, vor allem auf jenes Klavierbesitzer, die sehr unmenschlich agieren, die wächst. Weil wir dürfen wir nicht vergessen, unter diesen Klaren da sind viele ehemals freie Menschen, die von den römischen Armen verschleppt worden sind oder auf Märkten verkauft worden sind und der nicht vergessen, was es bedeutet selbst, über das eigene Leben zu bestimmen. Das Ganze ist also ein Pulverfass, das in die Luft gehen und einen regelrechten Flächenbrand auslösen wird. Wir wissen nicht genau, wann alles begann. Unsere primäre Quelle dafür ist der Geschichte-Schreiber, Dioderos-Sykulos, den ich schon ein einigen anderen Folgen erwähnt habe, zum Beispiel, als sie über die Schlacht an den Thermopülen gesprochen haben, G-A-G-422 und Dioderos, beziehungsweise Diodor, wie er auch genannt wird, der nennt als den Beginn dieses Aufstands des Jahr 141. Also so ein bisschen über Umwege erschreibt das sie ziele nach dem Ende des zweiten punischen Kriegs 60 Jahre Frieden genossen hat und der zweite punische Krieg endet im Jahr 201 vor der Zeit und wenn man dann rechnen, dann müsste eigentlich 141 sein, dass diese Aufstand beginnt. Andere Quellen, die berichten eher von 135, 136 oder so vor der Zeit in Wände. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo oder zwischend, weil diese Wut und das Bedürfnis nach Veränderung und vor allem dieses Bedürfnis nach Freiheit, das ist immer da und es wächst und wächst über die Zeit. Es gibt aber einen Auslöser, zumindest wenn man Dioderos glauben darf. Es ist die Grausungkeit, das Klaufenbesitzer in der Nähe von Enner, einer Stadt im Inneren der Insel. Also mitten drin, das die Stadt auch manchmal als der Bauchnabel, sie Ziliens bezeichnet werden. Und besonders ein Name sticht bei Dioderos hervor. Damofilos, ein reicher Gutbesitzer, der seines Klavinnen und Klavinnen mit Schlägen, Hunger und willkürlichen Strafen quält. Da hast gegen ihn und seines gleichen der Wext und mit ihm auch vor allem der Wunsch nach Vergeltung. Also so sehr, dass seines Klavinnen jetzt einen Aufstand planen. Nur sie wollen sich zumindest auf eine Art absichern, das ist der richtige Zeitpunkt ist. Und hier kommt jetzt unser Protagonistinspiel, "Einuss". Bevor ihr die aber von diesem Mann erzählt, lasse mich noch einmal über den vorhin erwähnten Geschichtschreiber Dioderos sprechen. Dioderos Cyclos, der hat in der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts vor der Zeitenwende. Gleibt also eine Zeit nach jener, über die wir jetzt gerade sprechen. Und er ist an Geschichtschreiber, den der Historicapieter morden, als einen der RIVATIF Historien beschreibt. Also jemand, der für uns vor allem deshalb interessant ist, weil er für seine Texte die texte ältere historiker heranzieht, von denen wir aber keine Texte überliefert haben. Na ja, wenn das das Problem wird, ist wir in der letzten Folie. Ganz genau. Also du hast es ja als du über Bradscholini gesprochen hast schon ausgeführt, der Großteil der Texte aus der Antike, der ist verloren. Oft wissen wir über ihre Existenz nur über andere Texte, die sie referenzieren oder zusammenfassen. Und bei Dioderos beziehungsweise jenem Text, in dem er über die Geschehenisse auf sie zielen schreibt, das wäre der zweite Teil, seine Bibliotheker, da ist es auch so. Also dieser Teil ist nämlich nur über Zusammenfassungen im Werk eines gewissen Fosjos erhalten. Der Patriarch von Konstantinopoul im 9. Jahrhundert war. Der hat der Werk verfasst, das heißt auch Bibliotheker. In der Forschung wird es deshalb oft auch als Muryobibloss, bezeichnet, also so viel bedeutet wie 10.000 Bücher, damit es hier keine Verwechslungsgefahr gibt. Außerdem gibt es noch eine Zusammenfassung in den exterbter Historiker, die von büzantinischen Gelehrten unter Konstantinem zweiten Porphyrogenitus gesammelt worden sind. Lange Rede kurz zu sehen. Wir müssen uns bei dieser Geschichte vor allem auf ein Werk verlassen, das fast 100 Jahre später geschrieben wurde, aus der Sicht jener, disklaven Besitzen, das wiederum auf dem Werk eines anderen Historikos fußt, dessen Werk wir aber auch nicht mehr haben. Und schließt sich dann von einem weiteren Gelehrten in Teilen zusammenquast worden ist. Ich werde nachher nochmal genauer darüber sprechen, was das für die Geschichte das Klavemaufstände auf Sie zielen als ganzes bedeutet. Jetzt aber müssen wir es im Kopf behalten, wenn ich darüber spreche, wie unser Protagonist Eunus bei Diodorus beschrieben wird. Wegen Eunus, dem Namen, wenn man jetzt sicher aufs Eunus oder Eunus geht, von aus, dass es Eunus ist, weil es so krischische Wurzel hat und Eure vorselbe, dass die viel verwendet wird. Deswegen hängen jetzt weiterhin Eunus. Und dieser Eunus, wie soll ich sagen, laut Diodorus ist ein Figur vor aller Widersprüche. Er ist ein Sklave, er ist ein Wunder, er ist ein Mann mit Einfluss und er ist ein Mann mit einem mysteriösen Hintergrund. Ursprünglich stand er aus Syrien, genauer aus Apamir am Orontes und für die Römer gehört er damit zu einem Volk, dem sie sowas wie ein natürliche Neigung zur Knächtschaft nachsagen. Vorurteile es sich durch die gesamte Antike zieht. Wir nach sie zielen gelangt weiß nicht klar. Es ist sehr gut möglich, dass er ein Opfer davor in erwähnten Piraterie oder auch das Klavemhandels war. Und er ist wohl auch auf sie zielen, dass er den Namen Eunus erhält. Also er heißt ursprünglich nicht so. Dieser Name wurde ihm von seinem Besitzer Antigenes gegeben und wie soll ich sagen, wie du später noch hören wirst, die Übersetzung dieses Namens ist ein bisschen irreführend, der wird nämlich als freundlich oder mit guten Absichten übersetzt. Sein Besitzer Antigenes, der lebt in der vorhin schon erwähnten Stadt Ender. Und die Stellung, die Eunus bei Antigenes hat ist er besondere. Er ist nämlich ein Hausklave. Aber das von Anfang an war oder ob er vorher die herrschen und harten Bedingungen eines Ergastolomals, eines römischen Sklaven und Arbeitsgefängnisses, erleiden hat müssen. Das wisst man halt, es kann aber sehr gut sein. Es ist aber nicht nur seine Herkunft oder seine Position, die ihn von anderen Sklaven auf sie zielen unterscheidet. Eunus ist anbeter der syrophonizischen Muttergöte den Atagatis, auch bekannt als Astarte. Und schon lang bevor irgendwelches Klaven den Aufstand Planern hat Einos den Ruf eines Profeten und Wundertätes. Also er behauptet zum Beispiel die Zukunft vorhersehen zu können. Und es ist Agabe, die ihm so behauptet, er von Atagatis, also dieser Götting verliehen wurde. Die oderus glaubt es nicht. Wie soll ich sagen, liegt damit wahrscheinlich auch nicht zur falsch. Er beschreibt die Beissagungen des Einos als Täuschung. Seine Fähigkeiten als Art Taschenspieler Trick. Bekannt wird Einos nämlich für etwas, das ihm so ein bisschen den Ruf eines Margias einbringt. Er soll während er seine Weissagungen trifft, Feuer speinkön. Die oderus macht recht schnell klar, dass das ganze kein göttliches Zeichen sei, kein Wunder, sondern einfach nur ein sehr smarter Trick. Einos benutzt nämlich laut die oderus eine Durchbord, den Nussschale oder Muschel und legt er glühende Kohlen rein und steckt sie im Mund. Und wenn er durchblässt, dann schlagen Funken und flammern aus seinem Mund. Also das ganze ist ja Illusion, aber es ist eine, die wirkt. Also diese Fähigkeiten, die machen ihn wertvoll. Zunächst einmal für seinen Besitzer Einos unterhält seinen Besitzer. Und wenn der fest mal veranstaltet, dann unterhält er auch die Gäste. Er zählt Geschichten, er zeigt, so seine Wunder und er macht Prof. Zeihungen. Als Gegenleistung kriegt er dann so ein paar gute Speisen von den Tellern der Gäste. Und in genau diesem Rahmen beginnt er dann auch seinen Aufstieg selbst vorher zu sagen. Er spricht davon, dass eines Tageskönig sein wird. Die meisten der Gäste, die nehmen das als Sonn-Witz an, ja, verstehende Salz und Witz, weniger als der düstere Vorarnung, aber ihr meins wörtlich. Und Einos lässt sich dann auch von diesen Gästen das Versprechen abnehmen, sie im Fall seines tatsächlichen Aufstiegs zum König zu verschonern. Trotz seiner Sonderstellung bleibt Einos ein Sklave. Also er fühlt sich weiterhin den anderen Sklavem auf sie Ziele verbunden, ein Eiligen der Weise und sie auch ihm, seine Weistagungen, seine Geschichten und sein Glaube, einer kürtliche Bestimmung. Die geben vielen anderen Sklaven auch Hoffnung. Und genau das ist der Grund, warum sich die von Darmofilos geplagten Sklaven jetzt an Inventen. Sie haben in den Schloss gefasst, sich zu erheben gegen ihren Besitzer, aber bevor sie handeln, suchen sie nach einer Art Bestätigung, nach einem Zeichen, das sie dann sagt, sie richtig handeln. Und wer ist dafür besser geeignet als der Wahrsager aus Syrien? Diodeurs schreibt es Einos als sie ihn fragen, ob sie aufbegehren sollen, dass Einos dann jetzt sofort antwortet, sondern sich erst in so Art trotz versetzt, als würde auf göttliche Eingebungen warten. Dann fragte auch noch nach, wie die Wissen was genau sie planen und erst danach verkündete, dass die Götter und Göttenen auf ihrer Seite stehen. Für Diodeurs ist das auch wieder ein Beweis für Erteustung. Also Einos gibt sich nicht als Prophet, weil er göttliche Eingebungen hat, sondern weil er weiß, dass es ihm Einfluss verschaffen könnte. Ob sie jetzt göttliche Eingebungen ist oder nicht, das Ganze ist der Anstoß, den dieses Klaven benötigt haben. In einem feierlichen Akt schwören sie einander Treue, sie bekräftigen damit ihr Bündnis und dann wird relativ schnell gehandelt. In der Dunkelheit der Nacht brechen sie zuerst einmal in die Ergastula ein, also dieses Klavengefenknes befreien die Eingesperten und dann sammeln sie sich außerhalb der Stadt enner und da wächst ihre Zahl. In der ersten Nacht sind es schon 400 und mit allem, was sie in Waffen finden können, ziehen sie jetzt zur Stadt. Einos geht mit ihnen und wieder inszenierte sich da als Wundertäter. Er lässt sein Feuerwunder aufleuchten und für die Anwesenden ist dieser Zeichen der Bestätigung, dass sie nicht allein kämpfen und dann stören sie einander. Es gibt keine Vorabarnung, es gibt keine Möglichkeit für die Römer sich zu organisieren und die Wut, die sich über Jahre aufgestaut hat, bricht sich jetzt Bahn, die Klavenbesitzer und ihre Familien, die werden gezielt angegriffen, die Gewalt ist brutal, aber nicht ganz wahllos. Während die ersten Kämpfe toben, schließen sich dann auch weiteres Klaven aus der Stadt an, erheben sich gegen ihre eigenen Herren, suchen die diese Misshandel haben und es wird offensichtlich das viele auf genau diesen Moment quattet haben und der Aufstand ist jetzt also nicht mehr attart einzelner, es ist richtige Bewegung geworden. Einer der Hauptgründe für den Aufstand ist ja die Grausungkeit von Dermofilus und seiner Frau Megalus. Die sind zu jener Zeit nicht in der Stadt, die Rebellen suchen sie, aber finden sie, nehmen sie gefangen und führen sie dann inketten nach Änder zurück. Und der Schauplerts ihrer Bestrafung ist symbolträchtig, es ist nämlich das Theater der Stadt. Also der Ort an dem sonst Geschichten erzählt werden, der wird jetzt zum Ort eines Schauprozesses gegen eben jene, die symbolisch für das Leid, dass die Sklavinnen und Sklaven über die Jahre und die Jahrzehnte Litten haben verantwortlich sind. Diodorus beschreibt, dass Dermofilus versucht sich zu verteidigen, zu erklären, kommt aber nicht zur Arbeit. Zwei Sklaven, Herméas und Zeugsis, die lassen ihn gar nicht ausreden. Sie töten ihn direkt im Theater. So eine Frau Megalus wird von ihren eigenen Märkten, die sie jahrelang gekwält hat, hingrichtet, die Tochter allerdings, die laut Diodorus, die Sklaven, wie man freundlich behandelt hat, die bleibt verschont. Also die Rewennen lassen sie in die nahegelegene Stadt Kathina zu verwanden bringen. Angeblich geleitet sie sogar einer des Klaven, der ihren Vater erschlagen hat dorthin. Was als nächstes passiert, ist wahrscheinlich der größte Unterschied zu den Klavenaufständen, die wir sonst aus der Antike kennen, all voran jener Aufstand des Spartakus. Stadt nämlich nur ihre Freiheit, erlangen zu wollen, um sich im zugedästen an ihren Peinigerinnen und Peinigerinnen zu reichen, wollen die Aufständischen von einer mehr. Einer ist jetzt nämlich komplett in der Gewalt dieser Aufständischen, aber was jetzt? Sie brauchen eine Ordnung, sie brauchen eine Führung und sie wollen halt auch mehr als einfach nur ihre Freiheit. Und um das zu verwirklichen, wählen sie jetzt jenen Mann, den in den Anstoß, den in diese göttliche Erlaubnis gegeben hat, zu ihrem Anführer. Und Einos wird zum König auskrufen. Er verliert auch keine Zeit, seine Macht zu festigen. Er versammelt, die Sklaven lässt weitere Exekutionen anordnen, verschirmt aber zum Beispiel diejenigen, die Waffen herstellen können. Es ist auch nicht für ihn und für dieses neue Königreich arbeiten. Auch seine eigenen Besitzer, Antigene, seine Frau Pütter, die sterben auf seinen Befehl. Er kleidet sich jetzt den Königliche Gewänder, er nennt seine Gefährte in der Name leider nicht überliefert ist, zur Königin. Er nennt auch Berater und er nimmt einen neuen Namen an. Er heißt Vortan Antiochos. Er ist ein Name, der an die Herrsche des Selokidenreichs erinnert. Also einem dieser Tiertoken starten, die nach dem Tod Alexander's des großen Entstanden sind. Wir wissen ja aus früheren Folgen, dass sich viele immer in irgendeiner Art und Weise zu Alexander und seinem Erbezugehörig sehen wollten. Einer ist da auch keine Ausnahme. Ja, so wie es dann später die Mittelalter alle mit Karl-Dingroßen gemacht haben. Genau. Na ja, und drei Tage nach der Oberung von Ender ist die Amel des Einos auf über 6.000 Dank wachsen und der Aufstand, der dehnt sich jetzt auch aus, greift auf das Umland über. Eines fällt allerdings auf. Die Joderus beschreibt keine ausgeklügelten Pläne, keine Strategie, die über die Stadt rausgeht. Alles was passiert scheint zur Art Kettenreaktion zu sein. Entfesselte Wut, Vergeltung der Wille zur Freiheit. Die Kontrolle über Ender ist aber nicht das Ende, sondern es ist der Anfang. Aus diesem Racheakt wird jetzt ein regelrechter Krieg und eben auch ein eigenes Königreich. Was mit improvisierten Waffen beginnt, das wird dann schnell zu einer organisierten Bewegung. Also mit jeder eroberten Staat, mit jedem besiegten Sklavenbesitzer sichern sich die rebellen neue Waffen, neue Kämpfe und neue Macht. Die Joderus beschreibt die Plünderungen relativ wage. Aber das Bild des Bleibt es recht klar. Die Erhebung in Ender, das ist kein isoliertes Ereignis, breitet sich aus und mit ihr wächst dann auch der Biederstand gegen Rohm. Während im Osten der Insel Onos als König regiert, er hebt sich im Süden an weitere Anführer und zwar jener Mannos Kielikin, den ihr am Anfang erwähnt habt. Sein Name ist Cleon. Kann gewöhnliches Klave, sondern eigentlich einer farrener Räuber auch und färrete Züchter und jemand, der das Kämpfen gewohnt ist. Inspiriert vom Erfolg dieser rebellen Ender, sammelt er in Aggregentung, dem heutigen Aggregento, eine Armee von 5.000 Mann, nimmt die umlegenden Gebiete ein und schafft der zweite Front gegen diese römische Ordnung. Und hier zeigt sich jetzt auch einen entscheidender Punkt. Cleon agiert dann nicht unabhängig. Die Joderus beschreibt, dass er sich Einos unterordnet, so wie ein Generalsein im König. Ob die beiden wirklich direkt zusammen gearbeitet haben oder ob Cleon Einos einfach so als oberste Autorität anerkennt. Das wissen wir nicht genau. In den Augen ihre Feinde sind sie jetzt aber eine vereinte Kraft und damit sehr sehr gefährlich. Es sind mittlerweile auch nicht nur die Verklaften, die sich erheben. Die Horde russ berichtet, dass auch frei bewohner Siziläns gegen die Großgrundbesitzer kämpfen. Also es ist wahrscheinlich die Aroganz und auch erreicht um der Römer, die über die Jahre für massive Spannungen auf Sizilien gesagt haben. Und jetzt wo dieses alte System ins Wankengerät, das schlagen eben auch die freien Bewohner, die aber als zu wenig davon abbekommen haben, die schlagen jetzt auch zu. Da zoren dieser neuen Mitstreiterinnen und Mitstreiter richtet sich aber nicht nur gegen die Herrschenden, sondern vor allem auch gegen das, was sie besitzen. Also während die Rebellen unter Einos darauf achten, Städte und Vorräte zu sichern, setzen die freien aufständischen ganze Landstriche in Brand, zu stören ernten, hinterlassen, verbrannte Erde, also für sie ist es keine Befreiung an sich, sondern eine Verkältung. Aber unabhängig von ihrer Motivation verstärkt ihre Beteiligung den Aufstand jetzt erheblich. Also als Klaven-Revolte wird breitere Erhebung gegen die herrschende Lieds-Sizilienz. Wir haben, wie es so oft, keine Zahlen, auf die wir uns richtig verlassen können. Die Orderschreibt von 200.000 Personen, was sicherlich zu viel ist, andere Historiker eher so von 60 bis 70.000. Es ist immer noch ziemlich viel. Auf jeden Fall kontrollieren diese Rebellen jetzt bald mehrere Städte, sichern sich Lebensmittelvorräte und stören auch die Handelswege und die Getreide vor Sorgungroms empfindlich. Und für ein Moment schaut es auch so aus, als könnten sie die gesamte Insulöber nehmen. Der Erfolg dieser Rebellen liegt aber nicht nur in ihrer Entschlossenheit. Die römischen Behörden auf sie Ziele sind nämlich schwach, sie sind unvorbereitet, sie sind völlig überfordert. Also während sich der Aufstand immer weiter ausbreitet, gibt es eigentlich keinen schnellen Gegenschlag, keine entschlossene Gegenwehr. Die Insel ist zwar römische Provinz, aber sie ist kein Kerngebiet der Republik. Also hier gibt es keine permanente Garnesom, es gibt keine schnellen Eingreiftruppen. Die militärische Presenz besteht im Grund aus einer Legion unterstützt von italienischen Bundeskennossen. Also viel zu wenig, um so eine Revolte zu begegnen, die sich ja innerhalb kürzester Zeit wie ein Flächenbrand über der ganzen Insel ausbreitet. Die ersten römischen Befehlshaber, die nach Änder geschickt werden, die haben eigentlich keine Chance. Ludzios Ys 1 oder der ersten Ankömmlinge, der muss sich mit 8000 Lokalen Truppen behelfen, also mit 8000 Sizilianern, reguläre Legionäre hatte keine. Und die Römer unterschätzen einfach komplett diesen Aufstand. Sie setzen auf diese improvisierten Einheiten, wollen er schnell in jeder Schlagung, aber das Gegenteil tritt ein. Die römischen Truppen, die gegen die Rebellen geschickt werden, der erleiden eine Niederlage nach der anderen. Es sind amähen der Konsolen, also das höchste politische Amt, in das man gewählt werden kann in dieser Republik. Und die Scheitern an der Größe dieser Rebellen amähe und sehen einfach nicht vorbereitet auf so ein langwierige Kampagne. Floros, ein weiterer römischer Historiker der zweiten Jahrhunderts, nachter Zeiten, wenn der lebt, der berichtet, dass die rebellen römische Feldlage erobern, römische Truppen zurückdrängend und immer mehr Städte in ihre Gewalt bringen. Also neben Ende auch morgantiner Tauremänium, das vorhin erwähnte Agregentum, Katana, die Sklaven kontrollieren jetzt schon weite Teile der Insel. Tatsächlich wird sie Jahre dauern, bis rum den Ernst der Lage wirklich erkennt. Das neue Königreich und der Einos, beziehungsweise Antiochus, hat mittlerweile sogar schon eigene Münzen prägen lassen. Erst 134 Vorderzeitenwände, also mindestens vier, vielleicht auch sieben Jahre nach Beginn der Revolte, er abhängig davon, wenn wir jetzt glauben, Schenken wandert es ganz zu begonnen hat. Erst dann übernimmt der Konsolgeius Fulvius Flakus des Kommandos. Er bringt mehr Truppen, mehr Erfahrung, der kriegt sie sich aber weiterhin. Der widerstandere Bellen ist einfach zu starke Einfluss, reichte es einfach schon zu weit. Es wird ein erster Feldzug des Dritten Konsolges sein, damit betraut wird, nämlich Publius, Ropelius, dass ein Umschwung kommt. Also Rom setzt jetzt auf eine gezielte Restrategie. Die Rebeilen werden belagert, ihre Städte werden isoliert und in Ende und Tauremänium gelingt den Römern dann schließlich durch Verrat die Festungen einzunehmen und jetzt beginnt ihre Wollte zu brücken. Und hier schauen wir uns jetzt noch mal im Detail an, was Theodoros über die letzten Tage des ersten Sklavenkriegs auf sie zielen schreibt. Es gibt hier nämlich ein paar Details, die wieder deutlich machen, aus welchem Blickwinkel Theodoros diese Geschehnisse beschreibt. Als die Römer enner schließt sich zurück erobern, bleibt Einnuss nur die Flucht und er zieht sich laut Theodoros mit tausend seiner treuesten Männer zurück. Die wissen allerdings, dass ihr Schicksal besiegelt ist. Also Ropelius ist ihnen dicht auf den Fersen und an einen Kommern ist jetzt eigentlich nicht mehr zu denken. Bevor sie sich aber den Römern ergeben, fassen die Männer einen Schluss. Sie töten sich gegenseitig und nicht in die Hände ihrer Feinde zu fallen. Es ist ein letzter Akt des Widerstands, den ihnen Einnuss aber nicht gleich tut. Er fliegt weiter und Theodoros macht klar, während seine Gefolgsleute in Tod wählen läuft die Anführer davon. Versteckt in einer Höhle wird Einnuss schließlich dann gefasst und an seiner Seite sind nicht seine letzten offiziere keine Soldaten oder ähnliches, sondern sein Koch, sein Becker, sein Masseur und ein Unterhalter. Es ist absurdes Szene, die von Theodoros absichtlich so betracht wird. Sie soll zeigen, dass Eines kein Krieger war, sondern an Mann, der sich jetzt in die Bequemlichkeit klüchdet hat. Dann ehemaliger Sklave, der früher seine Herrn unterhalten hat und der jetzt wie einer von ihnen lebt. Also ein König ohne Reich, ein Anführer ohne Herr Meh, aber mit all den moralischen Verfehlungen eines Königs, die jemand Video deodoros ihn nur zuschreiben kann. Warum macht, nachdem sie in Kvangen nehmen, allerdings keinen Märtyra aus ihm? Wird nicht hingrichtet, wird gefangend normen, wird ins Gefängnis gesteckt, manche Quellen nennen Morgantina auf sie Ziele, in als sein letzten Aufenthalt so hat andere nennen Rom. Was wir wissen ist, dass es stirbt, allerdings nicht durch das Schwert, auch nicht auf dem Schlachtfeld offensichtlich, sondern an einer Krankheit. Dieodoros beschreibt das ein Körper verfällt und seine Haut quasi in ungeziehverzufällt. Es ist ein eklaregender Tod und zwar eine wie in die Antikinautoren oft jenen Andichten, diese Fahrungen. Und genau hier zeigt sich auch die Absicht dieser Quelle. Also Einos darf kein Helz sein, er stirbt nicht wie ein Hellenistischer König mit Schwert in der Hand, sondern er stirbt wie ein Feigling allein in seiner Zelle. Seine Krankheit wird zum Sinnenbild seines Charaktes, er ist ein körperlicher Verfall, Spiegel zu den moralischen Verfall wieder, der ihm von den Römern zugeschrieben wird. Mit seinem Tod endet der erstes Klavenkrieg. Der Römische Konsolropilius, der macht auch kurzen Prozess, die letzten aufständischen diefern getötet und die Provinz wird regelrecht gesäubert. Die Römer kehren jetzt zur Normalität zurück und die Erinnerung an ihre Wolkte, verfasst von die Joderus, die soll als Marnung dienen. Aber hinter dieser Römischen Propaganda der bleibt eine unausweichliche Wahrheit. Einos hat das Römische Imperium für Jahre in Aufruhe versetzt. Und obwohl seine Geschichte von seinen Feinden geschrieben worden ist, bleibt sie bis heute erhalten. Bevor er eine Geschichte über Einos und den ersten Klavenkrieg, sie ziel ins Beende, lasst mich nochmal über die Joderus, seinen Bericht und über die Rezeption des Aufstands in der Geschichte-Swissenschafts-Sprechung. Peter Morten, der Historiker, den ich vorher schon erwähnt habe, hat ihm ja 23er Werkstherr öffentlich, dass die gängige Erzählung über diesen ersten Klavenkrieg ziemlich in Frage stellt. Was wirklich nur eine Wolte, versklavter Menschen gegen ihre Besitzer oder was eine Ereignis mit weitreichenderen sozialen und politischen Ursachen? Morten argumentiert, dass es nicht nur um die Befreiung aus das Klaverei ging, sondern um eine grundlegende Herausforderung dieser bestehenden Machtstrukturen. Also, die Beilen sind nicht einfach nur geflogen. Sie haben ja eigene Monarchie errichtet. Gegenordnung zur Römischen Herrschaft. Das deutet darauf hin, dass viele von ihnen vielleicht gar nicht versklavtern, keines Klarten waren, sondern eben jene Menschen, die sich schon vorhin sie zielen in einer prekären sozialen Position befunden haben. Morten stützt es vor allem auf seiner kritischen Betrachtung und sehr genauen Lesung des Textes von Diodaroß. Also diese Text wird so wie Morten das beschreibt. Oft als er rein historisches Dokument lesen, Morten sieht darin aber eher so erformtes sozialen Kommentar. Soziale Kommentar, der im ersten Jahrhundert die Ängste der römischen Oberschicht widerspiegelt. Also Diodaroß erklärt den Aufstand mit der Grausamkeit der Herren, aber genau das so Morten sei eine sehr bewusste Erzählstrategie. Wer behauptet, dass der Aufstand nur wegen schlechter Behandlung ausbricht, geht stillschweigend davon aus, dass es auch eine gute Behandlung gibt, die dies klarbereitern auch rechtfertigen können. Aufwällig ist dabei auch, wie Diode raus die Rebellen beschreibt. Also sie handeln in seiner Darstellung nie als eigenständige Bewegung, sondern sind immer nur Anhänger von Onos oder anderen anführen. Und damit reduzierte die Erzählung des Aufstands auf das Wirken einzelne Figuren anstatt die tieferen gesellschaftlichen Spannungen, die ja offensichtlich dort geherrscht haben zu thematisieren. Dabei gibt es Hinweise, die zeigen, dass sie ihre Wollte viel mehr war als einfach nur diese spontane Erhebung unter einem seiner koresmatischen Anführer. Und ein Hinweis ist natürlich die Tatsache, dass sie eigene Münzen geprägt haben. Also Diode raus beschreibt es eher als akkautische Bewegung, dass Münzen geprägt wurden. Und insgesamt gibt es 19 Münzen noch, die gefunden worden sind. Also wirklich 19 Stück, 19 Stück, aus mehreren Chargen. Also zeigte sie über ein gewissen Zeitraum, die sie Münzen geprägt wurden, wo eben auch der Name ein Tiochus draufsteht. Und es zeigt, die wollten noch neue Ordnung aufbauen. Und haben offensichtlich auch so artorganisierte Verwaltung gehabt, dann sonst noch hätten seit diese Münzen geprägt. Revolte, die sich nur am Rache dreht, so wie es oft in der Geschichtsschreibung dargestellt worden ist, bei diesem Aufstand, die hätten wohl keine eigene Verwaltung geprägt. Und ich habe so vorhin schon bei meiner Erzählung zum Ende des Einnuss angedeutet. Antike Erzählungen über es klar vom Aufstände, die Folgen oft bestimmten literarischen Muster. Also Antike Ertoren, wie Diode raus den Nutzen diese Berichte nicht nur um historische Ereignisse festzuhalten, sondern auch um diese moralischen Botschaften zu vermitteln. Sie zeigen damit auch was passiert, wenn die Herrschenden ihre Macht nicht korrekt aussieht. Also wenn sie ihres Klavennett korrekt halten. Und ihre Wolte wird so zu einem art warnenden Beispiel. Wer seines Klaventschlecht behandelt, provoziert Aufstände, wer die Ordnung wart, der verhindert sie. Also Peter Mortens Schluss ist, dass der Aufstand weit mehr war als uns Klavenkrieg. Also die römischen Quänen versuchen ihn auf recht einfaches Narrativ zu reduzieren, ein Gruppe entbrechtete Menschen kämpft für ihre Freiheit, scheitert und wird er nicht. Die Realität könnte aber weit komplexer sein und vielleicht ist es an der Zeit äunos und das aufbegehren, dieser entbrechteten auf sie zielen nicht nur als an das Klavennaufstand zu betrachten, sondern als einen Aufstand gegen Rom selbst. Sehr, sehr spannende Recherte, also nicht nur, dass ich überhaupt keine Erinnerung hatte von Eunos und von Klavennaufständen überhaupt, also aus wie gesagt, die Hollywood-Verfilmungen von Sparta-Kus. Find ich das äußerst, was du jetzt am Ende auch gesagt hast, weil es gibt dir oft zu diesen Spruch, dass die Sieger die Geschichte schreiben. Oh, und dann bin ich davon, wie immer dazu steht, kann man natürlich das auch diskutieren, aber was ich schon zeigte, es hat jetzt schon ganz schön lange gebraucht, dadurch, dass die Quellen jetzt alles quasi aus Sicht der Herstenden geschrieben wurden, ganz schön lange gebraucht um das aufzubrechen, wie es jetzt offenbar 2000 Jahre später erst passiert ist. Ja, ich fand es auch so fasziniert, weil ich habe ursprünglich eben gestoßen auf diesen Klavennaufstand und habe gedacht, das klingt interessant, aber ich bin nichts davon gehört und dann habe ich angefangen zu lesen und habe dann eben gesehen, dass das Morden dieses Buch geschrieben hat und war so fasziniert, weil ich sehe, wir denken immer so ja, oder, oder, wir denken es, ne, aber viele Leute, die so, wenn ja Geschichte über die Antike, da ist schon alles gesagt, was man sagen kann, nur und es erinnert mir auch ein bisschen an meine Geschichte, die ich macht darüber, die Antoninische Pest, wo gewisse Dinge, die zum Vorschein kommen oder neue Möglichkeiten, die wir haben, zum Beispiel das Klima von damals zu beleuchten oder zu schauen, was wirtschaftlich passiert ist. Dass wir dann neue Rückschlüsse ziehen können, was sie hier enttarauff und bei Morden ist, ich habe es jetzt nicht sehr ausgeführt, aber es sind vor allem eben auch die archäologischen von der. Es ist hin natürlich die Münzen, aber es ist auch so, dass Morden erklärt, dass archäologische Funde zeigen, dass diese großen Latifum, die die Hoderos beschreibt, die existiert haben auf Sizilien, also diese riesigen landwirtschaftlichen Betriebe, die in erster Linne von Sklaven und Sklavenan bewirtschaftet worden sind, dass die so auf Sizilien wahrscheinlich gar nicht existiert haben, sondern dass es eher kleinere Betriebe waren. Das heißt, was von Dior daraus so dargestellt wird, dass es dieser Aufstand gegen diese großen Herrn waren und dass es in erster Linie um einen Aufstand gegen die brutale Behandlung das Klaven war, das wird von der Archäologie so eigentlich nicht unterstützt. Das heißt, es ändern sich ja auch heute noch hier diese Darstellungen und was mir hier auch so fasziniert hat, ist, dass wir im tatsächlich bei vielen dieser Dingen aus der Antike so wenig Informationen haben, aber trotzdem so unsere narrativee draus basteln. Weil Morden kritisiert natürlich auch das viele historische Rennen und historische Rennen, die über die das Sklavenkriege geschrieben haben, dass die den Text von Dior daraus einfach als die historische Wahrheit anschauen. Das sieht es nicht zum Beispiel unter diesem Blickwinkel betrachten, dass Dior daraus natürlich auch für bestimmtes Publikum geschrieben hat und dass er die Art und Weise, wie er Geschichte schreiben hat, dass das auch am gewissen Muster folgen hat müssen. Ja, klar. Und dieses Muster weiben, dass das nicht einfach nur einen Tatsachen bericht ist, sondern dass es auch amoralische Lehre haben muss. Man kann sich, glaube ich, auch Antike Gesellschaften nicht so gut in ihrer Komplexität vorstellen, als wir uns andere Gesellschaften vorstellen können. Deshalb glaube ich, überliefert sich auch oft so ein unterkomplexes Bild von Gesellschaften. Ja, weil es ist nicht unsere Gesellschaft, wir können uns viele Dinge einfach nicht vorstellen. Die beziehungsweise, andererseits ist es natürlich auch so, dass wenn wir dann über das Antike Rom sprechen, das ist ja auch, das ist so wie wenn man übers Mittel leitere. Das sind Tausend Jahre. Und das Antike Rom, da haben wir unterschiedliche Erprochen, die sehr unterschiedlich sind, also die auch in der Art und Weise, wie hier regiert worden ist und wie Krieg führt worden ist, die sehr unterschiedlich sind. Es zieht sich natürlich einiges durch, also diese ständigen Eroberungen durch Rom, das sind republik, so wie im Kaiserreich auch. Aber da gibt es natürlich schon auch Unterschiede und die werden natürlich dann nivelliert. Was natürlich auch damit zusammenhängt, dass wir oft nicht genug nahtive Quellen haben, auf die wir uns verlassen können. Aber manchmal hilft uns da eben auch die Achialogie. Man haben auch gesehen bei meiner Folge über Pompeii. Da ist ja die Achialogie des, was uns die meisten Informationen bringen. Ja, wir haben natürlich schon auch Texte, die über den Ausbruch schreiben. Aber was genau, wie die Leute dort klebt haben und wie das ganze höchstens wahrscheinlich abglaufen ist, das sack uns die Achialogie und ich glaube auch bei diesem Klaviermaufstand oder dem Klavierm Krieger auf die Ziele ist es auch so, dass was wir wissen und was wir denken zu wissen, dass das eben heutzutage auch beeinflusst ist jetzt von den archäologischen Ergebnissen dem haben. Ja, das spannend. Und gleichzeitig sieht man wahrscheinlich auch in der Überlieferung diese große Sorge oder die Angst, die natürlich so die römische Lite hatte, vor solchen Aufständen, weil also dass dieses riesige Reich überhaupt so lange bestanden hat, dass es überhaupt so stabil geblieben ist, ist ja auch ein Stück weit der tatsache geschuldigt, dass die Strukturen an sich ganz gut funktioniert haben und dass diese zusammenbruch von diesen Strukturen eben durch Aufstände genau das waren, was ja die größte Gefahr für so ein Reich ist. Absolut und deshalb auch die Überlieferungslagigen, die Richtung geht. Ja, eher spannend die Geschichte, die ich jetzt hast du einen Hinweis bekommen. Tatsache ich kann Hinweis kriegt, ich bin drauf gestorzen, habe mir gedacht, kann ich nicht, ich denke, interessant muss ich mal was machen und stelle mir jetzt. Gut dabei. Vielleicht gleich zur Literatur, also Peter Morten habe ich schon erwähnt, der hat geschrieben "Slavery and Rebellion in Second Century BC Sicily" - das Schiedem bei der Erdenbrer University Press im Jahr 2023 - so ein bisschen erstandertwerk über das Glauberei und das Glaubenaufstände im Antiquing-Rome ist von Keith Bradley, das heißt "Slavery and Rebellion in the Roman World", "Scheenan 1998" und "Teresa Urbeinzig" hat 2016 geschrieben "Slave Revolts in Antiquity" - so ein bisschen breiter gefällt, also da gibt es dann noch mehr als nur im Antiquing-Rome oder in Sitzilien. Und dann habe ich noch einen interessanten Artikel von Laura Pfundner, die hat geschrieben, "Reading the Orders through Fought Use the Case of the Sicilian slave Revolts", wo sie eben genau auf diese Tatsache eingeht, dass wir es hier miteinander tiefen Quelle zu tun haben, die zusammenquast niedrgeschrieben worden ist. Aber sag mal, du hast ja erzählt am Anfang, dass das größere Aufstand war, ist der Spatogus aufstand. Wenn man dem Zeitraum glauben darf oder wenn man dem Zeitraum glauben darf und wenn man auch den Zahlen glauben darf, wie viele tatsächlich involviert waren. Und warum glaubst du, ist der Spatogusaufstand so viel bekannter? Weil es mehr Quellen drüber gibt, weil es mehr Quellen drüber gibt und weil viele bekannte Leute auch mit der Niederschlagung beauftragt wurden. Also hier habe ich vorhin einen krassusser Wend und krassuss später dann auch an den unwesentlichen Rolle als es um die Partei geht. Der dann diese grauenhofte Niedellage in Kare erleitet. Und was wir natürlich auch nicht vergessen darf, Spatogusaufstand findet in Italien selber gestanden. Und dieser Aufstand findet auf sie Zielen statt, probieren, sondern für viele wahrscheinlich möchtest, außer dass du an der Verfilmung plantst. Na, es gibt noch einen Aspekt dieser Geschichte, den ich später noch einmal deutlicher beleuchten will, habt ihr schon was in Planung. Deswegen werde ich jetzt nicht noch weiter drüber sprechen. Wie das Paul ist jetzt schon vor G2? Nicht vor G2, eher so was um die Rahmenbedingungen geht. Da habe ich sowas in Petto, wenn man so will. Deswegen werde ich jetzt nicht weiter drüber sprechen. Wir sagen, gehen wir über zum zweiten und letzten Teil, das ist eigentlich dritter Teil, weil es war hausmeisterlich. Wir gehen über zum Feedback-In-Wesblock. Gut, wer Feedback zu dieser Folge und anderen kann das per E-Mail machen. Feedback-Ed-Geschichte.fm kann es auf den diversen Social-Meterplattformen tun. Da heißt man auch Geschichte.fm. Außer bei Mastertorn. Da gibt man Geschichte.s Social in einem Browser ein und landet dann direkt auf unserem Profil. Wer uns Reviewen will, Sterne vergeben und als solche Dinge, was uns immer sehr freut vor allem, wenn es gute Bewertungen sind, kann das zum Beispiel auf Apple Podcasts tun oder grundsätzlich überall, wenn man Podcasts bewerten kann. Tickets für unsere Tour, die im Oktober 2025 stattfindet, gibt es unter Geschichte.fm/tour. Merch gibt es unter Geschichte.shop und es gibt zwei Möglichkeiten, die es im Podcast werbefrei zu hören. Bei Apple Podcasts gibt es in Kanal Geschichte Plus und bei Stady kann man sie den Feed kaufen für vier eure Monate. Da gibt es all Infos unter Geschichte.fm/stady. Wir bedanken uns in dieser Woche bei Katharina, Achim, Lars, Diak, Sebastian, Florian, Steve, Nikola, Christopher, Oliver, Teresa, Clara, Irene, Tobias, Anja, Tom, Nadja, Nikolas, Susanne und Miriam. Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung. Ja, vielen herzlichen Dank und dann können Lene Kieberl fürs Schneiden dieser Folge. Terich hat es dann wirklich sagen, mach mal das, was wir immer machen. Genau, geben wir dem einen des Letztes Wort, der sie immer hat. Nämlich Bruno Kreiske. Dann werden 10. Wie das sich damals jetzt richtet. Und der Konstantin dem zweiten Puff, Puff, Puff, Puff, Puff, Puro, Genitus.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ankündigung der 50
  2. Folge des Podcasts "Geschichten aus der Geschichte" mit einer speziellen Werkstattfolge, bei der Hörerfragen und Audionachrichten gesammelt werden.
  3. Die Moderation der Jubiläumsfolge übernimmt erneut Susi Lichtenberger, die bereits die 30
  4. Folge moderierte.
  5. Zusätzlicher Live-Termin in München am 21.1
  6. aufgrund der ausverkauften ersten Show; Tickets sind bereits im Vorverkauf.
  7. Einführung in die Geschichte des ersten Sklavenkriegs auf Sizilien, ausgehend von der brutalen Behandlung der Sklaven durch reiche Grundbesitzer.
  8. Vorstellung des Sklaven Eunus, eines syrischen Propheten und Wundertäters, der durch Tricks wie Feuerspeien Anhänger gewinnt und den Aufstand anführt.
  9. Die Hauptquelle Diodorus Siculus ist unzuverlässig, da sie auf verlorenen älteren Texten basiert und aus der Perspektive der Sklavenhalter verfasst wurde.

Summary:

In der 490. Folge des Podcasts "Geschichten aus der Geschichte" kündigen die Gastgeber Daniel und Richard eine besondere Werkstattfolge für die 500. Folge an. Hörer können bis Ende März Fragen und Audionachrichten einsenden, die in der 500-minütigen Jubiläumsfolge beantwortet werden. Die Moderation übernimmt erneut Susi Lichtenberger. Zudem wird ein zweiter Live-Termin in München am 21.10. bekannt gegeben, da die erste Show ausverkauft ist.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Folge liegt auf dem ersten Sklavenkrieg auf Sizilien im 2. Jahrhundert v. Chr. Daniel erzählt die Geschichte des Sklaven Eunus, eines syrischen Propheten, der durch angebliche Wunder wie Feuerspeien und Weissagungen Einfluss gewann. Unter der unmenschlichen Behandlung durch reiche Grundbesitzer wie Damophilos wuchs der Zorn der Sklaven. Eunus prophezeite ihnen göttlichen Beistand, woraufhin sie einen Aufstand planten. Die Hauptquelle Diodorus Siculus ist jedoch unzuverlässig: Sie basiert auf verlorenen älteren Werken und wurde aus der Perspektive der Sklavenhalter verfasst. Dennoch zeigt die Geschichte, wie die brutale Ausbeutung und Rechtlosigkeit auf Sizilien zu einem explosiven Konflikt führten, der als Blaupause für spätere Aufstände wie den des Spartakus diente.

FAQs

Die 500. Folge wird eine Werkstattfolge, in der die Moderatoren Daniel und Richard Fragen und Audio-Nachrichten von Hörern beantworten.

Hörer können über einen Link in den Shownotes oder einen Blogpost Fragen und Audio-Nachrichten bis Ende März hochladen.

Die 500. Folge wird erneut von Susi Lichtenberger, der Kusine von Daniel, moderiert.

Der zweite Termin in München ist am 21. Oktober, einen Tag vor dem ursprünglichen Termin, und Tickets sind bereits im Vorverkauf.

Eunus war ein syrischer Sklave und Prophet, der den ersten Sklavenkrieg auf Sizilien anführte, indem er mit angeblichen Wundern und Weissagungen die Sklaven zum Aufstand motivierte.

Der Krieg brach aufgrund der brutalen Behandlung von Sklaven durch Besitzer wie Damophilos aus, kombiniert mit der Sehnsucht nach Freiheit und der Führung durch Eunus.

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