Es ist ein Mädchen! Wie Merz in der Bundespräsidenten-Frage zum Getriebenen wurde
from Machtwechsel
55m 38s
Die Bundesrepublik steht vor einem historischen Machtwechsel: Das erste Mal wird eine Frau als Bundespräsidentin gewählt. Während die CDU zunächst skeptisch gegenüber dem Vorhaben ist, wird deutlich, dass sich Söder und Merz für eine weibliche Kandidatin einsetzen. Ilse Eigner, eine langjährige Politikerin aus der Mitte, wird als Kandidatin ernannt, da sie Erfahrung mit dem Kampf gegen Extremismus und eine vermittelnde Position verfügt. Der Prozess wird jedoch von Spannungen zwischen den Parteien geprägt: CDU-Frauen kritisieren die Wege, wie Söder die Kandidatur voranbringt, und sehen darin eine Bedrohung ihrer Macht. Die SPD und die Grünen sind zwar skeptisch, aber auch offen gegenüber einer Kandidatin der Mitte. Ein entscheidendes Treffen findet am 9. November statt, bei dem das CDU-Präsidium eine endgültige Entscheidung trifft. Obwohl der Prozess zunächst als verteidigungsorientiert erscheint, wird deutlich, dass er viel mehr über die Identität und die Zukunft der Parteien spricht. Die Wahl von Eigner wird als eine klare Signalwirkung verstanden, die nicht nur Frauen, sondern auch eine neue politische Richtung für die Bundesrepublik darstellt. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf den Streit zwischen den Parteien und die Frage der Kompetenz, wie die neue Bundespräsidentin die Krise der Demokratie bewältigen soll.
* Musik *
Es ist ein Mädchen, so Titelteins, die tats als mit Angela Merkel
erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine Frau ins Kanzleramt einzog.
Nun sieht es so aus, dass das Land im kommenden Jahr seine erste Bundespräsidentin bekommen wird.
Die SPD will es so, Markus Söder will es so, und nun will es auch Friedrich Merz.
Kann also Söder, der seit Monaten für Ilse eignatommelt,
nicht nur froh sein, dass sie ein Mädchen ist und er nun zur Bundespräsidentenmacherin werden könnte,
sondern das zugleich auch eine Konkurrentin um die Macht in Bayern dann Genn-Berlin ziehen würde.
Friedrich Merz zumindest ist in der Bundespräsidentenfrage zu einem getriebenen geworden.
Die Debatte, sie ist ihm entglitten.
Wie es dazu kommen konnte, warum er sich so lange nicht auf eine Frau festlegen wollte
und welcher Name neben Ilse eigner und nach ihnen Klaus nun überraschend wieder in der CDU gehandelt wird,
überall das sprechen Robben und ich in dieser Folge von Machtwechsel, oder um es in Anlehnung ein Lucy Lektrick zu sagen,
ein Mädchen wird sowieso gewinnen.
Aber wie gewinnt wird das für die beiden Männer an der Spitze der Union für Merz und für Söder sein?
Machtwechsel. Wer regiert Deutschland?
Mittag Marussenfeld und Robben Alexander.
Ich kenne Frau Klaus nicht, ich kenne aber Ilse eigner und ich glaube, dass sie viel mitbringen würde,
eine gute Bundespräsidentin nachfolge von Frankfurtern Steinweiger zu werden.
Das muss jetzt besprochen werden und auch Koalitionspartnern,
aber ich kann nur sagen, Ilse eigner, wie er eine sehr gute war.
Der Mann, den sie da gerade hören, das ist nicht etwa ein CSU-ler, der seine Parteikollegin pusht,
nein, er ist ein Sozialdemokrat und er heißt Roberto Seil.
Heil sagte diese Worte, vergangene Woche ins Mikrofon der AID-Kollegen und zwar in China
am Rande des dortigen Staatsbesuchs von Frank-Walter Steinmeier.
Die Frau, die ihr nicht kennt, ist ihnen Klaus.
CDU-Fraktion-Chefin in Hessen stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei
und sie galt plötzlich als heiße Kandidatin für das Bundespräsidenten namend.
Der Auton von Roberto Seil und vor allen Dingen die Umstände des Autonens
haben hinter den Kulissen bei der CDU für helle Empörung gesorgt.
Vor allen Dingen bei den CDU-Frauen.
Also das Hubertos Heil, ihn ist Klaus nicht kennt,
das immer in die Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag.
Da darf man ein Fragezeichen machen, das war also schon ein hater Diss.
Der wurde aber noch härter dadurch, was auch mit Nuripur gesagt hat.
Also es ist ja ein Grünenpolitiker und der hat gesagt.
Der war ebenfalls in China mit auf Staatsbesuch, das ist wichtig zu wissen.
Genau, der hat gesagt zu ihnen das Klaus als Fraktionsvorsitzende verwaltet sie das.
Ende. Und da sagt er, man brauche jetzt aber wärme, ströme,
senurität und autorität und Ilse Eignat hat das alles.
Klammer auf, also ihn ist Klaus nicht.
Und die CDU-Frauen sind so sauer, weil wie du sagst,
das war in China diese beiden Männer,
waren wie andere Abgeordnete vom Bundespräsidenten mitgenommen worden.
Und deshalb wurde das auch gelesen, dass das das ist, was Frangwalter Steinmeier,
also der amtierende Bundespräsident über ihn ist, Klaus denkt.
Und das ist dann natürlich schon ein Vorgang.
Und der ist den Unionsfrauen besonders bitter aufgestoßen,
weil ja gerade erst die Debatte war, ob die Union nicht so böse und Frauen
feindlich mit Berbel Bars umgegangen ist.
Und hier ist etwas, was Unionfrauen immer denken,
dass man linksherter austeilen darf, gerade gegenüber Frauen.
Über ihn ist Klaus und wie ihr Name in die Kandidaten suche für Bellwüge kommen,
ist Robin dabei, werden wir später noch reden.
Jedenfalls hat ihr Name nicht nur für Gesprächsstoff in China gesorgt,
sondern auch in Singapur.
Da hat März nämlich seine fünftägige Asienreise begonnen, vergangene Woche.
Die Frage, wer soll Kandidat, beziehungsweise Kandidatin für das höchste Amt im Start werden,
die hat ihn begleitet, oder ich würde sogar sagen, verfolgt.
Und zwar während der gesamten Asienreise.
Und das kann uns keine besser erzählen als du,
weil wir haben nämlich in der vergangenen Woche einen getauschten Rollen,
ergeht, du hast den Kanzler mal begleitet auf diese Asienreise.
Wie hast du ihn erlebt, überhaupt und in Bezug auf unser heutiges Thema?
Also, ich hab da einen sehr selbstbewussten
und auch seine Gesprächspartner einnehmen, Kanzler erlebt.
Also, er war ganz und gar der Außenkanzler.
Und wenn du so willst, war er auf Kani-Missionen.
Also dem Appell des Kanadischen Primiers, Marc Kanifolgen,
die Mittelmechte in dieser Welt, sollten sich gegen die Großmächte zusammenschließen.
Und diese Botschaft, die hat März an die Regierungschefs- und Regierungschefinnen
in Singapur, Japan und Südkorea herangetragen.
Also er hat immer gesagt, lasst uns diese neue Welt, wie sie jetzt da ist, Formen.
Und sie könne eben nicht nur den großen und den starken Dienen
und Deutschland wolle bei dem Formen dieser neuen Welt vorangehen.
Konkret stellt er sich vor, dass es eine Allianz-Aljena-Mittelnmächte geben soll,
die an einer regelbasierten Welt- und Handelsordnung festhalten wollen.
Er denkt dabei an ein Netz der frei Handelsblöcke.
Und was März aber auch gesagt hat, dass ein solches Vorhaben nicht von heute auf morgen gehe,
dass so etwas Zeit brauche.
Und da siehst du, der März, der auf der außenpolitischen Bühne in Asien zu beobachten war,
der war eben sehr klar in seinen Vorstellungen,
aber ohne in diese vollmundige Ankündigungspolitik zu verfallen,
wie wir es ja hier oft in Deutschland erleben, wenn es um Reformen, um inpolitisches geht.
Ich fand ihn sehr deutlich im Ton, aber auch ohne dieses belehrente,
was ihn ja ab und an überkommt.
Und du hast ihm einfach angemerkt, erfüllt sich,
obwohl, wenn es darum geht, die großen Linien zu zeichen.
Er selbst einmal weiße, die großen Linien in Raum und in Zeit, also erfährt bis nach Asien
und er entwirft, was muss in den nächsten Jahrzehnten geschehen.
Und so ein bisschen seinen Fluchtpunkt ist 2014, ja.
Aber vorher hat er noch diese große Aufgabe zu bestehen,
einen Bundespräsidenten oder eine Bundespräsidentin zu finden.
Und das ist das, was ihn jetzt nach seiner Rückkehr in dieser Woche beschäftigt.
Was ihn auch schon ehrlicherweise auf der Asienreise beschäftigt,
hat oder zwangsläufig beschäftigt, musste.
Also eigentlich wollte er die große Weltpolitik in den Vordergrund stellen,
aber diese Bundespräsidenten-Debatte, die ist so groß gewesen,
dass auch sein Umfeld sich dann während der Reise gerade zu genültigt,
da Position dazu zu beziehen.
Und es hieß dann aus seinem Umfeld,
März habe sich noch nicht auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin festgelegt.
Und in der Wortweil "Kandidaten" oder "Kandidatin",
also diese Nichtfestlegung auf ein Geschlecht,
diese Wortweil ist sehr bewusst gewesen.
Aber Robin, zumindest nach März Rückkehr aus Asien,
wissen wir seit Montag, März will eine Frau für Bellevue.
Es soll eine Kandidatin sein.
Am Montag hatte er einen Termin mit den CDU-Kreisvorsitzenden.
Das sind also die Lokalhäublänge,
die alle in die Parteizentrale geeilt waren,
etwas, was gar nicht oft passiert und dem geschuldet ist,
dass die Wallergebnisse nur nicht so schlecht waren.
Und dort vor diesen Kreisvorsitzenden sagte er,
"Ich zitier den Kanzler, ich werde der Partei eine gemeinsame Kandidatin vorschlagen,
eine Kandidatin der politischen Mitte.
Ich bin festgelegt in der Frage, dass es eine Frau werden muss."
Zitatin.
Robin, in diesen Worten des Kanzlers, die du gerade zitiert hast,
steckt drin, jetzt sind die Tage der Entscheidung angebrochen.
Exakt. Du sagst das, was weit hin übersehen wurde,
weil sich alle auf den Frauenaspekt konzentriert haben,
weil man das Statement aber ganz decodiert,
sagt März damit auch mit wem er entscheiden will und bis wann.
Und bis wann ist der Montag nächster Woche,
da tagt das CDU-Präsidium und bis dahin möchte März mit der CSU,
mit den Grünen und mit der SPD eine gemeinsame Kandidatin gefunden haben,
die er dann seinen Leuten vorstellt.
Da er die jetzt, so Mitte der Woche noch nicht hat,
sind es wirklich die entscheidenden Tage.
Wo jetzt zumindest klar ist, dass es eine Frau sein soll,
die zu passieren in der CDU-Bereitznamen, wer diese Frau werden wird.
Ein Name, der zu hören ist, ist der von Ilse Eichner.
Das heißt also, der Kanzler und die CDU würden sich Markus Söderskandidatin
zu Eigen machen.
Sie würden sich Markus Söder untergeben, allerdings gehört zu diesem Gesamtbild dazu,
dass Eigner sowohl bei der SPD als auch bei den Grünen auf Zustimmung stößt.
Was er dafür sprechen würde, dass sie diese Kandidatin der Mitte ist von der März geredet hat.
Eine sehr besondere Situation, die man auch nur politisch verstehen kann,
nicht mit gesundem Menschenverstand.
Da gibt es eine Kandidatin der CSU von der SPD und Grünen überzeugt sind.
Wer nicht überzeugt ist, ist die CDU.
Aber sie ist nicht überzeugt, dass die Frau nicht tauge,
dass sie die falschen politischen Ansichten haben oder goldene Löffel gestohlen haben oder sonst.
Was es gibt, wirklich kein Argument aus CDU-Perspektive gegen die Kandidatin.
Es geht allein um die Art, wie die Kandidatur vorangetrieben wurde.
Und hier ist das, was du gesagt hast, die CDU sagt, wir dürfen uns nicht von Markus Söder überfahren lassen.
Also es geht nicht gegen die Frau, es geht gegen das Verfahren.
Aber haben wir hier schon öfter gesagt, Verfahren in der Politik sind alles.
Jetzt ist ja zu hören, wenn es eignar werden würde, dann würde die CDU dafür ein Preis von Söder von der CSU verlangen wollen.
Wir begeben uns jetzt in das Reich der Spekulation, aber wir springen mit einem glücklichen Kopfsprung hinein.
Weil es ist das höchste am dem Staat, es hat eine besondere.
Würde aber es wird auch besonders krass verdient.
Das war auch schon in der Vergangenheit.
Und jetzt ist halt die Phase erreicht, dass in der CDU Leute sagen, wenn wir das mit der Ilse eignar machen,
wenn wir also Markus Söder diesen Punkt geben, muss er uns etwas dafür bezahlen.
Und da man ja nur eine Budespräsidentin zu vergeben hat, also nicht personell kompensiert werden kann,
kann man auf das Feld der Sachpolitik wechseln.
Und hier ist eine wirklich charmante und interessante Idee aufgetaucht,
die nämlich sagt, in Berlin die große Koalition hat ja gerade eine Reformblockade.
Also das, was schon mal verabredet wurde, jeder rückt davon zurück, ob es Rente mit 63 sei, ob es unterhaltsvorschuss sei, Elterngeld und so weiter.
Also es ist eher die Phase, dass man von Reformforschlägen wieder abrückt und könnte man diese gegenseitige Blockade nicht überwinden,
wenn jemand eine heilige Kuh schlachten würde.
Und die heiligste Kuh, der CSU ist die Mütterrente.
Also wenn Markus Söder gestärkt durch seinen Triumph, dass er die erste CSU-Bundesresidentin durchgesetzt hätte,
sagen würde, okay, wir verzichten doch auf die durchgekämpfte Mütterrente,
dann könnte noch mal ein Momentum entstehen, wo auch CDU und die SPD ihrer seiteilige Kühe ins Schlachthaus führen könnten,
und man könnte doch noch mal als Reformqualition ein bisschen in die vorhanden kommen.
Jetzt ist ja nicht der Name von Eseigner der Einzige, der da in der CDU kursiert.
Es gibt noch eine weitere Frau, die gehandelt wird, die auch schon immer wieder mal im Gespräch war als mögliche Kanidaten,
aber dann als nicht vermittelbar bei SPD und Grünen Geld,
ich rede von der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner.
Die ist plötzlich wieder auf dem Schirm.
Total interessantes Phänomen, also Ausgangslage, Bundestagspräsidentinnen oder Präsidenten sind sozusagen immer,
Staatsoverhäubter in Warteposition, weil die ja schon in den Ämtern,
die sie haben, diese Überparteiligkeit ausdrücken müssen.
Also, wann immer geredet wurde in den Merkel-Jahren, wer wird der nächste Bundestagspräsident,
viel immer der Name Norbert Lambert, wurde nie, aber ist sozusagen ein naheliegender Gedanke.
In diesem Fall, da Julia Klöckner zweifelt, ohne eine Frau ist,
hätte man ja auch schon das Kästchen angekreuzt, dass SPD und Grünen so wichtig ist.
Nur, und hier wird es sehr speziell zu Beginn ihrer Amtsführung,
als Bundestagspräsidentin, hat Julia Klöckner Dinge getan,
die SPD und Grünen wirklich zu widerlaufen.
Das waren Dinge auf der Identitäts-Ebene, also vor allen Dingen zwei.
Julia Klöckner hat gesagt, zum Christopher's Twitter,
"Hissen wir nicht mehr die Regenbogen fahren."
Wie ist noch ihre Vorgängerin Berbel Bas gemacht hatte?
Klöckner hat argumentiert, wir hissen die Regenbogenfahne an einem anderen Tag dem 17. Mai,
weil an diesem Datum wurde mal das Gesetz zur Rehabilitierung homosexueller Opfer
der nationalsozialistischen Justiz im Bundestag beschlossen.
Sie hat sozusagen gesagt, das ist die eine Ausnahme,
wann wir da nicht staatliche Fahnen hissen und damit ist auch gut,
was ihr großen, großen Ärger von SPD und Grünen eingetragen hat.
Und ein zweites war, Frau Klöckner hat gesprochen auf einem Sommeremfang der CDU
in Koblenz in den Räumen von Frank Gotthardt.
Und Frank Gotthardt ist der Milliardär, der sich den Rechtspopolistischen Journalismus von Nios leistet.
Und da geriet Frau Klöckner in Verdacht eine Öffnung der CDU zur AfD zu betreiben.
Das war aber alles schon am Anfang ihrer Amtszeit.
Und seitdem hat sich Klöckner eigentlich vor allem mit der AfD und der Linkspartei angelegt,
die ja immer wieder mit Störaktionen im Plenum auf sich aufmerksam machen.
Jetzt heißt es, es gäbe Signale sowohl von der SPD als auch den Grünen,
dass man sich Klöckner vorstellen könnte.
Und auch für Markus Söder wäre Julia Klöckner keine schlechte Lösung.
Also gesetzt den Fall, dass SPD und Grünen tatsächlich sich bei Klöckner noch einmal bewegen.
Klammer auf, es könnte auch sein, dass bei der CDU da der Wunsch der Vater das Gedanken des Klammer zu,
aber nur mal angenommen, die Linken bewegten sich.
Dann wäre der Ball bei Markus Söder und gerade hatte ich ja gesagt,
bei Bundespräsident Tinnin Pokon wäre das Besondere, dass man nur eine Personale besetzt kann.
Jetzt sage ich das Gegenteil, nämlich nehmen wir mal an Juler Klöckner würde Bundespräsidentin,
dann würde ja ein schöner Posten frei.
Der der Bundestagspräsidentin und da käme dann eine CSU-Frau ins Spiel.
Weil schon jetzt gibt es eine stellvertretende Bundestagspräsidentin, das ist Andrea Lindholz.
Andrea Lindholz wurde einem größeren Publikum unter anderem durch mein Buch letzte Chance näher bekannt.
Das ist nämlich die CSU-Abgeordnete, die ihren Wahlkreis in Erschaffenburg hat.
Und als dort im Wahlkampf dieses schlimme Attentat eines Asylbewerbers war,
war Frau Lindholz eine Berichterstatterin über die Stimmung der Bevölkerung vor Ort,
die das Ohr von Friedrich März hatte. Also Andrea Lindholz hat eine Rolle dabei gespielt,
dass Friedrich März kurz vor der Bundes-Das-Wahl noch einmal seine Politik gegen Überabstimmung mit der AfD geändert hat.
Das ist eine Frau, die Friedrich März schätzt, die aber auch Markus Söder schätzt
und die auch eine Beförderung für die CSU wäre, weil auch die CSU wäre dann mit der Bundestagspräsidentin
in einem der höchsten Emter des Staates.
Und wenn wir jetzt schon bei Emterbesetzungen sind, wenn Andrea Lindholz Bundestagspräsidentin wird,
dann wird ja ein stellvertretersitz frei.
Also weil eine CDU-Frau-Bundespräsidentin wird, wird eine CSU-Frau-Bundes-Tagspräsidentin
und dann kann ja wiederum jemand anders von der Union stellvertretender Bundestagspräsident werden.
Und das kann sich dem Vernehmen nach auch ein alter Bekannter gut vorstellen, Armin Laschet.
Deshalb läuft Armin Laschet, wie uns mehrere Leute bestätigt haben durch das politische Berlin und wirbt für Julia Klöckner.
Allein an all dem, was da jetzt in der CDU kursiert, sieht man ja, wie sehr die Bundespräsidenten-Kandidaten-Frage aus dem Ruder gelaufen ist,
dass sie dem Kanzler entglitten ist, wenn du jetzt mitkriegst, wie aufgeregt und wie durcheinander es in seiner Partei zugeht.
Und auch das Bekenntnis von Friedrich Merz zu einer Frau hat ja nachrichtlich hohe Wellen geschlagen.
Und daran zeigt sich das Anfangsdilemma dieser ganzen Bundespräsidenten-Nummer.
Denn es ist schon sehr früh der Eindruck entstanden, dass die CDU eine Frau in Bellevue sehen will.
Und für diesen Eindruck hat Merz selbst gesorgt.
Wir gehen jetzt mal zurück ins vergangene Jahr, es ist ein Sonntag Ende August und anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung hat das Kanzleramt zum Bürgerdialog geladen.
Und dort wird Merz vom Publikum auch zur Steinmeier-Nachfolge befragt.
Las uns mal reinhören, welche Frage ihm ein Bürger stellt und wie der Kanzler sich dazu äußert.
Deutschland kann aber auch nicht auf intelligente Frauen, seine intelligente Frauen verzichten.
Und hier im Bellevue, im Bellevue, waren nie die oberste Schiff in eine intelligente Frau.
Leb brau, obwohl viele, kann die. Er ist auch von der CDU.
Sieht der Meinung, wie Julia Klöckener und in der Zwischenzeit der Kassen der Linie waren,
dass in 2027 ohne Namen zu nehmen.
Ohne Namen.
Kommen Sie bitte zur Frage.
Da eine Frau residieren sollte, im Unterschied einer Amerika, wo sich nur 40 Männer.
Danke sehr, sehr herzlich.
Vielen Dank.
Vielen Dank für die Frage.
Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass wir 2027 eine Frau zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zur Bundespräsidentin wählen.
Das wäre gut.
Aber ich sage Ihnen auch mal, das ist eine Entscheidung, die ich nicht an eine so treffen habe.
Also, Merz sagt, es wäre gut.
Das Publikum applaudiert und Robin irgendwie klingt das Ganze so, als wolle Merz eine Frau im Bundespräsidialamt sehen.
Ja, hier ist etwas drohliges und etwas sehr ernstes, genau nebeneinander passiert.
Also diesen Fragesteller, den Herrn Volk, den kennt man übrigens im politischen Berlin.
Das ist so ein Original, der zu ganz vielen Veranstaltungen kommt und drohlege Fragen stellt.
Aber er hat ja keine drohlegefragenden eine Frage in Ziel gestellt.
Und ich glaube, Friedrich Merz hat etwas gesagt, was er nicht wollte.
Damals war ja die Ausgangsposition, dass die beiden linken Parteien, also SPD und Grüne, wollten Gender-Politik machen.
Die haben sich festgelegt, der nächste Bundespräsident muss eine Frau sein.
Das konnten Sie gar nicht durchsetzen, weil der Bundespräsident wird ja gewählt von der Bundesversammlung, also dem Bundestag plus der gleichen Anzahl von delegierten, die von den Landtagen geschickt wird.
Und da zeichten Sie sich schon damals ab, dass die Mehrheit sein wird Union und SPD.
Also Merz-Ausgangslage war, er wollte sich die Optionen offen halten, ohne die Frauen zu verbrellen.
Und den ersten Satz, den er spricht, der erfüllt das ja so.
Also er kann sich eine Frau vorstellen, das Gegenteil wäre ja absurd.
Aber dann in den Applaus, in die Lacher hinein, fügt er diesen Satz an und das wäre gut.
Und damit bindet er sich, weil deine Präferenz verrät oder er noch präziser gesprochen, er gibt die Möglichkeit, ihm eine Präferenz zu unterstellen.
Und das ist ein schwerer politischer Fehler für den Merz in den folge Monaten bis heute bezahlt.
Und es ist ehrlich gesagt ein klassischer Merz, weil er vor diesem Publikum, das in guter Stimmung ist, das ihn lustig findet, das lacht.
Geht er, fügt er diesen einen Satz hinzu. Also typisch Merz erlässt sich von einem Wohlmeinendem Publikum wegreißen.
Und jetzt Robin zeichnen wir mal kleinteilig nach, wie die Debatte in diesem Jahr um die Frage, wer geht ins Bundespräsidialamt verlaufen ist.
Und wir sind jetzt im Frühjahr 2026, da kommt nämlich Bewegung in die ganze Sache.
Und das hat mit den Kommunalwahlen in Bayern zu tun, die für die CSU ja alles andere als optimal gelaufen sind.
In den Stichwahlen hat sie nämlich jede Menge Oberbürgermeister und Landratsämter an die freien Wähler verloren.
Und das führt zu einer offenartikudierten Unzufriedenheit mit Söder.
Und diese Unzufriedenheit, die Stachel Söder noch an, in dem er nämlich den CSU-Leuten vor Ort die Schuld für die verlorenen Wahlen in die Schuhe schiebt, er sagt nämlich, es habe an der Kandidatenauswahl gelegen.
Und die soll daher künftig von der Parteizentrale begleitet werden.
Diese Worte hat er dann noch versucht, wieder einzufangen, aber dieser Unmut ist geblieben. Robin und in dieser Lage gibt Söder dann den Münchner Merkur ein Interview.
Der Münchner Merkur ist die wichtigste Zeitung für CSU-Interner. Und dort wird Söder gefragt.
Hat Söder eigner, wenn sie als Bundespräsidentin antritt ihre volle Unterstützung und Söder antwortet, wenn Söder eigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung.
Und das klingt total harmlos, ist aber interessant, weil Söder damit eine Art judo-Griff anwendet.
Du hattest ja beschrieben, er ist nach dieser Kommunal, weil in einer schweren Krise er macht Fehler und seine Gegner beginnen sich zusammen.
Da ist einmal Manfred Weber aus der Europäischen Ebene. Da ist jemand, der nicht sein Gegner ist, aber ihn zu überstrahlen droht, Alexander Dobrind, erfolgreicher Innenminister in Berlin.
Und als dritte ist da vor allen Dingen Ilse Eigner. Die CSU-Partei mit jeder und funktionäre beginnen sich vorstellen zu können.
Es könnte eine Zukunft ohne Markus Söder als Ministerpräsident geben. Und das hat mit dem Namen Ilse Eigner zu tun.
Und das nimmt Söder auf und sagt, diese Ilse Eigner, die ist so toll, die kann ich mir im Bellevue vorstellen.
Die Ilse Eigner war vorher schon gepuscht worden, aber von Leuten, wie Horst Seehofer, von besagten Manfred Weber oder von Volker Bouffier.
Also von den Kritikern oder sogar Feinden Seehofer. Weber ist sein Antagonist, Seehofer hat als Ministerpräsident alles getan, um Markus Söder zu verhindern.
Er hat auch auf Ilse Eigner gesetzt und Volker Bouffier, der damals gehessische Ministerpräsident, hat eine entscheidende Rolle gespielt, dass Markus Söder 2021 nicht Kanzler-Kandidat geworden ist.
Die pushen also Eigner, sie ist eigentlich eine Anti-Söder-Kandidatin. Und Söder macht diesen Move und nimmt sie und sagt, das ist jetzt meine Kandidatin.
Das Söder nun seine Sympathie für Eigner in Bellevue bekundet, das ist mit Friedrich März ganz offensichtlich nicht abgesprochen gewesen. Der ist an dem Tag, an dem dieses Interview mit Söder im Münchner Merkoa erscheint auf Zypern beim EU-Gipfel.
Dort wird er auf Söder's Interview äußerungen angesprochen und März erklärt, ich zitiere jetzt mal, ich habe vor mich mit den Parteivorsitzenden der SPD und der CSU dazu im Herbst zu verständigen.
Und bis dahin nehme ich Vorschläge mit Interesse zur Kenntnis-Citat Ende. Auch das, wieder ein klassischer März. Wir machen diese Folge ja auch, damit man nachvollziehen kann, wie dieser Bundeskanzler in dieser speziellen Lage in die Bredol dir geraten kann.
Die Absprache, die er erwähnt gab, ist wirklich, sie war aber detaillierter. Die eigentliche Absprache war, Friedrich März und Markus Söder setzen sich im Sommer zusammen, also im Sommer 2026, besprechen sich, was der Personalvorschlag der Union ist, gehen damit zur SPD und versuchen Konsens mit der SPD zu erzeugen, bevor man weiterarbeitet.
Und Markus Söder, in seiner Not, in seiner Bredolie, hat das gebrochen und hat Eigner von sich aus vorgeschlagen. Und das ist ein schweres Faul an Friedrich März und so ist Friedrich März, er ist ein Mann, der solche Trickse rein hast.
Jetzt kann man sagen, das ist ein schöner Charakterzug, du kannst aber auch sagen, für ein Politiker ist er ein bisschen arg erfusselig, aber auf jeden Fall hat er auf diese gebrochene Absprache von Markus Söder keine Antwort.
Von dieser ersten Äußerung Söder, die von vielen, wie du es beschrieben hast, als Weckloben einer möglichen Konkurrentin gesehen worden ist, oder aber als Gegenteil Eigner zu verbrennen, sie aus dem Rennen für das Bundespräsidentenamt zu nehmen, weil es gilt die alte Regel, wer zuerst genannt wird, der wird es auf gar keinen Fall.
Also, von dieser Deutung Söder mache das aus taktischen Gründen, kann man dann aber feststellen, dass Söder seinen Text verändert. Und zwar wird von Monat zum Monat aus einem Vorschlag zunehmend eine Forderung.
Und wir gehen jetzt mal in den Sommer, 2006, Robin. Im politischen Berlin heißt, dass die Zeit der Sommerinterviews beginnt. Und Ende Juli gibt Söder sein erstes Sommerinterview, dem CTF. Und dort wird er auch auf Ilse Eigner angesprochen.
Lass uns mal reinhören.
Also, Ilse Eigner, glaube ich, ist eine hochangesehene Landtagspräsidentin, man hat sich auf CDU/CSU eben verabredet, ebenfalls weitgehend, dass künftig eine Frau Bundespräsidentin werden sollte.
Wir hatten ja schon rausgearbeitet, dass Friedrich März, wenn er vor dem Wohlwoll, dem Publikum ist, ganze Sätze hinzufügt und sich hinreißen lässt. Markus Söder arbeitet genau umgekehrt.
Er arbeitet präzise, bei ihm kommt es auf jede Nüons an und wenn er unscharf redet, sind es bewusste unschärfen. Der von dir eingespielte Auton.
Man hat sich geeinigt. Warum das in definitiv pronomen? Das soll doch verschleiern. Dann auf CDU/CSU eben, was ist damit gemeint, kann ja eigentlich nur die Ebene der Partei versitzenden sein.
Und dann jedenfalls weitgehend. Auch das, entweder hat man sich geeinigt, dass es eine Frau wird oder man hat sich nicht geeinigt und selbstverständlich hat man sich nicht geeinigt.
Es gibt diese Einigung zu diesem Zeitpunkt nicht. Markus Söder behauptet sie auch nicht, aber deutet sie an, dass sie jeder versteht und dass sie Friedrich März ein wenig die Möglichkeit des Dimentis nimmt.
Friedrich März wird dann auch einen Tag später auf einer CDU-Pressekonferenz von Journalisten auf dieses Söderinterview angesprochen.
Auf dieser Pressekonferenz geht es eigentlich um die Vorstellung von Franziska Hoppermann
als neuer Generalsekretärin und die Verkündung, dass März nun auch mit Stefan Billger endlich
ein neuen Verkehrsminister gefunden hat. Eine Neubesetzung, die ja verunglückt war,
weil März den bisherigen Verkehrsminister Patrick Schneeder bereits über seine Entlassung informiert
hatte, aber der dann von März vorgesehenen Nachfolger ein gewisser Fritz Günstler im kurzfristig
abgesagt hatte. Also, Sie, die uphersonalien sollten, dass eigentliche Thema dieser Pressekonferenz
sein, doch März wird mit der von Söder betriebenen Bundespräsidentenfrage konfrontiert. Und es ist
dann auch das erste und auch einzige Mal, dass sich März konkret zur Person Ilse Eigner äußert
und zwar so. Ilse Eigner ist sicherlich eine respektable, denkbare Bundespräsidentin,
aber wir werden die Gespräche nicht alleine zu führen haben. Wir werden sie auch mit den Sozialdemokraten
zu führen haben, möglicherweise mit anderen Fraktionen der Bundesversammlung. Und ich möchte, dass wir
einen Kandidaten oder einen Kandidatin zur Verfügung stellen und aufstellen, die eine breite Zustimmung
in der Bundesversammlung und dann auch eine breite Zustimmung in der Bevölkerung in Deutschland finden
kann, zu einer herausfordernde Zeit, zu der eine Bundespräsidentin oder ein Bundespräsident auch etwas sagen
können muss. Und das ist der Maßstab an dem wir uns orientieren.
Robyn Einerseits spricht März von einer breiten Zustimmung, die er in der Bundesversammlung will.
Das heißt, er will auch die Grünen an Bord holen. Andererseits lässt er aber dann wieder bewusst
offen, ob es eine Kandidatin oder ein Kandidat sein wird, wo doch klar ist, die Grünen gehen, wenn
nur bei einer Frau mit. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären, du als Kanzler verstehe?
Den kann man nicht erklären und man kann auch nicht erklären, dass er ihren Namen in den Mund nimmt,
weil er vorher immer noch auf der Ebene, bevor wir mit dem Verfahren ordnungsgemäß beginnen,
äußere ich mich nicht zu vorschlägen. Und jetzt tut er es, obwohl er sicher eigentlich immer noch
die Optionen offen halten will. Also Markus Söder hat das geschafft, ihn immer weiter Stückweise
ein der Frauenfrage fresszulegen und damit auch in die Eignarrichtung zu treiben. Aber März hofft
immer noch, dass er das alles wegwischen kann. Dass er das Frauenargument vom Tisch nehmen kann,
in dem er einen ganz, ganz großen Namen auf den Tisch liegt, wo alle sagen ja klar, weil auch
die Grünen haben auch ja auch im Gauke mal mitgewählt oder die Sozialdemokraten. Es ist ja nicht
gesetzt, dass das Frauenargument das letzte Wort sein muss. Also März will sich offen halten,
doch noch ein Namen auf den Tisch zu legen, der die Debatte auf den Kopf stellt. Und es kusieren
ja dann auch Namen von Männern Robin. Ja, zwei Namen kusieren und wenn die in seiner Phase kusieren,
dann werden die ja immer ein Stück weit getestet. Also wenn man so ein Name in die Öffentlichkeit
sichern lässt, dann kann man ja quasi beobachten, ob die diesen Gaukeffekt auslösen oder nicht.
Und einer der Namen der genannt wird ist Steffen Harbert. Steffen Harbert ist der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes,
war vorher CDU-Bundestagsabgeordnete und das ist jemand, der auch nicht weit bekannt ist in der
Bevölkerung, aber ein fast naheliegender Move, weil so ähnlich wie ich das für das Amt der
Bundestagspräsidentin erklärt hab, dann käme man in dieses Bundespräsidentialamt und hätte schon
ein bisschen die Aura des Vorgängeramtes mit und der Präsident des Bundesverfassungsgericht genießt
immer noch Qualinstitution einen hohes Ansehen in Deutschland. Das ist so ein klassischer Move,
dass ihn auch Angela Merkel mal versucht hat, die mal bei Andreas Vorskule nachfragen ließ, ob er sich
nicht vorstellen könnte ins Belvue einzuziehen, konnte er aber nicht. Ob Steffen Harbert schon gefragt wurde,
wissen wir ehrlich gesagt nicht, aber der Name ist nicht so geflogen, dass er den identierten Effekt gab hätte.
Ein anderer Name der kursierte war der von Udo D. Fabio, Udo D. Fabio ehemaliger Verfassungsrichter und
einer der großen Denker dieses Landes und dieser Name ist von Henrik Wüst ins Spiel gebracht worden,
weil er mit Udo D. Fabio einen konservativen hätte der gleichzeitig für eine Ruhrgebiet aufsteiger
Geschichte steht. Udo D. Fabio ist so einer italienischen Einwandererfamilie, sein Großvater war
Staderbeiter, sein Vater Bergmann in Duisburg und hätte sich Udo D. Fabio durchgesetzt, dann hätte
er sich Wüst im NRW-Walkampf damit schmücken können. Total faszinierende Recherche, weil Henrik Wüst
ja auch bei der letzten Wahl zum Bundespräsidenten einen Last-Minute-Vorschlag gemacht hatte, um oder
hat so ein Dieren lassen, um noch Fall-Walter Steinmeier 2. Amtszeite zu verhindern, also
Henrik Wüst ist da besonders kreativ, es ist aber nichts geworden und augenscheinlich hat
Friedrich März keine andere Idee. Markus Söder jedenfalls der zieht die Frauen schlinge weiter zu.
Am 2. August gibt er dann der ALD, sein Sommerinterview, und dieses Mal sagt er zu Eigner und der
Bundespräsidentenfrage folgendes. Ich kenne sich, schätze ich es ja, und ich glaube der
jetzigen Konstellation ist auch eine sehr gute Chance, denn man hat sich ja festgelegt,
dass dieses meine Frau Bundespräsident werden soll und da haben wir eine Idee dafür.
Am Ende muss es CDU/C so gemeinsam besprechen. Ich habe es ja wenn Sie möchte und wenn
die Chance sich ergibt, würde ich das sehr unterstützt, um mich hat es sehr gefreut, dass zum
Beispiel der SPD sehr positiv ist. Söder macht weiter, die Unschärfen werden ganz langsam zurück
genommen, er bleibt hier noch beim Mann, aber er hat das weitgehend aufgegeben, also man hat sich
jetzt festgelegt, was klar mal auf immer noch nicht stimmt und er zeigt auf die CDU, der
Ball liegt bei euch und er zeigt auf die SPD, die habe ich schon, also um es martialisch
auszudrücken, er zieht die Schlinge um den Hals von Friedrich Merz immer weiter, zu Stückchen
für Stückchen. Zugleich wird von CDU-Seite versucht, das Einrasten auf eine Frau zurückzudrehen
und es ist torstenfrei, der da in die Offensive geht, er ist gerade der neue Fraktionschef geworden
und er gibt WLTV ein Interview und dort sagt er, es spreche sicherlich einiges dafür,
dass das Amt auch einmal von einer Frau ausgeführt wird, aber das sollte nichts apodiktisches
sein, das sollte auch nicht dazu führen, dass jetzt die Hälfte der Bevölkerung automatisch
ausgeschlossen ist, sondern wir sollten da offenerangehen, so weit torsten frei.
Normalerweise wäre so etwas, fast als Machtwort verstanden worden, das ist immerhin der Vorsitzende
der Unionsfraktion, aber er geht viel zu spät in die Debatte, er kann nicht mehr zurückholen,
was Markus Söder festgelegt hat und Markus Söder macht weiter, er geht in die Sendung von
Karen Mioska, Anfang Oktober und da sagt er, die einzige Personalie, die mich persönlich
interessiert, ist nicht die Kanzlerschaft, sondern ich möchte, dass, wenn es irgendwie geht,
illse Eigner, Bundespräsident wird, da engagiere ich mich sehr dafür, er hat also wo er schon
gezeichnet, wer es werden soll und das Friedrich Merz sich verantwortung hat, über die Erdschung
gesagt, wenn es klappt, wer bekommt das Verdienst, wer hat sich engagiert, das ist Markus Söder.
Dann steht ja Ende Oktober der CSU Partei-Tag an und da wird dann von CDU-Seite versucht,
noch einmal gegenzusteuern, Robin.
Um ihn als höherer Rinn und Dörer, die ganze Dramatik noch mal vor Augen zu führen, das
hat doch begonnen damit, dass Markus Söder eine eporale Wahlniederlage erlebte, bei der
Kommunalwahl.
Und man dachte, es könnte zu einem Aufstand gegen ihn kommen und diese Aufstand wäre natürlich
geschehen auf einem CSU Partei-Tag und jetzt kommt dieser Partei-Tag und es geht nicht
mehr darum, ob Markus Söder in der Tinte sitzt, sondern es geht darum, wie stark Markus Söder
es sich erlauben darf, den Bundeskanzler unter Druck zu setzen.
Er hat die ganze CSU hinter sich gebracht mit diesem Eignermannöver und wenige Minuten
bevor dieser CSU Partei-Tag beginnt, meldet die FAZ ein Zitat aus CDU-Kreisen.
Und dieses Zitat geht wie folgt die CDU erhebt durchaus den Anspruch einen eigenen Kandidaten
oder eine eigene Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten zu benennen.
Zitatende.
Also wieder eine Verzweiflungstat, dass man über die FAZ, also quasi halbamtlich verhindern
möchte, dass die CSU hier gleich den Sack zumacht.
Es ist noch krasser, wenn man hinter die Kulissen guckt.
Auf so einem CSU Partei-Tag spricht auch immer der CDU-Vorsitzende, der Bundeskanzler.
Änern sie sich die legendären Szenen Angela Merkel neben Horseau war bei der Grenzöffnungsfrage.
Also es ist klar, Friedrich Merz muss dort hin, und das Kanzleramt sondiert vorher bei Söder
ermögelt bitte nicht Ilse-Eignar unter großen Applaus auf den Schildheben und Friedrich
Merz zwingen sich dazu verhalten.
Und Markus Söder sagt, das geht nicht.
Ich kann nicht den Namen Ilse-Eignar nicht nennen, aber ich tue es nur einmal.
Und wie es getan hat, Robin, da lass uns jetzt mal rein.
in seine Rede auf dem CSU-Parteitag.
Wir als Zingesu können nur dann erfolgreich sein,
wenn wir uns hinter alle stellen.
Und wenn wir auch bereit sind, andere nicht nur was zu können,
sind da sich mitzufreuen.
Und so will ich das an der Stelle einfach sagen.
Die Entscheidung wird woanders gefällt.
Aber ich würde mir es von Herzen können,
wenn Ilse eigener nächste Bundespräsident würde.
Es wäre eine tolle Sache. Viel Glück dafür.
Es ist ein großartiger Versprecher.
Ich würde es mir von Herzen gönnen,
wenn Ilse eigener Bundespräsidentin wird.
Also soweit Söders Rede, was sein Versprechen angeht,
die eigener Personalie nur einmal zu nennen,
so hält er sich auf Söderart daran.
Als er Friedrich Merz nämlich am nächsten Tag
auf der Parteitagsbühne begrüßt,
tut er das mit folgenden Wort nicht zitiere.
Lieber Friedrich, die CSU, unterstützt die Regierung,
die CSU, unterstützt dich als Kanzler.
Wir haben auch mal eigene Anliegen natürlich
und Ideen auch tolle Personen.
Aber heute wollen wir ein großes gemeinschaftliches Signal
der Stärke setzen, deswegen herzlich willkommen.
So weit also Söder und in eingedenkt,
dessen, was da vorher verabredet worden ist,
ist auch aus dem Umfeld des Kanzlers im Nachhinein
mit großen Stolz vorgetragen worden.
Dass man ja wusste, Söder könne nicht nicht zu eignen,
sagen er sich aber letztlich an die Absprache gehalten habe,
ist nur einmal zu tun.
Da wir hier Markus Söder in voller Pracht erleben,
will ich noch mal ran so.
Der wird vor dem Parteitag gebeten,
sie nicht auf den Schell zu heben.
Trotzdem wird sie damit Aklimationen auf eben diesen geroben.
Dann verspricht er, ich sage es nur einmal.
Und wie löst er diese Situation?
Er nennt sie ohne sie zu nennen.
Er spricht in Namen nicht aus, aber jeder weiß, was gemeint ist.
Und damit sind wir wieder am Anfang
unseres Podcasts, der ja mit ihnen Klaus begonnen hat.
Ihr Name taucht drei Tage nach dem CSU-Parteitag
in den Medien als mögliche Kandidatin für Bellevue auf.
Und es heißt, sie sei im Kanzleramt die Favoriten der Stunde.
Das passiert nach dem Parteitag,
wo eigentlich Markus Söder ihr Seignach schon gefühlt ins Ziel gebraucht hat.
Und das hat natürlich etwas defensives.
Das hat etwas, das die CDU ruft.
Wir sind auch noch da.
Das ist dieser Versuch, wie wir am Anfang gesagt haben,
wir können uns noch nicht von Söder überfahren lassen.
Obwohl sie gerade schon überfahren wurden.
Und trotzdem ist es Friedrich März, der die Mehrheiten organisieren muss,
ob für Ines oder für Ilse.
Und das macht er auch, er ruft am Wochenende unter anderem bei Britta Hasselmann an.
Britta Hasselmann ist eine von zwei Fraktionsvorsitzenden,
der Grünen und in der Grünen vieler Führung,
die Frau, die die Bundespräsidenten angelegenheiten koordiniert.
Wenn wir uns jetzt mal die Personalie eines Klaus genauer anschauen,
dann ist sie ja letztlich gar kein so anderer Vorschlag als Ilse-Eikner.
Nicht nur die Namen klingen gleich, sondern die Frauen sind sich auch ähnlich
beides engagierte Kartolikinnen, beides Frauen, die in der Union in der Mitte stehen,
die als verbindlich gelten, die haben sogar eine fast ironische Parallele
in ihrer Karriere. Ilse-Eikner wurde ja sehr gefördert von Horst Seehofer,
also dem alten Patriarchin, der seinen Nachfolger Süder verhindern wollte,
was nicht geklappt hat.
Und auf hessischer Ebene war es eine ganz ähnliche Situation.
Da war der Patriarch Volker Bouffier und der hatte als Nachfolger
immer ein Politiker namens Thomas Schäfer, der Finanzminister in Hessen war,
der in der Corona-Zeit Suizid begangen hat, und dann lief es auf Boris rein hinaus.
Und Volker Bouffier wollte Boris rein verhindern, setzte durch,
dass ihm das Klaus-Fraktionsvorsitzende wird.
Also hier auch der Patriarch, der die Frau ohne Erfolg gegen den
nachdringenden Nachfolger fördert.
Und wenn man jetzt auf Unterschiede guckt, kann man sagen,
ihn das Klaus ist voll Juristin, das ist Ilse-Eikner nicht.
Und ihn das Klaus hat drei Kinder, die auch noch bei ihr zu Hause wohnen,
also man könnte das Argument machen, Kinder im Schloss-Belvue
und Friedrich Merz setzt ja sehr darauf, dass er in der politischen Klasse
als Vater und Großvater eine Seltenheit ist und Leute fordert,
die auch Kinder haben, was für Ilse-Eikner nicht zutrifft.
Das Argument aber offiziell zu machen, traut sich niemand in der CDU.
Weil es ja auch eigentlich gar nicht gegen Ilse-Eikner geht,
sondern gegen das Verfahren von Markus Söder.
So, in es Klaus war vergangene Woche die Kandidatin der Stunde.
Wir haben ja schon deutlich gemacht, die nahmen die jetzt,
um es mit Karat Dringöhring ecker zu sagen.
Der heiße Scheissins sind Ilse-Eikner und Julia Klöckner.
Jetzt ist die Frage, wie geht es weiter?
Was passiert bis zum 9.11.
Also bis zum kommenden Montag zur Präsidium-Sitzung,
wo es ja Klarheit geben soll?
Friedig Merz muss jetzt einen Konsens erzielen,
erst mal bei den CDU-Ministerpräsidenten und den CDU-Landesvorsitzenden.
Und das soll geschehen bis zum Sonntagabend.
Da hat er das Präsidium also die engste Parteiführung
zu einem Essen eingeladen im Konrad-Artenauerhaus.
Offiziell ohne Tagesordnung,
tatsächlich wird es nur um die Frage Bundespräsident gehen.
Und es läuft in die Richtung von Ilse-Eikner,
also Friedig Merz, muss sozusagen der eigenen Partei helfen,
den Vorschlag von Markus Söder zu akzeptieren.
Und wenn man es zu Ende denkt,
dann können später die SPD und die Grünen sagen,
wir haben die erste Bundespräsidentin durchgesetzt.
Und Markus Söder kann sagen,
ich habe die erste von der CSU durchgesetzt.
Und da Ilse-Eikner ja wirklich eine gewinde Art hat,
werden vielleicht auch eine Menge Bürger sagen,
das ist eine gute Entscheidung.
Nur Friedig Merz, der hat eigentlich seinen Gestaltungsanspruch
ein bisschen aufgegeben und muss froh sein,
wenn er aus der Nummer rauskommt,
ohne dass er einen schwarzen Peter kriegt.
Also für Merz ist es nicht gut gelaufen.
Die Frage ist, was bedeutet das Ganze für Söder?
Ist er wirklich der Gewinner?
Oder hat er sich jetzt für immer die Chance verbaut,
doch noch ins Kanzleramt zu kommen?
Denn Landläufigkeit ist es ja zwei CSUler
in den höchsten Staatsämtern.
Das geht nicht.
Ja, das ist so ein bisschen eine sehr klassische Reingehensweise.
Wenn es dazu käme,
dass Markus Söder noch einen Griff
nach der Kanzlerschaft wagen kann,
wären wir ja nicht mehr in klassischen Zeiten.
Wir wären ja dann in der Zeit,
wo die Kanzlerschaft von Friedig Merz gescheitert ist,
dass er die Voraussetzung.
Und dann angesichts der Lage,
in der das ganze Land ist,
glaube ich treten solche Überlegungen zurück.
Und die Operation jetzt kann man ja auch für Söder auslegen.
Er hat gezeigt, dass er Mehrheiten organisieren kann.
Er hat gezeigt, dass er anschlussfähig ist zur SPD,
weil die hat er vorher bei seiner Ilse-Eigner gehabt,
als die CDU.
Also das sind ja eigentlich Dinge,
die ein Kommender Kanzler dann brauchen würde.
Wenn wir jetzt mal auf das Anforderungsprofiel schauen,
dass an den künftigen bzw. die künftige Bundespräsidentin gestellt wird,
robin dann hat sich das im Laufe der Debatte verändert.
Anfangs hieß es,
es brauche jemanden,
der die große Rede beherrscha,
also einen Kommunikator angesichts einer sich spaltenden Gesellschaft
und auch einer Regierung,
die ihre Politik ja nicht vermittelt bekommt.
Es ist überaus bemerkenswert,
wie sich dieses Anforderungsprofiel verändert hat.
In der gesamten Amtszeit von Frankfurter Steinmeer
gab es eigentlich einen Ruf.
Ach, bräuchten wir als Nesten
oder als Nesten,
nicht vielleicht eine Videoachimgaug.
Also eine Frau, die ihr Wort machen kann,
die intellektuell anspruchsvoller Gedanken hat,
die erzählen kann,
die vielleicht auch mit ihrer Biografie arbeiten kann.
Das hat jahrelang war das eine nie abschwellender Boxgesang.
Und jetzt, wo die Amtszeit Steinmeer fast vorbei ist,
weil man jetzt merkt,
oh, es ist so schwierig geworden mit den Mehrheiten.
Oh, nach der Ampel droht jetzt vielleicht schon die zweite Regierung zu scheitern,
hat sich das wieder gedreht
und jetzt denkt man,
oh, die neue Bundespräsidentin sollte erfahren sein
in eben diesen Krisensituation.
Sollte also eine
mehrandere Regierung stabilisieren,
sollte zur Mehrheitsbildung von außen beitragen,
also genau das eigentlich, was das Steinmeierprofil war.
Wenn wir jetzt unter diesen Prämissen auf diese Eignablicken,
dann sagen ihre Befürworter für sie,
spreche, dass sie Volksnasei,
dass sie eine verbindende und verbindliche Art habe,
dass sie als Landtagspräsidentin bewiesen habe,
dass sie das über parteiliche Beherrsche.
Aber dass sie eine Frau ist,
die Staatskrise kann Robin.
Nein, man kann für sie ins Feld führen,
dass sie schon mal Mitglied einer Bundesregierung war,
dass sie schon mal in Macht kämpfen war,
die sie allerdings gegen Markus Söder verloren hat,
dass sie einen großen CSU-Bezirksverband lange gefüttert,
also macht es ihr nicht fremd,
wobei sie natürlich nicht so eine Frau der Apparate ist,
wie Frank Watt. Da steinbar der Chef der Rotkühlen-Aparate war, bevor er dann im Hausminister und
später Bundespräsident geworden ist.
Das andere ist, wenn die Gauksehnsucht ansprichst, ein großen Gedanken, ein großes Thema,
das hat Eseigner ja auch nicht, zumindest bisher nicht.
Jetzt hat sie aber eine Rede gehalten, Robin, die zeigt, wo es hingehen könnte in einer
möglichen Bundespräsidentenschaft, was sie dann zu ihrem Thema machen könnte, nämlich
das Ankämpfen gegen Extremismus, rechten wie linkengleichermaßen.
Die Rede hat sie am Montag gehalten, bei einem Dinner des Förderkreises Denkmal für
die ermordeten Juden Europas in Berlin und sie wird natürlich jetzt gelesen als eine
Art inhaltliche Bewerbung für diese Präsidentschaft.
Lass uns mal kurz über den Inhalt dieser Rede sprechen, Eseigner hat in dieser Rede konstatiert,
das spätestens seit den Wahlen im September sich – und ich zitiere jetzt – unser Land
unübersehbar verändert hat.
Eigner hat über die Geschehnisse in Sachsen-Anhalt gesprochen, ohne die AfD dabei namentlich
zunennen.
Sie sagt in Sachsen-Anhalt, wo mit rechts extrem kadern Geschäckert wird, Tassen ausgestellt
werden mit dem Logo der russischen Armee deren Werk sie in Butcher selbst gesehen haben.
Sie spricht über das Landesparlament in Magdeburg, das als Showbühne missbraucht werde,
offen Putin freundlich, Putin der über Leichen geht und sie, also die im Parlament,
gehen einfach mit, gehen lächelnder rüber hinweg.
Und diese Machtdemonstration sei eine echte, eine große Gefahr für unser Land so eigner.
Dann kommt sie auf Berlin zu sprechen, wo am Wahlabend so eigner in ihrer Rede Islamisten
und kriminelle Clans gejubelt haben.
Und sie spricht über die Linke, ohne sie zunennen, so wie sie es bei der AfD auch macht.
Und sie sagt, Menschen, die sich als progressiv begreifen, ja als antifascistisch, aber
diesem Extremismus nicht widersprechen, sondern die sogar dazu ermutigen und einstimmen.
Und dann spricht sie etwas sehr offen und klar an. Sie sagt nämlich, es gäbe
musst Lime, keine Mehrheit, aber zu viele, die seit Generationen hier leben und sich
doch in dieser Weise gegen unsere Werte aufhetsen lassen.
Da werde etwa das Prokrom vom 7. Oktober als Widerstand gefeiert.
Der Demokratie Israel werde das Existenzrecht abgesprochen.
Und auch diese Machtdemonstration so eigner, seine echte, eine große Gefahr.
Also sie geht mitten rein in das, was dieses Land auseinanderzureißend rot.
Sie will eine Bundespräsidentin sein, die die Republik verteidigt, die glaube ich auch verstanden
hat, wie es um diese Republik steht. Aber da kann man die Art und Weise, wie diese
Personalie zustande kommt in diesen Tagen, weil es passiert ja noch, während wir sprechen.
Diese Art und Weise ist die auch angemessen dem Zustand der Republik, ist die auch zeitgemäß
oder hatte die nicht etwas, so ist der Bundespräsident immer ausgewählt worden und so haben
die Parteien es auch diesmal gemacht.
Ja, es ist so gelaufen, wie es bisher eigentlich immer gelaufen ist, dass es vor allem um Parteitaktik
gegangen ist und Robin in einem Parteienstaat ist das auch nicht ungewöhnlich.
Ja, aber die Parteienlandschaft hat sich ja radikal verändert, die führenden Politiker agieren
gerade so, wie zu den Zeiten als die Volksparteien noch fast 90% der Bevölkerung repräsentierten.
Aber in den aktuellen Umfragen repräsentieren sie nur noch 35%.
Und trotzdem agieren sie in diesen Tagen so, als wäre es noch wie in der guten alten
Bundesrepublik.
Sie versuchen etwas zu verteidigen, was es De facto schon nicht mehr gibt.
Denn die Verhältnisse, die sich bei der Findung dieser Bundespräsidenten noch einmal
abbilden, sind eigentlich schon Geschichte.
Was die Verhältnisse in diesem Podcast angeht, Robin, so sind die in jedem Fall zeitgemäss
und zu den gehört, dass du das letzte Wort hast.
Auf Wiederhören.
Machtwechsel ist eine Produktion von Dachmaosenfeld und Robin Alexander in Zusammenarbeit mit
Studiumumens, Redaktion und technische Produktion Astrid Alexander, Executive Producer Tobias Bauchage,
Produktion Sarah Homa, Musik Chris Kales und Mein Name ist Roland Kaiser.
Machtwechsel erscheint jeden Mittwoch und Freitag, überall wo es Podcasts gibt.
Wenn sie keine Folge verpassen wollen, dann abonnieren sie Machtwechsel auf der Plattform
ihrer Wahl.
Und wenn sie unsere Arbeit schätzen, dann unterstützen sie uns mit einem Abo auf Kämpfeier
FM.
Podcast Summary
Key Points:
Die Bundesrepublik wird das erste Mal eine Bundespräsidentin wählen, was eine bedeutende politische Entwicklung darstellt.
Markus Söder und Friedrich Merz setzen sich für eine Frau als Bundespräsidentin ein, wobei Söder Ilse Eigner als Kandidatin fördert.
Die CDU reagiert auf diesen Trend mit Widerstand gegen das Verfahren, da sie befürchten, von Söder überwältigt zu werden.
Es entsteht eine Spannung zwischen den Parteien, bei der Söder eine feministische und parteipolitische Strategie verfolgt, während März versucht, eine breite Zustimmung zu erreichen.
Ilse Eigner wird als Kandidatin deshalb favorisiert, weil sie als vermittelnde, erfahrene Politikerin aus der Mitte positioniert ist und gegen Extremismus spricht.
Die Kandidatur von Julia Klöckner und Andrea Lindholz wird ebenfalls diskutiert, jedoch aufgrund politischer Auseinandersetzungen in der SPD und den Grünen abgelehnt.
Der Prozess zeigt, dass Parteien ihre eigenen Interessen und Strategien im Kampf um Macht ausbalancieren.
Die Entscheidung wird bis zum CDU-Präsidiumsabend am 9. November abgestimmt, wobei ein Konsens zwischen CDU, SPD und Grünen erwartet wird.
Summary:
Die Bundesrepublik steht vor einem historischen Machtwechsel: Das erste Mal wird eine Frau als Bundespräsidentin gewählt. Während die CDU zunächst skeptisch gegenüber dem Vorhaben ist, wird deutlich, dass sich Söder und Merz für eine weibliche Kandidatin einsetzen. Ilse Eigner, eine langjährige Politikerin aus der Mitte, wird als Kandidatin ernannt, da sie Erfahrung mit dem Kampf gegen Extremismus und eine vermittelnde Position verfügt.
Der Prozess wird jedoch von Spannungen zwischen den Parteien geprägt: CDU-Frauen kritisieren die Wege, wie Söder die Kandidatur voranbringt, und sehen darin eine Bedrohung ihrer Macht. Die SPD und die Grünen sind zwar skeptisch, aber auch offen gegenüber einer Kandidatin der Mitte. Ein entscheidendes Treffen findet am 9.
November statt, bei dem das CDU-Präsidium eine endgültige Entscheidung trifft. Obwohl der Prozess zunächst als verteidigungsorientiert erscheint, wird deutlich, dass er viel mehr über die Identität und die Zukunft der Parteien spricht. Die Wahl von Eigner wird als eine klare Signalwirkung verstanden, die nicht nur Frauen, sondern auch eine neue politische Richtung für die Bundesrepublik darstellt.
Gleichzeitig bleibt der Fokus auf den Streit zwischen den Parteien und die Frage der Kompetenz, wie die neue Bundespräsidentin die Krise der Demokratie bewältigen soll.
FAQs
Ilse Eigner ist derzeit die am häufigsten genannte und favorisierte Kandidatin für das Bundespräsidentenamt.
Die CDU möchte eine Frau in das Amt wählen, um die politische Vielfalt zu stärken und die Diskussion um Frauen in der Macht zu fördern.
Markus Söder hat öffentlich ausgedrückt, dass er Ilse Eigner als seine bevorzugte Kandidatin für Bundespräsidentin sieht und sie mit voller Unterstützung betont.
Friedrich Merz hat bei einem öffentlichen Gespräch erklärt, dass er eine Frau für das Bundespräsidialamt sehen würde, was zu einem intensiven politischen Gespräch führte.
Die CDU beschwert sich nicht gegen die Frau selbst, sondern gegen das Verfahren, das sie als unangemessen oder zu schnell angesehen haben.
Julia Klöckner wird als mögliche Kandidatin erwähnt, jedoch wegen ihrer früheren Amtszeit und politischen Aussagen ist ihre Zustimmung von SPD und Grünen nicht sicher.
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