Feminismus zerstört Beziehungen? So führt ihr eine gleichberechtigte Partnerschaft!
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Die Diskussion um Gleichberechtigung in Beziehungen ist ein zentrales Thema, das sich in Coachings und sozialen Medien deutlich zeigt – vor allem bei Frauen, die von traditionellen Rollenstrukturen abweichen. Viele Frauen fühlen sich während Elternzeit oder in Teilzeitarbeit finanziell und emotional abhängig, was zu einem Gefühl der Benachteiligung führt. Traditionelle Rollenverteilungen, bei denen der Mann beruflich erfolgreich und die Frau zu Hause bleibt, schaffen Spannungen, Ungerechtigkeitsgefühle und ein Verlust von Selbstwert. In Foren und Online-Gruppen entstehen oft konfrontative Ansichten, bei denen Frauen "zurückgeschlagen" werden, um „Gleichberechtigung“ zu erreichen. Die wirkliche Herausforderung liegt jedoch nicht nur in der Aufgabenverteilung, sondern auch in der fehlenden Wertschätzung von Care- und Haushaltsarbeit. Männer fühlen sich oft überfordert, wenn sie auf den Wandel reagieren, da sie nicht auf die sozialen und emotionalen Veränderungen eingehen. Gleichberechtigung ist individuell und kann von einer 50-50- bis zu einer 100-0-Struktur variieren, solange beide Parteien sich wohl fühlen. Ein echter Ausgleich entsteht nicht durch Bestrafungen oder Konfrontationen, sondern durch offene Gespräche, gegenseitige Anerkennung und gemeinsame Reflexion. Die Herausforderung besteht darin, alte Vorstellungen zu überwinden und ein neues, ausgewogenes Beziehungssystem aufzubauen, das auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert.
Und Feminismus in Beziehungen oder noch drastischer Feminismus zerstört Beziehungen, das war ja dein Themenwunsch oder du hast das Thema eingebracht. Wie bist du auf das Thema gekommen?
Ja, das Thema gleichberechtigte Partnerschaft, was ja damit so zusammenhängt, ist ein Thema gewesen, was ich gerade im letzten halben Jahr häufiger in Coachings hatte und was von mehreren Frauen ein Wunsch war, dass wir das mal in dem Podcast aufnehmen.
Auch so die Fragestellung, also wir haben es jetzt natürlich ein bisschen radikaler formuliert, aber so die Fragestellung, macht das was in der Beziehung kaputt?
Wenn ich diese Gedanken, die ja häufig Trägerpunkte haben bei Instagram, Facebook, Forengruppen, wenn ich die Gedanken da so habe, ob ich in einer nicht gleichberechtigten Partnerschaft lebe, ob das auch die Beziehung kaputt machen könnte, also ob ich einen Anteil zu Konflikten damit trage oder ob das auch positiv ist und das unsere Beziehung bereichern kann.
Wenn ich jetzt sozusagen einen Blickwinkel einnehme, dass wir mehr auf Augenhöhe sind.
Da bin ich gleich mal gespannt, wenn wir tiefer reingehen, was du berichten kannst, was für Impulse und Gedanken da vielleicht aus Foren und aus Social Media mitgebracht werden.
Denn in meinem Bild könnte ich mir vorstellen, dass das ziemlich radikale Themen und Gedanken sind, die man da häufig mitbekommt und da durchaus so eine Stimmung ist von wegen, lass dich von deinem Mann nicht ausbeuten.
Aber ich bin gespannt, wie das wirklich ist.
Ich muss dazu sagen, das ist jetzt so der Start gewesen in den Coachings und ich bin natürlich nochmal ein bisschen tiefer in diese Blase eingetreten und habe selber mich in bestimmten Gruppen bei Facebook und so mal eingelesen, weil mich das natürlich interessiert hat, auch was die Erfahrungen von den Frauen in den Coachings waren und mir selber mal so ein Bild zu machen.
Also würde ich sagen, ist das so mein Bild aus den Foren, was ich mir selber gemacht habe, aber natürlich auch vor allen Dingen die Erfahrungen aus den Coachings.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Da kann man gleich mal rein.
Ja, ihr seid im Podcast der Lebensidealisten angekommen.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Ich darf jetzt erstmal fürs bessere Verständnis.
Da sind dann Paare, die bei uns im Coaching sind und die dieses Thema ja auch hervorgebracht haben bei uns durch ihre Fragen, Impulse und Gedanken.
Wir haben meistens Paare zwischen 30 und 55, normalerweise häufig schon mit Kindern, manchmal ohne Kinder und beide haben sich was aufgebaut und es geht darum jetzt zu schauen, ja, wie organisiert man sein Alltagsleben und wer kann welche Zeiteinteile wo investieren und da entsteht dann häufig ein klassisches Rollenbild bei den Paaren.
Ja.
Der Mann, der 40 Stunden plus arbeitet und Karriere macht, erfolgreich ist und die Frau die gleichen Ambitionen hat, aber aufgrund verschiedener Faktoren zurücksteckt und sich damit nicht wohl fühlt.
Und eigentlich werden beide häufig gleich gebildet, hätten ähnliche Karrierechancen und aber trotzdem ergibt sich, dass die Frau eher zurücksteckt als der Mann und daraus eben gewisse Unstimmigkeiten,
Konflikte und natürlich ja einfach Themen entstehen, die im Coaching mit uns geklärt werden.
So war es jetzt auch als der Wunsch, so kam zu dem Thema gleichberechtigte Partnerschaft, Feminismus, dass viele Frauen berichtet haben, dass sie auch ja ein bisschen frustriert und traurig sind, weil sie eigentlich gesagt haben, so als Wunsch für sich möchten sie eine Partnerschaft mit viel Wertschätzung, Respekt oder auch auf Augenhöhe führen, wo sie das Gefühl haben,
Ähm, jeder trägt seinen Anteil, sie kommen nicht in ein klassisches Rollenmuster so stark rein, wie man es bei der Generation davor hatte, also was ja häufig bei unseren Eltern noch der Fall war, dass gesagt wurde, bleibt jemand zu Hause, der andere verdient das Geld oder so nur noch ein Minijob oder ein Teilzeitjob vorhanden ist, also diese Strukturen sind durch die Bildung von Frauen eigentlich schon, ja, nicht mehr so gewünscht und da kommt häufig dann der Gedanke bei den Frauen auf, dass sie sagen, gerade wenn sie sich nicht mehr so gut fühlen, wenn sie sich nicht mehr so gut fühlen, wenn sie sich nicht mehr so gut fühlen, dann ist das nicht so gut.
Also wenn die Kinder, sag ich mal, im Alter sind unter fünf Jahren, Mist, ich hab studiert, ich hab eigentlich einen geilen Job gehabt und jetzt bin ich in Elternzeit und es ist doch alles ein bisschen schwieriger wie gedacht, ich kann doch nicht so zurückkehren in meinen Job, gar nicht mal, dass der Mann daran Schuld trägt, auch das Gesamtsystem, ich fühle mich doch benachteiligt, es zieht sich doch länger hin, bis ich wieder zurückkommen könnte, weil dann vielleicht noch ein zweites Kind gewünscht wird und das Gefühl so ist, der Mann kann sein Leben,
das ist natürlich ein extremes Gefühl, aber er kann sein Leben irgendwie so weiterleben und ich stecke in sehr vielen Dingen zurück und ich muss so ein bisschen um diese Gleichberechtigung, die so mein Ziel vorher war, jetzt kämpfen und der Mann kann das nicht sehen und dann entstehen ja häufig auch Ängste dann, so als finanzielle Art, weil man sich dann mit anderen austauscht, weil man bei Instagram guckt, in Facebook-Gruppen, wenn gesagt wird, okay, das habe ich ja noch gar nicht bedacht, dass wenn ich jetzt ja Elternzeit mehrfach habe oder länger zu Hause bleibe oder Teilzeit arbeite,
dass ich ja auch finanziell anders dargestellt bin, wie jetzt zum Beispiel mein Partner, der durchgängig seine Führungsposition so durchführen kann, dann einfach auch so das Gefühl der Abhängigkeit das erste Mal vielleicht im Leben zu spüren von einem Mann, weil kein Einkommen so reinkommt durch Elternzeit, also so viele Sachen, die einen zum Nachdenken bringen und wo man dann anfängt, diese Dinge auch in die Partnerschaft einzubringen.
Das Gefühl der Abhängigkeit, denn man ist ja vorher sehr auf seine Freiheit dann bedacht, gerade wenn man vielleicht den Karriereweg einschreitet und da habe ich auch gerade ein paar im Coaching, wo sie das auch ganz massiv für sich so empfindet, diese Freiheitseinschränkung und aber auch das Gefühl der Fremdbestimmung, weil sie das nicht mehr alleine entscheiden kann, diese Dinge und immer wieder Dinge von außen auf sie zukommen, auf die sie reagieren muss,
aber nicht mehr so richtig sich im Agieren fühlt und was ich in den Coachings auch häufig erlebe, ist, dass das durchaus die Frau natürlich auch versucht, dann ihre Karriere weiterzuführen und dann sind so mehrere Faktoren, die so ein bisschen schwierig sind.
Das eine ist, dass man sich dann vorher vorstellt, ja dann gebe ich mein Kind in die Krippe oder in den Kindergarten und es gibt ja auch noch Ganztagesplätze, auch später in der Schule und man dann vielleicht merkt,
das fühlt sich nicht gut an, das fühlt sich gar nicht gut an, sein Kind acht Stunden in Betreuung zu geben und dann da so Zweifel entstehen und die Frage ist, wie machen wir das?
Ich habe vorher immer gedacht, die acht Stunden, die kann man ja nutzen, ist ja super, dann hat man den Arm zusammen, aber ich merke, ich mag meinen kleinen Wurm da gar nicht so lange weggeben und auf einmal ist so dieses Konzept verändert und passt nicht so ganz oder was ich auch erlebe, so der zweite Fall, der häufig da ist,
das gemacht wird mit der längeren Betreuung und dann beide Vollzeit oder die Frau annähernd Vollzeit auch arbeitet und trotzdem Care-Arbeit, Haushalt auf der Seite der Frau bleibt überwiegend, also das heißt, beide arbeiten 100% und der Mann macht dann aber 20% Haushalt, 20% Care-Arbeit und die Frau macht 80% Haushalt, 80% Care-Arbeit, das heißt, die Gesamtbelastung,
bleibt da auch häufig höher bei der Frau, auch da wieder, dass man erlebt, dass trotzdem der Mann noch einen gewissen Vorrang hat, wenn zum Beispiel Abendtermine im Job anstehen, Geschäftsreisen und so weiter, dass häufig in dieser Konstellation der Mann dort Vorrang bekommt und die Frau eher ein bisschen zurücksteckt und sagt dann eher beim Job das Abendessen ab, das Business-Dinner ab oder sagt dann eben die Geschäftsreise ab und sagt, ich kann das nicht machen,
also schon so Karriere mit Einschränkungen macht, weil dann doch auf der Seite eher eben Care-Arbeit und Hausarbeit noch stehen.
Wir sind einfach ja auch in einem System und das muss ich sagen, habe ich ja selber oder haben wir ja auch schon erlebt bei uns privat, dass einfach noch so gestrickt ist, dass bestimmte Situationen der Frau zugeordnet werden, also wenn wir jetzt zum Arzt gehen, jetzt gerade die letzten Jahre früher noch, als unser Sohn noch kleiner war, das war schon was anderes, wenn du mit ihm zum Arzt gegangen bist,
als wenn ich mit ihm zum Arzt gegangen bin, also in Form von Anerkennung, die du bekommen hast und wo gesagt wurde, das ist ganz normal, dass die Mama da ist und du gehst zum Arzt und dann wird gefragt, na, ist die Mama gar nicht da, heute ist Papa mit dir beim Arzt, da denkst du, ja, auch Papa ist ein erwachsener Mann und wird das hinkriegen oder beim Coaching auch öfters, ich glaube nicht, dass du mal gefragt worden bist abends, die Frage, Mensch, ihr habt doch auch Kinder, wie macht ihr das denn jetzt mit der Betreuung, wenn du abends Coachings gibst?
Das ist gar nicht böse, ne, aber. Ja, genau.
ist, sonst würde es die Menschen ja nicht überraschen.
Genau, ja. Und dass
diese Haltung, die die Menschen dann einnehmen,
dass die einfach ja aus einer Prägung raus sind.
Also so wie wir es selber erlebt haben,
weil die Generationen davor
einfach noch eine stärkere Rollenverteilung
hatten. Und das
ist von den Menschen eine positive Absicht.
Die haben das so für sich erlebt.
Gerade so ältere Menschen, die dann einfach
verwundert sind. Ohne Wertung manchmal auch,
aber die das einfach dann hervorbringen.
Ja, wir wollen jetzt in dieser Folge
nochmal genauer eintreten, wollen uns
ein paar Herausforderungen anschauen,
einige Konsequenzen und dann
auch so typische Fragen eingehen,
die ja uns in Coachings gestellt
werden oder die wir auch
online gefunden haben. Lass uns aber
zuerst nochmal vielleicht kurz gucken,
was hast du denn da in den Foren
und bei Social Media so
wahrgenommen? Wie ist denn da die Stimmung
in diesen Bereichen?
Ich fand das sehr interessant,
mich da mal so ein bisschen einzulesen.
Ich will jetzt auch gar keine Werbung für
irgendwelche Gruppen machen, deswegen sag ich jetzt mal nicht,
wo ich das gelesen habe, aber es gibt ja ja schon
einschlägige Gruppen, gerade wenn es um das Thema
Finanzen und Frauen geht.
Da war ich sehr überrascht, wie
intensiv und wie stark
die Kommunikation
in diesen Foren war,
also auch stark wertend und
aus meiner Coaching-Sicht
auch da extrem häufig
angeleitet wurde, Systemgesetzverletzungen
zu begehen, also Ausschluss zu begehen,
vorzusorgen, heimlich
und so weiter. Da war zum Beispiel eine Facebook-Gruppe,
da geht es auch um die finanzielle
Absicherung der Frau und da stellt immer
eine Frau
dann ja zum Beispiel die Frage und sagt so,
folgende Situation, ich würde mich gern von
meinem Mann trennen, wir haben zwei Kinder, das und das
sind die Vermögenswerte, auf was musste ich
achten?
Er macht so und so viel von der Care-Arbeit
und ich traue mich aber noch nicht aus der
Beziehung rauszugehen, wie könnte ich jetzt
schon mal für den Fall der
Trennung vorsorgen, was könnte ich jetzt schon
tun? Und da
wird ganz häufig auf die Punkte eingegangen,
okay, aber du hast ja die letzten Jahre, warst
du ja schon so viel im Ausgleich,
jetzt musst du auf die und die Dinge
achten, leg jetzt schon mal Geld heimlich
beiseite, mach jetzt schon mal dann
die Notizen für, dass
im Fall einer Trennung du da abgesichert
bist, also auch wirklich
dieses, ja, oder
in einem Fall fand ich das sehr extrem, wo es auch
über die Kinder ging, also versuch
nochmal jetzt eine engere Bindung zu deinen Kindern
aufzubauen, dass du deinem Mann mehr
Freiheiten gibst, dich da an die Kinder ranzurutschen
im Fall einer Trennung, also auch immer
aus diesem Mangelgefühl,
von du wurdest ungerecht behandelt,
obwohl das da manchmal gar nicht
so explizit stand, aber du bist eine Frau,
du wurdest ungerecht behandelt und jetzt
darfst du dir den Ausgleich suchen.
Also quasi ein
Ausgleich in Form von das, was
dir Negatives widerfahren ist,
das kannst du jetzt da vorbereitend deinem Mann antun.
Ja, auch ohne, dass man den Mann kennt,
auch demjenigen das zu unterstellen, ne, also
du hattest ja zum Beispiel jetzt Nachteile durch die Elternzeit,
manchmal wird dann auch gefragt,
was ist denn der Ausgleich,
den der Mann leistet,
zum Beispiel, zur Elternzeit,
wie habt ihr das bisher gemacht,
ähm, super spannend,
mit dem Mann so ein gewisser Egoismus unterstellt,
dann so, dass er sehr auf sich bedacht war,
genau, das ist ja so ein bisschen
dieses Gefühl von, okay, wir Frauen
sind nicht gleichberechtigt behandelt worden
und jetzt im Fall der Trennung musst du ganz doll
aufpassen, damit
dir nicht das und das passiert und das hat
halt auch ganz viele Menschen jetzt oder Frauen
in den Coachings bei uns angetriggert,
dass gesagt worden ist, ich hab das Gefühl, ich könnte
jetzt, irgendwie jetzt auch gar nicht
so eine Trennungsbegleitung eingehen,
weil, auf was muss ich denn jetzt achten,
mach ich jetzt einen ganz großen Fehler,
also bedenke ich jetzt irgendwas
nicht, nicht, dass ich im Alter
benachteiligt bin, ne?
Aber das ist jetzt ja
so, wenn man jetzt in Richtung
Trennung her schaut und
guckt, wie bekommt man da noch den
Ausgleich und die Kurve hin,
aber gibt es denn da auch so
Ansätze, wo man sagt, wo
Frauen sich zum Beispiel melden und sagen,
ich fühle mich nicht so gleichberechtigt in der Beziehung,
ich fühle mich nicht gut, ich mache
einen großen Anteil Care-Arbeit,
einen großen Anteil Haushalt, ich würde mir
so wünschen, auch ein bisschen mehr
Freizeit für mich und Karriere zu haben,
ich habe auch berufliche Ambitionen,
habt ihr Tipps, was kann ich denn machen,
damit das für mich funktioniert
und ich dann ein besseres Gefühl komme?
Das war auch öfters mal
die Fragestellung oder das wurde auch in einigen
Reels so aufgegriffen, die ich gesehen habe
und da ging es halt auch
schnell um,
ja sag ich mal so, harte
Ratschläge, ne?
Also immer so die Einleitung,
du bist eine selbstbewusste Frau,
das ist nicht schlimm, wenn du dir das nimmst,
was dir zusteht, was ja auch andersweise
stimmt, also dass das ja auch gleichberechtigt sein darf
und dann kam aber gleichzeitig
relativ schnell so der Ratschlag,
ja, wenn dein Mann
nicht den und den Ausgleich in der
Care-Arbeit macht, dann müssen die und die
Konsequenzen folgen.
Konsequenzen wie, dann würde ich,
das schreibt ja immer jemand, dann würde ich nicht mehr
seine Wäsche waschen,
dann würde ich nicht mehr, dann würde ich
radikal nur noch für dich und die Kinder
einkaufen und also sehr, sehr stark
weg von dem Wir-Gefühl in
du darfst für dich dann nur noch
sorgen, dann soll er mal sehen, was er
davon hat, wenn er das nicht wertzuschätzen weiß.
Sehr konfrontativ, ne?
Ja. Und das fand ich dann immer schon
sehr, ja,
irgendwie von beeindruckend,
wie jemand sich aus so wenig
Grundinformationen diese Ratschläge
dann rausnimmt, weil da stand jetzt
weder, dass der Mann das nicht auch
ändern möchte, kann ja sein, dass er das genau
sieht, aber die Frau einfach nur gefragt hat
nach dem Ratschlag, dass da eine Dynamik
entstanden ist, die den beiden gar nicht so bewusst war
und man muss ja auch, finde ich,
immer so das Gesamtpaket sehen, also
wenn wir jetzt zum Beispiel eine Frau haben, die
zum Beispiel gerade ein Kind bekommen hat und das
Kind stillt, dann ist das ja eine
ganz wichtige Grundbedingung, wo man
sagen muss, okay, da kann der Mann natürlich
auf jeden Fall auch bei der Care-Arbeit
mithelfen, aber da ist es ja
nicht, finde ich, sinnvoll, die
Frau noch mehr in so einen Einzelkämpfer-
Modus zu bringen, sondern eher zu sagen,
okay, setzt euch nochmal zusammen,
vielleicht hat er das auch noch nicht in dem Sinne,
das hört sich jetzt doof an, aber verstanden,
was dein Problem ist überhaupt, weil er gar nicht
den Blickwinkel bisher hatte und
dann ist ja nicht der Schritt, ihn auch noch
irgendwie zu erziehen jetzt, sondern eher zusammen
zu rücken. Aber egal,
an welcher Stelle ist es ja nie
der richtige Schritt, den anderen
erziehen zu wollen oder den anderen
durch das Ausüben
von Konsequenzen
in eine Richtung drängen zu wollen.
Also diese, wenn dann
Bestrafungen, die machen ja
nie Sinn, das heißt, wir kommen dadurch ja
immer in einen Konflikt- und
Krisenzustand in der Beziehung
und nicht in einen,
wir machen das gerne gemeinsam, weil das wäre
ja eigentlich der schöne Weg,
dass man sich zusammensetzt
und sagt, hey, das fühlt sich für mich
in diesen Bereichen nicht ausgeglichen an,
da würde ich gerne mehr mit dir auf
Augenhöhe kommen, denn ich merke,
das macht in mir schlechte Gefühle und ich fühle mich
nicht gut. Wie können wir das lösen? Für uns
würde ja immer in
Richtung Wir-Gefühl führen und
dazu, dass man gemeinsam sich Gedanken machen
kann, wie kann man das denn für
beide zufriedenstellend lösen?
Ich glaube, das liegt auch daran, dass
ja auch
die Generation von Frauen jetzt,
die wir jetzt gerade so erwähnt haben
von der Altersspanne,
auch von Müttern erzogen worden ist, die halt diese
starke Rollenverteilung erlebt haben
und dass da auch ganz viel Glaubenssätze mitgegeben
worden sind. Also ich erinnere mich selber noch daran,
dass meine Mutter, die ja auch noch eine
klassische Rollenverteilung hatte,
auch ganz klar zu uns
Töchtern in der Familie gesagt hat, ihr müsst ganz doll
drauf achten, dass das und das
nicht passiert, dass ihr eigenständig werdet, also
dass da auch dieser Druck von der Generation
davor noch mit drinsteckt, nicht, dass dir
das passiert, was mir passiert ist
und das macht es schwierig, weil
wir leben jetzt
in einer anderen Zeit
wie damals, aber wir sollen es nicht so machen
wie damals, aber wir wollen es auch irgendwie anders
machen, weil wie wollen wir es denn jetzt machen? Die Voraussetzungen
sind ja so schwierig, das System ist noch so
alt, die Impulse sind so neu, wie soll
sich das alles vereinbaren lassen?
Weil Fakt ist ja einfach, wenn ein Kind
dazukommt, spätestens das ja immer so der Punkt
ist in dem System, wo es schwierig wird,
dann gerät man ja zeitweise einfach
schnell in dieses Rollenverhältnis
rein und diese Abhängigkeit, weil
ja einer einfach nur noch arbeiten kann
und sei es das erste Jahr, das ist ja
meistens nicht möglich, dass beide
nach sechs Wochen wieder Vollzeit
arbeiten können oder wollen.
Ja, man sieht, wie wichtig
das Vorleben ist im Verhältnis
dazu, was man gesagt bekommt,
was eben schwierig ist, was man gesagt
bekommt, umzusetzen, wenn man es eben
anders vorgelebt bekommen hat, das ist die Autobahn
in uns, so wie wir die
Beziehung der Eltern erleben,
das ist halt für uns einfach, so eine Beziehung
auch zu leben, so haben wir sie kennengelernt,
wenn wir es anders machen wollen, ist es
sehr anstrengend für alle, das
anders wirklich zu machen
und dann muss man sich trotzdem
seinen eigenen Weg ja suchen.
Und da hatte zum Beispiel eine Frau
im Coaching jetzt den Glaubenssatz reingebracht
von ihrer Mutter, die immer
gesagt hat, aber verwöhn deinen Mann nicht zu sehr,
dann gewöhnt er sich dran.
Das war bei ihr immer
so im Hinterkopf und da hatte sie immer Angst,
wenn ich jetzt zu lieb bin, zu wertschätzend
bin, ich zu sehr bemühe,
dann bin ich nachher diejenige, die alles
macht und dann fällt das vor einmal
im Alter später,
wenn die Kinder aus dem Haus sind, für mich negativ
aus. Was sind denn
so typische Herausforderungen, die
dann im Laufe der Beziehung
entstehen? Nehmen wir
jetzt mal in dem Fall die Frau.
Was sind so Herausforderungen
zunächst mal für die Frau
und was sind Herausforderungen danach für den Mann,
die in der Beziehung entstehen?
Eine Herausforderung für die Frau
ist schon in dem Moment, wo zum Beispiel das Paar
zusammenzieht, weil dann lernt
man ja jemanden kennen aus einem anderen
Wertesystem vielleicht, da muss man sich so das erste Mal
abgleichen. Wie wollen wir es
mit dem Haushalt aufteilen? Kommst du
aus einem System heraus, wo gesagt wurde,
okay, meine Mutter hat sich um alles gekümmert,
ich brauch dir nie mithelfen, weil ich bin
die männliche Person im Haushalt.
Kann das ein Konflikt sein?
Es kann auch ein Konflikt sein, weil ich es vielleicht zu Hause gewöhnt bin, dass mein Vater auch mit angepackt hat. Das heißt, das ist so ein erster Abgleichungsgrund im System. Im neuen System ist man sagt, okay, wie wollen wir es denn jetzt eigentlich machen? Das kann schon zu Verletzungen führen, weil man dann das Gefühl hat, man ist gar nicht mehr so auf Augenhöhe. Vor allem mal wird es schwierig.
Das ist aber aus meiner Erfahrung nach gar nicht so häufig der Fall. Häufig ist wirklich der Knackpunkt, wenn Kinder dazukommen. Also Schwangerschaft, Geburt, dass dann nochmal dieses Rollmuster einfach klar definiert ist, dass Frauen dann ja auch etwas aufgeben, also jobmäßig zurückstecken oder im Studium zurückstecken, wie auch immer, und dann die Abhängigkeit das erste Mal zum Mann entsteht, weil davor ja vielleicht beide Jobs haben, beide finanziell aufgestellt waren.
Und es dann schwierig ist zu sagen, okay, wie wollen wir das jetzt machen?
Wie wollen wir unsere Dinge bezahlen? Was ist meine Arbeit wert hier zu Hause? Was ist deine Arbeit wert? Ist der Ausgleich jetzt damit schon gegeben? Heißt das, weil ich zu Hause bin, dass ich alles mache? Oder ist meine Aufgabe die Kindererziehung?
Da gerät dann meistens auch das getrennte Kontenmodell in problematische Zonen.
Wenn man einmal hier die Windeln, muss man wirklich so viel Windeln verbrauchen? Gibt es noch eine Möglichkeit, über Kinderkleidung zu diskutieren?
Also da fühlen sich viele Frauen auch an.
Ist das auch sehr bevormundet?
Naja, aber auch durch das Elterngeld und durch die Situation.
Weil wenn man vorher getrennte Konten hatte und vielleicht ein gemeinschaftliches Konto und jeder zahlt einen festen Betrag ein, dann bleibt das bei vielen erhalten, der feste Betrag, den jeder einzahlt.
Aber der Mann verdient ja normal weiter Geld und die Frau kriegt, weiß gar nicht wie viel das Elterngeld, 67 Prozent, also kriegt ja auf jeden Fall ein Drittel ungefähr weniger.
So, das heißt, das Drittel ist aber häufig der Anteil.
Der Frau privat zur Verfügung stand, so für ihre Unternehmung, ihre Kleidung und so weiter.
So was, wo man sagt, das ist jetzt so meins, was ich nur für mich mache, was man nicht gemeinsam bezahlt.
Und auf einmal kommt das trotzdem in so eine komische Situation, wo dann gesagt wird, wir wollen in Urlaub.
Und dann die Frau sagt, ja, ich kann jetzt nichts mehr dazu beitragen gerade, weil ich bin ja in Elternzeit und habe bei dir nicht mehr so viel Geld.
Und der Mann dann sagt, ja, ich bezahle dir den Urlaub.
Ja, genau.
Und dann entsteht auf einmal so dieses Augenhöhe geht verloren.
Muss ich mich nicht mehr zahlen?
Muss ich mich jetzt bedanken?
Und Kinder sind ja einfach auch, muss man sagen, ja von den Kosten flexibel.
Also da kann es ja auch mal wirklich sein, dass da mal so ein Schwung kommt.
Und das ist schwierig.
Also finanziell ist da, glaube ich, immer so der erste Haken.
Aber auch wirklich auch bei der Aufgabenteilung zu Hause.
Sozusagen, wie geht es da weiter?
Und welche Routine, Rituale baut sich da jeder so auf?
Und darüber sprechen auch nicht alle Paare vorher.
Also da rutscht man so rein in so eine Dynamik.
Und das ist dann auch der Moment, wo viele Frauen sagen, also Ausgleich von Geben und Nehmen,
Systemgesetz Nummer drei bei uns, ist nicht stimmig.
Also wenn ich dann frage manchmal, wie die Stimmigkeit in dem Punkt ist und der Mann sagt,
nö, also für mich ist das eigentlich stimmig.
Und sagt die Frau, ja, schön, für mich überhaupt nicht.
Dann ist das gar nicht selten so, dass der Mann so rüber guckt und denkt so, ja, wieso?
Ich mache doch schon was.
Ich mache doch den Garten.
Und dann sagt die Frau, ja, das ist schön.
Ich sehe auch, dass du den Garten machst.
Aber die 4.300. Die anderen Punkte, die auf meiner Liste stehen, die sind nicht abgegolten mit, du machst den Garten.
Aber das ist gar nicht böse gemeint, die positive Absicht, weil der Mann oftmals gar nicht in dieser Blase denn drin ist,
weil er ja beruflich noch voll weiterarbeitet.
Der ganz häufig sagt immer, ja, aber was sind denn deine Aufgaben?
Und das macht bei den Frauen so ein tief verletztes Gefühl.
Es sagt, irgendwie sind wir gar nicht auf einer Augenhöhe.
Ja, und das ist, das habe ich jetzt gerade auch im Coaching erlebt.
Und dann ist das ja aber auch so ein Wertschätzungsthema.
Also Wertschätzung und Anerkennung.
Denn wenn der eine gar nicht weiß, wie viele und wie zeitintensive und anstrengende Aufgaben der andere hat,
dann kann das auch nicht wertschätzen.
Du kannst ja nur das wertschätzen, was du weißt.
Genau, aber dann kommt der Konflikt, weil die Frauen manchmal dann etwas härter werden durch die Verletzung.
Und sagen, ja, aber ich will das so nicht.
Das soll gleichberechtigt sein.
Ich will das so und so und so.
Natürlich gepusht auch vielleicht durch diese Foren und die Instagram-Seiten und so weiter.
Und dass der Mann dann sagt so,
boah, ich habe da so eine krasse Feministin neben mir sitzen.
So will ich das auch nicht.
Und deswegen auch so ein bisschen ja die Frage,
und das ist ja auch der Titel unseres Podcasts,
zerstört das die Beziehung.
Weil da sind wir natürlich in so einer Ausnahmesituation,
dass gesagt wird, weil die Männer blocken dann meistens auch ab und sagen so,
nee, also mit so einer Haltung, wenn du so krass fordernd da jetzt bist,
du tust, als ob ich gar nichts mache.
Das passt für mich gar nicht, ne?
Oder das ist ja auch total übertrieben.
Sag mir mal die Männer, die das machen.
Und dann sagt die Frau wieder so, ja genau.
Aber nur weil alle anderen Männer das nicht machen,
heißt das ja nicht, dass ich das akzeptieren muss.
Also da ist dann so richtig so dieses, ich will das nicht mehr,
ich will das System erneuern und ich finde das so gemein.
Und das schwingt dann so mit.
Und dann sagt der Mann dann, ja, aber ich kann auch nichts für das System.
Ja, habe ich auch häufig schon als Antwort gehört.
Männer in Führungspositionen,
die dann auch sagen, ja, ich kann nicht auf 80% gehen.
Das geht in meiner Position nicht.
Und ich habe das System noch nicht gemacht.
Das Unternehmen ist, wie es ist.
Aber wollen natürlich auch nicht die Position wechseln und sagen,
ich gehe wieder eine Position tiefer, wo das möglich wäre.
Das ist dann natürlich auch nicht das, worauf man sich dann gerne einlässt.
Ja, und so wird es dann schwierig.
Also man hat quasi einen Wunsch, wie etwas sein soll,
was aber noch nicht so richtig mit den Gefühlen,
und dem, was man auch vielleicht aufgeben mag, einhergeht.
Weil ich glaube, dass auch durchaus ein Thema ist,
dass es dem einen oder anderen Mann eben auch schwerfällt,
gewisse Dinge, die man eben dann aufgeben muss, aufzugeben.
Weil ja doch immer noch Umfragen zeigen,
dass der Mann einen großen Anteil seiner Bestätigung,
seiner Anerkennung aus dem Berufsleben herausholt.
Und das dann aufgeben zu müssen, bedeutet,
dass ich dort einen guten Teil,
vielleicht meine Anerkennung nicht mehr bekomme.
Weil es natürlich schon im Umfeld was anderes ist,
ob ich jetzt auf einem Geburtstag auf andere treffe
und man sich vielleicht austauscht und was machst du beruflich und so.
Und man sagt, ja, ich mache das so in Teilzeit,
weil ich kümmere mich noch so um Haushalt und Kinder.
Ja, man fängt schon an zu schmunzeln.
Das wäre echt schon besonders.
Aber was findet die Anerkennung?
Da sagt doch kaum einer, also eine Frau würde das anerkennen.
Genau, wollte ich jetzt sagen, ich würde das verkürzen.
Eine Frau würde das anerkennen.
Ja.
Aber doch typisch, wenn man sich da so befindet,
typischerweise wäre es im Rahmen unter Männern so,
dass man sagt, wieso machst du denn das?
Ist deine Frau krank?
Hat mal jemand gefragt.
Ja, wovor bekommst du Anerkennung?
Wenn jemand sagt, ja, also ich bin ja Führungskraft,
geiles Unternehmen, mache so 60 Stunden die Woche,
ich ziehe richtig durch.
Das läuft bei mir beruflich richtig gut.
Da wird doch jemand sagen, oh cool.
Also das ist ja immer noch,
also ich würde sagen, unter Männern
findet das mehr Anerkennung,
wenn du im Job voll durchziehst
als wenn du sagst, meine Lebensbereiche
fühlen sich sehr ausgeglichen an.
Ich kümmere mich um Kinder, um Haushalt.
Ab und zu mache ich ein bisschen Sport.
Aber im Job habe ich 60 Prozent,
weil mehr kann ich gar nicht leisten im Job.
Ansonsten müsste ich die anderen Lebensbereiche vernachlässigen.
Glaube ich jetzt nicht, dass das so dieses Innere,
ich glaube, das würde bei einigen
echt Zufriedenheit innerlich erzeugen.
Aber dieses Anerkennungsthema von außen,
das würde deutlich zurückgehen, glaube ich.
Da muss ich gerade an ein Pärchen von mir denken,
was ich im Coaching habe, wo er,
also es ist eine besondere Konstellation,
muss man sagen, weil sie in einer sehr guten Führungsposition ist
und die sich entschieden haben,
obwohl er auch top ausgebildet ist,
auch einen coolen Job hat,
gesagt haben, nee, bei den beiden Jungs bleibt er zu Hause
und sie zieht jobmäßig durch,
sehr früh wieder zurückgegangen.
Und er hat erzählt, also er ist so ein Magnet auf dem Spielplatz.
Er hat da gar keinen Bock drauf.
Aber wenn er auf den Spielplatz geht mit den Kindern,
dann ist das nicht so, dass er sich nicht so gut fühlt.
Und er sagt, das ist das Allerschlimmste,
deswegen hasst er Spielplätze,
weil er für andere Frauen,
jetzt nicht von der Attraktivität vielleicht her,
aber vom Gesprächsdialog her so anziehend ist,
weil die ihn fragen so, Mensch, was machst du denn hier?
Und was sind das deine Kinder?
Also, weil das einfach so besonders ist.
Und er sagt, ich gehe gerne auf den Spielplatz,
aber auf das alles Drumherum habe ich keinen Bock.
Ja, du bist natürlich schon so ein bisschen
wie der Außerirdische, der da rumläuft.
Das ist schon was Besonderes.
Das zeigt sich eben, dass das bei vielen,
das Modell eben noch nicht zum Tragen kommt.
Und ich würde sagen, wenn man jetzt mal so auf uns schaut,
wir haben das relativ ausgeglichen, nicht voll,
aber ich würde sagen 60-40, so vom Ausgeglichenen.
Es gibt schon viele Tage, wo ich mit unserem Sohn
tagsüber auch unterwegs bin und Dinge mache und du arbeitest.
Jetzt entstehen da auch wieder verschiedene Phänomene, finde ich.
Das eine ist das, was du eben sagtest.
Wenn ich zum Beispiel mal zur Mittagszeit
mit unserem Sohn,
bei Ikea ein Hotdog essen gehe,
dann habe ich um mich herum ganz viele Frauen
mit ihren Kindern
und ich werde ein bisschen komisch angeguckt.
Das ist so ein bisschen wie,
wir sind hier unter uns, was macht der denn hier?
Wie kommt denn der jetzt hier rein?
Also ich bin auf der Party
nicht ganz willkommen vom Gefühl.
Ich bin so ein kleiner Störfaktor.
Ich weiß nicht warum.
Ob das vielleicht eher daran liegt,
dass eben so dieses, wir Frauen treffen uns hier quasi
unter uns zum Essen gerade,
und machen was mit den Kindern.
Oder ob denen das vielleicht vor Augen führt,
dass sie sagen,
oh Mann, ich würde jetzt auch ganz gerne
was für mich tun und arbeiten gehen
und meine Karriere auch ein bisschen.
Und der kann jetzt hier mit seinem,
wie viel kann mein Mann denn?
dass der nicht. Ich weiß nicht
genau, was bei denen vorgeht. Ich müsste mal fragen.
Auf der anderen Seite,
wenn man jetzt so ans Umfeld denkt,
ich kenne von den
Spielpartnern von unserem Sohn
kenne ich fast nur die Frauen. Das war schon immer so.
Weil wir ja beide
gleichermaßen mit unserem Sohn dann
zu den Spieldates gefahren sind.
Aber ich habe noch nie,
ich habe in der Woche noch nie
einen Vater kennengelernt.
Das ist noch nie vorgekommen.
Ich auch nicht.
Ich kenne die Väter auch meistens nur kurz.
Und das andere ist dann,
dass, wenn man
dann erzählt, wie man selber sich so
aufgestellt hat,
dann kommt meistens,
ja, das kann ja nicht jeder so machen.
Dann werden quasi bei uns
besondere Umstände gesucht,
warum das bei uns so geht
und warum das bei den
anderen nicht geht. Also ganz häufig
ist dann, ja, das geht bei euch
so, weil bei uns wird
das nicht funktionieren.
Und so wird dann auch selber
ganz schnell ausgeschlossen, dass man
überhaupt diese Bemühungen anstrebt,
das zu verändern, weil das
jetzt ja nicht so ist, dass das bei uns
einfach easy immer so funktioniert.
Genau, keine Konsequenzen hat.
Sondern als unser Sohn zur Welt kam, da habe ich ja auch
eine 60, 70 Stunden Arbeitswoche
gehabt und mochte gerne viel arbeiten.
Und das war ja auch ein
harter Gewöhnungsweg,
aus diesen 60, 70 Stunden
immer weiter rauszugehen,
immer mehr Zeit mit unserem Sohn verbringen,
zu können und zu wollen.
Das war ja ein Gewöhnungsweg.
Das war ja nicht so zu sagen, ah, jetzt ist er da,
Schnips, runter auf 30 Stunden die Woche,
das muss reichen.
Sondern das ist ja ein Weg und diesen Weg,
den muss man halt irgendwann anfangen dann auch zu gehen,
wenn man das als Paar möchte.
Und wenn man auch als Paar dann sagt,
ah, okay, dir ist das auch wichtig,
du möchtest auch gerne
beruflich was machen, du mehr
machen als nur 10, 15 Stunden
die Woche, möchtest auch aktiv
sein, möchtest auch dann,
da geht ja auch bei vielen, auch das ist ein Argument,
was ich häufig höre, einfach um
nochmal soziale Kontakte.
Nicht nur, dass es sich nicht nur um Spielen
und Krabbelgruppen und Co. dreht und
dass man was für den Kopf macht.
Dass irgendwann die Frau sagt,
ich hab studiert, ich brauch wieder
Futter für den Kopf. Mich fängt das an,
ein bisschen vom Kopf zu langweilen.
Das ist nett, natürlich verbringe ich gern Zeit mit den Kindern,
aber ich brauch mal richtige
Erwachsenengespräche um andere Themen
als um Kinderthemen.
Und häufig bringt man diese,
diese Unzufriedenheit dann ja auch mit
in die Beziehung bewusst und unbewusst rein.
Also wie du sagst, das ist ja
so ein schleichender Prozess,
weil man hat ja vorher Vorstellungen
von seinem Leben so ein bisschen,
wie man sich als Mann oder Frau
das Leben so vorstellt
und wie man finanziell
aufgestellt ist, mit der Familie aufgestellt ist.
Also das sind ja alles immer so, man hat
eine Vorstellung, dann kommt das Leben und dann läuft das anders.
Also
ich find das mal spannend, wenn man selber rückblickend
auf sein Leben schaut.
Es war ja nicht immer für uns auch klar,
dass wir das so machen, wie wir es jetzt machen.
Das ist ja auch durch bestimmte Entwicklungen
familiär so entstanden.
Aber ich find's trotzdem immer wieder spannend,
auch zu sehen, was das
jetzt nicht nur für uns, für die Partnerschaft bringt,
dass wir uns gegenseitig sozusagen
komplett ersetzen können,
weil wir beide das Wissen haben
in allen Bereichen.
Also bei uns könnte jetzt ja einer
sofort ins Krankenhaus kommen
und der andere könnte übernehmen.
Und das ist ja manchmal. durch diese klare Rollenverteilung,
jedenfalls auch bei der Generation früher,
aber jetzt immer noch manchmal, schwierig.
Das erleben wir ja auch im Umfeld,
dass manche Frauen, muss man dann ja auch sagen,
ja, aber irgendwie haben wir schon
Wertschätzung und Respekt und irgendwie
ist es schon gleichberechtigt.
Aber wenn ich jetzt hier ausfallen würde,
dann hätten wir ein echtes Problem,
weil meine Arbeit,
das, was ich hier zu Hause leiste,
was ja nun auch wirklich nicht wenig ist,
nicht so die Anerkennung gefunden hat,
dass das mal gezeigt wird
oder dass das mal gesehen wird,
dass das mal gesehen wird,
und das könnte nicht weitergeführt werden.
Erst recht nicht,
wenn manche Aufgaben nicht mal richtig bekannt sind.
Ja.
Wenn man eigentlich gar nicht weiß,
was müsste ich denn überhaupt alles ersetzen?
Und dann fängt die Struktur ja an.
Dann wird gesagt, ja,
die Schwiegereltern, ja,
aber wir haben das ja auch schon immer so gemacht.
Oder die Eltern sagen, naja gut, so ist das nun als Frau.
Da muss man zurückstecken.
Und dann entsteht da immer mehr Unzufriedenheit.
Und da muss ich immer,
das habe ich, glaube ich, im Podcast schon mal das Beispiel,
gebracht, muss ich immer an meine Schwester denken,
die mir das mal erzählt hat,
dass sie zur Fußpflege gegangen ist.
Und die Fußpflegerin, die ihr das gesagt hat,
dass sie das immer wieder spannend findet,
wie das kippt,
dass am Anfang die Frauen immer zur Fußpflege bei ihr kommen.
Und dann sagen die Frauen häufig dann irgendwann,
ach Mensch, mein Mann, dem würde das auch mal gut tun,
den bringe ich auch mal mit, der findet das auch gut.
Die Männer meistens irgendwie mal so ein Vierteljahr brauchen,
bis sie sagen, okay,
ich lasse mich auf das Phänomen Fußpflege mal ein.
Dann kommen die Männer zur Fußpflege,
sind total begeistert und können super sich um sich kümmern
und buchen.
Dann kommen gleich zehn Termine hintereinander ein,
weil sie sagen, das ziehe ich jetzt voll durch.
Dann wird die Frau schwanger,
dann bekommt die Frau das Kind
und dann geht weiterhin nur noch der Mann zur Fußpflege.
Und dann sagt die Fußpflegerin,
das ist das beste Empfehlungsmanagement hier,
dass erst die Frauen kommen,
dann werden die Frauen schwanger,
aber dann verliere ich zwar jemanden,
aber die bringt mir gleich automatisch einen perfekten Kunden.
Ja, und wenn man dann zurückblickt,
also dann hast du ein paar bei uns im Coaching,
die gewisse Konflikte haben
und wo das auch ein Thema ist,
vielleicht geht es dir anders,
aber ich erinnere mich aktuell an kein Paar,
was da sagen würde,
wir haben uns bewusst
für die klassische Rollenverteilung entschieden,
auch wenn wir wussten,
dass uns das nicht gefällt,
sondern ich erinnere eigentlich nur Paare,
wenn die klassische Rollenverteilung
eher nicht so die gewünschte Form war,
wo sich das irgendwie so hingeruckelt hat,
ohne dass bewusst darüber gesprochen wurde.
Also das ist quasi immer einfach so entstanden,
aber die Paare, die mir in den Sinn kommen,
die haben sich nie hingesetzt und gesagt,
so, jetzt bekommen wir ein Kind,
wie gehen wir mit Finanzen um,
wie gehen wir mit Haushalt um,
wie machen wir die Care-Arbeit,
wie genau können wir jetzt unsere Karrieren so aufstellen,
dass wir beide vorankommen,
das war es uns bewusst,
dass das folgende Konsequenzen hat,
keiner von uns wird mehr der Mega-Überflieger
die nächsten Jahre sein können,
weil wir müssten halt dann ein Level runter gehen
und wenn man sich da so ein bisschen vorstellt,
wenn man eben nur 60 oder 80 Prozent macht,
dann wird man in den meisten Unternehmen
eben nicht in die geilsten Positionen gebracht,
dann wirst du bei den meisten Unternehmen
nicht so schnell befördert,
aber im Sinne unseres Familienlebens
und des Ausgleichs geben wir das so ein,
da ist mir kein Paar präsent,
was bei uns im Coaching oder was das so gemacht hat,
wahrscheinlich, weil sie es nicht gemacht haben,
sind sie auch irgendwann bei uns im Coaching,
aber ich kann mir auch vorstellen,
dass das außerhalb der Paare,
die bei uns sind,
sehr selten vorkommt,
ein Paar, muss ich sagen,
vielleicht ein, zwei aus unserer Coaching-Bubble,
die selber Coaches sind,
natürlich dann dadurch die Probleme
und Herausforderungen kennen,
aber ansonsten ist mir da eigentlich kein Paar bekannt,
was da so intensiv sich hinsetzt
und das durchthematisiert.
Nein, es wird so ein grober Plan manchmal gemacht,
von wegen, ja, ich bleibe so und so lange in Elternzeit,
das ist so der Rahmen gesteckt,
aber auch da finde ich das wieder spannend,
das habe ich zum Beispiel auch als Rückmeldung bekommen,
von den Frauen zu dem Thema,
dass auch einfach viele Glaubenssätze mitgegeben worden sind,
zum Beispiel von Hebammen, schon ganz früh am Anfang,
das Kind braucht ja auch immer die Mutter
und dass die Frauen da schon gemerkt haben,
so ich bin in diese Mutterrolle so reingerutscht.
Das ist ja voll im Fokus, ne?
Ja, so bei Mama ist es am schönsten,
das Kind braucht die Mutter
und ja, das hört sich auch immer so ein bisschen,
finde ich, wie so eine Prämilch-Werbung an,
das ist so, wenn nichts mehr hilft,
dann hilft noch was.
Dann hilft noch die Mutter, so.
Und das macht natürlich auch irgendwie so die Augenhöhe
so ein bisschen schwierig, ne?
Dass man dann sagt, okay, aber das heißt ja gleichzeitig,
darf ich dann auch fragen,
darf das ich auch abends weggehe
oder ist es für das Kind dann wirklich
so die schlechte Alternative,
wenn der Vater jetzt da ist, ne?
Und Kinder sind ja, ich sag mal,
Kinder sind ja gesunde Egoisten
und einfach auch Gewohnheitsmenschen
und wenn die natürlich das gewohnt sind,
dass Mama immer ins Bett bringt
oder dass Mama das immer alles macht, so,
das System bisher das so hergibt
und man dann nicht an den Stellschrauben,
wenn die Kinder, weil die nicht mehr gestillt werden
oder wann auch immer das stimmig ist, dreht,
dann ist das ja ganz normal, dass das auch nicht klappt,
dass die Kinder sich umgewohnt.
Also das ist ja, finde ich, auch immer gar kein Phänomen
und das hat ja gar nichts damit zu tun,
dass die Kinder nur die Mama wollen,
sondern die sind die Mama bis dann nur gewohnt, ne?
Ja, manchmal ist das so ein bisschen wie im Support, ne?
Da gibt es so einen First- und Second-Level-Support, ne?
Der Papa ist First-Level-Support
und die Mama Second-Level.
Da habe ich das Gefühl, der Papa, wenn das Baby schreit,
das Kind, dann der Papa versucht zwei Sachen,
ah, funktioniert nicht, oh, das auch nicht, Mama.
Und dann so ab zum Second-Level-Support.
Das muss eine Stufe höher, die Mama richtet's, ne?
Und das sind natürlich auch genau diese Dynamiken.
Und da erinnere ich mich jetzt ganz toll,
ein paar, was gerade bei mir am Abschluss war,
die hatten so ein tolles Coaching,
die haben da so viel Fortschritte gemacht.
Und da hat sie gesagt, ich brauche am Morgen,
brauche ich mal eine halbe Stunde,
da möchte ich gerne mal einen Sport machen
und wenn ich reinkomme hier,
dann ist da gleich eine Dynamik,
dann mit Essen und so.
Und das ist nicht gut, wenn ich so halb verfügbar bin.
Dann haben die abgemacht, dass er übernimmt,
die erste halbe Stunde.
Und er sagt, es ist echt hart,
das zweite Kind, jeden Morgen darf er sich 15 Minuten erst mal
die ganze Wut, die ganze Traurigkeit anhören lassen,
weil Papa hat die Tür aufgemacht und kommt rein und nicht Mama.
Ja.
Er sagt, das ist echt hart, weil man denkt so, warum?
Ich versuche alles.
Und er hat gesagt, aber er kann das jetzt mit der Zeit annehmen.
Man versucht ja, so einen guten Start. mit Energie, aber er sagt, es ist einfach hart
so zu merken,
ich bin da und meine Frau möchte
das auch gerne und es tut gut für das
gesamte System, aber wir müssen
diesen Switch einfach noch machen, weil wir haben das
anders vorher gemacht und
dann muss ich jetzt durch, ne?
Ja, das ist dann ein wenig die Konsequenz
dafür, dass man es anders gemacht hat erst
und jetzt diesen Wechsel macht, aber
das ist ja häufig so, dass
erstmal, es ist einfach gewohnt, es ist sicher,
es geht uns ja auch viel und gerade den Kindern
um Sicherheit und wenn dann
die Mama gewohnt reingekommen
ist und das ist jetzt auf einmal
anders und der Papa kommt rein, das ist erstmal unsicher
und da fragt man sich natürlich auch, was
soll das? Warum ist hier so ein Wechsel?
Das ist nicht mehr gewohnt, das ist nicht mehr sicher
und das muss man dann halt eine Zeit
lang durchziehen, bis das auch sicher ist.
Genau, bis die Frauen das auch stärken,
das war beim anderen Paar auch so, dass das Kind
unsicher war, mit dem Vater zum Arzt zu fahren
und dass die Frau dann ganz klar gesagt hat, du,
Papa, krieg das hin.
Also, auch wenn
alle anderen verwundert gucken, wie wir am Anfang
sagten, aber der kriegt das hin. Also, der weiß,
wie ein Arztbesuch geht.
Ja, wenn du
schon mehrere unserer Folgen gehört hast und kannst
für die spannende Impulse mitnehmen, freuen wir uns
sehr über deine Bewertung bei Apple oder Spotify
und
natürlich kannst du auch bei YouTube, wenn du das Video
schaust, ein Abo hinterlassen
oder auch gerne Kommentare verfassen.
Natürlich antworten wir
dir dann auch sehr gerne.
Ja, lass uns mal zur ersten Frage kommen.
Drei Stück haben wir mitgebracht,
über die wir dann
uns unterhalten können. Das erste ist,
inwiefern Gleichberechtigung
in Beziehungen denn ein Streitthema
ist. Ich glaube, ein bisschen haben wir es schon erläutert.
Genau. Aber vielleicht kannst du noch mal ein bisschen tiefer reingehen.
Das Thema Gleichberechtigung ist
ab und zu wirklich ein Konfliktthema.
Gleichberechtigung im Sinne häufig von
ich möchte gerne auf Augenhöhe
sein, gleichberechtigt behandelt werden
in der Aufgabenverteilung
zu dir, also zu dem
anderen Personen. Und dann es ein
Konfliktthema wird, weil ja
unterschiedliche Wahrnehmungen häufig auch da sind.
Wie wir schon sagten, welche Aufgaben da sind.
Und
häufig sind Frauen die
Impulsgeber, die dann sagen, okay,
es fühlt sich jetzt nicht mehr stimmig an.
Kehrarbeit, alles ist mir zu viel.
Ich merke, das wird mir erst zu viel.
Wir müssen das nochmal neu aufteilen. Also es kommt
selten von den Männern, dieser Ausgleich von
Geben und Nehmen, dass der nicht stimmig ist.
Und dass es
dann immer so die Kraftanstrengung ist, auch
manchmal so diese Tradition, die ja tief
in uns verwurzelt sind,
durch Folge, durch die
vorherigen Generationen, das aufzubrechen.
Und dass manche Menschen nachher einfach
auch dann das erste Mal
an Glaubenssätze stoßen, die ihnen gar nicht bewusst
waren. Also dass
davor immer gesagt wird, ja, aber das ist doch eher so
ein Frauending, wo dann die Frau gesagt hat,
sind wir jetzt echt so? Also bist du jetzt
wirklich? Hast du gerade gesagt, das ist ein Frauending?
Wo der Mann sagt, ja, ich weiß auch nicht.
Also ist mir jetzt vielleicht gerade so rausgerutscht.
Und da wird einem
erst mal bewusst, welche Glaubenssätze wir denn einfach noch
haben und wie schwierig das doch ist, obwohl wir
jetzt ja die Möglichkeiten deutlich mehr
haben wie früher. Aber das ist manchmal auch
die Herausforderung. Nur weil es wir
mehr Möglichkeiten haben, ist es ja nicht leichter.
Ich habe das gerade andersrum
bei einem Paar.
Da war
auch lange Zeit die klassische Rollenverteilung
so überwiegend
gegeben. Also
großer finanzieller Anteil
beruflich beim Mann, kleinerer Anteil
bei der Frau. Bei der Frau eben
hauptsächlich Care-Arbeit und Haushalt.
Nun ist es aber so, dass die Kinder,
die ja irgendwann immer weniger Care-Arbeit
brauchen und auch immer weniger
Dreck im Haushalt machen, das heißt
dieser Anteil, der geht ja auch wieder
zurück. Wenn die Kinder vielleicht so
ab zwölf sind und dann eh die
meiste Zeit in ihrem Zimmer verbringen und so weiter
und es gar nicht mehr so richtig bei sich
haben wollen in der Pubertät,
dann nimmt diese Arbeit ja ab.
Und nun war da das Thema,
dass es dann darum ging, dass er
sagt, jetzt wird es für ihn unstimmig,
weil er sagt, er leistet immer
noch den gleichen finanziellen Beitrag,
aber auf der anderen Seite ist jetzt ja die Arbeit
weniger geworden.
Und da war es dann mal so
andersrum. Aber da war es
eben, weil die Kinder
kaum noch Care-Arbeit benötigen.
Die zweite
Frage ist, ist es wichtig, eine
gleichberechtigte Partnerschaft zu
führen? Das finde ich
super spannend, weil in meinen
Recherchen, ich komme vor, wie so jemand, der
tief drinsteckt,
ist ja auch, es gibt ja auch einen zweiten
Trend. Der zweite
Trend ist ja diese traditionellen
Hausfrauen. Bei Instagram
ja auch sehr zu finden,
also wenn man danach sucht,
die ja ganz bewusst sagen, ich bin die
traditionelle Hausfrau, ich bleibe ganz bewusst
zu Hause und
das ist meine Aufgabe und ich möchte auch,
dass es eine Art
von Hierarchie gibt
in der Familie, in der Partnerschaft,
dass der Mann einen bestimmten Wert
hat, für etwas steht, die Frau,
da sind wir ja auch nochmal ein bisschen
über so ein anderes Thema, aber das
ist ja so die Frage, ist es wichtig
überhaupt, dass es gleichberechtigt ist?
Man müsste überlegen, was
denn gleichberechtigt
überhaupt heißt, was
das für jeden individuell bedeutet,
weil
ich würde jetzt erstmal sagen, dass
gleichberechtigt nicht heißt,
dass man
alles gleich verteilt haben muss.
In meinem Bild könnte
auch eine Partnerschaft gleichberechtigt sein,
wo sie 100%
Care-Arbeit macht, 80%
Haushalt und nicht arbeiten
geht und er macht 100% die Finanzen.
Das kann für mich völlig gleich
berechtigt sein und auf Augenhöhe,
wenn das zwischen
beiden stimmig abgesprochen ist,
jeder sich in seinem Bereich
voll wohl fühlt mit der Aufteilung
und man jederzeit die Möglichkeit
hätte, wenn das System
unstimmig wird,
auf Augenhöhe zu besprechen, wie man es
widerstimmig macht, also welche Veränderungen
treten ein. Also ich glaube,
gleichberechtigt muss
nicht heißen, dass man alles
50-50 aufteilt,
sondern, dass man
die gleichberechtigte Möglichkeit hat,
auf Augenhöhe darüber zu sprechen,
dass der aktuelle Weg unstimmig ist
und man mit
entsprechender Energie gemeinsam
dafür sorgt, dass man
das in einen stimmigen Weg bringt.
Und wie dieser stimmige Weg aussieht,
das ist für jeden völlig individuell.
Das ist für jedes Paar völlig anders.
Aber ich glaube, für viele
wäre schon sehr,
sehr anerkennend
und innerlich schon sehr
viel erreicht. Einfach,
wenn nur die Möglichkeit besteht, zu wissen,
wenn das hier sich für mich
nicht mehr gut anfühlt, kann ich mit meinem
Mann sprechen und mein Mann geht
darauf ein und wir finden gemeinsam eine Lösung,
sodass auch ich mich wieder voll
wohl fühle. Dazu passt ja auch
so ein bisschen der Blickwinkel,
dass es ja auch eine Partnerschaft
darum geht, gleichwertig zu sein.
Genau. Also gleichberechtigt,
da geht es ja auch so ein bisschen, wir beide
haben so das gleiche Recht dazu.
Aber wir sind ja gleichwertig auch
im Sinne von, du bist nicht mehr
wert, weil du arbeiten gehst und ich bin nicht weniger
wert, weil ich zu Hause bleibe
bei den Kindern.
Und ich glaube, da steckt das halt auch drin,
mit der Wertschätzung, was du sagst,
oder auch mit der Möglichkeit. Letztendlich
gibt es da
keinen Maßstab, an dem man
das messen kann, ab wann es gleichberechtigt
ist und nicht. Das ist ein Gefühl,
weil 30, 70
kann passend sein,
für die Nächsten ist 30, 70 ganz
unstimmig. Ja. Weil auch
da Prägungen ja mitspielen. Wie sehr brauche
ich auch eine
Ausgeglichenheit im Finanziellen?
Wie sehr mag ich mich als Mensch in
Abhängigkeiten bringen? Spüre ich es als
Abhängigkeit oder spüre ich das als
Wir-Gefühl?
Dass ihr sagt, das ist so was Gemeinsames.
Ich glaube, dem entgegenstehen halt zwei andere
Dinge. Das eine, was nicht da sein
sollte, ist das Gefühl,
dass der Mann Privilegien genießt,
weil er ein Mann ist. Ja.
Also dadurch besondere Rechte hat,
die die Frau nicht hat. Wenn das Gefühl
in der Beziehung da ist, haben wir ein Problem.
Und das andere
ist, dass
bei keinem von beiden so ein
Gefühl da sein sollte von
ich bin Opfer eines Systems und
kann nichts tun.
Also ich bin Opfer dieses
Unternehmenssystems, weil ich bin
an dieser Führungsposition und
ich kann nichts tun. Ich muss so viel
arbeiten. Also dass da so kein
ich muss reinkommt. Oder dass aber auch die Frau
eben nicht in das Gefühl kommt von
naja, wir sind halt in
Deutschland nicht so weit. Ich muss
halt mit meinem Kind zum Arzt gehen.
Ich muss halt in die
Krabbelgruppe und so weiter.
Natürlich gibt es auch ein gewisses Muster drin.
Wir können die
Schwangerschaft, die Geburt, das Stillen nicht
übernehmen. Aber normalerweise
gibt es irgendwas, was danach kommt, was man nicht übernehmen kann.
Das ist eigentlich alles. Ja, das ist eigentlich, das sind
so die Grundsachen. Spätestens
dann ist es, ich glaube aber
trotzdem muss man ja bereit sein, auch aus
seiner Komfortzone rauszugehen.
Weil nicht jeder fühlt sich ja wohl
in dieser
neuen Bubble, sag ich mal. Also es
macht ja schon was mit einem, wenn du zum Arzt
gehst vielleicht und als
Mann da so von so einer älteren
medizinischen Fachangestellten so ein bisschen
behandelt wirst, wie von wegen
so, ja, der ist ja bestimmt
ganz unbeholfen und ich muss den jetzt mal
sagen. Also das kann ja auch einen
Das habe ich schon so erlebt, ja. Ja. Dass ich als
Mann, der den Sohn begleitet,
so ein bisschen als der pädagogische Dummi da
gestellt werde, dass
ich habe schon manchmal das Gefühl, dass wenn wir
zusammen da sind und mal
gewesen sind und du bist mit dabei, dass
mit dir anders gesprochen wird als mit mir.
So, ne? Auf deiner Seite
erinnere ich mich auch noch an ein Beispiel.
Da waren wir aber vor Ewigkeiten mal
bei einer Beratung für einen Hausbau
bei einem älteren Mann, der mit
uns durch so ein Musterhaus gegangen ist. Das fand ich
äußerst unangenehm. Der die ganze Zeit
dieses Rollending gespielt hat,
ne? Von, da, gucken Sie mal,
das ist auch ein Raum, da könnte man ja auch eine Handtasche
abstellen? Oder auch dann gesagt hat, ja, das darf denn ja die
Frau entscheiden oder das darf der Mann entscheiden.
Also wo ich selbst,
es hat bei mir Wut ausgelöst und da habe ich gedacht so,
oh, sind wir in diesem Rollending jetzt so
tief verankert, weil es war so drüber.
Ja, das Gefühl war sehr stark,
du kümmerst dich darum, wie es optisch aussieht.
Ja, ich bin das kleine Dummi, was da mitläuft.
Und ich darf noch die Farben bestimmen
und du bezahlst. Genau, und ich bin aber der,
der bezahlt. Ja, und du musst ja ein bisschen
noch mit mir sprechen vielleicht noch, weil
ich muss das alles noch
verstehen, ne?
Also gefühlt war es so,
ich bin der Kunde, der
am Ende kauft und unterschreibt
und du bist aber die Begleitung,
die das ja absägt,
muss inhaltlich und mir sagt,
kauf das.
Ja, und andersrum. Also überzeugen muss der
dich, so von den Inhalten her und
mich eher von dem Finanziellen und
von, wie man das Ganze macht.
Und ich erinnere mich an einige Arztbesuche
und medizinische Besuche, wo die Situation
entstanden ist, dass unser Sohn unruhig geworden
ist und gesagt worden ist, willst du mit Papa
schon mal rausgehen, den Rest kläre ich dann mit Mama.
Ja, genau. Ja, die Mama.
Ja. Ja.
Wo ich gedacht habe, so, yo.
Lass uns mal zur dritten Frage
kommen, zur letzten.
Die dritte Frage, wie geht man damit um, wenn
eine Person sehr stark auf den
Ausgleich hinaus ist?
Da haben wir ja vorhin schon drüber gesprochen, wenn da
dieses Gefühl entsteht, dass Männer sagen, ich hab
hier eine Feministin an der Seite sitzen,
du machst damit alles kaputt.
Gut, was heißt denn, dass
jemand sehr stark auf den Ausgleich
aus ist? Das bedeutet ja,
eigentlich eher, dass derjenige
im Ausgleich von Geben und Nehmen verletzt ist.
Ja, derjenige wird spüren,
dass für ihn da was unstimmig ist
und achtet deswegen sehr sensibel
darauf, dass das wieder in den Ausgleich
kommt. Und das ist
ja erstmal was ganz Natürliches.
Wir achten normalerweise immer darauf,
dass in zwischenmenschlichen Beziehungen
ein Ausgleich von Geben und Nehmen herrscht.
Da ist der eine natürlich sensibler
als der andere, aber da achten wir schon
grundsätzlich drauf. Das heißt, es sind
Verletzungen entstanden, die man
sich nicht mehr verletzen kann.
Wenn man sich anschaut,
wann war es mal gut, wann war dieses Gefühl
und dieses Ich-muss-auf-den-Ausgleich-achten
Thema noch nicht so da,
was ist dann entstanden, wodurch
dieses Gefühl erweckt
wurde und sich da was verändert
hat, die Verletzungen
dahinter lösen und dann eben
für einen stimmigen Ausgleich
und Gleichberechtigung in diesem Punkt sorgen.
Und dann
geht es auch darum, individuelle Ängste
wirklich auch anzuerkennen und wahrzunehmen
und auch mal in die Tiefe einzusteigen und zu sagen,
wie kommst du da drauf?
Was macht dir genau Sorgen?
Weil da steckt ja was hinter.
Also das abzutun mit, nee, das wird
schon nicht so sein, dass du in Altersarmut
gerätst, löst nicht die Angst.
Weil es ist einfach ja auch klar, dass es
ein System ist, was nicht gesund ist.
Und dass es natürlich Konsequenzen hat,
wenn man sich für bestimmte
Familienstrukturen entscheidet. Und die sind
einfach heutzutage noch oft nachteilig für die Frau.
Was jetzt nichts gegen Männer ist,
aber einfach so ist, wie es ist.
Und da auch nicht
gegeneinander zu gehen, sondern zu sagen,
okay, was genau konkret,
wie können wir das als Paar
wiederherstellen oder wie können wir zusammen agieren,
damit diese Angst
nicht bestehen muss.
Und dann geht es darum, echte, stimmige Kompromisse zu schließen.
Wozu man erst mal
wissen muss, was ein stimmiger Kompromiss ist.
Denn die meisten von uns haben gelernt,
faule Kompromisse zu schließen.
Zum Beispiel sich in der Mitte zu treffen,
bedeutet, dass es mindestens einem
eher beiden schlecht geht.
Wäre es zum Beispiel so, wenn man beim Job
sagen würde, okay, dann gehen wir beide
auf 60 Prozent runter
und man macht einfach sich in der Mitte treffen.
Dann hat man das und dann machen wir Haushalte.
Also man versucht, alles gleichermaßen
aufzuteilen. Das kann manchmal
sich schlecht anfühlen und wird gar nicht gebraucht.
Dann fühlen sich beide schlecht. Manchmal gibt es
eben kreative Ansätze, die
dafür sorgen, dass sich beide
mit diesem Kompromiss, den man
eingeht, wirklich wohlfühlen.
Man schafft es auch, finde ich, also
meiner Meinung nach ist es auch
unmöglich, im Leben immer genau
50-50
herzustellen. Weil so ist
nicht das Leben. Also man
hat ja auch keine Maschinen zu Hause,
sondern Menschen noch, die mit einem zusammenwohnen
und die haben auch Bedürfnisse und
ich finde, da darf auch eine gewisse
Flexibilität da sein, solange es nicht
dauerhaft in Unstimmigkeit ist.
Ja, das war heute mal eine etwas andere
Folge, aber wir gehen auch gerne
den Impulsen nach,
die wir aus den Coachings bekommen
oder auch, wenn ihr natürlich
gerne mal Themen habt, wo ihr sagt,
das würde ich cool finden, wenn ihr das im Podcast
mal mit aufnimmt, dann schreibt uns gerne
in die Kommentare
oder schreibt uns per E-Mail an.
Ansonsten
vielen Dank erstmal soweit zum Zuhören.
Bis bald.
Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
Podcast Summary
Key Points:
Gleichberechtigte Partnerschaften sind ein häufiges Thema in Coachings und sozialen Medien, vor allem bei Frauen, die sich von traditionellen Rollenverteilungen distanzieren.
Viele Frauen fühlen sich in Beziehungen benachteiligt, wenn sie in Elternzeit oder Teilzeit arbeiten, weil sie sich finanziell und emotional abhängig fühlen.
Der klassische Rollenunterschied, bei dem der Mann beruflich erfolgreich ist und die Frau zu Hause bleibt, führt zu Konflikten, Ungerechtigkeitsgefühlen und einem Verlust des Selbstwertgefühls.
In Foren und Social Media wird oft konfrontativ dagegen vorgetragen, dass Frauen sich „ausgleichen“ müssten, und es entstehen kritische, sogar extremistische Ansichten zur Beziehung.
Die Herausforderung liegt nicht nur in der Aufgabenverteilung, sondern auch in der fehlenden Wertschätzung und Anerkennung von Haushalts- und Carearbeit.
Männer fühlen sich oft überfordert, wenn sie auf die Gleichberechtigung reagieren, da sie sich nicht auf die sozialen und emotionalen Veränderungen einlassen.
Der Wunsch nach Gleichberechtigung ist individuell und kann von 50-50 auf eine 60-40-Verteilung bis hin zu einer 100-0-Struktur variieren, solange beide sich wohl fühlen.
Ein echter Ausgleich entsteht nicht durch Bestrafungen oder Konfrontationen, sondern durch offenere Gespräche, gegenseitige Wertschätzung und gemeinsame Reflexion.
Summary:
Die Diskussion um Gleichberechtigung in Beziehungen ist ein zentrales Thema, das sich in Coachings und sozialen Medien deutlich zeigt – vor allem bei Frauen, die von traditionellen Rollenstrukturen abweichen. Viele Frauen fühlen sich während Elternzeit oder in Teilzeitarbeit finanziell und emotional abhängig, was zu einem Gefühl der Benachteiligung führt. Traditionelle Rollenverteilungen, bei denen der Mann beruflich erfolgreich und die Frau zu Hause bleibt, schaffen Spannungen, Ungerechtigkeitsgefühle und ein Verlust von Selbstwert.
In Foren und Online-Gruppen entstehen oft konfrontative Ansichten, bei denen Frauen "zurückgeschlagen" werden, um „Gleichberechtigung“ zu erreichen. Die wirkliche Herausforderung liegt jedoch nicht nur in der Aufgabenverteilung, sondern auch in der fehlenden Wertschätzung von Care- und Haushaltsarbeit. Männer fühlen sich oft überfordert, wenn sie auf den Wandel reagieren, da sie nicht auf die sozialen und emotionalen Veränderungen eingehen.
Gleichberechtigung ist individuell und kann von einer 50-50- bis zu einer 100-0-Struktur variieren, solange beide Parteien sich wohl fühlen. Ein echter Ausgleich entsteht nicht durch Bestrafungen oder Konfrontationen, sondern durch offene Gespräche, gegenseitige Anerkennung und gemeinsame Reflexion. Die Herausforderung besteht darin, alte Vorstellungen zu überwinden und ein neues, ausgewogenes Beziehungssystem aufzubauen, das auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert.
FAQs
Ja, Gleichberechtigung kann ein Konfliktthema sein, besonders wenn unterschiedliche Wahrnehmungen zu Aufgabenverteilung bestehen. Frauen bemerken häufig, dass sie nicht mehr auf Augenhöhe sind, während Männer oft nicht erkennen, dass sie die Gleichberechtigung nicht unterstützen. Dies führt zu Spannungen, die aus tief verwurzelten Glaubenssätzen und traditionellen Rollenverteilungen entstehen.
Ja, eine gleichberechtigte Partnerschaft ist wichtig, weil sie das Gefühl der Wertschätzung und gegenseitigen Anerkennung fördert. Gleichberechtigt bedeutet nicht unbedingt 50-50-Teilung, sondern dass beide Partner auf Augenhöhe darüber sprechen können, wenn das System nicht mehr stimmig ist. Der Fokus liegt auf gegenseitigem Verständnis und gegenseitigem Wohlgefühl.
Konflikte entstehen, wenn eine Partnerin das Gefühl hat, dass sie überproportional viel Care-Arbeit und Haushaltsaufgaben leistet, während der andere Partner wenig oder keine Verantwortung übernimmt. Diese Unstimmigkeiten werden oft durch traditionelle Rollenverteilungen verstärkt und führen zu Wut, Verletzungen und dem Gefühl der Abhängigkeit oder Unterdrückung.
Das Gefühl der Abhängigkeit entsteht, wenn eine Partnerin durch Elternzeit oder Berufstätigkeit eine finanzielle Abhängigkeit von ihrem Partner entwickelt. Es ist wichtig, offen darüber zu sprechen, wie das finanzielle und familiäre System aufgebaut ist, um gegenseitige Sicherheit und Wertschätzung zu schaffen und das Gefühl der Abhängigkeit zu verringern.
Eine Partnerschaft auf Augenhöhe entsteht, wenn beide Partner sich gegenseitig wertschätzen und bereit sind, über Aufgaben, Finanzen und Lebensbereiche zu sprechen. Es geht nicht um eine feste Regel, sondern um flexible, gemeinsam abgestimmte Lösungen, die für beide partnerschaftlich und wertvoll sind.
Frauen fühlen sich oft benachteiligt, weil sie traditionell mehr im Haushalt und in der Care-Arbeit stehen, während Männer finanziell und beruflich überwiegend die Hauptaufgaben übernehmen. Diese Strukturen werden durch gesellschaftliche Prägungen, wie zum Beispiel die Rolle der Mutter, weiter verstärkt und führen zu einem Gefühl der Ungerechtigkeit.
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