Familientherapie: In diesen Situationen kann ein Coaching eure Familie retten!
0m 0s
Familienprobleme wie Trennungen, Patchwork-Familien oder Konflikte mit Kindern können durch eine Familientherapie effektiv gelöst werden. Viele Eltern verlassen die Situation lange, bis sie zu einer Konfliktspirale führen, die sich negativ auf Beziehungen auswirkt. Eine Therapie bietet einen externen Blickwinkel, um eigene Emotionen wie Wut oder Angst zu erkennen und objektivere Lösungen zu finden. Es geht nicht nur um die Behandlung von Konflikten, sondern um die Schaffung stabiler, gegenseitig anerkannter Familienstrukturen. Besonders relevant ist die Reflexion eigener Kindheitserlebnisse, da Kinder oft als Spiegel für verarbeitete Emotionen fungieren. Eltern lernen, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen und emotionale Reaktionen zu benennen, anstatt sie zu unterdrücken. Dies fördert eine nachhaltigere Verbesserung der Kommunikation und des Umgangs mit Kindern. Die Therapie verbindet sich eng mit der Paartherapie, um fundierte Beziehungen aufzubauen. Ziel ist es, ein neues, glücklicheres Familienleben zu schaffen, in dem alle Mitglieder sich wertvoll fühlen und gemeinsam Lösungen entwickeln können.
Hallo und herzlich willkommen bei den Lebsierlisten. In dieser Folge geht es um das Thema Familientherapie.
In diesen Situationen kann ein Coaching eure Familie retten.
Hier schauen wir jetzt mal nicht auf die Tipps und Tricks für euch im Alltag,
sondern tatsächlich erörtern wir die Frage, wann eine Familientherapie das Richtige für euch ist.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Here's your story. Let's begin. The water's fine. Come on, dive in. The future's here. It's right before your eyes.
Probleme in der Familie kennt wahrscheinlich jeder.
Egal wie alt man ist, meistens, wenn wir selber Eltern geworden sind,
merken wir doch mal, wie anstrengend doch das System Familie sein kann, wenn man selber dann Kinder hat.
Und deswegen widmen wir uns heute dem Thema Familie.
Denn durch eine Familientherapie können Herausforderungen gelöst werden
und man hat auch die Möglichkeit, sich zu verändern.
Und man hat auch das Gefühl, man wächst wieder als Familie näher zusammen.
Was ein bisschen schade ist, dass sich bei dem Thema Familie erst relativ spät Hilfe gesucht wird.
Also es wird sehr lange der Zustand ausgehalten.
Es wird sehr lange das bezweifelt, dass man das helfen kann.
Und deswegen wollen wir heute dann mal etwas näher drauf eingehen.
Das ist ja genau analog zur Paartherapie.
Genau, da haben wir das Phänomen eigentlich auch.
Viele zwei bis acht Jahre im Leid, bis man sich dann von außen Hilfe holt.
Ja.
Es gibt halt manchmal Herausforderungen, die man als Familie nicht selbstständig lösen kann.
Oder wo man manchmal vorsteht und sagt, okay, ich habe eine Idee, was uns helfen könnte,
aber irgendwie fühlt sich das unrund an.
Irgendwie hätte ich gerne nochmal einen Blickwinkel von außen, der mich nochmal begleitet,
weil man vielleicht selber voller Wut, Traurigkeit, Angst oder auch Hilflosigkeit ist.
Und das ist dann so der Moment, wo man vielleicht mal drüber nachdenkt, sich Hilfe zu holen.
Zum Beispiel.
Also wir haben ja drei Kinder.
Wir haben ja drei typische Probleme aufgelistet, bei denen Familien bei uns sind.
Wobei es auch noch diverse andere Themen gibt.
Das erste ist immer im Fall einer Trennung oder Scheidung, wo der Familienalltag auf den Kopf gestellt wird
und das Gefühl entstehen kann, dass die Familie auseinanderbricht.
Und da fällt es eben vielen schwer, damit umzugehen und erstmal zu erkennen,
dass damit sich das Liebespaar trennt, aber das Eltern,
das Elternpaar bleibt.
Das ist erstmal bei uns im Coaching für viele ein ganz neuer Begriff, Elternpaar.
Und manchmal, wenn einer noch sich sehr im Leid befindet, auch gar nicht zu akzeptieren,
dass es noch ein Paar überhaupt gibt.
Aber so ist es ja.
Also die Entscheidung, ein Kind zu bekommen, bedeutet, wir bleiben ein Leben lang Elternpaar.
Das ist auch nicht mehr trennbar.
Und nur das Liebespaar, das lässt sich eben trennen.
Genau, und das ist so diese typische Begleitung halt auch in der Trennung.
Wenn eine Familie, wenn eine Familie, wenn eine Familie, wenn eine Familie,
wenn eine Familie da steht und gerade mit kleineren Kindern oder auch mit Kindern,
die, sag ich mal so, zwischen vier und zwölf Jahren sind, wo die Kinder schon was mitbekommen,
dann da stehen und sagen, okay, wir wissen, der nächste Schritt, den wir gehen,
da bricht was auseinander vielleicht oder der wird herausfordernd.
Wir wissen nicht, wie wir vorgehen sollen.
Da kommen dann die Familien häufig auf uns zu.
Und das zweite Beispiel ist das Thema Patchwork-Familien.
Nämlich, wenn sich eine neue Familienkonstellation aufgebaut hat.
Also wenn. Einer einen neuen Partner, eine neue Partnerin kennengelernt hat
und der oder diejenige wieder Kinder mit dazu bringt
und man vor allem mal so ein zusammengewürfelter Haufen von Menschen und Kindern ist.
Und ja, das ist häufig dann so, dass immer viele Fragen aufkommen.
Wie möchte man zusammenleben?
Wie soll das für die Kinder laufen?
Wie entsteht der neue Kontakt?
Es entstehen auch die ersten Reibungen vielleicht,
weil jeder erstmal seine Rolle finden muss.
Eine sehr herausfordernde Situation.
Und da ist es halt auch manchmal schwierig,
eine passende Antwort,
vorzufinden, alleine,
wo man dann gerne halt auch nochmal den Blickwinkel
und die Erfahrung von außen hat.
Was ja auch durchaus verständlich ist.
Für die meisten von uns ist die Familie an sich schon
eine Herausforderung.
Und es gibt Konflikte.
Und in einer Patchwork-Situation oder sogar Doppel-Patchwork
wird es dann immer spannender.
Ja, das dritte Beispiel
ist einfach gesagt Konflikte mit Kindern.
Also manchmal
hat man einfach Konflikte mit seinen Kindern,
weil man deren Bedürfnisse nicht erkennt,
weil andere Dinge passiert sind.
Und als Elternpaar
kennt man dann manchmal nicht den Lösungsweg
oder findet keinen Zugang.
Man ist ja auch immer in der Befangenheit drin.
Also es ist eben schwieriger,
wenn man in der Situation steckt,
in dem Konflikt steckt,
einen Lösungsweg zu finden,
als wenn jemand von außen drauf schaut,
der eben nicht mit seinem Gefühl drin hängt
und dadurch das Ganze
einfach nüchterner betrachten kann
und besser nach Ursache und Wirkung schauen kann,
als vielleicht
man selbst.
Ja, was sind die Folgen,
wenn es in der Familie
unrund läuft?
Ja, so ein bisschen ähnlich wieder wie
bei den Paaren. Also wenn ein Paar Hilfe bei uns sucht,
ist es häufig so, dass eine Konfliktspirale
entsteht. Also, dass die Konflikte
in der Familie sich mit der Zeit immer mehr verschärfen,
dass sie stärker werden,
dass sie häufiger auftreten und dass man halt
auch das Gefühl hat,
es gibt weniger gute Phasen.
Wir drehen uns so ein bisschen im Kreis
und wir können das Problem nicht lösen.
Das ist so die Folge davon,
dass man in diese Konfliktspirale rutscht.
Ja, ist auch bei Eltern ein ganz wichtiges Thema.
Also ganz häufig haben wir es ja,
dass Eltern sich uneinig sind
über den Erziehungsstil.
Wie möchte ich gerne mit meinem Kind umgehen?
Der eine ist dann
ganz modern und möchte mit dem Kind
in Beziehung gehen. Der andere möchte das Ganze
ein bisschen autoritärer gestalten.
Auch sehr spannend.
Das müsste man bei Familie eigentlich auch immer noch mit
berücksichtigen, wenn Kinder dazukommen.
Spielt auf einmal auch die Herkunftsfrage
in der Familie jeweils eine größere Rolle.
Eltern und Schwiegereltern
treten als Oma und Opa auf,
haben auch ihre Meinung dazu,
wie Erziehung funktioniert
und das kann natürlich die Konflikte
in der Familie noch weiter ausdehnen,
wenn dann eben die
Eltern oder Schwiegereltern
noch mehr Dinge reinbringen.
Tendenziell kann man ja grundsätzlich
sagen, dass bei dem Thema Familie und Kinder,
also wenn eine Familie entsteht, wo
Kinder dazukommen, vor allem mal ganz
viele Menschen eine Meinung dazu haben.
Sei es Oma, Opa,
Tante, Onkel,
die Nachbarn, die Erzieher,
die Lehrer. Also es entsteht
ja, finde ich, vor allem mal so ein mega
Umkreis an Meinungen,
der einen einfach auch total verwirren kann.
Wo man auch ganz viel selber in Konflikt steht,
weil man sich selber verletzt fühlt von den Meinungen
von den anderen, unsicher wird
und ja, was
die Situation nicht gerade leichter macht.
Weitere Folgen
können sein, dass man als Familie nicht
zusammenwächst in der Patchwork-Konstellation,
oder dass
es weiterhin Konflikte mit dem
jeweiligen Partner noch gibt
und es auch für die
Kinder dann schwer wird. Genauso
kann es sein, dass eben beim Elternpaar
Systemgesetzverletzungen
entstehen, gerade wenn man sich
unterschiedlicher Meinung ist über Erziehungsstile
und so weiter. Also
das ist ganz wichtig.
Auch häufig über den Umgang
bei den Konflikten mit Kindern,
dass die Blickwinkel
aufeinander prallen. Der eine sagt,
das Kind wäre bockig
oder möchte einen manipulieren und man
selber sagt, naja, das Kind hat Bedürfnisse
und meint es gut. Das möchte
eigentlich vom Grund auf mit den Eltern kooperieren
und nicht manipulieren. Also
da können natürlich ganz verschiedene Glaubenssätze
aufeinandertreffen
und wir selber
sind dann natürlich
auch in der Phase, uns von unserer
eigenen Erziehung vielleicht zu lösen,
wenn wir vielleicht gewohnt waren,
eigentlich von der Mutter erzogen zu werden
und der Vater, der war
überwiegend im Job und
wenig für unsere Erziehung
zuständig, dann ist es natürlich auch nochmal ganz
ungewohnt, sich aus diesem
für uns nämlich gewohnten
Muster herauszuarbeiten.
Und ich glaube,
was auch das Gesamtproblem so ist,
wenn alle sich einfach unwohl fühlen.
Also wenn man so merkt, okay,
es prallen jetzt gerade alle Bedürfnisse,
alle Herausforderungen
so aufeinander und da ist es
eigentlich auch egal, wie alt man ist.
Also wir haben gar nicht mal nur
Familie mit
Kleineren oder
ja, Kindern, die noch, sag ich mal,
zu Hause wohnen hier, wo man sagt, das
System Familie bricht auseinander, sondern
wir haben auch wirklich
Familien hier, wo ja, erwachsene
Töchter oder Söhne
hier anfragen und sagen, ich hab einen Konflikt
mit meinen Eltern, ich wohne gar nicht mehr zu Hause
oder so, aber ich möchte den Konflikt
klären, weil der
vielleicht eine eigene Familie hat und da die
Auswirkungen dann merkt. Also
man denkt immer bei Familie eigentlich immer so das typische
Bild von Kleinkindern und Eltern
oder Kindern und Eltern, aber
vom Coaching her würde ich
sagen, es ist schon eher
ausgeglichen, dass auch wirklich
ältere
Kinder kommen oder, ja, Kind
bleibt man ja immer, kann man jetzt sagen, ältere Kinder, erwachsene
Kinder mit den Eltern.
Was man häufig halt
merkt, wenn auch Familienprobleme auftreten
bei so einer typischen Paarkonstellation,
also wenn ein Paar sich Hilfe holt
in der Paartherapie, dass da natürlich auch immer
die Familienprobleme mitspringen.
Und das vermischt sich dann so ein bisschen.
Ja, eigentlich haben wir so vier
Konstellationen, wie das bei uns im Coaching
ablaufen kann. Also die erste wäre,
dass wirklich
Kinder vielleicht so ab acht
Jahren mit ihren Eltern zu uns kommen.
Das haben wir
manchmal auch, wenn wir dann
bei den Eltern
in der Paartherapie was gelöst haben,
dass wir dann draufschauen und sehen,
naja, das hat auch was mit den Kindern gemacht.
Und dass man dann nochmal mit den Kindern auch
Themen löst, die da schon entstanden sind.
Dann ist die andere Situation,
Natürlich, dass wir erwachsene Kinder mit ihren Eltern hier haben, die dann manchmal noch Themen zu klären haben, manchmal die Kommunikation wieder verbessern wollen, manchmal vielleicht ein Zusammenleben in einem Mehrfamilienhaus oder Mehrgenerationenhaus aufgebaut haben und irgendwann merken, das klappt leider nicht so wie gewünscht.
Das ist die zweite Variante. Was wir wiederum sehr häufig haben, ist, dass jemand alleine kommt, hat Themen in seiner Familie und die Familie selber möchte es aber auf die Art und Weise nicht klären. Dass wir das in so einer inneren Aufstellung machen, das Ganze dann innerlich lösen, ohne dass die Familie wirklich dabei ist. Das ist so der häufigste Weg eigentlich.
Und die letzte Variante, die eben regelmäßig vorkommt, ist das.
Eltern bei uns sind, die sich trennen werden und dann von uns oder mit uns einen Lösungsansatz erarbeiten. Wie können sie das den Kindern je nach Altersstufe so mitteilen und sich so verhalten, dass möglichst wenig Prägungen entstehen, dass möglichst wenig ungute Gefühle entstehen, dass das natürlich Leid und Traurigkeit macht. Das ist keine Frage und das ist auch richtig so.
Nur es geht eben darum, das zu begleiten.
Zu schauen, welche Informationen brauchen Vierjährige, welche Informationen brauchen eine Achtjährige, wie kann man das mit einem 14-Jährigen klären. Das sind halt immer ganz, ganz verschiedene Dinge und da bist du ja meistens dann die Expertin, die das mit den Eltern dann durchspielt und einfach schaut, was kann auch an Reaktionen der Kinder kommen, was wäre da vielleicht zu erwarten, um dann auch vorab mal durchzuspielen, wie geht man damit um.
Genau.
Ja, wir haben das Ganze in einem Blogbeitrag nochmal vorhin zusammengefasst. Die heißt ganz genauso, wann ist eine Familientherapie wirklich sinnvoll und da zeigen wir euch nochmal verschiedene Situationen, in denen es eben Sinn macht, eine Familientherapie zu machen oder auch ein Familiencoaching, welche Kosten auf euch zukommen und was so die wichtigsten Punkte für euch sind.
Also wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr da Unterstützung wünscht, fragt gerne bei uns an. Ihr könnt in einem kostenlosen Erstgespräch weitere Informationen von uns bekommen.
Ja, lass uns mal schauen, wie so eine Familientherapie abläuft. So ein bisschen haben wir ja immer eigentlich schon in Richtung, in die Richtung angeteasert, ne?
Genau. Also es geht eigentlich bei der Familientherapie immer sehr stark um eine individuelle Lösung. Also zu schauen ist mal, wie ist die Familie aufgebaut, wer hat welche Rolle, wie würden alle Beteiligten die Situation beschreiben. Unterschiedliche Wahrnehmung ist ja auch völlig klar zu dem Konflikt.
Ja.
Es geht immer darauf, was für Bedürfnisse dahinter stecken, aber das ist so erstmal ganz grob das Vorgehen. Hängt natürlich auch jetzt davon ab, welche von diesen Varianten wir hier sozusagen haben, ne? Also bei der letzten Variante, wie du sagtest, wo es darum geht, Kleineren oder Kindern die Trennung zu erzielen oder die Dämmerin zu begleiten, da sitzen natürlich nur die Eltern hier im ersten Schritt, das ist klar.
Es geht aber letztendlich darum, das Leid nicht länger im Alltag zu haben.
Und wieder glücklich in die Zukunft zu schauen. Das ist so der Grundsatz, den eigentlich jeder möchte. Jeder möchte aus dem Leid raus.
Und wir haben eine erprobte Methodik, wie wir halt die Verletzungen, die zwischen den Menschen entstanden sind, und das kann auch genauso bei Kindern passieren, wie wir die halt lösen können und wie wir dann dadurch einen neuen Blickwinkel bekommen auf die jeweiligen Personen, wenn wir nicht mehr so verletzt sind, wie könnten wir dann reagieren und dann haben wir auch erst wieder den Blickwinkel dazu frei, wie wollen wir uns anziehen.
Wie können wir uns eigentlich als Familie einen neuen Alltag vorstellen, wo sich jeder gesehen fühlt, wo sich jeder anerkannt fühlt, wo die Bedürfnisse wieder ausgesprochen werden können, wo anders gehandelt werden kann und das ist immer ganz spannend, weil häufig entstehen dann Lösungswege, die man sich vorher hätte gar nicht vorstellen können, weil man noch so in der Wut oder Traurigkeit drin ist, weil man auch einen starken Filter auf die andere Person hat, warum derjenige so handelt und wenn man den mal loslässt und mal neue Perspektiven einnimmt, dann wird man meistens sehr kreativ.
Ja, also die wichtigste Voraussetzung bei uns ist, dass die Eltern ein stabiles Fundament haben. Also egal, ob sie sich trennen oder zusammenbleiben wollen, dieses stabile Fundament ist total wichtig, um eben ein Elternpaar auf Augenhöhe sein zu können, mit den gleichen Werten erziehen zu können und letztendlich auch ausgeglichen kraftvoll genug zu sein, um Verantwortung für das übernehmen zu können, was bei den Kindern passiert ist.
Und da hatte ich auch mal ein Paar im Coaching, da ging es leider nicht weiter am Ende.
Weil sie mit unserem Weg nicht so zurecht kam, da ging es darum, dass die beiden als Paar Konflikte hatten und gemerkt haben auch, dass sich das auf die Kinder auswirkt und dann habe ich gesagt, ja wir müssen zwischen euch die emotionalen Verletzungen lösen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, damit eure Beziehung in Zukunft sich verändern kann und dann können wir eben auch schauen, was hat das bei den Kindern für Auswirkungen gemacht, können das auch mit den Kindern gemeinsam machen.
Oder ich kann euch anleiten, wie ihr das mit den Kindern auch alleine zu Hause löst, um dann in Zukunft euch anders verhalten zu können. Nun war es gar nicht ihr Wunsch, Verantwortung übernehmen zu wollen, was bei den Kindern passiert ist und sie wollte auch nicht in die Vergangenheit gucken, sondern eher, ja, dass ich irgendetwas mache, ihr Verhalten Tipps gebe, wie sie in Zukunft anders handeln kann.
Und dann ist immer so der Ansatz, dann mache ich das, gebe ihr die Tipps und. Ich habe gesagt, ich glaube aber, dass das wahrscheinlich nicht ausreichend wird und dann probiert sie damit und merken, dass es nicht ausreicht und dass immer wieder die gleichen Dinge trotzdem kommen und sie eben nicht einfach weggucken können und die Vergangenheit ruhen lassen können.
Ja, das haben wir in zwei, drei Schleifen gemacht und immer wieder war so meine Hoffnung dann, dass sich ihre Glaubenssätze verändern und bei ihr die Bereitschaft entsteht, in der Vergangenheit zu schauen und zu arbeiten und eben Wut, Angst und Ärger, der sich da bei ihr aufgestaut hat, zu lösen.
Die Bereitschaft kam nicht und dann habe ich auch gesagt, dann können wir den Weg so nicht weitergehen, dass das macht aus meiner Sicht und so wie unsere Methodik auch funktioniert, keinen Sinn.
Ich kenne auch keinen anderen Weg, kann auch nichts anderes empfehlen, was man da machen kann und dann hat es eben nicht weiter geklappt.
Was ich eben faszinierend fand, war dann so der Ausspruch, wo auch zeigt, wie häufig dann Eltern reagieren, dass sie sagte, sie möchte es nie erleben, dass ihre Kinder,
ihre Kinder auf sie zukommen und meinen, sie hätte irgendetwas nicht gut gemacht, dann würde sie die rausschmeißen.
Wo sie denken, ja Mensch, das ist doch ganz normal, wir handeln alle in bester Absicht, wir wollen das Beste für unsere Kinder und nehmen all unsere Ressourcen zusammen, um das auch hinzubekommen, nur das reicht nun mal in einigen Fällen nicht.
Wir sind nicht perfekt.
Genau, wir sind keine Maschinen, das ist ganz normal und das ist auch okay, dass Dinge schief laufen, die Frage ist nämlich genau die,
wie gehe ich damit um, kann ich das mit dem Kind im Guten klären, es kann sein, dass mal ein Konflikt nicht so gut läuft, aber kann ich mein Kind danach wieder in den Arm nehmen und sagen,
das ist nicht gut gelaufen, aber ich habe dich trotzdem lieb oder was wir dann eben häufig erleben, wenn wir in Einzelcoachings innerlich da Dinge aufarbeiten, das dann, habe ich gerade gehabt, das wurde dann so weitergetragen,
da ging es bei der Oma los, bei der Großmutter.
Die ist dann als Kind mit tagelangem Anschweigen und Ignorieren bestraft worden, als Kleinkind schon, das macht beim Kleinkind Existenz- und Todesängste, tagelang ignoriert zu werden als Bestrafung, das hat die Mutter nur in Teilen weitergegeben, aber trotzdem hing es jetzt bei der Tochter total drin, diese Angst davor etwas falsch zu machen,
um als Bestrafung von anderen Menschen ignoriert, verurteilt, beurteilt zu werden.
Genau.
Ich finde den Punkt sehr spannend, den du gesagt hast, dass man, also ich glaube, da denken viele Eltern auch drüber nach oder haben Angst, dass die Kinder später sagen, dass sie keine schöne Kindheit hatten oder dass sie mit Schulzuweisungen kommen und ich glaube, es ist heutzutage umso wichtiger, auch nicht das perfekte Bild den Kindern vorzuleben, weil gar nicht selten haben wir auch Menschen im Coaching, die das Problem des Perfektionismus haben, die wollen dieses Perfekte halten und ich glaube,
das ist das Problem des Perfektionismus.
Das ist das Problem des Perfektionismus.
Das Problem des Perfekte macht einfach keinen Sinn, weil wir sind nicht perfekt.
Und wie du schon sagst, das ist immer so eine Sache, wie wir damit umgehen und es ist völlig normal, dass wir auch mal lauter werden, dass wir auch wütend sind auf unsere Kinder und dass wir auch Situationen haben, wo wir sagen, okay, ich bin jetzt nicht die Mutter oder der Vater des Jahres mit dieser Aussage gewesen.
Wichtig ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen und auch mal zu sagen, Mensch, du, das, was ich schon gesagt habe, wie ich gehandelt habe, das war doof, dafür möchte ich mich entschuldigen, es tut mir leid, wenn ich das traurig gemacht habe.
Wichtig ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen und auch mal zu sagen, Mensch, du, das, was ich schon gesagt habe, das war doof, dafür möchte ich mich entschuldigen, es tut mir leid, wenn ich das traurig gemacht habe.
uns in die Lage, Verantwortung zu übernehmen.
Das heißt nicht, dass
nichts mehr schiefläuft, sondern das heißt
nur, dass wenn was schiefgelaufen ist,
also es läuft weniger schief,
und wenn was schiefgelaufen ist, dass man
dann letztendlich Verantwortung dafür tragen kann
und eben anders handeln
kann. Aber auch wiederum,
jetzt kommt der Schlagabtausch der spannenden
Punkte, also
sich zu reflektieren,
woher kommt es, wenn mein
Kind bei mir Wut macht, denn
ganz häufig triggert
ein Kind nur Wut in mir an, die
eh schon da ist. Und Kinder können einen
unfassbar wütend machen. Ne, die können
einen unfassbar viel Wut antriggern,
die man schon in sich hat. Ja, ja, aber die auslösen, ne?
Das finde ich faszinierend.
Aber sie ist halt regelmäßig schon da.
Aus der eigenen Kindheit
lese ich gerade ein spannendes Buch zu,
ich habe das aber gerade nicht dabei und weiß
den Titel nicht, weil der total lang ist.
Das ist doch das Buch,
was deine Eltern
gerne gelesen
hätten, irgendwie so. Das ist doch auch so ein
Bestseller jetzt gerade. Was du dir
wünschst, was deine Eltern gelesen hätten.
Ja, genau, das ist total lang. Das Buch, was deine
Eltern hätten lesen sollen und wenn deine Kinder
sind froh oder so. Ja, genau.
Da geht es im Prinzip genau
darum eigentlich, dass es eben darum
geht, wie reagiert man,
übernimmt man Verantwortung und
eben, dass die Kinder
ganz viel in uns antriggern, was schon da
ist und ein Spiegel
sind unserer eigenen Kindheit. Also
in den jeweiligen Altersstufen
erinnern die Kinder uns
unterbewusst an das, was wir
in dem Alter vielleicht erlebt haben und
entsprechend kann es passieren, dass
wir eben mit Wut reagieren,
die aber eigentlich zu
unseren Eltern gehört, weil wir
in dem Alter irgendetwas Unverarbeitetes
haben und dann kriegen
das manchmal die Kinder ab, obwohl es eigentlich
von der Verantwortung her zu den Eltern
gehört. Das heißt, sich dazu
reflektieren und immer wieder zu prüfen,
woher kommt das, wenn bei mir
sehr viel Wut entsteht, sehr viel Ärger entsteht,
dann liegt
es meistens an meiner eigenen Kindheit,
um das wegzusortieren.
Ein großer Schritt, aber da so
drauf zu schauen, wenn man
in einer großen Herausforderung
gerade ist. Das ist, glaube ich, ein Prozess,
der lange gehen kann.
Wir sprechen jetzt über die
Familientherapie und über das, was auch am Ende
möglich ist. Das ist schon,
wie du schon sagst, etwas, was nachher
im Laufe der Zeit kommt, je ausgewählter
und kraftvoller man ist, aber
allein das in Betrachtung
zu ziehen, dass das Kind mich gerade nicht wütend
macht, sondern nur etwas anträgert
an Wut, was schon aus meiner Kindheit da ist,
kann den Blickwinkel ja vollkommen
verändern. Das reicht ja vielleicht
schon, um ganz anders auf Situationen
zu schauen und
dadurch
vielleicht in der Situation immer noch wütend zu werden,
aber schon ganz das Ende
rausnehmen zu können, deutlich gelassener
mit der Situation umgehen zu können.
Und dann haben wir
natürlich, um jetzt nochmal so den Abschluss
zu finden, immer den Blickwinkel
auf die praktischen,
ähm, Herausforderungen oder
auf die praktische Umsetzung im Alltag,
ne, also, wie können wir jetzt
wirklich im Alltag mit einzelnen
Situationen umgehen, ähm,
oder spannend ist es
eben auch, sich im Alltag dann
bei kleinen Situationen zu reflektieren,
mit uns abzustimmen, wie man
mit Situationen umgeht,
ähm, wo auch Eltern das ganz schnell
für sich selber merken, ne, also so dieses
Gefühl zum Beispiel begleiten,
statt dem Kind zu sagen, das Gefühl ist nicht in Ordnung,
ähm,
ich hab ein Coaching vor
letzte Woche gehabt und vorletzte Woche,
die sind mit einer neun Monate
alten Tochter da, und dann sprechen
wir gerade darüber, dass es darum geht,
Gefühle zu begleiten, die Tochter tut sich
an der Kante weh, fängt an zu weinen
und die Mutter nimmt sie hoch und sagt, alles gut,
brauchst doch nicht weinen, ne, so, und dann
das sind dann Nuancen jetzt, ne,
das ist jetzt nicht so, dass das wahrscheinlich
wirklich prägend wäre, aber nochmal zu sagen,
das Gefühl zu benennen,
du hast dir wehgetan, du weinst, weil du jetzt
Schmerz hast, bist traurig, ne, und das
das Kind auf den Arm zu nehmen, ist dann doch
eben nochmal was anderes, als dem Kind
zu sagen, ist doch alles gut.
Vor allem, du brauchst doch nicht weinen.
Stell dir mal vor, ich find das
mal spannend, wie wir mit Kindern sprechen, stell dir mal vor,
du würdest dir weh tun, und
dir würden die Tränen in die Augen schießen, weil du dir, was weiß ich,
unfassbar doll den Fuß gestoßen hast,
oder so, und ich würde auf dich zukommen und sagen,
ja, ist doch gut, brauchst doch nicht weinen, also
mir würde das Wut auslösen.
Ich würde denken so,
ja, aber das tut doch weh.
Aber ich glaube, das passiert zwischen Erwachsenen auch.
Ja, aber eher selten, ne, da ist man
dann doch eher so, oh.
Ja, weil Erwachsene sich selten so wehtun, dass sie weinen, schätze ich.
Ja, naja.
Also, ich glaube, Erwachsene fluchen auch
mehr, wenn sie sich wehtun, also wenn man sich so dem See stößt
oder sowas, ich glaube, da ist man tendenziell
mehr am Fluchen, als dass man weint.
Aber ich meinte jetzt, man würde
sich auch selber nicht so die Gefühle absprechen.
Das macht man auch bei Kindern eher schnell mal
zur Beruhigung, also positive Absicht ist,
damit das Kind sich schnell beruhigt,
was aber natürlich, ähm, ja.
Ich glaube, das wird nicht mehr gebraucht, weil der Erwachsene
sich selber das Gefühl abspricht.
Ja, na klar, kann sich ja auch selber regulieren.
Ich sorge ja selber über Regulation dafür, dass ich schnell einen Deckel drauf packe,
weil ich will ja nicht vor anderen weinen.
Und dann kommt das Gefühl gar nicht erst raus,
das heißt, es wird gar nicht mehr gebraucht, dass du mir sagst,
wie ich mit meinem Gefühl umgehen soll,
sondern das habe ich ja schon in der Kindheit gelernt,
wie ich da ganz schnell einen Deckel drauf bekomme,
damit das eben nicht hervorkommt.
Ein spannendes Thema, wir könnten ewig weitersprechen.
Ja, sehr,
sehr spannend. Also, das heißt, das nochmal
so als Ergänzung zur Paartherapie,
die Familientherapie
die eben bei allen
weiteren Fragen hilft,
rund um das Elternsein,
Umgang mit Kindern,
Zusammenleben als Familie,
Zusammenleben und gut klarkommende
Herkunftsfamilie, Patchwork-Konstellation,
also eigentlich alles das,
was euch als Paar in eurer
Familie und Herkunftsfamilie umgibt
und ist eigentlich so eine Art
Erweiterung der Paartherapie, weil in der
Familientherapie regelmäßig
auch eine Paartherapie sozusagen dann die Grundlage
ist, stabile Fundamente aufzubauen
um dann dafür zu sorgen, dass auch
in der Familie alles rundlaufen kann.
Genau.
Wenn das ein Thema bei euch ist, meldet euch
sehr gerne bei uns. Wir freuen uns
immer, wenn eine Familie sich
bei uns meldet. Wir freuen uns immer, wenn wir
möglichst früh dafür sorgen können,
dass es Kindern dann
auch gut geht, dass sie
entsprechend wenig Prägungen abbekommen
und auch für Eltern
ist das immer ein sehr schönes Gefühl,
dafür sich zu sorgen,
stabile Fundamente herzustellen,
den Blickwinkel auf die Kinder
zu verändern und
ja, einfach einen ganz anderen
Umgang miteinander stattfinden lassen zu können.
Genau, ansonsten
hören wir uns in der nächsten Folge wieder.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Eine Familientherapie kann entscheidend sein, um familiäre Konflikte zu lösen und die Familie wieder zusammenzufügen.
Häufig werden familiäre Probleme lange ignoriert, bis sie sich zu einer Konfliktspirale entwickeln, die die Beziehungen negativ beeinflusst.
Typische Situationen für eine Familientherapie sind Trennungen, Patchwork-Familien und Konflikte mit Kindern.
Ein Blick von außen hilft, eigene Wut, Angst oder Hilflosigkeit zu erkennen und objektive Lösungen zu finden.
Die Therapie fördert die Entwicklung stabiler Familienstrukturen und verbessert die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.
Kinder dienen als Spiegel der Elternschaft und reflektieren oft eigene frühe Erfahrungen und Verletzungen.
Eltern lernen, Verantwortung für ihre Handlungen einzunehmen und emotionale Reaktionen aufzubauen, anstatt sie zu verbergen.
Die Therapie unterstützt eine kreative Lösung, die sich außerhalb der eigenen emotionalen Filter befindet und langfristig mehr Harmonie schafft.
Summary:
Familienprobleme wie Trennungen, Patchwork-Familien oder Konflikte mit Kindern können durch eine Familientherapie effektiv gelöst werden. Viele Eltern verlassen die Situation lange, bis sie zu einer Konfliktspirale führen, die sich negativ auf Beziehungen auswirkt. Eine Therapie bietet einen externen Blickwinkel, um eigene Emotionen wie Wut oder Angst zu erkennen und objektivere Lösungen zu finden.
Es geht nicht nur um die Behandlung von Konflikten, sondern um die Schaffung stabiler, gegenseitig anerkannter Familienstrukturen. Besonders relevant ist die Reflexion eigener Kindheitserlebnisse, da Kinder oft als Spiegel für verarbeitete Emotionen fungieren. Eltern lernen, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen und emotionale Reaktionen zu benennen, anstatt sie zu unterdrücken.
Dies fördert eine nachhaltigere Verbesserung der Kommunikation und des Umgangs mit Kindern. Die Therapie verbindet sich eng mit der Paartherapie, um fundierte Beziehungen aufzubauen. Ziel ist es, ein neues, glücklicheres Familienleben zu schaffen, in dem alle Mitglieder sich wertvoll fühlen und gemeinsam Lösungen entwickeln können.
FAQs
Eine Familientherapie ist sinnvoll, wenn es zu Konflikten in der Familie kommt, z. B. bei einer Trennung, in Patchwork-Familien oder bei Konflikten mit den Kindern. Auch wenn Familien langjährig mit Problemen fertig werden, kann eine Therapie helfen, neue Perspektiven zu gewinnen.
Ein typisches Problem ist die Unsicherheit bei der Zusammenleben und der Erziehung von Kindern. Die neuen Familienmitglieder müssen ihre Rollen finden, was zu Spannungen und Reibungen führen kann.
Eine Trennung kann die Kinder verletzen und zu Traurigkeit oder Wut führen. Es ist wichtig, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihnen nachvollziehbar zu erklären, was passiert.
Die Übernahme der Verantwortung hilft, Vertrauen in der Familie aufzubauen. Wenn Eltern sich entschuldigen, wenn sie Fehler machen, zeigt das, dass sie sich verantwortlich fühlen und die Kinder lernen, mit Fehlern umzugehen.
Durch die Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und Bedürfnisse können Eltern und Kinder besser miteinander kommunizieren. Die Therapie fördert das Verständnis für eigene und fremde Emotionen.
Ja, erwachsene Kinder können Konflikte mit ihren Eltern haben, die sich auf die Beziehung auswirken. Eine Familientherapie kann helfen, diese Konflikte zu klären und eine bessere Kommunikation zu ermöglichen.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.