Folge #165, Daniel Pannrucker, Partner von Lama Partners
58m 46s
In the podcast episode hosted by Kim Alexandranos, Daniel Panroka discusses the changing landscape of agency business models. Panroka emphasizes the need for agencies to shift towards system models with IP-automation platform logic, focusing on efficiency and repeatability. Successful agencies are those that adapt to digital infrastructure, embrace AI as a mindset, and prioritize long-term strategies over short-term campaigns. The discussion underscores the importance of developing IPs and platforms for clients, enabling agencies to offer sustainable solutions and create lasting value. Panroka's insights shed light on the evolving dynamics within the agency industry and the strategic shifts necessary for agencies to thrive in the future.
Transcription
8820 Words, 54543 Characters
With What's Next Agencies, der Podcast zur Zukunftsdagen-Tour, mit Kim Alexandranos. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von What's Next Agencies, dem Podcast über die Zukunft der Agenturen. Heute spreche ich mit einem, der das Agenturgeschäft wirklich kennt und es gleichzeitig, glaube ich, wirklich kritisch hinterfragt, zumindest in der jetzigen Form, wie es noch am ganz vielen Stellen existiert. Das ist der liebe Daniel Panroka. Dagenles Unternehmer, Berater und Investor mit über 20 Jahren Erfahrungen in Agentur, Medien, Technologie, Marketing-Geschäft. Als früherer Agenturgeschäftsführer im Dänzun-Network-Partner beim Corporate Finance-Spezialisten Lama Partners und strategischer Berater für digitale Geschäftsmodelle. Kennt er die klassischen Agentur-Mechanismen ebenso? Und das ist ja jetzt besonders spannend mit Blick nach vorne, wie die neue Logiken von IP-Plattformen und AI. Auf LinkedIn hat er kürzlich mit einem Artikel für viel Aufsehen gesorgt, also zumindest für so viel Aufsehen, dass der liebe Konrad Breyer ihn direkt in seinem Newsletter bei der Verben und Verkaufen zitiert hat. Und zwar mit einem tiefgründigen Blick auf den fundamentalen Wandel unserer Branche. Und ich freue mich total, da jetzt gleich ganz intensiv reinzufragen und deine Perspektive noch genauer kennenzulernen und besser zu verstehen, Daniel. Schön, dass du da bist, dass du dir die Zeit genommen hast und dass wir ein bisschen über jede Menge Zukunft miteinander sprechen. Herzlich willkommen. Ja, vielen Dank für die Einladung. Also ich habe eben schon erwähnen. Der LinkedIn-Artikel, der mich auf dich aufmerksam gemacht hat, darin, wie soll ich sagen, hast du ja nicht weniger als den Strukturbruch der Agenturbranche ausgerufen und zwar weg vom Kampagnenbetrieb hin zur Systemmodellen mit IP-Automatisierung-Plattform-Logik. AI, hast du gesagt, ist dabei ja nicht nur ein Tool, sondern ein wirklicher Denkram. Und das klassische Modell ist am Ende der neue Wert entsteht nicht durch Umsetzung, sondern durch Wiederholbarkeit. Das klingt einerseits nach Revolution und wirklich eine völlig neuen Denkram. Und zumindest nir als Vertreterin einer kreative Agentur macht natürlich das Prinzip der Wiederholbarkeit zunächst mal Angst, weil ich denke, oh mein Gott, wo bleibt die Originalität und der innovative Funke. Aber ich glaube, aus all diesen Perspektiven und Facetten können wir uns gleich mal nähern. Aber für all diejenigen, die die Natiecke nicht gelesen haben, deinen persönlichen Denkram und blickt mich kennen. Lass uns doch mal gemeinsam starten mit dieser Frage, was für dich die zentralen Symptome dieses grundsätzlichen Struktur wandelt und dieses Buchs auch sind. In Bezug auf die Agenturbranche. Na klar, what's next agencies? Was wir jetzt besprechen, die nächste dreifend Stunde dreht sich um die Agenturbranche. Genau, vielleicht ist es mal interessant zu sehen, wie kommen wir dazu? Ich bin ja nicht alleine, sondern ich habe einen Team von Kollegen, die sich auch damit beschäftigen. Und uns gibt es seit 2022, wenn man die Lama partnersich anguckt. Ich denke, wir haben in der Zeit über 200 oder 300 Agenturen uns in der Tiefe angucken können. Wir gucken uns zwei bis 300 Agenturen im Jahr an. Und erkennen dann natürlich auch im Hintergrund, wie sie die aufgestellt, welchen Agenturen funktionieren, ganz gut. Und mit funktionieren, meine ich, welches sind wirtschaftlich erfolgreich, welche haben auch im Status, dass sie innerhalb der nächsten Jahre gut wachsen können. Und da fällt es bei uns im Moment in der Zeit extrem oft, dass es zwei Lager von Agenturen gibt. Es gibt die einen Agenturen, die sehr stark kämpfen. Und sich auch ein Stück weit darüber beschweren, wie schwierig alles ist. Und es gibt die Agenturen, die man kaum hört und kaum sieht. Die aber völlig natürlich und entspannt wachsen. Und da ist die Frage, warum ist das so und woher kommt das so? Und wir haben halt festgestellt, dass die Aufbau der Agenturen unterschiedlich ist und dass sie an- und Weise, wie sie Kunden betreuen, Systeme aufbauen, sie real denken anstatt in Kampagnen und Projekten. Das Kreation nicht nur, das ist, was man ins Schaufenster stellt, sondern dass viel mehr Mittel zum Zweck ist. Wir haben auch gesehen, dass sie einfach wirtschaftlich erfolgreicher sind und auch entspannter durch die Krise, die für sie keine Krise ist, gehen. Und genau, das hat uns so ein bisschen. Weil wir sehen natürlich die positiven Agenturen und die nicht so positiven Agenturen. Und wir versuchen natürlich den Unternehmen auch zu erklären, was sie halt tun können, um die Richtung zu wechseln. Und sagen wir, wenn du sagst, ihr schaut euch die an, du hast jetzt mindestens 200 Agenturen von ihnen genauer analysiert. Liegt es daran, dass ihr die in M&A-Prozessen begleitet oder geht es eben auch, um die Frage, wie können wir organisch oder anorganisch wachsen? Also was ist so das Tätigkeitsfeld, die mir da unterwegs seid? Und welcher Brille guckt ihr drauf? Genau, wir machen hauptsächlich sechs Sachen. Das eine ist, das was man denkt, von einer M&A-Beratung, wir verkaufen Firmen. Darunter sind auch ungefähr 40 bis 50 Prozent auch Agenturen oder Marketing-Service-Dienstleister. Der Rest ist ein bisschen außerhalb, also mehr Produktion, Technologie, Software, also Service. Dann kaufen wir Agenturen oder Firmen dazu. Für Netzwerke, für Finanzinvestoren, für Privatinvestoren, die sich in den Bereich beteiligen wollen. Ja, das dritte ist, wir machen Exit-Radiness für Unterstützten Firmen dabei, sich für den Exit vorzubereiten. Das vierte ist Fremkapitalfinanzierung. Das heißt, für Unterstützten, die zum Beispiel, wenn die etwas Neues aufbauen wollen, wenn die eine Firma dazukaufen wollen, wenn die in Gesellschaft da ablösen wollen, wenn die umfinanzieren wollen. Und dann machen wir auch noch beiden Bildberatungen. Also was kann ich tun, um anorganisch innerhalb der nächsten Jahre Jahrzehnte zu wachsen? Und ein bisschen Restrukturierung. Wir machen auch Sanierung, Kärfauts, Abspaltung oder auch so. Wir sind nicht nur jetzt diejenigen, die verkaufen und kaufen, sondern die auch sehr tief. Die Zahlen, auch die kommerzielle Ebene, Verträge, Mitarbeiter und so weiter uns angucken. Und auch sehr viel mit den Agenturen sprechen. Seid mal, Daniel, wenn ihr jetzt so aus all diesen Facetten und Euren Leistungsbereichen auf die Agenturen schaut, du hast eben zu Recht gesagt, es gibt die, die total struggeln. Wir sehen ja auch einige leider Gottes Insolvenzen in dem Markt. Und andererseits, aber die, die eigentlich völlig deräuschlos im Hintergrund sehr zufrieden unterwegs sind sogar wachsen. Was würden Sie sagen? Was machen gerade die, die wachsen oder die zumindest stabil unterwegs sind gerade richtig? Was unterscheidet Sie vielleicht auf den Modellen, die starken Bedringnis kommen? Ich glaube, Sie ignorieren nicht, dass was passiert da draußen? Sie wissen, dass die Welt natürlich digitaler wird. Sie wissen, dass auch KI eine Rolle spielt. Sie wissen auch, dass Kunden nicht mehr nur mit einer Agentur zusammenarbeiten, sondern mit unzähligen auch, dass die Agenturen häufiger wechseln. Sie wissen, dass Werbetreibende und Marketiers unter Druck sind. Sie wissen auch, dass es neue Kundengruppen gibt aus dem Direct to Consumerbereich, aus dem Startupbereich. Und Sie passen ihre Strukturen auf die Basis an. Sie wissen auch, dass Mitarbeiter nicht mehr alle an einem Ort sitzen. Das heißt, Sie haben Ihr gesamte Infrastruktur digital aufgestellt. Sie sind in der Lage Mitarbeiterinhalb von wenigen Stunden und Tagen anzubordnen. Was eine normal Agentur eigentlich nicht kann, die sagen, wenn man die fragt, wie arbeitet ihr? Dann sagen Sie, ja, das ist sehr individuell und sehr kompliziert. Und jedes Mal anders, wenn man mit den anderen Agenturen spricht, sagen die, das ist, wir haben ein Standardprozess, ist relativ durchoptimiert bei uns. Ich weiß nicht, wir benutzen Notchen, wo wir im Prinzip ein internes Wicke haben. Wir haben eine genaue Prozesskette. Sie wissen auch, wie lange dauert es von der ersten Anfrage bis zum Angebot. Das kann eine klassische Agentur gar nicht so richtig beantworten. Also, Sie haben auch gar keinen, also der typische Gespräch ist mit einer Agentur von früher. Die sagen, wir machen kein Vertrieb. So, die Kunden kommen zu uns. Und das ist bei den anderen Anders. Die sind Vertriebsorientierte aufgestellt. Die haben eine Fandellogik, die wissen, die machen Litgenerierung. Die wissen, dass sie ihre Angebote produktisierbar machen müssen, damit es funktioniert. Damit man es auch weitergeben und erklären kann. Damit man es auch messen kann. Und damit auch wissen, nicht verloren geht. Weil das ist natürlich so, dass Mitarbeiter auch häufiger wechseln und auch wechseln können und sollen. Und das Wissen geht damit ja auch immer verloren. Und das kann man damit natürlich auch verhindern, indem man das alles in Wissensflatformen reingebt. In feste Prozesse und Strukturen. Und es ist viel effizienter. Das sind Agentur, die machen 20, 30 Prozent, ebete Amarge. Und nicht nur 5, 10, 15. Und in welchem Bereich sind die Agentur, die du jetzt gerade es gezielst, vornehmlich unterwegs? Also was ist so der Schwerpunktkompetenzbereich? In jedem Bereich. Es gibt ein Lieblingsbeispiel von mir. Es gibt keine Namen. Wie nehmen wir eine große Werbefilmproduktionsfirma? Die sagen wir eine Zahl, damit man nicht darauf kommen kann, wer sein kann. Nehmen wir an die hat 100 Mitarbeiter und macht 10 Millionen Euro Umsatz. Und die schafft 200 Projekte im Jahr. Und da nimmt man eine moderne, kleinere Firma. Die sind 20 Mitarbeiter, schaffen den gleichen Umsatz. Aber machen 800 Projekte im Jahr. Die einen machen 5 Prozent Prof, ebete Amarge, die anderen 40 bis 42 Prozent. So die machen exakt genau das Gleiche. Inhaltlich das Gleiche, die machen es nur anders. Die haben zum Beispiel so aufgestellt, dass Mitarbeiter keine E-Mails mehr haben. Das heißt, der Kunde kommuniziert nicht mehr mit den Mitarbeitern, sondern nur mit dem System. Das ist für viele jetzt schwer zu verstehen, weil sie denken, ja klar, wir müssen auch mit den Kunden reden und so weiter. Aber die sind so aufgestellt, dass sie das Kunde mit dem System, also mit einer oder zwei Personen kommuniziert. Und diese Personen biegen die Projekte entsprechend in die gesamte Firma ab. Weil das ja klar, der eine ist auf Dreh, der andere ist im Urlaub, der andere ist krank. Vielleicht ist auch die Monat-Telefon, der gar nicht die richtige Antwort geben kann. Weil es nicht weiß, aber denkt er müsste was sagen. Und das verhindern die dadurch. Also sie sind extrem effizient und geben nur die Antworten in der Geschwindigkeit an die Kunden, wie sie die brauchen. Und das sehen wir halt in vielen Bereichen. So, das wird jetzt sagen, es gibt klassische Agenturen, die einfach nur anders aufgestellt, dann trotzdem gut funktionieren. Auch im Druckerei-Bereich oder im Werbemittelproduktionsbereich, ich kenne nicht 1-4-Player, die extrem hocheffizient sind. Und alle andere Mekanen da so runtergeht, die wachsen. Weil sie nur anders aufgestellt sind. Die machen das gleiche. Was ja interessant ist, was du jetzt noch kein Mal wahrscheinlich auch bewusst AI gesagt hast. Weil zunächst so, wie du das auch beschreibst, klingt es ja nach einer sinnvollen Neusatierung der Prozesse. Der Kommunikationswige, der Kanäle, der Strukturen, ein bisschen zu Reporting-Systemen, Auslastungen. Also, dass man erstmal sagt, in welcher Struktur befinden wir uns? Wie können wir eine größtmögliche Standardisierung herstellen, damit all das, wo wir Zeit verlieren, uns als Organisationen mit uns selbst beschäftigen und gar nicht mal mit dem Wert, dem wir für den Kunden leisten? Wie kriegen wir all das möglichst schlangeffizient und wiederholbar hin? Jetzt mal rein organisatorisch gesprochen. Und da sind wir ja noch gar nicht bei, welche Art von Produkt bietest du an, wie stellst du das her? Sondern es ist ja nur der ein bisschen nüchterne Blick auf die Organisation und wie sie bestmöglich und schlang funktionieren kann. Ja, zum Thema AI. Gut, wahrscheinlich sehen das jetzt viele Leute anders oder so. Also für uns oder für mich ist AI eine logische Weiterentwicklung von dem, was es, von wo wir kommen. Also, Industrialisierung, Digitalisierung und dann künstliche Intelligenz. Ich glaube nicht, also im Agenturbereich glaube ich nicht, dass sich wahnsinnig viel, die Agenturen werden nicht dadurch ersetzt werden, weil je mehr die Gitarle oder auch KI-System entstehen, umso mehr Leute es geben muss, die im Prinzip das auch orchestrieren und bewerten und einsetzen müssen. Ich würde sagen, das Tools, was man bedient, wird einfach nur viel größer und man muss gucken, dass man als Dienstleister sich entsprechend halt anpasst, dass man halt kein Angst davor hat und weiß okay, wo in der Prozess und Produktionskette setze ich KI ein. Wie kann ich auch bewerten, dass das, was da rauskommt, für den Kunden das Richtige ist? Ahn uns ist voll, es wird ja kein Kunde jetzt einfach sagen, ich überspringen die Agenturen und riefe jetzt eine KI in der Hoffnung, dass das Richtige warum kommt, das wird ja systemisch gar nicht so funktionieren, auch nicht in 10, 20 Jahren. Es gibt bestimmte Punkte, wird es geben, die mit KI ersetzt werden und es gibt auch bestimmte Punkte in der Strategie, Research und Produktionskette, die über KI ersetzt werden. Aber ich glaube da ist die Angst einfach ein bisschen zu groß, also ich werde auch ein bisschen entspannter. Aber natürlich muss man sich damit auseinandersetzen und all die Dienstleister, die ich erklärt haben, nutzen KI völlig natürlich. So und erstmal in kleinen Schritten, wie zum Beispiel, dass man halt sagt okay, wenn ich Briefingunterlagen von Kunden bekomme, wie können wir das über KI optimieren, dass man bei einem Video call, wie wir es jetzt haben, dass man sagt, man schneidet das halt mit, man startet Recherchen damit, man kann auch im Konzeptions- und Strategieprozess damit arbeiten, danach in der Produktionsprozess. Man kann da schrittvoll reinwachsen, man muss ja nicht komplett auf KI alles jetzt umstellen. Gut, das ist auch so das klassische Agenprinzip, das man sagt, man startet doch einfach mal mit Agents, die zutiefst zu dem passen, was ihr auch braucht, um die ersten Effizien zu heben, die Hürden abzubauen, was du gerade gesagt hast. Wie viel Schaufenster digitalisierung ist denn aus deiner Sicht dabei, bei all diesen, also überschlagen sich ja die Agenturen mit ihren Meldungen, welche eigenen Eilösungen sie jetzt gerade aufgebaut haben, wo sie dran sind, was sie alles schon können. Du hast ja gerade gesagt, ich würde das alles ein bisschen nüchterner und ruhiger und weniger aufgeregt betrachten, also ist die Branche schon soweit, wie sie in Teilen behauptet zu sein? Ich würde sagen, also es gibt keine Branche, die aktiver und bemüter ist als die Agenturbranche, sie machen sich ja sehr viel Gedanken um sich selber, vielleicht manchmal ein bisschen zu viel. Ich glaube, dass wir, und ich sage halt, wir, weil ich ja auch es Agenturwelt komme oder zumindest eine Zeit lang in der Agenturwelt war, ich glaube, dass wir da manchmal auch Fehler machen, also wenn ich mir jetzt angucke, zum Beispiel, dass die WPP 400 Millionen Dollar oder Euro in Google investiert, um die eigenen KI-Lösungen auszubauen, dann weiß ich nicht, ob das der richtige Schritt ist, ohne jetzt der WPP, die ich sehr mag, zu nahe treten, zu wollen. Auf der anderen Seite sehe ich halt auch viele, die versuchen, ganz schnell KI-Lösungen selber zu bauen. Ich weiß gar nicht, ob das so richtig ist, aber ein Punkt, wenn ich dabei wichtig ist, auch nicht schlimm, Experimente zu machen, um danach festzustellen, dass ich nicht das richtige war. Man muss halt nur gucken, was man das wirtschaftlich so aufstellt, dass man nicht komplett blank danach ist. Und auf der anderen Seite ist es, und das zeigt auch die Historie, ist eine Agentur, kein Softwareunternehmen. An Agentur wird auch keine Lizenz verkaufen, das, was eine Agentur machen kann, ist, eigene Agents und Software zu bauen, um ihren Job besser machen zu können. Aber zu denken, dass ein Kunner irgendwelche Lizenz gebühren oder IP gebühren oder Tech gebühren bezahlen kann, funktioniert vielleicht teilweise im Media-Bereich, aber da sind wir jetzt im Kreativ oder im Content-Bereich noch viel zu weit weg. Du hast ja auch mit "The Story Lab" als Agentur aus dem "Dance and Network", hast du ja auch die unternehmerische Verantwortung ein paar Jahre getragen. Wenn du jetzt gerade auf das Thema, du hast es angesprochen, kreativ und Content-Agenturen blickst, was ist denn da das Produkt der Zukunft? Du hast ja auch zurecht gesagt, wir müssen weg aus so einer reinen Kampagnen logik, sondern viel stärker auch zu so einem Art- ja Plattform-gedanken-Systemanbieter-Nasystematik dahinter kommen, die auch letztlich auf Wiederholbarkeit basiert. Also was steckt dafür im Gedanke dahinter, wie kann man sich das so noch so ein bisschen kreativbarer vorstellen? Vielleicht ist ein gutes Beispiel, wenn man sich TV-Produktionsfirmen anguckt, wenn die Formate entwickeln, ist es immer ihr bestreben, einen Seriencharakter zu haben, also zu gucken, dass die Serien so lang wie möglich laufen. Und Agenturen denken ja oft in kurzfristigen Kampagnen, Sachen, die in Einmaleffekte haben oder vielleicht bis Weihnachten oder bis Ostern dauern. Und es gab mal eine Zeit, da hat der Agentur-Markt viel mehr in Richtung Plattformen gedacht, das überlegen, welche Systeme kann ich halt bauen, damit der Kunde das dieses Jahr macht, nächstes Jahr und immer weiter. Und dann sind wir sehr stark in einem Bereich, wo die TV-Produktionsfirmen, glaube ich, je groß es set haben, das ist die Kreation von eigenen IPs, also Intellectual Properties. Und wenn jeder Agentur jetzt rangehen würde und sagen, wir entwickeln für den Kunden jetzt nicht nur eine Kampagne, sondern die Kampagne ist auch eine IP, die man über mehrere Jahre nutzen kann und weiterentwickeln kann, dann ist das schon mal eine andere Sicht auf das gleiche, was man tut. Und man trainiert sich selber dabei eher zu gucken, wie kann ich halt anstatt einmal Geschichten als Serielle sahen machen. Mehr das zum Beispiel, wie Bitburger zuletzt zum Beispiel diese Markentlatform bitte entwickelt hat und zu sagen, das trägt so viel langfristiger, das ist nicht nur die eine Bitte-Kampagne, sondern es ein ganzes System, was man darum herum bauen kann. Also weil man denkt ja sofort, als Agenturmensch zumindest geht es mir so, wenn du von Plattformen sprichst und wir sprechen über Digitalisierung, denke ich sofort über eine digitale Plattform. Du meinst es aber im Sinne der Tragefähigkeit, der ganz Heiligkeit, richtig? Genau, das Medium spielt aber überhaupt keine Rolle. Das kann ein, das kann das kombacher Regenwaldprojekt sein, das ist jetzt schon ganz viele Jahre her zum Beispiel, das können Plattformen sein, die halt über viele Jahre tragen. Wo Kunde Agentur und Konsumenten sich halt über diese Plattform auch mit einer Marke identifizieren. Und das hat eine hohe Depot-Wirkung, das ist halt auch aus Mietergesichtsburg natürlich viel, viel effizienter zu sagen, sie investiert da, das wir in Investment, sie investiert da rein und kann das über Jahre aufbauen. Es gibt viele, es gibt einige Marken, die können das in Perfektion, es gibt Marken, die tun sich halt schwerer damit. Es gibt auch kleinere Projekte, ich hatte ein Projekt geteilt auf LinkedIn, nicht weil das besonders groß ist oder so, weil es aber einen guten Startfände ist, wie zum Beispiel Carrera und die Carrera Racing Days, das sind diese elektrischen kleinen Wagen, die man so steuern kann. Und der Kunde macht das schon zum zweiten Jahr in Folge und es wächst halt jedes Jahr. Und er baut dann halt rund um diese Plattform, baut er halt auch kommunikative Maßnahmen drum rum. So was finde ich zum Beispiel ein gutes Beispiel, aber es gibt noch viele, viele andere Beispiele im Markt. Die kommen und wenn man guckt, welche Agenturen profitieren, im Moment von den klassischen, dann fällt auf das besonders kulturell Marketing-Agentur in die letzten ein, zwei Jahren extrem profitieren. Ich kenne keine E-Mark, die dieses Jahr oder wenige Mark, die dieses Jahr zu kämpfen haben und alle sagen, die Auftragsböcher für dieses Jahr sind voll, weil sie diese Denke auch mitbringen, weil sie denken in Plattformen, in nicht nur in einzelnen, in sich abgesteckten Kampagnen. Und das führt natürlich dazu, dass Kunden in Krisen natürlich auch stärker noch solche Sachen suchen. Ist aber interessant, weil letztlich bei Markenführung geht es ja auch genau darum, die Langfristigkeit einer Idee eines Gedanken des Markenkerns zu treiben und zu verlängern. Ich habe schon gesagt, dass bei denen dann doch endlich Media-Sbandings ist es unfassbar anstrengend, jedes mal eine ganz neue Geschichte zu erzählen und zu inszenieren. Ich meine, es ist ja trotzdem so, wir kommen ja aus diesem Haseln nicht raus, das wäre auch wenn man Plattformen gedampelt hat, trotzdem ja um jedes Projekt, uns wieder bemühen müssen, pitchen müssen. Also das ist natürlich auch die Anstrengung, die dahinter liegt. Das ist nicht ein Steadyflow ist und innerhalb dessen, wie damals im Unreal Retainer Logik, können wir uns mit dem Kunden beschäftigen, Dinge ausdenken, sondern muss jedes Projekt mühsam über Business Development acquirieren. Hilft uns dabei, dass Plattformen denken, weil die Offenheit der Kunden größer ist, weil sie dann den Sinn dahinter und am Ende auch den Impact stärker sehen. Ich glaube ja, aber die vor einer Plattform kommt ja oft auch die Frage und das vermisse ich bei vielen Agenturen. Ich bin auch gerade als Advisor für einen Marketing-Unternehmen tätig und macht den Auswahl der Agenturen. Und was mir halt auffällt und das sind viele klassische Agenturen auch dabei, die man alle kennt. Was mir halt auffällt ist, alle sind darauf vorbereitet zu erklären, was kann man machen für Ostern oder für Sommer. Aber sich mit der Marke hinzusetzen und zu belegen, wer bist du in fünf Jahren, in zehn Jahren oder in 20 Jahren und wie können wir dir mit meinem Leistungsvolle oder bei denken? Das ist eine arztrategische Leitfaden und ich weiß nicht wie das heißt, oder ein Framework zu entwickeln, wo man sagt, dem Kunden, ich verkaufe dir nicht eine Dienstleistung, sondern einen strategischen Leitfaden, der digitalen Transformation oder der Generationenfähigkeit oder der Niveau in zehn Jahren wollen wir das und das sein. Dann hat man ja automatisch vielleicht kein Retainer, aber man hat eine Partnerschaft mit den Kunden, wo man den über Jahre begleiten kann. Also eher die strategische Komponente fehlt mir da, die ist irgendwie verschwunden, gefühlt. Alle machen schnelles Briefing, aber keiner redet mir darüber, wo soll die Marke ein paar Jahren sein? Vielleicht liegt es auch an der Marke selber, dass sie gar nicht diese Gespräche führen kann und für einen Wille im Moment. Aber ich finde, da gibt es noch ein Wackum, wo man als Dienstleiste hingehen kann, dass man sagt, okay, wir haben strategischen Leitfaden zum Beispiel, was ich spannend finde, ist die Digitalisierung vom Mittelstand. Wir haben Programmen, das geht über zehn Jahre, wie wir Unternehmen auf der Digitalisierung begleiten, ohne dass sie Mitarbeiter verlieren, ohne dass sie die Kultur verlieren, ohne dass sie DNA verlieren. Wir zeigen dir, wie man schrittweise dahin kommen kann. Wir sind dann ideal, das Beringspartner, so was fand ich zum Beispiel ganz gut. Und das habe ich vermissig halt immer. Also es kommt, man kommt relativ schnell auf die zur Idee zum KVA. Das war's da aber auch. Aber das ist ein spannender Blick, weil letztlich die Kurzfristigkeit und Sprintlogik, in die wir uns ein bisschen selbst hinein manipuliert haben, vielleicht mit Latenta Unterstützung der Kunden. Die ist ja die Marke eigentlich kurzfristig Belohnungen auslösen, weil man es geführt, dieses eine Projekt hat man gewonnen. Aber es führt eben genau dazu, dass man immer weiter in diesen Arbeitsstrudel geredet, weil das verstehe ich schon, und dass die Bereitschaft des Kunden größer ist, wenn nur eine Vision aufbaust, von der dann jedes Projekt, was du Vorschlicks total sinnvoll erscheint, ist die Bereitschaft natürlich auch größer dafür zu bezahlen, weil die strategische Vision ja auch dadurch befeuert wird. Naja, ist ja die Frage, klar, jeder versucht auch, ich bau nur 100.000 Euro KVA, damit man ja irgendwie hinhaut. Ich verstehe das alles, aber in Krisenzeiten sollen man ja investieren und nicht desinfestieren. Und das ist eine Logik, die wird immer so bleiben, viele machen meistens das Gegenteil. Und das ist ja ein Investment in sich und in den Kunden, wo man halt hingeht und sagt, okay, ja, es dauert vielleicht zwei, drei mal länger. Vielleicht dauert es auch länger, bis er es verstanden hat, aber für die Agentur, die in der Lage ist, so Plattformen oder Systeme zu verkaufen, die wird auch sehr lange Bestand haben, am Kunden. Und die wird natürlich dann auch mit der Zeit Kunden anziehen, weil es gibt solche Beispielen ja im Markt, von Agenturen, die sich gar nicht beehren lassen von dieser Kurzfristigkeit, sondern die trotzdem vorausschauend langfristig planen. Und auch wissen, wenn der Umsatz nicht stimmt, muss ich nicht in den Vertrieb stecken, sondern ins Produkt. Also, es ist eine ganz einfache Logik, investier ins Produkt und nicht in den Vertrieb, wenn der Umsatz nicht stimmt. Und viele machen dann per See einfach das falsche, sondern sie gehen halt raus und versuchen, weil ich nicht noch eine Weihnachtskampagne mit 50% Rabatt zu verkaufen oder sowas. Ich weiß nicht, ob das so ist, aber so empfinde ich das zumindest. Also das Rabatt-Thema fühle ich sehr. Das begegnet mich auch in immer drastischer Form. Das finde ich auch wirklich tragisch, muss ich sagen. Was ich noch spannend finde, auch an dieser ganzen Logik, das passt aus zur Plattform Logik, weil im Prinzip kann man ja das Angebot eine Agentur wie ein Betriebssystem sehen. Viele Dinge greifen aneinander, es gibt logische Folgen, die sich aus Vorprojekten ergeben, durch Strahste bei Produkte und die Produktisierung des Angebots, Tortfolius. Wie näher ich mich dem, wie viele Produkte machen Sinn, was es aus deiner Sicht auch über ein Produkt über das wir jetzt mal exemplarisch sprechen könnten, damit wir uns ein bisschen mehr darunter vorstellen können? Du musst dir das zuvor stellen, wie ein Laden wie ein Schauffenster. Du kannst natürlich alle Produkte, die du anbiet, das in Schauffenster stellen, das wird aber nicht funktionieren. Das heißt, du gehst halt hin und sagst, wie viele Produkte stelle ich in mein Schauffenster, damit die Kunden reinkommen. Und ich bin Freund von Nummer 3 und 5. Das heißt, für 3 oder 5 Produkte ausfehlen, so eine ungerade Zahl. 7 ist zu viel, 3 oder 5, dass man sagen, wir haben 3 oder 5 Kernagebote, die stellen wir einen Schauffenster, die decken 80% unseres Umsatzes ab, aber machen vielleicht 20% der Arbeit. Und die werden gefällt, die werden optimiert, wir können auch immer wieder ausgetauscht werden, wenn man sieht, dass die Performance nicht funktioniert. Und die haben einen Anfang und Ende, die am klaren Prozess, die kann man am Unio-Briefen, der weiß von Abysset, wie man das umsetzen kann. Die haben ein ganz klare Logik. So, da würde ich erst mal anfangen. Man fängt erst mal mit einem Produkt an, wenn man damit happy ist, dann fängt man das zweite und dann das dritte. Und man wird sehen, dadurch verändert sich halt auch eine Struktur in der Firma, man denkt anders, man macht nicht mehr alles, was halt so anfällt zum Beispiel. Ich finde ja auch, also so viel kann ich hier verraten, wir haben das ja vor ja eigentlich 1,5 Jahren bei uns gestartet und ich finde, in dem Prozess interessant zu analysieren, was haben wir eigentlich in den letzten Jahren gemacht? Also aus welcher Art von projekten resultierte, welcher Umsatzanteil, mit welchem Deckungsbeitrag, das ist schon mal eine total spannende Landkurve. Und dann das zweite, was wird jetzt eigentlich in Pitches von Kunden seid, nachgefragt? Und was wir dann gemacht haben, also ich habe damals irgendwie hier im Team, wenn dann einfach irgendwie aufgeschrieben, was sind so Produkte, die uns einfallen, die zu tiefst wir sind und die wir auch leisten, die zu den Arguren selbstverständlich sind. Und dann war total spannend, das waren sehr viele Landläufer, alle mit sehr viel letztlich auch Investitionen, die notwendig waren seitens der Marketingverantwortlichen. Und mit vielen Männern, womit Power von unserer Seite. Und dann haben wir gesagt, wir müssen mal für uns das letzte, auch wenn es so einen Diagramm übertragen. Und sagen, wir haben Projekte, die sind langfristig, also wir haben eine lange Laufzeit und eine kurze und die sind strategisch und die sind operativ. Und dann haben wir versucht, das in Quadranten zu unterteilen, haben gemerkt, vor allem bei langfristig und strategisch, da hängt super viel. Aber die Erkenntnis, das macht jetzt keinen Sinn, diese fünf Inschauffenster zu stellen, weil dann ist die Eintrittsbarriere für viele Kunden viel zu groß, weil wie oft repositionierst du deine Marke, nicht so furchtbar oft. Und dann war meine Erkenntnis, aber da bin ich gespannt, wie dein Blick drauf bist, du brauchst zwischendurch auch snackable Produkte, die barriere Ärmer sind für die Kunden sowohl Budgetseitig als auch, ich sag mal, was den strategischen Impact angeht, um zu sagen, wir kommen miteinander ins Tun und ins Arbeiten. Also wie ist dein Blick drauf, weil das ich habe ganz viele Learnings über den Prozess gehabt, inklusive, dass es so viel länger dauert als man denkt, aber ich bin bei dir, es löst ganz viel aus, weil man plötzlich Prozesse definiert, über die man vorher nicht gesprochen hat. Also wenn du heute sagst, irgendwie irgendeine Agentur entwickelt mal Narrativ für uns, dann ist schon die Begrifflichkeit des Narratives irreführen, dann würden fünf Teams den Prozess dahin anders bewerten und du hättest fünf völlig unterschiedliche Prisons. Das ist wirklich spannend, also das ist wahrscheinlich System, immer nend, aber das ist das große Learning, also es ist im Prinzip interne Wissensvermittlung, selbst wenn du nichts davon nach außen anbietest, aber wenn du diesen Schritt einmal für dich exekutiert hast, landst du unfassbar viel. Also so wie ihr das gemacht habt, ist auch richtig, das ist, wenn man das in diese vier Quadranten aufteilt und auch miteinander vergleicht, ist das eine richtige Weg. So welche Produkte stellen man den Schaufenster oder auch hier aus dem Marketing, ist es halt so, wenn ich natürlich nur die Low-Hängigen-Froods, die günstigen Sachen in Schaufenster stelle, werde ich auch entsprechende Kunden auch nur bekommen, die man mir stehen lassen. Wenn ich aber eine gewisse Qualität an Mitarbeitern und Leistungen verkaufen will, dann mache ich das genauso, wie man das im Marketing eigentlich macht. Ich entwickele vielleicht ein Produkt, was nur ein oder zweimal im Jahr gekauft wird, aber was so das absolute Euro-Produkt ist, das nutze ich auch komendikativ, das ist vielleicht auch so. Wie soll ich sagen, Investitions groß, also der Kunden muss vielen investieren, das halt Produkt 2 oder 1 oder 4 oder 3 oder 2 oder 1, das dem Verhältnis viel kleiner wirken. So, das heißt, ich stelle halt ein großes Produkt in Schaufenster und ja, und vielleicht noch ein mittleres und kleineres oder zwei mittlere und zwei kleinere. Nur kleine oder nur mittlere machen keinen Sinn, so will ich deshalb machen. Und das große Produkt muss im Prinzip der Spiegelbild der Agentur sein, wo man sagt, okay, da lebt die Agentur seine Full Range of Motion aus, also aus dem Fitnessbereich. Und bei den kleinen Produkten sind das, die sollen schon unik sein, also eine Videoproduktion für 100 oder 1000 Euro wird jetzt nicht auf die Webseite stellen oder nicht anbieten. Sondern es muss etwas sein, wo man sagt, das ist trotzdem unik und passt zu uns. Und damit verliert man auch nicht Individualität, verlässt natürlich so, der Kunde geht ja in ein Produkt rein. Und dann biegt man ja sowieso ohnehin, weil man Agentur ist und kreativ ist, biegt man sowieso noch nach links und rechts ab. Sollte man aber versuchen zu vermeiden, wenn es geht. Es war halt auch so unser Credo, weil genau die Sorge hatten wir auch, was passiert einfach, wenn du diese Prozesse standardisierst, wenn du die Abfolge klares, wenn du sagst, was ist eigentlich der Output, wie sehen Deliverables aus zu unterschiedlichen Phasen? Wie machst du transparent? Auch das war spannend, zu welcher Phase kann der Kunde mit welchen Output rechnen? Weil auch das, wir haben ja so eine Wertdiskussion, da sieht der Kunde dann erst mal, das ist keine Zauberkugel, sondern, ah, in Phase 2 bekomme ich diese Deliverables und für die zahlig am Ende auch. Und da auch die Transparenz zu haben. Also gar nicht mal führt, das sind übrigens die Level und die Tagesätze, weil das interessiert in dem Zweifel nicht, sondern das musst du für diesen Output oder Outcome besser gesagt auch bezahlen. Was ist dein Blick aufs Pricing? Also weil das hängt ja eng auch mit der Produktisierung zusammen. Wie kommen wir so aus dieser, wie können wir die Schlingung in den Hals wieder etwas weiten? Also wir haben auch einige commercial-dudilligenz es gemacht für Investoren, die Agenturen und Produktionsfirmen im Werbemittelproduktionenbereich gekauft haben. Und da haben wir 20 oder 30 Interviews mit Marketingleitern gemacht zum Thema Pricing, weil der Investoren verstehen wollte, sind die großen Marketeers und ich nenn mal hier irgendwelche Namen, weil es so was wie Balsen und so. Es war nicht Balsen, sondern es sind so ähnliche Firmen. Wie offen sind die für andere Pricings? Also sind die generell offen? Und es ist natürlich so, je produktisierte ein Angebot ist. Umso offener sind die natürlich auch für Produktpreise, für performancebasierte Preise und sogar auch für Nutzungsgebühren. Je individuelle eine Leistung ist, was ja per se eigentlich bei den Agenturen im Moment so ist. Umso mehr versuchen sie natürlich, das Preising in ihre eigene Logik zu übertragen. Und die sitzen ja genauso da, also ich bin ja in so einem Prozess dabei, man sitzt da und überlegt sich, wie bekommen wir die Agenturen vergleichen. Und da gibt es ja drei Ebenen, man sagt die Konzeption, 20.000 Euro, die Umsetzung, 100.000 Euro und Media vielleicht noch für, weiß ich nicht, 500.000 Euro. Irgendwie, ich sage mal, irgendeine Zahl. Das heißt, die haben das dann in dieser Zeit Logik dann abgebildet. Aber oft kommen wir dann dahin und sagt, okay, ja, es ist überschwierig vergleichbar. Wir müssen das in Leistungsarten machen. Und dann ist man ganz schnell bei Stunden und Tages setzen. Und ich persönlich vermute, wenn man Kunden mehr inspirieren würde und zeigen würde, okay, wie man es anders machen kann, das ist die auch dafür offener wären. Weil es einfach mangels Vergleichsbarkeit, also es gibt einfach, wenn ihr jetzt eine Produkt Logik anbietet und ihr Pitch gegen einen Wettbewerber zum Beispiel, dann wird eher schwer vergleichbar. Dann würde irgendwann eine Einkauf sagen, finde ich super, wie ihr das gerechnet habt, aber könnt ihr das mal besser in Stunden. Hundereiche 2000 Zählen bitte. Genau. Was kostet ein Banner? Und im Endeffekt ist es bei dem Kunden ja relativ simpel. Er hat ein Budget, Marketing Budget, das teilt er in seiner Gewerke auf. Und bei den Gewerken ist auch so, das ist gar nicht jetzt so wissenschaftlich, sondern es ist auch so sehr viel, das haben wir in den letzten Jahren schon so gemacht. Und halt auch, so wird das Budget aufgeteilt und daraus ergibt sich hier auch die ganze Preise. Und dann wollen sie in bestimmtes Ziel erreichen, eine Kampagne oder irgendwie in Ergebnis und daraus ergibt sich hier alles. So, ich glaube gar nicht, dass das so, und das verändert sich aber dadurch, dass die Kunden unter Druck kommen und viele schneller Ergebnisse kommen müssen, weniger Budget haben. Deshalb sind sie auch immer offener für kleinere Agenturen, die produktisierbare Leistungen anbieten. Und da können die viele großen einfach nicht mithalten. Weil in der Zeit, wo die anderen Angebote abgegeben haben, haben die vielleicht gerade mal den Chemistry Call organisiert. Ja, klar. Und das merken wir halt, wir fragen kleinen Agenturen an Angebot nach 48 Stunden spätestens und ongebordet mit Technik und so weiter. Und dann kommt die traditionelle Altagentur, die sagt, in zwei Wochen können wir Chemistry Meeting machen und sechs Leute im Call, die dann und andere Leute im Call wie später in der Umsetzung natürlich. So, das ist ja ein weiterer wichtiger Punkt, ja auch bei der, wie soll ich sagen, ein Mienzalungsbereitschaft ist ja das Thema Impact. Also, wie effektiv ist das, was ihr tut, was es am Ende auch der Outcome, den ich als Kunde hab? Also, wie denkst du, müssen Agenturen künftig in der Lage sein, ihren Wertbeitrag transparent zu machen? Was sind die ja auch schon für Möglichkeiten begegnet, die vielleicht Teilenswärts sind? Na gut, also wir sehen ja natürlich neben den klassischen Agenturen auch Performance und Affiliate Agenturen. Das ist ja ganz harte Währung, Affiliate Marketing. Ich bekomme Prozents aus vom Warenkorb, also im Prinzip das, was verkauft wird. Performance ist dann alles CPEX, also Glick, Glied, Bestellung. Dann hat man auch Erfolgskomponenten bei Media Agenturen, bei Kreativ Agenturen ein bisschen weniger. Das macht so schwer, weil das ist immer so ein bisschen diese Prise, ihr müsst dranlaufen. Ja, ich glaube aber auch, dass sie ja auch der sind der Kreativagentur jetzt nicht, wie soll ich sagen, IP-Kreativität in eine feste Messeinheit zu bringen, ist auch gar nicht so einfach. Ich weiß auch gar nicht, ob das so sinnvoll ist, wenn man jetzt da versucht, eine Währung oder eine Übersetzung zu finden für Kreativ Agenturen zum Beispiel, wie die Performance halt gemessen werden kann. Ja, wie soll ich sagen, für viele Marketingunternehmen ist es ja auch tatsächlich so, sie haben ein Budget zur Verfügung und es geht eher darum zu gucken, wie sieht eigentlich die Gewichtung zwischen Content-Kreation und Media zum Beispiel aus? Das ist eher Diskussion, ich halt führen würde, um da zu gucken, um da zu messen, was ist die beste Balance dazwischen. Wie macht ihr das denn? Ja, ich glaube es ist genauso, also du hast natürlich immer die Möglichkeit einer Nullmessung, also wenn sich das ergibt großartig, dann ist aus meiner Sicht natürlich der Effie, der Marketing-Effektivität beurteilt, ganz wichtiges Signal, also einerseits, wenn man da rehusiert mit eingereichtem Cases, dann ist das zumindest ja schon mal ein positiver Abstrahl-Effekt, das man sich als Agentur mit der Marketing-Effektivität auseinandersetzt und nicht erst nach in ein Kluge-Cases schreibt, sondern sich auch über unternehmerische Zielsetzung Gedanken macht. Du merkst es immer schon, wenn eine Agentur im Briefing die richtigen Fragen stellt, also eben nicht nach "Ja, wie viel Add Impressions wollen wir denn?", und "Views Through Rates", und so das ist ja alles toll. Aber am Ende, glaube ich, müssen wir wieder mehr Interesse an Business unser Kunden haben, weil Kreativität heißt ja nur Problemlösungskompetenz und dann zu überlegen und auch meinter zu unterfragen und dem Mut zu haben zu sagen, dann braucht ihr diese Kampagne, wo möglich nicht. Weil die wird euch dabei gar nicht helfen, also mir geht's wie dir, ich finde das unfassbar schwer, du kannst natürlich sagen, wie sind Imageattribute, wie haben die sich über die letzten Jahre verändert und dann legst du fest, uns ist total wichtig uns aus der, als sie es nicht. Piefigkeitseckere auszukriegen, als Marke, wir wollen als modern und innovativ wahrgenommen werden. Dann kannst du natürlich überlegen, welchen Index, worum geht's dir, was willst du erreichen und darauf gemeinsam hinarbeiten und dich kommitten mit dem Kunden, das ist nur was sehr langfristiges, das wirst du nicht direkt nach einem Produkt, was du verkauft hast, feststellen können, ob es klappt. Und das ist die Schwierigkeit, weil die durchschnittliches CMO-Verweil dauer drei Jahre ist. Das heißt genauso wie dein Gedanke, der Plattform einfach schwer ist, weil jeder CMO, der kommt, möchte es ein eigenes Fußabdruck hinterlassen und fängt wieder bei null an. Oder meint bei null anfangen zu müssen, das ist ja schlecht. Also wie können wir schaffen, wieder weg zu kommen von diesem, wie soll ich sagen, auch so ein bisschen persönlichen Ergeiz, sich da selbst zu verwirklichen hinzudem, was dem Unternehmen was bringt. Oder das gilt für Ergenturen, wie Marketing Verantwortung hier gleichermaßen. Lange Rede kurzer sind, du weißt was ich meine, oder? Ich weiß ja, genau. Und das bringt mich wieder zu dem Punkt von den Marketingleiter, der nach drei Jahren das Unternehmen verlässt oder von den Mitarbeiterinnen und Ergenturen, der nach einem Jahr das Unternehmen verlässt. Es wird jedes Mal neu gestartet. Und wenn man, wenn man Marketing als Betriebssystem versteht, wo man sagt, also ein Betriebssystem, da liegt alles Wissen intern. Das heißt der Marketingleiter, der neue, der kommt, hat alle Informationen darin, der baut darauf auf und sein Ziel ist es nicht, das Betriebssystem auf Werksanstellen zurückzustellen, sondern weiterzuentwickeln. Dann ist man dem ganze näher und es braucht auch Agenturen, die genauso aufgestellt sind, dass sie dieses Betriebssystem füllen und nicht selber nur, wie soll ich sagen, ein, ein, genau, auch nur eine Maleffekt haben. Wenn du mit, ich will keine Namen, mit einer klassischen Agentur zusammengearbeitet hast und nach fünf Jahren ist es zusammenarbeit vorbei, was bleibt, nichts. Es gibt, es gibt außer vielleicht, klassische Frage ist, wo liegen die Werbemittel zum Beispiel, weiß ich nicht, an denen offensur, also sowas zum Beispiel, oder wo sind die Informationen, was habt ihr damals besprochen, es gibt, es bleibt einfach nicht, es sind E-Mails, es sind Gesprächen, in Powerpoints, aber es ist nicht im System des Kunden. Und so, wenn man es halt schafft zu sagen, wie arbeiten im System des Kunden und der Kunden hat auch ein System, wie er seinen Marketing weiterentwickeln kann, dann geht es wahrscheinlich auch gar nicht mehr um die Frage, wie viel, wie viel bringt jetzt, also wie viel hat die Kreation gebracht, sondern das ist ja auch viel, also wie ein Betriebssystem, wo man halt sagt, okay, ich habe da liegen die Marketing Sachen drin, das ist die ganze Historie drin. Das ist ja auch ein Wert, den ich damit schaffe. Ja IP ist da im Prinzip ein gutes Stichwort, also wenn am Ende der Zusammenarbeit nichts bleibt als NCCD, wo die Daten der letzten Werbemittel drauf sind, dann ist das der eigene Anspruch, kann ja hoffentlich nicht der eigene Anspruch sein daran, könnte man sich ja auch schon messen. Ja, das finde ich finde ich in spannenden Gedanken. Sag mal, ich habe noch eine, was mich total interessiert, weil ihr das natürlich M und A seidig und in der Feinensanalyse sehr genau beobachtet. Was mir gerade feststellt im Markt, neben Insolvenzen sind natürlich auch riesige Bewegungen, fast tektonische Verschiebungen im Bereich der Networks. Also viele Agenturmarken werden zusammengelegt, Marken verschwinden vom Markt, großer Konsiedierungsdruck, ist das was, was dem Markt am Ende gut tut. Also werden wir danach alle erleichtert daraus glieben, macht es Platz für andere Arten von Agenturen, die eben, wie du eben schon gesagt hast, schneller, wendiger Agila, Smarter sein können, weil sie ganz anders aufgestellt sind. Wie betrachtest du das? Ja, das ist ein totaler normaler Prozess, auch gesund, so wie er stattfindet, wenn etwas zu groß oder falsch aufgestellt ist, dann bereinigt sich das. Die Großteil der Netzwerke ist im Moment auf nicht in allen Ländern, an den Deutschland und österreichischen Schweiz, zumindest auf IIN einkaufsstoppt, das heißt, es wird keine Acquisition mehr getätigt, zum einen, weil sie sich selber in Merger und E-Digrationsprozessen befinden, zum anderen, weil sie andere Probleme haben. Zugekauft wird eher im Finanzinvestorenbereich. Es gibt ja staunlich viele Merger, also einfach, was ich auch mega unterstütze ist, wenn es zwei Agenturen gibt, die auf Augenhöhe sind, wir nennen es in Merger auf E-Quals, die als sagen pass auf, wir tun uns zusammen. Wir vermischen uns, wir bringen uns gesellschaftlich zusammen, dadurch erhöht man mit der Unterschrift den Wert der eigenen Firma und schafft natürlich auch eine andere Sicherheit. Man kann klubm Risiken entgehen, man kann zur Leistungsportfolie optimieren, man kann und Agentur mit dem man schon seit Jahren zusammen gut arbeitet, man ist auf einer Gesellschaft da eben verknüpft, so was sehen wir sehr stark im Moment, dass man sich verbündet, also nicht nur so kooperiert, sondern wirklich zusammenkommt gesellschaftlich. Und was die Netzwerke betrifft, glaube ich, viele Netzwerke werden sich personell verkleinern. In den nächsten Jahren, sie werden versuchen natürlich so systemisch für möglich zu werden, aber sie werden natürlich irgendwann in drei, fünf Jahren wieder ordentlich anfangen dazu zu kaufen, weil Netzwerke stehen ja so, die wachsen ja nicht organisch, sondern die, genau, und dann sind die ganzen jungen Firmen, die jetzt gerade gut laufen, in drei bis fünf Jahren genau in der richtigen Stelle und können übernommen werden. Und dann wird es wahrscheinlich wieder in vielen Jahren die Situation, das wiederholt sich, das ist jetzt kein. Es fühlt sich natürlich, wenn man in dem Alter ist, fühlt sich das irgendwie so an, aber wenn man sich die historische Daten anguckt, wiederholt sich das. Daniel, du hast vorhin noch beschrieben, als du so über die Organisationsstrukturen, am Ende ja auch die Strafung, die Systematisierung gesprochen hast, mitarbeiten haben keine E-Mails mehr, es gibt einige wenige, die lenken das. Ich stelle mir das gerade vor wie ein ticketing System und so weiter, und jetzt lege ich mal diese, du hast von Pfanne gesprochen, von Lead-Generier und ähnlichen. Und das ist nicht das mal wissentlich, dass ich in einer kreative Agentur bin, dieses Bild auf die Organisation und überlegt, was macht das mit den Menschen, mit den Talenten, die ja. weil es kreative sind ja auch anders funktionieren. Ist das eine faule Ausrede oder tötet man damit ein bisschen die DNA dessen, was es auch ausmacht? Es ist eine faule Ausrede, weil du hast, ja, du hast, denk mal an Disney oder denk mal an wahnsinnig kreative Unternehmen und denk mal, wie viel E-Mails du von den Leuten kennst oder ob du der Lage bist, mit jemanden von Disney zu sprechen, das ist leider quatsch. Also die. Ich glaube da nehm sich die Leute auch zu wichtig und sie wissen auch gar nicht, was für eine künstliche Freiheit es bedeutet, wenn ich mich nur auf die Kreation konzentrieren kann. Oder auf, wenn die Personen mit den Kunden sprechen, die auch befähigt sind und tatsächlich den Kunden die Antworten geben können. Wie viele Leute sind in den Meetings, haben Angst, den schlecht vorbereitet, können auf Fragen gar keine Antwort geben, weil sie einfach falsch besetzt wurden oder so. So kann man jeder kommt an seinen Platz und macht genau das, was sehr gut kann. Darum geht es jetzt, geht da nicht darum, dass man Dinge wegschneide, sondern dass man die Leute befähigt in ihre Exzellenz arbeiten zu können. Ich finde das ein ganz wichtigen Punkt an den Du ansprichst, weil ich glaube auch, wir haben uns ja selbst erstickt durch alle möglichen Formate, Kanäle, Kommunikationsanlässe und der Zeitraum. Und wir diskutieren das auch intern viel, wo du wirklich Wert schaffen kannst, wo die Leute das tun können, weshalb sie mal zu dir gekommen sind. Also das System, immer nenne ich, glaube das wichtigste ist, es hat ja so schön, es gab mal ein Buch von Call Newport, wo er im Prinzip irgendwie auch gesagt hat, die schaffen wir es wieder uns zu konzentrieren. Und ich finde es gar nicht mehr statt, wir sind in ein System der ständigen Ablenkung und seinen Titel war die Burg. Also wie kommen wir wieder in den Zustand, dass wir strategisch, wie kreativ an Sachen arbeiten, uns damit intensiv auseinandersetzen und nicht diese Timeline, Häppchen, Baswirt Logik, wir haben und die Art, wie wir den Alltag gestalten mit all den Störungen, die trägt natürlich massiv dazu bei. Und ich finde das wirklich ein spannendes Experiment, das ist auch ein zentrales Handlungsfeld, deswegen frage ich so ein, wenn es das gerade sehr beschäftigt. Wie schaffen wir es, die Organisationen maximal zu entschlacken von dieser Belastung, die eigentlich kein Wert schafft. Und dabei aber trotzdem und da bin ich schon noch dabei, Persönlichkeit, Vertrauen, menschliche Beziehungen stattfinden lassen zu können. Also gar nicht rein nur intern, dass selbstverständlich aber auch nach außen, weil ich glaube schon am Ende Marketing basiert auf Vertrauen und ich glaube eine Agenturkunde Beziehung hat schon auch damit zu tun. Also ich kann das alles supereffizient machen und produktisiert, aber am Ende wollen Menschen mit Menschen zusammenarbeiten. Ich weiß nicht, ob es reicht, das in so ein Schlitz zu werfen und zu gucken, dass was optimales rauskommt. Du meinst, dass man eine API zwischen Kunde und Agentur, ja genau, wenn du das so mensst, aber ich glaube, genau. Ich habe darüber habe ich jetzt keine spontane Antwort, darüber muss ich nochmal ein paar Tage nachdecken. Aber den Punkt hat den gedacht, ich habe auch schon mal was ist, wenn man API hätte zwischen Agentur und, also dann braucht man vielleicht nicht so erklärt, warum gibt es eigentlich Agenturen? Und dann sind ja dafür da, dass sie genau in diesem Bermuda-3-Eck dafür gibt es noch keine Lösungen beraten. Und sogar wenn es eine API gäbe zwischen einer Agenturproduktion und einem Kunden, wird es halt immer eine Beratung dazwischen geben. Und deshalb glaube ich auch, dass diese Menschen, so lang Menschen auf Kundenseiten arbeiten und auf Agenturseiten, wird es auch keine API. Wenn ich die API die Menschen verbinden, sollen die Menschen werden, die beiden Seiten verbinden. Ob im Backbone alles jetzt über eine API läuft, weiß ich nicht, da bestinkt man ja so, oder? Daniel zum Ende unserer gemeinsamen Folge, die Frage, du warst viele Jahre in unterschiedlichen Agenturen unter anderem eben im Denzo-Network-Geschäftsführer. Weil angenommen eine Agentur, würde ich heute holen und sagen, okay, Daniel, passt auf, das ist jetzt dein Turf. Stell uns zukunftsfähig auf. Was wären die ersten Dinge, die du unternehmensstrategisch anpacken würdest, auf welche Felder würdest du dich konzentrieren, was wären die zentralen Handlungsfelder aus deiner Sicht? Also vielleicht zunächst einmal, das sage ich, die Leute, die mich kennen, sage ich, ich bin sehr, sehr schlechter Geschäftsführer, und ich habe dazu sagen. Aber du bist ein guter strategischer Berater, also sie sind der Rolle. Genau, ich bin sehr schlechter Geschäftsführer, weil du Geschäftsführer bedeutet, auch, dass du in sozialen Systemen gut arbeiten kannst. Aber ich würde sagen, mit der Entwicklung jetzt wäre das auf jeden Fall etwas, was mir gut liegen würde. Sei ich jetzt mal so, je mehr Systeme und so entstehen, oder wie kann man es schaffen, dass man mit zwei anderen Mann Agentur auf 30/40 reduziert, mit einer maximalen, positiven Frequenz und guten Output. Was würde ich halt machen? Also ich mache das ja, ist ja eines meiner Jobs, dass ich halt hingehe zu Agenturen Kunden und mir das halt angucke. Ich mache das wie ein ganz normaler DUDELIGEN. Ich gucke mir das Unternehmen in der Rekordzeit an. Wahrscheinlich schneller als als viele andere machen, weil ich das hier, weil wir das geübt sind. Dass wir gucken uns Financials, Commercials, Legal, die ganzen Themen an. Und dann verstehe ich erst mal was vor mir ist und dann mache ich eine Potenzial- und Gap-Analöse. Das heißt, ich kocke wohl gegen die Schlummernen Potenziale. Und wo gibt es die Gaps, die noch nicht gefüllt sind. Und daraus ergibt sich in der Regel immer ein 3 bis 5 Stellschraubenmodell, bei mehr man sich nicht merken kann und ich sage immer, man muss auf einer Hand aufzahlen. Da hast du ja schon seit 3 bis 5 ist eine gute Zahl. Das ist meine Zahl entweder 3 oder 5. Das heißt, wenn man mehr als 5 Agenda-Punkte hat, dann ist so eine Agenda auch gefühlt, so lang für Menschen. Gleich liegt es an der Hand oder irgendwie, ich weiß nicht, an den 5 Fingern. Und anhand von diesen Stellschrauben gehe ich jede Stellschraube mit dem Menschen nacheinander an. Und so das sind kleine Sachen. Das sind oftmals nicht die Dinge, wie die Schmeißen 50 Leute raus und wir machen rebranding. Und also das sind oftmals viel kleinere Punkte, als man denkt. Weil noch mal, das geht nicht darum, was man macht. Und es geht immer nur darum, wie man es macht. Das kann zum Beispiel sein, dass man halt sagt, okay, ein Thema, was wir uns angucken ist, wir drehen eine Firma von Inbound zu Outbound. Oder wir sagen, wir bleiben bei Inbound, weil es halt auch der DNA der Firma entspricht, aber wir optimieren das so, dass wir eine Warteliste von 20 bis 40 Kunden haben, die wir ablehnen können und sagen, machen wir nicht und so. Wie bekommen wir das halt hin? So was kore ich mir halt an. Und dann hängt es natürlich auch davon ab, wo sitzt die Firma, sind die Verteils, jetzt sehen Hamburg, es sind immer unterschiedliche Leute, sind es in der Nationale gemischter. So sind das, ich habe Agenturen, da sitzen nur Frauen, es gibt Agenturen, da sitzen ja 50 Prozent Männer, 5 Prozent Frauen. Da sehen wir ein bisschen unterschiedlich. Das guckt man sich an. Aber wenn ich jetzt mir so eine Firma wie eine WPP angucke und omgekommen und so weiter, will sich natürlich exakt, weil sich zu tun. Also, du würdest nur in Google investieren? Nein, ich hätte nicht gemacht. Also letzte Kurve, magst du das noch verraten, was wär das, was du da wpp? Mein WPP. Ich kann mir vorstellen, dass jemand von der WPP zuhört und wir arbeiten sehr gerne mit ihnen, deshalb sage ich natürlich die machen einen sehr guten Job. Ich fette den Personen, die mich fragen, gerne erklären, was ich machen will. Aber ich muss da ein bisschen diskret bleiben. Das kann ich nachvollziehen. Daniel, tausend Dank für das Gespräch und den Einblick, toll, dass du dir die Zeit genommen hast. Ja, ich bin gespannt. Da gibt es bestimmt das eine oder andere Echo-Rückfragen. Ich freue mich nicht drauf. Ich freue mich auch drauf. Ja, vielen Dank für den Austausch und so oft mache ich das ja nicht. Danke dir.
Podcast Summary
Key Points:
Kim Alexandranos hosts the podcast "What's Next Agencies" discussing the future of agencies with Daniel Panroka.
Panroka emphasizes a shift in agency business models towards system models with IP-automation platform logic.
Successful agencies focus on building systems, offering repeatable solutions, and embracing AI as a mindset.
The importance of adapting to digital infrastructure, utilizing AI tools, and focusing on efficiency and repeatability in agency operations.
The discussion highlights the need for agencies to move away from short-term campaigns towards developing long-lasting IPs and platforms for clients.
Summary:
In the podcast episode hosted by Kim Alexandranos, Daniel Panroka discusses the changing landscape of agency business models. Panroka emphasizes the need for agencies to shift towards system models with IP-automation platform logic, focusing on efficiency and repeatability. Successful agencies are those that adapt to digital infrastructure, embrace AI as a mindset, and prioritize long-term strategies over short-term campaigns.
The discussion underscores the importance of developing IPs and platforms for clients, enabling agencies to offer sustainable solutions and create lasting value. Panroka's insights shed light on the evolving dynamics within the agency industry and the strategic shifts necessary for agencies to thrive in the future.
FAQs
Unterschiedliche Agenturen betreuen Kunden anders, bauen Systeme auf und denken anstatt in Kampagnen und Projekten in Systemmodellen mit IP-Automatisierung-Plattform-Logik.
Agenturen können durch M&A-Beratung, den Verkauf von Firmen, Zukauf von Agenturen oder Firmen, Exit-Radiness, Fremdkapitalfinanzierung, Bildberatungen und Restrukturierungen wachsen.
Erfolgreiche Agenturen passen ihre Strukturen an die zunehmende Digitalisierung an, haben effiziente interne Prozesse, sind Vertriebsorientiert und fokussieren auf Produktisierbarkeit ihrer Angebote.
KI kann in kleinen Schritten zur Optimierung von Prozessen eingesetzt werden, beispielsweise bei der Bearbeitung von Kundenbriefings, Videocalls, Konzeption und Produktion.
Zukünftige Produkte könnten auf langfristige IP-Kampagnen, Plattformen und Systemen basieren, die über Jahre hinweg genutzt und weiterentwickelt werden können, anstatt auf kurzfristige Kampagnen zu setzen.
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