In der Podcast-Folge von "Finance Forward" führt Moderatorin Hannah Schwer ein Gespräch mit Lisa Sorg, der Deutschlandchefin der Venture-Capital-Firma Atomico. Der Fokus liegt auf dem europäischen FinTech-Jahresrückblick 2025 und einem Ausblick auf 2026. Als zentrale Ereignisse des Jahres werden die erfolgreichen Börsengänge (IPOs) von Klarna und Hinsch Health aus Atomicos Portfolio hervorgehoben, die als wichtiges Signal für das gesamte Ökosystem gewertet werden. Der kürzlich veröffentlichte "State of European Tech Report" von Atomico zeigt eine überraschend positive Stimmung, getragen von europäischen Kategoriegewinnern wie DeepL oder Black Forest Labs, auch wenn die investierten Summen (44 Mrd. USD) hinter denen der USA zurückbleiben.
Lisa Sorg identifiziert vier Hauptherausforderungen für Europas Tech-Szene: die Schaffung paneuropäischer Standards zur Reduzierung von Bürokratie, die Erleichterung der Talentmobilität und von Mitarbeiterbeteiligungen, die Mobilisierung von mehr Kapital (insbesondere von Pensionsfonds) für Spätphasen-Finanzierungen und die Förderung einer stärkeren Risikokultur. Im FinTech-Sektor selbst sieht sie zwei Schwerpunkte: die umfassende Automatisierung von Back-Office-Prozessen (wie im Claims Management) durch KI und das wachsende Potenzial von Stablecoins. Diese könnten 2026 zum Durchbruch kommen, da sie eine neue Infrastruktur versprechen, die Geldtransfers so schnell und effizient wie Datentransfers macht und damit veraltete Zahlungssysteme ablösen könnte.
* Musik * Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Finance Forward. Mein Name ist Hannah Schwer, ich bin Redaktören bei Manager Magazine und das ist unser Thema diese Woche. Der FinTech Jahresrückblick und warum 2026 das Jahr der Stablecoins werden könnte. Dazu habe ich Lisa Sorg zu Gast Deutschlandschaft von Atomico. Die Wagnestkapitalfirma gehört zu den einflussreichsten Start-Upfinanzierern Europas. Ihr Jüngster Form ist mehr als 1,2 Milliarden Euro groß, bekannt ist sie aber vor allem für ihre Wetten auf Planar und Stripe. Und natürlich für ihren jährlichen Report zur Lage der Start-Up-Szene den State of the European Tech Report, der erst vor ein paar Wochen rausgekommen ist. Perfekter Stoff also für einen kleinen Jahresrückblick. In der Folge haben wir unter anderem darüber gesprochen, wir es um die Finanzierungslaune bei Investoren steht, mit welchen FinTech-Themen man im aktuellen KI-Hype überhaupt noch durchdringen kann und warum Atomico in 2026 auf das Thema Stablecoins wettet. Los geht's, ich wünsche euch viel Spaß beim Zulern. Herzlich willkommen bei Finans Forward, Lisa Sorg von Atomico. Vielen Dank, Herr Hanne, vor allem ich sehr viel dabei zu sein. Wir nehmen Ende Dezember auf, es ist die Zeit der Jahresrückblick und da interessiert mich natürlich auch dein Highlight. Wie guckst du denn so aufs Jahr zurück? Gabs da bei Atomico und Portfolio oder generell in der FinTech-Welt Dinge, die in der Änerung geblieben sind? Ja, auf jeden Fall. Ich habe auch versucht die Tage einmal zu reflektieren, was 2025 eigentlich alles passiert ist. Und ich glaube, ein Highlight-Monat oder zwei Wochen im Jahr sind mir ganz stark in der Änerung geblieben, weil wir innerhalb von zwei Wochen zwei IPOs im Atomico Portfolio hatten, einmal mit Dana, also hier auch FinTech, aber auch mit Hinsch Health. Und oft ist ja, sag ich mal, die Journey des Gründen, aber vor allem auch das Investoren-Seins in der Längere, dass man länger auf diese Exzzenarien wartet und ich fand es total spannend Teil von den beiden IPOs natürlich nur ein sehr, sehr kleinen Format zu sein. Aber das trotz dem Mitzubekommen und die positivität, die diese Exzedeignisse nicht nur für die Gründe und für die Mitarbeiter in den Unternehmen hatten, sondern wirklich auch die Strahlkraft im Portfolio in der Investorenbasis, in unserer Lepi-basis. Aber ich glaube auch für das erweiterte Marktumfeld und von daher auf jeden Vereinsmane Highlight-25. Wie hast du den kleiner IPO denn erlebt? Habt ihr da im Büro eine Flasche Champagne aufgemacht oder wie kann man sich das so vorstellen, hinter den Kulissen? Wir haben im Livestream mitgefiebert oder ich war zumindest nicht vor Ort in New York, aber als Office haben wir da einmal mitangestossen und sozusagen auch im Geiste die Glocke mitgeräutet sozusagen. Und einfach auch noch mal so ein bisschen reflektiert wie wir eigentlich die gesamte Reise mit kleiner, über die letzten Jahre, was dann vielleicht auch die Learnings, die wir von nun an für weitere neue Investments daraus ziehen wollen. Und haben das Ganze eben auch mit unserer Lepi-basis und mit unserem Portfolio und dem er weiter in Netzwerk geteilt. Wie guckt ihr jetzt so auf die Entwicklung seit dem Börsengang? Ja, weiterhin sehr positiv und ich glaube, spielt auch ganz stark einfach in das Ökosystem rein, dass man eben sagt in den letzten Jahren waren IPOs relativ fra und dass man aus einer europäischen Firma hat, die es jetzt eben geschafft hat, zumindest in Amerika die Pöse zu gehen und da auch weiterhin einen starken Kurs zu fahren, ist wirklich einfach auch so ein Vorbild für das gesamte Ökosystem und das versuchen wir natürlich auch weiter unter anderem auch mit unserem State of European Tech Report zu fördern. Also mir geht es ähnlich wie dir, wenn ich so aufs FinTech ja zurückgucke durch die Journalistenbrille, also in Schlagzeilen denke, dann ist der kleiner IPO auf jeden Fall auch, glaube ich, so die größte oder mit die größte News, das war ja das gewesen, was den FinTech-Sektor angeht. Und das werden wir gleich nochmal ein bisschen im Detail anpacken sozusagen, weil sie FinTech-Momente des Jahres waren und wie Atomik oder auch drauf blicken, dem State of the European Tech Report. Aber vorher lass uns nochmal ein bisschen über dich reden und was du eigentlich bei Atomikoso machst. Ich habe gesehen in deinem Investorenprofil, dass du eigentlich aus 'ner Autodynastie kommst, wie bist du überhaupt in Wiesie gelandet. Ja, wir können gerne einmal von vorne anfangen. Also ich bin nicht irgendwie mit acht Jahren auf die Idee gekommen, Investoren zu werden und den Weg an das WC-Siehse einzuschlagen. Ich glaube, ich habe wahrscheinlich erst relativ spät im Leben überhaupt von dem Jobprofil, wie sie erfahren, sondern ich bin im Unternehmer-Tum aufgewachsen. Großeltern, mütterlicherseits hatten in meiner Fickne Landwirtschaft und Restaurants, also wahrscheinlich schon in den 60er, 70er Jahren dieses farmte Table-Konzept ausgelebt. Und meine Großeltern hatten eine kleine Werkstatt mit neuen Mitarbeitern, die meine Eltern über die letzten Jahrzehnte hinweg im Endeffekt zu 750 Mitarbeitern und eine Ketter-Autohäuser hochgezogen haben. Von daher war eigentlich für mich immer klar, dass ich auch irgendwann später meine eigene Firma grüne, weil das ist ja eigentlich so der Bereichen, dem ich aufgewachsen bin, dass jeder in irgendeiner Form selbstständig ist. Ich hatte mich tatsächlich auch eigentlich als Erster aus meiner Familie dazu entschieden zu studieren und hatte mir eigentlich in einem Studium vorgenommen, so viel wie möglich zu sehen. Sehr sehr viele verschiedene Stationen abgeklabfert von Early State Startups, also wirklich fünf Mann Teams bis über Co-Priets alles einmal angeschaut, wahrscheinlich mein Fokus auf gewisse Art und Weise in dem Bereich E-Commerce und Mobility gesetz gehabt. Und das in Europa, aber auch in Asien und was ich schon spannend fand, war eben etwas Neues zu gründen, einen Sade-Off zu bauen mit Investoren zusammen zu arbeiten. Aber gleichzeitig habe ich mir auch oft gedacht, diese Unikorns, die wir bauen wollen, da kann man eigentlich auch ganz stark auf den europäischen oder deutschen Mittelstand zurück schauen, weil das waren eigentlich die Unikorns der letzten Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Und ich glaube, diese Brücke zwischen Alter und sage ich mal neue Industrie zu schlagen, ist einfach was mir schon immer ganz stark am Herzen lag. Und ich wollte dann eigentlich was eigenes Gründen nur für einen kurzen Umweg, inwie sie reinschnum von um zu verstehen, was ich eigentlich wie sie es anschauen, wie Investoren auf Sadaps schauen. Und bin dann aber so ein bisschen hängen geblieben, weil ich die Chance hatte, mit Rob und Polly Visionaries, glaube ich, im Endeffekt hochzuziehen. Und da von Tag 1 mit dabei war ein ganz viel Trommel. Sie warst ja ein Polo-Polok? Genau. Genau. Da in ganz viele spannende Gründe und Gründungs-Edenen rein investieren durfte, aber eben auch ganz stark mit den Mittelständlern, wie den Fressenabfien, Stil zum Beispiel zusammenarbeiten durfte. Die auch wiederum in Visionaries investiert waren. Und dann, um auf Atomikot zurückzukommen, hatte ich vor zwei Jahren das Angebot bekommen, unser Deutschlandoffice oder das Dachoffice hier in Berlin für Atomikot zu führen. Und dachte, ich kann eigentlich so ein bisschen dieses Unternehmer-Tum irgendwie sie weiterführen, hatte mich lang mit Niklas ausgetauscht, der selber als sehr, sehr erfolgreicher Unterpinner mit Skype, eine Firma hochgezogen, eskaliert und auch auf erfolgreich verkauft hat. Immer noch den Ansatz hat, dass wir eigentlich mit Atomikot uns als Underdog sehen und versuchen, dass wir sie Modell immer wieder neu durchdenken, neu auf die Beine zu stellen und dementsprechend einfach auch die Möglichkeit zu haben, in Game-Thingen, Kampfenis zu investieren. Und in meiner Rolle kümmert ich mich relativ sektoragnostisch um den Dachmarkt, bin für den Venturefant mit verantwortlich, dementsprechend liegt mein Fokus auf "Seed & Series A Stage" - "Campenis". Und genau, darf das jetzt seit zwei Jahren für Atomikot machen. Wie groß ist denn euer Footprint, euer Fußabtruck hier in Deutschland? Genau, vielleicht auch allgemein noch so ein bisschen Hintergrund zur Atomikot. Wir sind im Endeffekt "Multi Stage" wandt, können von "Seed" bis "PIPO" investieren, haben Ende letzten Jahres unsere sechste Vorgeneration geklost mit über 1,2 Milliarden Dollar. Und haben über die letzten 20 Jahre im Endeffekt in das europäische Ökosystem investiert. Wenn man sich die Anzahl der Putfolieunternehmen anschaut, ist wahrscheinlich auf Platz 1 unser Fußabtruck in UK am größten. Aber dann folgt eigentlich auch schon Deutschland oder Dach mit einem Deep L zum Beispiel, aber auch mit Nimblar Carrow, was wir vor kurzem auch aufgekauft wurde. Aber auch mit einem Deep Loll und einigen neuen Campenis, in die wir in letzter Zeit investiert haben, die ich hoffentlich auf bald ist, los und auf. Ich habe ja Atomikot immer einmal im Jahr, mindestens auf dem Schreibtisch immer so im Oktober, November, Schreibt mir jemand, uns sagt, hast du nicht Lust den "State of the European Tech" Report immer vorab durchzukucken und ob da eigentlich eine Schlagzeile drin steht. Und tatsächlich ist das auch, finde ich, einer der umfangreichsten Bestandsaufnahmen, wie es "State of Europe" eigentlich so geht. Ihr habt jetzt auch den Report dieses Jahr wieder rausgebracht. Wie ist denn die Stimmung? Wie nimmst du die Stimmung wahr? Ja, genau. Also dieses Jahr ist mittlerweile unsere Elfte-Edition geworden. Und ich glaube, bis zum Gewissen gerade, wie du meintest, sind wir auch zu so einem Benchmark des europäischen Tech-Ökosystems geworden. Wir interviewen da ja wirklich Tausende an Gründern, an LPs, an Investoren, um eigentlich so ein Stimmungsbarometer des Marktes einmal abzukreifen. Und ich glaube, der diesjährige Report ist wahrscheinlich so positiv wie noch nie in den letzten zehn Jahren. Einfach, weil wir alle feststellen, dass wir die richtigen Zutaten haben, um. Europa weiter voranzubringen um Tech in Europa weiter voranzubringen. Wir haben die Teams, wir haben die Technologien, wenn wir uns einmal das Ökosystem anschauen sind wir nicht mehr irgendwelche Ableger von oder CopyKats von X, sondern haben wirkliche Kategorie gewinner wie ein Lovable, ein Ligora, aber auch ein Black Forest Labs in der Image-Generierung, ein 11 Labs rund um Voice AI und auch im Herz-Base mit einem Neckohelz, mit einem Cradle. Sehen wir wirklich alles Kategorie gewinner, die aus Europa kommen mit sehr, sehr starken Teams. Und was ich interessant finde von ein paar Jahren würde ich sagen, waren schon auch so die Fragestellung schaffen wir es ein ein Milliarden Unternehmen aus Europa vorzubringen, schaffen wir vielleicht zehn oder sogar 100 und ich glaube mittlerweile können wir uns eher die Fragestellen schaffen wir Billion Unternehmen zu bauen und für mich tatsächlich ist die Antwort auf jeden Fall ja, aber wir haben schon so eine gewisse so eine Kreuzung erreicht, wo wir die richtige Abfahrt nehmen müssen und aus diesem slow motion Modus in Europa mit sehr viel Bürokratie, sehr viel Regeln herausdreht müssen um eigentlich unsere Zukunft auch selbst in die Hand zu nehmen. Interessant ist ja, dass die Zahlen gar nicht so super euervorisch sind also dieses Jahr sind ungefähr 44 Milliarden Dollar in das europäische Startup-Ecosystem flossen. Das ist ein bisschen mehr als letztes Jahr und vor letztes Jahr, aber auch nicht so der krassisch prungen, wenn man mit den Corona-Zeiten vergleich und vor allem ist das natürlich noch viel, viel weniger als in den USA zum Beispiel für Startups ausgegeben wird. Woher kommt dann so dieser Optimismus jetzt? Also dieses "Hey Chucker, wir in Europa, wir schaffen das jetzt". Gewisse Zahlen könnte man negativ auslegen, aber ich glaube es gibt auch sehr sehr viel positives, was man eigentlich in dem Ökosystem rauslesen kann, wenn wir uns einfach die Anzahl an Neugründungen anschauen. Ich glaube ich mittlerweile 40.000 erreicht haben, wenn wir uns den Gesamtwert des Ökosystems anschauen, der auch ein Allzeit hoch erreicht hat und ich glaube wie erwähnt diese Black Forest Labs, diese 11 Labs, die geben einfach einmal auch hoffen und bis man sagt, das sind die richtigen Technologien. Gleichzeitig muss man einfach noch an einigen Stellschrauben arbeiten. Das globales Talent einfach sozusagen in Europa auch sich mobil bewegen kann, schnell zu arbeitswiesen kommt, dass das richtige Funding auch für Later Stage Opportunities worden ist, dass eben nicht ab Series-City-Unternehmer entscheiden, dann doch nach Amerika zu Ziel um ihre Kompanistort großzumachen, dass der Börsenmarkt im Endeffekt weniger fragmentiert ist, dass eben sozusagen auch die zukünftigen IPOs nicht unbedingt an der New Yorker-Börse stattfinden, sondern hier in Europa. Und das haben wir im Endeffekt versucht, auf so 4 Säulen runterzubrechen, um eigentlich so einen Weckruf auch noch mal in dem europäischen Ökosystem zusammenzufassen. Und die erste Säule ist vielleicht einfach so diese Pan-Europechen Standard herzustellen, dass es vereinfacht werden muss, Unternehmen zu gründen, zu skalieren, aber eben auch zu verkaufen. Und das bedeutet in dem Umkehrschluss, dass es einfach weniger Landesregeln geben muss, weniger Bürokratie und einfach ein schnelleres Produkt, was es im Endeffekt Unternehmen erlaubt, schneller zu gründen und zu skalieren. Da gibt es auch einige super spannende Programme wie ein EU-Ink, zum Beispiel, an dem ja auch viele Unternehmer arbeiten, um das so pragmatisch wie möglich auf die Beine zu stellen, weil doch in der Vergangenheit vielleicht einige Programme sehr im stillen Räumchen einmal in der Theorie durchgedacht wurden, aber in der Praxis gar nicht so stark umgesetzt werden konnten. Das Zweites eben, der Punkt, den ich auch angesprochen hatte, rund und Talent, dass wir, wie gesagt, mit unserem kompletten Unisystem, mit einem mit dem Talent, was wir vor Ort haben, mit den zweiten, dritten vierten Generationen an Scale-Up Operatorn, eine super spannende Brutstätte eigentlich für globales Talent sind, aber hier einfach schauen müssen, dass die richtigen Leute auch international zu uns ziehen, dass es noch vereinfacht wird, innerhalb von Europa, mit Arbeitswiesen, ja, mobil unterwegs zu sein und das vor allem eben auch Mitarbeiterbeteiligung fair und erfolgreich auf die Beine gestellt wird. Und die letzten zwei Punkte sind vielleicht auch noch rund um, was so auch angesprochen hat, ist praktisch das Kapital, was in den europäischen Markt fließt, also wenn wir uns sehr, sehr stark auf Dach fokussieren, sehen wir das Pensionsfonds nur 0,0,1 Prozent ihres, ihre Essets an der Management in, wie sie investieren, was glaube ich dem Faktor, also was in der Mehrheit, mit dem Faktor drei praktisch höher liegt und das einfach so viel Potenzial noch vorhanden, das europäische Ökosystem mit Pensionsfonds, mit Staatsfonds zu unterstützen und vor allem eben für diesen Later Stage-Bereichtskapital bereitzustellen, dass die Gründe eben auch hier bleiben und ich habe einem gewissen Zeitpunkt ja Europa verlassen und ich glaube dann gibt es auch einen Punkt, der auf Europa zu trifft, aber wahrscheinlich auch relativ stark auf Deutschland, dass wir so dieses Risiko noch weiter, diese Risikonero-Tiff noch weiter vorantreiben können und Erfolge feiern sollten, aber eben auch Misserfolge feiern sollten und da einfach auch noch diese Risikoverseonen stärker vorantreiben können. Was mich natürlich auch vor allem interessiert ist der Blick auf FinTech, ich habe im Report gesehen, wenn man sich das so ein bisschen aufdrüsselt in welche Sektoren, denn das diese 44 Milliarden fiesen, das ist vor allem KI und Machine Learning, also ich glaube 31 Prozent des Funding-Holumes letztes Jahr ging in das ganze Thema künstliche Intelligenz, man so zum Vergleich FinTech waren so 14 Prozent, also für die Hälfte, man bekommt, oder ich habe irgendwie im letzten Jahr auf der das Gefühl bekommen, wenn man jetzt nichts mit KI macht, wenn man KI nicht im Pitch-Tack hat und mit irgendeinem anderen Thema ankommt, hat man per se irgendwie erst mal schlechte Kart, also viele FinTech Gründer oder Leute, die gründen wollen klags, ich so ein bisschen und sagen so irgendwie ist schwer geworden. Nimmst du das auch so wahr oder ist das jahmann auf hohem Niveau, wie ist das, also wie ist die Funding-Situation für FinTechs? Ich glaube, die zweite sind sie nicht positiv und ich könnte jetzt nicht unterschreiben, dass nur noch AI-Stardom sozusagen Geld bekommen und dass das "The Way To Go" ist. Ich glaube natürlich schon, wenn man sich einmal die breite Masse anschaut, dass sehr sehr viele AI-Themen vor allem im letzten Jahr vorangetrieben wurden und das natürlich eigentlich auch so ein paar Lieben in Wechsel einfach ist durch die Technologie, die sich in den letzten Jahren oder letzten eineinhalb Jahren stark entwickelt hat. Auch im Bereich FinTech sehe ich relativ viel AI, wenn wir uns zum Beispiel Back Office-Themen anschauen, Back Office, the CFOs, Back Office für Insurance-Themen, das zum Beispiel der Klem und an der Writing-Prozess komplett mit AI automatisiert werden kann, früher war es ganz stark mit diesen Robotic Process Automation-Plattformen der Fall, das ist eigentlich diese klassischen "Wenn dann" regeln gab und dementsprechend auf der Basis Prozesse automatisiert wurden, aber mittlerweile kann man natürlich auf eine Vielzahl an unstrukturierten E-Mails und strukturierten Daten zurückgreifen und die Automatisierung durch AI ermöglichen ganz anders, potenzial. Ich glaube im FinTech-Bereich hat sich auch relativ viel in dem Jahr rund um Stablecoins, zum Beispiel ergeben auch im Bereich, über den wir auch nochmal sprechen wollten, wo wir einfach sehen, dass eigentlich auf der Infrastruktur Basis sehr viel passiert und vielleicht hat die "Camp in the AI" nicht als Core, aber ich glaube die meisten "Camp in the AI" sind die ich zumindest "C" benutzen "AI" in der einen oder anderen Form für die Produktentwicklung, für einfach die Unternehmensgalierung mit weniger Teammitgliedern und hier ein effizienteres Wachstum von daher, ja, glaube ich, kommt in die wenigsten Stadards heutzutage um AI herum, auch wenn es nicht unbedingt da ist. Was habt ihr dann im FinTech-Bereich das letzte Jahr so gesehen? Also was sind die Themen, die bei euch dann auf dem Tisch landen, gibt es da Schwerpunkte? Die FinTech-Landscape ist ja doch ziemlich breit. Ich würde sagen zwei Schwerpunkte, die wir gesehen haben, ist eben wie gesagt dieses Thema "Claims Management" und "Ander Writing" vor allem im Versicherungsbereich, das durch AI dieser komplette Back-Office-Prozess automatisiert und viel effizienter aufgestellt werden kann. Da haben wir unter anderem eben auch in eine Kampagne investiert, "Claims" so tiert aus der UK, die das ganze sehr, sehr stark in den letzten Jahren aufgebaut haben und da sehr erfolgreich sind. Und das zweite Thema, was wir uns auch über die letzten einandhalb Jahre, das letzte Jahr angeguckt haben, ist eben der Bereich "Stablecoins", was es hier eigentlich für eine neue Infrastruktur ermöglicht, Geld so schnell wie Daten im Endeffekt auszutauschen. Wir haben es als wir sie es nicht unbedingt die Kristallkogel vor uns und können die Zukunft herweise, aber ich glaube in diesem Gedanken-Experiment, wie sieht die Zukunft aus, in der sehr viele Repetitive-Aufgaben von AI ergenden, *Klingel*
erledigt werden, kamen wir immer wieder zu dem Punkt zurück, dass es eigentlich nicht sein kann, dass wir Geld immer noch über Legacy-Systeme, über Infrastruktur, Payment-Drails im Endeffekt, die ziemlich outdated sind, überweisen mit sehr vielen Intermedien, das dauert Tage, wir sind zum Teil von Banköffnungszeiten abhängig, es ist sehr, sehr intransparent, es ist mit hohen Kosten verbunden und wir haben mir das Ganze immer sehr greifbar machen wollen, wie so sollte man als Endkonsument von einem Land ins andere, über Tage hinweg mit 30, 40, 50 Dollar an Gebühren, Geld überweisen, sondern sollte das Ganze nicht in echtzeit global und 24, 27 passieren können. Und ich glaube, da ist eben Stablecoins ein Bereich, den wir uns vertieft angeguckt haben. Das war ja auch wirklich einste Halbthemen dieses Jahres. Ich glaube noch mal befeuert durch diesen Wahnsensbörsengangen von Zörkel, der größten Ischer von Stablecoins dieses Jahr, dann gab es natürlich irgendwie noch den deutschen Stablecoin-Audunity. Weswegen habt ihr euch denn damit angefangen zu beschäftigen? Also was hat so den Anstoß gegeben? Ich glaube, das war tatsächlich dieses Gedanken-Experiment, wenn wir uns einmal überlegen, wie die Zukunft mit AI ausschaut, was sind eigentlich noch so große Legacy-Strukturen, Infrastrukturthemen, die eigentlich komplett aufgebrochen werden müssen. Und man muss sagen, Stablecoins sind im Endeffekt ja auch schon über Jahre hinweg am Markt, dass sie jetzt nicht ein komplett neues Thema, was im letzten Jahr aufgekommen ist. Aber ich glaube, so eine gewisse Aktualität hat es natürlich im letzten Jahr gewonnen, wenn man sich einmal das Transaktionsvolumen anschaut. Also Stablecoin Transaktionsvolumen hat im letzten Jahr, also 2024, das Volumen von Wieser zum Beispiel übernommen. Du hast schon angesprochen, Zörkel, super spannender Börsengangen, aber auch ein Stripe, was zum Beispiel Bridge über eine Milliarde akquiriert hat, ein JP Morgan, ein Paypal, die eben auch mit Stablecoin schon in ihrem Produktportfolio arbeiten. Und das sind die großen finanziellen Situationen, die schon damit umgehen. Tatsächlich sehen wir aber auch auf einer viel kleineren Ebene, dass Stablecoins schon den Eintritt in den Markt gefunden haben, also zum Beispiel im Schippingbereich. Denkt man jetzt vielleicht nicht als erstes Beispiel, aber sehr markt nah, wenn man sich einfach die aktuellen Prozesse vorstellt von einem, sagen wir mal, einen Ballan in Container, der von den Land A nach Land B geschippt wird, kommt im Hafen an, der Käufer inspeziert eigentlich erst im Hafen einmal die Ware und will dann die Transaktion des finalen, ja, Kaufpreises tätigen. In der aktuellen Welt würde das eben von Bank B zu Bank A über diverse Koritzbunden banken laufen, wie gesagt von Bank Öffnungszeiten abhängig sein, über diverse Intermediere abhängig vom Wechselkurs, das dauert 3 bis 5 Tage in diesen 3 bis 5 Tagen, zahlt der Käufer natürlich auch zusätzlich Standkosten für dieses Container-Schiff im Hafen. Die Ware wird eventuell schlecht und das sollte eigentlich in unseren Vorstellungen nicht mehr der Fall sein in der Zukunft, sondern da ist einfach Stablecoins, also sind Stablecoins eine sehr interessante Art und Weise, das Ganze in echtzeit 24/7, um global verfügbar zu machen. Ich habe die meisten Hörer haben von Stablecoins auf jeden Fall schon mal gehört, also für die Part, die nicht wissen, was das ist, vielleicht noch mal kurz die kleine Recap, also stabile Crypto-Würdigungen, die eins zu eins an Währungen wie den Dollar oder den Euro gebunden sind und dadurch eben sicher einer Geldner als der Bitcoin. Genau, ich glaube, vielen ist vielleicht der erste Gedanke Bitcoin und Volatilität, aber wie der Name Stablecoins eben schon sagt, das auch gerade angesprochen ist, hier dieses Pegging vor allem an den US-Dollar vorhanden und wietet somit diese eins zu eins Wert erhalten. Wir sehen das zum Beispiel auch in den verschiedenen Newscase, jetzt hatte ich schon angesprochen, dass es vor allem für diesen "For Crossboard Payments", für grenzebeschreitende Transaktionen genutzt wird, aber auch für wirklich den Wert erhalten, wenn wir uns Länder wie Argentinien oder Tukayern schauen, wo einfach inflationser hoch ist, dann muss man eventuell nicht mehr das Geld, das Bargeld unter die Matratze stecken, sondern man kann eben die lokale Währung in Stablecoins umwandeln. Wie gesagt, ist dadurch an den zum Beispiel US-Dollar oder auch Euro geknüpft und wird eins zu eins, dementsprechend erhalten. Mit welcher Investment-Tease geht ihr denn da jetzt rein in diesen Markt? Also was wäre so der Total-Adressable-Market, geht ihr davon aus, dass das komplett Payments übernehmen wird? Ja, also ich glaube, wir wollen natürlich als Investor noch immer groß denken, dementsprechend gibt es auf jeden Fall die Welt, wo wir sagen, dass eigentlich Stablecoins auf eine gewisse Art und Weise eine Möglichkeit bieten, die aktuelle Infrastruktur zu ersetzen, das wird jetzt sicher keine Reise für die nächsten ein, zwei Jahre sein, sondern wird auch etwas länger dauern, aber der sozusagen punkt, auf den es eigentlich ankommt, ist diese Liquidität. Es gab natürlich auch schon einige Player in den letzten Jahren, die versucht haben, dieses Problem der klassischen Swift Zahlungen zu lösen, wie ein Weiss, wie ein Erwerelex zum Beispiel, aber bis zum gewissen Grad basieren eben auch hier die neuen Modelle auf den alten Payment-Drails und sind eigentlich nur eine bessere UI und dadurch brauchst eigentlich einen komplett andere Technologie, einen komplett anderen Zugang zu Liquidität und mit Sicherheit wird es da einige verschiedene Application-Layer geben, die es auch schon heutzutage gibt, wie ein Dollar-App, die Stablecoins zum Beispiel benutzen, um vor allem in Südamerika und Amerika, diese Remittance Pay-Admance zu Fisilitäten, aber auch es schon ermöglichen, dass man mit dem Stablecoin Wallet bezahlt und wie gesagt, hier diesen Wert erhält egal, in welchem Land an unterwegs ist. Und auch was wir uns eigentlich stärker fokussieren, ist wirklich diese Infrastruktur dahinter, wie möglich, also was gibt es für Plattformen oder für Player und da haben wir eventuell auch schon in einen investiert, ich hoffe nicht, um die nächsten, die auch nochmal genau vorstellen kann, der sich wirklich diese Infrastruktur dahinter anschaut und wie kann man eigentlich global die Liquidität komplett neu ordnen, Zugang zu den verschiedensten Währungen schaffen und Stablecoin als dieses Medium dahinter nutzen, um in echt Zeit mit minimalen Kosten und 24/7 Geld zu transferieren. Das heißt, wo setzt ihr da an der Wertschöpfungskette, wenn du der Ruhaspiris, guck euch vor allem Infrastrukturstuers da, ob es an was machen die so, also wo spielt da die Musik? Im Endeffekt musst du dir das wirklich als diese unsichtbare Pay-Menschine dahinter eigentlich vorstellen und die Applikation kann dann sehr, sehr breit sein. Kann im Endeffekt von PSP genutzt werden, kann aber eben auch von E-Commerce-Company's genutzt werden, die vielleicht ihr internes Treasury-Management auf, also optimieren wollen, kann aber eventuell auch von Schippingunternehmen genutzt werden, die einfach sagen, wir wollen Stablecoins nutzen über eine Payment-Plattform, die sonst ermöglicht, eigentlich Geld international zu versenden und wir glauben eben, dass der Warewehr nicht nur in diesem Applikationslehr liegt, das in dem schönen Interface im Endeffekt den Endkonsumenten oder der Enduseren ermöglicht, Geld zu verschicken, sondern wirklich diese Infrastruktur dahinter, die sich darauf beruht, dass Liquidität über verschiedene Sources hinweg im Endeffekt reingezogen werden und verteilt werden können. Das ganze läuft oft über ein Algorithmus und ist eigentlich wie so ein Smart-Routing von verschiedenen Währungen, die in Stablecoins umgemanelt werden. Was hältst du denn von einem Euro-Stablecoin? Da gibt es ja verschiedene Ambitionen, das jetzt zu machen, ist das sinnvoll oder sagt man, wenn es am Ende ein Liquiditätsgame ist, dann macht man dann doch irgendwie lieber den Dollar. Ich glaube, es ist eigentlich gut auch hier zu diversifizieren und sich hier einfach auch Gedanken zu machen, wie können wir mit Europa auch an der Front mithalten und uns Gedanken dazu machen. Vor allem in dem gesamten regulatorischen Ökosystem ist sehr, sehr viel passiert in der USA rund um den Genius-Ekt, der sich wirklich auch mit dem Thema Stablecoins ganz stark beschäftigt hat, um da einfach Transparenz reinzubringen, aber auch in Europa auch mit Mika, die eben auch versucht haben. Wie können wir ziemlich streng, aber doch so transparent wie möglich Stablecoins eigentlich nutzen, um ja, die sag ich mal, diese nächste Generation an Payments in dem Ökosystem zu ermöglichen. Von daher bin ich tatsächlich eher dafür und glaube je mehr Regulierung oder nicht per se je mehr Regulierung, aber je mehr Transparenz in den Markt reinkommt, das ist doch besser, es ist eigentlich für alle. Wer das auch für euch als Investment interessert? Also ich meine wir schauen uns auf jeden Fall verschiedene Player auch in dem Space immer an. Ich glaube bei uns kommt dann natürlich diese Komponenterein, wie skaliert man das Ganze und was ist so der richtige Investment.
Management Winkel. Wie gesagt, wir haben da auch jetzt vor kurzem den Westmint gemacht, was ich hoffentlich im nächsten Jahr auch mit dir noch mal teilen kann, wo wir uns nicht auf eine Währung im Endeffekt fokussieren, sondern es ganz tatsächlich auch komplett chain agnostic, agnostic uns anschauen, weil wahrscheinlich hier dadurch, dass die Infrastruktur eigentlich so breit aufgestellt ist in unseren Augen zumindest, teile Hypothese ist, dass man so Sektor oder Währungsagnostisch, chain agnostic, wie möglich sein sollte, um eigentlich so flexibel wie möglich auch zu bleiben. Viele gerade in der Cryptobranche beschwören ja auch so den Mainstream Moment endlich kommen Crypto-Wirin in den Mainstream, weil es endlich mal einen Anwendungsfall gibt denen auch sozusagen traditionelle Unternehmen interessiert, nämlich Grenzüberschreitender Zahlungsverkehr und Tragedery. Bis her gab es 2025 ja ziemlich viele Projekte, es ist ziemlich viel Geld in Stablecon sehr geklassend flossen, aber dennoch frage ich mich, ist dieser Mainstream Moment dann tatsächlich da, weil sie allermeisten normalen Leute zahlen natürlich nicht mit Stablecon, zumindest nicht hier in Westeuropa oder auch in den USA. Es ist ja eher was, was jetzt alltäglich ist in Schwellen, dann dann wohl Währungen instabil sind und wo man dann auch wirklich einen Nutzen dafür hat, wenn man in Deutschland ist, so die meisten Leute, die vertrauen hier dem Euro und sehen da glaube ich jetzt für sich nicht so fickle ich den UseCase-Stablecoins zu holen. Also wenn du auf diese Gemengelage kuckst, wo stehen wir da Mainstream Moment ist der tatsächlich schon da und was bräuchter ist dazu. Ich glaube, das ist eine sehr gute Frage und auch eine Frage, die ich mir in den letzten Monaten aufgestellt habe. Ich glaube, man muss es ein bisschen differenzierter betrachten und für den Endkonsumenten, für dich und mich ist dieser Moment wahrscheinlich noch nicht gekommen und genau, wie du sagst, da ist der PainPoint noch gar nicht so groß in unserem Alltag angekommen und wir kommen auch mit unseren Swift Überweisungen noch zu Recht oder wir nutzen Pay-Poll, aber ich glaube, tatsächlich das auf der B2B Seite, Stablecoins mittlerweile, dann sehr, sehr starken großen Einzug in sehr viele Board meetings und Boardrooms gefunden haben und wie gesagt, man auch überrascht ist, davon welche Sektoren Stablecoins eigentlich schon nutzen. Ich würde sagen, die Shipping Industry ist jetzt normalerweise nicht dafür bekannt, dass sie extrem innovativ unterwegs sind, sagen wir mal so, aber da sind einfach die PainPoint so groß und der Mehrwert, den Transaktionen über Stablecoins ermöglichen so hoch, dass wir das einfach doch relativ stark schon ausgebreitet sehen und da wahrscheinlich schon so ein gewisser Inflächschen point oder dieser Mainz wie im Moment stattgefunden hat. Ich glaube einfach auch, wenn wir zurückkommen auf dieses allgemeine Transaktionsvolumen, das Wieser schon überschritten hat, dann sind wir jetzt vielleicht hier in Deutschland oder auch in Europa noch nicht absoluter Vorreiter und da passiert relativ viel wie du meintest in den Schwellenländern, eben auch ganz viel in Amerika, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch zu uns rüber schwarbt und wahrscheinlich einfach auf der B2B Seite sehr, sehr stark genutzt werden wird. Ich kann mir es auch im E-Commerce sehr stark vorstellen, wenn man auch hier internationales Supplye zum Beispiel zahlt oder auch für große Corporates, die einfach ihr Gehalt oder das Gehalt an ihre Mitarbeiter über verschiedene Kontinente und Länder hinweg überweisen müssen. Das ist ein sehr, sehr gute Use-Case. Wir sehen es tatsächlich auch schon in den ersten Content-Koäte-Plattformen, die das auch schon an den Endkonsumenten anbieten. Von daher, ich würde sagen auf Basis meiner Scherze haben wir schon so ein gewissen Inflexion-Point erreicht, aber ich hoffe natürlich, dass er noch sehr, sehr viel mehr kommen wird auch im nächsten Jahr. Habt ihr bei Atomiko selber schon einmal ein bisschen mit rum experimentiert und geguckt, was für euch als Wagnestkapitalgeber vielleicht ein Use-Case sein kann? Das Gedanken-Experiment haben wir auf jeden Fall mal gemacht, bisher ist noch nichts in irgendeiner Form umgesetzt worden, aber wir hoffen natürlich auch, dass die Portfolio-Campagne von uns uns in den Zukunft auch eigens unterstützen kann, weil davon sind wir ein ganz großer Fan. Also viele Produkte, in die wir investieren, in die wir glauben, versuchen wir eben auch so gut es geht, in unsere Organisation mit aufzunehmen und zu nutzen. Was wäre da so vorstellbar? Gleich glaubt tatsächlich auf jeden Fall auch hier Gehaltsüberweisungen, könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich glaube, dass auch ein gewisses Treasury-Management für uns funktionieren könnte, aber aktuell ist es noch nicht umgesetzt worden, aber ich hoffe, dass ich dann im nächsten Jahr, der davon auch berichten kann. Dann schauen wir doch mal zum Schluss noch nach vorne, 2026 Tech-Productions, FinTech-Productions, was denkst du, Lisa, in welchem Themen werden wir nächstes Jahr nicht mehr vorbeikommen? Sehr gute Frage. Ich hoffe natürlich, wie erwähnt, dass ganz viel noch im Stable Coin Space passiert. Das ist auf diesem application Layer einfach auch noch weitere Innovationen kommen werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass es da einige B2B-Cases auch rund um wie die Feynensuite für einen CFO ausschaut, neu durchdacht wird. Ich glaube aber tatsächlich auch, dass wir im Accounting Space, was wir auch schon vielleicht dieses Jahr gesehen haben und um Roll-ups immer mehr Konsolidierung sehen und da eigentlich der, um wieder zu dem Thema zurückzukommen, der Mittelstand vielleicht auch nochmal neu durchdacht wird und neu sortiert wird durch die Hilfe von AI, durch Eventualstable Coins und wir hier auf jeden Fall auch noch paar spannende neue Trends sehen werden. Zum Schluss vielleicht noch ein kleiner andere Ausblick. Ich finde bei euch bei Atomiko das so teil nicht, schreibt auf eure Vorstellungsseiten immer was euer persönliches Roman Empire ist, also euer persönliches römisches Reich, diese eine Sache, die euch fasziniert, weil hier sind das Bücher, Maxon, Palaisetips mit unseren höheren Teilen. Sehr gerne, tatsächlich ein Thema mit dem ich mich jetzt gerade in den letzten Tagen bis Jahres auch beschäftige, weil es bald nach Australien geht und da versuche ich meine 50 Bücher des Jahres noch vollzumachen. Aktuell bin ich nur bei 47 gelesenen Bücher. Nur da ja, nur, nur, genau. Ich könnte ein Buch empfehlen von Pettysmith, Brad of Angels oder auch ihr vorheriges Buch Tiskits. Man kennt Pettysmiths vielleicht als so Rocksängerin, die auch ihre eigenen Songtexte geschrieben hat und man ist glaube ich sehr überrascht, wenn man ihre Autobiografie liest wie ja fast poetisch diese Autobiografie geschrieben ist und von daher war das Brad of Angels tatsächlich ein Heilheitbuch um ein esjahres 20/25. Wie viele Bücher hast du dir für 20/26 vorgenommen? Also ich glaube, wir sind always racing, der war es, wie sie ist. Dementsprechend hoffe ich, dass ich auch wieder auf eine Runde zahlkomme und dann muss es ja eigentlich 60 Bücher sein, von daher hoffe ich, dass ich die ersten Tage im nächsten Jahr mit viel Lesen verbringen kann. Okay, alright. Dann würde ich den guten Start in 2026, wünsche das auch unseren Hörer hin und Hörern. Lisa Sorg, vielen Dank, dass du heute bei uns im Podcast warst. Danke, Hannah und dementsprechend würde ich dir auch einen wunderschönen Start ins neue Jahr und auch unseren Hörern. Dieser Podcast wird produziert von Potsdarms.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast "Finance Forward" diskutiert den FinTech-Jahresrückblick 2025 und die Prognose, dass 2026 das Jahr der Stablecoins werden könnte.
Gast Lisa Sorg von Atomico hebt die erfolgreichen IPOs von Klarna und Hinsch Health als Highlights hervor und betont die positive Stimmung im europäischen Tech-Ökosystem trotz geringerer Investitionssummen im Vergleich zu den USA.
Zentrale Herausforderungen für Europa sind die Vereinfachung von Bürokratie, die Förderung von Talentmobilität, die Bereitstellung von Spätphasen-Finanzierung und eine stärkere Risikokultur.
Im FinTech-Bereich sind KI-gestützte Automatisierung (z.B. im Versicherungswesen) und Stablecoins als neue Infrastruktur für schnelle Zahlungen die bestimmenden Trends.
Summary:
In der Podcast-Folge von "Finance Forward" führt Moderatorin Hannah Schwer ein Gespräch mit Lisa Sorg, der Deutschlandchefin der Venture-Capital-Firma Atomico. Der Fokus liegt auf dem europäischen FinTech-Jahresrückblick 2025 und einem Ausblick auf 2026. Als zentrale Ereignisse des Jahres werden die erfolgreichen Börsengänge (IPOs) von Klarna und Hinsch Health aus Atomicos Portfolio hervorgehoben, die als wichtiges Signal für das gesamte Ökosystem gewertet werden. Der kürzlich veröffentlichte "State of European Tech Report" von Atomico zeigt eine überraschend positive Stimmung, getragen von europäischen Kategoriegewinnern wie DeepL oder Black Forest Labs, auch wenn die investierten Summen (44 Mrd. USD) hinter denen der USA zurückbleiben.
Lisa Sorg identifiziert vier Hauptherausforderungen für Europas Tech-Szene: die Schaffung paneuropäischer Standards zur Reduzierung von Bürokratie, die Erleichterung der Talentmobilität und von Mitarbeiterbeteiligungen, die Mobilisierung von mehr Kapital (insbesondere von Pensionsfonds) für Spätphasen-Finanzierungen und die Förderung einer stärkeren Risikokultur. Im FinTech-Sektor selbst sieht sie zwei Schwerpunkte: die umfassende Automatisierung von Back-Office-Prozessen (wie im Claims Management) durch KI und das wachsende Potenzial von Stablecoins. Diese könnten 2026 zum Durchbruch kommen, da sie eine neue Infrastruktur versprechen, die Geldtransfers so schnell und effizient wie Datentransfers macht und damit veraltete Zahlungssysteme ablösen könnte.
FAQs
Ein Highlight waren zwei IPOs im Portfolio innerhalb von zwei Wochen, darunter das FinTech-Unternehmen Dana. Diese Ereignisse hatten eine positive Strahlkraft für das gesamte Ökosystem.
Die Stimmung ist so positiv wie nie in den letzten zehn Jahren. Europa hat die richtigen Zutaten, um voranzukommen, mit echten Kategoriegewinnern wie Lovable, Ligora und Black Forest Labs.
Es müssen Pan-Europäische Standards geschaffen werden, um Bürokratie zu reduzieren. Zudem braucht es mehr Kapital von Pensionsfonds und eine vereinfachte Talentmobilität innerhalb Europas.
KI-Startups erhalten mehr Funding, aber FinTechs sind weiterhin relevant. Viele FinTechs integrieren KI in ihre Produkte, etwa für Back-Office-Automatisierung im Versicherungsbereich.
Atomico setzt auf Stablecoins, da sie eine neue Infrastruktur für schnelle und transparente Geldtransfers ermöglichen. Zudem fokussiert sich das Unternehmen auf AI-gestütztes Claims Management im Versicherungsbereich.
KI wird häufig für die Automatisierung von Back-Office-Prozessen wie Claims Management und Underwriting eingesetzt. Sie hilft Unternehmen, effizienter zu wachsen und repetitive Aufgaben zu erledigen.
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