Go back

Folge 2 − Dr. Christian Fehske | Rathausapotheke Hagen

65m 39s

Folge 2 −  Dr. Christian Fehske | Rathausapotheke Hagen

Der Podcast mit Dr. Christian Feske beleuchtet den Wandel der Apotheke von der traditionellen „Heimatfilm“-Vorstellung hin zu einem modernen Gesundheitsdienstleister. Feske führt eine große öffentliche Apotheke in Hagen mit über 70 Mitarbeitern, die täglich rund 1.000 Gäste versorgt. Er betont, dass die Apotheke weit mehr als nur Medikamentenabgabe ist: Sie stellt individuelle Rezepturen her, insbesondere für Kinder und Palliativpatienten, liefert temperatursensible Arzneimittel per Botendienst noch am selben Tag aus und entlastet Pflegeheime durch Blisterung. Der wichtigste Hebel für die Zukunft des Apothekenwesens sei die dringend notwendige Dynamisierung des Honorars, das seit zehn Jahren nicht angepasst wurde – ein langsames Aushungern der Vor-Ort-Versorgung. Feske stellt klar, dass Versandapotheken in puncto Schnelligkeit, Beratung und Sicherheit (etwa bei Hitzeschutz im Sommer) nicht mit der Vor-Ort-Apotheke mithalten können. Er beschreibt die Doppelrolle des Apothekers als Einzelhändler und Heilberufler, der aktuell nicht in die Therapie eingreifen darf, aber Ärzte und Patienten berät – etwa bei Lieferengpässen oder saisonalen Anpassungen der Blutdrucktherapie. Als zukunftsweisende Leistung nennt er die pharmazeutischen Dienstleistungen, insbesondere die Medikationsanalyse, die die Therapietreue der Patienten steigert und Wechselwirkungen verhindert. Die Apotheke der Zukunft sieht Feske als systemrelevanten Anker für Patientensicherheit und als mutige Gestalterin im Gesundheitswesen.

Transcription

10261 Words, 66277 Characters

German
* Musik * Eins und alle. Teamplay-Gesundheitswesen, der Podcast aus dem Maschinenraum der Versorgung. Heute in Folge 2 unseres Podcasts Apotheke-Mwandel zwischen Krise und Aufbruch. Stell dir eine Apotheke vor, wie aus einem alten Heimatfilm. Margoni Schränke, Messingwagen, der Geruch von Hustensaft und Kamillente. Ein Ort, der beruhigt, aber eben auch eine Vorstellung, die ein wenig aus der Zeit gefallen zu scheinen mag. Denn draußen tobt die Realität. Digitalere Zepte, Lieferengpäse, Fachkräftemangel und genau hier beginnt der Wandel. Wir sind zu Gast bei Herrn Dr. Christian Feske. Ein Apotheker in der dritten Generation in der Rathaus-Apotheke in Hagen, wo Berufung gelebt wird. Hier ist Apotheke mehr als Medikamentenabgabe. Es geht um Verantwortung, Führsorge und Versorgung. Aber wie viel Apotheke braucht es eigentlich, besonders dann, wenn es ernst wird, wenn Medikamente individuell für Kinder oder palliativ Patientin angepasst werden müssen, wenn Beratung und Prävention zur echten Entlastung im System beitragen können. Wir sprechen über Vorortapotheken zwischen Versantrück und Versorgungsauftrag zwischen Heilberuf, Handel und Digitalemwandel. Und wir fragen, wie kann die Apotheke der Zukunft aussehen, als Anker für Patientensicherheit, als Gesundheitsdienstleister vor Ort und als mutige Gestalterin im System? Folge 2 nimmt euch mit in die Apotheke, persönlich, systemrelevant und bereit für den nächsten Schritt. Viel Spaß beim Zuhören mit unserem Moderationstandom, Sandra Klughe und Volker Heutzeroat. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, danke, dass Sie eingeschaltet haben, wieder eingeschaltet haben. In unseren Podcasts, eins und alle Teamplägesundheitswesen, der Podcast aus dem Maschinenraum der Versorgung. Und ja, es freut uns sehr, wir sind hier zu dritt. Neben mir mein Komoderator, Volker Heutzeroat, mein Name ist Sandra Klughe und wir freuen uns sehr, dass wir heute Herrn Dr. Christian Fesge zu Gast haben. Und wir würden einfach mit einer kurzen Vorstellungssrunde beginnen, damit Sie alle wissen, wer hier heute Sie durchs Programm führt. Volker vielleicht möchtest du einfach. Ja, danke, Sandra. Ja, mein Name ist Volker Heutzeroat. Ich bin, glaube ich, schon Urgestein im Gesundheitswesen seit 30 Jahren, seit 35 Jahren auf Kassenseite und seit 20 Jahren Unternehmensberater, der niedergelassenen Erzellung Krankenhäuser in Hilfth. Das tägliche Wahnsinn des Gesundheitswesens zu bestehen. Mein Name ist Sandra Klughe. Ich bin tatsächlich auch schon 25 Jahre im Gesundheitswesen. Angefangen mit Stationen in einer privaten und institutionellen Forschung. Jetzt seit 18 Jahren in einer pharmazeutischen Industrie tätig. Und ja, ich freue mich sehr, dass wir, wie gesagt heute, Herrn Dr. Christian, wir dutzend uns jetzt auch der Einfachheit halber, schön, dass wir das so handhaben können. Vielleicht möchtest du einfach ein paar Worte zu dir sagen. Es kannst du sicherlich am Umfang reißen und besten. Gerne, ja, mein Name ist Christian Fesge. Ich leite im dritter Generation eine zugigemnommassen Überdurchschnittlich große, öffentliche Apotheke in Hagen. Wir haben über 70 Mitarbeiter und Versorgung an üblichen typischen Tagen, 1.000 Gäste, wie wir gerne sagen. Mein Weg hat mich auch durch die Farmerindustrie nach einer Promotion und dann durch ein paar andere öffentliche Apotheken zurück in Hagen gefühlt, wo ich aufgewachsen bin und heute sehr, sehr stolz und glücklich bin leider einer sehr bunten und internationalen Apotheke zu sein. Und wie gesagt, wir freuen uns sehr, dass du uns heute ein Einblick genau in diese Arbeit gibt und wie schon eingangs gesagt, der Podcast guckt ja in den Maschinenraum der Versorgung. Also da, wo Versorgung stattfindet. Und wir gehen mal mit so einem Leidgedapfen, vielleicht auch eine Leidfrage in diesem Podcast hinein. Stell dir vor, Gesundheitsversorgung ist gesundheitsorientiert, gerecht finanziert und erreicht wirklich alle. Das klingt möglicherweise auch ein Stück weit enttopisch. Natürlich treibt uns alle die Frage, um wie kann das gelingen, wenn wir da noch nicht sind. Und wir möchten mal einsteigen mit dir und beleuchten, nun dein Team, erleistet jeden Tag ein wichtigen Beitrag an der Gesundheitsversorgung. Aus deiner Sicht, mit deinem Erfahrungshorizont Christian, was würde sich verändern, wenn dein Arbeitsalltag und der deines Teams natürlich wirklich auf die Gesundheit ausgerechnet wäre. Und vor allem darauf ausgerechnet wäre auf all die Menschen, die ihr versorgt. Und es ist ja ein deutlich so das Apotheken, wie wir jeden Tag, genau wie du sagst, ein ganz wichtigen Teil zur Gesundheitsversorgung beitragen, so wie das Gesundheitswesen heute schon ist. Ehrlicherweise ist aber unser Selbstverständnis und dazu gehört ja auch ein bisschen, dass vielleicht auch nicht alle Apotheken ganz gleich sind, schon ganz lange eins gewesen, wo wir gesagt haben, wir möchten eigentlich genau das, die uns zu fragst, links zu tun. Das heißt, wir möchten unsere Versorgungsangebote nicht nur auf die bestehende Versorgung beschränken, sondern Angebote machen, die darüber hinausgehen und sich wirklich auf Gesundheit auch beziehen. Das heißt, wir haben schon ganz lange auch Präventionsangebote gemacht. Wir haben Ernährungsberater bei uns im Team. Wir machen Angebote zur Blutuntersuchung, die für Screaming und Prävention längst genutzt werden können. Viele dieser Ideen werden ganz aktuelle auch diskutiert, dass das doch Bereiche sein können, die sich Apotheken weiterentwickeln können, obwohl es Apotheken wie uns gibt, die sowas schon lange machen. Und deswegen freue ich mich, dass wir heute darüber sprechen können, aus welche Fragen mal er thematisieren können, weil ich glaube, dass das gar nicht jedem außerhalb unserer Apotheken Babbel so bewusst ist, wie sehr sich Apotheken da auch heute schon drum kümmern und bemühen. Dann, bevor wir dann zu der tatsächlichen, wie es dann heute aussieht, die Frage, wenn nur ein einzigen Impuls für das Gesundheitswesen geben könnte, um das zu verändern. Was wäre der Impuls? Total verständliche Frage. Und wenn ich diesen einen Hevel hätte, diesen einen Impuls, ja, würde ich wahnsinnig gerne sofort was machen. Ich glaube, ehrlicherweise und das zeigen mir ganz viele Gespräche mit Gästen, auch wenn ich Politiker die Fachfremd sind, zu uns einladen. Und wir hatten gerade vor einer Woche eine Bundestagsabgeordnete da. Und man versucht kurz zu erklären, was wir eigentlich tun, dann wird mir gerade in solchen Gesprächen mit Menschen außerhalb unserer Apotheken Babbel, die Komplexität unseres Systems eigentlich immer wieder bewusst. Und es zeigt mir auch, dass es wahrscheinlich diesen einen einzelnen Hebel, wahrscheinlich nicht geben wird, sondern es werden viele kleine Schritte sein, davon bin ich überzeugt. Und dazu, davon gibt es aber ganz, ganz viele. Ich glaube, ein wichtiger Teil bezogen auf uns. Wir sprechen ja heute, in der Moschie, in der Raum des Gesundheitswesen, vor allem über Apothekenwesen. Ist das ein ganz großer Schiefstand der letzten Jahre, der dringend behoben werden muss, der ist, dass Apotheken eine Dynamisierung ihres Phonorasts zwingend brauchen. Das ist der letzte Bereich im Gesundheitsgewesen gewesen. Oder ist es aktuell immer noch, der drauf hoffen muss, dass irgendwann Politik mal bereit ist ein bisschen mehr Geld auszugeben, dass natürlich nie irgendwo übrig ist, auch aktuell nicht übrig ist. Aber ohne dass man eine Dynamisierung anschafft, wie es bei den Abgeordneten die Elten ja ein ganz selbstverständlicher Mechanismus ist, das ist ein Apothekenwesen seit zehn Jahren nicht passiert. Und jeder kann sich vorstellen, wenn Mieten steigen, wenn Lohnkosten steigen, Vergütung aber gleich bleibt, dass das im Prinzip ein langsames Aushungern eines Teiles der Gesundheitsversorgung ist. Und dieser Missstand muss dringend behoben werden. Die aktuelle Regierung hat das auch angekündigt. Aber das ist aus meiner Sicht der wichtigste Hebel, um das Apothekenwesen in seiner aktuellen Form erhalten zu können. Ich glaube zum Koalitionsvertrag kommen wir nachher noch mal. Aber du hast von den vielen Aufgaben gesprochen. Ich selbst bin jetzt durch die Apotheke im Vorfeld gegangen und habe gesehen, was Wetter alles gemacht. Ich glaube, es wäre schön, wenn wir unseren Zuhören mal ein Bild zeichen können. Was ist eine Apotheke? Das ist nämlich mehr als, wie ich es gekannt habe, das Rezept geben, eine Medikament mitgeben. Aber Christian, das kannst du viel besser erklären. Das ist super gerne. Und ja, deswegen mache ich das auch gerne. Viele Kollegen haben das übrigens in den letzten zwei Jahren mehr angefangen, als es das glaube ich jemals zu vorgegeben hat. Weil es so viele Missverständnisse dazu gegeben hat, was Apotheken eigentlich tun. Man gesagt hat, das kann doch versand, eigentlich auch. Und immer dann, wenn man Menschen einlässt, wie wir jetzt gerade im Rundgang gemacht haben, mal hinter die Kulissen. Und sieht, viele Medikamente gibt es gar nicht fertig, sondern die werden hergestellt. Für kleine Kinder gibt es bestimmte Dosierungen einfach nicht von der Industrie. Die müssen dann von uns hergestellt werden, genau wie Fiebersäfte und Antibiotika-Säfte, zu In Zeiten von Knappheiten. Dann haben wir einen großen Bereich von am gleichen Tag auszuliefernen Medikamenten, wo wir einen Boten-Dienst haben, der Temperatur geschützt, Medikamente noch am gleichen Tag ausliefert. Was beispielsweise im Bereich der Paliativversorgung enorm wichtig ist. Wir Menschen in die letzten Stunden und Tagen keine Schmerzen leiden wollen, dann verordnen Paliativärzte. Dazu Medikamente, die die leiden lindern. Apotheken wie wir sind, die sich darum kümmern, dass kurzfristig die Medikamente auch zu den Menschen kommen. Im Bereich der Heimversorgung entlasten viele Apotheken, so wie wir auch das Pflegepersonal in einem Bereich. Der bestimmt hier auch noch mal ein Podcast vorkommen wird. Pflegeheime, wie es da aussieht, wie der Druck ist. Der Fachkräftemangel aussieht und Apotheken, die darass Stellen der Medikamente durch verblistern, übernehmen, so wie wir das tun, wir hatten es ja gerade angeschaut. Die leisten auch in dem Bereich hinter den Kulissen einen Beitrag zur Entlastung von anderen Teilen des Gesundheitswesens. Super. Was ist gerade angesprochen schon im Nebensatz Christian, den Versandhandel? Kannst du darauf noch man ja eingehen? Was unterscheidet euch von den Versand Apotheken? Die Liste ist natürlich extrem lang und vor ein paar Tagen hat eine ganz tolle Veranstaltung der Apothekerstadt stattgefunden, wo die frisch gewählte Fiezepräsidentin der Apothekerkammer danach gefragt worden ist, was kann Versand besser als wir und die Antwort lautet gar nichts. Wie vor Ort Apotheke ist schneller, kann zufälliger beraten, hat ein größeres Spektrum an Themen, die abgedeckt werden können, was Betreuungsmittel und andere als Namieter, die nicht versendet werden dürfen, was die Herbestellten als Namieter die Kurzfristigkeit angeht. Also das Spektrum der Themen, wo die vor Ort Apotheke eigentlich die überlegende Versorgungsleistung anbietet, ist riesig groß und in Übrigen auch weitest geht unbestritten. Es gibt kaum jemanden, der sagt, dass Versandhandel in irgendeinen Bereich besser ist. Es gibt ein paar Menschen, die sagen, dass es bequemar vom Sofa aus sich Sachen zu bestellen, wie das mit anderen Waren auch der Fall ist. Es gibt ein paar, die sagen, mir ist es ein bestimmten Fällen unangenehm, ich möchte an und mühm und unerkannt bleiben, will da gar nicht unbedingt mit Menschen reden. Das sind vielleicht zwei kleine Argumente, die man anstellen ins Feld führen könnte, aber vom Grundsatz her ist, was die Geschwindigkeit, die Verlässlichkeit, die Ausfallssicherheit und im Prinzip alle Aspekte der Versorgung rum und im Arzneimittel angeht in meinen Augen versandhandel nur eine Ergänzung für das bestehende Vorortapotheken, das die überlegende Versorgungsleistung liefert. Okay, also ich hab gelernt, es ist doch keiner Revolution, auch wenn ja ja auch im Fernsehen was immer sagt, ein Einzimmer, was man einfach auch nicht in den Tisch fallen lassen darf, wir haben es wohl auch kurz besprochen, das kommt jetzt auf uns zu. Also wir sitzen jetzt im Augenblick hier zusammen, da ist der ganz große Hitze Sommer noch nicht da, aber der wird ja kommen und wenn man sich überlegt, welche Temperaturen Medikamente ausgesetzt sind, die man sich im Versand bestellt, dann können die in boten Autos durchaus mal bis zu 60 Grad erreichen. Viele Medikamente werden dadurch nicht unbedingt wirksamer und haltbarer, wenn sie aber durch erhitzt werden. Das ist den meisten Verbrauchern überhaupt nicht klar, die im Sommer zwar keine Schokolade mehr im Versand bestellen könnten, weil Schokoladenversänder wissen, dass ihre Schokohässchen schmelzen würden. Ja, aber Medikamente kann man ganz selbstverständlich auch im Hochsommer noch bestellen und in meinen Augen ein Riesenthema, das hoffentlich nicht länger so bleibt. Okay, nochmal die Apotheke vor Ort, wir beschäftigen uns hier mit Versorgung, wie die Versorgung von Menschen aussieht. Ich denke jetzt an Grundigkranke Menschen, ob das jetzt der Herzkranke ist. Wir sind gerade durch die Apotheke gelaufen, da war jemand da und hat nach Insolien gefragt. Ganz offen also den Diabetes ist der Apotheker vor Ort, der Einzelhändler, wenn es um die Versorgung geht, oder ist er ein wichtiger Teil? Und wenn ja, welcher Teil ist da? Super Frage und mich persönlich reizt an meinen Berufsjahr auch, dass wir beides sind. Wir sind ja auch zwangsmitglied übrigens in zwei Kammern. Ich bin Mitglied in der Apothekerkammer und gestern ist mir gratuliert worden, zur Wiederwahl in die Vertreterversammlung auch der Industrie- und Handelskammer. Die Antwort lautet also, wir sind auch Einzelhändler und wir kümmern uns um unsere Innenstädte und engagieren uns auch dafür, dass lebensstädte Lebenswert bleiben und ja, wir sind auch Einzelhändler. Aber wir sind eben auch mehr als das. Und gerade das Beispiel Insolien ist ganz wunderbar, weil unter anderem aus ökonomischen Gründen eine Vielzahl ältere Insolie-ne bald vom Markt genommen werden wird. Es gibt Schätzungen, dass das bis zu 10% der Diabeteskadi-Insolienbrauchen betreffen wird. Und die werden sich auch an uns wenden und fragen, könnt ihr bitte nochmal altes Insolien besorgen. Und dann werden Fragen auftauchende nahezu kunft, ob wir das als Import aus dem Ausland noch beschaffen können, wie wir Ärzte beraten können, die dann zur Umstellung gezwungen sind. Ich habe gerade heute davon gehört, dass hagen möglicherweise bald gar keine diabetologische Schwerpunkt-Praxis mehr haben könnte. Wir hatten früher zwei sehr große, die eine ist vor kurzem schon geschlossen worden, weil sich dieser Bereich wirtschaftlich nicht mehr recht wird. Bald der zweite und an wen wenden sich Patienten, die solche Versorgungslücken rund um ihre Medikamente erfahren. Und dann sind wir bei der Frage, sind wir wirklich nur Einzelhändler oder sind wir ein bisschen mehr als das. Und das sind wir bei ganz, ganz vielen Medikamenten, wo solche Fragen auftauchen, wo uns Hausärzte kontaktieren und dann fragen, wie soll ich jetzt eine Umstellung eines solchen Medikamentes machen, wie kann man da noch Beschaffungsaufgaben lösen? Also wir sind beides Einzelhändler und Heilbogelflap. Dann noch eine Frage danach, weil das hat ja, es war die Diskussion, was darf der Apotheker denn alles tun, darf impfen, darf auch in die Behandlung eingreifen. Habt ihr da Dinge, die ja auch mit den Patienten tut? Total spannendes Thema, weil in dem Bereich gerade sehr, sehr viel darüber diskutiert wird, was man vielleicht noch ausweiten kann über die aktuellen Berechtigung der Apotheker hinaus. Aktuell ist die Aufgabenteilung relativ klar. Wir sind nicht jenigen, die in eine Therapie eingreifen dürfen, sondern wir dürfen erzten nur darauf hinweisen, wenn uns was auffällt, was möglicherweise angepasst werden sollte. Auch da das ganz aktuelle Thema Hitzeschutz, was in aller Munde ist, es gibt Medikamente, die im Sommer unter Umständen weniger geeignet sind, weil sie beispielsweise die Orätigkeit die Ausscheidung bestimmter Salz sind, noch weiter unterstützen, als es im Sommer dann gewünscht ist, dass Sturzrisiko, das Risiko für viele andere Probleme entsprechend erhöhen können. Und als Versorgende Apotheker in Arzt dann darauf hinzuweisen, überdenkelt auch vielleicht mal für den Sommer die Blutdrucktherapie, gerade auch dann, wenn wir vielleicht eine Blutdruckmessung, das Apotheken inzwischen als pharmazolische Dienstleistung ja auch anbieten sollen und dürfen. Wenn wir die durchgeführt haben, aufgefallen ist, dass der Blutdruck vielleicht stärker gesenkt wird, als es dann wünschtensfährt ist, dann dürfen wir hinweisen, aber selber die Therapie aktuell nicht verändern. Dass das Zusammenspiel zwischen Arzt und Apotheker im Moment ist. Stichwort pharmazolische Dienstleistung Christian, du hast das gerade gesagt, das ist ja doch ein Feld, was auch immer breiter wird. Kannst du da vielleicht noch weitere Beispiele nennen, was ihr auch als Verord Apotheke an Angebot habt für alle Patientinnen und Patienten zu euch kommen und wo du da vielleicht auch in Zukunft noch eine Weiterentwicklung siehst? Sehr gerne und für den Moment, dass wenn ja so die zwei Bereiche, die man an der Stelle wirklich einmal unterscheiden soll, da für den Momenten gibt es ja schon einige pharmazolische Dienstleistung von den viele Patienten, aber gar nichts wissen. Ich stehe selber ziemlich viele in meiner Apotheke noch, was für Apotheken leiter, ab einer gewissen Größe nicht mehr ganz typisch ist, man wird dann eher noch manager und kümmert sich um die Dinge im Hintergrund, aber ich stehe jeden Tag im Maschinenraum der Versorgung, der Liebe, das tatsächlich haben mit. Es kommen also Menschen und die sagen, ich kriege so viele Medikamente und ich fühle mich unsicher, ob die wirklich alle zusammenpassen und deswegen bin ich geneibten, ein paar davon eigentlich gar nicht so oft zu nehmen, weil ich die vielleicht, ich sehe den Sinn nicht so sehr ein und ich habe auch ein ungegutes Gefühl, weil ich so viele Medikamente nehme. Das ist das reale Leben, das ist jetzt nicht irgendwie übertrieben, sondern das passiert genauso und dann können wir mittlerweile diesen Patienten anbieten. Ja, sie sind bei uns genau richtig, wir haben dafür speziell weitergebildete Apotheker, wenn man noch mehr Zusatz, Ausbildung dazu bekommen, um solche Analysen durchzuführen. Wir hören ihn zu, wir beantworten alle Fragen dazu, welches Medikament ist für sie wichtig, aus welchen Grund wir überprüfen, ob die sich vertragen und sagen, wir ihnen ganz, ganz vielen Fällen am Schluss, die passen alle wunderbar zusammen. Bitte nehmen sie die alle weiter, weil das genau gut so für sie ist. Muss man ehrlicherweise sagen, das ist das häufigste Ergebnis dieser Überprüfungen, das im Prinzip alles gut ist. Man damit aber mit einiger Sicherheit ein positiven Effekt auf die Atterrenz, also die Bereitschaft von Patienten tatsächlich auch, die verordneten Medikamente so einzunigen, wie es verordnet ist, weil ansonsten dieses Umbote gefühlt sind, doch so viele und ist davon wirklich alles nötig, man mit niemandem mehr besprechen kann. Das ist also die vielleicht wichtigste, pharmazotische Dienstleistung, die auch nur Apotheker, derzeit anbieten dürfen und die langsam von immer mehr Apotheken auch angeboten wird, in meinen Augen vor allem, um die Atterrenz zu steigern, im Bereich der Pflegeheime, aber durchaus auch um Wechselwirkungen zu verhindern oder als nahmbete bezogene Probleme, die besonders dann entstehen, wenn besondere Situationen entstehen, damit man nicht z.B. Krankenhausentlassungen. Da kommt jemand aus dem Krankenhaus und kriegt alle Medikamente einmal neu verordnet, aber irgendein Arzt verordnet ein altes Medikament weiter und weiß vielleicht ne Kombitablette ist, passiert ziemlich häufig, hat man auf einmal ein bestimmtes Medikament doppelt oder es ist auf eine andere Wirkstoffklasse umgestellt worden und die alte bleibt noch drin. Das sind Fehler, die fallen uns bei solchen Analysen auf und wir verhindern dann, dass es zu unnötigen Mehrfachverordnungen kommt und möglichen Nebenwirkungen, die dann auch Krankenhaus Einweisungen im schlimmsten Fall zufolge haben können. Das sind also die wichtigsten pharmazotischen Dienstleistungen, die beiden Kleinen, nämlich das mal, pharmazotischen Dienstleistungen sind das Apotheken, die Anwendung von Inhalations-Aznahemitglähen, in der Apotheke noch mal üben können. Das hat damit zu tun, dass man weiß, dass ganz viele Internationsazunehmende von Patienten nicht richtig angewendet werden und dann natürlich nicht richtig wirken können. Im Gesundheitswesen wird also Geld für Medikamente ausgegeben, die gar nicht richtig wirken und da helfen Apotheken, in dem sie eben noch mal in der Apotheke Übung und durchführen sich genau zeigen, lassen es der Patient verstanden, wie es richtig geht. Das dritte sind eben Blutdruckmessungen, weil auch da eben bekannt ist, dass wenn nicht richtig, nicht rechtzeitig gemerkt wird, dass entweder beispielsweise im Sommer der Blutdruck viel zu tief ist und Sturzrisiko da ist oder aber unbemerkt vielleicht zwischen mehreren Arztterminen, mittlerweile die Blutdruckwerte einfach zu weit nach oben entleisen, dass es sinnvoll ist, wenn man rechtzeitig reagieren kann und da können auch Apotheken natürlich entsprechend sorgfältig durchgeführte Blutdruckmessungen helfen, dass die Therapie optimal durchgeführt wird. Das alles, was du jetzt aufgezeigt hast, Christian und das streicht ja nochmal, wenn wir in diesen Maschinenrauben der Versorgung gucken, an wie vielen zentralen Schnittstellen und Aufgaben bereichen, Apothekerinnen und Apotheker täglich, wervollen Beitrag mit ihren Teams leisten. Und umso wichtiger ist, dass die zukunftsicher gestellt ist. Du hattest eingangs ja schon mal das Thema, was macht eigentlich die Politik für Apotheken und wo siehst du, fällt da wo es noch, sammermal, Luft nach oben gibt. Wenn wir jetzt nochmal ganz konkret, wir alle wissen, wir haben jetzt gerade noch neue Bundesregierung, es gibt einen neuen Koalitionsvertrag in dieses Feld hinein gucken, dann aus deiner Perspektive, was tut die Politik oder vielleicht auch was sollte sie tun? Du hast es vorhin schon mal gesagt, vielleicht kannst du es noch ein bisschen weiter ausführen. Was soll sie die Politik für den Erhalt der Apotheken tun, um eure wichtige Arbeitsunterstütze? Was das angeht, muss man ganz klar sagen, ist nach vielen Jahren, die sehr sehr, als sehr dunkel empfunden worden sind, der Koalitionsvertrag ein echter Lichtblick. Das muss man in der Deutlichkeit sagen, die Hoffnungen der gesamten Apothekerschaft in diesen Koalitionsvertrag und damit verbunden auch die neue Gesundheitsministerin sind wirklich groß, weil ein zentralen Stellen erkannt worden ist, das reagiert werden. Muss es ist ein Inflationsausgleich bei der Vergütung dringend nötig, der steht schon im Koalitionsvertrag drin, so was hat es in der Deutlichkeit überhaupt noch nie gegeben. Das ist für viele Apotheken macht das großen Boot und die Dynamisierung, der Honorare, das ist auch nicht auf dem Stand wieder eingefroren wird und wieder selbe Problemen zehn Jahren wieder haben. Auch das ist erkannt und steht drin. Das sind erstmal so die grundsätzlich wichtigsten Dinge. Das muss man so klar sagen, die passieren müssen, damit Apotheken Wesen erhalten werden kann. Aber es geht ja keinem von uns um ein Selbstzweck. Wir wollen ja nicht bleiben, wie wir sind und sagen, es ändert sich alles, das Gesundheitswesen ändert sich, soll sich auch verändern, soll auf die Veränderte, Demokratie, auf Digitalisierung, auf neue Medikamente und Versorgungsform auf Erzdemann alle möglichen Themen irgendwie antworten. Da sind wir dabei. Da machen wir mit. Wir passen uns doch immer an alles an, was es gegeben hat. Das hat man in der Pandemie gesehen, wo wir mit extremer Improvisation ganz viele Probleme gelöst haben, wie sich vorher keiner ausgemalt hat, ja, dass man digitale Impfzeitifikate braucht. Wusste vorher keiner und wir haben geholfen, das Problem zu lösen, dass man in kurzer Zeit riesen Mengen von Masken und Impfstoffen und sonstigen verteilen würde müssen, hat vorher keiner vorher gesagt, auch dabei haben wir mitgemacht und unterstützen am Schluss auch selber geholfen zu impfen. Das heißt, das Potenzial, was dieses System bietet. Das hat glaube ich auch die Politik verstanden und das liest man schon jetzt aus diesem Koalitionsvertrag raus. Das ist groß und wir sind auch bereit nicht nur was zu wollen, also zu verlang bitte erhaltet uns, gibt uns eine faire Chance zu überlegen durch den Infektionsausgleich, sondern wir wollen selber mit anpacken und selber helfen, die Herausforderung des Gesundheitswesen der Zukunft mitzulösen. Okay, dann ja, schön, dass du darüber den Koalitionsvertrag redest. Ich habe ihn auch gelesen und da steht ja, da steht ja drin. Apotheken sind der Zentrale und erste Ansprechpartner der Patienten und der Apotheker soll sich zum Gesundheitsdienstleister, also wirklich ein Leistungsabringer im Sozialgesetzbuch 5 werden, verbeidereitwickeln. Was könnte der Motake denn alles noch erbringen? Vielleicht als geändert Tipp für die Bundesregierung? Genau, das ist ein wahnsinnig spannendes Gebiet und ich glaube darüber diskutieren im Moment ein ganz vielen Stellen Menschen miteinander. Natürlich haben Apotheker Vorschläge gemacht. Es gibt gerade ein Papier, das fast Zeitgleich mit der Wahl der neuen Bundesregierung auch veröffentlicht worden ist und auch übergeben worden ist, wo ganz viele Angebote gemacht werden. Ich sage gleich gerne auch ein paar konkrete Beispiel, ich muss übermitt vorstellen können. Einzismäber vorher sehr, sehr wichtig. Wir haben beim Impfen erlebt, wie sinnvoll eigentlich eine neue Dienstleistung von Apotheken sein kann, um Impfpoten zu erhöhen. Ich glaube da gibt es keinen Zweifel in allen Ländern der Welt, in denen Apotheken auch mit Impfen werden, Impfpoten besser. Da kann niemand was dagegen haben. Trotzdem gab es Widerstände aus der Ärzteschaft, weil man Angst hatte, dass es da einen Konkurrenzdenken geben könnte. Spätestens aus diesem Aspekt daraus sollte man gelernt haben, dass wichtig ist, dass man bestmöglich versucht, das in einem miteinander zu machen. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass aktuell Erz und Apotheker schafft solche Dinge zunächst mal intermittinander klären, bevor man Vorschläge macht, die dem anderen dann irgendwie dann nicht gefallen. Mit dieser sozusagen Einleitung verbunden, glaube ich, dass es schon sich abzeichnenden Konsens dabei geben könnte, dass unter Umständen es noch andere Impfungen geben kann, die Apotheken anbieten können. Aktuell ist es ja nur Influencer und Corona und warum nicht auch andere Todimpfstoffe dazukommen sollten. Das könnte tatsächlich auch Erz den Routine-Tätigkeiten unter Umständen entlassen. Das ist bestimmtes Greening-Tests geben kann, wo Apotheken helfen können bei der Frühjahrkenne von Krankenheiten. Das hatte sich auch der letzte Gesundheitsminister in seinem gesunden Herzgesetz schon überlegt, dass wir versuchen könnten, beispielsweise mit Konnisterienmessungen rechtzeitig zu erkennen, wenn jemand eine bestimmte Therapie braucht. Das sind Dinge, die man sich vorstellen kann. Das Apotheken bei Baratelleerkrankungen, wie in Österreich, wo man von self-Care spricht, bevor man zum Arzt geht. Erst mal in die Apotheke gehen und da auch schon bestimmte Medikamente, die bisher vielleicht verschreibungspflichtig sind kriegen kann. Ganz aktuell wird ins Gespräch gebracht, dass man auch Kinderärzte und Notfallambulanzen dadurch entlasten kann. Das Apotheken möglicherweise auch Kinderarzt-Narmittel, wo nämlich Menschen, die wirtschaftlich nicht so gut da stehen, nur deshalb zum Kinderarzt gehen, um für den Fieberschaft oder das Nasensprehen nichts bezahlen zu müssen. Das kann natürlich auch keine sinnvolle Mutzung von ärztlichen Ressourcen sein, dass man die Zwingt sich da ins Wartezimmer zu setzen und zu warten. Das wäre was, was man vielleicht tatsächlich auch abkürzen könnte und zu Entlastungen aller Beteiligten auch Apotheken anders einbinden könnte als bisher. Das ist ein ganz großes Leistungsspektrum, was du da für die Zukunft zeichnest, Christian. Welche Rolle hat das aus deiner Sicht? Wenn wir jetzt auch mal hinkucken, oft wird ja von Stadtlandsituationen gesprochen, wie ist die Versorgung in der Stadt im städtischen Kontext und wie ist die Versorgung auf dem Land? Siehst du hier eine besondere Rolle der Apotheke auch insbesondere um Unterschiede in dem Feld zu verbessern, wenn man möchte oder wie siehst du auch möglicherweise die Rolle der Apotheke auf dem Land insbesondere? Das zu sagen, ich auch gerne was, obwohl ich einschränken habe, die sagen muss, wir sind hier in einer 190.000 Einwohner Stadt, also ganz klar einer Großstadt und mitten drin, also auch nicht in dem Randgebiet. Also ich bin ganz klar der Großstadt Apotheker. Trotzdem kenne ich natürlich ein Bin zum Teil auch mit Apotheker und Befreundet, hat da selber eine Teil meiner Ausbildung auch gemacht, die eindeutig im ländlichen Raum sind. Und es gibt Gemeinsamkeiten, aber eindeutig auch große Unterschiede, was das angeht. Und da würde ich mir tatsächlich wünschen, dass auch ein paar Politiker die gleichen Fragen stellen würden, wie du jetzt, wie sind da tatsächlich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und wo drückter Schuhe, was die Versorgungsdichte pro 100.000 Einwohner angeht. Was eine übliche Vergleichszahl auch innerhalb von Europas ist, da sind tatsächlich zum Teil Städte, wie beispielsweise Berlin, wo ihr beide hier gekommen seid, schon heute schlechter dran als viele ländliche Regionen. Auch hier in Hagen haben wir eine deutlich unterdurchschnittliche Apotheken-Versorgung bezogen auf die Einwohnerzahl, das heißt, jede Einzelapotheke hat mehr Patienten zu versorgen, als das im ländlichen Raum der Fall ist. Da wir haben Apotheken auf dem ländlichen Raum riesen Probleme mit der Anzahl der Notdienste, weil man die Notdienstverteilung abhängig macht von der Entfernung zur nächsten Apotheke. Die Landbevölkerung ist zwar eigentlich gewohnt, dass man längere Strecken zurücklegen muss, trotzdem orientiert man sich auch da an den gleichen Maßstäben, die hier auch im Ruhrgebiet gelten. Und das hat zur Folge, dass ich beispielsweise jedes Jahr knappe 15 Notdienste mache, der befreundete Apotheker von dem ich gerade gesprochen habe, der zwei Filialen hat, jedes Jahr für 150 Notdienste da stehen muss. Natürlich macht er den nicht alle alleine, der hat Filialeiter, aber wenn einer von denen ausfällt, dann ist ganz am Ende eher als Chef an 150 Tagen im Jahr, derjenige der sicherstellen muss, dass der Notdienste geleistet wird. Und dass das Probleme sind, die man irgendwie anders lösen muss als in der Stadt, das dürft die jedem einleuchten. Und es enttilen auch in der Gesundheitspolitik angekommen, auch wenn ich da noch keine richtig guten Lösungsansätze habe. das ja ausgehören konnte. Dann lasse ich mal den Begriff des Apothekensterbens reinbringen. Du hast jetzt gerade sehr eindringlich und auch eindrücklich aufgezeigt, wie du die Situationen in der Stadt siehst und natürlich auch antizipiert aus deinem Freundeskreis, wie es auf dem Land gerade überall oder mehr oder minder überall. Das können wir natürlich jetzt hier aus dem Podcast Raum heraus auch nicht abschließend beurteilen, aber wahrscheinlich vielerorts aussieht. Man liest häufig in Schlagzeilen Apothekensterben oder ähnliches. Wie schätzt du das ein? Wie ist die Entwicklung auf die letzten 20, 30 Jahre? Die ist absolut unbestreitbar, wirklich besorgnis erregend und die Zahlen sind ja öffentlich und werden immer wieder beschrieben. Wir sind mittlerweile bei einer Apothekenzahl angekommen. Die per Ende März, ich habe die ganz aktuellen Zahlen gerade auch von unserer obersten Standesvertretung noch bekommen bei 16.908 liegt, also unter 17.000 und damit auf einem Stand ungefähr vor meiner Geburt, also 1979 oder davor. Und das obwohl die Bevölkerung weder jünger noch gesünder geworden ist und die Rolle der Apotheken ist mittlerweile tatsächlich in vielen Fällen auch schon so, wie wir das vorhin beschrieben haben, eine, wo Menschen sich zuerst an die Apotheke wenden, weil sie zu lange warten müssen, um einen Facharzttermin oder überhaupt einen Arzttermin zu bekommen oder auch mir tatsächlich erzählen, ich war gerade in der Notaufnahme, die haben mich weggeschickt, weil es nichts Lebensbedrohliches ist und die nehmen nur Lebensbedrohliche Fälle tatsächlich jetzt aktuell an. Das heißt Apotheken sind schon jetzt für solche Fälle ganz häufig die erste Anlaufstelle und gemessen daran ist die Zahl der Apotheken jetzt schon relativ bedenklich niedrig. Ich finde außerdem wichtig daran, dass Apothekenleiter ja nicht von heute auf morgen einfach mal ihren Job wechseln. Also wenn ich abends als Apothekenleiter, Werbung im Fernsehen sehe, wo Personalplattformen sagen, sucht jedoch einen neuen Job, wenn ihr der Alte nicht mehr gefällt. Das ist für ein Apothekenleiter, nicht von heute auf morgen möglich. Man hat Kredite, die man abzahlt, man hat Mietverträge, die oft viele Jahre lang laufen. Das heißt, bis der Zeitpunkt überhaupt gekommen ist, wo ich sagen kann, jetzt mache ich eine Apotheke zu, da muss schon einiges vergehen. Deswegen bin ich auch der Überzeugung, dass das, was wir jetzt gerade sehen, egal was die Regierung machen wird, nicht von jetzt auf gleich gestoppt werden kann, sondern dieser Trend wird noch weitergehen. Es wird Apotheken geben, die nur darauf warten, dass sie endlich den Schlüssel zusperren können, selbst wenn die Perspektive langsam besser wird. Deswegen glaube ich, ist es wirklich ernst und es muss unbedingt was passieren, wenn man diese Struktur so wie sie jetzt noch leisten, das fähig ist, erhalten möchte. Dann reden wir mal, wenn Apotheken zusperren, reden wir mal über die neuen Apotheker, die irgendwann kommen werden. Ich selbst habe es eine Familie erlebt. Mein Partner, die musste sich fünfmal bewerben, sieben Tests und alles mögliche bis sie für Pharmacy zugelassen wurde, begrenzte Schuldenblälte, die Hälfte hat abgebrochen im ersten zwei Jahren. Wie wird es denn in der Zukunft? Haben wir noch genug Apotheker und ist der Apotheker beruf noch so interessant und wirtschaftlich, wirtschaftlich tragfähig. Vom Renomé ist der Apotheker immer ganz weit vorne, mit Bürgermeister und Arden zusammen, aber ist es denn der Zukunft noch ein Modell, dass der Apotheker vor Ort seine Apotheke betreibt und wenn das nicht so ist, wie wird es denn werden? Es ist natürlich eine ganz zentrale Frage und ich glaube, dass alle die aktuell in der Apotheker schafft sich engagieren, wie ich das auch tun bei uns in der Kammer, die stellen sich diese Frage auch und ich zähle zu den Menschen, die weiterhin die Hoffnung haben, dass wir immer anpassungsfähig genug gewesen sind und dass es ganz am Ende des Tages immer noch Apotheker geben wird, die ihren Job gut machen und ist dann auch schaffen, dass die Rahmenbedingungen sich so verändern, wie es gerade aktuell ist, dass das auch ein attraktiver Beruf sein kann. Wir erleben aber auch, dass das genau jetzt nichts ist, auf der es man sich irgendwie verlassen könnte oder eine Art von Selbstverständlichkeit wäre, sondern etwas um dass man tatsächlich aktiv kämpfen muss. Wir müssen uns selber dabei einbringen den Beruf attraktiv zu halten, das heißt die Angebote machen, über die wir für ihn schon gesprochen haben, der Politik zu signalisieren. Wir wollen den Beruf auch weiterentwickeln, attraktiv erhalten. Wir machen Angebote, die auch rechtfertigen, dass Politik weiterhin den Krankenkassengenügen Geld gibt und am Umabputigen zu bezahlen. Das heißt, wenn wir nichts tun, dann wird es für keinen in der Zukunft mehr attraktiv sein, eine Apotheke zu leiten, die einfach nur so bleibt, wie es früher immer gewesen ist. Aber weil der Berufstand bereit ist und auch fähig ist, sich anzupassen, glaube ich daran, dass es in Zukunft auch möglich sein wird, weiterhin attraktiv zu seinen Füchungen Apotheker. Okay, das ist schön zu hören, wenn man das, wenn man das schaffen, kein Portkast im Gesundheitswesen kommt an dem Thema Digitalisierung vorbei. Ich glaube, dass das gehört heute dazu, viel hört man, dass es das allein Mittel ist, es ist vielleicht eine gute Hilfe. Vielleicht die erste Frage, wie hilft das Ehrezept? Ist das heute Standard? Funktioniert das? Und was kann man dann digitalen Maßnahmen noch machen, um Patienten zu helfen? Ich habe jetzt gehört, irgendwann kommt die Epa mit dem Medikamentencheck, aber was hilft in der Digitalisierung in der Apotheke vor Ort? Ja, herrliches Thema und auch dazu gerne ein paar Dinge aus der Praxis. Ich glaube, die Apothekerschaft darf tatsächlich von sich sagen, dass wir ganz bestimmt an der Stelle keine Digitalisierung bremsen gewesen sind. Wir waren die aller ersten, die im Pfangsbereit gewesen sind, als viele Arztpraxen noch längst keine Ehrezept der Ausschnehen konnten. Wir haben es nicht gewollt, weil wir immer wussten, dass es den Versandhandel leichter machen würde. Wir waren trotzdem ganz schnell in der Lage, das zu tun. So und seitdem haben wir jetzt erlebt, dass mittlerweile ungefähr 80 Prozent der Ehrezeptfähigen Verordnungen auch Ehrezepte geworden sind und ja es gibt bestimmte Vorteile. Das bestreit ich überhaupt nicht. Früher ist es noch so bewesen, dass jeder Apotheker genau wusste, wie schrecklich die Ärzte Handschrift auf Handschriftlichen Rezepten manchmal gewesen ist. Und wie schwierig das gewesen ist, wenn man Rezepte erst mal noch drei, vier Kollegen rumzeigen, muss zum zu sagen, heißt das Ambroxone oder Amoxizilien oder so. Die Zeiten sind natürlich vorbei. Ein Ehrezept ist an der Stelle ein deutlicher interpretierbar und besser lesbar. Das ist absolut unbestritten. So, es gibt auch Fälle, wo die Tatsache, dass es digital und in der Cloud ist. Ich hatte heute Morgen jemander sagt, ich hätte gern was von ihnen aus der Wolke, reicht mir das Rezept und es ist ja so, dass Ehrezept liegt in einer Cloud. Wenn es Änderungen gibt, muss der Patient nicht zurück zum Arzt, sondern mit einem Anruf kann das Rezept in der Cloud geändert worden. Das ist ein Riesenvorteil, den niemand bestreitet, der wirklich an vielen Stellen Änderungen von Rezepten auch leichter machen. Aber so wie alles, was Vorteile hat, auch Nachteile haben wird. Wir hatten letzte Woche für zwei Stunden ein bundesweiten System aus Fall am Freitag Nachmittag. Jeder, der noch vor dem Wochenende seine Medikamente einlösen wollte, hatte einfach keine Chance, weil keine Apotheke, etwas dafür kann, wenn die zentralen Gematik-Service ausfallen. Dann sind wir alle hilflos. Wir planen im Moment Krisen-Szenarien, wo wir uns als Kommuna auf Blackoutfälle vorbereiten sollen und selbst wenn ich ein eigenes Notstrom agregat habe, was ich tatsächlich habe, kann ich nichts tun, wenn keine Ehrezepte mehr abrufbar sind. Das heißt, diese Digitalisierung hat an bestimmten Fällen in bestimmten Bereichen für bestimmte Fälle tatsächlich Vorteile, ja, die Sippe und bestritten, aber es gibt eben auch große Nachteile und vielleicht zum Abschluss so ganz konkret aus dem Maschinenraum, ganz praktisch. Viele Patienten kommen rein mit der Frage, schauen Sie mal nach, ob schon Ehrezepte für mich auf der Karte sind. Klar, auf die sind ja nicht auf der Karte, sondern in der Cloud, aber kein Patient kann das wissen und ganz viele Patienten stellen erst im Moment, wo sie in der Apotheke die Karte stecken lassen fest, der Arzt hat mich vergessen, der Arzt hat das Rezept nicht ausgestellt oder das falsche ausgestellt und die Patienten wissen das einfach nicht. Das ärgert auch viele Patienten, die komplett die Kontrolle darüber verlieren, ob dieses Rezepte bestellen und ausstellen lassen tatsächlich funktioniert hat. Das ist so ein ganz konkrete praktischer Punkt, wo ich sagen muss, hat alles vor und nachtale. Jetzt haben wir viel über Herausforderungen gesprochen, viel über das Leistungsspektrum im Maschinenraum der Apotheke. Christian, wenn du so auf einen Alltag blickst mit deinem Team, was macht ihr an deinem Job am meisten Spaß? Am aller meisten Spaß und das muss ich klar sagen, das sage ich auch, wenn ich Schüler Veranstaltungen mache. Wir machen natürlich auch Werbung in Gymnasien und vor anderen interessierten jungen Menschen, die sich die Frage, die wir vorhin besprochen haben, ist der Beruf nur attraktiv. Und sage ich immer eine Sache, die sich wirklich nicht abnutzt ist, dass sich viele andere Berufel, glaube ich, die sind Frage irgendwann stellen. Was tue ich da eigentlich? Und das tut in der Apotheke, meiner Meinung nach wirklich keiner. Wenn man an einem Freitag Nachmittag der Einzige ist, der dann für eine Familie, die gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, mit Rezepten über Herzmedikamente für das Kind. Wenn man an der Einige ist, der dieser Familie helfen kann, weil man die Medikamente herstellen kann, die sonst nicht Gehäbe, die kein Versand machen kann und noch so ein bisschen. niemand und dafür bleiben dann Mitarbeiter auch freiwillig länger und am Ende wissen alle wir haben was total wichtiges getan, wo wir selbst wenn es das eigene Kind wünschen würden, dass jemand dann auch da ist, der helfen kann und umgekehrt das Gefühl gehabt haben etwas ganz zentrales in der Gesundheitsversorgung auch geleistet haben und dieses gute Gefühl, dass nutzt sich auch nicht ab, das ist was, was ein immer wieder auch trägt und auch durch schwierige Zeiten wie wir sie gerade erlebt haben immerhin durch trägt man, man tut was wahnsinnig wichtiges und sinnvolles. Wir sind ja hier bei dir in der internationalen Rathaus Apotheke und danke dass du so viel Einblick mit uns teist und mit den Zuläuren und Zuhörern, ich glaube das ist total spannend und ehrlicherweise so tief in den Maschinenraum habe ich selber auch noch nicht geblickt und folgert ich glaube du auch nicht. Nein, nein. Aber lass uns auch nochmal gucken, du bist ja oder du hast ja eine internationaler Apotheke. Was ist das dann konkret? Was können wir uns da runter vorstellen? Auch eine ganz schöne Frage danke dafür. Ganz kurz war es mein Vater mal ganz wichtig als er die Apotheke wiederum von seinem Vater übernommen. Ich leite sie ja jetzt in dritter Generation. Er wollte aus einer normalen Apotheke eine internationale Apotheke machen und dazu gab es damals noch Kriterien. Man musste in mehreren Sprachen beraten können ausländischer Zneibücher haben eine eigene Importfirma haben und das hat er gemacht, hat das erreicht bei ganz stolz darauf und dann sollte ihm der nahe internationaler Apotheke verboten werden von der eigenen Apothekakamer, weil er damit angeblich den Eindruck beim Verbraucher hätte erwecken können, dass man auch internationaler als Neymittel vorrähtig haben würde. Die also hier gar keine Zulassung haben nur im Ausland und das ist nicht erlaubt. Es hat ein langes Verfahren gegeben, er ist bis vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen, um zu erreichen, dass er den Namen behalten durfte und das war ihm Zeit seines Lebens sehr, sehr wichtig. Ich finde es heute immer noch cool aber aus dem anderen Grund. Für mich ist heute internationaler Apotheke zu sein, ein Statement, das wir tolerant und weltoffen und international sind. 60 Prozent der Mitarbeiter in meinem Team haben einen Migrationshintergrund. Wir kommen wunderbar miteinander aus und versorgen die bunte und vielfältige Gesellschaft in Hagen. Egal, wer da reinkommt, egal, welche Sprache er spricht, wir finden fast alles eine Beratungslösung und eine Versorgungslösung behalten, behandeln alle gleich. Ich halte in dem sind Apotheken für eine der gerechtesten und sozialsten Einrichtungen im Gesundheitswesen, die es überhaupt gibt. Bei uns werden alle gleich, bei mir kümmern es zum alle, genau gleich die Preise sind für alle genau gleich. Und das ziehe ich dann auch auf unsere Internationalität, dass wir das eben auch versuchen für ganz, ganz viele unterschiedliche Nationalitäten hinzukriegen. Super, da habe ich jetzt, da habe ich noch viel gelernt und das war mir mit der Nachhaltigkeit des Berufes und den Erfolgserlebnis. Jetzt fällt mir es wie Schuppen von den Augen. Gehen wir mal auf die andere Seite dieser, dieses Erlebnisses. Man hört überall Anspruchshaltung von Patienten, Aggressionen, Gewalt in Anspraxen. Ist das auch ein Thema und ein Problem in den Apotheken mit Anspruchshaltung. Ich will das haben, ich muss das haben. Gibt mir das mit vorderen Besuchern und beglenten. Wir werden das aktuell gefragt von unserer Landesregierung. Gibt es eine offizielle Abundfrage dazu, weil das Problem in Anspraxen so groß geworden ist, weil ich von daher danke für die Frage, als Volkum recht. Ich freue mich aber sehr darüber, dass wir das tatsächlich zumindest hier in meiner Apotheke fast nicht erleben. Natürlich gibt es vordern des Patientenverhalten Menschen, die auf einer ganz bestimmten Firma beharen oder anderes, aber dadurch, dass wir für fast jedes Problemene Lösung finden können und selber sehr viel Wert darauf legen, dass wir mit allen unseren Besuchern gastfreundlich umgehen. Das ist für uns ein wesentliches Merkmal unserer Apotheke. Erleben wir ganz häufig das, was man umgangsprachlich sagt, wie man in den Wald hinein ruft. Und so lange wie respektvoll und verständnisvoll auch mit schwierigen Anfragen umgehen, erleben wir eigentlich das ganz am Schluss selbst Patienten, die die reinkommen und mal ärgerlich sind. Natürlich haben wir die auch und die Menschen, die sich wirklich auch auffragen und laut werden, die haben wir auch. Aber die kommen zum Teilen Tag später wieder und entschuldigen sich und sagen dann, ich hatte gestern echt ein schlecht Daumen. Ich war wirklich nicht gerecht zu. Wir haben Leute, die kommen mit Blumensträusen, entschuldigen sich ein Tag später, weil sie ja genau wissen, dass sie wieder zu uns kommen werden, dass sie oft ihr ganzes Leben lang zu uns kommen und die Verbindungen, die da sind, die halten so, was dann auch mal aus, dass jemand mal einen schlechten Tag hat. Und deswegen kann ich sagen, mit dem Problem kommen wir bisher eigentlich noch gut zu Recht. Es ist wirklich beeindruckend, wie du auch die Arbeit beschreibt, die ihr tach täglich leistet. Und wenn man da jetzt noch mal tiefer reinschaut, wo denkst du, du hast ja ein ganz großes Team, du vereinest viele Profession, wo denkst du, dass da für die Zukunft sich auch noch neue, auch vielleicht berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Menschen, die nicht dem Beruf des Apotheker oder der Apothekerin anstreben, sondern sagen, ich möchte einfach diese Art von Maschinenraum mit bedienen in der Versorgung ergeben könnten. Was liest du für die Zukunft? Also es gibt schon Apotheken, die größten erreichen, die tatsächlich neue Berufsbilder bei sich mit zu integrieren beginnen. Also die BVL im Gesundheitswesen, Fachwerte im Gesundheitswesen haben, die sich dann um Einzelgebiete, um einzelne Versorgungsbereiche Abteilungen kümmern. Es gibt sehr große Apotheke in Berlin, die ich unter Kennlehrend durfte, da bilden sich solche Strukturen heraus, weil die Einzelapotheken eben immer größer werden. Und dann ist in solchen größeren Einheiten auch Platz für Spezialist. Nach der Pandemie kann man auch sagen, gab es eine ganz große Sinteresse von Arzthelferinnen und zu Teil sogar von Ärzten, die gesagt haben, ich hätte große Freude in einer Apotheker als Angestellter zu arbeiten, um Blutentnahmen zu machen, um Impfungen und anderes anzubieten. Es ist in großen Teilen derzeit noch nicht erlaubt und da würden auch einige der Wünsche, die tatsächlich auch an Mischarang getragen worden sind, die Ärztlichen Kollegen durchaus sehr provozieren können. Das ist auch richtig. Deswegen ist ganz bestimmt einiges denkbar, aber ich glaube, es ist so wie ich vorhin schon mal sagte, wichtig, dass dabei jeder sich seiner Rolle und Funktion im Gesundheitswesen sehr bewusst ist und man nicht anfängt in Bereiche zu gehen, wo man anderen wirklich was deckt nimmt, sondern es sollen Dinge sein, wenn man über solche zukünftigen Entwicklungen nachdenkt, die sich gegenseitig unterstützen und in einer Kooperation eine miteinander das beste aus den immer knapperwerdenen Ressourcen der Fachkräfte und Menschen im Gesundheitswesen machen. Was wir jetzt die letzten 45 Minuten knapp hier gesehen haben, das möchte ich mal beschreiben. Wir haben hier ein Apotheker vor uns mit Christian. Da ist der Apotheker Beruf die Berufung. Ja, erleben wir ja ein Apotheker, damit Leib und Seele und in der dritten Generation das betreibt und vielleicht nehmen wir uns nochmal in die Firma oder in den Betrieb der Apotheke mit, weil ich habe mir ein Apotheker vorgestellt, da stehen Apotheker und zwei Mitarbeiter Christian. Das sah bei dir anders aus. Ja, das ist tatsächlich bei uns anders, wobei man fairerweise sagen muss, es hat man bei uns genau so angefangen. Zu Zeiten meines Großfachters war es eine Apotheke mit durchschnittlich 7 Angestellte sind in der Apotheke so unterwegs gewesen. Da steht dann, da stehen zwei oder drei Leute vorne bei uns sind, das an 14 Kassenplätzen heute insgesamt dann, wir sind nie alle gleichzeitig da, aber ich habe ein über 70 Köpfiges Team, wo ich alleine 10 Fahrer habe, die als Nahemittel ausfahren und natürlich hat man dann als Apothekenleiter und das geht vielen größeren Apotheken auch so, wenn man mal in den Betriebsraum reinschaut, auch ganz viel Verwaltungsarbeit zu erledigen. Ich habe eine eigene Abteilung, die sich mit Krankenkassenfragen beschäftigen muss, also Anträge stellt und Ritaktationen bearbeitet und so weit das heißt die Spezialisierung, die letzten Endes hinter den Kulissen der Apotheke stattfinden muss, wo ich ein eigenes Marketing-Team habe, die mittlerweile kleine Instagram-Videos drehen und eine eigene Bereiche, eine Bereiche für Heimversorgung haben und zweiter das sind alles Dinge, die natürlich erst ab einer bestimmten Größe von Apotheke sich dann so rausbilden können, mittlerweile in vielen Apotheken aber stattfinden. Das heißt diese Spezialisierung, diese Fachleitung. Und jetzt sind wir tatsächlich im Maschinen-Aumwerversorgung, wer war der Wichtigste im ganzen, im ganzen, in der ganzen Apotheke, das war der Patient. Und wir sitzen hier mitten im Durchgang, deshalb haben wir den Patienten erliegen. So ist es halt in der Apotheke, der Patient kommt zuerst. Also für uns ist das tatsächlich ein ganz, ganz wichtiges Prinzip sehr, sehr, sehr schön bestimmen. Ja, hat er, er findet alleine in den Weg zu. Jetzt kann man nochmal. Genau, nein, uns ist das tatsächlich auch wichtig. Wir stellen unsere Patienten ganz weit nach vorne, wobei unsere Firmenphilosophie tatsächlich, ehrlicherweise, die Mitarbeiter noch eine ganz klein Eine Stufe davor stellt. Also wir sagen immer, das Wohl befinden meiner Mitarbeiter. Sicher hat das Wohl befinden unserer Gäste. Denn nur dann, wenn sich mein ganzes Team in den vielen Abteilungen sowohl fühlt, wie ich mich mit meinem Job fühle, dann lässt man auch Gäste, die zu einem kommen, sich genauso wohl fühlen und stellt sie dann auch entsprechend in den Mittelpunkt, wie fürs Kategor. Ja. Wir sind auch, mir haben mit beim Podcast auch Glück, weil es mal zwei Teilenehmer gehabt, da wir eine Nummer bei Ihnen auch best. Aber das gehört schon. So ist es, man mal live aufnimmt. Genau. Ehrlicherweise ist es doch schön, dass wir hier wirklich auch zeigen können, dass wir in wahren Leben sind. Ja, also das möchte ich nochmal wirklich unterstreichen. Und danke, dass du uns auch so für ein Blick in deinem Betrieb gibst. Ja, wie groß du auch bist mit deiner Fortabotäke und welche Ausrichtung und Schwerpunkte du hast. Und wenn wir jetzt. Und wir sind ja, du hast es ja gerade gesagt, schon ein Stück weit miteinander am Reden. Wenn wir jetzt nochmal ein Stück weit zurück gucken, aber auch in die Zukunft gucken. Was hat dich zuletzt bei deiner Arbeit am meisten berührt? Wirklich berührt, nicht nur Freude gemacht, sondern dein Herz gepackt, um es mal ganz klar zu sagen. Und gab es auch Situationen oder eine Ereignis, wo du gesagt hast, dass. Jetzt schaffe ich es nicht mehr, jetzt muss ich vielleicht sogar aufgeben. Du strotzt vor Kraft und vor Energie und vor. Intusiasmus für genau das, was du mit deinem Team tust. Man kann sich kaum vorstellen. Deshalb wirklich die ernst gemeinte Frage, hast du auch mal gezweifelt. Also zu dem ersten, glaube ich, hab ich tatsächlich ja gerade schon ein paar Beispiele gesagt. Also das, was ein wirklich bewegt sind, auch die Momente, wo man wirklich spürt, das hier macht gerade echten Unterschied. Also Leute, die zu einem in die Apotheke reinkommen und selber nicht übergenügend medizinischen Sachverstand verfügen, um die Ernsthaftigkeit eines medizinischen Notfalls auch zu erkennen. Und man als Apotheker sagt, das hier ist jetzt wirklich ernst. Das ist nicht mehr wie wir schmieren, deine Salbe drauf, sondern bitte jetzt sofort zum Arzt. Die kommen anschließend wieder und sagen, Ernsthaft, sie haben mir wahrscheinlich das Leben gerettet, weil der Zustand, den ich gerade hatte, das war eine Beginne an der Philaxi und wenn ihr jetzt nicht sofort reagiert worden wäre, dann hätte das potentiell lebensbedrohlich werden können. Und solche Situationen erlebt man in der Apotheke. Wir sind anlaufstelle auf für Menschen, die die eigene Gesundheit tatsächlich nicht gut einschätzen können, in die eine oder andere Richtung. Und so was macht dann wirklich Gänsehaut, genauso wie diese Versorgung an einem Freitag nachmittag, wo man genau weiß, wenn wir dieses Medikament nicht hergestellt hätten, dann hätte es keine Versorgung gegeben. Also das sind so wirkliche Gänsehaut-Momente, die einen Obendraft für vieles andere geben. Trotzdem im Jahr auch mich können Sachen ernsthaft erschüttern. Also ich kämpfe in dieser Woche ganz konkret. Das ist jetzt hier im wahren Leben, damit das uns von einer Krankenkasse, eine Nullretaxation in Existenz bedrohen, da höher angedroht worden ist. Das ist eine, wir reden hier über eine Ritteraxation in Höhe von 90.000 Euro für erbrachte Versorgungen vor einem Jahr. Ohne Krankenkasse, die Auffassung vertritt, wir hätten Formfehler gemacht, die sie dazu berechtigen, uns den vollständigen Preis des Medikamentes abzusetzen. Also nicht unseren Verdienst, nicht das, was wir an der Versorgung verdient haben, sondern wir müssen zusätzlich noch den Kaufpreis des Medikaments selbst tragen. Wir würden also einen Schaden von 80.000 Euro jetzt erleiden müssen. Und jetzt kann sich hier jeder Mal versuchen, auszumalen, ob jemand glaubt, dass das was ist, was ich als Jahresergebnis in der Apotheke einfach so übrig habe und bei eben irgendwo und dann Kopfkissen hervorgaben kann, natürlich nicht. Und so was lässt einen wirklich daran zweifeln, wie man dann seinen Job machen soll. Wir wollen Menschen versorgen, wir wollen Menschen helfen, wir haben es auch in dem Fall getan. Und das ist dann tatsächlich ein Risiko mit dem Apotheken umgehen müssen. Das ist ein bekanntes Risiko, das auch im Koalitionsvertrag angesprochen worden ist. Man möchte nur Retexationen verbieten, aber ich erlebe gerade, dass es noch nicht verboten ist. Und dass das tatsächlich Existenzbedrohend sein kann, egal mit, wie viel Energie und Begeisterung man seinen Job macht, zieht einem das den Boden unter den Füßen weg. Spillt es auch eine Rolle für den Rückgang der Zahl der Apotheken, die du sehr beeindrucken. Das können natürlich unsere Zürcherinnen und Zürcher ja gar nicht sehen. Aber sehr beeindruckend mit uns auch an der Wand teils, wenn wir auf die Entwicklungszahlen gucken. Also die Retexationen würde ich nach allem, was ich bisher von Kollegen weiß und auch selber erlebe derzeit noch nicht als entscheidenden Grund für diese Rückgang der Apotheken erzahlen sehen. Auch in der Größenordnung, wie es gerade gesagt hat, ist das sicher nicht der Regelfall, aber man erlebt, dass dadurch, dass jetzt gerade bei den Krankenkassen tatsächlich das Geld immer knapper wird, auch die Intensität bei den Retexationen zunimmt. Das heißt, das Problem wird tenenziell immer größer. Und gleichzeitig ist es auch so je knapper, dass Geld in allen Apotheken wird, dass du mehr tut so, was auch weh. Also wenn es früher zu Zeiten, vielleicht mal das Fahrt, das vor 20 Jahren so gewesen ist, dass man gesagt hat, es reicht immer noch, dann hat auch so eine Retexation weniger wie getan, als es vielleicht heutzutage der Falles, wo viele wirklich ums Überleben kämpfen. Vielleicht noch mal auf die Retexationen einzugehen. Vielleicht für unsere Zuhörer. Also wir reden hier jetzt nicht und so habe ich es auch verstanden, nicht, dass hier ein Arzneimittel abgegeben wurde, was nicht hätte abgegeben werden sollte. Wir reden über vielleicht einen formalen Fehler. Ich sag mal überspitzt, einen Kreuzin auf der falschen Stelle. Und da sucht man, versucht man raus zu machen. Das kann doch nur wie ein Schlag ins Gesichter, mit mir jeden Tag Menschen hilft. Es sind dann krassen, dann noch kann lassen, kassen, nur mit sich reden. Oder geht es dann wirklich nur noch, du hast einen formalen Fehler gemacht und dafür zahlst du. Also ich habe in dem Fall tatsächlich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, während wir hier sitzen miteinander sprechen. Hab ich alle Kanäle, die mir eingefallen sind, unsere Bundestagsabgeordnete, den Landtagsabgeordneten, Kammer und Verband alle gebeten, mich zu unterstützen, alle sagen das gleiche, das kann nicht richtig sein. Und sie werden alle tatsächlich um dieses Gespräch auch bitten, dass man sich in irgendeiner Weise dann noch einigen kann. Denn solche Arten, der Bestrafung, eine Apotheke für eine geleistete Versorgung, die dann tatsächlich Existenz betrunn werden, die können nicht Verhältnismäßig sein. Und ich glaube, das würde auch niemand, der sich alle Details jetzt da anschauen würde, würde da der Meinung sein, dass das Verhältnismäßig sein kann. Deswegen glaube ich auch daran, dass es eine Änderung auf Gesetzesgeberebene dazugeben wird und hoffe nur, dass die für mich nicht zu spät kommt. Ich glaube, das kann jeder der Zuhörn nachvollziehen, ehrlicherweise. Du hast vorhin am Rand auch mal angesprochen, welche Rolle du spielst, auch hier für die Vorortversorgung in Hagen. Und damit meinen wir jetzt nicht nur die Patientinnen und Patienten und die Menschen, die täglich hier reinkommen, deine Apotheke, sondern wir meinen die ganze Stadt. Kannst du uns vielleicht da auch noch mal ein bisschen mit reinnehmen, was du in Hagen als mit deiner Apotheke beiträgst? Über die als Nahmittelversorgung hinaus? Also in einer Corona-Pandemie zum Beispiel? Alles klar, genau in dem Bereich natürlich, dass haben tatsächlich viele Apotheken, so wie wir auch getan sind, viele Apotheken über ihre eigentliche Rolle deutlich hinausgerachsen. Wir vielleicht dann noch mal ein bisschen stärker als andere, deshalb wir von Paian dafür auch den deutschen Apotheken-Ewort verliehen bekommen haben. Weil wir uns eben sehr stark für die Organisation von Impf-Ivents eingesetzt haben, weil wir ganz früh schon die ersten Teststellen mit organisiert haben und ein Teststellen-Netz tatsächlich ob betrieben haben. Wir haben zeitweise ehrenamtlich eine Internetseite betrieben, wo alle Teststellen mit ihren Öffnungszeiten zu finden waren, älteren geholfen. Wir haben während der Impfkampagne, muss man sich ja auch überlegen, die alle ersten mit dem höchsten Risiko, die damals geimpft werden sollten. Sind die Menschen gewesen, die am wenigsten mit Digitalisierung zu tun haben. Und das kann ich auch nur als Erfahrung aus dieser Zeit nochmal berichten. Es wird ganz oft vergessen, wie viele Menschen wirklich mit Digitalisierung große Schwierigkeiten haben. Die gar keine E-Mail-Adresse besitzen, kein Smartphone haben und trotzdem aber auf Impfungen und Testungen damals beispielsweise angewiesen sind. Für die sind wir in solchen Fällen immer die erste Anlaufstelle gewesen, die eben auch analogen Menschen, ältere Menschen oder die nicht so technik erfinden sind oder auch. Es gibt normalen ganz ganz hohen Anteil auch von Menschen, die einfach mit lesen und schreiben ihre Schwierigkeiten haben und das nicht so gerne so offen zu geben. Und für all diejenigen, auch diejenigen, die aufgrund ihrer Erkrankung beeinträchtigt sind, nicht gut lesen können, aber auch durch psychische Erkrankungen, nicht gut können. Für all die sind wir die Anlaufstelle gewesen, also du hast jetzt ganz konkret nach der Corona-Pandemie gefragt, deswegen bin ich auf diese Themen gerade auch so nochmal gekommen, während er erlebt. Das Teststellen gab, die sich sozusagen die Rosinen ausgepickt haben. Das heißt, die Leute, die sich per App selber registriert haben, die das Ergebnis per App gekriegt haben, die sind vom ganzen Ablauf her natürlich die luckratiefsten Testpatienten gewesen. Und wir haben als Apotheke das genauer Gegenteil, wir haben die Leute unterstützt, die selber eben das nicht ausfüllen können, die Sprachspiel kann nicht papier aus. Stuttgart noch haben wir Betriebswirtschaftlich die am wenigsten attraktivsten die aber am meisten auf uns angewiesen sind ja und so verstehe ich letzten Endes ganz vieles Wasserprotekten machen wir haben eine ganz hohe Gemeinwohlorientierung weil wir die Menschen um uns drum herum unsere Stadt kennen wir leben hier wir wohnen hier wir sind Teil dieser Gemeinschaft und kümmern uns auch um die an denen wir nicht das Meiste verdienen und das wäre vielleicht auch ein bisschen noch mal um das als letzten gedanken die Frage vor nach dem versand handelsunterschied die suchen sich halt die einfachen versorgung raus wenn wir das machen was ein hohen gemeinwohl nutzen hat und auch wie ich verstanden habe zum teil viel mehr auf zwischen menschliche kommunikationen setzt auf beratung setzt und auch auf sprachschwierigkeiten oder ähnliches rücksicht nimmt und damit viel inklusive möglicherweise auch in die breite wirkt in die breite vor Ort wir sind eingestehen liebe zohrer und zohrer mit der these stelle vor gesundheitsversorgung des gesundheitsorientiert gerecht finanziert und erreicht wirklich alles das eine utopie ich denke wir haben jetzt in den letzten fast 60 minuten einen sehr tiefen und auch sehr bunten und breiten einblick bekommen danke von unserer seite an dich krissern dass du auch repräsentativ für die apotheke vor Ort du hast ja oft auch von den apotheken gesprochen und dich selbst als ein vertreter aus dieser zunft und dieser vor Ortversorgung eingebracht das du stellvertreten für die apotheken vor Ort mit uns geteilt hast was im maschinenraum der versorgung von euch geleistet wird und wenn wir jetzt für mich überlegischen ob wir jetzt noch eine zusammenfassung wagen können weil das war eine flutan information ich gucke mal in deiner richtung ich glaube man sollte man sollte man sollte keine zusammenfassung ich glaube es war so viel aber es gehört sich gut eigentlich wäre jetzt die frage dran christian ist der beruf der apotheke das richtige für dich den beantwort ich mal ich habe ihn strahlensinn die frage stelle ich nicht aber ich glaube es ist gut wenn man wenn man den gast das letzte wort gibt christian wir haben viel über die apotheke gelernt wir wissen wie wichtig sie ist denkst du sie wird es auch weiter so akzept so existieren und sie wird weiter betickt für unsere gesundheitsversorgung sein und dann ganz zum schluss die letzten worte von dir was wir dem was in deiner wünsche also apotheke für die zukunft also zuerst möchte ich noch mal ganz herzlich danke dafür sagen dass ihr hier gekommen seid und so viel schöner fragen ist der schön deshalb weil ist mich sehr befreut ein bisschen das erklären zu können was man ja sonst nicht sehen kann wenn man nur von außen drauf guckt ja und ja ich glaube daran das apotheken weiter wichtig sein können wenn man uns lässt und wenn politik die Rahmenbedingungen so in diesem fall jetzt verändert dass wir eine faire chancen haben zu überleben denn ohne so eine veränderung hat man langsam keine faire chancen mehr so klar muss man das jetzt zum jetzigen zeitpunkt auch sagen und ich erkenne aber dass diese veränderung gerade eingeleitet worden ist und deshalb fällt man fahrt den aktuell auch optimistisch aus ja ich glaube unter den aktuellen voraussetzungen ist es möglich das apotheke weiter eine wichtige Rolle spielen kann und darüber freue ich mich sehr das heißt wir können schließen damit das gesundheitsversorgung aus deiner perspektive und deiner holle und deiner zunft daraus auf jeden fall gesundheitsorientiert ist ich glaube das hast du heute an vielen beispiel und allen sehr nahe gebracht sie erreicht wirklich viele alle ist ein großes wort glaube ich aber sie erreicht wirklich viele und spielt eine ganz zentrale Rolle in der versorgung und die frage ob sie gerecht finanziert ist ich glaube da hast du sehr illustrativ aufgemacht was die herausforderungen sind was auch die erwartung und wünsche sind und bleibt uns wirklich danke zu sagen wir freuen uns sehr dass so heute hier unser gast war es dass wir die möglichkeit hatten auch deiner apotheke auch wirklich in den maschinenraum mitgenommen zu werden und wir hoffen liebe zuhörenden und zuhörer dass sie viel Spaß hatten und neu gierig und noch neu gieriger geworden sind auf die apotheken landschaft und die apotheke vor Ort im speziellen herzlichen dank fürs zuhören und bis zum nächsten mal die nächste folge ist schon ein vorbereitung bis zum nächsten mal danke schön danke im nahm von folge heutzut ganz herzlichen dank im nahm von dr. christian feske und im nahm von meiner person san reklube danke wenn euch die folge gefallen hat abonniert unseren podcast empfehlt uns weiter und bleibt gespannt in den kommenden episoden sprechen wir mit weiteren mache innen aus der praxis über echte Lösungen für eine bessere gesundheitsversorgung diese folge wurde unterstützt von unserem partner medikall net wirks gemeinsam für ein starkes zukunftsfähiges gesundheitssystem ihr spezialist für vernetzte versorgung und versorgungsmanagement aus kassel das war eins und alle der transaktoris podcast aus dem maschinenraum der versorgung bleiben sie gesund empfehlen sie uns weiter und bis zum nächsten mal

Podcast Summary

Key Points:

  1. Apotheken übernehmen weit mehr als die reine Medikamentenabgabe
  2. Die größte strukturelle Bedrohung für die Vor-Ort-Apotheken ist die fehlende Dynamisierung des Honorars seit über zehn Jahren, was zu einem langsamen Aushungern führt.
  3. Vor-Ort-Apotheken bieten den Versandapotheken in puncto Schnelligkeit, Beratungsqualität, Sicherheit (z.B. Hitzeschutz von Medikamenten) und Leistungsspektrum (z.B. Herstellung) deutliche Vorteile.
  4. Apotheker verstehen sich als Schnittstelle zwischen Heilberuf und Einzelhandel, greifen aber aktuell nicht in die Therapie ein, sondern beraten Ärzte und Patienten (z.B. bei Hitzeschutz oder Lieferengpässen).
  5. Pharmazeutische Dienstleistungen wie die Medikationsanalyse steigern die Therapietreue (Adhärenz), indem sie Patienten verunsicherte Patienten beraten und Wechselwirkungen prüfen.

Summary:

Der Podcast mit Dr. Christian Feske beleuchtet den Wandel der Apotheke von der traditionellen „Heimatfilm“-Vorstellung hin zu einem modernen Gesundheitsdienstleister. 000 Gäste versorgt.

Er betont, dass die Apotheke weit mehr als nur Medikamentenabgabe ist: Sie stellt individuelle Rezepturen her, insbesondere für Kinder und Palliativpatienten, liefert temperatursensible Arzneimittel per Botendienst noch am selben Tag aus und entlastet Pflegeheime durch Blisterung. Der wichtigste Hebel für die Zukunft des Apothekenwesens sei die dringend notwendige Dynamisierung des Honorars, das seit zehn Jahren nicht angepasst wurde – ein langsames Aushungern der Vor-Ort-Versorgung. Feske stellt klar, dass Versandapotheken in puncto Schnelligkeit, Beratung und Sicherheit (etwa bei Hitzeschutz im Sommer) nicht mit der Vor-Ort-Apotheke mithalten können.

Er beschreibt die Doppelrolle des Apothekers als Einzelhändler und Heilberufler, der aktuell nicht in die Therapie eingreifen darf, aber Ärzte und Patienten berät – etwa bei Lieferengpässen oder saisonalen Anpassungen der Blutdrucktherapie. Als zukunftsweisende Leistung nennt er die pharmazeutischen Dienstleistungen, insbesondere die Medikationsanalyse, die die Therapietreue der Patienten steigert und Wechselwirkungen verhindert. Die Apotheke der Zukunft sieht Feske als systemrelevanten Anker für Patientensicherheit und als mutige Gestalterin im Gesundheitswesen.

FAQs

Vor-Ort-Apotheken sind schneller, bieten persönliche Beratung, ein größeres Leistungsspektrum (z. B. Herstellung individueller Medikamente) und liefern auch temperaturempfindliche Arzneimittel sicher aus. Versandapotheken sind lediglich eine bequeme Ergänzung, aber in puncto Versorgungsqualität unterlegen.

Dazu gehören unter anderem Medikationsanalysen zur Überprüfung von Wechselwirkungen und Einnahmetreue, Blutdruckmessungen, Ernährungsberatung sowie Blutuntersuchungen für Screening und Prävention.

Seit zehn Jahren blieb die Vergütung für Apotheken konstant, während Mieten und Lohnkosten stiegen. Ohne eine Anpassung droht ein langsames Aushungern der Apotheken, was die flächendeckende Versorgung gefährdet.

Nein, Apotheker dürfen die Therapie nicht selbst verändern. Sie können Ärzte jedoch auf Auffälligkeiten hinweisen, z. B. bei hitzebedingten Risiken oder Blutdruckschwankungen, um eine Anpassung anzuregen.

Sie beraten Ärzte zu Alternativen, beschaffen Medikamente aus dem Ausland oder stellen benötigte Dosierungen selbst her, z. B. für Kinder oder Palliativpatienten.

Sie stellen sicher, dass schmerzlindernde Medikamente kurzfristig und temperatursicher zu Patienten nach Hause geliefert werden, um Leiden in den letzten Lebensstunden zu lindern.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.