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Fin-Tech Unternehmerin Miriam Wohlfarth über Mut, KI & Innovation im E-Commerce

47m 17s

Fin-Tech Unternehmerin Miriam Wohlfarth über Mut, KI & Innovation im E-Commerce

Eine intensive Diskussion mit Miriam Wohlfahrt, einer mehrfachen Gründerin im Bereich FinTech und E-Commerce, beleuchtet die wichtigsten Aspekte des Unternehmertums. Sie betont, dass erfolgreiche Gründungen nicht durch ein unverfehlbares Vorgehen, sondern durch das Vertrauen in sich selbst und die Bereitschaft, zu scheitern, entstehen. Dabei ist es entscheidend, sich nicht auf äußere Stimmen oder negative Vorstellungen zu konzentrieren, sondern auf echte Kundenbedürfnisse und konkrete Herausforderungen wie Liquidität zu achten. Wohlfahrt zeigt auf, wie persönliche Erfahrungen – etwa mit dem Mangel an finanzieller Bildung oder der Scham vor Krediten – zu echten Gründungsideen führen können. Die Rolle von KI wird als Werkzeug, nicht als Endziel, beschrieben, um Effizienz und Prozessoptimierung zu steigern. Sie betont, dass Liquidität ein entscheidender Faktor im E-Commerce ist, da sie die Fähigkeit zur reaktiven Handlung bei kurzfristigen Aufträgen ermöglicht. Darüber hinaus wird deutlich, dass Austausch mit anderen Gründern und Kunden, insbesondere über konkrete Probleme, wertvoll ist. Ein zentrales Motto der Folge ist: Es ist nicht notwendig, alles perfekt zu planen – man sollte einfach loslegen, weil das Wachstum in Deutschland durch eine größere Zahl von Gründungen und Innovationen möglich wird. Diese Einstellung ist wichtig, um auch in einer sich schnell verändernden Wirtschaft auf kreative und nachhaltige Weise voranzugehen.

Transcription

9072 Words, 53981 Characters

German
nicht immer so viel denken, was alles Schlimmes passieren kann, sondern einfach mal loslegen und machen vor allem in Zeiten wie jetzt, ja, wir brauchen mehr Menschen, die Gründen, die loslegen, die Unternehmen bauen, ja, damit wir hier in Deutschland wieder vorankommen. Das würde ich mal sagen, deshalb nicht so viel zweifeln, sondern sich einfach mal trauen, weil es so schlimm ist, es gar nicht, was passieren kann, wenn es auch scheitern ist, nicht schlimm. Und das müssen wir auch lernen, das ist etwas, was in Deutschland noch sehr tiefer angert ist, das Scheitern, was ganz Schlimmes ist, was, weil was ist Scheitern, ich mein, man baut etwas versucht, etwas uns funktioniert nicht, so what, ja, das ist wirklich etwas, wo wir irgendwie anfangen müssen, anders zu denken. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Alles Top gerne wieder", dem E-Bail Podcast rund um Handel und E-Commerce. Wir sind "Kalobelmann" und "Lisa Hark". Heute geht es um eine Frage, die viele Händler und Händlerin beschäftigt. Wie bleibt man eigentlich zukunftsfähig, wenn gefühlt jede Woche ein neuer Trend aufkommt? Live-Commerce, Social-Commerce, KI, Automatisierung, neue Payment-Lösung, neue Plattformen, neue Kundenerwartungen. Die liste es einfach richtig lang. Und gleichzeitig bleibt der Alltag im Handel ja nicht stehen. Produkte müssen Beschafft, Kundinnen, Betreut, Prozesse organisiert und Entscheidungen getroffen werden. Darüber und einiges mehr sprechen wir heute mit Miriam Wohlfahrt. Sie hat mehrfach gegründet, Ken FinTech, Payment, E-Commerce und das Plattformgeschäft aus nächster Nähe und weiß, was es bedeutet, Unternehmen durch permanente Veränderungen zu führen. Willkommen Miriam. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich jetzt zu sein. Bevor wir in diese Folge starten, haben wir eine Frage an Dichter draußen. Hast du unseren Podcast eigentlich schon auf der Streaming-Platform deiner Wahl bewertet? Das geht nämlich ganz schnell und hilft uns dabei, mit unserem Podcast noch mehr Menschen zu erreichen. Vielen Dank für deine Unterstützung. Miriam, wir wollen dich ein bisschen besser kennenlernen, bevor wir hier in die Themen einsteigen. Und dafür haben wir am Anfang jeder Podcastfolge so einen kleinen Icebreaker. Und wenn man auf deine Witter guckt, dann ist da einfach schon richtig, richtig viel passiert und sehr viel hatte mit Unternehmensgründungen zu tun. Und deswegen, für mich so ein bisschen die Frage, wenn du hier heute nach der Podcastfolge, neues Unternehmen gründen, müsstest, dürftest, womit würdest du anfangen? Es ist eine gute Frage, weil das zigerweise habe ich am Wochenende sogar ein bisschen darüber nachgedacht. Das kam eigentlich daher, weil wir uns darüber Gedanken gemacht haben, dass es in meiner Altersgruppe nicht mehr so richtig tolle Orte gibt und tanzen zu gehen. Und das ist echt ein Problem. Und lustigerweise, wenn man dann so zusammensitzt, ich war im Samstagabend auf einer schönen Feier irgendwie, wo wir alle darüber nachgedacht haben, wo können wir dann eigentlich tanzen. Und das ist nicht einfach am besten, machst du es immer auf Privatpartys oder sowas, aber eigentlich ist das Schade. Und da haben wir gedacht, eigentlich müsste man ein Konzept bauen, wo man so eine Art, ja, war es mit tanzen, aber eben für, ich sag mal, 40 plus oder so was, die aber dann nicht so awkward sind und trotzdem hingehen kann, weil die Leute tanzen ja auch gerne. Und jetzt muss aber, wann angefangen werden zu tanzen. Ich finde, oft ist irgendwie so, wenn denn in den Baus oder so, sich die Stimmung dazu anbietet, da macht ja niemand den ersten Schritt. Aber was ich feststelle, wusste ja, weiß er auf ab 45 oder 50. Geburtstag tanzen die Leute viel mehr. Also da tanzen ganz viele, da ist ganz anders als früher, als ich jungen, weil da haben sich viele nicht getraut. Ich glaube, irgendwann legst du dann ein bisschen so die Hemmungen ab und sagst, okay, jetzt ist eh egal. Also deshalb hab ich es darüber nachgedacht, könnte man nicht irgendwie ein Konzept bauen, wo man, wo es früher anfängt, auch nicht erst um 12 ein, sondern vielleicht auch schon ab sechs oder sowas, wo man irgendwie nette Leute trifft, bis zum Tanzen kann und wo man um 11 oder 12 nach Hause geht. Ich glaube, das ist eine schöne Vision für die Zukunft, aber ich würde gerne als Einstieg, Miriam, gerne einmal auch etwas über die Vergangenheit zu sprechen oder über deine tolle Gründer Vergangenheit auch. Und als Einstiegsfrage, was waren wichtige Stationen auf deinem Weg und wie hat eigentlich das eine zu dem anderen geführt und vielleicht kannst du uns einmal da so in der Schnell-Fassung durchführen? Abitur-Studium, Studium-Politik-Geschichte, VWL-Studium-Geschmissen-Gereis, Lehrer gemacht, Reiseverkehrskaufraue gelernt, dann durch Zufall im Jahr 2000 in der Internetbranche gelandet. Damals hieß es alles noch nichts, da hab ich bin dann 2000 zu einem Payment-Unternehmen gegangen in den Niederlanden. Und das waren so die ziemlich die ersten, die überhaupt online Payments gemacht haben. So bin ich in die Welt eingetauert, in etwas, was damals komplett neu war, habe auch damals irgendwie eine Chance gesehen, mein kaputtes Lebenslauf wieder zu retten, weil einmal war ich in einem Branche, wo es egal war, was ich vorher gemacht habe. Ich musste einfach nur neues lernen. Und ja, das habe ich eine ganze Weile gemacht, dort war ich acht Jahre, habe mit den Gründern sehr eng zusammengearbeitet. Und die haben mich selber so ein bisschen angefixt, weil ich dann festgestellt habe. Also, ich könnte eigentlich auch gründen. Ich bin jetzt auch nicht dümmer als die. Und wenn ich die richtigen Leute an meiner Seite habe, dann kann ich das auch machen. Und das habe ich dann getan. Ich habe dann 2009 einen Bezahlanbieter-Gekründer, der heißt "RatePay". Den gibt es immer noch. So hat alles angefangen mit den richtigen Leuten an meiner Seite. Also nie alleine. Ja, das hätte ich nicht gekonnt, auch nicht gewollt, muss ich sagen. Dann habe ich 2016 einen Payment & Banking mitgegründet, mit mehreren. Das ist ein Portal für News, auch für Podcasts und Veranstaltung im Payment & Banking-Bereich. Und dann 2020 mit meinem Partner, also meinem Geschäftspartner nicht mein Lebenspartner. Mit dem habe ich zusammen Bankswerk gegründet. Das war 2020. Aber du hast jetzt gesagt, du könntest das nicht alleine. Du hast immer andere Leute gehabt. Ja. Ich finde, gerade dieser Fortschaffersprecher zwischen Partner und Lebenspartner, man geht da ja schon wirklich einen Kommitment mit der anderen Person ein. Wie hast du da die anderen Leute um dich herum gefunden? Das ist wichtig. Also es ist normal, so bei der ersten Gründung, bei "RatePay". Ich habe die gefunden im "On the Job", bei einem Projekt quasi. Weil ich habe mir das ja so gedacht. Ich möge, wenn man Startup gründet, dann braucht man eben unterschiedliche Kompetenzen. Was brauchst? Bauch jemand, der Tech macht, braucht jemand, der die Finanzierung irgendwie hinbekommt, braucht jemand Marketing-Vertrieb und Produkt. Also weil häufig scheitern auch gute Gründungen daran, dass die Gründer oder Gründerenthal des Produkt haben, aber nicht in der Lage sind, das zu verkaufen. Also was konnte ich? Ich habe festgestellt, ich bin eher Netzwerken verkaufen Marketing und ich brauchte deshalb auch jemand, der es baut und jemand, der auch dafür sorgt, dass wir Geld haben. Mehrweites hat nicht so interessiert. Also dann habe ich an einem Projekt damals Leute kennengelernt und wir waren dann, haben das eine Weile zusammen gemacht und es hat nichts zu gematched. Also ich bin bei "RatePay" auch nach einhalb Jahren war ich alleine übrig. Und das war echt hart für mich, muss ich sagen. Und dann habe ich mir auch jemanden wieder mit reingeholt. Weil es ging gar nicht. Ich hätte das auch nicht alleine, also ich hätte es nicht gekonnen, weil ich glaube einfach, um einen wirklich, einen Tech Unternehmen zu führen, du musst so viele unterschiedliche Sachen irgendwie können lernen und so weiter. Da werde ich, also da habe ich das, kann ich nicht. Also dann kann ich auch nicht mehr in dem arbeiten, dem ich gut bin und muss alles lernen, was ich nicht gut kann und dann wird es auch nie was. Ich finde es total ehrlich zu sagen, was kann ich nicht und wo muss ich mir die Kompetenzen reinholen, um einfach effizienter und schneller zu sein für die Dinge. Also man gründet ja auch aus dem Interesse heraus, dass die Sachen gut werden und wenn man dann selbst erst mal in die Learning Phase so stark gehen muss. Also deshalb würde ich das Thema heute anders bewerten, also mit den Mitgründern und Gründerinnen. Also ich würde, ich würde mir diese gezielter suchen. Ja, vielleicht ist es gut, wenn man schon mal mit jemandem irgendwie auf der Arbeitswelt zu tun hatte. Also wirklich schon mal wie arbeitet die Person, wie zufall ist sie, wie vertrauensvoll ist das und das, ja gut, man macht immer Fehler und es ist, man lernt aus Fehler und wir haben einen mein jetziger Geschäftspartner, das ist den kannte ich in der Tat schon sehr viele Jahre. Der hatte eine Kanzlei, war Jurist, und es war eben auch bei RedPaid ist größter Learning Never. Er machte mal einen Fintech ohne Anwalt, ja, Gründer. Also das hat sehr viel schwieriger und komplizierter und länger gemacht am Anfang. Das war sicherlich ein Grund und der zweite war, ich habe dem sehr vertraut und wir kann uns einfach schon sehr lange. Und deshalb hat das Match das auch gut, wir sind sehr unterschiedlich von Persönlichkeiten, aber das passt sehr gut. Um noch mal zu kommen auf die Idee, wenn du Gründest, wie kommst du auf eine Idee, wenn du Gründest, hat es vielleicht auch teilweise was mit Unzufriedenheit zu tun, mit der aktuellen Situation oder fehlt der was, vielleicht kannst du dann noch mal drauf eingehen. Also bei mir war es in der Tat so, dass es immer eher, also die Unzufriedenheit mit einem ist zustandbar, ja, dass mich das so angetrieben hat. Und ich komme aus dem Vertrieb, ich habe mein, mein, oberstes Ziel war immer meine Kunden glücklich zu machen. Ja, das war immer so, dass ich habe immer gedacht, das ist wichtig, du musst da sein, du musst da einen Kundenatmen hören, du musst spürm, was die wollen und so und jetzt war ich in dieser Payment-Welt und das waren ja häufig so, muss man sich vorstellen, das waren ja keine deutschen Anbieter, das war ja aus UK, einer aus Nierlanden und die haben immer gesagt, das was in UK funktioniert, das soll auch in Deutschland funktionieren. Aber das ist aber nicht die deutschen Zahlen an das, die wollen gerne eine Rechnungskauf haben. Und was ist denn Rechnungskauf? Man schickt die Ware raus und dann zahlt man später. Erst braucht man nicht, ich soll mir kreditkanstern. Aber die Deutschen machen das nicht so gern. Und es hat mich so genervt, weil ich dann auch häufig eingeladen war bei deutschen großen Online-Handlern, die gesagt haben, haben sie eigentlich aus, was für Rechnungskauf oder garantierte Lastschrift ist so, nee, also das machen wir so leider nicht, das hat mich einfach geärgert und niemand wollte auf mich hören. Und ich habe immer gesagt, wir müssen eigentlich so was für den deutschen Markt bauen. Und dann ist irgendwann die unzufrieden, also groß gewonnen habe ich gesagt, ich muss einen bezahlanbieter für Deutschland bauen. So, das war der Beweggrund da und beim zweiten, weil Bangsware war so, das ist, wir haben als, ich sag mal, als und als Paymentunternehmen sehr viel mit E-Commerce-Plattformen zusammengearbeit und mit E-Commerce-Handlern, aber auch mit vielen großen Plattformen. Zu der Zeit, es war so 2018 war das auch sogar mit eBay, mit Otto, wir haben also sehr viele unterschiedliche Kunden gehabt. Und die haben immer wieder die eine Nachfrage bekommen, kam vor allem durch unser Key account, kam dies mal auf zu mir auf den Tisch. Können wir nicht als Payment-Unternehmen die Händler deutlich früher ausbezahlt oder in der Form von Kreditlinie geben. Das ist so brauche, dass dann immer die sollen, die ihre Bank gehen. Dann habe ich angefangen, mich mal damit auseinanderzusetzen, wie man sich denn ein Kredit als KMU oder als kleines Unternehmen besorgt, habe festgestellt. Oh, jährig, das ist aber wirklich schwierig. Also wenn man jünger ist als zwei Jahre, gibt einem die Bank gar nichts. Und danach kriegt man vielleicht was, wenn man eine gute Performance hatte, aber man muss das eben nachweisen, aufgrund von Alten, ist ja mal ihren V aus und so weiter und dann dauert das auch in der Regel sehr lange. Es ist auch nicht so, du irgendwie innerhalb von zwei Wochen Geld haben, sondern oft dauert, aus drei bis sechs Wochen. Und das ist wirklich schlimm in einer Zeit, die dann sich auch so stark verändert, dass man dann einfach so schweren Kapital kommt. Und wir haben damals aus der Payment-Welt gedacht, und eigentlich sehen wir ja schon ganz viel. Wir können ja eigentlich gut einschätzen, wie es dem Unternehmen wohl geht, weil du aus diesen Transaktionen lesen kannst. Und so war eigentlich die Idee, ich hätte das gerne für "Rate by" damals gebaut, dann sagt man in Westau, aber nee wollen wir nicht. Dann ist wieder die unzufrieden halb großgevor. Und dann kam eins und eins zusammen, also es war eher die unzufriedenheit und mit Payment und Thinking habe ich, das war also ein reines Hobbyprojekt, ja, das habe ich nebenher gemacht. Und da waren wir einfach zu sechs, dort fünf gesellschaftar. Wir haben das als Hobby gemacht und wollten unsere eigenen Themen davor anbringen, weil diese Welt, es war halt eine sehr niche Gewält, diese Welt ist Payment, ja, das ist ja nicht, das ist, also heute ist es ein bisschen bekannte als dann irgendwann Fintech und Begriff vorher. Ja, wenn man damit nicht irgendwie keine Berührungspunkte hat, dann weiß man ja auch ganz, wie man sich beteiligen soll. Aber ich fand es spannend, dass du gerade von der unzufriedenheit geredet hast, weil in dem, was du erzählt hast, war total viel auch aus dem Kundenbedürfnis, einfach eine Opportunity sehend. Und ich glaube, damit können ganz viele Hände und Hände auf eBay auch relatern, weil du ja immer aus dem, was brauchen dann die potentiellen Bayer eigentlich? Wie muss ich mich da darstellen? Welche Produkte muss ich denn überhaupt auf welcher Plattformlisten? Wir wissen ja, wie viele Plattformen es mittlerweile gibt und nicht alle Produkte funktionieren überall gut. Und das kann man glaube ich auch vom Gründen auf alles so übertragen, einfach aus dem Kundenbedürfnis heraus etwas tun und für sich den nächsten Schritt ja. Richtig verstehen, wer ist denn mein Kunde? Genau. Wer ist das? Also und das ist glaube ich, um ganz ganz wichtiger Punkt zu wissen, wer das ist, weil nur dann kann man auch wirklich sich mit genau der Zielgruppe beschäftigen und einen auf die Zielgruppe passend, das Produkrieren. Du hattest es jetzt zweimal angedäutet, dass die Leute gesagt haben, brauchen wir nicht, lohnt sich nicht, wer braucht denn sowas überhaupt? Wie geht man denn in der Gründung oder auch im Unternehmertun dann mit so viel Negativität oder Pushback um, da trotzdem nie Motivation zu haben, durch so eine Gründung zu gehen, weil also ich habe Gründungs- und Innovationsmanagement studiert, das ist alles sehr theoretisch, ich habe nie selbst gegründet, weil ich ein heidender Respekt davor habe. Und wenn dann noch so viele Leute kommen, die sagen, "Ach, Miria, nee, ist schwer oder?" Ja, das ist in der Tat, aber ich muss ja gestehen, wenn mir Leute sagen, es geht nicht, dann habe ich also, wenn ich da so, in der Anfangswelter Impayment, ich habe diese Porsche quasi von Anfang an begleitet, ja, ich denke immer, was wollt ihr mir den erzählen? Ich habe das seit Anfang angemacht, ich sehe ja genau, was die Leute haben wollen und ich habe mir dann diese Idee so fest in den Kopf gesetzt, wo ich gesagt habe, ich blende das einfach aus. Ich muss jetzt aufhören, was die mir sagen, ich habe mir damals gesagt, okay, du warst nicht auf der WHA-U, du hast nicht, du hast keinen abgeschlossene Studium, du warst was, was warst du da vor? Salesmanager, ja, ja, ja, kannst ja mal, oh, du hast ein Kind, oh, das ist ja, geht ja erst gar nicht. Also, es waren ja immer so diese Themen zu alt, Kind, nicht die richtige Ausbildung, ich bin hier, ich weiß es sich, das kann, ich kenne mich selber und ich habe auch genugend Energie, das durchzuziehen und ich habe einfach, okay, hört auf, ich mache das jetzt und egal, aber ich habe ein bisschen gern zu haut, mir ist egal und ich habe auch und ich glaube, was ich so im Laufe der Jahre entwickelt habe, ist sicherlich eine Einstellung des mir nicht, das ist mir nicht so wichtig, als was andere Menschen von mir denken, also das ich einfach versuche darüber zu stehen und sage, wenn ich mich immer verrückt mache, das andere denken, ich habe irgendwas schlecht gemacht oder sowas, dann ist es durfte und ich muss einfach ich bleiben und nicht in eine andere Rolle schlüpfen, ja. Daran einmal angstlüpfen, das ein bisschen umzudrehen, ist ja oft auch so, dass heutzutage Sachen sehr schnell hochgeheipt werden und man gar nicht weiß, es ist jetzt ein langfristiger Trend oder es ist nun ein kurzfristiger Hype, sage ich mal, wie schätzt du das ein und wie siehst du für dich oder findest du für dich heraus, dass es was langfristiges, was vielleicht auch länger bleibt oder es ist doch eher nur ein kurzfristiger Hype, hast du da was an der Hand, wie du oder sage ich mal ein Grundrezept, wie du es nutzt? Also bei mir ist eher so, ich probier auch viel aus, weil ich probier nicht alles aus, ich versuche da immer so abzuwegen, was bringt mir das dann, wenn ich einen Vorteil habe, ich denn davon das zu nutzen habe, ich da wirklich einen Vorteil, wenn ich das nicht so für mich beantworten kann, lasst es erst mal, ja, also ich hab natürlich auch schon viele Sachen so benutzt, wo ich auch nachher gedacht war es jetzt nicht, aber letztendlich habe ich springlich nicht auf jeden Zug auf, aber so Dinge wie die Leben verändern, ich weiß es so noch als ich das erste Mal von Spotify damals gehörter habe ich da, das hört sich ja toll an, alle Musik der Welt an einem Ort und gar keinen Stress mehr und das hat mich sofort geketch, da bin ich sofort darauf gesprungen, ja und ich fand auch immer schon das Thema Sprach-Eingabe sehr interessant, also das hat mir, weil ich hab mir damals schon diese ersten Bots, diese ersten Boxen, die man da hat dann zu Hause ja, den man sprechen konnte, habe ich mir auch gleich hingestellt, weil das okay, was bringt mir das? Ich bin sehr langsam im Tippen, das habe ich schon immer gehast, ja, deshalb also finde ich das sehr angenehm, wenn ich sprechen kann und ich nutze heute auch, also ich mache, ich schreibe meine meisten Nachrichten per Sprach-Eingabe, also woist du Text und nicht Sprach-Nachrichten? Ja, woist du Text ganz viel, aber ich nutze dafür auch auf die LNMs, weil die noch schön, die können das besser aufnehmen, wenn ich mit denen spreche, dann können es viel besser noch tippen, weil ich dann einfach sage, okay, ich schreib meinen Text, ich will es sagen, dass und das und das und das, dann wird es gleich unformuliert, ja? Genau, also ich will es dann gar nicht so unformuliert haben, ich habe das ja auch schon alles eingestellt, das in meiner Sprache durchschreibt, ja und auch nicht irgendwie Einsätze, also nicht diese ganzen komischen Verklauselierungen, sondern wirklich, ich möchte das so schreib, wie ich spreche, das habe ich jetzt eigentlich ganz gut hängen. Elang hat es gedauert, das LNM auf dich zu trainieren? Nicht so lange eigentlich, also ich habe es halt immer wieder gemacht und da muss ich sagen, wenn ich es ja glücklich mit, ja? Also deshalb bringt mir das und das sage ich, da ist es für mich echt mehr wert, weil es mir unfassbarere Schnelligkeit bringt, ja? Ja, ich habe es jetzt auch ein paar mal ausprobiert, zugegeben, der Massen hat sich zugeführt, dass ich mehr neue Dinge einbildet, sowas auch aus dem Auto machen zu können, ja, sollte ich vielleicht auch lassen. Ich glaube, so was Neues probieren und sich so darauf einlassen, Spotify ist jetzt Musikmark jeder, also ich hoffe, das ist einfach aber wir stehen ja gerade bei eBay ein bisschen auch von der Herausforderung, dass wir ein neues Verkaufsformat eingeführt haben, eBay gibt es einfach schon sehr, sehr lange und dann wird so etwas wie eBay Live, was wir im November rausgebracht haben. In Deutschland im UK und die US-Mark gibt es schon sehr viel länger und man dann auf so händeren und händler zugeht, die einfach sehr lange auch schon einen E-Commerce oder einen eBay-Geschäft leiden oder verantworten und denen dann zu sagen, hey, es ist aber weiterhin wichtig, irgendwie mit der Zeit zu gehen und hier ist eBay Live, stelle ich doch mal hinter eine Kamera oder überlegte doch mal Live-Shopping anzubieten. Da gehört glaube ich viel zu, den zu sagen, hey, das ist ein hype, das ist ein Trend, das geht jetzt sei dabei oder was würdest du händeren und händlern raten, die von uns angesprochen werden mit, hey, probier doch mehr über Live und das ist so gar nicht sein, also man kann sich so gar nicht vorstellen, hinter die Kamera zu gehen und trotzdem ist da ja vielleicht irgendwie was. Ich würde empfehlen, man sollte sich das mal genau angucken, dann eben überlegen, was bringt mir das und in der Regel es wird neuer Kanal werden, also es kann eigentlich nur wachstum bringen und letztendlich ist es, es kostet nicht so furchtbar viel, ich sage jetzt mal da reinzugehen und selber so was zu machen, ich kann aber trotzdem verstehen, dass es viele Menschen gibt, die Angst haben vor der Kamera und die sich auch dann nicht trauen, vielleicht zu offen zu sprechen, dann würde ich mir belegen, man kann doch auch vielleicht mit jemandem zusammen so was machen, ja, sich vielleicht jemandem ins Boot holen, der einem da hilft und der vielleicht das dann macht und man muss es ja nicht selber machen, aber zu erkennen, dass man eben, es ist schon wichtig, wenn man merkt, dass wenn sich die Welt ändert, dass man irgendwie mitgehen muss, aber auch da, man muss nicht alles selbst können, also wenn man kann sicherlich auch erst mal anfangen, vielleicht mit einem Freelancer oder so, mit jemandem, der einmal hilft, was zu machen und vielleicht entdeckt man dann ja auch, dass man das selber sogar ganz gerne macht, also auch da muss ich von mir sagen, ich habe früher, also ich bin schon lange, ich habe immer vertrieb gemacht, deshalb ist es mir leicht gegangen, auf Menschen zuzugehen, das habe ich einfach so gelernt, ja, was mir bei sehr schwer gefallen ist, es ist irgendwo mich hinzustellen, vor einem Menschenwasser und was zu erzählen, wirklich, ja man kann aus deiner Gründungsgeschichte da wahrscheinlich total viel mitnehmen, oder? Also erstens muss man nicht alles selbst machen, sondern dort, wo es einem vielleicht so schwer fällt, auch die Kompetenz einfach mal reinholen und sich aber trotzdem angucken, wo es einen Kundenbedürfnis um den Trend, den ich nicht verpassen sollte, auch wenn ich gerade noch nicht weiß. Genau, weil das Schlimmste ist es natürlich, wenn du einfach immer sagst, an jetzt brauche ich nicht, das ist für mich nicht relevant. Ich mein, es gibt sehr viele, auch sehr große Firmen, ich brauche nicht, ich meine, guck mal mal, also die ganz großen Namen wie Kodak, ja, Kodak Es war eigentlich. der Entwickler, der Digitalphotografie, aber dann ist auch nur braunbar nicht. Wer verdienen mit dem anderen Jahr genug Geld? Naja, das ist so, wenn man mit dem anderen noch so viel Geld verdienen, dann ist man halt irgendwie so einen kleinen Schritt davor nicht weiterzugeben und dann irgendwie den Anschluss zu fahren. Ja, das berühmte Innovators-Delemme. Innovators-Delemme gibt's ein ganz interessantes, kann man mal googeln, Innovators-Delemme heißt es, dass man eben gerade der Unternehmen, die so erfolgreich sind, die es einfach, die denken, ich brauche das ja nicht. Ich bin ja so erfolgreich. Und die gibt's also, ich meinen auch, auch Nokia. Es gibt ja viele, so Namen, die man mal gehört hat oder Myspace. Es waren also so auch so auch der 1000-Wende der Internetstar. Das sind alles, so viele Namen, die einfach sich zu sehr ausgehut haben, auf dem was funktioniert hat. Und das meine ich damit, deshalb ist schon wichtig, sich zu angucken, wo geht dann die Reise hin? Was ist dann, wie ist dann die Welt morgen? Da ist wahrscheinlich so der Konflikt, weil man sieht diese Unternehmen, bei denen es halt, die dann irgendwie nicht weitergehen konnten, wo das eingetreten ist. Und gleichzeitig hat man ja so eine eigene Schwelle davor, noch was neues anzufangen, obwohl man gerade etabliert ist. Man ist dann wahrscheinlich auch irgendwie so froh, wenn es denn mal funktioniert und man nicht immer weiter schneller gehen muss. Und bei dem, was du gerade erzählt hast, mit dem sich einfach mal vor die Kamera stellen oder vor Leute stellen, das letzte Mal, dass ich das so gespielt habe, weil ich angefangen habe, bei LinkedIn mehr zu posten. Und dieser unfassbare cringe-mounten von "Ich drücke hier auf Absetten" und das können Leute sehen und dann der Urteilen Leute darüber, ich kann es total nachvollziehen. Aber trotzdem geben wir gründere und ründern oder händere und händere mit, bild deine eigene Brand. Gehen so ein Live und stell deine eigenen Produkte vor. Nutz eBay als Markt, das wo du eine eigene Hände in den Marken aufbauen kannst. Aber cringe-mounten ist real, oder? Absolut. Ich kann mich auch noch an. Ich meine, ich bin schon sehr lange bei LinkedIn. Also dadurch, dass ich internationale Arbeit habe früher, habe ich da, ich habe da aber nie was gemacht. Und irgendwie so zwei, sechszehn fing das so an. Auch bei oder fünfzehn, sechszehn, bei RadePay, wo ich dachte, ich muss jetzt was da für tun. Ich muss jetzt hier, wenn mal unser Produkt, wir waren BTOB-Produkt. Was kann ich denn eigentlich machen? Und freuen von mir, sagt jetzt mir mir, du musst dringen Social Media machen, ich sehe was. Ja, du musst Sachen schreiben, sag ich was soll ich denn da schreiben? Ich habe gar nichts zu sagen. Doch, du hast viel zu sagen. Und das war auch so der Moment, als ich das erste Mal ein Fotos von mir irgendwo gepostet habe, mir, ich fand das total unrangenehm, dachte ich, ähm, also irgendwie ist es blöd. Inzwischen macht es mir nichts mehr aus. In zwischen denke ich, ja, ich mach das so zwei Mal die Woche, meine LinkedIn post, ja, und mach Fotos. Und das bringt dir echt was. Also ich kann es auch nur jedem empfehlen, sich damals rumzukommen, weil es ist einfach, also wenn man, wenn man nicht bei LinkedIn ist, ist schon schwierig. Also, es sollte man schon sein. Miriam, ich habe noch eine Frage, die mich beschäftigt. Du hattest eben schon auch gesagt, ja, es ist schwierig, auch überall vielleicht Experten zu sein und man muss sich ein Team zusammensuchen und auch gucken, wer was macht. Ein großes Thema ist ja auch immer das Thema Priorisierung. Was priorisierig, gegen was anderes, wie geht es, gehst du oder wie geht ihr da bei euch vor, wie priorisiert ihr, wie teilt ihr auf? Also wir sind ja quasi in der GF ein Dreiertem und da hat er jeder seinen eigenen Bereich. Also wir haben da 100 Prozent jeder seine eigenen Themen. Ich guck da auch nicht immer rein, aber ich gehe immer davon aus, die machen das alle gut. Also wir haben klarer Aufgabenverteilung, das ist schon mal wichtig finde ich, dass man nicht dann auch denkt, ah ne, da guck ich ja so mal, was der andere macht. Also man muss da schon vertrauen und loslassen, das gehört dazu. Und in der eigenen Priorisierung, also ich fange immer so mit dem was ist denn wirklich Lebensnotwendig. Also um zu verstehen, was sind denn die aller wichtigsten Themen? Also da muss man schon gucken, man hat jeden Tag 20-30 Themen auf dem Tisch und dann überlege ich so, was sind halt die Lebensnotwendigen, die sind ganz oben und dann gibt es aber auch die, wo ich mal ganz schnell einfach für sagen, okay, das sind die, da habe ich jetzt hier in 5 Minuten paar Sachen gemacht. Ich bin neiger oft dazu mir morgens im Kopf, also ich guck morgens meinen Kalender an und dann guck ich noch mal rein, was da steht und dann schreibe ich mir aber auch noch mal vom Tag vorher immer noch die Dinge rein, die noch dringend gemacht werden, sondern ich aber eigentlich nur in meinem Outlook-Kalender. Da steht dann alles drin. Ja, ja auch, da schreibe ich mir alles rein und da sind dann auch die Prior, es auch zu den Uhrzeiten und nicht versuche und mein, was immer passieren kann, das was von außen reinkommt, was man natürlich nicht vorhersehen konnte, was alles überschattet, dann müssen die anderen Sachen wieder weichen. Aber das ist eben überschatten, meine ich, damit wenn das jetzt wirklich in, ich sag mal, unser größter Kunde gibt es in totalen Katastrophe, Katastrophe alle ab oder in eine große Cyberattacker oder sowas, ja, wo man irgendwie überlegen muss, müssen sofort alle telefonieren überlegen, was machen wir jetzt hier. Aber so im Alltag würde ich versuchen halt immer so zu priorisieren, das ist so. Genau, die Wichtigkeit ist halt vor allem sicherlich, ich priorisieren nach der, ich halte sich so blöd an, aber lebensnotwendigkeit, also bringt mir das richtig viel, weil es Unternehmen und Dinge, die mir nichts bringen, die mache ich auch nicht mehr. Na ja, da sind sie zeitkritisch auch ein. Ja, und natürlich auch und man neigt natürlich auch dazu in einem Startup, auch man kriegt ja im, also von links, rechts von überall kommen irgendwelche Dinge anfragen und könnt ihr nicht das, nicht das, nicht das, sich, nee, wir müssen, wir, wer sind wir und das, was tun wir. Und wir zum Beispiel, wir machen Infrastruktur für Kredite, für KMUs und ich will nicht jetzt auch noch Infrastruktur machen für was weiß ich noch Rechnungen oder so was oder noch andere weitere Sachen. Also wir kriegen oft einmal so anfangen, aber könnt ihr nicht das noch machen und vielleicht auch noch Fektering oder auch noch Liesing. So, ich nee, nee, das ist doch wieder zu weit, wer kennt ihr? Und wenn man nicht die Kernkompetenz hat und so, weißt du eigentlich immer, wenn du in deiner Kernkompetenz arbeiten, was sind denn momentan meine großen Prioritäten? Ich finde es total spannend, dass du bei Priorisierung gleich auf deine Alltag gegangen bist, weil in meinem Kopf war bei Priorisierung irgendwie so wie Priorisierung, ich dann so die großen Themen für mich. Keine Ahnung, ich finde wir reden alle anderen über AI und dass man weitergehen muss. Wir sehen jetzt ganz viel über Live-Shopping, gleichzeitig gibt es irgendwie so Cost of Doing Business, wird immer teurer, ich muss effizienter werden, da war mein Gefühl so, wo gehe ich jetzt hin, wie Priorisierung, meine Unternehmensausrichtung, weil ich irgendwie die permanentes Gefühl hätte, ich werde der E-abgehangen. Es kommt immer drauf an, in welcher Abteilung, und bei uns arbeitet jeder mit KI. Es gibt eigentlich keine Abteilung, die ohne KI gibt es nicht mehr. Wir müssen schon als Unternehmen auch darauf achten, dass man da eben nicht, ich sage jetzt mal den Überblick verliert, und das ist eben wichtig, da ist aber eher die Führung in einzelnen Abteilungen, ist da auch gefragt, dass man eben nicht hier überall will drauf springen, sondern die prörisieren natürlich auch, was können wir wie besser machen. Und wir stellen uns halt, wir machen auf der Offside, so wir wirklich gemeinsam als größeres Führungsteam durch alle Bereiche durchgehen, sagen, okay, was heißt es eigentlich hier, was heißt Prörisierung hier? Im Operations, ist das Automatisierung von Prozess X Y, sich glaube wichtig ist, immer sich es auch selbst zu überlegen, wo geht die Reise hin, was will ich damit erreichen. Und ich bin jetzt gerade eben von mir selber ausgegangen, aber wenn man jetzt in der Unternehmenssteuerung guckt, dann ist es wichtig, dass man sich immer klar wird, was will ich erreichen. Und da hat natürlich jede Abteilung, hat ja erstmal meistens ein anderes Ziel, trotzdem ist es wichtig, dass die alle miteinander sprechen. Aber du hast gerade schon über KI gesprochen. Ich habe das Gefühl manchmal, es versuchen gerade alle AI-Driven Unternehmen zu werden oder KI-Unternehmen. Ihr selbst sagt, ihr seid es nicht, sondern KI ist für euch Werkzeug. Wie ist da die Unterscheidung, gerade in einem auch sehr technologisch geträgt und fährt? Ja, ich für mich entscheide im Kopf, so für mich ist ein KI-Unternehmen, ein Unternehmen, was KI herstellt. Also ich versuche es mir immer so abzuleiten, wir selber nutzen nur KI. Also wir stellen keine KI her, aber wir nutzen KI überall. Trotzdem ist es so manchmal so, mich nervt, dass manchmal so ein bisschen in so ein Babelsjahr ist. Also sind KI-Unternehmen, es ist doch quatsch. Also ganz viele sind überhaupt keine KI-Unternehmen. Also deshalb würde ich mal sagen, wirklich Firmen, die KI selbst bauen, das ist was anderes. Aber ganz konkret, ganz direkte Frage, glaubst du, wenn man KI gar nicht nutzt, heutzutage, dass man den Anschluss verliert oder dass das auch noch möglich ist. Also ehrlich gesagt, glaube ich schon, dass man den Anschluss verliert. Es gibt vielleicht ganz einzelne Dinge, keine Ahnung, vielleicht manchmal im Handwerk, also in Dingen, wo man oder in einem Restaurant oder so was, ja es gibt vielleicht schon noch Berufe, wo man es vielleicht ausplenken kann, aber auch da wird es einem an vielen Stellen helfen. Aber da könnte man vielleicht noch irgendwo eine Umgehungsstraße finden. Wahrscheinlich gibt es so Bereiche, da wird es überschätzen und unterschätzt, oder es gibt ein guter Punkt. Gibt es für dich Bereiche, wo es gerade noch absolut unterschätzt wird? Das ist sicherlich im Film reichen des Mittelsstands. Es ist auch was Fremdes, was Neues, was du lernen musst, eine Expertise, die ich nicht habe, und die ich dann irgendwie reingehe. Es ist erstmal abstrakt und je nachdem, es hat auch was man dem Alter manchmal zu tun, ja, das zu irgendwie mittelschönisches Unternehmen, was was ich durchschnitts alter, der mitarbeiten in 50 plus ist natürlich dann schwierig, wenn man damit nicht jeden Tag zu tun hat. Dann denkt man oft manchmal auch, vielleicht schaffen wir es auch so ohne, aber ich kann da auch einfach nur in den Menschen empfehlen, sich da auch Hilfe zu holen und mehr auf die Universität zu setzen, also die Universität im Sinne von auch alter im Unternehmen, bei dem Unternehmen, im Mitarbeitenden, ja, und auch in der Führung vor allem. Also ich glaube ja, schon das ist so in vielen Unternehmen, und pro. Problem ist auch, wenn dazu viele Leute sitzen, die immer so, ja, machen wir auch KI, heißt ja, wie alle wir machen jetzt KI, aber auf Wissen, viele wissen ja gar nicht, was ist denn das, was bedeutet KI für meinen Unternehmen? Ja. Aber auch da ist es wichtig, zu wissen, was sind denn meine konkreten Ziele, was will ich eigentlich erreichen, möchte ich bessere Automatisierung haben oder habe ich das Gefühl, ich kenne meine Kunden nicht richtig, also, wie sprecht die vielleicht nicht richtig an, also das man mal ausformuliert, was man vielleicht brauchen konnte, dann ist es auch vielleicht einfacher rauszufinden, wo einem KI vielleicht helfen kann. Aber ich glaube schon, es ist an vielen Stellenleihler unterschätzt wird. Glaubst du, unterschätzt oder vielleicht auch, wenn man jetzt über den Mittelstand spricht, gibt es ja oft vielleicht auch einen Ressourcenproblem, was Mitarbeiter angedauert? Eigentlich so, ja, KI auch helfen, Ressourcen zu schaffen, aber das ist vielleicht auch die Herausforderung, dass man einfach nicht die Zeit hat sich so intensiv mit KI zu beschäftigen. Es ist also, ich glaube, das Thema Weiterbildung der Menschen zu diesem Thema ist einfach unfassbar groß gerade, also das ist, das ist etwas, woran wir als Gesellschaft arbeiten müssen. Ich habe letztens mal ich auf der OMR ist ja ein großer Marketingkonferenz, da ging auch erzählte hier der Philipp Klöckner, ist gerade in Deutschland zum Beispiel nur 3% der Bevölkerung nutzen KI quasi in der Peltversion, das heißt, und das sind ja eigentlich diejenigen, die die Peltversion nutzen, die schon viel damit machen, also 3% ist noch nicht viel, und die anderen, es gibt so viele Nutzer, die nutzen es aber einfach nur wie ein Google Ersatz. Und das ist aber nicht das, was KI heute kann und viele, glaube ich, sagen auch so wichtig, ist es ja gar nicht. Beziehungsweise ist das Potenzial, glaube ich, vielen gar nicht so bewusst und eine Paidwährserung dafür, also ich meine, wie viele Abos haben wir alle, wenn ich mir überlege, wie fürs Stühling anbieter ich im Monat bezahle, nutze ich, will ich dann von meinem eine Paidversion und was bringt sie mir dann wirklich, glaube ich, das einzuschätzen, ist es für den, was nur normal für Brauche schwierig, für sein Unternehmen notwendig sich damit auseinander zu setzen, weil es einfach auch nur möglich reiten anbieter. Das ist ein großer Bildungsauftrag hier, und das ist einfach, wir müssen die Leute besser ausbilden, die müssen alle viel stärker damit nutzen kommen und man muss einfach sehr viel mehr zusammenarbeiten. Wie viel Austausch hast du mit anderen Gründern und Gründern, weil man oft, und es erleben wir bei unseren Events, ganz, ganz oft, wenn Händlerinnen und Händler zusammenkommt, dass die das total genießen sich aufs Detouchn, weil sie feststellen, dass sie die gleichen Herausforderungen Probleme haben, und trotzdem so ein Stück Reserviertheit da ist, nicht zu viel von seinem Unternehmenserfolg oder seinem Doing irgendwie nach außen zu ringen, weil das ist ja dann trotzdem auch Konkurrenz. Was ist dein Blick darauf? Ich tausche mich aus sehr viel aus, ja, es ist ja auch wichtig, weil man hat oft gleiche Probleme, Themen und so weiter, ich finde das total wichtig, weil ich kann da immer sehr offen darüber reden. Ich tausche mich, ich habe auch sehr viel Kontakt, muss ich sagen, zu unserer Endkunden, die bei uns die Kredite nehmen, sind ja auch Händler, viele E-Commerce-Händler, aber auch andere Branchen. Ich spreche auch oft mit denen. Ich finde das immer ganz interessant, weil ein Frage immer warum fandet ihr das Gute, was habt für welchen Zweck habt ihr das benutzt, darauf er lerne ich ja noch viel besser, wie welchen USB bedient eigentlich unser Produkt, weil am Anfang muss man sagen, als ich mir das in meinem Kopf aufs gedacht habe oder wir, habe ich gedacht, das ist der USB festgestellt. Nein, eigentlich gar nicht der USB ist eigentlich fast ein anderer und das ist interessant. Also deshalb ist dieser ständige Austausch hinterfragen, warum, weshalb, wie sie machst du so und so. Und ich tausche mich auch gerne auch mit anderen Fintechründern aus, ja, so da ist es eher also viel auch bezüglich regulatorische Fragen und so was, ja, weil das ist auch nicht immer so einfach. Nee, gar nicht. Also ich schätze das ja, und kannst auch nur empfehlen, das immer wieder zu tun, ja? Also linkte schon mal als Empfehlung, um euch ihr miteinander auszutaschen. Mir haben wir ham von paar Wochen oder mittlerweile Monaten eine Rubrike in diesem Podcast eingefinnt. Wir heißen ja alles Top gerne wieder und wir möchten unseren Gäste in die Möglichkeit geben, etwas hier mit diesem Podcast hinter sich zu lassen. Oder für die Allgemeinart hinter uns zu lassen, mit der Rubrike gerne nie wieder. Gibt es etwas, was du heute ansprechen möchtest und sagst ab jetzt nie wieder. Oh, das ist eine gute Frage. Also ab jetzt nie wieder, wie ich sagen, ja, nicht immer so viel denken, was alles schlimmes passieren kann, sondern einfach mal loslegen und machen, vor allem in Zeiten wie jetzt, ja, wir brauchen mehr Menschen, die Gründen, die loslegen, die Unternehmen bauen, ja, damit wir hier in Deutschland wieder vorankommen, das würde ich mal sagen, deshalb nicht so viel zweifeln, sondern sich einfach mal trauen, weil es so schlimm ist, es gar nicht was passieren kann. Auch Scheitern ist nicht schlimm und das müssen wir auch lernen. Das ist etwas, was in Deutschland noch sehr tiefer angert ist, dass Scheitern was ganz schlimmes ist und was, weil was ist scheitern. Ich mein, man baut etwas versucht, etwas uns funktioniert nicht. So what? Ja, das ist wirklich etwas, wo wir irgendwie anfangen müssen, anders zu denken. Dein eBay-Business kann mehr. Finde heraus, wie und zwar bei der eBay-Oben 2026 teste eBay-Live, entdecke, wie internationaler Handel, dein Business ankurbeln kann und der Fahrer, wie du deine Angebote noch sichtbarer machst. Triff andere Seller, eBay-Expertinnen und Partner bekomme Antworten auf all deine Fragen und im konkrete Ideen und Inspiration für dich und dein Business mit. Seit dem 15. Oktober live in Berlin dabei. Tickets kosten 49 Euro und nach den Detail genommen hast, erhältst du einen 100 Euro Gut haben für eBay-Ats und das kannst du dann direkt in ein Business investieren. Sicher dir also jetzt dein Ticket und triff uns am 15. Oktober in der Uber-Eats-Music-Koll. Alle Infos dazu gibts in den Show Notes. Miriam, ich würde gerne noch mal einen Hardcard machen und mit dir über Payment, Liquidität und Handlungsfähigkeit vor allem auch im E-Commerce-Bereich sprechen. Warum ist denn gerade im E-Commerce Liquidität so ein kritischer Faktor und so wichtig? Weil natürlich oft liegt der Zeitraum zwischen dem, wann man wahre einkauft und wann man sie letztendlich verkauft, der ist ja manchmal lang und dann gibt es einfach Zeiten dazwischen, da kommt nicht viel Geld rein und man weiß aber ganz genau, es kommt zum späteren Zeitpunkt wieder Geld rein und das kann, wenn in dieser Zeit etwas unvorhergesehen es passiert oder das Finanzamt zum Beispiel auch mal kurzfristig was von einem will, dann kann ein, das ganz schön inbeträngendes bringen. Und deshalb ist einfach Liquidität wie bei einem Auto Benzin oder nachher die Zapf-Säule, die E-Zapf-Säule. Also da man bekommt da einfach die Möglichkeit, das besser zu planen und ich habe schon auch festgestellt, dass leider viele kleine Unternehmen fangen mit etwas Ansehen natürlich jetzt auch nicht von der Ausbildung her, Kaufmanisch geprägt vielleicht, ja vielen vielleicht sind auch vielleicht manchmal Lücken, da sollte man sich echt besser bilden, dass es übrigens mit KI jetzt auch viel einfacher geworden. Also das ist wirklich ein Thema einfacher Liquiditätsplanung, kann man damit ganz gut machen, weil da versteht man einfach so dieses Verhältnis zwischen der Basis, dass die Liquidität immer da sein sollte. Auch in Zeiten, wo es vielleicht nicht so viel Cash reinkommt und das kann man eben ganz gut erhalten, indem man sich auch mal eine Finanzierung holt. Weil das ist auch in Deutschland, ist das auch sehr besonders, Deutschland ist so ein bisschen schambehaftet bei dem Thema Kredit, weil früher war es immer so ein guter Kaufman, der macht es alles selbst, der wird doch nie nach Geld fragen. Aber der gute Kaufman hat halt früher in einem anderen Welt gelebt, hat dann seine Waren eingekauft, die sind sofort weggegangen. Das war ja nicht so lange zu klen, heute wird irgendwo bestellt, bis die Sachen da sind, man muss irgendwo Sachen im Vorleistung gehen, das reicht leider oft nicht mehr. Dann kann man ein wunderbarer Kaufman sein, aber trotzdem braucht man Liquidität. Und glaube, dass da müssen wir auch mal überwinden, das ist so was, wo ich denke, da sollten wir mal aufhören, so Deutsch zu sein, anderen Ländern. Es ist ganz normal, dass man sowas macht. Würdest du wirklich sagen, dass es ein deutsches Mindset? Ja. Auch in Europa gibt es ja schon Unterschiede, weil ich muss auch recht. Persönlich würde ich auch sagen, wenn ich Kredit hör, denke ich immer erst direkt, du hast das falsch gemacht, du benötigst das Geld, aber das ist ja eigentlich so vielleicht sogar besser, wenn du ein Kredit genimmst, weil es fürs Geschäft sogar total aktiver ist. Aber es ist mit, also das ist bei dem Kredit so. Wie gesagt, ich sehe das immer wieder in Gesprächen, dass viele das auch erzählen, viele Helter sagen, ich hatte letztens auch so ein Video mit einem Händler gemacht, der halt mal seinen Schwagern immer ist, aber kann es doch nicht Geld aufnehmen. Also natürlich, ich will doch wachsen, ich will doch wachsen, ich will doch größer werden. Natürlich kann ich sagen, ich bleibe jetzt immer klein, aber vielleicht habe ich auch eine andere Ambitionen, und aber auch schon früher Impayment, wir haben ja früher auch Ratenzalungen gemacht zum Beispiel, ja, und es gab auch 0% Finanzierung. Ich glaube gar nicht, wie viele Leute auch sagen, also ich bittetes meinen Kunden, die kriegen gar keine Ratenzang, also ich habe doch keine Kunden, die Ratenzalung brauchen, sich hierfür steht das nicht. Viele Leute sagen auch, ich kauf das jetzt mal auf Ratte vor allem bei einer 0% Finanzierung, ich meine, warum soll man das dann nicht machen, oder wenn die Zinsen gering sind, also es ist doch irgendwie auch ehrlich gesagt, smarte Leute, ich junglieren da so ein bisschen mit, ja. Aber ich kann es total nachvollziehen, ich habe, als wir umgezogen sind, musste ich unsere Küche kaufen. Und das Küche weiß jeder kann auch mal teuer werden schnell, und dann war ich auch an dem Punkt, okay, machen wir das jetzt auf Ratenzalung, oder kauft man die einfach, und dann ist so ein Diskussion im Freundeskreis entstanden, darüber was dann jetzt aber die smartere Entscheidung ist, und habe ich gemerkt, dass in mir gerade so ein Change Management anfängt, weil ich auch absolut davon geprägt war, nee, du machst doch jetzt keine Schulden. Oh mein Gott, wenn du das jetzt nicht auf einmal alles bezahlt hast, was passiert dann, wenn du keine Ahnung, dein Job nicht hast, und dann die Raten nicht sagen kannst. Also es ist schon, ich bin gedatet haben, mir der mit, da ist eine Prägung da. Ja, es ist sehr stark, also ich glaube, ich will jetzt nicht damit sagen, bitte alle verschulden, das ist ja quatsch, aber ich glaube halt, mein Mann, Man muss sich davon mal trennen, was sind legitime Schulden, die einfach größer machen können, erfolgreicher machen können. Als solche, ich habe ein Problem und mache jeden Tag fünf Ratenzahlungen und bin total verschuldet. Ich glaube, das ist aber auch da Bildung. Wir haben zu wenig finanzielle Bildung in der Schule und gar keine. Ja. Das ist echt auch ein Problem und ich glaube, als durchaus, es scheitern viele Unternehmen und viele Unternehmen scheitern nicht, weil sie ein schlechtes Produkt haben, sondern weise ihre Liquidität nicht richtig managen. Und es ist sehr häufig sogar auch wirklich diese Geschichten, dass eine Scheuervoraussetzung kommt. Also gerade bei Jungen, die das noch nicht verstanden haben, wie das alles funktioniert, dann kommt die Steuervoraussetzung vom Finanzamt für die nächste Kohle weg. Das heißt, es ist oft auch dieser finanzielle Spielraum allig kritisch ist und oft auch ein Unternehmen stoppt im Wachstum, vielleicht auch sich weiterzuentwickeln, vielleicht noch andere Sparten hinzuzug. Das ist ein sehr kritisches Thema, um zu wachsen. Absolut. Also dieser Handler, mit dem ich hier in diesem Film darüber gesprochen habe, in unserem Kundenfilm, über diesen Charme vom Krediter hat aber auch erzählt, wie hat er zum Beispiel, warum hat er den Kredit gebraucht? Den gibt es seit 2011. Er ist auch auf verschiedensten Plattformen aktiv, hat einen Laden geschärft, hat irgendwie, er ist Mitarbeiter, es läuft euch gut. So, die machen aber auch Referbisching von Apple-Produkt. Und hat er erzählt, er hat einen großen Auftrag an der Hand gehabt. Also, ein richtig großen, im B2B-B-Bereich. Er musste aber in vier Wochen liefern. Das ist okay, Beschaffung krieg ich hin, kein Problem. Ich krieg das auch hin, die zu verarbeiten, aber dafür brauche ich irgendwie zwei Wochen. Also er braucht dann wirklich Geld innerhalb kurzester Zeit, seine Bank, Hausbank. Man hat dann ein gutes Verhältnis zu, das ist ja schon ein eher existierendes Unternehmen mit Historien. Die Hausmann sagt, ja, gucken wir uns mal an, müssen wir noch die Unterlagen bringen, die Unterlagen dauert, zu drei bis vier Wochen. Der hätte den Auftrag ja gar nicht bekommen. Also hätte er nicht eine Lösung gehabt, wo er alternativ irgendwie ein Geld gekommen wäre, was er halt schnell gehabt hätte. Auch da, es ist so, er hat gesagt, ja, ich habe jetzt die Liquidität mir geholt und konnte dadurch einen Auftrag bekommen und hat dadurch meinen Umsatz in dem Quartal verdoppelt. Und das ist natürlich, das sind halt auch so Geschichten, die man einfach mal erzählen muss. Man muss man sich ja nicht für Schämme im Gegenteil, da ist ja irgendwie dann auch wieder so ein Unternehmer geist, dann irgendwie so einfach auch so dieses 'ne opportunische Sehen und dann nachher greifen und vielleicht auch so kurzfristig das Risiko eingehen. Da ist ja, das ist ja was in allen Unternehmer*innen irgendwie gefühlt drin ist, genau da drin, aber man spricht so gegen dieses, ja, ist fast ein Vorteil. Ja, ja, ja, ja. Das spricht man ja auch nicht über Geld, es wird auch dazu, aber ich glaube, wir müssen uns auch mal ein bisschen an manchen Stellen mal etwas öffnen, ja, für Themen. Ich glaube, es hat auch damit zu tun, wenn ich ein Kredit denke, denk ich direkt auch an Bank. Ich weiß, es gibt mittlerweile genug auch andere Lösungen, wo man sich einen vielleichten Kredit besorgen kann, aber die Art und Weise, wie das historisch gewachsen ist und was abgefragt wird, ich glaube, ich eingangs schon mal angeschnitten das Thema, ja, wie aufwendig das ist, wie nackt man sich als Unternehmen vielleicht auch machen muss und wie viel, vielleicht auch unnötige Angaben, die gar nicht damit zu tun haben, um die Bonitätsprüfung zu machen, wann die überhaupt abgeben muss. Auch das, also ich glaube, es ist der Papierberg, es ist schon groß, ja, und glaube, wenn du das halt so einfach machst und das, das was ich eben erzählt habe mit den USBs, ich habe dann auch mal mit einer Händlerin von uns gesprochen, die hat halt gesagt, das ist ganz ehrlich, ich habe einen Kredit gebraucht und dann habe ich bei der Bank nachgefaktieren, sag ich soll, das, das, das, das, das bringen wir euch, ich hab' ja, weil ich war Bankswärbe, das ist nur, du musst es hier ein Formular ausfüllen, ich musste für Kredite unter 100.000 muss man mal uns gar nix hochladen, wo man verbindet sein Konto mit uns und das ist wirklich sehr, sehr schnell, ja, und und sie hat daher gesagt, na ja, die Schnelligkeit hat halt gewonnen, ja, ja, ja, braucht halt einfach schnell und und ich konnte meine Arbeitszeit für was anderes nutzen als hier diesen ganzen Papierkram zusammenzutragen und natürlich hast du heute auch ein geändertes Verbraucherverhalten, also ich mein, wir sind das gewöhnt, weil wir im Online einkaufen, es geht alles schnell, wir wollen alles schnell erledigen, wir haben gar keinen Lust auf so diesen Papierkramm, also ich hab auch gerade, ich hab gerade so eine, es blockt auch Ressourcen, aber in der Ende, also manche Dinge, ja, ich hab jetzt auch so persönlich, ich hab, muss, muss, muss, was umstellen, so ein paar Sachen, jetzt, muss ich dann jetzt Priefe dahin schreiben, jetzt kriege ich von überall Post, ich kriege auch einmal, ich hab's Post jetzt so Papierstaat belegen, denn ich jetzt verarbeiten muss, allein das, das nervt mich schon kolossal, also das ist einfach, ich glaube, wir haben uns als Konsumenten auch sehr stark verändert, ja, und deshalb haben wir eine andere Erwartungserhaltung an Prozesse, das ist die ganz anders sein müssen, super, vielen Dank, du mir ja eine Frage in Richtung Ausblick und Handel, ohne Ausblick im Handel, wenn wir uns in ein Jahr wieder treffen würden, was würdest du gerne als Headline lesen, was ist so dein Wunsch, was ich vielleicht innerhalb von ein Jahr ändern könnte im Handel im positiven Sinne, also endlich hat jetzt jeder seinen perfekten Avatar, an dem ich alles anprobieren kann und immer weiß, wie es an mir aussieht, da hätte ich gerne so eine Headline, hier, der Breaking News, ja, jetzt kann jeder irgendwie virtueller Anprobe ohne Probleme machen, dann hätten wir auch dieses Retturnproblem, auch nicht mehr, ja, genau, und was hältst du für realistisch? Ich treu mir davon schon seit Jahren, ich weiß es, es gibt ja immer schon so wieder jahr so erste Konzepte mit irgendwelchen Intelligentenspiegel und Avatar, also ich hoffe ja, dass jetzt vielleicht durch KI doch mehr möglich wird, also vielleicht nicht in einem Jahr, aber vielleicht ins Jahr. Naja, also was hält uns davon ab, ein paar Fotos sucht zu laden, davon, also aus allen Blickwinkern? Wahrscheinlich die Herbsteller, ja, die wahrscheinlich ist es gar nicht so schwer, den Avatar als solches zu haben, aber das Mapping darauf, das Mapping, ob diese Marken denn auch irgendwie die Passform oder so was, ich will ja eigentlich genau wissen, wie es passt, ich will ja nicht einfach nur so das als Bildchen übergestellt haben, sondern ich möchte, dass es mir passt. Und dann müssen die Daten einfach von den Fashion Pieces, von Herbsteller dann zur Verfügung gestellt werden. Genau, ich glaube Daten ist ein guter Punkt, aus Einrichtungen, die Daten vom Hersteller, aber auch die persönlichen Daten dürfen wir die Teilen irgendwie fern, aber es wäre gar kein Problem, wir treffen uns einfach in einem Jahr wieder und unterhalten uns dann über den perfekten Avatar für unsere Fashionkäufe. Ja, das klicken auch einen guten Plan. Ich glaube, wir haben ganz viel aus der Folge mitgenommen, was Händlerin und Händler sich auch für's nächste Jahr vornehmen können. Und wenn wir in einem Jahr über den Fashion Shopping Avatar sprechen, können wir ja vielleicht auch noch mal darauf gucken, was sich in den ganzen anderen Bereichen so entwickelt hat. Mir, für mich, war das eine ganz besondere Folge, vielen Dank, dass du uns so ehrlich daran hast, teilhaben lassen, wie sich dein Leben und ein Gründer-Into so entwickelt hat. Und ich glaube, da waren viele inspirierende Worte dabei, die Händlerin und Händler jetzt auch auf ihr eigenes Geschäft beziehen können. Vielen, vielen Dank, dass du heute hergekommen. Dankeschön, es hat echt großen Spaß gemacht mit euch.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Es ist wichtig, sich auf das Handeln zu konzentrieren und nicht zu sehr auf mögliche Risiken oder Schlimmes zu denken, sondern einfach loszulegen und zu handeln.
  2. Scheitern ist kein negatives Ereignis, sondern ein wesentlicher Teil des Gründungsprozesses, der in Deutschland noch stark vermisst wird und der als Lernmoment verstanden werden muss.
  3. Erfolgsfaktoren für Unternehmen liegen in der klaren Priorisierung von Lebensnotwendigkeiten, der Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern und dem Wissen um Kundenbedürfnisse – auch in dynamischen Märkten wie dem E-Commerce.

Summary:

Eine intensive Diskussion mit Miriam Wohlfahrt, einer mehrfachen Gründerin im Bereich FinTech und E-Commerce, beleuchtet die wichtigsten Aspekte des Unternehmertums. Sie betont, dass erfolgreiche Gründungen nicht durch ein unverfehlbares Vorgehen, sondern durch das Vertrauen in sich selbst und die Bereitschaft, zu scheitern, entstehen. Dabei ist es entscheidend, sich nicht auf äußere Stimmen oder negative Vorstellungen zu konzentrieren, sondern auf echte Kundenbedürfnisse und konkrete Herausforderungen wie Liquidität zu achten.

Wohlfahrt zeigt auf, wie persönliche Erfahrungen – etwa mit dem Mangel an finanzieller Bildung oder der Scham vor Krediten – zu echten Gründungsideen führen können. Die Rolle von KI wird als Werkzeug, nicht als Endziel, beschrieben, um Effizienz und Prozessoptimierung zu steigern. Sie betont, dass Liquidität ein entscheidender Faktor im E-Commerce ist, da sie die Fähigkeit zur reaktiven Handlung bei kurzfristigen Aufträgen ermöglicht.

Darüber hinaus wird deutlich, dass Austausch mit anderen Gründern und Kunden, insbesondere über konkrete Probleme, wertvoll ist. Ein zentrales Motto der Folge ist: Es ist nicht notwendig, alles perfekt zu planen – man sollte einfach loslegen, weil das Wachstum in Deutschland durch eine größere Zahl von Gründungen und Innovationen möglich wird. Diese Einstellung ist wichtig, um auch in einer sich schnell verändernden Wirtschaft auf kreative und nachhaltige Weise voranzugehen.

FAQs

Liquidität ist entscheidend, weil der Zeitraum zwischen Einkauf und Verkauf oft lang ist. Ohne ausreichend Geld kann ein Unternehmen bei unvorhergesehenen Ausfällen oder Finanzierungsanfragen nicht reagieren. Das ist wie Benzin bei einem Auto – ein notwendiger, kontinuierlicher Bestand.

Durch die Nutzung von KI können Unternehmen ihre Finanzen besser analysieren und die Liquiditätslage vorhersagen. KI hilft dabei, das Verhältnis zwischen Einkünften und Ausgaben zu verstehen und planungssicher zu werden, auch in Zeiten mit geringem Cashflow.

Deutschland hat ein traditionelles Mindset, bei dem Unternehmen sich selbst versorgen und Kredite als Scham vermeiden. Dies führt zu einem fehlenden Vertrauen in Finanzierung. Viele kleine Unternehmen sind nicht auf die Notwendigkeit von Krediten vorbereitet.

Man sollte sich über die eigenen finanziellen Fähigkeiten und die Kreditbedürfnisse im Unternehmen informieren. Es ist wichtig, eine klare Planung der Liquiditätsbedarfe zu erstellen und sich auf die richtigen Finanzdienstleister zu konzentrieren, die effizient und schnell arbeiten.

Viele Unternehmen scheitern nicht wegen schlechter Produkte, sondern wegen unzureichender Liquiditätsmanagement. Ein fehlender finanzieller Spielraum führt oft dazu, dass Unternehmen im Wachstum stehen bleiben oder sich nicht weiterentwickeln können.

KI kann als Werkzeug genutzt werden, um Prozesse zu automatisieren, Entscheidungen zu unterstützen oder Kundenbedürfnisse besser zu verstehen. Es hilft, Innovationen schneller zu testen und zu priorisieren, ohne dass man alles selbst lernen muss.

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