In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Frank Kramer über analytische Fähigkeiten als zentrale Trainerkompetenz. Er betont, dass ein guter Trainer heute nicht nur über Fachwissen verfügen muss, sondern auch über soziale und personale Kompetenzen wie Empathie, Teamfähigkeit und Konsequenz – er muss „komplett“ sein. Analytische Fähigkeiten werden als Fähigkeit definiert, Sachverhalte zu erkennen, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und flexibel auf Spielsituationen zu reagieren. Kramer erklärt, dass die Analysearbeit sich stark verändert hat: Früher machte er alles allein, heute arbeiten Analysten als gleichberechtigte Teammitglieder, oft in gemeinsamen Büros, und unterstützen durch Live-Tracking und Videoaufbereitung. Die Zusammenarbeit erfordert ein gemeinsames Verständnis der Spielidee und einen intensiven Austausch. Bei der Übernahme eines neuen Vereins analysiert Kramer zunächst die strukturellen Gegebenheiten, die Vereinsidentität und den Kader, um zu prüfen, ob eine Passung besteht. Er betont, dass die Passung zwischen Trainer und Verein wichtig ist, um Reibungen zu vermeiden, aber auch, dass Trainer sich an Bedingungen anpassen müssen, ohne ihre Prinzipien aufzugeben. Insgesamt zeigt sich, dass analytische Fähigkeiten untrennbar mit Flexibilität, Teamarbeit und einem tiefen Verständnis für den Fußball verbunden sind.
Ich glaube früher, wenn man sein Leben zu Spiel erschaffen will, muss er ein Waffe haben. Heutzutage glaube ich, dass er eine Waffe haben muss und eben sehr komplett sein muss. Das heißt wenig sprechen und ich glaube, das Spielgebildessensebene auch bei den Trainern. Trainer Kompetenzen im Profifluftball Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie Die Folge mit Frank Kramer wurde am 10.03.20023 in München aufgenommen. Servus und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Trainerkompetenzen sprechen. Anseh im Küchle und ich sind heute in der Barwaria Filmstaat den München. Und dürfen mit Frank Kramer ein, ja nicht nur erfahrenen, sondern vor allem auch unheimlich vielseitigen Trainer als Gesprächspartner begrüßen Frank erst mal vielen Dank, dass du die Zeit nimmst, um mit uns zu sprechen und gleich ganz detailliert auf analytische Fähigkeiten als Kompetenz einzugehen. Anseh, vielleicht wie es du ja später hier noch filmen gecastet. Mich wird es nicht wundern, aber Frank Kramer den Prozess ja zumindest ersparen. Denn bei der Vielseitigkeit der Stationen, die Frank einfach in seiner Laufband schon hatte, passt ja ohnehin schon perfekt in den Cast unserer Podcast-Serie. Bei uns hat's Frank reingeschafft, das war auch ganz einfach. Da muss man nicht lange überlegen und wenn ich hier danach angesprochen werde auf der Straße noch einspringen soll für die eine Rolle, dann mach ich das gerne, das ist kein Problem. Ich weiß aber nicht, ob analytische Fähigkeiten da so zu passt, ehrlich gesagt. Du hast ja noch weitere Kompetenzen. Nicht nur du, auf Frank, Frank, wie starten aber immer ganz allgemein mit der ersten Frage? Und zwar sprechen wir über viele verschiedene Trainerkompetenzen. Und die erste Frage lautet immer, was zeichnet für dich einen guten Trainer aus? Also gibt es Attribute, die trotz unterschiedlicher Typen und Voraussetzungen für alle Gelden? Erst mal ein Lutzesam, ich freue mich, dass sie da sein darf und ein bisschen was beitragen kann, hoffentlich zu den grundsätzlichen Fähigkeiten. Ja, ich glaube, dass zunächst mal die Fachkompetenz ist einfach eine Basis, eine Grundlage aufgrund dessen, man ja oft auch ausgewählt wird für bestimmte Jobs. Und ja, heutzutage glaube ich, dass die Menschlichkeit, die Empathie, das miteinander, Teamfähigkeit, aber auch die Konsequenz bestimmte Dinge, Ideen auch umsetzen zu können, aber auch sich anpassen zu können an verhältnisse Bedingungen, die in vorauernd eben vorgibt, die in die Mannschaft vorgibt. Ich glaube, dass da ganz viele Dinge, was so auch die soziale Kompetenz betrifft, dass die Personale Kompetenz betrifft, dass man da heutzutage sehr komplett sein muss als Trainer. Und eben dieses komplett sein, glaube ich, ist auch ein merkmalter heutigen Zeit. Ich glaube früher, wenn man gesagt haben, wenn sie Spieler schaffen will, dann muss er Eifaffer haben. Das heißt, wenig sprechen und ich glaube, das Spiegelbild ist ein Thema auch bei den Trainern. Ansehmann ist eine Waffe? Ja, ganz viele. Ganz viele, aber da werden wir auch immer fertig. Wir vertagen, dass auf nächstes Gespräch zwischen uns ansehen. Wir wollen immer ganz zu Beginn auch einmal das Verständnis schärfen. Woüber sprechen wir denn eigentlich, weil analytische Fähigkeiten kann großes Feld sein? Du hast das in deiner Studie betrachtet mit verschiedenen Provitrenern darüber gesprochen, schärft auch mal unser Verständnis. Genau, also analytische Fähigkeit ist ja eingeordnet unter den Fach- und Methodenkompetenzen. Wir haben ja in der Studie auch unterteilt, auch nach wichtigeren, womöglich wichtigeren Kompetenzen betrennen und nicht zu wichtigen. Und die analytischen Fähigkeiten haben sie eben auch bei den Fach- und Methodenkompetenzen unter die Top 5 geschafft. Ganz oben stand die Beurteilungsfähigkeit. Die werden wir ja noch zu einer späteren Folge thematisieren. Aber unter analytischer Fähigkeit wird verstanden, eigentlich Sachverhalte zu erkennen, dann anzupassen, wiederzugeben. Es steht aber auch unter analytischen Fähigkeiten, wesentliches und unwesentlichen zu unterscheiden. Und wenn wir es natürlich auf dem Fußball beziehen, dann können wir natürlich ganz, ganz viele Beispiele finden. Und das werden wir ja auch gleich tun, wofür einfach eine analytische Fähigkeit total sinnvoll und einfach auch wichtig ist. Und einer der Trainer, der in der Studie auch Teilgenommen hat, hat auch gesagt, wenn ich analytische Fähigkeiten als Trainer nicht habe, dann kann ich eigentlich da ja aufhören. Also dann ist das nicht der richtige Job für mich. Und da wird mich natürlich jetzt auch interessieren, Frank, eine analytische Fähigkeit, wenn du das so hörst liest, was denkst du da in deiner Tätigkeit als Trainer? Ich denke natürlich in alle erste Linie an Spiel, das heißt, Spielsituationen, die natürlich einerseits vorbereitet werden, das über die Analyse, über die Zusammenarbeit mit den Spielanalysten, mit den Trainer-Team, bereitet man sich auf den Gegner vor, man weiß, was kommen kann, man weiß, was auch der Gegner anpassen kann. Und dann natürlich im Spiel, brauche die analytischen Fähigkeiten, geht der Plan genauso auf, kommen die Dinge auf uns zu, die wir vorher erwartet haben, die wir vorbereitet haben, die wir mit dem Team, mit der Mannschaft, mit den Spielern, auch entsprechend vorbereitet haben und trainiert haben. Oder hat sich dagegen etwas anderes einfallen lassen, weil er uns eben auch analysiert hat. Und dann muss man natürlich relativ schnell anpassen, heutzutage. Der Julian Jadelsmann, den er ja auch schön in eurem Podcast hat, hat auch schon mal das, glaube ich, im Interview irgendwo mal anglingen lassen, dass es heutzutage total schwieriges und Gegner vorzubereiten, weil man eigentlich nie so genau weiß, was kommt, von dem, was dagegen in der Lage ist zu spielen. Und deshalb muss man mehr Rettungen vorbereiten und man muss vor allen Dingen flexibel sein und die Spieler darauf vorbereiten, dass man im Spiel möglichst schnell einkreifen kann. Hast du da, wie soll ich sagen, in einem Lauf der Jahre, du hast ja viel erlebt, deine Umsetzung, auch der Analyse, vorbeen auf dem Gegner verändert und angepasst über die Zeit? Ja, ganz sicher, das hat zum einen natürlich damit zu tun, dass sie früher, also nur eine Jugend tätig war, halt alles alleine gemacht hab und sowohl die Analyse des eigenen Spiels als auch das Gegner, dass natürlich selbst vorbereiten und schneiden musste. Heutzutage hat man da Analyse dafür und in den meisten Freien mehr als einen, das heißt, das ist ein Zusammenspiel von dem Team. Die Code-Rinner sollten sich da auch aktiv mit einbringen, das heißt, man muss mehrere Dinge zusammenbringen, auch Eindrücke zusammenbringen und Ideen. Das ist das eine und das andere ist natürlich, dass übers Gouting feed und über die verschiedenen Möglichkeiten auch der Animation. Natürlich, man kann das ganz anders aufbreiten, als es früher da war. Und den Spielern auch anders präsentieren kann und natürlich auch mit den Spielern mehr Möglichkeiten hat, ihnen das auch zukommen zu lassen. Das heißt, dass man sie einfach nur aufs Handy spielt und sie selber machen kann und mich immer sich darüber austauschen kann oder eben, dass man sie in Gruppen macht. Also auch da hat sich einiges getan früher, hat nur das mit der Mannschaft gemacht und dann war ich es auch erledigt. Heutzutage ist es deutlich viel schichtiger. Ganz spannender Prozessfang du hast es angesprochen, Analysten im Profi-Bereich sind Gang und Geber jetzt geworden. Natürlich, du kennst es aber auch von früher selber und als Cheftrainer beschäftigst du dich natürlich auch mit dem Feld. Aber wenn du jetzt mit einem Analysten zusammenarbeitest, was ist die dabei wichtig? Was muss der eigentlich können, damit das Fuchte zwischen euch und welcher Expertise muss der auch haben, außer der reihen technischen jetzt mit dem Programm und so weiter umzugehen? Aber ein guter Analyst muss ja eigentlich auch dein Spiel verstehen, damit er genau weiß, worauf erachtet. Ja, das ist das wichtigste, dass man zunächst mal so zueinander findet, dass man ein Spiel und auch die Idee, die man hat, mit gemeinsamen Augen sieht, dass man irgendwo einen gemeinsamen Blick drauf hat und auch versteht, wo wollen wir eigentlich hin? Was wollen wir denn eigentlich umsetzen, so dass auch die Richtung und das, was umsetzbar ist mit der Mannschaft auch entsprechend für beide verlegt, klar ist. Und diesen gemeinsamen Nenner zu finden ist erstmal sehr, sehr wichtig. Das hat natürlich viel mit Austausch zu tun. Gemeinsam Spieler gucken immer wieder abgleichen, immer wieder diskutieren, immer wieder sich auch über die Details austauschen. Und zum anderen muss der Analyst auch irgendwie ein Gefühl dafür bekommen. Wie willst du das dein Spieler näherbringen? Wie hat das dann aufzubereiten? Und wie hat das auch vor beziehungsweise nachzubereiten? Also ist er selbstständig unterwegs und man gleicht sich nur ab oder begleitet man den Prozess schon ein bisschen enger und hat dann ein gemeinsames Produkt gefunden. Also von dem her, ich glaube, selbstständige Arbeit ist sehr wichtig für den Analysten, weil halt doch sehr, sehr viel auch aus dem Training selber rausziehen muss. Deshalb sollte man die Idee schon relativ klar haben, das sollten wir gemeinsam eine Idee sein und man muss es eigentlich am allerbesten auch, wenn es mehrere Augen sind, mit einer Idee im Hinterkopf auch sehen. An der Stelle würde ich gerne auch noch mal über den Spieleranlisten reden, weil ich finde es auch ganz spannend, wie sich das im Verlauf der Jahre verändert hat. Im Internatien-Fußballinsel tut mir ja seit vielen Jahren Analysten aus und deswegen interessierte uns dann natürlich auch, wie ist denn die Rolle eigentlich überhaupt von so einem Analysten? Und wenn wir jetzt mal vermutlich so 10 Jahre zurückgehen, dann war ja das Thema Analyse sicherlich auch schon wichtig. Aber wir hatten ja eigentlich noch gar keine eigenen Positionsgruppen dafür im Trainer-Team geschaffen mittlerweile. Mittlerweile ist ja ganz. dass man Analysten vielleicht auch zwei oder mehr im Trainer-Team hat. Wie hast du das damals wahrgenommen und welche Bedeutung hat da für dich jetzt so jemand im Staff gehabt und wie ist das für dich jetzt heute, wenn du zu einem Verein kommst und dann dein Trainer-Team aufstellen musst? Also zunächst mal ist für mich ein Spielanlös Teil des Trainer-Team. Ich glaube, das hat sich auch entwickelt. Was halt mehr oder weniger Dienstleistung für das Trainer-Team, heutzutage ist man so eng miteinander, oft auch in einem Büro in den Vereinen, so dass man sagen kann, dieses Verständnis füreinander, ist einfach viel tiefe greifender als das früher der Fall war. Die Zusammenarbeit ist deutlich ausgeprägter als das früher der Fall war, als ich bei Gröderfurt in der Bundesliga übernehmen durfte damals, damals da haben wir gar keinen Analysten gehabt, sondern da haben wir eine Bundesliga gespielt und der Torwartreiner der Günther Reichhold hat halt sehen geschnitten und der Trainer hat sich dann ausgesucht, das ist heute komplett anders. Das heißt, es wird sowohl anders aufbereitet als auch durch das Live-Tracking, bis du deutlich schneller auch an den Spielern dran und kannst ihnen mehr und schneller Rückmeldung geben. Und die Zusammenarbeit hat sie natürlich auch entwickelt, indem auch ein Analyst meistens sich um das eigene Spiel kümmert, einer kümmert sie um Gegner wie auch immer das aufbereitet wird, wie auch immer mal nah dran ist und ganz wichtig inzwischen ist man halt mit den Analysten auch idealerweise auf Augenhöhe. Das heißt, man tauscht sich ja wirklich über die Trainingsseinheiten, über die einzelnen Spieler wirklich im Detail aus, über die Idee für das kommende Spiel, über die Spiele die grundsätzlich, man muss ein sehr tiefes Verständnis füreinander haben und deshalb muss man natürlich die Spielernlüsten auch ganz anders mitnehmen und die sind ja auch anders ausgebildet. Da gab es einen eigenen Zweig bei euch an der Uni zum Beispiel, wo die wirklich super vorbereitet werden und egal ob das technische ist oder ob es dann eben das Produkt ist, wie immer so schön sagt, das ist natürlich schon perfekt vorbereitet. Kannst du uns da einmal mitnehmen? Wie schaut denn das aus, wenn du dann zu deinem Verein kommst und du findest dann ein Staffor oder du nimmst dein eigenen Staff vielleicht sogar mit, dann fällt dieser Aspekt eigentlich des Aufklerns über die Spielphilosophie aus, aber wenn du dort einen Trainerteam schon vorfindest, wie schaut dann der Prozess aus, deine Spielphilosophie auch an den Staff weiter zu geben? Ja, das wie immer, das ist natürlich der persönliche Austausch. Man hat natürlich, also ich jetzt zum Beispiel, man hat ja Prinzipien, die man dann auch mitbringen, sagt, das ist mir wichtig im Spiel, das wird für unsere Mannschaft wichtig werden, wenn man Konkurrenzfähig sein wollen, wenn man erfolgreich bestehen wollen, dann musst du das natürlich auch näherbringen, das ist oft auch schon in Bildern vorbereitet, das ist ja auch in Datenform auch mal vorbereitet, das ist vorbereitet in einfachen One-Pay-Tunes wo man sagt schon mal, das ist mir im Spiel gegen den Ballwicht, die das man im Spiel mit dem Ballwicht, wenn es in die Umschaltfasene eingeht und nicht stand hat. Das sind festgelegte Prinzipien, die zunächst einmal allgemein sind und mit denen man natürlich dann auch, was die Mannschaft betrifft, deutlich mehr, dann ins Detail gehen kann, wenn man die Mannschaft besser kennt und die Spieler, die es dann ausführen, wollen besser kennen. Also das ist so mal die Basis, von der man ausgeht und dann lässt man sie natürlich auch vom von den Analysten oder auch von den Kotrennen natürlich auch ins Boot holen. Was habt ihr denn in dem Bereich alles gemacht? Wie habt ihr es gemacht, welche Abläufe habt ihr es lange mehr gehabt, damit man sie auch ein bisschen anpassen kann? Es ist selten gut, wenn man irgendwo hinkommt und sagt so, so arbeite ich und jetzt richtet euch danach, sondern es ist immer Teamarbeit und da muss man auch in der Lage sein, sich als Trainer anzupassen, ohne dass man die Prinzipien, die man als wichtiger achtet, irgendwo groß, dann ganz überbordwürft. Wichtig ist fällt, die Analyse und dann wenn du zu einem Verein kommst oder sagen wir mal, wir gehen noch einen Schritt voraus. Du bekommst eine Anfrage, sag mal, schalke ruft dich an und sag Frank, wir können uns vorstellen, wir hätten dich gerne als Trainer. Wie gehst du mit so einer Anfrage um, hast du dann auch die Möglichkeit, den Verein in gewisser Hinsicht zu analysieren, die Lage des Clubs mit wem kann man sich da austauschen oder geht das eigentlich viel, also so schnell, dass du dir da gar nicht so viele Gedanken im Vorfeld machen kannst, sondern sagst okay, die Herausforderungen nehme ich an und du guckst dann vor Ort, wie sind die Bedingungen und ihr findet so diesen Mittelweg dann? Also zunächst mal geht es immer schnell, meistens im Tagesgeschäft, wenn die Ergebnisse nicht so passen, dann wird man kontaktiert und dann muss immer als allererstes natürlich irgendwo eine Analyse erfolgen. Manchmal hat man ein bisschen mehr Zeit dafür, gerade wenn man von Saison zu Saison denkt, hat man meistens ein bisschen mehr Zeit, aber während der Saison im Tagesgeschäft hast du halt wenig Zeit, aber eine Analyse erfolgt dann nicht immer und dann guckt man halt von außen, dann auch möglichst viel zu scannen, um zu ein Gefühl dafür zu bekommen, sowohl was sind die Gegebenheiten, wie sind die, wo kann man eventuell noch eingreifen oder was nimmt man dann auch mit Indigispräche, mit rein, was man als wichtiger achtet, wo man eingreifen könnte oder leichte Veränderungen vornehmen kann und das andere, was kann man auch nicht ändern und dann muss man für sich herausfinden, ist es dann so, dass sich da gut sieht drin und sich entsprechend da auch sieht, was so die Arbeitsabläufe betrifft und was muss man einfach als Gegeben nehmen und die Analyse nimmt bei immer die grundsätzlichen Gegebenheiten, wie ist das Daff strukturiert, wie ist der Verein auch strukturiert, wie ist die Identität des Vereins, ist sehr wichtig, passt man dazu oder passt man nicht dazu und dann geht es natürlich noch mal ins Detail, wie ist Kader strukturiert, wie ist das Team um das Team und welche Gegebenheiten findet man vor und wo kann man direkt auch ansetzen, weil das sehr auch wichtig, dass man direkt auch irgendwo Zugang findet und konkrete Lösungsvorschläge für Dinge hat, die eben dann auch erforderlich sind. Würdest du sagen, Trainer passen zu bestimmten Verein oder bestimmte Verein zu bestimmten Trainer oder siehst du, dass er allgemeiner und sagt, okay, man kann sich schon so anpassen, dass man auch in ganz unterschiedlichen Clubs funktioniert? In gewisse Weise kann man das, aber ich glaube die Passung ist schon trotzdem auch wichtig. Es erleichtert halt viele, wenn man sagt, der Steffenbaumgart passt zum ersten FC Köln wie die Faust aufs Auge, da muss man sich weniger anpassen, weder der Verein die Mannschaft noch der Trainer, also das heißt, man findet schneller einen gemeinsamen Nenner und gemeinsamen Weg, als wenn man eben Dinge, weil bestimmte Qualitäten waren oder Gegebenheiten waren, da sind und man dann in anderen Dingen so einander finden muss. Ich glaube die Passung ist schon wichtig. Ich glaube die Identität sollte zueinanderpassen. Wenn das zu grob unterschiedlich ist, dann glaube ich, es ist immer schwierig im Tagesgeschäft weil dann geht es halt ja auch, gibt es schnell Reibungen oder die Leute von außen nehmen ein anderes wahr, als sie ihren Verein und die Mannschaft wahrnehmen und auch das führt natürlich dann zur Reibung oder auch zur Ablenung. Und gegen die anzugehen ist immer deutlich schwieriger, als wenn man von Anfang an sagt, ja klar, das passt ja wohl super. Passung war ja auch in meiner Studie das Thema eigentlich, wenn es um Verein und Trainer ging, also es muss passen. Die Faktoren, die dafür gefunden wurden, sind noch relativ offen, habe ich das Gefühl. Also welche Faktoren am Ende des Tages sind denn für die Passung entscheidend? Hast du da für dich schon welche herausarbeiten können? Ja, also ich denke mal, dass es gibt so Unterschiede Vereine auch, ob das Traditionsvereine sind, ob die eher so ein bisschen sein technischer Strukturiert sind, eher wie ein Unternehmen geführt sind. Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die man vorfinden kann und dann gibt es natürlich unterschiedliche Trainer, die dann eben auch einerseits ein bisschen intellektueller, vielleicht dann so eine Aufgabe herangehen oder die einfach nur übers Herz kommen. Zunächst mal, ich glaube, was ich vorher schon mal erwähnt hatte, ich glaube, dass man heute schon trotzdem sehr komplett sein muss und alles abdecken muss, weil auch in einem Traditionsverein muss man sich Gedanken machen, wie kann man die Strukturen organisieren und wie kann man sie optimieren und natürlich wird da im Fußball auch eine Analyse betrieben und es waren auch Matchpläne gemacht und man sagt ja, die müssen wir halt auch umsetzen damit man entsprechend erfolgreich sein können. Also ich glaube, dass einerseits die Strukturen genau bedachte, da man müssen passen, die zu jemanden, dann natürlich auch, hat der wirklich vor derjenige sein Start mitzubringen. Das heißt, bringt das seine eigene Idee mit. Dann ist die Passung sehr wichtig oder lässt sich derjenige auf die Gegebenheiten sehr stark ein. Dann zeige ich, dann wird man mehr im Laufe des Prozesses am passen können und strukturelle Dinge eventuell dann auch an Trainer beziehungsweise an die Gegebenheiten anpassen können. Also das heißt, dann ist es eine junge Mannschaft, dann braucht es eine bestimmte Ansprache, da braucht es einen bestimmten Umgang, es ist eine Mannschaft, die sehr erfahren ist, dann braucht es so einen anderen Umgang. Also das sind schon gegeben.
Die haben auch bestimmte Dinge vorgeben, von Anfang an vorgeben. Oder es ist ein Verein, der darauf angewiesen ist, junge Spieler zu entwickeln und dann Transfererlöse zu erzählen. Oder es geht es nur um Erfolg und dafür braucht es vielleicht ein bisschen mehr Erfahrung. Also, das sind unterschiedliche Bereiche, wo man natürlich unterschiedliche Spezialisten auch dafür hat, auch in der Trainergelde. Und sich schon so ein bisschen aussucht, wer passt am besten? Ich würde da gern die Gelegener nutzen, um mal in deine Zeit bei Salzburg reinzuspringen. Das finde ich nämlich auch ganz spannend. Denn du kennst ja nicht nur die Trainerperspektive. Du kennst ja eigentlich auch die andere Seite, Trainer da noch auszuwählen, irgendwo für eine entsprechende Mannschaft. Auch nochmal zum Thema Passung. Wie gingst du jetzt damals, damit in dieser Rolle dann eben auf der anderen Seite zu stehen und den passenden Trainer auszuwählen? Ja, das war natürlich der Tag. Das war natürlich total spannend, verantwortlich dafür zu sein, dass die richtigen Trainer auch in den entsprechenden Umfeld kommen. Und das war was, was mich hier extrem weitergebracht hat, weil ich ja die Gedanken mal von der anderen Seite spinnen musste und dann die richtigen Leute auch finden. Und dafür muss man auch klare Vorstellungen haben vom Umfeld. Dafür muss man klare Vorstellungen haben, wie man sich die Zusammenarbeit vorstellen würde und welcher Trainer, welche Qualitäten dann auch entsprechende einbringen kann. Und das war damals spannend, weil beim FC Liefering der zweiten Mannschaft quasi das Konstruktsbeirat-Bull war der Trainer posten offen. In der Uhr 18 war der Trainer posten offen. Und wir haben damals den Bus Wenz und Gewinnen können für ein FC Liefering. Wir konnten den Matthias J. Eilsl gewinnen für die Uhr 18. Allein schon die Auswahl, die Gespräche. Das war für mich sehr befruchtend. Und es hat mir echt viel Freude bereitet. Aber natürlich macht man sich da Gedanken auch im Detail. Kann derjenige passen, was die Persönlichkeit betrifft. Was die Idee betrifft, die Idee ist. R.B. Kosmos schon sehr klar strukturiert und sehr klar vorgegeben. Was natürlich auch die Auswahl der Spieler und natürlich in dem Fall auch der Trainer so ein bisschen erleichtert. Weil man sagt, zu dieser Idee zu dieser klaren Philosophie suchen wir die besten Leute. Und das ist auch was das Gauting betrifft. Auch das Trainers Gauting, was sehr entscheidend ist. Der Trainer ist nun mal im nächsten Andermannschaft dran. Und muss die Idee, die Philosophie, die im Verein eben fahrforesiert wird und gefördert werden soll, dann entsprechend an die Spieler weiterbringen. Und das waren sehr spannende Prozesse. Und ich glaube insgesamt war man da sehr gut gelegen. Und hat mir natürlich auch extrem viel an Feedback und an Erfahrung gebracht, wie man so was anpackt. Vor allem Jaisel und Svenz und ihr klar auch genannt hast, die jetzt auch ihren weiteren Weg gegangen haben. Wie viel war denn damals rational, analytisch, beteiligt, sei ich mal, eine Gedankengäng. Und wie viel war am Ende Intuition, auch ein gutes Bauchgefühl bei den Trainers haben. Ey, irgendwie passt das. Also muss immer beides zusammenkommen, ganz sicher. Das eine ist natürlich die Analyse. Ich habe beide natürlich schon länger gekannt auch. Und den Weg zum Teil, enger wie beim Boom oder ein bisschen entfernte, wie beim Matsjeden weiterverfolgt. Aber das Bauchgefühl war aber beiden eben top, weil die natürlich beide als Typen, als Charakter, einfach Kante. Das sind schon mal eine super Voraussetzung, weil du weißt, was du für den Menschen bekommst. Und ob er in der Lage ist, die Mannschaft und die einzelnen Spieler, um es geht ja um die Ausbildung der Spieler in diesem Bereich, dann eben auch so anzuleiten und zu führen, wie man das dann auch selber gerne möchte. Oder sich vorstellt. Und natürlich analytisch haben sie das Handwerkszeug. Der ist der Handwerkskasten für dieses Umfeld, für diese Identität, für die wir stehen wollten, auch entsprechend ausgestattet und es war eben bei beiden eine Superpassung. Und dann geht man gemeinsam weg, auf dem beide voneinander profitieren können. Und sicherlich, ich mindestens genauso viel von ihnen gelernt habe, wie sie hoffentlich ein kleines bisschen von mir auch was mitgenommen haben. Vielleicht haben wir ja noch mal die Gelegenheit, sie dann zu fragen, um das abzukommen. Du hast es gerade schon gesagt, RB hat eine relativ klare Vorstellung davon, wie der Fußball aussehen soll. Und da geht es ja nicht nur um die Trainer, sondern auch um die Spieler. Und lassen es da auch noch mal drauf eingehen, jetzt nicht nur bei RB, aber wie analysierst du Spieler? Vielleicht auch dahinsichtlich gewisser Positionen, welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Wie sammelt ihr da Informationen, um dann am Ende auch die richtigen auszuholen? Weil auch da ist RB ja jetzt nicht unerfolgreich, sagen wir mal so. Ja, absolut. Also zunächst mal, glaube ich, braucht man immer einen gewissen Erfahrungsschatz, um Dinge, also auch Daten entsprechend einordnen zu können. Es gibt heute Unmengen von Daten über Spieler, über Trainer, über verschiedene Spielweisen, über Spiele und die dann zu filtern und das rauszuziehen, was dann eben auch wichtig ist, für in dem Fall die Philosophie. Für mich war das auch neu, so eine klare Philosophie zu haben, reinzukommen, die dann zu leben und wirklich mit allen Fasern entsprechend auch auszufüllen. Das war für mich neu, aber es war total interessant spannend, eben auch rauszugehen, zu skauten und schon genau zu wissen, was sucht man in allen vielen Typen Spiele, was sucht man in vielen Trainer. Aber trotzdem das einordnen der Daten, die natürlich auch RB erhebt, um diese Spieler entsprechend zu identifizieren. Trotzdem noch mal diesen Übertrag zu finden, das ist trotzdem noch mal eine Aufgabe und ich glaube, da konnte ich natürlich auch aus der Erfahrung einiges einbringen. Ich habe schon verschiedene Dinge, auch kennen wir dann auch beim DFB, auch eine klare Philosophie, die damals ja auch vom Hansi Flick auch initiiert wurde, beziehungsweise niedergeschrieben würde mit seinem Team und das klar festzulegen und danach eben dann die Daten auszuwählen, die man als am wichtigsten an sieht und danach auch zu sehen, wer kann die denn erfüllen, diese Profile. Das war schon eine wichtige Aufgabe und sehr interessant für mich. Sicherlich wichtig, sich im Datenjunge auch nicht zu verirren. So ist es ja, also die Daten haben ja auch einzuggehalten in den letzten Jahren und hier wird ihr immer weitergeschärft und geschärft. Frank hat es ja auch gerade gesagt, man spricht ja heute auch von den Key Performance Indicators, KPI's. Kennt man ja aus der Wirtschaft, Controller würden sagen, Schnee von gestern, im Fußball, beziehungsweise auch auf dem grünen Rasen noch nicht so lange platziert und hier geht es ja eben darum, dass wir verschiedene Variablen aus Daten zusammenzuführen und dann eigentlich so nutzbar zu machen, dass sich sie im Training aber auch rund um Spiele manwenden kann. Im Sinne von, okay, wir wissen jetzt, dass wir auf eine gewisse Art und Weise jetzt Fußball gespielt haben, wir müssen aber unser Spiel vielleicht verändern. Wir wissen, dass Spieler A gut geeignet ist, um beispielsweise einen Fußball zu spielen, wie wir es bei Vereinigsübslauen wollen. Deswegen müssen wir im Verpflichten. Und es geht ja weit über Ballbesitz, Quoten und angekommene Passe hinaus. Und da bin ich mir sicher, dass wir noch eine Weiterentwicklung auch sehen werden. Wir sehen das ja auch in einzelnen Clubs, dass auch mehr Daten-Experten eingebunden werden. Die Frage ist da auch dann für mich jetzt auch Frank Speziellandich. Wie gelingt es da auch Cheftrainer am Zahn der Zeit zu bleiben und sich auch weiterzuwickeln? Denn jeder Mensch hat ja auch irgendwann mal vielleicht auch das Gefühl, dass es jetzt schon wieder was Neues ist. Ich möchte jetzt eigentlich mal an dem Fest halten, was ich bisher so gemacht habe. Ja, aber alles entwickelt sich weiter. Das ist im täglichen Leben so und das ist natürlich auch im Trainer-Business so und im Fußball überhaupt. Natürlich immer ein wichtiges Thema. Das muss ich auch weiterentwickeln möchte, dass man in Neugierik bleibt. Ich glaube, das ist auch eine wichtige Eigenschaft. Dass man Neugierik bleibt, dass man Netflix gerne mit Menschen umgeht, sondern und das gehört halt auch heute auch mit dazu. Das muss ich auch mit den Daten beschäftigt, die zu den Menschen gehören. Darf man auch nicht vergessen? Die Daten, die er oben werden, werden über eine Spielweise, aber letztendlich über ein Spieler oder auch über eine Mannschaft erhoben und entsprechend gefiltert. Und da haben wir immer mit Menschen zu tun. Das heißt, diesen Übertrag dann auch zu finden. Und warum sind die Daten so oder warum sind sie halt auch so? Das hat ja auch ein Grund, der immer bei Menschen oder im Miteinander von Menschen liegt. Das heißt, die entsprechend da auch einzuordnen, das ist eine ganz wichtige Aufgabe. Und ja, die Daten, die er oben werden, eben zu filtern, nach denen, die wichtig und sinnvoll sind, die dann entsprechend auch die Spieler und die Mannschaften auch weiterbringen. Das ist natürlich auch die Aufgabe, die du dann als Experte dann auch erfüllen musst. Und das ist heute eine wichtige Aufgabe. Dem kann man sich nicht verschließen. Auch die Spieler, die wachsen natürlich entsprechend auch auf in den NLC-Z. Die sind schon gewohnt, dass sie für Argumente, die man ihnen in die eine oder andere Richtung näher bringt oder was man auch von ihnen erwartet, dass sie das auch mit Zahlen belegt bekommen. Das heißt, man muss sich selber damit auseinandersetzen. Man muss für sich selber auch einen Weg finden, wie man sie interpretieren kann, damit man sich den Spieler entsprechend weitergehen kann.
geben kann, wichtig ist, dass man es eben nicht einfach in den Zahlen um die Ohren haut, sondern das immer inhalte dahinter stecken. Manchmal ist es so, dass man seine eigene Wahrnehmung mit Daten eben sehr gut belegen kann. Und sie dem Spieler dann auch beweisen kann, beziehungsweise belegen kann, dann kann der Spieler natürlich wenig aus. Man weiß es aber auch so, dass sie relativieren, dass der persönliche Eindruck, der auch in der Emotion des Spieles natürlich entsteht, dann entsprechend relativiert wird, wenn man danach die Daten sieht und sagt, ich habe jetzt das Gefühl gehabt, der hat jeden Zweikampf verloren. Und nach dem Spiel würde man wahrscheinlich zu ihm sagen, ja, Junge, ja, so ein Zweikampf gewonnen, jedes Mal, wenn man dich braucht hätten, was nicht da und hinterher sieht man, sagen wir, es gibt es, sondern der hat ja über 60 Prozent der Zweikämpfe. Das heißt, zwei Drittel davon gewonnen, dann schaub man sich das Spiel natürlich auch trotzdem noch einmal mit anderen Augen an. Das heißt immer diese Interaktionsmischen Daten und Wahrnehmung auch mit Erfahrung interpretieren zu können und das wichtige vom unwichtigen zu trennen und dem Spieler des Entsprähen gefiltert weiterzugeben, weil er sie natürlich deutlich weniger mit Daten beschäftigt. Und diese Daten ausschließlich auf sich bezieht und seine Position bezieht, das ist eine wichtige Aufgabe. Also, so wie du jetzt zielst, würde ich sagen, für dich ist es mehr Segen als Fluch, das was ich dann mitnehmen kann an Daten, weil ich dem Spieler natürlich dann auch klaufzeigen kann. Okay, so und so sieht es aus. Es kann ja auch genau andersrum sein. Wenn der Spieler sich mit den Daten beschäftigt, so wie du es gerade auch gesagt hast, ihr seid im Gespräch und er hattet irgendwelche Daten um den Kopf und sagt, der Trainer, nee, guck mal, so und so habe ich perform, da stimmt ein Bauchgefühl nicht. Also manchmal vielleicht auch als Trainer schwierig, du musst auf jeden Fall stets auf der Höhe sein, was die Daten angeht, über jeden Einzelnen. Also, ich denke, dass wir in den letzten Jahren verschiedene Veränderungen ja auch gesehen haben, die das Trainer am beeinflussten am Frankfurter aus der auch am Anfang schon gesagt oder beispiele gebracht, dafür wie komplex auch das Trainerfeld geworden ist. Und die Digitalisierung hat halt einfach auch gewisse Veränderungen mit sich gebracht und unter anderem eben auch die Daten. Und ich denke einfach auch, dass sich Cheftrainer, wenn wir jetzt mal vom Cheftrainer sprechen, auch dem natürlich nicht verschließen können. Wir wissen ja alle, wir hatten auch im Vorgespräch, die Frankertupper gesprochen, dass man sich natürlich Experten auch in das Trainer-Team holen sollte. Alles andere wäre glaube ich naiv, das nicht zu tun. Aber ich glaube halt als Chefanweiser, als Führungskraft, nenn ich es mal so, das Trainer-Team ist es natürlich super wichtig, dann eben auch gewisse Kenntnisse in dem Bereich zu haben. Denn sonst machen wir uns ja auch angreifbar in gewissen Bereichen, wenn ich von Spielern angesprochen werde, wenn ich vielleicht auch mal zu einem Dovan-Zeippunkt von Medien angesprochen werde. Wie sie es tut, ist fragen wir jetzt auch, wenn wir noch mal auf das Trainer-Team schauen, wie viele Leute verdregt denn dann so ein Trainer-Team neben dir? Und wo ist dann auch mal stopp? Ich glaube es ist unheimlich wichtig, dass es sich gut ergänzt. Also zunächst mal, dass die Zusammenstellung nicht zugleichförmig ist. Wenn lauter gleiche Typen zusammenkommen, dann glaube ich, dann wird man schon ein bisschen Betriebsblind und bleibt halt nur in einer Idee. Ich glaube, dass man sich gegenseitig auch über Diskussionen und über unterschiedliche Meinungen extrem befrucht kann. Ich glaube, es ist völlig unterschiedlich. Das hat einerseits mit den anfangenen Aufgaben zu tun, wenn du alle drei Tage spielen musst, dann hast du natürlich mehr zu verteilen an Workload, wie man heute tagesagt, als das ja vielleicht auch der Fall ist, wenn du halt einmal die Woche spielst. Das ist eine, das zweite ist, wie ist der Kaderstrukturiert, habe ich viele junge Spieler, dann möchte ich natürlich die entsprechend auch mit ihnen arbeiten können. Das heißt, ich möchte auch im individuellen Bereich ein bisschen näher an ihn dran sein, mehr mit ihnen arbeiten können, um damit sie sich entwickeln können, entsprechende Reizee bekommen. Das heißt, ich brauche vielleicht den ein oder anderen Grotinnen und mehr, damit ich auch Werte schaffen kann. Und wenn ihr eine erfahrene Mannschaft habt, dann geht es ja mehr drum, die zu führen, die wollen auch immer nur lernen. Also ich glaube, lernen geht einfach erleben lang und auch ein erfahrener Spieler, so war meine Erfahrungen zumindest, will immer nochmal was dazu lernen und ist sehr dankbar für Input und auch wenn man nach dem Training nochmal draußen bleibt und eben sowohl stärken, also auch sprechen mit ihnen bearbeitet, sind sie immer dankbar dafür, aber ich glaube, man kann nicht grundsätzlich sagen, so und so viele Leute verdrägt und renan, die mich glaubt, das ist ein Zusammenspiel. Ich glaube, dass es darauf ankommt, dass die entsprechenden Bereiche gut abgedeckt werden, eben auch die Verbindung zu den Anlisten, die für diesen Link auch zum Athletikbereich, aber eben wie viele, wie viele Meinpower brauche ich, damit die Aufgaben mit den Spielern entsprechend bearbeitet und erfüllt werden können und diesen Draht zu den Spielern auch herzustellen, wer tut dem ganzen noch gut. Ich glaube, wenn es zu groß ist, es ist auch schwierig, weil dann sind die Zuständigkeiten einfach auch für die Spieler nicht mehr klar und übrigens auch im Team dann nicht mehr klar, wer ist eigentlich für was zuständig und wer kümmert sich um was, wenn es zu viele Leute waren, das ist wie in der Wirtschaft, wenn du ein Betriebe hast, Abteilungen hast, wo kann man weiß, wer für was zuständig war, zu viele Leute da sind, dann ist es nicht gut, in so einem Leistungsbereich, Hochleistungsbereich wie Profi, Mannschaft, Fußball, da ist es schon wichtig, dass jeder genau weiß, an wen er sich zu wenden hat und von wem auch was bekommt. Frank, wir haben ja auch im Vorfeld dieser Aufnahmeüberleg, was bekommen wir von dir auch hinsichtlich das Thema? Ich habe mich ausgetauscht mit zwei zumindest kurzeitigen Weggefährten von dir, uns waren mit Björn Redel, der seinerzeit den Fußballlärgang, Lärgang mit dir absolviert hat und mit Gabriel Imran, der beim Trainer Team der U19 von Amina Bielefeld dazu dort die Profi strengiert hast und beide haben dich als sehr strukturiert und kleinere Eusserungen wahrgenommen, als absolut ein Fachmann, der den Spielern sehr gut aufzeigen und auch kommunizieren kann, wo sie ihre Stärken und Schwächen haben. Kannst du mit dem Eindruck leben, den die beiden von dir haben? Ja, der ist halt jetzt nicht unbedingt negativ, mit dem gar nicht definitiv leben. Ich denke, dass ich schon versuche immer analytisch an Dinge ran zu gehen, dass ich versucht eben auch möglichst hohen Imput geben zu können, den Spielern in Dinge an die Hand geben zu können, damit sie dann eben entsprechend gewappnet auch an ihre Aufgaben reingehen können. Ist das, würde es sagen, das ist auch eine Stärke von dir, aufgrund ja, deiner Laufband, die doch gegangen ist, vielleicht wissen es nicht so viele, du warst ja vorher auch an der Uni, du studierst, du warst auch als duzent tätig und wer wissenschaftlich arbeitet, der hat ja sowieso schon, muss ja analytisch auch denken können und auch Dinge erfassen können, um ja strukturiert zu sein. Ja, ich glaube, das Zusammenspiegel von Wissenschaft und dem Menschen mit aller Empathie, die man da dafür braucht und dem Gefühl für Menschen, ich glaube, das zusammenzubringen war einfach schon immer irgendwo mein Ding, dass ich gerne machen wollte. Also ich habe ja auch sechs, halb Jahre an dem Gymnasium unterrichtet auch wirklich und deshalb den Menschen zu helfen, demjenigen, jetzt ist es ein Spieler, früher waren es Schüler oder im Studenten zu helfen, selber sich zu entwickeln, Empulse zu geben, Emput zu geben. Ich glaube, dass das mir halt schon immer sehr viel Spaß gemacht hat, sowohl der Austausch mit den Menschen als auch an was fachlichen dran zu bleiben, in dem Fall. Das heißt im Sportbereich allgemein jetzt im Fußball, Dinge, die man vielleicht aus der Wissenschaft, aus der Analyse rausziehen kann, dann entsprechend auch zu vermitteln, manchmal die taktisch aufzubereiten und manchmal einfach nur menschlich in einem Gespräch. Das war immer was, was mir sehr interessiert hat und ich glaube, das wird aber einfach nicht aufhören, ich glaube, das ist mal halt einfach und da will man immer noch mal ein Stück lebesser werden und die Möglichkeiten werden einfach immer besser, die Möglichkeit in der Wissenschaft und die Möglichkeiten, wie man das ganze Feld dann auch aufarbeiten kann, sei es im Staff im Team werden immer vielfältiger und das ist was, was total spannend ist und dem habe ich mich immer irgendwo verschrieben und jetzt darf ich das schon seit sehr langer Zeit im Fußballbereich machen, das ist absolutes Privileg. Ansehmen, wir hören es ja gerade schon dieses Ding Trainer und gleichzeitig oder vorher Lehrer gewesen zu sein, da kennt man viele, viele Beispiele, ne? Es gibt viele Beispiele und es gibt auch mittlerweile auch viele Erkenntnisse, dass es einfach auch ein Vorteil sein kann, eine Erfahrung, eine Jahre langer Fahrer als Trainer, wie es bei dir ist, kombiniert sie haben mit eben auch einem wissenschaftlichen Hintergrund, viele Studien ja auch mittlerweile Sportwissenschaften, viele Trainer, aber wir sehen einfach auch in unterschiedlichen Forschungsgegebnissen, dass diese Kombination, Trainerfahrung auf der anderen Seite, auf der einen Seite und auf der anderen Seite eben Erfahrung durch wissenschaftlichen Input oder Durchausbildung zu Erfolg führen kann. Natürlich gibt es auch andere Kombinationen, das ist klar, auch eine ehemalige Profikajere, wissen wir, hatten wir auch schon diskutiert, kann von Vorteil sein, aber es ist einfach so, es gibt mittlerweile ganz verschiedene Wege, um zu einem guten Trainer zu führen und die Erkenntnis, dass ein Weg zu einem guten Trainer führt, die gibt es einfach nicht, denn wir wissen ja auch, wie viele unterschiedliche Trainertypen es mittlerweile gibt. Was hat dir speziell aus dieser Zeit vor der Profikajere geholfen, um dann am Ende auch ein Trainer zu sein, wie du heute bist? Ja, zunächst mal, dass sie noch relativ langs Helber spielen dürfte, bis 30 auf einem ordentlichen Niveau und da auch immer in spannenden Umfälden Feldern in Verwaltung.
Ja, verschiedenen Vereinen auch spielen dürfte. Also einerseits beim Reinen Halbprofi-Vereinen, der dann in der dritten Liga schürge, gewisse Wichtigkeit für das Umfeld, für die Stadt, wie auch im Mache. Und andererseits auch bei Ausbildungsmannschaften, wo man dann so als Leidwolf auch so ein bisschen anders denken musste, wenn man die jungen Kärs in der Kabine ein bisschen führen musste. Und ja, auf vielleicht ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen musste, große ganze, weil man als älterer Spieler da einfach mehr gefordert waren, eine Verantwortung war. Das war das eine und das andere, ich glaube, immer wieder dieser Austausch von Menschen mit einem gewissen fachlichen Hintergrund. Das ist, was einen oder was mich immer wieder begleitet hat, oder durchweg begleitet hat. Und was mir dann natürlich auch extrem geholfen hat, mich einfach vor Mannschaft hinzustellen, oder vor uns darf hinzustellen, für ein großes Team oder vielleicht auch manchmal vor die Fernsehkamera, um bestimmte Dinge dann auch weiter zu bringen oder näher zu bringen. Mich interessiert da, indem zusammen noch eine ganz spezielle Frage, die nicht unmittelbar war, was mit analytischen Fähigkeiten zu tun hat. Aber wir erleben es ja alle Cheftrainer stehen, meist im Mittelpunkt, über die Code-Renner wird meistens nicht so gesprochen. Wir brauchen aber auch gute Code-Renner, denn die sind ja mittlerweile wirklich auch in der Bedeutung, glaube ich, noch mal erwichtiger geworden. Wann hast du für dich gemerkt, dass du ein Cheftrainer bist und kein Code-Renner? Puh, das ist eine schwere Frage. Ich weiß gar nicht, ob man das so unbedingt zahlen kann. Ich bin halt immer gefragt worden, ob ich den Cheftrainer mache. Das ist ganz einfach. Und ich bin eigentlich nur nie groß gefragt worden, ob ich den Code-Renner mache. Und deswegen bin ich halt einfach zum Cheftrainer geworden. Ich glaube, das Ganze muss man ein bisschen allgemeiner sehen, die Auseinandersetzung in der Tiefe auf möglichst hohem Niveau mit Fußball ist der erste, was man für sich einfach festlegen muss, ob man das möchte. Und ob man dafür befählt ist, was natürlich auch andere entsprechend bewerten und dir entsprechend den Job näherbringen, den sie sehen, den sie bei dir sehen und wo sie denken, dass du gut aufgehoben bist. Das zweite ist mit Menschen zu tun, so ein Arm. Und da ist natürlich ein Code-Renner sogar noch näher an der Mannschaft dran, was natürlich auch total spannend ist. In der Kanzi noch mehr um Fußballkümmern und muss sich weniger um das große Drum herum kümmern. Ich habe immer schon irgendwo auch für mich das Bedürfnis gehabt, auch strategisch zu denken und über den Tellerern rauszuschauen. Und klar, als Cheftrainer, musst du dann was Medien betrifft, was so die Strukturen des Vereins und die verschiedenen Gremien betrifft, noch ein bisschen mehr anführen, dann ein bisschen der Kaderzusammenstellung ein bisschen noch enger dran. Als es ein Code-Renner ist, der eben noch mehr um die eine Mannschaft kümmern, um das nächste Spiel kümmern, um die einzelnen Spieler kümmern, deren Qualitäten weiterzuentwickeln und einfach in diesem Bereich mehr unterwegs ist. Und weniger, ich sag's jetzt mal, abgelenkt ist, durch andere Dinge, die man drum rumbewältigen muss als Cheftrainer. Dort sind diese strategische, dieses Vielfältige, hat mich gereizt, wobei ehrlich sagen muss, darüber steht, trotzdem die Auseinandersetzung auf möglichst so einem Niveau mit Fußball und mit wirklich guten Spielern. Das ist das, was mir einfach nicht Spaß macht. Zu Code-Renern habe ich schon unterschiedliche wichtige Attribute gehört von Trainern, zum Beispiel Loyalität, aber auch solche Geschichten, wie der Code-Renner muss für mich eigentlich der Bodyguard sein, auch in der Mannschaft. Also wenn da irgendwo was rumschwiert, was für den Cheftrainer kontraproduktiv ist, dann sollte schon der Code-Renner auch da einstehen, passt ja auch zu Loyalität. Was sind aus Deiner Sicht für dich die wichtigste Attribute eines Code-Reners? Ja, ich denke, schau, dass die Fachkompetenz ist schon trotzdem wichtig. Und ich glaube, dass da Überheimstimmungen da sein müssen, damit es auch schnell funktioniert und damit die Spieler und die Mannschaft auch wissen, die Trainer, das Trainer-Team, und da muss es immer als Team sehen. Das denkt in die gleiche Richtung und vermittelt Dinge natürlich auch mit in einer Sprache, das ist schon wichtig. Ich glaube, Loyalität ist einfach sehr wichtig, weil man so viel Zeit miteinander verbringt und man sich natürlich darauf verlassen können muss, dass der Trainer oder der Code-Renner auch im Sinne des großen ganzen des Trainer-Teams, Dinge auch in der Kabine vertreten kann, mit den Spieler entsprechend besprechen kann, die Code-Renner dürfen viel mehr Zeit noch mit der Mannschaft verbringen und in der Kabine noch verbringen, als es beim Cheftrainer der Fall ist, der sie halt dann doch viele andere Dinge auch kümmern muss. Und deshalb ist es schon wichtig, dass man eine Richtung denkt, dass man auch vom Code-Renner entsprechend lernen kann, auch Situationen, die er eben wahrnimmt, entsprechend umsetzen kann, und dass ein Code-Renner ein inhaltlich als auch menschlich entsprechend entlasten, aber auch befruchten kann. Dennis, wir hatten ja vorher über Daten im Fußball gesprochen und wir hatten auch das Thema Spielfilosophie angressen. Frank, was würdest du denn sagen, was ist denn so deine Spielfilosophie? Und ich bringe dann noch ein Beispiel, was denn andere sagen, was dann deine Spielfilosophie sein könnte? Ja, also ich denke, die letzten Stationen von mir waren immer geprägt vom Kampf um ein Glas nachhalt. Das ist normal, dass du natürlich sehr schnell Struktur gegen den Ball einbringen musst, auch eine aggressive, intensive Spielweise einbringen muss, für die ich auch stehe. Deshalb RB, das hat schon ganz gut gepasst auch von dem, weil das natürlich die Philosophie, das Herzstück und die ist absolut dominiert von Intensität. Und dann natürlich weiß man, wenn man, was die Qualität des Karrers betrifft, vielleicht auch in den meisten Spielen unterlegen ist, dass man das Ganze dann so anlegen muss, dass man schnell zum gingenischen Tor kommt, wenn man den Ball gewinnt. Also, es heißt, spiegenden Ball, Ballerobung, Bressing, intensive Arbeiten, um dann eben auch schnell zum gingenischen Tor zu kommen, das ist natürlich ein Schwerpunkt, von dem ich auch denke, für den stehe ich ein. Natürlich, man muss heute da komplett sein, das heißt auch, die Spiel mit dem Ball ist ein entscheidender Faktor, weil es hilft auch nichts, wenn man sagt, wir sind super gingenen Ball, machen nichts anderes. Und dagegen sagt dann doch, hier habt dann Ballen macht was draus, die müssen genau wie man euch kriegen können, wo er schwächen habt. Heute darf es trotzdem so, dass zwei Drittel des Trainings mit dem Ball stattfindet. Es gehört immer irgendwo auch zusammen, muss es als komplettes auch sehen. Nur, der Spiel mit dem Ball ist halt deutlich schwieriger, natürlich auch zu vereinheitlichen, eine klare Linie zu haben, um dann entsprechend auch Gewinn bringen eingesetzt werden zu können, weil da ist halt einmal Gegner der genau das verhindern will, der ist der Störer, die Abläufe sind etwas komplexer, mehr Spieler müssen miteinander agieren, nicht nur die einzelnen Positionsgruppen und auch, das davon halt vergessen, auch Standards sind wichtiges Mittel, und da haben wir auch mehr Wert draufgelegt, das Standard ist halt normal, was, wo man aus einer standardisierten Situation, die man selber auch stellen kann, entsprechend, dass man da auch zum Erfolg kommen kann. Das heißt, schon relativ komplett, die Gewichtung hängt natürlich auch von der Qualität ab, die man vorfindet und natürlich auch von der Struktur im Kader, auch was das Atletische betrifft. Auf das war auch immer ein sehr großen Wertgelegt haben, weil wir das eben in unseren Mannschaften auch immer gebrauchtern, für diese sehr intensives Spielweise. Ich muss sagen, da hat Coach in Said gute Arbeit gemacht. Ich habe von denen ja so eine Beschreibung bekommen, da eine Spielfile so viel rein, den Spielstil haben sie ein bisschen quantitativ zusammengefasst. Da ist bei dir eine Mischung zu sehen, aus Ball-Besitz-Fußball und Umschalt-Spiel, genauso wie Pressingmomenten, also um ein paar Daten reinzuschmeißen, so 48 Prozent ist bei dir ein Mix zu finden. Das ist jetzt nicht sehr viel, sagen wir in dem Zusammenhang. Über dein Spiel wird gesagt, dass du insbesondere für taktische Disziplin stehst und für eine kompakte Grundordnung auch gegen den Ball, dass das was beschrieben wird. Und tatsächlich haben sie auch das in ihrer Beschreibung drin, was du auch gesagt hast, schnell nach vorne spielen, schnell auch ins letzte Drittel spielen. Das passt, oder? Ja, das passt, aber ich glaube, das ist auch grundsätzliche Geschichte, die heutzutage im modernen Fußball, wenn man jetzt auch die Champions League-Spiele aus zuletzt gesehen hat, das höchste Klub-Niveau auch darstellt, dann sieht man, dass das auf Volksversprechende Rezepte ist, unheimlich intensiv und schnell zu Werke zu gehen und geradelinig zum gängischen Dorze gehen, weil du halt heute so große Probleme hast, einfach Mannschaften, auf dem Niveau auseinanderzuspielen und dein eigenes Spiel durchdrücken zu können, relativ schwierig, der einfachste Weg ist natürlich erst einmal ganz schnell und direkt zum gängischen Dorze gehen. Also deswegen ja, ich finde das ist ganz gut erfasst und noch mal auch dieser Mix aus Training mit dem Ball und gegen den Ball, obwohl man zwei Drittel mit dem Ball trainiert und ein Drittel gegen den Ball, ist das andere natürlich trotzdem deutlich schneller erkennbar und auch in der Wahrnehmung natürlich etwas deutlicher, als das beim Spiel mit dem Ball ist, wo halt einfach ein Gegner und das miteinander des eigenen Teams natürlich deutlich anfälliger ist. Wir sehen ja auch, dass es immer mehr weggeht von klaren Grundordnung oder bzw. von der Bedeutung einer Grundordnung hinzu variablen Spieße.
Systemen und hin zu Prinzipien, die du ja auch schon angesprochen hast. Wenn man sich deine bisherigen Teams angeschaut hat, du oft auf eine 4-2-3-1 Grundordnung gebaut, zumindest von außen betrachtet, welche Bedeutung hat für dich da diese Grundordnung im Vergleich zu diesen Spielprinzipien? Eine Untergeordnete. Eine Grundordnung ist dazu da, damit man seine Prinzipien, von denen man denkt, dass sie Jungs und die Mannschaft erfolgreich sein kann, dass man die Grundordnung da danach anpasst, wo man die Prinzipien am besten spielen kann. Und heutzutage ist es ja so, in der Spielvorbereitung, weiß man manchmal, was auf einen zukommt. Man weiß, man sieht Prinzipien beim Gegner, die man immer feststellen kann, aber was die Grundordnung betrifft, weiß man nicht mehr, aus welchen Prinzipien die gespielt werden, aus welchen Grundordnung die gespielt werden sollen, die Prinzipien. Und deshalb muss man selber auch flexibel sein und muss sich an inhaltlichen Dingen festhalten, die von der Grundordnung eben weggehen. Also es ist mehr Mann bezogen, es ist mehr Raum bezogen, geht es nach dem Balken wie ein Schnell oder kann man sich drauf einstellen, dass dagegen dann das besser vorbereiten will und erst mal ja auch den Ballbesitz irgendwo pflegen will. Also deswegen, ich glaube, es ist unheimlich wichtig, dass man da flexibel ist heute Tage, weil du nicht mehr weiß, was kommt, so noch in dem Spiel permanent umgestellt wird und du musst die richtigen Antworten haben und diese Antworten musst du im Training mit der Mannschaft vorbereiten, mit den Spielern vorbereiten und dabei diese Prinzipien wirklich stringent verfolgen und die nötige Flexibilität zu erhalten. Zum Glück ist es so, wenn wir immer wissen, wie der Gegner spielt, dann wird es auch irgendwann langweilig und dann hätten wir genau das passende Rezept dagegen. Aber ich fand es total interessant, wir jetzt gesprochen haben zwei Drittel das, ein Drittel das zu 48 Prozent, ist es mix, schön, dass du nicht zu 50 Prozent ist es mix gesagt hast. Aber früher, es ist ja, haben wir oft vom Gläsern in Spieler gesprochen, was die Datenanalyse angeht. Jetzt geht es ja tatsächlich sogar da, und wir haben ein Gläsernentrainer und die Vereine beschäftigen sich ja natürlich auch vor allem damit und schauen, okay, da sind wir wieder bei der Passung bei Match, der Trainer passt dann entsprechend zu mir, ansehm du es ja nicht nur mit Trainer sondern auch mit Sportdirektor angesprochen in deiner Studie. Wie sehen die denn in diesem Bereich der analytischen Fähigkeiten? Man konnte ja sagen, dass grundsätzlich die Fachomethodenkompetenzen von den entscheidern als positiv bewertet wurden, dass wir einfach Trainer in Deutschland haben mit einer extrem hohen Fachkompetenz und so was auch so, dass die analytischen Fähigkeiten von Seiten der Sportdirektoren als Stärke bezeichnet wurden von den Trainern. Die Trainer selbst haben es eher neutral bewertet, wieder als Verbesserungspotenzial in dem Sinn, als auch als nicht als Stärke neutral. Aber ich finde es schon spannend, also die Sportdirektoren haben das als wirklich sehr große Fähigkeit bei den Trainern bewertet. Pass auf zu dem, was zu sagen, dass es einfach überall eine Rolle spielt und klar durch die Möglichkeiten, die du dann noch hast mit dem großen Staffen, mit den technischen Optionen, ist es natürlich auch immer ein Thema. Und ich glaube da ganz spannend, wie du es aussags, man entwickelt sich immer weiter als Trainer, man muss ja offen sein für alle, für alles. Und lebenslanges Lernen hatten wir auch schon ab und zu als Thema ansehm. Und im Endeffekt geht es ja nicht nur um diese Rolle Cheftrainer, auch bei uns jetzt in der Serie nicht, sondern wie kriegen immer mehr mit, dass es um die Trainerteams ja tatsächlich geht. Dass jeder für sich schaut, welche Stärken habe ich, welche Stärken muss ich mir vielleicht von extern noch reinholen? Oder möchte ich, welche Stärken sind da noch da im Verein? Und wie passt das Gesamtpaket dann am Ende zusammen? Frank, will es zu denn von dir behaupten oder sagen, dass du analytisch kompetent bist? Boah, ich finde immer, über sich selber zu sprechen, das ist immer leichter für andere, glaube ich, von außen, aber dann an anderen Blick drauf. Ich würde schon sagen, dass ich mir relativ viele Gedanken mache, was die Inhalte betrifft, mit denen man konfrontiert wird. Und das heißt, ich glaube schon, dass ich Situationen zunächst mal analytisch betrachte und dann aber dann möglichst schnell den Übertrag zum tun, zum machen, entsprechend bekomme, weil ich glaube, das ist dann das Entscheidende aber so ein bisschen analytischem Blick zu haben, was funktioniert, was funktioniert net, wie sind die Gegebenheiten? Kann ich was verändern, kann ich es nicht verändern, was muss ich erhalten? Das sind schon wichtige Dinge, die dann das Handeln natürlicher entsprechend bestimmen sollten. Und das dann geparkt mit der Erfahrung, was kann ich denn überhaupt anpacken? Und ist das er voll versprechend? Das glaube ich, das hat irgendwo immer was mit Analyse zu tun. Und ich glaube, dass es jeder Trainer so hat und dass jeder Trainer sowohl Spiele entsprechend analysiert, als auch die Situationen entsprechend analysiert und das dann mit seiner eigenen Menschen in Art, wo natürlich auch viel Erfahrung immer mit drin steckt, entsprechend auch mit den Leuten bearbeiten möchte. Ich glaube, man kann es nicht so richtig trennen. Ich glaube, das ist auch da, das gehört irgendwo alles zusammen, aber ein analytischem Blick, glaube ich, den brauchst du einfach als Trainer auch. Fällt es dir leicht bei diesem Wus von Informationen, den wir ja noch mal haben und der möglich ist, so das wesentliche vom unwesentlichen zu trennen und danach zu sagen, das ist jetzt wichtig in dem Moment, was vielleicht auch dann unterschiedliches Jener Situation hast du da auch irgendwie bis zu durch so ein Learning gegangen und sagst, ja, da setze ich jetzt meine Ressourcen für ein und das schiebe ich jetzt erst mal zur Seite. Das hat ja auch was mit Analyse der Situation zu tun. Ja, ich glaube, da wechseln wir einfach auch mit seinen Aufgaben und natürlich auch mit der Erfahrung, dass man diese Dinge einfach schneller diesen Übertrag dann auch schneller hinbekommen und ganz, ganz wichtig, meist da natürlich auch abhängig von seinem Team. Das kann man nicht oft genug betonen, das Team in dieser Hinsicht natürlich auch wichtig ist, weil sie einerseits Führung ja nicht immer nur der Cheftrainer führt alle anderen Team, sondern noch viel, viel mehr alle anderen Team führen den Cheftrainer und da könnte natürlich gerade das Trainer-Team, das da am nächsten Dran ist oder natürlich auch der Sportdirektor mit dazu, die immer wieder einen Spiegel vorhalten und sagen, das ist jetzt im Moment gerade nicht so wichtig. Also es regt jetzt darauf und das fast dich emotional an, aber ich glaube, dass andere Dinge jetzt im Vordergrund stehen. Das eine und zweimal braucht man natürlich auch diesen inhaltlichen Imput. Ich glaube, das soll das genau da jetzt den Finger in die Wunde legen oder das soll das sich da genau drum kümmern. Das kann man immer aufschieben, das muss jetzt erledigt werden, da ist man immer auch abhängig vom Team und vom Umfeld, in dem man sich befindet. Ich würde gern noch mal auf eine ganz praktische Geschichte gehen und zwar Besprechungen, Analyse-Besprechungen. Welche Erfahrung hast du da mit Spielern gemacht? Wir kennen das häufig Spielern auch sagen, jetzt schon wieder eine Videoanalyse. Negativs beispielsweise sind natürlich dann so Stunden Analyse, die man dann macht, von denen man ja auch im Lehrbuch so ein bisschen weggeht. Ja, nochmal zur Frage, wie hast du welche Fahrerst du da gemacht, dem Kontext? Auch da, entwickelt man sich. Die Analyse in früher waren einfach deutlich länger, wenn man denkt, dass man jedes Detail auch mit der Mannschaft besprechen muss, entsprechend anbringen muss. Weißen natürlich auch wichtig sind, das stimmt auch, dass wichtig ist. Nur der Rahmen, den man setzt, den kann man natürlich sehr wohl variieren. Und das heißt, ich bin irgendwann mal dazu übergegangen, die Analyse etwas kürzer zu halten. Weil ich glaube, dass die Aufmerksamkeit Spanne der Spieler und der Mannschaft einfach nur begänzt ist und wenn die halt zu lange ist, dann geht halt auch zu viel Flöten, dann schalten die ab. Und dann geht man davon aus, dass die wichtigen Details ankommen, stimmt aber gar nicht, weil sie schon lang im Tiefschlaf waren oder auf der Heimfahrt oder beim Spazierern im Hund zu Hause. Und deswegen kürz knapp pregnant und eben viel mehr in Gruppen oder in Einzelanalyse, weil da der Spieler selber halt angesprochen wird und nur das, was ihn betrifft. Und das ist ein gewisser Filter, den man da drüber legt, wo man auch in einen anderen Austausch gehen kann, wo man viel Tief vergehen kann und wo der Spieler halt einfach alles Gefühl hat, es geht um ihn. Und das ist heute da auch wichtig, wenn man den Verbindung aufbauen will, dann ist natürlich immer der Inhalt auch ein Auffänger. Der Spieler sieht, der Trainer möchte mich besser machen. Das wird natürlich auch verteilt, das wird von Kotrinnen übernommen, das wird trotzdem auch immer wieder mal von einem Analysten übernommen. Aber wichtig ist, dass der Chef drin er mit dem Boot ist und dass es sich eben auch diese Zeit nimmt, weil es auch ein Signal ist. Also es heißt, es ist viel schichtiger geworden. Und es werden eben, es wird die gesamte Klavieratur dieser Analyse-Möglichkeiten dann entsprechend auch gespielt. Und ich glaube, dass das wichtig ist, dass man da nicht so festlegt ist, sondern dass man auch was Nachbesprechungen betrifft, dass man da einfach ein bisschen flexibel ist. Dass das Spieler nicht immer 100%ig wissen, was da kommt und wann es kommt und in welcher Form es kommt. Ich glaube, dass eben dieses Prinzip der Variation schaue wichtig ist und eben die Spieler persönlich anzusprechen und nur das im ganzen Rahmen, was er wirklich die gesamte Mannschaft betrifft, entsprechend auch in diesen Mannschaftsitzungen auch anzubringen. Da finde ich noch mal das Detail-Spannend positive Kritik, wo negative.
Welche Einstellung hast du dazu, zu negativen Szenen in Videos, auch vor dem Hintergrund von unterschiedlichen Kulturen, die er vorherrschen, die auch unterschiedlich mit Kritik auch umgehen? Ja, zunächst einmal. Kritik ist ja nicht nur negativ, sondern positiv genauso. Ich glaube, dass man diese Balance, die man in allen Bereien, wo man ja schon darüber gesprochen haben, braucht, dass man die da auch braucht. Klar, ist es für ein Spieler motivierender, wenn man Dinge positiv anfasst und anpackt, hat halt motivational einfach einen höheren Aufforderungscharakter, also wenn man nur die negativen Dinge zeigt. Trotzdem ist es auch wichtig, gerade auch Dinge zu besprechen und Verbesserungsmöglichkeiten auch aufzuzeigen, die eben auch alle betreffen und wie die für den Mannschaft und für den Mannschaftserfolg eben wichtig sind. Dabei ist es einfach wichtig, dass die Spieler von vornherein wissen, dass es nicht um die Person geht, wenn man Kritik äußert, sondern dass es immer um das Inhaltliche um den Spieler geht. Und diese Beziehungen aufzubauen im persönlichen Umgang. Das ist eben im einzelnen viel einfacher als im Mannschaftsverbund. Und trotzdem ist es wichtig, dass Dinge, die für den Mannschaftsverbund entscheiden, sind auch im Mannschaftsverbund sowohl positiv, was natürlich umso besser ist, als auch aber negativ anzusprechen, weil die Spieler steuern sich ja trotzdem auch auf dem Feld untereinander. Da würden ihnen verdarrte immer mal, nehm, sexerhoffentlichen Kommando geben oder dem Außenverteidiger und dafür muss er natürlich auch wissen, wie sollen das große und ganz überhaupt aussehen, welche Aufgabe hat mein Partner zu erfüllen? Also ich denke da auch, es ist wichtig, dass der Spieler weiß, es geht um mich als Fußballer auf meiner Position, wenn Kritik geäußert wird und er auch weiß, als Mensch ist mehr niemand näher und lieber als der Trainer. Und deshalb, ja, das muss man halt sehr gut voneinander trennen. Und ich glaube, wenn man diese Vertrauensbasis hat, dann ist es auch kein Problem, wenn man auch Dinge, die im letzten Spiel oder im letzten Training nicht so gut gelaufen sind, dann entsprechend verbessert vor der Mannschaft. Ich würde schön, weil du so ein bisschen die Klammer setzt in unser Gespräch heute, weil wir am Anfang, was ist für einen guten Trainer wichtig und relevant und das war auch das menschliche Empathie, hast du da genannt. Und jetzt geht es auch dahin, dass wir sagen, natürlich gesprechen, wir heute über ein sehr wachsendes, schnell wachsendes Feld, dass auch eine Relevanz immer schon hatte, aber auch immer mehr bekommt. Zum Glück reden wir hier aber noch nicht über KI-Künstliche Intelligenz, die den Trainer ersetzt. Und es kommt immer noch auf die Artevermittlung drauf an. Das Bauchgefühl, das ich auch habe, wem bring ich dann was auch rüber und vor allem wie bring ich das rüber. Nichtsdestotrotz, Frank, wir enden immer mit einer herzusammfassenden Frage. Und die dreht sich natürlich noch mal um die Kompetenz. Da geht es mal darum, was sind denn so deine drei Tipps, dann Takeaways für Trainer, um sich bei dieser Kompetenz analytische Fähigkeiten gut aufzustellen? Ja, zunächst einmal muss man diese Offenheit haben, sich damit zu beschäftigen, mit Dingen zu beschäftigen, Dinge an sich ran zu lassen, die aus der Analyse kommen, also auch Zahlen und Daten. Das heißt, diese Offenheit, diese Neue, die muss man sich einfach immer behalten, dass man immer versucht, sich auch darüber weiterzuentwickeln. Das zweite ist natürlich auch, um das richtig einordnen zu können, stehen die Menschen im Vordergrund, ein gutes Gefühl für die Menschen zu bekommen, ist auch im analytischen Bereich einfach wichtig, weil es natürlich dem Blick und die Perspektive auf die jeweiligen Dinge und Personen, mit denen man zu tun hat, erschärft und entsprechend einordnet. Und ich würde als dritte sagen, dass man immer den Blick für es gesamte und für es große ganze eben nie verlieren darf, sonst verliert man sich in Details und kann es nämlich richtig einordnen. Und das ist für gerade für Spieler, auch im Stafff, für das Funktionen, es ist schwierig, wenn man sich dann irgendwo verliert, wo ist denn eigentlich unser Weg, wenn man ständig links und rechts abbiegt? Ja klar, dann verliert man manchmal die Richtung, das kennt man von sich selber, wenn man irgendwo in einer fremden Stadt ist. Wenn man aber weiß, ich muss in diese Richtung, dann kann ich auch mal links abbiegen und rechts abbiegen, das ist halt im Leben so und das ist im Fußball so. Und man findet trotzdem immer wieder die Richtung und den richtigen Pfad und diese drei Dinge glaube ich, sind wichtig, wenn man über die analytischen Fähigkeiten spricht. Stimmt zusammengefasst, danke Ansem hast du da noch was zu ergänzen? Ganz schwierig danach hast du ergänzt, ich glaube wir sind in der Folge echt durch ganz viele Unterschiede versetten, da eine analytische Fähigkeit geritten, wir könnten uns sicherlich auch noch eine ganze Zeit länger darüber unterhalten. Aber ich möchte im nächsten Zufügen, weil ich fand, das war eine sehr schöne Zusammenfassung von Frank. Sehe ich genauso, bleibt mir eigentlich nur Danke zu sagen für das Gespräch, für die Offenheit aufrankt von dir. Und viel Erfolg weiter, ich bin sehr gespannt, wo wir dich als nächstes sehen, in welchem Bereich, auch immer ich glaube, du bist unheimlich vielseitig aufgestellt. Ja und Ansem, wie immer, war es mir eine Freude und wir haben uns wieder. Danke, jetzt was gemacht. Trainerkompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie.
Podcast Summary
Key Points:
Ein guter Trainer benötigt heute neben Fachkompetenz vor allem Menschlichkeit, Empathie, Teamfähigkeit und Anpassungsfähigkeit – er muss „komplett“ sein.
Analytische Fähigkeiten sind eine der Top-5-Kompetenzen unter den Fach- und Methodenkompetenzen und umfassen das Erkennen, Anpassen und Unterscheiden von wesentlichen und unwesentlichen Sachverhalten.
Die Zusammenarbeit mit Spielanalysten hat sich stark professionalisiert
Die Spielvorbereitung ist komplexer geworden – durch Live-Tracking, Videoanalysen und flexible Matchpläne müssen Trainer und Spieler schneller auf unerwartete Gegnerstrategien reagieren.
Bei der Übernahme eines neuen Trainerjobs ist die Passung zwischen Verein, Identität, Kaderstruktur und Trainerpersönlichkeit entscheidend – das erleichtert die Zusammenarbeit und reduziert Reibungen.
Die eigene Spielphilosophie wird durch persönlichen Austausch, Prinzipien und Teamarbeit vermittelt, wobei Trainer sich an Gegebenheiten anpassen müssen, ohne ihre Kernideen aufzugeben.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Frank Kramer über analytische Fähigkeiten als zentrale Trainerkompetenz. Er betont, dass ein guter Trainer heute nicht nur über Fachwissen verfügen muss, sondern auch über soziale und personale Kompetenzen wie Empathie, Teamfähigkeit und Konsequenz – er muss „komplett“ sein. Analytische Fähigkeiten werden als Fähigkeit definiert, Sachverhalte zu erkennen, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und flexibel auf Spielsituationen zu reagieren.
Kramer erklärt, dass die Analysearbeit sich stark verändert hat: Früher machte er alles allein, heute arbeiten Analysten als gleichberechtigte Teammitglieder, oft in gemeinsamen Büros, und unterstützen durch Live-Tracking und Videoaufbereitung. Die Zusammenarbeit erfordert ein gemeinsames Verständnis der Spielidee und einen intensiven Austausch. Bei der Übernahme eines neuen Vereins analysiert Kramer zunächst die strukturellen Gegebenheiten, die Vereinsidentität und den Kader, um zu prüfen, ob eine Passung besteht.
Er betont, dass die Passung zwischen Trainer und Verein wichtig ist, um Reibungen zu vermeiden, aber auch, dass Trainer sich an Bedingungen anpassen müssen, ohne ihre Prinzipien aufzugeben. Insgesamt zeigt sich, dass analytische Fähigkeiten untrennbar mit Flexibilität, Teamarbeit und einem tiefen Verständnis für den Fußball verbunden sind.
FAQs
Ein guter Trainer muss heutzutage sehr komplett sein: Fachkompetenz, Menschlichkeit, Empathie, Teamfähigkeit, Konsequenz und die Fähigkeit, sich an Gegebenheiten anzupassen. Früher reichte oft eine 'Waffe', heute sind soziale und personale Kompetenzen entscheidend.
Analytische Fähigkeiten bedeuten, Sachverhalte zu erkennen, wiederzugeben und Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Sie zählen zu den Top-5-Kompetenzen unter den Fach- und Methodenkompetenzen und sind laut einem Trainer in der Studie essenziell, sonst sollte man den Job aufgeben.
Früher machten Trainer die Analyse oft alleine oder der Torwarttrainer schnitt Videos, heute sind Analysten feste Teile des Trainer-Teams und arbeiten auf Augenhöhe mit. Sie nutzen Live-Tracking und moderne Animationen, um Spielern schnellere und detailliertere Rückmeldungen zu geben.
Es ist entscheidend, dass beide ein gemeinsames Verständnis vom Spiel und der Spielidee haben. Der Analyst sollte selbstständig arbeiten, aber auch ein Gefühl dafür entwickeln, wie man Inhalte den Spielern präsentiert, und sich regelmäßig mit dem Trainer austauschen.
Er analysiert zuerst die grundsätzlichen Gegebenheiten wie Vereinsstruktur, Identität und Kader, um zu prüfen, ob er passt. Während der Saison hat man wenig Zeit, aber er scannt von außen möglichst viel und bringt dann konkrete Lösungsvorschläge mit.
Die Passung erleichtert die Zusammenarbeit, da man schneller einen gemeinsamen Nenner findet und weniger Reibungen entstehen. Wenn Identität und Arbeitsweise zu stark abweichen, kann es zu Ablehnung von außen und internen Konflikten kommen.
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