Erst du, dann die anderen - warum du niemanden glücklich machen kannst
22m 7s
In diesem Gespräch reflektiert die Sprecherin über einen Satz ihres Gastes Uwe: „Ich dachte, wenn ich alle anderen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich.“ Dieser Satz traf sie tief, weil er einen verbreiteten, aber irrigen Glaubenssatz enthüllt. Sie erklärt, dass dieses Denken oft aus Kindheitserfahrungen mit Disharmonie entsteht und zu einem Muster führt, bei dem man sich selbst vernachlässigt. Das Problem liegt im „Wenn-dann“-Konstrukt: Glück wird so nie erreicht, weil es an äußere Bedingungen geknüpft ist und man permanent funktionieren muss. Zudem kann man andere Menschen gar nicht glücklich machen – das muss jeder selbst tun. Wer versucht, andere zu glücklich zu machen, verleugnet eigene Gefühle und verhindert echte Beziehungen, denn Menschen lernen nie die wahre Person kennen. Die Lösung liegt darin, sich selbst zu priorisieren und Selbstfürsorge vorzuleben. Dadurch inspiriert man andere, sich ebenfalls um sich zu kümmern. Veränderung erfordert Mut, Grenzen zu setzen und eine neue Normalität zu schaffen, auch wenn manche Beziehungen daran zerbrechen. Letztlich gilt: Erst wenn man sich selbst glücklich macht, kann man nachhaltig positive Verbindungen eingehen – eine Win-Win-Situation für alle.
Ich dachte, wenn ich alle anderen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich. Das hat mich nicht gesagt. Das hat Uwe gesagt. Uwe war letztens bei mir in Köln auf der Bühne. Bei meinem neuen Podcast "Mensch zu Mensch". Und das war der Satz, der bei mir am meisten hängen geblieben ist. Ich dachte, wenn ich andere Menschen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich. Die ganze Folge mit Uwe, die erscheint morgen in meinem neuen Podcast "Mensch zu Mensch". Du kannst jetzt schon den Podcast folgen. Ich hab dir alles in die Beschreibung gepackt. Wem ich mega freuen, wenn du die ganze Folge siehst, um ja auch mit mir auch diese Reise machen würdest. Ich dachte, wenn ich alle Menschen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich. Ich glaube, dieser Satz hat so reingehauen bei mir, weil ich an mich selbst denken musste. Es ist ja immer so, dass irgendetwas in uns resoniert, wenn wir etwas hören. Und das macht uns emotional. Also, wenn ich gar nicht diesen Gedanken gehabt hätte, glaube ich, dann hätte ich gar nicht so emotional reagiert darauf. Aber es war bei mir so krass. Das kennst du irgendwo her. Und vielleicht kennst du das auch. Weil ich glaube, die meisten Menschen oder fast alle Menschen haben das schon mal erlebt in irgendeiner Art und Weise. Dass sie also dachten, ich muss andere Menschen glücklich machen, dann bin ich auch glücklich. Das ist echt so ein weit verbreiteter Glaube. Und natürlich werden alle Menschen hoffentlich, alle Menschen irgendwann feststellen. Warte mal, das klappt nicht. Ja, das klappt nicht. Ich kann erstens bin ich nicht verantwortlich oder das Glück anderer Menschen. Zweitens ist es meine Aufgabe, mich glücklich zu machen. Und drittens sollten die Menschen einfach glücklich sein, wenn ich glücklich bin. Das war auch so ein bisschen die Quintessens oder die Essens zumindest zu diesem Satz von Uwe, das wir rausgefunden haben. Schau mal. Es kann ja mehrere Gründe haben. Erst mal warum du das machst. Man kann ja immer nach vorne schauen oder nach hinten schauen. Schau mal kurz nach hinten. Und nach hinten geschaut, behaist das ja. Warum? Also warum willst du das machen? Wo fing das an? Und viele Menschen würden sagen, ja, also bei mir war das vielleicht damals Kindheit, fehlende Harmonie. Ich hab versucht, alle Menschen glücklich zu machen. So, das kenn ich, das kenn viele. Zu Hause gab es vielleicht viel Streit. Oder man war in einem Umfeld, wo es viel Dishamonie gab. Und in uns da wuchs dieser Wunsch, hey, ich will Harmonie. Ja, also ich will gar nicht von Harmonie süchtig sprechen. Eine gewurden wahrscheinlich süchtig nach Harmonie. Aber zumindest der Wunsch wurde in vielen Menschen groß und größer. So dass sie irgendwann angefangen haben, allen Menschen gerecht zu werden, nur sich selbst nicht mehr gerecht wurden. Und da auch es ist dann dieser Satz entstanden, dieser Glaubensatz entstanden, wenn, Punkt, Punkt, Punkt, dann, Punkt, Punkt, Punkt. Und dieses, wenn, dann, das hab ich auch gesagt, das ist schon der erste Hinweis, dass etwas nicht funktioniert. Also, wenn wir in diesem "Wenn dann" schleifen leben, dann werden wir relativ schnell enttäuscht werden. Ja? Dann, vielleicht nicht schnell, aber irgendwann kommt die Enttäuschung. Wenn ich das und das habe, dann bin ich glücklich. Wenn ich da und da bin, dann bin ich glücklich. Wenn ich den und den gefunden habe, dann bin ich glücklich. Also, wenn dann funktioniert nicht. Weil, wenn wir in "Wenn dann" leben, dann wird das Glück immer in der Zukunft bleiben. Weil, wie willst du andere Menschen glücklich machen? Dann bin ich auch glücklich. Heißt ja, ich muss permanent andere Menschen glücklich machen. Uwe, mußte permanent andere Menschen glücklich machen. Weil glücklich sein ist ja kein Zustand, kein Dauerzustand, sondern eine, ein flexibles Konstrukt. Also, selbst wenn ich heute jemanden glücklich machen würde, auch wenn es nicht geht, wie du weißt, ja. Aber zumindest gefühlt, ich hab ihm was Gutes getan, oder ich hab ihm geholfen, oder ich stand mit Rat und Tats zur Seite. Ja, was ist morgen? Was ist heute Abend? Was ist das nächste Mal, wenn das schlecht drauf ist? Dann muss ich wieder funktionieren. Ich muss da sein, ich darf den Menschen wieder glücklich machen, um mich zu sagen, ich muss den Menschen glücklich machen. Das heißt, allein dieses Konstrukt von "Wenn dann" wird nicht überleben. Weil, jedes Mal aufs Neubeweisen mußt, ich mache dich glücklich. Und deswegen ist das auch so energiezerrend. Wenn Glück ein Dauerzustand wäre, dann würden es sehr viele Menschen machen. Ich mache dich einmal glücklich und zack, ich bin glücklich. Aber wir merken relativ schnell, es klappt nicht. Weil Menschen sind gefühlt, also Menschen haben viele Gefühle in sich. Und selbst wenn Menschen mal zufrieden sind oder glücklich scheinen, dann wird es im nächsten Mal anders sein. Weil du bist nicht verantwortlich für das Glück dieser Menschen. Hab ich gesagt, Uwe, du bist nicht verantwortlich für das Glück dieser Menschen. Es geht nicht mal darum, dass du nicht nur verantwortlich für diese Menschen. Es geht sogar darum, dass diese Menschen nicht glücklich machen kannst. Und das liegt nicht an deiner fehlenden Empathie und auch nicht an deiner fehlenden Herzen. Weil er hat ein riesengroßes Herz, ein super sympathischer toller Mann. Weil mir eine Ehre mit ihm, die Bühne teilen zu dürfen, beziehungsweise überhaupt, dieses Gespräch führen zu dürfen. Also toller Mann, aber wir können andere Menschen nicht glücklich machen. Es ist überall im Leben so. Es ist auch hier gerade bei uns beiden so. Das heißt, also ich kann dir nur sagen, was ich denke, was ich fühle, was in dir passiert, dafür bist du verantwortlich. Es wird Menschen geben, die hören vielleicht meinen Podcast und denken sich so, "Ne, ist ja unsin." Okay, und auch die können wirklich werden übrigens. Das heißt, es ist nicht nur, wenn man mich gut findet, dass man glücklich werden kann. Aber es muss ja etwas in dir passieren, damit du glücklich wirst. Ich sag das so oft, ja, in der Autogrammstunde nach der Show, da kommen Leute und sagen zu mir ganz, ganz häufig, wie du dir vorstellen kannst. "Oh, du hast mich so glücklich gemacht, ne? Du hast mich gerettet." Und ich sage jedes Mal, "Aa, a, a, a, a, ne?" Das warst du. Das warst du selbst. Das warst du. Und das sage ich ja nicht nur, um die Menschen zu gefallen um den gutes Gefühl zu geben, das ist ja meine tiefe Überzeugung. Also es ist ja deren Verdienst gewesen. Du hast das geschafft. Du hast sich da rausgeholt. Du hast an dir gearbeitet. Du hast es verstanden. Du bist dir dessen bewusst geworden. Du hast etwas verändert. Du bist vielleicht ein Wegegang oder den erstens Schritt gemacht. Du hast nachgedacht. Du hast geweint, gelacht gefühlt. Du. Du, du, du. Und ich, in dem Moment war einfach nur eine kleine Inspiration. Also Menschen kannst du nicht glücklich machen. Du kannst nur dich selbst glücklich machen. Wenn du diesen großen Wunsch hast, ich will aber Menschen glücklich machen, dann denkt dran, es gibt nur einen Weg, ihnen zum Glück zu verhelfen zumindest und zwar, indem du etwas vorlebst oder indem du dich veränders. Menschen kannst du nicht verändern. Dich kannst du verändern. Ja, das ist das, was ich mir wieder sage. Leb vor. Leb vor. Erzähl dich viel darüber. Leb vor. Zeig den Leuten, was es heißt, ein guter Mensch zu sein. Lasst harten sprechen. Geh gut mit dir selbst um. Zeig ihn zum Beispiel, dass du die Zeit für dich selbst nimmst. Das kann manchmal auch so ein bisschen schockieren sein. Zum Beispiel, wenn Leute dich fragen, Freunde, keine Ahnung. Hast du heute Zeit? Sollen wir heute ins Tino. Und du sagst einfach so, nee, ich hab eigentlich heute, ich wollte heute mal einen ruhigen Abend machen, einfach mal mit mir selbst. Ich wollte mich in die Badewanne legen. Ich wollte im Buch lesen. Ich wollte mal spazieren gehen. Ich wollte mal an den Tino gehen. Kannst du auch sagen. Ich will übrigens vorgestern alleine im Tino. Aber das wäre ein bisschen komisch. Wenn jemand fragt, will es mit den Tino nicht gelene. Aber auch das würde gehen theoretisch. Was passiert, in dem Moment? Du lebst vor, was die wichtigste Beziehung ist. Und zwar die Beziehung zu dir selbst. Und du lebst vor, dass du dir Zeit nimmst für dich. Und du lebst vor, dass du dich um dich und deine Bedürfnisse kümmerst. So, und du zeigst allen Leuten, also die Menschen gerade, die dich gefragt haben. Schau mal, ich bin mir so wichtig, ich nehme Zeit für mich. Und in dem Moment schaffst du es vielleicht, diese Menschen zu einer Veränderung zu bewegen. Das heißt, Menschen werden sagen, hey krass, vielleicht soll ich auch mal mit mir selbst sein. Vielleicht soll ich auch mal nachdenken, vielleicht soll ich auch mal mit mir spazieren gehen. Ja, wenn wir da immer gener, oder wirklich in Wald gehen, oder so. Um jetzt Zeit nehmen, für mich und meine Gefühle. Das ist der beste Weg. Ich wollte immer alle glücklich machen und dachte dann bin ich auch, also, oder wenn alle glücklich sind, dann bin ich auch glücklich. Hatte Uwe gesagt. Und für ihn war das auch so. Es gab ein Punkt, wo er gesagt hat, nee. Nicht mehr, es reicht. Ja, und das ist so wichtig, dass du spürst, es reicht. Was denn mal? Ich muss mich doch glücklich machen. Denn wenn du Versuchs andere Menschen glücklich zu machen, ja selbst wenn du es versuchst, dann nimmst du ja ihnen die Chance, dich wirklich kennenzulernen. Also Uwe hat andere Menschen glücklich gemacht, ist andere Menschen gerecht geworden. Hat sich nur noch um deren Bedürfnisse gekümmert. Er hat auch so was gesagt, egal welcher Wunsch, egal was war, ich bin gerannt, ich hab gemacht, ich hab getan. Und das hat richtig weh, weil er hat ja seine wahren Gefühle verbordnet. Er hat sich nie getraut, vielleicht zu sagen, ich kann grad nicht. Oder mir geht's selbst grad nicht so gut. Oder ich fühl das nicht. Oder ich brauche mal Zeit für mich. Das heißt, all die wahren Gefühle, die da sind oder gewesen sind, hat er für sich behalten. Und das heißt ja, er hat anderen Menschen nicht die Chance gegeben, ihn wirklich kennenzulernen. Also wenn ein Mensch versucht immer mir gerecht zu werden, jetzt mir, ja in dem Fall.
Ich wüsste gar nicht, wer dieser Mensch ist. Und würde mich extrem langweilen, ehrlich gesagt. Aber das ist ein anderes Thema wahrscheinlich. Ja, ich finde es sehr langweilig, wenn ich keine Ecke und Kanten spüre. Oder wenn ich nicht spüre, dass der was für sich tut. Ja, also ich bin da sehr fein fühlig. Aber vor allem, du gibst den Menschen nicht die Chance, dich wirklich kennenzulernen. Und das habe ich ihm auch gesagt und das sage ich dir jetzt ja auch. Ich sage mir selbst ja auch, weil, schau mal, um etwas zu verändern, ist es wirklich wichtig, dein Motiv zu kennen. Also dein Motiv für zur Motivation etwas zu verändern. Und dein Motiv ist ja dein Warum. Und dein Warum sollte ganz klar auch sein unter anderem. Ich möchte Menschen die Chance geben, mich wirklich kennenzulernen. Weil ich bin bereit für gute, tiefe Beziehung. Und ich bin bereit, mein Innerste ist nach außen zu kern. Weil ich will die richtigen Menschen in meinem Leben haben. Ich will nicht irgendwelche Ja Sager haben und ich will nicht Leute haben, die mich gar nicht kennen. Also, Uwe war mit Menschen zusammen, die ihn gar nicht wirklich kanten. Und das ist eine los, los Situation, beide Menschen haben verloren. Also, weil der eine kannte Uwe nicht, Uwe wusste auch nicht, wer der andere ist. Und vor allem, was würde passieren, wenn Uwe mal seine wahren Gefühle rausließe? Wird diese Freundschaft, diese neuen Uwe standhalten oder würde sie daran zerbrechen? Ist jetzt so eine offene Frage? Aber leicht, so gestief, weil du wahrscheinlich denkst, oh, wahrscheinlich, also ich denkst du, mindestens, könnte schwer werden. Vor allem, wenn du jahrelang eine Rolle gespielt hast. Das ist ja nichts anderes als eine Rolle, die du spielst. Ist die Frage, wer bist du eigentlich ohne diese Rolle? Uwe, ich, du wahrscheinlich auch, jeder musste sich mal fragen, wer bin ich eigentlich ohne diese Rolle? Also, ohne diese Rolle immer anderen gerecht werden zu wollen. Also Lösungen kann sein, zu verstehen, es macht Sinn für mich einzustehen. Weil ich will die Menschen die Chance geben, mich wirklich kennenzulernen. Weil daraus können wunderbare Beziehungen entstehen. Weil ich habe gerade gesagt, ich möchte andere glücklich machen, los, los. Weil sie lernen mich nicht kennen. Los, los. Das Gegenteil ist Win-Win. Also jede Beziehung ist los, los oder Win-Win. Es gibt nicht die Beziehungen, wo einer sagt, oh, super und der andere sagt, vielleicht scheinbar, wie in dem Fall. Ja, ich versuche, andere glücklich zu machen und sie denken sich so, ja, auch schön, alles gut, ja, der macht es so viel für mich, ja, der macht so viel, dass es mir besser geht. Aber sie verlieren nicht im offensichtlichen Sinne, sondern sie verlieren die Wahrheit, weil sie leben in einer Edozion. Sie wissen gar nicht, wie man nicht zusammenwähst, das überhaupt. Wer ist dieser Mensch? Und sie spüren das ja auch. Ja, jeder Mensch, der versucht, andere Menschen glücklich zu machen, verleugt in ein Teil von sich selbst. Und wenn nur ein Teil von dir selbst verleugt ist, dann strahlt's zu das aus. Also ein Mensch, der nur für andere da ist, der strahlt das aus. Und wir können das manchmal gar nicht erörtern. Wir sagen irgendwie, ich weiß nicht irgendwas stimmt nicht mit dem. Oder da ist so immer irgendwas in der Luft. Ja, da ist so eine negative Energie in der Luft oder eine Trauer oder eine Enttäusche oder irgendwas ist da. Ist ja ein paarische Wesen, ja. Wir wissen ganz genau, irgendwas ist da. Und das führt zu los, los, weil du weißt gar nicht, wer ist das eigentlich? Und warum ist diese Energie immer hier? Aber gut, ich lebe halt so weiter. Ja, Menschen gewöhnen sich dran. Und je länger man wartet, um so schwerer wird es ja auch dann irgendwann eine Grenze zu ziehen. Also viele Leute, die gewöhnen sich einfach so an den Status quo. Ja, hab's ja immer so gemacht. Das ist wahrscheinlich die größte Ausrede von so vielen Menschen, die nicht bereit sind für Veränderung oder mal für eine radikale Einschnitt. Die sagen, ja, aber das hab ich ja immer schon so gemacht. Ja, so, das ist die größte Ausrede. Auch in Unternehmen oder so was. So wo keine Innovation stattfindet, haben wir doch immer so gemacht. Dann haben wir ja und, das heißt, den nicht, dass es gut ist. Oder es kann ja auch sein, dass es gut gewesen ist für einen bestimmten Zeitraum und jetzt nicht mehr. Ja, so wie sich Technologie verändert im Unternehmen zum Beispiel, ja. Kann sich ja auch in der Beziehung etwas verändern. Das heißt, es kann ja mal gut gewesen sein, was Owe gemacht hat. Vielleicht ging es einem Menschen, die ihn er Glück nicht machen wollte, wirklich mal richtig, richtig schlecht. Und es gab eine Zeit, wo er gesagt hat, weißt du was, ich vergasse mich mal selbst. Ich stelle meine Bedürfnisse hinten an. Diesen Menschen geht's gerade so schlecht. Ich will da sein für ihn. Ich will funktionieren für ihn. Jetzt geht's mal nicht um mich. Ich bin einfach mal, ich vergasse mal meine Ansprüche, meine Wünsche. Ich bin einfach nur da, um diesen Menschen happy zu machen. Ja. Und vielleicht hat es in diesem kleinen Zeitraum Sinn gemacht oder in diesem Moment, vielleicht in der Trauerphase des Menschen. Aber dann wird irgendwann dieser Moment verpasst, wo Leute sagen, okay, aber jetzt muss ich was für mich machen. Aber jetzt muss ich für mich da sein. Jetzt bin ich Nummer ein, sieben meinem Leben. Erst ich, dann die anderen. Und dann verpasst man diesen Moment und je länger man wartet, umso schwerer wird's. Weil natürlich alles normaler wird. Die Gedanken von Uwe, das Verhalten von Uwe, die Leute, die dieses Verhalten gewohnt sind, alles wird normal. Also eine neue Normalität. Wir alle haben unsere eigene Normalität. Ja, du deine, ich meine, jeder seine Wahrheit, jeder sieht die Welten ein bisschen anders. Aber es wird normal für den Menschen zum Beispiel in diesen ungünstigen, ungesunden, toxischen Beziehungen manchmal. Weil, war doch schon immer so, es ist normal. Ja, es ist normal, dass er das macht. Es ist normal, dass sie das macht. Es ist doch normal, dass wir so agieren. Nee, es ist nicht. Es ist nicht, also nur weil etwas normal ist. Heißt es erstens nicht, dass es gut ist. Und zweitens, du hast immer wieder die Chance auf eine neue Normalität. Ja. Jetzt zum Beispiel handelt Uwe anders. Er hat einen klaren Katz gemacht. Er hat einen Schnitt gemacht. Er ist für sich da. Er kümmert sich um seine Gefühle. Und das ist für ihn normal. Oh krass, oder? Auf einmal gibt es den neuen Normalität. Das ist das Schöne am Leben. Wenn wir uns einmal entscheiden, etwas zu verändern, wenn wir darauf setzen, wenn wir den ersten die ersten Meter durchhalten, weil natürlich ist etwas ungewohnt. Wenn du etwas Neues machst, wenn du schon Grenzen setzt, dann denkst du dir so, das ist jetzt, oh nein, was denkt dir jetzt und so, ne? Aber es ist nicht normal, es ist noch ungewohnt, aber irgendwann, ja, so bin ich halt. Ja. Und das ist das Schöne. Das ist ja eine neue Normalität, kreieren. Und ja, je länger man wartet eigentlich, um zu sagen, hey, warte mal, ich muss mich glücklich machen, um so schwieriger wird es echt so ein Katz zu setzen, so ein Schnitt zu machen eben. Ja, deswegen ist es immer ratsam, frühzeitig zu intervenieren, heißt also frühzeitig auf den Menschen zuzugehen und zu sagen, irgendwie, ja, mach ich, hab ich mich selbst vergessen zum Beispiel, oder irgendwie wird Zeit, dass ich mich mal um mich kümmert. Erst du, dann die anderen. Ich weiß, es ist manchmal nicht leicht, ne? Wenn wir von Herzensmenschen sprechen, von Geschwistern, von Mama Papa, von Kindern, ja. Also viele Mama denken, also nein, das ist mein Kind ist wichtiger, oder muss erst mal glücklich sein, da erst dann bin ich glücklich, aber und dazu habe ich auch sogar ein Gespräch gehabt, bei Mensch zu Mensch, aber die Folge erscheint ein bisschen später mit Stefan, ich glaube ich war das. Sie auch, sie hat gesagt, ich muss, aber ich mach das alles, ich ertrage alles, damit meine Kinder glücklich sind. Und ich habe gesagt, Steffi, ja, du muss glücklich sein, dann sind deine Kinder auch glücklich. Boom, hat gesessen. Deine Kinder haben so einen Wunsch, die haben einen großen Wunsch, Mama soll glücklich sein. Selbst da heißt es, mach dich zuerst glücklich, dann werden alle um dich herum auch glücklich. Und ich bin fest davon überzeugt, wenn ich mich um meinen Glück kümmert und sich um sein Glück zu kümmern, heißt nicht irgendwie egoistisch zu sein, oder egozentriest zu sein, sondern sich um sein Glück zu kümmern, heißt auch, ich mache das ohne anderen Menschen zu schaden. Ja, das heißt jetzt nicht, ich denke nur noch an mich. Ich bin kein Nazis, ich bin auch für andere da. Ja, ich will anderen auch irgendwie was Gutes tun, aber hey, du bist wichtig. Und denk dran, wenn du dich glücklich machst, hast du überhaupt die Chance, andere Menschen glücklich zu machen und du gibst ihn erst dann die Chance, dich wirklich kennenzulernen. Win, win, win, win, win. Ja. Ich glaube, das war ein sehr, sehr schönes, das war auf jeden Fall eine schöne Folge, ein schönes Gespräch mit Uwe. Und ich bin so froh gewesen, auch dass er am Ende, das quasi als Erfahrung mitgegeben hat. Also er hat jetzt quasi, er war schon an dem Punkt, wo er eine klare Grenze gesetzt hat, wo er gesagt hat, ich musste irgendwann erkennen und das schon in einem fortgeschrittenen, fortgeschrittener im Alter, hey, war da mal, ich muss mich selbst glücklich machen. Und dann siehst du, wie viel Fundament hat eine Beziehung? Hält eine Beziehung, das aus, hält eine Freundschaft, das aus oder werden Menschen sagen, ne, gefällt mir nicht mehr die neue Konzillation. Es gibt Menschen, die sagen, hey, finde ich gut, ja, ich gebe mit dir diesen neuen Weg. Es wird Menschen geben, die sagen, fühle ich nicht, ich trenne mich von dir. Das ist das Leben, ja. Du kannst kein Mensch den Fest halten. Es gibt nicht den, dieses Mittel Menschen festzuhalten. An der Menschen gerecht zu werden oder zu denken überhaupt, wenn ich andere Menschen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich, ist ja auch so ein verzweifelter Versuch, Menschen festzuhalten. Ich mache so viel, ich mache so viel und das ist nicht bedingungslos. Denn die Beziehung lautet subtil, ich mache so viel für dich, jetzt bleibt bei mir. Ich mache alles für dich, mach doch mal was für mich. Ich mache alles für dich, schenken mir wenigstens deine Aufmerksamkeit. Ich tu auch.
"Ist du so viel für dich, bitte bleibt bei mir." Ist also der verzweifelte Versuch, die mann festzuhalten. Aber irgendwann merkt's so, das klappt nicht. Egal, wie viel ich tue für einen Menschen, ich kann einen Menschen nicht festhalten. So funktioniert auch keine Freundschaft, so funktioniert keine Beziehung. Jeder Mensch ist ein freier Vogel, und was für dich bestimmt ist, wer für dich bestimmt ist, kehrt immer wieder zurück zu dir und fühlt sich wohl in der Umgebung, in der Energie. Du kannst die mal festhalten. Für viele Menschen wird das irgendwann so erdrückend. Ich habe gesagt, teilweise toxisch wird. Ich mache etwas für jemanden, also ich habe eine ganz klare Bedingung. Ich erwarte auch etwas von diesen Menschen, kommt das nicht, bin ich enttäuscht. Ich habe den Wunsch ihn festzuhalten. Das klappt aber auch nicht, weil jeden Tag bohr, das ist mega anstrengend. Am Ende ist das sehr toxisch, weil das dazu führen kann, dass der andere Mensch denkt, dass er mit so viel ererdrückt mich, mit seiner Liebe. Sie erdrückt mich mit ihrer Liebe. Du merkst ganz viele kleine Aspekte, die dazu führen, oder die vor allen Dingen zeigen, das ist nicht der richtige Weg. Der richtige Weg ist kümmert dich um dich, sei da, sei nicht ekonomistisch, sei bedingungslos, Tours aus ganzem Herzen, Tours nicht, um etwas zu kriegen, Tours einfach, weil du den Menschen liebst. Und so entstehen wunderbare Beziehungen, wunderbare Freundschaften, und vor allen, wenn du glücklich bist, dann werden die anderen auch wirklich so muss es heißen. Uwe hat's erkannt, bin sehr, sehr froh, darum, wie gesagt, ab morgen, die neue Folge, oder die erste Folge von Mensch zu Mensch, den Podcast kannst du jetzt schon folgen. Alles in der Beschreibung wird mich mega, mega freuen, wenn wir auch Mensch zu Mensch gemeinsam erleben. Das wird mit Sicherheit weitere Live-Shows geben, wo genau diese Gespräche stattfinden. Da können wir es dort treffen. Schau auf jeden Fall mal rein. Gib mir Feedback, also nicht nur in dieser, auf diesen Podcast oder in diesen Podcasts, sondern auch immer im neuen Profil, Mensch zu Mensch. Auf einer wunderschöne Reise, liebe Liebe Grüße, an dich, bleibt gesund, bis bald, alles Liebe. Danke, Björn. Bye-bye.
Podcast Summary
Key Points:
Der Glaube „Wenn ich andere glücklich mache, bin ich auch glücklich“ ist weit verbreitet, führt aber zwangsläufig zu Enttäuschung.
Glück ist kein Dauerzustand, sondern flexibel – „Wenn-dann“-Denken verlagert Glück immer in die Zukunft.
Man ist nicht für das Glück anderer verantwortlich; wahres Glück entsteht nur in einem selbst.
Wer ständig anderen gerecht wird, verleugnet eigene Gefühle und gibt anderen keine Chance, die wahre Person kennenzulernen.
Das Vorleben von Selbstfürsorge ist der einzige Weg, andere zu inspirieren – nicht durch Kontrolle oder Anpassung.
Veränderung erfordert das Setzen von Grenzen und die Bereitschaft, eine „neue Normalität“ zu schaffen, auch wenn es ungewohnt ist.
Erst wenn man sich selbst glücklich macht, kann man langfristig positive Beziehungen aufbauen – eine Win-Win-Situation.
Summary:
“ Dieser Satz traf sie tief, weil er einen verbreiteten, aber irrigen Glaubenssatz enthüllt. Sie erklärt, dass dieses Denken oft aus Kindheitserfahrungen mit Disharmonie entsteht und zu einem Muster führt, bei dem man sich selbst vernachlässigt. Das Problem liegt im „Wenn-dann“-Konstrukt: Glück wird so nie erreicht, weil es an äußere Bedingungen geknüpft ist und man permanent funktionieren muss.
Zudem kann man andere Menschen gar nicht glücklich machen – das muss jeder selbst tun. Wer versucht, andere zu glücklich zu machen, verleugnet eigene Gefühle und verhindert echte Beziehungen, denn Menschen lernen nie die wahre Person kennen. Die Lösung liegt darin, sich selbst zu priorisieren und Selbstfürsorge vorzuleben.
Dadurch inspiriert man andere, sich ebenfalls um sich zu kümmern. Veränderung erfordert Mut, Grenzen zu setzen und eine neue Normalität zu schaffen, auch wenn manche Beziehungen daran zerbrechen. Letztlich gilt: Erst wenn man sich selbst glücklich macht, kann man nachhaltig positive Verbindungen eingehen – eine Win-Win-Situation für alle.
FAQs
Der zentrale Satz war: 'Wenn ich andere Menschen glücklich mache, dann bin ich auch glücklich.' Dieser Glaubenssatz wurde als problematisch erkannt, weil er zu Enttäuschungen führt.
Weil Glück kein Dauerzustand ist und man nicht für das Glück anderer verantwortlich sein kann. Zudem bleibt das Glück in der Zukunft, wenn man in 'Wenn-dann'-Schleifen denkt, und man muss ständig neue Beweise liefern.
Oft liegt der Ursprung in der Kindheit, zum Beispiel bei fehlender Harmonie oder viel Streit zu Hause. Dadurch entsteht der Wunsch, Harmonie zu schaffen und allen gerecht zu werden, aber sich selbst zu vernachlässigen.
Indem man selbst glücklich ist und ein gutes Leben vorlebt. Man zeigt dadurch, wie wichtig die Beziehung zu sich selbst ist, und inspiriert andere, auch auf sich selbst zu achten.
Weil man sonst anderen keine Chance gibt, einen wirklich kennenzulernen, und man einen Teil von sich selbst verleugnet. Erst wenn man für sich einsteht, können echte und tiefe Beziehungen entstehen.
Es bedeutet, alte Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Gewohnheiten zu etablieren, wie zum Beispiel auf sich selbst zu achten. Anfangs ist es ungewohnt, aber mit der Zeit wird es zur neuen Normalität.
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