Fondsmanager Beckers: Die SaaSpocalypse hat reale Gründe
25m 28s
Der Podcast diskutiert die Auswirkungen des Iran-Kriegs als geopolitischen Schock auf die Finanzmärkte. Kurzfristig führen steigende Energiepreise zu Unsicherheit, doch langfristig könnte eine Befriedung der Region positive Effekte haben, etwa durch freien Marktzugang für 90 Millionen Menschen. Die Hoffnung auf Zinssenkungen in den USA bleibt bestehen, da KI disinflationäre Effekte entfaltet. Ein zentrales Thema ist der massive Abverkauf im Software-Sektor: KI wie Claude ermöglicht es, Software schneller und günstiger zu erstellen, was zu Wettbewerbsdruck und sinkenden Preisen führt. Unternehmen wie Adobe und Microsoft verloren teils über 50 % an Wert, während profitable, wachsende Firmen stark unterbewertet sein könnten. Cybersecurity und Infrastruktur-Software könnten profitieren, aber die Unsicherheit bleibt hoch. Krypto hat sich von Tech-Trends entkoppelt und leidet unter Verkaufsdruck, könnte sich aber mittelfristig erholen, wenn die KI-Durchdringung zunimmt. Das Portfolio fokussiert stark auf KI-Infrastruktur (Chips, Energie), da diese weniger disruptiert wird und von steigender Rechennachfrage profitiert. Die KI-Entwicklung beschleunigt sich exponentiell – bereits 4 % aller Codeänderungen stammen von KI, bis Jahresende könnten es über 20 % sein. Trotz Unsicherheiten sehen die Experten Chancen in Sektoren, die von KI profitieren, ohne selbst disruptiert zu werden.
Risiko Hinweis. Die Inhalte dieses Podcast dienen ausschließlich der allgemein Informationen und sind zum einen ohne Gewer und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Ferkauf bestimmter Finanzinstrumente. Es handelt sich hierbei nicht um Anlagevermittlung, Anlageberatung oder ähnliches. Ihr entscheidet selbst, was ihr macht. Becker Spetz, der Investment Podcast mit Jan Becker. Im Januar haben wir hier den Jahresausblick gemacht. Und haben da schon gesehen und du hast beziehungsweise gesagt, dass geopolitische Schocks, wo das Hauptrisiko für das Jahr 2026 sein könnten. Jetzt haben wir den Krieg im Iran. Der ist ja so ein geopolitischer Schock. Auch wenn man ja so ein bisschen Zeit hatte, sich fast schon drauf vorzubereiten, weil sie das so ein bisschen immer wieder angekündigt hat, dass es hier zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen könnte. Wie bewertest du jetzt da diesen Krieg im Iran? Ich glaube, kurzfristig ist so was natürlich immer. Erst mal hohen Sicherheit für die Märkte. Und kurzfristig heißt es natürlich auch Energiepreise, Steigen, Ölpreise. Sie sind natürlich geklärt, Gaspreise sind geklärt. Das führt dann wiederum zu Folgewirkungen in anderen Märkten, beispielsweise an einigen koreanischen oder asiatischen Börsen in Zusammenhang mit Fülleverage-Täter am Schock. Fülleverage-Täter am Spiel war zum einen ganz besonders starken Zell auf gegeben. Und ich glaube, die Sohntsicherheit bleibt im Markt jetzt erst einmal bestehen. Ich glaube aber, dass das Potenzial was eigentlich da ist, eher auch ein positives sein könnte. Weil wir haben eine Situation, wo wirklich 90 Millionen Menschen, teilweise sehr hochqualifiziertes Smarte, Leute, irgendwo weitestgehend von der Weltwirtschaft abgeschnitten waren, definitiv vom westlichen Teil der Weltwirtschaft. Und wenn alles jetzt vernünftig aufgeht und die ersten Tage sehen jetzt militärisch, auch erstmal positiv aus sich der USA und Israel, könnte es eben dazu führen, dass eben ein einfach sehr, sehr viele Menschen im Iran in Zukunft in Freiheit leben können, sich wirtschaftlich frei entfalten können. Wir darüber auch wieder viele positive Wechselwirkungen uns erwarten können und vielleicht auch der ganze Mittel ist so ein bisschen seinen Ruf als Krisenherd vielleicht auch irgendwann ablegen könnte. Und das wäre dann sicherlich eine insgesamt sehr, sehr positive Auswirkung. Wann ist so weit ist und ob es so weit ist, weiß man natürlich nicht. Aber erst mal würde ich schon sagen, die Menschen im Iran und man sieht es ja überall, dass es, ich sag mal, ist es ein sehr, sehr freudiges Ereignis in Summe für die Märkte. Es ist natürlich erst einmal weitere Unsicherheit an der Stelle gewesen, wobei auch interessanterweise in Israel sind die Börsen gestiegen, direkt als es losging, nämlich in Erwartungen, dass vielleicht, dass dieses eingreifende USA auf eine mittelbeslangfristige Lösung dieses Konfliktes hindäuten könnte. Ja, dann sprechen wir noch mal etwas genauer über das Thema Ölpreis. Das ist ja wahrscheinlich so die größte Sorge, auch der Finanzmärkte. Denn wenn der Ölpreis steigt, dann wird natürlich kurzfristig das Ölteurer. Und das wirkt aber natürlich auch dafür, dass dann quasi so in der Zeit drunden Effekt auch die Infraktion steigen wird und dadurch die Zinsen natürlich höher bleiben oder sogar steigen könnten. Das mögen die Aktienmärkte dann ja natürlich gar nicht. Denkst du das Zinssenkungen, die ja Trump auch wie ihr Menteuer gefordert hat in der Vergangenheit. Jetzt erst mal vom Tisch sind damit. Das glaube ich nicht. Ich würde schon davon ausgehen, das wahrscheinlichste Scenario, auch wenn man sich quasi an der Stelle mal wieder die Prediction-Market zu Hilfe nimmt, ist ja weiterhin, dass es eine Lösung innerhalb von ein bis zwei Monaten gibt. Das ist zumindest das, was gerade auf Polymarket und den anderen Märkten gepreist wird und diesen relativ gut bei diesen Predictions. Insofern würde ich auch davon ausgehen, dass das Scenario ist. Und das ist natürlich eine Zeit, es erhöhter Unsicherheit und auch in dieser Zeit sichlich erhöhter Ölpreise. Es könnte aber natürlich auch dazu führen, wenn der Iran dann irgendwann wieder ein freies Land ist, dass einfach auch gewaltige weitere Vorräte auf den freien Markt dann an der Stelle kommen. Und natürlich, wenn es insbesondere insgesamt gelingt, die Unsicherheit hier in der Region damit zu verringern, wäre es insgesamt sicherlich auch für die Märkte ein sehr sehr positives Ereignis. Zinsenkungen in den USA würde ich weiterhin mit rechnen. Auch weil wir an anderer Stelle sehen, dass AI einfach immer stärker disinflationäre Effekte in der Wirtschaft haben sollte. Und damit AI letztendlich auch dafür sorgen kann, dass Inflation runterkommt und eben den Raum für Zinsenkungen eröffnet. Insbesondere dann und wenn folgendes passiert, das ist sicherlich gerade ein heiß diskutiertes und teilweise beginnendes Thema, wenn eben der zunehmende Einsatz von AI dazu führt, dass Teile von White Color Work automatisiert werden können. Da gab es ja kürzlich das Annaheunagement beispielsweise von Blog, der Company von Jack Doorsi, ehemals Twitter oder ex-gründer. Ich habe jetzt ein sehr bedeutendes Fintech in den USA, die angekündigt haben, dass sie von ihren 10.000 Mitarbeitern. Und die haben es sehr mit AI überschrieben, am Ende hat sich von 4.000 Kollegen trennen werden, weil sie sagen, AI-Produktivität führt dazu, dass sie dort eben diese Menschen freisetzen werden. Und das ist natürlich eine Nachricht, auf die der Markt erst mal sehr positiv reagiert hat, mit, ich glaube, etwa plus 20% für Blog. Und er stellt sich natürlich die Frage, wie geht es an der Stelle weiter, wenn mehr und mehr Firmen insbesondere auch Tech Firmen auf diesen Zug aufspringen? Und wenn es natürlich dann die Frage sehen würde, steigende Arbeitslosigkeit und die wahrscheinlicher Antwort darauf ist, ja, das sollte wahrscheinlich nicht alles in kurzer Zeit mit neuen Jobs oder neuen Beschäftigungs- oder auch neuen Grundigungsmöglichkeiten, die sich auf tun können, her als Folge oder als Chance von AI, er sollte sich das wahrscheinlich nicht kurzfristig ausgleichen. Ja, dann man sagt, ja, man ist entstehen ja auch neue Jobs, wenn welche wegfallen, aber die Leute sind ja nicht gleich qualifiziert, um diese neuen Jobs dann natürlich dann auch wahrzunehmen. Deswegen wird es eine Weile dauern, bis man hier natürlich auch wieder die Leute vielleicht in Arbeit einfach bringt. Aber ganz spannend zu den Themen, wenn du jetzt Blog ansprichst, das letzte meint der Folge. Da haben wir nämlich ja gesagt oder du besser gesagt, dass KI wahrscheinlich manche Branchen schneller disruptieren wird, als man jetzt bisher denkt. Und kurz danach ging das los, dass dieser Cell auf im Software-Bereicher eben kam. Wir haben ja, die ganzen Saas an Bieter vor allem gesehen, weil es eben jetzt diese Theorie gibt, dass man ja mit Claude zum Beispiel sehr viel Software sich selbst bauen könnte. Ist das wirklich so eine große Gefahr? Muss man das, kann man da vor allem alle Saas für einen Übergang-Cham-Schein oder muss man da ein bisschen genau drauf schauen? Genau, so einmal zum zu dem, was in den Märkten passiert ist, da gab es ja einen sehr großen Cell auf bei vielen oder eigentlich bei allen Saasunternehmen. Der hatte letztes Jahr leicht und schleichend angefangen und als ich dann dieses Jahr eben sehr, sehr beschleunigt an der Stelle. Beispielsweise hat ein Adobe wahrscheinlich etwas mehr als 50 Prozent verloren, viele andere Firmen, Teils sogar noch mehr. Auch ein Microsoft hat etwa 20 Prozent oder 25 Prozent in Folge dessen zwischenzeitlich verloren. Und die Sorge ist an der Stelle nicht nur, dass lemögliche Software jetzt von jeder Mann sich eben mal so selbst gekoded wird. Das ist sicherlich für einige kleinere, weniger umgefangenreiche Softwareprodukte ein durchaus ein Risiko. Die andere Sorge ist natürlich, wenn Software in Zukunft viel, viel leichter, schneller günstiger erstellt werden kann, dann führt es natürlich auch dazu, dass viel mehr Softwareanwieter sich mit ihren Produkten untereinander in die Quere kommen. Und das eben nicht mehr, vielleicht jeder Mann so in seiner geschützten, klein nie schön mit zwei drei Wettbewerbern ist, sondern das viel mehr Softwareanwieter eben Produkte anbieten, die eben mit ihren Wettbewerbern überlappen und wo es deshalb zum Wettbewerb kamen. Da gab es beispielsweise jetzt auch kürzlich noch dass das Statement vom CEO von ServiceNow. Der denkt, dass seine Produkte jetzt auch einen großen Teil von SalesForce er ablösen können oder von Workday und ich glaube diese Überschneidungen in den Produktportfolien werden zunehmen, damit eben die Preissetzungsmacht. Und an anderer Stelle gibt es eben auch ganz viele Software Discounter, die dann auf den Markt kommen werden. Beispielsweise gibt es Softwareanwieter, die ich sag mal Kunden identifizieren, die ein bestimmtes Produkt an der Stelle verwenden, sagen wir mal irgendwie vielleicht eine HAA-Produkte von Workday dafür irgendwo vielleicht ein siebenstelligen Betrag pro Jahr zahlen und die dann auf diese Unternehmen zu gehen und sagen, pass auf, verbieten euch das selbe Produkt an vielleicht irgendwo 80-90% der Features, aber zu 10% der Kosten. Und das alles sorgt natürlich für potentiellen Druck auf erziehebare Preise. Kann aber auch dazu führen, dazu gibt es auch einige Indikatorien, dass einfach die Kunden von Unternehmen Software sich definitiv nicht mehr auf allzu lange Verträge komitten wollen, weil vielleicht ist Software.
eben nächstes Jahr schon viel günstiger und dann wird man zumindest keine langen Verträge mehr abschließenden so werden. Gibt es durchaus relativ viele reale Gründe für den Cell-Off? Es kann natürlich an der anderen Stelle auch viele Gründe geben, warum in einer Welt, wo Software immer mehr gebraucht wird und immer mehr Software eingesetzt wird. Natürlich andere Anbieter beispielsweise die von Infrastruktur Software oder auch Cybersecurity durchaus profitieren konnten. Aber letzten Endes keimpft natürlich auch die wiederum mit besagten, potentiell negative Effekten und was dann am Ende überwiegt ist eben noch nicht ganz klar. Und was dann natürlich auch in Zukunft ist typischerweise in so einem Cell-Off wird erst mal wieder alles mitverkauft, selbst wenn es am Ende gar nicht gerechtfertig ist und nur irgendwann später erholen sich dann eben die Unternehmen, die eigentlich davon profitieren oder zumindest die in ausgewogene Art und Weise positiv und negativ betroffen sind. Und das kann natürlich dann auch durchaus Chance eröffnen. Genau, wie gesagt ein einzelnes Softwareunternehmen haben teilweise 80% ihres Marktwertes verloren und das obwohl das inzwischen profitable und weiterhin wachsende Unternehmen sind. Gut, das natürlich dann das Problem, dass die Börse auch die Zukunft natürlich bewertet, klingt nur wie eine Phase, aber so ist es natürlich dann. Also weil es vieles drin nicht wird nochmal ein paar Punkte rausgreifen. Zum Beispiel wenn du sagst Cybersecurity würde, könnte dir ein Thema werden. Liegt es auch daran, dass jetzt immer mehr Leute wirklich versuchen hier ihre eigene Software zu bauen und dann natürlich da auch sehr viele Einfallstoren sich vielleicht selber herstellen. Das kann auf jeden Fall auch dazu beitragen. Ich denke die meisten, die sich dieser eigenes Software stellen, das sind jetzt häufig auch der eher kleinere Unternehmen Freelancer, die damit jetzt selber ihre eigenen Tools basteln. Das sind in der Regel aber auch nicht die großen Kunden von Cybersecurity unternehmen, zumindest relativ gesehen sind, dass eher die kleineren Ausgaben. Trotzdem wird Cybersecurity wahrscheinlich ein Thema sein, was aus viel gründen immer mehr nach Frage ersehen wird. Natürlich auch angesichts der angesprochen geopolitischen Themen, aber auch weil eben diese Vielfache auch schnell auf den Markt geworfen, neues Software eben neue Lücken haben könnte. Man kann aber auch das Gegenteil argumentieren und kann sagen, eigentlich ich habe mal so ähnlich wie beim autonomen fahren. Nach einer gewissen Zeit, wo sich das System eingeübt hat, fährt das ganze deutlich vieler freier als der Mensch es an der Stelle tut. Und auch das könnte hinter ein Effekt sein, dass einfach sowohl in der Abwehr gegliche mögliche Cybersecurity von AI unterstützt wird, aber auch das im Schreiben vielleicht irgendwann AI auch eigentlich die sicherere Software erstellen könnte. Das sind alles, sagt mal, Faktoren, die quasi die sehr viele Wechselwirkung haben und das macht sein immer komplex, insbesondere auch wenn man sagt, man möchte noch das Timing darauf dann auch richtig machen. Das klingt aber ja schon so, dass wir gerade in der Phase von sehr großer Unsicherheit leben, was das Thema Software und die weitere Pognose, die manche Firmen hier auch angeht, geht das aber wirklich auch, wenn du sagst, woher ein großes Softwarefilm haben viel verloren, Microsoft hast du auch angesprochen zum Beispiel. Microsoft ist auch so große, macht ja auch viel mehr als Software. Ist es da dann trotzdem so eine Gefahr nach diesem Abverkauf? Ist das jetzt vielleicht schon langsam niveau erreicht, wo man wieder einsamen kann oder sagt, das ist immer noch so eine Unsichererlage eben, dass man gar nicht weiß, wer profitieren kann? Ich glaube, dass kann man in der Stelle wirklich was Microsoft angeht, nicht eindeutig bewerten an der Stelle. Da mag man seine eigene These drauf haben, aber wir sehen gerade so eine Entwicklungsgeschwindigkeit auch was gerade wiederum die Verbesserung eben der AI angeht. Das vielleicht auch Thesen, die jetzt noch richtig sind, dann spätest das mit der nächsten Version sich auch wieder ändern. Wenn wir einfach mal dem Grunde von Antrophic, der aktuelle eigentlich die beste AI haben, folgen, geht er von gewaltigen Steigerung, der Möglichkeiten der AI nicht nur in der Software Entwicklung dieses Jahr aus und geht eigentlich davon aus, dass wir dort gerade auf einem sehr sehr exponentiellen Fahrt unterwegs sind. Und das führt dazu, dass es echt komplex ist, dass Zübu-Uteil Microsoft besteht aus sehr sehr vielen Geschäftsteilen, natürlich insbesondere auch dem Cloud Computing, Geschäft Microsoft könnte natürlich auch als Breiter anbieten, mit einem extrem breiten Spektrum an Softwareprodukten natürlich auch von Konsoludierungen profitieren und aufgrund der Open AI Partnerschaft war auch Microsoft für uns ganz zu Beginn im AI-Zeit an alter, es anfang 23, ein sehr sehr gerissen Position. Dann muss man aber sagen, Sie haben im letzten Jahr zumindest deutlich weniger gute Produkte abgeliefert als der Wettbewerb. Und insofern, das kann sich aber auch wieder ändern, insofern bleibt es einfach in dort ein sehr sehr dynamisches Spielfeld. Und da würde ich mich jetzt nicht darauf festlegen, dass die gerade zwingend unterbewertet sein müssten. Das heißt also Software ist weiterhin nicht so ein Favorit von euch, muss man so auszudrücken, vielleicht kommt es wieder, ihr setz weiterhin stark auf KI Infrastruktur, habe ich in eurem Newsletterkürze nicht gelesen. Das heißt, das ist auch weiterhin so das große Thema für dich. Das ist absolut so. Wir haben ja schon länger Verhältnismäßig wenig in Software investiert, weil wir einfach Software immer relativ teuer fanden. Letztes Jahr haben wir dann die Exposure noch mal runtergefahren, weil wir eben einfach diese Gefahr der schwindenen Mode gesehen haben. Wir sind aber auch nicht davon ausgegangen, dass es dann gleich in so einem versanten, explosiven Verfall endet. Wir haben Anfang des Jahres unser Portfolio nochmal weiter umgestellt und denken, dass wir aktuell mit einem sehr AI Infrastrukturlastigen Thema besonders gut aufgestellt sind, weil wir denken, dass unser AI Infrastrukturlastiges Thema einerseits ein sehr sehr hohes Wachstum vor sich haben wird dieses Jahr und andererseits eben gerade diese AI-Dissruptionsthemen sich an der Stelle nicht oder ganz viel weniger stellen, weil klar ist, wenn mehr AI eingesetzt wird und das ist absolut klar bei der Qualität der Modelle und dem, was sie uns inzwischen an Arbeit abnehmen können, ist ganz klar, Chipsby, mein Engpass Memory auf das Währschlag gesetzt haben, bleibt auch viel länger als die Menschen gedacht haben, ein Engpass, Energie in den USA insbesondere bleibt ein Engpass und das sind alles Themen, die nicht durch AI in irgendeinem nähereren Zeitraum disruptiert werden an der Stelle und insofern teilweise auch zu durchaus attraktiven Bewertungen dort notiert werden und insofern glauben wir, der magt unterschätzt immer noch in welchem Maße in Folge eben der massiven Qualitätssteigerung der Modelle im 2026 rechen Nachfrage in demand sein wird und insofern fühlen wir uns mit einem inzwischen sehr AI infrastrukturlastigen Portfolio gerade für diese Entwicklung ziemlich gut aufgestellt. Und auch nochmal ein paar Zahlen zu nennen, rund 4 Prozent aller weltweiten Codeänderungen, Stammaktuell schon von der KI-Clawt und die Internetpognose von den Tropik ist, dass bis Jahresende es über 20 Prozent sein könnten, ist das sogar ein bisschen konservativ geschätzt? Ich denke, das könnte darüber hinaus erlaufen. Also wenn ich mich mit sehr erfahrenen Softwareingenien unter Halt dran sagen, die die haben eigentlich in den letzten zwei, drei Monaten aufgehört, wirklich selber Code zu schreiben und managen eher dort ihr Portfolio von AI-agenten, die für Sie Code schreiben und die quasi mit von ihnen geführt werden. Und ich glaube, das sind sicherlich Vorreiter, aber ich glaube, der Trend an der Stelle lässt sich gar nicht mehr auffalten. Gut, wenn wir noch ganz kurz auf Crypto schauen wollen, das ist ja auch vielleicht ein Thema, was wir noch mal ganz kurz am Anfang pass, denn eigentlich wurde ja mal eine Kripto-Bereich auch genannt als Krisenwerung, als neues Gold quasi, aber wir sehen in den letzten Monaten ja schon, dass Crypto durchaus auch Schwierigkeiten hat und jetzt auch in den letzten Monaten gar nicht profitieren konnte von steigenden geäpolitischen Risiken. Ist das jetzt mittlerweile wirklich eins zu eins am Tech-Expo-Jahr angelegt? Nö, das glaube ich nicht. Crypto hat natürlich immer seine eigenen zusätzlichen Faktoren, die es bewegen und in den letzten wahrscheinlich sechs Monaten war einer der wesentlichen Marktfaktoren natürlich, dass viele Menschen Angst natürlich vor dem Cycle an der Stelle haben und dem natürlich auch gerne etwas zu vorkommen wollten. Es hat sich einfach geäußert in Folge von Ende Spiegel, Angebot und Nachfrage. Letzten Endes natürlich dem Preis, sein Folge von insgesamt stark sinkenden Crypto-Preisen auf anderen Seite muss man ja auch sagen, Gold ist ja in den letzten ein, zwei Jahren wirklich mit einer massiven Rally ein sehr, sehr guter und der bessere Ersatz eigentlich für die Debassment-Tes, also die Tese das Fiat-Erwährungen viel weniger werden geworden und insofern gab es eigentlich viele Gründe an der Stelle dafür, dass die man insbesondere natürlich anführen kann.
warum Krypto in den letzten sechs Monaten nicht gut performt hat. Es spricht aber auch viel dafür, dass sich dieses irgendwann im Laufe dieses Jahres wieder drehen wird. Insbesondere weil natürlich auch der Faktor 30 oder 35 im Wert, den, ich sag mal, Bitcoin versus gold, wird es vielleicht, ja, ich sag mal, sagen wir mal faktorlich bei etwa 30 vielleicht jetzt heute. Ein ziemlich hoher Faktor ist an der Stelle, und irgendwann ist der Verkaufstruck an der Stelle dann auch mal raus. Ich würde sagen, Krypto wird sich wahrscheinlich im Laufe des Jahres entkoppeln, davon dass es einfach traded, wie software vielleicht schon in den nächsten Monaten, vielleicht irgendwann in drei, sechs, neun Monaten. Wir wissen es nicht ganz genau, is Timing von solchen Entwicklungen, ist immer sehr schwer. Mittelfrissig spricht natürlich insbesondere in einer von AI-Dominierten, Welt weiterhin viel für den Wert von Krypto, und ich glaube, dass auch AI und Krypto sich insgesamt sehr viel befruchten können, weil eben ganz viele dieser AI-Agenten, die für uns künftig Transaktionen ausführen sollen, wahrscheinlich eine Vorliebe haben werden, die es irgendwie in wirklich digital nativen Währungen auch zu tun. Aber aktuell haben wir jetzt hier sehen, Kryptowährung unter Druck, Techaktion bzw. Softwareaktion, unter Druck jetzt noch dieser geopolitische Schock, den wir am Anfang thematisiert haben, herrscht insgesamt so ein bisschen eine vermehrte Riskoffstimmung an den Nerken gerade. Also wer vielleicht sogar defensive Werte gerade wieder spannend? In den ersten zwei Monaten des Jahres war es definitiv so, da haben die Werte deutlich outperformed. Es gibt immer einfach mal wieder so Phasen, wo am Ende eher extens Akzent laufen, wo ihr Value-Werte laufen. Ich glaube, ich würde ja daraus jetzt nicht ein zwingend längerfristigem Trend an der Stelle ableiten. Ich glaube, wir leben tatsächlich in einer Welt, tatsächlich erhöhten Unsicherheit. Und das wird für zunehmend Volatilität sorgen. Diese Volatilität kann sich aber sowohl in sehr, sehr gut laufenden Aktienmerken als auch schlecht laufenden Aktienmerken. Es gibt auch sehr viele Gründe dafür, dieses ja optimistisch zu sein. Aber es gibt auch sehr, sehr viele Szenarien, die dem wiederum ein Strich durch die Rechnung machen können. Dann würde ich abschließend um die ganze Klammer noch mal zu schließen. Vielleicht nochmal Fragen, wie du dich jetzt oder ihr euch verhaltet, wenn so ein geopolitischer Schock eben kommt. Wir haben ja gehört, was alles passiert ist. Wie macht man das am besten? Also zum Thema Risikomanagement, wenn jetzt zum Beispiel man merkt, es baut sich so eine Spannung auf von einem Wochenende. Präduziv, ich liebe mal meine Anteile, weil Wochenende kann ich ja nicht handeln. Falls irgendwas passiert, was Wochenende. Oder muss man wirklich auch, wenn solche geopolitischen Schock vorkommen, langfristig denken und sagen auf lange Sicht, sind die Sachen immer gestiegen. Und wenn wir in 25-30 Jahren drauf schauen, sieht man vielleicht nur einen kleinen Zack nach unten und das geht trotzdem weiter weg auf. Also wir hatten im Februar aus verschiedenen Gründen. Beispielsweise im Global Technology-Leaders-Fund-Edwar. Ich sag mal eine etwa 15% Cash-Position aufgebaut, weil wir einfach eine Ansammlung vermehrter Risiken an der Stelle gesehen haben. Wir hätten zusätzlich noch ein paar Hatches gekauft, die aber erst greifen, wenn es wirklich deutlich runtergeht. Und dann haben wir als jetzt letzten Endes, der kriegt, dann ausgebrochen ist, nicht mehr weiter verstärkt drauf reagiert. Weil, wie gesagt, es gibt viele sehr sehr positive Szenarien, wenn wir eine gute Lösung schlussendlich hinbekommen. Und aktuell muss man sagen, ist die Kampagne durchaus vielversprechend angelaufen. An der Stelle halte ich das für einen insgesamt für die Welt sehr sehr positives Erheigners. Die wirklich sehr negativen Szenarien, glaube ich, haben eine viel viel geringere Eintrittswahrscheinlichkeit. Und deswegen haben wir dann jetzt als ist dann soweit wahr, nicht mehr zusätzlich drauf reagiert, sondern haben ihr dann jetzt einfach unseren Blick auf, wo glauben wir, weil das wird am Ende für unsere Portfolien viel wichtiger sein. Wo glauben wir, stellen wir uns am besten auf für den weiterhin sich beschleunigenen Eibom. Und das wird sicherlich das wichtigste oder wird in den meisten Szenarien, die wir vorher sehen, das wichtigste sein für 20/26. Wunderbar Jan, dann danke schön für die aktuellen Einschätzungen und guten Tag dir und bis zum nächsten Mal. Ich danke dir auch, Christoph. Ciao. Ja, liebe Zuhörer, danke euch für eure Zeit. Wenn ihr Fragen habt, Anmerkungen oder Feedback, dann schreibt uns gerne, die E-Maildresse findet ihr in den Show Notes. Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. [Musik] Dieser Podcast wird euch präsentiert von BitCapital und Finance Forward. Die Produktion sowie die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte liegen bei der PotsDars-GmbH.
Podcast Summary
Key Points:
Geopolitische Schocks wie der Iran-Krieg werden als Hauptrisiko für 2025/2026 betrachtet, bergen aber auch Chancen für wirtschaftliche Freiheit und positive Marktentwicklungen.
Kurzfristig steigen Öl- und Energiepreise, was Inflation und Zinserhöhungen befürchten lässt – Zinssenkungen in den USA bleiben jedoch wahrscheinlich.
KI treibt eine massive Disruption im Software-Sektor voran, mit Cell-offs bei SaaS-Unternehmen (z. B. Adobe, Microsoft) und neuen Wettbewerbsdynamiken.
Krypto zeigt sich aktuell schwach und entkoppelt sich nicht von Tech-Trends, könnte sich aber im Laufe des Jahres erholen.
Das Portfolio setzt stark auf KI-Infrastruktur (Chips, Energie), da diese weniger von Disruption betroffen ist und hohes Wachstum verspricht.
Summary:
Der Podcast diskutiert die Auswirkungen des Iran-Kriegs als geopolitischen Schock auf die Finanzmärkte. Kurzfristig führen steigende Energiepreise zu Unsicherheit, doch langfristig könnte eine Befriedung der Region positive Effekte haben, etwa durch freien Marktzugang für 90 Millionen Menschen. Die Hoffnung auf Zinssenkungen in den USA bleibt bestehen, da KI disinflationäre Effekte entfaltet.
Ein zentrales Thema ist der massive Abverkauf im Software-Sektor: KI wie Claude ermöglicht es, Software schneller und günstiger zu erstellen, was zu Wettbewerbsdruck und sinkenden Preisen führt. Unternehmen wie Adobe und Microsoft verloren teils über 50 % an Wert, während profitable, wachsende Firmen stark unterbewertet sein könnten. Cybersecurity und Infrastruktur-Software könnten profitieren, aber die Unsicherheit bleibt hoch.
Krypto hat sich von Tech-Trends entkoppelt und leidet unter Verkaufsdruck, könnte sich aber mittelfristig erholen, wenn die KI-Durchdringung zunimmt. Das Portfolio fokussiert stark auf KI-Infrastruktur (Chips, Energie), da diese weniger disruptiert wird und von steigender Rechennachfrage profitiert. Die KI-Entwicklung beschleunigt sich exponentiell – bereits 4 % aller Codeänderungen stammen von KI, bis Jahresende könnten es über 20 % sein.
Trotz Unsicherheiten sehen die Experten Chancen in Sektoren, die von KI profitieren, ohne selbst disruptiert zu werden.
FAQs
Geopolitische Schocks, wie der Krieg im Iran, stellen das Hauptrisiko dar, da sie zu hoher Unsicherheit und steigenden Energiepreisen führen.
Kurzfristig steigen die Energiepreise, insbesondere Öl und Gas, was zu Folgewirkungen an asiatischen Börsen und erhöhter Unsicherheit führt.
Ja, wenn der Iran ein freies Land wird, könnten hochqualifizierte Menschen wirtschaftlich aktiv werden und die Region als Krisenherd an Bedeutung verlieren.
Nein, Zinssenkungen bleiben wahrscheinlich, da KI disinflationäre Effekte hat und der Konflikt voraussichtlich in ein bis zwei Monaten gelöst wird.
Weil KI Software schneller und günstiger erstellt, was zu mehr Wettbewerb, Preisdruck und kürzeren Vertragslaufzeiten führt.
Nicht eindeutig, da Microsoft viele Geschäftsteile hat, aber im KI-Bereich zuletzt schwächere Produkte als die Konkurrenz lieferte.
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