Hallo und herzlich willkommen bei Handelsblatt Today. Wir sprechen hier bösentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Heute ist Dienstag der 18. August und ich bin Eileen Bunter. Wir schauen uns heute China's IPO-Markt an, denn der ist gerade ganz schön am Boom. Und im Schwerpunkt sprechen wir dann über mögliche Sanktionen gegen Israel, über die die europäische Union gerade berät. In der Vergangenheit hat Deutschland solche Sanktionen eigentlich immer blockiert, doch dieser Widerstand der Burekält jetzt. Wir starten wie immer mit unserem Marktbericht, der kommt heute aus Frankfurt von meiner Kollegin Katharina Schneider. Hi Katharina. Hallo Eileen. Für den Dax, für den ging der Handel ja gestern mit einem Minus zu Ende, in welcher Stimmung waren die Anleger denn heute? Nach den jüngsten Rekorden befinden sich momentan viele Anleger in Wartestellungen. Es gibt wenige neue Käufer, aber auch nur vergleichsweise wenige Gewinn mit Namen. Nachdem der Dax schon gestern mit einem Minus von 0,4% aus dem Handel ging, zeichnete sich heute bis zum Nachmittag eine ähnliche Bewegung ab. Kurz nachher öffnen der US-Börsen, deta der Deutsche Leitindex bei rund 26.220 Punkten. Damit ist der etwa 350 Punkte von seinem jüngsten Rekord entfernt. In USA gaben die großen Indizies, so Hannels beginnt als deutlich nach der S&P 500 notierte 0,5% im Minus, der Ness sei sogar 1%. Ob die Summer Valley noch weitergeht, ist derzeit ungewiss, das zeigen auch der Ergebnisse der neuen Hannels, das wird umfrage Dax-Sentiment. Darin lassen sich erste Waren-Signale erkennen, nämlich die sehr gute Stimmung der Anleger und ihre zunehmende Selbstzufriedenheit. Dies könnte bedeuten, dass die Anleger bereits umfassend investiert sind und es bald an Anschlusskäufern fehlen könnte. Gibt es in heute irgendwelche Meldungen, die die Märkte besonders beeinflusst haben? Ja, positiv viel am Vormittag der ZEW-Index aus, er gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und ist von 26,3 auf 4 und 30,2 Punkte gestiegen. Damit legte der Index deutlich stärker zu, als Ökonomer wartet hatten, Hintergrund dürften gute Quartalszahlen und das jüngste Export hoch sein. Wie lange die gute Stimmung anhalten wird, ist allerdings fraglich, denn Hitzrekorde, niedrigwasser und ernte Ausfälle belasten die Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund überrascht es auch nicht, dass sich die Anleger von dem Index wird, eher unbeindruckt zeigten. Über welche Geschehnisse müssen die Anleger heute noch informiert sein? Hitzrekorde, den Dauer, Brennern gehörten natürlich weiter, hinteranhaltende Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Man kann mit der Waffenruhe wieder in Weiter, Ferne und mit der Waffenruhe könnte es bald auch vollständig vorbeisein. Das hat bereits Auswirkungen auf die Ölpreise, so verteuerte sich die Sorte VTI auf mehr als 85 Dollar, Brandkostete über 91 Dollar. Im Moment stehen die Anleinmärkte ganz schön im Fokus, also von denen hört man ja sonst eher weniger. Aber aktuell sind die Anleinrenditen in vielen Ländern recht hoch. Gab es da heute neue Entwicklungen? Ja, die Kurse von Staatsanleihen mit 30-Jährigen-Laufzei sind in vielen Ländern eingebrochen und im Gegenzug plädtern, genau die Sacks, die Renditen dieser langläufer. Und zwar vieleorts auf dekaden Höchststände, die Rendite der 30-Jährigen US-Startsanleihen z.B. erreicht mit 5,33% in höchsten Wert seit 2007 und auch die 30-Jährige Deutsche Bundesanleihen kletterte auf 3,78% den höchsten Stand seit 2011. Endlich seist in Frankreich Großbritannien und die Japan aus. An der Lüsten erklären diesen Ausverkauf mit einem Mix aus steigenden Inflationserwartungen, höhere Staatsverschuldung und im Schuldenbumen bei Technologieunternehmen, die für ihre Finanzierung zuletzt vermehrt eigene Anleihen begeben haben. Und welche Einzelwerte sind hier heute aufgefallen? Da waren unter anderem die Aktien von Lenk Sess, die Papiere des Schmitzjahelchemi-Unternehmens, gaben mehr als 3% nach, nachdem die französische BNB-Paribar das Kursziel von 15 auf 12 Euro gesenkt hat und die Aktie von neutral auf anderer Performance herabgestuft hat. Auch bei dem Autofamilter 6 bewegte einer Lüstenbewertung den Kurs, die privatbank Bärenberg hat das Kursziel von 83 auf 91 Euro angehoben und die Papiere von Hohld auf Beihuch gestuft. In der Folge notierten die Aktien knapp 4% fester. Und noch stärker und zwar um 5,5% stieg der Kurs der 1 und 1 Aktien. Gestern Abend wurde bekannt, dass der 1 und 1 Mutterkonzern genightet Internet bzw. dessen Vorstandschef Reif Dommermut einen Kaufauftrag für bis zu 6 Millionen 1 und 1 Aktien platziert hat, der bis Juni 2027 laufen soll. Vielen Dank, die Katharina für den Akt bericht. Sehr gerne. An dieser Stelle möchte ich euch wie immer darauf hinweisen. Alles, was wir in diesem Podcast besprechen, ist keine Anlage im Fählung, sondern dient allein eurer Information. Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinn werden wir auch nicht beteiligt. Sollte dir Feedback für uns haben, dann schreibt doch gerne eine E-Mail an
[email protected]. Ihr reicht uns Haus, soll auch immer über LinkedIn oder Instagram oder über die Kommentare spaltet auf der Podcast-Plattform eurer Wahl. Am Mittwoch geht das chinesische Robotikunternehmen "Unitry in Shanghai" an die Börse. Es ist einer von vielen Börsengängen in China zu Zeit. Zwischen Januar und Juni machten IP-Aus in China rund ein drittel des globalen IP-Auvolumens aus. In dem Zeitraum waren rund 165 Unternehmen an die Börse gegangen, entweder auf dem chinesischen Festland oder in Hong Kong. Im Jahr zuvor waren es noch halb so viele. China ist Börsen-Buben, also aber warum eigentlich? Darüber spreche ich jetzt mit unserem China-Korrespondenten Martin Benninghoff. Er lebt seit 2,5 Jahren in Shanghai und ververtört die chinesische Wirtschaft. Hi, Martin. Hi, grüß dich. Dieses Jahr gab es bisher nur 2 Unternehmen aus China, die in den USA an die Börse gegangen sind. Das IP-Auvolum von chinesischen Unternehmen in den USA ist um rund 95 Prozent eingebrochen, also ziemlich stark. Was genau hat sich denn da verändert? Warum gehen die chinesische Unternehmen kaum noch in den USA an die Börse? Ja, das ist wirklich ein dramatischer Wandel, der dort passiert. Also 2021 waren es noch dutzende Unternehmen in New York. Also chinesische Unternehmen, die in New York an die Börse gegangen sind, heute sind es praktisch null. Du hast es genannt. Der Hauptgrund ist vor allem natürlich politisch, also die US-Regulierungsbehörde, die verlangt seit einigen Jahren das ausländische Unternehmen ihre Bücher öffnen. Für US-prüfer, also auch für die in China wirtschaftlich tätig sind, und aus China kommen, naja und Peking hat das eben lange blockiert aus Gründen der Sicherheitspolitik, der staatlichen Sicherheitspolitik, weil sie halt sagen, das ist ein Eingriff in unsere nationale Sicherheit. Das wollen wir nicht. Und diese Befürchtung ist für China Staatsführung mittlerweile so relevant geworden, auch in diesen Zeiten, da sich ja der geopolitische Konflik mit den USA vertieft hat, dass sie das einfach nicht mehr wollen und deswegen ihre eigenen Unternehmen dazu anleiten, eben lieber in China oder in Hongkong, das ja zu China gehört, zu Listenen. Also dazu kommen noch Delistingsdrohungen aus den USA selbst, also von China kritischen Politikerinnen und Politikerinnen in den USA, die chinesischen Unternehmen mit einem Delisting-Drohnen. Und naja, für chinesische Unternehmen in New York ist damit halt die USA zum Risiko geworden, man sammelt Kapital ein und dann kann einem die Zulassung entzogen werden und das wollen die chinesen nicht mehr mitmachen. Das erklärt an der vielen Verlauf, warum sich die IP aus in China's Börsen so krass erhöht haben. Gibt es dann noch andere Gründe, warum jetzt immer mehr Unternehmen in China an die Börse gehen, mal abgesehen davon, dass sich das Klima mit den USA verherrte. Es gibt eine Reihe von Gründen, die in China selbst liegen, also auf der Angebotseite, um das mal so zu nennen, hat sich chinesische Börsen auf sich die Zulassung zu werden für chinesische Unternehmen vorliegen im Technologiebereich stark gesenkt. Also Unternehmen, die früher jahrelang auf eine Genehmigung gewartet hätten, kommen jetzt einfach damit durch. Also das sind im Wesentlichen Unternehmen, die Verlust zu schreiben, was sie sehr, sehr viel Geld, in Forschung und Entwicklung stecken und aktuell eben noch kein Gewinn erzielen. Aber eben als Aussichtshaus reich gelten, was sie enorm in die Zukunft investieren. Dazu kommt noch ein weiterer wichtiger Grund, dass es die Nachfrage sei, so die chinesen wissen nicht mehr so richtig, wo sie ihr Geld investieren sollen. Seit die Immobilienkrise stattfindet, seit nur mehr fast fünf Jahren fallen die Preise auf dem Immobilienmarkt und früher hatten die chinesen im Chinesen Empik bis zu 75 Prozent ihrer privaten Vermögen auf dem Immobilienmarkt geparkt. Und das fällt jetzt auch weitgehend aus. Und der chinesische Staat, der will eben mit einem florierenden Aktienmarkt auch dafür sorgen, dass Privatanleger wieder glücklicher werden und tatsächlich es funktioniert. Also Privatanleger gehen heute häufiger an die chinesischen Börsen, auch wenn das Risiko für sich relativ groß ist nach wie vor. Dazu kommt noch die geopolitische Logik, da haben wir schon so gesprochen, also die USA sind ein Stück weit gefährlich geworden für chinesische Unternehmen aus chinesischer Sicht. Man muss ja auch bedenken, das sind potenzielle Dual-Jusrisiken oft, die damit verbunden sind, sprich Drohnen, Chips, Roboter, also alles Produkte, die militärisch relevant sein können. Und da wollen sich chinesen nicht mehr in die Karten oder die Bücher schauen lassen. Jetzt müssen wir, glaube ich, auch einmal über das politische und sehr schaffliche
die technische Systeme, China, von der kommunistischen Partei, China, aber China's Wirtschaft ist nicht wirklich kommunistisch. Wie würdest du dieses Wirtschaftssystem hier am besten beschreiben? Ja, also China selbst hält sein System noch immer für sozialistische, mit chinesischer Prägung. Aber in weit ist es natürlich ein, ja, ich würde sagen, Staatskapitalistisches System mit starken nationalistischen Zügen auch, dass sich also ausschließlich an den Interessen der allgegenwertigen kommunistischen Partei ausrichtet in Peking. Und, ja, richtig ist China hat's seit den großen Reformen unterdenkender Abhängen in 80er-Jahren Markkräfte zugelassen. Das heißt, Preise, Wettbewerb, privates Unternehmen hat zum Spiel eine gewachsene Rolle. Das ist Kapitalismus. Also unnamen, die man auch im Westen kennt, wie Alibaba zum Beispiel oder jetzt eben Unitry als Robotikunternehmen. Das sind ja Privatunternehmen, die bis zu einem gewissen Grad nach Marklogik funktionieren. Aber das ist der Unterschied, dann eben zu Deutschland, oder auch zu den USA. Der Staat behält sich das letzte Wort vor. Also die Politik wird ja festgelegt im fünf Jahresplan. Der aktuelle ist in diesem Jahr fahrbschiedet worden für den Zeitraum 2026 bis 2030. Das eben kein Wunschzettel, sondern ein verbindliches Steuerungsinstrument und legt fest, welche Branchen gefördert werden, mit Milliarden, so einem Wukapital in Fließwäche, technologienstratikische Priorität haben. Also Robotik, Kunstsitzende-Intelligenz, halbleiter. Da steht ja alles Expeziter drin. Der Staat ist dann nicht eigentymer dieser Privatunternehmen, aber erst Regisseur der Wirtschaft, das kann man sagen. Privatunternehmen können relativ unbehörigd agieren, solange sie den Interessen der Partei nicht zu wiederlaufen. Sollten sie das tun, dann kann der Staat auch knallhart zurückschlagen. Also er reguliert dann, hat er in der Vergangenheit gemacht. Ein Techbranche, er hat die Nachhilfebranche regulierte, das viele Unternehmen zu machen mussten. Er hat eben auch führendem Manager belangt, einen Rahmen von Antikorruptionsprozessen oder anderen disciplinarischen Maßnahmen. Von der Bildfläche verschwinden lassen in ganzer Zeit lang dem Alibaba-Chef Jack Maas. Der Zugang hat mit Lavalitialoalität zum Beijing erneuert, öffentlich und dafür zu der Neuffentlichkeit auftreten. Also dieses chinesische System ist schon sehr unterschiedlich von unserer. Eine Besonderheit von dem chinesischen System ist eben auch, dass man diese Teilung zwischen Festland-Hine hat und dann noch Hong Kong. Der Sonderverwaltungszone, die ja noch mal eigene Regel hat. Deswegen ist es ein bisschen anders funktioniert, als zum Beispiel die Börsenplätze am Festland. Die Hong Kong haben im ersten halbjahr 80 Börsen gängerstatt gefunden. Wie passt dann Hong Kong in die Strategie der chinesischen Regierung? Ich komme gerade aus Hong Kong-Wallotten-Patage, jetzt über das Wochenende. Das ist ein interessanter Platz, natürlich, weil Hong Kong war bis 1997 Großbritannien zugehörig und ist dann übergeben worden an China. Die Gesellschaft ist das sehr unterschiedlich. Die Versa, die politischen Freiheiten aber wurden von China-Statzführungen in vergangenen Jahren stark beschnitten. Auf der anderen Seite braucht Beijing eben auch dieses Hong Kong als Schaufenster, China Schaufenster zur Welt. Also braucht ein Platz, der internationale Investoren anzieht, wo ausländisches Kapital sich vergleichsweise sicher fühlen kann. Das kann schon heute eben noch nicht bieten. Oder Shen Zhen auch noch nicht. Und ich füge hinzu, Hong Kong ist natürlich mittlerweile politisch stark abhängig von Beijing und auch nicht mehr vergleichbar mit dem Hong Kong früherer Jahre. Aber immerhin noch stark integriert in die internationale Finanzwelt. Und das sieht natürlich dann auch Kapital an. Also aktuelles Beispiel ist der Online-Mode-Händler Shen, den kennt man in Deutschland und in anderen westlichen Ländern ganz gut. Ist so ein Zentrum der Debatte um billig Mode, die direkt aus China, Paketweise nach Deutschland geschickt wird, und dort die Preise unterbietet, und auch umweltfrevel wird vorgeworfen. Das ist eine frühe Gigantursprunglich in China, in Nanjing gegründet, hat dann seinen Hauptsitz nach Singapur verlegt. Und ja, der hat seine Pläne für eine Notierung in New Yorken, auch London aufgeben müssen und will jetzt nach Hong Kong an die Börse gehen, um dort internationales Kapital einzusammeln. Dieser Börsengang könnte auch nachher in diesem Monat passieren. Allerdings ist das Unternehmen im Gegensatz den Technologieunternehmen, über die wir eben gesprochen haben, doch etwas in Schieflage geraten, durch neue Restriktionen, durch höhere Gebühren, die anfallen, um Pakete zum Beispiel nach Deutschland zu versenden. Und deswegen sehen die Aussichten für dieses Unternehmen gerade nicht ganz so gut aus. Du hast das schon ganz gut beschrieben. Auch wenn es Börsen in China gibt, die vermeintlich so funktionieren, wie die Börsen, die wir sonst aus anderen Ländern kennen, gibt es da eben bestimmte politische Besonderheiten. Und wenn sich unsere Hörerinnen und Hörer jetzt gerade dachten, cool, IPO-Bomenschiner, da würde ich gerne daran teilnehmen, worauf müssen sie da achten? Macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob ich in Unternehmen investiere, die auf dem Festland China oder in Hong Kong an der Börse sind? Ja, eine erste und wichtigste Tipp, den ich geben kann, ist unbedingt sich informieren. Das kann man ja ganz gut bei uns, aber darüber hinaus sicherlich auch noch warnen, dass weil der chinesische Aktiemarkt unterscheidet sich sehr stark vom Westlichen. Und der Hongkonger Aktie mag auch noch mal vom Festland chinesischen stark. Ja, das muss ich aber ganz kurz ein bisschen erklären. Also, während ein Festlandunternehmen, zum Beispiel in Shanghai oder in Shanghai, investieren möchte, kauft in der Regel so nante A-Aktien heißen, die waren eben lange Zeit gar nicht für Ausländer zugänglich. Mittlerweile gibt es ganz gut funktionierende Stock-Connect-Programme. Das heißt, das geht dann über die Hongkonger Börse, kann man Aktien in Shanghai oder in Shanghai kaufen. Und dann kann man eben auch als Ausländer-Aktien kaufen. Einfach als allerdings in Hongkong, dort kauft man z.B. in so nante A-Aktien, dort gelten dann eben höhere Offenlegungsstandards, zum Beispiel freier Kapitalverkehr. Und das Ganze ist ein bisschen transparenter und verwässlicher Anleger deutlich vertrauter, die sich eben mit westlichen Börsen auskennen. Das Problem bei chinesischen Titeln ist generell. Also, wenn man jetzt sagt, ich möchte jetzt diese Grundkurssteigerung mitnehmen und dort investieren, das gilt nicht nur für die Politik, sondern eben auch für die Unternehmenskultur. Es ist extrem intransparent. Also es gibt nur wenige Zugänge, Informationszugänge. Es gibt dann die Börsenprospekte, da steht schon einiges drin. Aber ansonsten bekommt man doch wenig Informationen über die Geschäftskonzepte, über die Business-Grundlagen, der Unternehmen. Es gibt keine freie Wirtschaftspresse, sondern wir ausländischen oder kurspondenten, kurspondenten versuchen, eben an Informationen über diese Unternehmen zu kommen. Ja, und China ist eben einfach sehr verschlossen, und das gilt auch für die wirtschaftliche, würde sagen, China ist sicherlich interessant für Anlegerinnen und Anleger, aber man muss sich ein bisschen mehr beschäftigen. Chines-Börse boomt, aber sie ist nicht ohne ihre Eigenheiten. Vielen Dank, Martin, dass du uns das heute ein bisschen eingeordnet hast. Gerne, schön grüßen. Eigentlich lehnte Deutschland-Sanktionen gegen Israel ab. Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz, Ende Juli noch einmal bekräftigt. Als Grund nennt er die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel. Daraus gerechnet diese Blockade, geredet jetzt ins Wanken. Denn immer mehr deutsche Politiker, vorderengezierte Sanktionen gegen den Rechtsextreben-Sicherheitsminister, Ithama Bengewier. Die Hintergründe kennt er Leiter unseres Büros in Brüssel, Jacob Hanke. Hi, Jacob. - Hi, Arlene. Was genau hat dann die Blockade gegen die Sanktionen Israel jetzt ins Wanken gebracht? Ausschlag geben jetzt waren die jüngsten Äußerungen des Sicherheitsministeres, Ithama Bengewier. Der hatte in einem Podcast gefordert, dass man in Gaza jede Nacht 30 bis 40 Menschen gezielt tütten sollte. Und zwar ausdrücklich eben nicht nur jene, die eine unmittelbare Fahrer darstellen. Er sagt, dass das sein Menschen, die es nicht verdient haben zu leben, ist eigentlich einmal Menschen, sagt er, sörtlich. Und das hat eben für ein Rüstung gesagt. Auch in den Regierungsparteien, auch in der CDU und SPD. Und das ist besonders wichtig, weil bisher die Bundesregierung auf EU-Ebene blockiert hatte, jeden Vorschlagzusaßion gegen die Israelische Minister. Ich war grad sagen, das sind auch wirklich sehr entrüstende Aussagen. Und wer genau sind jetzt die Politiker, die die Sanktionen besonders fordern? Also, am wichtigsten ist wahrscheinlich der außenpolitische Sprecher der CDU jürgen Hart. Der hatte im Magazin Politiko gefordert, dass die EU-Ebene gegen Bengewier verhängt. Und sagte, das ist ein menschenverachende Äußerungen. Und die kann nur jeder Menschen nur verurteilen. Die EU sollte ihn sanzionieren, sagt er. Es haben jetzt aber sich mehrere andere Politiker gemeldet, auch aus der SPD, auch im Europaparlament. Die Vorsitzende der Delegation für die Beziehung zu Israel im Europaparlament, dass das auch eine CDU-Politikerin, die bei uns im Handelsblatt gefordert, dass die EU-Sanzonen verhängt gegen diese beiden Minister Bengewier, aber auch gegen Smotridge, das ist der Finanzminister, der ist auch rechtsextremen. Und hat sich ähnlich schockt, hier ein Geuß hat über den Gaza-Streifen. Hat gesagt, man sollte den Gaza-Streifen komplett militarisieren. Dort ist es relativ niedlungen errichten und die Palästinenser zum Ausreisen bringen. Dann lassen Sie es auch einmal darauf schauen, was für Sanktionen wir hier reden. Was genau diskutiert die EU denn da gerade? Also, wie geht es wirklich?
Einem Jahr über die Sanktionierung dieser beiden Minister diskutiert. Das hatte die Außem-Aufkrakte Kaiakalas im Oktober 2025 vorgeschlagen. Bis er hatte Deutschland das eben blockiert. Aber es ist nicht nur Deutschland, auch Österreich, Tschechien und Ungarn waren, bis er dagegen unter EU-Diplimaten heißt es. Aber wenn Deutschland hier einlenkt, dann ist es aber wahrscheinlich, dass die anderen Greiländer auch einlenken. Die große Mehrheit der EU-Länder ist eben dafür. Diskutiert wurde auch und vorgeschlagen von U-Kommissionspresierenden oder von der Leyen einen Aussetzen, dass also viel Irungsabkommen zwischen der EU und Israel, das Abkommen beinhaltet vor allem ein Freindelsabkommen. Das gibt es seit 1995 und die EU ist für Israel der wichtigste Handelspartner. Deshalb ist dieses Abkommen auch für Israel sehr wichtig. Das lehnt Deutschland aber immer noch ab. Deutschland will nicht Israel als Staat sanktionieren, sondern werden dann in viel Individuen. Du hast es gerade schon gesagt, wenn Deutschland seine Blockade jetzt wirklich aufgeben würde, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Sanktionen kommen. Einmal angenommen, Deutschland entscheidet sich auch offiziell dafür, was würde das genau für Israel bedeuten? Und was könnte man sagen, wie würde die Israelische Regierung darauf reagieren? Also für die beiden Minister wird das zunächst bedeuten, dass ihre, wenn sie welche in Europa haben, ihre Vermögenswerte in Europa eingefrocken werden, und dass sie nicht mehr nach Europa reisen dürfen. Also eine Einreise schwere. Auch dürften keine europäischen Organisationen diesen beiden Ministern Geld überweisen. Wie genau Israel reagieren würde, man kann sich vorstellen, dass in Beides-Kolitionspartner, die beiden gleich sechs Trimparteien sind, an einer Koalition. Mit Benjamin Netanyahu wahrscheinlich müsste Israel eben der entsprechend kritisch reagieren. Was auch diskutiert wird in Europa und auch in Berlin ist die Frage des Timings im Oktober, sind in Israel-Parlamentswahlen. Und viele argumentieren, ja, es macht vielleicht Sinn, beide Minister zu Sanktionen, aber doch nicht jetzt im Wahlkampf. Das würde den beiden nur helfen. Dann könnten sich als Opfer der EU darstellen, lasst uns doch abwarten und nach den Wahlen, die Wändern Sanktionieren. Das hat auch den Vorteil für Deutschland, Deutschland, Bild, Israel als Staat nicht, Sanktionieren, auch die Regierung, auch Regierungsmitglieder zu sanktionieren, gilt als Heike nach den Wahlen, wäre das dann eventuell anders. Kommen wir noch einmal auf die Bedeutung dieser Entscheidung zu sprechen. Was würde es für Deutschland an Bedeuten die Blockade aufzugeben? Wäre das nur eine Ausnahme für die beiden Minister oder wäre das gleich ein ganzer Kurswechsel in der Außenpolitik? Es wäre auf jeden Fall eine Ausnahme für die beiden Minister. Deutschland würde sich ja nicht seine Position gegenüber Israel ändern. Als Staat, das betont auch das außerhalb der Hand, immer wieder das Beton noch Deutsche Regierungsvertreter immer wieder als Staat, will man nicht sanzulieren. Deshalb eben auch nicht diese Handelsmaßnahmen, die die Kommission vorgeschlagen hatte, zum Beispiel, aussetzend des Erzziierungsabkommens, zum Beispiel. Die will man nicht mitragen. Deutschland hat auch bereits einzelnen individuellen Sanktionen gegen die israelische Staatsbürger zugestellt, die EU hat 12 individuen sanzoniert. Das sind besonders gewalttätige Siedler, den Menschen rechtsverstützer vorgeworfen werden und auch einzelne Organisationen, die die Siedlungen unterstützen, die illegalen Siedlungen im Westjahr und an Land. Also das gibt es bereits, es gibt bereits Listungen von individuen und neu wäre eben, dass zum ersten Mal auch Regierungsmitglieder gelistet würden. Vielen Dank, ja, Kopp für diese Einordnung. Danke dir. Das war es auch schon wieder von uns. Unsere Redaktion Schluss war wie immer um 16 Uhr. Ich bedanke mich bei Lukas Tepler für die Produktion der Sendung und natürlich auch bei euch fürs Zuhören. Macht es gut und bis bald.