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Folge 253 - Erneuerbare Energien

14m 29s

Folge 253 - Erneuerbare Energien

In dieser Podcast-Folge wird das Thema erneuerbare Energien in Deutschland ausführlich erklärt. Zunächst wird der Begriff definiert: Erneuerbare Energien sind Quellen wie Sonne und Wind, die sich ständig erneuern und im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas kein oder nur wenig CO₂ ausstoßen. Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2045 komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Aktuell stammen bereits über die Hälfte des Stroms (54,5 %) aus erneuerbaren Quellen. Die Windenergie ist mit 34,1 % die wichtigste Säule, gefolgt von Solarenergie (9,2 %), Biomasse (7,5 %) und Wasserkraft (2,4 %). Fossile Energieträger wie Erdgas und Kohle spielen aber noch eine bedeutende Rolle. Der Ausbau der erneuerbaren Energien steht vor Herausforderungen: Die Speicherung von Strom bei schwankender Wind- und Sonneneinstrahlung sowie der Transport des im Norden erzeugten Windstroms in den Süden erfordern ein modernes Stromnetz und bessere Speichertechnologien. Der Podcast endet mit einem Hinweis auf das Sprachlernprogramm Lingoda, das im Mai einen Rabatt von bis zu 40 % im Flex-Programm anbietet.

Transcription

1660 Words, 10494 Characters

German
Folge 253. Erneuerbare Energien in Deutschland. Hallo, Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von 14 Minuten. Ich hoffe, dass es euch gut geht. Heute möchte ich über ein Thema sprechen, dass sich viele von euch gewünscht haben. Es ist ein sehr aktuelles Thema vor allem in der deutschen Politik. Es geht heute um erneuerbare Energien in dieser Folge. Also zum Beispiel um Solarenergie oder um Windenergie. Heute geht es also ganz viel um Energie in dieser Episode. In dieser Episode werde ich euch außerdem noch etwas über Lingoda erzählen. Das ist eine Online-Sprachschule. Da gibt es im Mai einen ganz tollen Rabatt im Flexprogramm. Dazu aber später mehr. Seid ihr bereit? Dann geht es jetzt los. Bevor ich über erneuerbare Energien in Deutschland spreche, muss ich vielleicht erst mal erklären, was das überhaupt heißt. Was sind erneuerbare Energien? Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich immer wieder neu bilden oder die praktisch unendlich vorhanden sind. Es gibt sie unendlich. Das Gegenteil zu den erneuerbaren Energien sind die fossilen Energieträger. Das sind zum Beispiel Öl oder Gas. Öl oder Gas wird auch heute noch in Deutschland genutzt. Aber wir wissen, irgendwann gibt es auf der Erde kein Öl mehr und kein Gas mehr. Diese Formen der Energie sind also nicht erneuerbar. Erneuerbare Energien funktionieren anders. Die Sonne scheint jeden Tag. Das wird sie auch noch sehr lange tun. Oder der Wind. Der Wind weht auch fast immer. Und dieses Phänomen wird nicht einfach aufführen. In Deutschland werden die erneuerbaren Energien im Moment ausgebaut. Deutschland versucht Schritt für Schritt immer mehr erneuerbare Energien zu nutzen. Warum? Denn einen Grund habe ich schon gesagt. Öl und Gas zum Beispiel gibt es nicht für immer. Aber es gibt noch einen zweiten wichtigen Grund. Und zwar die Umweltperspektive. Forst sie die Energie sind schlecht für das Klima. Wenn wir Kohle, Gas oder Öl verbreiten, entsteht CO2. Kohlenstoff dioxid. Erneuerbare Energien produzieren kein oder sehr wenig CO2 und sind deswegen viel besser für das Klima. Bevor ich euch die einzelnen Arten von erneuerbarer Energien Deutschland vorstelle, möchte ich euch erst einmal erzählen, wie im Moment der Strommix in Deutschland aussieht. Also, das heißt, wie viel Prozent des Stroms, kommen zum Beispiel aus der Kohlekraft, wie viel Prozent aus der Windenergie und so weiter. Und bevor ich euch da die konkreten Zahlen nenne, erst einmal ein wenig Geschichte. Es ist nämlich noch gar nicht so lange her, da hatten wir in Deutschland fast keine erneuerbaren Energien. Im Jahr 2000 kam fast der ganze Strom aus Atomkraftwerken, aus Kernkraftwerken und aus Kohlekraftwerken. Dann gab es in der Politik aber große Debatten, große Diskussionen. Der Klimawandel ist heute ein großes Thema. Ein großes Thema ist aber auch, dass Deutschland unabhängig sein möchte, von anderen Ländern, die viel Öl oder Gas haben. Und was ist mit der Atomkraft? Ja, das ist so ein bisschen ein extra Thema. Bei der Produktion von Atomkraft wird kein CO2 produziert. Aber trotzdem gibt es in Deutschland heute keine Atomkraft mehr. Warum? Ganz viele Menschen in Deutschland finden das Atomkraft nicht sicher ist. Deswegen hat die Politik vor ein paar Jahren entschieden, dass Deutschland keine Atomkraft mehr nutzen möchte. Aber das ist vielleicht ein Thema für eine extra Episode. Ja, heute ist das große Ziel bis 2045. Möchte Deutschland nur noch erneuerbare Energien nutzen. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel, ein sehr hohes Ziel. Wie weit ist Deutschland denn jetzt aktuell noch von diesem Ziel entfernt? Na ja, bei 100 Prozent ist Deutschland noch lange nicht. Aber es sieht auch nicht ganz schlecht aus, denke ich. Deutschland befindet sich auf dem Weg. Anfang 2026 kamen 54,5 Prozent des Stromes in Deutschland aus erneuerbaren Energien, also mehr als die Hälfte. So und jetzt gucken wir uns die konkreten Zahlen an, wie sie der Stromix aus. Die Nummer eins in Deutschland ist mittlerweile die Windenergie. 34,1 Prozent werden durch Windenergie hergestellt. Die Windenergie wird hauptsächlich mit großen Windrädern hergestellt. Gerade in Norddeutschland findet ihr diese Windräder sehr oft. Auf Platz 2 und 3 finden wir dann noch fossile Energieträger. Erdgas und Kohlegas sind 18 Prozent. Braun Kohle 16,1 Prozent. Dann haben wir die Solarenergie mit 9,2 Prozent. Steinkohle mit 8,6 Prozent, auch fossil, Biomasse 7,5 Prozent und Wasserkraft 2,4 Prozent. So und jetzt möchte ich euch noch ein wenig mehr erzählen über einzelne erneuerbare Energien. Fangen wir an mit der Windenergie, mit der Windkraft. Windenergie ist heute die Nummer eins, aber wie produziert man Windenergie? Was habe ich eben schon erwähnt mit Windrädern? Die werden auch Windkraftanlagen genannt. Die haben drei Flügel und die drehen sich, wenn es Wind gibt. Die Drehbewegung wird dann von einem Generator in Strom umgewandelt. Hier stärker der Wind ist, desto mehr Strom wird produziert. Bei den Windkraftanlagen, bei den Windrädern, gibt es zwei große Gruppen. Es gibt Enshore und Offshore. Das sind englische Wörter. Enshorewindkraft bedeutet, die Windräder sind auf dem Land. Diese Windräder gibt es meistens dort, wo es verlach ist, wo es nicht so viele Berge gibt, vor allem in Norddeutschland, weil dort der meiste Wind weht. Und da gibt es die Offshorewindkraft. Das bedeutet, die Windräder stehen im Meer. Im Wasser in Deutschland haben wir die Nordsee und die Ostsee. Dort findet ihr viele, viele Windräder. Warum? Da gibt es viel, viel Wind. Bevor es weitergeht, möchte ich euch noch von einer anderen tollen Sache erzählen. Und zwar von Lingoda. Lingoda ist eine Online-Sprachschule. Dort könnt ihr eurer Deutsch verbessern. Vor allem das Sprechen. Ihr könnt dort mit realen Personen sprechen, mit gut ausgebildeten Lehrern. Die Gruppen, in denen ihr lernt sind klein, es gibt maximal fünf Personen in einer Gruppe. Alles ist super flexibel auf Lingoda. Ihr könnt den Unterricht so planen, wie ihr das möchtet. Und bevor ihr euch entscheidet, gibt es sogar eine sieben Tege geprobe Phase. Im Mai gibt es bei Lingoda einen speziellen Rabat. Beim Lingoda-Flex-Programm könnt ihr bis zu 40 Prozent sparen. Wichtig ist, um diesen Rabat zu bekommen, müsst ihr auf den linken der Beschreibung klicken und unseren Code von 14 Minuten nutzen. Der Code lautet 14 MIN40. Den Code findet ihr aber noch mal in der Beschreibung natürlich. Und ganz wichtig, den Rabat gibt es nur bis zum 26. Mai. Also beieilt euch, sichert euch den Rabat und los geht's. Wenn ihr besser Deutsch sprechen wollt, dann müsst ihr sprechen. Und auf Lingoda findet ihr die optimalen Bedingung dafür. Aber jetzt zurück zum Thema. Aber kommen wir zu einer anderen Art der Solarenergie. Wie funktioniert Solarenergie? Das Sonnenlicht besteht aus kleinen Energieteilchen. Die werden auch Fotoen genannt. Und wenn diese Fotoen auf eine Solarzelle treffen, werden Elektronen bewegt. Und dann wird Strom produziert. Diese Solarzellen baut man normalerweise zu Photovoltaik Modulen zusammen. Die können. kleiner sein, man kann das zum Beispiel auf seinem Haus oder auf seiner Garage anbringen, dort drauf bauen. Es gibt aber auch ganz ganz große Solarfelder, die riesengroß sind und dann natürlich auch viel viel mehr Strom produzieren. Wichtig bei der Solar-Energie, ihr kennt Deutschland, hier scheint nicht immer die Sonne, ne? Also gerade im Winter wird natürlich nicht so viel Solarstrom produziert. Im ersten Quartal 2026 gab es nur 9,2% Solarstrom. Im Sommer kann der Solarstromanteil dann aber bei über 25% liegen. Und jetzt möchte ich noch zu einer letzten Form der erneuerbaren Energie kommen, die ich euch im Detail vorstellen möchte. Die Wasserkraft, die Wasserkraft ist sehr, sehr interessant. Warum? Die ist schon ziemlich alt, schon vor 100 und von Jahren haben Menschen Wasser genutzt, um etwas zu produzieren. Ihr kennt bestimmt Mühlen, oder? Ja, heute nutzt man die Wasserkraft um Strom zu produzieren. Wie funktioniert Wasserkraft? Das Prinzip ist relativ einfach. Man hat fließendes Wasser, Wasser das fließt oder fallen des Wasser, Wasser das fällt. Und das hat kinetische Energie. Diese Energie dreht dann eine Torbine. Diese Torbine ist an ein Generator angeschlossen und der Generator produziert dann Strom. In Deutschland gibt es nicht so ein paar viel Wasserkraft. Die Bedingungen in Deutschland sind nicht so optimal dafür. In den Alpen, also ganz im Süden von Deutschland, hat man optimale Bedingungen. Insgesamt sind aber nur 2,4% des Strommixes in Deutschland aus Wasserkraft. So und jetzt möchte ich nochmal allgemein über herausforderungen sprechen in diesem Bereich und wie es vielleicht in Deutschland mit den erneuerbaren Energien weitergeht. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist nicht einfach. Das ist wirklich eine Herausforderung. Warum? Ein Problem ist zum Beispiel die Speicherung. Wind gibt es nicht immer, Sonnenschein gibt es nicht immer oder es gibt zu viel Wind oder zu viel Sonnenschein und das Stromnetz ist zu voll mit Strom. Das ist ein Problem und deswegen braucht man Speicher. Man muss den Strom nämlich speichern. Es gibt schon Speicher. Die sind noch nicht perfekt. Da passiert noch ganz viel und es ist weiterhin eine große Herausforderung. Diese Speicher, diese Speichertechnologien in Deutschland weiter zu optimieren und auszubauen. Eine weitere Herausforderung ist das Stromnetz. Der meiste Strom wird im Norden produziert. Da gibt es ganz viel Wind. Aber der meiste Strom wird im Süden verbraucht. Warum dort ist die meiste Industrie? Der Strom muss also vom Norden in den Süden kommen. Dafür braucht man ein gutes Stromnetz. Man braucht gute Leitungen, die vom Norden in den Süden gehen. Da wird im Moment ganz viel gemacht. Da wird gebaut, aber man ist noch nicht am Ende. Es bleibt auch immer noch eine Aufgabe und eine Herausforderung. Erzählt doch mal was, denkt ihr über erneuerbare Energien. Schreibt uns gerne einen Kommentar. Auf jeden Fall bedanke ich mich fürs Zuschauen oder zuhören. Für diese Folge gibt es natürlich auch ein Transkript. Das Transkript findet ihr wie immer auf www.14min.de und wenn euch der Podcast gefällt, könnt ihr uns auch gerne unterstützen. Das geht auf Patreon. Da könnt ihr Premium mitglied werden. Premium mitglied könnt ihr aber auf YouTube, Spotify oder Apple werden. Ein großer Vorteil ist dann auch. Hier könnt alle Premium-App-Hisoren hören. Und ja, noch mehr Deutsch lernen. Klingt gut, oder? Also vielen Dank. Bis bald. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich ständig neu bilden (z. B. Sonne, Wind) und im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas nahezu unerschöpflich und klimafreundlicher sind.
  2. Deutschland hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2045 vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen; Anfang 2026 stammen bereits 54,5 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen.
  3. Windenergie ist mit 34,1 % die wichtigste erneuerbare Energiequelle, gefolgt von Solarenergie (9,2 %), Biomasse (7,5 %) und Wasserkraft (2,4 %).
  4. Große Herausforderungen sind die Speicherung von Energie (z. B. bei Windflaute oder Dunkelheit) sowie der Ausbau des Stromnetzes, um den im Norden produzierten Windstrom in den Süden zu transportieren.
  5. Der Podcast wirbt für das Online-Sprachprogramm Lingoda, das im Mai einen Rabatt von bis zu 40 % im Flex-Programm anbietet (Code: 14MIN40, gültig bis 2
  6. Mai).

Summary:

In dieser Podcast-Folge wird das Thema erneuerbare Energien in Deutschland ausführlich erklärt. Zunächst wird der Begriff definiert: Erneuerbare Energien sind Quellen wie Sonne und Wind, die sich ständig erneuern und im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas kein oder nur wenig CO₂ ausstoßen. Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2045 komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen.

Aktuell stammen bereits über die Hälfte des Stroms (54,5 %) aus erneuerbaren Quellen. Die Windenergie ist mit 34,1 % die wichtigste Säule, gefolgt von Solarenergie (9,2 %), Biomasse (7,5 %) und Wasserkraft (2,4 %). Fossile Energieträger wie Erdgas und Kohle spielen aber noch eine bedeutende Rolle.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien steht vor Herausforderungen: Die Speicherung von Strom bei schwankender Wind- und Sonneneinstrahlung sowie der Transport des im Norden erzeugten Windstroms in den Süden erfordern ein modernes Stromnetz und bessere Speichertechnologien. Der Podcast endet mit einem Hinweis auf das Sprachlernprogramm Lingoda, das im Mai einen Rabatt von bis zu 40 % im Flex-Programm anbietet.

FAQs

Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich immer wieder neu bilden oder praktisch unendlich vorhanden sind, wie Sonne oder Wind. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas produzieren sie kaum CO₂.

Anfang 2026 stammten 54,5 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien. Das ist mehr als die Hälfte.

Windenergie ist mit 34,1 Prozent die Nummer eins im deutschen Strommix. Sie wird hauptsächlich mit Windrädern an Land (Onshore) oder im Meer (Offshore) erzeugt.

Sonnenlicht besteht aus Photonen, die auf Solarzellen treffen und Elektronen bewegen, wodurch Strom entsteht. Solarzellen werden zu Photovoltaik-Modulen zusammengebaut, die auf Dächern oder großen Feldern installiert werden.

Wasserkraft macht nur 2,4 Prozent des Strommixes aus, weil die geografischen Bedingungen in Deutschland nicht optimal sind. Nur in den Alpen im Süden gibt es gute Voraussetzungen.

Zwei große Herausforderungen sind die Speicherung von Strom, da Wind und Sonne nicht konstant sind, und der Ausbau des Stromnetzes, um Windstrom aus dem Norden in den Süden zu transportieren.

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