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Folge 7, wenn der Krieg reich macht

68m 34s

Folge 7, wenn der Krieg reich macht

Die Podcast-Episode setzt sich kritisch mit der vermeintlichen "Self-Made"-Geschichte des Industriellen Friedrich Flick auseinander. Zunächst werden die späteren Skandale um die Familie Flick (Parteispendenaffäre, NS-Verstrickungen) kurz angerissen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Analyse von Flicks Herkunft und Ausbildung. Entgegen der oft verkürzten Darstellung als "Bauernbub" wird herausgearbeitet, dass sein Vater ein wohlhabender und in der Bergbauindustrie vernetzter Unternehmer war. Dieser Hintergrund ermöglichte Flick einen privilegierten Bildungsweg: Er besuchte die Schule bis zur Unterprima und absolvierte ein Studium an der Kölner Handelshochschule. Die Moderatorin betont den historischen Kontext, wonach um 1900 nur etwa 0,1% der Bevölkerung studieren konnte, vorwiegend Kinder aus Unternehmer- und Bildungsbürgerfamilien. Sie argumentiert, dass ein Aufstieg aus der Arbeiterklasse zu dieser Zeit strukturell unmöglich war. Flicks Weg wird somit nicht als individueller Verdienst, sondern als Resultat von Privilegien, familiären Netzwerken und dem Wissen um die "richtigen" Karrierebausteine innerhalb der Elite dargestellt. Die Analyse unterstreicht den Kontrast zwischen der Lebensrealität dieser kleinen Oberschicht und der breiten Bevölkerung, für die sogar Kinderarbeit noch ein aktuelles Thema war.

Transcription

11596 Words, 73681 Characters

German
Heute hat Malene zu mir gesagt, bist du bereit für den nächsten alten Weißensack? Ja, noch arbeite ich mich an den Toten ab, die können von mir nicht weglaufen und können mir nichts anhaben, bis mein Gefühl. Aber keine Sorge, ich werde mich auch irgendwann drüber trauen und lebendige Personen anfangen zu die Banken. Was ein bisschen schwierig ist, ein Wett von der Recherche her, weil da jetzt nicht schon 10. vergangen sind und Leute irgendwelche Bücher geschrieben haben, die ich mir dann ausborgen kann. Da musst du mich so weggefährten sprechen. Da muss ich anfangen, Leute, eine E-Mail zu schreiben. Ich bin ein E-Mail zu schreiben. Telefonieren? Nein, danke. Alles, ich mag sie so. Ich mag sie festhalten und meine Paper zu haben. Ich habe Milonie getraubt, Malene anzuchen oder Sprachnachrichten, mag ich aber selber nicht. Sprachnachrichten, mag ich an nicht. Ich weiß, dass manche Leute tatsächlich einfach grad nicht anders und besser können. Ja, ich weiß, sie dann auch brauche, was sie an die E-Hasse ist. Und ich höre alles auf mindestens andere halbfache Geschwindigkeit. Ich habe keine Geduld. Das setzt mich vor, dass ich immer Kopfhörer dabei habe oder halt immer an Orten bin, wo ich allein bin. Und das trifft selten zu mir. Ich habe etwas nie Kopfhörer mit mittlerweile, weil ich sie mir nicht verlegt. Ja und dass ich mindestens eine, wenn ich zwei Hände frei habe, um mich nötig zu machen zwischen. So. Times-Temp aufschreiben, wenn man Leute infos geben, in eine Sprachnachricht. Da muss ich also wie, wie soll ich die dann später abrufen wieder? Ja. Das ist echt, aber wir wollen jetzt. Ich hatte so eine schöne Überleitung. Und dann habe ich selber zurückgerudert. * Musik * Hallo, bei Hinter dem Millionen. Ich bin Melissa Erkott. Und gegen mir von mir sitzt Marlene Englhorn. Und heute nehmen wir den Self-Made-Mütter-Auseinander von. Friedrich Flick. Ich weiß gar nicht, wie groß der Self-Made-Part ist von wegen. Also schon mal weiß ich gar nicht, wie viele Leute überhaupt Friedrich Flick kennen. Oder von Friedrich Flick schon mal gehört haben. Ich vermute Hörerinnen, die aus Deutschland kommen, haben den Namen eher am Schirm. Aber ja, was die meisten Menschen über den Namen "Flick" wissen, ist eben die Flickaffäre und zwar eine Spendenaffäre. Da geht's nicht um den Friedrich Flick, den wir heute behandeln, sondern so. Und zwar Friedrich Karl, Friedrich Karl Flick. Und den Flickkonzern. Im Prinzip war das eine Parteispentenerfeere in Deutschland. Und es ist so die Parteispentenerfeere gefühlt in Deutschland. In den 80er Jahren kam es dann zu einem politischen Skandal. Weil Ausgangspunkt des Ganzen, meine Quelle dafür ist wie GP, ich habe das nicht groß recherchiert, ich wollte nur zum Einstieg, weil ich was die meisten wissen, so 75, 1975, wurden beim Flickkonzern-Aktion von "Dime Labenz" im Wert von 1,9 Milliarden DMG an die Deutsche Bank verkauft. Und dafür wurde Steuerbefreiung beantragt. Dass man quasi auf diesen Verkauf kein Steuernzeit, weil es wären 986 Millionen DMG Steuern angefallen. Und das wollten die nicht zahlen. Und es wurde geniehmigt. Und danach hat ein Steuerfahnder, der Klaus Förster, 1981, das ist nicht so wichtig. Aber der hat einen Kassenbuch gefunden vom Flick Generalbuchhalter Rudolf Diel. Und da wurden Bargeldzahlungen an Politiker von allen im Bundestagvertretenden Parteien verzeichnet. Der Flickmanager Eberhard von Brauchitsch hat dann gemeint diese Praktiken von Bargeld an Politikerinnen ausgeben. Ist Zitat Pflege der politischen Landschaft, Zitat Ende. Nach dem Motto, wenn du allen Geld gibst, dann stehst du bei allen Gut und kriegst von allen immer was du willst. Es geht nicht um politische Ideologie, es geht auch nur darum, dass die dich gut finden und dass sie bei dir irgendwie in der Schuld stehen und du von denen bekommst, was du möchtest. Stichwort, dann steile ich zahlen muss. Und das hat dann durch die Medien gegangen und das ist auch vor Gericht gegangen. Und am Ende gab es auch Verurteilungen und Gesetze-Sendungen. Aber das ist ein großer Steuerskandal, wo es halt wirklich alle wurden bezahlt. Völlig Wurstopp, dass jetzt CDU, CSU, SPD, FDP, alle wurden bezahlt, den Bundestagvertret nur an. Wer dazu mehr wissen möchte, den kann ich gerne ein Podcast empfehlen, wo das mal vorkommt. Da habe ich nämlich das erste Mal von Flick gehört. Und zwar heißt der Podcast Ehrenwort. Kann ich sehen, fehlend diese Podcastfolge. Ich habe hier in den Link. Und dann werde ich den in die Show notes machen, falls jemand Interesse hat. Weil das ist so eigentlich ein ganz interessantes Skandal. Also ich persönlich mag solche Steuerskandal, aber das liegt dann, das hat es ja, dass ich mich generell gerne mit Steuern beschäftige. Aber das ist also die meisten über Flickwissen, die Flickaffäre. Und was dann die zweitmeiste Sache ist, die man weiß ist, dass Flick sehr, sehr gerne mit den Nazis zusammengearbeitet hat und auch veruthält wurde bei den Nürnberger Prozessen. So viel dazu. Wir reden aber nicht über das, weil da war schon ein überreicher Multimillionär, wenn nicht Milliardär, sondern wir reden heute über die Gründung, sei wie ist er überhaupt zu jemandem geworden, der mit den Nazis im großen Stil zusammenarbeiten konnte, sodass das sogar veruthält wurde bei den Nürnberger Prozessen. Und dafür müssen wir etwas machen, was ich glaube, ich einfach sehr gerne auch recherchieren. Ist mir aufgefallen, wir müssen ein Middle-Context arbeiten. Sind lang Dominist fragst, Melissa, was weiste über 1930? Ich werde diese Dinge fragen. Fühle ich mich immer so wie über das? Nein, aber ich werde die vielleicht gefragt, was du dir vorstellen kannst. Aber also Friedrich Flick ist geboren am 10. Juli 1883 in Ernstor. Heute Kreuztal im Siegerland. Das ist so im Westen Deutschlands, in diesem westlichen Zipfriel, wenn du dir Deutschland so vorstellt. Das hat ja so eine Teilie gefühlt und so ein bisschen über der Teilie im westlichen unteren Rippenbogen. Da ist es ja sicher, dass Siegerland und gestorben ist am 20. Juli 1972 in Konstanz. Das heißt, die Flickerfäre ist geschehen, da war der Friedrich Flick schon tot. Dann ein relativ klassischer Familienstruktur für eine zisshetternde normative Familie. Vater Ernst Flick war ein Landwirt in Ernstorf und ein gruben Holzhändler. Grubenholtz ist Holz, das im Bergbau verwendet wird. Und hatte Anteile an ganz vielen unterschiedlichen Siegerlander Erzgruben. Sprich, er hatte Aktion an bestimmten Unternehmen, die die Erz aus dem Boden geholt haben und mit Erzgarbetet haben. Mutter Philippine Winke. Und dann hat er noch Geschwister, Lina, Wilhelm und Otto. Und ja, die Schwiegeeltern sind aus der Familie Schuss. Das wird nachher wichtig werden. Heinrich Robert Schuss ist der Schwiegervater in Kaufmann gewesen und Stadtrat in Siegen. Also politische Amt gehabt. Und die Schwiege Mutter Jacobine Karolines-Schuss. Ich finde immer wichtig, sie auch zu nennen, auch wenn Niederbeisteh, was die gemacht haben oder so. Aber genau, es gibt auch Mütter. Es gibt auch Schwiegemütter, in dem Fall Jacobine Karolines-Schuss. Und er hatte auch Kinder, den Otto Ernst, den Rudolf und den Friedrich Karl. Und ansonsten verwandtschaftlich ist es nicht so spannend. Schule bis 1898 war im Kreuzstall in der Volksschule. Und danach ist er bis 1901 in Siegen, in Westfalen, ins Real-Gymnasium gegangen. Heute heißt das Gymnasium am Lörthor. Und zwar bis zur sogenannten Unterprima. Hast du schon mal das Wort Unterprima gehört? Unterprima ist bedeutet einfach, dass er zwölf Jahre in der Schule war und nicht 13. In Deutschland gibt es ja das Genoen, das du quasi 9 Jahre im Gymnasium bist und nicht achten. Das hatten die dann abgeschafft. Aber ich glaube, sie wird zurückgegangen. Aber was wir sehen ist, okay, der Vater. Hatte, ich muss in den Spannern nicht dort rein. Ja, bitte, mach mal. Aber ich musste noch Fekcheck überstehen. Weißt du, wie so Genoen, also in Deutschland hatte man ein Jahr länger Schule als in Österreich sozusagen und weißt du, wie so man es abgeschafft hat? Nein. Natürlich, weil die Wirtschaft, die Leute gebraucht hat, es ist sich nicht mehr ausgegangen, dass die Leute ein Jahr länger in die Schule gehen. Weil dann hat sich ja auch der Werdienst, also bei den Deutschen gibt es schon auch. Ja, das freie Willig. Ich glaube ja. Nein, ja, auf jeden Fall eben. Und das wurde abgeschafft, weil man die Gebrauchter, diese Generationen, also alles, du kannst alles abschaffen, wenn du es wirtschaftlich argumentieren kannst. Ach, das wieder. Es ist immer das selbe. Na gut. Aber das erste, was mir aufgefallen, dass ich mich beschäftigt habe mit Flixer, okay, der Vater schon mal, wird von vielen als Bauer dargestellt. Aber als ich im Billionale die Literatur gegangen bin, ich habe mit drei Bücher dazu angeschaut, merkt man recht schnell, das hat dann nebenbei gemacht. Vorwiegend hat er sein Geld wirklich damit, für die Interesse Anteile hat dann Erzguben. Also der war vorhin vernetzt in der Wirtschaft, in der Stahl, Erz, Kohle, Bergbau. Also diese Art von Industrie ist extrem stark verankert im Siegoland. Da war extrem gut vernetzt und vertreten und das war so die Quelle des Wohlstands der Familie. Das ist keine arme Familie gewesen, das ist keine Bau- und Familie gewesen, wie es gerne mal beschrieben wird in manchen sehr verkürzten Darstellungen. Wo ich mir auch nicht, es ist echt kein Aufwand gewesen rauszufinden, dass das nicht stimmt. Und dann ist er halt zur Schule gegangen und hat studiert. Also es beginnt direkt mal. Er hat Wirtschaft studiert, damals gab es das nicht als BVL, aber er hat an der Handelshochschule Köln studiert. Die wurde 1901 gegründet, dann auch unter Schmalenbach. Er hat 1905 hat er dort studiert und Schmalenbach gilt als der Begründer der modernen Betriebswirtschaftsleere. Er hat eine neue Art von Bilanzrechnung erfunden, also sprich wie du deine Bücher so aufstellst und mit Bilanz und so aufstellst du da vorausschauend Wirtschaften kannst. Zwei freie neue Art und Weise zu rechnen, quasi die Sinn ergibt in bestimmten wirtschaftlichen Kontexten anzuwenden, was wir sich kennen. Ich kenne mich nicht aus, ich spuche nur aus, was ich gelesen habe. Was man eigentlich weiß, ist, also, bei Schmalenbach studiert und der hat 1901 bis 1904 diese kaufmännische Ausbildung gemacht, den siegen Geistweit in der Bremerhütte zuerst. Also die heißen oft Hütte, also diese Unternehmen, die mit Erz und Stahl und so weiter, die heißen dann irgendwas Hütte. Bremerhütte, Schalottenhütte, Friedrichschütte, Max Hütte. Weird, aber man gewöhnt sich dann irgendwie dran. Dann hat er ein Jahr freiwilligen Littertienst in Kassel gemacht und in den 1905 bis 1907 Studium an der Handelshochschule in Köln, Abschluss Diplomkaufmann. Was mich eben interessiert ist, wenn ich dir jetzt sage, okay, der Vater hatte eben Anteile an Erzgeruben und er hat die Schule gemacht bis zu Unterprima, soll heißen, er war zwölf Jahre in der Schule und er hat studiert. Das erste, was dir dazu in den Kopf kommt, privilegiert. Und dann war das so genau. Ich war neugierig, weil ich, wenn ich so beim Räschischieren, was ich mache, ich leese mir da halt mal ein und dann schaue ich mal welche Fragen kommen, wenn wir auf. Und es gibt aber welche, die habe ich weil ich Geballes bin, so von wegen, da muss ja was dahinter stecken. Und dann gibt es andere Fragen, die ich mir erst stelle, wenn ich anfange, zu recherchieren. Und das war jeder Fall, weil ich hab begonnen, mir zu sagen, okay, der konnte studieren, wer konnte studieren. Und ich wollte das auf gescheite Füße stellen und hab deswegen mich durchgeguggelt durch die Handelshochschulen in Deutschland zu der Zeit. Und ich wollte einfach wissen, wie viele sind das. Und ich habe zur Handelshochschule Köln gefunden auf Wikipedia. Die Zahl der Studenten stieg schnell an im Wintersemester 1905-1906. Das ist da wo er auch angefangen hat zu studieren. Dem 10. Semester wurden 304 gezählt im Wintersemester 1913-1914. Beren es schon 600, kann man auf Studierende klarmer zu. Eine Zahl, die zu dieser Zeit von keiner anderen Handelshochschulen in Deutschland erreicht wurde. Es ist eine vergleichsweise hohe Zahl. Und dann habe ich aber rausgefunden, okay, um die Jahrhundertwende studierten an den 19 Universitäten Deutschlands rund 50.000 Studenten. Nur ein halbes Prozent aller Studenten kam aus der Unterschicht, die meisten aus dem Besitz und Bildungsbürger tun. Und ich habe mir gedacht, okay, nehmen wir an. Alle in Köln Studierenden haben auch in Köln gebrunnt. Rhein jetzt mal für nur für's im Denken. Wie viele sind das? Das wären dann 0,08 Prozent der Bevölkerung. Da muss man natürlich rausrechnen, so Kinder und Uralte Leute usw. Also es ist eine wirklich milchpersonische Rechnung, wenn man so will. Aber auch wenn ich mir anschau, okay, die Bevölkerung in Deutschland zu dem Zeitpunkt, kurz nach der Jahrhundertwende in Deutschland, lag bei 56,4 Millionen Menschen. Und wenn du da nehmst, diese 50.000 Studenten, dann kommst du ebenfalls. Auf 0,08 Prozent der Bevölkerung. Ja, nur. Ruligiert. Sprich niemand, also die gesagt. Also da muss ich sagen. Wenn du es hochrundest, kommst du auf 0,1 Prozent. Technisch können wir das sagen, niemand hat Studien zu den Zeit. So exklusiv. Also jetzt, das ist natürlich wieder, du musst das viel genauer machen. Und naga jetzt mich jetzt nicht drauf fest, wie genau man das eigentlich hinkriegt. Mir war nur wichtig zu sehen. Ist es wirklich, sind das weniger oder ist das etwas, was Verbreitung hat? Und wenn ja, wer, und dann habe ich mich richtig reingetiegert und rausgefunden, was die Kriterien für die Aufnahme an der Handelshochschule waren in Leipzig und in Köln und so weiter und so fort. Und mitunter war ein Kriterium, dass man vorher eine Lehre machen musste, in einem Betrieb, der irgendwie zu tun hat, weil auch diese, diese Kellen kommt eigentlich schon aus, weil es wie interessiert. Weil es tatsächlich so war, dass es einen Anspruch gab, von den Universitäten, dass es schwieriges Tourn zu bekommen. Um ja dafür zu sorgen, dass die soziale Frage wird dann immer geschrieben, dass das einfach Heikle bearbeitet wird. Was ich krass finde, was bedeutet, dass absichtlich dafür gesorgt wurde, dass es schwer ist, einen Zugungstussstudien zu behalten. Und ich habe eine Rechercheite auch ausgefunden. Studiert haben vor allem die Kinder von Unternehmer*innen, also die quasi dann. Weil es hat sich das, zwei Strukturen, das hat sich geändert, die Rekrutierung für die Leitung von Unternehmen wurde zunehmend akademisiert. Sprich, immer mehr Leute haben ein Studium abgeschlossen, um dann Unternehmen leiten zu können, weil aber auch diese Unternehmen, indem er größer geworden sind, die Aufgabenkomplexer und es einfach eine Art von Ausbildung gebrauchtet, um das um das gut zu können. Und das heißt, Unternehmen, Sprösslinge und Bildungsbürgerliche und ein paar aus den Mittelklassen haben studiert und in der Regel auch Aufstiegsmöglichkeiten gehabt. Das ist es immer wie weit hoch andere Frage. Aber zumindest gab es deine gewisse Flexibilität. Aber es war eine Arbeit in den Klasse quasi null. Halt zero of zero. Das heißt, wenn er immer dargestellt wird als dieser Bauenbub, der dann zu diesem Multimillionär wird, und erstens stimmt das mit dem Bauenbub nicht und zweitens was strukturell gar nicht möglich. Wenn du in der Arbeit in den Klasse geboren warst du derzeit "Fair-Giss" nie im Leben hast du studiert. Also er kommt das einem vielleicht nicht überreichen. Aber doch aus einem mal wieder privilegierten, gut situierten Haushalt und kann studieren und kann sich das auch leisten. Ich habe es irgendwie rausgesucht, wie viel das gekostet hat. Da war ich dann so mal ein bisschen "Rabbithole", geht er raus. Aber da ein bisschen eine Familie nicht erhalten muss, die haben ihn nicht gebraucht, das Arbeitskraft, der konnte studieren. Das sagt ja schon alles. Genau, an der ältesten Sohn. Dass mich kurz so ist. Weil auch das wäre ja eigentlich bei ärmere Familien total unnüblich, weil das nur die, die das älteste Teil sein müssen und arbeiten müssen. Nein, war nicht okay. Er ist der zweite Saison und das drittelteste Kind. Aber ja, nein, er konnte auch sein Leben bezahlen in Köln. Er musste ja, also ich kann mir nicht vorstellen, was er gependelt hat, weil ich weiß nicht, wie gut die Anbindung damals gewesen ist, um richtig zu sein. Die Deutsche Bahn und die immer schon so voll war. Also ich nehme mal an, wie den Köln wahrscheinlich gewohnt haben und sein Leben bezahlen können und alles. Allein das war für viele Menschen zu der Zeit absolut und denkbar. Und zwar für die meisten Menschen. Es ist ja nicht so, als wäre die Gesellschaft 50/50, die Arbeiterinnen und Anführungszeichen höheren Klassen. Sondern beraten hier wirklich von den wahrscheinlich reichsten 10 Prozent oder so. Und innerhalb dieser reichsten 10 Prozent gab es Aufstiegepfüöglichkeiten und Fluktuation. Und der Rest hat dafür gesorgt, dass sowas überhaupt möglich ist. Ja und wenn er der erste Jahrgang ist, wenn ich das richtig verschwunden habe, dann hat er das Hochschule können, ja, als sie ganz aufgemacht hat. Also dass mitbekommen, dass es das gibt, dass er da hingehen kann. Aha, kommt da ein Kontakt im Spiel, dass mich raten irgendwie hingehen kann für der Vater. Der Vater hat sich sehr dafür eingesetzt, weil er hat keinen besonders guten Schulabfluss gemacht, dass er bei der Bremer heute eben diese Lehre machen kann. Und das heißt, er hat direkt den unteranführungszeichen korrekten Bildungsweg gehabt. Und das ist ja auch heute etwas, das habe ich von dir auch gelernt, Rich Kids wissen, welche Art von Weg sie einschlagen müssen, weil ihre Eltern ihnen das mitgeben, wenn sie aus Akademiker in den Haushalten kommen. Und deswegen immer die unteranführungszeichen richtigen Entscheidungen treffen, um dann die entsprechende Karriere Baustellen für Baustellen herzustellen. Was nicht mindern soll, dass die Arbeiten vielleicht braven, alles sind fleißig und das ist auch anstrengend. Will ich alles nicht wegnehmen, Appes machten Unterschied, ob man sich auskennt im System oder nicht. Richtig. Und man kennt sich dann später von der Schule noch, also diese Netzwerke werden dann tatsächlich in der Schule geknüpft. Da ist man sitzt nach Babel ein paar Jahren, hat eine wesentlich wichtige Funktion in irgendeinem Bereich und hilft mir weiter und so geht das ja immer weiter. Während meine, wenn du eine Mittelschule gehst, eine Österreich beispielsweise, einen Klassenkollegenden, haben genauso weniger Zukunftsschausen wie du, das heißt, der ein Vitamin-Bewist, du dir auch nicht aufbauen können. Genau, damit ging's los. Und als ich begonnen habe, mich einzulesen in diese ganze Geschichte von wegen Studium und so weiter, kam bei mir auf, okay, Kontext der Zeit, wie ist es eigentlich in diesen Jahren in Deutschland mit der Kinderarbeit? Weil das ein Kind überhaupt zu Schule gehen kann, war auch nicht selbst so schön, die Kinderarbeit, das wurde tatsächlich erst am Anfang des 20. Jahrhunderts, also um diese Zeit herum, auf sozialpolitischen Druck hin abgeschafft. Ich finde, das ist nicht unwichtig, weil es nochmal unterstreicht. Die Realität der Mittelschichten, das Bürgertum, das Elite, hat nichts mit der Realität des Großteilsterbevölkerungsthung, die sich gerade von Kinderarbeit erholt mit ein bisschen, also das wurde da verboten, aber diese Durchsetzung der Verbote war auch extrem schwierig. Überhaupt hinzubekommen. Und gab es auch sehr viel Widerstandseitens der Unternehmen, weil das ist einfach eine sehr billige Arbeitskraft, die du plötzlich verlierst, weil es nicht mehr legal ist, sie auszuweiten. Es ist so widerlich, aber ja, also wenn man sich anschaut, welche Konkurrenz er überhaupt hatte, um eine Karriere hinzulegen für seine Self-Made-Geschichte, die war schon extrem runter reduziert, auf es eine Hand vor Leute gefühlt, weil auch die Bevölkerung, das Zeile einfach, dann haben wir nicht 100.000 Leute dort gewohnt. Das war eine kleine Ort, es ist siegeland. Und dann war ich so, okay, was ist eigentlich mit dem Wohnalltag, der Bevölkerung so und dann hab ich mich ein bisschen verloren, aber dafür gelernt, dass, wie ich es auch vermutet habe, die Wohnverhältnisse in den Städten vor allem. Meine absolute Katastrophe waren auf kleinstem Raum zum Teil die Leute zusammen, gibt es vielleicht gewohnt, dass es auch ganz normal war, dass du nicht alleine gewohnt hast, also Bett gehe, sagt dir das was? Mehrerbetten, also in einem Zimmer, oder was meinst du? Ja, das auch, aber vor allem, dass du quasi du hattest eine Wohnung und dann hattest du einen Bett gehe, das war jemand, der selber keine Wohnung hatte, aber der hat einen Bett bei dir quasi und er kommt dann zum Schlafen. Das schieft auch da. Es gibt heute noch in Wien, was so aufgedeckt worden, vom Oral F, glaube ich, vor letztes Jahr, also das ist ganz viele illegale Arbeitskräfte untergebracht. Also quasi der Bereichen sich gerade, das Bereichen sich im Mobilienbesitzer, indem sie das Vermietnern leute, die in schlimmsten, wirklich, das sind die wohnenschimmeligen Wohnhäuser und so weiter. Und das geht nur, weil diese Vermieter sich daran bereichern. Natürlich auch viele geflüchtete Menschen sind, dass sie keine Ahnung haben von Rechten und die froh sind, dass sie überhaupt eine Wohnung kriegen, weil mit ihrem Namen kriegen sie sonst gar keine Wohnung und ja, schwierig mit der Bürokratie und der Deutsch nicht kannst. Mega creepy. Okay, Bett gehe, gibt es sich offensichtlich nach wie vor? Ein bisschen was anderes, aber das, ich muss fort daran dringend. Es zeigt aber auch wieder, dass also diese Lebensrealität von prekerem und schrecklich keinem genommen haben, dass das passiert nicht in den Mittelklassen, im Bürgerinentum oder bei der sogenannten Elite. Das ist etwas, was in der Arbeiterinend-Klasse der Fall ist. Okay, wir haben halt so festgestellt. Wechselt eigentlich sehr privilegiert auf, wächst wohl, haben darauf vielleicht noch nicht überreicht, dass dazu gibt es keine Zahlen, die ihr zumindest hab ich keine gefunden. Und es soll auch nicht heißen, dass er nicht vielleicht ein sehr, sehr hervorragender die Plomkaufmann war. Gesprächen wir ihm nicht ab. Aber es ist halt wie immer so eine Konnexionsangelegenheit, weil, als er das Studium abschließt, wird er Prokourist bei der AG Bremer heute. Und dazu, also Prokourist ist jemand, der zeichnen darf für das Unternehmen. Das bedeutet, diese Person ist in einer Chefposition. Du bist noch nicht wirklich super Chef, so Generaldirektor. Aber du hast, macht es es in hoher Posten, sein guter, hoher Posten in einer Unternehmen. Und er konnte das deshalb machen, weil, und aus dieser ganzen Strukturgeschichte, weil an der Handelshochschule Köln der Schmalenbrach darauf bestanden hat, dass es ein Bilanzarchiv gibt, worauf er zugreifen konnte, um dann in seiner Arbeits- und Ablussarbeit, die Bremer heute, wo er seine Lehre gemacht hat, und die Zunge auch hatte zu denen, von denen das Material nehmen konnte, und er hat halt komplett das gesamte Bilanzmuster und alles von dieser Bremer heute analysiert. Und daraufhin seiner Arbeit darauf basiert, und war halt perfekt eingearbeitet, wieder, klarer auf, weil er die Zeit hat und das Geld hatte, sich leisten zu können, dieses spezielle Wissen über dieses Unternehmen anzusammeln, klar mal zu. Und war dann sehr geeignet, sicher auch, für diesen Posten. Will ich überhaupt nicht abreden, stellen Sie das Schein, dass es ein Zielgeräume gewesen ist zu sein. Aber da feiern so viele Dinge zusammen, die ich so gerne vorhin möchte. Und Flick hat auch gesagt, bei Schmalenbachstudie zu haben, hat ihn sehr geprägt in der Art und Weise, wir Unternehmen führt, versteht und wir umgeht auch finanztechnisch mit dem ganzen. Also würde pro Kourist, das ich es rausbringt, bis 1912 und 1913 bis 1915, ist er dann Vorständsmittglied in der. Ist er noch U-Jung, oder? Ja, ja, ist noch U-Jung. Das ist mir nicht nur mitglied. 1883 geboren, das heißt, 1927 war so mit 24. Ja, mit 24 pro Kourist, extrem jung. Anyway, Vorständsmittglied in der Eisindustrie zu Menden und Schwerte AG. Und danach wird er 1915 bis 1934 Vorständsmittglied und später auch Eigentümer, weil er dann auch Aktienanfängt zu kaufen von der AG-Schalotte-Hütte und ab 1919, ein Generaldirektor. Später dann wird er auch Vorständsmittglied und Eigentümer der mitteldeutschen Stahlwerk AG. Und 1937 mitglied der NSDAP. Und wie gesagt, 45 bis 50, der wird er verhafte den Wiesbaden, interniert in Frankfurt und verurteilt im 5. Nürnberger Nachfolgeprozess und hat dritt dann die Haft in Landsberg am Lächeln mit Internierungslager und Kriegsverbrechergefängnis. Mich interessiert die Zeit bei der Schalotte-Hütte am meisten. Das ist die, wo man sagen kann, da hat er sich. Also, das davor hat mit Privilegierung zu tun, aber auch mit dem, was er kann. Und ich würde gerne, dass du ein Zitat aus dem Buch von Freiharrens, Ostalo und Scharnetzgi vorliest, Flick, der Konzern, die Familie macht. Und zwar auf Seite 15. Es ist ein bisschen ein längeres Zitat, aber es erklärt. Es gibt einen guten Einblick in "Wie Flick", so drauf war, würde ich sagen. Und warum man über ihn vergleichsweise vielleicht auch mehr oder weniger. Beiß. Anfang der 20er-Jagre veröffentlichtete Journalist Karl Becker eine Reihe von Presseartiklen, die von einem besonders ruchlosen Unternehmer handelten. Dieser Kauf, für heimlich Aktien von Montagnenunternehmen, eroberere Hauptversammlungsmehrheiten, kombiniere die Gesellschaft miteinander, Schlachter der Ralfemögensgruppelus für neue Geschäfte aus und mache auf diese Weise gewaltige Profite. Kaum jemand kann der Denamen und der Journalistschim besessend davon, ihn endlich bekannt zu machen, Friedrich Flick. Diesen waren solche Artikel unangenehm, Diskretiondruck entscheiden zum Erfolg seiner Geschäfte bei. Ob er Becker für einen Klerolantenhild oder für einen kriminellen Erpresser ist ungewiss. Doch also erfuhr, dass der Journalist reißerische Dossiers über ihn im Unternehmerkreisen an dem Boot, kaufte er ihm sein Materialkutzer hand ab. Während der nächsten 2/10, startete Flickbecher regelmäßig mit Geld aus und gewerte ihn am Ende noch eine private Rente. Er hat sich Journalisten gekauft. Vorher ist er so die Politiker geschmiert. Er hat einfach das Material abgekauft. Gibt es heute immer noch so gemacht im Journalismus? Nein. Das ist total, dass es nicht gibt. Das wird sofort auflegen. Wie er hat ihm das Material abgekauft. Das ist ja auch. Die kommt auch auf die Idee. Die muss man auch leisten können, dass du jemand das Material hast. Das ist eine Sache, das ich kauft. Das ist etwas anderes zu sagen. Ich zahl dir bis zu Toast. Ich finde es so, ich fotele es schon. Es kommt also krass. Krassemuf. Das ist ruchlos. Ruchlos. Das ist ganz genau. Flick, wenn der Art und Weise, wie er gehandelt hat, ist das guter Charakter. Wir haben das Wort "Montanindustrie gehört". Und weil du mich auch vorhin gefragt hast, das ist nicht in der Aufnahme. Deswegen wirst du das nicht. Ließe ich kurz die Definition von Wikipedia vor, damit wir wissen, was "Montanindustrie" bedeutet. Das kommt vom lateinischen Montanus Berg. Das ist ein Sammelbegriff für alles, was sich mit Gewinnung, Aufbereitung und direkter Weiterverarbeitung von Bodenschätzen befasst. Also Sachen wie Bergbau, Kohlebergbau, vor allem in der schweren Industrie und wegen Eisen- und Stahlindustrie. Das ist "Montanindustrie". Genau. Schwups zurück in meinen Notizen. Das zeigt schon mal, es wird angedeutet. Da wurde auch damals schon wahrgenommen, wie man ja später herausgefunden hat, als jemand, der sehr skrupplos vorgeht. Und ich glaube, dazu muss man ein paar Dinge wissen, nämlich das erste ist, dass die gesellschaftliche und die politische Bedeutung von der Eisen- und Stahlbranche damals, wo er halt Fuß gefasst hat, als die Plomkaufmann, hatte eine extreme Bedeutung so ähnlich wie die Automobilindustrie Ende des 20. Jahrhunderts. Das ist so ein riesiger, uhrwichtiger, großindustrieller, industrieller Revolution, zweig der deutschen Wirtschaft. Und in diese Branche ist er hineingeboren. Also wie zwar unzählige Arbeiter in der gleichen Gegend, aber der Entscheidung unterschiedlich ist eben, dass er die Connections über die Familie hatte, besonders über den Vater, später auch über die Schwierigervamilie. Und eben, dass er das Richtige und Schanfungszärchen studiert hat. Und dann konnte er da gut anfangen mit dem Prokulistenjob. Das zeigt, er ist jung und er hat jetzt schon diese Art von Macht. Das ist ein guter Einstieg in die Gesellschaft. Dann wechselt er schnell in die Chefetage von Menden und Schwerte. Und das ist für ihn ein Schlüsselmoment, sieht hier aus dem selben Buch, aus dem Duger davor gelesen, hast, da steht die neue Position als Kaufmanischer Direktor, versetzte den 29. Jährigen, in die Lage, um die Hand von Marischus anzuhalten. Der Tochter eines angesehenen Siegener Textilhändlers und Stadtrats, einen Monat nach dem Aufstieg in den Vorstand, fand die Hochzeit statt. Das ist deshalb wichtig, weil er eine extrem hohe Mitgift bekommt. Also die Frau ist reich und er bekommt dieses Geld. Und der große Mütter, um den Anfang von Flick rankt sich darum, wie er die Schalottenhütte übernommen hat. Das ist das Unternehmen, den das als Nächstes einsteigen wird. Und die Frage, wie hat er das hingekriegt, weil er das zu einem Zeitpunkt geschafft hat, 1919, wo er reint theoretisch mit seinem Gehalt als Generaldirektor das nicht hätte schaffen können. Das wäre eigentlich hätte, es rein rechnereisch durchdessen sich das nicht ausgehen. Und dann wurde lange spekuliert, ja, das hat damit zu tun, dass der Vater eben Anteile an den Kuxen hat. Und dass die Frau halt so reich war. Es stellt sich raus, auch das geht sich rechnereisch nicht aus. Ich habe drei Bücher zu Flick angefangen. Ich habe keins fertig gelesen, weil mir geht's nur um die Anfangsgeschichte. Und ich habe dessen Sobelzer, Melissa, der einen Vorsicht liegen, sie gesteinen nix dagegen. Ja, ich glaube, so was in die Richtung. Aber ja, also der hat privilegierend, aber hat auch Glück, weil diese Marie-Schuss heiraten kann, dass er zu einem zu diesem Geld hat, dass es nicht unwichtig, dass der Vater stattrat ist. Konnexion wäre in der Stadt entscheidend, was geschieht und was nicht geschieht, beziehungsweise welche Genehmigungen wer bekommt. Ich finde wichtig, dass das hervorgehoben wird. Und der große Unterschied zwischen der Schalottenhütte, wo er einsteigt 1913, 15, aber wie hat er es jetzt geschafft, denn das Geld nicht gereicht hätte, laut allen will. Dazu kommen wir gleich. Also zuerst mal wechselt er in den Posten des Generaldirektors. Davor ist er in zwei Unternehmen, die beide gerade nicht so gut da stehen. Und die, also, da sind sie sich nicht ganz einig in den Quellen, habe ich den Eindruck, einerseits wird behauptet, er saniert die, um er vorzuhäben, wie gut er war, mit Bilanzen. Bei der Bremer hütte, glaube ich, das auf jeden Fall. Und zwar deshalb, weil er einfach die von ihnen und außen perfekt kannte. Beim Enten und Schwerte habe ich diesen Eindruck nicht gehabt, nachdem ich das Buch von Primal gelesen habe. Das finde ich das bessere Buch, weil das, was dem du gerade vorlesst, ist so nicht so schlecht, aber das Buch von Primal ist tatsächlich besser recherchiert, vielte teileicher und unmöglich zu lesen. Das ist auch, dass das Buch drinsteht. Entgegende oft gern gepflegten Legende einer Kindheit in bescheidenden, beuerlichen Verhältnissen war flick, war herkunft und Ausbildung durchaus kein Fremder oder gar außenseiter in der regionalen Eisenwirtschafts- sondern erfüllte, deren zentrale Regretierungsmuster, zwar entstammte er keiner der Siegerländer Dünnestin, wie den Schleifenbaums Echelhäuser oder Drehslers, dennoch erwiese sich auch in seinem Fall die Familie als Hort des sozialen und ökonomischen Kapitales, dessen Ressourcen den Grundstein für die weitere Karriere legten. Soll heißen Privileg-Bäufer, ne Bo-Baby ein bisschen. Wir reden von dieser Aufstiegsgeschichte, die er hat, um von der Bremerhütte quasi zu Scholorten hütte zu kommen. Das ist so der Punkt für ihn ist es aber wirklich so einfach ein Trittbrett, um diesen Status zu haben und Marischus zu heiraten. Und dann geht's ab ins gemachten Nest, nämlich zur Scholottenhütte. Das ist eines der renometesten und größten Unternehmen des Siegerlandes und technologisch extrem fortgeschritten gewesen zu der Zeit. Und zum Beispiel im Geschäftsjahr 1912-1913 hat die Scholottenhütte einen Umsatz von 16 Millionen Mark gehabt. Das war ein vollerfiger Rekordwert ihrer Geschichte. Hast du nicht die ganze Zeit Scholottenhütte? Nein, ich hab da vor die Bremerhütte. Oh Gott, sorry. Ja, ich weiß ganz schlimm. Ich hoffe, dass es beim Höhen irgendwie ein bisschen rauskommt und wenn nicht, ja, sorry. Scholottenhütte. Das mutt sie ganz sehr an Schi-Wolottenhütten. Ah! Ich kann mir nicht ganz das drunter vorstellen. Das ist einfach ran unternehmen. Ja, das heißt hütte. Ich finde, ich tue mir auch so wie wenn das jetzt wäre, sagen wir, in unternehmen ist das drei. Äh, für Östalpine. Geht, so. Wenge heute bin ich direkt in die Alpen gelaufen, dass man nicht so damit Leute nicht checken, dass da Big Money ist. Ja, red Bull. Was ist es einfach? Es ist ja, es ist, äh, hütte. Cute. Anyway, Scholottenhütte war, anscheinend, also wirklich großes Gutes und Anemen und an mehreren Gruben beteiligt und hat beweite Breiche der Branche schon kontrolliert und war bis 1900 schon so aufgestellt, dass die zwei Hochofen anlagen haben. Also das muss man sich riesige Öffen, die dafür da sind zu heißen und diese Heze brauchste, um Stahlherzustellen, damit du überhaupt schmelzen kannst. Und so weiter. Sie hatten einen SM-Stahlwerk und SM bedeutet dem demfall Siemens machte, verfahren. Was nichts anderes heißt als, wenn du mit dieser Art und Weise der Stahlgewinnung, die übrigens in der zweiten Hälfte des 20.100 abgelöst wurde, durch das Lins-Donawitz-Verfahren, das ist Österreicher. Österreichische Stahlindustrie. Aber davor war das SM-Stahlherstellungsofahren so eines der Stahlherstellungsofahrens schlechthin und da wurde zu großen Teil-Stahl mit Schott gewonnen. Also du hast Erz und Du hast Schott und du schmelst es zusammen und dann machst du da runter. Das ist sowas eigentlich alles immer oder im zugedere Schärfherst du auch davon. Ich erfahre das im zugedere Schärf. Ich versuche mal, wenn es allgemein wissen. Nein, ich habe total Angst, dass du mich was fragst und ich es nicht weißt. Und deswegen versuche ich mich die Definitionen immer in die Kommentare zu schreiben und dann verliehe ich mich in meinen Notizen resten. Ich bin deine Podcast-Folge, sie noch so allgemein wissen. Podcast-Folge, nicht nur die Banking. Muss man so mal lernen, viel, auch so geschichtlich. Aber ich glaube, du kannst nur die Banken wenn du dich auskennst und den Bunter rum. Ja, richtig. Ich möchte dir aber weiter die Liste vorlesen, was in der Schlott-Nüte alles tolles war. Nämlich ein SM-Stahlwerk und eine Stahlgie-Serei, ein Hammerwerk und Bearbeitungswerkstätten. Also man muss sich vorstellen, wirklich die hatten unglaublich viel Produktionsfläche und Städten und Werkstatt und extrem viele Menschen am da gearbeitet. Also Kinder auch noch. Das weiß ich nicht, das habe ich nicht rausgefunden. Ich habe wahrscheinlich auch nicht gründlich genug gesucht, weil das hätte man vielleicht rausfinden können. Aber ich habe es nicht rausgefunden. Aber es war even brotend zu der Zeit. Ja, schon. Was nicht heißt, dass sie es nicht trotzdem gemacht hätten. Tatsächlich eine der Gründe, warum es in vielen Betrieben-Schulen gab für Kinder. Also für die Kinder von den Arbeiter*innen. Und dann haben wir den Ex-Traderation heranzuftet. War halt einerseits, dass du quasi sie auch zwingeln kannst du arbeiten dann. Und viele haben das Resmaske genutzt, um eigentlich die Kinder arbeiten zu lassen. Unter der Behauptung, dass sie in der Schule sind mitunter. Dass sie betreut werden schulisch. Also auch da, wie gesagt, immer immer solche Sachen, wenn es einen wirklich interessiert, jetzt hier nicht so viel Barer-Münz nehmen und weitererzählen, sondern lieber selber auch nochmal nachlesen. Wie gesagt, ich habe die Quellen alle verlinkt. Und nach der Jahrhundert, wenn der Kame noch Sachen dazunämlich, Ankauf von Kuksen. Also ich habe mir das aufgeschrieben, weil ich finde, was ist Kukse? Ich denke an Horkruxe. Ich bin bei Harry Potter. Ich bin so bei Zauberay, Hütten, Kukse, Gruben. Wo sind wir hier landen? Wir sind wirklich so, deutsche Romantik, Märchenwelt. Kukse sind Anteile. Anyway, 1911 haben sie eine "Die Eisener Hütte" erworben und einen weiteren Grubenbetrieb, um die eigene Erzversorgung zu gewährleisten. Und das ist extrem wichtig. Nämlich die Schalottenhütte war schon ein vertikal integriertes Unternehmen. Nicht komplett, aber sehr weit fortgeschritten. Und vertikal integriert musste ich nachschauen. Ich weiß nicht, was du bist, das heißt. Sie ist alles selber machen in Hause. Wie du weißt das, was? Ja, quasi das ist ein Kontext hergestellt. Das ist die Idee, dass du versucht nicht dauernd dafür zu bezahlen, dass du die Dinge einkaufst, sondern dass du selber herstellst. Das ist mit einen Grund für den Erfolg von Elon Musk. Das als kleiner Tise, weil den hab ich mir schon immer aufgeschrieben. Irgendwann möchte ich mal an den ran. War das bis es stirbt? Nein. Was nur Tote. Nein, nein, nein. Aber der wird eh weglieben. Der wird in eine Pille stücken. Lammt Javiti. Oder wie man sagt, die ist jetzt der tolleste Ding. Den reichen. Elon Musk ist unsterblich. Auf jeden Fall vertikal integriertes Unternehmen. Die haben schon sehr viel dafür gesorgt, dass sie selber herstellen können. Und das spart extrem viel Geld. Das kostet sehr viel Geld, das herzustellen. Weil du musst es quasi einkaufen. Aber wenn du es mal hast, dann sparsst du dir langfristig Geld. Was aber auch wieder heißt, du brauchst das Geld am Anfang. Und wo kriegst du es her? So. Und kurz vor dem ersten Weltkrieg hat sich die Schalottenhütte. Auch die Kontrolle über Kalk und Dolomit vorkommen. Der gräven Brückerkalkwerke GmbH gesichert. Und deswegen auch im Geschäftsjahr 1213 diesen Extremen Umsatz von 16 Millionen Marker zielen können. Und er kommt rein als Kaufmanischer Generaldirektor. Und damals gab es 953 Arbeiter in der Hütte. Und 630 in den zwei Gruben. Das ist eine ganze Menge Arbeiter. Das ist knapp 1600, wenn ich das jetzt über einen Daumen zusammenzähle. Und er ist halt der Direktor. Und bekommt damit die Chefposition im besten allermöglichen Betriebe und findet sich umringt von allen, die Rang und Namen haben. Also Industrielle und Kaufleute aus dem Siegeländer Eisendienestin. Zum Beispiel eben die Familie Schleifenbauen oder Adolf Echelhäuser, Heinrich Makko, Viktor Weitmann. Ich kenne nicht einen einzigen dieser Namen. Ich vergasse alle diese Namen. Wahrscheinlich die Sekunde, der ich bei dir aus der Tür spaziere. Und was Flick macht, ist er knüpft nahrtlos an diese bestehende, erfolgreiche Expansionspolitik an. Und hat einen extremen Größenbahn für ein Projekt 1915 er möchte sich zusammenschließen. Also die Geschirrlote hört er zusammenschließen mit der Kölnmysener Bergwerksaktion mit dem Kölnmysener Bergwerksaktionverein der Aktienkapital von 3 Millionen Mark hat, 3 hochöfen und die Erzgrubestahlwerk. Das heißt, ein Riesenkollos und da möchte er zusammen wachsen. Denn die Scherlote war nicht sehr gut ausgelastet. Die hat mehr Ruhaisen gebraucht. Neubau wäre sehr teuer geworden. Deswegen lieb einkaufen, was schon gebaut ist. Gleichzeitig hatte das Bergwerk, dass sie da einkaufen wollten oder schlucken wollten, finanzielle Probleme. Die haben schon 1998 keine Dividenten mehr ausgeschütet. Und ein Zusammenschluss mit einem Unternehmen, das in der Nachproduktion tätig ist, was nichts anderes heißt als die machen die Vorproduktion, die schluttnete die Nachproduktion. Und die waren schon so, wir sollten vielleicht mal mit wem uns zusammen tun, die dann mit dem, was wir herstellen, weiter machen. Also es ist Matchmade and Half-Mine ein bisschen. Nur die schiere Größe wirkt extrem wahnsinnig. Gleichzeitig waren die Bedingungen sehr günstig für diese Art von Expansionen. Und Flick argumentiert und das macht da eigentlich immer finanziell. Das ist so das, wo er sich drauf einschießt. Und er winkt mit, ich zitiere aus dem Buch von Primal, mit der außerordentlichen Abschreibungsmöglichkeiten und stillen Reserven bei Kölnmüssen. Also wirklich, ihr geht so. Die haben Kohle, das ist ja nicht in Rohstoff, sondern Manni. Und obendrein mit den Vorteilen eines Ausbruchs aus der Wachstumshemmendenengel des Niederscheldener Werkstücks. Sprich, wir brauchen mehr Platz. Und 1906 stehen beide Generalversammlungen zu. Das Kapital der Schlottenhütte erhöht sich somit von 1,25 Millionen auf 6,25 Millionen Mark. Das Insane. Dann wird obendrein Heinrich Dresler, der anscheinend ein ganz wichtiger Mensch zu der Zeit in der Branche war Teil des Vorstands und drei Vertreter der von Kölnmüssen kommen, in den Aufsichtsrat und so, darunter Heinrich von Stein. Und den merken wir uns, oder ich auf jeden Fall, weil das wird sehr viel später, sehr wichtig. Aber das ist halt die Basis für eine Jahrzehnte lange zusammenarbeit, zwischen Flick und dem Bankhaus von Heinrich von Stein. Und das rennt mich an die Geschichte an die Folge ein, so ich über den Friedrich Englern gerät habe, der hat da auch so jemanden, so eine Art Supervater mit der Bank, den Seelegmannen Ladenburg. Aber genau, also diese Verbindung wird im später helfen, diese Aktionärsmärheit bei der Schlottnötter sich zu sichern. Und das Ding ist mit dem, diese Gräuen, diese Größen der Stahl und Montagneindustrie, und was für sich sind deshalb so wichtig, weil sie den Rahmen für Flick bilden. Und zwar er bekommt ziemlich freie Hand gelassen, mit seinen strategischen Ideen von wegen Expansionen und was man nicht alles einkaufen und so weiter. Und die operative Arbeit. Also das tatsächlich Geschäftsführungsgeschäft wird in den alten Hasen übernommen. Er kann sich aufs strategische Konzentrieren ausgergenut, außer gewinnig kompetente Leute sind damit beschäftigt, das Tagesgeschäft zu sichern, auf so sagen, das alles gut rennt. Und er kann sich halt austoben mit, wie werden wir jetzt noch größer. Und da habe ich mir reingeschrieben, dass ich einhaken muss, weil wenig so wichtig ist, wie wenn du strategisch arbeiten möchtest, dass du den Rücken freigelalten bekommst, dass du nicht permanent einen Mental-Load hast, mit was nicht alles gemacht wird, muss werden, dass alles übernommen wird, von zig anderen Leuten. Und durch drauf verlassen kannst, dass die das können, weil die halt gut darin sehen. Dann kannst du auch deine Pläne so schmieden, dass du weißt, wenn du sie angehst, hast du wirklich die Kompetenz umzusetzen. Ich glaube, dass das extrem wichtig ist, um zu verstehen, warum etwas gelingt, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen. Und wenn du das hast, das hat mit Glück zu tun, das hat aber auch mit Können zu tun, diese Mischung, dann passieren halt Erfolge als wären sie, als würden sie dir in den Schoss fallen. Aber in Wahrheit ist das eine riesige Bereich an Gegebenheiten, die quasi alle gleichzeitig, wie ein Schweizerurwerk funktionieren müssen. Also, du kannst einen Konzern ohne operativen Tätigkeit nicht an Wirtschaften erhalten. Also es geht gar nicht. Und Strategie kann es dort aber auch nicht expandieren. Und das heißt, für die Ausrichtung des Unternehmens, dass du diese kapitalistische Logik, dass du immer größer werden musst, und dass du aber die halten musst, brauchst du beides. Und er konnte nicht beides machen. Das ist einfach zu viel Arbeit. Es geht sich einfach vor und hinten nicht aus. Nur die Erfolge werden dann immer derselben Person angedichtet, in dem Fall Friedrich Flick, weil er den Generaldirektor posten hat, weil er zeichnet, weil sein Name draufsteht. Am Ende läuft es immer darauf raus, weil der Name draufsteht, bekommst du den Erfolg angedichtet. Das war beim Friedrich-Engelnhorn so. Das ist beim Atenschitz so gewesen. Das ist beim Flick nicht anders. Und das ist für mich, so als Wüttemann ein Dach dafür loben, dass ein Haus trocken gehalten ist, ohne daran zu denken, dass es Außenbände, Fassade, Fundament braucht. Als Kähmeregen immer nur von oben. Und es würden Dächersofer sich hinschweben. Als du die Könte nicht von der Seite, es macht nichts zu mir. Auf jeden Fall geht er auf Expansionskurs. Und die Schlachtnüte wird sich so ziemlich jedes zuarbeiten, der Unternehmen einverleibend, dass sie finden kann. Also was einerseits diese Unabhängigkeit herstellt, im Thema Eisenwirtschaft. Und andererseits, die Kapitalmänge erhöht. Und das bedeutet nichts anderes. Also es gibt immer mehr Kohle, also Geld, mit dem er immer mehr einkaufen kann. Und das ist so eine sich selbst verstärkende Dynamik. Ich kaufe mehr, dann habe ich mehr Geld, dann kaufe ich mehr, dann habe ich mehr Geld. Was absurd ist, weil die meisten Menschen machen nicht der Fall. Und das wenn sie was kaufen, nachher mehr Geld zu haben. Wenn ein Unternehmen kaufst, kaufst du ja nicht nur die Produktionsmittel, sondern du kaufst gegebenenfalls auch deren Rücklagen, als auch deren tatsächliches Finanzvermüben mit ein. Das könnte dann halt auch dir, weil du kaufst das Eigentum daran und dann gehört dir auch das flüssige Geld dieses Unternehmen. Weil das gehört dem Unternehmen, das du unternehmen gehört, die sprichest, kartier und du kannst es dann benutzen für weitere Unternehmen einkaufen. Da gibt es sie. Ja. Gut. Und weil er diesen Expansionskurs so vorantreibt, verschiebt sich, das interne Kräfteverhältnis zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand, wo er drinnen ist. In der Schalottenhütte und zwar zugunsten des Vorstands. Das geht so weit, das Flick beginnt, Entscheidungen zu treffen, ohne das Kontrollgremium zu fragen, sondern der informiert die einfach nur, sogar dann, wenn er bereits vertragliche Bindung eingegangen ist. Das is pretty insane. Ich habe hier ein Zitat, dass ich gerne vorlesen will, vielleicht schneide ich es auch wieder raus, aber ich fand das so gut. Als der Pachforzritt, also der Sturm durch, sozusagen, durch die umliegende Schwerindustrie Ende 1919 zum Halt kam, hatte sich das Gesicht des Unternehmens im Ends gewandelt. Die Schalottenhütte stellte nun mehr das größte Regionale zu dem umfassend Vertikal integrierte Montagunternehmen mit einem entsprechenden Gewicht in Kartellfragen, wie im Siegernende Eisensteinverein. Die Belegstoff hatte sich binnen weniger Jahre annähernd für 4 Facht und das Aktienkapital in Folge der sukzessiven Erhöhung von 5 auf 12,5 Millionen Mark im Jahr 1918 mehr als verdoppelt. Und ein großer Teil dieser Aktien, etwa 20-30 Prozent, gehörte inzwischen Flick selbst. Und jetzt wird da, wo ich eigentlich hinwill. Wie kann Flick sich leisten, dass ihn 20-30 Prozent gehören? Und das weiß ich, erinnst du dich, um welche Jahreszahlen wir uns hier drin? 19-25. 19-15 bis 1919. Ah ja, okay. Was sind wir noch immer? Und was ist da? Und was fällt dir ein, wenn 19-15 bis 1919? Krieg. Was macht Krieg mit der Wirtschaft? BOOM! Genau. Ich würde noch mal kurz vorlesen aus dem Buch, weil ich finde es sehr gut und der Prieme schreibt selber. Angesichts eines Aktienkapitals von Anfangs 5 und später über 12 Millionen Mark noch dazu bei steigenden Kursen, konnte das bloße gehalten, wenn ein derartigen Aktienerwerb keinesfalls genüben. Von Bedeutung war zweifels ohne der Staatkapital des Familienvermögens, vor allem die von Flicksvater gesammelten Kugse, die zusammen mit einem Grundbesitz auch als Unterlage, etweiger Kreditaufnahmen wertvoll waren. Vor dem Hintergrund der genannten Kapitalisierung der Schalottenhütte kamen diese Mittel aber schwerlich allein für die Anteilskäufe auf. Schließlich stellt auch die Mitküft von Flicksfrau Marie entgegen oft kollportierter Gerüchte eine beweitem zu unbedeutende Summe da. Größere Bedeutung kam der E-Schlessung hingegen mit Blick auf die verwandschifflichen Beziehungen zu, die sie Flick eröffnete. So. Wir haben einen Flick, der einen heftigen Expansionskurs begonnen hat für die Schalottenhütte, und das wird sich bis 1919 nochmal explosionsartig entwickeln. Und der Krieg spielt eine große Rolle und die Familienbeziehungen, besonders über die Heirat mit Marich Schuss spielen eine große Rolle. Und außerdem spielt eine große Rolle, dass Flick ein zweites Standbein hat. So ein bisschen heimlich. Flick hat sich 1912 ein zweites Standbein aufgebaut mit Anten- und Treppe, die Firma Flick und Treppe, Woher, Geh, Offene, Handelsgesellschaft. Der Zweck ist der Handel mit Metallwarn vor allem Schrott. Das ist aber ein zentraler Rohstoff für SM-Stahl. Wie gesagt, mit dem SM, dem Siemens Martin oder Siemens Machter, ich glaube, das war ein Franzoseverfahren. Es ist ein Schallherstellungverfahren, wo 25% Roheisen ist und 75% Schrott. Er kann sich wirklich die Taschen vollstopfen, weil als Kaufmannischer vorstand, war er bei Menden und Schwertisch und Tätig, und dann bei der Schalottenüte. Und da hat er die nötigen Befugnisse um Schrottakwiese. Er kann einerseits Schrott einkaufen, aber auch Eisen- und Stahlabfälle, wie damit umgegangen wird. Das kann alles abwickeln. Diese ganzen Zwischengewinne kann er mitunter, wenn er diesen Auftrag vergebt an Flick und Treppe einstecken. Das sind extrem viele Hin- und Hergeschäfte. Der Autoschreibt die Bedeutung der Schlüsselstellung, sollte jedoch erst in der Kontingentwirtschaft des ersten Weltkriegs ihre volle Wirb-Wirke. Und ein wohl auch von Flick ungeahntes Potenzial entfalten, dass ihnen kürzester Zeiten die Lage versetzte vom Manager zum selbstständigen Großunternehmer aufzusteigen. Und jetzt haben wir eine beginnende Kriegswirtschaft. Und Krieg braucht extrem viel Stahl mit einem Unternehmen, das mit Stahl vorwiegend Geld macht, bis du eigentlich sehr gut situiert, wenn Krieg ausbricht. Das heißt, Reichwerden mit Rüstung ist nicht schwer in Kriegszeiten. Das ist kein Kunststück. Das hat nichts mit Talent zu tun. Das ist einfach, weil du extrem viel Geld ziemlich gesichert vor allem aus staatlicher Quelle mitunter. Du kannst quasi damit rechnen, dass deine Nachfrage gesichert ist. Gleichzeitig hast du das Problem in so einem Moment, wo hast du deine Ressourcen her? Also wenn du deine Ressourcen nicht im eigenen Land hast, sondern zum Beispiel Einkaufs aus dem Ausland, schwierig. Und das ist tatsächlich etwas, was passieren wird. Die Deutschen waren lange Kriegsverschont gewesen. Der letzte wichtige Krieg war 1871. Ich glaube, das war der Krieg gegen Frankreich, aber lass mich nicht gelügen. Vielleicht ist es auch der gegen Österreich, ich glaube, der gegen Österreich war davor. Es waren so schnelle Kriegsausgänge. Sie haben gedacht, dass sie so einfach sehr schnell gewinnen werden und haben Material extrem verschleudert. Und dieser Eisenverbrauch ist halt durch die Decke gegangen und hat zu einer ersten Munitionskrise im Herbst 1914 schon geführt. Also es ging echt schnell. Es gab einen Riesenbedarf an Kohle, Eisenstahl. Gleichzeitig ist durch die Einberufen und die Anspannung des Transportwesens, weil du musst ja die Truppen irgendwo hinbringen und so weiter. Hast du Schwierigkeiten zu transportieren und du hast Schwierigkeiten, Arbeiter zu haben, weil die an der Front sind. Also du kannst quasi das Zeug, den Rohstoff nicht transportieren. Du hast die Arbeiten nicht, die fehlen dir und du musst aber herstellen, damit dieses Niedermetzeln weitergehen kann. Und es hat sehr schnell dazugeführt, dass es staatliche Eingriffe gab in die Wirtschaft, um dafür zu sorgen, dass das alles irgendwie funktioniert. Weil das nicht einfach irgendwie laufen lassen kann, sondern du musst das in eine Richtung lenken. Es gibt seine spezielle Eingriffsverwaltung. Die sogenannte Kriegs-Rohstoffabteilung, die KRA oder KRA, wird eingeführt. Und die ist zwischen der Kaffeesung und Zubeisung von Rohstoff. Also die Regelung wird quasi, wer kommt, welche Art von Rohstoff in der Industrie. Und da gibt es eine Kontingentierungspolitik, die im Prinzip dafür sorgt, dass pro Unternehmen ein gewisses Kontingent an Rohstoffen irgendwie versucht wird zu sichern. Oder das oft so teilen, dass alle genug bekommen, möglichst. Und der Eingriff in diese privatwirtschaftliche Souverente jetzt sollte aber begrenzt sein. Denn die Industrie wollte sich nicht reinreden lassen. Das hat zureibe reingeführt. Zwischen dem, was die Großindustriellen und die Eigentümer, was die halt wollen von ihren Unternehmen und wie sie profit machen. Und im Gegensatz dazu eben den militärischen Willen, das zu regulieren und militärische Ziele zu erfüllen. Gleichzeitig deckt aber die KRA auf, dass die Stahlproduzenten extrem übergewinnene eingefahren haben. Surprise. Ja, immer dasselbe. Auf jeden Fall wird diese Kriegswirtschaft dann halt neu organisiert, weil es so viel Streit gibt, so ab August 1916. Da kommt das Hindenburgprogramm. Da wird dann dafür gesagt, dass die Preisverherrger entiert wird, die Arbeitsbeziehungen werden militarisiert. Das heißt, es gibt dann allgemeine Dienstpflicht, verschärfte Disziplinierungsmöglichkeiten und eine Beschränkung des Lohnnivos. Und später verlässt man sich darauf, den Zugang zu zwangsarbeiten. Besonders Kriegsgefangene. Und gleichzeitig gab es eine, also es gab diese Regulierung, Krieg und diese schwierige wirtschaftliche Situation. Und gleichzeitig eine Rohstoffknappe bei Mangahn. Mangahn ist ein chemisches Element, der Mangahngruppe ein silberweises, hartes, sehr sprüdes Übergangsmetall, das in manchen Eigenschaften dem Eisen enelt. Und Stahlspäne sind auch ein Rohstoff, der knapp wird. Denn der Krieg geht ein hermeteenem Handelsempferger, also deswegen war mitunter auch so wichtig, dass man die Gebiete gleich über der Grenze zu Frankreich lo tringen. Die wurden systematisch gepügelnd, dass sobald sie besetzt waren durch die deutsche Armee. Und die Schalottenhütte macht einen technischen inoberativen Durchbruch. Bei dem Versuch der Verwendung von Spänen und Schlacken. Das heißt, nichts anderes als die haben es geschafft mit dem Einschmelz und verarbeiten von Schrott, also von Spänen, Eisen Spänen und Schlacke. Weiß, was Schlacke ist. Also stell dir vor, du hast geschmolzenes Metall. Und du verarbeitest das. Und das spritzt so teilweise so geschmolzenes Metall weg und dann wird das kalt und hart und legt so herum und ist halt so, das nimmt man Schlacke. Ach, ist ja echt alles verwertet. Und da kannst du man gern rausholen. Weil es ja man gern schon reingearbeitet wurde in den Stall. Und wenn du dann den Stall verarbeitest und dann hast du überbleibseln, überreste so spritzer Schlacke, dann ist da man gern drin. Und wenn du das wieder rausholen kannst, dann hast du diesen Rohstoff wieder um wieder zu weiter. Und da wurde in einem hoch offen Prozess mit diesem Schrott, wurde dieser Schrott so verarbeitet, dass man das nutzbar machen konnte, um weiterhin zu produzieren für die Kriegswirtschaft. Und im SM verfahren, auf das die Scholottenhütte auch spezialisiert war, das ich schon gern und gebe, dass man das macht. Da hatte die Scholottenhütte einfach zum Teil Glück und dann hatten sie oben dran eben diese Innovation, die flick zugerechnet wird und auf dir sich auch beruft. Aber eigentlich kommt die von einem Ingenieur, ein niederscheldeener Ingenieur. Aber sie wird ihm, also er hat sich wirklich an die Farbe in der geheftet und ich finde, dass es. woher soll er als Prokurist? Also, ja, ist das nicht mehr. - Genau, aber ursprünglich quasi, woher soll er so ein Wissen überbt haben? Ja, ich denke mir auch, das sind so Sachen wie, wie er hier noch mich bei der Engelhornfolge, dass der dann so patente beginnt, sich dahin zu schreiben, wo ich mir auch denke, "Hast du doch einfach sein, überall musst du dann damit rausstehen, ich sehe schon, okay." Das heißt, die ganze Rüstungsindustrie schwingt jetzt auf diese SM-Stahlverfahren um mitunter, weil der einfach geeignet ist, dadurch, dass der ganz viel Schott drin verarbeitet wird und du hast den Schott da und die Ressourcen werden knapp und weil du eben die. man kann, an Teilen wieder rausholen kannst. Und das wird unterschiedlich verwaltet, dann gibt es dann die Eisenzentrale einerseits und dann gibt es noch die Spänehandelsorganisation. Das ist deshalb wichtig, weil im Prinzip du hast unterschiedlich Interessen und der Witze, du hast eben die Eisenzentrale einerseits, das dann die. da ist die Schlottenhütte drin und dann hast du auf der anderen Seite die Spänehandelsorganisation und da ist mitunterflick und trypp bedrinnen. Das heißt, Flick sitzt an beiden Seiten des Verhandlungsdisches und auf dieser Art und Weise sichet er sich immer die bestmögliche Position innerhalb dieser sehr angespannten durchregulierten Kriegswirtschaft in einer Art und Weise, wie das vielen anderen nicht zugänglich war. Und jetzt ist halt für mich die Frage, okay, wie viel davon ist, weil das so gescheit ist und wie viel davon hat damit zu tun, das, das eine ganz kleine Handvoll von Leuten ist, die alle einander kennen und das. das Lucrative war diese hin- und hergeschäfte mit der Eisenindustrie, nona, aber dass das helfen würde, diesen einen Rohstoffengpass zu überwinden, das hat auch Flick nicht da anerkennen können, das ist Glück. Und dann die richtigen Positionen zu besetzen, da kann man wieder von Geschicks sprechen, wenn man möchte. Jedenfalls ist es eine sehr, sehr suiten Position für die Art und Weise, wie jetzt diese Wirtschaft aufgestellt wird. Und das sorgt im Prinzip dafür, dass bei der gesamten Zuteilung von Rohstoffen die Schlottenhütte ein extremes Privileg bekommt. Sie wird im Prinzip so viel extra Rohstoffe gesichert zugeteilt bekommen und zwar so, dass man sagt, die Schlottenhütte muss unter allen Umständen genug Rohstoffe kriegen und danach werden alle anderen Unternehmen derselben Branche in dem Ort mit den Quoten auch versorgt. Aber die Schlottenhütte kriegt eine Fixe, mindestens ein Fixes, mindestens Maß und was übrig bleibt wird aufgeteilt. Das hat tatsächlich auch der Industrie überhaupt nicht geholfen, weil es bringt ja nichts, wenn nur ein Unternehmen sich gut entwickeln kann. Aber wegen dieser speziellen Vorreiter in den Positionen aufgrund dieses Verfahrens, das ihnen sozusagen gehört hat, mit dieser Privilegierten Stellung hat die Schlottenhütte den Krieg extrem gut überlebt. Und das ging so weit, dass der Schott, den sie zur Verfügung hatten, in solchen Raunen Mengen bei der Schlottenhütte zur Verfügung stand, dass der am Ende auf den Halten festgerostet ist und gesprengt werden musste. Na gut, aber ja, jedenfalls drei Sachen gleichzeitig einerseits eben diese Verhandlungswin-win-Situation von Flick, wenn so eine Position ist, hat es automatisch leichter. Und dann eben, dass die Schlottenhütte diese Privilegierung hatte und die Tatsache, dass er diese extremen Gewinne jetzt anfallen, weil er ja einen Schottunternehmen hat, extrem viel Geld für die Stin- und Herr. Aber es wird nicht gern gesehen, es wird auch nicht gut aufgenommen von der Bevölkerung. Also hier habe ich mir einen Zitat aufgeschrieben, also ein langes Zitat. Die Bilanz wird das Geschäftsjahr 1917 und sind 18 viel entsprechend großartig aus. Trotz der zahlreichen Unternehmen und Übernahmen schwammt die Schlottenhütte förmlichen Geld. Allein die flüssige Mittel in Höhe von rund 20 Millionen Mark übertrafen das Aktienkapital um mehr als das doppelte. Binnen drei Jahren hatten sich die Bank gut haben, um das neunfache, der Wertpapierbesitz sogar um das 20-facher vergrößert. Dabei verschleit er die Handelsbilanz, das wahre ausmaste Gewinne noch, wo die Schlottenhütte inzwischen eine Dividente von 24% an ihre Aktionäre ausschüttet. Und drei Mal so viel wie im ersten Kriegsjahr. Krass im Krieg wurde laut Hunger. Trägen die Aktionäre 24% die widende. So ist es bis heute im Krieg. Es geht weiter. Die Abschreibungen langen fünf Mal so hoch wie 1915 und im Bilanzposten Vorräte dürften über den ausgewiesenen 1,8 Millionen Mark noch erhebliche Stille reserben geschlimmert haben. Trotz der offenkundigen Glänzenden-Geschäftslage beklagt der Vorstand in seinen alljährlichen Berichten Rituell die Kriegsbedingten Hemmnisse und Erschwerungen des Betriebes. Das war eine gezielte Täuschschung der Öffentlichkeit, denn beim Volk kamen die Rohnkriegsprofite nicht gut an. Während die Lebensmittelversorgung zusammenbrach, die Bevölkerung im Steckgrüben Winterhungerte und Frau profitierten die Unternehmen von den verstärkten Rüstungsanstrengungen. Sie provozierten Unruhe an der Heimatfront und fanden sich in einer Reihe mit dubiosen Schiebern und Kriegsgewinnern. Kriegsgewinn lernen. Wo haben wir Wusstebevölkerung von diesen Wahnsinnigen gewinnen, normalerweise bleibt das ja eben? Du hast auch damals schon in manchen Unternehmensformen bestimmte Veröffentlichungspflichten gehabt, dass da quasi zeigen musst, wie das auch beschoben ist. Deswegen steht in dem Zitat auch dabei verschleierte die Handelsbilanz das wahre Ausmaß der Gewinne. Und zwar, weil Flick versucht hat, die Bilanz so zu schreiben, dass man nicht lesen kann, wie die Gewinnsstruktur tatsächlich aussieht. Die Folge ist, dass eben die Gewinne dann stärker überprüft werden, um über Gewinne zu entdecken und gegebenen, falls besteuern zu können, weil auch extrem viele Stäugel der deswegen verloren gehen, die man auch wieder braucht. Was absurd ist, weil im Prinzip die Unternehmen sich da auch keinen gefallen tun, weil wenn es keine Stäugel er gibt, hat der Staat keine Mittel, um dann die Aufträge für die Kriegswirtschaft an die Unternehmen zu leisten. Also dieses Ringel-Reiher, es gibt vorhin und hinten einfach keinen Sinn. Und jetzt steht in diesem Buch in der Folge, dass es nicht so klar ist, wo der Flick überhaupt das Geld her hat, um jetzt diese Schaltenhütte zu übernehmen. Und wir haben jetzt aber gerade schon festgestellt, dass er über seinen Unternehmen mit diesem Schrotthandel sehr, sehr viel Geld gemacht hat. Und dann kommt oben rein hinzu und das hatten wir vorher kurz angetisert, diese Beziehung über seine Frau, über die Schwiegereltern, mit der Familie weiß. Und folgendes ist passiert, laut Prime. Um zu ermöglichen, dass er Fortsuchsaktien bekommen kann, weil das durfte nach dem Kriegsrecht nicht einfach passieren, damit ein Unternehmen das Eigenkapital benutzt, wurde quasi reguliert, ob du Fortsuchsaktien ausgeben kannst und auf die Satt und Weise deine Kapitalmenge erhöhen kannst. Das muss ich niemand merken und niemand verstehen. Wichtig ist, dass das reguliert war und dass man das nicht einfach haben kann, da gab es eine Genehmigungspflicht und eine staatliche Aufsichtsbehörde, durch die man durchmuchte und man brauchte die Zustimmung in der Generalversammlung. Und wenn diese zwei Bedingungen in der Fülldmankonto, man konnte Fortsuchsaktien ausgeben. Und er wollte das machen, mitunterweil, dass ihm ermöglicht quasi Aktien mehrheiten herzustellen. Aber das hat dann natürlich nicht gesagt, so eine Dessen hat er von einem Wagen-Bedrohungsszenario erzählt, dass quasi, wenn das nicht passiert, dass sie jetzt Fortsuchsaktien ausgeben werden und so, dann droht das irgendwelche anderen das Unternehmen übernehmen. Und er hat es geschafft, dass das durchgeht, weil und jetzt kommt diese Familienkonnexion zum Tragen. Ich zitiere die Verständigung der Schalottenhütte mit den Bahnbedarf, akzionären über den Kaufpreis, stellte somit eine mehr oder minder familiäre Abmachung zwischen Flick und Brüdern weist da und führte zu einem selbst für das überhitzte Preisniveau von 1918 ungewöhnlichen Übernahmekurs von 400%. Von denen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein erheblicher Teil an Flick zurückfloss, um ihn mittelig wie den Mitteln für den eigenen Anteilzerwerb auszustatten. Das heißt, in dem ein Unternehmen kauft, das zu dem großen Teil seiner Schwiegerfamilie gehört, schafft er es zu sagen, wir müssen das kaufen, um das kaufen zu können, brauche ich Fortsuchsaktien, weil das ist so teuer, aber künstlich teuer gemacht worden. Und weil wir ja sonst übernommen werden, wenn ich das alles nicht mache und das dafür nicht passieren, das ist quasi die Story, die wir versucht zu pitchen. Und Berlin muss das genehmigen. Und Berlin ist relativ unbeindruckt von dieser Argumentation und die Schalottenhütte ist nämlich so flüssig, dass es gekünstigt wirkt, jetzt Fortsuchsaktien zu brauchen, um einen Kauf zu vollziehen, wenn dieser Kaufpreis übertrieben ist. Und die Genehmigung wird erstmal nicht erteilt. Und im zweiten Anlauf fabulierte halt diesen Majoritätswechsel. Und er spricht von Arbeitsplätzen und bodenständigen Siegelende Unternehmen. Und die Rhetorik, die wir heute schon kennen, standort, Arbeitsplätze schaffen, sich am Labla-Blatt. Da ist der Global Business. Ja, genau. Und es gab dazu eine Besprechung mit dem Geheimrat und einen speziellen Brief und Flick an den Handelsminister. Und außerdem versprichtet das, diese Aktien mehrere Jahre nicht veräußert werden und nur 25 Prozent des Kapitals eingezahlt werden und plötzlich kriegt er die Genehmigung dafür. Um dieses etwas verwirrendes Zinario ein bisschen zusammenzuzonen. Das Unternehmen hat sich extrem aufgeblasen im ersten Weltkrieg gleichzeitig, will er immer weiter expandieren. Also er hat einen gewissen Größenwahn, was Ex-Personen angeht bekommen. Also im Prinzip kauft ein Unternehmen aus seiner eigenen Familie zu einem viel zu hohen Preis ein, was ihm Geld einbringt mit dem er sich dann akzeinkaufen kann im eigenen Unternehmen still und heimlich. Gleichzeitig wird das Ganze nur möglich, weil er gute Beziehungen hatten, nämlich nicht nur über die Familie, sondern auch eben zur Politik oder bzw. auch jetzt in dem Fall zu dem Bankhaus. Das später eben dafür sorgt die Politik zu beruhigen, um die Genehmigung für diese ganzen Geschäfte zu bekommen. Und das Ergebnis des Ganzen ist, die Schalottenhüldte kauft, halt wild alles ein, was in der Nähe ist und Flick wird immer und immer mächtiger. Und im Endeffekt schafft er es mit einem weiteren angedeuteten Übernahmeversuch, weil er findet das ja beim nächsten Mal, wo er mehr vorzugsaktion nochmal braucht, um eben wirklich zu sagen, dass er diese Stimmenmehrheit hat, fabuliert er von dem es sind auch das französische Übernahme droht. Und das geht sofort durch. Deutschland hat gerade den Krieg verloren. Und diesen so, okay, wir dürfen auf gar keinen Fall riskieren, dass ein deutsches Unternehmen in französischer Hände fällt. Und deswegen wird ihm das zweite Mal dieser Kuh genehmigt, sozusagen, also er kommt damit durch, das ist eine sogenannte Klandestine-Maiorisierungstrategie. Das heißt, als er holt sich die Mehrheit mit heimlichen mehr oder weniger sauberen Mitteln. Das meiste Stück, dass er hinkriegt, ist, im richtigen Moment die richtigen Ängste zu bedienen. Und das, was er eigentlich vorhat, heimlich zu machen und alle anderen Beteiligten vorvollendete Tatsachen zu stellen. Startup Package. Also Flix-Vormachtstellung in der Schalottenhütte wird eben im June 1921 dann formal festgeschrieben, weil jetzt kontrollierte die Generalversammlung, die ihn zur selbstständigen Vertretung der Schalottenhütte berechtigt und ab jetzt kann er Geschäftsabschlüsse ohne hinzuziehung seiner Vorstandskollegen vollziehen. Und der Aufsichtsrate, seine strategischen Entscheidungen überrachen sollte, wird nun von Flick in der Aktionärsversammlung bestimmt, weil er die absolute Mehrheit hat. Das heißt, er hat es geschafft, in Krieg über seine Connections und über seine Family und über die Tatsache, dass er halt ziemlich im Gemachten nest gestartet ist, dass er schlussendlich das, was alle verurteilen und was alle abwähren wollen, nämlich eine Übernahme selber hinzubiegen und zwar vom Unternehmen, für das er gearbeitet hat. Und ich weiß nicht, wie sehr das in das Self-Mate-Geschichte ist, weil einerseits ist klar, er war erfolgreich in seiner Position und ist Kaufmanischer Direktor. Und er kannte sich in seiner Branche gut aus, das hat er studiert, also er war gut ausgebildet. Aber die Techniken, wir dahin gekommen ist, sind, finde ich, schon fragwürdig. Ich persönlich handelt halt es sich für sehr skruplos und das ist auch der Grund, warum er und das ist der Satz der erste, der natürlich nicht dich erfoließen, was in dieser Erstabsatz in den 1920ern als Bäcker das recherchiert, genau so im Zeitpunkt, wo das passiert. Es war einfach nichts, aber wie man das gemacht hat, sagen wir es so. Die Methode hat er wohl weitergegeben. Ja, durchaus so ein Sohn kann man so sagen. Bei allem Respekt dafür, dass er bestimmt gut war mit Bilanzen, er hatte viel Glück und zwar viel Glück, dass andere Leute viele Leben gekostet hat. Deswegen würde ich auch hier wieder sagen, ich weiß nicht, wie siehst du das, würdest du sagen, dass es eine richtige Self-Mate-Geschichte oder ist es eine richtige Self-Mate-Geschichte? Ich finde einfach, ich weiß, es klingt jetzt zu einer IVE, aber du vom Krieg profitieren so in so einer Art und Weise, das ist schon ein nächstes Level-Skruplos und geschwerge denn jetzt, dass er da Journalisten einkauft. Also ich glaube, diese Persönlichkeitsstruktur und vielleicht kannst du das mal bei dem nächsten Video näher so mehr auf so die Persönlichke, wenn man bekannt ist. Weil das ist etwas, was ich mir durchaus vorstellen kann, sie eint, also dieses Skruplosigkeit und das aber auch rechtfertigen und immer natürlich um so mehr du wachst und so weiter gehst du. Also irgendwann gibt es kein Leben mit mehr. Ja und das musst du glaube ich, wenn du so viel Geld anholbst. Also da kannst du es, gibt doch kein sauberes, so ein grüßiges Firmwürgen. Ja, ich merke auch, dass das System schlechtes Verhalten belohnt und das merkt man glaube ich extrem bei Flick und bei diesen ganzen Leuten, dass bis heute in Führungspositionen Leute sitzen oder eher, die so bestimmte Merkmal haben, Charakter, Merkmaler, das ist natürlich erschreckend, will ich sich allen unterstellen, aber ich finde, dass das gut rausgezeichnet, was ihn ausgemacht hat und herausgehoben und wie so ein Kontext dieser Zeit so erfolgreich werden konnte. Danke. Ich hoffe, es hat halbwegs zusammenhängend funktioniert. Ich habe gemerkt, dass ich doch Männeltiezen nicht zu so so basautiert hatte. Ich finde, ich glaube du bist ja streng mit dir. Es war extrem detaillreich und man muss sagen, mal hier liest jetzt nicht abwort, man klingt das so. Ich finde, man klingt so, als hätte es so so ins Kript, wörtlich, aber das stimmt nicht. Also ich sage hin, dann wird da so viel in die Luft, also so wirklich die ganzen Gedanken und Infos hast du dir gemerkt, ich muss noch ein bisschen mich reinlesen in diese Industrie, ich finde das spannend. Ich finde es interessant, weil ich glaube, der Fehler, den ich am Anfang machen wollte, bevor ich angefangen habe, mich in jedes Rapid Hole zu werfen, dass sich mir aufgetan hat, war zu glauben. Ich kann die heutigen gesellschaftlichen Zusammenhänge übertragen nach hinten, das ist ein ganz typischer Fehler, den man macht, wenn man sich geschichtlich was anschaut und deswegen ist irgendwann aufgefahren. Ich muss mich in die Kontexte so gut wie möglich reinarbeiten. Wie sauber ich das mache und wie gründliche es in andere Frage, aber ich versuch es halt schon, deswegen gehe ich dann auch so Sachen, mehr anschauen, wie viele Menschen haben da gewohnt. Wie waren die Wohnverhältnisse? Gabs Kinderarbeit noch eigentlich? Wie warten das? Wir haben noch nicht einmal angefangen, an darüber zu reden, dass der ja ein Familienvater war und eine Frau hatte und drei Kinder oder so. Obwohl es sich nicht mehr ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu Hause die Kids gehütet hat. Es wird zumindest am Anfang nicht erwähnt, in irgendeiner Form vielleicht kommt das irgendwann im Mittelteil durch, wo man sich nur mit der Familie beschäftigt. Wüle ich bezweifeln, aber wenn du es doch mal liest, zu Ende gibt es schon. Ja, das sage ich mal schauen. Ich glaube, wie ist das Buch landet in einer Bücherbox? Wie ist der Kasten? Viel Spaß? Ja, wie zielst du es reintun? Damit er die Leute hingehen können. Schauen wir mal. Viel Spaß, das findet. Ja. Wer es findet, wird eingeladen in eine Brunnsfolge. Ja, oh mein Gott, der muss es provo gelesen haben. Ja, genau. Ja, genau. Wir müssen mal eine Zehrision. Ja, genau. Das korrigieren. Verlehne, dass es, was du alles hätte, das bessere schämen können. Das hat mich nicht fertig gebelärt. Danke dir, dass ich auch endlich weiß, was dein Prokurs macht. Danke, Herr Leinthapier hat sich die Frau gelohnt. Ich hoffe, dass das dann genau wie ich auch wieder vergisst, damit ich nicht denke, nur ich vergesseuche Sachen. Das sehen wir so Stellauschreibungen pro Christen bei mir, was ist das? Aber dann ist das nicht wieder nicht so, dass das Buch ist. Es ist nicht wichtig genug, aber jetzt weiß ich es. Danke, Manena, du hast wie man sagen würde, auf TikTok gibt es diesen Trend, wo du nicht mal alles bewerten willst, dann wird wieder reparat. Flüssig gesprochen, freiert sich. Danke, Frau Prof. Leck, und ich danke dir fürs Zuhören. Ja. Und ich hoffe, wir haben uns beim nächsten Mal, wenn mir die Sonsfuss tatsächlich schon mega gespannt, was das noch sein. Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann könnt ihr auch ins Verdeagabschließenden, weil wir veröffentlichen in einer Woche, wo es keine normale Folge gibt, kommt eine Bonusfolge für alle, die ins Verdeagabschließenden haben. Diese Folgen bleiben weiterhin kostenlos, überall, wo es Podcast gibt. Cool, vielen Dank. Ich hoffe, irgendwas und denke anderes und gute Nacht. Ich brauche das Spiel, das ist ein Schaub. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Transkription handelt von einer Podcast-Episode über Friedrich Flick, die dessen angebliche "Self-Made"-Karriere kritisch hinterfragt.
  2. Der Hauptfokus liegt auf Flicks privilegierter Herkunft
  3. Der historische Kontext wird betont
  4. Der Podcast thematisiert auch die später bekannten Skandale um die Familie Flick, insbesondere die Flick-Affäre (Parteispenden) und die Zusammenarbeit mit den Nazis, konzentriert sich hier aber auf die Ursprünge.

Summary:

Die Podcast-Episode setzt sich kritisch mit der vermeintlichen "Self-Made"-Geschichte des Industriellen Friedrich Flick auseinander. Zunächst werden die späteren Skandale um die Familie Flick (Parteispendenaffäre, NS-Verstrickungen) kurz angerissen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Analyse von Flicks Herkunft und Ausbildung.

Entgegen der oft verkürzten Darstellung als "Bauernbub" wird herausgearbeitet, dass sein Vater ein wohlhabender und in der Bergbauindustrie vernetzter Unternehmer war. Dieser Hintergrund ermöglichte Flick einen privilegierten Bildungsweg: Er besuchte die Schule bis zur Unterprima und absolvierte ein Studium an der Kölner Handelshochschule. Die Moderatorin betont den historischen Kontext, wonach um 1900 nur etwa 0,1% der Bevölkerung studieren konnte, vorwiegend Kinder aus Unternehmer- und Bildungsbürgerfamilien.

Sie argumentiert, dass ein Aufstieg aus der Arbeiterklasse zu dieser Zeit strukturell unmöglich war. Flicks Weg wird somit nicht als individueller Verdienst, sondern als Resultat von Privilegien, familiären Netzwerken und dem Wissen um die "richtigen" Karrierebausteine innerhalb der Elite dargestellt. Die Analyse unterstreicht den Kontrast zwischen der Lebensrealität dieser kleinen Oberschicht und der breiten Bevölkerung, für die sogar Kinderarbeit noch ein aktuelles Thema war.

FAQs

Friedrich Flick war ein deutscher Industrieller, geboren am 10. Juli 1883 in Ernstorf (heute Kreuztal) und gestorben am 20. Juli 1972 in Konstanz. Er baute den Flick-Konzern auf und war in die Flick-Affäre sowie die Zusammenarbeit mit den Nazis verwickelt.

Die Flick-Affäre war eine Parteispendenaffäre in den 1980er Jahren in Deutschland, bei der der Flick-Konzern Bargeldzahlungen an Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien leistete. Dies führte zu einem politischen Skandal, Gerichtsverfahren und Gesetzesänderungen.

Friedrich Flick stammte aus einer wohlhabenden Familie; sein Vater war Landwirt und Holzhändler mit Anteilen an Erzgruben im Siegerland. Dies ermöglichte ihm eine privilegierte Ausbildung, einschließlich eines Studiums an der Handelshochschule Köln.

Flick besuchte die Volksschule in Kreuztal und das Real-Gymnasium in Siegen bis zur Unterprima. Anschließend studierte er von 1905 bis 1907 an der Handelshochschule Köln und schloss als Diplomkaufmann ab, was damals einer exklusiven Bildungselite vorbehalten war.

Flicks 'Self-Made'-Image wird infrage gestellt, da er aus einer wohlhabenden Familie stammte, die ihm Studium und Netzwerke ermöglichte. Strukturell war ein Aufstieg aus der Arbeiterklasse zu dieser Zeit kaum möglich, was seinen privilegierten Start unterstreicht.

Friedrich Flick arbeitete eng mit den Nazis zusammen und wurde bei den Nürnberger Prozessen verurteilt. Sein Konzern profitierte von der Rüstungsindustrie und der Ausbeutung von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs.

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