Episode 171: Gehirneffizientes Lernen mit Claudia Böschel (Variadu)
50m 10s
Das Gespräch mit Claudia Börschel zeigt, dass effizientes Lernen weit über reines Faktenaufnehmen hinausgeht. Das Gehirn profitiert von Fehlertoleranz und einer aktiven Haltung: Statt perfekt sein zu wollen, sollte man Fehler als Lernchance sehen. Wichtig ist die mehrfache Kodierung von Inhalten – zum Beispiel durch Kombination von Hören, Schreiben, Zeichnen (Sketch-Notes) oder Bewegung. Pausen sind kein Zeitverlust, sondern ein aktiver Teil des Lernens, da sie dem Gehirn ermöglichen, Informationen zu verarbeiten. Bei Medien wie Podcasts oder Netflix empfiehlt Claudia, nicht nur passiv zu konsumieren, sondern bewusst ein bis zwei neue Wörter pro Folge mitzunehmen und später zu wiederholen. Auch Methoden wie das ABC-Protokoll (Wörter zu jedem Buchstaben notieren) oder der sokratische Dialog mit KI können helfen. In Gruppen steht die Beziehungsarbeit an erster Stelle: Ohne Vertrauen und Sicherheit bleibt Lernen oberflächlich. Claudias Ansatz verbindet neurobiologische Erkenntnisse mit praktischen Übungen – von Rhythmen über Emotionen bis hin zu kleinen Theater-Einlagen. Ziel ist es, Lernprozesse so zu gestalten, dass Inhalte nicht „verpuffen“, sondern nachhaltig im Gedächtnis bleiben.
Herzlich willkommen zu auf Deutschgesagt, dem Podcast für fortgeschrittene Lernende der deutschen Sprache. Von und mit mir Robin Meinerd. Hallo und herzlich willkommen bei auf Deutschgesagt. Heute spreche ich mit Trainerin, Speakerin und Autorin Claudia Börschel übergehend effizientes Lernen. Dabei geht es um die Frage, warum Informationen allein noch kein echtes Lernen auslösen, welche Rolle Motivation, Aktivierung und Wiederholung spielen und wie wir Lernprozesse so gestalten können, das wirklich etwas hängen bleibt. Auch in der Sprachanalyse wartet wieder interessanter Wortscherz wie der Anknüpfungspunkt, das Hemmnis oder Redewendung wie sich etwas aus den Fingern saugen auf euch. Ja, mir persönlich hat das Gespräch mit Claudia sehr gut gefallen, weil ich wieder neue Ideen fürs Lernen und Lehren bekommen habe und das wünsche ich euch jetzt auch. Viel Spaß mit dem Gespräch. Das Gespräch. Hallo und herzlich willkommen beim Auf Deutschgesagt Podcast über Claudia. Hallo Robin. Ja, wir wollen uns heute übergehend effizientes Lernen unterhalten und damit beschäftigst du dich ja. Was bedeutet das für dich? Gehend effizientes Lernen. Also ich stehe eigentlich für gehöner effizientes Lehren, aber das Lernen impliziert ist natürlich auch. Das heißt im Grunde habe ich festgestellt, ich bin seit 2002 Lehrkraft, Duzenten, Fortbildnerinnen und Märkte immer. Das haben wir jetzt nicht so ganz gecheckt oder ich komme nicht hinterher oder irgendwas ist komisch und für mich ist dann immer der wichtigste Punkt. War das jetzt gehöner effizient? Sollten wir irgendwas verändern? Also das kommt daher, weil ich auch in der. Also ich habe auch Sport studiert und bin dadurch in der Alzheimerforschung. Also dahin geraten und da habe ich mich natürlich sehr viel mit den Prozessen im menschlichen gehönen beschäftigt und da habe ich es so oft gedacht, wow, das brauchen wir auch im Unterricht, weil wir Sprachen lernen und ja, genau deshalb habe ich immer wieder versucht, diesen Aspekt reinzunehmen und genauer zu durchleuchten, immer wieder zu hinterfragen und dann immer wieder auch neue Übungen und Methoden auszuprobieren an, ob die was bringen, ob dadurch das Lernen besser und schneller geht, weil für mich ist das ein wichtiger Antrieb, dass ich einfach schneller lerne und meine Teilnehmer auch schneller lerne. Das ist sozusagen die Komponente dahinter. Ja und wie müssen wir uns das gehörenden vorstellen? Also was daran ist sozusagen wichtig für das Lernen? Ja, das Spannte ist, dass das Gehirn, also dieses Thema mit den Lerntypen, das ist so ein Mütors, dass man glaubt, man ist ein erster Linie visuell oder auditiv oder ähnliches, eigentlich kann man sich so das Gehirn so vorstellen beim Lernen wie erst mal gesungen, lehres Haus und ich kann selber bestücken, wie ich das so gerne machen möchte und wenn ich natürlich sehr viel über einen bestimmten Sinn oder über eine bestimmte Art lerne, dann ist sie natürlich auch stärker ausgeprägt. Was halt ideal ist, ist wenn wir nicht nur einen Weg suchen, sondern eben ganz viele Weg suchen und ein extrem wichtiger Punkt ist, dass wir ja sehr viel im Bereichen der Welt sehr Fehler intoleranz sind. Ich weiß nicht, wie das in den Kulturen ist von den Menschen, die gerade zuhören, aber in Deutschland ist es oft so, dass man sich irgendwie schämt oder dass man dann nicht gerne Fehler sichtbar macht oder gar nicht erst Fehler überhaupt macht und für das Gehirn ist das aber der perfekte Lernmodus. Also es ist gar nicht so sehr, dass wiederholen, was so spannend ist, wie wir gut lernen können, da brauchen wir viel zu viele, sondern es ist eigentlich eher diese Fehler tolleranz, das ist das spannender. Also wenn wir das mehr in den Mittelpunkt bringen und sagen, so, wo ich probier mal, es ist egal, ob es klappt oder nicht, das ist nämlich der entscheidende Punkt. Also so diese Freude auch am Fehler, ja, dann ist es sehr vielleicht da und macht auch sehr viel mehr Spaß. Also es ist eher eine Einstellungssache, würde es so unterschreiben. Also nicht nur eine Einstellungssache, aber schon sehr viel. Also ich glaube, dass das Einstellunghaltungen sehr, sehr viel ausmacht beim Lern. Ich werde ja auch immer wieder gefragt, ja, wie kann man dann die Motivation fördern? Dann sage ich mal, gar nicht. Kuck mich, die Lehrkräfte immer an, ja, bis sogar nicht. Also das muss natürlich von mir als Person kommen. Ich brauche das von mir aus. Deswegen ist ja auch dein Podcast so schön, wenn ich Bock auf diese Themen habe und Bock darauf habe, das zuzuhören, dann dann mach ich es einfach. Und das ist ja schon eine wichtige Form davon. Haltung ist ein wichtiger Punkt auf alle Fälle. Und natürlich das miteinander. Ja, zum miteinander kommen wir gleich noch. Also die Leute, die hier zuhören, sind wahrscheinlich eher momentan eher allein unterwegs, was das Lernen angeht. Vielleicht steigen wir da erst mal ein. Also wenn ich jetzt alleine zuhören, vielleicht auch mit diesem Podcast lernen möchte, was hättest du dafür gehören effiziente Tipps? Wir haben das das hören ja nicht nur als ein Fakt. Also das ist immer so, dass wir da schnell ins Berieseln kommen. Das ist auch sehr, sehr gut, wenn wir das auch erstmal machen. Ich glaube, der erste Punkt ist schon mal ganz oft hören. Ja, also eine Folge öfter hören bringt schon mal ganz viel. Und was, was ich persönlich sehr, sehr toll finde an Podcasts, ist, dass wir die phonetik mit reimbringen können. Also dass wir die intonation mit reimbringen können. Gerade wenn wir auch auf einem höheren Niveau sind, ist das unheimlich wichtig, weil es macht halt sehr, sehr viel aus. Wie komme ich rüber? Ja, da, wenn ich noch sehr in diesen verkrusteten er anfänger, Sachen drinstecke hat, das natürlich auch viel damit zu tun, wie ich wirke. Und ich finde, dass das mit der richtigen intonation da einfach auch das selbstbewusstsein nochmal sich stärkt, das heißt für mich wären das schon mal erste Schritte überhaupt mit dem Podcast auch weiter zu arbeiten. Also neben dem einmal hören, haben das einfach öfter anzuhören. Ja, daran zu arbeiten, zu gucken, wie kann ich diese Stimmlage genauso machen wie Robin oder der sprechen oder die sprechen, die dann noch bei ihm als Interviewgast ist. Das finde ich zum Beispiel man ersten ganz, ganz wichtigen Schritt. Also sich da voll reinfallen lassen und vielleicht auch mit sprechen. Ich habe ja auch ein Hand out, was ich immer dazu gebe. Wie könnte man damit weiter lernen ohne jetzt sage ich mal Stupide, Vokabeln zu palken? Also ehrlich gesagt, ich würde sofort Elika Idtuch und ich würde gleich fragen, kannst du mit mir hier diesen Podcast, kannst du nochmal Dialog mit mir machen, kannst du mich nochmal was fragen, können wir in den so kratischen Dialog gehen, dass du mir Fragen zu diesen Podcasts stellt, damit auch diese Sprechkomponente mit dabei ist. Also das wäre glaube ich das erste, was ich tun würde, aber ich glaube wir können auch ganz aktiv etwas tun, währenddessen wir schon auch das erste Mal diesen Podcast hören, was ich sehr gerne mag, ist zum Beispiel so einen Dinafilblatt einfach para zu haben, wo ich mit von A bis Z einfach schon, ich habe das schon ausgup. Ich habe mir schon eine Kopie davon gemacht, wo man einfach von A bis Z ohne jetzt die schwierigen Buchstamm zu nehmen, sich diese Buchstamm untereinander schreibt und immer wenn im Podcast irgendwo ein Wort kommt oder eine Redewendung oder irgendwas, was ich mehr merken will, dann schreibe ich es einfach so mehr oder weniger nebenbei auf. Also nur dieses eine Wort und das ist so schnell gemacht, ich brauche dabei nicht groß nachdenken oder ich muss auch nicht stoppen, aber allein dadurch, dass ich mir so ein Wort auf schreibe, kann ich hinterher schon dann wieder angschnippfungspunkte finden, was war denn da jetzt im Podcast und das finde ich ist schon mal sehr sehr hilfreich damit hatten, dann schon mal ja auch den Wortschatz vielleicht zumindest eingegrenzt, der schon ja der vielleicht noch ein bisschen bedarf hat oder die Redewendung vielleicht schon, vielleicht kann ich sie mir auch noch gar nicht aufschreiben, dann ist es zumindest der thematische Hintergrund, also es ist eigentlich nicht, dass ich mir darüber Gedanken mache, was ich da jetzt immer das muss das und das und das sein, sondern dass ich einfach, ja es kommt mir ein Wort oder eine Redewendung in den Kopf und die schreibe ich einfach so auf, so ein bisschen mechanisch, also als Struktur und das sehr hilfreich. Ja, was mir jetzt gerade noch in den Kopf kam, war Mindmapping, nutzt du das auch oder was hältst du von Mindmapping? Mindmapping ist super, ich persönlich mag Sketch-Nodes noch mehr, aber das muss man da auch erstmal so ein bisschen können, ich finde diese Möglichkeit, Bild und Schrift miteinander zu koppeln noch viel intensiver, aber ja klar, Mindmapping ist ähnlich jetzt auch, ich finde nur, wenn man das von A bis Z zum Beispiel macht, um auf das nochmal zurückzukommen, hat man einfach. eine größere Bandbreite, weil man hat das Gefühl, ich hab hier auch keinen Buchstaben ausgefüllt. Sonst bleibt man relativ so wie man denkt. Aber wenn es noch bestimmte Buchstaben sind, die noch nicht ausgefüllt sind, hört man vielleicht nochmal anders hin. Also hat man auch das selektiverer Löhren nochmal dabei. Das finde ich, hätte spannende Anließe mit Tode. Aber mein Map-Thing ist auch toll. Klar. Visualisieren generell. Du sagtest oder auf deiner Website hab ich gelesen, das lernen heute oft verpufft. Was braucht unser Gehirn denn damit das nicht so einfach verpufft, sondern das ist nachhaltig im Kopf bleibt, was wir lernen wollen? Ja. Ich glaube, das Problem ist, dass wir sehr vielen Einflüssen immer unterliegen. Das heißt, wenn wir gleich nach deinem Podcast schon wieder das Handy in die Hand nehmen und auf Instagram willtwischen, dann kann es sein, dass die Sachen einfach wieder überschrieben werden. Und dann ist es so schade. Also das heißt, es verpufft einfach deshalb oft, weil wir zu vielen reizen hinteren an der gleichen Zeit ausgeliefert sind, weil wir auch gar nicht mehr häufig uns diese Zeit nehmen, eine Pause zu machen und damit meine ich aber auch, ok, eine Medienpause zu machen. Das braucht es einfach damit, ja, das Gehirn, wie der Zeit hat, das auch in alle Areale auch noch mal zurückzuspielen. Pause sind da nämlich ganz, ganz großartig, weil wir nicht an der selben Stelle starten wie vor der Pause. Also man könnt ihr ja meine ich, ich hab jetzt gelernt oder ich hab was gehört und dann starte ich an dieser Stelle oder vielleicht sogar tiefer. Aber in der Regel starten wir ein Stück höher, das finde ich das Spann da an Pause. Das ist etwas, was viele gar nicht wissen, weil eben das Gehirnzeit hat, das noch mal zur reflektieren, zu überlegen, ja, stimmt, das hab ich schon mal gehört, das kann ich damit verknüpfen. Also diese Zeit dazwischen ist so unheimlich wichtig, weshalb Pause einfach nicht nur so ein, ja, ok, ich fahre mal durchatmen und dann kommt was anderes sind, sondern die sind eigentlich Teil des Lerns und das macht das Ganze so wichtig. Aber dafür sollten wir eben dazwischen nicht unbedingt uns wieder neu ablenken. Das ist oft das Thema. Du sagtest jetzt selbst schon Medien, wir hatten vorhin schon kurz über KI gesprochen. Was ist wichtig im Kontext von Medien zu beachten beim Lern? Also würdest du zum Beispiel sagen, was immer alle sagen ja Netflix gucken in der Fremdsprache ist super oder würdest du das eingeschränkt sehen? Das ist so ähnlich wie mit deinem Podcast, ne? Also wenn ich es quasi nur receptiv einfach aufnehme, dann würdest auch etwas bringen. Es bringt immer alles irgendwie. Ich bin im Sprachbart, ich habe die Sprache um mich herum. Aber es dauert weit aus länger und ich bin mir nicht sicher, ob es das immer so zum Sprachen bringt. Ich glaube, dass auch da ähnliches Konzept gilt. Ja, also auch da kann ich mir einen Zettel daneben legen und einfach mal nur was mitschreiben oder ich müsste danach eine kurze Pause machen und das nochmal zu reflektieren, was waren da jetzt für Wörter drin, die jetzt spannend waren. Und da geht es nicht und das ist mir immer ganz wichtig gar nicht um vieler. Also ich sage mir zum Beispiel immer bei jeder Netflix-Folge, die ich schaue, halt ich auch nicht immer durch, muss man immer dazu sagen, sage ich mir, okay, bitte zwei Wörter, möchte ich gerne mitnehmen. Also gar nicht, dass man immer, man hat immer so dieses Gefühl, ja, dann muss ich umbieten ganz viel machen, aber darum geht es gar nicht. Ich geh nicht mehr so vorstelle in jeder Netflix-Folge, habe ich jetzt zwei Wörter mitgenommen, dann ist das ja auch in kurzer Zeit schon sehr, sehr viel und das heißt, die kann ich auch schnell mal aufschreiben und selbst wenn ich sie nicht verstanden habe oder wenn ich nur so eine Idee davon hatte, danach später damit weiterarbeiten und das finde ich eigentlich schon spannend an diesen, an diesen, an dieser Form von Nete. Und mit der KI kann man natürlich sehr, sehr viel andere Themen machen, sich ein Liter rauserstellen, das liebe ich oder einfach, ja, ein Dialog oder End auch eine Sketch-Node machen. Ich wüsse das nicht, dass man auch mit Chat-Ship-Tee einfach ganz schnell, man muss nur eingeben, mach mir mal eine Sketch-Node aus, den Wörtern so und so und dann habe ich automatisch Bild und Schrift in einem und kann es dadurch natürlich sehr viel besser abspacher. Und ja, was würdest du sagen, neben Medien und Pausen und Methodenvielfalt, was ist noch wichtig für Gehirn effektives oder effizientes Lernen? Es ist es zum einen mehrfach rekordieren. Also wenn ich halt versuche, also das Bild sowohl beim Lehren als auch beim Lernen eigentlich, dass ich versuche Dinge nicht nur auf einem Kanal zu lernen, selbst wenn ich das so gewöhnt bin. Also ich zum Beispiel muss immer alles aufschreiben. Ich bin das einfach so gewöhnt. Mein Haus wurde sehr viel geschrieben in meinem. Ja, so durch die Schule, durch die Uni und so weiter. Das heißt, wenn ich etwas nicht aufschreibe, bin ich schon fast verloren, dann kann ich es mir nicht mehr erken. Und das ist aber nur ein Aspekt, wenn ich den aber kopple, zum Beispiel mit einem Duft auch noch. Also wenn ich vielleicht auch die Redewendung dann zusätzlich auch noch mal mit einem Duft verbinde oder mit einem Rhythmus oder ja, mit irgendeinem anderen Sinn, etwas haptischen, vielleicht mache ich was mit den Fingern. Ganz egal was, aber ich sage immer, es doppelt Kodiere, dann ist die Abspeichung einfach viel, viel intensiver. Also es gibt so viele Bereiche, über die wir jetzt reden könnten, die das Ganze sehr, sehr viel effektiver machen. Ja, wollen wir vielleicht mal einen Beispiel machen? Also sucht ihr eins aus und ich bin bereit, alles zu machen. Was ist das, was du lernen willst? Ja, jemanden über den Tisch ziehen. Jemanden über den Tisch ziehen. Also ganz ehrlich, da kommt ja sofort ein Bild, oder? Also da würde ich immer sofort das Getschnutschen malen wollen oder erstellen wollen, dass ich bin da nicht so ganz gute malen. Aber auch übrigens da, das ist auch ein wichtiger Punkt, es muss gar nicht schön sein, was wir malen. Die erste Entwurf ist ganz toll. Also wenn du willst, versucht doch mal das in ein Bild zu bringen, ja, das bietet sich quasi ja an bei diesen Thema. Andererseits könntest du natürlich auch, ja, du könntest es auch mit einem Rhythmus verbinden. Ja, also ich zieh dich über den Tisch, ich zieh dich über den Tisch, lass mich dich über den Tisch ziehen. Ja, da könntest du auch mitarbeiten. Also es wäre jetzt okay, hast du mich jetzt über den Tisch gezogen oder weiß ich nicht jetzt irgendwas, ich hab jetzt jetzt aus den Fähren gesungen. Aber das funktioniert sehr gut. Du könntest alles mögliche machen, du könntest sich zum Beispiel auch mal auf einen Bein stellen und da verschiedene Formen vielleicht sogar auch grammatikalisch mit verbinden. Also er hat ihn über den Tisch gezogen und sie hat ihn auch über den Tisch gezogen und als wir ihn über den Tisch gezogen hat, da war was los. Also ja, jetzt habe ich schon ein bisschen Theater auch noch mit reingewracht, was auch eine schöne Sache ist und wenn ich das alleine für mich mache, also ich hab da auch immer richtig Spaß bei. Also ist vielleicht jetzt klingt komisch, aber es kann ja auch wirklich auf dem Weg, ich bin jetzt, ja, hab den Podcast gehört, geh jetzt aufs Klo oder so und mache auf diesem Weg, quasi diese Sachen im Kopf, so dieses kleine Selbstgespräch, aber schon so ein bisschen in der International, ich kann es sogar mit Emotionen verbinden, ja es gibt wirklich viele Beispiele. Ja, noch mal zum Verständnis. Was ist jetzt der Unterschied zwischen Sketch-Snow und Mindmap, kannst du das noch mal erklären? Ja, also bei einer Mindmap mache ich ja quasi eher ein Strich und von diesen, also einen Kreis und dann Striche von diesen Kreis aus, wo von ich dann wieder neue Bereiche mache, um das so ein bisschen so ein Übersicht zu erstellen. Bei der Sketch-Snow mache ich quasi ein Bild, also das heißt ich male sehr grob irgendwo ein Bild, jetzt in dem, wenn wir jemanden über den Tisch ziehen würde, ich das auch wirklich machen, dass ich ein Tisch male und eine Person darüber ziehe, das würde sich einfach anbieten und dann, es Sketch-Snow sind oft verbunden mit Feilen oder Wolken oder Ähnliches, das sozusagen dann die Schrift, die vielleicht sogar auch so ein bisschen schöner gemacht ist, vielleicht wie Graffiti oder Ähnliches, das die sozusagen sehr ins Auge fällt mit diesem Bild. Ja, in dem Fall müsste man wahrscheinlich sogar zwei Bilder zeichnen, nämlich jemanden über den Tisch ziehen als so klingt es, ja, aber das ist nicht die richtige Bedeutung von dieser Redewendung und dann vielleicht auch was heißt das dann eigentlich wirklich, also dass man da auch noch mal ein Bild als vergleicherte, dann könnte man das so vielleicht in zwei kleinen Wolken haben und ein
Fall dazwischen und obendraufa steht halt dann der jeweilige Sachs. Genau, das wäre jetzt so, wenn ich alleine bin, dann könnte ich das gut machen. Du bist ja aber auch spezialisiert aufs Lehren, also auch im Kontext von Gruppen und Workshops. Da interessiert mich persönlich auch noch mal, was würdest du sagen, macht denn so ein guten Workshop aus. Also ich habe ja selbst auch immer mein Wortschatzwochenende, ja, bevor ich erzähle, wie ich das so hand habe, würde ich dich einfach mal fragen, was macht einen guten Workshop aus, dass er eben auch gehören effizient ist? Ja, also ich glaube, der allererste Punkt ist, die Beziehungsarbeit vor den Inhalt zu stellen. Also ich erlebe immer wieder, dass es so viele gibt, die so einen Zeitdruck haben, weil sie inhalt des Workshops ganz, ganz viel vermitteln wollen oder im Kurs auf die Prüfung vorbereiten oder ähnliches oder durch das Buch unbedingt in einer kurzen Zeit durchmüssen. Und dieses Müsse führt dazu, dass ich vielleicht nicht ausreichen die Gruppe betrachte. Oder das vielleicht mache ich eine Kennelehrerin runter, aber ich habe nicht so richtig dieses Gruppen Dynamik im Blick. Und das ist für mich eines der wichtigsten Punkte, die immer wieder Thema sind, weil in der Gruppe kann ich ganz, ganz schlecht lernen, wenn ich in irgendeiner Form Angst habe oder irgendwelche Hemdeste dann fange ich nicht anzusprechen. Ich muss sicher sein. Und ich muss auch vertrauen zu der Lehrperson haben. Also das, die mich nicht bloß stellt oder als die nicht irgendwas verrückt das macht. Also ich zum Beispiel mache sehr, sehr viel in Bewegung, wenn ich jetzt da reingehen würde und sofort die Anfang zu tanzen, dann würde ich wahrscheinlich gleich wieder rausrennen. Das mache ich natürlich nicht, sondern ich versuche sie mitzunehmen, also ganz langsam anzufangen mit den Fingern oder Ähnlichen oder zumindest auch immer so eine Exit-Stratigie zu entwickeln. Das finde ich auch sehr wichtig, dass ich nicht diese Dinge machen muss. Also den Raum zu öffnen. Du musst das nicht machen, ja? Fühle ich freige, genauso wie ich den Teil nehmen, denn immer sage, fühle ich freilich auch hinzustellen, wenn du dich hinstellen willst. Das ist gut für einen Kopf. Also sozusagen da eine vertrauensvolle Atmosphäre zu haben, finde ich in allerersten extrem wichtigen Punkte, man ein bisschen ausbauen könnte. Ja, muss ich auch gerade dran denken, dass ich um mich auch mal Feedback ein und den 1.5-Tag meines Wortschatzwochenendes verwende ich auch immer aufs Kennenlernen. Also wirklich viele Kennenlernen Übung, wo man vielleicht denken könnte, okay, jetzt reicht's aber auch mal mit einem Kennenlernen, aber es ist natürlich auch immer mit Sprache verbunden und am Ende des ersten Tages haben alle mal miteinander gesprochen und die nächsten beiden Tage, die sind glaube ich so viel besser dadurch, dass die Leute sich wirklich kennen, keine Angst voneinander haben. Und ja, das wirkt sich einfach aus, ne? Es ist eine Investition. Also ich kenne das ja auch aus dem Lehreralltag, da hat man seine Inhalte oder Kompetenzen, die man ja durchkriegen muss, das klingt ja auch schon schlimm und dann nehmen sich viele Leute eben nicht die Zeit, irgendwie sich richtig kennen zu lernen. Das fällt einem dann häufig aber auf die Füße, wenn man dann nach einem halben Jahr noch nicht alle nahmen kann oder sowas, das natürlich peinlich dann. Da fängt's ja schon an. Also das sage ich jetzt einfach mal. Ja, okay und neben dem Kennenlernen und der Wertschätzung sagtest du jetzt auch noch metodenvielfalt. Wie würdest du, wenn du einen Workshop plantst vorgehen? Haben das Kennenlernen und dann, wie würdest du einen Workshop aufziehen, wenn wir jetzt mal das Thema, auch nehmen wir doch mal das Thema Watch-Hats, ganz uneignützig. Ja, ganz uneignützig, genau. Also ich weiß gar nicht, ob dieses große Thema Methoden vielfalt ganz oben draufstehen muss, weil es hat sehr, sehr viel damit zu tun, wie bin ich als Persönlichkeit. Also ich kann auch ganzes halt frontal sein, aber unglaublich witzig und unheimlich energetisch wäre jetzt auch kein Drama. Also ich finde das immer problematisch, wenn man sagt, okay, die ganze Zeit müssen wir viele Methoden machen, das weiß ich nicht. Also das muss angemessen sein, aber natürlich ist es schön eine Vielfalt zu haben, das wollte ich jetzt nur noch mal vorweg tun. Ich glaube, wenn ich mit dem Kennenlernen fertig wäre, würde ich immer so phasenweise arbeiten wollen. Also das heißt, ich würde auf alle Fälle darauf achten, dass ich alle 20 Minuten eine kleine Bewegungseinheit einfüre und wenn die nur kurz ist, das können auch 30 Sekunden sein, das ist sehr wichtig für das Gehirn, dass das Gehirn wieder auf Reset ist. Also das ist das Spande, dass wir quasi so Wellen für mich mit unserem Puls sein müssen. Ja, das heißt, der Puls geht hoch bis 100 und dann geht der wieder runter und dann geht der wieder hoch bis 100 und wieder runter. Ja, ja sollte nicht über runter sein, weil dann geht die ganze Energie in die Muskulatur, ja. Das wäre auch ungünstig, aber so dieses Wellenförmige ist eigentlich perfekt. Das heißt, wenn ich alle 20 Minuten mal ein kleine Bewegungseinheit mache, die auch nicht groß sein muss, ist das schon mal ein riesen Vorteil. Wenn ich das so ein bisschen für mich einplanen muss, wir jetzt auch nicht die Uhr nachstellen, aber so als Idee. Und was ich dann auf alle Fälle beachten würde, ist, dass man halt so ein Phasen unterrichtet. Also ich persönlich finde es sehr anstrengend, wenn ich die ganze Zeit so ein Powerpoint, eine Powerpoint schlacht, quasi folgen muss und wenn dann auch noch auf jeder Folie tierisch viel draufstehe, da hätte ich schon mal ein Problem mit, sondern wenn ich das mache als visuelles Element, dann soll das bitte so knallen. Ja, das heißt, hier, schauen wir, da haben wir jetzt was und dann ist es wieder weg, weil dann hat es ja auch erregt es auf die Aufmerksamkeit. Und ich würde sehr gerne mit Cliffhänge anarbeiten, also sozusagen auch Dinge wirklich mit der Neugier ein bisschen tragen, ja, dass wir das später machen und das das immer noch noch mal so ein bisschen auch so etwas wird oder mit Lügen, ja, die ich natürlich ankündige. Also sozusagen um die Neugier auch so ein bisschen zu führen und auch immer wieder irgendwie ein Überraschungseffekt oder mal so vielleicht auch so man trigger, also auch wirklich mal übertreiben oder so, um auch da wieder diese Aufmerksamkeit auch so ein bisschen höher mit rein zu bringen. Das fände ich sehr schön und ansonsten eben wirklich Phasenweise, das heißt hier aufmerksamkeit ist vielleicht im Abstehen, dann haben wir aber auch wieder vielleicht mal ein Element, was ich sehr gerne mag, ist das Gruppenpuzzle, Expertengruppen, dass man also sagt, okay, ihr erfahrt jetzt erlebt, induktiv einfach selber Inhalte und bringt sie den anderen bei, finde ich immer großartig, eignet sich super für Watchhards, kann man heutzutage auch so schön verbinden auch mit den ganzen KI-Möglichkeiten und dann eben wieder was zusammenzuführen, das Spielerisches zu machen, was mit Theater zu machen, also sowohl multisensorische Elemente mit einzubauen in diese Phasen als auch mal ganz stölle Phasen. Ich finde das auch sehr wichtig, dass ich auch mal wieder Zeit habe, einfach nur was aufzuschreiben oder ja, irgendwo nochmal reflektieren zu können, auch mal für mich selber und nicht immer, also manche brauchen das, aber manche brauchen es auch einfach für sich selbst, dass ich da auch so ein bisschen diesen Freierraum habe und auf alle Fälle zu wissen, was war am Anfang, was ist unser Ziel und haben es Ziel erreicht, also ich finde diese Brücke, auch wenn sie so banal klingt, finde ich auch immer sehr wichtig. Ja, da war jetzt ganz, ganz hier drin, was du immer mal wieder gesagt hast, ist die KI einzubauen, da wollte ich nochmal nachfragen, wie muss man dann die KI einbauen, damit es dann auch gehirn effizient ist, weil ich habe mal so, ich habe negativ Beispiel aus meinem Unterricht häufig, die bekommen eine Aufgabe, die ist super gut gestellt, so gut, dass die KI sie auch perfekt beantworten kann. Und nach zwei Minuten sind die Schülerinnen und Schüler fertig und lesen das dann vor und das ist sicherlich nicht der Weg, wie man mit KI lernen sollte. Hast du da vielleicht nochmal ein paar Tipps, die du mitgeben kannst? Also was, glaube ich, sehr wichtig ist, dass wir Regeln auch stellen, wann wir die KI benutzen und wann nicht. Und das zum Beispiel eines der wichtigsten Elemente, wichtig, die wichtigste Regel ist, dass immer der Gedanke gehört mir. Und wenn es in, wenn ich das in den Promntsteller oder was auch immer, aber der Gedanke bleibt bei mir. Das heißt, ich gebe nicht einmal, ja, schreibt mal was dies und das, sondern erst einmal, wenn ich die KI für Brain-Storming nutzen will, dann soll sie mir bitte Fragen stellen. Und vor allen Dingen soll sie auf meine Antworten warten. Das finde ich extrem wichtig. Also dieses, das ich möchte, dann ich so einen Schwalf von Nadina vier Seite Text haben auf eine kleine Frage, sondern ich möchte das ein bisschen kontrolliert haben. Also ich finde da können wir als Lehrkräfte gut die Promnts dahin jeden bearbeiten, dass das nicht passiert. Dass man also sagt, wir okay, Fragen stellen oder jeden einen so gratischen Dialog, das finde ich immer sehr, sehr spannend. Das funktioniert wirklich super. Was ich aber jetzt eher meine bei dem Wortschatz ist in der Vorbereitung. Wenn du in die Vorbereitung du hast,
geht es, du sagst, okay, ich habe jetzt vielleicht für Gruppe AR, B, C, D, einfach schon so kleine Elemente, so kleine Minidea-Logel, wo ich eine bestimmte Redewernung einbauer und mir vielleicht die auch gleichzeitig schon als Sketch-Nutz austrocken lasse oder mit einer anderen KI, die sehr gut im Audio ist, das vielleicht auch nochmal mit einem Audio verbinde. Das kann ich natürlich auch machen, dass die Teilnehmende das machen, aber ich meine, es ist halt so einfach, heutzutage, da sehr ganzheitlich auch was anzubieten, ohne wahnsinnig viel Vorbereitung zu haben. Das ist, glaube ich, das, was ich eher meine, damit dass man da die Abwechslung in die Vorbereitung auch schon reinbringt. Das ist so ein Punkt, den ich wichtig finde. Ja, super, vielen Dank, ich habe ganz, ganz viel mitgenommen und werde mir auch die Folge nochmal in Ruhe anhören. Wenn jemand jetzt Blut gelegt hat und noch mehr erfahren möchte, wo findet man dich und deine Arbeit? Ja, so ich bin auf YouTube viel, also ich habe einen, einen, einen, meinen YouTube-Kanal heißt "Varia, du das können wir ja vielleicht noch verlinken, keine Ahnung, ist immer so schwer auszusprechen". Ansonsten findet man mich unter meinem Namen, ich habe sehr viele Bücher auch produziert, erfachbücher zum Gehirn, effizienten Lehren habe ich auch gerade im Buch herausgebracht, Gehirn effizient Lehren, erfolgreich lernen bei Konezen und ich glaube, wenn man meinen Namen eingeht, findet man schon ganz viel. Ja, super, Claudia, dann nochmal vielen lieben Dank. Sehr gerne. Und hier geht's jetzt weiter mit der Sprachanalyse. Und da sind wir auch schon in der Sprachanalyse, dem Teil des Podcasts, in die wir gemeinsam durch den relevantesten Watch-Hats aus dieser Folge gehen. Wie immer findet ihr dazu ein kostenfreies Hand-Out in der Beschreibung zu dieser Folge und wenn ihr dieses Öffnet geht es auch schon los mit dem ersten Wort, das wir "checken" wollen. Denn es heißt "checken", etwas checken, bedeutet etwas zu verstehen oder zu begreifen. Also wir gehen jetzt hier diese Liste durch, damit alle die zuhören den Watch-Hats checken. Man könnte auch sagen, dass wir den Watch-Hats ganz genau durch leuchten. Denn etwas durch leuchten bedeutet, etwas sehr genau zu untersuchen. Und deswegen nennt ich das hier ja auch "Watch-Hats" an der Lüse. Wir gucken also ganz genau hin, wir durch leuchten den Watch-Hats und hinterfragen auch das ein oder andere Wort. Etwas hinterfragen bedeutet, etwas kritisch zu prüfen. Und gerade heutzutage, wo man jeden Tag so viele Informationen bekommt, sollte man natürlich auch kritisch hinterfragen, ob das alles so stimmt. Beim Hinterfragen geht es manchmal auch darum, den Antrieb der Person, die eine Aussage tätigt, zu hinterfragen. Der Antrieb ist nämlich ein innerer Grund oder eine Motivation. Und ja, eine Motivation gibt es, glaube ich, bei jeder Aussage. Doch auch so manche Dinge, die man immer wiederhört, auch im Zusammenhang mit lernen, sind einfach nur Müten. Der Mütthors ist eine überlieferte oder oft geglaubte Vorstellung. Und so glauben viele noch an den Mütthors, dass man entweder ein auditiver Mensch ist oder ein visueller Mensch, aber Entwicklichkeit ist das so, dass der Mensch über viele Kanäle lernt und es nicht nur diesen einen gibt. Und deshalb ist es auch gut, wenn eine Lehrkraft ihren Unterricht mit verschiedenen Methoden und Medien bestückt. Etwas bestücken bedeutet, etwas mit Dingen auszustatten. Meistens sprechen wir hier über einen Raum, der mit Dingen ausgestattet wird, also mit Stühlen, mit Tischen und allem, was dazugehört, also man bestückt einen Raum. Aber nicht unter Raum gehört zum guten Lern dazu, sondern auch, dass man sich nicht schämen muss. Sich Schämen bedeutet, sich wegen etwas unangenehm berührt zu fühlen. Also man schämmt sich einem ist etwas peinlich und häufig sind es Fehler, für die man sich schämmt. Und dagegen hilft natürlich nur eine hohe Fehler-Toleranz. Die Fehler-Toleranz ist eine Bereitschaft Fehler zu akzeptieren. Und diese Fehler-Toleranz fängt natürlich bei jedem selbst an, aber besonders Fehler-Toleranz sollten die Lehrkräfte sein und mit gutem Beispiel vorangehen und selbst eine hohe Fehler-Toleranz entwickeln und das auch thematisch in den Mittelpunkt drücken. Also zu sagen, Fehler gehören dazu, keiner muss sich hier schämen und ja, Fehler sind einfach dazu da, um dazu zu lernen. Etwas in den Mittelpunkt drücken, sagte ich, bedeutet, etwas besonders wichtig zu machen. Man kann also Themen in den Mittelpunkt drücken. Es gibt aber auch Personen, die sich immer wieder in den Mittelpunkt drücken wollen, also die sich besonders wichtig machen wollen. Ich glaube, diese Erfahrung haben wir alle schon mal gemacht und können das unterschreiben. Etwas unterschreiben bedeutet etwas bestätigen zu können. Wenn man eine Aussage also voll zustimmt, sagt man, das kann ich so unterschreiben. Und dass es beim Lernen ganz viel um die Haltung geht, kann ich auch unterschreiben. Die Haltung ist eine innere Einstellung zu etwas. Das kann also die Haltung zu Fehler sein, das kann aber auch eine Haltung zu einem bestimmten Thema sein, denn wenn man richtig Bock auf ein Thema hat, dann nimmt man auch eine ganz andere Haltung ein. Bock auf etwas haben, bedeutet, Lust auf etwas zu haben. Und ich hoffe, ich habe weiterhin Bock auf diese Wortschatzanalyse oder lasse die euch einfach nur berieseln. Sich berieseln lassen bedeutet, passiv Informationen oder unter Haltung aufzunehmen. Denn man kann sich natürlich einfach berieseln lassen, aber dann wird man nicht so viel lernen. Natürlich wird man etwas lernen, aber eben nicht so viel. Und wenn ihr noch mehr mit neben wollt aus einer solchen Folge, dann sagte Claudia, könntet ihr euch auch mit der Phonetik beschäftigen. Die Phonetik ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft zu Lauten, also Laute wie A E I O U. Da fängt es ja schon an, schwierig zu werden, diese Phonetisch klar und deutlich auszusprechen. Und dann könnte man sich auch noch mit der Intonation beschäftigen. Die Intonation ist die Sprechmelodie oder auch die Betonung. Und wenn man die Intonation gut beherrscht, kommt man auch gut rüber. Rüber kommen, bedeutet hier, auf andere eine bestimmte Wirkung zu haben. Und auch ob ihr gut drauf seid oder schlecht drauf seid, hat eine Wirkung darauf, wie ihr rüber kommt. Zum Beispiel kann man auch verkrustet rüber kommen. Verkrustet bedeutet so viel wie star, altmodisch oder unbeweglich. Manchmal spricht man auch von verkrusteten oder veralteten Methoden. Also man bezieht es eher weniger auf Personen. Ja und wir sprechen ja gerade schon von der Intonation und das hat auch ganz viel mit der Stimmlage zu tun. Die Stimmlage ist eine Höhe oder Färbung der Stimme. Das wäre eine sehr tiefe Stimmlage und das wäre eine sehr hohe Stimmlage. Und ich hoffe, dieses Beispiel war euch nicht zu Stupide. Stupide bedeutet eintöhnlich geistlos oder langweilig. Denn niemand hatte Lust auf Stupide's Pauken. Pauken bedeutet intensiv und oft mechanisch zu lernen. Also das klassische Vokabel lernen wird von vielen als Stupides Pauken empfunden. Und da ist es immer gut, wenn man als Lehrkraft etwas anderes mit etwas mehr Abwechslung parat hat. Etwas parat haben bedeutet etwas sofort verfügbar zu haben. Also man hat es dabei. Man könnte auch fragen, hast du gerade mal ein Feuerzeugparat, also hast du ein Feuerzeug für mich da. Aber natürlich hat man nicht immer alles von A bis Z Parat. Von A bis Z bedeutet vollständig oder auch von Anfang bis Ende. Und Claudia benutzte A bis Z nicht als Redewendung, sondern sie sagte, dass man sich eine Liste von A bis Z machen soll, um dann beim Hören eines Podcasts zum Beispiel Notizen machen zu können zu verschiedenen Buchstaben. Und so hat man dann verschiedene Anknüpfungspunkte zum Lernen. Der Anknüpfungspunkt ist ein Ausgangspunkt für eine Verbindung. Also der Buchstabe A wäre zum Beispiel ein Anknüpfungspunkt für das Wort Auto und B dann für Banane und so weiter. Also man hätte hier die Buchstaben als Anknüpfungspunkte und dann auch wiederum die aufgeschriebenen Bokabeln als Anknüpfungspunkt zum Weiterlernen. Und was man lernen möchte, das sollte man auf jeden Fall eingrenzen. Etwas eingrenzen bedeutet, etwas genauer zu begrenzen, also genau abzustecken, was man lernen will und vor allem auch wie viel man lernen möchte und auch kann. Und das tut man ja, indem man hier nur einen Punkt pro Buchstabe notieren kann und das kann alles sein, was jemandem gerade in den Kopf kommt. Jemandem in den Kopf kommen bedeutet plötzlich, als Gedanke aufzuthauchen. Also ihr kennt das auch, ihr läuft durch die Straßen auf einmal, habt ihr einen Gedanken und ihr wisst gar nicht wo er herkommt, genau dann in dem Moment kommt euch dieser Gedanke einfach in den Kopf. Ja und bei dieser Liste ist es ebenso, dass man dann den Gedanken der einen im in den Kopf kommt, einfach mit diesen Buchstaben koppelt. Etwas miteinander koppeln bedeutet, zwei Dinge miteinander zu verbinden. Auch Bahnwagungs werden miteinander gekoppelt. Hier geht es also darum, Verbindungen zu schaffen. Und Claudia und ich sprachen auch über eine Bandbreite an Möglichkeiten, wie man wissen und wordschatz miteinander koppelt, sodass er nicht verpufft. Die Bandbreite ist ein Spektrum oder auch der Umfang von Möglichkeiten. Also anstatt zu sagen, es gibt eine große Bandbreite, könnte man auch von einem großen Spektrum sprechen. Und es ist Bandbreite, einige Leute sagen immer wieder Bankbreite, aber es hat nichts mit der Bank zu tun, sondern mit einem Band, mit Idee in der Mitte. Ja und wissen verpufft, wenn man es nicht verknüpft oder auch an andere Dinge koppelt, verpuffen bedeutet, ohne Wirkung zu bleiben. Also
Ja, es ist kurz da und dann ist es wieder weg, es ist einfach verpufft. Und ein Grund dafür ist, dass wir das Wissen schnell mit anderen Dingen überschreiben. Etwas überschreiben bedeutet, etwas durch neuen Inhalt zu ersetzen. In der Technik kennt man das auch, dass man Daten-Träger mit anderen Daten überschreibt und dann sind die alten weg. Und manchmal spricht man ja auch vom Gehirn als Festplatte. Also der Speicherplatz wird einfach überschrieben. Ja, und jetzt habe ich das schon öfter gesagt, aber es ist wichtig, dass man Dinge miteinander verknüpft. Etwas miteinander verknüpfen bedeutet, Dinge in einen Zusammenhang zu bringen. Man kann es also synonym für etwas miteinander Koppeln verwenden. Aber bei Wissen nutzt man eher Verknüpfen, also Wissen miteinander verknüpfen. Aber häufig verknüpfen wir eben nicht das Wissen, sondern wir lassen uns einfach ablenken. Sich ablenken bedeutet, die Aufmerksamkeit von etwas wegzulängen. Und man kann sich einerseits von Personen und andererseits von Dingen ablenken lassen. Denn das meiste, was wir heutzutage machen, ist eher Rezeptiv als Produktiv. Rezeptiv bedeutet Aufnehmen und nicht aktiv produzierend. Also höheren ist auch eine Rezeptive Handlung. Und wenn man die ganze Zeit Dinge in einer Fremdsprache hört, dann nennt man das auch "das Sprachbad". Das Sprachbad ist eine intensive sprachliche Umgebung. Und diese kann man in Form von Podcasts oder Hörbüchern kreieren. Man könnte aber auch sich in dem Land auffalten, indem diese Sprache gesprochen wird, das wäre dann auch ein Sprachbad. Und aus dem Sprachbad wird man auf jeden Fall etwas mitnehmen. Aus etwas etwas mitnehmen bedeutet, aus eine Erfahrung etwas zu lernen. Und ich hoffe ihr nehmt hier eine Menge mit. Und glaubt ihr sprach davon, dass man gelernt ist, mehrfach kudieren sollte. Kudieren bedeutet Informationen in Zeichen oder Code umzuwandeln. Das heißt, man sollte es visuell darstellen, man kann es auch höheren, man kann etwas aber auch sprechen unterzuklatschen. Also man hat verschiedene Wege, die Sprache festzubeankern und zu kudieren. Und wenn ihr jetzt völlig verloren seid, dann könnt ihr diese Informationen natürlich auch noch nachschlagen. Denn Claudia hat mehrere Bücher geschrieben. Und verloren sein bedeutet hilflos oder orientierungslos zu sein. Also ich wäre zum Beispiel in einer großen fremden Stadt verloren, wenn ich mein Smartphone nicht hätte. Und auch ein Smartphone ist haptisch. haptisch bedeutet durch Berührung wahrnehmbar. Also Objekte, Subjekte sind haptisch, man kann sie anfassen. Und haptik ist eben auch ein Kanal, auf dem man gut lernt. Gerade kleine Kinder müssen alles anfassen. Das Lernen ist also haptisch. Apropos "Tisch", jemanden über den Tisch ziehen, war eine Redewendung, die vorkamen. Und jemanden über den Tisch ziehen, bedeutet, jemanden zu betrügen oder auszunutzen. Wenn ihr euch beispielsweise ein neues Auto kauft und der Händler es euch viel zu teuer verkauft, dann hat er euch über den Tisch gezogen. Und anhand dieser Redewendung hat Claudia verschiedene Beispiele gegeben, wie man sich diese besser merken kann. Und anstatt sich selbst eine Redewendung aus den Fingern zu sagen, hat sie mich gefragt. Etwas aus den Fingernsaugen bedeutet, etwas frei zu erfinden. Ja und das ist auch ein sehr interessantes Bild, wie ich finde. Also die Idee, dass etwas aus den Fingern kommt, wenn man daran saugt. In der Realität ist mir das noch nie passiert. Aber ja, es ist eine Redewendung, sich etwas aus den Fingern saugen. Und wenn man einen Workshop plant, dann ist es gut, frühzeitig damit anzufangen, damit man sich am Ende nicht etwas aus den Fingern saugen muss. Und ein wichtiger Bestandteil ist immer die Beziehungsarbeit. Die Beziehungsarbeit ist eine bewusste Pflege sozialer Beziehungen. Das heißt, das gegenseitige Vertrauen ist auf jeden Fall wichtig und muss auch erst mal hergestellt werden. Und das macht man immer Rahmen der Beziehungsarbeit. Diese sollte man also immer im Blick haben. Etwas im Blick haben bedeutet etwas zu beachten oder auch zu kontrollieren. Das heißt, das sollte man im Hinterkopf haben und auch sollte man im Blick haben, das ist Hemmnisse bei Lernen den geben kann. Das Hemmnis ist ein Hindernis oder eine Schwierigkeit. Sonst spreche ich auch gerne von Hemmungen, also Hemmnisse und Hemmungen sind gleich zu setzen. Wenn jemand zum Beispiel nicht gerne vor anderen spricht, dann sollte man die Person nicht bloß stellen. Jemanden bloß stellen bedeutet, jemanden öffentlich zu beschämen. Und das würde man in dem Moment machen, wenn man die Person vor der Gruppe anspricht und sie auffordert irgendwas zu sagen oder zu machen. Man würde also die Person bloß stellen. Und bei einigen Übungen muss man einfach die Leute mitnehmen, mitnehmen, bedeutet hier jemanden verständlich einzubeziehen. Also, wenn man vor Ort zu tanzen und zu klatschen, dann sollte man das vielleicht vorher erklären, warum und wie so das wichtig ist. Und das ist auch einmal vormachen, so dass man die Leute mitnimmt. Wenn man das nicht tut, dann kann einem das ganz schnell auf die Füße fallen. Jemandem auf die Füße fallen bedeutet, später negative Folgen für jemanden zu haben. Und das ist häufig auch mit guter Vorbereitung verbunden. Wenn man nicht gut vorbereitet ist auf einen Vortrag oder einen Workshop, dann fällt es einem später auf die Füße. Und ich fragte Claudia, ja, ganz uneigen nützig nach ein paar Tipps für Workshops und uneigen nützig bedeutet hier, ohne eigenen Vorteil zu handeln. Und das war natürlich ironisch von mir gemeint, denn natürlich ziehe ich einen Nutzen aus Tipps, die Claudia gibt, denn sie hat schon viel Erfahrung und die kann ich natürlich nutzen. Also, ganz uneigen nützig. Aber ich glaube, das war kein Drama in diesem Zusammenhang. Kein Drama sein bedeutet, nicht schlimm zu sein. Und ich bin immer bemüht, kein Drama zu verursachen durch meine Fragen, sondern nur angemessene Fragen zu stellen. Angemessen sein bedeutet, passend oder auch geeignet zu sein. Und auch Pausen müssen angemessen sein, also man kann nicht den Halbentag durcharbeiten und dann eine ganz lange Pause machen, sondern man sollte auch auf seinen Energielevel hören. Dieses verläuft immer Wellenförmig, sagte Claudia. Wellenförmig bedeutet in Form von Wellen verlaufend. Die Energie geht also hoch und dann geht sie wieder runter. Sie verläuft also Wellenförmig. Deswegen sollte man auch nicht die ganze Zeit tierisch viel lernen. Tierisch viel heißt hier sehr viel. Tierisch verstärkt immer ein anderes Wort. Also, tierisch viel ist sehr viel. Tierisch kalt heißt sehr kalt und tierisch geil heißt sehr geil. Und so kann auch etwas tierisch knallen. Etwas knallt bedeutet, etwas wirkt stark oder auffällig. Also knallige Farben sagt man häufig. So Neonfarben sind sehr knallig. Alles was sehr bunt ist, knallt. Und wenn etwas knallt, dann erregt es meistens auch Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit erregen bedeutet, bemerkt zu werden oder Interesse zu wecken. Und das ist häufig das Ziel von Lehrkräften. Sie wollen Aufmerksamkeit erregen und damit den Fokus auf sich lenken. Und das ganz besonders im Plenum. Das Plenum ist eine Versammlung aller Teilnemenen. Also wenn alle Teilnemenen zusammen im Kreis sitzen, dann nennt man das das Plenum. Und manch einer wird vielleicht sagen, ja das wissen wir doch ob innen das ist doch sehr banal. Banal bedeutet gewünlich oder wenig originell. Gerade Lehrkräfte werden wahrscheinlich das Wort Plenum öfter mal benutzen. Ja und so langsam nähern wir uns auch dem Ende der Folge, denn das war auch schon wieder ein ganz schöner Schwall an Informationen. Der Schwall ist ein plötzlicher Strom von Worten oder Dingen. Also wenn die Informationen auf euch einpresseln, dann spricht man von einem Schwall an Informationen. Und wenn ihr mit einer KI arbeitet, dann bekommt ihr meistens auch einen Schwall an Informationen. Ihr wollt eigentlich nur eine kurze Antwort und die KI, die redet und redet. Deswegen gab es noch einen Tipp von Claudia im Umgang mit KI und zwar sollte sie mehr Fragen stellen im Rahmen eines so gratischen Dialogs. Der so gratische Dialog ist nämlich eine Gesprächsform durch gezielte Fragen. Und so hilft die KI dann auch beim eigenen Erkenntnis gewinnen und gibt nicht alles selbst vor. Und ganz am Ende stellte ich auch noch eine Frage an Claudia und zwar, wo man sich informieren kann, wenn man Blut geleckt hat. Und Blut geleckt haben sagt man, wenn man Interesse oder Lust an etwas bekommen hat. Also hier kann man sich einen Hund vorstellen, der Blut geleckt hat und jetzt will er natürlich noch mehr er will sehen, wo das Fleisch zu dem Blut ist, der Hund will also mehr und das überträgt man auch auf den Menschen, der noch mehr Informationen haben möchte. Ja und das war es auch schon wieder von der Sprachanalyse. Wenn ihr jetzt Blut geleckt habt und noch mehr von auf Deutsch gesagt genießen wollt, dann solltet ihr in die auf Deutsch gesagt Community of Patreon kommen. Hier gibt es transkripte Übungen zu den Folgen und die Möglichkeit sich auszutauschen. Guckt gerne mal vorbei, ich würde mich freuen, euch kennenzulernen. Ansonsten möchte ich euch noch den Newsletter ans Herz legen, dieser kommt zu jeder neuen Folge ist völlig kostenfrei, enthält eine Redewendung, Neuigkeiten und einen Lern-Tipp. Und wenn ihr auch auf Facebook oder Instagram unterwegs seid, dann folgt auf Deutsch gesagt auch gerne hier. Und das Wichtigste kommt zum Schluss, wenn euch diese Folge oder eine andere Folge von auf Deutsch gesagt gefallen hat, dann teilt sie gerne mit euren Freunden, denn das hilft dem Podcast noch weiter zu wachsen und noch mehr spannende Gäste zu akquirieren. Also vielen lieben Dank für eure Unterstützung, macht es gut, bis bald, Euro-Bin. Das war auf Deutsch gesagt, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören.
Wenn dir der Podcast gefällt, lasse es andere Leute durch eine Rizension wissen. Wir hören uns in der nächsten Episode.
Podcast Summary
Key Points:
Effizientes Lernen erfordert mehr als reine Informationsaufnahme; Fehlertoleranz und eine positive Einstellung sind entscheidend.
Das Gehirn lernt am besten durch mehrfache Kodierung (z. B. visuell, auditiv, haptisch) und aktive Methoden wie Mitschreiben oder Sketch-Notes.
Pausen sind ein aktiver Teil des Lernprozesses, da sie dem Gehirn Zeit geben, Inhalte zu verarbeiten und zu festigen.
Medien wie Podcasts oder Netflix sollten nicht nur passiv konsumiert werden; bewusste Nachbereitung (z. B. zwei neue Wörter pro Folge) steigert den Lerneffekt.
In Gruppen ist Beziehungsarbeit vor Inhalten entscheidend; Sicherheit und Vertrauen fördern nachhaltiges Lernen.
Summary:
Das Gespräch mit Claudia Börschel zeigt, dass effizientes Lernen weit über reines Faktenaufnehmen hinausgeht. Das Gehirn profitiert von Fehlertoleranz und einer aktiven Haltung: Statt perfekt sein zu wollen, sollte man Fehler als Lernchance sehen. Wichtig ist die mehrfache Kodierung von Inhalten – zum Beispiel durch Kombination von Hören, Schreiben, Zeichnen (Sketch-Notes) oder Bewegung.
Pausen sind kein Zeitverlust, sondern ein aktiver Teil des Lernens, da sie dem Gehirn ermöglichen, Informationen zu verarbeiten. Bei Medien wie Podcasts oder Netflix empfiehlt Claudia, nicht nur passiv zu konsumieren, sondern bewusst ein bis zwei neue Wörter pro Folge mitzunehmen und später zu wiederholen. Auch Methoden wie das ABC-Protokoll (Wörter zu jedem Buchstaben notieren) oder der sokratische Dialog mit KI können helfen.
In Gruppen steht die Beziehungsarbeit an erster Stelle: Ohne Vertrauen und Sicherheit bleibt Lernen oberflächlich. Claudias Ansatz verbindet neurobiologische Erkenntnisse mit praktischen Übungen – von Rhythmen über Emotionen bis hin zu kleinen Theater-Einlagen. Ziel ist es, Lernprozesse so zu gestalten, dass Inhalte nicht „verpuffen“, sondern nachhaltig im Gedächtnis bleiben.
FAQs
Gehirngerechtes Lernen bedeutet, Lernprozesse so zu gestalten, dass das Gehirn Informationen besser aufnehmen und speichern kann. Dabei spielen Faktoren wie Fehlertoleranz, Wiederholung und die Nutzung mehrerer Sinne eine wichtige Rolle.
Fehler sind für das Gehirn der perfekte Lernmodus, da sie zur Aktivierung und Verarbeitung führen. Fehlertoleranz und die Freude am Ausprobieren fördern nachhaltiges Lernen.
Höre die Folge mehrmals, achte auf die Intonation und sprich mit. Nutze ein DIN-A4-Blatt mit Buchstaben von A bis Z, um nebenbei neue Wörter oder Redewendungen notieren, ohne den Fluss zu unterbrechen.
Eine Mindmap erstellt eine Übersicht mit Kreisen und Strichen, während eine Sketchnote ein Bild malt und Schrift sowie Grafiken kombiniert. Sketchnotes verbinden Bild und Schrift intensiver.
Pausen geben dem Gehirn Zeit, Gelerntes zu reflektieren und zu verknüpfen, sodass man nach der Pause auf einem höheren Niveau startet. Sie sind ein aktiver Teil des Lernprozesses.
Setze dir kleine Ziele, zum Beispiel zwei neue Wörter pro Folge mitzunehmen. Notiere sie und reflektiere danach kurz, um das Gelernte zu festigen.
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