Go back

13. Folge: Die mysteriöse Isdal-Frau

55m 55s

13. Folge: Die mysteriöse Isdal-Frau

Der Podcast „Schatten & Skandale“ behandelt in der 13. Folge den mysteriösen Fall der Isdal-Frau, der am 29. November 1970 in Norwegen beginnt. Ein Professor und seine Töchter entdecken eine verbrannte Frauenleiche im Isdal bei Bergen. Die Obduktion ergibt, dass die Frau bis zu 70 Schlaftabletten eingenommen hatte und während des Feuers noch lebte. Am Tatort fehlen alle Etiketten an Kleidung und Gegenständen, das Feuer wurde mit Benzin entfacht, und die Tabletten stammen aus Großbritannien. In einem Schließfach am Bahnhof Bergen werden zwei Koffer mit Perücken, Bargeld aus mehreren Ländern und einem Notizbuch mit codierten Reisedaten gefunden. Die Frau reiste unter zahlreichen falschen Identitäten durch Norwegen, Frankreich und die Schweiz und wurde von Zeugen als charismatisch, etwa 25–40 Jahre alt und mit starkem Akzent beschrieben. Obwohl die Polizei den Fall als Suizid abschloss, halten viele Details wie der fehlende Benzinkanister und die gefälschten Pässe diese Erklärung für fragwürdig. Der Fall bleibt bis heute ungeklärt; die gängigste Theorie besagt, dass die Isdal-Frau eine Agentin im Kalten Krieg war und ermordet wurde. Der Podcast lädt die Hörer ein, eigene Theorien zu entwickeln.

Transcription

8323 Words, 51383 Characters

German
Schatten uns Gandalf Ein True Crimes Gandalf Podcast mit Christina Merkel und Nicolas Pinkanel Verblüffende Geschichten, schockierende Verbrechen und Skandalöseenthüllungen aus aller Welt Hallo, schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zur 13. Folge Schatten uns Gandalf Hallo Heute geht es ums Thema Natur, Christian hat dazu einen True Crimes mitgebracht Weil sich der liebe Fabi das gewünscht hat Danke noch mal für die Sprachnachricht Wenn ihr euch ein Thema wünscht, schreibt uns da auch gerne auf Insta oder per E-Mail Findet ihr alles in den Show Notes Ich habe schon gesagt, dass ihr wieder eingeschaltet habt Und es hört tatsächlich immer mehr Leute, was ich total toll finde Empfehl uns gerne weiter, wenn euch der Podcast gefällt Und was uns auch mega freuen würde, abonniert uns, das wär richtig toll Und ihr verpasst dadurch keine Folge mehr Das natürlich auch Ja, Christian, was machen wir heute? Wir behandeln heute einen der mysteriösesten Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts Und dafür gehen wir heute nach Norwegen Aber, Achtung, in der Folge geht es stellenweise um Suizid Wenn ihr Suizidale Gedanken habt, hört euch die Folge lieber nicht alleine an Anlaufstellen packen wir euch wie immer in die Show Notes Eine genaam hab ich geändert Es ist ein grauer Tag, der Himmel ist verhangen die Temperaturen Kratzen gerade so an der 5 Grad Marke Trotzdem schälen sich der Hochschuläre Christian Hansen Und seine beiden Techter Inkrit und Alma in den frühen Morgenstunden aus den kuscheligen Betten Die drei wollen heute wandern gehen Also ziehen sie Wanderschuhe an und streifen sich dicke Jagen über Danach machen sie sich auf dem Weg zum Isdal Das Isdal liegt nur wenige Kilometer von Norwegen zweitgrößter Stadt Bergen entfernt Im Isdal scheint nur im Sommer die Sonne die anderen Monate im Jahr ist es hier düster So auch heute, es ist der 29. November 1970 Durch die hügelige Waldlandschaft ziehen dicke Nebeschwaden In wenigen Wochen oder sogar nur Tagen, wenn die Temperaturen weiter sinken, wird sich das Isdal wieder in eine Schneelandschaft verwandeln Und damit auch seine Namen "Eisthal alle" ere machen Vom Isdal hab ich dir beziehungsweise euch natürlich auch ein Foto mitgebracht Könnt ihr euch auch anschauen auf Instagram bei Schatten und Skandale Das sieht für mich jetzt nicht so wirklich nach "Eisthal" aus Man hat quasi so eine typische Berglandschaft, sehr viele Bäume Es ist auch relativ grün, die Berg spitzen sind von Schnee bedeckt Es gibt keine Blätter, es wird wohl Winter sein oder kalt Es sind relativ kalt, bis auf die Nadelbeume, so die so ein bisschen im Hintergrund verschwinden Ich hab mich extra angestrengt und ein Foto rausgesucht Wo es jetzt nicht so sommerlich ausschaut, aber Schnee ist noch nicht gefallen Aber in unserem Fall ja auch nicht Christian und seine beiden Techter sind jetzt schon einige Zeit unterwegs Sie steigen einen steilen abgelegenen Hang hinauf Die zwölfjährige Alma schaut auf die Seite und sie zwischen großen Steinen etwas seltsam ist Sie kann es nicht richtig einordnen, doch als die drei näher herangehen, sehen sie, dass hier etwas schreckliches passiert sein muss Alma hat eine verbrannte Frau in Leiche entdeckt Okay, das klingt schon mal gruselig, weil ich glaube nicht, dass da einfach mal so irgendwas verbrannt Ja und der Professor und seine Techter machen sich jetzt natürlich auch so schnell es geht auf den Rückweg Als der Polizall zu holen, damals gab es ja noch keine Handys Später ist der hangt dann voller Polizisten Die spuren Sicherung ist vor Ort und auch der Staatsanwalt Karl-Alva Ors will sich ein Bild von der Aufhinde-Situation machen Schon auf dem Weg zum Leichen von Ort riecht der Staatsanwalt verbranntes Fleisch Als ernähr kommt, zieht er, dass die Trotefrau auf dem Rücken liegt Wäre ihre Haut nicht vollkommen durch die Flamme entstellt, könnte ihre Haltung fast entspannt wirken Sie liegt zurück gelähnt zwischen den Steinen, ihre Beine sind ausgestreckt die Arme angewinkelt Das ist jetzt der erste Eindruck, was sagst du? Was könntest du dir vorstellen? Was passiert es? Ich weiß, es ist jetzt noch relativ früh Ja, was soll man dazu sagen? Wenn es jetzt kein True-Cram Fall wäre, könnte man das ja irgendwie versuchen zu erklären Mit die hat da gekämmt Und irgendwie es gibt ja auch so spezielle Feuerstellen, wo du den Rauch dann quasi rausleiten kannst aus dem Zelt Das da aber irgendwie was schiefgelaufen ist, dann alles abgefackelt ist Und das Zelt liegt jetzt halt dann einfach da quasi in Asche Da neben und man sieht halt nur noch die Frau, weil das das einzige was übrig geblieben ist Nachdem es aber ein True-Cram Fall war, gehe ich jetzt mal davon aus, dass es nicht so ist Es kann ja sein, dass jemand da irgendwie das Verbrechen verübt hat Dann versucht, die Leiche loszuwerden oder unkenntlich zu machen Und das dann da halt irgendwie hingeschafft hat, wäre zu meinen Take aber kein Arn Ich lasse es jetzt mal unkommentiert stehen und erzähle einfach weiter Weil ich werde ich heute noch öfter fragen Okay Jetzt machen sich die Ermittler und spuren sich daran die Arbeit Um die Leiche herumfinden, sie verschiedene Gegenstände, die zum Teil aber auch nur noch mehr Fragen aufwerfen Sie finden die Teile eines Regenschirms, eine angebrochene Flasche-Likör, verbrannt es pro 2 Plastikflaschen und einen Becher Oränge, ein Ring, so wie eine Uhr sind feinsäuberlich neben der Frau trappiert Außerdem liegen um sie herum auch noch Reste eines Gummistiefels und eine Socke Eine Socke Eine Socke Was ist mit der zweiten passiert? Ich weiß es jetzt, es gibt da mehrere Sachen, aber das ist das mir jetzt in Kopf gekommen Also gut, das neben ihr die andere Socke hatte sie noch an Die Leiche wird in die Gerichtsmedizin gebracht, die Mediziner können in der Lunge der Fraukohlen Monoxid nachweisen Weißt du, was das bedeutet? Ja, das hat Rauch eingeatmet Genau, das heißt also sie muss noch geatmet, also gelebt haben als sie schon verbrannte Im Blut sind außerdem Spuren eines starken Beruhigungsmittels Das ist aber auch nicht sehr verwunderlich, denn die Mediziner finden bei der Obduktion bis zu 70 Das heißt unverdautisch lafter Bletten Allein diese Dosis ist ja schon mehr als tödlich Schlussendlich ist sie an einer Kombination aus Kohlen Monoxid und Barbie-Touratvergiftung gestorben Sie hat aber auch einen Hematrom am Heiß, Eventuell könnte sie jemand mit der Handkante niedergeschlagen haben Oder aber sie ist gegen einen Askefallen, sie könnte ja auch im Wald gestürzt sein Ich weiß jetzt nicht, wie gut man im Wald 70 Schlaftabletten nehmen kann, aber oder wäre das halt total Also genau, es sind bis zu 70, alle Zahlen, so die ich gelesen habe, war so zwischen 50 und bis zu 70 Aber das ist schon eine massiv hohe Anzahl Ja und vor allem dann kommt der noch der Faktor-Verbrennung hinzu Dass du im Wald seinen Wildstum diese Schlaftabletten zu nehmen, aber dann kommt der noch zu, dass da ja ein Feuer irgendwo sein muss Heißt, im Wald zu stürzen und auf ein Asst zu fallen, klingt für mich jetzt nicht so logisch Wenn du dir jetzt denkst, das ganze klingt schon reizhaft, kommt jetzt noch mehr Bei allen Gegenständen, die die Ermittler am Tatort gesichert haben, fehlt jedes Label Aus den Klamotten wurden alle Etiketten herausgetrennt und auch von dem Plastikflaschen unter der Likörflasche hat sie alles entfernt Was Rückschlüsse auf die Marke zu lassen würde oder zeigen könnte, wo sie die Flaschen gekauft haben könnte Die Schlaftabletten sind von der Marke phänimal Wenn du die in Norwegen in Apotheke kaufst, bekommst du weiße Tabletten ausgehendigt Aber die Tabletten, die bei der Frau im Margen waren, haben eine andere Farbe, sie sind Rosa Konnte man das noch so gut sehen Weil die waren zum Teil unverdauernd noch, weil sie so viele genommen hat oder zwung wurde, so viele zu nehmen Dass eben noch ein Teil nicht aufgeliefert war Und die Tabletten in Rosa einer Farbe bekommt man zu derzeit nur in Großbritannien Und das war es noch nicht Das Feuer muss mit Benzin entfacht worden sein, im Boden können da Rücksstände nachgewiesen werden Allerdings haben die Ermittler keinen Kanister oder ähnliches gefunden Und das Benzin wurde offenbar mit einem Streichholz aus einer Schachtel mit dem Auftrück "Beate Use" angezündet Das ist ja ein deutscher Errotik-Fasant Sie ist schon irgendwie im Wald verbrannt, wenn man da benzin spuren Also unter ihrem toten Körper würden Rücksstände nachgebiesen Das heißt, sie kann sich auch selbst damit eingekosten haben oder könnte gezwungen worden sein, sich damit selbst einzugießen Und dann würde man immer noch die Rücksstände im Boden finden, wenn dann die Kleidung damit getrennt ist und so Aber wie gesagt kein Kanister Ja, klar, wird dann wohl eine andere Person gewesen sein, der die damit genommen hat Schau mal mal, nur einen Tag nach dem leichen Fund bekommt die Polizei weitere Hinweise Denn da läuft am Bahnhof in Bergen die Miete eine Schließfaches aus und ein Bahnhofsmitarbeiter verständigt die Polizei In dem Schließfach finden die Ermittler zwei Koffer und sie können die Koffer auch tatsächlich der unbekannten Zuordnung weil sie einen übereinstimmenden Fingerabdruck finden. In dem Koffer sind Klamotten. Ihr könnt es euch schon denken, auch hier alle Etiketten weg. Dann mehrere Perücken, eine Sonnenbrille, Geld aus Deutschland, Belgien, Unterschweiz und ein Notizbuch, um jetzt nur mal ein paar Dinge zu nennen. In dem Notizbuch stehen Coats. Merkwürdige Abfolgen von Zahlen und Buchstaben. Könnte das der große Durchbruch sein? Ich habe dir ein Foto mitgebracht. Nehmt vielleicht. Kannst du ja den Code knacken? Schau dir mal vor allem die erste Spalte an. Also, das ist quasi was ganz links steht. Jetzt. Also, nur um das jetzt erst mal zu beschreiben und mir ein bisschen Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. Das ist quasi ein blankes Papier. Also jetzt nicht lineiert Karriere oder sowas. Auf dem mit blauert hintel, verschiedene Zahlen und Buchstaben geschrieben sind. Also, in der ersten Spalte steht 10m, 11m, 17m, 20m, 24m, H, 3, R, 16m, 11, 19m, 23m, 1, 31m, B. Und was sagst du? Was heißt das? Das ist vermutlich ein. Rätsel, ein Code. Ich habe da überhaupt gar keine Ahnung. Man hätte jetzt irgendwie auf die Idee kommen können, dass er 10 der Stelle ist. Aber wenn ich stelle 10, 11, 17, 20 und 24 alle M sind, ist das komisch. Vielleicht. Nee. Hmm. Also, ich kann dir noch einen Tipp geben, wie man das tatsächlich vorliehst. Man sagt, du hast jetzt ja zum Beispiel oder so einzeln gelesen. Aber der Code funktioniert tatsächlich so 20m, 23m, 0. 20m, 23m, 0. Also, ich muss es quasi lesen wie 10m, 11m, 16m, 11m, 17m, 19m, 20m, 0. 23m, 0, 24m. Ja, wir haben es so stunden. 31m, ja, aber ich. Keine Ahnung. Wirst du die Auflösung? Ja, muss ja wohl gehen. Ich bin ja nicht anders. Es ist leider sehr viel weniger spannend, als man vielleicht zuerst denkt. Anders als du, auch ein Spezialist, den Code relativ schnell knacken können, ich weiß es jetzt nicht. Ich bin jetzt auch kein Spezialist, oder? Distimmt. Es sind Daten und Orte. Also, 20m, 23m, 0 heißt zum Beispiel, 20s, da bist 23s, da März, Oslo. Oder 24m, 31m, b, heißt 24, da bist 31, da März, bergen. Also, das M sagt praktisch immer, den Monat. Das ist aber ein ziemlich herkmaler Code. Weil du kannst ja mehr zum Mai gar nicht unterscheiden, zum Beispiel dadurch. Mai ja gar kein Sinn. Okay. Wenn man sich schon den Aufwand macht, etwas zu kurieren, dann kannst du wenigstens gescheit machen. Egal. Vor allem dadurch, dass es ja gar nicht so schwer zu entschlüsseln ist. Ja. Ein Leih würde da vielleicht nicht drauf kommen. Wir sind da ja auch nicht drauf gekommen. Ja, wobei ich auch deutlich spektakulärer irgendwie gedacht habe mit. Ja, oder? Ja, ja. Also, ich habe jetzt, der verschiedene Arten von Kurzprolegen, wie auch so eine Dischefrier-Schalberhasse, wo du hier drehen musst und da war ich so jetzt in der Sphere und nicht so bei März bis. So was. Ja. Ja, du siehst ja, wie viele dieser Codes in dem Notizbuch stehen. Und ich habe jetzt ja auch nur eine Seite mitgebracht. Noch mal, ihr könnt euch alle Bilder auf Insta anschauen. Bei Schatten uns Gandale vielleicht, hättet ihr den Code knacken können. Aber das ist auch unfair, weil die Auflesung habe ich schon, oder hast du ja schon gesagt. Aber ihr könnt ja ganz fair sein und mal in die kommentarisch schreiben, ob ihr es geschafft hättet. Ja, aber im Endeffekt heißt es ja, dass die Unbekannte sehr viel unterwegs war und immer nur wenige Tage auch am selben Ort war. Aber dadurch ist natürlich immer noch nicht ihre Identität geklärt. Also gehen die Polizisten jetzt einer anderen Spur nach und zwar war in einem der Koffer auch noch eine Tüte von einem Schuladen ins Travanger. Also noch mal eine neue Stadt rund fünf Autostunden von Bergen entfernt. In Travanger befragen die Ermittler jetzt unter anderem den Schuferkäufer. Und der kann sich auch noch gut an die Frau erinnern, weil ihm ihr Verhalten etwas komisch vorkam. Er erzählt, dass sie gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Laden war und sich Gummistiefel angeschaut hat. Schließlich hat sie dann auch ein paar gekauft, dass deren Reste die Spuren sicherer auch am Leichen von Ort sichergestellt haben. Der Verkäufer beschreibt sie als elegantgekleidete Frau etwa Ende 20. Braune Haare und braune Augen. Außerdem habe sie englisch mit einem starken Akzent gesprochen, den er nicht so wirklich zuordnen konnte. Und sie hat seltsam gerokten. Ihr intensiver Geruch ist vielen Zeugen aufgefallen. Später stellte sich dann heraus, dass es wahrscheinlich Knoblauchgeruch war. Wir denken uns jetzt vielleicht her, warum er kennt, der Verkäufer kein Knoblauchgeruch. Hallo Globalisierung. 1970 war Knoblauch noch in Norwegen gar nicht so einfach zu bekommen. Das kann man sich heute ja irgendwie gar nicht mehr vorstellen. Ist ja auch in jedem Essen drin. Klar. Bei mir zumindest. Ja. In der Zwischenzeit hat die Polizei alle vermissen Register in Norwegen durchforstet, ob eine Frau, die auf die Beschreibung passt vermiss gemeldet worden ist, aber ohne Erfolg. Aber die Beschreibung passt auf eine Frau, die vor ein paar Tagen in ein Hotel ins Travanger eingechakt hatte. Die Frau war Belgierin und dies Finella Lorck. So, was glaubst du, ist Finella Lorck unsere Unbekannte? Ja, klingt ja schon mal danach sehr ja Belgisches Geld gehabt. Das ist ja auch direkt neben Deutschland und ob auch, glaube ich, nach Großbritannien kommt man relativ leicht vom Belgien aus. Also es würde ja zumindest ein bisschen passen. Es gibt keine Finella Lorck. Es gibt keinerlei Unterlagen, also keine Geburtsokunde. Sie ist wirklich nirgends registriert. Und das ist eigentlich seltsam, denn Hotelgäste müssen in Norwegen zu dieser Zeit ihren Pass vorlegen, um ihre Identität zu bestätigen. Jetzt werden die Ermittler natürlich hellhörig und fragen bei anderen Hotels in Norwegen nach, ob eine elegant gekleidete Frau, 64-groß braune Haare, braune Augen bei ihnen übernachtet hatte. Und tatsächlich. Die Frau hatte sich in den letzten Monaten mehrfach als Belgierin ausgegeben und unter falschen Namen eingeschickt. Finella Lorck war nur eine von X-identitäten. Bei anderen Hotels hat sie sich beispielsweise als Claudianiersen, Elisabeth, Reinhauer oder Vera Jale vorgestellt. Aber nicht nur das. Sie waren nicht nur in Norwegen unterwegs, sondern auch in Frankreich und der Schweiz. Und nahezu überall konnten sich Hotelgäste angestellte oder Kellnansier erinnern. Sie beschreiben die unbekannte als karrismatisch, hübsch etwas eigenwillig. Die meisten schätzen ihr alter zwischen Mitte 20 und Anfang 40. Und vielleicht können sich deshalb noch zusätzlich so viel Anzieher erinnern, weil es damals auch ziemlich ungewöhnlich war, dass eine Frau alleine Urlaub gemacht hat. Also da kommen ja schon mehrere Fragen in den Kopf. Erstens, wenn man einen Ausweis gebraucht hatte, hatte sie dann auch so viele Fake-Ausweise? Man hat tatsächlich nie ihre Pesse gefunden. Aber die Polizei geht schon davon aus, dass sie mehrere gefälschte Pesse hatte. Ich finde auch die Spanne von Anfang 20 und Anfang 40, oder Mitte 20, Anfang 40. Das ist eine sehr große Spanne. Wenn jemand mit Mitte 20 sieht, anders aus, als jemand mit Anfang 40. Ja, ich wäre beleidigt, wenn man mich jetzt auch auf Mitte 40 schätzen würde. Ja, weil man nicht das nicht sagen kann. Ja, es ist jetzt 20 oder 40, so ich weiß es nicht. Aber sie war auch nicht immer allein. Manche Zeugen wollen sie mit unterschiedlichen Männern gesehen haben. Es hat jetzt aber nicht so gewirkt, als wären sie irgendwie zusammen oder in sonst einer romantischen Beziehung. Es sah eher so aus, als hätten sie Informationen ausgetauscht, also eher ein Geschäftsgespräch. Die Polizei hat auf der Suche nach ihrer Identität auch eine Reihe vor Renselschers gibt'sen erstellt. Und eine habe ich dir davon mitgebracht. Vielleicht kannst du ihr alter dann ja auch nicht einschätzen oder doch viel besser einschätzen. Bin ich mal gespannt. Mein gut, das ist halt eine Zeichnung. Natürlich kann man das jetzt nicht so einschätzen. Aber für mich sitzt sie auf jeden Verelter als Mitte 20 aus. Also allein von den Gesichtszügen, die da jetzt so gemalt sind, zieht sie älter aus. Als Mitte 20, oder so, würde schon auf die Anfang bis Ende 30 gehen. Ansonsten hat sie schwarze Haare. Ich habe keine Ahnung, wie man die Frisuren endet bei auf jeden Fall einen Ponny. Glatte Haare, die halt so gekämmt aussehen, dunkle Augenbrauen, ein relativ kantiges Gesicht, ob es jetzt charismatisch ist oder sonst, wie sie beschrieben wurde, weiß ich jetzt nicht. Aber wie gesagt, das ist halt eine Zeichnung. Also kann man jetzt relativ schwer was von ablesen. Die Polizei ermittelt einige Wochen. Wir erinnern uns, die Leiche, der immer noch unbekannten ist, Ende November gefunden worden. Jetzt sind wir im Dezember 1970. Viele Fragen sind noch offen, was glaubst du passiert als nächstes? Ja, das ist jetzt eine sehr offene Frage. Was passiert als nächstes? Vielleicht meldet sich jemand der. der sie dort gesehen haben soll oder sonst irgendwas. Also es gibt halt wieder neuen Hinweisen, neuen Zeugen, der mehr infos hat. - Mhm. Die Polizei gibt eine Pressekonferenz und verkündet öffentlich, dass es sich um einen Suizid handelt. Der Fall wird damit zu den Akten gelegt. Ihr seht Nikonich, aber er hatte gerade eine sehr zusammengekniffene Stürn. - Also, das passt ja auch alles nicht. Klar, die Schlaftapletten. Aber warum sollte man sich dann noch anzünden? Warum sollte man sich dann mit Benzin trinken? Den Kanister dann auf mysteriöse Art und Weise wegzaubern. Und sich dann anzünden, wenn man eh schon 70 Schlafter oder bis zu 70 Schlafterpletten geschluckt hat. Mhm. In der Kälte, also, wenn du da liest und eingeschlafen bist, dann wird es ja auch höchstwahrscheinlich so sein, dass du alleine an der Kälte schon irgendwie unterkühltst. Mhm. - Ja. Wie man da guten Gewissen sagen kann, das waren Suizid. Genauso wie du, wundern sich auch schon damals einige Ermittler, dass ihr Chef den Fall einfach so in Anführungsstrichen zu den Akten gelegt hat. Es gibt das Gerücht, das der Geheimdienst die Polizei unter Druck gesetzt hat. Mhm. Jetzt ist, glaube ich, auch ein guter Zeitpunkt zu beichten, dass ich heute unseren ersten Kolt-Case mitgebracht habe. Der Fall der I-Style-Frau ist bis heute ungeklärt. Mhm. Also, kommen wir jetzt zu den Theorien, wer die Frau war und was zu ihrem Tod geführt haben könnte. Bist du bereit? Du wirst jetzt unser Ermittler, Nico. Ja, vielleicht löse ich den Fall. - Ja. Ich lege dir alle Fakten da und du entscheidest am Schluss, wie es passiert ist. - Okay. Die prominenteste Theorie ist, dass die I-Style-Frau eine Agentin im kalten Krieg war und ermordet wurde. Ja, macht schon mal mehr Sinn für mich. Oder? - Ja. Weil man also mit den ganzen Gepäckten in die Identitäten und die Pässe, die man ja dann irgendwie auch wieder aufführen kann, die berücken, doch, dass man dann auch gewisse Kontakte vor Ort knüpft und sich mit irgendwelchen Businessleuten trifft. Mhm. Es ist einleuchten für mich. Sehr gut. Zuerst brauchen wir aber ein Hintergrundinfos, denn bestimmt wissen nicht mehr alle genau, was im kalten Krieg passiert ist. Deshalb würde ich sagen, machen wir an der Stelle eine ganz kurze Zusammenfassung. Kurze Geschichtstanne. - Yes. Mach ich doch so gerne. Der kalte Krieg brach nach dem Zweiten Weltkrieg aus und ging ca. von 1947 bis 1991. Bei dem Krieg ging es um ideologische Gegensätze, also Kapitalismus und Demokratie versus Kommunismus. Die Siegermächte, also die USA und die Sowjetunion, kurz die UDSSR, haben sich dabei nie gegenseitig bekriegt im klassischen Sinne. Zwischen den beiden Weltmechten ist es also nie direkt zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Es gab aber sogenannte Stellvertreterkriege. Militärische Konflikte sind in anderen Ländern ausgetragen worden, unter anderem in Korea, wie Vietnam oder Afghanistan. Die USA und die UDSSR misstrauten sich gegenseitig und wollten ihre Machtinteressen durchsetzen. Es begann ein Rüstungswettlauf vor allem bei Atomwaffen. Die Welt halte sich in den westlichen Block, die NATO und den östlichen Block, den Warschauer packt. Die UDSSR hat durch die massive Aufrüstung ihre Wirtschaft komplett kaputt gemacht. Die Menschen hatten Teils nichts mehr zu essen. 1991 zuerfiel deshalb auch schließlich die Sowjetunion. Alle abgeholt? Ich hab Flashbacks zu, ich glaub, der 10. Klasse Geschichte bekommt. (lacht) Aber ja, ich glaube, so weit verständlich. Oh, wunderbar. Wir sind jetzt aber noch mitten im kalten Krieg. Und 1970 war gerade Norwegen bei Spionen und Agenten ein beliebter Standort. Der Norwegen ist Mitglied der NATO, hat eine lange Küste und gleichzeitig auch eine direkte Grenze zur Sowjetunion. Wenn wir annehmen, dass sie Agenten war, stellt sich natürlich auch die Frage für, wen sie speioniert hat. Und da gibt es wiederum auch verschiedene Theorien. Theorie 1. Sie könnte KGB Agenten gewesen sein. Dann hätte sie vielleicht die Aufgabe gehabt, entlang der Norwegischen Küste, Spionageabwehr auszukundschaften. Oder sie hat andere sowjetische Spione innerhalb Norwigsbetreu und getroffen, das würde dann auch dazu passen, dass sie mit unterschiedlichen Männern gesehen wurde. Außerdem war sie wohl, wenn man den Kurz in ihrem Notizblock glaubt, zweimal in Strahwanger als in der Nähe genau enttannanger, geheime Raketen-Tests durchgeführt worden sind. Norwegen hatte zu derzeit große Angst vor einer sowjetischen Inversion und entwickelte deshalb eine neuartige Waffe. Das sogenannte Penguin-Programm ist streng geheim. Bei Tindanger werden eben diese neuen Raketen getestet. Sie haben einen Infrarot-Zuch Kopf. Der kann die Rakete selbstständig in ihr Ziel steuern. Diese anti-Schiff-Rakete der NATO wäre also auch ein wichtiges Spionage-Ziel. Direkt neben dem Testgelände liegt der Hafen von Tindanger, in dem Fischer mit ihren Boden anlegen. Nachdem der Tod der Easterfrau bekannt wird, meldet sich dann auch ein Fischer bei der Marine und sagt, dass er etwas verdächtiges gesehen habe. Und zwar habe er eine Frau gesehen, die perfekt auf die Beschreibung passt. Sie lief an ihm vorbei, war gut gekleidet und schaute ständig zu den Militärboten. Sie wartete bis ein Offizier aus einem der Raketen-Schnellbote stieg, sie standen eine Weile zusammen und sprachen. Danke, sie wieder. Aufzeichnungen zeigen auch, dass die Polizei den Fischer damals mehrfach verhört hatte. Allerdings sind die Protokolle heute verschwunden. Die Polizei hat ihm damals gesagt, dass er seine Beobachtungen für sich behalten soll und niemanden davon erzählen darf. So hat es auf jeden Fall seine Familie später erzählt. Die Wurst des Übrings auch sehr lange nicht, doch dann hat er es irgendwann seinen nächsten Angehörigen doch erzählt. Und weißt du, was er noch gesagt hat? Er hat seiner Familie erzählt, dass ihm zwei Polizisten nach dem Verhör zwei Waffen ausgehendigt haben, eine Pistole und ein Messer, damit er sich und seine Familie schützen kann. Was sagen wir zu dieser Theorinikum? Das klingt, also für mich, klingt das, wie du es vorgelesen hast, sehr nach Spionen für die UDSSR. Mhm. Weil auch, wenn man jetzt mit einem Bezieht, das sind Brüssel, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, war, was sollte eine eigene Spionen dort machen, wenn du irgendwie infiltrieren willst? Da musst du das ja auf fremden Grund tun und nicht auf dem eigenen. Klingt auch ein bisschen danach, als ob dann dieser Marine-Office, oder der aus dem Brot gestiegen ist, mit unter einer Decke stand, keine Ahnung, weil sonst redet der auch nicht einfach mit ihr. Aber. *lacht* Ja, was soll man dazu sagen? Es schwierig für mich. Und weißt du, es wird immer schwieriger, weil ich hab mich immer mit den Theorien einzelnen auseinandergesetzt und jedes Mal weißt du, das ist die wahrscheinlich. Dann hab ich die nächste Gelesen, dachte mir, das ergibt auch vollkommen Sinn und irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden. Deshalb musst du das heute machen. Was man halt bei der Theorie sagen muss, dass es eine Zeugenaußage war. Mhm. Aber das Problem haben wir noch öfter. Ja, ist das jetzt eigentlich gesichert, geklärt, dass diese Tote, die. Wie auch immer sie heißt, die Frau mit 10 Millionen Identitäten ist. Das ist geklärt. Ja, tatsächlich die Frau gesehen hat, oder was man halt. Nee, die verbrannte Frau, das das tatsächlich gesichert, die ist, die mit unterschiedlichen Namen in diversen Hotels eingechickt ist. Ja, das ist alles bisschen schwierig. *lacht* Also, ansich ist es schon relativ sicher, weil du hast natürlich die Coats in dem Notizbuch und die Fingerabdrücke im Koffer passend zu der Leiche und da wurden auch sonst keine Fingerabdrücke gefunden. Okay, jetzt dann stellt sich mir die Frage als mutmaßliche Spionen. Warum sind deine Coats so kacke? Also, warum können das Spezialisten in wahrscheinlich innerhalb von einer Stunde oder so was rausfinden? Klar, das kann natürlich irgendwie vielleicht eine Ablenkung sein, so von wirklichen Zien oder dass der Coat oberflächlich so ist. Und dann aber, dass der Meer dahintersteckt, sodass man sich quasi mit der ersten Lösung zufrieden gibt. Aber wenn das tatsächlich so diese einfachen Coats waren, warum nicht besser? Das habe ich mich auch gefragt. Ich habe mich auch gefragt, ob die Coats vielleicht nur für Lein waren, weil es wenn zufällig jemand in dieses Notizbuch schaut, keine Ahnung. Oder im Endeffekt wollte sie es auch. Ja, gut, sehr z then Leute natürlich schon ein bisschen schwieriger gemacht, indem sie nicht einfach die Daten und den Ort aufgeschrieben hat. Aber vielleicht war das auch gar nicht so schlimm, wenn man das rausfindet, keine Ahnung. Ja, gut, aber wenn jetzt dann die Ermittlungen in Richtung dieser Raketen-Tests gehen. Und man weiß, dass sie dann dort war in der Region, wo diese Raketen-Tests stattgefunden haben, dann ist es ja dann doch irgendwie wichtig und mit Substanz. Vielleicht favorisierst du dann ja eine der anderen Theorien, wo sie keiner Gänte ist. Ja, momentan tendiere ich. Aber nicht mal später. Wo ich auch noch, wie Zweifel hab, oder was nicht so ganz Sinn für mich ergibt, sind die Komischdiefel. Ich weiß nicht, wie so. Ja, weiß nicht, warum wir zu Komischdiefel. Also zum Wandern gibt's ja auch Wanderschuhe. Warum Komischdiefel? Wofür? Verimt? Wenn man trockene Füße bereitet? Ja, ja, aber das ist ja auch ein scheingene Frau, die sehr aufgefallen ist durch istailisches Auftreten. Und jetzt nennen mich verrückt, aber Komischdiefel sind für mich nicht so stylisch. Das stimmt. Das muss irgendeine Funktion. haben. Das kann ich dir tatsächlich auch nicht sagen, das habe ich nicht rausgefunden. Siehst du mal Fragen über Fragen. Es sind echt Fragen über Fragen, das ist crazy. Theorie 2. Es war eine palästinensische Spiehung. Es gibt einige Hinweise, die in die Schweiz und zu einem Nazi-Bankernamens Frosfage nur führen. Ich habe ja Anfang schon erwähnt, dass die Easterfrau auch Schweizer Geld bei sich hatte. Außerdem wurde bei ihr auch ein Nayset aus dem Hotel Regina in Genf gefunden. Auch in der Schweiz haben sich zurzeit des kalten Krieges gerne Agenten getroffen, um Aufträge zu verteilen oder Operationen vorzubereiten. Es war ein sicheres Drittland, das nicht in den Krieg involviert war und gleichzeitig sind hier auch wichtige internationale Organisationen angesiedelt wie zum Beispiel die UN. Die Bundespolizei hat schön nun immer wieder überwacht. Er war einer der umstrittensten Männer in der Geschichte der Schweizer Nachkriegsgeschichte. Er hat sich immer wieder mit international gesuchten palästinensischen Terroristen getroffen. Und 1970 war die Schweiz auch von mehreren Terroranschlägen betroffen. Nach einem Bombenanschlag ist im Februar ein Swiss-Flugzeug in Mürrenlingen abgestürzt und im September haben palästinensische Terroristen mehrere Flieger nach Jordanien entführt einer davon von Swiss Air. Die Hintergründe konnten nie restlos geklärt werden. Genu hat sich mit Terroristen öfter in Paris getroffen und oft war die Isteilfrau genau zu derzeit auch in Paris. Das wissen wir aus den Kosten. Ob sie sich aber auch tatsächlich getroffen haben kann nicht nachgewiesen werden. Aber man muss sich natürlich auch vielleicht mal an der Stelle fragen, wie sich die Isteilfrau ihren Lebensstil überhaupt finanziert hat. Also die ganzen Reisen immer in Hotels, die gefäschten Passe als reicher Bänker könnte Genu ihr das Jahr alles gezahlt haben. Die Vermutung ist hier also, dass sie entweder direkt für Genu oder für eine von ihm unterstützte Organisationen gearbeitet hat. Zu der Zeit hat Norwegen nämlich versprochen, insgesamt fünf Tonnen sogenannte Schwerezwasser nach Israel zu liefern. Schwerezwasser hat die Formel D2O. Die normalen Wasserstoffatome werden durch schwere Wasserstoffatome des Isotops deuterium ersetzt. Dadurch wird die Molikülmasse und dichtet das Wasser höher. Offiziell sollte die norwegische Lieferung für die Stromerzeugung an ein ziviles Kernkraftwerk gehen. Schwerezwasser wird allerdings auch für den Bau von Atomwaffen gebraucht. Blöde Frage jetzt, ich war komplett amiss in Chemie. Warum genau? Also was macht man damit Reihatomwaffen? Also Schwerezwasser wird zum Beispiel bei Kernkraftwerken vor allem dafür gebraucht, das runter zu kühlen, weil es sich das nicht so schneller hitzt, weil das eben schwerer ist und das Gleiche gilt auch bei Atomwaffen. Also es verdampft quasi nicht so schnell das Wasser. Ich habe mich da ihr wie ich reingelesen, weil alle Artikel haben das irgendwie so dargestellt, dass müsste man wissen, weil schweres Wasser ist. Ich hatte das davon noch nie gehört. Und anscheinend bewegen sich da die Moliküle deutlich langsamer, weil die Dichte eben höher ist und dadurch erhitzt sich das nicht so schnell. Okay, gut. Die ist da, Frau, hätte also den Auftrag bekommen können, die Lieferung auszukunden schaffen oder sogar zu sabotieren. Das würde dann auch erklären, warum Mutmaß sich der norwegische Geheimdienst ihren Tod schnell als Suizid zu den Akten gelegt wissen wollte, damit eben die umstrittene Lieferung nicht an die Öffentlichkeit kommt. Nachdem sie ihren Auftrag erfüllt hatte, hat Genu möglicherweise ihren Mord in Auftrag gegeben, eventuell weil sie als Dopplergäntin entlarf wurde oder vielleicht sogar versucht hat Genu zu erpressen. Oder aber auch einfach weil Genu danach kein Nutzen mehr für sie hatte und er keine Zeugen hinterlassen wollte. Sonic, was jetzt deine Meinung? Ich war sehr lange nicht überzeugt, dass am Ende mit der Vermutung, dass die Dopplergäntin gewesen sein könnte. Das hat für mich die ersten beiden Thürin jetzt oder diese beiden Thürin etwas verflochten, weil sie war ja auch mit diesem Offizier geredet, schaut die Zeugen aus Sager und das kann ja natürlich auch irgendwie deswegen gewesen sein. Das ist so eine Mischform ist quasi, dass sie mit dem das dann abgesprochen hat, dass dann auch der Fischer mit niemandem darüber reden durfte, um eben die Identität der eigenen Dopplergäntin geheim zu halten. Das macht für mich wieder so ein bisschen Sinn. Es würde Sinn ergeben, dass halt auch der Norwegische Geheimdienst versucht ihre Identität auch nach ihrem Tod noch zu schützen, sondern das ist nicht aufliegt. Ja, ich faforisiere keine der beiden Thürin, aber so eine Verflächtung daraus würde ja irgendwie Sinn ergeben. Ich denke gerade bei der Doppelgängerin, sage ich schon, bei der Doppelagentin Theorie. Jetzt schauen wir uns aber noch die Theorie 3 an. Sie war eine israelische Mossadagentin. Also das ist jetzt wieder sehr viele verschiedene Seiten, die da hingewiele eingenommen haben. Einmal die Seite, einmal die Seite, aber komplett gegensätzlich, ja auch. Ja, genau. Ja, damals als der Fall erstmals untersucht wurde, gab es ja noch keine DNA-Analyse, das hat mir ja auch schon öfter, ne? Heute aber schon und dank der NRK-Generlisten Morit Hikraf wurde die 2018 auch gemacht. Hikraf war sehr hartnäckig, ne? Zuerst wollte sie erreichen, dass die Leiche exhumiert wird, damit eine DNA-Probe genommen werden kann. Damals ist die Isdalfrau auch extra in einem Zingsag begraben worden, der verrotet nicht, damit eben eine spätere Exhumierung noch möglich ist. Polizisten sagen ihr aber, dass sie das erst machen darf, wenn sie alles andere versucht hat. Und sie hat auch tatsächlich Erfolg. Das Unihospital Bergen, in dem die Isdalfrau optiziert wurde, findet tatsächlich im Archiv noch Gewebeproben und sogar ein Kiefer. Ob die DNA-Analyse aber auch tatsächlich klappt, ist am Anfang gar nicht so sicher, weil die Proben sind ja mittlerweile rund 50 Jahre alt. Zuerst untersucht ein Spezialist, die Mythokondriale DNA. Diese DNA gibt nur die Muttern ihre Kinder weiter. Dadurch kann bestimmt werden, woher die Vorfahren kommen. Und obwohl die Analyse schwer ist, kommen Ergebnisse heraus. Die Isdalfrau kommt wohl aus Europa. Genauer ist, kann man aber leider nicht sagen. Ja, das denkt sich auch Hikraf, nämlich mal an, sie will es nämlich genauer wissen. Deshalb soll eine isotropen Analyse gemacht werden. Diese Analyse kann zeigen, wo ein Mensch gelebt hat. Trinkwasser und das, was ein Mensch gegessen hat, lagert sich ab. Jede Nahrung oder das Trinkwasser einer Region haben einen eigenen isotropischen Fingerabdruck. Daran kann sogar abgelesen werden, wie lange ein Mensch gestillt worden ist. Die frühere Kindheit wird in den Zähnen gespeichert, die späteren Jahre in den Knochen. Und das, was daraus kommt, ist wirklich crazy. Die Analyse zeigt, dass die Frau wahrscheinlich rund um 1930 in der Region rund um Nürnberg geboren wurde und einige Jahre aufgewachsen sein muss. Also was, sie doch 40. Ja, sie ist sag ich doch, ja. Da haben es wohl ein paar wirklich wohlbeutend mit dir gemeint. Danach ist sie dann wahrscheinlich umgezogen an die Grenze zu Frankreich. Eine Möglichkeit wäre jetzt, dass sie jüten war und entweder allein oder mit ihren Eltern vor dem NS-Regime fliehen musste. Leider gibt es in Nürnberg von derzeit wenig Dokumente über neu geborene Kinder. Vielleicht hatte sie sich zwischenzeitlich in einem Kloster versteckt und ist von dort aber in ein internierungslager nach Frankreich gekommen. Hier wäre dann die Spekulation, dass sie Moss hat Agenten oder vielleicht Nazi-Jegerin war. Das war die letzte Agententehorie, Nico. Es ist schon mal wichtig, glaube ich, die Infos zu alter Geburtort und Wertegang zu haben. Aber man sieht sie auch heute, man kann sich überall irgendwie radikalisieren und anwerben lassen. Also es hört man ja immer wieder, dass es passiert ist. Wenn es die einzigen Anhaltspunkte sind, würde ich jetzt sagen, dass diese Theorie für mich heraus ist. Weil das ist für mich sehr weit hergeholt. Der, der sonst von einem anderen russischen Spion oder UDS-SR-Spion angesprochen werden können, angeworben werden können und das hat man ja überhaupt nicht gewusst basierend auf dem oder dort und auch nicht rausfinden können, basierend auf den, was sie gegessen hat. Deswegen ist das für mich gut zu wissen und ich vielleicht kann man das jetzt ja auch weder irgendwie irgendwo einbinden in andere Theorien, aber würde ich erst mal aufholen lassen. Du hast sehr schon gesagt, ich finde persönlich da schon sehr vieles dafür spricht, dass sie ergenden war. Unter anderem hat sie ja auch echt versucht nicht erkannt zu werden. Sie hat mehrere Identitäten, Perücken oder eine Brille ohne Stärke. Außerdem hat sie ja wirklich darauf geachtet, alle Labes zu entfernen. Das habe ich vorhin zum Beispiel auch gar nicht erwähnt. Aber sie hat auch von ihrem Kamm oder der Haabürste die Marknamen auch wenn die rausgefalt. Also das ist schon viel Aufwand. Ja ja, also sie wollte auf jeden Fall nicht erkannt werden und man sollte bis auf die ältere schlechten Coats auch nicht wissen, wo sie war, sagen wir es so. Du bist gar kein Fan von ihren Coats jetzt. Ja, aber das verstehe ich nicht, das spricht für mich wirklich gegen die sagenden Theorie, weil die sind ja nicht blöd. Also du musst ja, weil wenn du so aufwendig darauf achtest, dass niemand wissen soll, wo du gewesen bist, dann kannst du doch nicht solche einfach ein Coaster hinterlassen. Das ist etwas, was sie mich aber nicht logisch ist. Ja, kommen wir jetzt zur Suizid Theorie und damit zur damals ja auch offiziellen Theorie der Polizei. Es ist halt echt eine brutale Art und Weise sich zu Suizidieren, das hast du ja vorher auch schon gemeint. Sie hätte ja in dem Fall bis zu 70 Tabletten selbst schlucken und sich dann mit Benzin überschütten und anschließend auch anzünden müssen. Aber allein die Tabletten hätten ja schon vollkommen ausgereicht, aber auf der anderen Seite können wir uns ja auch nicht in Menschen hinein versetzen, die Suizidale Gedanken haben. Ja, natürlich. So. Aber was auch noch dazu kommt und wir haben schon öfter darüber gesprochen, es war ja kein Kanist auf diesen Berg. Wie soll sie das Benzin auf den Berg gebracht haben? Ja, deswegen, das ist für mich ein Ausschlusskriterium. Ja. Es sei denn, ich weiß nicht mehr genau ob und wie viele Flaschen sie dabei hatte. Zwei Flaschen. Ja, ist die Frage ist es genug um so ein Feuer zu einfachen, zwei Flaschen mit Benzin gefüllt, sagen jetzt mal. Aber das hätte man ja auch dann gemerkt, wenn in diesen Flaschen Benzin restet drin gewesen wären, das hätten ja schätze ich mal herausgefunden. Dazu habe ich jetzt nichts gefunden, deshalb. Aber wie gesagt, also wenn es so passiert wäre, hättest du was dazu gefunden, dann würde daher in den Quellen stehen, die mittlerweile haben zwei Flaschen gefunden, in denen Benzin rückstände waren. Ja. So und nachdem das aber nicht der Fall ist, gehe ich persönlich nicht davon aus, dass es so gewesen ist. Und dann ist diese Theorie für mich hinfällig, weil ja das zeigen muss, dass mindestens noch eine andere Person vor Ort war, die dann den Benzin-Kannister da weggeschafft hat. So, es sei denn, sie hat sich davor schon mit Benzin eingetränkt, ist dann auf diesen Berg hoch. Ist dann zwei Stunden auf dem Berg hochgelaut. Ja. Das wäre das einzige, das macht für mich mehr Sinn, auch wenn es nicht wirklich wahrscheinlich hier so macht für mich mehr Sinn, als das Benzin plötzlich vom Himmel geregnet ist. Ja. Genau an diese eine Stelle, weil wenn da kein Kanister ist, wie soll es denn kommen? So. Was man vielleicht aber auch nicht ausschließen kann, ist, dass sie eine psychische Erkrankung gehabt haben könnte. Unter anderem würde zu der Indizienkette eine bipolarische Störung mit Paranoiden oder Warnhaften einschlägen passen. In einer Manie kann es vorkommen, dass betroffene viel Geld für Sachen ausgeben, die sie gar nicht brauchen, wie zum Beispiel Schicke-Klamotten oder Teure-Reisen durch ganz Europa in verschiedenen Hotels. Und wegen der Paranoiden oder Warnhaften-Einschläge könnte sie sich deshalb gefälschte Passe oder Perücken besorgt haben. Damals ist so, dass wir eine bipolarische Störung ja auch noch nicht erkannt worden, aber wegen einiger Symptome wie etwa Angst oder ins Omni, also einer Schlafstörung, hätten ihr Ärzte dann die Beruhigungs-Tabletten verschreiben können. Und diese Schlaftabletten machen auch relativ schnell abhängig, was dann wiederum Symptome wie Suizidale Gedanken verstärken kann. Ja, okay. Aber es bleibt dabei mit dem Benzin und so weiter, sind ja schon erörter. Ja, genau. Also, dass es halt einfach keine Möglichkeit gibt, sonst sie es Benzin dahin zu schaffen. Also ich sehe die Theorie, aber in der Praxis, außer dem, wenn du dieser Theorie folgst und nach dem Motto Agentin theoretisch angeblich, bringt sie selbst um, indem sie sich Schlaf-Tabletten einschmeißen und dann verbrannt, macht ja grundsätzlich irgendwie Sinn, sage ich mal, um nicht erkannt zu werden. Weil du dich dann quasi beruhst und dein Schmerzen, wenn du unterdrückten kannst, der wahrscheinlich dadurch und mit deiner letzten wachen Abzahnlungen zönerst du dich dann an, dass man nicht weiß, wer das ist gesichert. Aber sie muss ja keine Agentin in der Theorie sein. Ja, genau. Ich weiß. Aber das wäre zumindest eine Theorie, die wieder vereint. Ja, das ist so. Also Agentin mit Suizid, weil kein Ausweg oder Erkannt oder was weiß ich. Ja. Aber auch dann fehlt der Kanister wieder. Ja. Keine Sorge. Einige Theorien habe ich auch noch dabei, vielleicht überzeugt dich ja noch eine. Und zwar könnte sie Drogen geschmuggelt haben. Norwegen hatte in den 60er und 70er Jahren ein großes Drogenproblem. Vor allem Gangs aus Belgien oder den Niederlanden haben Drogen nach Norwegen geschmuggelt. Das würde ihre Belgischen Pässe erklären und natürlich auch, dass sie verrücken und gleich mehrere Ausweise hatte, um eben nicht identifiziert zu werden. Der Knoblauchgeruch könnte Hasch bzw. Cannabisgeruch gewesen sein und auch Morde sind in dem Milieu unterbanden nicht unüblich. Riecht Knoblauch wie Cannabis? Ich finde nein, aber wenn du beide Gerüche nicht kennst. Ja, klingt komisch aber. Also ja, wenn du beide Gerüche nicht kennst, okay, aber dann kennst du eben beide nicht. Weißt du so, dann kannst du ja nicht sagen, das riecht nach Knoblauch oder um das riecht nach Cannabis. Das hat ja eigentlich zwei komplett verschiedene Gerüche. Vielleicht überzeugt dich ja die nächste Theorie. Einige Experten, die sich mit der Isdalfrau auch lange beschäftigt haben, gehen beispielsweise davon aus, dass sie schlicht eine Sexarbeiterin in Honen kreisen war. Die Theorie könnte die Pässe und verschiedenen Namen erklären, nämlich weil klienten sie so nicht so leicht verfolgen können. Würde auch zu den Perücken und Kopassen. Außerdem hat sie sich manchmal seltsam auffällig verhalten. Zum Beispiel hat sie im Hotel in Stravanga einen Stuhl vor ihre Türe gestellt. In einem anderen Hotel hängt sie eine Schild vor ihr Zimmer. Wie es hätte sie gewollt, dass Menschen auf sie aufmerksam werden und verschiedene Zeugen haben sie auch mit unterschiedlichen Männern gesehen. Mit einem soll sie sich auf ihrem Zimmer gestritten haben. Aber warum sollte sie dann so super vorsichtig sein und sogar die Etiketten aus ihren Klamotten heraus trennen? Warum war sie zwei bis drei Stunden allein im Wald unterwegs? Warum ist es zu einem Brand gekommen? Diese Theorie erklärt irgendwie nicht alles. Also die Etiketten, ja, erklärt das für mich nicht. Es würde für mich zumindest den Code erklären, weil das ja dann quasi wieder vollkommen normal wäre ohne agentisches Vorwissen so einen Code zu schreiben. Es würde für mich auch erklären, wenn du jetzt in ganz hochrangigen, macht vollen klienten Hast, der vielleicht nicht will, dass du irgendwas ausplaud hast oder der kann sich blöd gesagt auch verliebt und die suchten keine Ahnung, dass er dann am Ende sagt, nee, jetzt, wenn ich dich nicht haben kann, kann ich niemand haben und wollte quasi auch seine Spuren verwischen und halt die Leute in verschiedenen Richtungen führen, dass dann quasi so sage es, ja, jetzt gehst du da hin, ich habe die Schlaftabletten, nehmen sie und dann wartest bis die quasi eingeschlafen ist, noch nicht tot, weil sie muss ja noch atmen wegen der Code Monoxid in der Lunge. Und dann Feuer ist für mich bisher zumindest, was dieses Feuer Ding angeht, so ist das. Also das ist ein Femizit war praktisch. Ja. Und es würde auch erklären, wie sie sich das alles finanzieren konnte. Das stimmt. Für mich bisher einleuchtend etwas, wie sage ich das jetzt enttäuschend, weil ich die Agenda-Theorie persönlich, wie spannender finde, aber macht auf jeden Fall Sinn. Gut, die letzte Theorie, die vor allem im Internet kursiert, wollte ich dir auf gar keine Fall vorenthalten, bist du bereit. Das, wenn du sagst im Internet kursiert, da bist du gar keine Hoffnung, das kann so was von absurd werden. Die ist, da ist, da ist ein Alien. Natürlich, ich wollte Katz sagen, Alien, ich wollte es sagen. Einige Hobby-Ermittler haben sich hingesetzt und ihre Tarnidentitäten mal genauer angeschaut und fest gestellt, dass die Buchstaben, die am häufigsten vorkommen, A, L, I, E und N sind. Außerdem können aus ihre Namen an der Gramme erstellt werden. Schöne wie Flossier, wer als an der Gramm Alien Revenge, Claudia Nielsen, wäre in Clutz Alien oder Finella Lorg wäre Alien Locker. Mikush hat mich mit Lärchenblick. Ja, also ich würde sagen, Fall geklärt. Das können wir glaube ich dick ausschließen, weil, also erstens, warum sollten Alien sich selber als Alien bezeichnen? Das ist unsere Bezeichnung für aus der irdische Lebe. Warum sollten sie das selber tun? Warum auf Englisch die hätten wahrscheinlich ganz andere Sprachen, Alien und außerdem erklärt das ja immer noch nicht, wie so die Tabletten schluck, man sich verbrennen sollte. Also nur weil jemand irgendwelche Tarnidentitäten hat, aus dem man irgendwelche Mars geschneiderten an der Gramme versucht zu bilden, heißt es noch lange nicht, dass das irgendeine irdische Verschwörung ist. Ich bitte dich. Ich sage ja, ich habe das ja auch in keiner Dogo oder in keinem Artikel gefunden. Nur in den Tiefen des Internets, aber ich wollte es dir nicht vorhenthalten. Danke. Ja, es wäre jetzt eine Theorie, die ich für mich persönlich ausschließen, weil in Würde kein Disrespect an alle Hobbyermittler, die sich das ausgedacht haben, aber nee. So, sind wir jetzt wieder ernst. Wir sind jetzt nahezu alle Theorien durchgegangen, die es gibt. Du hast alle gehört. Wir haben über alle geredet. Was meinst du, welche trifft am ersten zu? Ja, das kann ich jetzt gar nicht so sagen, weil ich finde so ein Misch aus verschiedenen Theorien, Wer für mich das nahe liegenste. Ich persönlich bin der Meinung, Agentin, mutmaßlich Russland, aber wer weiß? Ich tende dir auch zu KGB. Ja, die aber dann umgeschwungen ist quasi, also doppler Agentin. Deswegen hat sie sich eben mit diesen offizierter getroffen bei den Raketen-Tests. Deswegen hat der Zeug dieser Fischer dann auch eben niemand mit was davon erzählen, weil warum sollte die Polizei das sagen, dass das niemanden bezählen darf, wenn das irgendwie jetzt ein Feind ist in Anführungssein, und dann auch den Mord würde man vielleicht dadurch erklären, indem man sagt, ja, man sollte dieser Agentin halt nicht finden. Man sollte nicht genau klären, wer sie ist und die Identität nicht genau klären, ein Brand verwischt ja auch viele Spuren. Das wär so mein Ding, weil natürlich die Sexarbeiterin-Theorie macht auch irgendwie Sinn. Ich finde sie unspannter, deswegen verfrise ich sie nicht. Und ja, es ist, also warum sollte man dann auch so einen Mord begehen, wenn man sie auch einfach blöd gesagt erschießen, eine Fluss werfen kann? Du meinst jetzt bei der Sexarbeiterin-Theorie? Ja, genau, also wenn du irgendwie einen Mord für üben möchtest. Ah, ja, okay, ja stimmt, dann muss man sie ja eigentlich auch nicht unkenntlich machen. Ich finde es halt so krass an dem Fall, dass sie bis heute nicht identifiziert worden ist. Ja, genau. Und niemand hat sie irgendwo als vermiss gemeldet. Ja. Wie man hat nach ihr gesucht, keine Angehörigen, keine Freunde. Was aber beim Sexarbeiterinnen-Milie auch nichts seltenes? Ja, das stimmt. Weil die am meisten auch wenig Angehörige haben. Ich mein, man hat ja herausgefunden, dass sie 1930 circa geboren worden ist. Im zweiten Weltkrieg sind ja auch viele Menschen gestorben. Und wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass sie in Deutschland geboren wurde, da sind auch sehr viele Menschen gestorben. Vielleicht war ihre ganze Familie einfach auch tot. Ja, möglich. Ja, also, wie gesagt, ich tindiere zu einer Agentenmischform Theorie, die zumindest von den Fakten, die du mir da präsentiert hast, für mich am schlüssigsten ist. Also übergelaufene Agentin, die vielleicht erwischt wurde oder keine Ahnung. Weil das würde auch eben die Perücken, die Brille, die Klamottenmarken, die Passe, etc. erklären auch die Business-Bekanntschaften, die sie da in den verschiedenen Hotels gemacht hat. Weil, muss ja irgendwie berichten. So, du bist ja dann nicht immer auf dich alleine gestellt. Ja. Das wäre meine Vermutung. Ihr könnt uns ja mal in die Kommentare schreiben unter dem Instarbeitrag. Was ihr denkt oder gerne per E-Mail, wenn ihr irgendwie eine Theorie habt, vielleicht können wir es ja mit nächstes Mal mit einbinden. Yes. Und ich muss sagen, einige sehr engagierte Journalisten sind tatsächlich auch immer noch an dem Fall dran. Mhm. Deshalb, ich bin gespannt, ob der Fall irgendwann vielleicht doch noch aufgeklärt wird. Weil für einiges ist so eine richtige Lebensaufgabe geworden, rauszufinden, wer die Ist-Dalfraue ist. Ja, verstehe ich, weil ich hab jetzt auch, ich war ja mit vollem Eifahrt dabei überlegt, was da irgendwie wie Sinn macht und wie sein könnte, weil es ist ja auch unfassbar spannend. Ja, voll. Deswegen weiß da auf jeden Fall, was rauskommen sollten auch. Halten wir euch bei Insta, auf dem Laufenden oder machen vielleicht auch noch meine kleine extra Folge, weil mich hat das Thema jetzt auch voll mitgenommen. Ja, ja. Und dann kann da ewig zu recherchieren. Ja. Deshalb lohnt sich vielleicht sogar eine extra Folge. Ja, würde ich schon sagen. Je nachdem wie. Vielleicht in 30 Jahren doch. Ja. Ja. Okay. Wenn es ein Alien ist, dann machen wir eine neue Begegäte dazu. So, in zwei Wochen bist du dran. Mhm. Mit einem Skandalfall auch zum Thema Natur. Mhm. Gibt's so in sein Tipp. Nee, weil es tatsächlich so viele Skandalfälle zum Thema Natur gibt. Ja. Auch die umweltrechtlichen Aspekte, dass ich nicht genau sicher bin, welches ich jetzt tatsächlich mehrere rausgesucht. Und ich muss mich dann noch entscheiden. Okay. Deswegen kann ich noch gar keinen Tipp geben. Es ist auf jeden Fall sehr spannendes Zeug dabei. Weil das habe ich mir auch gedacht. Einmal haben wir bei einem Thema zu viel Skandalfälle. Ja. Das habe ich sehr gespannt, was du in zwei Wochen mitbringsst. Und wir freuen uns natürlich, wenn ihr in zwei Wochen auch wieder dabei seid. Schaut gerne auf TikTok, Instagram und Kofo-Ball. Folgt uns da, like, kommentiert, teilt. Empfehlt uns weiter, auch gerne. So. Selbstwerbung ist jetzt vorbei. Nee, nee, du möcht es nicht sagen. Ja, da, wo man halt im Podcast auch hört, ist auch toll. Ja, das stimmt. Wenn wir da einen like, da lasst, wenn es geht. Stimmt eine Sternebewertung auf Spotify. Ja. Oder ein Follower und uns natürlich gerne weitempfehlt. Das wäre so toll, danke schön. Danke, so. Okay, ich drück den Abschmack. Schatten uns Skandal. Ein True Crimes Skandal Podcast mit Christina Merkel und Nicolas Pinkanel. Verblüffende Geschichten, schockierende Verbrechen und Skandalöseenthüllungen aus aller Welt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Am 2
  2. November 1970 entdeckt ein Professor mit seinen Töchtern im Isdal (Norwegen) die verbrannte Leiche einer unbekannten Frau.
  3. Die Obduktion zeigt, dass sie bis zu 70 Schlaftabletten (Barbiturate) eingenommen hatte und Kohlenmonoxid eingeatmet hat – sie lebte also noch während der Verbrennung.
  4. Am Tatort fehlen sämtliche Etiketten an Kleidung und Gegenständen; die Schlaftabletten stammen aus Großbritannien (rosa Farbe), das Feuer wurde mit Benzin entfacht.
  5. In einem Schließfach am Bahnhof Bergen finden die Ermittler zwei Koffer mit Perücken, Geld aus verschiedenen Ländern und einem Notizbuch mit codierten Reisedaten.
  6. Die Frau reiste unter mehreren falschen Identitäten (u. a. als Belgierin „Finella Lorck“) durch Norwegen, Frankreich und die Schweiz und wurde von Zeugen als charismatisch, etwa 25–40 Jahre alt und mit starkem Akzent beschrieben.
  7. Die Polizei erklärte den Fall kurz darauf als Suizid, obwohl viele Details (fehlender Kanister, mehrere Identitäten) darauf hindeuten, dass es sich um einen Mord handeln könnte.
  8. Der Fall der „Isdal-Frau“ ist bis heute ungeklärt; die prominenteste Theorie besagt, dass sie eine Agentin im Kalten Krieg war und ermordet wurde.

Summary:

Der Podcast „Schatten & Skandale“ behandelt in der 13. Folge den mysteriösen Fall der Isdal-Frau, der am 29. November 1970 in Norwegen beginnt.

Ein Professor und seine Töchter entdecken eine verbrannte Frauenleiche im Isdal bei Bergen. Die Obduktion ergibt, dass die Frau bis zu 70 Schlaftabletten eingenommen hatte und während des Feuers noch lebte. Am Tatort fehlen alle Etiketten an Kleidung und Gegenständen, das Feuer wurde mit Benzin entfacht, und die Tabletten stammen aus Großbritannien.

In einem Schließfach am Bahnhof Bergen werden zwei Koffer mit Perücken, Bargeld aus mehreren Ländern und einem Notizbuch mit codierten Reisedaten gefunden. Die Frau reiste unter zahlreichen falschen Identitäten durch Norwegen, Frankreich und die Schweiz und wurde von Zeugen als charismatisch, etwa 25–40 Jahre alt und mit starkem Akzent beschrieben. Obwohl die Polizei den Fall als Suizid abschloss, halten viele Details wie der fehlende Benzinkanister und die gefälschten Pässe diese Erklärung für fragwürdig.

Der Fall bleibt bis heute ungeklärt; die gängigste Theorie besagt, dass die Isdal-Frau eine Agentin im Kalten Krieg war und ermordet wurde. Der Podcast lädt die Hörer ein, eigene Theorien zu entwickeln.

FAQs

Es geht um den mysteriösen Kriminalfall der Isdal-Frau, einer unbekannten Toten, die 1970 in Norwegen gefunden wurde.

Die Leiche wurde am 29. November 1970 im Isdal, einem Tal nahe Bergen in Norwegen, von einem Professor und seinen Töchtern gefunden.

Es wurden Teile eines Regenschirms, eine Likörflasche, verbrannte Plastikflaschen, ein Ring, eine Uhr, Reste eines Gummistiefels und eine Socke sichergestellt.

Sie starb an einer Kombination aus Kohlenmonoxidvergiftung und einer Überdosis des Beruhigungsmittels Phenemal, nachdem sie bis zu 70 Tabletten eingenommen hatte.

Die Polizei verkündete öffentlich, es handle sich um Suizid, obwohl die Umstände – wie die hohe Tabletten-Dosis und die Verbrennung mit Benzin – viele Fragen offen ließen.

Eine prominente Theorie besagt, dass sie eine Agentin im Kalten Krieg war und ermordet wurde, da sie mehrere falsche Identitäten und Kontakte zu verschiedenen Männern hatte.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.