Go back

Fritzy Kromp (Werder Bremen) über Champions-League-Fußball, Pionierarbeit und die WM 2026

88m 50s

Fritzy Kromp (Werder Bremen) über Champions-League-Fußball, Pionierarbeit und die WM 2026

Im Podcast „From Coach to Coach“ spricht Moderator Dominik mit Fritzi Krom, der Trainerin von Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga. Krom, die mit 41 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich hat – von der jüngsten Fußballlehrerin über die erste hauptamtliche Frau beim DFB bis zur TV-Expertin –, erzählt von ihrem Werdegang. Nach einer schweren Fußverletzung, die ihre Spielerkarriere beendete, fand sie über Sportwissenschaft und den Bayerischen Fußballverband den Weg in den Trainerberuf. Sie beschreibt ihre Philosophie: Struktur und Freiheit müssen im Gleichgewicht sein, wobei sie mit Ball mehr Freiheit und gegen den Ball mehr Struktur bevorzugt. Kritisch sieht sie die abnehmende Identifikation im modernen Fußball, wo Spieler oft nur noch auf sich selbst schauen. Ihre Stärke liegt in einem ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen hinter der Spielerin sieht; ihre Herausforderung ist die perfekte Struktur im Trainingsalltag. Sie rät jungen Trainern, geduldiger zu sein und weniger Druck aufzubauen. Bei Werder Bremen verfolgt sie das Ziel, aus einer defensiv geprägten Mannschaft eine aktivere, ballbesitzorientierte Einheit zu formen. Dabei bleibt sie emotional, aber kontrolliert – eine Balance, die sie durch Erfahrung gewonnen hat. Das Gespräch zeigt eine reflektierte, leidenschaftliche Trainerin, die im Hier und Jetzt lebt und stets bereit ist, sich weiterzuentwickeln.

Transcription

15367 Words, 93109 Characters

German
Im Wahlbesitz sind wir in eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch. Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Coaches, die ersten Sonnenstrahlen, sprießen vom Himmel der früllen NATO. Und es ist wieder Zeit für mehr Zuversicht und Freude. Und wer könnte besser dafür stehen als mein heutiger Gast. Richtig, ich glaub kaum jemand, denn heute habe ich eine Trainerin in der Leitung sitzen, die im Laufe ihrer Trainerkarriere immer wieder Pionierarbeit geleistet hat. Unermüdlich, egal wie groß der Widerstand war. Sie hat den Finger in die Wunde gelegt. Sie war die jüngste Fußballläreabsorbenen überhaupt. Die erste Hauptamtliche Frau beim DFB ohne Allender spielen der Wetter und sagt selbst. Ich war oft die erste oder auch die einzige Frau. Ich habe früh nach Vorbildern gesucht, aber es gab kaum welche. Heute ist sie für ganz viele dort draußen. Ein echtes Vorbild. Die Rede ist von Fritzi Krom, derzeit Bundesliga-Trainerin bei Werder Bremen und in Fußballdeutschern schon länger bekannt als TV-Experte im beim zweiten deutschen Fernsehen. Heute ist sie hier bei From Coach to Coach. Ich habe so viel auf dem Zettel stehen, dass ich hier niemanden länger auf die Folter spannen will, sondern einfach nur sage, herzlich willkommen bei From Coach to Coach. Fritzi Krom, schön, dass du da bist. Dominik, vielen lieben Dank. Ganz tolle Einführungsworte. Ich fühl mich sehr geehrte. Danke, dass ich dein Gast send auf. Sag mal, Fritzi, da bleiben wir auch direkt dran. Ich habe das ja jetzt alles vorgelesen mit Fußballlärerrekord DFB. Du bist viermal Europameisterin mit den 07-Sermedals geworden. Du hast neben Christoph Grammar und per Mertesacker ins Fernsehen geschafft, als TV-Experte bis gerade in deinem ersten Bundesliga-Bundesliga bei Werder Bremen. Dabei diesen Club, der ja sonst eher aus den hinteren gefüllten Bundesliga-Tabelle kommt, bzw. auch noch gar nicht so lange in der Bundesliga ist. Sogar in die Champions League zu führen, bis dort im Dunskreis mit deiner Mannschaft an den letzten zwei und drei. Und du bist gerade mal 41. Du hast noch so viel vor dir, wo soll das denn alles noch hinführen? Das ist ja Wahnsinn. Ja, danke, erben ich erstmal und weiß ich voll zu schätzen. Vielen, vielen Dank für die loben E-Worte. Ich muss sagen, ich nehme das selber nicht so gar nicht so warm, ehrlich zu sein, weil ja, weil es irgendwie am Ende irgendwo mein Job ist, aber natürlich auch meine Leidenschaft mein Hobby und ich mich grundsätzlich eher einfach sehr glücklich schätze, dass ich mich Trainerin nennen darf, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, dass ich, ja, einfach, ich finde einfach in einer sehr privilegierten Position bin, dass ich einfach tagtäglich am Platz stehen darf, eine tolle Mannschaft begleiten darf und ja, das macht mir unfassbar viel Spaß und bin im hier und jetzt grundsätzlich schon immer eigentlich ganz gut gefahren und auch das bin ich jetzt hier im Moment in meiner Aufgabe im Bremen. Ja, das macht sehr, sehr viel Freude und es gibt da auch natürlich auch viel zu tun, sehr intensiv und wird nie langweilig und entsprechend mache ich mir ja immer gar nicht so wahnsinnig viel Gedanken über die nächsten Schritt oder die Zukunft, sondern ja, bin einfach ganz gerne im hier und jetzt. Ja, du musstest dir vieles harte arbeiten und wenn du jetzt mal zurückblickst, ich glaube, du musstest so deine Spielerlaufbahn schon mehr oder weniger beenden aufgrund einer schweren Fußverletzung, hast du noch ein bisschen versucht, aber da war so erst mal dieser eine Karriereweg schon quasi fast am Ende, du hast Sportwissenschaft danach studiert und hast ein Fischert auch noch davor gemacht beim Bayerischen Fußballverband und bis Pöhr-Pöhr in diese Fußball-Trainer-Scheene reingekommen, dann über den Bayerischen Fußballverband später beim DFB. Aber wenn du vom Status quo jetzt mal zurückblickst, auf die damals 18-jährige Fritzi, die damals schwer verletzt war und einen Schock zu verdauen hatte, was würdest du jetzt im Nachgang, wo man jetzt weiß, krass, wo mich der Weg hingeführt hat, was würdest du damals der 18-jährigen Fritzi raten und sagen? Ja, schon ehrlich gesagt, so ein bisschen der Glasseger, so dass man halt einfach in so ne Situation einfach denkt, okay, was habe ich falsch gemacht, dass mich so trifft, denke ich natürlich viele schwere Verletzungen in so einer Kontaktspot-Art, wie Fußball eben gibt und es war jetzt gar nicht mal klassisch, das Knie, was was bei vielen so Menschen da zu führt, dass es dann irgendwie doch recht schnell vorbei sein kann mit der Karriere, bei mir war es eher der Fuß, aber das halt schon auch relativ heftig, also war damals schon eine komplizierte Fraktur, was dazu geführt hat, dass mein Sport auch ein bisschen auf der Kippe war und dann auch Sportstudien später auch nicht so easy war, weil man ja doch relativ viel Sportarten machen durfte. Ja, jetzt im Nachhinein würde ich mir damals glaube ich sagen, keep calm und keep growing, weil letztlich, du musst es immer nehmen, wie es ist, es könnte immer schlimmer sein, man mal so situationfels Schwertes so zu sehen, weil du dir denkst, es geht nicht schlimmer so, es ist ein Weltuntergang, natürlich damals für mich auch ein Stück weit gewesen, aber auch eher so in drei Akten, weil es hat sich dann alles so ein bisschen gezogen und kann dann auch alles so ein bisschen Zeitversatz, bis ich dann akzeptieren musste, dass das irgendwie keinen Sinn mehr macht selber Fußball zu spielen und klar, da verzweifelt man schon mal gerade als junger Mensch, vielleicht auch noch nicht so gefestigt. Also ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein Lebenskrise war überhaupt nicht, aber es war natürlich schon erst mal für mich als völlig Fußball verrückte, erst mal unvorstellbar irgendwie, dass man einfach nicht mehr Fußball spielen kann, ich mehr in der Mannschaft trainieren kann, nicht mehr mit seinen Freunden, Freundinnen zusammen Fußball spielen kann. Das ist mir schon erst mal sehr, sehr schwer gefallen, weil letztlich habe ich das von klein aufgemacht, also so lange ich denken kann, werde ich dem Ball in der Herrgerante und war schon bei dem Bambini-Union, also bei den Jungs da irgendwie mit dabei und wenn diesen Ball in der Herrgerante. Ja, bis damit ja auch das beste Beispiel für zuversicht, wenn ja Widerstände kommen, wenn Schicksalsschläge kommen, das es immer weitergeht, wenn man eine Idee hat, wenn man eine Vision hat und was klaubt und genau da setzen wir auch gleich an. Vorher wollen wir über dich noch ein bisschen besser kennenlernen in unsere Anfangskategorie, Trainer Steckprief, ich stelle gleich zehn Charakterisierende Fragen, mal wird es wahrscheinlich kürzsam mal länger die Antwort ausfallen, aber am Ende ein schädtengleiner Trainer Steckprief und ich bin schon ganz gespannt, wie du auf die erste Frage antwortest, denn die hat sich bislang immer ein bisschen variiert bei meinen Gästen, aber, was ist dann deine Lieblingsgrundordnung? Meine Lieblingsgrundordnung ist glaube ich schon ein, vier, zwei, drei, eins wahrscheinlich relativ flangweilig, aber ist leider so. Ja, ich habe bisher war Buswenser mit 4.4, zwei Raute und Tobias Strobel mit 4.4, zwei Flach, also da ist doch noch mal eine neue dabei. Gut. Aber bisher hat noch keiner Dreieck hätte genommen, mal gucken, wann der erste mit Dreieck hätte kommt. Ja, das ist natürlich auch spannend. Aber ja, der stimmt. Was ist dir denn taktisch wichtiger? Struktur oder Freiheit? Beides, also ich finde das eine geht nicht ohne das andere. Im besten Fall hast du beides in einem guten Maß auf dem Platz. Wenn du dich entscheiden müsst, das gerade wenn es zum Spiel mitball geht. Mitball, eher Freiheit, gegen den Ballstruktur. Okay, das können wir doch einloggen. Welche Fußballnation fasziniert dich am meisten? Fußballnation. Sorry, jetzt ist mir mein Kopf herabgeschütz. Fußballnation, gute Frage. Faszinierend. Ich würde es einmal mal bei den Junioren im Bleiben. Da fand ich eigentlich immer unglaublich faszinierend. Die Südamerikanerin, weil sie doch aus schwierigen Verhältnissen teilweise kommen und unglaublich viel rausgeholt haben und mit ganz, ganz viel Herz, Blut und Leidenschaft spielen, egal ob das die Prasilianerin waren oder. Ja, da gab es eigentlich einige Nationen, die da richtig gut waren, auch selbst Teams wie Uruguay, wenn meine Weltmeisterschaft in Uruguay gespielt, ja, fanden ich immer sehr faszinierend. Mit einer ganz anderen Emotionalität als wir es jetzt vom europäischen Fußball kennen, oder? Absolut, ja, absolut. Das sind auch Dinge, die kannst du nicht kopieren und das ist ja absolut bereichend gewesen, solche Erfahrungen machen zu dürfen, gegen solche Nationen anzudreht, mit solchen Trainern sich auch auszutauschen und ja, das auch irgendwie zu erleben zu dürfen und irgendwie auf sich wirken zu lassen. Prägt sicherlich auch, am Appropoprägung, welche Person hat dich als Trainerin am stärksten geprägt, bislang? Ich bin so ein als Trainerin, ganz schwierige Frage. Ich könnte mehreren nennen, aber wenn ich mich auf eine für eine Festlegen muss, auf eine ist schwer, aber ich würde schon sagen, es war Piers und Tage, glaube ich schon, ja. Okay, ja, ich auch schon bei der Recherche öfter gelesen den Namen in dem Bezug zu dir. Würdest du gern zukünftig lieber national Trainerin sein oder Trainerin in einer Männerbundesleger Mannschaft? paar schwierig. Im Moment bin ich Bundesliga-Trainerin der Frauen und fühle mich da auch ganz happy und nicht das so trotzdem ist, beide ist natürlich auch reizvoll, was du genannt hast. Manche entscheiden müsste wahrscheinlich eher national Trainerin. Okay, welche Trends siehst du momentan im modernen Fußball kritisch? Sportlich oder kulturell? Kann alles sein, kann auch drumherum sein. Müsste ja auch ein bisschen drüber nachdenken. Ich glaube Trends, so wenn man so einen Männer-Fußball schaut, dann glaube ich finde ich es ein bisschen kritisch, dass es ja vielleicht nicht mehr die Identifikation mit den Clubs gibt, mit der Aufgabe an sich, sondern dass es immer mehr eigentlich solche, ja, ich Ich bin ein Schlag. werden die einfach doch sehr viel auf sich schauen und sich aufgrund der Gegebenheiten auch gar nicht mehr groß vielleicht auf irgendwas in Form von Clubkultur, Fainkultur, Identifikation so einlassen, weil es doch auch so uns umfassbar schnelllebiges Geschäftszeit ist mittlerweile und man schnell auch ja transferiert werden kann und vor allem auch mal schnell verlin werden kann und das da leidet finde ich so bis dann die ja die eigentliche Fußballkultur und auch so ein bisschen die Identifikation. Das was es ja auch ausmacht als Fain beziehungsweise als Spielerin oder Spieler wenn man mal auch anfängt als kleines Kind und dann also seine Idole anhemmelt oder? Genau, zum Beispiel ja. Das ist ein gutes Stichwort, "Apropos Idole" waren jetzt beides zwar nicht meine Idole aber sind Weltmeister geworden mit wem wird ein heißer Diskutiert mit per Mertesack oder Christoph Kramer. Heißt ja auch jedenfalls mit Chris Kramer weil er doch oft noch mal ganz andere Ideen hat, ganz andere Ansätze und auch noch mal andere Emotionen aber grundsätzlich spreche ich mit beiden total gerne Fußball, macht mit beiden voll viel Spaß und haben beide ja viel Ahnung, viel Wissen und auch eine sehr interessante Errangin, zwei sie gute Errangin, zwei sie und ja macht mit beiden eigentlich sehr viel Spaß. Das glaube ich per Mertesack er noch besommer Academy Leiter bei Arsenal London, Christoph Kramer kennen wir natürlich auch von diversen Blattform von Cup RTS. Komm wir später auf jeden Fall nochmal drauf zurück aber ich würde vorab interessieren was ist denn deine größte Stärke als Trainerin? Pu, das müsste man jetzt wahrscheinlich andere fragen aber ich versuch's mal, ich versuch's mal, ich hoffe dass es grundsätzlich meine Errangin, zwei sie ist vielleicht so der ganzheitliche Ansatz dass man es nicht nur fachinnertlich orientiert angeht sondern ganz heitlich sprich ja die Spielerin als Menschen sieht das System im Vordergrund sieht also sprich das ganze miteinander ist miteinander zwischen Mannschaft, Staff, Trainer, Team und ja vielleicht wirklich so das ist ein systemischen Ansatz würde ich sagen ja. Okay, wiederum die Frage was ist deine größte Baustelle? Meine größte Baustelle brauche auch da schwierig aber schwierige Frage, aber ich würde sagen meine größte Baustelle ist vermutlich schon also was ich selber extrem herausfordernd finde ist so eine Struktur in die Arbeitsmethodik zu bringen weil es doch irgendwie kein super Rezept gibt wie du ein Trainingstrainer-Altag eigentlich aufziehst also sprich wann machst du wie welche Gespräche in welchen Abständen wie strukturierst du den Trainingstrainer-Altag das finde ich so nach wie vor in der Club in den Club System in dem ich jetzt auch als im dritten Jahr bin sehr herausfordernd und bin immer noch so bisschen auf der Suche nach der perfekten Struktur was das betrifft. Ja ist ja schon dann komplett was anderes in diese tägliche Trainingarbeit mein du warst vor Werder Bremen bei den U20-Jahren von eintra Frankfurt das war ja dann schauen mal ein anderer Schritt als bei den DFB Auswahlmannschaft weil eine ganz höhere Intensität hat in allen Trainingplanungen ansprachen einzigespräch, Gruppen Gespräche alles andere das kann ich mir gut vorstellen dass das aber dadurch dass du den anderen Blick hast wahrscheinlich auch jetzt so ein ganzheitlichen Blick auf das immer mehr bekommst was jetzt endlich wichtig ist weil ja vielleicht vielleicht in der wenn man täglich dabei ist ansprachen zu halten Trainingsfort zu bereiten dass man oft auch merkt okay fests bisschen weniger auch manchmal mehr weil man dann vorher ein bisschen mehr Zeit hat es auch von Monats um Monats überlegen okay wie plan ich jetzt mal lärger meine Einheit und jetzt wenn es in der täglichen Arbeit ist dass man da ja vielleicht manchmal sich gar nicht im Detail verlieren muss sondern als er darum geht irgendwie immer zu schauen wie kann ich es bestmöglich für für meine Mannschaft rausholen und da bin ich auch schon fast schon ja das bei der letzten frage von unserem Trainer Steckbrief und zwar würde ich noch gerne wissen was würdest du heute deinem jüngeren Trainer ich raten? Ich glaube ein ganz großes Thema bei uns Trainer und Trainerin ist häufig das Thema Gedulde also ich glaube bisschen häufig nicht so die aller geduldigsten Menschen ich war das auch noch nicht bin es auch immer noch nicht muss ich sagen und glaube aber ich bin geduldiger geworden und auch ein bisschen nachsichtiger vielleicht in Form von ja nicht alles von jetzt auf gleich verändern zu wollen ich bin eigentlich immer großer Fan von Anpassung ich würde es nicht immer von Veränderungen nennen aber schon von strukturellen Anpassungen und Optimierungsansätzen und da geht es mir oft eigentlich nicht so richtig schnell genug und da glaube ich habe ich in den letzten Jahren so der klassischerweise so ein bisschen an Erfahrung gewonnen und bin da auch ein bisschen ruhiger geworden genauso am Platz da ist man ja auch so als junge Trainer Trainerin ist man häufig super intensiv super impulsiv und auch extrem intensiv in Sachen coaching in Sachen was man eigentlich von den Spielern auch verlangt wie viel intensität man reingebt und auch das ist so der klassiker den ich immer von Trainerausbildern dann gehört habe selbst in meiner eigenen Ausbildungszeit das mich das ruhiger werden soll und dass man das man mit der Zeit E auch ruhiger wird als Trainer und mittlerweile bin ich in der Rolle dass ich zur jungen Trainer Trainerin kollegen aber zu sagen bleibt ruhiger und so manchmal ist weniger einfach mehr und das das war so ein processig glaube das ist normal dass man es so durchläuft aber das glaube ich hätte ich mir früher auch mal mitgegeben weniger ist man immer mehr und auch mal zwischendurch die klappe halten ist auch nicht verkärt wie ist es ja gelungen hast du irgendwie bestimmte rituale oder verhaltensweisen irgendwie so integriert das du so mal im Training aber auch an der Seitenlinie denn eine emotion besser regulieren konnte oder ist das einfach was was mit der der Lebens- und Trainer erfahren und in Zukunft haben das zu einfach mehr Situation erlebt hast und von daher schon gar nicht so so eine hohe grund-emotion mittlerweile man hast wie es ist euch vor 5 oder vielleicht vor 10 Jahren gewesen wäre mehr also schon erletzter ist aber es ist natürlich also schon noch so dass ich immer noch eine hohe grund-emotion drin habe ich glaube wer mich kennt und die spiele verfolgt oder auch manchmal drennigseinheiten der wird das wahrscheinlich bestätigen und ich glaube das ist auch schwierig das sollte nie verloren gehen weil das ist also fand ich bei mir zumindest schwierig wenn irgendwann mal ein Spiel stattfinden sollte an dem ich irgendwie wirklich auf der Trainerbank sitze und best noch die beinübernanderschlag dann dann sollte ich auch für einen glaube ich aber dann kann man viel mehr messen oder was auch immer aber dann stimmt glaube ich was nicht deswegen diese grund-emotionalität wird mir nicht verloren gehen hoffe ich so schnell es ist eher so durch die Erfahrung und durch das was man einfach auch alles schon erlebt habe sowohl auf als auch neben dem Platz wird man automatisch ein bisschen ruhiger und ich würde es jetzt nicht negativ beschreiben in Form von man wird irgendwie müder und ist dann vielleicht auch nicht mehr so motiviert dass das auf gar kein Fall ich bin eigentlich immer noch sehr motiviert aber man hat einfach man macht einfach so seine Erfahrungen dadurch lernt man so ein bisschen ein bisschen entspannter angewisse Sachen ranzugehen wenn gleich man ja ich werde sicher nicht der entspannterste typin glaube ich so oder jetzt auch vor allem wenn es drauf ankommt den spielsituation ja schon auch noch sehr emotional sein kann aber glaube immer in dem gifsten ramen also ohne dass man jetzt gefahr läuft dass ich da irgendwie ja völlig eskaliere aber genau es ist eher so dieser umgang mit mit grassen stress situation wenn gleich man auch nie auslern und jetzt jetzt zum Beispiel auf klub eben ist es ja schon auch nochmal ein anderer alltag nochmal anderer stress das nicht mehr die qualifikation spiele die super stressig waren oder die tuniere spiele dafür aus so jetzt alle alle fünf sechs dagen bundesliga spiele und hast den dadurch diesen dauern stress und da muss man halt immer seine Erfahrungen machen aber ich mag das eigentlich ganz gerne weil so ja daran wächst man und das immer so ein bisschen raus aus der komfortzündung zu gehen ist es dahingehend auch nie verkehrt und ja dadurch hat sich das glaube ich so entwickelt ja bislang ist es kapitel was du im Sommer aufgeschlagen hast bei Werder Bremen kann man ja sagen in einer einziger erfolgs story habe sie schon im am Anfang gesagt ihr bewegt euch im dunskreis der championsiegplätze und jetzt stellt ihr auch erstmals mit larissa mühelhaus nach eigener dfb nationalspielerin und ich habe mich natürlich auch ein bisschen eingelesen im vorher aber auch schon vorher verfolgt und ich würde ja oh wunder gerne bei Werder Bremen sprechen aber vor allem darum denn das hat mich am meisten gereiz eigentlich dabei du bist mit dem ansatz hingekommen dazu Werder Bremen zu einer mantschaft die sich eher über weniger ball besitzt bei intensiver Arbeit zwei kämpfe sehr intensiv führen definiert hat und hast gesagt okay bauen wir drauf auf aber ich will dass wir aktiveren Fußball spielen dass wir auch mehr ballbesetzfasen haben uns da weiter entwickeln und das ist ja ehrlicherweise die königste ziplinen im Fußball aus meiner Sicht ist zu schaffen aus einer sehr definitiv orientierten mantschaft eine manschaft zu formen die im ballbesitz auf verschiedensten eben sehr gute lösung hat weil wir hier nicht nur am ende über ein spied auf bau reden sondern auch über das übergang spiel auch über die richtigen lösung um letzten trittel dann auch teilweise wenn es richtig eklig wird auch noch gegen mantschaften die immer nur mit einer 5 Wakette hinten im letzten Trittl im Abwehrpressing spielen und ja. Wenn man jetzt mal auf Ballbesitzquote schaut, vor letztes Saison war der Durschen, glaub ich, bei 44 Prozent bei Werder. Jetzt seid ihr im Durschen bei 51-52 Prozent. Mich wird zuerst mal interessieren, wie schwer war das denn im Sommer, die Spielerin davon zu überzeugen, dass das jetzt der neue Weg ist. Aus meiner Sicht fängt das nicht dabei an, dass du neue Prinzipien an Taglicks im Training, die Coaching Punkte verändert, dass du bei der Überzeugung der Spielerin, dass ihr am Ende Trainer-Team als auch Spielerin die selbe Idee auf dem Platz tragt. Er ist sehr gute Frage. Auch da, keine Ahnung, man müsste mal die Spielerin fragen, wie sie das wahrgenommen haben. Ich selber würde sagen, sie haben es einem sehr leicht gemacht, weil sie waren uns als Trainer-Team sehr, sehr offen. Und hatten, waren richtig gespannt, hatte ich so den Eindruck, wie wir das angehen. Auch den Anlass erst mal cool. Wenn du Fußballerin bist, dann wird es wahrscheinlich, wirst du lang suchen, um jemand zu finden, der auf sowas keinen Lust hat. Den Ball haben, zu wollen, das Spiel kontrollieren, zu wollen, mehr Ball besitzt zu haben als die gegnerische Mannschaft. Klar, intensives Pressing spielen zu wollen, aber auch mit dem Ziel, wieder den Ball schnell bei dir zu haben. Ich glaube, das macht erst mal jeder Spielerin Freude, oder das ist erst mal bei jeder Spielerin, auch bei jedem Fußballer, erst mal positiv, weil du denkst, cool wollen wir. Und automatisch impliziert das Ganze, dass du, wenn du einen neuen Trainer, einen neuen Trainerin vor dir hast, sagt, das ist unser Ziel, das impliziert. Du desto als Trainerin, der Mannschaft zutraust. Und das hatte ich das Gefühl, es kamen dahingehend natürlich erst mal gut an, weil die Spielerin gemerkt haben, cool, die es war ja immer noch die gleiche Mannschaft, wir haben ja ganz wenig personell im Sommer verändert. Das heißt, wir hätten den gleichen Kader und wollten komplett anderen Fußball spielen, oder? Das heißt komplett anders, aber eine andere Priorisierung an den Tag legen. Und das hat, glaube ich, die Spielerin erst mal gefallen, weil sie auch gemerkt haben, wir trauen ihn das zu, dass sie nicht nur eine Mannschaft sind, die gegen den Ball arbeiten können, fleißig sein können, eklig sein können. Und dann im Umschaltspiel in Nadelstiche setzen, sondern eine Mannschaft, die eben den nächsten Schritt machen kann, und eine gute Strukturen in den Tag legt, und eben auch eine gute Kontrolle an den Tag legt und versucht, die Spieler zu bestimmen. Das war natürlich sehr emzioniert, das sozusagen, genau wie du sagst. Das ist die Königste, das zu blieben. Und letztlich wildes ja eigentlich auch jede Fußballerin, und jede Mannschaft und jeder Trainer, auch mit seiner Mannschaft, zu erreichen. Und klar ist auch, dass uns das jetzt auch nicht in jedem Spiel perfekt gelingt, aber dass wir jetzt eben schon viele Spiele dabei hatten, und da andere mit uns auch zuletzt gegen DTSG auf meinem, in denen uns das gelungen ist. Das ist ja auch eine gute Mannschaft. Und das ist ein toller Entwicklung-Schritte, die wir jetzt machen konnten. Es hat aus meiner Sicht da überhaupt keine Überzeugungsarbeit gebraucht. Es war eher so, dass die Spielerin ein bisschen Zeit gebraucht haben, um sich dran zu gewöhnen und selber auch insofern überzeugt zu sein, dass sie gemerkt haben, cool, wir können das auch. Und es wird uns nicht nur zugetraut, und es ist nur von jungen, relativ jungen, ambitionierten Trainer-Team, weil wir sind ja einfach ein Team, das daran arbeitet. Und ich bin nur in der Spitze, aber ein Trainer-Team arbeitet ja, da tagtäglich mit den Spielern intensiv dran, dass wir an sie glauben. Und ich bin aber nicht nur durchbressen wollen und auf sie überstöpfen wollen, weil wir halt irgendwie moderne tolle Trainer aus sein wollen, sondern weil wir auch die Überzeugung haben, dass es eben mit diesem Kader, mit diesen Spielern auch geht. Und ich glaube, das hat sie erst mal positiv gestimmt und auch bestimmt auch ein Stück weit irgendwie stolz und glücklich gemacht. Und das wollten sie, glaube ich, auch zurückgeben. Oder wollen sie auch immer noch, deswegen muss ich sagen, war das von der Seite her für uns easy. Oder einfach überhaupt nicht mehr. Den Spielsteinen in den Weg gelegt bekommen, so. Genau, genau. Im Gegenteil, sie wollten uns, glaube ich, dann auch zeigen, dass es Sinn macht und dass sie es auch können und dass es kein unrealistisches Ziel war. Und entsprechend versuchen wir natürlich, einen jeden Tag eigentlich daran zu arbeiten, viel in intensiven kleinen Spielform, Übungsform. Und natürlich dann auch in größeren Formen, genau an diesem Prinzip inzuarbeiten. Und das würde ich sagen, fruchtet. Also, auch wenn man es einen jeden Tag gleich sieht, glaube ich, wenn man die Spielern fragen würde, dass sie da schon auch recht zufrieden sind und auch merken, es braucht natürlich Zeit. Aber jetzt sind wir in ungefähr 7 Monate, die wir zusammenarbeiten. Ich glaube, man kann da schon ein bisschen was sehen, dass es auch, ja, dass es auch dann, wenn es um Punkte geht, dass es dann auch im Platz gebracht wird. Und da sind wir natürlich sehr stolz und wissen, dass es einen Weg ist, den wir eingeschlagen haben, der jetzt auch nicht nach 7 Monaten beendet ist, sondern das ist natürlich auch noch weiter Zeit braucht, um das zu verbessern, optimieren und vielleicht sogar perfektionieren. Ja, lass uns doch mal da tiefens Detail rein gehen. Ich finde, da war es ja auch gesagt, es ging ja vor allem darum, die Spielere nicht zu überfrachten, weil das eigentlich das Schlimmste ist, was du mal machen kannst, weil dann die Orientierung ja auch fehlt. Und du als Spielern dann gar nicht schon weißt, was du euch jetzt erst machen und beachten, sondern Pöhr, Pöhr, Quasibaukasten, Prinzip drauf aufbauen. Was sind so die ersten Prinzipien und auch Ideen gewesen, mit denen ihr angefangen habt, die ihr priorisiert hat, auf denen ihr aufgebaut habt, um das Spiel vom Werderpreben zu verändern? Ja, letztlich musst du ja so ein bisschen auf den Kalenders schauen, und musst auch gucken, wie kannst du es angehen? Du hast jetzt auch nicht 400.000 Vorbereitungen und dann kommen die Wettkampfspiele, sondern wir hatten am Anfang sechs Wochen Vorbereitungen und ging es eigentlich direkt um Punkte. Deswegen ist es so ein bisschen schmaler Grad, und du musst natürlich Abstriche machen, und ich auch davon verabschieden zu glauben, dass du am ersten Spieltag das schon alles drin hast, sondern es ist natürlich ein Prozess, und in dem sind wir immer noch. Aber klar, am Anfang, die die Vorbereitung war natürlich geprägt von vielen Formen, die erst mal auf Ballbesitz eben sich fokussiert haben und insgesamt, glaube ich, ein großer Anteil in unseren Übungs- und Spiel- und Trainingsformen, darum ging eben Lösungen mit Ballern Fuß zu finden. Und das sind halt erstmal einfache Themen, vermeintliche einfache Themen, in denen es dann gilt, durch gute Übungsauswahl, durch gute Formen, kleine Spielformen, auch immer wieder die Schwerpunkte, ja, Spielener auch trainieren lassen zu können. Und da geht es erstmal um vermeintliche Basics im Individual-Technisch-Taktischenbereich, nämlich Spielen und Genfreilauf mal anbieten, und eben auch Spielrhythmus, Spielkontrolle, aber dann auch Thema erster Kontakt-Hohelfüße anspielen, Botschaft in den Pass legen und solche Dinge eben ja in Fleisch und Blut übergehen zu lassen, dass die Spielerinnen bewusst sein haben, dass in jeder Übungs- und Trainingsform und auch Spielform einfach jeder Pass wichtig ist und jede Form, jede Zeit, die wir zusammen am Platz haben, dass wir die nutzen wollen und dass wir da eben Dinge reinbekommen, die sie dann irgendwann in Automatismen übergehen lassen. Ja, so sind wir eigentlich an die Sache rang gegangen und haben es natürlich dann versucht, aufzubauen ins Gruppen und Mannschaftszaktische, weil wenn du nach sechs Wochen dann um Punkte spielen, es ist auch klar, muss es auch irgendwie im Defensivkonzept gehen. Und so macht man dann eben Abschriche und hat dann natürlich auch Thema Pressing, Thema Gegenpressing, Anderspressing, auch auch einige Schwerpunkte gesetzt, weil klar war auch darüber, musst du von Spieltag eins versuchen, Lösungen zu finden oder auch eine Struktur in die Mannschaft zu geben, die die Erstmal Klarheit bringt, das ist, denke ich, so das An-O. Ich meine, du kommst nach Bremen, erstes Bundesliga-Jahr, und du machst dir vorher ja auch im Plan, du hast vorher schon eine Überzeugung als Trainerin, wie du Inhalte vermitteltst, was dir wichtig ist und und und. Mich wird mal interessieren, wie viel musstest du nachjustieren? In deiner Idee im Vergleich zu vorher, zu den U20-Union-Jahren, von Eintriff Frankfurt. Und was ging aber auch perfekt auch, was du dir vorgewasig schon wie im Reisbrett geplant überlegt hast. Weil die Realität ist ja oft schon auch noch mal nahe. Total, sehr gute Frage, weil letztlich was für mich auch total spannend zu sehen, wie es das jetzt mit einer Mannschaft, die eben keine U-Mannschaft mehr ist und die eben auch einfach in der gewisse Anzahl an Erfahrung im Bundesliga-Jahren, mitbringen an Bundesliga-Spielen. Darauf habe ich mich gefreut und konnt es nicht so richtig abschätzen. Was es dann heißt, auch für den Trainingsalltag, war dann natürlich auch für die Spielefähigkeit und wie schnell man eben dann auch eine gewisse Handschrift vielleicht rein bekommt, wie offen sind denn überhaupt noch so spieler. Das waren so Fragen, die ich mir im Vorfeld gestellt habe. Und da muss ich sagen, bin ich total positiv nicht überraschbar, weil ich hab gehofft, dass es so ist, aber auch einfach schon wirklich hier in den Bremen eine tolle Mannschaft vorgefunden. Und auch natürlich auf einem tolles Fundament von meinem Vorgänger, von Thomas Horsch und seinem Team aufbauen konnte. Und dann auch gemerkt hab, die Erfahrung ist einfach schon ein sehr wichtiger Punkt im Vergleich zu den Jugendteams, sich doch trainiert habe, wo man schon sagen muss, ich hatte wirklich tolle Talente in allen Teams, die ich trainieren durfte. Auch in der U20 in Frankfurt waren viele Unerzeneilspielerin und davor natürlich in den nationalmannschaften herausragende Top-Talente, die alle irgendwie ihren Weg gemacht haben, ganz viele jetzt auch Anerzeneilspielerin wurden. Und trotzdem muss man sagen, haben wir halt häufig trotzdem deutlich besseren Fußball, den man auf Gespiel hat, hat man dann trotzdem nicht immer die Ergebnisse eingefahren, weil man halt in beiden 16 und vielleicht noch nicht die richtige Entscheidung getroffen hat, oder insgesamt Thema Entscheidungswindung. Ja, halt einfach nicht so eine sehr gute Quote hatte, weil es einfach so ein klassischer Jugendfußball war. Und ja, Thema eben auch Spielensätze drittel oder Kriegieren von Chancen oder Chancen, Auswertung ist natürlich so ein Thema in Jugendbereich, genauso, ja, eigene Fehler, ja, in der Defensive, die natürlich schnell auch immer bestraft werden. Und da war ich dann. sehr positiv überrascht, dass es eben bei den Frauen jetzt hier in der Mannschaft eine riesen Rolle spielt, dass einfach die Spielerinnen so unglaublich viele Erfahrungen haben und auch, wenn sie vielleicht keine Anationalspielerin wurden oder aktuell sind und teilweise vielleicht nicht mehr die Jugend nationalmannschaften durchlaufen haben, da sind ja ganz tolle Spielfähigkeit an den Tag legen, die dazu führt, dass sie auch erstmal jungen Talenten gegenüber deutlich Leistungsstärker sind, weil erfahrener, weil einfach entschlossener, weil bessere Entscheidungen in den entscheidenden Momenten auch von ihnen an den Tag elegt werden. Das muss sagen, habe ich so ein bisschen erhofft, aber hat mich positiv überrascht, weil ich direkt gemerkt habe, dass macht auch das Trainer da sein, ein bisschen leichter, weil du manchmal im Jugendbereich ja wirklich auch verzweifeltes, muss man ja ehrlich sagen, wie es ist und man kann man auch gar nicht mehr weiss was zu machen soll, wenn sie eben ja die Dominanz zum Beispiel nicht in Torre ummünstbar ist, und das ist zum Glück im Erwachsenenbereich aber hier auch bei unserer Mannschaft im Bremen wirklich ein riesen Thema. Wir haben extrem viel Erfahrung in der Mannschaft und sind ja auch eine Mannschaft, glaube ich, die jetzt von außen nie so extrem geschätzt wurde in Form von, die können wirklich in guten Fußball spielen, sondern sehr eine Erdenrufte, sie sind halt wirklich eklig und sind halt hart im Verteidigen und gut im Verteidigen und das glaube ich haben sie auch verdient, dass ich das bisschen gedreht habe und ich glaube aktuell hat sich es ein bisschen gedreht und da bin ich total happy, weil das haben sie sich irgendwie auch verdient und es sind einfach auch wirklich sehr tolle Fußballerinnen, die die Anerkennung auch verdient haben und ja das sind wir auf einen guten Weg aber noch lange nicht am Ende. Auf einen guten Weg nach lange nicht am Ende, guter Stichwort, was sind denn der Zeit so die größten Herausforderungen für dich als Trainer, wo du auch so merkst, okay da stuße ich an was an. Größte Herausforderungen waren jetzt im Winter um ehrlich zu sein, so ein bisschen die Alltagsthemen, dass man einfach jetzt Schwierigkeiten hat, dazu trainieren, ich meine es ging allen ein bisschen so aber ja sind halt oft noch so strukturell Themen, die sehr viel Energie und Zeit kosten, wenn da einfach nicht weiß, kannst du heute überhaupt trainieren, hast du Möglichkeiten, ja wir schauen uns aus mit dem Rasenplatz, wir schauen es aus mit dem Kunstratenplatz, das war jetzt im Winter schon sehr herausfordernd, ich glaube das sind schon Themen, die irgendwie alle irgendwo haben und gleichermaßen gilt es natürlich sich da auch zukünftig vielleicht noch besser aufzustellen und auch als Clubby Werder Bremen einfach nochmal bessere Rahmenbedingungen stellen zu können, wenn gleich man dann natürlich auch einen guten Weg ist und auch weiß woher man kommt, aber ja man schaut natürlich immer rechts und links und schaut natürlich auch was ist in der Bundesliga sonst der Standard und der Standard hat sich halt extrem verändert, extrem nach oben verschoben worden in den letzten Monaten und auch Jahren, es ging ja natürlich jetzt sehr rasamt, ich aus meiner Rolle sage natürlich zum Glück und endlich, darf es ja auch schon lang irgendwie begleiten und beobachten und habe ehrlich gesagt nur darauf gewartet, dass es sich endlich verbessert und die Strukturen und die Bedingungen auch endlich besser werden, ohne dabei die Demut zu verlieren, glaube ich schon, dass das sinnvoll ist, dass man eben auch die Frauenbundesliga mittlerweile auf brost- und nellere Füße stellt und auch in den Klubs-Professionellere bedingungen hat, aber das bleibt natürlich eine Herausforderung und ja für mich speziell ist es natürlich immer so, dass man schon viel rechts und links schaut und auch schaut so in Sachen Mainpower und das sind wir glaube ich schon in Bremen, wenn man Ranking machen würde, sind wir schon relativ weit unten, also ich glaube wir haben schon deutlich weniger Mainpower, es ist nämlich andere Klubs, es ist ja irgendwie ein transparentes, öffentliches Thema, also man tauscht sich natürlich auch aus mit anderen Klubs, aber kann das natürlich auch nachvollziehen, wie viel Hauptamlische. Leute haben die im Trainer-Team, Thema Scouting, Thema Kader-Blana, Thema Athletik-Drenner-Reyer-Drenner, Psychologin, gibt es ja doch sehr große Unterschiede, was die Grüße betrifft, der Staffteams und Trainer-Teams in den Klubs und ja ich glaube das kann man schon sagen, das ist schon ein Herausforderungs-Thema, weil wir aktuell in Bremen da eben jetzt zwei gute Schritte gemacht haben von letzte Saison auf dieses Saison, also mehr Hauptamligkeit haben, aber im Vergleich zu den anderen Klubs da auch weitere Schritte gehen müssen, um auch konkurrenzfähig zu bleiben und im Moment lasstet da eben auf den einzelnen Schultern ein bisschen mehr Arbeit und mehr Last und das so stemmeln und auch ein bisschen zu moderieren, als Kopf das ja kostet durchaus Energie und Kraft. Das glaube ich, das ist ja ein Thema, was immer wiederkern, dass sich Pöhr-Pöhr entwickelt, eine Geldfrage ist und von Standort zu Standort daher auch sich unterscheidet, du hast ja auch schon oft angesprochen in der Öffentlichkeit die große der Unterschied vom FC Bayern zu vielen anderen ist, aber es dann auch noch mal hebliche Unterschiede gibt es für eine Vio-Union Berlin, die eben vor Jahren angefangen haben, andere Vereine durch ihre Art und Weise auch unter Druck zu setzen, dass alle Spielern hauptamtlich angestellt wurden und durch den Fußball alleine ihr Geld verdient haben. Da bewegt sich was, es gibt immer wieder Inspiration, Bewegung, mich wird mal interessieren, wo holst du dir als Trainerin immer wieder neue Inspiration? Sinds gewisse Trainerinnen, sinds gewisse Vereine, die du schaust, sind das Fernabtes-Fußball-Sperson-Personlichkeiten? Im besten Fall ist es viel schichtig, weil ich glaube, man profitiert einfach als Mensch davon, wenn man sich viel schichtig aufstellt, wenn man verschiedene Ressourcen auch hat oder verschiedene Quellen und verschiedene Menschen in seinem Umfeld, die nicht nur aus einem Kosmos sind und nicht nur im gleichen Welt unterwegs sind. Klar, das ist natürlich die Herausforderung, es ist auch eine immer alltag nicht so einfach, so viel Zeit für so viel andere Themen, andere Menschen auch zu finden, außerhalb des Kosmos, das muss man auch ehrlicherweise dazu sagen. Aber ich versuche es eigentlich immer wieder ganz gezielt, indem man sich konnektet, dadurch, dass ich jetzt irgendwie paar Jahre da schon unterwegs bin und auch auch schon viele Leute, die er abkennen lernen dürfen, ist man natürlich in einem guten Umfeld und hat gute Möglichkeiten. Ich habe ein Coach, mit dem ich zusammenarbeitete, der sonst eigentlich aus der Wirtschaft kommt oder nur in der Wirtschaft als Coach unterwegs ist, was mir total viel hilft, weil er noch mal ganz andere Perspektiven und Errangensweisen hat, einfach auch viel Lebenserfahrung hat, und zwar war er, arbeitet er zum Beispiel oder was verspiegelt er dir? Alles mögliche, also wir arbeiten eigentlich schon seit mehreren Jahren zusammen und ganz am Anfang unserer Zusammenarbeit ging es um ganz viel Themen, die darauf abgezielt haben, dass ich mir selber irgendwie Klarheitschaffe über mich, über meine stärken Schwächen, Errangensweisen, über meine Themen, über, ja, es geht um ganz viel um Führung, wenn du ein guter Trainer, ein guter Trainer sein willst, solltest du dich schon viel mit Führung befassen und dir dessen Bewusstsein, dass du einfach eine verantwortungsvolle Rolle hast und als Fußball-Trainer hat nicht nur Gedanken über Fußball machen solltest, sondern schon über mehr, auch über deinem Stafford-Trainer-Team und auch über die Spielerinnen als Menschsehner, als Systemsehnen, sie im System sehen wollen und so weiter. Also fand ich total spannend, also ich habe da sehr viel von ihm lernen können und habe einfach auch gemerkt, wie gut mir das tut, wenn einfach da noch mal jemand außerhalb dieser Fußball-Blasen sich mit dir beschäftigt und ja Themen einfach bearbeitet, die du sonst nicht irgendwie in der Schule oder im Studium kennengelernt hast und manchmal auch unangenehm, oder schwieriger Themen, gings zum Beispiel auch um das Thema Gefühlshilmer, was gibt dir Energie, was zieht dir Energie, was ist gut für dich, was brauchst du in Stressfasen, sodass du dich mit solchen Themen auch mal auseinandersetzt, um irgendwie Klarheit zu haben, um besser arbeiten zu können und ja das sind so Dinge, die wichtig sind, die oft mal zu kurz kommen, aber die man sich einfach immer wieder einen Planen muss, um auch einfach immer wieder einen Schritt zurückzutreten und an sich zu arbeiten, am Fundament zu arbeiten. Ich glaube, das ist schon immer sehr wichtig, dass man da auch was hat, worauf man zurückgreifen kann, gerade in den schwierigen oder stressigen Phasen und dann mag ich es einfach gerne mich mit anderen Menschen auszutauschen und Inspirationen zu finden bei natürlich Kollegen, Kolleginnen, aber auch in anderen Sportarten voneinander zu lernen oder dann eben jetzt auch, was ich jetzt schon spannend fand, war einfach durch die TV-Geschichte, habe ich auch nochmal komplett andere Menschen kennengelernt, andere Sklientel beim ZDF ganz viele tolle Menschen auch kennengelernt, da merke ich immer, dass es einem das gut tut, dass man einfach, wenn man auch mal rauskommt, dass dieser Fußballbabel und mit anderen Menschen zu tun hat, dass es einem auch viel gibt und dass man dadurch auch wieder von profitieren kann in seinem Alltag und das versuche ich eigentlich so gut geht immer noch einzubauen und da auch einfach nie in müde zu werden, dass man einfach immer wieder von anderen lernt und am besten auch durch tägliche Literatur, einfach gute Bücher um sich herum und gute Podcasts macht natürlich auch viel Spaß macht auch, finde ich es auch immer eine gute Inspiration, dass man da einfach am Ball bleibt und ja in sich investiert. Immer wieder neuen Input bekommt. Du hast eben gesagt, für dich ging es irgendwann auch mal darum, eine gewisse Klei zu schaffen, zum Beispiel, weil die Frage was gibt mir Energie, was zieht mir Energie? Kannst du uns ein bisschen Einblick gegeben, was das bei dir ist, was zieht ihr Energie, was gibt ihr Energie im Leben, weil das oft als Trainer wirst du ja gefordert, viel Energie in so eine Mannschaft rein zu geben und quasi erstmal so ein Feuer anzuzünden, dass die Mannschaft dann im weder weiteren Fach oder am Brennen lässt, aber die Energie braucht du ja auch erstmal selbst das Thema hatte ich der Folge davor. mit Boas Wenzon, der sich für alles verantwortlich gefüllt hat, irgendwann im Verein, auch weil er lange Spieler bei Mainz 05 war und dadurch noch mal eine andere emotionale Verbundern hat und er gesagt, wie man hat sich auch selbst keine Energie mehr. Also ich könnte auch keine andere Energie mehr entfachen, bei anderen Spielern, auch wenn es darum geht, irgendwie neue Ideen zu präsentieren und die Spieler zu überzeugen brauchst, zu ihr auch eine gewisse Energie, um Überzeugungszeter zu sein. Aber was sind quasi bei jeder Faktoren, die du identifiziert hast als Energiegeber und Energiefresser? Ja, sehr gute Frage. Man muss sich das wirklich ver Augen führen und ich glaube, das ist ein sehr individuelles Thema und auch sehr differenziert zu betrachtenes Thema. Bei mir ist es ganz klar, dass ich super Energiebringer habe. Das Training selber ist immer für mich ein absoluter Energiebringer. Also wenn ich noch so kaputt gestresst müde bin, das Training selber ist immer was, wo ich danach geladener bin als davor, auch wenn es manchmal natürlich anstrengend ist. Aber es gibt erst mal ganz viel Energie. Also die Arbeit mit den Spielern gibt mir erst mal Energie. In 99 Prozent der Fälle ist das, was mich eher Energie geladener macht als in Gegenteil. Dann aber natürlich sind es auch viele Dinge, die erstmal mit dem Job vielleicht nicht zu tun haben. Also mir gibt Energie auch, mal laufen zu gehen. Also Joggen zu gehen. Es gibt mir immer Energie, außer ich bin richtig, richtig kaputt. Aber eigentlich merk ich immer wieder, ich muss sich eigentlich nur aufwaffen und losgehen. Und ja, auch das versuche ich dann halt in meinen Alltag einzubauen im besten Fall alle zwei Tage einfach raus laufen. Und das gibt mir dann Energie. Jogger ist für mich mittlerweile auch täglich einfach ein paar Minuten. Im besten Fall ja mehr als ein paar Minuten, aber zumindest auf jeden Fall täglich halt. Also Routine, wie ich es eigentlich auch versucht zu, oder ich bin dabei, das seit Jahren eigentlich so zu implementieren, gibt mir Energie. Bringt mich ein bisschen, ja, einfach in der Innere mit das so ein bisschen. Das sind solche Themen, oder einfach mal einen Buch zu lesen, eine abends eine Routine rein zu bekommen, dass man abends immer, bevor man schläft, einfach ein paar Seiten ließt, wenn ich, gibt mir eigentlich auch Energie, gibt mir ein bisschen innere Ruhe. Und ja, Energie Zier sind manchmal auch Personen, ist auch klar. Die muss man sich klaren sein, dass es eben ein mannis Situation ist, die man vielleicht nicht ändern kann, die Energie zieht. Das ist bei mir auf der Fall, dass man sich in Themen verliert, die Energie ziehen, wo man sie eigentlich verändern kann. Und dann, da auch da weiß ich mittlerweile für mich okay, Kat machen, bei Seite schieben, sich auf die Dinge konzentrieren, die man verändern kann, um nicht zu viel Energie zu verlieren, so zum Beispiel das sind so Themen, oder Beispieler-Einsource, aus meinem Alltag. Spannend, denn ich hatte jetzt schon oft auch ein Podcast, das Thema auch drum herum, bevor du andere Menschen führst, musst du dich erst mal selbst führen und selbst wissen, was sind meine stärkten Schwächen, um A) sich auch ein gutes Trainer-Team aufzustellen, erst mal um ganz praktisch zu sein, weil Tobias Strubel vom SC-Fail, der hat auch gesagt, so es war seine wichtigste Lektion, eigentlich damals als im NLZ von Augsburg war, zu lernen. Es gibt einfach Menschen, die können gewisse Dinge besser als ich selbst, und es ist auch gar nicht wichtig, eher gar nicht schlecht, sondern, es ist gut, das zu akzeptieren am Ende und dann auch diese Stärken zu nutzen. Er hat zum Beispiel, dann als er neu nach Färg kam, sagt, ich kannte diesen Code-Trainer nicht, aber mittlerweile macht er die Standards komplett alleine, macht die Individual im Gruppen-Analysen alleine, und er sagt, Tobias sagt, er sagt sein Code-Trainer, er will auch teilweise gar nicht wissen, was er genau plant. Also für ihn sind das oft selbst Überraschungen dann, wenn die Ecken und Flanken reingeflogen kommen, am Spieltag, weil er da der festen Überzeugung ist, der Code-Trainer, sehr geschmink in dem Fall, kann es einfach auch viel besser, und er kann es ja für andere Bereiche, die er sehr gut kann, ja, fokussieren. Wo ich eigentlich hinwollte, in der Frage, es geht mir um Führung, und da würde mich interessieren, wenn du jetzt drei Worte als Budget frei hast, was, welche drei Worte, trifft man deinen Führungsdial am besten? Gut, ich hoffe, mit kommunikativ, ich hoffe, mit kommunikativ, naber und mit Sachorientiert. Sachorientiert. Sachorientiert, meinst du, wenn du damit anfangen und zum Beispiel, vor allem, dass du an den Inhalten und an den Prozess immer sehr fokussiert drauf denkst, was Spielernwicklung angeht und versuchst auch da sehr sachlich mit den Spielern zu argumentieren und gar nicht so sehr emotionale Ebenen und irgendwie zusätzlichen menschlich, oder wie meinst du das? Ja, total. Also, genau, ich finde, Sachorientiert ist einfach ein ganz wichtiges, wichtiges Eigenschaft für uns als Führungskraft. Das sollte einem um die Sache gehen. Also die Sache sollte, überall stehen, dass man eben sieht, ja, man hatte jetzt hier auch die Aufgabe, klar, Spieler, Spielerinnen zu entwickeln, aber eben auch die beste Elf oder die beste Mannschaft für den Spieltag ins Rennen zu schicken und nach besten Wissen und Gewissen zu handeln und nicht nach irgendwelchen emotionalen Themen oder Verbindungen, die man hat, sondern wirklich einfach rein der Sache, dienliche Entscheidungen trifft im besten. Weil möglichst losgelöst von irgendwelchen Emotionen, Bindungen, ja, anderen Einflüssen, die man auftabt. Also, einfach sich sehr das Sache verbindet und eigentlich alles unterordnet. Naber bedeutet für dich, dass du auch Spielerinnen teilhaben lassen, wenn du zum Beispiel mal nicht gut tack hast, oder wie Handhabst du sowas? Weil Daten, wir in der letzten Folge auch eine große große Diskussion drüber, weil Buswenzog gesagt hatte, ja, eine seiner größten Baustellen ist, dass er nicht Schauspielern kann und sehr einfach zu lesen ist und wenn er keine Lust hat, dann merkt man sie ihm an und man kann es auch nicht kaschieren. Aber es macht ihn naberer und authentischer, sagte. Ja, gut da Punkt. Kann ich nachvollziehen ist, bei mir man auch, da steht es dann quasi auf der Stirn. Aber gut, das ist vor ein Nachteil vielleicht zugleich, weil letztlich ist man dann auch wirklich zu wie man ist, und das ist ja auch authentisch und ist ja auch irgendwie gut. Aber ich meine, ja, einfach Menschen freundlich, ich hoffe, dass Spielerinnen mich wahrnehmen als jemand, der jetzt auch nicht nur den Fußball sieht und der nicht, mit dem man nicht nur zugehen kann, mit irgendwelchen inhaltlichen Themen, Fußball-orientierten Themen, sondern auch mal über andere Dinge sprechen kann und irgendwie auch darauf hoffen und bauen kann, dass man viel Verständnis bekommt. Also ich glaube, ich bin jemand, der fast eigentlich immer, ich versuche, dass gegen über die Spielerinnen zu verstehen und immer, ja, ich hab mal in der Coaching-Ausbildung sind eine sehr coole Haltung so kennengelernt und ich glaube, dass ich die eigentlich auch verinnerlich oder auch davor eigentlich schon so verinnerlicht habe. Und zwar hat meine Coaching-Ausbüllerin Ilona Schumacher gesagt, "Du bist okay, ich bin okay." Und hört sich relativ simple an, aber wenn man mit dieser Haltung so an seine Aufgabe heranget, dann ist es was, was man glaube ich auch australt und was auch in die Wirkung hört. Und dann ist es nicht nur irgendwie ein Mantra oder so ein schöner Satz, sondern wirklich eine Haltung, die im besten Fall auch so rüber kommt und den Spielerinnen auch zu verstehen, dass man sie akzeptiert und sie so schätzt wie sie sind und dass sie erst mal auch das Recht haben, anderer Meinung zum Beispiel zu sein, auch vielleicht auch mal Kritik zu äußern, Fragen zu stellen, oder eben auch einfach mal mit anderen Themen ankommen, kann und darf und auch erwarten darf, dass man Verständnis hat für sie. Wird sehr viel diskutiert bei euch zwischen Trainerinnen und Spielerinnen? Nee, nicht, also würde ich nicht sagen. Ich finde es einfach immer herausfordernd oder sinnvoll und zielführend. Das habe ich im Jugendbereich auch schon mir immer auf die Pfanne geschrieben, das zu versuchen hinzubekommen, dass man eine große Interaktion irgendwie und ein gutes Klima irgendwie schafft in der Mannschaft und dass man eine gute Kommunikationskultur entstehen lässt, indem man in Sitzungen, in Meetings, die wir täglich haben und in Analysen, die man zusammen macht, auch versucht davon wegzukommen, dass es irgendwie so ein Frontalunterricht ist und man ihn permanent sagt, "So und so muss es jetzt aussehen, das möchte ich gern so und so, sondern dass man sie mitnimmt und auch einbezieht in Form von, wie sediert es denn, könnte ich vorstellen, dass wir das vielleicht so und so machen können oder habt ihr da andere Ideen und das ist immer für mich recht spannend zu beobachten. Es war im Jugendbereich jetzt schwieriger als jetzt, war mein Eindruck, weil im Jugendbereich 30 die Spiele und oft nicht so viel zu sagen. Und selbst in der wachsenden Teams ist es, glaube ich auch nicht so super üblich, weil viele oft Angst haben, was falsch zu sagen und der gilt es, das ganze gut zu moderieren. Und das mag ich eigentlich ganz gerne, weil ich freue mich ein über jede Spiele, die sich einbringt und dann gilt es natürlich auch nie irgendwie zu sagen, dass es jetzt quatscht ist, ich anders, sondern immer erst mal das Versuch, und zu verstehen, was sie sagt, und es auch zu akzeptieren und auch, heißt man zu tolerieren und zu respektieren, weil es in der ersten mal ihre Gedanken, da gibt es erst mal nicht richtig und falsch. Und das mache ich eigentlich ganz gerne, deswegen glaube ich, es wird überhaupt nicht viel diskutiert. Ich finde es, man nicht verkehrt, wenn mal diskutiert wird. Aber es wird viel interagiert. Und das finde ich sehr gut, weil das ist auch zielführend für den Lamprozhes und einfach, er spricht für ein gutes, miteinander für eine gute Kommunikationskultur. Ja, man ist ja auch von Akzeptanz, wenn man, ja, aber verschiedene Punkte, auch einfach. offen diskutiert und das nicht einfach quasi von oben herab untergeben wird, sondern seine Mannschaft. Im dem Fall einfach mitnehmen. Wich mit mal interessieren, was war denn in so einer gesamten Trainerlaufbahn deine wichtigste Lektion? Auch ganz schwierig, also die wichtigste Lektion. Muss man tief zurückgehen und die ganzen Jahre so viele Trainer, Jahre mit den Verbandsjahren oft im Buckel hast. Ja, es war schon viel ganz unterschiedlich und auch ganz verrückt. Mit dabei muss ich ehrlich sagen, wenn wir ein paar Sachen auch im Ausland erlebt in den unterschiedlichen Ländern auf der Welt. Weltmeisterschaft in Indien oder auch in Uruguay, Costa Rica. Da waren schon verrückte Sachen dabei, aber ich fand so die wichtigste Lektion. Da müsste ich schon wieder auf das Highlight-Spiel, meine laut bisherigen Laufbahn zurückkommen auf Deutschland, Österreich. Bei der EM-Qualifikation mit der U17, wo klar war, es wird nur einer zur Europameisterschaft fahren. Es war in Korsowod, damals in Berichtiner. Wir haben gegeneinander gespielt und es war klar, wir müssen gewinnen bei einem unentschiedenen Österreich weiter, weil sie es bessere Torfhaltens hatten. In so einem vierer Turnier eben am letzten Spieltag gegeneinander gespielt und es ist eigentlich alles gegen uns gelaufen. Und wir waren schnell eine Spielerin weniger, gelb rot, glaube ich, bekommen und waren auch zwei noch hinten. Und da war meine wichtigste Lektion, dass es extrem wichtig ist, dass du ein sehr gutes Team hast und dass du auch nie alleine als Trainerin irgendwie erfolgreich sein kannst. Du kannst es nur im Team und ich weiß, sagt es deswegen, weil wir damals so ein besonders gutes Trainer-Team hatten, ein extrem gutes Trainer-Team. In so einer ganz schwierigen Phase, in der ich auch eigentlich schon fast anderthalb Verzweiflung nahe war, weil einfach so alles so gegen uns gelaufen ist. Und man auch da vorne steht und gar nicht mehr weiß, was man den Spielerin jetzt sagen soll, du bist zwei Null hinten und dir läuft die Zeit davon und du brauchst halt eigentlich drei Tore. Und da weiß ich noch, habe ich mich damals umgedreht und so bankgeschaut und das sind so Momente. Da habe ich selber auch als Trainerin erlebt, da gibt Situationen, kommt halt nichts mehr von der Bank. Also da kommt halt eher so nach dem Motto, ja, das ist jetzt dein Problem. Das war das mit haben. Ja. Ja, genau. Und du bist jetzt morgen in der Presse als die erste U17, 17 Mannschaft, die sich nicht für einen EMM enttuniert, qualifiziert. Das wärst damals gewesen. Ich meine deswegen, ja, wer jetzt die Welt auch nicht untergegangen, aber es natürlich wäre natürlich eine absolute Blamage und schon irgendwie eine Katastrophe gewesen. Und damals habe ich umgedreht und das kam mal ganz viel Energie und ganz viel so positiver Glaube in Form von wir können es schaffen. Es ist ja irgendwie noch genügend Zeit, auch wenn es irgendwie gerade unmöglich wirkt. Wir versuchen den Spielerinnen, die Energie zu geben, die sie brauchen und auch den Glaube zu übertragen. Und das haben wir damals dann irgendwie geschafft, wir haben das Spiel gedreht und es war einfach völlig verrückt. Wir haben dann irgendwie drei, zwei gewonnen, dann drei Tore, irgendwie neun Minuten gemacht und sind damals dann zur Europameisterschaft gefahren. Und an dem Tag war ich schon klar, bei der Europameisterschaft wird uns keiner aufhalten können, weil das, was wir da zusammen erlebt haben, hat uns so extrem zusammengeschweißt, dass wir dann auch paar Wochen später auch Europameister wurden. Aber alle immer noch nur von diesem Spiel geredet haben. Also nicht mehr das Finale gegen Spanien war dann irgendwie so besonders, wie dieses Spiel damals gegen Österreich. Also das war schon so das mittes Bregens der Erlebnis in meiner bisherigen Laufbahn. Das ist ja oft so, dass eine Gruppe erst dann wirklich richtig zusammenwächst, wenn es richtig geschlüsselmomente durchlebt, die am Ende auch mal ausgangend negativ sein können. Sei es ein Abstieg, sei es wie du saßt eine oder eine Finale Niederlage oder sonstige Aspekte, weil wir kennen das offen. Man im Sommer vorbereitet und eine komplett neue Mannschaft hat, die irgendwie komplett neu zusammengewürfelt ist, denn es ist alles so ein Beschnupfer. Am Anfang auch ganz nett, weil gute Energie, da will sich erstmal behaupten, kennenlernen und und und, denken keine Ahnung. Es ist meinets für wir als Amateur-Trainer, verbring man viel Zeit, ist mal in Schwimmbad, hat mal Trainingstage oder so gemacht Trainingslager. Aber am Ende habe ich persönlich als Trainer gelernt, da geht dieses Tempo, kannst du oft gar nicht beeinflusst, wie schnell eine Gruppe zusammenwächst, weil diese Schlüsselmomente, die ergeben sich aus dem Zufall, aus dem Schicksal, meine Wegen auch manchmal. Und du musst nur dann auch diese Momente erkennen und auch wenn es negativ ist, die richtigen Schlüssel da war es ziehen und auch dann vielleicht zulassen, dass es sich richtig eklig für eine Mannschaft anführt, in dem Fall. Aber raus die Kraft ziehen und auch die genötige Konstruktivität. In dem Fall, den du geschildert hast, die größte Lektion war dann für dich auch, dass du dich auf dem Team hinter dir verlassen kannst oder war es viel mehr auch, dass man niemals aufhören sollte zu glauben, dass man das schaffen kann. Beides, genau. Also beide, das habe ich extrem mitgenau ma aus dieser Erfahrung. Gerade im Spiel wie Fußball, es ist eigentlich, wenn das nicht 4,5 Uhr hinten bist, dann bist du ja so gut wie nie. Und dann meistens bist du 1, 2, maximal 3 und hinten, du solltest nie aufhören dran zu glauben und das gerade im Jugendfußball ist es natürlich eher noch mal immer ein bisschen extremer, aber wir waren dann ein paar Jahre später auch bei einer Weltmeisterschaft in in innen und damals auch mal in 0,3 mal wieder aufgeholt und das sind so Dinge, die man mitnimmt, weil letztlich wiederholen sich ja auch solche Situationen und ja auch dann später bei Eintracht Frankfurt haben wir gefühlt mehr Spiele. Noch mal aufgeholt und getreten als klar verloren und das ist sowas was, was ist aber halt auch ja nicht mit jeder Mannschaft zu wiederholen gilt, sondern also was du nicht so einfach immer copy paste machen kannst. Du musst schon diesen glauben, in drin sind, irgendwie auch versuchen zu entwickeln und auch zu übertragen und auch vor allem ich glaube es ist damals auch so gemerkt, dass es so extrem wichtig, dass du so 2, 3 AX-Spielerin hast, die dir da auch blind vertrauen und die das dann auch einfach übertragen und in die Mannschaft reintragen. Weil du alleine oder auch mit deinem Dreiner Team von außen kannst, das nicht, du brauchst da schon die verlängerten Arme quasi die, dass dann in die Mannschaft transportieren und dann ist auch immer alles möglich. Also wenn du dann schaffst, ein schnelles Tor zu machen, man weiß ja auch was psychologisch dann beim Gegner passiert und das war damals so, aber das war aber dann auch später in ein entsämtlichen, in inländlichen Situationen so gerade im Jugendfußball oder gerade immer eigentlich auch im Fußball ist es ja immer, wenn du gegen Tor bekommst, dann macht das ja immer was mit dir und dann kriegst du vielleicht direkt noch ein Tor und auf einmal ist es, es ist das ganze Spiel getreten und das ist ja das ist eigentlich eine ganz wichtige Erkenntnis, was was ich auch hier der Mannschaft im Bremen auch gesagt habe. Wir hatten jetzt auch das eine oder andere Spieler, was wir zu früh aus meiner Sicht irgendwie dann auch verloren gegeben haben, weil wir nicht so mehr dran geglaubt haben. Und es ist natürlich auch nicht so einfach, es gibt ja auch so Tage, wo wir alle wissen, das schaust du noch irgendwann auf die Uhr und denkst dir, es ist egal, wie lange wir noch spielen, wir schießen heute irgendwie kein Tor. Die Tage gibt es natürlich auch. Aber es hat natürlich auch immer ganz viel mit mindset zu tun und du musst halt irgendwann schaffen irgendwie immer wieder so ein Resetknopf zu drücken und zu sagen, kommen wir, wer, wer, wer, wer, wer vertrauen auf unsere Stärke und wir versuchen sie jetzt doch nochmal gegen alle Widerstände anzugehen, um bis zum Ende zu versuchen und nicht vorher schon, die Flintseitskonen werfen und sagen, kommen wir heute nichts mehr. Und dann ist es ein unbändigen Klauben, egal wie, wie groß der Widerstand ist, aber am Ende kommt es ja schon von dir, weil ich immer vor allem wenn du wenn du Trainerin von Kyunioren bist, dann wirst du ja noch krasser, glaube ich, angeschaut als jetzt in der Bundesliga, wo du halt einfach du bist eine wachsende Frau und du hast nur mit der wachsenden Frauen zu tun oder im Männerfußperkanz sehr genauso, sagen, erwachsene mit der wachsenden ist andere ist ja schon größer. Und es ist jetzt zum Beispiel wichtig in den Phasen auch dann immer in der Coachingzone zu stehen, wenn es nicht läuft und sich nicht hinzusetzen und sich quasi in so ein Schneckenhaus zu setzen und gleichzeitig wird mich auch interessieren, neben dieser Körpersprache auch was du in Ansprachen in den Phasen dann sagst, sind es bestimmte Worte, weil ich erinnere mich zum Beispiel, dass ich irgendwann als Trainer in meinen letzten Jahren, da habe ich zu U15, U16 trainiert hier bei so einem Rekonaliger Klub und da hatte ich in den Jahren davor mit der U13 von Mainz, haben wir so viele Toneere gespielt und irgendwie gegen die immer uns schieden aus, die Spielern ging es immer uns auf Metaschießen. Wir haben in einem Jahr unfassbar viele auf Metaschießen gehabt und ich habe da ein Säfsterständnis irgendwann entwickelt, dass wir diese auf Metaschießen einfach alle auf unsere Seite ziehen und wir haben die auch fast alle auf unsere Seite gezogen und das habe ich transportiert für mich und hatte diese Situation dann auch danach mit diesen U15 und U16 Mannschaften zum Beispiel zweimal im Pukal und in diesen Ansprachen in der Verlängerung aber auch kurz vor dem F Metaschießen. Da war für mich persönlich klar, egal was kommt, das Spiel war jedes Mal das selbe, wir haben geführt und dann haben den Nackenschlag quasi mit der Schlossiräne bekommen. Aber egal was passiert, wir gewinnen das und ich habe mit meinen Worten, ich habe wenige Worte benutzt, aber eine Überzeugung und ich habe gesagt, wir werden das ziehen. Diese Überzeugung versucht mit jedem Wort auch mit meiner Ausdruckstärke, jedem der noch so tief mit seinem Koffing zu verdeutlichen und am Ende da war es dann auch erfolgreich. Das ist mit der U15, auf der Bandsbokal Sieger dann geworden und haben dann die zwei, drei Metaschießen auch erfolgreich gehabt, vorher auch. Das war für mich so ein Learning da einfach mit einer unfassbaren Überzeugung auch in der Ausdruckstärke zu arbeiten, in dem Fall um als Halt zu geben. Das er wird es aber nochmal der Ballern dicht zurückgespielt, was Körpersprache und auch Ausdruck angeht. Was ist denn den Phasen wichtig um dann so Spiele wieder zurückzuholen? Super, Punkte, die du ansprichst, Dominik war genau das ist. Also, ob du jetzt eine Jugendmannschaft trainierst oder ich glaub, Frauen oder auch Männer, du bist der Kopf von dem Ganzen. Du kannst keine Tore schießen, du kannst auch keine Verhindern. Aber du kannst die Richtung und die Haltung vorgeben. Das sollte man sich immer seiner Rolle bewusst sein. Und deswegen, wenn ich gerade in solchen Situationen, wenn sie eben nicht so läuft, bist du gefragt. Und gerade da zeigt sich dann auch, dass du sehr du deiner Rolle gerecht werden kannst und eben auch stärke beweisen kannst. Und ich habe selber mich viel mit dem Thema Coaching auch befasst. Also spieltag, also Spielcoaching. Und da ist es ja so das klassische Penomen, wenn du drin habt, obach, dass sie häufig sehr lautstagintensiv und positiv auch coachen. Und sobald das Spiel sich in die Richtungen entwickelt, die gegen dich läuft, dass sie entweder zum einen aggressiver werden. Aber zum anderen vielleicht auch ganz viele werden einfach viel ruhiger. Und dann da zu sich so ein bisschen zu distanzieren oder sich so ein bisschen eher rauszunehmen und auch zu sagen, die checken soll, die kriegen soll nicht hin. Und ich habe damit nichts zu tun. Und das glaube ich passiert schnell unterbewusst, wenn du nicht aktiv gegensteuerst. Und das versuche ich immer, dass man gerade, wenn es nicht läuft, weiß, jetzt ist man gefragt. Jetzt ist ganz wichtig, dass man da vorne stehen bleibt und dass man konstruktiv versucht Hilfe zu geben, Unterstützung zu geben. Und auch für die Mannschaft und für die Spieler und Spielerinnen da ist und ihnen auch das Gefühl gibt, wir können da zusammen jetzt wieder rauskommen. Und ich lasse euch da nicht allein. Wir bleiben da zusammen am Ball und das glaube ich macht auch einen guten oder gute Trainerinnen oder guten Trainer auch aus. Und das versuche irgendwie so zu leben. Und ich habe genügend Trainerinnen erlebt, die irgendwie gesagt hatten, mit dem Anpfiff. Sie haben jetzt eigentlich zum Beispiel zu tun, wir haben im Vorfeld alles bearbeitet, so jetzt seid ihr dran und setzen sich dann wirklich auf die Bank und schauen zu. Und das ist halt so, finde ich, eine Haltung, mit der kann ich nicht viel anfangen, weil ich mir denke, klar. Auch wenn wir, wie gesagt, am Ende nicht das Tor schießen, oder es verteidigen, wir haben eine Rolle und unsere Aufgabe. Ich sehe die viel mehr als darin, dass wir da das sind, unsere Spieler und Spielerinnen zu unterstützen. Und ich sagte, es ist auch gerne ein oft worden Mannschaft vor dem Spiel, dass wir jetzt alles Mögliche vorbereitet haben und schon das Gefühl haben, wir haben sehr gut vorbereitet und wir wissen schon, was auf uns zukommt. Was kann ja auch theoretisch alles anders kommen? Und so oder so, wir sind für sie da, wir sind auch als Trainer, Team für sie da, wir versuchen es zu analysieren, wir haben ja auch immer jemand, der oben sitzt und noch mal taktische Analyse mit rein nimmt. Und die versuchen, wir in die Mannschaft reinzugeben. Und so sehe ich auch unsere Rolle in Form von wir unterstützen. Wir sitzen irgendwie alle in Einbot. Wenn es gut läuft, freuen wir uns, wenn es nicht gut läuft, dann sind wir die ersten, die da sind und die versuchen, euch zu helfen, dass wir es irgendwie in bekommen, dass wir es vielleicht noch mal drehen können, wollen wir auch nicht schaffen. Wir haben jetzt viel über Widerstände gesprochen, jetzt vor allem für die Situation, wenn man vielleicht eine Situation hat, wo man denkt, wo wir nicht weiter können, wenn ich bestehlen kann, wenn ich erfolgreich sein kann. Du in deiner Laufbahn und Fußball hast ja auch sehr, sehr viele Widerstände gehabt, hab es angesprochen, ein, zweitst die Verletzung. Aber generell auch, warst du immer oft auch die erste. Und für das jetzt gar nicht so kategorisieren, aber du warst halt eben oft die erste Frau, dann auch im Fußballlärer, Lergang. Ich weiß nicht, ich glaube, eine andere Teilnehmerin war noch dabei, ansonsten war es nur Teilnehmer. Sicherlich als TV-Expertin wird dir auch immer wieder gegenwend entgegengekommen sein, dadurch, dass du einfach als Frau in dieser Menadomee bist, dass du schlimmest, dass das einfach immer noch so ist. Aber mich würde mal interessieren, über all die Jahre, weil wir haben ja von daran gesagt, okay, damals, als du 18 warst, jetzt bist du 41, so du hast ja nicht unterkriegen, du hast eine Vision. Ich würde einmal interessieren, gab es irgendwann einen Moment, wo du irgendwie gedacht hast, weil ich hab zum Beispiel auch gelesen, hast du mal erzählt, du hast beim Bayerischen Fußballverband, Ausfallmannschaft der Jungs trainiert und da sind ja auch eine Verbandsportlärer und keine Verbandsportlärer, damals gewesen. Auch so was, wo ich mir gerade dann auch nicht einfach vorstellen, weil man es ja wahrscheinlich noch mehr beweisen will, obwohl das ja eigentlich völlig akquatscht, sondern es geht um den Inhalt und um nichts anderes. Aber mich würde mal interessieren, gab es irgendwann mal einen Demonement, wo du gesagt hast, borne, ich hab kein Bock mehr, es reicht mir. Ich ja auf und be, wäre meine Frage noch, diese ganzen Schritte bis jetzt zu Bundesliga-Trainerin. Hast du immer so einen Plan für dich gehabt? Oder hat sich alles von Station zu Stationen irgendwie so ergeben, indem du einfach immer dran geblieben bist, sondern dir gearbeitet hast? Ja, gute Frage, ich versuche es immer, der reihen auch anzugehen. Also erstens, klar, es war vieles nicht so easy und fliegt einem nicht so zu, wenn du als Frau so diesen Weg so machst. Und das ist schon völlig richtig, das möchte ich auch nicht schmälen. Und trotzdem möchte ich betonen, dass es für mich nicht jetzt 20 Jahre nach dem Kampf angefühlt hat, sonst, glaube ich, würde ich heute auch nicht so gesund und munter vor dir sitzen, sondern sonst wäre ich irgendwie einerseits in wieder keine Ahnung hochgradig depressiv und gefühlt auch schon 20 Jahre älter. Oder hätte halt wirklich die Sportart, oder die Aufgabe gewechselt. Deswegen, muss ich sagen, haben sich die Jahre jetzt 20 Jahre schon als überwiegend ganz große Privileg und ganz große Freude auch für mich angefühlt. Also ich hatte eigentlich immer egal, was und wo ich wie es gemacht hab, überwiegend sehr große Freude an meinem Alltag, an meinem Leben. Und natürlich ist es irgendwie eine Berufung auch. Es ist nicht nur ein Job, es ist kein nein zu 5 Job, es ist schon was, was du mit Haar und Haut irgendwie fühlst und auch von morgens bis abends und gefühlt auch nachts irgendwie lebst. Aber es war ja, es waren ganz, ganz viele tolle Sachen dabei, für dich total dankbar bin ich, hab so viele Erlebnöfen. Mit so vielen tollen Spielerinnen und Menschen zusammenarbeiten dürfen wir auch in Trainer-Team, in Staff-Team, unsfassbar viele Reisen erleben dürfen. Diese Weltmeisterschaften, die waren natürlich total brengend. Auch andere Nationen, andere Trainer kennenzulernen davon zu lernen. Also ich schau irgendwie auf diese 20 Jahre mit ganz viel, wirklich mit ganz viel Freude, weil es einfach wirklich überwiegend ganz viel tolle Sachen waren. Ich sehe es gar nicht so als krassen Kampf oder ganz viel Widerstände. Klar, wenn man die Geschichte so erzählt, wenn man auf gewisse Schlüsselmomente so zurückschaut, klar, die Trainerausbildung der Fußballlehrer, da waren schon immer wieder verrückte Sachen mit dabei. Aber andererseits hat sie irgendwie auch reizvoll gemacht und ich muss auch sagen, ich hab mir das ja irgendwie immer alles bewusst ausgesucht. Also ich hätte ja jederzeit sagen können, bis ihr was, ich mache jetzt, jetzt zum, was ich was zum Hokki oder zum Tennis oder wie. Was meinst du mit verrückten Sachen? Ja klar, also diese kleine, was heißt Kleinigkeiten, aber diese Sachen bei der Trainerausbildung, wo du einfach merkt, das ist jetzt halt einfach nicht so wirklich Frauen freundlich, was hier passiert. Oder du wirst halt einfach da manchmal auch diskreditiert. Also hier Dinge gab es ja, oder einfach auch klasse Diskriminierungsgeschichten oder Situationen, die gab es ja. Von anderen Teilnehmern oder? Alles, ja, klar, von Teilnehmern, aber auch von Ausbildern und ja auch von, auch in diesen Strukturen, in diesen System, auch von vorgesetzten, wo du gemerkt hast, okay, du musst dich da irgendwie halt erst hocharbeiten und wirst jetzt erst mal als das Mädchen gesehen und bis jetzt irgendwie erst mal den nächsten 20 Jahre, wahrscheinlich das kleine Mädchen. Aber das gehört halt mit dazu, das hast du glaube ich in anderen Feldern im Beruf leben. Auch wenn gleich das natürlich schon sehr spezielle Sohn im Fußball, der halt schon sehr menner dominiert ist und trotzdem macht es ja, macht es ja Freude und man sucht sich sehr irgendwie auch aus und dann muss man natürlich aus dem gewissen Holz geschnitzen, dass man jetzt nicht bei jedem kleinen Wind umfällt und ja dann in sich zusammenfällt, dass es auch klar und ich glaube die Stabilität habe ich irgendwie ja einfach schon auch mit reingepracht und vermutlich auch durch die ganzen Erfahrungen auch dran gearbeitet und braucht es schon irgendwie auch ein gesundes, gutes Umfeld, dass dich auch in schwierigen Situationen mal stützt ohne Frage. Aber letztlich war auch ganz viel, ja, war es wirklich auch eine tolle Reise so bisher. Deswegen sehe ich das eigentlich alles sehr, sehr positiv und gab eigentlich nie den Punkt, wo ich gesagt habe, ich habe da jetzt irgendwie keine, keine Lust mehr drauf zumindest, keinem überhaupt nicht dran erinnern. Ich bin auch jemand, der oft so Sachen auch wieder vergisst, die ganz ehrlich sagen, ich bin irgendwie dann, ich denke, ich viel lieber, viel häufiger und gerne an die schönen Sachen auch zurück und so negative Dinge vergisst man ja auch mal schnell wieder. Besser ist es am Ende ja, bevor man sich dann länger aufholt, auch mit Dingen, die man nicht aufhalten kann, sollte man das ja auch es plant. Ja, war so viel Schönes dabei. Vor allem so Begegnungen, auch mit so vielen Menschen und Spielerinnen, die nimmt ja ja auch keiner mehr. Das ist irgendwie so witzig, weil jetzt in der Frauenbundesliga, egal gegen wen wir spielen, ja, letzte Woche hätten wir gegen Bein München gespielt haben und so auf dem Platz getroffen, konnten ja dann leider nicht spielen, aber dann, warum so mehr Zeiten, bisschen sich mit den Spielern auszutauschen und dann hast du auch wieder festgestellt, dass der irgendwie die Hälfte der Mannschaft von Bein München irgendwie mal Jugendern zum Beispielerin waren und man kennt sich halt und man schätzt sich auch und hat halt zusammen auch schöne Sachen erlebt und das ja, ist irgendwie auch besonders und macht das Ganze auch so besonders und ja, zu einer zweiten Frage, ob ich so einen Plan hatte, glaube ich, oder mit Bundesliga und so weiter. Genau, das schon immer so eine Vision war und so alles quasi. Deine Idee ist schon lange vorder, oder alles sich von Station zu Stationen ergeben hat. Ja, schon eher von Station zu Stationen. Ich war natürlich irgendwann an dem Punkt, mir hat diese Ausbildung und das Rennausbohr hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber dann aber irgendwie gemerkt, dass es sehr viel Energie kostet und auch sehr intensives und eine reine Trainerinnentätigkeit noch mal schöner ist als auch diese Ausbilder-Zätigkeit, weil die schon auch so mal ein Job für sich war eigentlich und durch den Wechseln zum DFB, aber ich gemerkt, es ist sich auch auf diese Sache zu konzentrieren zu können, wenn gleich ich voll von dieser Perspektive Trainer-Ausbilder gelernt habe und auch davon profitiert habe. Und dann kam irgendwann so diese Frage, ob ich in diesem Altersbereich jetzt Hänge und da vielleicht fest Hänge und dann kam die Gespräche mit DFB verantwortlichen, den ich halt gesagt habe, ich bin jetzt dann irgendwie ins Gesamts 10 Jahre im U17-Bereich gewesen, das macht jetzt glaube ich für mich Sinn, nachdem der Altersunterschied ja schon immer größer wird, weil meine Spielerinnen ja für Jahr wieder 16 sind, wenn sie zu mir kommen und 17, 18 sind, wenn sie gehen und dann geht es wieder von vorne los und ich werde halt nicht junger oder bleibt stehen auf dem gewissen Alters, sondern werde halt älter und entsprechend wird das Delta größer, dass ich da auch gesagt habe, es macht jetzt glaube ich schon Sinn, wenn das mal auch jemand Jünger ist, machen darf, wenn gleich ich immer Spaß hatte und freude mit den Jungen, aber halt auch wollte das auch junge Trainerinnen auch die Chance bekommen, weil schon Sinn macht, glaube ich im Jungenbereich auch immer wieder junge Leute reinzusetzen, zumindest in die Teams und selber wollte ich dann eher in den älteren Bereich und da habe ich dann gemerkt, zum einen gab es wenig Optionen, es gibt einfach, gab damals nur zwei Mannschaften über der U17, das war die U19 und die Arnazlamenschaft, mittlerweile gibt es noch eine U23, aber das war einfach nicht absehbar, dass ich da weiter komme, wir hatten ein bisschen so die Perspektive gefällt und dann dachte ich gut, dann probiere ich das jetzt mal mit diesem Vereinsdrennerleben aus, weil wenn ich es jetzt nicht mache, dann wahrscheinlich nicht mehr nach 18 Jahren war, das ja fast dann glaube ich, die ich im Verband war und dann habe ich einfach diesen Sprung gewagt und bereue es nicht, es war eine tolle Zeit in Frankfurt und jetzt in Bremen, noch meine Liga, höher, ja auch besonders sehr intensiv, aber auch besonders schön bisher und war nicht so geplant überhaupt nicht, aber ich war eigentlich immer ganz gut damit zu leben und jetzt zu leben, natürlich schaut man immer ein bisschen rechts und links, das ist auch klar, aber meine voller Aufmerksamkeit geht schon eigentlich immer an die Aufgabe, die ich habe, weil das ja meistens auch nicht langweilig und man ist eigentlich auch nie fertig als dreiner, deswegen bleibt nicht so viel Zeit. Das stimmt und ich nehme an TV-Expert in Sowerten, zu werden, weil es auch nicht lange geplant, oder? Ah, das sowieso nicht, nein, auf gar kein Fall, also das hat sich ja eh total zufällig ergeben und wie kam es? Das kam durch meinen damaligen Berater, der auch im ZDF aktiv ist als Berater oder eben als immer der, da auch mit unterstützinhaltlich, der einfach ein Kontakt hergestellt hat und wusste, dass da ja, es war in der Zeit, wo man einfach das ganze Frau noch geöffnet hat und auch gemerkt hat, cool, ist ja durchaus sinnvoll, da auf Frauen mit reinzunehmen und entsprechend war ich da so ein bisschen zur richtigen Zeit, der richtigen Ort und habe dann Tür geöffnet bekommen und ja, wenn dann irgendwie durchgegangen und hab es dann glaube ich ganz okay gemacht, dadurch hat sich so ergeben, dass sie ja immer wieder dann auf mich zurückgekommen sind und immer noch weiterhin ja mich gerne anrufen fragen, ob ich irgendwo mal wieder an der Linie sein möchte und es macht total viel Spaß, aber war natürlich auch überhaupt nicht geplant. Um bei der Weltmeisterschaft im Sommer sehen und hören, würde ich wieder oder? Ja, ja, schaut dann raus, also im Moment laufen so Gespräche und ja, ja, wird darauf rauslaufen, dass wir da wieder unterwegs sind zusammen, ja. Sehr schön, wir sind jetzt schon quasi am Ende angelangt, ich hab noch ein paar Fragen auf ein Zettel, eine hat mit deiner TV-Expertentätigkeit zu tun und zwar würde ich gern von dir wissen, wer wird denn im Sommer Weltmeister? Ich hoffe wir, aber es wird weiter weg zu gehen, sein bis dahin noch paar gute Testspiele brauchen wir auf jeden Fall, paar gute Personalentscheidungen, ja, ich setze da voll und ganz auf Julian. Auf Julian Nagingsmann ich hoffe, er hat dann ein gutes Händchen und hat jetzt auch seine Erfahrungen schon sammeln dürfen, als Verbandstrenner, als als Bundesdrenner und entsprechend, ja, bin mir sicher, wird da sehr ergriebe schran gehen an die Sache, so wie wir ihn kennen und jetzt auch die Zeit genutzt haben, waren jetzt glaube ich keine Ahnung, gefühlt vier, fünf Monate, was war es genau ohne Maßnahme und wer ihn kennt weiß, ja, dass er da die Zeit genutzt hat und man braucht natürlich auch ein bisschen Glück, deswegen wird es ein weiter Weg, aber ja, es gibt natürlich paar andere Topfavoriten, allen voran natürlich Spanien, ja, sich ja auch irgendwie Argentinienzinnen, England, die klassiker, ob jetzt der Gastgeber irgendwie eine Rolle spielen wird, war ich ein bisschen bezweifeln, aber es war natürlich in den letzten Jahren auch immer so, aber ja, es wird glaube ich eine verrückte WM und wahrscheinlich auch die verrückte, die es jemals gab, allein auch wegen diesem ganz gestörten oder krassen Teilnehmerfeld. Ja, definitiv und halt auch, die Umstände drumherum, wenn man sich die politische Distabilität gerade in Mexiko anschaut, wenn man sich das anschaut, was dann schon bei den USA gerade macht und daher wir sind jetzt aufnahme 25. der Februar, wenn die Folge rauskommen, sind nochmal quasi fast zwei Wochen vorbei. Beweis, was dann ist, aber daher haben wir den Fußball als Ablenkung und vor allem auch was, was wir uns auch im Sommer sehr freuen würden. Ich würde auch nochmal interessieren, so was war denn so bei der Nathetigkeit beim ZDF bisher so die intensivste Diskussion, die ihr da geführt habt, mit jemandem anderen. Was war da das Thema, was war da der Anlass? Boah, muss ich bis zum drüber nachdenken, die intensivste Diskussion gefühlt, wo man am Abend im Bier trinken geht oder ob man jetzt noch nicht darüber holen oder nicht am dem Stand und wer damit kommt, ob wir Personsschutz brauchen oder ob wir das so hinbekommen. Nein, Spaß bei Seite, war ja schon immer bei der M irgendwie so auch, auch ein Publik, dass man da viel Zeit hatte und dass man da halt auch diese Spiele manchmal, ja, waren sehr auch echt irgendwie sechs Spiele irgendwie, die da nicht am Stück, aber zweimal parallel, zwei Mal parallel laufen, sind drei Runden hintereinander, dass man da schon auch viele Fußball zusammen geschaut hat und auch sich intensiv mal über über Spieler oder auch über Herangehensweisen des Trainers auch mal aufgehalten hat. Ich glaube, so mit am intensivsten habe ich jetzt irgendwie so ein bisschen im Kopf, wie wir England letztes Jahr verfolgt haben, aber der Vorletzelsjahr bei der EAM, weil das war irgendwie, das konnte man irgendwie nicht glauben, also das war irgendwie echt verrückt, wenn du gesehen hast und das ging uns irgendwie allen rein so, dass wir gerade per, ich meine, da gibt die Jungs haben ja da schon nochmal viel mehr wissen in der Tiefe und kennen diesen Kader ja von Abis Z und alle Spieler, die da auch auf der Bank sitzen, so mit ihrem vom blätten Lebenslauf da bin ich ja immer deutlich oberflächlicher unterwegs, aber wusste natürlich auch, wer die Spieler sind bei England und was die sonst so bisher in ihre Karriere geleistet haben und was sie auch in dieser Saison mit ihren Klubs geschafft haben und dann kannst du eigentlich glauben, dass sie das so eine ja, kurze irgendwie im Weg. Ja, so ein wiederer Fußball, wo du denkst, alle individualköner sind irgendwie gefesselt. Wirklich, also man war faszinlos teilweise und natürlich diskutierst du dann viel über das Daußgeld, war damals natürlich großes Thema und aber auch ich weiß noch pickford war natürlich auch so ein reizte Thema, weil Chris auch immer voll gedriggert war von ihm und er natürlich auch sehr speziell war, aber er konnte jetzt für den Fußballkunde, er glaub ich, haben alle wenigsten, er war, glaube ich da einfach auch stellenweise ein bisschen am Limit, aber ja das habe ich irgendwie so im Kopf, das war schon wirklich da, war man irgendwie sprachlos und ich habe auch versucht diesen Trainer irgendwie zu verstehen und auch so eine Wechsel zu verstehen, aber muss sagen, ich war selten so leidlos, muss ich alles sagen, ich hatte teilweise nicht mehr. Wir sind jetzt zwei. Keine Idee, was da in ihn vorging und irgendwas hat man sicher ganz sicher bei allem gedacht, aber das konnte ich alles nicht so richtig verstehen, da waren wir alle drei ziemlich faszinlos pern natürlich auch persönlich bis hin noch getroffen, aber natürlich auch Spieler von ihm dabei waren und er auch noch viel mehr Insights hatte, also da waren durch aus hitzige Diskussionen und auch Stimmungsmäßig, war da einiges geboten, aber ja und das war einfach auch wirklich ganz krass, was da passiert ist. Mal schauen, wie es dann jetzt bei dem Turnier wird unter Thomas Zuhl, wo wir sicherlich alle noch ein bisschen genauer drauf schauen als auch vorher, wobei England bei mir auch bei der Europameisterschaft eigentlich schon vorher ganz dick auf ein Zettel für einen Titel stand, wo ich dachte, die haben jetzt auch allen ein alter, wo ich sage, okay, die haben auch diese Erfahrung und auch so viel Champions-Spiele mittlerweile, das müsste eigentlich, aber die Gruppe an sich hat nicht funktioniert. Ja, genau, da hast du auch wieder gesehen, dass halt Einzuspieler Qualität alleine bringt ja keine Titel und was auch immer genau, wir sind alle zu weit weggewehr, ich sage auch, dass ich mag das auch nicht, wenn man zu schnell dann Urteilt, man weiß so wenig, aber man versucht, Zeit zu verstehen, du schoss das von außen an und denkst, das kann ja nicht wahr sein und das ist ja auch jetzt nicht nur, dass du sagst, sie waren unglücklich Spieler, es war einfach diese ganze Herangehensweise auch nicht nur destaktisch, sondern auch, auch wie die Spieler sich bewegt, haben man hier waren ja gefühlt wie, wie gelähmt unterwegs wurde, denkst, irgendwas ganz krass, Stimmter kann da irgendwie nicht so stimmen, weil du er kennst ja teilweise die Spieler nicht mehr, ich weiß noch, Chris hat immer gesagt, das muss der Bruder sein, das ist ja nicht, das ist der Bruder, So schwer zu machen. Man war wirklich so, man war auch betroffen, man war nicht faszinxlos in Form von "Was machen die für ein Scheiß?", sondern man dachte, das gibt's auch gar nicht. Was ist denn mit inlos, man kennt sie einfach nicht wieder so. Also ja, spannend, aber auch das ist halt irgendwie Fußball, das macht's irgendwie auch sehr interessant. Man hat dafür Fall immer was zu erzählen. Zum Abschluss machen wir noch einen kleinen Fragenhagel. Ein paar letzte Fragen mit denen nicht sich auch quasi aus der Folge dann verabschiede. Und zwar wird mich mal interessieren, was ist denn dein Lieblingsspielprinzip? Mein Lieblingsspielprinzip. Man zitiert gerne, was du über die Mitte, andere Seite. Was meint er, was meinst du damit? Ach so, einfach einfach eigentlich Spielverlagung auf Deutsch, also dass man nicht versucht, auf einer Seite durchzubressen, sondern raus über die Mitte und dann die andere Seite findet. Okay, also, die agonale Verlagerung, unsere Auffinden. Verstehe, am dann hätte ich gerne von dir noch eine Antwort auf die Frage, mit welchem Trainer oder welcher Trainerin würde es du gern mal einen Kaffee trinken gehen? Oh, gute Frage, ganz viele würden mit allen Fallen, wenn ich mich auf einen spontan festlegen würde, würde ich sagen, "Oh, da muss ich aufpassen." Jetzt werde er ranerin, ich wollte eigentlich mehr Limpolzien sagen, einfach weil es mich wirklich interessiert, ich hätte so ein paar Fragen, ich habe seine Doku gesehen und hätte einfach ein paar Fragen. Aber als Werderanerin habe ich gelernt, muss man ein bisschen aufpassen Richtung HSV. Aber ich glaube, bei mehr Limpolzien da werden wir alle fein damit. Ist okay, ich weiß nicht. - Egal, wie die revelatiert ist, ich glaube schon. Ich glaube, den Handfußballdeutschern schon generell ins Herz gescheht. Oder finde ich eben auch, also ich finde da wirklich eurer, sehr wirklich auch außerordentlich gut macht er auch sehr viele, sehr richtig, deswegen wird mich da, da hätte ich echt direkt ein paar Fragen. Interessant, was wär das so zum Beispiel? Fragen? Ja, also, unter anderem, also wirklich im Bezug auch auf die Doku, man hat mal da noch mal ganz coole Einblicke bekommen, auch wir ansprachen hält und so. Da würden mich so ein bisschen interessieren, aber da ist sich coachen lässt, aber ob das alles so instinktief ist, ob das geplant ist, aber ob das einfach so aus dem Boch rauskommt. Weil er schon auch sehr intensiv ist, sehr impulsiv würde ich sagen. Das würde mich zum einen interessieren. Und dann aber zum anderen natürlich auch diese ganz spezielle Scheinbar, eigentlich ja vermeintlich unmögliche Situation vom ewigen Code-Renner zum Chef-Drenner in so einer Situation. Mit den gleichen Spielern finde ich eigentlich fern unfassbar schwer. Und dann nicht nur kurzfristigen, sondern mittelfristig oder ich kann mal schon schon von langfristigen Erfolg sprechen. Wie er glaubt, dass er das geschafft hat, ob da irgendwie eine rangiges Weise eine ganz gezielte Gabe oder auch einfach gesagt hatte, er ist einfach bei sich geblieben und hat einfach geguckt, das geht gut und die Spieler akzeptieren in dieser neuen Rolle. Das wird mich interessieren. Ich fand bei der Doku so eintrückvoll diese Ansprache, dann im Stadion, glaube ich vor dem vorletzten Später oder letzten Später, und ich dachte okay ist he, untippig, sonst ansprachen irgendwie in der Trainingswoche auf dem Platz oder im Videonalyseraum oder in der Kabine, aber im Stadion, wo es dann auch gespielt haben. Ich glaube es war sogar vor dem letzten Spiel gegen Santhausen, wo sie dann den Aufstieg auch klar gemacht hatten, also waren die letzte Später, aber dieses Spiel vor dem Spiel wurde dann entdeckelt am Ende draufgemacht, und die Spieler sich quasi schon mal in die Situation hineingefühlt haben, wie es dann ist und auch eine Klarheit. Also sehr sehr spannend, ich glaube es hängt auch viel mit dem Trainer-Team zusammen. Ich hatte sein Kotriner Loic, VW auch schon im Podcast, zähle der da ein paar Eintrücke, auch gegeben hatte, der ja auch ein Weitblick hat, dadurch dass er auch das einer Z-Geschicke, das Sport ist ja auch leitet. So vielen Ländern, bei so vielen Clubs auch aus bittiert hatte, nach seiner Zeit in Balsam Pauli und Baisel. Ja, wer da noch nicht reingehört hat, auf jeden Fall noch mal reinhören. Mich wird aber an der Stelle auch noch mal interessieren, weil du hast von gewissen Büchern auch Podcast gesprochen. Was ist denn gerade so ein Podcast, Buch oder Gedanke, der sich gerade sehr begleitet? Buch begleitet mich eigentlich gerade eine Biografie von Vincent Company, die finde ich irgendwie ziemlich spannend. Hab sie erst angefangen, aber finde ich insgesamt sehr interessante Persönlichkeit und auch einen ganz eigenen besonderen Weg, den er da geht. Ja, auch sehr erfolgreich, trotz dreiner Kandidat, glaube ich, Nummer 5, das ganz schwere Schiff in München, irgendwie FC Bayern zu lenken. Das finde ich recht spannend und bewegen und ansonsten Podcast, das wäre ich irgendwie ganz gerne oft auch irgendwie so Sachpodcast, oft auf der anderen Themen, aber häufig auch ganz gerne zum Thema Coaching, zum Thema Führung. Zu verschiedenen Themen, Konfliktmanagement, Kommunikation und Strategien, Alltagsstrukturen, Wutinen, das sind eigentlich so Themen, die mich so bewegen. Und abschließend die letzte Frage bevor du hier entlassen bist, was können denn die Trainer, Männer Fußball, Frauen Fußball lernen? Das ist schwer, weil immer so ein Pauschalysiernis finde ich immer schwierig. Was machst du jetzt, Trainer? Aber ja, es könnte auch Florida sein. Es ist aber, ja, ich stand jetzt nicht, aber du kriegst ja auch gewisse Einblicke, auch durch ZDF, wenn du oder auch mit anderen Kontakt mit denen du quatscht, auch wenn du jetzt selbst noch nicht in einer Bundesliga, aber wenn du einer Bundesliga oder eine zweite Liga trainiert hast? Ja, ich glaube, man kann immer grundsätzlich sehr viel vorn an erlernen, beidseitig auf jeden Fall. Ich muss jetzt nur gerade spontan daran denken, dass bei uns, bei uns an Spielen oder letztes Jahr im Dezember war das noch aus, steffen mal 90 Minuten an der Seite, warum es zu geschaut hat und einfach von nicht der Tag klasse einfach so ein Interesse auch an unserem Spiel, an den Spielern, an den Mädels auch hatte und mir danach total begeistert geschrieben hat und wir auch noch mal direkt auch dazusprechen konnten, weil er so fasziniert von der Leidenschaft der Spielerin war. Und ich glaube zum einen bestimmt, weil man es vielleicht den Spielern, den Frauen gar nicht so zutraut, dass sie so intensiv und so ja und dann mal auch so leidenschaftlich und auch so hartnäckig an und über ihre Grenzen gehen können und zum anderen, weil das vielleicht auch ein Stück weit, vielleicht im Männer-Beruf-I-Bereich auch und vielleicht ein bisschen schon verloren gegangen ist, durch die verschiedenen Strukturen oder vor allem durch dieses bisschen krankes Systemen kann man ja glaube ich schon so sagen. Deswegen würde ich das vielleicht ganz vorsichtig formulieren, wenn gleich ich niemanden die Leidenschaft oder die Intensität absprechen möchte. Dann locken wir das doch ein. All right, Fritzi, ich danke dir für die Zeit. Du hast ja jetzt quasi Lenderspielpause, hast aber trotzdem eine Trainingsgruppe minus 1 oder ich weiß gar nicht, ob ihr auch auständische Nationalspielerin dabei habt, auch ich kann schon. Ja, ja, ja. Wenn ein paar dabei, also eine dezimiertere oder eine andere Trainingsgruppe, aber auch mal spannend, wahrscheinlich noch mal. Einstelliger, einstelliger Anzahl auch spannend, ja. Fast individual Training. Genau, geht fast in der 1.2.1. Betreuung, heute habe ich mal durchgezählt, wir waren im 1.1.1.0, aber ja alles Gute. Sehr gut. Gut, dann dir alles Gute, auch weiter in bis zum Saisonende auf den Weg, drück euch die Daumen. Vielleicht wird es am Ende auch die Schämessege, glaube, dass auch bis dato diese Saison in die Entwicklung ein einziger Erfolg waren. Und dann sehen und hören wir dich, hoffe ich spätestens im Sommer wieder auf der ZDF-Kausch auf den Mainz-Salerschenberg, nur 10 Kilometer von mir entfernt, oder so, mal nicht mal 10 Kilometer. Und schauen mal, ob dein Wunsch und deine Vorhersage in der Füllung geht, das Deutschland wirklich Weltmeister wird. Danke dir, Fritzi. Ich sage sehr gerne, danke, dass man hier kattet, mir Spaß gemacht. Bis bald, alles Gute. Das ist ein Gute-Stichwort, auch an euch liebe zuhören, dann daraus. Gut bei, ab eine gute Zeit und viel Erfolg auf den Trainings- und Spielplätzen daraus. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Fritzi Krom ist der Gast im Podcast „From Coach to Coach“ und aktuell Bundesliga-Trainerin bei Werder Bremen.
  2. Sie hat Pionierarbeit als Trainerin geleistet, war die jüngste Fußballlehrerin und erste hauptamtliche Frau beim DFB.
  3. Ihre Karriere begann nach einer schweren Fußverletzung, die ihre Spielerlaufbahn beendete; sie studierte Sportwissenschaft und arbeitete beim Bayerischen Fußballverband.
  4. Ihre Lieblingsgrundordnung ist 4-2-3-1, und sie betont, dass Struktur und Freiheit im Spiel zusammengehören – mit Ball mehr Freiheit, gegen den Ball mehr Struktur.
  5. Sie sieht kritisch, dass im modernen Fußball die Identifikation mit Clubs und Fans verloren geht, da das Geschäft schnelllebig ist.
  6. Ihre größte Stärke ist ihr ganzheitlicher, systemischer Ansatz, der die Spielerin als Menschen sieht; ihre größte Baustelle ist die Strukturierung der Arbeitsmethodik im Trainingsalltag.
  7. Sie rät jüngeren Trainern, geduldiger zu sein und „weniger ist mehr“ zu lernen; auch sie selbst ist ruhiger geworden, behält aber ihre Grundemotionalität bei.
  8. Bei Werder Bremen möchte sie aus einer defensiv orientierten Mannschaft eine aktivere, ballbesitzstärkere Mannschaft formen.

Summary:

Im Podcast „From Coach to Coach“ spricht Moderator Dominik mit Fritzi Krom, der Trainerin von Werder Bremen in der Frauen-Bundesliga. Krom, die mit 41 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich hat – von der jüngsten Fußballlehrerin über die erste hauptamtliche Frau beim DFB bis zur TV-Expertin –, erzählt von ihrem Werdegang. Nach einer schweren Fußverletzung, die ihre Spielerkarriere beendete, fand sie über Sportwissenschaft und den Bayerischen Fußballverband den Weg in den Trainerberuf.

Sie beschreibt ihre Philosophie: Struktur und Freiheit müssen im Gleichgewicht sein, wobei sie mit Ball mehr Freiheit und gegen den Ball mehr Struktur bevorzugt. Kritisch sieht sie die abnehmende Identifikation im modernen Fußball, wo Spieler oft nur noch auf sich selbst schauen. Ihre Stärke liegt in einem ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen hinter der Spielerin sieht; ihre Herausforderung ist die perfekte Struktur im Trainingsalltag.

Sie rät jungen Trainern, geduldiger zu sein und weniger Druck aufzubauen. Bei Werder Bremen verfolgt sie das Ziel, aus einer defensiv geprägten Mannschaft eine aktivere, ballbesitzorientierte Einheit zu formen. Dabei bleibt sie emotional, aber kontrolliert – eine Balance, die sie durch Erfahrung gewonnen hat.

Das Gespräch zeigt eine reflektierte, leidenschaftliche Trainerin, die im Hier und Jetzt lebt und stets bereit ist, sich weiterzuentwickeln.

FAQs

Fritzi Krom ist Bundesliga-Trainerin bei Werder Bremen und bekannt als TV-Expertin beim ZDF. Sie war die jüngste Fußballlehrerin überhaupt und die erste hauptamtliche Frau beim DFB.

Ihre Lieblingsgrundordnung ist das 4-2-3-1, das sie selbst als relativ langweilig bezeichnet.

Ihre größte Stärke ist ihr ganzheitlicher, systemischer Ansatz, bei dem sie die Spielerin als Mensch sieht und das gesamte System aus Mannschaft, Staff und Trainer in den Vordergrund stellt.

Ihre größte Baustelle ist die Strukturierung der Arbeitsmethodik im Trainingsalltag, da es kein perfektes Rezept gibt, wie man Gespräche, Trainingseinheiten und Abläufe optimal plant.

Sie würde raten, geduldiger zu sein und nicht alles sofort verändern zu wollen. Weniger ist oft mehr, und manchmal ist es besser, den Mund zu halten und ruhiger zu bleiben.

Sie findet südamerikanische Nationen wie Brasilien oder Uruguay faszinierend, weil sie aus schwierigen Verhältnissen kommen und mit viel Herz, Blut und Leidenschaft spielen.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.