EU-Deal mit Indien: Die Mutter aller Handelsabkommen?
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Die Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen vereinbart, das eine Wirtschaftszone mit knapp zwei Milliarden Menschen schafft. Ein zentraler Aspekt sind die geplanten drastischen Zollsenkungen, insbesondere für Automobile. Für deutsche Hersteller eröffnet dies einen Markt für hochpreisige Fahrzeuge im Premium- und Luxussegment, da Indien preissensitiv ist und der Massenmarkt von günstigen, lokalen Modellen dominiert wird. Die Zollreduktionen erfolgen jedoch gestaffelt über mehrere Jahre und sind mit einer jährlichen Importquote von 250.000 Fahrzeugen, inklusive 60.000 Elektroautos, verbunden. Das Abkommen wird positiv als Schritt zu weniger Handelsbarrieren bewertet, gilt aber nicht als "zweites China", da es primär Nischen bedient. Zudem sendet es ein politisches Signal der Zusammenarbeit zwischen demokratischen Mittelmächten. Kritisch bleiben Herausforderungen wie indische Bürokratie und langsame Justiz. Die vollen wirtschaftlichen Auswirkungen werden erst in den kommenden Jahren sichtbar werden.
ARD Es ist so ein bisschen im Grundrauschenunter gegangen. Dabei hat die EU in dieser Woche einen echt großen Handelsdier gemacht und zwar mit Indien. Groß, denn es entsteht eine Freihandelszone von knapp 2 Milliarden Menschen und es geht hier um rund ein Viertel der globalen Wirtschaftsstärke. Die Dimension macht ein bisschen schwindelig und wir fragen uns, kriegen Indien und die EU und das auf die Straße ist das wirklich die Mutter aller Diels, wie EU-Kommissionspräsidenten von der Leyen ist euphorisch genannt hat. Das klären wir heute mit unserem indien korrespondenten Peter Hornung, den habe ich mir für diese Podcastfolge geschnappt und er wird mir auch sagen, ob die Inderen und in der eigentlich Bock auf unsere Produkte haben, denn besonders die deutschen Autobauer, die machen sie schon große Hoffnungen und lassen gedanklich wahrscheinlich schon mal die Fließbänder anlaufen, Richtung Indien. Und damit läuft auch diese Folge von 10 Minuten Wirtschaft, euer hintergründiger Wirtschaftspodcast in ARD-Audiothek und kohe heute mit mir, Astrid Kühn, schön, dass ihr dabei seid. Special guest heute bei unserem Podcast ist unser ARD-Korrespondent in Indien, Peter Hornung, Hallo Peter, herzlich willkommen bei 10 Minuten Wirtschaft. Hallo, grüß dich. Kommissionspräsidenten von der Leyen, die hat auf den Bilder nach der Abkommensunterzeichnung wirklich breit gelächelt, die hat sich richtig gefreucht und auch in Europa, wurde das Abkommen tatsächlich überwiegend als Erfolg gewertet, auch weil man sich ja mit dem Mercosurabkommen so ein bisschen blamiert hatte und auch der endische Premiere Modi, der hat auch ziemlich breit gegründst auf den Fotos fandig, Peter, wie wurde die Einigung denn in Indien aufgenommen? Also ziemlich gut, also zwischend positiv, bis tatsächlich auch euphorisch teilweise, man musste wirklich lange suchen um echte Kritik zu finden. Es gibt Analysten, die sagen, das ist etwas, ja, ihr hebt das hier zu, aber jetzt mal gemacht und das dauert ja, bis die Effekte alle eintreten, aber ansonsten kaum irgendwie was negative. Was sind denn aktuell so die wichtigsten Güter, die zwischen Europa und Indien gehandelt werden und wo er hoffen sich denn beide Seiten auch künftig mehr durch das Abkommen? Also die wichtigsten Güter im Augenblick sind eigentlich auch tatsächlich die Sachen, die teilweise in diesem Abkommen drin sind, das sind von indischer Seite Arbeitsintensive-Produkte, also Textilien zum Beispiel, Leder, Schmuck, auch Medikamente, auch nicht nur Güter, sondern auch Dienstleistungen, IT-Dienstleistungen zum Beispiel sind es ganz wichtig. Aus Deutschland sind es teilweise auch Chemie-Produkte, die gehen quasi in beide Richtungen, da sind Farbstoffe, Kunststoffe, so dabei Elektrotechnik, auch Maschinenbau, aber das sind alles Sachen, die werden bisher gebremst durch die Zolle vor allen Dingen, durch die Zollschranken. Und es ist gar nicht so, also das ist für die in der so viel größer Wertrichtung EU, was die Experte anbelangt, aber umgekehrt Richtung Indien ist da ganz schön viel drin für die EU. Ja, Chemie, Farmer, Maschinen, ganz wichtige Branchen bei uns in Europa und vor allen Dingen auch in Deutschland. Und wir blicken natürlich auch noch mal ganz besonders gespannt auf die Autos, denn die deutschen Autobauer, die suchen ja auch dringend nach neuen Märkten, wird ein Indien-Lebjahr dreimal so viele Menschen wie in der Europäischen Union, es werden dort aber nur halb so viele Autos verkauft, wie in der EU ist Indien also wirklich so ein wichtiger Automarkt? Ja, es ist ein wichtiger Automarkt und es ist ja trotzdem großer Automarkt, weil in absoluten Zahlen sitzt natürlich trotzdem mehr Autos als in der EU. Wenn man hinschaut, dann können Sie sich relativ gesehen, weniger Menschenautos leisten, aber in absoluten Zahlen ist es dann trotzdem viel. Das waren Markt, der ist einfach bisher abgeschottet gewesen durch hohe Zolle und er ist vor allen Dingen, wie man sagt, präsensitiv, das heißt also teurer Autos lassen sich ja nicht so verkaufen, wenn man sich hier in Auto kauft, dann kauft man sich das so in der Preisklasse um die 10.000 Euro. Und da kriegt man schon ein richtiges Auto dafür. Also ich habe echt große Augen gemacht, als ich herkam nach Indien vor 5 Jahren und gesehen habe, wie viele Autos kosten, so ein modernes Familienauto, dann kleiner SUV und so, die Kosten dann um die 10.000 Euro tatsächlich. Und das ist echt krass, aber hier sind einfach die Lohn- und Produktionskosten viel niedriger. Das sind Autos, die Kosten in Deutschland, also fürs vergleichbare das doppelte bis dreifache, wenn man das also mal nebeneinanderlegt. Aber alles, was darüber ist, alles, was teurer ist und deutlich teurer ist hier nur Nische. Ja, dann lass uns doch noch mal in die Details der getroffenen Vereinbarungen reinschauen, denn Zolle auf Autos, die sollen ja drastisch sinken, haben wir gesagt, von bisher 110 auf dann 40 und dann nur noch 10 Prozent klingt für die Hersteller erstmal super, aber es gibt da auch Einschränkungen und Quoten, oder? Genau, man muss in die Details schauen, also das ist nicht ganz so unkompliziert, ums mal so zu sagen. Die Zollsenkungen, die kommen nicht sofort aufs niedrigste Niveau. Also erstens mal, bis dieses Abkommen in Kraft tritt, wird es Monate dauern, soll in diesem Jahr in Kraft tritt, aber es kann fast ein Jahr dauern, also bis Ende des Jahres. Dann sind die Zollsenkungen nicht sofort auf ein niedrigste Niveau, das heißt dieser Sprung gerade von 40 auf 10 Prozent, der kommt bei Verbrennern erst nach fünf Jahren und bei E-Autos noch mal deutlich länger, also deutlich später. Und dann gibt es eben auch noch Quoten, 250.000 Autos im Jahr dürfen importiert werden, aus der EU, die teilen sich also auf unter den europäischen Herstellern und die reduzierten Zolle, die gelten nur für teurer Autos über 15.000 Euro waren wir, das sind Autos, die dann noch teurer verkauft werden. Es geht für die deutschen Hersteller, gerade für die deutschen Hersteller eben gerade um höhere preisige Autos hier. Und höhere preisig heißt jetzt, man kann ich unbedingt den Preis in Deutschland ansetzen, weil ein Auto, das in Deutschland 20.000 Euro kosten würde, das kriegt man hier ja für deutlich weniger. Das heißt, also die werden, wenn man das so vergleich gar nicht konkurrenzfähig, wir reden wirklich über das Premium, über das Luxussegment. Ja, weil grad sagen denn große und teurer Autos, die bauen die deutschen Hersteller ja nun mal wirklich gern, aber gibt es für die dann in Indien überhaupt nen Markt, wenn der so preis-sensitiv ist und dort eben gerne kleinere Autos gefahren werden, wie du eben gesagt hast. Den gibt es, der ist vielleicht prozentual klein, aber in einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern sind eben auch kleine Gruppen in absoluten Zahlen groß. Es gibt eine wachsende obere Mittelschicht und eine Oberschicht. Ich bin mal in die Zahlen gegangen, also man schätzt so, das 15 bis 20 Millionen Haushalte im Land, sich ein Auto theoretisch leisten können, das über 15.000 Euro kostet. Und ein Teil davon kann sich richtig teure Autos leisten. Also wirklich aus dem Premium und Luxussegment und damit gäbe es wirklich genug potenzielle Kräufer für diese 250.000 Europäischen oder eben, günstigsten Fall auch deutschen Autos pro Jahr. Also die würde man auf jeden Fall finden. Das klingt verlockend, aber sag mal, in welche Konkurrenz begeben sich die deutschen Hersteller denn dann in Indien? Also was für Autos fahren, aktuell rum auf Delis Straßen? Also man muss klar sagen, die Platzhörsche sind ein heimische Firmen. Mahindra zum Beispiel, die haben ja größtend, mach ja, muss man nicht. Die gibt es eben in Indien, die fahren hier rum. Klar, es gibt einen John Wenscher, das heißt Maruti Suzuki und da sind die Japaner auch dabei und Mahindra und Maruti Suzuki, gerade mit kleinen Autos, die haben die Hälfte des Marktes hier. Aber auch die deutschen Konzerne, die sind schon da, also Volkswagen, als vor allen Dingen Skoda, als Konzernmark im RZ des BMW. Da werden Fahrzeuge gebaut oder die werden zusammengesetzt aus importierten Teilen, wo es auch wiederum Vergünstigungen gibt, jetzt durch das freie Handelsabkommen. Aber im Augenblick haben die einen Marktanteil von nicht mal drei Prozent zusammen. Kann der Markt ähnlich wichtig werden wie China? Also ich würde sagen, das ist ein wichtiger Schritt, dass dieser Markt in Indien sich jetzt erffnet und er kann eine große Wichtigkeit bekommen, aber er kommt nicht an den chinesischen Markt dran, würde ich sagen. Der chinesische Markt ist ganz klar ein Volumenmarkt. Da verkauft man ja nicht nur Luxus-Auto, so Premium-Autos. Da verkauft man ja auch kleinere Modelle und das ist eben jetzt durch dieses Abkommen mit Indien geregelt, dass es in Indien nicht so ist. Da wird man weiter eben der Nische bleiben, in der Nische, wo man teurer Autos verkauft und die werden hier auch Kräuferinnen und Kräufer finden. Und darüber werden sich auch die deutschen Automaten freuen. BMW, Mercedes, Audi, Porsche, die können hier verkaufen, aber mit China wird man es am Ende nicht ganz vergleichen können. Und wie sieht es eigentlich mit Elektro-Autos in Indien aus? Haben die Leute da Bock drauf, denn die Luftverschmutzung ist ja gerade in den Großstädten berüchtigt. Also die Regierung sagt, die Leute müssen Bock drauf haben. Diese Elektro-Autos sind in der Quote drin, von den 250.000 pro Jahr sind 60.000 Elektro-Autos, die zu ermessigten Zöllen eingeführt werden dürfen. Ganz klar, die indische Regierung will viel mehr Elektro-Autos auf den Straßen haben. 2030 soll jedes dritte verkaufte Auto in E-Auto sein. Und eben auch wegen der schlechten Luft. Wir leben hier in Delhi, das ist die Großstadt mit der schlechtesten Luft weltweit. Und es ist also wirklich gruselig. Wir sind jetzt gerade im Winter und wir haben Luftwerte, Jenseits von Gut und Böse. Und da ist es einfach wichtig, dass hier mehr Elektro-Autos kommen. Bei der Straßenverkehr, der trägt einen großen Anteil an dieser schlechten Luft, an dieser sehr feinstaubhaltigen Luft. Und sag mal, wie ticken die Inder denn so in Handelsfragen? Also, wird es jetzt mit besserem Markzugang selbstläufer für deutsche und europäische Unternehmen oder könnte es da auch Schwierigkeiten geben? Also es gibt immer Widerschwierigkeiten hier und die werden sich jetzt nicht einfach durch dieses Freihandelsabkommen auflösen. Also was wir hier ein Problem haben sind die ausufende Bürokratie. Es sind unklare Zuständigkeiten. Teilweise auch willkürliche Regeln, also Regeln, die sich über wieder verändern. Investitionsschutz, auch Rechtssicherheit. Gerade wenn man irgendwie vor indischen Gerichten eben sein Recht durchsetzen will, dann dauert es Jahre. Da gibt es so flankierende Maßnahmen in diesen Freihandelsabkommen, aber das wird sich auch nicht von einem Tag auf den anderen verbessern. Würde ich jetzt mal voraussagen. Ja, also das jetzt im Ohr, Peter, wie bewertest du das abkommen? Gehst du mit diesem partetischen Bild von Ursula von der Leyen, dass er die Mutter aller Abkommen giste damit, oder ist das jetzt im angesicht der geopolitischen Lage auch eine gute Portion Zweckoptimismus, die da aus der EU-Kommission kommt? Das würde ich gar nicht so sagen. Ich finde es das mit dem die Mutter aller Abkommen ganz ganz ganz gut so, weil es tun sich ja zwei giganten zusammen mit der Europäischen Union und Indien und ich glaube man muss sein Lichter auch nicht unter einen Schäffel stellen. Also das ist schon ein gutes Abkommen. Das wird jetzt nicht von heute auf morgen irgendwie alles besser machen, aber da kommt was in Gang über Jahre jetzt. Das müssen wir uns anschauen die nächsten Jahre, was da passiert, aber es sieht wirklich so aus, also würde da viel viel mehr Handel dann stattfinden und viel weniger barrieren dann existieren. Und das zweite und das ist glaube ich im Moment, das Wichtigere ist das politische Signal, weil das wir hier und jetzt, das andere Drittlangsamt im Kraft, das muss ja auch noch ratifiziert werden, etc., das dauert noch eine Weile, aber jetzt stehen die da, jetzt standen die da in dieser Woche und haben gesagt, wir tun uns jetzt zusammen, wir sind Mittelmechte, also Marcani hat es ja neu hinter Wurs gesagt, der kanadische Premier hat von Mittelmechten gesprochen, die sich irgendwie behaupten müssen, die die regelbasierte Weltordnung einfach stützen müssen, gegen die Trumps, Cheese und Putins dieser Welt. Und da ist das glaube ich ein sehr, sehr wichtiges Signal. Da kommen auf jeden Fall einige Dinge zusammen. Vielen Dank, dass du uns davon erzählt hast, bitte. Sehr gerne. Also wir nehmen mit, das Abkommen ist schon eine große Sache, weil es für einen riesigen Markt mit rund 2 Milliarden Menschen, Zölle und Handelshamnisse abräumt, aber bis es in Kraft tritt und erste Effekte sichtbar werden, wird es noch dauern. Indien ist kein zweites China, aber die europäische Autoindustrie freut sich der noch über die 250.000 teuren Autos, die dort in künftig weit gehen, tollfrei verkauft werden können. Und obwohl es in Indien noch viele bürokratische Hürden gibt, die beseitigt werden müssen, ist das Abkommen eine gute Nachricht auch als Zeichen für den regelbasierten Handel zwischen Mittelnächten. Damit haben wir das doch ganz gut eingeordnet, würde ich sagen. Vielen Dank, dass ihr diese Folge 10 Minuten Wirtschaft bis zum Ende gehört habt. Mein Name ist Astrid Kühen, macht es gut und lasst euch nicht ärgern.
Podcast Summary
Key Points:
Die EU und Indien haben ein bedeutendes Freihandelsabkommen unterzeichnet, das einen Markt von rund 2 Milliarden Menschen umfasst.
Für die deutsche Autoindustrie eröffnet sich ein Nischenmarkt für hochpreisige Fahrzeuge, allerdings mit Zollsenkungen in Stufen und Importquoten.
Das Abkommen wird als wichtiges politisches Signal für regelbasierten Handel zwischen Demokratien gewertet, auch wenn bürokratische Hürden in Indien fortbestehen.
Summary:
Die Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen vereinbart, das eine Wirtschaftszone mit knapp zwei Milliarden Menschen schafft. Ein zentraler Aspekt sind die geplanten drastischen Zollsenkungen, insbesondere für Automobile. Für deutsche Hersteller eröffnet dies einen Markt für hochpreisige Fahrzeuge im Premium- und Luxussegment, da Indien preissensitiv ist und der Massenmarkt von günstigen, lokalen Modellen dominiert wird.
000 Elektroautos, verbunden. Das Abkommen wird positiv als Schritt zu weniger Handelsbarrieren bewertet, gilt aber nicht als "zweites China", da es primär Nischen bedient. Zudem sendet es ein politisches Signal der Zusammenarbeit zwischen demokratischen Mittelmächten.
Kritisch bleiben Herausforderungen wie indische Bürokratie und langsame Justiz. Die vollen wirtschaftlichen Auswirkungen werden erst in den kommenden Jahren sichtbar werden.
FAQs
Es handelt sich um ein Abkommen, das eine Freihandelszone mit knapp 2 Milliarden Menschen schafft und etwa ein Viertel der globalen Wirtschaftsstärke umfasst. Ziel ist es, Zölle und Handelshemmnisse abzubauen, um den Handel zu erleichtern.
Aus Indien sind es arbeitsintensive Produkte wie Textilien, Leder, Schmuck und Medikamente sowie IT-Dienstleistungen. Aus Europa, insbesondere Deutschland, kommen Chemieprodukte, Elektrotechnik und Maschinenbau, die bisher durch Zölle gebremst werden.
Indien hat eine große Bevölkerung und einen wachsenden Markt, besonders für teurere Autos. Trotz der Präferenz für günstigere Fahrzeuge gibt es eine ausreichende Anzahl potenzieller Käufer in der oberen Mittelschicht und Oberschicht für Premium- und Luxusfahrzeuge.
Es gibt eine Quote von 250.000 importierten Autos pro Jahr aus der EU, wobei reduzierte Zölle nur für Fahrzeuge über 15.000 Euro gelten. Die Zollsenkungen erfolgen schrittweise, bei Verbrennern über fünf Jahre und bei E-Autos noch später.
Der Markt wird von einheimischen Firmen wie Mahindra und Maruti Suzuki dominiert, die zusammen etwa die Hälfte des Marktes halten. Deutsche Hersteller haben derzeit einen Marktanteil von unter drei Prozent und konzentrieren sich auf das Premium- und Luxussegment.
Die indische Regierung fördert Elektroautos aktiv, mit dem Ziel, dass bis 2030 jedes dritte verkaufte Auto ein E-Auto ist. Von der jährlichen Importquote sind 60.000 Fahrzeuge für Elektroautos reserviert, um die Luftverschmutzung in Städten wie Delhi zu reduzieren.
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