Europa will Rechenzentren. Warum klappt der Ausbau nicht?
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In dieser Podcast-Folge diskutieren die Moderatoren Fritz Espenop und Gregor Schmalsrät das Spannungsfeld zwischen dem dringenden Bedarf an Rechenzentren in Deutschland und den lokalen Widerständen gegen deren Bau. Auslöser ist eine Hörermail von Christina Becker, Bürgermeisterin von Drecklingen, die ein grünes Rechenzentrum plant, um die reichlich vorhandene erneuerbare Energie aus Wind- und Solarparks zu nutzen, aber keine Investoren findet. Die Bundesregierung hat eine nationale Rechenzentrumsstrategie beschlossen, die eine Verdopplung der IT-Anschlussleistung und eine Vervierfachung der KI-Rechenleistung in fünf Jahren vorsieht, um im globalen KI-Wettlauf nicht abgehängt zu werden. Rechenzentren unterscheiden sich in solche für KI-Training und solche für KI-Inferenz. Physisch sind sie riesige Anlagen mit Servern, Kühlung, Transformatoren und Notstromaggregaten. Während in den USA oft heftige Proteste gegen Neubauten wegen Lärm und Emissionen von zugehörigen Gaskraftwerken entstehen, sind die deutschen Umweltauflagen deutlich strenger. Der Wasserverbrauch wird häufig überschätzt; er ist im Vergleich zu anderen Nutzungen gering, kann aber in wasserarmen Regionen relevant sein. Die Moderatoren betonen, dass viele Ängste auf Fehlinformationen beruhen, und plädieren für eine sachliche Debatte über die notwendige Infrastruktur.
[Musik] Gregor, wir kriegen ja immer wieder super interessante Hörermails bei unserem KI Podcast, aber vor einer Weile haben wir eine ganz besonders extra interessante Mail bekommen. Und zwar war das, nachdem wir im Podcast gesprochen hatten über Groß G-Row. Das ist für diejenigen, die sich nicht erinnern, eine Gemeinde in Deutschland, wo es Pläne gab, ein Rechenzentrum zu errichten. Betonung auf Pläne ist glaube ich. Pläne. Genau. Die Nachricht ging vor einigen Wochen ein bisschen durch die Medien. Wir hatten das dann auch bei uns im Podcast erwähnt, dass da eben diese Pläne dann gescheitert sind. Die waren dann schon relativ weit fortgeschritten. Man hatte einen Standort ausgewählt. Man hatte eigentlich so die ganzen logistischen Fragen so weit geklärt, die man klären muss bei Rechenzentren. Und mehr oder weniger im letzten Moment hat dann die Kommune Groß G-Row sich gegen dieses Projekt entschieden. Ich will da kurzes noch was dazu sagen. Ja, ja. Es gab es einige E-Mails dazu. Kurzer Schautort vielleicht noch an Sabine, die beispielsweise auch meinte, dass wir doch mal eine Sendung explizit zum Thema Rechenzentren machen könnten. Und ich glaube, Sabine, wenn du das jetzt hier hörst, wir sind auf einem guten Weg gerade mit dieser Anmoderation von dieser Folge. Die E-Mail, die glaube ich so ein bisschen dann diese aktuelle heutige Folge mit ausgelöst hat, die kam aber aus Drecklingen. Und zwar von Christina Becker. Christina Becker ist die Bürgermeisterin von Drecklingen. Vielleicht können wir kurz einmal einsortieren, was Drecklingen ungefähr ist. Das ist jetzt nicht unbedingt Metropole. Kann man glaube ich auch so sagen, sondern ungefähr im Dreieck zwischen München, Nürnberg und Augsburg so ungefähr, aber halt schon in einer etwas ruhigeren Gegend. Und nachdem wir diese E-Mail aus Drecklingen bekommen haben, habe ich dann auch mit Christina Becker telefoniert und sie hat mir so ein bisschen dargestellt, wie es da aussieht mit den Voraussetzungen für ein Rechenzentrum bei ihnen in Drecklingen. Wir sind relativ hochgelegen, das heißt, wir haben jetzt durch die Flächenziele für die Windkraft der barren Staatsregierung, haben wir ganz viele Windkraft oder was heißt ganz viele, aber wir haben Windkraft vor langbleichen ausgewiesen. Wir haben zwei genehmigte Windparks, wir haben zwei genehmigte PVparks und haben jetzt die Idee gehabt, dass jetzt haben wir ganz viel Energie hier und ganz viel erneubbare Energie. Warum nicht eine Industrie an Siegeln, die viel Energie benötigt, da wo die Energie auch tatsächlich vorhanden ist? Also es kam uns die Idee eines grünen Rechenzentrums, warum? Weil wir auch nicht so viel Fläche haben. Also wir können keine riesig flächenintensiven Industrien an Siegeln, aber kompakte Energieintensiven Industrien für die hätten wir jetzt das passende Angebot. Das klingt natürlich alles des ersten mal sehr gut. Das Problem ist nur, Drecklingen findet niemanden. Der dieses Rechenzentrum dann dort auch bauen will. Und irgendwie geht nichts voran. Wir glauben, dass dieses Story in Träuchtlinge noch ein bisschen größer ist als nur Träuchtlinge. Also wir wollen dieses sehr konkretes Story mal nehmen und daraus eine ganze Folge machen rund um das Thema Rechenzentren und vor allem Rechenzentren in Deutschland. Weil brauchen wir da jetzt ganz viele davon, um im KI-Wettlauf nicht noch weiter zurückzufallen. Und wenn ja, wo sollen die stehen? Wie sollen die aussehen und warum ist es so schwierig, da fortschritte zu machen? Also wir haben in der Recherche für diese Folge gemerkt, es gibt wirklich sehr viele Missverständnisse, sehr viel Halbwissen, was auch herumfliegt und damit versuchen wir heute so gut, wie es geht auf zu räumen. In einer großen Folge über die Frage, was soll ich eigentlich halten, davon, wenn man nachbar ein Rechenzentrum werden könnte? Das ist der KI-Podcast, ich bin Fritz Espenop und ich bin Gregor Schmalsrät. So, wir werden gleich über alles mögliche noch sprechen, wie so ein Rechenzentrum eigentlich aussieht, was das eigentlich macht. Aber vielleicht fangen wir mal damit an. Das Rechenzentren gerade, so neben der WM vielleicht, der ziemlich heiße Scheiße sind. Also jeder möchte irgendwie gerade mehr davon auch die Bundesregierung hat ihre erste nationale Rechenzentrumsstrategie beschlossen. Das Ziel da ist es, man will die sogenannte IT-Anschlussleistung von Rechenzentren in Deutschland in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Aber die Anschlussleistung von KI-Rechenzentren speziell, die soll sogar mindestens vervierfach werden. Was ist der Plan, den digitalminister Kasten Wildberger vorgestellt hat? Heute haben wir schon auch einiges an KI-Rechenleistung in Deutschland, aber nicht so wahnsinnig viel. Das kann man glaube ich sagen. Ja, wir haben ja schon auch letzte Woche ein bisschen drüber gesprochen über die geopolitische Bedeutung von KI, von dieser Technologie, die die ja zunehmend hat. Und hatten da, glaube ich, diese Zahl drin, dass in Europa gerade mal fünf Prozent der weltweiten KI-Rechenpower stehen in den USA über 70 Prozent. Auch weil die USA ja auch nicht still stehen. Also es ist schwerer, da klare Prognosen zu finden, aber einer untersuchunglich gefunden habe zufolge könnte, die Zahl in den USA sich nochmal verzehnfachen in den nächsten fünf Jahren. Also da ist diese Vervierfachung in Deutschland, die ja auch schon sicherlich ein relativ ambitioniertes Ziel ist, ja nicht mal sozusagen einen Schritt halten, sondern immer noch ein weiteres zurückfallen. Na ja, wenn man die KI-Revolution ernst nimmt, so wie sie gerade passiert und die USA tun das ja sehr, sehr deutlich. Und wie in Europa tun das zumindest auch auf dem Papier und in unseren Reden, dann muss man sich einfach über Rechenzentren Gedanken machen. Die sind elementar dafür für diese Technologie. Man kann nicht über KI-Souveränität und eigene Modelle reden, ohne auch eigene Rechenzentren zu haben und selbst wenn es nicht darum geht, wirklich eigene Modelle zu trainieren oder aufzubauen. Auch dann gibt es sehr, sehr gute Argumente, eigene Rechenzentren in Europa zu haben, vielleicht sogar umso mehr, weil man damit natürlich auch dann eine physische Infrastruktur aufbaut, die man auf eine Art und Weise bei sich hat und ja irgendwie kontrollieren kann, wie das bei Dinge nicht der Fall ist, wenn die in der Cloud laufen oder wenn wir sozusagen komplett Kunden sind von KI-Modellen, die dann auch noch auf den berühmten amerikanischen Servern in den USA laufen. Also wenn das bei uns ist, ist das am Ende was, wo wir sozusagen dann auch als Verhandlungsmasse das im Zweifelsfall nutzen können. Wir haben jetzt Tag 9 ohne Cloud-Fable 5, die ganze letzte Folge ging darum und das sind sich viele einig, dass das eine Blaupause ist für die Zukunft. Also dieses Ringen um Zugang zu KI-Modellen auch da wird dann die eigene Rechenleistung auf dem eigenen Kontinent natürlich eine Rolle spielen. Es gibt ja ja wirklich auch verschiedene Arten von Rechenzentren. Wir haben einmal Rechenzentren, in denen vor allem KI-Training gemacht wird. Also da geht es darum, große KI-Modelle quasi erst mal zu trainieren, sie erst mal herzustellen und da gibt es eine zweite Art und das ist eher für die KI-Inferenz. Also für das tatsächliche durcharbeiten von ChatGyPT-Aufgaben. Das eine sozusagen, das Rechenzentrum was zuständig dafür ist, ChatGyPT zu trainieren, dass es ChatGyPT überhaupt erst gibt und das andere ist dafür zuständig, ChatGyPT zu betreiben. In dem Moment, indem ich eine Anfrage an die KI-Schicke wandert das ja irgendwo hin und die Cloud ist ja letztlich auch nicht wirklich eine Wolke, sondern ein physischer Ort und dieser physischer Ort sind eben diese Rechenzentren, in denen die Anfragen ausgearbeitet werden und wieder zurückgeschickt. Diese zwei Kategorien, die sind nicht komplett fest, ja es wird auch manchmal natürlich in Rechenzentren, die vielleicht eher optimiert sind, vor dass andere trainiert oder betrieben. Aber grob ist das unterscheidung ganz hilfreich, weil es uns einmal zeigt, was wir damit eigentlich machen können, nämlich einmal KI-Modelle herstellen und KI-Modelle zur Verfügung stellen, so das sind die zwei Möglichkeiten. Und auf der anderen Seite, wenn wir gleich noch über Infrastruktur reden und wo man eigentlich so ein Rechenzentrum gut bauen kann, spielt das auch wiederum eine Rolle. Diese geostratägische Frage von Zugang zu KI und auch die Rolle von Rechenzentren in so etwas wie geostratägischer Autonomie oder Souveränität, ist aber glaube ich gar nicht, das woran die meisten Leute denken, wenn sie Rechenzentren hören. Also der Diskurs rund um Rechenzentren, der ist ja gerade in den USA, auch wird der sehr, sehr scharf geführt. Also da gibt es extrem starke Opposition auch dagegen und ich glaube, die gibt es durchaus hier zur Lande auch und vielleicht sollten wir da mal ganz kurz darüber reden, was bedeutet das denn jetzt eigentlich konkret, wenn so ein Rechenzentrum dann da steht in so einer Gemeinde. Also die Leute in Großgera, die wollten das nicht aus unterschiedlichsten Gründen und einer der Gründe war auch, dass sie gesagt haben, uns ist dieses ganze Projekt nicht geheuer, was zum Beispiel die Umwildauswirkungen angeht. Wir haben mit sehr vielen Leuten gesprochen für diese Folge, um diese Fragen zu klären. Einer davon ist Dr. Ralf Hinteman, der ist Forscher am Borders-Deb-Institut für Innovation und Nachhaltigkeit beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Thema Rechenzentren und Nachhaltigkeit und ihn haben wir direkt gefragt, wie ist das denn eigentlich konkret? Weil wir stellen uns immer nur die Cloud vor, wir stellen uns immer dieses Wort vor Rechenzentren, was ist das eigentlich, was muss man sich physisch konkret darunter vorstellen? Also gerade, die sind neun großen Rechenzentren, die kann man sich für ich vorstellen, da sind riesige Industrieheilen und da stehen Schränke drin und in diesen Schränken sind teilweise bis zu 40 Computer übereinander gestapelt. Also das sieht aus wie als wenn ich Pizza aus in einem Schrankstable mehr oder weniger. Also die brauchen alle Strom und jeder Einzelne von diesen Servern braucht 20 Mal so viel Strom wie ein Notbuch. Und wenn ich dann 40 davon hab, dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie heiß das wird darin und um diese Wärme abzuführen, brauche ich das.
dann halt große Klima und große Lüftungsanlagen. Und die brauchen halt auch in einem Rechenzentrum noch Platz. Mittlerweile brauche ich genauso viel Platz in einem Rechenzentrum für die Kühlung und Lüftungsanlagen wie für die Rechenzentren oder für die IT selbst. Und dann habe ich noch große Transformatoren um den Strom für die Rechenzentrum bereitzustellen. Ich habe teilweise große Anlagen für Batterien in den Rechenzentren damit heizt der Strom mal ausfällt, die Server dann sofort auf Batterie-Strom umgeschaltet werden können und dann direkt weiter betrieben werden können ohne dass irgendwas ausfällt. Und wenn der Strom dann länger ausfällt und die Batterien irgendwann leer sein könnten, dann starten große Diesel-Nutzstrom-Achdemgarte. Das sind riesige Schiffsmotoren, also wie Fiffsmotoren, die dann den Strom für die Rechenzentren erzeugen und auch die nehmen viel Platz weg. Und ich habe also riesige Gebäude, wo nur ein Teil davon wirklich IT ist und ganz viel auch drum rumliegende Infrastruktur für Kühlung, für Transformatoren, für Batterien, für Nutzstrom-Agegarte. Also das ist erst mal natürlich einfach nur ein großer Computer. Das kann man irgendwie jetzt gut finden, weil das heißt wahrscheinlich, dass da nicht so nörlich viel Verkehr hin und herfährt. Der Nachteil wäre natürlich aber auch, es sorgt wahrscheinlich vor Ort nicht für sehr viele Arbeitsplätze. Also wenn so ein Rechenzentrum einmal steht, dann werden da natürlich ab und zu Leute hinfahren und das sind natürlich auch Leute vor Ort, die sich darum kümmern, dass technisch alles klar geht und technisch alles läuft. Aber es ist sicherlich kein großer Job-Magnet einmal für die Region. Und das ist vielleicht so direkt die Spannung mit der, was hier zu tun haben in dieser Folge. Weil auf der einen Seite wir als Europa, wir als Deutschland, wir brauchen Rechenzentren, wir wollen Rechenzentren, wir finden das gut, dass wir mithalten können mit den USA. Aber ich als vielleicht Anwohner will ich konkret, dass so eine riesen Box gebaut wird, bei mir neben einem Gewerbegebiet. Das weiß ich vielleicht jetzt nicht so genau. Und das ist auch einer der Gründe, was halt in den USA, vor allem, wo die ja schon deutlich weiter sind, wo ja, wie wir gerade gehört haben, schon sehr viel mehr Rechenzentren gebaut wurden. Auch teilweise ein bisschen weniger sachlich über diese Themen diskutiert wird, sondern eher sehr emotional auch protestiert wird gegen den Bau von diesen Rechenzentren. Im Grunde genommen ist es ein ähnliches Dilemma, dass man ja bei vielen anderen großen Infrastrukturprojekten auch hat. Also wir haben bestimmte Dinge, die wir als Kollektiv, als Gesellschaft brauchen. Also wir wollen Bahnlinien, wir wollen Kraftwerke um Strom zu produzieren, wir wollen Windräder. Und das sind alles Dinge, die wir sozusagen auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene haben wollen. Und bei denen wir dann immer sehen, dass es natürlich aber lokal sehr viel Widerstände gibt, sehr viele Fragen dazu. Also auch so ein Windrad, schafft jetzt erst mal nicht unbedingt Arbeitsplätze vor Ort für meine Gemeinde, für meine Kommune. Und sehr viele Leute finden dann jede Menge Gründe auch dagegen zu sein. Also diese Debatten, die kennen wir ja insofern schon. Und diese Rechenzentrums, die Debatten gerade in den USA, die Erinnern, mich da auch manchmal dran, vor allem auch unter dem Aspekt nicht nur wegen dieser grundsätzlichen Spannung, die ja legitim ist, aber auch unter dem Aspekt, dass da durchaus sehr viel an Fehlinformation, sehr viel an falschen Vorstellungen rumschwört. Also zum Beispiel die Opposition gegen Windräder war ja auch oft, sage ich mal nicht immer 100%ig faktenbasiert, sondern eher so auf so einer Gefühlsbasis. Und bei Rechenzentren sieht man das finde ich auch, also zum Beispiel dieses ganze Thema Wasserverbrauch. Die brauchen ja Wasser. Das muss da drin diese Chips, die sehr heiß laufen, wenn darauf KI-Modelle trainiert werden oder laufen, die müssen gekühlt werden. Der Regel wird das mit Wasser gemacht. Und natürlich in Anführungsreichen Verbrauch, das auch etwas Wasser. Also ein bisschen Wasser verdampft und ein bisschen Wasser wird dann einfach sozusagen in dieses Datenzentrum reingeleitet, kühlten Server. Und als warmes Abwasser geht es dann wieder raus. Mal sehr, sehr vereinfacht gesprochen. Und da ist ja schauen so Gregor, dass da tatsächlich dann, glaube ich, zumindest ist es mein Eindruck, ich weiß nicht, wie es dir geht. Oft Leute irgendwie nur hören Datenzentren verbrauchen Wasser und sich dann sofort vorstellen, das ist jetzt was, sein komplett dramatisches, wo dann irgendwie die Grundwasserversorgung vor Ort kaputt geht, dadurch und so weiter. Ja, es ist interessant. Also wir haben darüber ja auch mit drei Vinte Mann gesprochen und der meinte des Thema Wasser spielt natürlich eine Rolle, wenn man beispielsweise in einer Gegend mit sogenanntem Wasserstress ist. Also wo die Wasserversorgung vielleicht ein bisschen unter Druck steht. Und da macht man sich dann natürlich besser zweimal darüber Gedanken, wie man jetzt so ein Rechenzentrum aufbaut und ob man das wirklich genau dahin stellt und wie man sich um die Infrastruktur kümmert. Aber wenn man ihm dazu hört, dann ist das eine sehr akademische Diskussion fast schon. Also da geht es sehr konkret um, okay, was wäre jetzt der richtige Ort für ein Rechenzentrum um das und das zu tun. Es geht sicherlich nicht um so was wie Rechenzentren trocknen unsere Erde aus oder so. Und da wird natürlich gerade bei so einem Thema, was ja auch mit Menge Leute emotional auch einfach sehr mitnimmt wie KI auch manchmal das eine oder andere zusammengeworfen. Das heißt aber nicht, dass nicht grundsätzlich natürlich Umweltfragen zu klären sind im Bereich Rechenzentren. Und da meint der Ralfindemann fand ich auch was, was ich sehr interessant fand. Jetzt muss man einmal sagen, die USA kann man nicht ein zu eins mit Europa und erst recht nicht mit Deutschland vergleichen. Also wir haben in den USA deutlich andere Rahmenbedingungen. Da werden Rechenzentren sehr schnell gebaut. Es gibt häufig wenig Anforderungen, Richtung, Regulierung, Umwelt an die Rechenzentren. Manchmal werden sie auch ignoriert und es werden halt innerhalb von kürzester Zeit riesige Rechenzentrums komplexe in den USA gebaut. Und wir haben aktuell auch den Trend dadurch, dass die Rechenzentren so viel Strom brauchen und der übers Netz nicht zur Verfügung gestellt werden kann, dass die dann nicht nur das Rechenzentrum bauen, sondern gleichzeitig Gas-Tobien, Gas-Kraftwerke direkt nehmen das Rechenzentrum bauen. Das führt dann auch sehr häufig dazu. Ich habe dann Schadstoff-Emission, ich habe Lärm-Emission durch diese Gas-Kraftwerke. Und das führt dazu, dass die Anwohner da deutlich beeinträchtigt sind. Die Entwicklung haben wir in Deutschland bisher noch nicht in dem Maße. Das liegt einmal dran, dass unser Stromnetz sehr, sehr viel besser ist als das in den USA. Also wir können sehr viel mehr über das Stromnetz realisieren als in den USA. Und bei uns gibt es halt regulative Anforderungen im Baurecht, aber auch im Bundesimmissionenschutzgesetz, die verhindern, dass so ganz einfach mal so ein Rechenzentrum gebaut werden kann, dass die Nachbarschaft erheblich beeinflusst. Und wir haben allerdings auch schon zwei Fälle jetzt gehabt im Raum Frankfurt, wo Projekte geplant waren, die auch mit Gas einen Stromnetz zu eng wollten auf dem Rechenzentrum. Und die sind am Protest aus der Nachbarschaft zumindest jetzt erst mal verzögert möglicherweise sogar verhindert worden. Auch diese Entwicklung haben wir jetzt auch in Deutschland, dass es da Protest gibt, aber das ist meistens wirklich bezogen auf diese eigene Erzeugung von Strom mit Gas-Tobinen oder Gas-Kraftwerken. Also wenn sich jemand erinnert an diese Horrorströße, die teilweise rumgehen in den USA, das hat natürlich auch vielleicht mit einem Kraftwerk zu tun, was vor Ort gebaut wird, beispielsweise, dass der Strompreis dann teilweise in diesen Regionen in die Höhe geht, weil auf einmal einen Riesenrechenzentrum in der Nachbarschaft steht, was natürlich sehr viel Strom verbraucht. Das sind so Sachen, die funktionieren in Deutschland gar nicht so. Also erstens wegen Regulierung, also Deutschland hat übrigens weltweit mit die strengsten Umweltenvorgaben an den Neubau von Rechenzentren, aber auch an so ganz praktischen Sachen, wie das wir in Deutschland einen einigermaßen einheitlichen Strompreis haben. Das heißt nur, weil jemand nebenan besonders viel Strom verbraucht oder auch stichwort täuchtlingen, besonders viel Strom produziert, macht das erst mal nicht direkt was mit dem Strompreis um die Ecke, sondern der Strompreis wird breiter festgelegt. Also da wandert dementsprechend noch einfach sehr viel so in einen Topf, was dann nicht unbedingt hingehört und deswegen auch sehr interessant mit Leuten, wie Ralph Hintemann zu sprechen, die sich sehr konkret und sehr sachlich mit dem Thema beschäftigen und sagen natürlich gibt es daher Herausforderungen, aber das kriegen wir schon hin. Also vielleicht als letzten Punkt zu diesem Wassertema, wenn man auf der Markellebene guckt, also insgesamt sich die Technologie künstliche Intelligenz anschaut, auch da wird ja oft dieses Wassertema genannt. Dann ist das, stand jetzt eigentlich gar nicht so ein gigantischer Wasser nutzen, der da passiert, ja vor allem im Vergleich mit anderen Arten, wie wir als Zivilisation Wasser verwenden. Also ich habe jetzt nur die Zahlen für die USA hier zum Vergleich, die ganzen Rechenzentren, die gerade in den USA stehen, alle zusammen, haben ungefähr so viel Wasserverbrauch, wie 5% des aktuellen Wasserverbrauchs der ganzen Golfplätze in den USA oder 5% der US-Stahlproduktion. Umgefähr so viel wie das tägliche Leben von 25.000 Menschen, Amerikanern, also 0,007% der Bevölkerung, das heißt es ist sozusagen im Vergleich mit dem, was da sonst so an Wasser draufgeht, sehr sehr gering. Nichts, dass du trotz, was natürlich stimmt, ist, dass man immer vor Ort gucken muss und das ja auch was ist, was wir in Deutschland dann in dem Fall durch die Regulierung ja ganz gut drauf haben, dass das durch das Wasser verhängt.
mit dem konkreten Umständen, die es vor Ort gibt. Das bringt uns zurück, Gregor, nach Treuchtlingen. Der scheint alles super zu sein. In Treuchtlingen scheint tatsächlich, in der Hinsicht ist wirklich super zu sein. Christina Becker hat mir das erzählt, die haben sich da wirklich hinsetzt und eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen. Das alles durchgerechnet. Da habe ich eben gefragt, weil ich es eigentlich nicht glauben konnte, ob es nicht so geht. Aber gibt es nicht irgendwelche Leute dort in der Kommune, die da aus irgendwelchen Gründen auch immer das trotzdem nicht wollen? Nee, das sind wir uns alle eigentlich. Was sind natürlich schön wäre, wäre gewerbesteuert. Das ist nicht immer der Fall. Da gibt es auch lange Abhandlungen, darüber, wie das zu bewerten ist. Weil es eben wenig Personalintensiv ist, diese Angelegenheit. Aber wir hätten ein Abnehmer für die Energie. Es ist eine saubere Technologie. Das fällt das von Energieintensität zu Fläche. Anbelangt ist es eigentlich auch eine flächende Sparrende Technologie. Man kann abwärmen nutzen, also wir haben ja auch eine lokale Nahwärmeninze, wo es einspeisen könnte. Es gibt Technologien, die nicht so viel Wasser verbrauchen. Aber selbst Wasser hätten wir da für zirkulierende Kühlskreisläufe. Also hier werden eigentlich die Infrastrukturen schon da. Und deswegen wird es eigentlich auch positiv gesehen. Man möchte gerne einen Gewerbe ansiedeln. Und das wäre eine saubere Sache. Also total interessant, aber bisher scheint da ja nichts zu passieren. Also natürlich hat sich die Kommune jetzt noch ein bisschen länger damit beschäftigt, als wir. Aber ich sage mal, bis lange habe ich nichts gehört. Vom neuen superhyper Gigaclaster in Trollchtlingen. Das liegt zum einen daran, dass, wie gesagt, so ein Rechenzentrum, einfach ein sehr, sehr komplexes Infrastrukturprojekt ist. Und das muss man schon sagen, aktuell in Trollchtlingen ist das alles halt eine Idee. Das ist ein Plan. Also auch die Windkraftwerke und die Solarkapazitäten, die sind zwar sozusagen in Planung, aber die stehen noch nicht. Genauso auch dann die Anbindung an die überregionale Internetknoten. Die gibt es, die müssen aber noch gelegt werden. Also Glasfaser von dem Ort von dieser grünen Wiese, wo die Rechenzentrum gerne hinstellen würden, zu der nächsten Bahnlinie, wo dann immer Glasfaser verbaut ist, Richtung Nürnberg und so weiter. Das muss alles noch gelegt werden. Und das ist sicherlich sozusagen ein Aspekt, dass es relativ komplex ist. Aber es geht noch weiter, weil es ist ja die Komplexität, dass das eine, dass andere ist, aber dass Trollchtlingen wirklich das Gefühl hat, man schreibt da E-Mails und kriegt dann immer auch erst mal nette Antworten. Also sei es jetzt von möglichen Interessenten, die in den Medien Datensentren bauen wollen, oder halt von zum Beispiel den bayerischen Wirtschaftsministerium oder der bayerischen Staatskanzlei, das sind alles Stellen, an die sich Christina Becker schon gewendet hat. Und die dann auch alle erst mal irgendwie ganz positiv das auffassen und das gut finden und dann passiert irgendwie nichts. Okay, also wir haben hier schon eine Art, ich sag mal, großes Mystery vor den Augen. Weil einerseits ja, wir brauchen alle mehr Rechenzentrum, wir brauchen mehr Rechenpaar, für Vierfachungen und so weiter. Und es ist auch gar nicht so leicht, wie wir gelernt haben, willige Abnehmer zu finden oder Orte, bei denen das Sinn macht. Und da sollte man noch mal das funktioniert jetzt. Also hier ist doch jetzt ein das perfekte Tinder-Match auf einmal und Rechenzentrum und Träuchlingen können miteinander glücklich werden. Wir wollten rausfinden, warum funktioniert das nicht? Und was können wir vielleicht auch lernen, über die größeren Probleme die Deutschland hat in Bezug auf Rechenzentren. Und vor allem Dufritz, hast du da jetzt die letzte Woche über sehr viele E-Mails hin und her geschrieben, um der Sache mal ein Stück weit auf den Grund zu gehen. Was hast du denn daraus gefunden Fritz? Ja, es ist tatsächlich am Ende irgendwie ein Rätsel. Christina Becker hat sich zum Beispiel auch an den Anbieter gewendet, der hat auch ein paar andere Standorte in Deutschland schon aufgebaut. Und auch mit diesem Anbieter hatten wir Kontakt. Und dann dann noch mal nachgefragt, "Hey, was ist denn mit dieser Anfrage bei euch passiert?" Woraufhin dann zurückkam, irgendwie hat die gar nicht das entsprechende Team erreicht, das für den Ausbau von Datenzentren oder für die Begutachtung von möglichen Orten, von möglichen Locations verantwortlich ist. Und das ist schon ein kleines Rätsel, warum das dann am Ende nicht so wirklich vorangeht. Ich glaube aber, Gregor, dass wir vielleicht eine Antwort gefunden haben auf dieses Rätsel in unserer Recherche. Es gibt ein paar Faktoren, die damit rein spielen, aber die fügen sich zusammen zu einer großen und auch gar nicht so schönen Theorie über das, was hier schiefgeht. Wir wollen wir zuerst fritz den großen Grund machen oder den kleinen Grund. Immer erst der große Grund. Ja, dann der große Grund ist, wir sind uns gar nicht sicher, ob überhaupt jemand Rechenzentren bauen will in Deutschland. Obwohl wir all das hier gehört haben, oder? Es gibt natürlich einen politischen Willen, diese Datenzentren, diese Rechenzentren auszubauen. Wie gesagt, es gibt die National-Rechenzentrenstrategie, es gibt sehr, sehr viele Reden dazu, es gibt auch sehr, sehr viele Unternehmen, die da irgendwie auch darauf pochen, dass man das braucht. Und wenn man dann aber so ein bisschen in die Details guckt, und das dann darum geht, wer baut das dann jetzt, dann meldet sich niemand so wirklich. Und der Grund könnte sein, dass im Gegensatz zu den USA, die deutschen Firmen aktuell noch gar nicht so direkt Geschäftsmodelle haben, um so große Datenzentren für KI dann hier auch tatsächlich selber zu betreiben. Wir haben halt nicht das Entrobbing, oder das Obmei, das dann über Abomodelle und sozusagen irgendwie Verkauf von seiner KI an Unternehmen, entsprechend viel Gelder generieren kann und entsprechend viel diese Rechenleistung als Produkt am Ende dann irgendwie auch vermarktet. Ja, es ist da so eine kleine Lücke da zwischen Unternehmen, die vielleicht in einem kleineren Stil dann Rechenzentren bauen möchten und einem größeren Drangen, also auch dieser geostrategischen Komponente, die haben zu wollen. Aber so in der Mitte trifft das nicht so ganz auffinander. Es ist auch wirklich spannend. Also wir haben beispielsweise auch mit einer Forscherin vom Umweltbundesamt gesprochen, die uns erzählt, dass zum Beispiel in den Niederlanden das Problem besteht, dass dort tatsächlich schon eine ganze Menge Rechenzentren hochgezogen wurden in den letzten Jahren, und die meisten von denen sind gar nicht ausgelastet. Also man hat jetzt zwar irgendwie die Kapazität da, aber damit wird gar nichts gemacht, oder zumindest nicht genug. Und das sorgt sich jetzt natürlich, und wenn man jetzt irgendwie ein Rechenzentrums betreiber ist in Deutschland, dann guckt man natürlich sehr genau auf solche Stoys und sagt, nee, aber warum soll ich denn jetzt hier alles daran setzen, einfach bild, bild, bild, möglichst viel aufzubauen, wenn ich am Ende gar nicht sicher bin, ob mir irgendwer dann am Ende dieses Rechenzentrum auch ausreichend so ausbucht. Das ist auch das überhaupt ausgebucht sein wird, am Schluss. Es gab da auch eine tolle Recherche von den Kollegen im Handelsblatt vor drei Wochen, die über die europäische Rechenzentrumsstrategie gesprochen haben, die gerade zumindest ein bisschen runtergefahren wird. Also ursprünglich hat die EU ja auch vorgehabt, einen zwölfstelligen Betrag, also einen dreistelligen Milliardenbetrag in Rechenzentren und in KI Infrastruktur zu stecken. Das wird gerade ein Stück runtergefahren, kann man sagen, dass die Projekte sollen zumindest kleiner werden und eines der Probleme ist einfach, dass viele dieser großen Unternehmen sagen, nee, ja, warum soll ich mir jetzt diesen Schuhen ziehen, nur weil die EU-Rechenzentren möchte, aber ich persönlich kann gar nichts damit anfangen. Also es gibt ein tolles Zitat in diesem Text von Tim Hötges, dem Telekom-Chef, der ja mit der Telekom beispielsweise erst in München hier ein größeres Rechenzentrum in Betrieb genommen hat. Das musste man aber gar nicht groß bauen, da war viel schon davon der Infrastruktur. Und der sagt halt einen sehr, sehr schönen Satz, der sagt, die deutsche Telekom braucht keine AI-Gigafactory, Deutschland braucht eine AI-Gigafactory. Also er sagt letztlich, liebe Politik, wenn ihr das wollt, dann müsst ihr auch die Rahmenbedingungen sorgen, dass sich das für uns lohnt. Beziehungsweise er sagt ein bisschen mehr, er sagt ja nicht nur, liebe Politik, wenn ihr das wollt, sondern er sagt tatsächlich, ja, aus deutscher Perspektive brauchen wir das. Also diese Einschätzung, dass es eben eine, ja, eine artkritische Infrastruktur ist, für Europa, für Deutschland, die teilt ja auch, die hör ich auch von ganz vielen anderen. Wir haben am Ende so ein bisschen so ein Henne-Ei-Problem, dass halt alle sich vielleicht irgendwie einig sind, man braucht das. Aber niemand am Ende dann möglicherweise den ersten Schritt machen will und auch ins Risiko geht. Wir haben das ähnlich auch bei anderen großen Themen, also zum Beispiel beim Klimawandel. Wir Konommen reden da immer von, im Englischen sind das Collective-Action-Probleme, also so spielt theoretische Dilemma-Tar, wo wo es sozusagen ein öffentliches Gut gibt, also kritische Infrastruktur, ein saubere Luft und so weiter. Aber niemand individuell jetzt den Anreiz hat, diese Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Und dann die große schwierige Frage ist, wie schafft man diese Anreize? Ja, wir bräuchten sowas wieder große, mächtige, erfolgreiche europäische KI-Industrie, das wäre wahrscheinlich die Antwort, weil wir das hätten. Wenn wir eigene Modelle hätten, eigene Software-Anbieter, die auch wirklich einen großen Stil bedarf hätten an solchen Rechenzentren, dann würden die diese Rechenzentren besser auslassen und wir hätten Grund, die zu bauen. Das Problem ist, wir haben ja die Rechenzentren nicht, deswegen können sich solche Anbieter gar nicht erst hervortun oder aufbauen. Also das ist das Henne-Ei-Problem, irgendwann muss irgendwo anfangen, aber es ist einfach unklar, wer loslegt. Ich schätze die EU, dass es der Plan, dass die EU diese Lücke ein wenig füllt, dass sie mit Subventionen und mit eigenen Investitionen dafür sorgt, dass da was entgangen geht. Aber beispielsweise wünschen sich jetzt einige.
der Rechenzentren betreiber oder der, die diese Zentren dann möglicherweise bauen, dass es die EU dann auch eine Art Garantie zur Verfügung stellt, dass es eine gewisse Auslastung gibt von diesen Rechenzentren und man nicht möglicherweise jetzt so einen Haufen Gigafactory, nebenbei das Gigafactory ist auch einfach nur ein sehr, sehr großes Rechenzentrum, dass man so einen Haufen großer Gigafactory ist, baut und dann will die niemand und man hat möglicherweise am Ende auch noch gewaltig Verlust damit gemacht. Also das kann es ja wirklich auch nicht sein. Also da glaube ich, können wir uns durchaus eine Scheibe abschneiden, zum Beispiel von Ländern wie China, wo eben dann teilweise auch große Infrastrukturprojekte erst mal gebaut werden und man durchaus sich vollkommen im Klaren ist, dass vielleicht jetzt heute, dass mehr Energie ist oder mehr Kapazitäten als man möglicherweise in der aktuellen Welt braucht, aber man plant halt mit einem exponentiellen Wachstum der eigenen Gesellschaft und der eigenen Möglichkeit. Das Ding ist aber, ich kann mir vorstellen, dass selbst wenn das funktioniert, gibt ja auch eine Menge Investitionen, die da gemacht werden müssen, dass dann nicht unbedingt Orte wie Träuchtlingen, die sein werden, die davon profitieren oder um die es dann geht. Weil wir haben ja noch einen zweiten Grundversprochen, der gegen konkret jetzt vielleicht Träuchtlingen spricht, unserer Recherche zufolge und der hat damit zu tun, dass selbst wenn man dann mal was baut, ja selbst wenn man jetzt tatsächlich mal einen Grund hat, Infrastruktur aufzustellen, dann macht man das wahrscheinlich am ersten da, wo halt schon andere Infrastruktur ist. Also es gibt dann Begriffen, namens Data Gravity, also das, die Datenindustrie funktioniert eben so wie viele andere Industrie, nämlich wenn man einmal irgendwo was hat, dann kommt sehr schnell sehr viel anderes nach, weil es ist halt schon Infrastruktur da, es ist schon eine Zusammenarbeit mit vielleicht den Netzbetreibern da, es gibt schon spezialisierte Arbeitskräfte in der Region, die sich damit beschäftigen und auch einfach die Kabel, die Infrastruktur, der physische Teil der Datenübertragung, auch der funktioniert natürlich am besten dort, wo man das schon einmal aufgebaut hat und das sorgt dann halt dafür das am ersten, wenn man was baut, dann baut man das halt nicht irgendwo in Bayern, wo glaube ich jetzt nicht so gut, die meisten Leute noch nicht davon gehört haben von Träuchtlingen, sondern man baut das beispielsweise in der Nähe von Frankfurt am Main, da gibt es schon einen sehr wichtigen Datenknotenpunkt oder auch in Brandenburg, mittlerweile viel in die Richtung gebaut, es auch nochmal kurzinteressant den Unterschied aufzumachen zwischen einem dieser Infarenzrechenzentren, also die wirklich den Betrieb der KI gewährleisten und den Trainingsrechenzentren, weil bei den Trainingsrechenzentren ist es zum Beispiel nicht so schlimm, wenn die ein bisschen fern ab vom Schuss sind, die kann man theoretisch auch irgendwo in Norwegen, so in die Eiswüste stellen, wo es schön kühle, so man nicht so viel Kühlenergie braucht und in manger Wasserkraft gibt es auch noch, das ist dann schon in Ordnung, weil wir können uns leisten, wenn es ein bisschen dauert, bis diese Daten zu uns kommen. Aber beim aktiven Betrieb, da zählt ja jede Millisekunde, jedes mal, wenn ich eine Sekunde verlierere, wenn ich irgendwas im Internet machen möchte, dann nervt mich das, ja und das heißt, da spielt die Latens eine sehr wichtige Rolle und die Latens, also die Geschwindigkeit, mit der etwas zurück kommt, zu mir, dem Nutzer, das ist was, das können im vor allem rechenzentren gewährleisten, die halt bereits in einem solchen Datenpunkt, in einem solchen Datenknotenpunkt, sich befinden. Das heißt, es spricht einiges dafür, dass vielleicht dann die Rechenzentrumsindustrie auch einfach gerne dort baut, wo sie es schon kennt und nicht unbedingt in unerforstes neues Tarar vordringen möchte. Ja, gut möglich, dass das so ist und ich will da jetzt auch wirklich niemanden da sein eigenes Handwerk erklären, aber ich glaube, Grieger, dass ich das jetzt doch nochmal nutze als so kleines Play-Doyer von mir persönlich, weil ich mich dann bei diesen Argumenten natürlich immer frage, ja, das mag so sein, aber das heißt ja nicht, dass man nicht diese Knotenpunkte auch einfach erschaffen kann. Und ich glaube, das geht. Ja und wenn das dann am Ende bedeutet, dass wir vielleicht in einem Ort wie Träuchtlingen eher ein Rechenzentrum stehen haben, das halt Modelle trainiert und wir haben dann vielleicht doch irgendwann unsere tollen eigenen europäischen Spitzen KI-Modelle und anders, wo sind dann die Inferenzrechenzentren. Das ist mir dann alles recht. Ich würde nur wirklich sagen, wir sind eigentlich als Gesellschaft jetzt an dem Punkt, wo wir eigentlich nicht nach Gründen suchen, sollten warum irgendwas nicht geht, sondern tatsächlich dann uns freuen sollten, wenn mal was geht und das dann aber auch durchziehen. Wir suchen natürlich vielleicht doch immer sehr nach dem perfekten scenario. Wir wollen vielleicht nicht einfach nur ein Rechenzentrum bauen. Wir wollen ein Rechenzentrum bauen. Was? CO2 neutral ist. Was niemanden in der Umgebung stört. Es gibt ja auch beispielsweise möglicherweise eine sehr kleine Lärmbelastung durch manche dieser Rechenzentrum. Das ist nicht dramatisch, aber es ist natürlich auch nicht. Wir wollen ein Rechenzentrum, was also quasi gar niemanden Nerven kann. Wir wollen eins, was aber gleichzeitig Haufenweise neue Arbeitsplätze schafft. Am besten in der Struktur schwachen Region, wo es schon Industrie vor Ort gibt, die die Abwärme nutzen kann, was direkt bei anderer KI infrastruktur liegt, sodass die Daten gut fließen können, mit dem man dann auch bitte schön ausschließlich europäische und open source Modelle trainiert und keine amerikanischen Modelle, was dann auch noch von privaten Unternehmen bezahlt wird, damit der Steuerzahler da nichts dafür ausgeben muss und dann soll es auch bitte sofort profitabel sein. Also, dass wir so die perfekte Rechenzentrums Rezeptliste ich fürchte, die werden wir nicht hinkriegen. Wir werden uns ein paar dieser Punkte nehmen müssen und sagen, okay, vielleicht müssen wir darauf jetzt einfach verzichten, damit mal irgendwas vorangeht. So und so funktioniert ja auch einfach gesellschaft und so funktioniert auch technologischer Fortschritt. Also wir können nicht erwarten, dass wir hier einfach in unserer Höhle sitzen und eines Tages kommt jemand vorbei und präsentiert uns die perfekte Zukunftsutopie und wir müssen nur noch auf einen Knopf drücken und dann ist die da, sondern man muss das halt einfach Stück für Stück und immer wieder aufs neue bauen und manchmal wird es nicht von Anfang an perfekt sein und manchmal wird es Probleme geben und dann löst man die halt. Und ich glaube, das haben wir bisher ja eigentlich auch immer gut hinbekommen, also die ganze technologische Zivilisationen, der wir leben, ist ja auch ein Ergebnis daraus, dass wir sukzessive immer wieder Probleme gelöst haben und immer wieder iteriert haben, also erst mal im perfekte Sachen hatten und die dann einfach mal gemacht haben und den nächsten Schritt verbessert haben und ich glaube, diesen Ansatz wieder zu entdecken in Europa, das würde uns wirklich wirklich weiter helfen. Was uns auch weiter helfen würde, Fritz, wäre, wenn wir herausfinden, was wir letzte Woche mit KI gemacht haben, so wie wir das hier jede Woche tun. Fritz, was hast du denn letzte Woche mit KI gemacht? Ja, ich terapiere immer noch meine Entzugserscheinungen von Cloudfable 5 und Rest in Peace. Rest in Peace. Wie ich das terapiere, ist, dass ich durch Cloudfable 5 wieder die Freude am programmieren mit KI entdeckt habe und gerade sehr viel einfach alle möglichen kleinen Projekte, die mir so unterkommen, wieder programmiere und ein konkretes Beispiel dafür, was ich letzte Woche gemacht habe, war ich habe mir eine kleine Extension programmiert für mein Chrome browser, die bestimmte Websiten blockt und diese Websiten auch komplett aus dem Verlauf sozusagen entfernt, also dass nicht dieses Auto korrekt mir immer, wenn ich eigentlich arbeiten will und dann kann er anungtippig EN in den Browser ein und dann wird Instagram vorgeschlagen. So das wollte ich einfach nicht mehr haben, so dieses, dass man automatisch auf Instagram landet und dann weißt du so 5 Minuten später, decken wir sich so moment, weil ich wollte hier doch gar nicht hin, ich wollte doch eigentlich was komplett anderes machen. Natürlich gibt es da auch in dem Chrome Web Store und so alle möglichen Browser Extensions von anderen Leuten, die das auch machen, aber ich hatte da dann gar nicht Lust, da groß nach zu gucken, sondern habe mir einfach das von Cloud schnell programmieren lassen, also von Opus 4.8, in dem Fall und das hat zumper funktioniert, das habe ich jetzt in meinem Browser drin, da kann ich einfach dann irgendwie Twitter und Instagram und so die typischen Seiten, wo ich am meisten Zeitverschwände einfach eintragen und dann sind die nicht mehr erreichbar und ja und mein Leben ist besser geworden dadurch. Also du nutzt quasi KI, um dich vor anderer Technologie fernzuhalten, sehe ich da als Idee. Ja ich meine das große Geheimnis im Umgang mit neuer Technologie ist ja immer die auf eine Art und Weise zu benutzen, die das Leben besser macht und nicht schlechter macht und das ist ja wirklich nicht so einfach, also das ist ja so schön, wie die an geht. Ich glaube ich, haben wir leider eine Technologie gebaut, die irgendwie grundsätzlich super cool ist und das Leben viel besser macht, aber leider auf so viele Arten dann in der Realität einen doch am Ende irgendwie ablenkt oder unglücklich macht oder das Leben irgendwie weniger gut macht und da dann natürlich eine andere Technologie zu benutzen, um das Ganze in eine bessere Richtung zu lenken ist, glaube ich genau so wie ja die göttere Technologie das vorgesehen haben. Was ich mir ja wünschen würde, wäre eine KI die halt da proaktiv vorgehen kann. Also die quasi merkt ich bin jetzt schon weder seit fünf Minuten auf Instagram und dann schickt sie mir eine passiv agressive Nachricht um mich darüber zu informieren, dass jetzt auch mal Schluss sein sollte. Das fände ich irgendwie eine gute Idee ist natürlich datenschutzmäßig wieder so ein bisschen wild, weil ich muss die ganzen Daten dafür ja quasi hergeben, ich muss mich quasi überwachen lassen von meiner KI, aber vielleicht gibt es deine clevere Methode um das zu bauen. Vielleicht kann man das sogar selber irgendwie machen und sich auf die Art und Weise vielleicht ein wenig in Zaum bringen lassen. Also du meinst im Grunde sowas wie so ein Timer, das gibt es ja bereits, dass du das jetzt nicht mehr so viel zu tun hast. Aber du willst es aber auf eine lustige menschliche Art, das quasi nicht einfach nur ein Timer abläuft, sondern eben ein Chatbot dich ein bisschen schimpft. Ich glaube das Problem mit einem Timer ist ein Ding gewöhnt man sich. Das sind wie diese 15 Minuten Limits. Genau, habe ich auch schon auf dem iPhone. Man gewöhnt sich einfach nur an, dass man die dann wegklingt. Interessieren.
interessant wäre es quasi, wenn es wirklich eher ist, wie ein Mensch, der sich bei mir meldet. Wenn Mensch mich anrufen würde und sagen, "Gemma, runter von Instagram", dann hätte ich ein anderes Gefühl, als wenn ich einfach nur Sache schnell wegklicken muss. Also, wenn die Kaite tatsächlich auf das konkret eingehen würde, was ich gerade mache, wenn sie mich darüber informiert, "Du wolltest eigentlich das und das machen." Wenn sie mir noch kurz dazu sagt, "Unübergehend das Wetter draußen ist sehr gut, wenn du jetzt rechtzeitig fertig bist mit der Arbeit, dass du es da gehst." Gedeh, solche Sachen. Das könnte, glaube ich, besser funktionieren, als einfach nur so ein kleines Fenster, was aufgeht und sagt, "Dein Limit ist vorbei." Ja, man kann es mal probieren zu bauen. Krieger, was hast du denn diese Woche mit Kai gemacht? Ich habe eine KI ausprobiert, die vielleicht nicht dieses Problem versucht zu lösen, aber die quasi auch versucht sich in meinen Alltag hineinzuschieben. Und zwar die neue Alexa. Jetzt ist sie gerade hier angegangen, hier im Raum. Ich hoffe, sie geht jetzt an. Das ist ein Problem, hat mir schon ein paar mal. Das haben wir schon ein paar mal. Ich versuche jetzt, ihr Name nicht nochmal zu sagen. Und zwar hat die, ich nenne sie mal Alicia, wie wir es damit. Und zwar gibt es ein neues großes Update. Das gibt es jetzt ein paar Wochen für Alicia. Das nennt sich Alicia Plus. Und damit soll die KI einfach ein Stück Schlauer geworden sein. Also sie soll quasi so die Mischung sein aus dem klassischen Assistenten. Und einem modernen Chatbot. Und das funktioniert teilweise ganz gut. Also ich kann jetzt beispielsweise sehr allgemeine Sachen sagen. Wie bitte macht das Licht im Wohnzimmer irgendwie gemütlich? Und mach noch in Deutschland Farben fürs Spiel. Und das funktioniert tatsächlich ganz gut. Das kann sie nicht schlecht. Es dauert manchmal ein bisschen länger. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sie das Problem komplett gelöst haben. Das quasi jetzt in dem System quasi so eine Art Router drin steckt. Ich habe sich jedes Mal entscheidet, ob jetzt eine Anfrage für die Schlaue KI ist oder für die etwas Dumme KI. Und das dauert immer kurz. Das heißt, es ist ein Stück weit jetzt auch langsamer. Es ist nicht mehr ganz intuitiv, wie die alte KI, weil man sich da einfach dran gewöhnt hat, dass man bestimmte Sachen immer auf die gleiche Art und Weise sagt. Aber ich entdecke gerade so jeden Tag so eine neue Funktion. Und finde das eigentlich ganz lustig. Sehr gut. Ich hab ja immer noch so eine alte Alexa, irgendwo rumliegen, die ich aber seit sehr, sehr langer Zeit nicht mehr eingesteckt hab. Vielleicht soll ich das mal wieder probieren, wenn sie tatsächlich besser geworden ist. Ja, also angeblich. Das war so eine der Argumente beim Launch. Kann sie jetzt auch mit deutschen Umgangssprache umgehen. Also man kann jetzt so etwas sagen, wie läuft oder muss ja. Und sie weiß, damit umzugehen. Das war zum Beispiel was, was Alexa früher nie konnte. Insofern, das ist wohl ganz nett. Vielleicht musst du als nächstes tatsächlich dann deine KI rauser Extension auch mit deiner Alexa verknüpfen, dass dann, wenn du zu lang auf Instagram bist, die das merkt oder anfängt dich zu schimpfen. Mit sagen, na direkt eine Stimme auch. Ja, ich hab einfach nur einen Chatbot, der sich bei dir postfach meldet. Ich würde's nehmen. Wer was ich auch nehmen würde, ist das, was Felix für seine Tochter mit KI gemacht hat. Felix ist einer unserer Hörer, der uns geschrieben hat. Und zwar er schreibt über seine Tochter, die in der ersten Klasse ist, dass sie neben Hausaufgaben jeden Abend einen Leselerenzettel lesen muss. Also, wenn, ja, ich glaube, da hätte ich auch keinen Lust mehr auf die Schule, weil das ist das Problem bei seiner Tochter, diesen Leselerenzettel jeden Abend durchzugehen. Und er sagt, ja, sie hat dann nicht wirklich Lust mehr in die Schule zu gehen. Und er hat jetzt mit ihr einen Deal gemacht. Und zwar, was er macht, es ernehmt sich die Informationen, die drin stehen in diesem Leselerenzettel. Ich nehme mal an, das ist so was wie. Also, er nennt beispielsweise Mülltrennung, hier als Beispiel. Und was er dann macht, es ernehmt sich diese Infos und steckt die aber in eine KI-Geschichte. Also, die KI-Geschichte ist dann halt eben nicht einfach nur. irgendwie Lose langweilig über Mülltrennung, sondern. darüber, dass die Tochter selber in einem verlorenen Wald unterwegs ist und ein Abenteuer erlebt. Und quasi ihre ganzen Lernzettel-Impfos selbst einsetzen muss. Um ihr Abenteuer erfolgreich zu Ende zu spielen. Und das klingt schon sehr süß. Er meint, er hat das mit ihren Lehrern abgesprochen, die finden das gut, die sagen Hauptsache, das Ding wird gelesen, was ich nachvollziehen kann. Und insofern eine interessante kreative Lösung. Ist natürlich interessant auch, was jetzt dann passiert, wenn man irgendwann ein bisschen älter wird. Und sich vielleicht auch mal daran gewöhnen muss, auch mal Texte zu lesen, die man nicht so spannend findet. Aber ich weiß, sieben Jahre alt, also ich würde das dadurch gehen lassen. Ja, ich glaube, das kommt von selber und ganz ehrlich, ich find's auch eine Frage, ob man wirklich jeden Text auch später im Leben lesen muss, wenn er einfach kein guter Text ist. Aber vielleicht ist es ja dann so, dass dann irgendwann die Tochter auch selber merkt, dass diese KI-Texte irgendwann auch vielleicht gar nicht mehr das sind, was sie lesen will. Und der nächste Schritt wäre dann natürlich irgendwie aus diesen Geschichten erzählen, Ideen, vielleicht da auch eigene Geschichten zu machen und die selber aufzuschreiben und dann die zu lesen. Aber ich weiß nicht, da möchtest du nicht eher was für die dritte oder vierte Klasse ist. In der dritten und vierten Klasse möchte sie komplexe Bauanträge lesen für Rechenzentren in Bayern. Das ist glaube ich das, aufs Ganmbock hat. Und wir können das dann liefern, also gerne Bescheid geben. Ja, hoffentlich können wir das bis dahin liefern. Das wäre ja gut. Das würde er bedeuten, dass was vorangegangen ist. Ja, wir sorgen für mehr Rechenzentren, dass Felix Tochter da in Zukunft alle Rechenleistungen bekommt, die sie sich wünscht, um sich weiter ihre Geschichten auch mit europäischen Rechenzentren zusammen bauen zu lassen. So ziehen wir die Geschichte glaube ich zusammen. Wenn euch diese Folge gefallen hat und wenn ihr insgesamt Lust habt auf den KI-Podcast, wenn ihr unsere Arbeit hier schätzt, dann wir kosten natürlich nichts, aber wir freuen uns über jede Unterstützung, die wir bekommen. Also wenn ihr Lust habt diese Folge weiterzuschicken an Freunde, Familie, Rechenzentren, Fanatiker, dann tut das gerne. Wir sind da sehr dankbar darüber. Und wenn ihr nach diesem Podcast Lust habt, weiter mitreden zu können mit den aktuellen Themen der Woche, dann empfehlen wir unbedingt 6,30 der News-Podcast, der kommt. Und dann weißt du, wann der kommt, Fritz jeden Tag? Ja, um 6,30 Uhr stimmt. Das stimmt. Du kennst den natürlich auch und hörst auch jeden Tag zu. Nein, also wenn ich es ist, ist ein Metta auch ein bisschen gesprächigerer. Auch unter Halsamer News-Podcast kommt jeden Morgen von unseren Kollegen von WDR-Eins live.
Podcast Summary
Key Points:
Die Gemeinde Drecklingen in Bayern, Bürgermeisterin Christina Becker, möchte ein grünes Rechenzentrum bauen, um überschüssige erneuerbare Energie vor Ort zu nutzen, findet aber keine Investoren.
Deutschland will die IT-Anschlussleistung von Rechenzentren in fünf Jahren verdoppeln und die KI-Rechenleistung vervierfachen, um im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen.
Rechenzentren werden in zwei Hauptkategorien unterschieden
Physisch bestehen Rechenzentren aus riesigen Industriehallen mit gestapelten Servern, Kühl- und Lüftungsanlagen, Transformatoren, Batterien und Notstrom-Dieselaggregaten.
In den USA gibt es starke lokale Proteste gegen Rechenzentren, oft wegen Lärm und Emissionen durch zugebaute Gaskraftwerke; in Deutschland sind die Umweltauflagen strenger und das Stromnetz stabiler.
Der Wasserverbrauch von Rechenzentren wird oft überschätzt; er ist im Vergleich zu anderen Nutzungen (z. B. Golfplätze in den USA) relativ gering, kann aber in Regionen mit Wasserstress problematisch sein.
Summary:
In dieser Podcast-Folge diskutieren die Moderatoren Fritz Espenop und Gregor Schmalsrät das Spannungsfeld zwischen dem dringenden Bedarf an Rechenzentren in Deutschland und den lokalen Widerständen gegen deren Bau. Auslöser ist eine Hörermail von Christina Becker, Bürgermeisterin von Drecklingen, die ein grünes Rechenzentrum plant, um die reichlich vorhandene erneuerbare Energie aus Wind- und Solarparks zu nutzen, aber keine Investoren findet. Die Bundesregierung hat eine nationale Rechenzentrumsstrategie beschlossen, die eine Verdopplung der IT-Anschlussleistung und eine Vervierfachung der KI-Rechenleistung in fünf Jahren vorsieht, um im globalen KI-Wettlauf nicht abgehängt zu werden.
Rechenzentren unterscheiden sich in solche für KI-Training und solche für KI-Inferenz. Physisch sind sie riesige Anlagen mit Servern, Kühlung, Transformatoren und Notstromaggregaten. Während in den USA oft heftige Proteste gegen Neubauten wegen Lärm und Emissionen von zugehörigen Gaskraftwerken entstehen, sind die deutschen Umweltauflagen deutlich strenger.
Der Wasserverbrauch wird häufig überschätzt; er ist im Vergleich zu anderen Nutzungen gering, kann aber in wasserarmen Regionen relevant sein. Die Moderatoren betonen, dass viele Ängste auf Fehlinformationen beruhen, und plädieren für eine sachliche Debatte über die notwendige Infrastruktur.
FAQs
Ein Rechenzentrum besteht aus riesigen Industriehallen mit Schränken, in denen bis zu 40 Server übereinander gestapelt sind. Jeder Server verbraucht etwa 20-mal so viel Strom wie ein Notebook, und die Kühlung benötigt ebenso viel Platz wie die IT selbst.
Die Kommune Groß G-Row entschied sich im letzten Moment gegen das Projekt, obwohl Standort und logistische Fragen bereits geklärt waren. Die genauen Gründe werden in der Folge nicht genannt, aber es gab lokale Bedenken, unter anderem zu Umweltauswirkungen.
Es gibt Rechenzentren für KI-Training, in denen große Modelle erstellt werden, und solche für KI-Inferenz, die Anfragen wie bei ChatGPT bearbeiten. Die Unterscheidung ist nicht streng, aber hilfreich für die Planung.
Deutschland hat sehr strenge Umweltauflagen, etwa im Baurecht und Bundesimmissionsschutzgesetz, die den Bau erschweren. Zudem gibt es lokale Widerstände, ähnlich wie bei Windrädern, oft basierend auf Fehlinformationen.
Der Wasserverbrauch ist relativ gering – in den USA verbrauchen alle Rechenzentren zusammen nur etwa 5 % des Wassers, das Golfplätze benötigen. Wasserstress ist nur in trockenen Regionen ein echtes Problem.
Um im KI-Wettlauf mit den USA nicht weiter zurückzufallen, soll die IT-Anschlussleistung in fünf Jahren verdoppelt und die KI-Rechenleistung mindestens vervierfacht werden. Derzeit stehen in Europa nur 5 % der weltweiten KI-Rechenpower.
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