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Eure Kinder verursachen Stress? So rettet ihr euren Familienalltag!

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Eure Kinder verursachen Stress? So rettet ihr euren Familienalltag!

In dieser Folge der Lebensjährlisten wird aufgezeigt, wie Eltern stressfrei und harmonisch in ihrem Familienalltag leben können. Der Fokus liegt nicht auf den Kindern, sondern auf den Erwachsenen und deren Fähigkeit, ihre Zeit und Ressourcen zu strukturieren. Stress entsteht häufig durch das Verschieben von Aufgaben und eine fehlende Balance zwischen beruflicher und familiärer Lebensführung. Eltern fühlen sich oft überlastet, was zu Spannungen in der Partnerschaft und einer Vernachlässigung von persönlichen Bedürfnissen führt. Das Video betont, dass Kinder keine Absicht haben, Eltern zu belasten, sondern dass Eltern oft durch ihre eigenen Glaubenssätze und Stressfaktoren reagieren. Ein wichtiges Element ist das Akzeptieren des jetzigen Zustands, die klare Kommunikation von Bedürfnissen – wie Zeit für Freizeit oder entspannte Abende – und die gemeinsame Planung. Zudem wird aufgezeigt, dass Wutreaktionen oft auf tief sitzende Elternprägungen beruhen, die durch Coaching identifiziert und verändert werden können. Die Unterstützung durch Familie oder Partner spielt eine entscheidende Rolle, um ausreichende Ressourcen zu schaffen. Der Anspruch auf Perfektion wird abgelegt, und es wird betont, dass Fehler und schlechte Tage Teil des Lebens sind. Durch Selbstreflexion, klare Kommunikation und gemeinsame Strukturen lässt sich ein entspannterer, glücklicherer Familientag erreichen.

Transcription

2920 Words, 17641 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjährlisten. Diese Folge ist genau dann richtig für dich, wenn ihr Eltern seid, also Mutter oder Vater und eure Kinder euch Stress verursachen, ihr das Gefühl habt, euer Familienalltag ist irgendwie unharmonisch und macht euch nicht so richtig viel Freude. Wir werden euch in dieser Folge zeigen, wie ihr Struktur in euren Alltag bekommt und damit auch die Erziehung und die Beziehung mit euren Kindern deutlich einfacher wird. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind die Lebensjährlisten, wir sind Paartherapeuten und Coaches aus Neumünster, coachen in Schleswig-Holstein und ganz Deutschland über Videocoachings. Und wir helfen Paaren dabei heraus aus der Kindheit. In der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Viele Eltern und wir selber auch kennen die Situation, man hat Aufgaben am Tag, die man erledigt haben möchte und dann hat man ein Kind oder Kinder zu Hause, die natürlich auch noch Bedürfnisse haben. Und das kann ja natürlich ziemlich stressen. Deswegen wollen wir heute einmal mit euch über Struktur im Alltag sprechen. Und wie das auch eine Auswirkung auf die Erziehung und die Beziehung zu einem Kind hat. Und natürlich auf die Partnerschaft. Natürlich. Grundsätzlich ist ja immer so ein bisschen das Problem, Arbeit und die Zeit mit den Kindern zu vereinbaren. Man hat täglich seine Aufgaben, die erledigt werden wollen. Man hat seine Arbeit, die erledigt werden will, den Haushalt, Aufgaben, die man allgemein noch erledigen möchte. Und so ist es häufig so, dass ja die Kinder so ein bisschen nebenbei laufen. Die haben aber wiederum auch ihre Bedürfnisse. Ihre Treffen mit Freunden, da muss auch ganz viel organisiert werden. Und das stresst Eltern. Was ja auch ganz natürlich ist, ganz klar ist, weil halt viele Dinge oft gleichzeitig erledigt werden müssen. Dazu kommt vielleicht auch noch ein grundsätzlicher Stresspegel, der durch die Arbeit mitgebracht ist. Stress in der Partnerschaft oder vielleicht auch Müdigkeit, weil die Nächte immer noch sehr hart sind. Und das macht dann aus, dass die Zündschnur etwas kürzer ist und man das Gefühl hat, man ist nur noch wie so ein Feuerlöscher unterwegs. Und schlichtet Streit zwischen den Geschwistern, versucht seine Aufgaben durchzudrücken und alle sind irgendwie unglücklich. Was hat das für Folgen? In der Folge vernachlässigt man meistens einen oder mehrere Lebensbereiche. Also ob das ist, dass man auf der Arbeit nicht mehr die gleiche Performance liefern kann wie sonst. Ob man dann in der Partnerschaft eben nachlässiger wird, qualitative Zeit verloren geht. Ob man einfach nur noch zu müde ist, zu gestresst ist. Um vielleicht einen schönen Abend miteinander zu verbringen. Oder tatsächlich dann sehr viel Zeit dafür drauf geht, darüber zu sprechen, was man denn nun tun könnte, damit es mit den Kindern einfacher wird und das irgendwie alles keinen Spaß macht. Oder natürlich könnte es auch sein, dass die Kinder vernachlässigt werden, aufgrund von lauter Aufgaben, die man vielleicht sonst so durchführt. Oder weil es vielleicht gerade bequemer ist, etwas anderes zu machen. Ja, man kennt ja auch die Situation, wenn man dann gestresst ist. Und dann möchte das Kind mit einem spielen und man einfach auch der Energiepegel so weit unten ist, dass man denkt, ich möchte jetzt nicht spielen. Aber gleichzeitig das schlechte Gewissen kommt, von wegen, ja, ich habe mir aber heute eigentlich auch schon zu wenig Zeit für dich genommen. Oder man verschiebt Ausflüge oder man versucht den Kind zu erklären, dass man ja noch andere Sachen zu erledigen hat. Und dann fallen die Kinder natürlich einfach auch in ihren Bedürfnissen und ihrer Zeit hinten rüber. Das macht Stress, das macht Müdigkeit, das macht Ärger. Und das bringt Schwere in das Familienleben und die Beziehung hinein. Man gerät nachfolgend immer mehr in Konflikte mit dem Partner, weil diese Unzufriedenheit, das ist ja wie in der letzten Folge, wo es dann um die Arbeit ging und dass man Stress von der Arbeit mit nach Hause bringt und nicht abschütteln kann. So ist es letztendlich ja auch, wenn am Abend man vielleicht sagen würde, so die Kinder schlafen jetzt, jetzt ist Zeit für die Erwachsenen, für die Eltern. Das ist ja nun auch nicht so. Dass man sich da dann abschütteln kann, was am Tag vielleicht alles schief gelaufen ist und mir vielleicht Stress verursacht hat, was mir ungute Gefühle verursacht hat. Sondern dann habe ich genau diese Dinge ja ähnlich wie bei der Arbeit auch, also dass das zurückbleibt und ich vielleicht dann am Abend eben nicht mehr Lust habe, noch über irgendwelche anderen Themen zu sprechen, gemütlich mit meinem Partner, meiner Partnerin Zeit zu verbringen, dass einfach dadurch auch meine Freizeit und meine Zeit in der Partnerschaft leidet. Ja, man kennt das ja finde ich auch, dass man dann anfängt, wenn der eigene Energiepegel so niedrig ist, aufzurechnen. Ja, also dann ist es ja typischerweise so, wenn man abends dann auf der Couch sitzt, was sich die Einschlafbegleitung hat noch lange gedauert oder beim Essen gab es Stress mit den Kindern, wollten sich nicht umziehen lassen, sonstige Sachen oder haben ihre Schultasche noch nicht gepackt, müssen noch irgendwie ihre Verrate schnell fertig machen. Dann ist die Wäsche nicht gemacht, hat man nicht geschafft und beide sitzen auf der Couch. Die Küche sieht scheiße aus. Und wenn die Frau sagt dann, ich habe das heute nicht geschafft, ich wollte eigentlich die Wäsche machen, könntest du das machen, ich bin so K.O. und der Mann sagt, du, bei der Arbeit ist es so scheiße gelaufen, ich kann auch nicht mehr und zack, hängen beide da und ja. Ja, dann fängt man an, dass man gegenseitig aufrechnet, wie schlecht es einem ja gegenseitig geht. Ein wer leidet mehr Battle. Genau und in der Hoffnung, dass einer einstürzt und sagt, ja gut, dann mache ich das. Was ja auch so ein bisschen daran liegt, dass man jeder sich gegenseitig einlegt. Was so eine fehlende Wertschätzung denn vorwirft und eine fehlende Unterstützung. Also jeder fühlt sich ja oftmals in einem Konflikt, wenn das durch eine Belastungssituation in der Familie entsteht, nicht gesehen, nicht genug unterstützt. Und dann nehmen sich beide Seiten ja ehrlicherweise immer nicht wirklich viel. Also dann ist das halt so ein Ping-Pong-Spiel, was man spielt. Genau und was beide, glaube ich, auch immer noch gerne hervorbringen, ist der Zeitfaktor. Also zu sagen, ich habe ja auch keine Zeit für mich. Ja, ich habe ja auch keine Zeit. Also weil beide so ein Mangelgefühl von Freizeit sind. Das aber wiederum ja auch dem gegenübersteht, wenn man denn Freizeit hätte am Abend, wenn die Kinder irgendwann schlafen, dass denn man fertig ist und die Müdigkeit da ist. Und man sagt ja, um 20, 21, glaube ich, auch keinen Bock mehr, mich zu verabreden. Ich finde wichtig, dass das nochmal klar ist und das ist ja auch, wo wir häufig immer hingucken, dass die eigentliche Ursache nicht die Kinder sind. Ja. Dass nicht die Kinder uns ärgern. Dass die Kinder uns ärgern wollen, dass die Kinder nicht dafür da sind, dass wir Stress haben und irgendwie das alles nicht rund läuft, sondern dass es im Regelfall an den Erwachsenen liegt und auch daran, wie die Erwachsenen einfach ihr Leben, ihre Zeit planen, weil einfach die Eltern den Überblick über das Ganze haben. Die Kinder, die haben diesen Gesamtüberblick nicht, die wissen nicht, was an Aufgaben ansteht und so weiter und das ist auch gut so. Aber auch die können ja einfach mal einen schlechten Tag haben. Also ich kann mir ja manchmal noch so viel überlegen. Wenn man ein Kind vom Kindergarten abholt, was schlechte Laune hat, weil da auch ganz viel kooperiert werden musste und es anstrengend war. Aber es bringt da ja nicht die schlechte Laune mit, um uns zu ärgern. Nein, das natürlich nicht. Kinder brauchen einfach noch anders als wir Erwachsenen viel mehr Unterstützung dabei, dann diese schlechte Laune abzubauen. Wenn wir schlechte Laune haben, dann sagen wir, Mensch, das ist ja scheiße gelaufen, ich mach mal eine Runde Sport oder ich mach mal dies oder mach mal das, um das abzubauen. Und die Kinder, die brauchen halt die Unterstützung von uns. Das ist genauso, wenn die Kinder krank werden. Also wenn du krank wirst damals, dann hab ich gesagt, Mensch, kann ich dir noch was Gutes tun, irgendwie einen Tee hinstellen, Zwieback, was auch immer, soll ich nochmal ein Wärmekissen machen. Und dann hab ich gesagt, dann geh ich zur Arbeit und dann geht's weiter. Wenn das Kind krank wird, dann ist einer von uns beiden fest gebunden. Und die beste Situation ist, wenn alle krank sind und alle einschlafen wollen und du hast dann so einen kleinen Mann zu Hause, der dann trotz vielleicht Fieber und Spuckerei und alles noch spielen will. Und der einfach dann nicht ruhig geht. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn die Eltern krank sind und das Kind schon wieder ein bisschen mehr gesund ist. Das ist so die schlimmste Situation. Also dass das nochmal die Ursache ist, im Regelfall nicht bei den Kindern zu suchen. Also wir wollen an der Stelle weniger darauf hinweisen, die Kinder zu verändern, sondern eher zu schauen, was können jetzt die Eltern, die Erwachsenen verändern, um da mehr Leichtigkeit reinzubekommen. Und das ist ja auch ein laufender Prozess und das stellen wir ja selber in unserem Familienalltag auch immer wieder für uns. Das ist so klar, dass je nachdem, wie unsere Ressourcen sind an dem Tag, verläuft häufig auch der Nachmittag, der Abend. Also wenn ich zum Beispiel gestresst von der Arbeit komme, mir die Zeitfenster sehr eng geplant habe, dann sage ich okay und jetzt noch schnell Abendbrot essen, dann umziehen. Und dann möchte ich auch wirklich Feierabend haben. Allein schon, wenn ich das ausspreche, dann soll auch Feierabend sein. Erzeugt das ja schon Druck. Wenn ich aber sage, komm wir machen uns das. Dann würde ich dir sofort empfehlen, dass du nochmal eine Woche zurück gehst. Unsere letzte Podcast-Folge geht darum, wie du es schaffst. Weniger Stress und Druck von der Arbeit mitzubringen. Hör dir das gerne nochmal an. Ich gucke gerne nochmal rein. Aber wenn ich dann in die Einschlagbegleitung gehe und vielleicht noch ein Buch vorlese und unser Sohn dann sagt, ich will noch ein zweites Buch lesen, dann triggert mich das viel mehr an. Und ich dann sage, nee, jetzt ist Schluss. Nur ein Buch. Ich bin auch müde und ich möchte es nicht. Ist ja auch in Ordnung, dass ich mein Bedürfnis äußere. Aber wenn ich dann mit einer ruhigen Art, ausgeglichenen Art reingehe, ist der Abend häufig ganz anders. Und das wollen wir uns jetzt mal näher anschauen, wie das funktioniert. Für euch, wenn ihr da Unterstützung braucht, dann können wir euch da perfekt bei unterstützen. Ina ist ausgebildete Erzieherin, hat Soziologie und Pädagogik studiert mit Schwerpunkt. die genau in diesen Bereich hineinpassen, sodass sie da auch extrem viel Erfahrung mitbringt. Gepaart mit unserer Coaching-Ausbildung, die wir beide absolviert haben, sind wir da die idealen Ansprechpartner für euch. Und wir sind selber genau in der Lebensphase. Wir haben selber einen kleinen Sohn. Wir kennen alle Probleme auch sehr gut. Wir haben einen dynamischen Familienalltag. Und deswegen wählen, glaube ich, viele Paare in den 30er und 40er uns auch aus, weil wir halt in der ähnlichen Lebensphase sind, da genau drin stecken. Und ja, das gut nachempfinden können gerade. Genau. Deswegen ist ein erster wichtiger Schritt das Annehmen dessen, was ist. Also erst mal den Ist-Zustand annehmen und damit zufrieden zu sein. Wenn ich einfach in einem Entwicklungsschub von einem Kind gerade feststecke und wenn ich merke, ich habe Stress bei der Arbeit, dass ich dann sozusagen nicht immer gegen die Situation ankämpfe und sage, mir innerlich, was alles schlecht läuft, was nicht gut läuft. Und ich denke, das ist ein sehr guter Schritt. Untertitelung des ZDF, 2020 Und ich glaube, das ist auch wichtig, das auch anzusprechen in der Partnerschaft, zu sagen, was brauche ich gerade. Also brauche ich gerade den Abend einen Film, den ich mal alleine gucken will oder bin ich eher der Typ, der mal rausgehen möchte. Aber wie kann ich meinen Stresspegel einfach runterdrücken, sodass ich das Gefühl habe, ich fühle mich wieder wohl. Und da ganz klar auch dafür zu sorgen, dass man halt als Team zusammenarbeitet und auf sich achtet. Zum Beispiel habe ich das manchmal, dass wenn die Termine doch zu viele waren und spontan einfach noch so viele Aufgaben wie E-Mails und andere Dinge reingekommen sind, Briefe, die ich bearbeiten muss, Steuersachen, was auch immer, dass ich vielleicht manchmal am Sonntag sage, Mensch du, ich habe so viele Themen, ich kriege die morgen in meiner Bürozeit nicht abgearbeitet. Ich würde gerne ein bisschen länger machen, weil ich dann den Rest der Woche wesentlich entspannter bin. Wenn ich am Montag die ganzen Sachen abgehakt habe und nicht diese ganzen To-Dos jetzt auf einer ewig langen Liste durch die ganze Woche mitschleppe und dann macht es für uns als Familie und als Paar einfach total viel Sinn und für mich einzeln natürlich auch, zu sagen, ich kann mir diese Zeit nehmen, um dann aber den Rest der Woche wesentlich entspannter und ausgeglichener zu sein. Und so auf solche Dinge dann immer individuell zu achten. Das kommt ja nicht jede Woche so vor, deswegen ist das keine Routine, aber das gehört halt für uns dazu, dass sonntags regelmäßig. Zu besprechen und zu prüfen, was braucht jeder von uns, um eine maximal schöne und entspannte Woche zu haben. Ein wichtiger Lösungspunkt ist auch noch zu überlegen, warum mich die Sachen überhaupt antriggern. Also warum triggert mich ein gewisses Verhalten von meinem Kind vielleicht an? Also ist das ein Thema einfach bei mir, warum mich das so wütend, sauer oder traurig macht? Oder ist das ein. Es ist einfach, weil ich gestresst bin. Ich finde, das ist auch immer noch so ein Unterschied. Also wir haben ja viele Paare, Einzelpersonen, die herkommen, die natürlich auch ihr Päckchen mitbringen, ihre Prägung mitbringen. Und wenn natürlich eine Prägung vorhanden ist und das Kind natürlich nicht absichtlich bewusst mich antriggert, dann wird es mir natürlich auch immer schwerer fallen, wenn ich immer so angepiekst bin in der Situation, gut zu reagieren. Ja, das ist ein spannender Punkt. Verliste? Ja, das ist mir gerade noch eingefallen. Gut, dass du ihn nochmal mit reinbringst. Ja, also ganz oft sind wir eher wütend auf uns selbst oder unsere eigenen Eltern oder auf irgendwen sonst und unser Kind triggert dieses Gefühl nur an. Und dann bringen wir die alten Glaubenssätze, die wir mitbekommen haben, wie das macht man so und so, das gehört sich so, wo wir eigentlich sagen, das hat uns selber als Kind total gestört, es hat uns total genervt, dass man das machen musste, die wir dann hervorbringen. Ja, auch da kann man, da kommen wir nämlich zu unserem letzten Punkt nach Unterstützung fragen. Ja. Wenn man merkt, dass diese Träger da sind und man nicht weiß, wie man es verändert, könnte man sich natürlich bei uns als Coaches melden und sagen, hey, ich hatte immer wieder so Punkte, da werde ich wütend und ich weiß gar nicht, warum ich da so sauer reagiere oder warum mich das so traurig macht. Ich würde das gerne mal näher beleuchten und diesen Trägerpunkt für mich innerlich abarbeiten und loswerden. Aber natürlich auch im kleineren Rahmen nach Unterstützung zu fragen. Du sagst immer so schön, sie ist hervorragend. Ich würde sagen, sie ist hervorragend, sie ist hervorragend, sie ist hervorragend, sie ist hervorragend. Sie ist hervorragend, sie ist hervorragend. Sondern zu sagen, so jetzt sind wir gerade umgezogen. Wer unterstützt uns da? Das ist dann meine Schwägerin, also seine Schwester, meine Mutter, mein Vater und so weiter. Wer unterstützt uns und kann vielleicht mal Aufgaben natürlich übernehmen, wie vielleicht etwas montieren. Aber auch wer unterstützt uns mal bei unserem Sohn. Das macht dann die Oma, die dann zwei Tage da ist und ihn liebevoll umsorgt und wir dadurch einfach Zeit haben, die Aufgaben, die erledigt werden müssen, zu erledigen. Und das ist natürlich im Alltag genauso wichtig wie in einer besonderen Situation, wie jetzt so ein Umzug oder so. Man darf sich da auch, glaube ich, also ich habe, so erlebe ich Eltern bei uns auch hier im Coaching, aber auch, merkt man das an sich selbst ja auch, den Anspruch des Perfekten. Also es gibt nicht das Perfekte. Alle machen Fehler. Wir alle haben mal schlechte Tage. Ich glaube es auch nicht, dass wenn man mal einmal sein Kind einen Tag sagt, man hat keine Lust zu spielen, dass es dann für sein Leben geprägt ist und unglücklich ist. Also ich finde, man muss da auch so ein bisschen großzügiger werden und sagen, okay, es ist nicht schlimm. Ich kann auch Unterstützung fragen. Ich muss nicht den schweren Weg gehen. Ich muss das niemandem beweisen, sondern ja, ich kann das so für meine Familie gestalten, wie ich es möchte, wie sich das für alle gut anfühlt. Und wir alle glücklich miteinander sind. Wenn dich das Thema näher interessiert, so haben wir insgesamt zehn Tipps nochmal im Detail in unserem Blogbeitrag verpackt. Also falls du gerne liest, dann kannst du da nochmal weitere Tipps lesen und das alles nochmal schriftlich anschauen. Ansonsten findest du uns auch bei Instagram, Facebook oder Pinterest und solltest du gerne einen entspannteren Familienalltag erleben wollen, Triggerpunkte lösen, wünsch dir Unterstützung. Von Ina, mir oder natürlich auch unseren Coaches im Team, dann kannst du dich natürlich sehr, sehr gerne bei uns melden. Ansonsten hören wir uns das nächste Mal. Bis bald. Bis dann. Bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eltern erfahren oft Stress durch die Herausforderung, Arbeit und Familienpflichten zu vereinbaren.
  2. Der Stress führt zu einer Vernachlässigung von wichtigen Bereichen wie Partnerschaft, Freizeit und Erziehung.
  3. Kinder sind nicht die Ursache für den Stress – die eigentliche Problematik liegt bei den Eltern und ihrem Zeitmanagement.
  4. Fehlende Wertschätzung und gegenseitige Aufrechnung im Partnerbeziehung verstärken Spannungen und Konflikte.
  5. Der Energiepegel der Eltern beeinflusst direkt das Familienleben und die Reaktionsfähigkeit gegenüber Kindern.
  6. Es ist entscheidend, den Ist-Zustand zu akzeptieren und individuelle Bedürfnisse im gemeinsamen Alltag zu kommunizieren.
  7. Vermeidung von Wutreaktionen durch Identifikation und Bearbeitung tief sitzender Glaubenssätze ist entscheidend.
  8. Die Unterstützung durch Familie oder Partner sowie der Aufbau von Ressourcen schafft mehr Ausgewogenheit und Harmonie.

Summary:

In dieser Folge der Lebensjährlisten wird aufgezeigt, wie Eltern stressfrei und harmonisch in ihrem Familienalltag leben können. Der Fokus liegt nicht auf den Kindern, sondern auf den Erwachsenen und deren Fähigkeit, ihre Zeit und Ressourcen zu strukturieren. Stress entsteht häufig durch das Verschieben von Aufgaben und eine fehlende Balance zwischen beruflicher und familiärer Lebensführung.

Eltern fühlen sich oft überlastet, was zu Spannungen in der Partnerschaft und einer Vernachlässigung von persönlichen Bedürfnissen führt. Das Video betont, dass Kinder keine Absicht haben, Eltern zu belasten, sondern dass Eltern oft durch ihre eigenen Glaubenssätze und Stressfaktoren reagieren. Ein wichtiges Element ist das Akzeptieren des jetzigen Zustands, die klare Kommunikation von Bedürfnissen – wie Zeit für Freizeit oder entspannte Abende – und die gemeinsame Planung.

Zudem wird aufgezeigt, dass Wutreaktionen oft auf tief sitzende Elternprägungen beruhen, die durch Coaching identifiziert und verändert werden können. Die Unterstützung durch Familie oder Partner spielt eine entscheidende Rolle, um ausreichende Ressourcen zu schaffen. Der Anspruch auf Perfektion wird abgelegt, und es wird betont, dass Fehler und schlechte Tage Teil des Lebens sind.

Durch Selbstreflexion, klare Kommunikation und gemeinsame Strukturen lässt sich ein entspannterer, glücklicherer Familientag erreichen.

FAQs

Eltern haben täglich viele Aufgaben wie Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung, was zu Stress und Erschöpfung führt. Gleichzeitig fehlen oft ausreichende Zeiten für Ruhe und persönliche Zeit.

Stress führt zu gegenseitigen Aufrechnungen, Mangel an Wertschätzung und Unterstützung. Das erschwert die gemeinsame Zeit und führt zu Konflikten und Entfremdung.

Das Akzeptieren des aktuellen Zustands hilft, Stress zu verringern und die eigene Wut oder Belastung nicht als „Fehler“ zu sehen. Es führt zu mehr Ausgewogenheit und Ruhe.

Durch klare Grenzen setzen, wie zum Beispiel der Wunsch, nur ein Buch vorzulesen, und durch Selbstwahrnehmung, um Bedürfnisse wie Ruhe oder Ausspannung zu äußern.

Kinder sind nicht die Ursache für Elternstress. Sie brauchen Unterstützung, nicht eine Belastung. Eltern sollten ihre eigenen Bedürfnisse und Emotionen priorisieren.

Diese Glaubenssätze, wie z. B. „man muss immer bereit sein“, können zu Wut oder Traurigkeit führen, obwohl sie nicht bewusst oder absichtlich ausgelöst wurden.

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