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Folge 33: Bernd Berkhahn im Interview Teil 2 - Persönliche Einblicke in Training, Gefühlsleben und Zukunftsvisionen

62m 56s

Folge 33: Bernd Berkhahn im Interview Teil 2 - Persönliche Einblicke in Training, Gefühlsleben und Zukunftsvisionen

In this podcast episode, coach Bernd Berkhahn shares insights into his training philosophy for elite swimmers, drawing on his experience with Olympic athletes. He emphasizes technique as a core component, with about 20% of training focused on technical drills, often tailored to individual deficits. Leg work is significant, comprising 15-20% of training volume early in the season, but he has moved some kicking to cycling to address neglected arm work. Berkhahn is skeptical of paddles, using them rarely for strength endurance; instead, he prefers body-based tools like fists for technique and only uses paddles for specific variations, such as lengthening strokes, and considers them unnecessary for youth swimmers. Fins and snorkels are more common, aiding in dolphin kick development and technique refinement. He employs Polar heart rate sensors for real-time monitoring and post-session analysis to fine-tune intensity. Notably, Berkhahn tested a polarized training model (low and high intensity only) but found it suboptimal for swimming, leading him to integrate threshold work, with observations that female athletes may need more of this middle zone. He values flexibility in session planning, citing a recent successful session where he adapted based on athlete readiness. Finally, he discusses challenging training conditions—three lanes for 15 athletes in a public pool—yet stresses that world-class results remain achievable despite such limitations.

Transcription

7309 Words, 44259 Characters

English
Take your part. Welcome to Big Pool Theory, the podcast for Swimming, Science and Science. Hello and welcome to a new episode of Big Pool Theory. We are showing the episode in October, but you are probably already been in the new year. We have started a new year from our side. We have opened the new year with Bern Berkahn in November. We have already announced that we will be invited again. And that's it for today. Bern, I will be back with you. Thank you for the invitation. Hello, Neut. We are back from Bern. We have started a new year for you. One of the most successful coaches in Germany is the Olympic athletes. You can say that in the current world. What is the most successful player in Bern Berkahn as a coach? You know how much gold medal is from the head. You are usually played in the world championships and European championships. I don't know. But the Olympic gold medal is probably the most important. It's a 3-2. It's very good. The gold medal is almost the same. And the silver and bronze medal is really cool. I like the side of the link. You can watch it. I don't think there are many of them in the world. I mean the success of Lukas and Flore. And from Isabel. They are not familiar with the world. There are international players and players with the same skills. I think you forget that you are also playing with the team. How many international athletes do you have in the world? It's always been a change. I don't work with my team every year. It's only Michael Johnson from Australia. And then we only have time for training. And last year you were able to get the best in the group. You have to get the best in the group. You need to get the best in the sport. I started to talk about training. The last set we were able to get was 20% of the average athlete. The first time I was able to get a lot of training. I would be interested in how you work in the technique. What do you aim for in the 20% of the training? That's all that is the technique that the state is able to achieve. It can be a simple combination. It can be a contrast. But it can also be a specific technique. Everything is going to be fine. If you ask for the question, the book has already been published. The cognitive exercises. If you work with the sport plan, there are technical exercises. They are technical exercises that you have learned in the last few years. The training plan is about 50th of the week. The most important thing is the weight. There are always a lot of distance exercises that you know in your own way. You develop a bigger specific for some part of the subject. The most important thing is the training plan. I think it is really hard to find such things. The character is new. It is hard to find new structures. I have a few standards that change the time. I have a difficulty in the group. I have a new favorite exercise that will be performed in the plan. It is a time change. I would say that the season was a standard of 100-pattles in different variations. I have a very good exercise that is a time change. It is always difficult to achieve the speed. I think that is a time change. Ich weiß dann die Sportler schon auf ihre Defizite hin und dass sie dann in der technische Übung, die dann dran ist, einfach dort den Schwerpunkt suchen. Ja. Aber es sind nicht immer sehr spezifische Aufgaben dann für einen bestimmten Fehler oder so. Ja. Ja. Okay. Welche Rolle spielt denn bei dir die Beinarbeit? Ja. Auch eine große Rolle. Ich glaube, das habe ich beim letzten Mal auch schon erwähnt. Also ja, auch einen großen Prozentanteil in meinem Training, im Beine Training. Ja, gerade so Beginn der Saison, achte ich da mal sehr darauf, da liegen wir also auch so bei 15, manchmal 20 Prozent der Einheit, also aus dem Umfang betrachtet im Beine-Schmüm. Das kostet auch ebenso viel Zeit. Viel Zeit? Ja. Weniger Volumenschaft, aber natürlich den Zeitumfang ja aktiv ist. Um den letzten Jahr habe ich angefangen, die Beinarbeit so ein bisschen mehr in die unspezifik zu verlagern, das heißt also ein größer an Anteil auf dem Fahrrad zum Beispiel zu machen. Und das ein bisschen mehr aus dem Wasser Training rauszunehmen. Weil ich immer wieder eigentlich die Armarbeit tatsächlich vernachlässiger im Training, was andere Kollegen viel viel häufiger machen. Und also ich werde auch immer mal wieder aufmerksam auf Bereiche, die ich nicht so im Fokus habe und dazu gehört die Armarbeit. Und auch in der Zeit, in der ich mit Norbert sehr viel Zusammenarbeit habe, wo er hier war, sagt er aber, wenn wir so eine alte Wiener backen, ein Arm ist halt mal, wir müssen ein Arm ist halt mal und so. Und da, ich weiß auch gar nicht, warum, aber wahrscheinlich auf wegen der Schulterproblematik und so bin ich dem immer ausgewichen, habe ich nie so viele Beine gemacht und bin jetzt aber auch dabei, mich in dem Bereich zu verbessern. Okay. Interessant. Was, wie denkst du denn über Arbeit mit Pedals? Das kommt immer drauf an, wie gut die akletische Ausbildung ist und wie so die Schulterstabilität bei den Sportlern aussieht. Wenn es da keine Probleme gibt, dann sollte es eigentlich auch keine Probleme beim Pedalschwimmen geben, wenn es jetzt nicht übermäßig durchgeführt wird. Ich habe die großen Pedals relativ selten im Wasser, muss ich sagen, und auch weniger, um mit dem Fokus Kraft außer zu trainieren. Ich nehme die eher gerne rein, wenn die Spoller ein bisschen mehr rutschen sollen, wenn sie ein bisschen mehr lang schwimmen sollen, also eine größere Abdruckfläche, längere Zügebilden, ganz selten habe ich die Pedals drin, um jetzt tatsächlich Kraft außer zu trainieren in der Kombination mit dem Armischbim oder auch bei höheren Intensitäten. Das ist wirklich sehr selten. Und würdest du, wenn du jetzt nochmal Nachwuchsportler trainierst, da Pedals einsetzen? Ich glaube, es ist vollkommen unnötig. Also es gibt so viele Trainingsmittel und man kann so viel machen, dass man auf Pedals im Nachwuchsbereich eigentlich komplett verzichten kann. Ja, ich bin der sehr meinung, ich wollte es nur nochmal hören, wenn ich auch oft eine Frage dann in Trainerausbildungen. Und auch ich würde auch sagen, das gilt auch für Fingerpedals. Das ist ja immer so ein bisschen das Gegenargument einer Fingerpedals, die könnte man im Nachwuchsbereich einsetzen. Ich kann nicht nochmal eher, vielleicht als die großen, aber auch da ist wahrscheinlich eher der Fokus dann, wenn man sie einsetzt, die Technikentwicklung, wenn man sie damals nutzt als eine Variation, aber nicht um Kraftausdauer damit zu trainieren. Ja, genau. Also für die Kraftausdauer eigenhinsicht, was ich noch mache mit den großen Pedals, das habe ich mir gerade eingefallen, wo du das gesagt hast, Technikausbildung. Ich mache gerne dieses Übergriff Untergriff, also die Pedalzeit unten anfassen mit der Hand und dann eben den Unterarm praktisch verlängern. Ja. Okay,ziehungsweise die Pedalzeit unten angreifen und dann kommt der Sportler eher in so eine Elbung vorne halt auch. Also dafür sitze ich die Pedalzeit sehr gerne an. Den Arm künstlich verlängern sozusagen. Genau, richtig. Ja. Ja. Also wahrscheinlich nur mit Gummibum den Finger, oder? Na, bei der Elbung hast du die Gummis gar nicht in Betrieb, also mal spackt ist das breit. Ja, ansonsten nur mit Gummibum fing. Ja, weil das ja auch noch häufig, dass dann das Gummibum Sand gelingt, noch ist. Also, liebe Trainer, wenn ihr Pedalzeit nutzt, nutzt sie ganz wenig und nutzt lieber so etwas wie Faust und nutzt die Sachen, die ja, was der Körper einbietet. Genau. Also ich würde mal sagen, das bisschen was ich jetzt mit Pedals gemacht habe in meiner Karriere, hätte man wahrscheinlich auch weglassen können. Also es war nicht entscheidend, um jetzt die Zeiten zu spüren, die man in Sportler da spüren. Ja. Und gerade bei den Trainingsmitteln auch sind, welche Mittel setzt du viel ein, wie ist es mit Flossen, wie ist es mit Fronschnäuchen? Hab ich irgendwas vergessen, was wichtig ist. Die Flossen sind immer mal wieder mit drin. Auch aus unterschiedlichen Aspekten, einmal um auch mal den Oberkörper ein bisschen zu entlasten in der Bewegung, also den Druck noch so ein bisschen mehr auszunehmen, aus dem Zug. Mal zur Kraftausperlentwicklung dabei, also mit dem intensiven Fokus halt häufiger beim Delfinbeine tauchen, also die Flossen häufig mit dabei. Ja und Schnäuche setzt sich viel ein im Technik-Training im Gesamtschmord freistichspüren, um halt die Rotation besser auszubilden, die Zuglänge zu verbessern. Die Gesamtschmord besser auszubilden, das heißt also im normalen Dynamik halt auch ein dexter Kick-Schmum zu können. Ja, also der Schnäuche ist häufig dabei. Ja. Was ich auch gesehen habe, wir waren ja kürzlich in Magdeburg bei dir im Trainingsbesuch sind die Polar-Sensoren wahrscheinlich sind, oder auf jeden Fall irgendwelche Sensoren, die dann die Herzfrequenz was messen. Genau, richtig. Ja, das haben wir jetzt glaube ich seit vier Jahren im Betrieb, also jeder Sportler hat zu einem kleinen Polar-Sensoren, den er unter die Kappe steckt und dann haben wir direkne Sichtinformationen über einen Bildschirm wird dann gezeigt, was für eine Herzfrequenz aktuell da ist. Der Polar-Sensoren für sich zeichnet auch mal die Herzfrequenz auf und nach dem Training lagen die Sportler die Herzfrequenz in ein Cloud und ich als Trainer habe dann halt also auch Franziska. Wir haben dann praktisch den Zugriff auf alle Herzfrequenz starten und können im Nachgang noch mal sehen, wie war die Intensität, wie war die Ausprägung da ein Sensetz, war die Qualität okay, so wie wir es wollten oder ein bisschen zu langsam oder ein bisschen zu intensiv und darüber können wir dann das Training besser im Monitor und noch mal besser steuern. Im Nachgang oder ist es auch so, dass du manchmal im Training draufschaust und denkst oh Gott, da ist jemand völlig unterferner lieben oder viel zu sehr schon drüber und passt dann vor Ort an. Ja eigentlich eher im Training direkt und im Nachgang dann eher selten, das werde ich dann eher für mich aus und dann wieder ein Eindruck zu haben für die nächste Einheit. Was mich aus so ein bisschen zum nächsten Punkt bringt nämlich der physio-logischen Konditionierung. In der Alli-Sens lernen die Teilnehmer ja schön von Alex die drei Typen, der Intensitätsverteilung, also polarisiert Pührer mit Jal und Schwellen orientiert, samm wir übrigens auch in einer Podcastfolge sehr ausführlich mit Alex besprochen, also wer da noch mal reinhören will, kann das gerne tun, als wäre ein Schmunzelt, ja da kann Alex Stuttleitre erzählt, ist aber auch echt schwattend. Wie sieht es denn bei dir da aus? Wie geht es du, also wie arbeitest du da physio-logisch? Also ich habe auch mehrere Dinge ausprobiert und tatsächlich mal zu sehen was wirkt wie und ist es überhaupt sinnvoll für das Schwimmen. Und wir haben natürlich viele Trainer-Kollegen beobachtet und so schaut wie die Sport also drauf sind, was sie können, was sie nicht können, wie sie in Tests reagieren und neja dann haben Alex und ich dann mal beschlossen, dass wir konsequent ein polarisiertes Training durchführen. Also es bestand dann wirklich zum großen Teil was man so alles so erfassen kann, also so ganz pienibe geht das natürlich nicht, aber in größen Teil schon, bestand eben hauptsächlich aus sehr ruhigen Exzellen. sie mit Training und dann eben setzt mit einer sehr hohen Intensität. Und wir haben also vermieden, diesen mittleren Bereich, Tresho-Bereich oder BZ4, so, sage ich mal, zu sein. Und da habe ich jetzt eigentlich die Erfahrung gemacht, dass das im Schwimmen nur zu einem begrenzten Maße wirksam ist und dass wir nicht umhin können, diesen Tresho-Bereich mitzutrainieren. Es ist natürlich immer die Frage, wie man das im Saisonverlauf gestaltet zu einer Perilisierung. Und am Ende ist es dann so gekommen, dass ich Teile meines Jahres verlauspularisiert gestalten und dann eben zum Teil halt diese Zone 2, diesen mittleren Bereich wieder integriere instremen. Also um beides auch so ein bisschen zusammenzuführen und so eine Effizienz dann zu verbessern in Hinblick auf die Wettkampfleistung. Und was ich noch ausgestellt hat, ist eigentlich, dass die Frauen einen höheren Anteil brauchen in diesem BZ4-Bereich und weniger klar kommen mit diesem Polarisier. Das ist jetzt sehr vor allem gemeinnert und würde einer wissenschaftlichen Studie natürlich stand halten. Aber das sind so die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und Alex hat dann die Training-Staden auch normal analysiert so weit und so und konnte das dann eigentlich auch bestätigen. Das kann man so sagen. Und das war wirklich ein konsequenter Versuch, der dann auch, sage ich mal, ja, nicht das Beste aus der Saison herausgeholt hat, was möglich gewesen wäre. Aber ich glaube, es war, war mal ganz wichtig, diese Erfahrung zu machen und zu schauen, ob das für unseren Sport überhaupt funktioniert. Nimmst du bei so was dann die Sportlauch mit und machst das transparent? Manchmal ja, manchmal nicht. Manche ja, manchmal nicht. Ja, so kann man doch nicht machen. Könige dann keine Studie an in ein Team-Meeting oder so, das mache ich nicht. Ja, interessant. Okay, das eben auch schon darüber gesprochen, dass du für dich dann Monitorst hinterher, was war gut, was war schlecht. Wie oft kommst du denn vor, dass du aus einer Trainingsanhalt rausgehst und sagst, boh, das war jetzt ein richtig gute Trainingsanhalt? Oh, das war gestern zum Beispiel. Okay. Ja, gut, dass du das so jetzt gerade, also eine gute Gelegenheit, da wo es zu sprechen. Also als Trainer kann man ja so seine Woche strukturieren und sagen, okay, ich mache mal am Dienstsack und Nachmittag, am Donnerstag, meine Hobbsätzez und da leg ich mal den Schwerpunkt, das mache ich eigentlich weniger, sondern schaue es ein bisschen vom Gesamtverlauf der Woche, wo passt das und wo erreiche ich eigentlich die Sport, damit dem Reiz, den ich dann am Ende auch setzen möchte. Also ich habe keine festgefahrene Wochenstruktur, wie einige Trainer das Hand haben. Und ja, gestern weichst so ein KLD eigentlich und hab dann aber für den Nachmittag eine ziemlich hartes Set-Angesetz. Und war auch der Meinung, dass die Sport das durchhalten können. Und am Ende stellte sich dann raus, es war wirklich sehr treffen gesetzt und ein sehr, sehr guter Zeitpunkt und der Genüsse war noch richtig gut. Also, und dann auch nachher dann nach Hause geht und sagen, alles richtig gemacht, hat gepasst. Die Sportler waren von sich begeistert, sehr auch immer wichtig, dass es irgendwie aus einer Volkserletnis wird dann. Und das war rund um ein gutes Ding. Eine Sportlerin war da nicht so gut drauf, die war da ein bisschen müh, dass hab ich ja frühzeitig gemerkt, hab dann versucht sie noch ein bisschen zu motivieren. Noch mal zu gucken, vielleicht ist das tatsächlich nur eine Motivationsfrage wahr, aber nicht. Und die hab ich dann tatsächlich auch im zweiten Teil der Hauptserie rausgenommen, weil da einfach nicht zu holen war. Also, das muss man dann auch mal als Trainer dann eingestehen, wenn das halt nicht passt, dann macht das auch kein Sinn. Und es kann dann auch immer sein, dass dann dann eine Erkältung im Anflug ist, oder sonst eine Erkrankung oder einfach eine Überlastung vorhanden ist. Und dann sollte man lieber dann auch mal den Plan ändern und den nicht strikt durchziehen. Das haben wir an der Stelle gemacht, hab ich auch ganz froh drum. Und deshalb wirklich eine wirklich gelogene Einheit. Okay, und wie oft kommt das vor, dass du sagst, war eine gelömene Einheit? Ja, also ich sag mal die so im meinem Maßstab, sag ich mal, ja vielleicht alle zwei Wochen, alle drei Wochen mal, wo ich dann wirklich begeistert ausgehauen. Ich finde mal sagen, dass unsere Einheiten alle irgendwohne Qualität haben und gut sind. Aber es gibt dann auch mal wieder so Sachen, die wirklich Highlights darstellen. Und wie hängt das dann von der Stimmung auch der Sportlab? Ja, am schönsten ist es eigentlich, wenn man die wirklich etwas vor unsichert in die Serie reingehen und dann am Ende doch feststellen, ich war eigentlich richtig gut. Und das finde ich ja nicht immer am besten. Also wenn man sie davon überzeugen kann, dass doch in ihnen mehr drin steckt, als sie jetzt erwartet haben. Das ist immer gute Momente. Gute Momente ist vielleicht ein gutes Stichwort für meine nächste Frage. Gibt es, wenn du so rückblickst? Also ich habe eher an kritischen Momente gehabt, jetzt gab es jetzt so vielleicht in der letzten Saison. Momente, wo du sagst, boah, das hat mich total weitergebracht und da habe ich total viel daraus gelernt und mitgenommen. Oh ja, da muss ich überlegen. Ja, also es sind dann eigentlich wieder mal so Momente, wo man sich dann mit Trainer Kollegen austauscht. Und oder in Gesprächen mit erfahrenen Akkleten. Und das gab es doch mehrfach letzte Saison. Ja, das muss ich schon sagen. Also die Momente gab schon. Und kannst du vielleicht zwei, drei Sachen sagen, wo du was du daraus mitgenommen hast, was so deine Learnings waren? Ja, das war jetzt zum Beispiel, ich war nach den Weltmeisterschaften in Singapur, war ich direkt für zwei Wochen in Australien. Und war da unterwegs und habe halt Trainer Kollegen besucht und Stützpunkte besucht. Und da ging es zum Beispiel beeimt um, wie er den Tagesrhythmus gestaltet an seinen Stützpunkt. Und wie er mit den Akkleten arbeitet. Und das fand ich richtig gut. Ja, weil das so eine Struktur war, die Konkurrenzfähigkeit für international Hochleistung. Und aber auch Raum gegeben hat für die persönliche Entwicklung der Akkleten und für ein privaclebendes Trainers. Und das fand ich wirklich gute Kombination. Dafür brauchen wir natürlich auch die entsprechende Voraussetzung, keine Frage, also einen richtigen Pool, die richtige Räumeligkeiten, das richtige Geld und so weiter. Aber das fand ich richtig gut. Ja, ich habe euch geistert zum Beispiel. Und das genau, ja, das würde auch in Magdeburg funktionieren? Nein. Das scheitert tatsächlich an den Voraussetzungen, die wir in der Schwunghalle haben, an den Beschränkungen, sage ich mal. Und aber auch einfach an den Bedingungen, die wir haben, dass es kombiniert ist mit einer Sportschule. Wo man natürlich auch verandere Sportdaten rücksicht nehmen muss, wo dann die Zeiten genau festgelegt sind und solche Sachen. Also wo man von anderen Umfeldbedingungen einfach abhängig ist. Und ja, das würde bei uns nicht klappen, nicht wirklich. Um da mal alle mitzunehmen, die das man die gesehen haben, ich war schockiert, ehrlich gesagt. Ich glaube das trifft am besten, als wir beide waren, ich glaube, ihr hattet drei Bahnen. Genau, ja. Deine Sportdaten drei Bahnen und sind wie viele aktuelle in einer Mannschaft? 15, ja. 15 Sportdaten auf drei Bahnen. Okay, langbahn, klar. Das haben ja viele nicht. Also die bedienen aus dem Moment. Aber fünf? Sporthlade, die meist davon in der Welt spitze, trainieren zu 5 auf Eiderbahn und parallel dazu ist, ja, Behindertensport, Nachwuchsport, was weiß ich, was da alles so rumschwangen. -Richtig, schon. -Effendigkeit auch? -Ja, auch Öffentlichkeit. Also, ich hab gedacht, das kann dich wahr sein. Ja, das ist manchmal schon frustrierend, muss man sagen, also man kann damit arbeiten, ja, sehen wir ja, aber es könnte auch viel besser sein. Also, wir haben zum Beispiel eine tolle Videoanlage bei uns in der Halle, die wir nicht nutzen können, weil die Bahn eben entsprechend von der Öffentlichkeit belegt sind. Und solche Dinge, wo man sich an Kopf fest ist, ja. Und manchmal dann in der Ferienzeit oder am Wochenende haben wir dann zwei bis drei Bahn in der Öffentlichkeit, wo dann ständig um ihn Opili-Bang kfern. Also, das kennt man ja, sollte aber nicht vermuten, dass es dann im Hochleistungsbereich auch noch der Fall ist. -Ja. -Ja. Also, das ist manchmal schon ein bisschen frustrierend. Und was ich daran, aber eine tolle Botschaft finde, ich hör auch oft ja, unsere Bedeigung sind so schlecht, ja, man halt es messet raus. Also, man kann auch Olympiasieger trainieren auf nicht so ganz so toll mit dir gewid. Gut, dann lasst uns mal vielleicht das Thema Training abschließen. Ich würde noch mal so ein ganz bisschen in eine andere Richtung mit dir wollen. Und zwar, du hast ja gerade die Weltmeisterschaften angesprochen und dass du dann in Australien warst. Ich stelle mir, ich war nun die Trainer bei Weisterschaften oder Olympischen spielen, nimm uns mal mit so ein bisschen in das Gefühlzleben von so einem Trainer bei solchen Ereignissen. Ich stelle mir das unglaublich schwierig vor, dass da manche richtig performen, ja, und man sich mit den total freuen kann. Und ein Rennen später kommt der nächste und performt überhaupt nicht. Wie geht das? Wie ist das? Ja, das ist emotional, schon eine ganz schöne Achterbahnfahrt manchmal. Und da muss man schon ein dickes Fell haben manchmal, weil man dann ja auch irgendwie für den Sportlater sein möchte, bei dem es nicht so gut geklappt hat. Und dann geht es, was man darum, was dann bei mir im Kopf losgeht, das würde ich gar nicht alles erzählen. Aber es geht ja erstmal darum, dem Sportler das Gefühl zu geben, dass er jetzt nicht versagt hat, eine Begründung vielleicht zu finden, eine Erklärung dafür zu finden, hat sich das vorher angedeutet, das könnte ja sein, in der Bewertung, oder war das jetzt vollkommen beraschend, so sind ja so Aspekte. Und hat er jetzt noch einen Start hinten drauf oder hat er keinen Start mehr, in welcher Richtung muss man da steuern? Und das sind ja so alles so die Größen, die man mit bedenken muss, wenn man dann auf den Sportler zugeht und den ersten Kontakt hat, wieder nach dem Rennen. Und das ist immer wieder unterschiedlich. Ja, es ist nicht einfach, das kann ich sagen. Und bei mir als Trainer, also bei mir bleiben dann immer so die Misse vollgehängen, weil ich mir dann da auch doch am meisten Gedanken mache, warum hat was nicht funktioniert oder hat das nicht geklappt. Und ja, da ärgere ich mich dann manchmal schon sehr. Ja, muss ich sagen, weil man geht ja in Sonne WM rein, mit einer gewissen Vorstellung, dann startet man so rein, dann kommen sie die ersten Rennen und dann merken wir ja, was geht und was nicht geht. Und diese Überlegenheit zum Beispiel jetzt in Singapur, im Freiwasserspim, das war nicht unbedingt zu erwarten. Ja, das war überhaupt nicht zu erwarten. Also das, das ich jetzt so mit so einer mega Sicherheit und so eine WM reingebe und sage, wir schlagen hier alle, das ist überhaupt kein Problem. Das wird nie passieren. Wenn dann mal so ein Rennen nicht klappt, so wie jetzt zum Beispiel bei Oliver, dann bei den 10 Kilometern sehr unglücklich vierter wird. Der eigentlich seinen zweiten Platz, so verschenkt hat. Das muss man ja erstmal verarbeiten. Oliver, der selber geholt hat bei den lübischen Spielen, wird dann vierter bei den WM-Astroschaffen. Das ist dann für den Sportlern sehr frustriert. Wenn er dann auch merkt, ich habe da ganz schön grob, Schnitzer gemacht. Ja, so und da musst du dem wieder klackring für das nächste Rennen und für das nächste Rennen und für das nächste Rennen. So und das ist dann harte Arbeit einfach. Das ist dann handwerk. Und mit totischem Muster arbeiten, aber natürlich auf vier Mentaren. Da stellen Sie mir ganz viele Anschlussfragen, ehrlich gesagt. Wie gehst du denn selbst mit Druck um? Mit Leistungsdruck. Also ich rund mal ein bisschen aus, woher die Frage auch ein bisschen kommt. Du hast jetzt gesagt, der Sport, das enttäuscht, ich nehme sehr stark wahr, dass man, also man investiert ja unglaublich viel als Sportler in so ein Ereignis. Wir müssen, glaube ich, niemandem erzählen, wie viel man trainieren muss im Schwimmen. Und was finde ich oftmals zu ein bisschen vergessen wird, ist die Seite des Trainers. Also ich finde es total logisch, dass auch du enttäuscht bist für den Sportler vielleicht, aber auch ein Stück weit für dich, weil du ja auch ganz viel weit steckst. Du hast ja gerade auch angesprochen in Australien, Thema Privatleben. Da hat der Trainer irgendwie ein gutes System gefunden, dass das Privatleben auch für einen Trainer gut funktioniert. Deswegen steckt ja einfach auch unglaublich viel von dir mit drin, in so Leistungen. Ja, genau. Aber das ist ja so ein Punkt, wo ich dann von den Sportlern erwarte, dass sie alltäglichen Mitarbeiter arbeiten. Ja, also wenn die von mir erwarten, dass ich viel in diese Sache investiere. Und man muss mehr investieren als nur seine vor zehn Stunden oder ich faszkani, Ich faszkasse mal in meinem Vertrag, aber das geht darüber natürlich immer hinaus. Aber dann erwarte ich halt von meinen Sport auch, dass sie sich zu dem Kommitten und sagen, "Ich geh das mit. Ich mache das Monitoring. Ich mache meine TDD, ich sehe zu, dass ich meinen Lifestyle an passere. Und wenn das nicht passiert, dann stell ich mir dann schon die Frage, was mache ich hier eigentlich. Und mit wem arbeite ich hier einig zusammen, lohnt sich das noch für mich. Weil lohnen ist in meiner Sicht, weil sie jetzt nicht weil ich da Vergelt bekomme oder sonst irgendwie was, sondern tatsächlich diese übermäßige Invest. Und in den Wettkämpfen ist es dann eher so eine Fehler suche, die dann eigentlich gleich startet. So warum hat was nicht geklappt? Haben wir methodisch was falsch gemacht, ist das jetzt ein mentales Problem, war das ein taktisches Problem. Weil, also bei uns ist es ja eigentlich auch nicht anders. Man macht eine Vorbereitung, ein Trainingslag, man sieht einige Sportler sehr gut perform, man sieht andere Sportler weniger, gut perform. Man geht in pre-camp, vorner Meisterschaft und dann fährt man zu der Meisterschaft hin, macht dann einen Einschmimmer, man kommt ja immer näher zum Wettkampf und bekommt einen Gefühl, für das was der Sportler kann oder was er nicht kann. Also so dass man dann auch vielleicht weniger überrascht wird am Ende und trotzdem stellen sich immer wieder Überraschung ein, was er das schöner im Sport ist. Und das ist ja auch so ein Faktor, der einfach so ein reizt immer wieder in diese Maschine reinzugehen und das wieder neu zu starten. Aber bis zuletzt weiß man eigentlich nicht, klappt es jetzt oder klappt es nicht? Das ist ja eine Frage gewesen. Ja. Also es ist relativ selten, dass ich da sitze und sicher bin. Und ich sah mal jetzt zum Beispiel in Paris, 400 Kroll, Nuckas, da war ich mega entspannt. Also das war schon im Vorlauf oder dann im Finale? Nur bei alles, eigentlich. Also, nee, da war ich wirklich entspannt, das berubrachte ich natürlich auch an mir und bin dann auch darüber überrascht, was dann da so passiert. Und da war ich ja ziemlich sicher, wo ich jetzt zum Beispiel bei der WM eben nicht sicher war, mit der es ausgeht aus verschiedenen Faktoren. Und dann, ja, dann, dann geht man natürlich mit einer anderen Emotion immer rein in den Sondrennen, auch als Trainer. Man geht auch mit einer anderen Emotion rein in eine Vorbereitung. Also, ich bin dann noch konzentriert, da weißt die in Sport dann noch mal darauf hin, auf dies, auf jenes, worauf erachensol, und solche Dinge. Damit auch ja nichts vergessen wird, dass wir diese, diese fehlerquellisch mal ausschließen können, dass wir ja irgendwas vergessen haben. Und ja, am Ende geht es dann auf oder nicht. Ja. Aber spannend, okay. Und was mich total aus Forschungs- sich interessieren würde, da kannst du es keine Antwort wahrscheinlich drauf geben, inwieweit das miteinander korreliert. Also die eigene Lockerheit des Trainers und die Lockerheit der Sportler. Ich glaube, das ist auch so ein Bereich in der Sportpsychologie, den man, ich weiß es nicht, ich habe jetzt keine Literatur-Schäsche betrieben, die man sich mal anschauen könnte. Also gerade bei Wettkämpfen. Ja, auch das glaube ich ist dann wieder individuell aus der Situation heraus, unterschiedlich, aber auch abhängig von der Persönlichkeiten der Sportler. Also wenn zum Beispiel ein Trainer eher entspannt und locker reingeht, dann könnte der Sport ja auch mein, okay, der Trainer ist sehr überhaupt nicht angespannt und hat überhaupt gar keinen Feeling dafür und es gar nicht dabei mit seiner Energie und so. Das könnte man ja auch negativ bewährt. Ausschwortet das. Stimmt. Ja. Und deshalb bist du man sicherlich den Persönlichkeitsfaktor des Athleten mit hinzuziehen in eine Betrachtung, was für eine Wirkung das denn am Ende hat. Und deshalb musst du als Trainer eigentlich auch immer eine andere Rolle spielen, je nachdem, welcher Sportler das ist. Beziehungsweise vielleicht auch manchmal, was für ein Wettkampf das ist. Also das ist so, ich glaube, da braucht es dann am Ende sehr viel Empathie für die Situation, für den Sportler, für den Moment einfach. Ja. Okay, ich bin gespannt. Danke für die Einblick. Wie stehst du denn, ich mach nochmal einen Themensprung, wie stehst du denn zu dem Thema Talent im Schwimmen? Braucht es Talent um rum anzukommen? Ja, also gewisse physiologische Voraussetzungen brauchen schon. Also, das ist ganz klar. Also eine gewisse Außdauerkapazität, gewisse Grundanbeweglichkeit, Ansportlichkeit, das muss vorhanden sein. Ansonsten kann man in einem Sport nicht bestehen. Und andere Frage ist natürlich, kämen wir mit einer Talentsichtung weiter, oder mit einer Talent aus Lesen oder so etwas. Braucht es sowas im deutschen Sport wieder? Was ist hier mal gab? Das ist eine andere Frage. Aber ansonsten natürlich, braucht es schon ein großes Talent. Du kannst nicht aus jedem Menschen ein Weltlassisch schwimmen machen. Okay, letzter Blog für mich sind die Fragen zum Thema Zukunft und Visionen. Wenn du die Entwicklungen im Hochleistensport der letzten Jahre anschaust, was stellt du fest, hat sich verändert? Und wohin glaubst du, geht die Entwicklungen? Ja, das kann ich überhaupt nicht einschätzen. Also ich sag mal, der Hochleistensport ist vielleicht im Moment weniger Technologie basiert, als man es vor 20 Jahren erwartet hätte. Würde ich jetzt mal so sagen. Also es bestehen eigentlich immer noch die gleichen Grundwerte, wie vor 20 Jahren. Und man kommt nicht darum, herum arbeiten zu müssen, mal erfolgreich zusammen. Und wir haben natürlich durch einige technologische Mittel, es geschafft, unsere Trainingsqualität zu verbessern. Und damit vielleicht auch eine Leistungsentwicklung im Niveau, der Weltrekorde und so weiter zu verbessern. Also nimm zum Beispiel die Erkenntnis, was für eine Herzfrequenz hat man beim Schwimmen. Was vorher schwer zu ermitteln war, technologisch zu lösen und jetzt sehr einfach. Man hat immer mit dem Nachbelastungspuls gearbeitet, nach Serien. Jetzt hat man ein Live-Monitoring, ohne Probleme. Und da hat man natürlich Möglichkeiten jetzt viel besser zu steuern, als es vor wenigen Jahren noch der Fall war. Das bringt schon wieder ein Erwirkungsschritt. Was jetzt der Bereich KI mit uns anstellt und welchen Einfluss der in der Methodik hat und in der Trininsteuerung oder Trinigsplanerstellung, das kann ich überhaupt nicht abschätzen. Also es gibt da verschiedene Möglichkeiten, es gibt ja auch die Möglichkeit, tatsächlich sich Pläne anfertigen zu lassen. Aber KI lebt ja auch immer davon, dass man diese vorher füttert mit den Material. Und da sage ich mal, ist wahrscheinlich die kurze Moment, dass es noch nicht so viel Material gibt, was eingegeben wurde. Und am Ende bin ich davon überzeugt, dass die KI, die ganze Parameter, die es so gibt, nicht so gut erfassen kann, interpretieren kann, wie es ein Mensch Trainer schaffen könnte. Und deshalb bin ich auch erstmal beruhigt, dass ich nicht so schnell ersetzt werden kann. Jetzt sage ich mal so, Lapida. Aber sicherlich kann der KI uns helfen zum Beispiel in der Analyse unserer ganzen Daten, die wir haben. Was auch wieder ein Fortschritt wäre. Das heißt, wir haben ja unfassbar viele Daten mittlerweile mit Laktatwerten, Herzfrequenzwerten, Monitoringwerten, Zeiten von Diagnostik, Zeiten von Training-Sets und so weiter und so weiter. Und diese Analyse objekt ja auch dem Trainermoment. Und das ist alles schwer zu fassen und zusammenzufassen. Und dann tatsächlich ein Korrekt auch zu analysieren. Und in dem Bereich, Analysebereich, Datenanalyse kann es KI sicherlich be hilflich sein. Weil wir im Schwimmen eben nicht das Geld haben, wie zum Beispiel die Teams in der Premiere, die zwei bis drei Datenanalysten handhaben. Das wird im Schwimmen nie der Fall sein, als es sich in Deutschland ist. Und das könnte eine KI zum Beispiel lösen und es weiter in Wicke. Ja, ich bin sicher. Und auch Feedback oder so blinde Flecken mal zu identifizieren. Genau. Speicher oder ich weiße dir meine Trainingsplanung oder so mal ein. Kuck mal drüber und stell mir mal dazu Fragen. Und allein dadurch komme ich ja vielleicht auch nochmal auf einen Punkt. Ach stimmt. Die KI fragt vielleicht nach Arme und ich komm dann da drauf, er stimmt ja vielleicht im Moment zu wenig Arme. Genau richtig. Das wäre zum Beispiel hilfreich für mich. Ja. Ich frag auch so ein bisschen deshalb, weil es gibt ja diese Davey-Studie Spitzen-Sport. Du kennst du wahrscheinlich oder? Die Zukunft des deutschen Spitzen-Sports im Jahr 2040 heißt die. Hast du die durchgeschaut? Hab ich nicht durch gelesen. Okay. Also die ist relativ düster. Ich will jetzt mal so formulieren, die prognostiziert da ja nicht ganz so vielversprechende Sachen. Die schätzen dann auch ein, wie wahrscheinlich ist das und so weiter. Also staatliche Förderung ist dann Thema also finanzielle Investitionen. Wie wird es eher an sich entwickeln und so weiter und so fort? Ja, wie was denkst du? Wie sieht der deutsche Schwünnsport da aus? Besser mal mal Beste fahrte. Bei Bewegung wird ja immer ein Teil des Menschen bleiben. Also egal wann. Und dann ist ja die Frage, wie wird der Mensch das machen? Wird dann eine Maschine haben zu Hause, mit der er trainiert oder wie auch immer. Aber das Silimentwasser, also das Schwimmen selbst, wird ja immer was sein, was in einem Pool stattfinden muss. Und ja vielleicht auch von außen begleitet werden muss oder, wenn das nur ein Video- und Analysis-System ist mit Bilderkennung. Ich weiß es nicht, das ist ja alles sehr positiv. Aber ich denke, dieser Bereich wird bestand haben über Jahrzehnte. Und da habe ich eigentlich keinerlei Sorgen. Und wir haben so viele Sportarten, die mit Wasser verbunden sind. Und da wird Schwimmen immer noch Rolle spielen. Sportan hast du gerade angesprochen. Das hatte ich vorhin in der Trainingsblock, nicht gefragt, aber ich frage es jetzt nochmal. Gibt es eigentlich noch mal einen anderen? auch andere Sportarten, wo du aus denen du viel mitgenommen hast, du hast ja erzählt, dass du auch aus anderen Sportarten kommst, eine andere, eine andere Trainerausbildung auch genossen hast. Genau, würdest du, hast du aus anderen Sportarten spannende Erkenntnisse mitgenommen für dich als Schwimmtrainer? Ja, natürlich. Also ich arbeite auch mit Träerleden zusammen. Also jetzt zum Beispiel auch mit der Lisa Touch, die gerade der Weltmeisterin geworden ist im Trierplan. Und da bin ich natürlich auch auf Trainerkollegen, Legendeer, Trainerkollegen, muss man sagen gestoßen wie Dan Lohrang oder Olaf Bu und von denen lerne ich immer wieder, muss ich sagen. Also wenn man sich so unterhält und austauscht und das ist immer unwahrscheinlich, also man führt nur kurz zu Gespräche, aber man nimmt eigentlich immer wieder was mit und das sind Sachen, die dann auch im meinem Denken über Training, Trainingsphilosophie immer wieder einclampfinden und fasziniert mit Aufnehmer. Also wichtiger Austausch, wieder meiner Trainerausbildung, an der Trainerakademie in Köln war das eigentlich auch der wichtigste Part immer wieder der Austausch mit anderen Sportarten. Also was machen die nordischen Kombinierer im Krafttraining damit die Sportler hoch springen können und dann aber auch noch lange laufen können? Also diese Kombination, was wir ja auch im Schwimm haben, wir haben den Startsprung und müssen dann aber auch schwimmen und die nordischen Kombinierer machen das sehr sehr erfolgreich in Deutschland. Also wie kann man zum Beispiel das perilisieren oder was machen die überhaupt im Spunkrafttraining, dass die so wahnsinnig hoch springen, aber eben nicht im oberstenkommusgeland, nach einem Meter Umfang hatte. Also das sind dann schon interessante Sachen, die von dem wir gut lang können. Nämlich mal mit, man könnte man Trainer von den nordischen Kombinierer an Einland für eine Trainerfahrtbildung. Super Idee. Okay, letzte Frage von meiner Seite, wenn du drei Dinge im deutschen Schwimmensport ändern könntest, welche wären das? Also die Frage, auf die Frage jetzt für mich vorbereitet müssen, aber ich habe Tage für. Das wird jetzt systemkritisch wahrscheinlich. Also ich gebe dir mal vielleicht eine kleine Brücke. In dieser Davy-Studie wird zum Beispiel darüber diskutiert, du hast ja den Trierdlon auch angesprochen, der Trierdlon würde ich sagen ist schon deutlich stärker dabei, so privat wirtschaftliche Unternehmen mit rein zu holen im Sponsoring oder auch in Ratsport wird es sehr viel gemacht. Und da ist zum Beispiel so ein Punkt im Jahr 2040 ist es privatwirtschaftlich und daneben möglich in deutsche Spitzenverbände zu investieren und in dieser Studie wird das angenommen als vielleicht, also die Antrittswahrscheinlichkeit, als vielleicht und dann nochmal Auswirkungen und Wünschbarkeit eher so im mittleren Bereich. Also so was zum Beispiel, wer das zum Beispiel ein Punkt, wo man sagen könnte, das wäre doch total super, wenn man sich dafür öffnet. Also Schwimm ist ja ein Amateur-Sport, so kann man das sagen, wir sind also abhängig von Bundesmitteln. Das heißt am Ende von Steuermitteln, die in irgendeiner Weise uns zugeordnet werden mit was vor allem System auch immer. Also ob wir POTAS haben oder ob es nur abhängig ist von Medaillen, also da weiß man ja auch nie, wie sich das so weiterentwickelt. Aber diese Abhängigkeit von diesem Bundesmitteln, das wäre natürlich schön, wenn man das möglichst reduzieren könnte. Wie auch immer, entweder man ist halt verwandt so stark, dass man auf eigene Füße kommt, zum Beispiel, weil man das Schwimmlärm nutzt, also Schwimmschulen aufbaut und da irgendwie partizipiert als Verband, um einen Geld zu kommen. Oder man schafft ein besonderes Bildungsangebot oder man schafft irgendwie Betriebssportmöglichkeiten oder man kauft als Verband ein Hotel, das man bewirtschaftet und dadurch hat man regelmäßig einnehmen. Das machen andere Verbände in Deutschland. Genau, das machen wir in der Verwendung. Und diese Unabhängigkeit, glaube ich, die muss man erreichen. Damit man wirklich eine Basis hat, mit der man auch tatsächlich kalkulieren kann und die Bundesmittel kommen nur oben drauf. Das wäre ja eine Wunschvorstellung, ab dem Punkt könnte man tatsächlich viel, viel professioneller arbeiten. Dass du dir über sowas gedanken machst, ich finde das komponderbar raus in einem anderen Podcast mit dir, in dem Interiode, dass du mit Jens Weinreich geführt hast. Das würde ich auch mal verlinken hier und drunter. Das fand ich total spannend. Und ja, dann formuliere ich die Frage nochmal anders, Bernd. Uns hören ja viele Trainerinnen und Trainer zu im Nachwuchsport. Was würdest du denen einfach mit auf den Weg gehen? Was würdest du dir wünschen? Was da vielleicht anders gemacht wird im Nachwuchsbereich? Ja, da würde ich mir wirklich wünschen, dass noch konsequenter einfach der Gedanke verfolgt wird. Ich baue die Sportler auf für deren eventuelle langfristige sportliche Kalagere. So, das müsste der Grundsatz sein und nicht, weil der Sportler am übernächsten Wochenende ein Bedkampf hat, wo er eine ganz tolle Zeit spüren muss. Also diese Langfristigkeit mir am Kopf behalten, Grundlagen vermitteln, die nachher im Spitzenbereich elementase, die man dann aber kaum noch erarbeiten kann. Und das klappt halt in unserem System, so wie wir es haben, nicht so gut. Wir haben eigentlich, sage ich mal, auf jedem Levelverein, Stützpunkte und so weiter, die eigentlich jeder so seine Aufgaben hat und verfolgen sollte. Aber viele springen über diese Aufgaben und über diese Ziele hinweg und setzen sich doch immer höher im Haar stehe. Und diese Maßstäbe sollen nicht so hoch sein. Das würde der Entwicklung des Kindes helfen und des jungen Sportners. Und das würde auch helfen, dass wir in systematischen Aufbau in Deutschland schaffen. Ich finde das scheitert immer wieder so eine Grundkonzeption oder Grundvorstellung, die in Deutschland fehlt, wie das Kind sich entwickeln soll im Sport in Deutschland. Also zum Beispiel die Inhalte, die im Schu-Sport eigentlich vermittelt werden sollten. Wie Koordinative Fähigkeiten oder so was. Und diese Bereiche werden einfach nicht wahrgenommen und diese Bereiche sind einfach wichtig für den Top-Sport am Ende. Und wenn wir da besser arbeiten würden, glaube ich hätten wir in jeder Sportart, die Möglichkeit noch größerer Folge zu ringen. Weil wir doch schon ein sehr gutes Ausbildungsniveau haben von vielen Trainern, sage ich mal, im Vergleich zum Weltstandard. Wir haben sicherlich nicht mehr die Breite, das ist sehr schade, das müssen wir wieder aufbessern. Aber wir haben eine gute Grundausbildung, sage ich mal, die im Weltmarstab dann doch auch aufmals ausreicht, um den Hosen-Ebo zu erreichen. Ja und kurzfristige Ziele vermeiden und immer langfristig denken, dann eben auch erkennen, wenn ein Sport, das sich eigene den nächsten Schritt zu machen. Das wäre ein wichtiger Punkt. Also gibt ja immer wieder so die Vorstellung, ich bin eine einzige, der das Kind weiterentwickeln kann. Nur bei mir wird das Kind besser und man vergisst aber eigentlich, dass das Kind vor nämlich besser wird, weil es wächst. Also die ganz normale biologische Entwicklung trägt eigentlich dazu bei, dass die ersten Leistungsentwicklung im Sport stattfinden. Ja und nicht das eigentliche Training. Da geht das darum, tatsächlich Fertigkeiten zu vermitteln, damit das Kind dann auch begleitet, besser wird. Und dann eben nicht den Punkt verpassen, wo das Kind an den nächsten Schritt machen muss, eigentlich zu einem neue Level aufzubrechen. Was auch immer, das heißt, ob es zu einem Landestützpunkt geht, zu einem Bundesstützpunkt geht, zu einem größeren Verein an einem Regionaltrainingskonzept teilnehmen oder was auch immer, da gibt es ja je nach dem, nach Region unterschiedliche Projekte und Möglichkeiten. Und und diese Schritt sollte dann halt nicht verbist werden. Und ich würde man noch dazu legen, nicht nur Rechts-Zeitik, sondern auch nicht zu früh. Was wir nämlich auch in uns den Interviews geführt, mit ehemaligen Leistungsschwimmen, einfach rausgehört haben, ist bei manchen kam der Schritt auch zu früh, raus zu außen gewohnt, umfällt, wo dann eigentlich noch Entwicklung auch möglich gewesen wäre. Also ich finde es ist auch super schwierig. Und das ist ein Riesenfeld, wenn du sagst, viele haben den Langfristigen blick nicht, ja. Ich glaube, das mag vielleicht das eine Problem sein, das andere ist, dass dann ja teilweise an den Erfolgen in jungen Jahren die eigentlich stelle hängt. Und auch die Wertschätzung vielleicht auch ein Stück weit fehlt. Also deswegen gefällt mir zum Beispiel auch das Prinzip, was sie an Sachsen annalt, dass man daran partizipiert, wenn ein junger Sportler bei mir trainiert hat und später erfolgreich wird, dann partizipierig als Trainer. Genau, man möchte es. Das sind total simples, aber ich glaube, oder ein kleines Puzzlestück, was dazu führen könnte oder dazu beitragen könnte, dass man in Langfristigen blick mehr hat. Ganz bestimmt, richtig. Ja, da hast du recht, also zu früh gibt es auch definitiv. Also man muss das wirklich individuell noch abschätzen, ob es der richtige Moment ist oder nicht. Bernd, gibt es eine Frage, die ich dir noch hätte stellen, sollen, die du gerne beantwortet hätte. Nee, momentnlich. Dadurch bin ich mich ganz herzlich, dass du dir wirklich so viel Zeit genommen hast. Und ja, ich laden nur alle ein, meldet euch, gibt Feedback und wenn ihr noch die eine oder andere Frage an Bernd habt, schickt mir die gerne, vielleicht krieg ich ihn auch noch ein drittes Mal vor's Mikro, so ähnlich habe ich es gemacht, Bernd bei Alex. Sehr gesagt haben, wenn viele Fragen kommen, dann laden wir dich noch mal ein. So würde es bei dir auch Hand haben wollen. Und jetzt aber erst mal viel, viel, viel Dank für deine Zeit. Sehr gern. Bedankt mich auch. Dann, tschüss und auf Wiedersehen. Macht's gut. Tschüss. Tschüss. Bis zur nächsten Folge bei Big Cool Theory. * Musik * [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bernd Berkhahn, a successful German swimming coach, discusses training methods for Olympic athletes, emphasizing the importance of technique and a polarized training approach.
  2. Leg work (kicking) makes up 15-20% of training volume early in the season, but is increasingly shifted to unspecific forms like cycling to balance arm work.
  3. Paddles are rarely used, especially for strength endurance; they are more for technique variation (e.g., lengthening strokes), and are deemed unnecessary for youth swimmers.
  4. Training tools like fins and snorkels are used frequently
  5. Heart rate monitoring via Polar sensors is used in real-time and post-training to adjust intensity, with a focus on avoiding over- or under-training.
  6. Berkhahn experimented with polarized training (mostly low intensity plus high intensity) but found it limited for swimming, leading to a hybrid approach that includes threshold (Zone 2) work, especially for female athletes.
  7. Training sessions are flexible rather than rigidly structured; a great session occurred recently when he adjusted plans based on athlete readiness, showing the value of adaptability.
  8. Facility constraints in Magdeburg (only three lanes for 15 athletes, shared with public and other sports) are frustrating, but he notes that Olympic success is still possible under such conditions.

Summary:

In this podcast episode, coach Bernd Berkhahn shares insights into his training philosophy for elite swimmers, drawing on his experience with Olympic athletes. He emphasizes technique as a core component, with about 20% of training focused on technical drills, often tailored to individual deficits. Leg work is significant, comprising 15-20% of training volume early in the season, but he has moved some kicking to cycling to address neglected arm work.

Berkhahn is skeptical of paddles, using them rarely for strength endurance; instead, he prefers body-based tools like fists for technique and only uses paddles for specific variations, such as lengthening strokes, and considers them unnecessary for youth swimmers. Fins and snorkels are more common, aiding in dolphin kick development and technique refinement. He employs Polar heart rate sensors for real-time monitoring and post-session analysis to fine-tune intensity.

Notably, Berkhahn tested a polarized training model (low and high intensity only) but found it suboptimal for swimming, leading him to integrate threshold work, with observations that female athletes may need more of this middle zone. He values flexibility in session planning, citing a recent successful session where he adapted based on athlete readiness. Finally, he discusses challenging training conditions—three lanes for 15 athletes in a public pool—yet stresses that world-class results remain achievable despite such limitations.

FAQs

It is a podcast focused on swimming, science, and training methodologies, featuring discussions with coaches and experts.

Bern Berkahn is one of the most successful coaches in Germany, having trained Olympic athletes and won medals including Olympic gold.

At the start of the season, kicking can make up 15-20% of the training volume, though it may be shifted to unspecific work like cycling.

No, he believes paddles are unnecessary for youth swimmers and suggests focusing on technique development with other tools like fists or bands.

Each athlete wears a small Polar sensor under their cap, providing real-time heart rate data on a screen and allowing post-training analysis to monitor intensity and quality.

He experimented with polarized training but found it only partially effective for swimming, so he now integrates threshold training (Zone 2) at certain times of the season.

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