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Episode 88 (Sondersendung): Die Geschichte der Burschenschaften

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Episode 88 (Sondersendung): Die Geschichte der Burschenschaften

von Dr. Franz Egon Rode, Archivar der Deutschen Burschenschaften Was trieb die Urburschaften 1815 an? Wie wandelten sich Ideale zwischen Nationalversammlung, Kaiserreich und Nachkrieg? Dr. Franz Egon Rode – Historiker, Lehrer und Archivar der Deutschen Burschenschaften – erklärt die Geschichte der Burschenschaften im Detail. Ein Gespräch über Revolution, Repression, Erinnerungskultur und die Frage: Was bleibt vom burschenschaftlichen Erbe im 21. Jahrhundert? Unser Werbepartner: Cove - Die Maßschneider Website von Cove - Die Maßschneider Terminvereinbarung bei Cove - Die Maßschneider Du bist an unseren Social-Media-Keilen-Workshop von uns interessiert? Schreibe uns, der Korpo Akademie, eine Mail an worksho...

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17019 Words, 113648 Characters

* Musik * Lava Lübel, der Korpo Talk. Ein Podcast von Korpo's für Korpo's. Jetzt Lava nicht, gönnen dir und hörst dir rein. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Lava Lübel der Korpo Talk. Mein Name ist Jan und ich bin euer Haust. Wir haben wieder einen spannenden Gast, der wie kaum ein anderer die Geschichte der Burschenschaften nicht nur kennt, sondern auch systematisch erschlossen hat. Dr. Franz Egon Rode ist Lehrer für Deutschgeschichte und Gemeinschaftskunde an einem Gymnasium. Alterher der Burschenschaft Alemania Heidelberg im Süddeutschen Kartell. Und vor allem promovierter Historiker mit einer Arbeit zur Geschichte der Universitätsburschenschaften im Kaiserreich. Als Leiter von Archiv und Bücherrei der deutschen Burschenschaften ist er nicht nur Archivar, sondern auch ein engagierter Aufklärer. Er kennt die Originalquellen, die Briefe, die reden und er bringt uns heute die Geschichte der Burschenschaften näher. Differenziert fundiert Spannend. Was treibt die Gründe 1815 an? Was wurde aus ihren Idealen und was können wir heute noch aus dieser Geschichte lernen? Herzlich willkommen bei Lava Lübel der Korpo Talk, Dr. Franz Egon Rode. Lieber Franz, schön, dass du da bist. Ja, lieber Jan, ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung. Ja, es hat mich sehr gefreut, als du damals zugesagt hast. Die Sondersendung heute mit uns zu produzieren, wo wir über die Geschichte der Burschenschaften sprechen. Ich glaube, das ist ja auch ein sehr spannendes Thema, weil die Frage ist, reden wir heute hier von einer burschenschaftlichen Bewegung, reden wir von einem burschenschaftlichen Spektrum. Vielleicht bietet die heutige Sendung ja auch noch mal eine gewisse Aufklärung oder beziehungsweise noch einen weiteren Blickwinkel auf dieses Gesamtgeschehen. Da würde ich einfach sagen, lass uns mal einsteigen und anfangen. Stell mir mal vor, wir schreiben das Jahr 1815. Europa ist im Aufbruch, Napoleon ist besiegt, wir haben gerade den Bina-Kongress am Laufen noch Anfang des Jahres 1850. Deutschland ist weiterhin flicken-täppig aus Kleinstaaten, territorial stark zersplittert. Aber es gibt da eine Gruppe von Studenten in Jena und die hat eine Vision von einem einigen und freien Deutschland. Was für Typen waren das? War das Idealisten? War das eher so Rebellen oder vielleicht auch einfach nur eine Ive-Träume? Was sagst du dazu? Ja, also das waren zunächst einmal Studenten, die weitgehend unabhängig. Erst mal im Leben weitgehend unabhängig von ihrem Elternhaus waren, die noch nicht in die bürgerliche Gesellschaft integriert waren, die letztlich auch eine alles oder mich nichts Mentalität gefliegt haben, wie es typisch ist für die Jugend. Die sind sich natürlich da in einem Gegensatz zu den Ordnungsvorstellungen der Eltern Generationen gesehen haben, um es jetzt vielleicht mal zu konkretisieren. Du hast es ja bereits eben schon angesprochen. Sie wollen ihre politischen ideale Einheit und Freiheit im Gegensatz zum damaligen Obrichkeitsstaat als herrschender Ordnung verwirklicht wissen auch bereit für ihre sache schwerste persönliche und berufliche Nachteile auf sich zu nehmen. Also man hat einen sehr, sehr starken politischen Gestaltungsanspruch und insofern kann man sich tatsächlich als Idealisten und Rebellen bezeichnen. Wenn wir bei deiner weiteren Kategorisierung Träumer wären, ja, auch in gewissermaßen, ja, damaligen Burschenschaften wollten, ja, das mittelalterliche deutsche Reich wiederbeleben, in welcher Form auch immer, haben sich nach einer alten Reichsehrlichkeit gesehen, das war ja auch damals die Porte der Romantik hinzukommt, dass das nicht nur ein Gestaltungsanspruch nach außen war, den diese Studenten hatten, sondern eben auch einer nach innen. Sie wollten das studentische Leben grundlegend reformieren und das hieß, dass man eigentlich alle bisherigen Verbindungstypen auflösen wollte. Wir sollten sich in einer Burschenschaft pro Universität vereinen, also sämtliche Studenten sollten der Burschenschaft angehören. Man wollte gegen den Trinkzwang vorgehen, man forderte die Gleichberechtigung aller Studenten, man wollte auch das Duell abschaffen. Gleichzeitig postulierte man auch das christliche Korschheitsgebot, also man hat insgesamt dann auch noch einen sittlich religiösen Gestaltungsanspruch gehabt. Hier sucht perfekt sitzende Maßanzüge, Maßhämmen oder eleganten Damenbekleidungen, dann schaut bei Kove die Maßschneider vorbei. Mit 18 filialen deutschlandweit von Hamburg des München und besonders stark in NRW bietet Kove Maßarbeit auf höchsten Niveau. Dazu gibt es handgefährtigte Schuhe, Edel-Gentlemen-Assis-Wars und exklusiven Nischen-Düfte. Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Show notes. Kove, Tradition trifft elegant. Zurück zum Talk. Was mich auch interessieren würde, ist es, gibt es da ein historisches Dokumente oder eine Akdote aus der frühen Zeit der Burschenschaften, die sich besonders beeindruckt hat? Ja, also da habe ich jetzt erstmals Historiker oder das Archivasen ein bisschen problemet, weil der Archivad darf sich eigentlich in seinen Dokumente und seine Archivadien verlieben. Er hat sie zu Bootein, er hat sie auszuwerten, er hat darüber sachlich zu berichten. Ich würde jetzt einfach mal zwei Dokumente nehmen und beim Einhandel ist es nicht um Dokuments, sondern um einen später vom Schaffwort "Kalutwich Sanz". Das hat sich erhalten? Ja, der hat sich tatsächlich erhalten, also der, der später ist nicht nur ein bloßter später, sondern angeblich sollte auch das Blut Sanz darauf erhalten sein. Ja, vielleicht zu "Kalutwich Sanz" wäre zu sagen, er war gehört einer radikalen burschenschaftlichen Minderheit an. Den sogenannten Gießener Schwarzen, Sanz hat 1819 seiner Zeit das erste Attentat, das erste politische Attentat in der neuer deutschen Geschichte, unternommen, in dem er den reaktionären Schriftsteller Karl August von Kotssebu in Mannheim in seiner Privatwohnung ermordet hat. Sanz wollte damit ein Fanar ersetzen, also Kotssebu war als Feind der Burschenschaften bekannt und Sanz wollte damit ein revolutionäres Fanar ersetzen, was dabei herumgekommen ist, war tatsächlich das absolute Gegenteil dessen. Sanz Tat war letztlich eine Katastrophe für die damaligen Burschenschaften, nämlich sie führte geradewegs in die Karlsbaderbeschlüsse und das Verbot der Burschenschaften. An dieser Tat sieht man letztlich auch, wohin eine Verabslutierung der ideale Führen kann, wohin Schwermerei und Fantasterei führen können, also Sanz war, meines Erachtens wirklich ein Gesinnungsediker reinzten Wassers. Das ist so vielleicht mal die negative spannenden Breite des Ganzen. Und positiv an zweiter Stelle würde ich die Grundsätze und Beschlüsse des 18. Oktober erwähnen. Diese Grundsätze und Beschlüsse wurden seinerzeit auf dem Wartburg festbeschlossen und enthalten wesentliche liberale Grund- und Abwehrrechte, die dann auch später in der Frankfurter Reichsverfassung und auch in der Weimarer Verfassung und im Grundgesetz eingang gefunden haben. Und das Programm des Deutschen Liberalismus, das erste war schriftlich verfasste Programm des Deutschen Liberalismus und sie enthalten eben Kernrecht wie Glaubens- und Religionsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungs- und Pressefreiheit, Eigentumsrecht. Also all das findet sich da wieder. Und ja, und diese beiden Dokumente eröffnen ja praktisch auch diese große Spannweite, die die Burschenschaft, die Bewegung auch hatte. Und also das ist das erste Mal sich höre, das gesagt wird, ist diese Grundsätze, sich erhalten bleiben. Das ist also die Ealten blieben sind, dass die Archivarien heute sind mit historischen Ausmaß, das ist cool, wusste ich gar nicht. Ja, doch doch, also und wie gesagt, sie wurden dann auch später natürlich rezipiert und übernommen. Im Frankfurter Parlament werden wir noch darauf zu sprechen kommen, sitzen natürlich sehr, sehr viele Burschenschaften da und das ist natürlich ganz klar, dass die das dann auch einbringen in die Verfassungsparatungen. Sehr, sehr cool. Also es ist auch für mich auch als Burschenschaft da wieder zu sehen, auch wo die, wie soll man sagen, die historische Tiefe und Schwereheit auch aus der burschenschaftlichen Bewegung heraus erwachsen ist, was ja auch spannend ist, glaube ich auch für unser Selbstverständnis als Burschenschaft da, zu sehen, dass wir ja wirklich historisch eine große Relevanz auch für dieses Land halt auch darstellen. Was du ja gesagt hattest, dass ja auch gerade unsere Farben Schwarz-Rot-Gold aus der burschenschaftlichen Bewegung heraus sind, dass wir als Verbindungsaat von uns sagen können, dass wir die Nationalfarbenheit gestellt haben. Also die Geschichte der Burschenschaften ist aufs Ängste mit der deutschen Nationalgeschichte und auch mit der Entstehung des deutschen Nationalstaats verwoben. Ganz klar, also die Burschenschaften haben letztlich die geistige Avantgarde gestellt in diesem Prozess der Nationalstaatswärlung im Jahrhundert. Ja, wir müssen mal wieder hinkommen, also also für den Ansatz für heute, für den Anspruch von heute. Das ist auch so ein Thema, das hat ja auch mal einem anderen jungen Altherren vorsitzenden, mal besprochen, mit der Aufgabe als Burschenschaft. Also heute im heutigen Sinne, mit dem Auftrag, dem wir haben und sein Vorschlag war zum Beispiel als Hütte der Demokratie, halt auch die demokratischen Werte, halt zu verteidigen, auch in Phasen, wo es halt in Opportuna ist, halt eine andere Richtung, halt einzuschlagen, nach links oder nach rechts wie auch immer, dass wir dann halt auch als Burschenschaften, vielleicht aus unseren Beständnis heraus, auch so ein bisschen so als Hütte auftreten, halt auch als Fels in der Brandung und halt auch diese Werte halt weiter transportieren. Ja, das ist also das sehe ich absolut genauso, Urschenschafter zu sein, heißt auch gegebenenfalls umgequem zu sein und natürlich auch für die Demokratie und für die Freiheitsrechte einzutreten, von wem auch immer die bedroht werden. Das wäre sicherlich ein sehr, sehr großer Schritt, ja. Dann lass uns noch mal ganz kurz über Kallutfichsansprechen, was ich spannend finde, weil ich habe in meiner Masterbeit hier unter andern auch über Theodor-Flietner geschrieben. Das Thema an sich, weil die Kaiserswerte der Konistenanstalt, aber Flietner war ja mal zwischenzeitlich Mitglied der Gießen erschwarzen. Und das ist auch, also ich weiß nicht, wie weit das war, was euch in der Forschung bekannt ist, aber es ist ja zum Beispiel in der Biografie aus den 30er Jahren, das ist drin. Ich hatte der Aufruf der vollen Brüder zum Fürstenmord, der dann bei Flietner dazu geführt hat. Das ist ein bisschen too much und hat sich zurückgezogen. Was ja auch damals so was wie den Lebensbund ja noch gar nicht gab in dem Sinne, sondern es waren ja dann Format, also Formierungen, die dann für die Situation ja waren, solange die Leute halt aktiv waren, wie wir das ja auch in der Sendung über die Bonne Allgemeine ja auch gehört hatten, beim Hacker, der also bei Michael Hacker, der jetzt besucht war. Und da ist es ja so, dann hat ja Sand, wie gesagt, ja Konkotsbu ermordet. Was war denn eigentlich, dass der Punkt, warum Konkotsbu so unbeliebt war unter Burschenschaftskreisen? Weil ich muss sagen, ich habe auch im Deutschunterricht, im Gymnasium und so weiter, nie ein Gedicht von Konkotsbu kennengelernt. Für mich war das damals auch ein neuer Name. Das Spannende ist, ich habe aber gesehen im Götemuseum in Düsseldorf, wo ja praktisch der Nachlass, unter anderem auch von Göt hier auch verwaltet wird. Götem war ja Freimaurer und Kotsbu war auch Freimaurer und die waren ja gleich in Loche, also lustig. Also wie irgendwie die Welt da damals war, also dass jeder jeden kannte. Also was, was Kotsbu und Götte betrifft, das Verhältnis waren sehr, sehr schwierig ist. Also Kotsbu hat ja auch Theaterstücke, sie waren nicht nur in der selben Loche, sondern sie haben auch im selben Mithiege gearbeitet. Und Kotsbu hat seinerzeit auch Theatertergestücke geschrieben, die etwas, was mal positiv ausdrücken wollen, etwas volksdümlicher waren als Götes Theaterstücke und die durchaus auch mehr Anklang gefunden haben. Tatsächlich ist es so, also zu Lebzeiten Götes hat der Kotsbu sogar ein Weimar sehr, sehr viel Anklang gefunden. Es kam dann auch zur Außenandersetzung mit Götte und Kotsbu war gleichzeitig auch noch russischer Legationsrat. Da hat man natürlich dann ihn verdächtigt in ausländischen Interessenthets, sein und er hat natürlich auch furchtbar gegen die Romantik polarisiert. Ich sagte es ja bereits eben schon im Intro, viele Borschenschafters stand in der Romantik natürlich auch nah, auch gegen diese altereichsterlichkeit hat er furchtbar polimisiert und dann natürlich auch mit gegen die Borschenschafter. Und ihn sah man sozusagen, dann als Personifiziertes Inbild der Reaktion und wie es natürlich dann so ist, Sand war ein unbeschriebenes Platz zunächst an Stürmer und Dränger. Der sich dann natürlich, hat auch unter dem Einfluss der Gießener schwarz und da vollends dann auch beeinflussen lassen, diese Tat zu begehen. Und ja, sie war leider, das muss man noch ganz klar sagen, das war eine Katastrophe für die Borschenschafter. Ja, wir haben ja da auch dann die Karlsvarerbeschlüsse als Konsequenzgaft, aber lass uns mal kurz einen kleinen Schritt zurückgehen und zwar wachen gerade jener, was waren die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Da hatte dort zur Gründung der Urschenschaftern führten, warum haben die sich nicht in Göttingen gründet oder in Kiel, wo halt auch schon lange Universitäten zu dem Zeitpunkt waren? Ja, also das ist jetzt gerade jener gewesen, es hat mit, glaube ich, insgesamt drei Ursachen zu tun. Also zunächst mal haben wir mit Karl August von Sachsen Weimar Eisenach einen äußerst liberalen Führsten, der sehr, sehr viel durchgehen lässt. Und dann wurde in Hamburg fest fand 1817 auch natürlich auf seinen Territorium statt, ja, und das ganz gezielt war. Muss man hatte da jemanden, der das zumindest ins erst mal toleriert. Dieses Wartburgfest findet statt, weil man eben unzufrieden ist mit den politischen Verhältnissen. Man ist in den Krieg gezogen, hat Leib und Leben fürs Vaterland riskiert in die Befreiungskriege gegen Napoleon, will jetzt dementsprechend auch mit Sprachrechte haben. Das wird eben 1815 nicht, 1815 wird die alte Ordnung weitgehend wieder hergestellt, das heißt die alten Monarchen herrschen wieder. Man, diese Monarchen sichern sich auch gegenseitig gegen neue Revolutionen von unten ab, also man möchte eine zweite französische Revolution verhindern. Und Deutschland eben mit der nationalen Einheit wird es auch nichts, wird in 39 Bundesstaaten aufgeteilt. Und das hat natürlich den Zielen der Burstenschaft letztlich hohen gesprochen. Und insofern ist dieses Wartburgfest von 1817 natürlich eine Protestveranstaltung. Ja, ich will noch mal ganz kurz auf diese Bücherverbrennungszene eingehen, ist ja im allgemeinen Gedächtnis der Nachwelt auch haften geblieben. Vor allen Dingen natürlich, weil sie auch mit der nationalsozialistischen Bücherverbrennung einen sehr unrühmlichen Nachfolger hatte. Ja, also bei dieser Bücherverbrennung wurden neben den Symbolen der erfassten absolutistischen Herrschaft. Auch reaktionäre Schriften dem Feuer überan wurde, die sich gegen die Burstenschaft richteten darunter auch die Germano Mani, das jüdischen Schriftsteller Saul Ascher. Ja, man muss tatsächlich sagen, es handelt sich um eine damals nicht unübliche Form des Protest, man hat sich da natürlich auch wieder sehr stark an Luther angewähnt. Da hat der 520 die gegen ihn gerichtete Bambole des Papstes verbrannt. Und man versuchte sich natürlich auch an dieses Vorbild anzulehnen und in zufügen bleibt. Es ist ja bis heute tatsächlich auch um Stritten, ob die von einer radikalen Minderheit durchgeführte Bücherverbrennung tatsächlich von den Veransteitern des Wartburgfestes toleriert wurde oder nicht. Ja, das ist bis heute letztlich noch nicht klar, ob die das mehr zumindest stillschweigen toleriert haben oder ob es tatsächlich auch Widerspruch gestoßen ist oder ob man nachher dann gesagt hat, um sich davon zu distanzieren. Nein, das ist ohne unser Wissen passiert. Da geben die Quellen keine endgültige Antwort. Aber es ist ja auch um die Objekte gegen die da halt ne verbrannt worden, auch mit dem Kopporalstock und auch der Perücke, die da auch als Herrschaftssymbolerheit verbrannt worden sind. Wobei man bei den Objekten sind, also da wurden ja nicht die Bücher im Original, sondern da wurden so genannten Makulatur beilen, die für diese Bücher standen verbrannt werden. Ja, man muss ja auch sagen, so Bücherverbrennungen, die waren ja auch lange Zeit eine Form, das ist der Kritik des Ausdruckes, seinen Unmut auch zu äußern. Was halt erst, sagen wir mal, durch den Nationalsozialistischen Kontext, sehr stark extrem negativ geworden ist, weil die die dahinter ersteckt, dass die Flamme ja reinigen sind. Das ist ja die, die dahinter ist, dass sie auch hexen verbrannt worden sind, weil es ja auch seine Reinigung kommen sollte mit der Seele, dass der Teufel davon weigt. Ich will das jetzt nicht jetzt Apologie von Bücherverbrennungen auftreten, aber es ist vielleicht interessant zu wissen für die Gesamtkontext, dass das für Bücherverbrennungen zu gewissen Zeiten in der Geschichte eine unterschiedliche Konnotierung hatten und auch mal eine ganz normale Digitime Protestform waren. Ja, nicht in den 30er. Ja, also ich sage mal, man kann jetzt schlecht die Burschenschaft davon 1817 für die Untaten der Nationalsozialistenernaftung nie. Das ist schwierig, das sollte man auch vielleicht nicht machen. Ja, dann lass uns noch mal über die Katzballer Beschlüsse von 1819 sprechen. Und diese haben ja die Burschenschaften verboten, haben ihre Mitglieder verfolgt. Wir haben die Burschenschaften darauf reagiert. Viele Reaktionsmöglichkeiten hatte man ja letztlich nicht. Also die Burschenschaften wurden ja ab diesem Zeitpunkt brutal unterdrückt, waren auch an den Universitäten verboten. Und das ist natürlich, wie bei jeder Bewegung, die unterdrückt wird, die wandert dann in den Untergrund ab, fängt sich natürlich auch an zu radikalisieren in diesem Untergrund. Klar, man wird getreten und versucht sich an den Sprechen auch zu werden und leisten auch einen Sprechen gegen Druck. Und das führt natürlich dann auch letztlich zu einer weiteren Speidung in Fraktionen. Insgesamt muss man allerdings auch sagen, also Quellenmäße ist diese Epoche ab 1819 bis in die späten 840er Jahr, also bis zu 1848er Revolution relativ schwer greifbar. Ganz einfach, die aller meisten Aufzeichnung wurden im Geheim gehalten, die Zeiten auch nicht überdauert. Also wenn man sich darüber tatsächlich informieren möchte, dann könnten der Mainzer Zentral-Untersuchungskommission, die seinerseits vom Metern nicht eingerichtet wurde zurückgreifen, die diese revolutionären Umtrebe festgehalten und untersucht hat. Also wir sind da auch im Archiv-Falten, es mächtig dünne aufgestellt. Also ich habe ja gehört, dass, also ich habe in der fuchsten Stunde damals gelernt, dass der Zürkel, den wir als Verbindung tragen, individuell aus dieser Zeit stammt. Das ist aber erfahren, dass die eigentlich aus der Studenten Nordenzeit kommt. Also was ist da jetzt korrekt? Ja, also tatsächlich kommen die aus der Studenten Nordenzeit. Das ist keine Erfindung. Nein, das ist keine gegen ihn. Aber der Spitz ist doch aus der Zeit, zum Beispiel, auch als einer Tarname, um halt bei zusammenkünften, aus den Leuten, die überwacht haben, schwer zu machen, wer da eigentlich saß, weil die sich dann dementsprechend diese Geheimnahmen mehr gegeben haben. Also das kann sein, also beim Zickel kann ich es definitiv ausschließen. Also das sind tatsächlich Symbole, die mehr oder weniger von den Orten übernommen würden. Trotz allen revolutionären gestern Neugestalltungsanspruch, die Burschenschaften stehen natürlich auch in einer gewissen Kontinuität, also sie erfinden das Rat nicht neu. Ja, lass es dann mal ganz kurz über Wolfram Simon sprechen mit seiner Metternicht-Biografie. Da ist es ja so, er hat ja versucht, das Bild von Metern nicht etwas zu ändern. Also auch als Politiker, der in der Realität behaftet ist, dass es ja um eine Art Anti-Terror-Politik-Gesetzgebung gegen mit den Karlsbader beschlossen. Wie siehst du das? Ja, also ich hab damit so ein wenig meine Probleme, weil man dann natürlich gegenwärtige Fragestellungen versucht ist, Wolfram Simon hat ja diese Biografie geschrieben, als der Kampf hier gegen den Terror, auch wenn er mich an Anschläge da auf dem Breitscheidplatz und so weiter hier. Sein Ziniet auch erreicht hatte und das in aller Munde war. Mir kommt es natürlich vor, wenn ich sowas nese, dass das dann halt versucht wird, gegenwärtige Entwicklung irgendwie in der Geschichte zu legitimieren. Und das halte ich für relativ gefährlich. Zumal, man hat ja auch mit der Burschenschaft hier mit einer demokratischen Bewegung zu tun gehabt. Es gibt einen Karl-Ludwig-Sant-Ja, es gibt gab extremistische Burschenschaft da ja, die Gsinnungsätiker, aber das ist ja nicht die Masse der Burschenschaft da gewesen. Im Gegenteil, wenn man jetzt argumentieren würde, tatsächlich durch die Unterdrückung hat sich die Burschenschaft, dann haben sich die Burschenschaft dann teilweise erst radikalisiert. Das sind zwar, sie haben auch Studentische Protestformen geäußert, ja, aber es ist eine bürgerliche Bewegung, die natürlich auch ganz stark auf einen evolutionären Wandel setzt und eben nicht die Gewaltsamerevolution möchte. Ja, interessant, also das ist immer wieder sehr, sehr, sehr schwierig zu sehen. Als ich sagen muss, dass es ja eine Biografie von so ein Metern nicht gut finde, ist halt auch die Quellenarbeit, die da noch mal stattgefunden hat. Es ist noch mal ja doch klar gewesen, dass in vielen Metern nicht Biografien, die vorher veröffentlicht worden sind, sind eigentlich immer voneinander abgeschrieben worden, dass sich einfach kaum einer wirklich mit den Urquellenheit beschäftigt hat. Da denke ich, ist schon eine gewisse Leistung, aber ich sehe das auch so, dass du das mit diesem Zeitgeist erklärenden Ansatz in der Biografie. Ich denke mal, das ist der Punkt, das hat eigentlich auch ganz richtig festgestellt, das wird natürlich sehr viel voneinander abgeschrieben und bei den anderen Autoren hat natürlich auch der Zeitgeist dann entsprechende Rolle gespielt, dass dann den Metern nicht eben als Demokraten-Fresser heruntergeschrieben haben. Er sieht das Ganze jetzt unter umgekehrten Vorzeichen, die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen. Er ist spannend, interessant. Aber ich finde, Metern nicht ist, glaube ich, immer noch ein breites Forschungswert oder da kann man eigentlich noch viel finden. Weil die Sache ist, warum ich jetzt gerade noch mal ein bisschen nachhacke, ist halt, du bist historiker, ich bin historiker, dieser einfach schwarz-weiß Dichtor wie, dass man sagt, Metern nicht böse, wie das immer in der fuchsten Stunde beigebracht wird. Und wir trinken auf unserem Haus auch kein Metern nicht weg und so weiter, dass man da halt auch ein bisschen differenzierte hat, ran geht, finde ich auch. Wenn er der burschenschaftlichen Bewegung Steine in den Weg gesetzt hat und auch wahrscheinlich bei keinerlei Archiv funden ein Freund der Burschenschaften im Geheim war, anders als, wie war es noch mal Axel Springer, der dann doch sympathien für die 68er im Geheim hatte, aber mit der Zeitung dann trotzdem sehr gegen sie vorgegangen ist. Ja, spannend. Also, auch da die Tese, das hat gerade, der Gang in den Untergrund, das Ganze radikalisiert hat. Da kann man, glaube ich, auch seine Lehren rausziehen. Wie groß waren denn die Burschenschaften damals, hatte das breite Bevölkerungsgeschichten erreicht oder war das eher eine elitäre Angelegenheit? Ja, das muss man auch wieder an differenziert beantworten. Also, man muss natürlich sehen, im Verhältnis heute haben damals sehr, sehr wenige Leute studiert. In 1828 gibt es ca. 16.000 Studenten reichsweit. Das entspricht heute an der Studentenzahl einer mittleren Universität, also wie zum Beispiel Marburg. Also, das ist erstmal per se eine sehr, sehr elitäre Angelegenheit der Studium und von den Studenten. Jetzt ist natürlich auch das sehr, sehr schwierig einzuschätzen, weil die Burschenschaft auch damals verboten haben, würde ich sagen, sind an die 5 Prozent Burschenschaft. Das ist ein sehr, sehr kleiner Zirkler. Und was glaube ich aber viel entscheidender ist, ist, dass diese Burschenschaft der ja im späteren Leben gesellschaftliche Führungspositionen eingenommen haben. Ja, das sind ja jetzt nicht irgendwelche Leute, sondern die nehmen später Führungspositionen ein, sei es als Lehrer, Erz, Rechtsanwält, Publizisten, Politiker. Das macht dann ja auch die eigentliche Bedeutung der Burschenschaft aus. Und man sieht ja auch, wie schnell sich diese burschenschaftlichen Gedanken im Volk auch verbreiten die Gedanken von Einheit und Freiheit. Ich erinnere nur an das Hambacher Fest, dass dann schon von wesentlich breiteren Bevölkerungsgeschichten getragen wird als nur von den Studenten, ja, also das wirkt. Wo man ja auch sagen muss, das war ja nicht nur Deutschland, sondern das muss ja in Hamburg gefeiert worden. Das waren ja auch vor allem die Polen als eine Nation ohne Start, die dort auch mit gefeiert haben und ihre Weisroten verannten, ja mitgeführt haben und das finde ich spannend. Wenn man diese berühmte Ansicht von diesem Berg sieht, wo die Leute dann nach Hamburg hochwandern, also zum Schloss, der sind ja mehrfach die Faden übermalt worden. Es gibt ja Versionen, der sind nur schwarz-rot-goldene Faden zu sehen, dann sind da Versionen, wo halt auch mal die Polen mit drauf sind. Also das ist auch glaube ich immer so ein bisschen ein Opfer des Zeitgeistes gewesen. Patriotismus im besten Sinne, eben dass man für die eigene Nation eintritt ohne andere Nationen abzuwerten und dass man natürlich auch gleichzeitig die Polen in diesen Freiheitskampf, die auch einen Freiheitskampf gegen den Zahren geführt haben, einfach mit integriert und mit aufnimmt und das ist ja eigentlich ein sehr, sehr schönes Beispiel für gelebten Patriotismus. Die Zahren, ich meine, die haben ja die drei polisischen Teilungen gerade hinter sich gehabt und hat ja gar kein polisischer Staat mehr. Also ich habe da ja auch meine eigene Familiengeschichte mit drin, das hatte ich auch schon ein paar mal erzählt. Ich stahme ja über meine Mutter über den Kassupisch-Präusischen Adel ab, der da auch seit 1.200 Jahren gelebt hat und ich habe da mit einem verwandten, der hat sozusagen viel Familiengeschichte da im Hauptzweig verantwortlich. Da meinte halt auch so ja, die sind ständig sind, die in den Linder rein abgenommen wurden, dann waren sie plötzlich, erst waren sie eigenständige Kassuben, dann waren sie bei den greifen waren sie dann in lähenschaft, dann waren sie später bei den ja gelohnen, danach waren sie dann halt präusen und dann dieses ganze hin und her, die haben sich trotzdem mit ihrer Identität, ihrer Schicksalsgemeitschaft, der sie halt angehören immer stark gesehen. Die Polen auf wirklich eine schwierige Zeit, bis sie dann halt, glaube ich, 1917 Jahre an den Staat wieder bekommen haben, durch diese Ludwurfen-Planungenheit als Puffazone gegen Russland. Ja gut, das ist aber ein anderes Thema, lass uns noch mal einen Sprung machen, ja weiter nach 1832, nach 1833, und zwar der Frankfurter Wachensturm, der muss ich ja sagen, ist ja in vielen Fuchs den Stunden ja immer noch immer sehr stiefmütterlich behandelt, der wird immer so dargestellt, als wirst du mal ein Wissen, was da passiert sei. Das ist Verständigkeit, aber war das jetzt ein gescheiteter Putschversuch von Burschenschaftern, oder was ist eine Kurzschlussreaktion oder wirklich eine ernsthafte Revolution sagt? Ja, also ich würde es einen militantisch geplanten Aufstandsversuch ansehen, der ist ja auch sofort gescheitert, letztlich der aktiven burschenschaftlichen Rechten, also die Burschenschaften, die tatsächlich auf die politische Aktion gedrängt haben. Ja, letztlich war ja zum Scheiternverurteil und hat dann letztlich auch wiederum zu noch stärkeren Repressionsmaßnahmen gegen die Burschenschaft geführt, also man kann eigentlich sagen, ab 1833 sind die Burschenschaften dann wirklich tot, also da lassen sich dann auch kaum mehr nachverfolgen. Ja, es war die militantisch geplant, weil man eben jetzt zur politischen Aktion schreiten wollte, aus dem Purum-Aktionismus, ja. Interessant, dann lass uns auch mal ein bisschen über die Nationalversammlung in der Paulskürche sprechen, welche Rolle spätten der Burschenschafter? Ja, also die Gesellschaft für Burschenschaft die Geschichtsforschung hat vor zwei Jahren dazu noch mal ein Jahresgabe herausgegeben mit den burschenschaftlichen Abgeordneten im Paulskirchen Parlament, also es sind von den 800.9 Abgeordneten, waren es insgesamt 174 Burschenschafter, darunter als Prominent ist es Mitglied der Präsidenten der Nationalversammlung, kann ich von Gagern, war auch ein Burschenschafter. Ja, jetzt muss man natürlich auch hinzufügen, entscheidend ist, es gibt in diesem Parlament keine einheitliche burschenschaftlich politische Haltung, also ich kann jetzt nicht sagen, da in der Fraktion, da sitzen die Burschenschafter, die sind der und der Meinung, sondern es finden sich letztlich Burschenschafter in allen Fraktionen wieder von der monarchischen Rechten hin bis zur Republikanischen Linken. Also das ist ein sehr, sehr weites und sehr, sehr breitgeteil weites Feld. Ja, aber es zeigt natürlich, dass die Burschenschafter damals tatsächlich da eine Führungsfunktion in der Nationalbewegung eingenommen haben, schade fand ich auch, stand ja dann auch der Jubiläumsfest anwesigte der 1848 Revolution an, dass da verschiedene Burschenschafter erwähnt wurden dann auch in den offiziellen Reden. Aber nicht darauf hingewiesen wurde, dass es sich dabei um Burschenschaft handelt, das sagt auch wiederum viel aus. Ja, es ist ja auch so, der Trend, dass immer stärker halt auch die Burschenschaften aus den Geschichtsbüchern heraus verschwinden, vor allem in der Schule, was mir auch aufgefallen ist. Da wird halt auch so ein bisschen die Geschichte ungeformt und ungestaltet, so wie man es haben möchte, dass es gerade nicht burschenschaftlich Ideen waren, die dazu geführt haben, sondern Menschen oder Männer, die auf der moralisch edschrichtigen Seite standen und deswegen gehandelt haben. In dem ich in dem ich in Thema eben nicht mehr Ansprecher als solches verschwindet ist, dann geben dann einfach aus der öffentlichen Wahrnehmung. Und das steckt dann natürlich auch ein Stück weit mit hinter. So, dann lass uns erstmal über deinen Spielzeug gewidschprechen oder ja auch deine Promotionen angeschrieben hast und zwar das Kaiserreich von 1871 bis 1918. Mit der Gründung des deutschen Reichs 1871 wurde ja die nationale Einheit erreicht. Was bedeutete das für die Burschenschaften, war damit ihr ursprüngliches Ziel obsolet? Es gibt ja auch Historiker die sagen, dass die Burschenschaften im Kaiserreich von Radikal, die Barale zu national konservativ wurden, das steckt der Hinter und was sagt der Fachmann? Ja, du hast es jetzt in der Frage schon so ein bisschen angedeutet. Die Gründung, das hört sich jetzt vielleicht auch erstmal etwas Paradox an, aber die Gründung des Kaiserreichs 1871 führt erst mal bei den Burschenschaften zu einer Sinn und Existenzkrise. Das liegt natürlich zum einen daran, dass dieses klein deutsche Kaiserreich jetzt existiert und man fragt sie natürlich ja gut, wozu braucht man denn da noch eine Burschenschaft? Dann gibt es wiederum die Großdeutsche Fraktion, die sagt nein, wir haben ja eigentlich noch nicht, dass das Ziel erreicht, dass die Österreich ja auch dazu gehören. Diese Großdeutsche Einheit kann man ja noch hinzielen, das könnte möglicherweise auch noch ein erstrebenswertes Ziel sein. Aber in der Tat ist es ja so, dass die Burschenschaft, dass ich auf die Grundlage dieses klein deutschen Reiches dann auch stellen. Noch einen zweiten Moment, der dann dazu beiträgt, dass die Burschenschaften in Krise geraten, dass sie bei dieser Reichskründung von 1871 mehr oder weniger mit dem gesamten protestantischen Bildungsbürgertungen auf die Zuschauer-Tribüne verband wurden. Der große Mann, der Deus Ex-Machiner, ist Bismarck und da passiert ja, ich werde das vorhin schon mal angesprochen und da passiert ja auch was ganz merkwürdiges. Ich glaube, preußischer Ministerpräsident wird es zunächst bei den Burschenschaftern verhasst, warum? Weil er natürlich die Heeresreform mit Hilfe der Lückentheorie gegen das Parlament durchboxt. Und er gilt bei den Burschenschaften dann als Demokratenfressor, also er wird dann auch beim Stiftungsfest in Effektiv verbrannt und er ist der absolute saulos und das endert sich dann 1866, die deutsche Krieg zur Gunsten-Preuzensentschieden ist und da kippt diese ganze Stimmung in der liberalen Bewegung, es kommt da ja auch zur Spaltung der liberalen, in den nationalen Libereien, die Bismarck vorhin und den Freisen, bis mal bringt die in den Mithetsvorlage durchs Parlament, in der er sich sozusagen dann diesen Verfassungsbruch im Nachhinein genehmigen lässt. Und ja, das ähnliches passiert jetzt auch bei den Burschenschaften, also diese politisch aktiven Burschenschaften, roten Burschenschaften vor allen Dingen, die sehr stark auf diese demokratische Einigung von unten gesetzt haben, die endpolitisieren sich zunehmend und man wechselt tatsächlich zunehmend in das Lager bis Marx. Das heißt, der setzt vor der Reichskründung von 1871 ein und der geht dann weiter bis 1881, also bis zur Gründung des ADC, das allgemein deputierten Convenz, also das Dachverband der deutschen Burschenschaften, also man hat erst ab 1881 Dachverband verhältnismäßig spät und das liegt natürlich letztlich daran, dass die Burschenschaften mehr und mehr Wert auf das Kooperative liegen. Also auf fechten Mensur, dass du L auf Distinction und Säkrigation, also man sieht sich auch als soziale Elitäre Agentur um eben, um eben das, während man gleichzeitig das politische, die politischen Tätigkeiten hat aktaligt. Also man gibt sich da mehr oder weniger Staatsstragend und konzentriert sie eben auf diesen Teil gleich sich also letztlich den Kurs ein Stück weit an. Gleichzeitig passiert ja auch in Bruch mit der Vergangenheit, nämlich das ist ja bezeichnet, dass die nach 1871 neu gegründeten Burschenschaften, da hat keine einzige Burschenschaft in dem ersten Jahrzehnt die Farben Schwarz-Rot-Gold angenommen, sondern man nimmt tatsächlich irgendwelche identitätslosen Farben oder eben die Farben des neuen Kaiserreichs an, weil man möchte sich von dieser demokratischen Vergangenheit distanzieren. Sie ist den Burschenschaften, letztlich mal ganz deutlich sagt, ein Stück weit peinlich. Und das ist ganz entscheidend und das führt eben zu einem Angleichungsprozess, also selbst die Burschenschaften, die in den 1860er-Jahren, auch sich mehr oder weniger als politische Burschenschaften begreifen und der Mensur und den Duell kritisch gegenüber schön selbst die nehmen, das dann tatsächlich in ihre Statuten auf. Es ist auch dann ganz bezeichnend der einzige Programmpunkt des allgemeinen deputierten Kovents. Der Farbenone-Lose-Name sagt ja schon sehr viel, allgemeiner deputierten Konvent, was hat das noch mit Burschenschaft zu tun? Eigentlich so gut wie gar nichts ist, dass man unbedingte Satisfraktionen gibt. Das ist der einzige Programmpunkt, auf dem man sich wirklich einigen kann. Und diesen allgemeinen deputierten Konvent, den ja benötigt man auch letztlich als eine Art Dienstdeister, weil es natürlich so ist, da Duell und Mensur eine immer größere Rolle spielen, braucht man auch letztlich Verbindung, die gegen einen Fächten. Also man, in der Verabredungsmensuren, die gegen andere Burschenschaften stattfinden, nur wie das natürlich so ist, wenn man zwei Burschenschaften fordert, die verhalten sich wie Katz und Maus, jede Burschenschaft beanspruch sich der Digitime allein erbe der Urburschenschaft zu sein. Und das kommt da immer wieder zur Streitigkeiten, die dann natürlich zum Abbruch dieses Mensurverhältnis, Paukeverhältnis ist führt. Und dann muss man sich halt andere Verbindungen, sogenannte Blasen suchen. Die Chors paugen nicht mehr mit den Burschenschaften, die haben wir ihren eigenen Verband und schließen sich auch dagegen ab. Und das führt natürlich dazu, dass man immer wieder unstädte Paukeverhältnisse und der ADC ist letztlich nichts anderes als eine Stichtungsinstanz. Der soll eben die Streitigkeiten, die zwischen den örtlichen Burschenschaften entstehen, schlichten und dafür sorgen, dass diese geregelten Paukeverhältnisse fortgesetzt werden entstehen. Also ich anfange als ich mich an meine Dissertation gemacht habe, bin ich da auch mit dem etwas naivem Glauben im Nachhinein Rheingang. Nein, jetzt findest du da ganz großartige Quellen, wo dann mal Stellung genommen wird zur Politik und wie die Burschenschaft sich so sieht und so weiter. Und wenn man sich das mal anschaut, also 90% der Quellen aus dem Kaiserreich handeln tatsächlich über Mensurkisten und Mensurstreitigkeiten der Burschenschaften untereinander, mit dem sie sich an den ADC gewandt haben. Also wenn man es jetzt mal ganz plastisch scharft, der ADC ist mehr oder weniger der Verband der Mensur interessiert. Okay, ja spannend, das habe ich so in der Foxen schon oder damals nicht gelernt. Aber der Input, den euer gerade gesagt hat, dass die Burschenschaften ja diejenigen sind, die relativ spät ja auch erst ein Verband gegründet haben. Also ich meine, die Kösner zum Beispiel sind 1848 entstanden, die Weinheimer sind 1866, da ob ich entstanden würde. Ja, 66, 1866 entstanden, KVCV sind Mitte der 1850er Jahre entstanden, der Wingolf ist schon der 1840er-Jahren entstanden. Also, das liegt, das liegt, wie gesagt, an der heterogenität der Burschenschaften und diese Homogenität wird erst in diesen Jahrzehnt der Krise hergestellt, in dem man eben diesen politischen Gestaltungsanspruch aufgibt und sich mehr und mehr aufs Kooperative und dem in dem Falle eben Mensur-Duell. Und eben, das Sozialelitäre konzentriert, das heißt, man nimmt auch zum Beispiel nicht mehr jeden in den Burschenschaften mit auf, sondern die Studenten müssen ein bestimmten Wechsel vorliegen. Der Lebenswandel wird auch anspruchsvoller. In der Regel sind das dann auch Mitglieder, die man aufnimmt, deren Fed ja schon zuvor aktiv an. Da hat man natürlich eine gewisse Burschenschaft die Sozillation, die dann auch garantiert ist. Also, da schließt man sich dann mehr und mehr nach unten ab. Und deshalb kommt es ja auch dazu, dass gerade in den 18 und 17 Jahren viel sogenannte schwarze Verbindung Blasen entstehen, da gehen diejenigen ebenhin, die nicht mehr bei den Burschenschaften aufgenommen werden. Interessant. Ja, man sieht die Probleme, die wir heute noch haben im Spektrum, die gab es schon immer eigentlich, also es ist nichts Neues. Ja, gut, es geht ja letztlich um natürlich ein Stück weit auch um distinction und segregation. Um eben darum, dass man einen sozial elitären Habitus augenfällig nach außen demonstriert und der findet dann natürlich seine Grönung in den Verbindungsräuser, die dann im Kaiserreich gebaut werden. Jüdische Studenten spielten in der frühen Geschichte der Burschenschaft eine Rolle, aber wie verändert sich das im Kaiserreich? Ja, also tatsächlich, wenn man jetzt mal bei der Urburschenschaft anfängt, waren in der Urburschenschaft unterschwillige religiöse Vorwahlte gegen das Judentum vorhanden, wenn da ich die sich nicht schriftlich in einer Verfassung niederschlugen. Ja, und 1818 beschloss die allgemeine deutsche Burschenschaft auch unter Einfluss zu schwarzen, dass man, dass die Mitglieder sich Christlich Deutsch auszubilden hätten. Wobei natürlich nicht gesagt wird, dass Juden nicht aufgenommen werden können, sondern es verstand eben nur diese Christlich-deutsche Ausbildung im Mittelpunkt. Und dann passiert es, dass nach den Karlsvarer beschlüsten kommt, ist dann zu einer Radikalisierung. Und da werden würden Juden der Eintritt in die Burschenschaft verwert. Ja, in den 820er-Jahren ist das. Diese Front erodiert aber schon wieder Ende der 820er-Jahre. Also ab da steht in Juden eigentlich der Eintritt in die Burschenschaft offen. Das sieht man zum Beispiel auch bei meiner eigenen Burschenschaft. Alle Mann-Jahreidelberg 1856 gegründet. Wir haben ganz, ganz viele Juden auch unter unseren Gründungsmitgliedern, ganz einfach, weil die alle Mann-Jahreidelberg sich aus Mannheim, aus dem Großbürgertum Mannheims, rekrutierte, was sehr stark auch jüdisch geprägt war. Und für die Juden war natürlich die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, dass auch Trebeln je in das Establishment, in das gesellschaftliche Establishment, ein Mittel eben zur Integration. Ja, das muss man, das muss man so ganz klar sagen, ein Integrationsweg. Und der Antisemitismus wird erst wieder tatsächlich in den 1880er-Jahren-Problemen, dort auch aus verschiedenen Gründen. Es kommt jetzt in den 1870er-Jahren zum sogenannten Gründerkrach. Man versucht natürlich für diese Wirtschaftskrise die Juden verantwortlich zu machen. Gleichzeitig kommt es Anfang der 1880er-Jahre auch zu einer Überführungskrise in die Universitäten. Das heißt, studieren zu viele Akademiker, sind sehr, sehr lange arbeitslos. Man sieht die Juden dann natürlich, weil sie überproportionalen Anteil, den gemestern ihren Bevölkerungsanteil an den Studentenstellen als lästige Konkurrenz. Und hinzu kommt dann natürlich auch noch was den Antisemitismus dann im Kooperation-Streck drum, auch im bürgerlichen Spektrum, sein Longfähig macht der Streit zwischen Heimrich von Dreitschke und Theo-Momsen. Dreitschke gibt ja diesen Aufsatz in den preisischen Jahrbüchern, raus der in diesen Satzgipfel, die Juden sind unser Unglück. Und das macht letztlich den Antisemitismus, das jemand wie Dreitschke, das ausspricht, der an Erkannter Lehrer ist, Mitglied bei der Burschenschaft Franco-Njabon. Natürlich innerhalb der Studentenstafter Longfähig ist gründet sich ja auch nicht von ungefähr 1880 der VDST, der übrigens in diese politische Lücke hineinstößte die Burschenschaften hinteren lassen haben, mit einem politischen, ja, mit einem reich nationalisistischen, politischen Gestaltungsanspruch. Und der VDST ist natürlich sehr, sehr antisemitisch ausgerichtet und erhältest in Burschenschaften natürlich genüßlich vor, dass sie sehr, sehr viele Juden in ihren Reihen hätten. Gleichzeitig gibt es natürlich auch Gegenwehr gegen diesen Antisemitismus, der kommt auch erstaunlicherweise auch von Burschenschaften, ihr seid das nämlich Theo-Momsen. Albertina Kiel, der reinricht von Dreitschke eben genau das Vorwurf, dass er den Antisemitismus Longfähig gemacht haben wollte, gemacht hätte und daran ist letztlich auch etwas, etwas sehr, sehr wahres, nämlich der Antisemitismus-Sikker dann mehr und mehr in die etablierten Studentenverbindung als studentische Norm ein. Das ist jetzt kein Antisemitismus, der irgendwie rassistisch aufgeladen ist, man befasst sich auch innerhalb der Studentenschaft, zumindest innerhalb der Burschenschaft nicht großartig mit antisemitischen Theorien. Die Aktiven haben anderes im Sinn, für die stehen dualen, mensurer und das gesellschaftliche Prestige im Mittelpunkt. Nur es sind letztlich gesellschaftliche Ursachen, die zum Ausschuss der Juden aus dem Burschenschaften fören, weil es im Vornehmen Kreisen als Unfeingild Juden in Kooperation aufzunehmen. Und diejenigen Burschenschaften, die Juden aufnehmen, haben dann entsprechend auch weniger Zulauf oder kein Zulauf mehr und deren Ruf leidet darunter. Das sind also mehr oder weniger gesellschaftliche Beweggründe, die dazu führen, dass sowohl die Kors als auch die Burschenschaften, also die Turner und die Landsmannschaften Judensuksessive ausschließen. Interessant ist vielleicht noch die Beobachtung, dass gerade jüngere Burschenschaften, denen die burschenschaftliche Tradition fehlt, sich natürlich mit einem radikaleren Antisemitismus hervortun wollen. Also die lehnen sich besonders weit auf dem Fenster natürlich um mangelnde burschenschaftliche Traditionen damit zu kompensieren. Ja, das ist wieder interessant wie komplexer die Gemeindenlegerheit auch wieder ist, dass mir die ganze Zeit am Einfeld ist, die Burschenschaft Albia Wien mit ihrem bekannten zionistischen Mitglied Theodorerze, wo man ja auch an diesem Beispiel das ja auch sieht, dass das auch umschwingen kann, dass die Leute dann den Bund verlassen und dann halt, ich dann in die jüdischen Kooperationen verbinden, dann halt auch aktiv gemacht haben. Das haben wir ja auch in der Sendung ja mit dem Dr. Siegler ja auch gemacht, besprochen ja auch über jüdische Kooperationen. Es sind sehr interessantes und zu unrecht vergessen das Kapitel der deutschen Kooperationsgeschichte. Ja, aber herz ist das interessante, er hat letztlich die Burschenschaften ideal und die Ideen auf den Staat Israel übertragen. Und wenn man das so sieht und die jüdischen Kooperationen ja die Juden werden letztlich natürlich gezungen, weil sie von der interplierten Kooperation nicht mehr aufgenommen werden, eigene jüdische Kooperationen zu gründen. Da sieht man aber auf der anderen Seite auch was für ein starkes Leidbild und welche Rolle Kooperationen seinerzeit im Studententum gespielt haben. Also man übernimmt praktisch die Formen unhinter fragt, die Formen der Kooperationen, die einen ausgeschlossen haben. Absolut, aber es ist ja wieder schön zu sehen, wie weit unser Einfluss da als Burschenschaften ja auch reicht. Also ja, ich habe gerade so gedacht, wo du das gesagt hast und meine Gedanken waren. Wenn man anfangen würden immer einen Anstand nur gegen einander zu arbeiten oder dann wieder mal zusammen zu arbeiten, dann würden wir auch nicht was auf die Beine stellen. Ich weine, man sieht ja, wie weit die die Auswirkungen sind. Das Einfluss ist den Bierheit auf dem Staat-Konsellschaft nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Staaten haben. Ja, lass uns jetzt mal ein bisschen über die Weimarer-Publik sprechen 1913 bis 1933, wo ja auch eine gewisse Radikalisierung beginnt. Wir haben Burschenschaften auf die Niederlage im ersten Weltkrieg und den Versaillesvertrag reagiert. Ich denke ja mal nicht, dass das Apologiten waren, die sagen, wir müssen Frankreich da verstehen und ihnen entgegenkommen. Ja, teilweise, also es ist ja so die Niederlage, die zeichnet sich im Jahr 1918 mit der gescheiterten Westoffensive im Frühjahr mehr und mehr ab. Man kämpfen natürlich bis zuletzt, bis zuletzt auch noch enthusiastisch dabei. Aber man sieht, also der Krieg ist verloren und insofern findet man sich auch relativ rasch erst mal mit der Niederlage ab und auch mit dem System wechseln. Dann hat man an sich jetzt erstmal kein großes Problem. Natürlich ist es, es brechen im November 1918 bricht dann die November Revolution aus. Da droht natürlich die kommunistische Rätediktatur und man stellt sich natürlich erst mal aus Bestandsschutzgründen. Gibt man sich mit diesen, versucht man mehr oder weniger moderate Rolle einzunehmen. Mit dem Kaiserreich ist man allerdings recht schnell fertig. Das muss man auch sagen, dass es kommt entscheidend ist, dass man sowohl zum Kaiser, zum Monarchie eigentlich ein Feigen ist, mäßig unter kühltes Feigen ist. Es hatte besonders zu William II, William II hat ja im Kaiserreich aus seiner Kurzuengöhrigkeit kein Geheimnis gemacht und hat dann in Bonn auch sehr ostentativ für die Kurs geworben. Und hat sich als Krone des deutschen Studententums nett sich hingestellt. Und das ist natürlich bei den Burschenschaften, die an den informellen Kooperations hier auf den zweiten Platz stand, nicht allzu gut angekommen. Hinzu kommt auch der Gegensatz mit Bismarck. Hinzu kommt das als das Burschenschaft, denkt mal, in Eisenachnosser 2 eingeweiht wird, will er in der Zweite ein ganz frostiges Telegram, ein ganz kurzes Telegram versendet. Also rundherum, das Verhältnis ist nicht gut, es bessert sich dann mal im Jahr 1917 anlässig der 100 Jahre Feier des Wartburg fest ist ein wenig. Aber es ist neu, dass der unrühmliche Abgang neu 18 trägt, dann nochmal dazu bei, man unterstellt ihm ja letztlich Flucht. Und da sind wir auch wieder beim burschenschaftlichen Werte-System an den Stellunterstädigen letztlich ein erlosen Abgang, das er sich sozusagen seiner Verantwortung entzogen hätte. Und insofern ist man mit der hohen Zollan-Monarchie dann doch sehr, sehr schnell fertig. Und ja, man erklärt sich im November 1918 auch bereit, also es findet da einem Berliner Rheingold eine informelle Versammlung statt. Jede Regierung zu unterstützen, sofern sie die deutschen Besitzstände nach innen und nach außen wahrt. So und das ist jetzt interessant, also es werden von den Burschenschaftern Start und Nationen getrennt. Und was heißt das jetzt? Also man ist bereit, jeden Start zu unterstützen, der die nationalen Besitzstände war. Und was wird jetzt unter nationalen Besitzständen verstanden? Es ist den Burschenschaft dann 1918 klar, man hat den Krieg gegen Frankreich verloren, Esers Lodringen wird man verlieren. Also das ist auch eingeschum gebongt, dessen ist man sich sicher. Aber auf der anderen Seite möchte man natürlich sozusagen als Trospreis, Rudo Welsen hat ja im Januar 1918 seine Punkte veröffentlicht. Seine Friedenspunkte und ein Scheidenerpunkt war das Selbstbestimmungsrecht der Nation. Und man erhofft natürlich jetzt das, was 1871 bei der Reichskründung versäumt wurde nachzuholen. In dem eben aus der Insovenzmasse des Habsburgreichs Österreich nach Deutschland kommt. Das ist sozusagen das, das was man fordert. Natürlich, was man natürlich auch nicht sehen kann oder nicht möchte, sind natürlich die Gebietzaptredung zu denen man dann im Versairvertrag gezwungen und letztlich geht es darum. Geht es im Burschenschaft dann darum, dass das deutsche Reich letztlich als als eine starke Start in der Mitte Europas, als eine starke Nation bestehen bleibt. Ja, das ist so die Kernforderung. Und dann passiert jetzt natürlich folgendes, der Versairvertrag wird unterzeichnet, der wird ja von allen Parteien der Weimarer Republik rund weg abgelehnt. Man sieht ihn als Schanddiktat an und die Burschenschaft ersehen diese Unterzeichnung, das wäre Seiervertrag, ist der eben diese nationalen Sitzstände nicht war, sondern sie herausdrückt als eher als eher losen Verrat. Ja, Sie sehen das ein Stück weit als Verrat der Weimarer Republik an. Und da passiert dann auch der Bruch mit der Weimarer Republik, ja. Während die Burschenschaft fusioniert ja bereits im Januar 1919 mit den Technikern, mit den technischen Burschenschaften, das findet ganz, ganz großen Widerspruch, weil man innerhalb der deutschen Burschenschaft, weil vor allen Dingen die weißen Burschenschaften, die technischen Burschenschaften als nicht gleichwertig ansehen, also die Techniker, die studieren Zweckebunden, während wir ein Universitätsstudium haben, was eben nicht Zweckebunden ist. Wir sind gesellschaftlich auch höher stehen, als die man möchte, eigentlich gar nicht mit den fusionieren. Und diese Fusion wird mit einem Verfahrenstrick mit Mühe und Not durchgesetzt, während im August 1919, nachdem also der Westeiervertrag unterschrieben ist, die Aufnahme der Österreicher ohne Probleme durchgeht. Ja, also das ist dann schon sehr, sehr interessant, also da, es wird auch gar nicht mehr diese Geschichte vom Januar aufgegriffen, also man gibt sich damit jetzt auch zufrieden, nicht das als Akta. Und da kommt es dann natürlich auch zur Aufnahme, die ist ja so genannten Rasseanse themitischen Beschlüsse, die in Tiefpunkten der Geschichte der Burschenschaften darstellen, weil man natürlich jetzt einen Sündenbock für die Niederlage und den Westeiervertrag sucht, und das ist dann dementsprechend die jüdische Minderheit. Das gleichen Gretzmann sich übrigens auch von den Weimarer Nationalfarben ab, also man möchte auch mit den Nationalfarben der Weimarer Republik nicht zu tun haben, man sagt die Burschenschaft in Farben, das andere sind eben nicht die Weimarer Nationalfarben. Und worauf man natürlich einfach hofft, ist ein neuer mächtiger Staat in der Mitte Europas, der alle Deutschen zusammenfassen und den Westeiervertrag für immer vergessen machen möchte. Weil das denn jetzt endlich die SPD war, den Westeiervertrag unter der Regierung Bauer unterschrieben hat. Ja, aber es wird natürlich die komplette Weimarer Republik mit in Haftung genommen. Ja, also es ist tatsächlich ein Versagen, der ist ja die demokratische Koalition aus den drei demokratischen Parteien und die wird letztlich dafür mit in Haftung genommen. Ja, und das ist das, also man die Weimarer Republik sollte daran gemessen werden, wie weit sie fähig ist, diese nationalen Besitzstände zu halten, das hat sie nicht gemacht. Was stellen die Burschenschaft da sich in 1994, wie so man mit dem Westeiervertrag umgehen, welche Alternativen haben bestanden, man bemüht da natürlich so die Folie von 1871. Da haben die Franzosen, ja den Krieg eigentlich 8, bereits 1870 gegen die Deutschen verloren. Es gehen die zwei französischen Armen, die aufmarschiert sind die Gefangenen genommen, vererleihen Niederlagen. Weil sie dorm wird dann schließlich noch der Kaiser gefangen genommen. Also es ist eine Katastrophe für die Franzosen, eigentlich und die stehen mehr oder weniger hilflos gegen die Deutschen da. Und dann kommt es in Frankreich her zu dieser zu dem LW, auch mass, zu dem Volksaufstand. Und das Ganze wird dann noch ein Aattet, noch in einen Abnutzung gerillierkrieg aus der ja erst 1871 mit der Belagerung von Paris sein Abschluss findet. Und genauso was stellt man sich tatsächlich dann auch für Deutschland im Jahr 1919 vor, dass man gegen diesen Westeiervertrag widerstanden heißt, auch wenn es um den Preis ist, dass Deutschland möglicherweise dann von den Alliierten besetzt wird. Das ist etwas mit dem Erbegriff zu tun, die man hat jetzt geht, da um die nationale Ehre und die möchte man eben verteidigen, so weit und so lang es eben halt geht und das unterschreiben des Vertrages wird als Unerndhaft empfunden. Ja, ich mein, erklärt sich auch sehr jetzt von wurschenschaftlichen Selbstverständners. Ich mein, die 1920er Jahre waren ja auch noch Jahre weiteren Konflikts. Wir haben ja da auch eine starke ideologische Spaltung innerhalb der wurschenschaftlichen Bewegungen. Wir haben dort rote Weiße und vörkische Purschenschaften, wobei diese ja nicht alleine in den 20er Jahren entstanden sind, sondern auch schon vorher existiert haben. Aber die Spaltung und die Konflikte haben sich ja da erhöht. Worum ging es da ganz genau? Wo haben sich diese Rote, diese Weißen und diese vörkischen Purschenschaften untereinander zerstritten und wo haben sie da die andere Positionen eingegauen? Warum existieren Verbindungen, um Werte zu bewahren, um Gemeinschaft zu schaffen und um das Beste in Menschen hervorzubringen? Doch wir bleibt diese Mission in einer sich wandenden Welt lebendig. Bei der Korpoakademie glauben wir daran, dass Traditionen nur dann eine Zukunft haben, wenn sie verstanden und modern erzählt werden. Deshalb helfen wir Verbindungen, das, was sie besonders macht, sichtbar zu machen, durch präzise Kommunikation, durch dachte Strategien und den Mut sich weiter zu entwickeln. Stellt euch vor, eure Verbindungen wird ein Ort an dem Vergangenheit und Zukunftsicht treffen, wo Social Media genauso glänzt wie eure Tradition, wo die nächste Generation nicht nur zuhört, sondern mitgestaltet, wo eure Gemeinschaft wächst, weil sie relevant bleibt. Das ist das, was wir tun. Das ist unsere Mission. Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten. Jetzt ist der Moment aktiv zu werden. Bucht euren Workshop noch heute, schreibt uns per Mail oder auf Instagram. Ihr findet ihr links in den Show Notes. Gemeinsam machen wir eure Verbindung stark für morgen. Ja, erstmal muss man sagen, diese Fraktionen sind ja per sehnix neues. Die gibt es eigentlich schon im Kaiserreich und die waren auch schlicht den parlamentarischen Erfordernissen. Nach der Gründung des allgemeinen deutschen Depontiertenkonventes geschuldet. Also diese allgemeine deutsche Depontiertenkurvent, der hat 1884 Boerschenschaften. Nordzeit 14 sind schon 66. Und dann 19, 19 nach der Fusion in Österreich haben wir 147 Boerschenschaften. Und natürlich ist ganz klar, als einzelne Boerschenschaft kann ich da nichts mehr bewegen. Und daher schließt man sich dann natürlich in Gruppen, in Interessensgruppen zusammen, die mehr oder weniger lose organisiert sind. Ja, weil man sagen muss, es gibt drei Richtungen im Großen und im ganzen, also die roten Boerschenschaften sind diejenigen Boerschenschaften, die ja mehr oder weniger die Boerschenschaftlichen Traditionen betonen, die auch das politische Verständnis der Boerschenschaft betonen. Das wichtig ist, die sich auch nicht so sehr als sozial elitäre Organisationen begreifen, während die weißen Boerschenschaften sich ganz stark an die Kurs angepasst haben. Also bei denen steht wirklich das Gesellschaftsprinzip und das Fächten ganz stark im Mittelpunkt. Und bei der blauen Richtung, aus der dann die spätere Völkische Richtung hervorgegangen ist, so zu sagen, ja, um eine sehr neue und sehr junge Richtung, das sind vor allen Jungen Boerschenschaften, die zu dieser blauen modernen Richtung tendieren, die sich ja auch dann in ihrer Programmatik teilweise an den VDST anlegen und im Kaiserreich schon die Aufnahme der Österreicher in den ADC und in den späteren deutsche Boerschenschaft betreiben wollen, sich aber nicht durchsetzen können. Es ist im Kaiserreich nicht mehrheitsfähig, im Gegenteil, also die blauen Boerschenschaften versuchen da an Einleingang unter der Führung von Renan, Ja München und Germania Leipzig werden dafür dann aber vom Boerschentag ganz empfindlich abgestraft. Also das ist im Kaiserreich nicht möglich, ganz einfach, weil natürlich die österreichischen Boerschenschaften ganz anderes Selbstverständnis haben. Politisierte Selbstverständnis als die Reichsdeutschen Boerschenschaften. Die österreichischen Boerschenschaften stehen ja in Opposition zu Habsburger Monarchie. Verstehen sich mehr oder weniger auch als politische Holdingagentur und da ist natürlich das trennende eben die nationale Zugehörigkeit bei den Österreichern, während bei den deutschen Boerschenschaften eben das trennende die soziale Zugehörigkeit ist ja. Und man will keine politisierung des ADC, man willen sich natürlich auch Staatstragen geben und österreich-Ungarneste, engste Verbündete des deutschen Kaiserreichs. Insofern ist es, es kommt auf mehreren Gründen nicht in Frage und in der Weimar-Republik, ja da sind natürlich diese drei Fraktionen nach wie vor vorhanden. Die blaue Richtung ist natürlich auch durch den Beitritt der Österreicher und der Techniker, die da eher radikalere Positionen einnehmen. Entsprechend gestärkt und die dominiert auch die Boerschen-Tage. Also umstritten ist leglich in welcher Intensität sich die Boerschenschaften in den politischen Tagesbetrieb einmischen wollen. Also in der Grundsätze in politischen Richtung ist man sicher weitgehend einig. Aber ist es eben die Frage, soll man zum Beispiel jetzt bei den Volksbegehren gegen den Jankenplan haben, sollen die Boerschenschaften sich da tatsächlich einmischen. Das sind so die Streitpunkte politisch, ist die Boerschenschaft der Weimar-Republik, würde ich jetzt mal mit aller Vorsicht sagen, weit aus Homo-Gena als die Boerschenschaft des Kaiserreichs. Wie ist es denn heute? Kann man der Boerschenschaften noch in Weißrot und Blau einteilen? Macht das Sinn? Sind da immer noch Indigkeiten da, dass man sagen kann, ja, das passt, oder? Ja, ich sage mal, es gibt gewisse Fahrtabhängigkeiten. Diese Richtungen sind heute im Groben noch vorhanden. Es gibt dann natürlich auch wieder zu neuen Entwicklungen geführt. Aber so im Groben sind sie noch voran. Ja, das kann man schon machen. Aber wie sehen denn die historischen Quellen dazu aus? Haben sich Boerschenschaften bewusst von demokratischen Ideen in dem Zeitraum entfernt? Ja, also aus dem vorherigen, was ich jetzt gesagt habe, muss ich diese Frage eindeutig bejahen. Also man hat sich tatsächlich davon seinen demokratischen Grundsätzen entfernt. Man hat das nationale Überbetont und aus der Perspektive der Nachgeborenen hat man da letztlich auch eine fatale Frontstellung gegen die Weimarer-Republik eingenommen. Ich meine, das waren ja nicht nur die einzigen Punkte, die ja auch so einmal kritisch waren in dem Zeitraum. Also mit den Boerschenschaften, ob sie die demokratische Ideen sind, von denen man sich lpab schiedet hat. Ein gewissen Antisemitismus, der sich ja auch breit gemacht hat. Es gab ja auch den Befluss mit dem Ausschluss von jüdischen Mitgliedern in den 20er Jahren schon. Ja, das war dann und da gibt es tatsächlich einen erheblichen Unterschied zum Kaiserreich. Das war dann tatsächlich ein Rasse an Disemitismus. Also da ist der Unterschied dann schon sehr erheblich. Und Freymaurer-Duffen nicht in die deutschen Boerschenschaft. Warum eigentlich? Dagt das an der Ludendorfchen-Propaganda, die da mit seiner Frau Mattilde in den Zeitraumpropagät von dem, weil ich meine, dass waren ja viele Staatstragen und Leute, die da Mitglied waren. Also höhere Beamte, Eigentümer von Produktionsanlagen im großen Maße. Ja, gut, das ist bei den Freymauern. Hat man sich natürlich schlichten ergreifend an der internationalen Ausrichtung gestört. Ja, das Freymauratum ist ja per se weltweit verbreitet und international. Und man hat natürlich den Freymauratum mangeln den nationalen Zuverlässigkeit unterstellt. Das ist aus den gleichen Gründen wurde auch der Unvereinbarkeitsbeschluss einer Partei mit der SPD gefällt. Also auch da war natürlich die internationaler Ausrichtung maßgeblich. Ja, man hat letztlich den Freymauern und auch den Sozialdemokraten unterstellt. Sie würden mit ihren internationalen Ideen die Boerschenschaft und auch den Nationalstaat unterwandern. Okay, das ist sehr interessant zu sehen, weil man muss ja auch bei den Freymauern, glaube ich, stark differenzieren, weil es gibt ja auch sozusagen die allpräussischen Logen unter anderem. Die ja gerade sich als Staatstragen, die er verstanden haben und auch mit einer sehr hohen Loyadität halt auch Deutschland gegenüber und das dann da halt Beschlüsse gefasst wurden, die auszuschließen. Und man dann nochmal um die Ecke denkt, dass sich ja gerade die Studenten orden, die ja die ursprüngene verschiedenster Verbindungsarten sind, sich ja aus den Logen herausentwickelt haben. Ist das ja auch irgendwie, also auch selber so ein bisschen Geschichts vergessen und ein bisschen auch uninformiert finde ich. Ja, aber wie gesagt, das ist das ideologisch, also sie müssen sich in die damalige Situation rein versetzen. Man hat sich natürlich durch den Versaillesvertrag gemütigt und verletzt gefühlt und das führt dann natürlich auch zu diesen Reaktionen. Aber wir haben ja Reiskanzler, wie Strese waren, die Freymauern waren und Burschenschaft da. Das ist ja auch wieder so ein Punkt. Ja, also es ist richtig, also die Juristikation der deutschen Burschenschaft ging ja nur zum Beispiel, ne, der Burschenschaften konnte sich ja erst mal nur auf die aktiven beziehen. Also es betraf jetzt weniger die alten Herren. Also es war den aktiven erst mal verboten. Ach so. Ja, das wusste ich nicht. Das war jetzt die Frage halt. Dann kommen wir jetzt zu dem Themenkomplex Drittes Reich, also die Zeit 1933 bis 1945 und auch da ist auch wieder interessant zu sehen, Anpassung oder Widerstand. Das ist ja auch bis jetzt, was wir in den Sendungen besprochen haben, auch immer keine Schwarz-Weiß-Dichtomie, sondern das ist ja wirklich eine große Grauzohne. Und das ist das mal anschauen. Die deutsche Burschenschaft hat sich ja 1935 selbst aufgelöst. Was war das echter Widerstand oder kann man dann eine Gleichschaltung nur zuvor? Ja gut, jetzt sich kam natürlich die Burschenschaften damit nur eine Gleichschaltung zuvor, ja. Es war ja zu offen, seht ich das national, so statistically statt, wie im Übrigen jedes totalitäre Regime. Zunächst nach der anfänglichen Machtsicherung, die Burschenschaften über kurz so lang auflösen würde, ja. Weil der natürlich der nationalsozialistische Staat keine Co-Existenz unabhängiger Verbände duhlen konnte, ja. Das ist bei allen totalitären Regime so. Man ist dann ja innerhalb kürzester Zeit, ja. Hitler ist ja im Januar 1933 in die Macht gekommen, bin einen halben Jahr, das hatte man ja Parteienverbände, Konkurrenzverbände aufgelöst. Das Ding ja wirklich. Binnen aller Kürzester Zeit und insofern war natürlich, man hat natürlich erst mal die Parteien und Verbände aufgelöst, von denen man die größten Gefahren befürchtet hat. Und insofern war es klar, dass der die deutsche Burschenschaft über kurz oder lang in den nationalsozialistischen Studentenbund überführt werden würde. Man hat dann natürlich von Seiten der deutschen Burschenschaft versucht, sich den neuen Machthabern noch anzupassen, indem man das Führerprinzip eingeführt hat, indem man halt die Verbandsinternen imokratie weitestgehend abgeschafft hat. Aber das waren ja im Endeffekt nichts weiter als letztlich hilflose Rettungsversuche und die Auflösung hat sich dann tatsächlich auch abgezeichnet. Gab es denn innerhalb der Burschenschaften Stimmen gegen den Nationalsozialismus oder haben sich alle der neuen Ideologie angepasst? Und was war zum Beispiel der NSDSTW? Ja, also zunächst mal die Weltwirtschaftskrieße, das Jahr 1929 hat in Deutschland schwere politische Verwerfung zur Folge. Und das führt natürlich auch dazu, dass die Burschenschafter im zunehmenden Maße empfänglich werden für die NS-Idiologie. Ja, das ist natürlich so auch, was ich vorhin schon erwähnte. Man ist mit der Weimarer Republik unzufrieden, man wirft der Weimarer Republik den Verrat an nationalen Besitzständen vor. Und die Nationalsozialisten versprechen ja genau das Wiederherstellung eines großen geeinten Deutschlands unter einer Führung. Auch dafür ist man ja recht empfänglich. Ich hatte es vorhin ja auch bereits der Weimarer Republik gilt im Kaiserreich mehr oder weniger als der Heros, der Reichskründer. Und man hofft natürlich auch so jemanden, der als Deus Ex-Maschiner sozusagen kommt und Deutschland aus der Not befreit und Hitler schafft es ja auch ganz geschickt sich als dieser Erlöser und Heizbringer zu verkaufen. Ja, in Zukunft natürlich auch noch die wirtschaftlichen Verwerfung, die das Bürgertum zur Erduhlenheit, also durch die 1923 durch die Inflation wird natürlich ein Großteil des Bürgertums verarmt. Ja, verarmt und es befindet sich in wirtschaftlicher Not, also man verliert den ursprünglichen Status und all das macht natürlich die Burschenschafter für die NS-Idiologie empfänglich. Was nicht wahrgenommen wird, dabei ist eben die Kluft zwischen der liberaldemokratischen Herkunft der Burschenschaften auf der einen Seite und der NS-Idiologie auf der anderen Seite. Also das wird zunächst mal überhaupt nicht wahrgenommen. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne Burschenschafter und Burschenschafter, die Widerstand geleistet haben, aber das waren tatsächlich Einzelfälle. Und ja, der NS-D-NSD, der National-Sozilische Deutsche Studentenbund, wurde 1926 gegründet, vielleicht ganz kurz dazu noch mal. Ja, er blieb letztlich die einzige Nicht-Korporative-Bewegung von bleibenden Einflussen der Studentenschaft. Und natürlich expandierte dieser National-Sozilische Deutsche Studentenbund, eimählich auch von den Süddeutschen Hochschulen nach Norddeutschland. Beim Graz des Students, Dachenoise 31, ist ja sogar schon die stärkste Kraft. Und natürlich gewinnt der auch in den Burschenschaften mehr und mehr auch auf den Burschentagen mehr und mehr an Einfluss, weil natürlich auch viele Burschenschafter parallel wieder in diesen National-Sozilischen deutschen Studentenbund sind. Geführt wurde er vor allem in der Anfangsphase von Baldur von Scherer. Der war ja glaube ich auch für die Hajot. Zu schön, ich war ja später weiß Jugendführer, wenn ich mich da recht entsinne. Ja. Das ist ja interessant, also dass die ja schon in den 20er Jahren gegründet worden ist, der NS-D-STP. Ich dachte mal, der wäre 36er gegründet von sozusagen, die Verbindung wurden aufgelöst. Und dann hat man das sozusagen als Gleichschaltungsorgan übergestöbt. Nee, das also mit der Neugründung der NS-D-RP ist ja dann parallel auch neuerrichtet worden. Wie war das Verhältnis von den Burschenschaften zur National-Sozilischen Studentenorganisation? Ja, also meine, bei den politischen Zielen erst mindestens in Jahren ab 1929 weitgehend über Einkunft. Allerdings haben die Burschenschaften sich natürlich an dem totalitätsanspruch des National-Sozilischen deutschen Studentenbund gestoßen. Wie ich eben schon sagte, der konnte mit den demokratischen Strukturen der Burschenschaften nichts anfangen. War aber gleichzeitig bemüht diese Burschenschaften, die Burschenschaften mit Zuckerbrot und Peitsche unter in seine Bootmäßigkeit zu bringen. Ja, also es fängt dann damit an, dass zum Beispiel nach der Machtübernahme der NS-D-RP, die mensurlegasisiert wird. Ja, damit tut man den Burschenschaften und auch den Kooperationen einen schlagenden Kooperationen. Erfüllt man damit einen langgegten Wunsch. Gleichzeitig ist es natürlich dann auf der anderen Seite, aber auch so, dass die Burschenschaften sich nicht in die Verbindung hineinregieren lassen möchten. Also in der DB wird ja das Führerprinzip eingeführt und dann erwartet man ja auch von den Burschenschaften, dass die ihre jüdisch-stämigen Mitglieder. Da gab es noch einige von, auch in meiner Allamania, ausschließen. Und das sehen die Burschenschaften als natürlichen Eklatanten. Viele Eklatanten, als ein Eklatantenbruch des Lebens-Bundsprinzips. Und sie wollen sich da ihre Autonomie letztlich auch nicht nehmen lassen. Und gründen dann ja auch die alte Burschenschaft. Also es kommt da von der Abspeitung, zu einer Abspeitung von der DB. Und ja, es ist letztlich, kann man es vielleicht mal kurz zusammenfassen, woran man sich, woran man sich gerieben hat, war jetzt weniger, weniger die Programmatik. Als viel mehr dieser totalitäre Herrschaftsanspruch, der sich natürlich mit den demokratischen Grundstrukturen der Burschenschaften nicht vertragen hat. Nachvollziehbar. Ich meine, das ist ja das, was wir heute auch noch einmal sagen, vor allem mit den Kais sprechen. Das ist ja eine Grunddemokratische Organisation, das alles durch den Konvent geführt wird und nicht mit einem Führervernsee. Und auch dass die Leute nicht einfach aus politischen Gründen rausgeschmissen werden, sondern dass da eide geleistet werden. Dass man ein Leben lang Mitglied ist. Hat hier auch heute noch einmal zwischendurch auch aktualität. Aber lassen uns doch mal über Burschenschaftersprechen, die nachweislich dem Widerstand gegen das NS-System oder NS-Regime angehört haben. Wingabtsatz, zum Beispiel, welchen Namen kann man da sagen? Ja, gut, da haben wir natürlich zunächst mal Widerständen aus dem Umfeld des 20. Juli 1944. Das war ja per se eine bürgerliche Widerstandsbewegung. In Wundertzertauern natürlich dann auch Burschenschafter auf. Wie Herrmann Kaiser, auf allem Burschenschaft, alle Manni auf den Flug. Der war Kriegsdagebuchführer ein Staub des Oberbefehlts, aber des Ersatzseeres. Und er war beteiligt an den Vorbereitungen des Attentats vom 20. Juli 1944 und wurde am 17. Januar 1945 zum Tod verurteilt, am 23. Januar hingerichtet. Auch Karl Sack, Heeresrichter, ab 42 Chef des Heeres Justizwesens, auch er bekämpfte in Nationalsozialismus. Wo war er aktiv? Wie Nete Heidelberg. Genau, bekämpfte den Nationalsozialismus und Antisemitismus. War mit Wissar und Verschwörer. Auch das 24. Juli 1944 wurde dann auch am 9. April gemeinsam mit Dietrich Bonnefer, Atmiral, Kanaris, General Mario Oster und Hauptmann Gere im Kartzett Flossenburg hingerichtet. Dann gibt's noch den Rudolf Ernst Breitscheid, Amin Ja Marburg, seit 1912 mit der SPD. Der Gott ist nicht zu einem Kreis um den 20. Juli 1944 um diesen Widerstandskreis. Ja, auch er wurde in 1933 von den Nationalsozialisten ausgebürgert, von der Wissierigerung, dann im Januar 1941 wieder ausgeliefert, nachdem er nach Frankreich geflohen war. Und kam am 24. August 1944 während eines aliierten Luftangriffs auf das Kartzett Buchenwald ums Leben. Also es gibt Burschenschaften, die natürlich Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben. Allerdings würde ich jetzt nicht so weit gehen zu sagen, die Burschenschaften als solche waren Widerstandsbewegungen und haben Widerstand gegen das NS-Regime in Toto geleistet. Und das sind tatsächlich einzelne, wie es denn auch bei der Gesamtbevölkerung war. Die Mehrheit wird in der Tat bei den Mitläufern einzurordnen gewesen zu sein. Und es gibt dann wiederum auch noch einen geringeren Teil, der zu den fanatischen Nationalsozialisten gehört. Also ich glaube, dass ich das innerhalb der Burschenschaften genauso wie innerhalb des Bürgertums letztlich ein Stück weit verteilt. Also ich glaube nicht, dass die Burschenschaft mehr oder weniger stark jetzt im Nationalsozialismus Führungsposition oder sonstiges eingenommen haben. Also dass das gewiss nicht, was wir bereits eben schon gesagt haben, es gibt da viele Grauzohnen, es gibt da viele Schattierungen. Man muss es letztlich so sehen, wie es ist. Es wird ja dann dann vielfach von Gegnern der Burschenschaften werden natürlich diejenigen gerne angeführt. Die Führungsposition in der S-Organisation, die befürworten, wenn die Verteidiger der Burschenschaft, dann diejenigen, die im Widerstand waren. Letztlich so meine ich, wird es nicht anders sein, wie bei anderen Organisationen, wie beim protestantischen Bürgertum insgesamt. Ja, interessant. Also ich meine, das war auch einen Punkt, den ich ja mit dem Werten, Dr. Siegler, ja auch besprochen hatte oder ein bisschen was er auch gesagt hat, auch da dieser Mythos von Widerstand. Also das ist einer auf 1.000 ungefähr hochgerechnet, wo man sagen kann, den kann man dazu zählen. Und den findet man ja auch eigentlich in fast einen verwenden. Also diese statistische Verteilung, man kann aber kein Verband sagen, dass der besonders Widerschanz orientiert war, der waren Großteilmitläufer oder beziehungsweise auch systemorientiert. Das wird dann halt auch zum Weitglicken grüffen. Aber dann lassen wir es noch jetzt mal über die Zeit nach 45 sprechen. Also das ist mal über die 40er, 50er-Jahre sprechen. Wie sah das da aus? Wie war es in einem Krieg im Trizonesien? Wir haben ja jetzt, es ist natürlich, man hat wieder mit ähnlichen Problemen, wie nach den ersten Weltkrieg verändeln. Gleich wo wir sind die nach dem zweiten Weltkrieg wesentlich schwerer. Also man hat natürlich die allgemeinen Kriegsfolgen, diesmal wurde Deutschland eben besetzt. Man hat eine Verhältnisse mäßig hohe Zahl an Kriegsgefall in den Burschenschaften. Die Besetzung Deutschland zieht natürlich auch den Verlust der ostdeutschen Hochschul- und Universitätstädte nach sich. Die meisten Universitätstädte sind auch wieder zerstört. Viele Verbindungshäuser sind zerstört. Ja, es fehlt an Personal. Was jetzt hinzukommt, die Burschenschaften waren seit 1935 ausgelöst. Es fehlt natürlich auch an der organisatorischen und personellen Kontinuität. Und das sind erstmal Probleme mit denen man so kämpfen hat. Es kommt jetzt aber noch was zweites hinzu. Und das ist ein ganz gravierender Unterschied zu 1919, dass die Burschenschaften auch die Kooperation als ganzes von den Besatzungsbehörden als auch von den Universitäten kritisch bis ablehnen betrachtet werden. Es gibt ja die Typinger Erklärung von 1947, wo man ganz klar sagt, also man möchte eben den Bruch mit den Verhältnissen, wie sie in der Weimarer Republik waren. Man unterstellt in Kooperation, dass sie an vereitlichen Traditionen und einem vereitlichen Standesbewusstsein festhalten würden. Also, dieser sozialediteere Habitus, der eben nicht in diese neue demokratische Gesellschaftsordnung passt und eben auch nicht in die Nachkriegszeit, in die Not der Nachkriegszeit, passt das eben nicht rein. Das macht sie natürlich besonders fest am Farben tragen und am Fächten. Und das ist das entscheidende. Die Kooperation werden gegen den Willen der Universität nach 1945 wieder gegründet, bedeutet natürlich auch, dass sie ihre Einstmals führende oder tragende Rolle im Universitätsdemen, dass sie wirklich einen tragender Teil der Subkultur waren, wieder als jetzt im Kaiserreich der Fallwahl selbst. Das hat man ja das Beispiel mit den Juden, die ausgeschlossen wurden, dass die eigene Kooperationen gegründet haben, weil das Kooperationsstudententum halt so eine tragende Rolle spielt. Die geht unweigerlich verloren, die erlangen sie auch nach dem zweiten Weltkrieg nicht wieder zurück. Ja, das ist so und damit ändert sich natürlich auch ihre Rolle ganz entscheidend. Also 1950 gelingt dann die Rekonstruierung der meisten örtlichen Burschenschaften und auch das Dachverbandes, deutsche Burschenschaft. Da aber dann im Unterschied zu Weimar mit einem klaren Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat, ja und darüber hinaus wird auch in der Entgegen auf diese öffentlichen Vorhalte eben gesagt, also man lehnt einen besonderen studentischen Erbegriff, dass man einen besonderen Standesdünkel vor sich her trägt ab. Wir haben ja dann nach dem Beatisserie-Konstitutionsphase auch haben, dann erstmal so Phasen der Stabilität, die sich auch einbringen, also sagen wir mal so, ja, gänge werden ja auch voll. Wir kommen erst langsam ja auch in ein Zeitraum, wo meine Verbindung ja auch gegründet worden ist, wir sind ja 1963. Wir sind ja praktisch am Vorabend von 68 sind vergegründet worden. Es ist interessant, weil wir haben uns die Tese intern jetzt 68 nicht gegeben, hätten wir heute bei 300 Mitglieder und ein Haus, weil uns das das genickebrochen hat in der frühen Phase nach fünf Jahren. Aber lass uns mal schauen, wie kam es denn in den 60er und 70er Jahren zur Spaltung zwischen Reform orientierten und traditionellen Burschenschaften? Ja, also zunächst möchte ich mal sagen, also die 15er-Jahre gelten ja so, wenn ja noch mal als goldene Zeit, als Proche der Restoration, die aktiven Zahlen waren hoch, die Burschenschaften haben sich dann recht schnell auch wieder erholt. Man muss allerdings auch dahin zufügen, es gab damals auch schon Bedeutung um die Diskussion, um den Stellenwert des Farbenstrahens und der Pflichtmensur. Beides wurde zunächst auch mehr oder weniger superkommende Studentische Standesimbole angesehen und bis 1953 lieb ich auch umgeklärt, ob die Mensur strafbar war. Und tatsächlich erst 1954, nachdem die Mensur rechtlich zugelassen hat, beschließt der Burschentag mehrheitlich die Wiedereinführung des Farbentrags in der Öffentlichkeit und die Pflichtmensur. Diese beiden Themen, die uns dann jetzt im Jahr 1968 Ende der Lechtziger nochmal, 69, 70 nochmal begegnen, also die waren schon in den 15 Jahren auf den Tisch und die haben sozusagen auch Subcutan im Untergrund weiter geschwählt. Hinzu kommt noch ein nächstes Thema, das ist ja auch dann immer das Dauer-Thema gewesen, sowohl im Kaiserreich in der Warmarriplik da nicht mehr, weil man die Österreicher dann auch aufgenommen hat, 19, 19, die Österreich-Frage. Also wie geht man mit den österreichischen Burschenschaften um? Ja, also die versuchen natürlich in den 50er Jahren sehr bald wieder auch in die deutsche Burschenschaft reinzukommen, also noch 1952 werden die Burschenschaft in Österreich neu gegründet. Allerdings lehnt in den 50er Jahren ist eine Mehrheit der Burschenschaft dagegen, also es ist tatsächlich gegen eine Fusion. Allerdings gelingt es auch einer pro österreichischen weitgehend programmatisch homogen Minderheit, sich ab 1961 in der sogenannten burschenschaftlichen Gemeinschaft zu organisieren. Ja, die hinsichtlich ihres Abschimmungsverhaltens auf burschentagen, letztlich einen Kartellgleich kam, also die grundsätzlich geschlossen abgestimmt hat, die sehr straf organisiert war und ihre antigen Demischprechend schlagkräftig vorgebracht hat. Und wir haben dann auch in der Inhalte der Burschenschaften letztlich drei Lager, so hat es ja fünf schon mal gefragt, ja gibt es diese Richtung heute noch, gibt es eine Kontinuität. Also wir haben zum einen das Nationalkonservative-Lager, was die mensur als unverzichtbaren Bestandteil des Burschenschaftserlebens ansieht, was aber gleichzeitig auch will, dass die österreichischen Verbindungen in die DB aufgenommen werden. Dann haben wir so das Korporativ-Konservative-Lager, das Nationalkonservative ist sozusagen die ehemalige blaue Richtung. Dann haben wir das Korporativ-Konservative die weiße Richtung. Das ist hinsichtlich des Korporativen sehr, sehr stark bei dem Nationalkonservative-Lager, also auch an der Pflichtmensur als solcher Fest, ist aber politisch weit aus liberaler, tendiert eigentlich politisch eher zum linksneberalen Lager. Und das linksneberaler Lager ist dann die sogenannte rote Richtung. Ja, die sind gegen die Aufnahme der Österreicher und letztlich sind die auch mehr oder weniger offen für progressive Reformvorstellungen von unten. Ja, also wenn man das jetzt mal so im groben vielleicht die Burschenschaften einordnen wurde zur der damaligen Zeit, da gibt es natürlich auch Zwischen-Shartierungen und Zwischenrichtungen, aber das ist immer eine ganz, sei es meist so ganz grobe Typologie festgestellt. Ja, interessant, aber ich meine wir haben ja auch in diesem Zeitraum jetzt auch Phasen, wie gesagt vorher fällt gesagt hat, dass auch die deutsche Ingenieurs-Burschenschaften 64 anstanden sind, die er später dann die deutsche Hochschuburschenschaft wurden, wo man ja auch vor allem den Burschenschaften an Ingenieurs-Schulenheit auch sieht. Ich fragte das halt einfach jetzt auch mal ein bisschen selbstsichtig aus meiner Kooperationsvergangenheit heraus, weil die Burschenschaft gut hier ja auch aus diesem Verband herausgekommen ist. Wie kann man die einordnen? Ja gut, das sind natürlich erst mal Burschenschaften an Fachhochschulen, die werden natürlich die bilden ihren eigenen Verband, die werden von der DB natürlich erst mal als nicht gleichwertig angesehen. Ähnlich so mit den technischen Burschenschaften im Kaiserreich war, also die hat man auch nicht aufgenommen aus Sozialprizieschgründen. Nichtsdestotrotz hat man zu diesem verbanden Freundschaftsverhältnis und wie ich in den 90er-Jahren meine ich wäre dann dieser Verband auch mit der deutschen Burschenschaft versoniert. Aber das man dann aufstand war, das hat weniger jetzt programmatische Ursachen als tatsächlich die soziale Distinction spielt eine ganz große Rolle. Ja und natürlich fragten wir, weil die Fachhochschulen jetzt in technischen Hochschulen in Universitäten eben würdig sind, da sieht man noch ne große Ducutsischen. Das hat man mit meinen alten Herrn auch noch gemerkt, dass das drin sind, damit er bei den Universitätsburschenschaften. Ja, dann lass uns doch auch mal hier direkt über 71 sprechen und zwar da wurden ja die österreichischen Burschenschaften in die deutsche Burschenschaft aufgenommen. Was war der historische Hintergrund dieser Entscheidung? Ja, das ist etwas von Kuhhandel. Ja, ich wollte es grad sagen, wir müssen jetzt abgenommen, also der sogenannte Kuhhandel von 1971. Ja, letztlich war es natürlich so, dass der Veränderungsdruck von unten in Folge der 68er Revolution vor allen Dingen auf die roten, auf die linksnebereien Burschenschaften, der wurde immer größer. Die linksnebereien Burschenschaften haben de facto entgegen der Verbandsprinzipien die Bestimmungsmensur abgeschafft. Also einig hatten die abgeschafft, weil die einfach gesagt haben, also wir haben aktive, die wollen das nicht mehr. Und wenn wir jetzt hier auf der Fortsetzung der Bestimmungsmensur bestehen, dann können wir unseren Laden dicht machen. Damit haben Sie sich dann natürlich im Gegensatz zu den Richtlinien des Verbandes gebracht, also gegen Gegensatz zu den Verbandsprinzipien. Und tatsächlich haben dann die Konservativen Burschenschaften, den Mensurgegen an, mit Selbstausschuss aus der DB werden fortwährenden Verstoßes gegen die Grundsätze gedroht. Also das war das eine, dass der Burschenschaften an tatsächlich ausgeschlossen wurden, weil sie gegen die Grundsätze Verstoßnahmen haben, die haben sich dann über den Rechtswähig, also per Gericht wieder in den Burschentag reingeklacht. Auf der anderen Seite, die linksnebereien haben natürlich versucht, die Bestimmungsmensur abzuschaffen. Nur dazu brauchte man eben eine qualifizierte Zwei Drittelmehrheit. Und die haben sie nicht zustande gekommen. Und was da letztlich dann natürlich, die Faktor der Fall war, das in der 68,69, 70, als die Studentenrevollte, Ausbrauch und die Burschenschaften hier eigentlich gefordert waren. Der Verband als solcher paralysiert war aufgrund eben dieser Mensur und Duellfrei. Der Verband war letztlich handlungsunfähig. Die Burschentage wurden vertagt, es fand nichts mehr statt. Also man hat sich auch sich mit dem Gedanken getragen, ob man den Verband als solcher auflöst. Jetzt kommt es zu den sogenannten Kuhhandel und zwar einzigt das national konservative Lager, was ich eben genannt habe, die also für den Beitritt der Österreicher sind mit dem linksnebereien Lager, die ja gerne die Bestimmungsmensur abgeschafft hätten auf diesen Kuhhandel. Dass die sagen, okay, wir nehmen die Österreicher auf, schaffen aber gleichzeitig die Bestimmungsmensur abkriegen, damit dann natürlich auch die Zwei Drittelmehrheit zustande. Also das ist uns zwar über die Köpfe des Korporativ-Konservativen Lagers hinweg, also den Korporativ-Konservmittel, den weißen Burschenschaften hat, das gar nicht gefallen, also unsere kathel-Burschenschaft gerne erlangen. Die ist nachdem die Pflicht-Mensur abgeschafft wurde, gleich aus der DB ausgetreten. Also das war die Reaktion, obwohl das SK eigentlich normalerweise geschlossen handelt, aber da ist man dann im ersten Zorn sofort aus der DB ausgetreten. Langfristig muss man sagen, war dieser Kuhhandel Sieg des National-Konservativen Lagers aufgrund der Selbstaufschlussklausel. Also tatsächlich hat man dann eben weiß ja auch vorher diese Streitigkeiten, um den Selbstaufschluss gab, da eine eindeutige Klausel vereinbart und gesagt, also verstoß gegen die Grundsätze der DB führt automatisch zum Selbstaufschluss. Und das war natürlich auch ein Stück weit eine Reformbargere, nämlich die Burschenschaft, die dann gesagt hat, also ja wir hätten vielleicht mal gerne dieses und jenes reformiert, machte sich natürlich automatisch auch verdächtig gegen die Grundsätze der DB zu verstoßen. Über der Schweb natürlich, dass da möglichst schwer das Ausschluss ist und letztlich führt das natürlich auch dazu, dass das Linkenburschenschaften zunehmend aus der DB ausgetreten oder ausgetreten werden. Es kommt dann ja die Kriegsdienstverweigererfrage aus zu diese Selbstaufschlusskranage, also alle Mannie Heidelberg ist noch 73 z.B. auch ausgeschlossen worden aus der DB, weil wir einen Kriegsdienstverweiger aufgenommen haben. All diese Fragen kommen auf und im Linksnebereien Lager fehlt, ist natürlich im Gegensatz jetzt zu den BG-Bühnen tatsächlich an der inneren Homogenität umgeschlossenheit. Und das führt dann ja zu einem eimeelichen Abbrechen des linken Flügels. Interessant. Ja, sich meinend das sind ja dann auch schon mal Schwierigkeiten, die sich dort ja auch manifestieren, wenn man sich das mal so anschaut. Weil wir ja wenige Zeit später, ab 1990, nach der Wiedervereinigung, Krisen, Wandel und vor allem auch neue Strümungen ja auch haben. Wir leben ja auch jetzt gegenwärtig in immer noch 10 interessanten burschenschaftlichen historischen Zeiten. 1996 wurde ja die neue deutsche Burschenschaft gegründet. 2016, die allgemeine deutsche Burschenschaft, warum spalten sich burschenschaftliche Verbände immer wieder ab? Also wenn man das ja mal so betrachtet, ich habe das mal recherchiert. Die deutsche Burschenschaft, die war in 2008, war das noch glaube ich über 120 Verbände, die da nicht verwendet, 120 Verbindungen, die da drin waren. Nach eigener Aussage sind es halt so 63, also es ist ja ein Mitgliederschwund von über 50 Prozent. Wir haben die ADB, die in dem Zeitraum entstanden ist. Wir haben eine NDB, die nicht mehr heute, glaube ich, so präsent ist. Also ich glaube, sie besteht noch de facto aus zwei Verbindungen, aber da geht Kooperationstechnisch jetzt nicht mehr so viel. Wie erklärst du das? Ja, also zunächst mal würde ich auf die Abspaltung eingehen wollen und dann vielleicht auch mal auf allgemeine Erklärung. Also die NDB, das zeigte sich ja eigentlich ab, ich hatte es ja eben bereits gesagt, da kann ich eigentlich nicht. Dass die linken Burschenschaften mehr und mehr die Burschenschaft, die linke mehr und mehr tatsächlich aus der deutschen Burschenschaft ausgeschlossen wurde, beziehungsweise Austrat. Und da hat sich dann irgendwann natürlich eine kritische Masse ergeben und die neue deutsche Burschenschaft ist letztlich in eine Gründung der burschenschaftlichen linken, die sich auch als dezidierter Gegenpol zur deutschen Burschenschaft versteht und verstand. Also das geht schon los beim Vaterlandsbegriff. Also die neue deutsche Burschenschaft hat einen auf die Bundesrepublik Deutschland im Staatszogenden Vaterlandsbegriff, der auf die Bundesrepublik Deutschland beschränkt ist. Das geht weiter bei der Aufnahme von Ausländern. Da sieht die neue deutsche Burschenschaft keine Hinderungsgründe, das geht weiter bei der Aufnahme von Kriegsdienstverweigerung. Auch die dürfen aufgenommen werden und das geht weiter bei der Mensurfrage, das hat man letztlich den einzelnen Burschenschaften freigegeben. Das Problem ist natürlich der neuen deutschen Burschenschaft gewesen. Das ist ihr mittelfristig nicht gelangen, die burschenschaftliche Mitte an sich zu binden. Also diese konservativ korporativen Burschenschaften. Es waren ja in der neuen deutschen Burschenschaften und da andern auch das violett grüne Kartell mit allem an Marburg und Franconia Freiburg. Die waren ja möglich, das sind zwei sehr Mitgliedsstarke Burschenschaften. Die haben allerdings die NDB wieder verlassen, nachdem sie erkennen mussten, dass ihre burschenschaftliche Ausfassung innerhalb der NDB nicht mehrheitsfähig war. Und seitdem hat innerhalb der NDB, die auch auch sehr stark vom Roten Verband getragen wurde, so ein Erosionsprozess eingesetzt. Die Gründung der NDB war mehr oder weniger eine mittelbare Folge der internen Auseinandersetzung in der NDB, um die Frage, ob der chinesische Stemmige Student keimin auch Mitgliedschaft einer Burschenschaft sein konnte. Du hattest ihn ja schon mal zu Gast. Ja, ich war die letzte Sendung 2024. Ja, genau. Und da ging es letztlich darum, wie weit das Abstammungsprinzip maßgebliches Kriterium für die Zugehörigkeit zum deutschen Volk ist. Letztlich entsteht der Rechtsausschuss der NDB, dass die Abstammung zwar ein wesentliches, aber eben nicht das alleinige Merkmal zur Beurteilung der Volkszugehörigkeit sei damit können, auch nicht deutschstämmige Studenten Mitglied in einem DB-Bund werden. Ich möchte da nebenbei auch mal zu bemerken, weil das ja jetzt auch wieder in eine Presse geraten ist. Das Abstammungsprinzip, als solch es auch keinswegs als rassistisch studiert vermehren. Also dieses Juistanguinis war bis ins Jahr 2000 die ausschließlich Grundlage des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts. Übrigens wird auch heute noch im Artikel 116 von deutschen Volkszugehörigkeit, Volkszugehörigen im Unterschied zu Staatsangehörigen gesprochen. Also das nun mal dazu, aber jedenfalls war es natürlich so, dass die von, dass das Kind in diesem Moment in den Brunnen gefallen waren. Nämlich die Auseinandersetzung wurde letztlich von den Medien als angefundenes Fressen gesehen. Ja, Spiegel hat dann ja unter anderem auch verfälschen von einem Arya-Paragraph gesprochen. Ja, das hatte kein mehr, auch er erzählt in der Sendung, die Medienanfrage bei ihm ging zwei Jahre lang. Das war auch am Ende so, dass er ja die Anfragen an Bundesbruder weiter tätigiert hat. Ja, also das war, das war für die Medien natürlich eine Steilvorlage, natürlich vor allen Dingen, weil da natürlich dann gängige Vorwurteile über die Wurschenschaften in perfekter Art und Weise reproduziert werden konnten. Ich erinnere mich noch an dem Tag, das war ich noch im Studium. Das hatte mein Nebenjob in einem kleinen Firma, die ich dann immer als er mich gearbeitet habe. Das hat dann halt einfach auch zwischen der Arbeitszeit einfach mal über Spiegel-Onderen geguckt. Einmal sich dann da rote Mütze, Band und dann, eine schneeselstämige Student-Kaming-Au, mit dem der Wurschenschaft dann sehr manheim, großes Trube, großer Trube, Ausstoß, Adriege und so weiter. Da hatte ich mir Kacke, das war genau das, was die Presse gesucht hat, was da passiert ist. Ja, genau, man muss auch sagen, also nach diesem Pressegau im Jahr 2011 kam der Verband ja eigentlich auch nicht mehr zur Ruhe. Es ging dann ja noch weiter außen an der Setzung hinzu, die den Verband erstüttert haben. Ja, hier noch etwas zu sagen, ich bin ja bis 2010 Mitglied in der. Nee, 2011 war das noch Anfang 2019 in der DB noch Mitglied gewesen durch mein damaligen Bund. Und ich hab das damals auf die Burschentag auch sehr, sehr stark wahrgenommen. Es gab da zwei Lager, das waren einmal Jungs, die hätten bei den Big-Vorarbeiten können, teurer, gut geschnittener Anzug, sehr gesellschaftsfähig, sehr adretgekleidet. Auf der anderen Seite hat das so ein bisschen mehr beleibend mit Glatz so vollbar, die Janke an. Und da hat richtig so einen Bruch durchgegangen. Man hat halt wirklich gesehen, da gab es Gruppen, die haben nur untereinander abgehangen. Es war zwar ein Verband, aber es wurde sich in gewissen Punkten dann doch sehr stark abgelehnt. Man hat immer von denen die Barallen gesprochen. Und dann gab es dann auch eigene interne Gruppierungen, wie die BG zum Beispiel. Und man hatte nicht das Gefühl, dass man dann einem Verband ist, sondern dass man da halt irgendwie und bei etwas Teilgenommen hat, was unter dem Meer, unter dem Schirm eines burschenschaftlichen Verbandes formiert haben. Sehen war das für mich persönlich zum Beispiel keine große Überraschung, dass dann die ADB ein paar Jahre später entstanden ist. Was genau diese liberalen Bündewahren, die ja dann abgewandert sind, letztendlich. Also diejenigen, die aber auch noch sehr lange, die das Banner hochgehalten haben, für eine liberale deutsche Burschenschaftheit, die auch versucht haben, gewisse Grundsätze und Prinzipien dort zu verteidigen. Aber irgendwann wahrscheinlich der Punkte erreicht war, wo man gesagt hat, okay, wenn wir als Burschenschaften überleben wollen und halt auch einen gewissen politischen Spektrum auch nicht zuzuordnen, sein wollen, dann müssen wir unseren eigenen Weg gehen, dass er dann auch zur ADB-Gründung geführt hat. Ja, also die ADB ist mehr oder weniger eine Gründung, ja, der, wenn man es mal so sagen will, der liberal konservativen Burschenschaften der ehemaligen roten Richtung, ja, sie sagen natürlich auch, also begreifen die deutschen Nationen. Ja, das ist ja auch wieder ein Unterschied jetzt zur DB, die sagt ja, gut, das Abschlussprinzip ist ein Prinzip, die ADB verzichtelt da, gänzlich drauf und sagt, na ja, die deutschen Nation ist eine Sprache durch gemeinsame Sprache, Kultur und Werte, verbundenen Bekenntnis und Wertegemeinschaft. Ja, und das heißt natürlich in logischer Konsequenz dessen, das, und da ist die ADB natürlich dann wieder weit aus konservativer als die NDB, die ja diesen Staatsbezogenen in Nationsbegriff hat, das auch österreicher Teil durchaus Mitgliedscher in der ADB werden können. Auf der anderen Seite heißt das natürlich auch, dass das Leute, die nicht Deutschstämmig sind, auch in der ADB Mitglied werden können, sofern sie sich eben zu dieser Kultur-Nationen. Kultur-Nationen als Kultur- und Wertegemeinschaft bekennen, ja, und das ist, ja, das ist an sich finde ich, das sage ich jetzt mal so, als auch als nicht als Archivar der deutschen Borschenschaften, sondern auch mal als meine persönlichen Meinung, das sollten wir Borschenschaften eigentlich unterstützen, wenn meiner Meinung nach sind wir hier in Deutschland auf Zuwanderung, auf Qualifizierte Zuwanderung angewiesen und wenn sich jetzt hier Leute integrieren, integrieren. Auch teilweise unter schwersten Umständen, dann sollten wir das als Borschenschaften auch unterstützen und die sind gewiss auch ein Gewinn, ja. Und was natürlich in der Integrationspolitik schief gelaufen ist, ist das, was in den letzten zehn Jahren gelaufen ist, dass wir wirklich hier eine massenweise unkontrollierte Zuwanderung in die Sozialsysteme haben, also so sollte es möglichst nicht laufen. Absolut. Das Verhältnis von Borschenschaften zur politischen Rechten ist ja ein Dauer-Thema, ist das ein historisches Continuum oder eher ein Ergebnis jüngerer Entwicklung? Da muss man erst mal eine Begriffsdeferenzierung vornehmen. Rechts ist nicht rechts extrem, rechts ist erst mal konservativ und die politische Linke nutzt es natürlich gerne als Kampfmittel, wenn sie rechts mit rechts extrem gleichsetzt, um konservative Meinungen aus dem politischen Meinungsspektorum exannte auszuschließen, ohne dass die vorher diskutiert. Natürlich ist es so, dass die Borschenschaften, die mehrheitliche aus dem protestantischen Besitz und Bildungsbürgertum entstanden, mehr den liberalen und den konservativen Parteien zuneigen. Wobei das muss man ja auch betonen, eine einheitliche politische Heidung der Borschenschaften hat es nie gegeben. Sie waren grundsätzlich auf dem liberalen konservativen Parteien spektrum vertreten. Es gab aber auch SPD-Ler, also der Gründer der SPD, Verlinant Lassahl, einer der Gründungsfetervar-Borschenschaften, der ist übrigens in ein duel umgekommen. Mit einem Neupräusen aus diesen heute im Buchom. Wenn man da als Borschenschafterbummeln geht, das habe ich auch schon gemacht, dann kommt man da rein und dann erfährt man mal den ersten oder zwei setzen, dass die Lassahl im Duell erschossen hätten damals. Wenn man sich natürlich mit der Geschichte auseinandersetzt ist, ist es ja so, dass Hallwald wollte ja mit einer alterren Tochter sich lieren aus dieser Verbindung, aus diesem Kur, der Vater hat gesagt, was ein Jude, ein Sozialdemokrat, nein, das geht nicht. Die Ehrung nicht zugestimmt, Lassahl hat sich in seiner persönlichen Ehrkränk geführt, hat Satisfaktion gefordert. Der alterherzern angenommen hat einfach gesagt, ich bin so alt um selber. Dann haben die, hat er einen Bojarin, der in dem Korr mit Lied war, gefragt, ob er das übernehmen kann, also ein junger Aktiver. Er hat es dann gemacht, dann kam es halt zu dem Pistolen-Duell und das halt hat er dann einen Bauchschutzdorbit gekriegt. Das wäre da einer heutiger medizinischer Geschichte gar nicht so schlimm gewesen, abgesehen, da waren wir von den russischen Konsequenzen, die dann danach gekommen wären, hätte der Antibiotikum gehabt, hätte er weil lebt. Also das war ja dieses Wundfieber, was er dann entstanden ist. Aber es zeichten natürlich auch wieder, was ich vorhin gesagt hatte, also Kooperationen als Leitkultur, auch die studentische Leitkultur, auch selbst Lassahl als Sozialdemokrat in dieser Leitkultur anherzinduell gestellt. Ja, das ist ja auch wieder ein bisschen faszinierend. Gut, weitere Mitglieder waren dann noch der Soziologe Sven Antonis, wenn man jetzt mal jemand aus der Bundesrepublik nehmen, dann haben wir einen Katelebruder Frieder, einen Fahrtmann, ein kurzer Götting, langjähriges SPD-Mitglied. Also wir sammeln so die Burschenschaft, teilt ja auch gemeinsame Schnittmengen mit der SPD. Also man teilt zum einen natürlich den Entstehungszeitrum, das 19. Jahrhundert und natürlich den politisch revolutionären Gründungsempitus, als Bewegung von unten letztlich gegen den Obrigkeitstaat bei den Burschenschaften mehr dann nationalpolitisch bei der SPD da mehr Sozialpolitisch. Da gibt es schon gewisse Schnittmengen. Natürlich die Größe und Schnittmengen, die bestehen mit dem politischen Konservativismus. Vor allem hinsichtlich der Rolle und Bedeutung der Nation. Ja, was die Burschenschaften natürlich in der späten Weimarüblieg auch anfällig für den Nationalsozialismus machte. Dass alle burschenschaftliche Ideale auch in ihrer absoluten Form missbraucht werden können, spricht meines Erachtens aber nicht gegen sie. Das gibt meines Erachtens für so ziemlich alle politischen Ideale. Ja, ich kann jedes Ideal, wenn ich es verabsolutiere, auch missbrauchen. Und ich möchte mal sagen, die ganz überwiegende Zahl der Burschenschaft hat aus dem Erfahrung des Nationalsozialismus gelernt. Ja und vertritt heute einen aufgeklärten Patriotismus. Auch wenn das nicht dem herrschenden Zeitgeist entspricht. Definitiv. Was sind in deine Prognosen werden Burschenschaften in 50 Jahren immer noch existieren? Also ich hoffe es ganz klar, um das gleich erst mal vorwegzunehmen. Aber es würde für dich jetzt Archivar sich dann auch ein Ende der Arbeit auszeichnen. Nein, also ich hoffe, dass meine Arbeit als Archivar noch vor der Geschichte der Burschenschaft enden wird. Also um das mal ganz klar zu sagen. Ich sage mal, die Burschenschaften leiden natürlich heute unter den schwierigen Rahmenbedingungen, wie alle Kooperationen. Also 1968 seit acht und 60 ist ihre gesellschaftliche Bedeutung im Universitätsleben marginalisiert. Ja, wird ja noch vielfach auch behauptet, dann aus dem sprengenden Liedmetzwerken. Ja, Burschenschafter, Seilschaften, Karriere, Fördern und so weiter. Also ich würde mal die Gegenteße aufstellen. Die Mitgliedschaft in einer Kooperation, insbesondere dann auch in einem Burschenschaften, ist heutzutage nicht Karriere fördernd. Also zumindest beim Großteil der Gesellschaft werden Burschenschaften als negativ angesehen. Und insofern sind das natürlich schwierige Rahmenbedingungen. Aber auf der anderen Seite, dass uns der Wind ins Gesicht weht. Die Zeiten haben wir ja schon mal während unserer Geschichte gehabt. Und ich finde es jetzt auch nicht um die schlechtesten Zeiten gewesen. Wo ich eher die Gefahr wirklich sehe, hier ist, ich will ja mal, den verstorbenen Papst benedigt, zitieren, der hat einmal vom Zustand der katholisch, für den zustand der katholischen Kirche, dass die mit Taffer vom schwankenden, fast schon kennenden Boot gebraucht und festgestellt, dass die größte Gefahr der Kirche eigentlich von Innen rot und das ist bei uns relativ ähnlich. Also das Thema ist, dass man ideologische Grabenkämpfe führt, dass man die Tendenz, also zu dieser Nabel schaut, zur Selbstgeschäftigung mit irgendwelchen Themen, hat die eigentlich gesellschaftlich mittlerweile schon mehr oder weniger obsolet sind. Und dass man sich natürlich mit dieser Nabel schaut, auch mehr und mehr von gesellschaftlichen Diskurs entfernt. Das sehe ich schon als Probleme. Und wenn man jetzt mal auch auf die Ebene der individuellen Burschenschaften gehen, habe ich so manchmal den Eindruck, es gibt da so drei reintüben mit verschiedenen Abwandlungen. Das eine sind Burschenschaften, die sehr viel Wert auf Mensur auf die Mensur liegen. Das ist so seit, muss ich sagen, so seit zehn, zwölf Jahren beobachtig, also das ist die Mensur mehr und mehr unter den Burschenschaften gerastiert. Also zu meiner Zeit war es üblich, dass man seine Pflichtmensuren gemacht hatte, das war es dann auch heutzutage. Und wenn ich auf die äußer manche Burschenschaften komme, dann gibt es ganz weniger aktive, die weniger als fünf Mensuren gefochten haben, wenn ich gar noch mehr. Und damit versucht man natürlich ein Stück weit, das mangelnde Engagement im ideellen Bereich zu kompensieren, indem man sich eben nur auf dieses Korporative konzentriert, dann haben wir den zweiten Typ von Burschenschaften, die sich mehr oder weniger, als politische Vorfeld, parteipolitische Vorfeldorganisationen verstehen, wo sich dann auch mehr oder weniger Wagenburg Mentalität ausbilden. Auch das ist die Burschenschaft, meines Erachts nicht, also die Burschenschaft ist keine parteipolitische Vorfeldorganisationen oder sonstiges. Und dann haben wir noch den dritten Rhein-Tübus, das sind Burschenschaften, die sich mehr und mehr als Vereine verstehen, die Sichtlose Vereine, die den Zeitgeist wirklich kopflos hinterher laufen und sagen, es hat ja sowieso keinen Sinn, die Marke-Burschenschaft ist gesellschaftlich verbrannt, wird nicht mehr gottiert. Also für mich haben wir uns kurzer Hand in Wohnvereine um. Und das ist natürlich auch eine absolut fatale Entwicklung bei den ersten beiden Entwicklungen, muss man sagen, dass es ja historisch erwiesen ist, dass es jetzt auch, also diese Wege sind gescheitert, ja, die sind definitiv gescheitert. Und wozu ich halt auch forderer ist, einfach dann in den Dingen einfach das Maß zu bewahren, ja. Und dass man da, dass man da mal Maß zu Mitte bewahrt, dass man auch sich in ein Stück weit auch gegenüber der Gesellschaft auch öffnet, um da auch wieder ernst genommen zu werden. Ja, das sind doch sehr, sehr schöne Worte, die du da gesagt hast. Ja, lieber Franz, wenn du in einem 20-jährigen Burschenschaft da einen historischen Rat mitgeben könntest, was wär das? Ja, das ist eine gute Frage. Also ich würde es vielleicht mal kurz formulieren, nimm dich unter eine Burschenschaft nicht so wichtig. Also das ist jetzt weniger vielleicht ein historischer Rat als ein Lebensweisheit, weil ich meine, demut im Glück. Demut? Ja, ja, sowas. Also das ist, ich sehe es ja dann teilweise, wenn so 20-jährige aktive oder Füchse dann auch die Häuser kommen, natürlich, man lebt in einer schönen Parallelwelt, man lebt in einer tollen Willa, man hat eine Bude, die wenig kostet, das Bier geht es auch in allen Mengen und man lebt dann natürlich dann auch mit den Bundesprudern zusammen und das erzeugt auch alles. Ja, eine gewissen Gemeinschaftsgeist, eine gewisse Intimität, auf der anderen Seite finde ich, ist es natürlich auch, kann es natürlich auch dazu führen, dass man auf dem Haus mehr oder weniger versagt, die eigene Verbindung für den Nabel der Welt hält. Das ist ja auch so das, was uns immer in der Fuchsenzeit beigebracht wurde, ja gut, wir sind die älteste Burschenschaft vor Ort, wir geben den Maßstab vor und alle anderen Verbindungen, die können sich jetzt meinen anstellen. Ja, wir sind im Ältesten. Wir sind aufgegründeter Burschenschaft. Ja, genau, das ist die noch aktiv. Ja, genau. Also ja, das führt natürlich dann auch zu einem gewissen Hochmut und setzt euch, was ich wirklich sagen kann, setzt euch mit, guckt raus aus dem Haus, nehmt auch mal andere Verbindungen war, nehmt, sucht euch auch Freundschaften, außerhalb der Kooperation, auch das finde ich einfach sehr, sehr wichtig, dass man da geerdet wird und dann nicht nur im eigenen Kreis versumpft. Ja, also das ist, das ist, ist das auch und interessiert euch auch für die Geschichte der Burschenschaft, also setzt euch auch, wir haben ja irgendwo auch ein Bildungsanspruch und und den muss man dann auch irgendwo umsetzen, indem man dann auch seine Nase mal in Buch hält. Wir wollen ja Elite sein und Elite sein, heißt für mich dann eben auch, dass man ein gewisses historisches Interesse hat. Also wer Burschenschaft, dann wird ihm unterstelle ich jetzt mal ein historisches politisches Interesse, dass er sich auch irgendwo damit auseinander gesetzt hat und seine Aktivität eben nicht damit verbringt, dass er abends am Kneipthisch sitzt und Bier trinkt oder dass er mit das dann an irgendwelchen Computerkonsolen seine Freizeit zubringt. Ja, und das ist also, das kann ich das kann ich nur jedem einfach raten. Und ich glaube, wenn man, wenn man das beherrt sich, dann wird sie Burschenschaft auch noch in 50 und auch in 100 Jahren geben. Definitiv. Ja, es ist auch so ein bisschen Kritik, die vielleicht ja so ein bisschen umpopulär ist, wenn man dir sagt, also man sollte nicht drauf achten, dass man jetzt nicht zum High Performance trinkt, wird. Ja, es gibt auch noch andere Grundwerte und Ideen im Hintergrund. Ja, das ist so diese Korpowelt, die ist das was Schön, die funktioniert auch noch einfachen Spielregeln. Nur man muss sich sagen, mit der Realität, die sich dann da draußen stellt, hat sich herzlich wenig zu tun, bis gar nichts. Ja, das ist und ich kann wirklich jedem nur sagen, guck über den eigenen Telleran und bitte nicht nur in Elite anspruch haben. Das ist ja, wir definieren uns als Elite, aber dann müssen wir verdammt noch mal auch Elite sein. Nämlich, wenn ich das nicht einlösen kann, Elite zu sein, da mache ich mich lächerlich, wenn ich mit so einem Elite anspruch nach vorne gehe. Definitiv. Der wäre dann eine gewisse Differenz, die da im Raum steht. Sag mal, wenn du die Geschichte der Burschenschaften in einem Satz zusammenfassend wirst, das ist wie würde er lauten. Ja, also vielleicht in der Sache, vielfach gut und ambitioniert gemeint, aber zu häufig leider an internen Quirellen gescheitert, würde ich sagen, das bringt es vielleicht ein bisschen auf dem Punkt. Also 1871, 1868 vor allen Dingen jetzt auch wieder, also ich denke mal, heute werden Burschenschaften eigentlich noch mehr den Jege braucht. Also auch wenn man sieht, wie das die Freiheit als solche auch in Gefahr ist, ist die Meinungsfreiheit in Gefahr ist, also heutzutage werden Burschenschaft die Stimmen gebraucht. Aber man hat sich dann leider sehr, sehr häufig immer navel schaubetrieben und sich mit internen Quirellen auseinandergesetzt statt dann tatsächlich auch wirkmächtig aufzutreten. Der Klassiker, was ist ein richtiger Burschenschaft da? Was ist wirklich burschenschaftlich, das kann immer wieder zerstreit. Ja, genau, was ist burschenschaft, wer ist das burschenschaft so sein und wie ich, ich finde, die burschenschaft ist ja auch als Reformbewegung gestartet und gesagt ich empfehle da auch immer auch in Offenheit und wer sich verschliesst, der wird über kurz oder lang untergehen, das ist auch klar. Definitiv. Und das würde so sagen, hat sich der ursprüngliche Geist der Burschenschaften über 200 Jahre in Wecker halten oder ist der etwas ganz anderes geworden. Das setzt ja wiederum voraus. Das ist ein einheitlichen Geist am Anfang gab, aber den gab es ja nicht. Also insofern letztlich hat sich natürlich jede Burschenschaft diejenigen Ziele herausgegriffen, die dem Habitus ihrer Gründe und den Zeit umständen am ehesten entsprachen, die haben sich auch im Laufe der Zeit entsprechend geändert. Ja, sie sind eine Wandnungsprozess unter Wurfen, aber ich denke mal, was die Burschenschaften heute noch eint, ist diese Burschenschaft, die Trias, Ehre, Freiheit, Vaterland, sowie kritisches Denken gepad, ja, mit einem gewissen Non-Konformismus, ja. Und wer kümmert sich eigentlich um die Aufarbeitung der burschenschaftlichen Geschichte? Ja, das ist jetzt die gute Frage. Ja, das macht die Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung. Da kann ich jetzt auch noch mal zum Schlusswerbung in eigener Sache betreiben. Also wir Gesellschaft für burschenschaft, die Geschichtsburschenschaft und erstmal verbandesübergreifende Gesellschaft, die sich wirklich das Ziel gesetzt hat, die burschenschaftliche Geschichte auf wissenschaftlicher, auf strengwissenschaftlicher Grundlage aufzuarbeiten. Es geht uns jetzt nicht darum, irgendeine Gefälligkeitsgeschichte oder sonstiges zu schreiben, sondern uns geht es wirklich um die ernsthafte wissenschaftliche Ausarbeitung. Die Gesellschaft verweitet auch das sogenannte Archivter der deutschen Burschenschaften. Wir gegen regelmäßig so alle zwei Jahre, auch wissenschaftliche Arbeiten und Abhandlungen zur Geschichte der Burschenschaften in der sogenannten Grünen Reihe heraus. Darüber hinaus gibt es dann auch noch eine Jahresgabe und es ist, denke ich mal, eine gute Sache, die man auch unterstützen sollte und wer Mitglied bei uns werden möchte, es kann jeder, man frau, korporiert nicht korporiert bei uns Mitglied werden. Wir empfehlen einfach den Besuch unserer Homepage, www.burschenschaftsgeschichte.de. Da kann er sich mal ein bisschen umgucken. Mitgliedsandrie kann man mittlerweile auch digital stellen. Das dürfte also an sich auch kein Problem sein. Ja, sehr schön. Dann tun wir das in den Link in die Show-Nutz, dass die Leute, die dann Interesse haben, sich dann direkt dann mit euch in Kontakt oder in Verbindung setzen können. Ja, lieber Franz, danke für diesen spannenden und sehr komplexen Talks. Ich glaube, wir haben, also ich glaube, du hast vor allem der burschenschaftlichen Geschichte. Ich habe euch einen würdigen Podcast präsentiert. Danke, dass ihr ihn gekommen bist. Ja, gerne schön. So die Beleute, dann würde ich mal sagen, geht mal wieder bummeln auf anderen Häusern, das ist auch schön. Bis dahin macht's gut. Ciao. Bevor wir die Folge für heute schließen, noch ein persönliches Wort. Warum hören wir Podcasts? Weil wir nach Geschichten suchen, die uns bewegen, nach Gedanken, die uns weiterbringen und nach Menschen, die uns verstehen. Lava Lümmel der Corporatocke ist mehr als ein Podcast. Er ist der Anfang einer Bewegung. Wir kooperierte die etwas verändern wollen. Die wissen, die Welt darausen versteht uns oft nicht. Aber hier. Hier tun wir es. Und wenn du mehr willst, mehr Tiefe, mehr Austausch, mehr Wir, dann werdet Teil unserer Community auf Patreon. Kein Algorithmus, kein Lärm. Nur echter Dialog. 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