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Folge 8: Kommunikation und Empathie

from MT im Dialog – Stimmen aus der Praxis

28m 2s

Folge 8: Kommunikation und Empathie

Empathie und Kommunikation sind entscheidend für medizinische Technologinnen und Technologen, insbesondere bei emotionalen oder ängstlichen Patienten. Miliner Krupka, MT in einer Radiologie, teilt persönliche Erfahrungen und praktische Strategien, wie zum Beispiel das Einhalten von Grenzen, die Nutzung von Körpersprache und Zeit, sowie die Behandlung von Angst vor Untersuchungen wie dem MIT. Sie betont, dass wütende oder trauernde Patienten oft durch Verständnis und Ruhe beruhigt werden können, während man bei extremen Situationen mit Kollegen abstimmt, um emotionale Belastungen zu reduzieren. Die Differenzierung zwischen erfahrenen und ersten-mal-Patienten zeigt, dass die emotionalen Reaktionen stark von der Erfahrung abhängen. Obwohl die Ausbildung grundlegende Fähigkeiten vermittelt, lernen MTs durch praktische Erfahrung und Beobachtung von Kollegen ihre Kommunikationsweise weiter. Ein lebenslanges Lernen, die stetige Selbstreflexion und die Vorstellung, dass der Patient möglicherweise jemand aus dem eigenen Umfeld ist, sind entscheidend, um Empathie und professionelle Grenzen zu bewahren. Die Zusammenarbeit im Team und die Achtsamkeit in stressigen Situationen sind daher nicht nur hilfreich, sondern notwendig, um eine nachhaltig positive Patientenbeziehung aufzubauen.

Transcription

4784 Words, 28873 Characters

German
Im Thema Dialog stimmen aus der Praxis. Der Podcast für medizinische Technologinnen und Technologen. Herzlich willkommen zur nächsten Folge von MT im Dialog stimmen aus der Praxis. Ich bin Stephanie Hanke, Online-Redakteurin beim Deutschen Ärzteverlag und in dieser Folge geht es um die Themen Kommunikation und Empathie. Darüber sprechen wir mit Miliner Krupka, die als MTR an einem Klinikum arbeitet. Sie teilt ihre ganz persönlichen Erfahrungen und gibt praktische Tipps. Wie gelingt der Spagat zwischen Professionalität und Mitgefühl? Wie geht man damit um, wenn Patienten und Patientinnen Angst vor einer Untersuchung haben oder wenn sie aggressiv werden? Und wie kann man sich angemessen von diesen Emotionen abgrenzen, um sie nach Feierabend nicht mit nach Hause zu nehmen? Darum geht es in dieser Folge. MT im Dialog, das Interview. Liebe Frau Krupka, schön, dass Sie heute bei uns in dem Podcast sind. Vielleicht stellen Sie sich für den Anfang mal kurz vor und erzählen Sie was über Ihren beruflichen Hintergrund. Warum Sie auch jetzt mit uns über das Thema Empathie im MT-Beruf sprechen. Ja, ich arbeite seit 2022 in einer Radiologie, in einem Klinikum. Und ja, ich denke für jeden Pflegerischen oder medizinischen Beruf bedarf es einfach an und fast bei viel Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Und ich denke, wenn man das in diesem Berufen nicht mitbringt, dann ist man dafür auch nicht unbedingt geeignet. Und es liegt mir einfach sehr am Herzen, dass die Patienten sich wohlfühlen. Das ist ja auch total wichtig, gerade wenn's um Themen geht, die vielleicht Sorgen machen, die vielleicht Angst machen, das sprechen wir gleich noch ein bisschen drüber. Warum haben Sie denn konkret sich entschieden, in diesem Bereich als MT zu arbeiten und sich da auch speziell mit Kommunikation und Empathie zu beschäftigen? Ja, also ich habe 2019 in Abitur gemacht. Ich wusste da noch nicht so ganz in welche Richtung es gehen soll. Ich wusste auf jeden Fall, ich bin niemand, der im Büro sitzt und auf dem Bildschirm guckt. Ich muss auf jeden Fall was praktisches machen und ich wollte auch schon immer gerne, was mit Menschen machen und die Medizin hat mich auch schon immer interessiert. Und ja, der Beruf MT-Air ist ja auch nicht sonderlich bekannt. Also das ist ja so ein Beruf, der ist total in den Hintergrund gerückt, was ich auch schade finde. Und die Mutter meiner besten Freundin ist auch MT-Air und die hat mir dann ein bisschen was darüber erzählt und ich habe mich dann tatsächlich 2019 einfach mal beworben wurde genommen und ich wusste gar nicht, was auf mich zukommt. Aber ja, ich bin froh, dass ich's gemacht habe, weil es ist ein sehr sehr abwechslungsreicher Beruf. Man kann ja im Krankenhaus arbeiten, man kann in der Industrie arbeiten in der Forschung und man kann sich da wirklich gut entfalten und ja auch was Gutes tun. Das heißt, für sie war es die richtige Entscheidung der Rad quasi der Mutter der Freundin zu folgen. Genau auf jeden Fall. Dann kommen wir mal zum Thema Empathie. Wieso ist denn das Thema Empathie im Alltag von MT so besonders wichtig? Ja, also in allen medizinischen Berufen bedarf es an Personal, die eine gute Kommunikationsfähigkeit haben und die auch empathisch sind, weil die Patienten sind ja nicht ohne Grund im Krankenhaus. Wir haben ja zum Beispiel bei uns im Klinikum eine Strahlentherapie und auch eine Nogliame, die ziehen mit angebunden, also auch viele oncologische Patienten, die eine Krebserkrankung haben halt und gerade bei denen ist es halt super, super wichtig, dass man empathisch ist und dass man gut kommuniziert, weil da kann wirklich von allen Emotionen etwas auftauchen, die können mal wütend sein, die können mal traurig sein und brechen vor dir enttrenen aus und das muss man selber aushalten können. Das muss man aber auch einfach dann in der Situation gut managen können und ich denke, das ist nicht nur bei mir in der Radiologie so. Ich denke auch gerade die Leute auf den Stationen haben mit so welchen Patienten ja noch mehr zu tun als ich und das ist schon super, super wichtig, dass man diese Fähigkeit mitbringt. Sie erleben einfach die Patienten und Patienten Menschen generell in so emotional oft dramatischen Situationen zum Teil, wenn jemand gerade erfahren hat, dass er Krebs hat oder dass das alles nicht ganz so gut aussieht, aber wie gehen sie denn damit um gerade wenn es mal stressig wird? Also wenn sie mal erst mal gar nicht so sehr auf die Patienten schauen zu denen kommen wir gleich wieder zurück, aber auf sich schauen, wie das in stressigen Situationen ist, wie gehen sie damit um? Also ja in stressigen Situationen mit emotionalen Menschen umzugehen ist eine Herausforderung auf jeden Fall, ich versuche immer daran zu denken oder daran festzuhalten, das könnte jetzt auch mein Papa sein oder meine Mama oder meine Oma, mein Opa, irgendjemand der mir super super nahe steht und auch in stressigen Situationen nehme ich mir dann einfach Zeit mit den Menschen ganz in Ruhe zu sprechen und zu kommunizieren, sodass man halt auch dann in dem Fall die bestmögliche Untersuchung durchführen kann. Das ist ein schöner Tipp, nützt denn das was oder ist es vielleicht was was dann am Ende dazu führt, dass es ihnen auch nähergeht? Ich glaube in der Medizin entwickelt man irgendwann so eine Mauer, also am Anfang gerade in der Ausbildung auch hat mich oft das Schicksal von Menschen mitgenommen, jetzt nicht alles, aber besonders schwere Fälle, ich hatte zum Beispiel mal eine ältere Dame beim Röntgen in meiner Ausbildung und die war schon sehr sehr alt, die war, ich glaube Anfang 90, die hatte beide Arme gebrochen, die musste geründ werden, die hatte dann auch noch die Hüfte gebrochen und die hat mich angeschaut und hat mir gesagt, sie würde gerne sterben und das war sehr sehr schwer für mich zu verkraften und das habe ich dann auch mit nach Hause genommen. Aber ich denke, es hilft da auch einfach drüber zu reden, also man redet auch mit Arbeitskollegen drüber, wenn da jetzt ein Patient war, der zum Beispiel besonders blöd war oder dumme Kommentare gegeben hat oder vielleicht auch sexistische Kommentare, dann unterhält man sich da auch mit den Kollegen drüber, man regt sich vielleicht sogar manchmal einmal kurz auf, aber so kann man halt die Emotion, die man dann in sich trägt, rauslassen und nimmt sie nicht mit und schlug sie quasi runter. Es ist eine Gratwanderung, das richtige Maß zu finden zwischen empathisch zu bleiben und trotzdem so einen gesunden Abstand, Sie haben eben so das Wort Mauer schon gesagt, einzuhalten, gelingt es immer oder haben Sie das Gefühl, vielleicht wird es mitzunehmender, Arbeitserfahrung besser, aber immer mal wieder klappt es auch nicht. Es gibt immer mal wieder Tage, an denen man auch einfach, ja, ich sage jetzt mal, sozial ausgesaugt ist, also man hat einfach selber einen schlechten Tag ist vielleicht nicht so empathisch und hat vielleicht auch nicht so Lust, aber ich schaffe es trotzdem immer freundlich zu bleiben, also es ist nie so gewesen, dass ich irgendwie einen Patienten mal angeschrien habe oder irgendwas Blödes an den Kopf geworfen habe, ich glaube das darf auch in unserem Beruf einfach nicht passieren. Wir vorstellen, dass in gewissen Situationen, wenn wirklich mehrere Grenzen überschritten werden, das auch schon mal vorkommen kann, aber das sind dann wirklich Ausnahmefälle und da sollte man dann selber vielleicht kurz einmal tief durchatmen und sich noch mal kurz Gedanken machen. Was sage ich jetzt am besten, damit der Patient jetzt versteht, was ich von ihm möchte und dass diese Situation einfach deeskaliert wird? Das Thema auch mit Kolleginnen und Kollegen sprechen, haben sie schon angesprochen, hilft das auch in solchen Situationen, dass sie einfach für den Moment vielleicht ihre eigene Wippen ein bisschen zurücknehmen und dann später auch sich mit den Kollegen austauschen, damit sie es eben nicht mit nach Hause nehmen, das kann ja sonst auch für sie persönlich zur Belastung werden. Ja, auf jeden Fall, also es ist auch schon mal vorgekommen, dass Patienten bei uns im CT jetzt beispielsweise verbal ausgerastet sind und uns halt auch für Sachen beschuldigt haben, die wir nicht verursacht haben. Der Patient hat total lange auf seine Untersuchung gewartet, der hat an dem Tag kein Bett bekommen. Die haben vergessen ihm einen winnissen Zugang zu legen für die Untersuchung, seine Aufklärung war nicht unterschrieben und das sind dann halt alles einfach so kleine Päckchen, die sich dann am Ende sumieren und die Bombe ist dann bei ihm quasi explodiert. Und da ist es dann auch schon mal so, dass man die Leute zurechtweist und dann auch mit seinen Kollegen später drüber spricht. Also dann regt man sich auch mal kurz auf und ja, wie siehst du das denn und wie hättest du dich denn verhalten an meiner Stelle und was hättest du denn gesagt? Und da merkt man dann auch, diese Collegialität, die zum Beispiel jetzt bei mir in der Abteilung zu finden ist. Also man unterstützt sich gegenseitig in so welchen Situationen und wenn einer dann vielleicht auch gerade einfach nicht mehr kann, keine Argumente mehr findet oder mit dem Patienten vielleicht auch nicht gut klarkommt und sagt, okay, wenn ich da jetzt weiter drin stehe und weiter rede, dann werde ich halt unhöflich oder könnte vielleicht auch mal meine Empathie komplett verlieren und wirklich den Menschen auch anschreien. Dann schicke ich lieber jemand anderes rein. Der vielleicht heute noch nicht so viel mit Patienten zu tun hatte. Dafür ist es gut, dass man im Team arbeitet und keiner darf für sich alleine verantwortlich ist wahrscheinlich. Lassen jetzt mal wieder zu den schwierigen Patienten zurückkehren oder vielleicht gar nicht schwierige Patienten in dem Sinne, sondern schwierige Gespräche mit Patienten und Patienten. Da geht es hier zum Teil auch um Themen, die belasten, um Themen, die unangenehm sind. Sprechen Sie als MT diese Sachen an oder ist das was, was Sie eher dann den Ärztinnen und Ärzten überlassen? Also rechtlich gesehen, darf ich über Diagnosen zum Beispiel nicht sprechen. Das ist auf jeden Fall Aufgabe des ärztlichen Personals. Personalz. Es ist. auf der Fall, dass uns Patienten auch oncologische Patienten fragen. Haben Sie was gesehen oder können Sie mir schon was sagen? Das ist auch der Moment, wo man net und höflich den Patienten beibringen muss. Ich bin kein Arzt und ich darf das nicht. Die sind natürlich enttäuscht, aber ich würde mal so sagen, 90 Prozent der Patienten verstehen das auch und akzeptieren das dann. Sie haben ja immer wieder die Situation, dass Menschen auch zu Ihnen kommen, die schon in einer Krebsbehandlung sind, wo es dann bei der Untersuchung darum geht. Zum Beispiel haben Sie sich mit Tastasen gebildet, dass der Krebs wiedergekommen ist, alles in Ordnung so weit und die Leute haben Angst und sind angespannt. Und Sie sind jetzt da, als jemand, bei dem man vielleicht auch Hals sucht, in dem Moment. Und die Menschen sprechen Sie konkret darauf an. Wie gehen Sie damit um? Ja, so, es kommt tatsächlich auch öfters vor, dass die Patienten mir von ihrer Erkrankung erzählen. Manche erzählen mir auch, dass ihr Partner vor einiger Zeit verstorben ist und dass sie das sehr belastet. Ja, also ich hör mir das dann immer an. Und ich gebe den Patienten noch Zeit zu Ende zu reden, auch wenn es stressig ist. Und ja, also ich sage dann jetzt nicht, oh, das tut mir total leid. Aber ich sage, ja, das ist schon doof, ich kann verstehen, dass sie das belastet. Und das ist dann meistens so meine Antwort. Ich möchte da jetzt nicht zusammen mit den Patienten irgendwie in Tränen ausbrechen und über irgendetwas Urteilen, wo ich gar nicht so wirklich drinnen stecke. Aber das wäre so das, was ich teilweise dann immer antworte. Ich darf einfach mal auf dem Zettel. Hier, da ist als nächstes das Thema Körpersprache dran. Mit Körpersprache kann man ja jenseits von dem, was sie verbal ausdrücken, auch in eine ganze Menge kommunizieren und ausdrücken, welcher Rolle spielt das? Ich denke auch, eine sehr, sehr große Rolle. Viele Patienten haben ja auch Angst vor Untersuchungen. Beispielsweise der Klassiker das MIT. Also, das ist halt für Leute, die Platzangst haben, der absolute Horror da in so einer engen langen Röhre zu liegen. Man versucht es natürlich immer so angenehm, wie möglich zu machen. Aber da hilft halt auch die Körpersprache und ein sehr, sehr bewusstes Auftreten, dem Patienten Sicherheit zu geben. Die Patienten brauchen klare Anweisungen auf eine nette Art und Weise. Aber dann fühlen sie sich sicher. Machen Sie es mal an einem Beispiel fest. Wie gehen Sie um damit das, z.B. das ist ja wahrscheinlich ein Thema, was öfter vorkommt, jemand hat Angst vor dieser langen engen Röhre. Also, Klassrophobie ist ein verbreitetes Problem, ich hab das selber auch. Wie bringen Sie jemanden dazu, dass dieser Angst sich vielleicht ein bisschen löst und dass man dann sich da auch in die Röhre legt und die Untersuchung stattfinden kann? Ich denke Zeit ist dann ein wichtiger Faktor. Also, man weiß ja, man wartet lang auf eine MIT-Termine, es ist super stressig. Wir versuchen auch so viele Patienten, wie möglich am Tag zu untersuchen, damit die nicht so lange warten müssen. Aber gerade bei Angstpatienten nehme ich mir einfach noch mal ein bisschen mehr Zeit. Weil ich kann den Patienten nicht so behandeln, wie jemanden, der schon 20 mal im MIT war und gar keine Angst davor hat. Ich lasse die Patienten meistens erst mal in den Raum reinkommen. Sie setzen sich erst mal auf die Ligue, dann rede ich manchmal auch einfach mit denen über alltägliche Dinge, um so ein bisschen von der Untersuchung abzulenken und sie ein bisschen auf schönere Gedanken zu bringen. Genau, dann gebe ich den Patienten auch super viel Zeit, sich erst mal hinzulegen. Ich versuche es Ihnen so bequem, wie möglich zu machen. Das kann man bei uns ganz gut mit Lagerungskissen machen, zum Beispiel unter den Knien oder Amrücken. Es ist so unangenehm, oder Ihnen ist kalt, dann lege ich noch eine Decke drüber. Also da nehme ich mir erst mal super, super viel Zeit, damit der Patient wirklich sagt, okay, ich fühle mich jetzt bereit, das mal auszuprobieren. Und oft ist es dann so, dass die Patienten ganz, ganz langsam in die Röhre reingefahren werden. Ich dann auch noch mal mit Ihnen rede. Meistens, was aus meiner Erfahrung heraus sehr gut hilft, ist, dem Patienten vielleicht auch noch mal so kurz am Bein anzufassen mit der Hand. Und zu sagen, hey, so, ich kann sie berühren, ihre Beine gucken noch raus. Und sie sind nicht komplett eingeschlossen. Und wenn was ist, haben die Patienten auch immer die Notfallklingel. Und ich gehe dann auch sofort rein und fahr die natürlich raus. Sie haben gesagt, wenn jemand Angst hat zum Beispiel, dann nehmen Sie sich besonders viel Zeit, um die Person zu begleiten. Und für jemanden der Unterklausrophobie leidet, ist das wunderbar und sicherlich sehr hilfreich. Aber gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass es eine gewisse Belastung für das Team ist, gerade wenn es immer Zeitdruck gibt und viel zu tun, haben die Verständnis dafür. Ja, also mein Team hat auf jeden Fall Verständnis dafür. Ich bin mit meinen Arbeitskollegen sehr, sehr eng. Also, wir verstehen uns alle sehr, sehr gut. Und ich sag dann zum Beispiel auch, hey, also, wir haben die Patientin jetzt wieder zurück ins Bett gelagert. Ich würde mich schon freuen, wenn du mir vielleicht noch kurz hilfst, das Bett wieder ordentlich zu machen und die Patientin wieder ordentlich zu lagern, weil die sich vielleicht selbst nicht bewegen kann. Und die haben auf jeden Fall Verständnis dafür. Ich sag dann auch tatsächlich manchmal, wenn das jetzt meine Oma wäre, dann möchte ich nicht, dass die draußen auf dem Flur wieder so in ihrem Bett hingestellt wird und zurück auf Stationen gefahren wird. Also, auf jeden Fall, ne? Wir haben alle Empathie, der eine mehr, der andere weniger. Und wir können da auf jeden Fall sehr, sehr gut mit umgehen. Und wir müssen so oder so gut mit Stress umgehen. Und also die fünf Minuten, die nehme ich mit an, auch einfach, damit es diese Fließbandarbeit nicht mehr ist, sondern man den Menschen auch eine gute Untersuchung ermöglichen kann. Ist Ihnen da vielleicht irgendeine spezielle Situation besonders in der Erinnerung geblieben jetzt aus Ihrer Berufserfahrung, wo Sie sagen können, da ist so was passiert, da hätte ich jemand wirklich Angst. Und Sie konnten dann helfen durch so ein empathisches Verhalten. Ja, also ich hatte mal eine Patientin, die hatte unfassbar große Platzangst, die war aber auch emotional sehr, sehr aufgekratzt, weil sie wusste, dass diese Untersuchung einfach sehr, sehr wichtig für die weitere Therapie ist. Und sie wollte das, aber sie konnte es einfach nicht. Ich glaube, jeder, der irgendwie Klaustrophobie hat, der kann das sehr, sehr gut nachvollziehen und der weiß, wie sich das anfühlt. Und die hat auch geweint, die hat gezittert. Ich bin dann tatsächlich während der Untersuchung mit Kopfhörern immer mal wieder reingegangen. Und hab sie am Bein vorsichtig berührt, damit sie merkt, ich bin da. Und damit sie auch einfach merkt, dass alles gut ist. Also, das hat ihr unfassbar viel geholfen und sie hat sich danach auch sehr, sehr, sehr, sehr oft bei mir bedankt. Das glaube ich, das ist ja einfach in so eine Situation einfach zu wissen. Ich bin nicht alleine damit, oder? Und es ist jemand da und jemand, der das mit mir durchlebt in dem Moment, auch wenn ich vielleicht in der Rührung mit meiner Angst alleine bin. Genau, richtig. Wir haben jetzt viel schon über Ängst und Unsicherheiten gesprochen. Jetzt kann ich mir vorstellen, sie sind auch mit anderen heftigen Emotionen, da manch mal konfrontiert. Also, wir haben ja schon über Aggressionen zum Teil gesprochen, wir haben darüber gesprochen, wie es ist, wenn jemand nicht kooperativ ist, wenn jemand wütend ist, vielleicht. Was können sie denn tun in so einer Situation? Ja, also, mit, ich sag jetzt mal, aufgebracht, wütenden Patienten haben wir auch öfters zu tun. Ich würde fast sagen, das liegt nicht unbedingt in unserer Hand, dass die dann so wütend sind, also es gibt halt jetzt nichts, was von uns ausgeht, was sie wütend gemacht hätte. Oft fehlt dann halt irgendwas, und man muss den Patienten vertrüsten auf einen anderen Untersuchungstermin oder auf einen anderen Zeitpunkt. Die Patienten kommen ja auch teilweise nüchtern zur Untersuchung, also sie haben nichts gegessen. Und wenn dann halt jemand einfach sehr, sehr wütend ist, gehe ich meistens auf ihn zu und sag erst mal, ich verstehe, dass sie wütend sind. Also, ich glaub, Verständnis gegenüber dem Patienten hilft auch schon sehr, dass die Leute einfach wissen, okay, so, die weiß schon, warum ich jetzt gerade so sauer bin und die versteht mich, ist dann aber auch wichtig, dass man seine Position einmal erklärt und sagt, ich kann nichts dafür, aber wir versuchen jetzt hier mit ihnen die bestmögliche Untersuchung durchzuführen. Und dafür ist es wichtig, dass sie gut mitmachen und sich beruhigen jetzt quasi. Und klappt das? Ja, also es klappt durchaus. Es gibt natürlich so Sonderfälle, bei denen klappt das nicht. Ich hatte auch schon mal eine Situation, da wurde einfach dann eine Grenze überschritten. Der Patient war aufgebracht nach der Untersuchung und wollte mit unserem radiologischen Chefarzt sprechen. Ich hab gesagt, ich rufe ihn gerne für sie an und frage nach, ob er Zeit hat. Und ich weiß nicht, was ihn dazu gebracht hat, dann in unseren Schaltraum zu kommen, weil es ist Patienten nicht erlaubt, aus Datenschutztechnischen Gründen auch einfach nicht. Und da bin ich dann auch mal ein bisschen lauter geworden und hab dann auch was gesagt. Ich hab ihn nicht beleidigt, aber ich hab einfach gesagt, so, sie gehen jetzt hier bitte raus, weil das ist kein Bereich, in denen sie reindürfen. Ich versuche gerade schon mal, im Bestes ihn ihren Wunsch zu erfüllen, aber so kommen wir hier halt nicht weiter. Das sind dann halt so die, wo es dann nicht funktioniert, wo ich dann tatsächlich auch mit meiner Empathie und meiner Kommunikationsfähigkeit am Ende bin. Das ist ja nur sehr menschlich, das ist einfach auch keine unendliche Ressource, so die Empathie und die Kommunikationsfähigkeit, was man so mitbringt. Was tun Sie dann in so einer Situation, wo Sie merken, ich stoße hier jetzt wirklich an meine Grenzen? Ja, ruhig bleiben und was tatsächlich auch unfassbar gut hilft, bei Patienten, die aufgebracht sind, ist, den mit einer unfassbaren Nettigkeit zu begegnen, weil spätestens da neutralisiert sich der Mensch, also der wird vielleicht nicht unbedingt nett, aber er ist wenigstens neutral, so dass man eine vernünftige Untersuchung durchführen kann, weil wie reagiert ein Mensch, dem man mit unfassbarer, Nettigkeit begegnet. Selbst wenn jemand richtig, richtig, richtig blöd zu mir dann in dem Moment ist, bin ich einfach das Dreifache an Nettigkeit, was ich zurückgebe. Und ja, das hilft tatsächlich auch. Das ist nicht immer schön, wenn man das machen muss, weil man da dann vielleicht auch mal kurz denkt, so "bar", der hat das eigentlich so jetzt gerade vielleicht gar nicht verdient, dass ich ihn so nett behandelt, wie er mich im Gegenzug behandelt. Aber das ist der Hilfe euch, kann ich nur sagen. Das ist ja schon eine ganz gute Technik, so dieses, dass man den Leuten dann nochmal extra nett begegnet. Aber sie haben gesagt, sie haben jetzt aus ihrer Berufserfahrung so ein paar typologien Persönlichkeiten, die immer wieder auftauchen. Was für Leute sind das? Also wenn man jetzt mal gucken, was für Typen von Patientinnen und Patienten sehen sie immer wieder eigentlich? Also ich würde sagen, auf jeden Fall die emotional aufgebrachte Form in Sinne von Weinen und Traurig sein. Und im Gegenzug dazu dann halt auch noch den ängstlichen Patienten und den aufgebracht wütenden Patienten. Ich würde sagen, diese drei Charaktere kommen sehr, sehr oft bei uns durch die Tür. Gibt es auch welche, die einfach entspannt und gelassen damit umgehen und wie viele sind das? Also wie viele sind problematisch und wie viele sagen, na ja, das ist eigentlich, da gibt es gar keine Schwierigkeiten, wo ich mit meiner Empathie jetzt auf besondere Herausforderungen stoße. Also es gibt auf jeden Fall auch Patienten, die total selbst sichereinkommen, die kennen diese Untersuchung aber meist schon. Also z.B. auch wieder ökologische Patienten, die zum 5. Mal dieselbe Untersuchung bei uns bekommen, die kommen schon seit Jahren. Das sind dann meistens so Staging-CTs, wo man einfach guckt, ist der Tumor kleiner oder größter geworden, ist da irgendwas metastasiert. Die Patienten kennen das, die kommen dann auch rein und sagen, ich kenne das alles schon, sie brauchen mir da nicht viel erklären, dann halte ich mich auch relativ kurz, um die Untersuchung nicht in die Länge zu ziehen und nötig. Ja, ich glaube ich würde sagen, so zu 70 Prozent sind es Patienten, die emotional sind und zu 30 Prozent Patienten, die selbst sicher auftreten und die Untersuchung schon kennen. Das ist ja interessant, also wenn Sie sagen, das kommt auch tatsächlich nur bei Leuten vor, die sind nicht das erste Mal bei Ihnen. Also die Unsicherheit kommt wahrscheinlich auch dann ganz stark aus einer völlig neuen und irgendwie bedrohlichen Situation und darauf reagieren die Leute auf unterschiedliche Art, kann das sein. Genau, auf jeden Fall, ne? Also das ist halt, wenn der Patient nicht weiß, habe ich jetzt Krebs oder nicht, aber der Arzt hat mir gesagt, wir machen mal einen MRT oder einen CT und gucken mal, dann sind die natürlich super ängstlich, die wissen auch nicht, wie ist das dann, wie wird die Untersuchung ablaufen? Wie lang dauert das? Dann kriegen die auch noch Kontrastmittel. Das macht so ein warmes Gefühl im CT und da schrecken sich die meisten dann auch. Also die Anspannung ist bei so welchen Leuten schon groß und halt auch sehr oft bei älteren Leuten, bei dementsen Leuten, die das vielleicht auch nicht richtig verstehen, die bringen auch schon Angst vor der Untersuchung mit. Wenn wir das jetzt alles so besprechen, das wird auf mich so als ob ihr Beruf auch einen ganz hohen psychologischen Anteil hat, also dass sie einfach auch irgendwie erspüren müssen, wie kann ich mit dieser Person jetzt umgehen, was braucht dieser Mensch gerade von mir? Fühlen Sie sich dadurch die Ausbildung genug drauf vorbereitet, kann das vor? Ja, auf jeden Fall. Also man bespricht das natürlich auch im Unterrichten ein bisschen, aber dafür hat man halt auch die Praxisblöcke und dann aktiv auch mitzuarbeiten in den Abteilungen, in den unterschiedlichen Bereichen und da lernt man halt auch diese verschiedenen Charaktere, die wir gerade schon angesprochen haben kennen und lernt auch mit den umzugehen. Wenn man guckt sich auch viel ab von den älteren Kollegen, wie machen die das? Die sind ja dann schon ein bisschen länger in der Abteilung und ja, so habe ich mich dann langsam so zu meiner Methode hinbewegt. Jetzt haben Sie ja ganz viele Tipps schon gegeben und von ganz vielen verschiedenen Situationen und Fällen berichtet, haben Sie das alles einfach während der Arbeit gelernt oder haben Sie meine spezielle Fortbildung zu dem Thema besucht? Ich habe mal eine spezielle Fortbildung besucht, umgang mit schwierigen Charakteren, da wurde mir erklärt, was es für verschiedene Charaktere gibt, wie die sich darstellen und wie man herausfindet, wer welcher Charakter ist. Ich bin aber ganz ehrlich, die ganzen Tipps und Tricks und Techniken, die ich jetzt so hier offengelegt habe, die habe ich mir selbst angeeignet. Die habe ich nicht aus dieser Fortbildung. Die Fortbildung war eine gute Ergänzung, würde ich sagen, aber alles andere habe ich mir mehr oder weniger selbst angeeignet. Gibt es da Unterschiede zwischen den Generationen? Also irgendwas, wo Sie sagen, das ist für jüngere, vielleicht herausfordernd oder auch andersrum für ältere Herausforderende? Also, ich würde behaupten und da kann ich jetzt nur für das sprechen, was ich bis jetzt so in den Krankenhäusern selber mitgekriegt habe, dass die ältere Generation ein bisschen abgebrüter ist. Also, die haben schon wirklich eine große Mauer aufgebaut und distanzieren sich davon und ich würde schon sagen, dass die Jüngeren Leute da ein bisschen mehr im Partie mitbringen. Aber das kommt auch immer auf den Charakter der Personen, würde ich sagen. Das ist wahrscheinlich das, was wir eben oder am Anfang schon hatten, mit dieser bisschen Mauer zu lernen, sich davon zu distanzieren. Die negative Seite davon wäre so ein gewisses Abstummen, dass wir natürlich auch nicht gut wie kann man das verhindern, dass man tatsächlich irgendwann so weit abstumpft, dass man die Empathie auch verliert und wie kann man die wieder stecken, wenn es einem aufhält. Also, ich denke, die Warg Life Balance ist da auch super, super wichtig. Es ist und bleibt anstrengend mit Patienten zu arbeiten. Man lernt halt so viele unterschiedliche Menschen kennen an einem Tag. Man muss mit so vielen unterschiedlichen Charakteren arbeiten. Und ich kann auch immer nur wieder sagen, die Leute, die in einem Altenheim in der Pflege arbeiten, die haben von mir den größten Respekt oder auch generell die Leute, die auch im Krankenhaus in der Pflege arbeiten und die haben tagtäglich mit diesen Menschen zu tun, vielleicht auch dann mit schwierigeren Menschen, mit dementsen Patienten, die auch nicht unbedingt gleich sind, muss man sagen. Und ich habe den größten Respekt davor und bei uns sind die Patienten ja vergleichsweise nur kurz. Also, die kommen zu einer Untersuchung und danach schicken wir die wieder weg. Und wie schon am Anfang kurz gesagt, mir hilft es, unfassbar mir vorzustellen, das könnte jetzt meine Oma sein, die hier auf dem Tisch liegt. Und ich würde versuchen auch meine Oma mit der größten Vorsicht und der größten Empathie zu behandeln. Und das ist so die Vorstellung, die mir quasi meine Empathie erhält. Das ist auch ein schöner Tipp für alle, die da vielleicht manchmal damit harden. Haben Sie noch irgendwas, was Sie, wenn wir jetzt zum Ende kommen, den Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg geben möchten, wenn es um das Thema Empathie und Kommunikation im MT beruf geht? Ja, auf jeden Fall. Also, bleibt euch selbst treu und versucht einfach euch immer wieder daran zu erinnern, dass die Menschen euch nichts Böses wollen und die sind da, weil sie krank sind. Und die haben das gerade in der Situation nicht verdient, ungerecht behandelt zu werden. Vielen lieben Dank, Melina Kropkör für diese wertvollen Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Und damit sind wir schon wieder am Ende dieser Folge von MT im Dialog stimmen aus der Praxis. Wenn Sie in Zukunft keine Folge mehr verpassen möchten, dann abonnieren Sie uns doch einfach in einem Podcast-Portal Ihrer Wahl. Und wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, dann schreiben Sie uns doch einfach, die Adresse ist [email protected]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Empathie und gute Kommunikation sind zentrale Fähigkeiten im MT-Beruf, besonders bei emotionalen oder angstbedingten Patienten.
  2. MTs müssen zwischen professioneller Distanz und menschlicher Mitgefühl finden, um ihre eigene emotionalen Grenzen zu schützen.
  3. Stresssituationen mit wütenden oder ängstlichen Patienten erfordern Verständnis, Ruhe und bewusste Kommunikation, um Konflikte zu deeskalieren.
  4. Körpersprache und Zeitmanagement helfen, Angstzustände wie Klaustrophobie zu mildern und das Gefühl der Sicherheit zu stärken.
  5. Patienten, die bereits vorher Untersuchungen durchlaufen haben, sind oft ruhiger und vertraut mit dem Prozess, während neue Patienten häufig ängstig oder emotional aufgebracht sind.
  6. Die Ausbildung und praktische Erfahrung ermöglichen eine langfristige Entwicklung von Empathie und Fähigkeiten, auch durch Beobachtung von Kollegen.
  7. Es ist wichtig, persönliche Grenzen zu erkennen und bei Überlastung mit Kollegen zu sprechen, um die Belastung im Team auszugleichen.
  8. Ein zentrales Motiv für MTs ist die persönliche Verbindung zum Patienten – zum Beispiel durch die Vorstellung, es könnte ihre eigene Familie sein.

Summary:

Empathie und Kommunikation sind entscheidend für medizinische Technologinnen und Technologen, insbesondere bei emotionalen oder ängstlichen Patienten. Miliner Krupka, MT in einer Radiologie, teilt persönliche Erfahrungen und praktische Strategien, wie zum Beispiel das Einhalten von Grenzen, die Nutzung von Körpersprache und Zeit, sowie die Behandlung von Angst vor Untersuchungen wie dem MIT. Sie betont, dass wütende oder trauernde Patienten oft durch Verständnis und Ruhe beruhigt werden können, während man bei extremen Situationen mit Kollegen abstimmt, um emotionale Belastungen zu reduzieren.

Die Differenzierung zwischen erfahrenen und ersten-mal-Patienten zeigt, dass die emotionalen Reaktionen stark von der Erfahrung abhängen. Obwohl die Ausbildung grundlegende Fähigkeiten vermittelt, lernen MTs durch praktische Erfahrung und Beobachtung von Kollegen ihre Kommunikationsweise weiter. Ein lebenslanges Lernen, die stetige Selbstreflexion und die Vorstellung, dass der Patient möglicherweise jemand aus dem eigenen Umfeld ist, sind entscheidend, um Empathie und professionelle Grenzen zu bewahren.

Die Zusammenarbeit im Team und die Achtsamkeit in stressigen Situationen sind daher nicht nur hilfreich, sondern notwendig, um eine nachhaltig positive Patientenbeziehung aufzubauen.

FAQs

Empathie ist entscheidend, weil Patienten oft in emotionalen und belastenden Situationen sind, wie z. B. bei Krebserkrankungen. Eine empathische Haltung hilft, Vertrauen aufzubauen und die Kommunikation zu verbessern.

Man zeigt Verständnis, erklärt klar und ruhig, warum die Untersuchung notwendig ist, und nimmt sich extra Zeit, um den Patienten zu beruhigen. Bei Wut kann man mit Nettigkeit und Ruhe reagieren, um die Situation zu deeskalieren.

Durch offene Gespräche mit Kollegen kann man negative Emotionen verarbeiten. Es ist wichtig, sich selbst zu reflektieren und zu erkennen, dass Empathie eine Grenze hat – man kann sich dann abgrenzen und ruhig bleiben.

Eine bewusste und entspannte Körpersprache gibt dem Patienten Sicherheit. Beispielsweise Berührungen am Bein oder sanfte Worte können Angst reduzieren und das Gefühl der Unterstützung verstärken.

Häufig treten emotional aufgebrachte, ängstliche oder wütende Patienten auf. Andere sind ruhig und sicher, besonders wenn sie bereits mehrmals eine Untersuchung durchlaufen haben.

Ja, Empathie wird im Unterricht behandelt, jedoch lernt man durch Praxis und Beobachtung von Kollegen im Alltag, wie man mit verschiedenen Patientencharakteren umgeht.

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