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Episode #14 - Andy Coe

31m 5s

Episode #14 - Andy Coe

Der Podcast beleuchtet die überraschenden historischen Ursprünge des Valentinstags, die nicht romantisch, sondern heidnisch-römisch sind. Der Feiertag leitet sich von den Lupercalia ab, einem Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest Mitte Februar, bei dem Priester (Luperci) Frauen mit Ziegenhautstreigen schlugen, um deren Fruchtbarkeit zu fördern. Mit dem Aufstieg des Christentums verloren diese Bräuche an Bedeutung. Die direkte Verbindung zur romantischen Liebe entstand erst im England des 14. Jahrhunderts durch den Dichter Geoffrey Chaucer, der in seinem Werk den Valentinstag mit der Partnerwahl der Vögel assoziierte. Diese literarische Idee wurde aufgegriffen und im 15. und 16. Jahrhundert durch den Austausch handschriftlicher Liebesbotschaften (wie den "Paston Letters") und kleiner Geschenke in der Bevölkerung verbreitet. William Shakespeare festigte das romantische Image des Tages in seinen Stücken. Es entwickelten sich Volksbräuche, wie der Glaube, die erste am Morgen gesehene Person heiraten zu müssen. Von England aus verbreiteten sich diese Traditionen schließlich in Europa und der christlichen Welt, wobei der ursprüngliche Schutzpatron Valentin, ein Märtyrer des 3. Jahrhunderts, selbst nichts mit Romantik zu tun hatte.

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4277 Words, 28564 Characters

German
Dieses ein Podcast von Erwachsenen für Erwachsene, in dem es um Erwachsene Themen geht. Sagt nicht, wer hat euch nicht gewarnt. Und übrigens, wir werden uns total über eure Unterstützung freuen. Mit nur ein paar Euro im Monat könnt ihr diesen Podcast fördern und unsere Arbeit unterstützen. Den Link dazu findet ihr in der Episode-Beschreibung. Rosen sind rot, feilchen sind blau. Du bist ein Schatz, das weiß ich genau. Oder so ähnlich klingen die Texte "Fieler Wallentienstagskarten". Mitte Februar scheint die Welt plötzlich will, drauf zu sein, auf Teufel kommen raus, die Liebe zu feiern. Ob man will oder nicht, an diesem Feiertag kommt man in unserem Breitengraden nicht mehr vorbei. Aber warum ist das so? Herzlich willkommen bei "Lives Geschichte", den Podcast über Liebe, Sexgeschichte und alles, was damit zusammenhängt. Mein Name ist Franzisk Gesinger und wenn ihr diesen Podcast unter Stützen wechte, dann geht das am besten mit einer monatlichen Spende. Das wäre wirklich eine große Hilfe, der wir nur uns so toll drüber freuen. Ich trau mich ja zu Wetten, dass einige von euch mit den Augen gerollt haben, als ihr das Thema der heutigen Folge gelesen habt. Sagt Valentin, der Schutzpatron der schuladen Industrie, Blumengeschäftig, Großkarten, Designer*innen und überfüllten Restaurants. Die einen sehen in Sarkastisch, die anderen seufzen über die Comedy-Sialisierung und machen trotzdem mit. Vielleicht hilft euch diese Folge, den Valentinstag in einem neuen Licht zu sehen, denn so viel sei schon mal verraten, der Valentin der kann nix dafür. Als eingefleistert True Crime Junkie muss ich gestehen, dass ich beim Valentinstag zuerst an das Valentinstagss Massacar von 1929 denke. Mein Ex-Hat behauptet, ich sei ungefähr romantisch werden Stein. Stellt euch meine Überraschung vor, als ich bei der Recherche für diese Episode herausgefunden habe, dass die ursprünglichen Feierlichkeiten, die mit die Februar stattfanden, nicht weit von einem Blutbad entfernt waren. Boom, Mic Drop. Denn im alten Rom, damals als Latein noch an jeder Straßen-Ecke gesprochen wurde, im Kolosseum Gladiator 3-Lief und Flavius Aurelius, wieder mal auf der Via-Apia im Stau steckte, begrüßte man im Monat Februar den Frühling mit einem Fest. Das Wort Februar, das kommt vom Lateinischen Februar, damit war ein Fest zur Reinigung gemeint, sowohl im wörtlichen als auch im Übertragenen Sinn, ein Frühjahrspurs fürs Haus und für die Seele. Eines der Rituale, die Teil dieses Brauchtums waren die Lupa-Kalia oder im Deutschen manchmal auch Lupa-Kal oder Lupa-Kalien genannt. 753 schlüpfte Rom aus dem Ei, aber die Lupa-Kalia, die waren vorher schon da. Antropologen und historiker*innen vermuten, dass es sich um ein vorrümisches Ritual handelte, das schon lange vor dem Jahr 750 vor unserer Zeit von der truskischen Hilton gefeiert wurde. Es könnte ein Fest gewesen sein, bei dem man die Herde von negativen Energien gereinigt und für die Fruchtbarkeit der Schafe gebetet hat. Die Lupa-Kalien wurden zu einem großen Fest, das jährlich ab dem 13. Februar stattfand und am 15. seinen Höhepunkt hatte. Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass dieses Fest auch außerhalb des römischen Reiches gefallt wurde, aber es war sehr beliebt und hielt sich bis ins späte 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Dann fand die römisch-katholische Kirche ihre eigenen heiligen Wichtiger, aber dazu kommen wir noch. Das Ulteke an den Lupa-Kalien ist, dass die Römer selbst nicht wussten, warum sie sie eigentlich feierten oder warum ihre Partieriduale abliefen, wie sie abliefen. Mit der Gründung der Stadt Römer liefen dort immer weniger Schafjärten herum, doch die Idee, Fruchtbarkeit und einen Neuanfang zu zellibrieren, dürfte den Römer*innen zu wichtiger Schienen sein, als das man sich getraut hätte, dieses Fest zu ignorieren. So übertruck man den Gedanken einfach von den Schafen auf die Bevölkerung. Sowohl von römischen Autoren als auch ihren Kollegen aus anderen Völkern, die bei einem Besuch des Spektakl-Mit-Erlebendurften wurden unterschiedliche Theorien und Ansätze erdacht, warum dieses Fest begangen wurde. Die Griechen z.B. waren davon überzeugt, dass die Lupa-Kalia ihren Ursprung bei einem Griechen gehabt haben müssen, natürlich, was sonst. Eine Mütos nach soll ein Mann namens Evander aus der Mitte des Pelliponés nach Italien ausgewandert sein, auf dem Palatin eine Stadt gegründet und die Menschen hier die alten griechischen Bräuche gelehrt haben. Weil er aus Lückchen stammte, wurde das Fest zu ihren des griechischen Hirken Gottespann zu den römischen Lupa-Kalia. Na ja, vielleicht ist nichts alles griechischen Ursprungs. Die Römer hatten selbst mehrere kreative Ideen, woher die Lupa-Kalia kommen könnten. Ihre griechischen Nachbarn kamen darin allerdings nicht vor. Markus Tarenzius-Varo, ein römischer Autor aus dem Jahrhundert vorbeginn unsere Zeitrechnung, schrieb als Erklärung folgendes Nieder. Die Lupa-Ki werden so genannt, weil sie bei den Lupa-Kalia am Lupa-Kal opfern. Ja, danke Markus, ich kenne mich aus. Aber wem wurde geopfert? Dem Gott Lupa-Kus? Nein. Einige moderne Deutungen besagen zwar, dass es einen römischen Gott namens Lupa-Kus gab, aber dieser Lupa-Kus soll dem Gott Faunus verdechtig ähnlich gewesen sein. Lupus heißt Wolf auf Latein. Faunus galt als Beschützerter Hirten und deren Herden vor Wölfen. Außerdem waren die Lupa-Kalia ein Fruchtbarkeitsfest, wieder etwas, das mit Faunus direkt zusammenhängen. Und der Schaubplatz, an dem die Opfer bei den Lupa-Kalia im Februar gebracht wurden, war die sogenannte Wolfshöhle Lupa-Kal. Die Höhle, in der die Zwillinge Romulus und Remus der Legende nach von einer Wölfen gesolkt wurden. Die beiden waren, dass ergebnis einer Vergewaltigung einer Westalen durch den Gottmars. Ihre Mutter hat sie ausgesetzt und die Wölfen hat sie gerettet, bis ein Hirte sie fand und aufnahm. Dann brachte Romulus Remus um, weil ihm bei der Stadtgründung der Name "Rom" besser gefiel als "Rem" - ihr kenne die Geschichte. In Rom sind Wölfe bis heute sehr präsent, aber ganz im Ernst, ob die Lupa-Kalia tatsächlich von der Höhle in der eine Wölfen zwei Buben aufgepäppelt haben soll hergeleitet waren, das ist heute ungewiss. Und nachdem nicht einmal die Römer selbst so genau wussten, wem sie ihre jährliche Tradition zu verdanken hatten, sehen wir uns lieber an, was wir wissen. Die Lupa-Ki waren dafür zuständig, die Opfer zu bringen. Für die Mitgliedschaft in diesem illustrigen Club muss man sich bewerben. Sie waren eine Mischung aus Verein, Priester, Kollegium und Geheimbund. Eine Mitgliedschaft war für sozial höher gestellte männliche Römer möglich und eine so große Ehre, dass viele dieses Privileg auf ihrer Grab in Schrift verehwegen ließen. Am 15. Februar versammelten sich die Lupa-Ki in der Höhle am Fusset des Palatinen. Dort opferten sie eine Ziege oder vielleicht mehrere Ziegen, das sind sich die Quellen nicht ganz einig und einen Hund. Dann wurden zwei jünglinge Ausgewählte, die sich nackt ausziehen mussten und mit dem Ziegenblut bestrichen wurden. Anschließend tauchten die Männer Wolle in Milch und Wischten die Burschen wieder sauber. Zum Abschluss gab es ein kollektives, rituelles Gelächter, bevor es ans Heuten der Ziegen ging. Dieses Ritual kam selbst in alten Römern seltsam vor, weil es keinem anderen ihrer Bräuchiglich. Gleichzeitig fanden sie es aber essentiell, die Lupa-Kalia jedes Jahr genauso abzuhalten und da Spaß ging außerhalb der Höhle weiter. Nach und nach zogen sich alle Lupa-Aki aus, verteilten die frischen noch blutigen Streifen aus Ziegenhaut und dann ging es raus. Ihr dürft sich an dieser Stelle ein Rudel nackter Männer vorstellen, die durch die Straßen laufen und jedem weiblichen Wesen, dem sie begegnen, mit ihrer selbstgebastelten Peitsche eins überziehen. Und offenbar fanden die Römerinnen das super, denn Schläge der Lupa-Aki mit der Ziegenhaut sollten dabei helfen, schwanger zu werden. Oder, falls man bereits schwanger war, eine einfache Geburt zu haben und das Ganze zu überleben. Ich meine, ja, kann man sich ja probieren, hilft's nix, scharz nix. Der römische Dichter Ovi schrieb in seinem Werk über römische Feiertage zu den Lupa-Kalia folgendes Nieder. Weder kräftige Kräuter, noch Gebiete, noch Zaubersprüche, werden dich zum Mutter machen. Und da wir auf dich geduldig den Schlegen einer fruchtbaren Hand. Nach dem lustigen Popo-Klatsch gab's dann eine große Party mit Festessen für alle. Ob sich die Lupa-Aki dafür wieder angezogen haben? Das steht leider nirgends. Mit der Zeit änderte sich das Ritual ein wenig, da Tieropfer von Kaiser Theodosius dem ersten im dritten Jahrhundert verboten wurden. Sie waren ihm zu wenig christlich. Die Römer hielten nach wie vor ihre Lupa-Kalia ab, allerdings mit weniger Intusiasmus und nicht mehr in jedem Jahr. Viele waren bereits beckende Christen und Verhalten die alten heidnischen Feste so bisall, nebenher einfach noch weiter. Die Lupa-Kalia wurden also nie offiziell verboten, sie verloren einfach ein Bedeutung. Ende des fünften Jahrhunderts schrieb ein römischer Bürger einen Beschwerdebrief an Papst Gellasius. den ersten. Darin stand das eine Hungersnotherche und eine solche Umgeh. Das können nur darin liegen, dass man die Lupa Kali ja nicht gefeiert habe. Der Pab's antwortete, dass das dümpsteste sei, was er je gehört habe, denn bei den Lupa Kali ja ging es um Fruchtbarkeit um Reinigung nicht darum, bei solchen oder Hungersnöten zu helfen. Nack ich durch die Gegend zu springen und Leute zu schlagen, das hob man sich, wo der christliche Glauben auf dem Vormarsch war, besser für der Heim auf. Wie kommen wir jetzt aber von den Lupa Kali ja zum Walentiensttag? Ein bisschen so, wie wir vom Julfest zu Weihnachten und von Saoen zu aller Heiligen gekommen sind, in Anlehnung an diese vor christlichen Traditionen. Irgendwann hat nämlich jemand vorgeschlagen, einen neuen christlichen Festtag rund um das Datum der Lupa Kali in einzuführen. Die Kirche kam zum Schluss, dass man nicht länger ein Reinigungssritual für die Menschen erpalten sollte, sondern stattdessen am 2. Februar die Reinigung der Heiligen Jungfrau Maria feiern könne. Wie ist die Jungfrau schmutzig geworden? Na ja, der hat ein kleines Kind auf die Welt gebracht und laut alten Testamentgaltenfrauen danach 40 Tage lang als Unsauber. Hätte man noch sagen können. Die bleiben jetzt besser 40 Tage daheim wegen der Hygienezustände blutverlust und zwecks genereller Erholung nach einer körperlichen Megalleistung? Klar, hat man aber nicht, denn schmutzig ließ sich offenbar besser verkaufen. Maria hätte man diesen Umstand glatt verziehen, doch sie bestand, so heißt es selbst darauf, die 40 Tage abzuwarten, bevor sie wieder zum Tempel ging. 40 Tage ab Weihnachten gerechnet bedeutet, Maria ist wieder rein, der ideale Anlass sie mit vielen Kerzen zu feiern. Bis heute markiert im katholischen Kalender Maria Lichtmess einen besonderen Tag und das offizielle Ende der Weihnachtsfeierlichkeiten. Das war sowohl vom Datum als auch der Intention her ein deutlicher Schritt weg von den Lupa-Kalia. Wer entschied also das Mitte Februar nach dem Licht die Liebe gefeiert werden sollte? Das geschah er durch Zufall. Im Mittelalter wurde Maria Lichtmess von der katholischen Kirche als Feiertag gepuscht. Doch die eigenen Frühlingsgefühle dünften die Bevölkerung mindestens so sehr interessiert haben. Bis ins 14. Jahrhundert gibt es keinen eindeutigen Nachweis, dass etwas anderes gefeiert worden wäre als die wieder saubere Maria. Tatsächlich werden gleich mehrere christliche Heiligenamens Wallentien als Märzschürer am 14. Februar erwähnt. Abgesehen von ihrem Vornamen hatten die drei Wallentiens noch zwei Dinge gemeinsam, sie lebten alle im dritten Jahrhundert und weder ihr Leben noch ihr ableben, hatte irgendwas mit Romantik zu tun. Der Heilige Wallentien, den man noch am ersten mit etwas romantischem in Verbindung bringen könnte, war ein katholischer Priser der Trotz Kaiser Claudius' zweiten Explizitemverbot unter Missachtung des römischen Rechts heimlich christliche Traumungen abhielt. Außerdem soll ein blindes Mädchen wieder sehnt gemacht haben. Kurz vor seiner Hinrichtung schriebe ihr angeblich einen Brief, den er mit Dein Wallentien signierte. Und jetzt wird es poethisch. Irgendwann zwischen 1370 und 1380 schrieb der englische Dichter Jeffrey Chaucer in seinem Gedicht das Parlament der Fögel, das die Fögel am Wallentiens Tag zusammen kämen, um ihre Partner zu wählen. Jeffrey Chaucer setze sich mit seinen Werken oft mit dem christlichen Glauben auseinander. Er meinte wahrscheinlich den Namenstag eines anderen Heiligen Wallentiens, der Anfang Mai ist, doch da der Gedenktag des Heiligen Wallentiens Mitte Februar weit aus berühmt war, legt ihr so den Grundstein für den Tag der Liebe. In der kalten Jahreszeit, wo wir uns eh nach Wärme und Berührung sehnen. Der Heilige Wallentien konnte also gar nicht dafür, oder die Heiligen Wallentiens, hier nachdem. Chaucer ist Dichtung viel in einer Zeit in der höfische Liebe, Flirten und Verführung als Zeitvertreib, besonders in den atlichen Kreisen populär waren. Die Schikaria des 14. Jahrhunderts dürfte mit Freuden einen eigenen Tag dafür im Kalender reserviert haben. Genauso wie die Römer den Waren Grund für die Lupacalia nicht kannten und sie trotzdem großfeierten, erfanden die Menschen im Laufe der Jahre immer mehr Gründe und Geschichten, warum Sandwallentien mit Liebe, Fruchtbarkeit, Briefen und Geschenken zusammenhängen müsse. Manche meinen auch, dass die Normannen etwa zur selben Zeit Galantins Tag abgehalten hatten, einen Tag der Galantenherren und Frauenliebhaber. Galantien, Wallentien, Ruchtbarkeit, Romantik, Jacke wie Hose. Hauptsache, es gab was zum Feiern. Dank Chaucer ist Gedicht von den Vögelen war der Wallentiens Tag gekommen, um zu bleiben. Auch andere Schriftsteller wenden ihnen ihren Dichtungen. Da wurde danach herzenslost auch noch die Anbetung der christlichen Gottesmutter reingemischt. Der Kreativität waren im Zusammenhang mit dem Wallentiens Tag keine Grenzen gesetzt. Im 15. Jahrhundert griff John Litgate seines Zeichens Chaucer-Fan der ersten Stunde in die poetische Trickkiste. Sein Gedicht ervalentite her, dass er exelleth oh, so viel wie ein Wallentinernsee, die alle übertrifft. Lässt uns anfangen sie im Glauben hier sei wieder von parungswilligen Pip-Metzen die Rede. Nach und nach wird jedoch klar, dass es sich um ein Liebesbekenntnis an die heilige Maria selbst handelt. Während Litgate die Mutter Gottes noch als inbegriff der Weiblichkeit am Wallentiens Tag besang, haben wir ebenfalls Quellen aus dem 15. Jahrhundert die zeigen, dass die Bevölkerung durchaus begonnen hatte, am Wallentiens Tag ihre eigenen Liebesbekenntnisse zu Papier zu bringen. Eine Engländerin namens Marjorie Bruce bezeichnet die ihren späteren Ehemann John Paste in einem Brief als "Meinen geliebten Wallentien". Dieses Stück Papier aus 1477 gilt als älteste erhaltene "Private Wallentiens Tags Botschaft". Marjorie oder Margaret und ihr Mann John waren beide eifrige Briefeschreiber. Die sogenannten Pastebriefe dienen heute als Zeugnis des Lebens im ausklingenden 15. Jahrhundert. Marjorie schrieb ihre Mann, der viel unterwegs war, liebevolle Nachrichten. John antwortete ihr mit Freuden. Dies hielt das gesamte gemeinsame Leben dabei an. Inige Liebesbekundungen blieben ebenso Teil der Briefe zwischen Marjorie und John wie Alltagsbeschreibungen. Dieses Zeugnis lässt durchaus die Schlussfolgerung zu, dass sie sich in England irgendwann zwischen Chaucer und den Pastenbriefen eingebürgert hatte, Wallentiens Tags Grüße zu verschicken. Vorausgesetzt natürlich man konnte schreiben. Ein sehr bekannte englischer Autor besiegelt dann das Schicksal von Valentin und seinem Namens Tag, denn wenn der große Barre de persönlich diesen Tag gemeinsam mit Romantik in seinen gefeierten Theaterstücken fesselt, dann war das quasi Gesetz. Seit Chaucer und den Pastenbriefen sind ein bzw. zwei Jahrhunderte vergangen. Wir befinden uns immer noch in England mittlerweile im 16. Jahrhundert. Historikerinnen wie Dr. Sally Holloway von der University of Warwick und Dr. Emma Suthen beide spezialisiert auf Themen rund um den Wallentiens Tag, vermuten, dass sie Pastens nicht die einzigen Bürger waren, die sich romantische Wallentiens Tags Grüße schickten. Doch aufgrund der hohen analverbeten Rate waren schriftliche Großbotschaften nicht sehr häufig. Spätestens durch William Shakespeare lernte auch das Publikum auf den billigen Stehplätzen, dass der Tag des heiligen Wallentiens irgendetwas mit Romantik zu tun hatte. Sowohl in Hamlet als auch im Sommernachtstraum erwähnte Shakespeare den Wallentiens Tag als Tag der Liebe und Romantik. In der klassischen deutschen Übersetzung von August Schlegel ist er im Sommernachtstraum allerdings ein wenig schwer zu erkennen, denn während im Original T-Säus feststellt. St. Valentine is past. Beginn these Woodbirds butch-couple now? Heißt es in der Übersetzung meist, sankt Welten ist vorbei und paren jetzt sich diese Vögel erst? St. Welten? Na ja. Gemeint ist jedoch definitiv der Wallentiens Tag inklusive Anspielung aufs Liebesspiel. Bei Hamlet sind eine traumatisierte Uphelia diese herzagreifenden Strofen. Auf morgen ist St. Valentine's Tag und früh versonnen schein. Ich Mädchen komm ans Fenster zu dir und will dann Valentin sein. Da stunde auf und zog sich an und liess sie in sein Haus. Sie ging als Mädchen einzu ihm, doch nicht als Mädchen aus. So tragisch es mit Uphelia weitergeht. Diese Zeilen verraten uns, dass zu dieser Zeit bereits ein ganz bestimmter Aberglaube in Umlauf war. Nämlich die Vorstellung, dass man den ersten Menschen, der man am Valentin's Tag sieht, heiraten würde. Ein anderer Volksglaube besagte, dass man die erste Person, der man am Morgen des 14. Februar begegnete, küssemüsse und diese den restlichen Tag oder sogar das restliche Jahr über als Valentin hätte. Klingt ganz lustig, je nachdem wer einem da über den Weg läuft. Aus dem Tagebruch von Samuel Peppes, einem Politiker und engagierten Tagwuchschreiber des 17. Jahrhunderts wissen wir, dass manche Menschen diesen Brauch sehr ernst nahe. Er beschrieb, wie seine Frau mit den Händen vor den Augen durch das Haus lief, damit sie die gerade anwesenden Maler und Dekorateure nicht sehen konnte, weil sie keinen von ihnen als ihren Valentin haben wollte. Und er selbst klopfte mit gesenktem Kopf am Valentinstag früh morgens an die Türreines Freundes und weigerte sich hineinzugehen, bis man ihm gesagt hatte, ob ein Mann oder eine Frau auf der anderen Seite wartete. Doch neben diversen Wunschtreumen und Spekulationen, was am Valentin stag alles passieren könnte, etablierte sich eine weitere Tradition, die des Beschengkens. Bereits aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind einzelne Beispiele von gut betuchten Leuten bekannt, die sich Schmuck oder Handschuhe zum Geschenk machten. Handschuhe waren besonders romantisch von wegen, um die Hand bitten fürs Heil hatten. Dank Shakespeare verbreitete sich der Valentinstag ab ca. 1600 als romantischer Feiertag in allen sozialen Schichten. Selbst wenn man mit Federn, Tinte und Gedichten nichts anfangen konnte, eine kleine Aufmerksamkeit stimmt das gegenüber vielleicht günstig. Reisende, die bei ihrem Besuch in England einen Valentinstag miterlebten, bemerkten, dass viel aufhebens von hoch und niedrig, reich und arm, um diesen Tag gemacht wurde. Wann die Valentinstagsfeiern wie genau von England aus Europa und die christliche Welt erobert haben, ist nicht bekannt. Aber vermutlich haben sie diese Bräuche für Nachamenswerte empfunden und nach ihre Rückkehr in ihren Heimatgemeinden dafür plädiert den Heiligen Valentin oder Heiligen Song Tfallen-Tin, wie ich es auch schon gehört habe, am 14. Februar als Schutzpatron der Libenden zu feiern. Faszinierend waren für diese Besuche übrigens auch die Valentinstagslotterien, die manche Orts abgehalten wurden. Dabei traf man sich als Krippchen am Abend des 13. Februar. Jeder war auf einen Zettel mit seinem Namen in einen Hut, die Männer zogen aus einem Hut mit Frauen Namen, die Frauen aus einem Hut mit Männer Namen. Den Zettel, der man zog, heftete man sich dann an Hut oder Mieder und am nächsten Tag war die gezogene Person dann der eigene Valentin und wurde mit Gedichten oder Geschenken bedacht. Auch verheiratete und Kinder konnten daran teilnehmen, es ging nicht um ein Ehe versprechen, ein echtes Gspusi oder Gas 6, sondern einzig unterleihen darum, die andere Person zu feiern und auch selbst von jemand anderem gefeiert zu werden. Außerdem Birgitte ist sich ein, das vor allem Frauen, einfach so perkarte Valentinstagsgrüßern ihre Freunde schickten und das ist doch wirklich sieh's. Im Laufe der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verlore in England der gemeinschaftliche Aspekt des Festes wieder an Bedeutung. Statt in Lotterien wollten die Menschen, besonders in den Städten, ihren Valentinstagspartner selbst auswählen. Man wollte selbst seines Glückes schmied sein und dies nicht im Zufall überlassen. Denn eine neue Idee weinen den Köpfen viele angekommen, liebe gehörte zu Ehe und verliebt sein wurde eine Voraussetzung für die Eheschließung. Nach vielen Jahrhunderten in den Ehen aus praktischen Gründen geschlossen worden waren, um Familien zusammenzubringen und das Erbe möglichst gut anzulegen, eine revolutionärer Gedanke. Damit begann im 18. Jahrhundert der Markt für Valentinstags Geschenke zu boomen. Dadurch, dass man sich bereits im Vorhinein Gedanken machen konnte, was ein gutes Geschenk für die außerwählte Person wäre, gab man sich nicht mehr bloß mit Kleinigkeiten zu frieden. Lumen, Parfas, Obskurbe, Stoffe, Fell, Schreib-Utensilien, Wachsunsiegel gehörten zu den beliebtesten Präsenzen. Süßigkeiten waren zwei im Rennen, doch vorläufig noch keine Pralinen, die kamen knapp ein Jahrhundert später dazu. Mit der industriellen Revolution wuchsen sie stete und die Einkaufsmöglichkeiten. Schoppen gehen, wurde zu einer Freizeitaktivität. Außerdem brachte das Zeitalter zwei Verbesserungen mit sich, die beide äußerst günstig für den Valentinstags waren. Zum einen ermöglichte ein Anstieg der Bildungsrate, das immer mehr Menschen lesen und schreiben lernten. Zum anderen wurden sowohl Straßen als auch Postsysteme ausgebaut und Briefe konnten nun schneller verschickt werden. Ein gefundenes Fressen für die eben so wachsende Papierindustrie, die selbstverständlich vor dem 14. Februar damit begann, die Auslagen in den Geschäften mit eigenen Valentinstags Papier und Karten zu füllen. So manche Unternehmer verdiente sich daran ein goldenes Näschen. Hier begann die unverblömte Kommerzialisierung dieses Tags. In Handgemachten Karten steckte zwar mehr persönliche Hingabe, aber die vorgefertigten Produkte waren so praktisch und durchaus aufwendig auf die Valentinstags-Kunschhaft getrimmt. Aus dem 19. Jahrhunderts im Beispiel erhalten, auf deren Vorderseite zwei Vögelnisten und das Nässt aus echten Zweigen ist. Oder Karten mit einem Spiegel. Nicht Spiegelfolie wie man heute nehmen würde, sondern echtes Glas. Wow! Mit dem späten 19. frühen 20. Jahrhundert begann die wahre Massenproduktion der Valentinstagskarten. Unter Tag fand als Schubkraft in der Wirtschaft den Weg in viele weitere Länder der Welt. In Japan begann die Schokoladenindustrie in den 1930ern den Valentinstags zu pushen. Ursprünglich hatte man diesen exotischen Feiertag ausschließlich für die ausländische Bevölkerung im Land bewirben wollen, doch es wurde schnell klar, dass die Japanerinnen und Japaner ebenfalls Interesse daran hatten, einen Tag der Romantik mit viel Schokolade zu feiern. Bis heute ist es braucht für die Japanerinnen allen Männern in ihrem Leben am Valentinstagskokolade zu schenken. Einen Monat später am 14. März dürfen sich die Männer rewonschieren. Das ist der White Day und er wurde von der süßbaren Industrie in den späten 1970ern, freundin 80ern ins Leben gerufen. An diesem Tag wird also vornehmlich weiße Schokolade zurückgeschenkt. In Südkuria werden gleichfalls Valentinstag und White Day begangen und dann gibt es noch den Black Day, für alle, die an den ersten beiden Tagen leer ausgegangen sind. Diese Menschen können sich dann am 14. April selbst mit einem leckeren Essen feiern, wobei besonders schwarze Speisen beliebt sind, wie Nudeln mit schwarzer Sojabonen passt. Auf den Philippinen hat die Kommerzialisierung den Valentinstag zum zweitgrößten Feiertag nach Weihnachten werden lassen. Traditionell wird in diesem christlichen Land die Ehe als äußerst wichtig betrachtet. Daher werden am Valentinstag sehr viele Heiratsanträge gemacht und Massenhochzeiten gefeiert. In einigen Verwaltungsbezirken werden diese nicht nur veranschaltet, sondern auch gesponsert. Das bedeutet, dass sie ein Pärchen, das sich anderenfalls vielleicht keine eigene Hochzeit leisten könnte, für dieses Event anmelden und sich gemeinsam mit anderen gratis trauen lassen kann. Kein Wunder, dass der Tag beliebt ist. In Deutschland und Österreich werden übrigens nach wie vor hauptsächlich Blumen und Schokolade verschenkt. Mit diesem Trend dürften amerikanische G.I.s begonnen haben, die nach dem Zweiten Weltkrieg hier mit ihren Sweethearts flöteten. Dein den frühen 2000-dan-Manche-Männerfanten, sie bekämen nicht genügend Aufmerksamkeit und Schokolade sein nur was für Weibsfolg wurde für den 14. März der Schnitzel und Blowjob-Tag ins Leben gerufen oder kurz "Schnieblow-Tag", bei dem sich die Frauen für die Nettigkeiten vom 14. Februar erkenntlich zeigen sollen. Macht was ihr wollt, aber ich finde diese denkweise sowohl Frauen als auch Männerfeindlich. Da finde ich viel schöner, was im hohen Norden abgeht, aber dazu kommen wir gleich. Dass dieser Tag im Februar und was an ihm gefeiert wird, immer schon mit kreativen Entscheidungen zusammen hing, das haben wir glaube ich in dieser Folge hinreichend festgestellt. Daher ist es wenig überraschen, dass die neuesten Interpretationen in der Geschichte recht jung und trotzdem am kommenden sind. Die Idee des Gallantines Day stammt aus der US-amerikanischen sitcom Parks and Recreation und wurde weiter rüber hinausbekannt. Die Idee? Am 13. Februar feiern Frauen ihre Freundinnen, Unterstützerinnen und Mitstreiterinnen, ein Tag von Frauen für Frauen. Valentine's Day war die Gen-Sie Antwort auf den Gallantines Day. Nicht nur die Girls, die weiblichen Freunde, sondern alle Pearls, alle Kumpel sollten gefeiert werden. Am Valentine's Day sollte wohl die romantische als auch die platonische Liebe gewürdigt werden und zwar ganz neutral. Und jetzt zurück nach Europa. In Finland beschloss man nämlich in den 1980ern am 14. Februar die eigenen Freunde zu feiern. Der Freundes-Tag dient dazu bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Kärten werden dabei ebenfalls fleißig verschickt. Bei ihr Nachbarn in Eastland fand man das so super, dass dort der Freundes-Tag den Tag der Liebenden quasi abgelöst hat. Und ganz ähnlich sieht es in vielen Latinamerikanischen Ländern aus. In Mexico, Venezuela und Ecuador wird der Tag der Liebe und Freundschaft gefeiert. Weil, warum sollte man romantische Liebe und gute Freunde nicht am selben Tag hochleben lassen? Oder vielleicht feiert er den 14. Februar auch mal wie in Bulgarien? Bei Trifon Sarisan wird der heilige Trifon der Schutzpatron der Weilenbauern geärt. Und dementsprechend wird er an diesem Tag kräftig begossen. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann erzählt bitte allen davon, die ihr kennt, vor euch dem Podcast in eurer Podcast app um keine Folge zu verpassen und gibt uns fünf Sterne, dass wir eine große Hilfe. Eine andere super tolle Hilfe wäre, wenn ihr Jetzt auf den Link in der Episode-Beschreibung geht und Mitglied werdet auf Steadi um diesen Podcast auch finanziell zu unterstützen. Und wenn ihr einen Themenvorschlag habt, dann schreibt mir gerne auf Instagram @livesgeschichtepodcast. Ob Valentine, Valentine oder Valentine's Tag. Was uns Rose heißt, wie es auch hieß, würde lieblich durften. Feiert was das Zeug hält, feiert euch, feiert eure Expusis, eure Eltern, eure Freunde, mit netten Briefen oder Textnachrichten, selbstgeschriebenen Liedern oder Marmelade, Schokolade, Immibration oder Blumen oder einfach gar nicht. Ich danke euch fürs Zuhören. Wir hören uns nächste Woche wieder. Busy, Papa. Liebes Geschichte wurde kreiert und gehostet von Franziska Singer, das bin ich. Zusätzlichere Scharge und unschlagbare, sistorisches Fachwissen von KatrinstuckMA und Mistress of Art Julia Stippsitz. Vielen Dank auch an meine zusätzlichen Sprecherinnen und alle Liebenden auf Steadi. Liebes Geschichte ist eine Produktion der Wakebird Studios.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Valentinstag hat keine direkten antiken romantischen Ursprünge, sondern geht auf das römische Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest Lupercalia (13.-1
  2. Februar) zurück.
  3. Die Lupercalia beinhalteten ein rituelles Schlagen von Frauen mit Ziegenhautstreifen, um Fruchtbarkeit zu fördern, und verloren mit der Christianisierung an Bedeutung.
  4. Die Verbindung zur Romantik entstand erst im späten 1
  5. Jahrhundert durch Geoffrey Chaucers Gedicht, das den Valentinstag mit der Paarung der Vögel verknüpfte.
  6. Im 1
  7. und 1
  8. Jahrhundert verbreiteten sich in England schriftliche Valentinsgrüße und kleine Geschenke, wobei William Shakespeare die romantische Assoziation in seinen Werken populär machte.
  9. Bräuche wie die Annahme, die erste am Morgen gesehene Person heiraten zu müssen, und der Austausch von Geschenken etablierten sich allmählich, bevor sich der Feiertag international ausbreitete.

Summary:

Der Podcast beleuchtet die überraschenden historischen Ursprünge des Valentinstags, die nicht romantisch, sondern heidnisch-römisch sind. Der Feiertag leitet sich von den Lupercalia ab, einem Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest Mitte Februar, bei dem Priester (Luperci) Frauen mit Ziegenhautstreigen schlugen, um deren Fruchtbarkeit zu fördern. Mit dem Aufstieg des Christentums verloren diese Bräuche an Bedeutung.

Die direkte Verbindung zur romantischen Liebe entstand erst im England des 14. Jahrhunderts durch den Dichter Geoffrey Chaucer, der in seinem Werk den Valentinstag mit der Partnerwahl der Vögel assoziierte. Diese literarische Idee wurde aufgegriffen und im 15.

und 16. Jahrhundert durch den Austausch handschriftlicher Liebesbotschaften (wie den "Paston Letters") und kleiner Geschenke in der Bevölkerung verbreitet. William Shakespeare festigte das romantische Image des Tages in seinen Stücken.

Es entwickelten sich Volksbräuche, wie der Glaube, die erste am Morgen gesehene Person heiraten zu müssen. Von England aus verbreiteten sich diese Traditionen schließlich in Europa und der christlichen Welt, wobei der ursprüngliche Schutzpatron Valentin, ein Märtyrer des 3. Jahrhunderts, selbst nichts mit Romantik zu tun hatte.

FAQs

Es ist ein Podcast für Erwachsene, der sich mit Themen wie Liebe, Sexgeschichte und allem, was damit zusammenhängt, beschäftigt. Moderiert wird er von Franzisk Gesinger.

Durch eine monatliche Spende von ein paar Euro, wobei der Link zur Unterstützung in der Episode-Beschreibung zu finden ist. Dies hilft, die Arbeit des Podcasts zu fördern.

Die Luperkalien waren ein vorrömisches Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest, das jährlich vom 13. bis 15. Februar stattfand. Sie wurden von den Etruskern gefeiert und später von den Römern übernommen, wobei der genaue Ursprung unklar blieb.

Die christliche Kirche führte im Mittelalter neue Feiertage wie Maria Lichtmess ein, um heidnische Traditionen wie die Luperkalien zu ersetzen. Der Valentinstag entstand später durch literarische Werke, die Romantik mit dem 14. Februar verbanden.

Der Heilige Valentin war ein katholischer Priester im 3. Jahrhundert, der trotz Verbots christliche Trauungen vollzog. Die Verbindung zur Romantik stammt hauptsächlich aus Gedichten wie denen von Geoffrey Chaucer, die den Tag mit Liebe und Partnerwahl verknüpften.

Die Luperkalien beinhalteten Tieropfer wie Ziegen und Hunde, bei denen junge Männer nackt mit Blut bestrichen und dann gereinigt wurden. Anschließend liefen sie durch die Straßen und schlugen Frauen mit Ziegenhautpeitschen, um Fruchtbarkeit zu fördern.

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