ESG-Reporting im Mittelstand – Managed Service am Beispiel Gabor
19m 31s
Die Diskussion dreht sich um die Vereinfachung der CSRD und der Lieferkettenrichtlinie durch die EU-Omnibus-Anpassung, die kleine und mittlere Unternehmen formal zunächst ausnimmt. Dennoch sind viele KMU bereits indirekt über Kunden-, Lieferketten- und Finanzpartner betroffen. ESG ist kein reines Kommunikationsprojekt mehr, sondern wird zum zentralen Steuerungsinstrument. Ein Praxisbeispiel zeigt, wie die Gaberschuss GmbH in nur vier Monaten ein ESG-Reporting aufbaute, obwohl sie nicht gesetzlich verpflichtet war. Grundlage war eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse, die strategische Chancen aufzeigte. Statt eines bürokratischen Ansatzes wählte das Unternehmen den freiwilligen VSME-Standard (VSME Plus) und setzte auf einen Managed-Service-Ansatz von KPMG. Eine toolgestützte Lösung stellte Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und Nachvollziehbarkeit sicher. Der erste Bericht dient zunächst intern als Arbeitsgrundlage, um Quick Wins zu identifizieren und strategische Themen abzuleiten. Trotz Diskussionen um Vereinfachungen bleiben regulatorische Anforderungen wie die EU-DDR bestehen. Der Managed-Service-Ansatz hilft KMU, Kapazitäten zu schonen, Risiken zu vermeiden und Wettbewerbschancen zu nutzen. Das Fazit: ESG-Reporting ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der richtigen Herangehensweise.
In short, das heißt, dass wir nur nur auf die große Kooperationen fangen und wir schilden die kleine und medium-sized Enterprises. Das sagt Jürgen Barborn, Europa Abgeordneter ausschweden und Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Omnibusanpassung an der Corporate Sustainability Reporting Directive und der Lieferkettenrichtlinie. Auch wenn wir in diesem Beispiel aktuell über Vereinfachungen und Schwellenwerte diskutiert wird und wurde, bleibt die Grundlogik der CSRD bestehend. ESG ist kein Kommunikationsprojekt mehr, sondern rückt ins Zentrum unternehmerischer Steuerung und Verantwortung. Die CSRD-Markite hier ohne jeden Zweifel einen Wendepunkt in der Nachhaltigkeitsberichterstattung und das betrifft links nicht nur die Unternehmen, die formal berichtspflichtig sind. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von KPMG und R. Mein Name ist Arnholdmann. KPMG und R. Eine Analyse des Instituts für Mittelstandsforschung Berlin zeigt viel und mittelständische Unternehmen, spüren die CSRD-Anforderungen bereits heute über Kundenanforderungen die verketten und Finanzpartner. Und deshalb warnt der Deutsch Industrie- und Handelskammertag vor erheblichen organisatorischen Belastung insbesondere dort, wo Nachhaltigkeitsprozesse erst aufgebaut werden müssen. Zugleich betont der Bundesverbandmittelständische Wirtschaft, Nachhaltigkeitsberichterstattung kann auch eine strategische Chance sein für Transparenz, für Vertrauen und für Wettbewerbsfähigkeit. Und genau vor diesem Spannungsfeld aus Regulierung, Ressourcen, knappeitsunstrategischen Anspruch stellt sich für viele Unternehmenmittelstand die Frage, wie gelingt denn jetzt hier der Einstieg in das ESG-Reporting ohne daraus direkt ein Großprojekt zu machen. Und genau darüber wollen wir heute anhand eines konkreten Praxisbeispiele zu sprechen, dem ESG-Reporting-Ansatz von der Gaberschuss GmbH. Ungesetzt in nur vier Monaten strukturiert über einen Managed-Service-Ansatz. Und ich freue mich ganz besonders meine Kollegen und Nachhaltigkeitsexpertin, Lisa Schmegen, Schosser dabei zu haben. Liebe Lisa, schön, dass du da bist. Danke dir, Arme. Und von der Gaberschuss GmbH, liebe Sandra Gunzinger, schön, dass du auch heute Zeit hast. Danke, Arne. Lisa im Wide Paper von KAPYNG bereit für die Zukunft, ESG-Mittelstand heißt es sinngemäß, dass eine erfolgreiche Umsetzung der CSRD mit einstrukturierten Projektmanagement steht oder fällt. Denn diese nahezu alle Abteilungen eingebunden oder müssen eingebunden werden von Finance-HAA-Einkauf. Und gleichzeitig, wie auch vorhin schon bereits erwähnt, waren Wirtschaftsverbände vor der Sorstenengpässe im Mittelstand. Genau, vielleicht vor diesem Hintergrund lohnt es sich, dass du uns einmal näherbringsst, was denn bei KAPYNG dir Managed-Service-Ansatz bedeutet und warum diese Ansatz auch für Unternehmen im Mittelstand besonders interessant ist. Sehr gerne. Aus meiner Sicht, Arne ist es wie in vielen anderen Bereichen einen wiederholbaren Prozess strukturiert effizient in guten Händen abzugeben, wenn man zu will. Wir kennen das aus dem Steuerbereich. Viele von uns haben einen Schukatron voller Belege. Bringen den einmal zum Steuerberater und der kümmert sich um das mühsame Aufstellen der Steuererklärungen. Und so ist auch der Grundgedanke in dem Umfeld alles, was sich in verlässliche Hände einfach abgeben kann, gebe ich ab und ich als Unternehmen konzentriere mich auf die wichtigen Dinge, die besonderer insbesondere auch die inheutliche Umsetzung und nicht einfach das Daten generieren, methodisch aufbereiten und berichtswesen aufsetzen. Und es ist gerade im Mittelstand, wo das Thema auch Kapazitäten sonst bündelt, die nicht immer da sind, eine ganz wichtige Faktor und insofern eine große Porte. Danke, Herr. Sandra, ich habe es vorhin schon gesagt, er laute dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn, sind viele Unternehmen indirekt bereits betroffen, auch ohne die gesetzliche Pflicht. Ihr hattet hier bereits die doppelte Wesentlichkeitsanalyse abgeschlossen. Also den zentralen ersten Schritt in der Logik der CSRD. Warum habt ihr euch trotzdem entschieden frühzeitig, hier ein ESG Reporting aufzusetzen, obwohl ihr ja formal noch gar nicht verpflichtet war dazu? Ja, danke für die Frage, Anne. Also ich denke einer der Gründe war tatsächlich, dass wir schon in der doppelten Wesentlichkeitsanalyse viel gelernt haben darüber, welchen zusätzlichen Wert uns ein ESG Reporting liefern kann. Nämlich genau das, Lisa, was du angesprochen hast, ja, also sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren, Ansatzpunkte zu haben, wo wir den Impact generieren können, aber auch, wo wir unser SD-Kolder-Anforderungen erfüllen können. Also was erwarten Kunden von uns, was erwarten Konsumenten von uns, aber auch unsere Handelskunden, oder was erwarten vielleicht auch weiteres SD-Kolder wie NGOs oder Später auch Banken oder ähnliches SD-Kolder. Und deswegen war nach kurzer Diskussion auf jeden Fall unser Wunsch und auch der Wunsch der Geschäftsführung zu sagen, da, wo wir jetzt so viel schon erreicht haben mit dieser doppelten Wesentlichkeitsanalyse, lasst es uns auch so aufbereiten, dass wir weiter damit arbeiten können. Und hier in den proaktiven Ansatz kommen, dass wir wirklich von da aus starten können. Und auch das, Lisa, was du gesagt hast, diesen Prozess aufzusetzen, diese Regelmäßigkeit. So bürokratisch wie die CSD eigentlich versprochen hat zu sein. So habe ich mich darauf gefreut, dass es über die Jahre hin eine Vergleichbarkeit gibt. Dass wir alle dieses Level Playfield erreichen, auch als Mittelständler, wo unsere Nachhaltigkeitsbericht immer mehr eigentlich in die Situation bringen kann, dass man weiß, was wir tun, warum wir es tun, wo wir schon gut sind und wo wir noch Dinge zu tun haben, aber auch im Vergleich zu anderen Branchen, zu anderen Pläern, zu Unternehmen, die die gleiche Größe haben, wie wir oder die Größe sind. Und deswegen haben wir uns auf jeden Fall entschieden, mit einem VSM-Ebericht weiter zu machen. Und stand natürlich auch vor der Herausforderung, was ist für uns der Effizient ist der und effektivste Weg. Denn wir haben natürlich kein 10 Kopfgroses ESG oder Nachhaltigkeits-Team. Und auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Fachabteilungen haben natürlich wahnsinnig viele Prioritäten, neben denen, die ESG-Team in zwei Herz-Team sind, aber oft natürlich an ihre Grenzen kommen. Jetzt hast du es genau angesprochen und da würde ich gerne weitergehen. Du hast den Prozess schon angesprochen. Lisa, die Frage geht in deiner Richtung. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse definiert den gesamten Berichtsrahmen. Also gleichzeitig, wie ich auch in das angesprochenen Paperschen erwähnt hatte, das besagt, dass diese Vielzahl an Datenpunkten für viele Unternehmen eine große Hürde darstellen. Vielleicht kannst du jetzt, wenn wir schon um operativen sind und auf dem Prozess eingegangen sind. Uns mal da ein bisschen mitnehmen. Wie seite denn von dieser strategischen Priorisierung in wirklich einer umsetzbare und für den mittelstand taugliche Struktur gekommen? Vielleicht kannst du uns das nicht erst skizzieren. Ja, gerne. Und es startet natürlich mit der Frage, was ist wesentlich? Und das war ja super Sandra, dass ihr das schon hattet und sagen konnte. Das ist wirklich auch für unsere Steak oder für uns als Unternehmen sind Themengebiete, die wir uns entweder schon kümmern oder kümmern sollten, weil sie wichtig sind und werden. Und insofern war das auch der Startpunkt für unsere gemeinsame Reise. Und dann war ja die Frage, was ist das richtige Berichtskonstrukt und du hast es schon angesprochen der VSME, also der freiwillige Standard zur Berichterstattung und Transparenzschaffung. Das war eigentlich der richtige Aufsatzpunkt um zu sagen. Das sind mal die Anforderungen, die wirklich jedes Unternehmen, welcher Größe auch immer gegeben werden von Steak, die Koldern außerhalb der reinen Regulatorik zum Beispiel eben Banken, Kapitalgeber, Geschäftspartnern. Und dann sind wir aber hier gekommen und haben gesagt, ja, eigentlich machen wir als Gabo ja mehr als jetzt nur der reine VSME minimum Standard, das will man ja auch zeigen, in der Vergleichbarkeit, in der Transparenzschaffung gerade, wenn man sich um die Themen auch kümmert. Und das hat dann eine eigentlich zu den sogenannten VSME Plus-Gedanken geführt. Wenn man jetzt wirklich auf Gabo schaut, was sind wesentliche Themen, was sagt dann schon mal der Minimum, aber auch, wo haben wir noch mal eine Geschichte zu erzählen, wer wir uns da auch wirklich tun kümmern und insofern auch Verantwortung tragen. Und das haben wir dann in den vielen Monaten spezifisch noch mal adaptiert und wirklich auf euch zugeschnitten, damit es dann einfach auch ein ja ganzheitliches Bild auf Gabo wirft. Danke dir und vielleicht auch direkt eine Anschlussfrage, denn ein zentraler Stolberstein der CSD ist laut der von mir jetzt bereits oft zitierten Studie den White Paper die Komplexität der geforderten Daten. Also viele Daten sind gar nicht unmittelbar verfügbar, die Verantwortlichkeiten sind manchmal nicht oft klar definiert. Wie habt ihr es denn geschafft in diesen vier Monaten, die du auch gerade ansprachst, eine belastbare Grundlage zu bauen, Zuständigkeiten zuzuweisen und ja, das in einer funktionierenden Struktur irgendwie alles zu schlüsseln? Der kommt natürlich die Erfahrung in Spiel, dann wir sind ja Berater und Prüfer als Kampio, das heißt wir wissen, wie ja verlässliche Datenstrukturen ausschauen müssen. Und das fängt damit an, dass man sich beim Aufbau klar sein muss, welche Daten logigen braucht man, also was kommt aus welchem Bereich, mit welcher quasi Formel dahinter, welche Elemente werden von wem verantwortet, also verantwortlichkeiten, auch in aller Diskussion über künstliche Intelligenie.
und der Artikel am Ende geht es auch immer um die Verantwortung der Daten, weil es auch um Vollständigkeit und Richtigkeit geht, gerade wenn ich Dinge als Unternehmen nach außen gebe, die ja auch über die Zeit vergleichen werden, nicht nur in Jahr 1. Das heißt, dessen muss aufgebaut werden und dann natürlich auch die Reportin-Struktur sinnvoll aufgesetzt werden. Also ich sage mir nicht immer nach Schema F, das machen wir ja ganz gerne, sondern auch was, das sind wir wieder bei dem spezifischen, man kann Dinge standardisieren, um von der Erfahrung, von der Skalierbarkeit auch eines Partners wie uns als KPMG profitieren, aber am Ende muss es ja auch aufgabern, zum Beispiel jetzt einen Zahlen und das ist sicherlich das zweite, die Reportin-Struktur da auch wirklich nur mit zu verifizieren, was macht Sinn, was nicht. Ja und dann war es im Operativen doing eigentlich so, dass sozusagen die Daten aus den Einheiten bei Gauber geliefert wurden, wir uns da auch eng abgestimmt haben, welche Daten müssen, wie auch definiert sein, was muss man mehr aufgeklärt sein, dass auch die jeweiligen Zuliefernden einheiten verstehen, was ein vollständiger richtiger Datenpunkt ist und wie das überhaupt konkret für Gauber aussieht. Wir haben dann konsolitiert, strukturiert, den Bericht aufgesetzt und entsprechend dann auch geliefert. Und da wollen wir jetzt gerne noch einmal ein Schritt weiter und ein an die Dive in das operative gehen und da freue ich mich sehr die Nachhaltigkeitsexpertin von Gauber, Michael, den begrüßen zu können, liebe Michael, schön, dass du heute dabei bist. Danke an. Michael, vielleicht genau die Frage ist in deiner Richtung zur technischen Umsetzung, welche Rolle hat denn in dem Projekt gerade die Tool gestützt Umsetzung gespielt? So uns war von Beginn eigentlich relativ klar, dass wir sagen, okay, wir wollen das Haus im E-Projekt effizient und auch nachvollziehbar aufsetzen und dafür wollen wir nicht in Form von Exselisten arbeiten, sondern wollen in einem Tool gestützten Lösungen arbeiten, wo wir einfach Transparenz schaffen, dadurch, dass wir die Datenpunkte, wie dieser erwähnt hat, entsprechend Personen zu ordnen können. Heißt, eine Person hat sich wirklich dann verantwortlich auch gefühlt, die Datenpunkte entsprechend zu liefern, hatte eine Übersicht, konnte dem entsprechend auch sich selber auch vorbereiten, ihre Kapazitäten einplanen und natürlich auch ist das Ganze dadurch nachvollziehbar geworden, dadurch dass alle Änderungen, Anpassungen, Notizen, Rückgaben entsprechend dokumentiert wurden und dadurch einfach festgehalten werden, was dann später für die Dokumentation und die Prüfbarkeit auch einfach super wichtig ist und auch einfach den operativen Aufwand deutlich reduzieren kann und natürlich auch eine toolgeschützte Lösungen, wie es immer Struktur und einen Rahmen und ist damit auch irgendwo skaliber, dass man das halt von den Zukunft den Jahren benutzen kann, dass man da die Vergleichbarkeit über die Jahre schaffen kann und am Ende dann einfach diese beletbaren Daten auch hat und damit dann weiter in die Maßnahmen gehen kann. Danke dir und dann lassen es gerne den Schritt weiter auch gehen einmal aufs Ergebnis schauen, Sandra, im ersten Berichtseher konzentrieren sich viele mittelständig Unternehmen zunächst auf die korrekte Datenaffassung, war das auch genau hier so das Ziel erst einmal eine Transparenz und eine belastbare Grundlage zu schaffen und vielleicht auch aus deiner heutigen Perspektive wo ist für euch heute so der größte Mehrwert, wenn du als Ergebnis auf dieses Projekt schaust. Also auf jeden Fall ging es darum eine Basis zu schaffen und wie wir miteinander schon festgestellt haben in den vier Monaten haben wir das gut geschafft, also wir haben wirklich eine Basis geschaffen und ich war eben auch sehr positiv darüber überrascht, was man tatsächlich noch alles findet. Also es geht ja darum auch zu verschiedenen Datenpunkten dann auch sozusagen ja Antworten, Beweise, es geht ja auch um Prozesse, Verfahren, Zweißen, Zielsetzungen zu finden und zu dokumentieren und da sind wir wieder auf Dinge gestoßen die uns stolz gemacht haben und die uns auf der anderen Seite aber auch aufgezeigt haben. Hier gibt es tatsächlich noch Quickwinds, also schnellen Handlungsspirraum wo wir sagen, wenn wir das in die Richtung drehen, wenn wir hier noch was verschriftlichen, wenn wir uns gemeinsam auf das noch einigen sind wir schon ein Schritt weiter und genauso können wir auch die großen strategischen Themen ableiten für die nächsten Jahre. Auch was sollen wir uns fokussieren und auch was wollen wir uns fokussieren? Deswegen diese Datenbasis, die wir jetzt geschaffen haben, die Schafft Klarheit und weiterentwicklungsfelder deswegen ist es für uns jetzt im ersten Schritt tatsächlich auch eine interne Arbeitsunterlage mit der wir ganz klar sagen wir schaffen sie erst mal unser Team intern, Geschäftsführung und alle internen Stakeholder mitzunehmen. Wir haben einen realistischen Einstieg statt jetzt schon den perfekten Bericht, den man auch eins zu eins abgeprüft hat und auch extern teilt und das ist dann für uns ein konsequenter logischer zweiter Schritt, das auch weiter auszuarbeiten, noch mehr in die Tiefe und in die Breite zu gehen und dann auch die Möglichkeit zu haben hier auch einzelne Punkte rauszugreifen und relevantige Schichten darüber erzählen zu können. Danke dir und auch für dich Lisa zum Abschluss gerne auch noch mal in Deiner Richtung die CSRD führt ja eine verpflichtende externe Prüfung mit einer begrenzten Sicherheit ein und erhöht damit auch die Anforderungen an die Datenqualität. Gleichzeitig und wir haben es vorhin gesagt diskutierte die EU auch über Vereinfachungen um die Wettbewerbsfähigkeit gerade große europäische Unternehmen zu sichern. Was zeigten das Projekt gerade aus Deiner Perspektive heraus nochmal in diesem Spannungsfeld aus auf der einen Seite steigender und steigenden Prüfungsanforderungen und gleichzeitig der Vereinfachungsdebatte über die Rolle von solchen ansetzen wie Managed Service und vielleicht auch nicht nur im ESG Kontext. Ich denke es passt sehr gut zu dem was Sandra und Mike schon gesagt haben. Es gibt nach wie vor Anforderungen nicht nur zur Berichterstattung, sondern eben auch darüber hinaus. Man denkt nur an so Dinge wie auch Deklarationspflichten bei CIM, bei der EU-DDR, die auch zwar verschoben, aber nicht aufgewogen ist, also immer mehr Themen und die man sich als Unternehmen kümmern muss. Da braucht man aus meiner Sicht ein verlässlichen Partner gerade im Mittelstand, weil das sind komplexe Vorgaben und darauf ja auch jemanden zurückgreifen zu können, der sich damit auskennt, weil er einfach ich bei jedes Themengebiet Experten hat. Dafür stehen wir ja als KPMG. Das ist glaube ich eine große Erleichterung. Gleichzeitig Technologie eben zu nutzen, aber auch eben smart zu nutzen in der Verbindung mit Prozesse, Verantwortlichkeiten auch, ich sag mal Change-Management dahinter, sondern auch die Geschäftsführung angesprochen. Das ist auch zum Beispiel so ein Teil. Auch hier muss man ja erstmal heranführen, was es auch bedeutet diese Zahlen und Informationen wie im Finanzbereich, Prüfungsfähig zu generieren. Und insofern ist aus meiner Sicht der Managed Service ansatz sehr, sehr hilfreich. Grafeeunternehmen, Mittelstand, die Reise zu starten und verlässlichen Partner zu haben, sich mit seinen eigenen Kapazitäten auf die wichtigen Dinge konzentrieren zu können, die Mannschaft mitnehmen zu können, die Geschäftsführung mitnehmen zu können und auch, wie gesagt, skalierbar im Sinne von anderen Themen, die auch anstehen und die am Ende auch Geld kosten. Das muss man auch sagen, das eine sehr reinde Berichterstattung, aber wenn ich zum Beispiel wahrnehme, soll liegen hab, weil ich deklarationspflichten nach der Sieben, nach der EUD nicht nachgekommen bin. Auch das Lieferkettengesetz wird wieder aufkommen in europäischer Art. Wenn ich mich um die Dinge nicht gekümmert habe, dann habe ich wirklich Geschäftsriesien oder auch verschenkte Chosen, weil ich mich schlechter darstelle als vielleicht andere und das kann ich vermeiden und Chosen kann ich nutzen, indem ich auf eine Manage Serviceanzutze sitze. Vielen Dank, Lisa. Liebes anderer, liebe Meike, für diese Einblicke ein wirklich spannendes Praxisnaasprojekt. Das zeigt das ESG-Reporting nicht die Frage der Unternehmensgröße ist, sondern der Randgehensweise des Ansatzes und in dieser Folge konntet ihr sehr schön zeigen, wie ein pragmatischer und strukturierte Ansatz Nachhaltigkeit von der regulatorischen Flicht hier zu einem belastbaren Steuerungsinstrument für Unternehmen im Mittelstand machen kann. Ganz herzlichen Dank für eure Einblicke. Ganz herzlichen Dank, dass ihr heute dabei wart. Vielen Dank, die Arme. Danke schön. Danke. Und wenn Sie liebe zuhören und zuhören, mehr darüber erfahren möchten, wie der KAPMG-Mensch-Service-Ansatz unternehmen strukturiert unterstützt, finden Sie weitere Informationen auf KAPMG.de. Und wie üblich sind alle, die in dieser Ausgabe von KAPMG, und eher angesprochenen Publikationen, wie immer in den Chonots verlinkt. Und damit machen Sie es gut. Danke fürs Zuhören. Danke, dass Sie heute dabei waren. Und bis zur nächsten Folge von KAPMG. Und eher.
Podcast Summary
Key Points:
Die EU-Omnibus-Anpassung von CSRD und Lieferkettenrichtlinie zielt auf Vereinfachung und höhere Schwellenwerte ab, sodass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunächst ausgenommen sind.
ESG rückt ins Zentrum unternehmerischer Steuerung; selbst nicht direkt verpflichtete KMU spüren die Anforderungen indirekt über Kunden-, Lieferketten- und Finanzpartner.
Der Managed-Service-Ansatz von KPMG bietet KMU eine strukturierte, effiziente Umsetzung des ESG-Reportings (ähnlich der Steuererklärung durch einen Steuerberater), um interne Kapazitäten zu schonen.
Die Gaberschuss GmbH nutzte den freiwilligen VSME-Standard plus eigene Schwerpunkte (VSME Plus) und setzte das ESG-Reporting in nur vier Monaten um, basierend auf einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse.
Eine toolgestützte Lösung (statt Excel) schaffte Transparenz, klare Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit und Skalierbarkeit für künftige Berichtsjahre.
Der erste Bericht dient als interne Arbeitsgrundlage, um Quick Wins zu identifizieren, strategische Themen abzuleiten und das Team sowie die Geschäftsführung mitzunehmen.
Trotz Debatte um Vereinfachungen bleiben Anforderungen bestehen (z. B. EU-DDR, Lieferkettensorgfaltspflicht); ein verlässlicher Partner und smarte Technologien helfen, Risiken zu vermeiden und Chancen zu nutzen.
Summary:
Die Diskussion dreht sich um die Vereinfachung der CSRD und der Lieferkettenrichtlinie durch die EU-Omnibus-Anpassung, die kleine und mittlere Unternehmen formal zunächst ausnimmt. Dennoch sind viele KMU bereits indirekt über Kunden-, Lieferketten- und Finanzpartner betroffen. ESG ist kein reines Kommunikationsprojekt mehr, sondern wird zum zentralen Steuerungsinstrument.
Ein Praxisbeispiel zeigt, wie die Gaberschuss GmbH in nur vier Monaten ein ESG-Reporting aufbaute, obwohl sie nicht gesetzlich verpflichtet war. Grundlage war eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse, die strategische Chancen aufzeigte. Statt eines bürokratischen Ansatzes wählte das Unternehmen den freiwilligen VSME-Standard (VSME Plus) und setzte auf einen Managed-Service-Ansatz von KPMG.
Eine toolgestützte Lösung stellte Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und Nachvollziehbarkeit sicher. Der erste Bericht dient zunächst intern als Arbeitsgrundlage, um Quick Wins zu identifizieren und strategische Themen abzuleiten. Trotz Diskussionen um Vereinfachungen bleiben regulatorische Anforderungen wie die EU-DDR bestehen.
Der Managed-Service-Ansatz hilft KMU, Kapazitäten zu schonen, Risiken zu vermeiden und Wettbewerbschancen zu nutzen. Das Fazit: ESG-Reporting ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der richtigen Herangehensweise.
FAQs
Der Managed-Service-Ansatz bedeutet, dass Unternehmen wiederholbare Prozesse strukturiert an einen externen Partner abgeben, ähnlich wie bei der Steuerberatung. So können sie sich auf inhaltliche Umsetzung konzentrieren, statt auf Datengenerierung und Berichtsaufbau.
Frühzeitiges Reporting schafft Transparenz, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit. Es hilft, Kunden- und Stakeholder-Anforderungen zu erfüllen und strategische Chancen zu nutzen.
Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse definiert den Berichtsrahmen, indem sie identifiziert, welche ESG-Themen für das Unternehmen und seine Stakeholder wesentlich sind. Sie ist der zentrale erste Schritt im CSRD-Reporting.
Der VSME (freiwilliger Standard) bietet Mindestanforderungen für die Berichterstattung, die von Stakeholdern wie Banken und Geschäftspartnern erwartet werden. Er kann durch spezifische Themen ergänzt werden (VSME Plus).
Ein Tool schafft Transparenz durch klare Datenzuordnung, Dokumentation von Änderungen und Nachvollziehbarkeit. Es reduziert den operativen Aufwand und ermöglicht Skalierbarkeit für zukünftige Berichtsjahre.
Durch klare Definition von Datenlogiken, Verantwortlichkeiten und Prozessen sowie den Einsatz von Technologie. Ein externer Partner kann helfen, prüfungsfähige Daten zu generieren.
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