Das Interview mit Jörg Puhlmann, CEO von Lohmann, beleuchtet die vielfältige Welt der Klebetechnik und seine persönliche Karriere. Lohmann, ein 1851 gegründetes Familienunternehmen, begann im Medizinalbereich und ist heute mit technischen Klebelösungen in unzähligen Produkten präsent, von Automobilen über Haushaltsgeräte bis zu medizinischen Anwendungen. Aktuelle Innovationen konzentrieren sich auf intelligente Systeme, wie klebende Sensoren für Batterien oder medizinische Wearables zur Gesundheitsüberwachung. Puhlmann betont die technologischen Herausforderungen, etwa Klebeverbindungen für extreme Umgebungen zu entwickeln. Sein eigener Werdegang verlief unkonventionell: Nach einem Jurastudium und Tätigkeit in den USA wechselte er über Stationen bei BMW und SGL Carbon in den Beirat von Lohmann, bevor er 2019 die operative Führung übernahm. Das Gespräch unterstreicht die ubiquitäre Bedeutung der Klebetechnik und die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf zukunftsträchtige, multifunktionale Lösungen.
Mein heutiger Gast bei Behind the Sea, Jörg Pullman. Jörg ist CEO bei Lohmann und hat so einiges an Stationen schon gemacht. Er ist eigentlich ursprünglich mal als Anwalt gestartet, war dann auch in den USA, ist dann zu BMW gegangen und hat dort Markengrecht verantwortet. Darüber in eine Geschäftsführende Rolle bei SGL, Carbon, einem Joint Venture und war dann auch noch Vorstand bei Ari in der Kameratechnik, bevor jetzt bei Lohmann einem der führenden Klebetechnik hersteller gelandet ist. Das ist natürlich ein super spannender Wettegang, da haben wir uns drüber unterhalten und auch über seine aktuellen Challenges, die man so hat, bei so einem sehr traditionsreichen Familienunternehmen wie Lohmann, was die genau machen, was man sich unter Klebetechnik transferfilmen und natürlich auch reaktiven Klebstoffen so alles vorstellen kann. Das erfahren wir gleich im Podcast, also bleibt unbedingt dran, denn danach werdet ihr Lohmann auf jeden Fall dem ganzen Tag sehen, denn es ist wirklich in sehr, sehr vielen Produkten und anderen Leistungen verbaut. Also unbedingt dran bleiben, Podcast bis zum Ende durchhören, danach kriegen wir nämlich auch noch die Tipps von Jörg und die fahren dich diesmal auch wieder besonders spannend. Da geht es zum Beispiel ein Thema Demut, dann geht es aber auch darum, dass man seine eigene Sende bewusst sein als Führungskraft auch gelegenlich mal einen Schritt zurückfahren sollte. Also sehr schönes Gespräch, ich freue mich jetzt gehen wir rein mit dem CEO von Lohmann, Jörg, Polmann. Let's go! Die meisten Top-level Managerinnen mit denen ich spreche haben ein Problem. Sie bekommen nicht die richtigen Leute zur richtigen Zeit in ihr Unternehmen. Egal ob für permanenter Rollen oder für interimistische Aufgaben gute Leute findet man aktuell einfach nur sehr schwierig. Wenn ihr dieses Thema auch bekannt vorkommt, schreibt mir gerne den Nachricht auf, linkt in oder über uns auf website und in den Show-Nodes. Wir können uns dann einmal unverbindlich zusammensetzen und über deine konkreten Herausforderungen sprechen, für interimistische Besetzungen des Unser-Service bis zur erfolgreichen Besetzung kostenlos. Ich freue mich also über deine Nachricht und unser nächstes Gespräch und jetzt ab zurück ins Podcast. Behind the Sea. Wer attrejos Podcast. Ich bin Franz Kuhboulum, direkt bei Adreos und im Behind the Sea Podcast blicken wir gemeinsam hinter die Silebebühne. Herzlich willkommen im Podcast. Vielen Dank Franz, schön, dass ich da sein kann. Ich freue mich heute auf unser Gespräch. Du bist ja mein Gast im München. Das ist immer schön, wenn wir uns gegen Übersitzen in so einem Gespräch. Jetzt kann man zwar sagen, dass uns die letzten zwei, drei Jahre ja auch über Screen sehr, sehr gute in der Kommunikation weiter geholfen haben. Aber ich finde das direkte Gesprächs noch aufs Anderes. Das sehe ich ganz genauso. Ich meine klar arbeiten wir alle inzwischen über ein Bildschirm, aber es ist immer noch was anderes, wenn man sich gegen übersetzt. Für bestimmte Situation geht es auch meiner Hand sich noch immer so. Total und der Trend geht auch wieder ein bisschen zurück. Also ich merke es ja so, man spricht ja mit vielen Companies und viele sagen eigentlich, es kommen wieder mehr Leute ins Büro. Und manche sagen auch wir holen die Leute auch wieder ins Büro, gerade die großen Techfirmen sieht man ja, wo man eigentlich sagt, das sind ja eigentlich die Vorreiter. Die holen die Leute wieder zurück, das ist auch ganz interessant. Ja für uns, ich glaube also für uns ist es so, ich freue mich, wenn die Leute wieder ins Büro kommen, weil es einfach auch für den Teams bird was anderes ist. Und ich meine, wenn man in der Firma ist, die auch was herstellt, wo wir auch gewerbliche Mitarbeiter haben, die ja nicht den Luxus des Home-Auses genießen können, ist das glaube ich auch für die Gesamtstruktur auch gut, wenn das Team insgesamt da ist. Auf der anderen Seite wir sind, das ist vielleicht auch schon vorgriff, bei Loman an einem Standort, der nicht ganz so einfach ist, in Neuvied am Rhein zwischen Koblenzenbohnen. Und wir haben schon davon profitiert, dass es Homeoffice gibt, weil das andere Reich weiter im Bezug auf Talents wirklich vergrößert hat. Weil es eben unterschiedlich sage, ich fahre jeden Tag von Bonn 50 km nach Neuvied, oder ich mache das mal zwei oder drei Mal die Woche, wo dieweise kriegen wir halt auch Leute, die mit etwas weiter entfernt wurden, das war für uns schon ein Vorteil. Das stimmt, das ist auf jeden Fall ein großer Benefit und da hast du recht, also Leute, die nicht mitten im München oder so sind, die können sich den Luxus schlecht nicht leisten, dass man sagt, okay, alle zurück ins Office ist. Aber gut, hey, bevor wir einsteigen, stell dich doch einmal kurz vor und sag uns, was du heute machst. Ja, ich bin Jörg Puhlmann, ich bin CEO und gesellschaft der Geschäftsführer bei dem Unternehmen Loman, den Bihar Kuka geht es ein Familienunternehmen gegründet 1851, also schon 173 Jahre alt. Wir steuern auf die 175 zu und über den und schauen was wir da machen, die Bayern sind also zuversichtlich, das war das auch noch erreichen, den 175. Geburtstag. Und ja, die Firma wurde gegründet von meinem Urgroßvater oder der Generation meines Urgroßvaters, das war dann noch ein paar andere involviert. Und mir ist das allerdings nicht in die Wiege gelegt worden, hier nachfolger zu werden. Das Black daran, dass es inzwischen 100 Gesellschafter gibt und das war eigentlich ein anderer Familienzbikes schon zwei Generationen im Liebisball Loman. Aber ich habe mich früh auch mal für das Unternehmen interessiert und bin dann über den Beirat im Jahr 2000, den Beirat gekommen, 2007, wenn ich Beiratsvorsitzender geworden. Und erst 2019 habe ich mich entschieden, wirklich dann auch in die exekutive Verantwortung zu gehen. Also erst 19 Jahre Beirat und dann, wenn ich CEO beworben, dann wurde ich den Geschäftsführer geworden, das ist etwas ungewöhnlicher Weg. Ja. Das hing mit der damaligen Situation, das Unternehmenszusammen und war einfach in der Entscheidung, wenn ich es jetzt nicht mache, dann wird es auch nie mehr klappen. Okay, versteh ich. Aber mein Weg bis dahin war dann anderer, der war außerhalb von Loman. Ja, ich habe dich auch, also ich finde ja meine Gäste immer auf LinkedIn, das wissen die meisten. Und ich werde jetzt gar nicht von LinkedIn auf die Idee gekommen, dass du über das der Familie kommst, der Name ist anders. Ich glaube, wenn man recherchiert und ein bisschen tiefer rein guckt, dann findet man schon was. Aber ich gucke mir erst das immer bei den Gästen den Werdegang an und gucke, ob ich den Werdegang interessant finde. Und da hätte man jetzt auch einfach sagen können, du wirst extern einfach reingekommen. Ja, das ist richtig ja, genau. Aber es ist gleich noch. Ja, aber bevor wir deinen Werdegang uns mal anschauen, sag uns doch einmal kurz, was Loman macht und in welchen Geschäftsbereichen, welchen Orgenehsutätigkeit. Also Loman kommt ursprünglich tatsächlich aus dem Medikalbereich, als die Wundversorgung, also vom Flaster über Gipsbinden, über Binden und Verbände allgemein. Und dieser Kernbereich von Loman, der Medikalbereich, der wurde im Jahr 1998, also 26 Jahren in ein Joint Venture eingebracht. Und daraus ist Loman und Rauschcheid entstanden oder L und R. Wir ab und zu mal ins Krankenhaus muss oder eine Arztpraxis sitzt, der kennt vielleicht die Marke auch, da sieht man es dann im Regal. Also da ist so unheimlich viel Sprechstunden, bedarf, auch Tupfer und alles Mögliche. Ja. Ja, während der Corona-Krise aber auch Masken natürlich stark verkauft, es sind aber auch Untersuchungshandschuhe, sind OP-Abdecktycher, OP-Mente. Hat es was man für Operationen braucht, bis hin zu ganzen sogenannten Kittpacks, das sind also richtige, komplexe Operations-Sets, die dann für ein bestimmtes Krankenhaus gegebenen, auch für ein bestimmten Arzt, dann bestimmte Operation, dann zusammengestellt werden und sterile Ange liefert werden. Also da machen wir unheimlich viel. Das ist wie gesagt ein Joint Venture, da bin ich im Beiratspräsidium aktiv, also nicht aktiv. Loman und Rauschcheid macht so 850 Millionen Umsatz, hat 5.500 Mitarbeiter weltweit. Und was sehr interessant war, ich war gerade vor sechs Wochen in den Chopien, in alles Abwebebarn, wir haben dann einen neuen Werkstand darauf gemacht. Für mich in diesem Jahr sicherlich auch ein interessantes Highlight und etwas mit einer ganz neuer Erfahrung. Wow, Loman hat aber auch ein Branch out gemacht vor 80, 90 Jahren, hier sind ja schon etwas älter. Und wir haben im Grunde die Technologie, also das beschickt, den Klebstoff herzustellen und Materialien zu beschichten, genutzt und sind dann in den technischen Bereich, den Industrieellenbereich gegangen und haben unterschiedliche Anwendungsbereiche entdeckt. Das ist der drografische Bereich heute, sind wir aber auch im Automobil, den Haushalts-Elektronik, wir sind in Handys, in Solaranlagen, allen möglichen Produkten. Wer Reise passt, da ist Loman drin, BMW, VW, VW, VW, VW drin, wir sind in den Long-E-Kaffee-Maschinen und in Miele-Waschmaschinen. Und also in wahnsinnig vielen Produkten, aber auch in Diabetes-Plastern. Wir waren in Corona-Tests in den USA, also das sind riesige Vielfalt von Produkten. Das macht auch den Job zu interessant, weil wir mit 100, eigentlich, also 100, der ist fast überall untertreben. Das sind schon nicht taugend. Ja, wirklich. Unterschiedlichen Produkten und Industrien, der sich auch zu tun haben. Und weil überall wo klebende Verbindungen benötigt werden, da sind wir, bieten die Lösungen an. Ja. Und es ist ja, ich kann mir noch erinnern, ich war mal eine Zeit lang auch im Maschinenanlagenbau, im Konsulting. Und da wurden auch viele Montageprozesse oder Produkte dann über die Entwicklungen neu designt, umgemanen wurde immer geguckt, ob man kleben kann, weil das natürlich eine Montage wesentlich einfacher ist, als es ist. Genau, es einfacher und da wo früssig Klebestoffe vermieden werden können, weil wir auf die Klebebänder nutzen kann, hat das auch noch den Vorteil, dass man schneller präproduzieren kann, weil man letztlich dann die Autos ausherrten, dass früssigen Klebestoffen nicht abwarten muss. Das sind also dann ganz bestimmte Ablicationen für die eben gerade auch im Klebeband besser geeignet ist. Also wenn man sich Produktlinien bei euch vorstellen würde, dann gibt es wahrscheinlich diese Doppenseien-Klebebänder, dann gibt es so Filme oder so, transferfilme. Brichtlich, also es ist im Prinzip der Klebstoffe, den wir machen. Wir haben also tatsächlich hier eine ganze Menge Leute mit einem Background als promovierte Chemiker, die im Labor sind und neue Klebstoffe entwickeln, oder auch Verfahren und Klebstoffe herzustellen übrigens. Auch das, dann haben wir die ganzen Trägersysteme, also unterschiedlichste Trägersysteme, das können Filme sein, können Schäume sein, die dann beschichtet werden. Wir haben also große Beschichtungsanlagen in Neue Wied und dann geht es an die Weiterverarbeitung, das sogenannte Converting. Und das ist das Schneiden, das ist das Spulen, also im Prinzip daraus eine Spule zu machen, die man beispielsweise auch in einem Baumark kaufen könnte oder die dann eben Handwerke auch benutzt für bestimmte Ablicationen. Und dann gibt es noch eine weitere Disziplin, das ist das sogenannte Dijkarting oder Stansen, Präzisionstansen, beispielsweise auch für Medikallprodukte, wo es unterschiedlichste Techniken gibt, Flachbettstansen und Rollenstansen, auch Laser- and the Fly, also mit ganz kurper Präzision, wo Laser eingesetzt werden und kleine Löcher zu machen in den Produkten, die wir dann machen, also den gestansten Teilen, die Dijkart, die wir dann an die verschiedenen Kunden liefern. Und die die für ihre Zwecke dann einsetzen können. Wahnsinn. Ja, vergiss man immer. Wie gesagt, immer auch die Firmen hier bei mir, wo man alles so ein bisschen als selbstverständlich nimmt, aber gar nicht so genau weiß, wo das eigentlich herkommt, was hinter dem Produkt eigentlich das Produkt in dem Fallland zusammen hält. Ja, ich war froh, wenn ich so was wie Intel in Zeit, wenn man Loma in Zeit machen könnte oder dann würde ich den Tag genau nachher sehen. Aber so sieht man es hier nicht. Ja, genau. Ja, das wäre echt gut. Aber wie gesagt, dafür gibt es ja so Formate wie hier. Außerdem ist es manchmal ja auch ganz charmant, wenn man ein bisschen unter dem Radar ist, und nicht zu sehr, wenn man sich nicht im Rampen licht steht. Okay, also sehr sehr interessant. Wir zahm ja schon so ein bisschen gesprochen, was könnten oder was sind in aktuell so Innovationen eigentlich aus dem Klebebereich? Was gibt es denn da so, was man nennen könnte und woran guckt man vielleicht, vorst man auch was dann noch so geben können? Also Bereiche, in denen wir jetzt jedig sind, ist zum einen natürlich das Thema Batterie-Technologie, also das Thema Electric Battery Electric Vehicles, wo in dem Rahmen der Batterie-Technologie eben auch Klebebender eingesetzt werden. Aber dann schon mit speziellen Anforderungen, der geht dann auch um Flamenschutz oder Brandschutz. Oh ja, okay. Oder um das Temperaturmanagement, wo wir dann auch zu das Funktionalitäten anbieten. Also das Brandschutz ist ein Thema, aber es gibt dann auch die Möglichkeit über Printed Electronics, also gedruckte Elektronik, die wir auch in Haus inzwischen machen, dann wirklich so ein Smart-Bahn-Dings-Solution, so anzubieten, also intelligente Lösungen, die dann doch ein bisschen mehr können. Und das ist ein spannender Bereich und da gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten auch im Baubereich, beispielsweise Freuchtigkeits-Werprüfung, Dachbereich, wenn es zur Verklebung kommt, dass man so frühzeitig sieht. Nicht nur das ist irgendwo feucht rein, sondern auch wo, damit man nicht das ganze Dach abdecken muss, zum Beispiel so ein genauer weiß Ahr, da ist die und ich te stell dir, das gibt und dafür gibt es viele Ablikationen. Und das erkennt man dann an eurer Klebetechnik. Das ist ja für uns eine andere Unsweather-Klebetechnik, weil wir eben diese Sensorik dann auch mit drin haben. Und das sind ja dann Multi-Layer-Systeme, teilweise auch mehrere Lagen, wo diese Dinge mit integriert sind. Und das kann man nicht übertragen, das kann man auch bei den großen Sprung vom Bau hin zum Ostdomi, also im Bereich Medikall, wo es auch um darum geht, dass etwas dicht sein muss. Wir haben für die Ostdomi-Patienten für einen günstlichen Darmausgang. Unter auch da kann man braucht man Klebebänder und genau können wir im Prinzip das gleiche wieder tun. Und ein sehr interessanter Trend für uns, indem wir uns verstärkt auch tummeln. Wir waren gerade auf der Medikall in Düsseldorf, sind die Medical Health Purches. Das ist der Bereich, wo über Flaster, sagt das mal so, mit entsprechenden Hilfsmiddeln, also wieder Printed Electronics, eben auch bestimmte Vital, wer da aufgenommen werden können, ganz einfach, wer das natürlich der Pulse, also das ist im Bereich EKG. Aber es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, also die intelligente Wunversorgung der Zukunft, wo ich mit pH Wert auslesen kann, oder wir können bestimmten Temperaturfall auf Nachvollziehen, um einmal Patienten zu überpachen. Ich habe zum Beispiel auch für das Thema Fruchtbarkeitsplanung, also Frotility Planning. Auch da gibt es solche Flaster und sowas machen wir eine Wisstreichzemberspiel in unserer Tochtergesellschaft. Ja, sind so interessant, das hat man alles sogar nicht auf dem Schirm. Gut, dass wir das jetzt drüber sprechen. Was ist so die schwierigste Umgebung für euch? Klebe technisch, wie es kann man das sagen, dass es dann sowas, wo man so viel Unterschiede Temperaturen hat, oder ist der Medikalbereich? Also wenn du dir überlegst, indem man nur den Automotivbereich, also du hast im Prinzip was einfaches wie eine Spielverklebung, du überlegst hier, na ja, so ein Auto muss es 15, 20 Jahre oder noch länger halten, und du willst eigentlich, dass der Spiegel rausfällt, an der Stelle, sondern der muss, der wird ja verklebt. Ja, ja, der steht in der Sonne, der ist aber unter Umständen auch bei -20 oder -30 Grad draußen. Die Autos werden ja auch in unterschiedlichsten Ländern und in unterschiedlichsten Bedingungen eingesetzt, dann kommt viel Staub, Wasser, alles Mögliche. Es muss immer halten. Ja, stimmt. Also da, die geeigneten Klebstorfer-Träger-Systeme zu finden, die das, die dem Stand halten können, das ist schon extrem anspruchsvoll. Und würde es so sagen, dass es da auch im Chemiebereich noch immer noch Erfindungen gibt, sodass man komplett neue Klebe, absolut. Ja, klar, dann gibt es noch eine ganze Menge auch Reaktivsysteme, die eingesetzt werden können. Also da findet auch noch Menge Entwicklung noch. Ja. Statt im Bereich der Chemie oder anderen auch mit Fühlstoffen. Also wenn es darum geht, Thermisch oder elektrische Leitfähige Klebstoffe zu entwickeln, dann ist das etwas, was auch wichtig ist. Ja. Ja. Und sehr interessante Entwicklung, zum Beispiel, ist ein Unternehmen. Ich werde jetzt den Kunden namen, ich nehm, aber eine interessante, sehr interessante Entwicklung, die wir an diesem Jahr mit unterstützt haben. Und das sind Solazellen, die man einsetzen kann, beispielsweise Computermäuse oder Computer-Tastatur, die heute noch Batterien haben oder die man tatsächlich mit dem Kabel anschließen muss. Und die auch mit auf Enggschuldemann sagen, "Ermjent Leit", also mit tagestlich, oder künstlichem Dich sogar, dauerhaft betrieben werden können ohne Batterie und ohne Kabelanbindung. Und dieses Unternehmen, dieses Spägel-Sunternehmen, hart entsprechende Zählen entwickelt, viele Patente darauf. Und jetzt ging es darum, dass diese Zählen verbunden werden müssen mit der Hardware. Und wir haben ein Konnektor entwickelt bei uns und da geht es genau um dieses Thema dann elektrische Leitfähige, auch Oberflächen zu finden und ein interessantes Entwicklung. Aber das ist nicht die UV-Lux-Technologie, oder? Was ist das, was ich auch so ein Generation? - Nee, das ist was anderes, das ist tatsächlich ein reactiv klebsystem, das wir haben, das überwiegend eine Autindustrie eingesetzt wird. Wenn eine Anwendung ist, das Windschuttschreiben eingesetzt werden im Auto, da braucht man Pins, die eben ganz präzise dafür sorgen, die Meter genau, dass die Windschuttschreib dahin kommt, wo sie auch sein soll. Ich kann auch da natürlich wieder Heiteck, wenn man sich über die Gwiefe Sensoren an so einer Windschuttschreibhydran hängen, Regen, Sensor, etc. Dann muss man halt alles ganz präzise drin sein, da darfst keinen großen Verschiebung geben. Und wahrscheinlich auch, ich war schon da auch so im Weltraumtechnikbereich, da gibt es da ein bisschen. - Ja, im Weltraum. Ja, genau. - Ja, überall wird geklebt insofern, haben da eine gute Positionierung mit den Innovationen und der Technik, die man jetzt schauen, ganz mal an, wie du da hingekommen bist. Du hast ja einiges an interessanten Stationen auch in der WITER. Du hast dich gerade hier bei uns im Studio auch sehr gut ausgekannt, kannst dich also auch mit Kamera, Krimmende, ZDR auf. Fangen wir doch mal da an, wo du sagen würdest, da müssen wir anfangen, damit man den Werdegang auch versteht. Ja, ich hab ehrlich gesagt nach dem Abitur noch nicht so recht gewusst, was ich eigentlich machen will und ich hab dann Jura studiert, weil ich mir dachte, damit kann ich mir zumindest viele Optionen offen halten. Und hab aber auch sehr gerne Jura studiert, dass ich bin gerne Jurist geworden. Ich sag mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hab auch nach dem zweiten Staatssexamen noch ein Jahr Studium drangehängt in den USA, vor allem Washington, hab mich spezialisiert auf den gewerblichen Rechtsschutzen, hab in der Zeit meine Frau kennengelernt. Und das hat dann dazu geführt, dass ich auch in Amerika noch hängen geblieben bin. Ich hab noch das Bar examen gemacht in den USA, in der Stadt in New York, und hab dann angefangen bei einer Kanslei in Washington zur Arbeit, als Anwalt. Und hab nebenbei noch promoviert und dann war es eigentlich ein Zufall, weil diese Kanslei in Washington im gewerblichen Rechtsschutz auch unter anderem BMW vertreten hat. Und durch diesen Kontakt hab ich dann Angebot bekommen, die Markenrichtsabteilung von BMW zu übernehmen, da war ich dann Anfang 30. Das war auch gleich eine Führungssfunktion, Abteilungsleitung. Und das war schon sehr reizvoll, weil eben gleich auch Personalführung damit verbunden war, ist man nicht gut. Und dann hab ich mich entschieden, aber nicht allein, sondern mit meiner Frau nach München zu ziehen. Wir haben auch ehrlich gesagt gedacht, BMW, das ist ein großer Name, BMW, das kenn man auch in Amerika, wenn wir wieder zurückbohlen nach Amerika. Dann kann man das rüber. Also in der Kanslei zu gehen nach Deutschland, das wäre dann wesentlich schwieriger geworden. Das war also mit ein bewusster Schritt eigentlich und eigentlich war so die Planung, wir machen das ein paar Jahre und dann gehen wir wieder zurück. Und da jetzt sind wir seit, was ich nicht, 27 Jahren in München. Genau, meine Frau hat ganz ganz toll. Ihre Kanslei aufgebaut, dies Patente anwältin. Und hat hier ihre eigene Kanslei aufgebaut mit zwei Gründungspartnern, die FMP. Und das P steht für Pullmann, in der Kanslei namen. Und die Firenix ist ja je 25-jähriges Jubiläum. Das sind zwischen über 100 Mitarbeiter, also sich toll entwickelt. Und ja, das ist Teil der Geschichte, meine Frau, war Willens und Bereit an hierher zu kommen und wir haben hier unser Leben zusammengestalten aufgebaut. Ja, dann war ich bei BMW, aber ich habe von Anfang an gesagt, auch schon eine Bewährungsgespräche. Ich mach das fünf Jahre und dann bin ich weg. Spitzend ist noch fünf Jahre, bin ich aus der Rechtsabtartung raus. Weil ich habe keinen Fall mein ganzes berufliches Leben in der Rechtsabtartung verbinden wollte. Es war eine wahnsinnig spannende Zeit. Also diese fünf Jahre, den Rolls-Royce-Diel gemacht, das war ja ein Marken-Diel damals. Da war es, gab es die Rover Group noch voll integriert bei BMW. Ich hatte also jetzt ganze Spektrum an den ganzen britischen Markenwelt, der Auto-Markenwelt mit Austin Hilly und ich habe John Cooper und Mike Cooper kennengelernt von Winnie. Also das war schon wirklich eine tolle Zeit, aber nach fünf Jahren bin ich hingegangen, habe gesagt, so Leute, also entweder ich mach jetzt was anderes oder ich gehe weg von BMW und dann hat man mir eine Abtartungssattaposition angeboten im Bereich Vertrieb und Marketing und das war dann wirklich von der Sprung von der vertikalen die Grundsattade. Das heißt von World to PowerPoint und war eine harte Ausschlag, muss ich sagen, das war schon von, du bist in einer Funktion, wo du in einer Fachfunktion hast auch in einem großen Konzern, wo dir aber keiner im Prinzip rein redet, weil keiner kennt sich da aus. So Marketing, das ist so wie Bundesdrehener, das kann ja jeder, jeder rein. Und das war für mich schon jetzt mir ein interessantes A-Vahrer und vorsichtig formuliert. Aber es war ein guter Schritt, weil es mir eben viele andere Möglichkeiten eröffnet hat und ich war dann bei BMW in dem Bereich, dann Finanzen und dann kam bei BMW ein sehr interessantes Thema auf 2008, der das Projekt I, Batterie elektrische Fahrzeuge, da war ich dann ein Kern-Team-Membr für den ganzen Business-Case-Verantwortlich und für das Geschäftsmodell und das war unheimlich interessant, war eine tolle Chance, auch sehr viel mit dem Vorstand damals bei BMW zu diskutieren. Und das war sehr intensiv, wir haben dann den BMW i3 auf die Strecke gebracht von der Entwicklung her, dann brauchten wir dafür Carbon-Fasern. Und dann habe ich den Carbon-Fasern-Entwicklungs-Produktionen, diese Play-Chain-Entvertrag aufgesetzt mit dem Unternehmen SKL. Und dann kam die Frage, wer leitet jetzt eigentlich diese Zwei-Unternehmen, die da entstehen sollen. Und dann kam die auf mich zu, und dann habe ich das gemacht, das war im Grunde-Start-Up. Wir haben damals mit dem Kollegen von SKL in einem Raum gesessen, wir hatten nicht mal einen Computer, wir hatten wirklich nur ein Handy. Und mussten dann innerhalb ganz kurzer Zeit viele Entscheidungen treffen, weil der Zeitdruck enorm war. Also wir mussten sehr schnell diese sehrigen Produktion aufbauen und haben dann, ich sag das auch mal vor dem Hintergrund, wie lange dauert, was in Deutschland? Ja, wirklich im Januar, ich kam hier noch daran erinnern, den Winterurlaub abgebrochen, weil der Zeitdruck so groß war. Man hat im Januar 2010, wir nach Sierra-Druck geflogen, nach Moses Lake gefahren, das ist zwischen Sierra-Dolence-Bokern im Bundesstaat Washington. Wir hatten den Bundesstaat Washington ausgewählt, wegen der Wasserkraft-Dista gibt Colorado River, existierende Staudäme. Wir haben uns dann Grundstück in der Wüste angeguckt. Und 18 Monate später haben wir da die erste Spule-Kabronfaser produziert in dem Werk. Das ist über Zwarzwander im Meter Langbar mit riesigen Öfen, 8 Meter, hoch 15 Meter lang, vier Stück hintereinander und der ganze Produktion strang, der da dran hing. Mit Verwaltungsgebäude im Lied Goldstandard, 18 Monate später, also von Besichtigung des Grundstücks, bis Produktionen, das ist eine Amerika möglich. Das ist natürlich hier nicht so schön. Das ist schon sehr beeindruckend gewesen. Das habe ich gemacht, vier Jahre die Texteertextile teil, den haben wir in Backstoff aufgebaut, also diese Zwei-Under-Nemium im Grunde aufgebaut, als Geschäftsführer. Sehr, sehr viele Leute rekrutiert, war damals auch Mitglied im Arbeitgeber, verband Textils in Bayern, auch eine interessante Erfahrung. Und für die neue Erfahrung und 2014 war für mich dann im Grunde so eine Entscheidung. Ich war 17 Jahre bei BMW, sollte als CEO nach Amerika gehen für BMW. Und ich hatte gleichzeitig im Grunde durch einen Zufall im Biergarten, durch einen Kontakt mit Freund gesehen. Und ich habe mir gesagt, wir suchen da für das Unternehmen Ari in München, den CEO und dann bin ich auf diese Weise zu Ari gekommen. Ganz ehrlich, im Grunde ein bisschen auch deshalb, weil ich mir gedacht habe, Mensch, diese Freiheit, die ich hatte, in diesen Beteiligungs- und Demen, das ist ja SKL Automotive Carb in Freibar, das ist eigentlich wahr. Das ist Gemeinschaftsunternehmen von BMW und SKL, wo uns im Grunde nicht so richtig immer dreieingerädet hat. Und dieses Unternehmen tun, dass ich damit verbunden habe, das hat mich schon sehr viel Spaß gemacht, der so unabhängigkeit. Und so die Überlegung jetzt wieder zurück in den Konzernen, wieder Vorlagen für den Vorstand zu schreiben, und so. Und diese langwierigen Entscheidungsprozesse, das wollte ich nicht so gerne. Und das war auch eine neue Branche. Es war gerade 350 zu werden und da mir da super Chance und dann habe ich das gemacht. Ich bin als zu Ari gegangen, das war eine wunderbare Zeit, fünf Jahre in der Filmwelt, tolle Leute kennengelernt, den haben mit Angli und mit Juillert Binoche. Ah, nicht schlecht. Ich hab die tolle Sache. Da war es das CEO bei Ari. Ja, für Vorstand. Vorstand. Ja, okay. Und das war dann sozusagen die zweite Geschäftsführerrolle nach dem JV. Ja, okay. Verstanden. Und, und hab im Grunde, ja, das Gesamtunternehmen geleitet von von Ari, der einen Kollegen im Vorstand, der für das Thema Technik verantwortlich war. Und das war eine sehr, sehr interessante Zeit. Ich war ein Hollywood in Bodywood in China sehr viel, weil wir da das Geschäft aufgebaut haben. Das hat sich damals sehr, sehr gut entwickelt. In China inzwischen gab es da einige Rückschläge aus politischer Sicht. Die für die Filmindustrie in China glaube ich nicht so gut war. Und aber damals war es so richtig heyday, da ging es richtig vorbezahmen einem Jahr tatsächlich mal mehr Umsatz in China gemacht als in USA. Was schon bemerkenswert ist, weil das ist an den Filmindustrie, also war schon bemerkenswert. Also sehr, sehr spannende fünf Jahre. Und dann ja, fast wo wird 2019 eben die Entscheidung dann zum eigentlichen Familienunternehmen zu gehen und da aus dem Ballrad raus und dann in die Rode als CEO zu gehen. Das war Ende, Ende 2019, dann 1. November und hier wurde später Wacco una. Ja, das ist natürlich auch Familienunternehmen sehr immer so. Man hatte noch eine Sonder sozusagen Verantwortung, irgendwie die man dann noch mal fühlt, würde ich sagen, ob man natürlich auch so, wenn man sie obet gleiche Veranstungsbewusstsein haben sollte und wahrscheinlich auch hat. Aber dann noch vor Corona sozusagen, dann erst gleich die Corona erwatschen, wie man in Bayern sagt. Ja, das war vor allem auch deshalb schwierig, weil ich im Grunde gerade in der Phase war, ich sag mal das Unternehmen auch persönlich richtig kennenzulernen. Als Ballrad, was du ja Kontakt zur Geschäftsführung und vielleicht dem einen oder anderen auf den Nächsten hören, aber ich niggelst drum wirklich auch viele andere Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Wir haben viele Standorte weltweit und ich hab's gerade noch nach China geschafft, der Januar, da war ja, das war genau die Woche in der Zeit eigentlich die Losgäng mit Corona. Aber viele Standorte konnte ich nicht mehr besuchen und damit waren wir dann ja auch erst mal abgeschnitten, ein, zwei, drei Jahre nach dem, in welchem Land. Ich bin erst drei Jahre später, wie nach China gekommen, weil es vorher einfach nicht ging. Und damit bei eben dieser persönlichen Kontakt nicht so möglich und das war schon schwierig, muss ich sagen. Also auch aus meinem Rollenverständnis eines Geschäftsführers. Ja, ja. Also sehr interessante Reise sozusagen, würde es so sagen, dass diese unterschiedlichen Rollen jetzt von Anwalt, Markt, Recht, Marketing, Sales und dann natürlich Geschäftsführung, CEO-Heads, der auch noch werden können, dass das eine perfekte Ausbildung war, so für die Geschäftsführung. Also unterschiedlich, ich glaube schon, ich meine Scherzhaft könnte ja sagen als als Jurist kann ich eigentlich gar nichts anderes als CEO machen, weil ja, ja, weil ich eben den fachlichen Background in anderen Bereichen, ob das jetzt Technik ist oder so in WBL Finanzen oder so nicht habe. Ich hab mich schon auch immer für das Thema Finanzen interessiert, also von daher, das hab ich schon immer mit abgedeckt. Und da war, glaube ich, auch die, tatsächlich auch die, ich sag mal die Beiratsfunktion, tatsächlich auch sehr hilfreich. Also ich muss sagen, da habe ich eine Menge gelernt, über den Beirat, weil ja immer auch mit Zahlen zu tun hast und das fing ja schon 2.000 an, kriegst immer Geschäftsberichte, die Monatsberichten. Und von daher war diese Affinität da und letztlich auch eine gute, das war eine gute Schule, eine gute Ausbildung. Der Beirat, und ich hab auch sehr interessante Kollegen im Beirat gehabt, die behalte Jahre, von denen ich auch noch Menge lernen konnte. Also ich würde sagen, das war schon auch sehr gut, das hat mir sicherlich auch vorbereitet in Bezug auf die Rolle, die ich dann bei BMW übernommen habe, als ich das Start-up aufgebaut habe. SKL Automotive Carben-Vipers, das hätte ich, glaube ich, ohne dieses Training oder die Vorbildung aus dem Beirat heraus nicht so machen können. Ja, interessant. Würdest du so rückblinkt auf diesen Werdegang irgendwelche speziellen Entscheidungen oder Personen oder sowas nochmal besonders hervorheben? Irgendwas, wo du sagst, ah, in dem Moment ist die Entscheidung vielleicht, hat sich nicht so angefühlt, als ob es die beste vielleicht auch Schritt-Kajera-Technisch wäre, aber du hast sie gemacht. Und im Zurückwürgen könnte man ja dann immer die Punkte richtig zusammenbinden. Aber gibt es irgendwelche Personen oder so Entscheidungen, wo du sagst, die waren echt kritisch da. Ach, würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, ich mein, ich guck zurück und bereue nix. Auf der anderen Seite natürlich guck man zurück und denkt sich, was wäre gewesen wenn. Also dieser Schritt, auch für uns als Familie jetzt eben nicht nach Amerika zu gehen, als die Möglichkeit da war, auch für meine Frau. Natürlich haben wir da ab und zu mal, uns dann bei einem Glas Wein unterhalten und gesagt mal, was wäre gewesen wenn. Das ist schon so. Aber ich muss sagen, ich habe jetzt meine berufliche Laufbahn als enorm für mich auch persönlich, unheimlich bereichert angesehen. Die vielen unterschiedlichen persönlichen Begegnungen, auch ehrlich gesagt immer wieder eine komplett neue Herausforderung annehmen zu können. Also immer wieder noch ein kalte Wasser geschmissen zu werden, ob das jetzt eine fachliche Geschichte war oder vielleicht auch technisch. Autonindustrie, dann Kamera, zu Filmindustrie, was völlig anderes essen kann, da geht es um was ganz anderes, ganz andere Vertriebswege mit den Kameraleuten zusammenzusetzen und zu verstehen was die bewegt, warum es bei denen geht mit Kameras und mit Objektiven und mit der Beleuchtung und so weiter. Das war unheimlich interessant, sich mit dem künstlerischen Teil auch auseinanderzusetzen und jetzt ist es Chemie und das sind unglaublich viele unterschiedliche Produkte, das habe ich ja eingeschaut und gesagt. Und das tagtäglich was ganz anderes, was ich auch unheimlich interessant und spannend finde. Also sehr interessant, wie gesagt, ich bin jetzt gleich mal gespannt, was du auch noch so vielleicht an Learnings oder so teilen kannst. Aber erst mal was sind so die aktuellen Challenges? Wir nehmen das jetzt Ende 24 auf, gucken darf 25, in deine jetzt den Rolle, was treibt hier meistens rum. Das ist vieles, das wird was fachstum. Also ja, da würde ich mir ein bisschen mehr rückenfinchen. Es gibt verschiedene Seiten. Ich habe mich ehrlich gesagt jetzt immer wieder dabei, dass ich auch in diesen Kore einstimme der unsufrieden. Und das möchte ich eigentlich gar nicht so gerne ehrlich gesagt. Aber es ist schon so. Wir haben schon eine Menge Hindernisse in Deutschland. Und ich könnte jetzt sagen, wir haben vor acht Jahren ein Grundstück gekauft, zehn Hektar am Rand von Neue wiegt und wir haben noch immer keinen Bebauungsplan. Und könnte da sagen, wir haben anderthalb Jahre gebraucht, um allein für dieses Grundstück eine Ausgleichsfläche zu finden für die Feldlerche, die da gefunden wurde. Und dann kann ich sagen, wir haben auch eine 20 Quadratmeterfläche mit einer ganz bestimmten Höhe gemäht. Wir brauchen eine Kirchenaufsichtsrechtliche Gnäumung. Da könnte ich jetzt echt eine Gdoten erzählen. Da hauts einen einfach nur umnäckend. Also kann doch gar nicht sein. Ich habe es vor zwei Tagen noch mal am Standort in Koblenz war und inzwischen halb lernen, warum. Weil wir eben auch Maschinen nach Polen verlagert haben. Weil die Lohnkosten, als der Hochstand in Deutschland, und stand dann aber auch noch an einer Maschine, die wir bei Jahrzehnte betrieben haben und die wir jetzt tatsächlich stilllegen müssen aus Sicherheitsgründen, obwohl wir ganz viel Geld investiert haben in die Sicherheit an dieser Maschine. Weil einfach die Vorschriften sich irgendwie verändern und dann stehst du da mit dem Produktionsseiter, der hat fast drehen in den Augen, hat an dieser Maschine auch jahrelang gearbeitet und sagt, Herr Polmann, warum müssen wir die Andargestellungen legen? Und wo ich dann sagst, na, gui, also in der EU kann ich sie nicht herbetrauen. Wir haben auch einen Standort in der Türkei und dann verlagert man das aber, der Arbeitsplatz ist verloren. Ja, die Arbeitsplatz ist ein verloren. Und das sind Dinge, die mich schon bewegen jetzt und wo, wie gesagt, ich möchte eigentlich gar nicht so gerne diesen Kuh einstimmen, aber ich muss sagen, wir müssen durch diese Gesellschaft, durch uns, muss echt anruck gehen. Wir müssen wieder mehr Verantwortung übernehmen, wir müssen auch bereit sein, auch wenn das vielleicht sogar ein bisschen komisch klingen, auch das ein oder andere Risiko stärker einzunehmen, auch mal Entscheidungen treffen, ja. Anstatt alles immer und immer und immer noch mal wieder abzuprüfen oder noch eine Analyse, noch irgendwas, ja. Das ist das, glaube ich, hindert uns sehr. Also das ist das, was mich bewegt und ich mein, wir sind ja mit unseren Tochtergesellschaften in vielen verschiedenen Ländern unterwegs und dann erliebt es so halt auch andere Kultur und der Liebst eben, wie es anders gehen kann. Du erliebst die Dynamik in China oder in Mexiko, wo Aufbruchstimmung ist, wo es ganz anders ist. Und dann guckt man, komm an der Deutschland und zurück und denkt, sich Mensch, was ist hier los? Was muss hier passieren? Das ist wahrscheinlich wirklich so dieser Apparat, den man geschaffen hat, der, wo man nicht mehr genau weiß, was links und rechts eigentlich miteinander zu tun hat und sich dann auch gesetze irgendwie dann so gegenseitig widersprechen. Ja, und ich glaube, es sind viele Leute, die meinen, glaube ich, meinen es gut, aber das ist viel gut, meinen Führthaltern zu, dass wir uns unheimlich verstrickt haben in Waren, sind nicht viele Vorschriften. Ja, wir haben ein Leiterbeauftragten, ja, ich meine noch mal. Klar, natürlich wollen wir alle sichere Leiterne haben, es geht ja um Leiterne, ja, und dann nicht. Aber kann man nicht dem Unternehmer sagen, was man auf, du haftest ja dafür, wenn die Leiter nicht in Ordnung ist. Also, du wirst doch wohl eine Interesse daran haben, dass die Leiter sicher ist oder nicht. Aber wirklich, müssen wir, dass wenn ein Leiter muss, ich wirkliche mache, ein Vorschreiben, dass ein Leiterbeauftragten hat und so. Das ist tatsächlich, dass man einen Person hat, die abdagewissen größer wahrscheinlich, unang. Ja, genau. Ja, okay, das, also dann, wo du diese vielen, vielen anderen Dinge, ich meine, konnt man jetzt, ich, ich könnte da könnten wir uns aber jetzt sicher eine Stunde bewont erhalten. Ja, also was ist einfach unfassbar? Ja. Gibt es sonst Challenges, weil man hat ja oft zum Beispiel auch ein Familienunternehmen, dass immer so mit den Generationen auch immer so eine Transformation kommt. Das liegt ja natürlich nicht an der Generation im Unternehmen, sondern einfach weil sich die Menschheit natürlich verändert und neue Technologie dazu kommen. Ihr habt jetzt zum Beispiel so ganz viel Neues in Sohrig auch in den Themen. Ist das so, dass der neue, die neue Transformationen? Ja, das ist, ich glaube, das ist ja eine riesen Chance, die wir auch haben. Also zu sagen, wo kommen wir hier? Was ist das, was wir wirklich gut kennen und können? Was ist der Kernbereich dessen, was Lohmann ausmacht? Aber dann auch zu sagen, was gibt es einen neuen Trends? Und wie können wir diese Trends für uns nutzen für die Entwicklung des Unternehmens, wachst du uns zu generieren, um Margenstärke nie zu finden? Entden wir uns differenzieren können vom Bett bewahrt. Und der kommt so ein bisschen die Idee auch mit der gedruckten Elektronik, mit Printed Electronics. Und zu die Idee zu sagen, wir waren und sind die Bonding-Engenierst, das ist unser Klem, also Lösungen zu finden für Kunden. Also zu sagen, Mensch und jetzt lass uns gucken, dass wir auch noch die Digitalisierung nutzen für uns und uns vom Bonding zum Smart Bonding-Engenier entwickeln. Ja, das ist so die Idee. Also ich sehe das durchaus mit auch sehr positiv, mit vielen Chancen, die sich jetzt verbinden mit dieser Transformation, guck dir die Autoeindustrie an. Das ist ja nicht nur Battery Electric Vehicles, also die Batterie elektrischen Partzwege. Nee, es ist auch das Auto-Nome-Fahren. Und das muss ja nicht gleich das Auto sein, das von alleine alles macht. Aber Fakt ist, dass die Autos immer intelligenter werden. Da kommt immer mehr Sensuri-Greien, die Frage ist, auch wie kommen die denn rein, diese Sensoren, wie werden die verbunden mit dem Fahrzeug vielleicht gibt es der auch Möglichkeiten für uns, teilzuhaben. Und damit zu denken, mitzüberliegen und das als Chance zu sehen, glaube ich, ist unsere Aufgabenstellung jetzt. Sehr gut. Also auf jeden Fall positiv, 25, 25. Genau. Und ich habe das auch für mich als Aufgabenstellung gesehen, als ich über dem gekommen bin, eine Grunde dieses Kapitel aufzustlagen. Und ich habe mir so einen Zeitraum von zehn Jahren genommen, habe gesagt, okay, in dieser Zeit möchte ich das Unternehmen Loma für die Zukunft sichern machen und eine Grunde ist am Eingelfähig. Oder für die nächste Generationen auch vorbereiten. Sehr gut. Das ist das Schöne an den Familienunternehmen, das hier gibt es auch schon seit 1800 und wird es wahrscheinlich auch weitergeben, weil man halt in zehn Jahren und in 25 Jahren oder Generationen denkt, das ist eine andere Planbarkeit, als wenn man bösen und tschiedler so ist. Sichtig. Und führt auch zu anderen Entscheidungen, weil du triffst Investitionsentscheidungen, egal ob das jetzt Maschinen sind oder vielleicht auch Menschen, die du einen Unternehmen reinholst, die wirklich langfristig angelegt sind und wo es nicht darum geht, jetzt das Ebit für es nichts, die ja zu optimieren oder was ich in einem Zeitraum von zwei oder drei Jahren zu denken, wenn du jetzt als PE-Ler reinkommst, dann nehmen wir uns, ich muss den Unternehmenswert jetzt hochjahrzen, dann haben wir nichts in drei Jahren, die werden einen Super-Exit hinbekommen. Das ist so denken und arbeiten wir nicht. Jetzt haben wir schon so durch den Werdegang und natürlich auch die Geschichte von Lohmann jetzt auch schon einiges an Tipps gehört, würde ich jetzt mal sagen oder Learnings, aber hast du noch irgendwas, was du zum Schluss, letzte oder vorletzte Frage, die Zusammenfassung deiner Tipps und Learnings, Routine und Facilevel? Also für mich ist eins immer unheimlich wichtig, das ist, Fragen stellen und zuhören, ja, das ist eigentlich ein ganz, ganz wichtiger Punkt, sich selbst auch nicht zu wichtig nehmen, da muss man auch mal selbst kürzischer, ich muss da auch mal selbst kürzischer sein, aber das ist ja auch gerne, das gebe ich ehrlich zu, aber man muss sich in seinem Sendungsbewusstsein auch mal zurücknehmen und sich immer wieder daran erinnern, dass das, was man sagt, weiß man ja schon, das, was man hört, das ist das, was man lernen kann und daher den Mitarbeitern den Kolleginnen und Kollegen den Raum zu geben, sich da mal auszudrücken, Ideen zu formulieren. Und so, ich das ist das, was glaube ich, ganz, ganz wichtig ist. Es gibt einen Begriff, den ich gerne auch noch mal hier, ja, anfällig bin gar keine religiöser Mensch, aber ich habe hatte vor zwei, drei Jahren sehr interessante Begegnung, ging es um diesen Begriff der Demut im Kontext der Führung. Und ich fand das echt spannend, weil ich glaube, dass das auch ein unheimlich wichtiger Aspekt ist, dass es eben nicht um unser Ego geht, sondern es geht wirklich um den, darum, dass man sich fürs Unternehmen einsetzt und dass am Lende immer das Unternehmen gerade bei einer Firma die 173 Jahre alt ist, am Ende ist das Unternehmen sind Resse, das, an dem man sich orientieren sollte. Und nicht das eigene Interesse. Ich glaube, dass sich immer wieder zu vergegenwertigen, das ist ganz wichtig und es ist letztlich auch immer eine riesen Verantwortung, die wir haben, nicht nur gegenüber den Gesellschaftern, sondern auch von vor allem natürlich gegenüber den Mitarbeitern. Ja, sehr schön. Fasch schon ein gutes Schlusswort, bevor wir sozusagen auch von einer Frage und zwar arbeiten wir in 2025 so ein bisschen die Fragestellung, wie sieht es Ziellevel in 2030 aus? Also es gibt ja schon so ein paar klassische Themen, wo man sagt, ja, also man braucht eine Ausbildung, hat man ja immer, also eigentlich Ausbildung, Studium, vielleicht sogar PhD oder halt Doktor-Titel, dann mindestens mal Führungserfahrung im Ausland und solche Sachen. Ja, es gibt es 2030 auch noch, gibt es da andere Fähigkeiten oder so, weil wie würdest du sagen, sieht 2030 für Ziellevel aus? Oh, mehrere Sachen. Also, erster Punkt ist, glaube ich, erst mal wirklich die Versa, das hoffe ich schon. Also, der nicht das sage, also nicht nur mehr Frauen in Führungsfunktionen, das versuchen wir bei Loman auch stand zu pushen, sondern durchaus auch internationaler. Ich glaube, dass wir als Deutsche Unternehmen gut daran tun, tatsächlich auch, wir sind ja sehr viele Unternehmen, die auch sehr international sind, einmal zu gucken, wie viel, wo haben wir denn eigentlich gute Leute auch im Ausland? Ich glaube, im Mittelstand ist es eher weniger so, dass man den Mut hat, auch zu sagen, weil es ist ja oft damit verbunden, dass man sagt, okay, dann ist aber die Führung, die Sprach- und Führung ist auch dem Führungsser, der wird dann englisch. Ja, klar. Das ist ein zweiter Aspekt. Also, die Versa, internationaler. Ich glaube, was mir immer unheimlich wichtig ist und wir suchen nach diesen Leuten auch in unserer Zeit. Ja, auch in unseren Terlands-Gauding, wenn wir auch die Leute beurteilen unter Jirik, ist diese General Management-Erfahrung. Also es gibt viele Leute, die in ihrem Fachbereich gut sind und die, die ich auch gut finden würde für eine Karriere in einem bestimmten Fachbereich, aber die Frage ist, wirklich, ist der von seinem unternehmerischen Denkenhund Handeln wirklich so, dass er, auch immer die Gesamt, die Gesamtsicht auch einnimmt. Ja, klar. Und das ist ein unheimlich wichtiger Aspekt für mich, also gerade wenn ich über das Thema CEO und Nachfolger CEO denke. Ja, ich glaube, das Thema, was ich eben gerade schon angesprochen habe, also dass man sich selbst ein bisschen weniger wichtig nimmt als das Unternehmen, glaube ich, ist ein wichtiger Teil Aspekt, also die Persönlichkeit. Und vielleicht noch ein Aspekt, was ich schon noch sehe, ist in Unternehmen teilweise noch ein stärker paternalistischer oder Führungsstil. Und ich glaube schon, dass ich über die nächsten Jahre noch stärker, so ein paar dezipartierer Führungsstil auch durchsetzen würde. Ich würde gar nicht mal sagen wollen, dass das eine besser ist als das andere, aber ich glaube, dass die vor allem die Mitarbeiter sich verändern und ich glaube, wie es ein dich besser motiviert werden können mit einem Führungsstil, der in mehr Gestaltungsspielraum auch gibt und mehr Verantwortung gibt. Das muss man auch lernen, aber ich glaube, dass es am Ende der Führungsstil, der sich besser durchsetzen wird. Ja, spannend. Also, ist aber jedenfalls schon mal ein sehr schöner Ausblick. Wir haben am 6. 1. jetzt dadurch, dass die Episode natürlich später veröffentlicht wird, schon ein Event auch dazu gehabt und werden das natürlich hier im Podcast weiter noch bearbeiten. Vielleicht ja auch mal noch eine 2. net Besote zusammen. Okay, sehr gerne. Dann erst mal ertlichen Dank, dass du da warst. Ich habe supergenossen. Ich fand mega spannend das CV und mega spannend. Da werde ich auch immer eine coole Geschichte zu erzählen und Loman wirklich klasse. Also die Leute da draußen werden jetzt auf jeden Fall, wenn sie durch die Welt gehen oder beim Arzt sitzen oder sich im Auto umgucken, immer wieder an Loman denken. Das freut mich. Ja, genau. Dann hat sie schon gelohnt, dass ich hier war. Vielen Dank, Franz. Vielen Dank für die Eindahung. Das hat mir auch Spaß gemacht, das Gespräch. Das freut mich und alle, die jetzt noch zuhören. Ich hoffe, ihr hattet auch Spaß. Ich hab auch wieder was gelernt und hatte wieder ein paar gute Impulse von unserem heutigen Gast. Wenn ihr das hattet, dann freue ich mich natürlich auch, wenn ihr da uns das mitteilt. Es ist ja so ein Format. Man sieht die Leute nicht zu denen. Man spricht man muss dann immer den Aufruf starten, dass das Medium überbrochen oder die Mediumbruch sozusagen überwunden wird. Also kommt auf linken, gerne auf uns zuschickt uns dort Feedback oder auch gerne direkt in den Episoden oder in den jeweiligen Plattformen könnt ihr ja Feedback da lassen für die Episode oder für den Kanal selber. Ich freue mich natürlich, wenn ihr das abonniert, dann kriegt ihr jede Woche regelmäßig die Episoden. Also alles da, drumherum macht das gerne. Freut mich immer sehr. Der Podcast ist nur möglich, weil das ein Berufs Hobby von mir ist. Das heißt, ich hab noch einen richtigen Job und da beantwortet, ich immer will die Frage Stellung. Haben wir gerade die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen. Das kann entweder ein Ressourcen engpas sein, das kann aber auch ein Kompetenz, engpas sein oder eben, dass ich meine eigenen Mitarbeiter nicht für die Themen aufwenden möchte, die neben dem operativen Geschäft passieren. Und da hilft es manchmal, mit uns kurz zu sprechen, da findet man manchmal meinen eigenen Netzwerk oder im Unternehmen dann doch wieder in Lösungen. Und wenn nicht, dann können wir auch mit unserem Talent Pool helfen. Und da haben wir auf jeden Fall sehr, sehr gute Leute sitzen. Also kommt auf uns zu. Atreos.est/wabseite, aber gerne einfach auch nicht direkt kontaktieren. Jörg, ich freue mich aus zweiter Gespräch und dir noch ein gutes 25. Vielen Dank, tschau dir auch ein schönes, gutes Jahr, 25.
Podcast Summary
Key Points:
Jörg Puhlmann ist CEO des traditionsreichen Familienunternehmens Lohmann, einem führenden Hersteller von Klebetechnik mit breitem Anwendungsspektrum von Medizinprodukten bis zur Industrie.
Lohmann hat seine Wurzeln im Medizinalbereich und ist heute mit Klebebändern, Transferfilmen und reaktiven Klebstoffen in zahlreichen Branchen wie Automobil, Elektronik und erneuerbaren Energien präsent.
Aktuelle Innovationsschwerpunkte liegen in intelligenten Klebelösungen mit Sensorik, beispielsweise für Batterietechnologie, medizinische Wearables und nachhaltige Energieanwendungen.
Puhlmanns ungewöhnlicher Karriereweg führte von einer juristischen Laufbahn in den USA über Positionen bei BMW und SGL Carbon zur Führung des Familienunternehmens, in das er zunächst über den Beirat einstieg.
Summary:
Das Interview mit Jörg Puhlmann, CEO von Lohmann, beleuchtet die vielfältige Welt der Klebetechnik und seine persönliche Karriere. Lohmann, ein 1851 gegründetes Familienunternehmen, begann im Medizinalbereich und ist heute mit technischen Klebelösungen in unzähligen Produkten präsent, von Automobilen über Haushaltsgeräte bis zu medizinischen Anwendungen. Aktuelle Innovationen konzentrieren sich auf intelligente Systeme, wie klebende Sensoren für Batterien oder medizinische Wearables zur Gesundheitsüberwachung.
Puhlmann betont die technologischen Herausforderungen, etwa Klebeverbindungen für extreme Umgebungen zu entwickeln. Sein eigener Werdegang verlief unkonventionell: Nach einem Jurastudium und Tätigkeit in den USA wechselte er über Stationen bei BMW und SGL Carbon in den Beirat von Lohmann, bevor er 2019 die operative Führung übernahm. Das Gespräch unterstreicht die ubiquitäre Bedeutung der Klebetechnik und die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf zukunftsträchtige, multifunktionale Lösungen.
FAQs
Lohmann ist ein führender Hersteller von Klebetechnik, der ursprünglich aus dem Medikalbereich stammt und heute in Bereichen wie Automobil, Elektronik, Solartechnik und Medizinprodukten tätig ist. Das Unternehmen entwickelt Klebstoffe, Transferfilme und intelligente Klebelösungen für vielfältige industrielle Anwendungen.
Innovationen umfassen intelligente Klebelösungen mit gedruckter Elektronik für Brandschutz oder Feuchtigkeitserkennung, Klebstoffe für Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen und reaktive Systeme für präzise Anwendungen wie Windschutzscheiben. Auch medizinische Flaster mit Sensorik zur Vitalwerterfassung werden entwickelt.
Klebeverbindungen müssen extremen Bedingungen wie Temperaturschwankungen von -30°C bis Hitze, Staub, Wasser und langen Lebensdauern standhalten, besonders in Branchen wie der Automobilindustrie. Die Entwicklung chemisch stabiler und funktionaler Klebstoffe ist daher kontinuierlich erforderlich.
Jörg Puhlmann begann als Jurist, arbeitete in den USA, wechselte zu BMW für Markenrecht und hatte Führungspositionen bei SGL Carbon und Ari in der Kameratechnik. Seit 2019 ist er CEO von Lohmann, nachdem er zuvor 19 Jahre im Beirat des Familienunternehmens tätig war.
Lohmann ist im Joint Venture Lohmann & Rauscher aktiv und produziert medizinische Produkte wie Wundverbände, OP-Abdecktücher, Handschuhe und sterile Operationssets. Das Unternehmen entwickelt auch intelligente Flaster mit Sensorik für die Patientenüberwachung.
Homeoffice hat den Talentpool erweitert, da Bewerber aus entfernteren Regionen gewonnen werden können, die nicht täglich pendeln müssen. Dies ist besonders vorteilhaft für Standorte wie Neuwied, die nicht in Ballungszentren liegen.
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