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Episode 3 die Jahreszeiten

10m 9s

Episode 3 die Jahreszeiten

Die Podcast-Folge beginnt mit einer Entschuldigung für die ausgefallene Episode aufgrund der Buchpremiere der Moderatorin. Anschließend werden mehrere aktuelle Themen behandelt. Im Nahen Osten fordert US-Präsident Trump eine internationale Militärmission zur Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus, nachdem Kampfhandlungen den Schiffsverkehr beeinträchtigt und die Ölpreise in die Höhe getrieben haben. Großbritannien prüft bereits einen Beitrag. Parallel bereitet sich Israel auf einen längeren Krieg vor und hat ein Notbudget für Militärausgaben beschlossen, während die USA ihre Angriffe fortsetzen. In der EU wird die EVP-Fraktion kritisiert, weil sie angeblich über geheime Kanäle mit rechtsextremen Parteien wie der AfD zusammengearbeitet hat, um eine strengere Migrationspolitik durchzusetzen. Dies löste Empörung und Rücktrittsforderungen aus. National thematisiert Markus Söder seinen Vorstoß für Mini-Atomkraftwerke in Bayern, die Atommüll nutzen sollen, um den steigenden Energiebedarf zu decken. Die Bundesregierung und Experten lehnen dies jedoch weitgehend ab. Abschließend gibt es positive Nachrichten aus Österreich, wo sechs risikoreiche Forschungsprojekte, darunter zu Mikroplastik und Krebs, mit Millionen gefördert werden.

Transcription

1444 Words, 10159 Characters

German
Heute ist Montag der 16. März. Ich bin Cellilisa Stark, Eureen Vormantin und das sind unsere Themen. US-Präsident Trump fordert eine internationale Militärmission zur Sicherung der Straße von Hummus. Außerdem schauen wir auf die aktuellen Kriegspläne in Israel und die massive Aufstockung des Militärhaushalts. Dann geht es weiter mit die Kritik an der EVP im EU-Pallament. Die haben laut Bericht Geheim mit Parteien der extrem rechten Widerarft, die an einer Verschärfung des EU-Aselrechts zusammengearbeitet. Dann müssen wir noch über Markus Söder sprechen und seiner Forderung zur Atomkraft zurückzukehren. Und dann brauchen wir sie, die guten News. Los geht's! Ihr Lieben, vielleicht habt ihr es gemerkt. Am Freitag kam keine Folge raus. Das lag daran, dass letzte Woche mein neues Buch erschienen ist und am Donnerstag die große Premiere in Bielefeld war. Wenn der Rechte antrigiert heißt es und so musste leider die Folge ausfallen, weil die Premiere war. Falls ihr Lust habt, verlinke ich euch das Buch in den Show Notes. Ich freue mich sehr, wenn ihr Lust habt, ist zu bestellen. Es gibt überall dort, wo es Bücher gibt im Buchhandel. Ich hoffe, ihr verzeit mir diesen kleinen Ausfall dafür heute umso mehr. Wir starten mit den Spannungen im Nahen Osten. Der Donald Trump hat auf seiner Plattform zu Social eine gemeinschaftliche militärische Absicherung der Straße von Hummus gefordert. Aber der Straße von Hummus handelt es sich um eine mehrengene, die den persischen Golf mit dem Golf vom Oman verbindet. Sie ist das wichtigste Nadelöhr der globalen Energieversorgung. Über diesen Wasserweg werden fast 20% des weltweiten Rohölverbrauchs abgewickelt. Zudem verläuft etwa ein Fünftel des weltweiten Handels mit flüssigem Erdgas durch diese Passage. Da der Schiffsterkärfgrund der aktuellen Kampfhandlungen nahezu gestoppt wurde, sind die Ölpreise weltweit bereits massiv angestiegen. Für viele Länder, die Erdöl fördern und exportieren etwa Kuwait, Katar oder Dini Ragh, gibt es kaum alternative Wege ihr Öl ins Ausland zu transportieren. Experten in Waren, dass eine dauerhafte Spärung nicht nur die Weltwirtschaft schwer treffen, sondern auch die Stabilität der gesamten Region gefährden würde. Schon das Forderung zur Absicherung der Straße ist vor allem an die Länder gerichtet, die ihr Öl über diesen Seeweg beziehen. Änter dabei explizit starten wie China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Laut Trump werden die USA diesen Ländern helfen und sich eng mit ihnen abstimmen, um die Durchfahrt wieder sicher zu machen. Er stellte zu demen Aussicht, dass US-Kriegschiffe schon bald damit beginnen könnten, Öltanker durch die Meerenge zu es kottieren. Großbritannien hat bereits auf den Vorstoß reagiert. Der britische Minister für Energie, Sicherheit, Edge-Miliband, erklärte gegenüber Sky News, dass seine Regierung einen Beitrag zur Sicherung der Meerenge prüft. Man steht dazu in engen Kontakt mit den Verbündeten. Laut Miliband werden derzeit alle Optionen untersucht. Dazu könnte auch die Entsendung von Minensuch, Boden oder Seedruhen gehören. Der Minister betonte jedoch auch, dass die Beendigung des Konflikt der sicherste Weg sei, die Wasserstraße wieder nutzbar zu machen. Währenddessen weitet sich der Krieg am Boden und in der Luft weiter aus. Israel bereitet sich auf einen längeren Konflikt vor. Die Israelische Regierung hat in einem Dringlichkeitsbeschluss eine massive Aufstattung des Militär-Ethas bewilligt. Ungerechnet sind das etwa 720 Millionen Euro und wurden für den Kauf von Munition und modernen Waffensystem freigegeben. Ein Sprecher der Israelischen hat mehr erklärt, dass man derzeit mit einer Fortsetzung des Krieges für mindestens drei weitere Wochenplane. Es gäbe im Iran noch tausende Ziele, die angegriffen werden müssten. Die USA setzen der, weil ihre Angriffe auf die Iranische Insel "Chark" fort, Trump behauptete, die Insel sei bereits weitgehend zerstört. Über "Chark" werden normalerweise etwa 90% der Iranischen Rohölexporte abgewickelt. Laut der Essangaben werden dort gezielt Militäranlagen bombardiert. Wir müssen mal über die EVP-Fraktion immer Rupa-Pallermentsprechen. Da waren wir nicht sicher, um die europäische Volkspartei. Da gibt es die christdemokratischen und konservativen Parteien. Die sitzen da zusammen drin, von unserer Seite zum Beispiel die CDU und die CSU. Durch eine Recherche der Nachrichtenagentur DPA wird der EVP-Fraktion gerade vorgeworfen, die sogenannte Brandmauer nach rechts außen eingerissen zu haben. Als Brandmauer wird die Abgrenzung zur Rechtsextremen Parteien gemeint. Dafür haben Parteien beispielsweise einen Unvereinbarkeitsbeschluss, um eine Zusammenarbeit mit diesen Parteien zu verhindern. In der DPA gab es eine Strukturierte Zusammenarbeit der EVP mit rechten Parteien, um ein neues Gesetz zur Verschärfung der Migrationspolitik durchzusetzen. Zu den beteiligten Partnern gehören auch Abgeordnete der AfD, aber auch Politiker des Rassamplemoren national, der französischen Rechtspopulistin Marie Lepphen. Konkret geht es um die Abstimmung über eine neue Rückführungsverordnung. Dieser sieht nämlich vor sogenannte Return Hubs in Staaten, außerhalb der EU einzurichten. Dort sollen Ausreisepflichtige Asylbewerber innen untergebracht werden. Dass sich die EVP zuvor nicht mit den Sozialdemokratinnen und Liberalen einigen konnte, suchte sie offenbar den Kontakt zu den Rechtsaussenparteien. Die Zusammenarbeit soll über eine geheime WhatsApp-Gruppe und ein persönliches Treffen von Abgeordneten gelaufen sein. Ja, und in dieser Chatgruppe wurden Gesetzeszentwürfe ausgetauscht und Änderungswünsche abgestimmt. Die EVP soll dabei sogar Vorschläge aus dem Büro der AfD-Politikerin Marie Kahn berücksichtigt haben. Nach der erfolgreichen Einigung bedanken sich Teilnehmer*innen der Gruppe für die hervorragende Zusammenarbeit. Ja, dass diese Entschüllungen heftige Kritik auslösen, das überrascht uns alle nicht. Die SPD spricht von einem skandalösen Tabubruch und fordert den Rücktritt von EVP-Fraktion-Chef Mann Fried Weber. Die Grünen waren, dass die Einbindung von Rechtsextreme in demokratische Prozesse der Anfang vom Ende der liberalen Parteien in Europa sein könnte. Ja, und auch die FDP kritisierte das Weber öffentlich die demokratische Zusammenarbeit beschwöre hinter den Kulissen aber andershandler. Mann Fried Weber, der hat sie auch verteidigt, gegenüber der Bildzeitung. Da hat er erklärt, dass er als Fraktionsvorsitzender zwar die Strategie vorgibt, aber nicht die privaten Chatgruppen seiner Mitarbeiter kontrolliere. So dem hat er betont, dass die AfD für die inhaltlichen Mehrheiten keine Rolle spiele. Weber hat sich stattdessen gedacht, geben wir mal den Sozialdemokraten die Schuld an der Situation. Die haben nämlich die notwendigen Verschärfung in der Migrationspolitik blockiert. Auch die CSU-Spitzen München versuchte zu beschwichtigen, Generalsekretär Martin Huber betont, dass es für die CSU weiterhin keine Zusammenarbeit mit der AfD gebe. Dennoch sagen jetzt auch erste Stimmen aus der CDU. Es braucht nun lückenlose Aufklärung der Vorgänge in Brüssel. Wir bleiben mal bei der CSU bei Ministerpräsident Markus Söder. Der fordert nämlich eine Rückkehr zur Atomkraft und schlägt dafür ein Pilotprojekt vor. Es spricht sich für den Bau von sogenannten Miniatomkraftwerken aus, diese sollen in Bayern getestet werden. Söder bezeichnet dieses Konzept als Kernenergie 2.0. Er betont, dass es dabei nicht um ein zurück zu alten Technik geht, sondern um ein neues Kapitel ohne die früheren Gefahren. Nun zentraler Punkt in Söder's Vorschlag ist die Nutzung von Atomüll als Brennstoff. Hier durch das Verfahren der Transmutation soll alte Atomüll wiederverwendet werden. Söder argumentiert, dass es sinnvoller sei den Müll zu verbrauchen, anstatt ihn für Millionen Jahre in der Erde zu vergraben. Damit könne laut ihm auch die Endlagerfrage gelöst werden. Söder begründet seinen Vorstoß mit dem massiv steigenden Strombedarf für künstliche Intelligenz und die Elektromobilität. Er fordert den Bund auf, die gesetzlichen Grundlagen für solche Pilotprojekte zu schaffen. In der Bundesregierung gibt es dabei heftigen Widerstand. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete den Atomausstieg 2 als strategischen Fehler, aber eben jetzt unumkehrbar. Der SPD-Unweltminister Kastens Schneider kritisiert die Pläne als Rückwärtsgewandeststrategie, die nur auf neue Subventionen abziehlen. Er betonte, dass der vor 15 Jahren erreichter Atomkonsens dem Land gut getan habe und nicht leichtfertig auf Spielgesetz werden dürfe. Auch Fachleute äußern Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Mini-Reaktoren. Bisherige Projekte in anderen Ländern wie etwa einen USA sind an den starken Kostensteigerungen gescheitert. Wir brauchen Sie die Guthnius. Und die kommen diesmal aus Österreich, denn da erhalten sechs neue Forschungsprojekte insgesamt 35 Millionen Euro Förderungen. Das Geld stand aus dem Programm des Emerging-Feels des Wissenschaftsvor-FWF und soll besonders innovative und risikoreiche Grundlagenforschung ermöglichen. Das Projekt wird jetzt für 5 Jahre mit 4,8 bis 7 Millionen Euro unterstützt, insgesamt gehören damit nun 11 Vorhaben zu Exzellenz-Initiative-Exzellent-Austria. Thematisch geht es dabei um Umwelt, Krebsforschung, Molekulabioologie und Mathikartik, aber auch um sowas wie Kunst und Design. Unter anderem untersuchen Forschende z.B. der Universität für Bodenkultur Wien, wie viel Mikroplastik durch Meereswellen in die Atmosphäre gelangt. Bei 3.6 neu ausgewählten Projekte übernehmen Frauen die wissenschaftliche Leitung, Forscherinnen aus 11 Universitäten und außer Universitären Einrichtungen, arbeiten dafür an mehreren Standorten in Österreich zusammen. Ihr Lieben, das war schon wieder für heute. Ihr findet wie immer alle Quellen und Informationen in den Schornnotes. Informiert euch selbst, sprech darüber und bildet euch unbedingt eure eigene Meinung. Ich freue mich wie immer über jede Nachricht von euch, abonniert den Podcast, drückt auf die Aboglocke und wir hören uns dann hier am Mittwoch wieder. Denn irgendwas passiert ja immer. Bis dann! Salimisa Starken, Ton Marios Fraunov und Schnitt Alexander Horst.

Podcast Summary

Key Points:

  1. US-Präsident Trump fordert eine internationale Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus, einer lebenswichtigen Handelsroute für Öl und Gas.
  2. Israel stockt sein Militärbudget massiv auf und plant eine längere Kriegsdauer, während die USA ihre Angriffe im Iran fortsetzen.
  3. Der EVP-Fraktion im EU-Parlament wird vorgeworfen, heimlich mit rechtsextremen Parteien zur Verschärfung des Asylrechts zusammengearbeitet zu haben, was zu scharfer Kritik führt.
  4. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert ein Pilotprojekt für Mini-Atomkraftwerke, die mit Atommüll betrieben werden sollen, stößt aber auf politischen Widerstand.
  5. In Österreich werden sechs innovative Forschungsprojekte mit 35 Millionen Euro gefördert, darunter Studien zu Mikroplastik und Krebsforschung.

Summary:

Die Podcast-Folge beginnt mit einer Entschuldigung für die ausgefallene Episode aufgrund der Buchpremiere der Moderatorin. Anschließend werden mehrere aktuelle Themen behandelt. Im Nahen Osten fordert US-Präsident Trump eine internationale Militärmission zur Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus, nachdem Kampfhandlungen den Schiffsverkehr beeinträchtigt und die Ölpreise in die Höhe getrieben haben. Großbritannien prüft bereits einen Beitrag. Parallel bereitet sich Israel auf einen längeren Krieg vor und hat ein Notbudget für Militärausgaben beschlossen, während die USA ihre Angriffe fortsetzen.

In der EU wird die EVP-Fraktion kritisiert, weil sie angeblich über geheime Kanäle mit rechtsextremen Parteien wie der AfD zusammengearbeitet hat, um eine strengere Migrationspolitik durchzusetzen. Dies löste Empörung und Rücktrittsforderungen aus. National thematisiert Markus Söder seinen Vorstoß für Mini-Atomkraftwerke in Bayern, die Atommüll nutzen sollen, um den steigenden Energiebedarf zu decken. Die Bundesregierung und Experten lehnen dies jedoch weitgehend ab. Abschließend gibt es positive Nachrichten aus Österreich, wo sechs risikoreiche Forschungsprojekte, darunter zu Mikroplastik und Krebs, mit Millionen gefördert werden.

FAQs

Trump fordert eine internationale Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus, um die wichtige Schifffahrtsroute für den globalen Ölhandel zu schützen. Er richtet sich dabei explizit an Länder wie China, Frankreich und Japan, die auf diese Passage angewiesen sind.

Israel hat eine massive Aufstockung des Militärhaushalts um etwa 720 Millionen Euro beschlossen, um Munition und moderne Waffensysteme zu kaufen. Die Regierung geht davon aus, dass der Konflikt noch mindestens drei Wochen andauern wird.

Der EVP wird vorgeworfen, heimlich mit rechtsextremen Parteien wie der AfD und dem französischen Rassemblement National zusammengearbeitet zu haben, um eine Verschärfung des EU-Asylrechts durchzusetzen. Die Zusammenarbeit soll über eine geheime WhatsApp-Gruppe erfolgt sein.

Markus Söder fordert eine Rückkehr zur Atomkraft durch den Bau von Miniatur-Atomkraftwerken in Bayern, die mit Atommüll als Brennstoff betrieben werden sollen. Er begründet dies mit dem steigenden Strombedarf für KI und Elektromobilität.

Die Bundesregierung lehnt Söders Vorstoß ab. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnet den Atomausstieg als strategischen Fehler, aber als unumkehrbar, während SPD-Umweltminister Schneider die Pläne als rückwärtsgewandet kritisiert.

In Österreich erhalten sechs neue Forschungsprojekte insgesamt 35 Millionen Euro Förderung für innovative Grundlagenforschung. Die Themen reichen von Umwelt- und Krebsforschung bis zu Kunst und Design, wobei viele Projekte von Frauen geleitet werden.

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