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Folge 159 - Neue Trinkwasserverordnung: Was Ihr jetzt für Eure Gesundheit wissen müsst

35m 49s

Folge 159 - Neue Trinkwasserverordnung: Was Ihr jetzt für Eure Gesundheit wissen müsst

Die Podcast-Folge erörtert die novellierte Trinkwasserverordnung, die im Juni 2023 in Kraft trat. Es handelt sich um eine vollständige Neufassung mit deutlich mehr Paragrafen, die unter anderem den Bleigrenzwert senkt und den Austausch aller Bleileitungen bis 2026 vorschreibt. Kritisch wird angemerkt, dass ein präventiver, risikobasierter Ansatz, wie er in der zugrundeliegenden EU-Richtlinie angelegt war, in der deutschen Umsetzung nicht ausreichend verankert wurde. Dies wäre wichtig, um Schadensfälle von vornherein zu vermeiden. Die Experten, beide Sachverständige für Trinkwasserhygiene, schildern, dass ihre Arbeit überwiegend reaktiv ist – sie werden erst nach Überschreitungen von Grenzwerten (z.B. bei Legionellen oder Blei) oder bei Streitfällen hinzugezogen. Sie plädieren dafür, technische Regelwerke nicht als Hindernis, sondern als wertvollen Leitfaden zu verstehen. Abschließend wird klargestellt, dass der Betreiber einer Trinkwasserinstallation die Verantwortung für die Qualität des Wassers bis zur Entnahmestelle trägt, wobei die gesetzlichen Überwachungspflichten von der Größe der Anlage abhängen.

Transcription

5312 Words, 35085 Characters

German
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Genau, in welche Neuerung es gibt und was in Sachen Gesundheit zu beachten ist, brichten uns Ahn Böschkens und Christian Strelo. Beides sind Sachverständige für Trinkwasserhygiene, sowie Fachreferenten im Bereich Technik und Hygiene nach VDI63, 20 Hygiene in Trinkwasserinstallation. Herzlich willkommen, mir beiden. Hallo. Hallo. Schön, dass wir hier zusammen sitzen. Das haben wir auch nicht mehr so oft, dass wir alle Gäste bei uns haben. Heute machen wir uns gut. Das ist sehr schön. Ja, sehr schön. Ja, anfangen wir einfach mal mit dir an. Was ist denn nun genau neu an der Trinkwasserverordnung? Ja, Sarah, neu ist einiges. Wir haben eine vollständige neue Erarbeitung der Trinkwasserverordnung. Das ist nicht nur eine Überarbeitung, sondern das Ding ist komplett neu erarbeitet worden. Sieht man alleine daran schon, dass wir früher 25 Paragrafen hatten heute 72. Früher wurden Dinge auch noch beim Namen genannt. Da wurde von Trinkwasserinstallationen, Typ sowieso gesprochen. Heute arbeitet die Trinkwasserverordnung mit dem sogenannten Verweisprinzip. Das heißt, es wird immer nur noch bezug genommen auf Paragraph 2, Absatz 2, Nummer E. Irgendwie so. Das heißt, es empfiehlt sich, wenn man die Trinkwasserverordnung ließ, immer zwei Exemplare nebeneinander zu lesen, damit man tatsächlich dann auch die vorweise nachschlagen kann. Ansonsten inhaltlich hat sich einiges getan, konzentriert auf die Punkte, legionellen, blei und beim Wasservorsorge. Das Thema mit der Risiko, mit dem Risiko-Basierten-Handsatz, hat sich zum Beispiel geändert, dass früher erst beim überschreiten des technischen Maßnahmenwärts, Maßnahmen ergriffen werden mussten heute schon beim Erreichen. Ich habe vor kurzem mit einem Kollegen vom Umweltbundesamt gesprochen, der rechnet damit, dass wir tatsächlich mehr positive Anlagen jetzt dann auch draußen finden. Es hat sich geändert, dass der Blei grenzwert gesenkt wird. Im Augenblick 10mg pro Liter, der wird perspektivisch bis 2028 auf 5mg noch mal halbiert. In der Folge haben wir jetzt ein Austauschgebot. Das heißt, wir müssen heute alle Leitungen und Bauteile aus Blei bis 2026. Du siehst, das sind zwei Jahre Sicherheitsabstand drin, dann tatsächlich auch ausgetauscht haben werden und zwar nicht nur in der Trinkwasserinstallation, bei Diode oder bei mir zu Hause, sondern auch beim Wasser fersorgord. Das heißt, da wird eine große Welle an ein Arbeit und Aufwand auf uns zu kommen. So haben sich einige Dinge geändert, was man alleine an der Zahl der Paragraphen schon sieht, was ich da so getan habe. Beim Trinkwasser hört der Spaß ja auch. Von 25 auf 72 Paragraphen ist schon ganz schön viel. Vermisst du denn noch was? Gibt es da noch, was noch zu regeln? Ist es da noch was offen? Für mich ja. Beziehungsweise ist es klarer zu beschreiben einige Sachen. Als kleines Beispiel, ich vermisse beispielsweise gerade beim erreichen des technischen Maßnahmenwertes und Bezug auf Legionellen. Das ist jetzt schautemäßig, so wie der Arn des Gratischen gesagt, hat er leicht versteckt. Für mich wäre das wirklich an Oberster Stelle, müsste das bei den Maßnahmen stehen. Ähnlich auch der Risikobasierter Ansatz oder die Risikobewertung der Hausinstallation. Das wurde so ein bisschen auf das Umweltbundesamt abgelagert. Allerdings wurde hier für meine Fürheit eine ziemliche Chance, vertahen, dass beispielsweise die Betreiber etwas abgeholt werden, dass die vorsorglich ihre Trinkwasserinstallation einfach mal angucken. Hatten mit artenerlich zusammen eine Seminar Trinkwasserverordnung. Und da war eine, hat man als kleine Herleitung gemacht, die Trinkwasserverordnung im Vergleich mal zur Straßenverkehrsordnung. Wir haben was da, bei einer Straßenverkehrsordnung. Wenn ich etwas betreiber, also sprich ein Auto betreiben möchte, dann brauche ich erst einmal eine Einweisung in den Betrieb plus, dass ich noch meinen Sachkunde in irgendeiner Form überprüfen lassen muss. Also sprich durch die Fahrprüfung kommen muss. Und ich habe überall Hinweisschilder, was muss ich denn machen? Wenn man das jetzt mal zur Trinkwasserverordnung und zur Trinkwasserinstallation vergleichen, für jeden ist es selbstverständlich, dass irgendwo die Ruharleitung in den Wänden verschwunden ist. Und dass irgendwo die Flüssigkeit Wasser aus der Endnahmestelle rauskommt. Aber was da alles so hinterhängt, kriegen die meisten halt leider erst mit, wenn es wirklich zu spät ist. Stimmt. Und das wäre die Chance, der Risikobewertung gewesen, dass man wirklich die Betreiber abholt, geht mal preventive in eurer Andang mit rein. Was passiert in den nächsten fünf Jahren in den nächsten zehn Jahren? Genau. Vor allen Dingen, weil das ursprünglich auslösert für diese Welle an Änderungen im Infektionsschutzgesetz in der Trinkwasserverordnung. Und so war ja eine Änderung in der in der europäischen EU-einheitlichen Richtlinie über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Und da war diese Risikoanalyse der sogenannte "Moy-Deutsch Water Safety Plan" für Gebäude tatsächlich verankert. Oder es wäre die Möglichkeit, da gewesen, das umzusetzen. Hat man in der Trinkwasserverordnung meiner Meinung nach versäumt. Also diesen preventiven Ansatz. Der Christin hat es gerade mit der Straßenverkehrs auch noch schön beschrieben. Wir kennen es von zu Hause einmal im Jahr kommt der Schornstein-Feger, die Feuerungsstätten anschauen und überwachen. So was würden wir uns für die Trinkwasserinstallation wünschen, weil dann wären viele Schadensfälle, auch die im Bereich der Trinkwasserhygiene passieren vermeintbar. Was meint ihr denn, woran das liegt, dass man jetzt nicht diesen Ansatz gewählt hat, welchen Background hat das? Also ich für meine Teil glaube, dass es derzeit geschuldet war. Die neue EU-Richtlinie, man wusste es, gibt Fristen für die Umsetzung. Die ersten Entwürfe für diese EU-Richtlinie sind schon lange vor 2020 rausgekommen. Das heißt, im Bürokratie-Star Deutschlands sind so 5, 6 Jahre vorlaufzeit, ja viel zu knapp um eine Verordnung zu ändern. Und ich glaube, es war wirklich derzeit geschuldet an dem Moment, dass man bis zum Stichstag fertig werden musste und nicht zu viel Neues dann noch mit reimpacken wollte. Meine Meinung. Da bin ich ganz bei dir an. Okay. Okay, bevor wir ein bisschen tiefer in das Thema einsteigen, würde ich gerne mal was über euch wissen. Oder jetzt fangen wir mit dir an, Christian. Du bist Sachverständiger für Trinkwasserhygiene der Industrie und Handelskammer. Wie kann man sich denn deine Aufgaben so vorstellen? Die sind leider, wie wir es gerade schon ausgeführt haben, in im Regelfall anders bezogen. Also sprich, wenn das Kind im Brunngefein ist oder im Wasser liegt, wenn sich denn halt die Parteien vor Gericht streiten. Oh je. Und denn es halt zu klären, warum ist es, oder warum ist es halt zum Erkrankungsfall oder gar auch trutes Fall gekommen? Oder warum ist das Berg mangelhaft? Warum streiten sich die Parteien? Das wäre in vielen Fällen präventiv, beispielsweise vor Betriebnahme der Trinkwasserinstallation, dass man mal rüberkuckt, ist das alles so ordentlich gebaut oder geplant? Wäre vieles lösbar. Und das, was Ande und ich tagtäglich machen, ist eigentlich mehr oder weniger. Man kann schon was sagen, direktivarbeit Ande oder? Ja. Ja, das stimmt. Da stimme ich dazu. Also wir schauen, wo kommt die Parameter im Trinkwasser her? Was ist die Ursache der Installation? Warum haben wir beispielsweise eine Bleiüberschreitung oder Legionären im Trinkwasser? Und bringen das denn auf Papier und beschreiben es so, dass es denn halt auch der Leihye versteht? Genau. Wir gehen in der Regel in die Ursachenermittlung, wenn das berühmte Kind schon in den Brunnengefallin ist. Als Sachverständige, wenn es dann zum Streitigenvorfahren kommt, ob liegt den Sachverständigen, also Christiano Mir jetzt in dem Fall, die Streitentscheidendebewertung, wo war der, wobei die Ursache, wer hat einen Fehler gemacht, wer muss es am Ende zahlen? Das ist eigentlich so 90% unserer Arbeit, dass wir Dinge retrospectiv, rückwirkend betrachtet, dann feststellen, was ich sehr schade finde, weil gerade im Bereich der VDI-Richtlinien, du hast es eben gesagt, VDI6023, bietet ja auch alle Möglichkeiten, präventiv zu agieren. So, obwohl im Blatt 2 Gefährdungsanalyse ist die Präventive, die systemorientierte Bewertung festverankert, genauso wie in dem Hauptblatt, 63, 20, Blatt 1, die sogenannte Hygiene erstinspektion, was ja auch nicht. eine gutachterliche Bewertung ist, allerdings während der Bauphase, dass ich mir Installationen anschauen kann, wenn der Installateur sagt, "Hey, roh Installation ist fertig, ist abgeschlossen, bevor ihr jetzt die Wände verkleidet, den Estrisch rein macht und so, solange wie ich Leitungen auch noch sehen kann, dass man dann so eine Bewertung durchführt, weil das macht am Ende natürlich im Sinne der Rechtssicherheit. Ich erzähle da morgen auf der Konferenz auch noch ein bisschen drüber. Die Sache erheblich einfacher für alle beteiligt." "Plus der Vorteil ist, wenn die Wände offen sind, kann man vieler noch beheben. Wenn nachher die Anlage befüllt ist, und im Feu im Betrieb ist, ist es oft mal schwer zu sagen, nehmt mal bitte die Anlage wieder außer Betrieb." "Ich würde interessieren, wie oft müsst ihr den ran, wie oft müsst ihr den solchen Bewertung machen oder wie oft müsst ihr dann eure Sachverständigen-Unteile abgeben." "Also, wenn man bei Großindustrie bauten, so oder ist das bei Privatbauten öfter, was erzählt mal ein bisschen?" "Also bei mir ist es im Augenblick so, dass ich zurzeit sechs Gerichtsakten zu Hause auf dem Tisch liegen habe, die bewertet werden wollen, die sich jetzt nicht nur auf Hygiene beschränken, aber halt in andere Aspekte der Trinkwasserinstallationen auch reingehen, was seinierungskosten unendliches betrifft. Überwiegendurteil, ich sag mal so 60-70 Prozent sind bei mir Privatgutachten in der Regel, auch wieder Christian gerade sagt, Anlass bezogen, das heißt es gab eine Überschreitung, erreichen technischermaßennahmen, wert für Legionellen, aber auch aus anderen Gründen. Ich habe sehr viel zu tun im Moment mit Schadensfällen, wo es zu anderen mikrobiologischen Verkeibungen kam. Zum Beispiel Pseudomonas-Irogenosa. Ich habe relativ viel zu tun in letzter Zeit mit Schadensfällen, wo es durch eine Rohinensanierung, das ist gerade aktuell irgendwie gerade in der Presse zu Schadensfällen gekommen ist, aber das sind dann, wie gesagt, so 70-70-70 Prozent sind Privatgutachterliche Sachen. Das ist bei mir ähnlich. Also der Schreibtisch ist ran voll. Also schön. Bei dem Privataufträgen sind jetzt glücklicherweise wirklich schon fünf gerade aktuellen Bearbeitungen, die präventiv mitbeisend. Also, also nicht erst, es ist noch nichts passiert. Man möchte vorsorglich, dass man reinguckt, gibt es Optimierungsbedarf. Allerdings der größte Teil ist wirklich leider anders bezogen. Also sprich von Bleiüberschreitungen, wo man denn wirklich gucken muss, welches Bautheit der Trinkwasserinstallation gibt uns jetzt Blei anstrengen, was ab, weil in der Installation ist kein Zentimeter Blei-Rohr mitrinden. Leider. Zum Glück so rum. Nein, leider weil es uns die Suche einfach machen würde. Ja, so rum. Oder halt auch außergerichtliche Streitigkeiten, wo man denn halt probiert, wie kriegen wir die Anlage im Laufendebetrieb halt saniert, wo man denn halt Konzepte zusammenschreibt? Dazu zählen dann auch Beweißigungsvorfahren, Schiedsgutacht und ähnliche Dinge, die noch nicht streitig zu entscheiden sind. Ja. So schon komplex, ne? Ja, total. Also ich hätte mir das mal zu hören. Ich könnte hier in heutigen Zeit noch so viel zu tun, ob ich meine gut für euch ist klar. Aber dass viele Vorfälle gibt, gerade in diesem Land, wo alles reglementiert ist, wo es für alles irgendwelche Vorschriften Richtlinien normen gibt. Der V.D.i. hatte mich mal schärzhaft angesprochen, wir sollten eine Richtlinie schreiben über das Klonen von Sachverständigen. Aber wir haben nicht genügend Leute für ein Kremium. Auch. Aber. Wir haben ja aber auch mal was, ne? Oftmals ist es wirklich so, weiß Ahn, es ist auch gelernt, da gab es Wasserinstallateur. Oftmals das, was man dann auf der Baustelle sieht, da blutet das Handwerkerherz, weil wirklich wir haben schon alles in Regelwerken irgendwo gut beschrieben. Man muss es nur umsetzen. Anwenden, umsetzen und auch leben. Das ist tatsächlich ein weit verbreiteter Öchtum. Das viele Fachkollegen von uns, Planer, Errichter, also Installateure. Technische Regelwerke, egal ob jetzt DVGWV.de, die ihn, wer auch immer da der Regelsetzer ist, eher als Hindernis betrachtet. Ich hör, Christian, das wirst du auch kennen, immer wieder den Spruch. Ja, was soll ich denn noch alles können und beachten? Ja. Tatsächlich ist meine Betrachtungsweise eine andere. Ich mach sehr viel Regelwerksarbeit, insbesondere auch beim V.D.I. Weil technische Regelwerke ja auch immer eine prima Handlungsempfehlung sind. Wenn ich irgendwie nicht weiter weiß und es ist so, wie so wie der Christian sagt, wir haben ja eigentlich in einer wahnsinnigen Detail-Tiefe, Regelwerke und Unfogaben, Expertenempfehlungen und Ähnliches für die unterschiedlichen Themenkomplexe. Ich finde immer irgendwo eine Antwort im technischen Regelwerk. Also ich plädiere dafür technische Regelwerke nicht als Hindernis zu betrachten, sondern als Benefit, als Leitfaden, an dem ich mich orientieren kann. Du möchtest Innovationen von morgen gestalten? Themen wie Nachhaltigkeit, Klima, Digitalisierung, Christoph Wirtschaft? Oder auch Quantentechnologie interessieren dich besonders? Dann bist du beim V.D.I. Technologiezentrum genau richtig. Wir suchen dich, z.B. als Ingenieurin, Naturwissenschaftlerin und vieles mehr. Lasst uns gemeinsam Zukunft gestalten. Schaut doch mal bei www.v.D.I.P.T.Z.Punkt.de vorbei. Bei Trinfussen in Schoneurs. Ja, kommen wir mal jetzt ganz konkret dazu, wie unser Leitungswasser aufbereitet sein muss. Also damit wir nicht krank werden, was sind die Kriterien? Kriterien sind relativ einfach. Wir haben in der Trinkwasserverordnung eine relativ überschaubare Lister an Indikatorparameter und Mikrobiologik. Das heißt, unser Trinkwasser muss rein und genustchauglich sein. Das heißt nicht, dass unser Trinkwasser sterile ist. Wir haben immer so eine gewisse grundsätzliche Anzahl an Mikroorganismen, die auch nicht schädlich sind. Im Gegenteil auch chemische Inhaltsstoffe sind durchaus im Trinkwasser verhandelt. Sie dürfen eben nur nicht in Konzentrationen auftreten, die dann eine Schädigung der menschlichen Gesundheit besorgen lassen. Dieser besorgnes Grundsatz ist sehr hoch aufgehängt. Das heißt, präventive Maßnahmen müssen wir schon zu einem ganz fühen Verdachtstag umtreffen. So von daher ist unser Trinkwasser sicher rein und genustchauglich heißt. Das hören wir ja auch in der Presse immer "ja, Pestizide, Antibaby, Pillow, Hormone, was weiß ich alles im Trinkwasser". Das ist richtig, aber die sind in so geringen Konzentrationen vorhanden. Das ist unser Trinkwasser eigentlich nicht belastet. Das heißt, unser Trinkwasser ist immer noch genustchauglich und rein. Wir müssen diese Rahmenbedingungen, also die Grenzwerte nach Trinkwasser für Orten natürlich einhalten. Und das ist ganz wichtig. Eine Trinkwasserinstallation muss unabhängig von der Nahrlöse befunden, immer mindestens den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Das sind üblicherweise so unsere schriftlich codifizierten technischen Regelwerke. Deswegen ist es ein Fehler zu denken, na ja, meine Trinkwasserinstallation ist jetzt 70 Jahre alt. Hab ich nie was dran gemacht. Aber meine Werte sind in Ordnung, also muss ich nix ändern. Das ist so nicht ganz auch, wenn die Werte alle stimmen, muss die Anlage trotzdem in den Nahrung. Das ist ein Lager trotzdem in technischen Mindeststandard erfüllen. Jetzt muss man noch rein alltägliche Frage, so ein Hausbesitzer. Ich habe noch keinen Hausbesitzer gehört, der sich irgendwie darum kümmert, ob das die Qualität seines Trinkwasser da aus dem Hans-Habt auch in Ordnung ist oder nicht. Außer davon ausgeht, dass er saubrustringenwasser geliefert kriegt, bis zur Zabstelle im besten Falle. Was sollte man denn als Immobilienbesitzer in dem Fallhausbesitzer tun, ab und zu mal oder einfach laufen lassen? Also grundsätzlich unterscheiden wir unterschiedliche Trinkwasserinstallationen. Die ein und zwei Familienhäuser dieser Welt, da sind diese ganzen Dinge natürlich empfohlen regelmäßig, Wasserqualität kontrollieren zu lassen. Auch hier gilt natürlich die Trinkwasserverordnung. Ich habe aber, und das ist die Besonderheit, in den ein und zwei Familienhäusern keine Überwachungspflichten. Das heißt, ich muss nicht untersuchen lassen, sollte man allerdings. Anders ist es, wenn es dann größere Anlagen sind, so ab drei Familienhaushörz, da habe ich dann tatsächlich Überwachungspflichten, wo das dann auch gemacht werden muss. Aber um die Annegdote kurz zu erzählen, ich habe es gerade heute Morgen noch gelesen, ein Familienhausbesitzer hat von sich aus auf legionellen untersuchen lassen, ist im extrem hohen Ausmaß betroffen von legionellen. Und hat dann gesagt, er versteht das gar nicht. Er hat eine nagelneue Anlage, Wärmepumpe, betreibt die auf 750 Grad ohne zur Kulation. Ja gut, dann muss ich mich nicht wundern, dass ich legionellen habe, wenn ich dem idealen Bruttemperaturbereich fahre. Aber du siehst, man kann nachgucken, sollte dann aber auch seine Anlage entsprechend dafür, dafür, ertystigen, das ist dann auch funktioniert. Aber es ist schon tatsächlich, wie du sagst, ein und zwei Familienhaushörz-Besitzer machen sich selten gedanken drum, wenn überhaupt dann nur, weil es plötzlich mal in der Bule Warpresse irgendwann interessant war, oder wieder der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister und Statement abgibt, dass dann in der Presse erscheinen. Aber gerade was so gewerblich vermietet oder öffentlich betrieben wird, die haben ganz konkrete Untersuchungspflichten und müssen da auch regelmäßig nach Schauen lassen. Ja, ist es dann häufiger so, dass legionellen entstehen, weil man eben diese Wassertemperatur senkt, welche Gründe gibt es noch? Und ja, was entsteht, im schlimmsten Fall, man wird krank natürlich, das wissen wir. Aber ja, wer ist, trägt dann auch die Verantwortung am Ende des Tages. Verantwortung. Der Herr Herr immer adressat ist der Betreiber. Sprich, der die Sache schafft, über den Betrieb der Anlage hat. Der SMA, derjenige, der auch haftet, der dafür auch verantwortlich ist, dass Freie Wasserbeschaffenheit an jeder Endnahmestelle im Gebäude, also sprich auch an deinem Niveaus, der die letzte Endnahmestelle um im Heizraum auch dort muss, trinkt was ja qualität vor. Also beziehungsweise in den Parametern, die uns die Trinkwasserverordnung vorgibt. Genau, Wasser ist ja ein verdärbliches Lebensmittel, das heißt alles, was so länger wie drei Tage oder so in der Leitung steht. Es nimmt schwämetaller auf Mikrobiologie, kann sich vermehren, idealerweise. Und da ist, wie der Christian gerade so richtig sagt, auch der Betreiber dafür verantwortlich, das heißt, es geht darum, wir haben es ja eben über die Qualitätsanforderungen unterhalten, dass ich in meiner Hausinstallation keine Bedingungen vorhalte, bei denen sich Mikrobiologie besonders wohlfühlt. Das heißt, ich muss für einen häufigen Wasser austausch sorgen. Ich brauche bestimmte Temperaturen, also da, wo sich Bakterien eben nicht wohlfühlen. Kaltwasser, Kälter als 25 Grad, warm Wasser, 60, 55 Grad, so auf dem Bereich. Alles, was da zwichen ist, ist eigentlich per Definition kein Trinkwasser mehr, sondern eine lauwarme Plörer. Aber warm Wasser ist definiert ab 55 Grad, aufwärts kaltwasser, unter 25 Grad. Ich darf der Mikrobiologie insbesondere keine Nährstoffe bieten. Ich darf keine Materialien in der Installation haben, von denen Schadstoffe abgegeben werden, insbesondere Schwermetalle. Und ich denke, das sind Dinge, das sind so, so, so daumenregeln, die jeder sehr gut einhalten kann. Und selbst wenn ich zur Mieterbohne morgens das Wasser erst mal ablaufen lassen, bis es merklich kühler oder richtig heiß wird, dann weiß ich, ich hab einmal einen vollständigen Wasser austausch geführt. Und dann kann man das durchaus hinkriegen. Das heißt, Energieeffizienz, weil wir reden immer im Alter von Energieeffizienz und Energie ist teuer geworden. Und Trinkwasserhygiene können durchaus hand in Hand gehen. Ja, absolut. Man hat auch in der Trinkwasserinstallation, unheimlich viele Möglichkeiten, Energie zu sparen, ohne die Temperaturen anzufassen, weil die brauchen wir aus für jenischen Gründen. Ich kann zum Beispiel dafür sorgen, dass ich nur wenig Wasser erwärme. Das heißt, je kleiner der Trinkwasser Speicher im Keller desto besser. Ich kann dafür sorgen, dass mein Trinkwasser auch gleichmäßig durchs gesamte Gebäude erwärmt wird. Das ist das Thema hydraulischer Abgleicht. Das ist so ein Schlagwort, das hat auch jeder irgendwo schon mal gehört. Ich kann dafür sorgen, dass meine Leitungen nicht zu viel während mir ins Gebäude abstrahlen. Das heißt, ich sorg für eine entsprechende Demo. Nicht nur an Rohren, sondern auch an Amaturen und Absperventilen und so weiter. Also ich hab unheimlich viele Möglichkeiten, Energie zu sparen in der Trinkwasserinstallation, ohne die Temperaturen anzugreifen. Auch wenn ich zum Beispiel hinterfrage, brauche ich an jeder Endnamestelle warm Wasser. Also, sprich, ich kann auch eine Installation sehr stark verschlanken. Brauche ich Trink beim Gäste-VC oder Besucher-VC warm Wasser? Braucht ein Kindergarten mit zwei Gruppen unbedingten Trinkwasser Speicher mit 300 Liter, weil die Kinder da ja oft duschen. Ja, schaffthaft. Oder wenn ich im Keller noch so eine alte Sockelpumpe habe, angeschlossen, 300, voll Drehstrom, wenn ich die gegen eine moderne, hocheffiziente, elektronisch geregelte Pumpe austausche, die brauchen noch sieben Watt an Leistungsaufnahme. Da steckt schon eine Menge Energiespapotenzial drin. Danke. Ja, gut, dass man so zu hören. Klar. Ja, kommen wir zum nächsten Thema und zwar bleib. Ich hab auch 'nem Artikel von Dierart. Ich hab ja gelesen, schraubt ja auch, teilweise Fachartikel. Das ist bundesweit immer noch 15.000 Tausend Hausanschlussleitungen aus Blei gibt. Ich habe mich irgendwie gefragt, wie kann das sein? Für mich klingt das sehr viel. Und was ist jetzt hier zu beachten? Also, das ist ja eben schon auch gesagt, dass es dann auch jetzt alles bis 2026 entfernt werden muss, ausgetauscht werden muss, aber trotzdem. Also, wenn ich jetzt so was noch habe, ich wohne vielleicht in so einem Gebäude, was ist jetzt los? Das ist ja auch feststellen, ob es denn überhaupt noch Bleianschlüsse gibt. 15.000 Stück. Das waren die Untersuchung vom Umweltbundesamt, die vom Umweltbundesamt den Auftrag gegeben worden ist. Das ist, wenn ich mir überlege, dass wir Hausanschlüsse im Millionenbereich haben, eigentlich gar nicht mehr so viel. Wir haben in Deutschland über die Jahrhunderte hinweg blei zu unterschiedlichen Zeiten verwende, den der Dringwasserinstallation, in Süddeutschland, Bayern, Baden-Württemberg, wurde blei Ende des 19. Jahrhunderts bereits verboten. Noch Deutschland, noch dran Westfahle, noch Deutschland aufwärts. Da wurde noch bis in die 60er, 70er Jahre hinein, die letzten Jahrhunderts blei verwende. Und gut, ich mein, so das Nachrüsten oder das Umrüsten von so einem Hausanschluss mit Aufbaggern usw. ist ja ein gewisser Aufwand. Ich kann schon verstehen, dass die noch nicht alle saniert sind, aber das steht jetzt halt an. Und bei dir zu Hause, du kannst einfach mal an die Auf-Die-Leitung klopfen, dass das kann man hören, ob das Blei ist. Dass sich so dumpfählich wie Holz anhört, oder wenn du mit Taschenmesser dran vorbeigehst und da hebt sich dann so ein kleiner Span ab, weil Bleise erweich ist, kann man schon durchaus erkennen, ob das noch Blei leitungen sind oder ob das Eisenleitungen sind. Mhm. Ja, was gibt es denn für Alternativen zu bleiben? Was sind denn so die Materialien der Zukunft? Wie seid ihr beide vom Fach? Da wisst ihr ja wahrscheinlich auch Bescheid. Für mich ist es aktuell jede Stahl. Da sind zumindest nicht die schwerer Metall oder beziehungsweise, haben wir da nicht das Problem, das ist noch bestand. Das ist das, was wir gerade vorhin kurz erläutert hatten. Es gibt auch Installationen dort, es ist kein Zentimeter Bleirom mit drin, aber links haben wir dort den Grenzbad vom Blei überschritten. Genau, was da vielfach aus diesen Bund-Metallegierungen messen, Rotguss kommen, also aus Rhofer, Bindern, aus Amaturen, Ventilen und so. Und das ist das, was wir gerade vorhin kurz erläutert hatten. Das Rhofer, Bindern, aus Amaturen, Ventilen und unähnliche Dinge. Weil bis Anfang der 2000, der Jahre, so 2003, vier rum, in Rotguss und Messing teilweise noch bis zu 5 Prozent Blei als Legierungsbestandteil mit drin war, für die Zersparenbarkeit. Und diese Dinge werden dann, und das ist der Scharm von den neuen Grenzwert ab 2028, die werden dann auch alle auffallen. Oh je. So, aber um die Frage zu beantworten, neben Edelstahl, ich bin auch ein großer Freund von Edelstahl, sind natürlich auch moderne, synthetische Materialien, Merschicht vor Bundmaterialien, Kunststoffleitungen, aktuell, das, was am wenigsten die Tinkwasserqualität verunreinigt. Mhm. Bei Kupferkupfer ist auch noch weit verbreitet in vielen Gegenden als Leitungsmaterial, wobei wir jetzt auch die ersten Versorgungsgebiete haben, gerade hier noch ein Westfalen, wo Kupfer nicht mehr empfohlen ist, weil es dann auch verstärkt zur Korrosion in den Kupferleitungen kommen. Das heißt, da kommt es immer darauf an, ob die Wasserqualität auch wirklich zum Material passt. Mit Kunststoff, Merschicht vor Bund oder Edelstahlrohren kann man eigentlich fast nichts mehr falsch machen. Kupfer ist auch teuer, oder? Also ich meine, abgesehen davon. Halten dafür aber auch lange. Okay, okay. Ja. - Das stimmt. Ja. - Du weißt, wir billig kauft Kauf zweimal. Ja, das ist oft so, ja. Schön. Ja. Was befast euch denn noch so in der Richtlinienarbeit? Also gibt es auch Perspektiven, was euch so in der Zukunft noch befassen wird, konnte dann auch einen kurzen Einblick geben. Also, so weit es mich betrifft, ist eines der Themen, die mehr und mehr Raum einnehmen in der Richtlinien oder in der Regelwerksarbeit. Das Thema Kaltwasser, Kaltwasser Temperaturen, Kaltwasser, Zirkulation, die ersten Hersteller fangen an, auch Kaltwasser, im Kreis zirkulieren zu lassen, kann man überstreiten, ob das sinnvoll ist oder nicht. Aber dieses Thema Kaltwasser Temperaturen, größer 25 Grad, wird uns auch aufgrund des Klimawandels und aufgrund gestiegen auch Grundtemperaturen auch im Boden in Zukunft definitiv begleiten. Ja. Und es ist im Augenblick sehr, sehr viel im Wandel. Hier bei uns beim VDE ist die Richtlinien Reihe 63 ab. Machen wieder in der Überarbeitung. Wir haben beim Dien einige Projekte laufen und mit der Überarbeitung der Dien 1988 und der DVGW ist sehr fleißig dabei, seine Arbeitsblatt 3,5151 zu überarbeiten. Das heißt, es bleibt spannend und neue Erkenntnisse auch aus Forschungsvorhaben und Ähnliches, die fließen dann natürlich zeitnah, auch in diese Regelwerke wieder rein. Super. Wir sollten mich natürlich interessieren, ob dieses Thema Klimawandel und Trockenheit und Wasserknabbeid auch dazu führen wird, dass dieses Thema drin, was er je gene, mal ein bisschen noch mehr in den Mittelpunkt oder in den Fokus gerät, merkt ihr da schon irgendwie was, weil offensichtlich ist diese Ressource nicht so unendlich, wie wir immer alle geglaubt haben. Also, kannst du mindestens aus Berlin sagen, die Ressource Wasser ist irgendwann endlich. Also sprich, man beschäftigt sich schon damit, die Ressource Wasser sinnvoll zu verwenden. Und da kommt das Ganze wieder mit der Richtlinienarbeit so ein bisschen zusammen. Beispielsweise hat man eine Zeit lang gesagt, wir müssen spüren. Wir müssen die Bestimmungsgemäß- und Betriebsdemulierende spüren. Ja, wenn die Ressource Wasser umfangen endlich ist, müssen wir dort in der Richtlinienarbeit, den Wege und Maßnahmen finden, wie man das denn umsetzen kann. Und auch da, noch mal die Brücke jetzt im V.D. zu machen, wenn ich wirklich sehr glücklich mit den drei, 60, 23 Blätter, die sich zum einen mit der Planung beschäftigen, Die den Betreiber abholen. und richtig in den Betrieb der Anlage mit reinnehmen. Und wenn es denn halt preventiv erforderlich ist oder halt anders bezogen, mit das Thema Gefährdungsanalyse. Aber was du gerade sagst mit dem Thema Spülen, das ist ein wesentlicher Punkt, auch in dem Zusammenhang. Spülen und so haben wir es in der V.D.63, 23er definiert, heißt ja, ich ersetze den Bestimmungsgemäßenbetrieb. Das ist ja nichts anderes als eine Simulation. Spülen grundsätzlich ist keine Wasserverschwendung. Aber was wo ein umdenken Stadtfinden muss, ist in der Konzeption von Trinkwasserinstallationen. Das ist das, was der Christian eben sagte. Brauche ich wirklich in jedem Klassenzimmer heute noch einen Tafel waschbecken, obwohl es da gar keine Kreide Tafel mehr gibt, sondern mittlerweile mit Smartboards und Biemann gearbeitet wird. Dass ich mir überlege auch im Wohnbereich, was den Luxus und den Komfort Gedanken betrifft, brauchen wir in zehn Jahren wirklich noch tropen Regen duschen, die 24 Liter die Minute rauslassen. Dafür dann aber auch nur zweimal im Jahr benutzt werden. Weil ich hab hier Vorhalte fliechten und auch die muss ich dann, wenn ich sie habe, muss ich siebestimmungsgemäßen nutzen. Das heißt, Hygiene, dann sind wir wieder beim Wasser austausch. Jede Entnahmestelle alle 72 Stunden, dann muss ich mir überlegen, ob ich wirklich dann neben dem Elternbad und dem Gäste-WC auch noch ein separates Kinderbad braucht, weil meine Tochter in zehn Jahren eher ausmacht. Da muss man dann über die Konzeption von Drinkwasserinstallationen tatsächlich mal nachdenken. Ja, klar. Das ist so ein tägliches Gut. Ja, aber dann geht man so um, so fühlt es über 8 rum. Für viele Menschen ist Wasser selbstverständlich. Ja, Wasser kommt aus dem Hahn so wie ich Strom aus der Steckdose. Da muss man tatsächlich so ein bisschen über den Tellerrand schauen, wo dieses Wasser eigentlich herkommt, was passiert damit im Gebäude. Und es ist so. Viele Kollegen von mir sagen ja immer, Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Nein, es ist nicht. Wasser ist kein Lebensmittel, weil Lebensmittel sind ersetzbar. Wasser ist die Grundlage für eine gesunde menschliche Existenz. Ich hänge Wasser noch viel, viel höher, auf als nur beim Lebensmittel. Und ja, da muss man sich schon Gedanken drüber machen, wie gehe ich an die Themen, die thematik ran? Was mache ich damit? Oder eben auch nicht? Noch kurze Ergänzung, weil du sagst, es ist eine Selbstverständlichkeit, dass es in irgendeiner Form flüssig aus der Entnahmestelle mit rauskommt. Glaube bei den meisten Nutzen ist nicht ganz klar, was da alles hintersteckt. Also sprich, was sich für Technik in der Wand verbirgt, was sich im Technik unten am Hauswasseranschlussraum verbirgt, was der Betreiber dafür zu leisten hat, dass dort eine einmal freie Wasserbeschaffenheit um rauskommt, denn was im Leitungsnetz auf der Straße dafür erforderlich ist, dass das Gesundheitsamt hat, plus noch mal weiterbrückwärts, wie das Trinkwasser gewonnen wird, also sprich, Einzugsgebiete, Schutzgebiete. Und das ist wiederum der große Passus, was unsere Trinkwasserverordnung eigentlich leistet, weil sie überwacht von der Gewinnung des Innenzulätzen Entnahmestelle alles. Und da steckt eine Menge Aufwand hinter, bis das Wasser, das bei euch hier jetzt gerade durch den Reihen fließt, bei ihnen dann wieder Sauber, Kristall, Klagen, Nusstaugdisch und rein aus der Entnahmestelle kommt. Also für mich muss man sorgfältig umgehen, weil dann normal ist. Ja, auf jeden Fall. Das ist ewig nur aus dem Handkund. Die Qualität des Trinkwassers, Wasser für den menschlichen Gebrauch, die wir hier in Deutschland haben, die ist nicht selbstverständlich. Hier in Deutschland habe ich kein Problem damit, in jeder Trinkwasserinstallation, Wasser unmittelbar aus der Leitung zu trinken. Zumindest, wenn man nicht von außen schon sehen kann, dass das Gebäude seit 20 Jahren nicht mehr gepflegt worden ist. Aber in anderen europäischen Ländern oder ex-europäischen Ländern, wie jetzt England, würde ich das nicht bedenkenlos machen. Auch in vielen Südeuropäischen Ländern, in Spanien, in Italien, in Südfranckreich, würde ich nicht bedenkenlos Wasser unmittelbar aus der Leitung trinken. Von daher ist die Trinkwasserqualität, die wir hier in Deutschland haben. Tatsächlich auch so ausgelegt, dass jeder in Deutschland dieses Wasser ein Leben lang konsumieren kann. Das ist ja nicht nur, dass das du und ich, also der gesunde Immun-Korpitente erwachsen. Das Trinkin kann, sondern da geht es auch um Kleinkin, um Säuglinger. Da geht es um Kranke Menschen, da geht es um alte Menschen. Was wir mit dieser Trinkwasserverordnung und den Anforderungen tun, ist ja eigentlich der Schutz der Schwächsten in der Gesellschaft. Dass jeder diese Ressource Trinkwasser als unabdingbare Voraussetzung ein Leben lang Problem frei konsumieren kann. Das ist ein schönes Statement. Ja, toller Appell. Ja, klasse, meine Herren, vielen Dank. Es öffnet wirklich ein bisschen so die Denkweise, wenn man euch zu schrauch. Spannend. Man kriegt so, ob wir uns nur jetzt noch halbe Stunde waren, ganz anderen Blick auf Wasser. Ja, wichtiges Thema. Dann haben wir uns rund job getan, Christian. Ja, das ist ein sehr sehr gernig. Wenn ihr noch mehr zum Thema wissen wollt, dann schaut in die Show Notes. Und ansonsten gerne die vorgekommenen Tieren, wenn noch Fragen sind, vielleicht das gerne weiter, weiter verbreiten, liken, alles, was ihr sonst schon wisst, ne? Weiter machen. Genau. Und wenn es noch Themen vorstelle, gibt es Schreibt uns gerne. Ja, da gibt es eigentlich nicht mehr zu sein. Und wenn es wieder mit einem neue Verordnung gibt, dann laden wir euch wieder ein. Wir kommen auch sehr gerne wieder an. Das ist ja schön. Ja, dann herzlichen Dank, euch beiden noch mal. Ja. Danke für die einen, laden wir. Danke, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tschüss. Tschüss. [Musik] Technik hat so.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die novellierte Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist eine vollständige Neufassung mit erweiterten Pflichten (z.B. gesenkter Bleigrenzwert, Austausch von Bleileitungen bis 2026).
  2. Ein präventiver, risikobasierter Ansatz (wie in EU-Richtlinien vorgesehen) wurde in der deutschen Umsetzung weitgehend versäumt, obwohl er Schadensfälle vermeiden könnte.
  3. Sachverständige betonen, dass die meisten Gutachten reaktiv nach Schadensfällen (z.B. Legionellen, Blei) erstellt werden, nicht präventiv.
  4. Technische Regelwerke (wie VDI/DVGW) werden oft als Hindernis statt als hilfreicher Leitfaden betrachtet, obwohl sie Lösungen bieten.
  5. Die Verantwortung für die Trinkwasserqualität liegt beim Betreiber der Anlage, wobei die Überwachungspflichten von der Größe der Installation abhängen.

Summary:

Die Podcast-Folge erörtert die novellierte Trinkwasserverordnung, die im Juni 2023 in Kraft trat. Es handelt sich um eine vollständige Neufassung mit deutlich mehr Paragrafen, die unter anderem den Bleigrenzwert senkt und den Austausch aller Bleileitungen bis 2026 vorschreibt. Kritisch wird angemerkt, dass ein präventiver, risikobasierter Ansatz, wie er in der zugrundeliegenden EU-Richtlinie angelegt war, in der deutschen Umsetzung nicht ausreichend verankert wurde.

Dies wäre wichtig, um Schadensfälle von vornherein zu vermeiden. B. bei Legionellen oder Blei) oder bei Streitfällen hinzugezogen.

Sie plädieren dafür, technische Regelwerke nicht als Hindernis, sondern als wertvollen Leitfaden zu verstehen. Abschließend wird klargestellt, dass der Betreiber einer Trinkwasserinstallation die Verantwortung für die Qualität des Wassers bis zur Entnahmestelle trägt, wobei die gesetzlichen Überwachungspflichten von der Größe der Anlage abhängen.

FAQs

Die Verordnung wurde komplett neu erarbeitet und umfasst nun 72 statt 25 Paragrafen. Wichtige Neuerungen betreffen Legionellen, Blei und den risikobasierten Ansatz, wobei Maßnahmen nun bereits beim Erreichen (nicht erst beim Überschreiten) des technischen Maßnahmenwerts ergriffen werden müssen.

Der Bleigrenzwert wird von 10 µg/L schrittweise bis 2028 auf 5 µg/L gesenkt. Bis 2026 müssen alle Bleileitungen und -bauteile sowohl in der Hausinstallation als auch bei der Wasserversorgung ausgetauscht werden.

Die Verordnung arbeitet nun mit einem Verweisprinzip, bei dem auf andere Paragrafen verwiesen wird (z.B. 'Paragraph 2, Absatz 2, Nummer E'). Es wird empfohlen, beim Lesen immer zwei Exemplare nebeneinanderzulegen, um die Verweise nachschlagen zu können.

Experten empfehlen regelmäßige Inspektionen und Risikobewertungen, ähnlich wie beim Schornsteinfeger. Die VDI-Richtlinie 6023 bietet Möglichkeiten für präventive Maßnahmen wie Hygiene-Erstinspektionen während der Bauphase, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Verantwortlich ist der Betreiber der Anlage, also derjenige, der den Betrieb kontrolliert. Er muss sicherstellen, dass an jeder Entnahmestelle die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden, da Wasser ein verderbliches Lebensmittel ist.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es keine gesetzliche Überwachungspflicht, aber eine regelmäßige Kontrolle wird dringend empfohlen. Ab drei Wohneinheiten bestehen hingegen verbindliche Untersuchungspflichten.

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