Essen 2050: Megatrends, KI und das Potenzial neuer Lebensmittel – In der Zukunft
27m 3s
The transcription delves into the complexity and dynamics of the future, emphasizing the importance of approaching it playfully. It discusses the concept of future as a space for creation and the role of trends in understanding change. Furthermore, it explores untapped potential in the food system, highlighting innovative approaches like using AI in agriculture and developing new food production technologies. The text also touches on the significance of considering the entire system behind food production, as well as the impact of AI on various sectors including agriculture and product development. Overall, the content emphasizes the need to adapt to the evolving landscape by leveraging advancements and exploring new solutions in the food industry.
Transcription
3698 Words, 24823 Characters
"Wir müssen lernen, mit dieser Komplexität spielerische umzugehen, um das auszuhalten, dass es nicht Ursache Wirkung gibt, sondern dass es der Dynamik gibt und dass wir an den Rhein und Faden ziehen, noch drei andere Fäden mitziehen, von denen wir gar nicht buchten, dass die Aufwirkung zeigen." 19 Episoden lang haben wir uns ein Nährungssystem, Scheibe für Scheibe aufgebrochen. In dieser letzten Episode der Audiotoku geht es noch mal ins Eingemachte, in die Zukunft keine Sorge, es gibt auch eine Zukunft für Blausbot, dazu aber später mehr. Das ist Blausbrot, die umfassendste Audiotoku über unser Lebensmittelsystem. Gemeinsam knappern wir uns entlang der Wertschöpfungskette durch Herausforderung und Lösung für ein besseres 20/50, ob technisch oder menschlich, innovativ oder natürlich, blau oder brot. Eine Initiative der Adabertrabstriftung und vom Klaster Ernährung Bayern, produziert von Artigymedia. Mein Name ist Marina Schmidt, willkommen bei Blausbrot. Scheibe 1. Was ist Zukunft eigentlich? Wenn wir über Zukunft reden, reden wir viel über vorher sagen. Klimakurven, Wasserknappheit, Ernteausfälle, alles Entwicklung, die gut belegt sind. Aber bevor wir über Szenarien sprechen, brauchen wir eine grundlegendere Frage. Was mein wir überhaupt, wenn wir von Zukunft reden? Im westlichen Denken liegt Zukunft vor uns, wie ein Weg auf dem wir weitergehen. Andere Kulturen hingegen bewegen sich Rückwärts in die Zukunft. Der Blick bleibt auf der Vergangenheit, während das Kommende unsichtbar bleibt. Und so beiden Experten für diese Episode, Honey Ritzler und Leah Kalucci, gehen noch mal tiefer. Zukunft ist jetzt mal per See. Ein Zeitraum, ein Zeitraum, der noch nicht da ist. Den gibt es nicht Evidence Banks, den kann man nicht vermissen und es gibt auch nicht die Zukunft und dann zukünfte. Mein Name ist Honey Ritzler, ich bin eine Nährungswissenschafterin. Aber ein Studium mit dem Regulare studiert bin also eine pionierende Nährungswissenschaft in Österreich. Ich bin Gesundheitspsychologin, aber eigentlich bin ich Food Trendforscherin. Aber ich bin vor 20 Jahren angetreten, die S-Kultur in deutschsprachigen Kulturen zu Kategografieren. Und den Wandel zu beschreiben. Wichtig ist, dass die Zukunft nicht auf uns zukommt, sondern die Zukunft ist um uns herum schon zu erkennen. Ein Hand von Trends, ein Hand von Wandel. Es kommt jetzt darauf an, wie groß wir den Wandel denken. Auch in welchen Zeit brauchen wir unser Lauben, Zukunft zu denken. Aber wichtig ist, dass Zukunft eigentlich immer im Inneren entsteht. Der Wandel ist im Außen der Person eines Unternehmens und Zukunft ist immer inner. Das ist das Bild, das wir von der Zukunft haben. Und wenn Zukunft ein Reiseziel wäre, ist viel im Moment, wollte niemand dort hinreißen. Das sind alles so dystopische Filme, destropische Geschichten. Und wir erlauben uns nicht mehr zu dräumern. Wir erlauben uns nicht mehr zu überlegen, wie hätte ich's denn gerne? Wir sehen nur Probleme und sagen, wie können wir jetzt uns gesündern lernen? Und wie können die Leute abnehmen? Und wie können wir mehr gesundheit in die Schule? Und wie kriegen wir mehr Einhaltigkeit in die Supermärkte? Und die Leute sollen das zahlen. Das ist zu viel Druck. Das Leben ist handsträngend und komplex und nicht lau. Wir müssen mehr gemeinsam uns hier auf die Suche machen und auch uns Zeit nehmen, gemeinsam Zukunftsbilder zu zeichnen. Also, so gut ist jetzt nichts Objektives, was wir wirklich in den Betrachten können. Und das ist nicht automatisch eine Linie, aber Verlängerung der Vergangenheit. Das heißt, Zukunft ist jetzt nicht nur ein Ort, den wir erreichen werden, sondern sie ist eine Idee, die wir heute gestalten. Ich bin Leah Kalutti und meine großen Themen im Leben sind die Ernährungswände und die Klimawände. Ich darf inzwischen als Geschäftsführer des Food Campus Berlin eine wunderschöne Innovationsort für die Zukunft der Ernährung kreieren. Unsere Vision mit den Food Campus ist das 360° das Ernährungssystem. Also von Landwirtschaft, Forschungseinrichtung, Start-ups, Corpets, Mittelständler, Politik, alle Akteure physisch an einem Ort zusammenzubringen. Ich glaube, je mehr Menschen wir für positive Zukunft begeistern können, desto wertvoller. Und so der Hauptnarrativ ist wirklich von diesem Problem, denke ich, jetzt nur in einem Lösungsorientierten denken. Also, dass wir Ernährung nicht nur als Problemzone, sondern als Spielfeld für Innovation und Gerechtigkeit betrachten. Ich glaube, da ist der auch der größte Hebel, den wir haben, in den wir in unserem Kopf anfangen, in den Narrativen, die wir uns selbst erzählen und die wir anderen erzählen. Blausbrot ist genau aus diesem Gedanken entstanden. Nicht die ganze Zeit aufs Problem fokussiert sein, sondern das System verstehen, um es zu verändern. Doch worin genauer kennen wir, dass der Wandel bereits am Gange ist? Denn gibt es auf verschiedenen Niveaus, denn gibt es ganz langsam in Form von Megatrends, Achtung, die Medien sprechen auf von Megatrend zu meinen einen Big-Treib. Wenn wir in der Trendforschung von Megatrends sprechen, meinen wir aber große Treiber des Wandels, den allen Branchen weltweit. Also, ob ich wie der wirken Jahrzehnte lang in unterschiedlicher Ausprägung und Tempo. Artikel-Titel wie das in die Top 10 Megatrends können etwas irreführend sein. Dann Megatrends sind langsamer Bewegungen. Die über Jahrzehnte hinweg mehrere Lebensbereiche gleichzeitig verschieben. Unterschiedliche Institute haben unterschiedliche Bezeichnungen dafür. Aber in Scheiben sind nicht die Bezeichnungen, sondern das, was sie sagen. Benehmlich, das Bundel längst läuft. Zu diesen Megatrends gehören Entwicklungen wie ein neues Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Ein verändertes Identitätsbewusstsein und New Work, eine neue Arbeitswelt. Geschäfte von der Zukunftsinstitut Harry Gatorer definiert Megatrends als Lavinen in Zeitlupe. Und ich mag dieses Sprachbild sehr gerne, weil der Wandel der Arbeitswelt passiert so langsam, dass wir sie im Alltag eigentlich nicht hinschauen, nicht wahrnehmen. Der Wandel der Arbeitswelt wird häufig als Megatrend New Work bezeichnet. Es gibt weniger fest vorgeschriebene Arbeitszeiten und Pausen. Arbeit verteilt sich über Ort und Zeitzone. Hybridmodelle werden üblicher. Und das beeinflusst natürlich auch unsere Esgewohnheiten und Eskultur. Ich sag nur, kleiner Snack zwischen durch und Takeaway. Furtrenz beschreiben den Wandel. Sie zeigen uns auf, wo Wandel passiert. Sie helfen uns in der Wahrnehmung eines sehr dynamischen Systems. Und ich sehe lieber 40 verschiedene Furtrenz. Und manche haben das Zeug, richtig groß zu werden und mainstream zu werden. Andere interagieren noch. Also das ist eine Art der Gegenwärtsbeobachtung, die uns hilft, einfach den Wandel wahrzunehmen. Und damit auch Rückenwind zu finden oder Gegenwind zu entdecken. Und zu lernen, mit diesem Wandel besser umzugehen, in wirklich strategisch einzusetzen. Und in den letzten Jahren habe ich sehr viel auch über diese Dynamik geschrieben. Ich bin aber darauf gekommen, dass Trends einfach verführen zum Linie andenken. Also Trends werden mächtiger, sie werden stärker eingesetzt. Es werden mir darüber publiziert. Und die meisten Anwendene nehmen die Trends vor allem fürs Marketing. Die sagen, das ist ein neues Würding. Dann durch jetzt meine Rezydu ein bisschen adaptieren und neue Verpackungen und fertig. Tretzt zeigen, wo sich etwas bewegt. Aber sie verführen auch schnell zum Linian denken. Was heute wächst, wächst morgen weiter. Wirkplosibel beschreibt aber selten echte Veränderungsprozesse. Wer Trends zuförtlich ließt, übersieht die Ursachen dahinter. Schalbe 2. Zukunft als Gestaltungsraum. Wenn wir über Zukunft sprechen, landen wir schnell bei Prognosen und Szenarien. Doch genau das greift zu kurz. Besonders, wenn man Zukunft so versteht, wie Hanni Ritzler und Lea Kalucci. Als etwas, das im Entstehen ist und eben nicht als Verlängerung der Gegenwart. Daraus folgt eine andere Frage. Wie können wir überhaupt erkennen, welche Zukunftsbilder uns scheuen? Hier setzt Futures Literacy an. Ein UNESCO-Ansatz, der nicht verhersagen will, sondern sich bemacht, wie wir Zukunft denken. Deswegen haben wir gedacht, was kommt nach der Trendforschung? Für mich ist das ein systemischer Blick auf den Wandel. Dafür habe ich den Begriff "Foot Context Pilot" entwickelt. Ich sehe mich als Pilot, die jetzt eben sehr frei in diesem Wandel eintaucht und versucht, große Zusammenhänge mit einem systemischen Blick zu beschreiben. Ich habe einen Knödel genommen, keine Branchen, kein klassisches Verständnis von Food oder Nährung. Ein ganz alltägliches Teil eines Gerichts und habe einen Hand von Knödel gezeigt, wie Zusammenhänge sichbar werden können, wie man es besser verstehen kann. Und wie man spielerisch, systemisch, den Wandel in der Vergangenheit, im hier und jetzt in der Zukunft wahrnehmen kann und einfach leichter diese Komplexität zu verstehen. So ein systemischer Blick macht dann sichbar mit die Beobachtung aus unseren letzten 19 Episoden-Blausbrot zusammenhängen. In der Landwirtschaft zeigen sich zunächst die historischen Fixpunkte, Investitionen, politische Vorgaben und technische Entwicklungen. Dazu kommen die sogenannten versuchenen Kosten oder besser im englischen St. Kosts. Ausgaben, die bereits getetig wurden und bei denen der investierte Betrag oder Zeit und Mühe nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Und wer möchte schon Zeit, Geld und Mühe über den Haufen werfen, um einen ganz neuen Kurs einzuschlagen? Das zeigt, dass der Wandel nicht nur durch rein willnen steht, sondern durch Strukturen. Entlang der Wertschaffungskette wird ein zweiter Mechanismus sichtbar. Die True Kosts, die Wagenkosten, Kosten, die nicht an der Kasse stehen, Energie, Arbeit, Umwelt, Gesundheit, aber das System dauerhaft formen. Und bei konsumenten Entscheidungen zeigt sich die gleiche Logik. Nicht das einzelne Produkt entscheidet, sondern die Umgebung, die Verfügbarkeit, die Bequemlichkeit. Gesundheit entsteht durch die Summe vieler kleiner Entscheidungen. Der Wandel im Großen wird erst verständlich, wenn man diese Verbindung sieht. Nicht die Zutaten, sondern das gesamte System dahinter. Und diese Problemlagen erfordern eigentlich einen systemischen Ansatz. Weil die Schlüsse, die wieder rausziehen, was wir hier wahrnehmen, die sind vernetzt, die sind hochgradig dynamisch. Und zum Teil auch widersprüchlich, also auf jeden Fall hochgradig komplex. Und wir müssen lernen, mit dieser Komplexität spielerischer umzugehen. Und das auszuhalten, dass es nicht Ursache Wirkung gibt, sondern dass es da Dynamiken gibt. Und dass wir, wenn wir an den reinen Faden ziehen, noch drei andere Fäden mitziehen, von denen wir gar nicht wussten, dass die Aufwirkung zeigen. Und ich glaube, da müssen wir mehr lernen und spielerischer damit umgehen. Und das ist eben die Verfügung von den Trends. Und trotzdem braucht ein Trendwissen, aber auch ein tieferes Verständnis. Und deswegen haben wir den Knöld genommen und mit dem Knöldl mal gespielt. Und ich habe ihn als Netzwerkaktivisten beschrieben, weil wenn man in Fachgericht zerlegt, kommt man eigentlich auf ganz überraschende Zusammenhänge und Netzwerkknoten und so solch bruchstellen. Welche Branchen sind hier betroffen? Was hängt da alles dran? Und hab dann über 40 verschiedene Branchen nur am Knöldl entdeckt. Und denk mal, wie eng ist das, wenn ich jetzt über Brot geschrieben hätte, wenn man nur in der Brotbranche geblieben, der Knöldl geht weiter über hinaus. Also es war ein Glücksgriff mit dem Knöldl, vielleicht war es sehr komplexes und so wandelbar. Hannirützler's Methode funktioniert wie ein Brennglass. Ein einzelnes Lebensmittel wurde zur Linse auf das gesamte System. Und besonders anschaulich zeigt sich das laut Hannirützer am Semmelknödel. Der erst im neunsten Jahrhundert möglich wurde, als drei zentrale Innovationen zusammen kamen und das Weißbrot entstand. Und hier betrifft es zum Beispiel neuer Müllenthechnologie, neuer Backöfen mit Dampffunktion und auch der Hefen. Und alle drei Elemente waren da vor nicht gegeben, da folg gab's Müllsteine. Die Erhitzen des Getreide und haben die Stärke verhindert. Das Backen mit Dampf ermöglicht, dass das ganz anders aufgeht, aber ganz central auch die Hefen. Da gab's Verschiebungen bei Bier und damit hatten die Bäcker andere Hefen und mussten sich auf die Suche machen. Und so wurde die Backhefe entdeckt und diese drei Elemente zusammen ermöglichten dann eigentlich die Erfindung von Weißbrot. In der Qualität, wie wir es jetzt kennen, fluffig, knusprig, weiß. Süß hingeschmack nicht sauer, davor gab's eigentlich nur Sauerteig. Und Weltausstellung in Paris hat dazu geführt, dass diese österreichischen Bäcker eigentlich Krosson und Baguette angestoßen haben und damit eben diesen weltweiten Erfolg von Weißbrot. Die Semmel macht viele technologische und kulturelle Entwicklung sichtbar. Spannend ist auch die Entstehung von Baguette und Krosson begann tatsächlich in Österreich. Der Wiener August-Zang eröffnete 1838 eine Bäckerei in Paris und brachte den Dampfbagofen in die französische Hauptstadt. Durch diese neue Backtechnik wurde der Grundstein gelegt für Krossons und Baguette. Doch das ist noch nicht das Ende. Das hat wiederum nachfrage getriegelt und die Importe aus den USA war das damals eine 70er, 80er-Jahren. Und kurz davor mit Hilfe von neuen Schiffstechnologie, mit neuen Kommunikationstechnologien, was möglich eben Weizen sehr preisgünstig nach Europa zu schiffen. Und das wiederum hat die ganze Landwirtschaft im Alpinenraum verändert, weil dort Weizenproduktion nicht mehr ökonomisch haltbar war. Es war einfach nicht so günstig zu produzieren und deshalb wiederum ein Fokus auf die Fleischproduktion gelegt. Man kommt hier wirklich von 100.000 in das Dausende und das ist sehr spielerisch an diesen Fäden zu ziehen und zu schauen, was dann diesen Fäden da anhängen. Ich habe übrigens Wissenschafts- und Technikgeschichte studiert und fand den historischen Ansatz sehr spannend. Also man folgt der Geschichte eines Art Facts. Sei es die Lokomotive, Antibiotika oder sogar das Semmelbrötchen. Und es ist spannend und häufig auch unterhaltsam. Ein kleiner Einschub, wenn ich die Geschichte von Lebensmitteln reizt habe, ich habe etwas für dich. In meinem englischsprachigen Podcast, damals zu "Food Tech" und "Bio Tech" genannt "Red to Green", gibt es zwölf Episoden zur "History of Food". Hier ein paar Beispielthemen. Warum Kartoffeln gefürchtet waren, obwohl sie Millionen Menschen hätten retten können. Wieder Huma vom Essen der Armen zum Luxusgericht wurde oder wie die Butter Lobby erreichte, dass Margarine zeitweise knallpink eingefärgt werden musste. Der Podcast heißt inzwischen "Skating Nerds" und hat auch andere Themen, aber die älteren Episoden findest du weiterhin online in der Staffel 3. Gibt einfach "Skating Nerds" in der Podcast App ein und scrollt zur Food History Staffel Nummer 3. In Staffel 7 diskutieren Frank Kühner von der Arterbeidrabstiftung und ich bücher zum Lebensmittelsystem. Okay, aber jetzt Schluss mit Eigenwerbung. Weiter geht's mit den Zukunftsbildern. Scheibe 3. Potenziale der Zukunft. Okay, bisher haben wir geklärt, wie man Zukunft verstehen und Wandelsysteme schließen kann. Gut, jetzt stellt sich die Frage, wo liegen die ungenutzten Potenziale im Ernährungssystem? Und welche Bereiche öffnen sich gerade für neue Lösungen? Ein dieser Räume haben wir in der letzten Episode gesehen. Mit Christian Zmommann, dem CTO von Renat. Sie haben eine Produktionstechnologie entwickelt, die Nüsse vollständig verwertbar macht. Inklusive Schale. Renat ist für mich schon auch ein großer Trick, das ist schon besonders charming. Ich glaub, wir sammeln Nüsse, knacken sie seit den Anfängen der Menschheit und schon die vormenschen. Hab schon nössige Gästen. Erst jetzt kommen wir drauf und schauen mal, was ist denn eigentlich in der Schale? Und siehe da, da sind auch noch eine Rohmastoffe und eine Überlaststoffe. Also diese Neugierde finde ich einfach wahnsinniger frischend. Und sensorisch ist das Produkt natürlich auch wirklich eine Freude. Und das hat dann das Zeug wirklich auch ganze Branchen zu revolutionieren. Also wenn man sich die ganze Süßbranche anschaut, Zucker ist einfach extrem günstig in der Produktion gewortern. Weil wir die Strukturen ja zehn Tage aufgebaut haben. Und jetzt ist ein ganz günstiger Bau- und Füllstoff. Und Nüsse sind einfach sehr teuer. Und mit so einen neuen Innovationen, wo man die Schale mitvermalt, hat man viel mehr Output und kann sozusagen hier die Rezeptur noch mal neuer finden. Also das ist einfach genial. Das ist für mich der Immigree vom neuen Kreitlauf denken. Aber was mich einfach auch sehr inspiriert sind das Thema Alten. Also unsere Erde ist der blaue Planet, weil wir so viel Wasser haben. Und diese große Wasseroberfläche müssen wir nun die Fische rauszuholen. Und das ist unter Komplex. Und es gibt so viel Meeresgemüse, die übrigens, wenn man es züchtet, auch wieder Strukturen für Vielfalt wieder bietet. Also Makareiden zucht immer, fördert wieder Vielfalt ein Kleintien und Fischen und gibt ihnen Lebensraum. Und das Drittel, das ich auch auch gerade inspirieren finde, neben Karlscher mit, das ich natürlich seit vielen Jahren intensiv verfolge, ist für mich einfach auch der Blick auf Pilze. Ich bin selber sozusagen, gehe gerne, bließe ja Jagen sammeln. Manchmal ist mehr Jagen als Amfel, das reicht mir zu wenig im Umfeld. Aber wir sammeln eigentlich immer nur den Fruchkörper, das was nach oben sichbar ist. Aber das Mützeel, die Wurzeln, der Pilze sind natürlich viel größer. Und die Idee, dass man gleich das Mützeel züchtet und in Tanks füttert und vermehrt und erntet, finde ich einfach hochgradig schon. Diese Beispiele zeigen, wie viele unerschlassene Ressourcen im System liegen. Von neu gedachten Nehmenströmen über Meeresgemüse bis zu Pilzmützeel. Wie neue Lösungen erfunden und entwickelt werden, wird beschleunig durch künstliche Intelligenz. Und das mein auch unsere zweite Experten dieser Folge, Lea Kalucci, die wir vorhin am Anfang schon mal gehört haben. Ka'i wird wirklich alles disruptieren. Also Sondai Pinscheid der Google CEO hat vor knapp sechs Jahren schon, also weit vor der Veröffentlichung von Chatty Betie gesagt, dass Ka'i einen größeren Einfluss auf die Menschheit haben wird als die Entdeckung von Feuer oder Elektrizität. Ein zentraler Bereich, in dem das spürbar wird, ist der Bereich der Vernetzung. Ka'i kann helfen, relevante, aktörisch schneller zu erkennen und neue Partnerschaften zu schließen. In denen du deiner Themen identifiziertst, deine Herausforderung und du dadurch direkt gemetscht wirst mit aus dem Riesenponen an Menschen, die in der futhbranche tätig sind, die richtigen Finders, mit denen du dich kornekten solltest, um dann auch diese Schnittstellen schon identifiziert. Das sind einfach Unmengen und Daten und da kann Ka'i und Machine Learning in Riesenhebel sein, denn das zu beschleunigen. Also diesen ersten Part der Analyse, der Sondierung. Ein zweites Feld, dass durch Ka'i einsatzbeschleunigt wird, ist die Landwirtschaft. Präzisions-Landwirtschaft waren den ersten Episoden von Blausbrot bereits ein zentrales Thema. Und hier zeigt sich das Potenzial besonders deutlich. Lea Kalotschi hat in diesem Bereich auch schon ein paar vielversprechende Start-ups gelernt. Ich bin in der Jury vom Formordern der Landwirtschaft und da hatten dieses Jahr ein ganz volles Start-up. Die haben eine Ka'i-gestützte Unkraut-Kartierung entwickelt und mit der können sie den Erpiziteinsatz in der Landwirtschaft um. Bis zu 90 Prozent reduzieren. Auch in der Produktentwicklung wir Ka'i als starker Hebe. Sie verändert Geschwindigkeit, Unqualität von Forschungsprozessen. Ich hatte letztend ein Termin mit Führungskraften von Nestle und die haben mir gesagt, dass die ihre eigenen Ka'i-Modelle entwickelt haben, mit denen sie es geschafft haben, die R&D um 60 Prozent zu beschleunigen. Und das ist wirklich beeindruckend. Und das ist sagen die diese Geschwindigkeit, der Entwicklung, aber auch der Innovationsgrad. Lea Kalotschi hat mir von einem Ka'i-Modellen-Hams-Joseppe erzählt. Das zeigt, wie ich an die Ka'i-Ka'i heute schon arbeitet. Es wurde von dem Start-up-Notcore aus Chile entwickelt. Gi-Seppe vergleicht 100.000 ermöglicher Zutatenkommination und pflanzenbasierte Produkte zu entwickeln. Für eine Milchalternative hat das System zum Beispiel eine Mischung ausgespuckt, die wohl niemand so intuitiv gewählt hätte. Kohle und Ananas. Aber das Produkt, ich habe das Verkostnis, ist wirklich mega gut. Also, es schmeckt fast ein zu einst militärischer Milch. Und das ist auch so ein Kreativitätslevel, das einfach wirklich Daten basiert jetzt entstanden ist. Die Milchalternative. Und das zeigt mir, wie ein menschlicher Produktentwickler auf vielleicht so eine abstrakte Kombination gekommen wäre, hätte Zeit gedauert. Je weiter sich die Technologie auch entwickelt, desto wichtiger wird das, was uns als Mensch auszeichnet. Und das sind die so zwischen menschlichen Themen. Das ist die Feinfälligkeit, das ist ein paar tiefer mögen. Das ist die menschliche Kreativität, das Fraktionsvermögen. Und das fördern wir, indem wir physische Begegnung auch weiterhin haben. Da wir online immer häufiger in der Rabbit Halls rutschen, gefüttert von Algorithmen, die uns genau das zeigen, was wir sowieso schon denken, werden Begegnungsräume heute wichtiger denn je. Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass wir dieses vertrauen schaffen, indem wir gemeinsam eine Erlebnisse schaffen, statt nur die digitale Meetings. Und es geht viel mit Verständnis für die anderen Seiten und Wertschätzung. Ich habe auch letztendlich mit einer unterhalten, die eine Initiative gestartet, wo sie konventionale Landwirte und Umweltschützer zusammenbringt. Und das sind natürlich, da ist so viel Spannung, die verbringen zwei, drei Tage zusammen miteinander, die Umweltschützerinnen gehen mit auf die Hilfe und arbeiten dort mit. Und haben dann abends Austauschformate und das Ganze ist natürlich begleitet, aber wenn du solche Formate schaffst, schaffst du auch viel mehr Verständnis für die andere Seite. Dass man nicht nur seine eigene individuelle Bedürfnisse sieht, sondern auch die andere Seite versucht zu verstehen und dann gemeinsam ein Weg definiert. Okay, hui, nun hast du so viel Blick auf die Zukunft. Lasst uns doch mal ein Blick zurückwerfen. In 20 Episoden dieser Audiodoko haben wir uns einmal quer durch die Wertschaffungskälte geknabbert. Unsere zentrale Frage war, welche Lösungswege gibt es für ein gesundes und nachhaltiges Lebensmittelsystem für 2050? Dafür haben wir uns gleich eine ganze Liste an Ansätzen angeschaut. Regenerative Landwirtschaft, Mützee, Eugen und Präzisionsvermutation im Labor, neue Proteine, Investoren, die langfristiger Planen und Kantinen und Supermärkte zeigen, wie mächtig die Ernährungsumgebung ist. Dieses Formate Audiodoko über 20 Episoden war ein richtiger Habben. Viele Male haben wir mit unseren Datenmengen unsere Software zum Absturz gebracht. Wir suchten endlos nach Interviewgästen, die in das große Puzzle-Bild passen. Und wir falten Haare auf und an Version 5 des Episoden-Skrips. Manchmal habe ich mich echt gefragt, ach, Mann Marina, warum? Warum? Eine Audiodoko? Ein anderes Format wäre so viel einfacher gewesen. Doch ich hoffe, all diese Arbeit und Mühe von mir, vom Team, von einer Aderbet-Ratsstiftung und vom Klaster hat sich ausgezahlt. Und du hast etwas für dich mitgenommen. Jetzt, wo das Fundament steht, geht es 20/26 weiter. Diesmal mit einem Interviewformat. Nach fast sechs Jahren im Futeckbereich möchte ich das Zepter abgeben. Und ich erwartet eine neue Moderation für den Podcast. Wir sammeln bereits Vorschläge für Interviewgäste, wenn ihr jemand einfällt oder du selbst an einem spannenden Punkt im Ernährungssystem arbeitest, schreib uns gern. Meldig bei mir Marina Schmidt auf LinkedIn, Marina Schmidt mit DT oder bei Frank Alexander Kühne ebenfalls auf LinkedIn oder via E-Mail. Meine E-Mail ist Marina @R2Gmedia, die findest du auch in den Showdowns. Vielen, vielen Dank fürs Anhören und mitdenken. Wenn ihr Blausbrot gefällt, schätzen wir das als Team unglaublich, wenn du es reizt. In dem du Blausbrot bei deinem Teams oder Slack Channel postest, mit deinem Kollegen einer Kaffeemaschine diskutierst oder auf LinkedIn, Blausbrot empfiehltst. So hilft es doch mit, dass wir uns alle tiefer und konstruktiver über das Lebensmittelsystem austauschen. Wir hören uns im Frühjahr 20/26 bis bald. Blausbrot ist eine Initiative der Adalbertrabstiftung und vom Klaster Ernährung Bayern und eine Produktion von RTG Media. Audioproduktion Simon Kampanz, Redaktion Julia Papenhausen-Fooster, Chefredaktion und Moderation Marina Schmidt. Mehr Infos zur Initiative gibt es auf blausbrot.de * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Discussing the complexity and dynamics of the future and the need to handle it playfully.
Exploring the concept of future as a space for creation and the role of trends in understanding change.
Uncovering untapped potential in the food system, such as utilizing AI in agriculture and innovative food production technologies.
Summary:
The transcription delves into the complexity and dynamics of the future, emphasizing the importance of approaching it playfully. It discusses the concept of future as a space for creation and the role of trends in understanding change. Furthermore, it explores untapped potential in the food system, highlighting innovative approaches like using AI in agriculture and developing new food production technologies.
The text also touches on the significance of considering the entire system behind food production, as well as the impact of AI on various sectors including agriculture and product development. Overall, the content emphasizes the need to adapt to the evolving landscape by leveraging advancements and exploring new solutions in the food industry.
FAQs
In westlichen Kulturen liegt die Zukunft vor uns wie ein Weg, den wir weitergehen, während andere Kulturen sich rückwärts in die Zukunft bewegen.
Futures Literacy ist ein UNESCO-Ansatz, der nicht vorhersagen will, sondern uns dabei hilft, die Art und Weise zu verändern, wie wir über Zukunft nachdenken.
Künstliche Intelligenz beschleunigt die Entwicklung neuer Lösungen im Ernährungssystem, von der Nutzung unerforschter Ressourcen bis zur Präzisionslandwirtschaft und Produktentwicklung.
Megatrends sind langsame Bewegungen, die über Jahrzehnte hinweg mehrere Lebensbereiche gleichzeitig beeinflussen.
Es ist wichtig, mit der Komplexität spielerisch umzugehen und zu verstehen, dass es nicht nur Ursache-Wirkung, sondern verschiedene Dynamiken gibt, die berücksichtigt werden müssen.
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