Entscheidungen treffen und niemals bereuen: Mit diesen Tipps klappt es!
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Die Diskussion dreht sich um die Natur von Entscheidungen – besonders die Frage, ob man sie bereuen kann. Es wird betont, dass Entscheidungen, die damals mit dem vorhandenen Wissen stimmig waren, heute nicht bereut werden müssen, selbst wenn rückblickend anders gewählt werden könnte. Der Kern liegt in der Rolle des inneren Kompasses: ein Gefühl, das Menschen nutzen, um Entscheidungen als stimmig oder unstimmig zu beurteilen. Bei kleinen Alltagssituationen wie beim Essen oder bei großen Lebensentscheidungen wie dem Kauf eines Hauses oder der Entscheidung über Kinderwunsch wird deutlich, dass ein Gefühl der Stimmigkeit entscheidend ist. Der Öko-Check wird als Werkzeug vorgestellt, das vier Aspekte – gute und schlechte Seiten, finanzielle Auswirkungen, persönliche Werte und negative Konsequenzen – systematisch analysiert. Vorverletzungen, insbesondere aus früheren Beziehungen, werden als Hindernis für stimmige Entscheidungen beschrieben, und die Lösung liegt in der Aufarbeitung dieser Schadensverlauf. Auch bei der Frage, ob man einer Person noch eine Chance gibt, wird betont, dass Verzeihen nur funktioniert, wenn Misstrauen gemeinsam aufgearbeitet wird. Der Fokus liegt darauf, nicht nur Entscheidungen zu treffen, sondern sie mit bewusstem, reflektiertem Gefühl zu finden, das auf einem tiefen Vertrauen in den eigenen inneren Prozess basiert. So können Paare stimmige Entscheidungen treffen, die sich für beide als sinnvoll und nachhaltig anfühlen – ohne aber an einem dauerhaften Zustand der Perfektion zu binden.
Wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung bereut?
Das weiß ich nicht so genau.
So spontan müsste ich jetzt längere Zeit zurück überlegen.
Das wird wahrscheinlich gewesen sein, ich weiß es nicht.
Das ist schwierig, die Frage, ne?
Ja, weil Entscheidungen zu bereuen würde ja bedeuten, dass ich etwas gemacht habe, was in dem Moment schon für mich unstimmig war.
Und ich habe es trotzdem gemacht.
Da wir aber ja in der Ausbildung gelernt haben, sehr gut stimmig und unstimmig zu reflektieren und wie man stimmige Entscheidungen trifft,
kann ich mich nicht an die letzte unstimmige Entscheidung erinnern, wo ich sagen würde,
mit dem Wissen von damals hätte ich mich schon anders entscheiden müssen.
Es gibt natürlich Entscheidungen, wo ich sage, mit dem Wissen von heute, da hätte ich mich rückblickend anders entschieden.
Aber wenn ich die Zeit zurückspulen würde und eben das Wissen nur von damals hätte,
dann würde ich es immer noch nicht bereuen oder anders machen,
weil ich damals mit dem Wissen, was ich hatte, eine stimmige Entscheidung getroffen habe,
die ich heute dann manchmal anders treffen würde mit dem neuen Wissen, was ich habe.
Und dann ist es so, dass ich die Entscheidung von damals ja nicht bereue,
sondern einfach das Gefühl habe, das war damals stimmig, mit dem Wissen von heute ist es unstimmig.
Und jetzt ist die Frage, was kann ich tun, lernen, verändern, damit es stimmig wird,
weil ich ja an vielen Entscheidungen gar nicht festhalten muss.
Oder die Möglichkeit.
Dass ich die Möglichkeiten habe, das so zu verändern, dass es für heute auch wieder stimmig wird.
Ja, schön, dass du da bist. Du bist im Lebensidealisten-Podcast.
Ich bin Florian.
Ich bin Ina.
Und wir sind Paartherapeuten und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Als Paar, wenn man auch häufig schon länger zusammen ist, steht man ja immer mal wieder vor Entscheidungen.
Es gibt ja schöne Entscheidungen, die man trifft.
Vielleicht, wenn man sich entscheidet, zusammenzuziehen, ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen.
Aber auch die Entscheidung, möchte man Kinder haben oder nicht, berufliche Entscheidungen.
Und es gibt halt auch Entscheidungen, die eher herausfordernd sind.
Also, wenn ich vielleicht vor der Entscheidung stehe, möchte ich mich trennen.
Oder möchte ich an der Partnerschaft festhalten.
Vielleicht die Entscheidung, möchte ich jemandem nochmal eine Chance geben, wenn etwas vorgefallen ist.
Und da haben ja viele Menschen auch die Angst, dass sie die Entscheidung,
die sie treffen, irgendwann mal bereuen werden.
Also, dass wenn man zurückschaut und sagt, oh, da habe ich mich falsch entschieden, das bereue ich jetzt,
das hätte ich mal damals anders gemacht lieber.
Und es gibt ja auch sehr viele kleine Entscheidungen, so Alltagsentscheidungen, die man so trifft,
wo man vielleicht gar nicht so ganz groß rangeht, sondern wo man wirklich nur kurz mit seinem inneren Kompass checkt,
ist das stimmig oder unstimmig?
Beim Essen gehen.
Wenn ich mich entscheiden muss, was möchte ich essen und der andere entscheidet sich für ein Gericht,
und man denkt so, oh nee.
Dann nehme ich das auch, dann nehme ich das andere und dann bekommt derjenige das Gericht.
Und das sieht viel besser aus, als das, was man selber ausgewählt hat.
Und sagt, oh, das war eine falsche Entscheidung, hier hätte man lieber das andere nehmen sollen.
Naja, das ist aber auch wieder dann mit dem neuen Wissen.
Na klar, mit dem Wissen, das zu sehen, ne?
Genau, wenn man das jetzt zurückblickend sich anschaut, in dem Moment, wo man vielleicht das Restaurant noch nicht kannte,
und hat jetzt anhand der Namen auf der Karte entschieden, dann war es ja zu dem Zeitpunkt anscheinend stimmig.
Wenn man natürlich irgendwie vielleicht vorher unstimmig ist,
weil man jetzt so dachte, naja, du hast das jetzt ja schon genommen, was ich eigentlich will,
aber ich nehme das jetzt was anderes, damit man nicht beide das Gleiche hat,
weil wir wollen ja ein neues Restaurant probieren, dann hat man so eine bessere Vielfalt,
und bekommt das dann, weil man eigentlich war es aber schon unstimmig.
Ich wollte eigentlich das haben, was du hast.
Dann bereue ich das natürlich, dass ich nicht einfach gesagt habe, ich nehme das Gleiche dann auch.
Dann heißt es mir halt beide, das Gleiche macht ja nichts.
Also es gibt sehr viele kleine Alltagsentscheidungen, wo der innere Kompass total wichtig ist.
Und wir heute beschreiben wollen, wie das funktioniert.
Es gibt viele große Entscheidungen, wo man den inneren Kompass nimmt,
und vielleicht gelernt hat, so eine Pro- und Kontraliste zu führen.
Wir nehmen dafür den Öko-Check zum Beispiel, und wir dann beleuchten wollen,
wie kann man dann wirklich Entscheidungen treffen, die nachhaltig stimmig sind,
und wo man rückblickend sagt, das hätte ich vielleicht mit dem Wissen von heute anders entschieden,
aber damals war es stimmig.
Und so trifft man gemeinsam immer gute Entscheidungen.
Wo man das Gefühl hat, das passt zur Beziehung, das passt zu uns, das ist förderlich für uns.
Und ja, gerade dieser innere Kompass ist, glaube ich, das, was vielen ein Stück weit verloren gegangen ist.
Im Coaching ist sehr häufig das Thema, dass Paare, wenn sie in einer Krise stecken,
und es vielleicht auch nicht mehr so viel Hoffnung gibt,
also dass einer sagt, ich habe eigentlich innerlich schon mich getrennt vor ein paar Monaten,
ich möchte das eigentlich nicht mehr, und man dann vor der Entscheidung steht,
Trennung, ja oder nein, wollen wir das jetzt durchziehen,
wollen wir der Beziehung sonst eine Chance geben.
Und daher auch natürlich der große Druck, gerade wenn man Kinder hat, möchte ich das umsetzen.
Was für negative Konsequenzen kommen dann hervor?
Werde ich das bereuen? Werde ich die negativen Konsequenzen aushalten können?
Und das macht die Entscheidung ja eigentlich so richtig groß.
Welche negativen Konsequenzen drohen denn, wenn ich mich falsch entscheide?
Also wenn ich jetzt beim Essen gehen mich falsch entscheide,
ja gut, da habe ich mal ein Gericht gegessen, was vielleicht nicht so geil schmeckt wie das andere,
ist jetzt nicht so relevant, oder ich probiere bei dir und sage, oh Mann, hätte ich mal deins genommen.
Aber das ändert mein Leben nicht.
Das ist in dem Moment so, dass ich dann einfach was noch Leckereres, Stimmigeres hätte essen können.
Wenn es aber um so große Themen geht, wo man wirklich weitreichende Konsequenzen
nicht nur für das eigene Leben hat, sondern eben vielleicht auch für das Leben der Kinder,
dann braucht es natürlich schon ein bisschen mehr als nur einen kurzen Blick in den Ernst.
Im inneren Kompass, stimmig, unstimmig, da braucht es natürlich andere Tools,
um das wirklich intensiv reflektieren zu können, um auch alles abgewogen zu haben.
Wir haben ja auch viele, die zu uns ins Coaching kommen, die an so einem Punkt dann stehen,
so Trennung ja oder nein, und die auch dann ganz bewusst sagen, wir gehen jetzt diesen Weg,
auch wenn wir erstmal damit nur Klarheit gewinnen, ob Trennung ja oder nein,
denn dann haben wir im Rahmen unserer Verantwortung für unsere langjährige Beziehung,
aber auch für unsere Kinder.
Wir haben ja auch viele Kinder alles probiert und haben jetzt nicht leichtfertig gesagt,
wir trennen uns und ihr müsst die Konsequenzen ertragen sozusagen.
Genau, also immer wenn es um das Fundament geht, also fundamentale Konsequenzen entstehen könnten,
dann brauchen viele Menschen im Gefühl so den Satz, ich habe alles getan, was mir möglich war,
um das herauszufinden, das Wissen zu haben, dass ich mich entscheiden kann.
Was ich auch total nachvollziehen kann, gerade bei großen Entscheidungen,
ist ja auch nichts, was man spontan trifft, sondern was ja auch meistens ein Prozess ist,
wo man immer wieder sich abgleicht und sich auf den Weg macht.
Ja, einleitend hast du schon gesagt, eine weitere wichtige Entscheidung, die häufig ansteht, ist,
wenn zum Beispiel jemand fremdgegangen ist oder eine Affäre hatte,
gebe ich demjenigen oder der Beziehung nochmal eine Chance,
weil das ganz häufig gegen die Glaubenssätze und Werte, die man vorher vertreten hat, strebt
und man selber überlegt, sollte ich das nun tun?
Oder nicht?
Denn eigentlich habe ich immer gesagt, wenn sowas passiert, dann ist das auf jeden Fall das Ende der Beziehung.
Nun ist sowas in der Beziehung passiert und so ganz sicher bin ich mir mit dem Ende der Beziehung dann doch auf einmal nicht.
Und das ist natürlich so ein Punkt, wo viele vor so einer Entscheidung stehen,
kann ich das verzeihen, kann ich die Gefühle verarbeiten, kann ich wieder ins Vertrauen kommen
und kann ich das mit meinen Werten und Glaubenssätzen vereinbaren,
da jetzt auch wirklich noch weiter in der Beziehung zu bleiben, obwohl ich immer vertreten habe,
dass es auf jeden Fall ein Trennungsgrund ist.
Ich finde das auch schwierig, weil es gibt ja einfach Momente, wo auch eine Entscheidung gebraucht wird.
Also wo der andere auch wissen möchte, wie geht es jetzt weiter.
Also bei einer Affäre zum Beispiel, da kann man ja schwer sagen, okay, wir ignorieren das Ganze,
sondern es ist ja schon eine Stimmung, dass gesagt werden muss,
wollen wir jetzt eine Beziehung festhalten, möchten wir so einen Neustart,
wollen wir uns mit den Themen, warum das passiert ist, auseinandersetzen oder wollen wir die Trennung?
Und diese Entscheidung steht dann ja immer so als dritte Person im Raum,
und viele berichten ja auch, dass das natürlich davon abhängig ist, wie vieles drumherum läuft.
Wie fühle ich mich? Wie sehr werde ich angetriggert?
Was sind meine Vorerfahrungen, die ich bisher gemacht habe?
Wie sehr stehe ich unter Druck, einfach auch schnell eine Entscheidung treffen zu müssen,
weil vielleicht auch die Kinder etwas mitbekommen haben, wenn die im jugendlichen Alter sind.
Und das macht ja auch meine Entscheidungsfindung sehr aus.
Da ist auch ein großer Unterschied, ist das eine Person, ist die Person, also die Affäre,
jemand bei der Arbeit, gibt es da noch täglichen Kontakt?
Also ich muss ja in vielleicht sehr kurzer Zeit sehr wichtige Entscheidungen auf Stimmigkeit überprüfen können.
Und da ist mein Gefühl, dass viele Menschen das heutzutage schwer können,
weil sie ihre eigenen Werte und ihr eigenes Gefühl zu sich selber so ein bisschen verloren haben.
Also da werden jetzt erstmal grundsätzlich Fragen geklärt, was sind eigentlich meine Werte?
Klar gibt es ein paar Glaubenssätze, die jeder so hat, aber so begründen, warum das so ist,
also wenn man jetzt fragen würde, wenn du den Glaubenssatz hättest, wenn man fremd geht, dann ist es vorbei.
Und ich würde dich dann fragen, aber warum ist das so?
Also was unterstreicht deine Aussage, was steckt dahinter?
Das ist für viele schwierig.
Die sagen, ja, das ist irgendwie mein Gefühl, das war meine Einstellung bisher, ich kann das gar nicht so begründen.
Und deswegen kann ich das eigentlich auch gar nicht jetzt durchziehen,
weil ich habe ehrlich gesagt gar keine richtige tiefe Begründung dahinter.
Nee, weil das ist natürlich auch eine Situation.
Situation ist, die man vorher dann vielleicht noch nicht erlebt hat.
Und dann das erste Mal erlebt und jetzt sozusagen hatte man vorher nur Vorstellungen des Gefühls, wie es sein würde, wenn so etwas passiert und jetzt ist man im Gefühl drin und jetzt hat man auf einmal zwei Dinge, die man abwägt innerlich, einerseits Wir-Gefühl, lange Beziehung, das Gefühl von Liebe ist noch da, andererseits Enttäuschung, Wut, Traurigkeit, Angst vor der Zukunft, Misstrauen und jetzt sind beide Gefühle so in einem drin und man wägt jetzt ab und sagt, Mensch, die guten Gefühle sind ja aber auch noch da.
Und viele können dann in einer langjährigen Beziehung bei sowas eben auch ihren Anteil sehen, nicht für die Entscheidung fremd zu gehen, sondern in der Hinführung, dass viele sagen, ja, das kriselte bei uns beiden ja schon länger und ja, wir haben beide ja schon gemerkt, dass das schwierig geworden ist mit uns, also sehen auch, dass man dafür offen geworden ist, können sie auch ihren eigenen Anteil sehen, weil das ist meistens anteilig irgendwo in einer Verteilung.
Aber gut, wir kommen schon zu sehr ins Detail beim Thema Fremdgehen.
Aber was man eben häufig hat, ist ja so eine ganze Kette von Entscheidungen.
Ja.
Es sind ja ganz viele kleine Entscheidungen nacheinander getaktet.
Wem erzähle ich das?
Erzähle ich das den Kindern?
Wissen das die Kinder?
Mache ich dies, mache ich das?
Schlafe ich jetzt im Gästezimmer?
Schlafe ich auf der Couch?
Ziehe ich erstmal aus?
Also das heißt, es sind ja Fragen über Fragen und Entscheidungen, die man trifft und gerade in so einer Situation, wenn man schon im Alltag keinen, sag ich mal, guten Zugang zu seinem Kompass hat, dann natürlich in so einer Ausnahmesituation erst recht nicht.
Wenn ihr schon längere Zeit bei uns packt.
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Das funktioniert nur mit dem Smartphone.
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Sehr gerne antworten wir euch dann.
Kommen wir zu den Punkten, die Menschen schon mal probiert haben.
Um eine gute Entscheidung zu treffen, die immer nicht geholfen haben.
Ja, ganz klassisch die Pro und Contra Liste, die durchaus helfen kann.
Wenn man jetzt vielleicht was ganz Objektives nimmt, so was ganz Einfaches vielleicht, so in der Zwischenphase, so was wie, kaufe ich mir das neueste Handy, ja oder nein?
Dann könnte ich vielleicht eine Pro und Contra Liste machen.
Das würde, glaube ich, ganz gut gehen.
Es wird halt natürlich manchmal schwierig, wenn ich schon so eine innere Priorität eigentlich habe.
Ich glaube, das kennt jeder, ja.
Pro und Contra Liste aufschreibt.
Man merkt beim Schreiben schon, dass man den Drang hat, auf einer Seite mehr stehen zu haben.
Also, dass einem das leichter fällt im Runterschreiben, wenn ich innerlich zum Beispiel mehr zu Pro tendiere, schreibe ich mehr Sachen bei Pro hin.
Wenn mir es aber schwer fällt und ich habe bei Contra einfach mehr Dinge, dass ich dann versuche, das im Denkgefühl runterzurechnen.
Dass ich dann sage, okay, aber da stehen jetzt zwar viele Dinge, aber das sind ja halt viele Kleinigkeiten, die wirklich wichtigen Dinge, die dafür sprechen würden.
Die stehen ja auf der anderen Seite.
Und wie willst du es gewichten in der Anzahl, in der Intensität oder auch, meistens hat man ja gelernt, das möglichst objektiv zu machen.
Aber es gibt ja so viele Dinge, die mache ich ja aufgrund eines Gefühls, weil ich da so einen starken Wunsch nach habe.
Vielleicht steht es auf meiner Bucketlist oder was auch immer.
Und es macht für mich ein ganz großes Gefühl.
Und auf der Contra Liste stehen aber ganz viele Dinge sachlich dagegen.
Wie wertet man das nun?
Das ist ganz schwierig.
Deswegen ist immer dann, wenn es eigentlich nicht um was geht.
Wenn man etwas Emotionales dreht, ist das schon schwierig mit der Pro- und Contra Liste.
Und eben die Wahrscheinlichkeit, dass man, wenn man das eigentlich sehr gerne will, sehr intensiv bei Pro nachdenkt und nur sehr wenig Intensität bei Contra reinsteckt.
Das ist dann meistens gegeben.
Zweiter Punkt ist, dass man ganz stark versucht, Kompromisse zu finden.
Also fast Kompromisse eher zu erzwingen.
Also wir beide sind uns jetzt uneinig oder wir können keine Entscheidung treffen.
Dass man dann sagt, okay, da müssen wir jetzt Kompromiss finden.
Und das Problem ist ja immer, wenn ich versuche, etwas zu erzwingen, dann ist da ja ganz viel Druck.
Und Druck ist ja immer bei Entscheidungen immer sehr schwierig, weil die Gefahr einfach sehr groß ist, abzudriften in einen unstimmigen Bereich aufgrund von Zwang und Druck.
Und dass man dann eher einen unstimmigen Kompromiss, einen faulen Kompromiss eingeht, aber man hat einen Kompromiss gefunden.
Ja, und dann geht es ja schon damit los, dass man meistens gar nicht weiß, wie ein echter Kompromiss funktioniert.
Weil die meisten ja lernen, dass ein Kompromiss heißt, man trifft sich in der Mitte.
Das ist aber im Regelfall ein fauler Kompromiss.
Und wir ja durchaus einen anderen Blickwinkel darauf haben, wie man wirklich stimmige Kompromisse schließt.
Und wenn man so einen Kompromiss erzwingt, dann ist es häufig ja auch in Vorwürfen geprägt.
Also dass ich es so sehr möchte, dass meine Kommunikation eher sich so ausrichtet, dass ich dir irgendwann einen Vorwurf mache.
Also sowas wie, du möchtest jetzt auch gar nicht eine Entscheidung.
Du möchtest keine Entscheidung treffen oder du bist überhaupt nicht kompromissbereit.
Du musst dich auch mal ein bisschen bewegen.
Du musst dir auch mal den Aspekt sehen.
Da geht ja auch viel ums Recht.
Also meine Anteile, die ich jetzt hervorgebracht habe, die sind ja wichtig und du siehst sie nicht ein.
Und das ist jetzt nicht hilfreich, wie du dich verhältst.
Wir können so keine Entscheidung treffen.
Und so findet man natürlich erst recht keinen guten Kompromiss, wenn ich mit Vorwürfen das noch untermauer.
Also vielleicht müssen wir mal jetzt hier einwerfen, dass wir jetzt gerade über Entscheidungen sprechen,
die man alleine trifft, aber natürlich auch Entscheidungen, die man als Paar zusammentrifft.
Und wenn man dort sich nicht einig ist sofort, dann wird man ja von Entscheidung hingehen zu Kompromiss finden.
Wobei natürlich auch der Kompromiss am Ende wieder eine Entscheidung ist, das so zu tun.
Und das ist ja eigentlich das Spannende.
Ich muss einerseits ja wissen, wie ich für mich alleine stimmige Entscheidungen treffen kann.
Erst dann kann ich ja mit meiner Partnerin oder meinem Partner zusammen eine stimmige Entscheidung herbeiführen und finden.
Also du meinst jetzt so die Situation, wenn man zusammenkommt, man will eine Entscheidung treffen,
aber keiner weiß für sich selber, was er überhaupt möchte.
Und dann sitzt man sich gegenüber und klar funktioniert das noch weniger.
Wenn keiner einen Plan hat, dann geht es gar nicht mehr voran.
Ja, wenn ich sage, ich weiß nicht, ich kann nicht so richtig entscheiden, was willst du denn machen?
Und du sagst, ja weiß ich auch nicht, ist ja dein Leben.
Ja, ich habe doch als erstes gefragt.
Wäre auch schwer für mich jetzt.
Ja, ich auch nicht.
Also keiner so richtig weiß, wie entscheide ich, wie funktioniert mein Kompass.
Dann wird es natürlich schwierig, aber es ist eben wichtig,
anstelle, das wollte ich nochmal sagen, dass es eben nicht nur um diese Entscheidung für sich alleine geht,
weil wir jetzt eben immer mehr in Kompromisse kommen und man sich fragt, warum Kompromisse,
weil wir über Beziehungen sprechen und in Beziehungen braucht man sehr häufig einen Kompromiss,
weil eben natürlich auch manchmal sofort eine Entscheidung steht,
aber manchmal eben ein Kompromiss gebraucht wird bei ganz vielen Themen und ja auch bei wichtigen Themen.
Wie verbringen wir den Urlaub zusammen?
Das ist ganz häufig ein Kompromissthema.
Natürlich gibt es auch Paare, die da total matchen und sagen, das ist unser Urlaub,
das machen wir und beide sagen, boah, total stimmig, super, freu mich, mega.
Aber manchmal ist es eben auch, dass Paare sagen, nee, ist nicht so stimmig.
Zum Beispiel ein befreundetes Paar von uns, der eine macht sehr gerne Cluburlaube,
der andere sagt, ich will die Städte entdecken.
Und die kriegen wunderbare Kompromisse zusammen hin,
aber es sind halt alle Urlaube eher im Bereich eines stimmigen Kompromisses
und nicht im Rahmen von einer gemeinsamen stimmigen Entscheidung,
weil sie exakt den gleichen Wunsch an einen Urlaub haben.
Genau.
Was mir gerade noch in den Sinn gekommen ist,
das haben wir gar nicht so in der Vorarbeit notiert,
ist, was viele nicht beachten, sind Signale.
Also so Impulse, die hochkommen, Dinge, die schieflaufen.
Denn ich erinnere mich gerade an etwas, was bei uns ja gerade gestern passiert ist,
dass ich mich für etwas entschieden habe, etwas zu kaufen
und es gab mehrere Situationen im Außen, wo Dinge schiefgelaufen sind.
Mega anstrengend, ja.
Und wo man dann. Er sagte, warte mal, da sind jetzt so viele Dinge schiefgelaufen in der Verkettung,
diesen Gegenstand zu kaufen, das scheint unstimmig zu sein.
Irgendwas passt da nicht.
Irgendwas will mein Unterbewusstsein mir sagen, ich lasse das sein.
Ich mache das nicht.
So, dann sind wir weitergefahren.
Das war nämlich in Köln.
Und dann dachten wir, wir kaufen es dort.
Dann sind wir weitergefahren.
Und auf dem Weg habe ich nochmal so ein bisschen recherchiert.
Ich dachte, vielleicht ist es auch schöner, in Hamburg nochmal zu gucken.
Das ist auch dichter dran.
Und dann habe ich den gleichen Gegenstand nochmal gefunden.
Sogar günstiger und von jemandem, den ich schon kenne.
Ja.
Was ein totaler Zufall war.
Ich bin auch vorher nicht drauf gekommen und habe das dann gekauft
auf dem Weg von Köln über Hamburg zurück nach Neumünster.
Und es war total stimmig.
Und alle Dinge, die vorher schiefgegangen sind, die funktionierten auf einmal.
Ich sagte zu ihm, das wird nicht klappen.
Habe ich gestern schon probiert.
Und er sagt, doch, probier mal aus.
Und es ging durch.
Es sind so Dinge, wo man sagt, Mensch. Es ging um eine Überweisung, kann man sagen.
Es klingt sonst so ein bisschen spooky.
Aber es ist total verrückt, weil die Überweisung vorher nicht funktioniert hat.
Und auf einmal hat es dann funktioniert.
Und das ist so, wo man sich fragt, Mensch, warum denn?
Und ich finde das auch total wichtig, dass man auch in der Partnerschaft,
wir haben ja auch viel gestern darüber gesprochen,
sollen wir das machen, sollen wir den Weg noch weiter verfolgen?
Ich habe ja auch bei dir gemerkt,
dass das Gefühl, dass man sich nicht mehr so gut fühlt,
dass das Gefühl von anfänglicher Stimmigkeit in so eine Unstimmigkeit ging.
Und da auch sozusagen die Freiheit zu lassen,
also dein Gefühl nicht abzusprechen und das zu deckeln mit meinem Gefühl,
sondern auch zu sagen, okay, ab wann, warum ist das jetzt so?
Was sind jetzt deine Gedanken zu?
Warum fühlt es sich jetzt nicht mehr so rund an?
Und dann auch zu sagen, okay,
aber wenn der andere in den unstimmigen Bereich kommt,
das einfach auch mal wahrzunehmen und stehen zu lassen.
Zu sagen, gut, das ist ja allgemein,
das ist ja allgemein, das ist ja allgemein,
dass ihre Beziehung, ja,
auch ein Thema, das wurde ich auch schon öfters
im Coaching gefragt, was ist, wenn einer von uns
ein unstimmiges Gefühl hat, wie gehen wir damit
um? Und da haben wir ja untereinander
vor, keine Ahnung wann,
wir sind ja schon ein bisschen länger zusammen, mal die Regel
ausgesprochen, dass wir sagen, sobald
einer von uns bei einem wichtigen
Thema ein
unstimmiges Gefühl hat, wird das sofort aufgenommen.
Das wird nicht übergangen und das
wird auch nicht klein gemacht oder so,
sondern das wird sehr ernst genommen,
sehr wahrgenommen. Natürlich ist es jetzt nicht so, dass
einer sofort das Handtuch schmeißt und sagt,
unstimmig, wir können abbrechen, das war's.
Sondern, dass es schon gebraucht wird,
dass man das begründet oder sagt, was macht die
Unstimmigkeit aus? Aber
das Wichtige ist, dass man nicht über die Grenzen
von dem anderen rüber geht.
Weil sonst lässt das
schwierig, so schon mal vor so einem großen Thema, was ich wie
Haus kaufe oder irgendwann was anderes
und der eine hat die ganze Zeit ein unstimmiges Gefühl
und im besten Fall
kauft man dann das Haus und dann
sagt der andere danach, sobald
der Keller nass ist oder so,
ja, ich hatte eigentlich schon vor dem Kauf
ein unstimmiges Gefühl, aber du wolltest
es ja so sehr und ich wollte es dir auch nicht schlecht
machen. Alles schon erlebt. Ja, klar.
Alles in den Coachings schon drin. Und dann sitzt
der andere dann und sagt, ja, schön,
dass du das jetzt im Nachhinein mir so aufs
Brot schmierst und sagst, dass es unstimmig war.
Jetzt sitzen wir hier.
Ja, aber dann war es ja dein großer Wunsch.
Genau. Ich wollte dir das nicht verderben.
Ja. Und da sind wir eben auch schon beim
nächsten Punkt, dass man sich zurücknimmt
und nicht für sein
unstimmiges Gefühl, für seine Meinung
einsteht. Häufig auch bei
Menschen, die sehr harmoniebedürftig
sind oder eher
herzlastig, nicht so schwer
die Schwertseite nicht so ausgeprägt
haben, die eben schwer
Nein sagen können, Grenzen setzen können,
ihre Meinung sagen können, wo dann
eben man dazu neigt, einfach
zu sagen, ich sage ja, Hauptsache
der andere ist glücklich, beziehungsweise ich sage ja,
Hauptsache wir haben keine Diskussion,
keinen Konflikt miteinander.
Die also immer diesem
Konflikt aus dem Weg gehen
wollen.
Und dann ist halt auch die Gefahr, dass man irgendwann
selber für sich alleine keine Entscheidung
mehr treffen kann, weil man es ja auch nicht
geübt hat, für sich einzustehen
und Entscheidungen treffen kann. Und in einer Partnerschaft
das natürlich auch irgendwann schwierig ist, weil
vielleicht nur noch einer Entscheidung trifft,
alleine. Und man dann auch schnell
bei wichtigen Dingen vielleicht auch die Augenhöhe
verliert, weil es immer gesagt wird, ja, entscheide du.
Ja, wenn das schiefläuft und man
selber für sich nicht so richtig weiß,
wie man Entscheidungen trifft
oder auch vielleicht irgendwann seinen eigenen
Entscheidungen nicht mehr so recht vertraut,
weil man das Gefühl hat, ich habe schon
einige Male für mein Leben schlechte Entscheidungen
getroffen, wiederum auch in der
Partnerschaft das vielleicht merkt, dann
hat das natürlich einige Folgen
für die Beziehung, fürs eigene Leben
und eine wichtige
Folge ist, dass Entscheidungen
verschoben werden und man gar nicht
mehr so recht eine Entscheidung trifft
und dadurch vielleicht auch manchmal
gute Gelegenheiten verpasst,
weil man eine Entscheidung
eben in dem Moment nicht richtig gut
treffen kann. Also wir haben damals
zum Beispiel in der Phase, als
die Häuserpreise so
stark im Anstieg waren,
da haben wir einige Male
ein Haus gesehen, wo wir
dachten, das
würde gut passen, aber
für uns fühlte sich der Preis unstimmig an
und wir haben uns nicht dafür
entschieden, dann zu kaufen
und dann sind die
Häuserpreise immer weiter explodiert
und man hat irgendwann
gedacht, das kann ja nicht wahr sein, wir hätten damals unbedingt
zuschlagen sollen. Das war zwar damals
unstimmig, aber
wir hätten es trotzdem machen sollen, aber
da haben wir es auch, also
du, das könnte man sagen, da ist vielleicht
trotz stimmigen
Gefühl, ein Haus nicht zu kaufen,
trotzdem später so ein Bereuunggefühl
entstanden,
weil beim neuen Wissen
man gemerkt hat,
ja, wie soll man das
beschreiben, das ist gar nicht so einfach, ne?
Ja, ich finde das so hätte-hätte-Fahrradkette
mäßig,
also das Haus war ja vor zwei
Jahren, eineinhalb Jahren noch mehr
auf dem Markt für einen mega
krass teureren Preis als
damals und damals ist ja auch schon ein bisschen
her, muss man ja fairerweise sagen,
aber das fühlte sich ja auch überhaupt
nicht mehr stimmig an.
Nee, also aber trotzdem hat sich
so innerlich diese Stimmigkeit verschoben.
Aber kannst du das innerlich loslassen?
Oder ist das etwas,
also bereuen finde ich, hat ja auch immer so was von
Impulse kommen hoch,
man fährt dran
vorbei in der Gegend und
denkt so, ah, da seh ich mich
eigentlich drin, wieso wohnt da diese Familie?
Das hab ich jetzt
nicht. Nee, das hab ich
auch nicht, aber in dem Moment, wo das Haus nochmal auf den Markt
kam für einen deutlich teureren Preis,
da hab ich schon gedacht, oh Mensch,
hätten wir es damals gekauft,
wär schon echt cool gewesen,
weil jetzt ist es quasi in einen
Bereich hineingekommen, wo man auch wirklich sagen würde,
da ist das nachher auch nicht mehr finanzierbar,
weil einfach der Preis so
extrem angestiegen ist dann.
Das ist eher so ein Gefühl von,
Mensch, schade, hätte man das gewusst,
hätten wir uns anders entschieden, aber damals
war es eben stimmig, das nicht zu tun.
Aber trotzdem ist es
natürlich so, wenn man sowas vorhersehen würde, ich glaube,
das ist auch ein Bereich, wo man häufig
so bereut, nicht eingestiegen zu sein.
Wenn man merkt, dass so ein Häusermarkt
explodiert, wenn so ein Aktienmarkt explodiert,
und man damals überlegt hat, kaufe ich,
kaufe ich nicht, und dann hat man das nicht gemacht,
dann ist man schon, auch wenn es
stimmig war, das nicht zu machen, denkt man später,
ach, man, hätte ich damals ein anderes
Signal bekommen, hätte ich damals
das Signal bekommen, es ist stimmig,
das Haus zu kaufen.
Eher so, dass man manchmal bereut, Mensch,
ich hätte so gerne ein anderes Signal bekommen.
Aber trotzdem kann man sehen, wofür es
gut war. Genau, das wollte ich gerade sagen.
Es hatte andere Elemente, wofür es gebraucht wurde,
dieses Haus zum Beispiel noch nicht zu
haben oder nicht drin zu wohnen.
Das wurde für andere Dinge gebraucht. Aber
manchmal hat man das im ersten Moment, dass man
das isoliert betrachtet und sieht,
ach, das Haus ist wieder drin, das ist so viel teurer.
Hätten wir es gekauft, und dann
dauert es einen kleinen Moment, wo man so in sich geht und merkt,
ah ja, aber es hat
schon seinen Sinn, dass wir es damals nicht gekauft haben.
Es gibt auch das, das und das.
Es wartet noch Besseres auf uns.
Kann man ja auch so sehen, dass man sagt,
na, mal gucken, welche Tür
sich noch öffnen wird.
Aber auch da wichtig, wir haben diese
Entscheidung damals ja zusammen getroffen
und waren beide in einem
guten Gefühl der Entscheidung,
sodass es jetzt, als wir es beide noch mal
gesehen haben, zwischen uns kein
Thema gemacht hat.
Das ist ganz wichtig.
Und das ist nämlich auch der nächste Punkt.
Es kann die Verbundenheit in der Beziehung
verloren gehen, das Wir-Gefühl
kann verloren gehen, es kann Distanz
entstehen, wenn jemand
Entscheidungen alleine trifft
oder wenn eben so
eine Entscheidung nicht stimmig
zusammengetroffen wird. Denn dann
kommt der Punkt, dieses Haus kommt wieder auf den
Markt und man sieht den Preis und
denkt, hätten wir es damals gekauft
und es lag nur an dir.
Ich habe damals gesagt, das wird teurer werden,
der Markt geht nach oben, das ist der
richtige Zeitpunkt zum Kaufen, aber
du wolltest nicht. Dann kommen wir auf einmal
in so Vorwurfsmomente
hinein
und das wird natürlich schwierig für die Beziehung.
Hier ist es so, wenn
wir diesen Moment haben, dass wir uns ärgern, das Haus
nicht gekauft zu haben, dann zusammen.
Dann sagen wir beide zusammen quasi
im Wir-Gefühl, Mensch, waren wir damals
doof, hätten wir das anders gemacht.
Und das ist dann auch wieder etwas, dieses
Leid verbindet.
Ja, das verbindet. Waren wir damals doof?
Ja, das ist wieder im Wir-Gefühl.
Das ist auch in Ordnung. Besser als
wenn man sagen würde, Mensch, warst du damals
doof? Ich wusste, dass das passieren
wird und du hast mir nicht vertraut.
Hättest du mal auf mich gehört. Ich wusste es besser, wie eh schon
alles. Und dann geht es
in den Rundumschlag auf einmal. Dann findet man noch
drei Entscheidungen, wo ich es besser wusste
und dann geht es los. Und dann hat man
keine Chance mehr.
Allgemein merkt man ja auch,
und das hat man, glaube ich, eben ja auch gemerkt, dass es bei Menschen
zu einer sehr großen Unsicherheit auch
führen kann. Also, wenn man
kein Gefühl hat, stimmige
Entscheidungen zu treffen, dann kann man ja auch
allgemein vielleicht schwer
in die Zukunft schauen und
da hat nicht das Gefühl, dass
man weiterhin auch vielleicht
mal Entscheidungen treffen kann, die gut enden.
Also, dass ich eher Angst habe vor
Entscheidungen und sage so, okay, was wird
mich noch erwarten? Das war so
ein bisschen, was ich sagte, naja, das Haus
sollte es nicht sein, aber vielleicht kommt ja noch was
Besseres. Aber wenn ich das Gefühl habe,
oh, ich habe schon so viel mein Leben
bereut oder beim
typisches Thema, was ich letzte Woche im Coaching
hatte, ich wurde das zweite Mal
betrogen, in einer vorherigen Beziehung auch schon.
Und da habe ich jemandem schon wieder eine Chance
gegeben. Jetzt ist mir das wieder passiert.
Was kommt dann?
Also, kann ich demjenigen noch eine Chance
geben? Kann ich diese Entscheidung nochmal treffen,
in eine Beziehung zu investieren?
Oder ist es einfach in meinem Leben
so, dass ich mich verarschen
lasse, hat die Person gesagt, dass ich grundsätzlich
dass ich unstimmige Entscheidungen in diesem
Bereich treffe und ich würde am liebsten da gar
nicht mehr entscheiden.
Das ist sicherlich dann so eine
Endfolge, wenn man Entscheidungen grundsätzlich
vermeidet. Ja. Und immer wieder
sagt, nee, entscheide du.
Oder alles so schwammig hält.
Genau. Und Entscheidungen vermeidet
und dadurch ja diverse
Chancen verpasst, diverse Möglichkeiten
verpasst und eigentlich in einem
dauerhaft latent unstimmigen Gefühl
sich aufhält.
Weil was man natürlich auch berücksichtigen muss,
keine Entscheidung zu treffen, ist ja auch
eine Entscheidung. Also man entscheidet sich dafür,
nicht zu entscheiden.
Häufiges Thema auch bei Trennung, ja, nein.
Es ist ganz häufig auch im Coaching,
dass beide
berichten, wie unglücklich sie sind,
aber keiner von beiden
mag aussprechen,
dass eine Trennung erfolgen soll.
Und dann als
außenstehende Person wirkt das manchmal
schon sehr skurril, dass sich zwei Menschen
gegenseitig sozusagen den Ball zuspielen und sagen,
ja, aber wenn das nicht stimmig ist, dann
beende das doch. Oder der andere sagt, ja, aber wenn
das für dich auch nicht stimmt, warum beendest du das denn nicht?
Also dass beide darauf warten,
dass der andere das ausspricht und die
Verantwortung sozusagen ein Gefühl übernimmt
für die Entscheidung. Sagen, ich bin die Person,
die entschieden hat, dass wir uns
trennen.
Es ist manchmal schwieriger,
vielleicht der Verlassene zu sein, als der,
der jemand anderen verlässt.
Auf der anderen Seite, wenn man eben über lange Zeit
keine Entscheidung mehr stimmig treffen konnte,
der innere Kompass nicht mehr da ist, man den
Öko-Check nicht kennt, dann ist es eben schwierig.
Selbstbewusstsein nicht hat, auch für sich einzustehen.
Also wenn ich nicht mehr die
Auswahl habe, aufgrund von
Prägungen, kann ich
bleiben, kann ich gehen, sondern
eigentlich nur als Auswahl habe,
ich muss bleiben, nur der andere
kann sich trennen, auch von Verlustängsten
zum Beispiel, da ist das
schwierig. Was ja auch eine Folge ist,
dass je mehr Entscheidungen ich treffe,
die ich später bereue,
weil ich rückblickend sage, war unstimmig,
desto mehr Selbstzweifel
habe ich, desto weniger Selbstvertrauen habe ich,
weil man dann andere Menschen sieht,
die eine klare Entscheidung treffen, das
durchziehen, das ist ja auch etwas, was eben für
Stärke, Selbstvertrauen steht
und das macht ja auch was mit einem.
Ja, wenn ihr in dieser Folge dabei seid
und es euch schwerfällt,
stimmige Entscheidungen zu treffen, entweder einzeln oder als
Paar, oder ihr vielleicht auch merkt, dass ihr
in eurer Beziehung einige
Entscheidungen, auch größere Entscheidungen
getroffen habt, die unstimmig
für euch sind und dies aufzuarbeiten
gilt, damit ihr im guten
und in einem stimmigen Gefühl eure Beziehung
weiterführen könnt, dann meldet euch
sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch.
Ihr findet das unter
Kontakt oder Erstgespräch
auf unserer Website
www.lebensidealisten.de
www.lebensidealisten.de
und dann seid ihr im ersten Gespräch
mit uns, beziehungsweise mit Laura
und wenn wir euch gut weiterhelfen
können, euer Thema
zu uns passt und zu unserem Coaching
passt, dann geht es ins
Kennenlernen und Strategiegespräch mit uns.
Ja, wollen wir zur Lösung kommen?
Ja, jetzt kommen wir zu der Lösung.
Wie kann man stimmige Entscheidungen treffen?
Was heißt das genau? Welche Möglichkeiten
gibt es da?
Als allererstes sollte man schauen, gibt es Vorverletzungen?
Also gehen wir jetzt mal davon aus, dass man
als Paar eine Entscheidung treffen möchte,
die man nicht bereut.
Da ist es wichtig, dass es untereinander keine
Vorverletzungen gibt.
Warum ist das wichtig?
Damit man auch wirklich eine Entscheidung treffen kann.
Also damit man wirklich im Gefühl
alle
Möglichkeiten offen hat
und nicht aus alten Verletzungen heraus
seinen Anteil einbringt und das sozusagen
vielleicht eine Entscheidung verhindert.
Wir hatten jetzt ja eben das
Beispiel mit den Vorwürfen, wenn man
sich entscheidet, dass der andere einen
das danach als Vorwurf bringt.
Wenn ich zum Beispiel Vorverletzungen habe, weil ich
zum Beispiel öfters bei Entscheidungen mal
von dir übergangen geworden bin
oder das Wissen nicht bekommen habe,
du Sachen alleine für dich entschieden
hast, dann wird das unsere
Entscheidungsfindung schon stark
beeinflussen. Dann werde ich sehr darauf
achten, dass ich gesehen werde,
meine Anteile vielleicht ein bisschen stärker
vorbringe, sehr aufs Recht achten,
sehr auf
darauf achten, dass das alles fair ist
und mich auch schneller angegriffen
fühlen.
Ja, vor allem, wenn Gefühle da sind,
dann möchte man dafür häufig
einen Ausgleich haben.
Und das ist das, was die Entscheidung schwer macht,
weil man dann mehr fordert, als einem
eigentlich zustehen würde und man eigentlich
fordern würde, wenn man
keine Wut mehr hat.
So möchte man einen Ausgleich für die Wut haben
und verlangt dann zum Beispiel mehr.
Ganz wichtig bei Trennungen,
wenn man noch ganz viel Verletzungen in sich
trägt, auch Verletztes von der Trennung an sich,
dann kann man normalerweise
keine guten, sinnvollen
Mediationsgespräche darüber führen,
wie man Vermögen verteilt
und so weiter.
Kinder, ganz großes Thema bei Trennung.
Ich erlebe den Unterschied immer sehr extrem, wenn es darum geht,
welches Betreuungsmodell wählt man für die
Kinder aus. Wenn dann noch Vorverletzungen
vorliegen,
dann ist das immer eine sehr harte Diskussion.
Dann geht es viel um,
ja, wir nehmen Wechselmodell 50-50
und wir machen genau 50-50.
Ja, wie wollen wir es mit dem Unterhalt machen?
Ja, aber du glaubst jetzt nicht, dass ich das
und das alles bezahle.
Also man merkt, das schwingt richtig hinter so,
jetzt habe ich das schon ertragen,
bei diesem Punkt werde ich jetzt nicht nachgeben
und mir steht 50% zu
und da werde ich sehr genau sein.
Und da werden auch Fragen gestellt, wie wollen wir es denn regeln,
wenn das Kind krank ist? Was ist denn der Ausgleich dafür?
Und dann sage ich immer, es geht
ein bisschen jetzt in die Richtung,
wie schieben wir uns unsere Pakete hier hin und her
und wir vergessen ein bisschen dabei, dass es Menschen
um die es geht. Also die haben
auch noch Bedürfnisse und Gefühle und 50-50
ist nicht für Kinder immer,
das perfekte Modell. Das ist immer
so eine Ego-Sache im Gefühl, denn weil ich
verletzt bin, dass ich 50-50 haben will.
Aber wenn ich ein total sensibles Kind
habe, was es
schwer hat, Trennung
durchzuleben, was beide Elternteile
einfach noch sehr intensiv braucht, bleibt aufgrund
des Alters selbstverständlich,
dann ist ein Wechselmodell vielleicht
nur ein Gefühl der Eltern, der Ausgleich.
Aber es ist nicht der richtige Weg fürs Kind.
Ja, das sind dann die Verletzungen
und dann wird man
zu schwertlastig, da kommt eine
Härte durch und die Härte, die
verhindert natürlich, dass man eine
wirklich gute Entscheidung treffen kann
und, wie du schon sagst, den Blick
voll auf das Kindeswohl
richtet, sondern eher dann auf seinen
Verletzungen herausspricht, was auch ganz natürlich ist,
dass das passiert. Deswegen ist es ja auch
super sinnvoll, in der Trennungsbegleitung
eben zumindest mal die wichtigsten,
größten Verletzungen
aufzuarbeiten, die Trennung selber
mit Unterstützung zu verarbeiten,
um dann gute Entscheidungen
im Bereich Kinder,
Vermögen, Aufteilung, wie machen wir was,
zu treffen. Auch typischerweise,
was man viel merkt, ist bei dem Thema
Affäre, wenn da noch Vorverletzungen
sind, also wenn ich mir überlege, möchte ich dir
verzeihen, ja, nein,
dass die Leute auch sehr hart sind, also sagt, ja,
ich verzeihe dir und hier ist die Liste
mit den Punkten, an die du dich ab morgen zu halten hast.
Also ich möchte dein Handy kontrollieren,
ich möchte immer ein Update haben, wo du bist,
jederzeit erreichbar und so weiter
und so weiter, wo der andere sagt so,
okay, krass, das ist hier
schon ein bisschen extrem und man sagt, ja,
aber dafür verzeihe ich dir ja auch.
Und da sieht man eben,
Verzeihen funktioniert so nicht,
wenn das Misstrauen bleibt, sondern Verzeihen würde
bedeuten, dass man die Gefühle aufarbeitet,
dass man die loslassen kann,
dass man das Misstrauen gemeinsam neutralisiert,
um dann zu gucken, was wird wirklich
noch gebraucht. Aber es gilt ja auch für
kleinere Entscheidungen, nicht nur für diese ganz großen
Themen, auch wenn wir uns entscheiden,
gehen wir heute zum Italiener oder nicht
und ich habe eine Vorverletzung, weil
du hast irgendwie letztens das alleine
entschieden, ohne mich zu fragen,
und ich musste auf einmal irgendwo
essen gehen, wo ich gar keinen Bock drauf hatte.
Die Familie hat überstimmt.
Dann kann es sein, dass ich jetzt in voller Härte fordere,
ich will das machen und nichts anderes,
weil ich eben noch vorverletzt bin.
Also es gibt bei ganz vielen Dingen,
wo das eine Rolle spielt.
Dann geht es natürlich darum, die Systemgesetzverletzungen zu lösen
und das machen wir mit der Systemempowering-Methode,
dass man dann eben zurückgeht
an den Punkt, wann war es mal gut,
schaut, was ist passiert, welches Gefühl
hat es gemacht, dafür Verantwortung
übernimmt, dass man, wenn es so
ist, aussprechen kann, das tut mir leid,
das war nicht meine Absicht, dass du dich so gefühlt hast
und eben dann reingibt, wie man
an sich anders verhalten hätte, damit
dieses Gefühl nicht entsteht und arbeitet
so die ganzen Verletzungen miteinander auf,
sodass man dann zu dem Punkt kommt,
für dieses Thema zumindest
ist es im Heute
gut genug,
es ist gut genug zwischen uns,
damit wir eine gute Entscheidung treffen
können. Es muss nicht hundertprozentig gut sein,
es muss aber gut genug sich anfühlen,
dass ich in der wertschätzenden Haltung mit dir,
eine Entscheidung treffen kann.
Da muss man natürlich auch unterscheiden
zwischen, wie du schon sagtest, kleinen
Entscheidungen und großen Entscheidungen im Leben.
Also kleine Entscheidungen treffen
wir ja mehrfach am Tag,
auch oftmals ja unbewusst,
weil alles das, was wir tun, ist ja
auf eine unbewusste Entscheidung häufig
gegründet. Und da
nutzen wir ja auch immer dieses Stimmig-Unstimmig-Prinzip.
Also, dass ich einen inneren Kompass
habe, der mir sagt, wann
komme ich in einen stimmigen Bereich im Gefühl
und wann unstimmig. Und dass ich,
im besten Fall, so
sensibilisiert bin mit meinem
eigenen inneren Kompass, dass ich das relativ
schnell stimmig
entscheiden kann, sozusagen.
Also, dass sich das gut anfühlt.
Ja, das ist ganz wichtig, so ein Draht
zu seiner Gefühlsebene zu haben, um
diesen Abgleich stattfinden zu lassen.
Vielleicht kennen alle das Beispiel
sehr gut, dass man eben irgendwo steht
und hat so einen Fehlkauf. Kauft eine Hose,
ein Oberteil,
irgendetwas, wo man eigentlich an der Kasse
schon so innere Impulse bekommt von,
kauf das nicht, lass das
liegen. Eigentlich gefällt es dir
nicht so richtig. Du kaufst das nur, weil
es so stark rabattiert ist. Aber
lass es doch bitte liegen. Man kriegt so
Impulse, aber der Kopf sagt,
nee, wir kaufen das jetzt. Wir sind losgefahren
in die City. Wir haben ein teures
Parkticket gekauft. Wir sind drei Stunden
unterwegs. Das ist die siebte Hose, die ich anhabe.
Und ich brauche eine neue Hose und einigermaßen
okay ist sie auch. Ist meine Lieblingsmarke
und der Rabatt ist cool.
Ja, sie passt nicht ganz so richtig,
wie ich es will. Ich werde noch abnehmen.
Genau. Ich nehme noch ab oder ich nehme noch
zu, damit ich reinpasse, was auch immer.
Und dann ist man zu Hause,
schaut ein halbes Jahr später in den Schrank
und sagt, oh Mann, da ist immer noch das
Preisschild dran. Ja, das ist die Hose, die immer wieder
nach unten wandert im Stapel. Genau.
Und denkt so, hm. So, und das ist das, was
wir mit inneren Kompass meinen. Da hat man quasi
mit dem Kopf sein inneres Gefühl
überstimmt und wegdiskutiert, anstatt
darauf zu hören und damit zu arbeiten
und sich die Frage zu stellen, was kann
ich tun, lernen, verändern, damit stimmig wird.
Dann machen wir alles in unseren Code
Trainings und Beziehungstrainings ganz detailliert,
wie man lernt, wieder den
Zugang zu seinem inneren Kompass zu finden,
denn den haben viele von uns im Laufe des
Lebens verloren und finden dann nicht mehr so
recht den Zugang zu. Das finde ich auch in Bezug
auf Kinder immer super spannend, weil wir ja ganz
viele Entscheidungen
vor unseren Kindern ja auch irgendwie
begründen oder die das ja auch erfragen.
Also auch kleine Entscheidungen, ne? Mama, Papa,
warum machst du das so? Und man das
häufig bei Eltern ja auch merkt. Natürlich hat man
nicht immer Bock, vielleicht alles ausführlich zu
begründen, aber je besser man
den Zugang zu seinem eigenen Gefühlt,
je besser kann man das natürlich auch begründen.
Also sagen, okay, das fühlt sich für mich jetzt nicht stimmig an, weil, aus den Gründen und nicht dieses, ja, weil das jetzt so ist und das dann so stehen zu lassen, sondern auch selber dann spiegeln zu können, ich mache das auch in einem Bewusstsein, ich habe ein inneres Gefühl, warum ich dafür oder dagegen bin.
Und natürlich dadurch auch die Kinder lernen, ihre eigenen Gefühle zu reflektieren, wenn sie sehen, wie die Eltern das machen. Und es ist schon manchmal interessant zu sehen, wenn man dann seinen Sohn beobachtet und der einen zu einem sagt, das ist unstimmig für mich und man dann gemeinsam auf Kompromisssuche geht, das ist schon schön, ne?
Ja.
Ja, dann gibt es die großen Entscheidungen, wo ich vielleicht sage, da reicht mein innerer Kompass nicht aus. Es gibt so viele Dinge, die ich durchdenken möchte und ich kann das jetzt einfach nicht nur durch kurz in mich gehen und sagen, es ist stimmig.
Also wahrscheinlich wird man, wenn man. Wenn man ein Haus kaufen möchte, bei der Summe nicht einfach nur kurz mal durch das Haus spazieren, in sich gehen und sagen, es ist stimmig, ich nehme es. Wurde zwar eine Zeit lang eigentlich halbwegs gebraucht, weil wenn man nicht sagte, es ist stimmig, ich nehme es, fünf Minuten später der Nächste mit dem Geldkoffer kam und sagte, ich nehme es auf jeden Fall, dann war es weg.
Das ist auch etwas, was ich sagen muss, rückblicken, wenn wir auf Entscheidungen schauen, was mich auch immer sehr unter Druck gesetzt hat.
Das fand ich schön, ne?
Wenn wir jetzt hier sofort eine Entscheidung treffen, fand ich immer sehr unangenehm.
Ja, bei der Summe.
Bei der Summe, genau.
Und bei den Auswirkungen fürs Leben.
Da möchte ich jetzt die nächsten 10, 20, 30 Jahre leben.
Genau.
Das ist so ein großes Ausmaß.
Ja.
Bei anderen Dingen treffen wir schnell eine Entscheidung, wenn wir jetzt, keine Ahnung, ein Business-Coaching buchen, wenn wir irgendwas anderes für uns entscheiden, das geht schnell.
Da geht der innere Kompass, jo, brauchen wir, machen wir, passt.
Ein kurzer Urlaub oder so, ja.
Aber bei größeren Sachen natürlich nicht.
Und da brauchen wir den Öko-Check.
Das ist das, was uns da hilft.
Der Öko-Check, das kann man sich so vorstellen wie eine bessere Pro- und Kontraliste.
Denn wir berücksichtigen hier vier Fragestellungen und berücksichtigen auch das Gefühl.
Und man kann das wunderbar zusammen machen, ergänzen, neues Wissen sich dazuholen.
Der große Unterschied hier ist, dass man sich anschaut, wenn ich jetzt mich für ein Haus entscheide, dann wohne ich vielleicht jetzt in einer Wohnung.
Und dass ich jetzt in einer Wohnung wohne.
Das hat auch gute Seiten.
Die will ich nicht verlieren, wenn ich ins Haus ziehe.
Welche guten Seiten sind das?
Was kann ich tun, lernen, verändern, damit die erhalten bleiben?
Und genauso ist es halt, wenn ich jetzt im Haus bin, dann wird das für mich negative Konsequenzen vielleicht manchmal haben.
Denn jede Entscheidung hat eben auch negative Seiten.
Welche werden das sein?
Zum Beispiel, ich habe einen riesen Garten, den ich pflegen muss.
Schaffe ich das vor meiner Zeit?
Dann geht das.
Oder ich habe viel mehr Kosten und so weiter.
Also schaffe ich das?
Kann ich diese Kosten bedienen?
Bei vielen vielleicht die Frage, ich habe einen total geilen Zinssatz jetzt gerade.
Ich kann den für 15 Jahre festschreiben.
Was passiert in 15 Jahren, wenn der Zinssatz sich verdreifacht, vielfach hat?
Eine Situation, die jetzt bald für einige eintritt.
Solche Dinge zum Beispiel, die kann man im Ökotext sich angucken und dann auch wieder die Frage stellen,
was können wir tun, lernen, verändern, damit diese negativen Konsequenzen nicht eintreten?
Also wo können wir die Zeit für den Garten hernehmen?
Oder können wir uns alternativen Gärtner leisten?
Also wie können wir das?
Wie können wir das herstellen?
Oder müssen wir den Garten auf eine bestimmte Art und Weise gestalten, sodass das für uns händelbar ist?
Was machen wir im Urlaub?
Auf einmal müssen diverse Pflanzen gegossen werden, was vielleicht auf der Terrasse vorher nicht der Fall war bei der Wohnung.
Das heißt, es gibt da ganz viele Fragen, die man sich vorab stellen kann.
Und wenn man dann schon Lösungen dafür hat, dann hat man ein gutes Gefühl.
Und was am Ende übrig bleibt, ist auf beiden Seiten das, wofür man keine Lösung findet, wenn es eintritt.
Also was man an guten Seiten auf jeden Fall verlieren wird.
Was man an Konsequenzen auf jeden Fall ertragen muss, wenn sie eintreten.
Und dann kann man sagen, kann ich das für mein Ziel in Kauf nehmen?
Ist das für mich in Ordnung?
Und dann kommt natürlich wieder, stimmig-unstimmig zu tragen.
Der innere Kompass, der mir dann sagt, wenn ich von der Wohnung ins Haus gehe,
dann habe ich statt 1.000 Euro Miete 1.600 Euro Abtrag plus Nebenkosten.
Ich muss dann 2.000 auf einmal zahlen.
Grundsätzlich geht das, aber will ich das?
Will ich so viel mehr zahlen?
Ich kann das bezahlen.
Aber will ich das bezahlen?
Was bedeutet das für andere Dinge?
Ich müsste vielleicht auch auf den Urlaub kleiner machen.
Ich müsste vielleicht weniger Kleidung shoppen.
Lebensstandard runterschrauben.
Das sind alles die Dinge, damit ich diese 1.000 Euro Gap finanziert bekomme.
Müsste ich auf das, das und das verzichten und dann ins Gefühl zu gehen,
wie fühlt sich das für mich an?
Ich stelle mir vor, ich bin in diesem Haus drin.
Der Garten ist schön.
Stellen es alle jetzt im Haus.
Das ist alles toll.
Ich sitze da.
Es ist alles so ein bisschen eine romantische Vorstellung in diesem Haus.
Ich stelle mir auf der anderen Seite vor,
wie ist das, wenn ich dafür auf den Wunschurlaub verzichte,
den ein bisschen reduzieren muss.
Gehe von der 1. Lage in die 2. Lage.
Und sage, Mensch, die Klamotten muss ich auch seltener.
Ich kann auch nicht mehr ganz so oft essen gehen.
Und so unbeschwert wie jetzt.
Ich habe diese große Verbindlichkeit.
Was ist mit den Jobs?
Können wir das mit einem Job finanzieren?
Brauchen wir zwingend beide Jobs?
Wie fühlt sich das dann an?
Weil ich merke, dieses Haus,
das ist so mein großer Traum.
Das fühlt sich so gut an.
Und die anderen Sachen, da kann ich total gut drauf verzichten.
Das habe ich jetzt eigentlich nur gemacht,
weil ich dieses Geld übrig hatte.
Mir ist ein Urlaub in erster Reihe gar nicht so wichtig.
Und auch so viele Klamotten ist mir gar nicht so wichtig.
Ich kann da total gut drauf verzichten.
Aber dieses Haus, das ist mein großer Traum.
Dann fühlt es sich stimmig an.
Würdest du sagen,
da stellen sich ja viele die Frage,
ich stelle das immer so stellvertretend,
dass man das bei allen großen Themen
durchführen könnte, den Öko-Check?
Ja, man kann es bei jedem kleinen Thema auch durchführen.
Ja, genau, bei Trennung,
bei jemandem noch eine Chance geben,
bei Kinderwunsch und so weiter.
Das kann man bei jeder Entscheidung machen.
Was man natürlich immer berücksichtigen muss,
ist, dass ich zu manchen Dingen
ja nur ein vorgestelltes Gefühl habe.
Wenn ich jetzt an das Haus denke,
dann kann ich vielleicht mir vorstellen,
wirklich wie es ist.
Weil ich habe vielleicht schon mit meinen Eltern
in einem Haus gelebt und weiß, wie es war.
Ich habe vielleicht schon mal ein Haus zur Miete gehabt
und weiß, wie es sich anfühlt.
Das geht.
Bei Kindern ist es natürlich sehr schwierig.
Ich kann nicht ins Gefühl hineingehen,
wie es sein wird, Vater zu sein.
Da hat jeder so seine Vorstellung von.
Aber jeder, der wirklich schon mal
Vater oder Mutter geworden ist,
wird sagen, man kann sich das vorab,
wenn man das nicht erlebt hat selber,
nicht vorstellen, wie es ist,
dieses Gefühl wirklich zu haben.
Und das ist mit anderen Dingen auch so.
Ich kann nicht sagen,
wie ich persönlich
ich kann das mit Paaren verarbeiten,
weil ich ja deren Gefühl nehmen kann
und das mit deren durchlaufe.
Aber wie ich persönlich mich wirklich fühlen würde,
welche Körpergefühle in mir entstehen würden,
welche Basisgefühle,
welche Schlussfolgerungen ich schließe,
wenn du zum Beispiel fremdgehen würdest,
das kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Ich habe eine Vorstellung davon.
Aber ob es wirklich so sein wird,
wie ich es mir vorstelle, weiß ich nicht.
Das erinnert mich gerade an das Gespräch
am Wochenende mit Freunden von uns.
Da ging es auch um das Thema Kinderwunsch,
die noch kein Kinderwunsch haben.
Kinder hatten oder Kinder haben.
Und da war ja auch so die Fragestellung,
wie ist das denn?
Also andere berichten, dass es so und so ist.
Kann man sich denn trotzdem noch mal zurückziehen
und in Ruhe ein Buch lesen und so weiter?
Und das finde ich mal ganz spannend,
weil wir es ja schon häufiger haben,
so mit einigen Freunden.
Im Freundeskreis, die keine Kinder bis jetzt haben.
Und dass man als Eltern dann da sitzt und denkt nur so,
hm, es ist schwierig.
Es ist schwierig, die Erfahrung auch weiterzugeben,
weil es so komplett individuell ist
und weil jeder dieses Gefühl,
man das empfindet.
Ich finde, Elternschaft ist so voller ambivalenter Gefühle.
Wir schweifen wieder ein bisschen ab.
Ja, aber das ist ja zum Thema Entscheidung,
dass man auch nicht sich darauf berufen kann,
wie andere, wie du sagst, das empfinden
oder sich das Wissen woanders holen kann,
sondern dass man eher bei sich bleiben muss immer.
Weil, um das abzuschließen,
die Gefahr der Brille entsteht.
Das heißt, ich bekomme eine Brille
von jemand anderem aufgesetzt,
wie es sein wird, Vater zu sein, Mutter zu sein.
Und für mein Leben trifft das vielleicht gar nicht zu,
weil mein Kind vielleicht unkompliziert einschläft,
während jemand anderes sagt, das ist grausam.
Du wirst zwei Jahre nicht schlafen können.
Es ist die Hölle, Kinder zu bekommen.
Und du denkst, oh Mann,
du kriegst ein bisschen selber Sorgen.
Oh Mann, die gehen zwei Jahre nicht schlafen, wie grausam.
Und vielleicht passiert dir das ja gar nicht.
Dein Kind schläft nach sechs Wochen durch und du sagst,
Mensch, geile Nummer, easy peasy, läuft bei uns.
Also es ist völlig individuell.
Deswegen ist es total schwierig.
Das ist wie mit der Frage bei uns.
Ja, wie ist das denn?
Wie ist denn die Erfolgsquote im Coaching?
Man sagt, ich kann dir eine Quote nennen,
aber es bringt dir individuell gar nichts eigentlich,
weil du weißt ja nicht, wo du liegst.
Ob du in dem Bereich bist, in dem Bereich bist
und eure Beziehung ist individuell.
Ich kann euch so Tendenzen nennen,
wie es in eurer Situation,
weil wir es schon ganz oft genau so hatten,
bei vielen verlaufen ist.
Ob euch das aber wirklich so hilft
und ob das bei euch so eintreten wird, das weiß ich nicht.
Ja, das sind die Wege.
Also der innere Kompass, stimmig-unstimmig
und den Öko-Chat.
Den Öko-Chat durchführen, kombiniert dann wiederum
mit stimmig-unstimmig.
Das sind die Wege, wie man eine gute Entscheidung trifft.
Verletzungen vorher auflösen.
Um die Grundvoraussetzungen zu schaffen.
Und beim Öko-Chat natürlich aufschreiben.
Da ist es ganz wichtig, dass man den aufschreibt,
dass man da
längere Zeit drauf guckt.
Da darf man sich auch gerne andere Impulse holen.
Den kann man wunderbar zu zweit machen.
Man kann auch gerne nochmal andere fragen.
Wenn es jetzt darum geht,
Kinder ja, nein, und man ist da unsicher,
kann man ja gerne andere Eltern fragen.
Man reflektiert das,
schreibt sich das auf und sagt,
Mensch, das könnte eintreten,
dass man ein Jahr lang kaum Schlaf bekommt.
Als negative Konsequenz.
Und dann fragt man sich, was kann man tun,
wenn das eintritt,
damit diese negative Konsequenz
gehändelt werden kann.
Und dann findet man dafür vielleicht Lösungen.
Wenn das so wäre, könnten wir das, das und das tun,
um damit zu leben.
Dass das ein Jahr lang mal so ist.
Dafür haben wir unser Restleben
einen kleinen Begleiter, der groß wird.
Oder mehrere.
Und das kann das gut gegenüberstellen.
Oder eben auch sagen,
Mensch, ein Jahr lang
wenig bis kein Schlaf,
das halte ich für das, was ich bekomme,
wenn ich meine Sinngebung erfülle.
Ich möchte unbedingt in meinem Leben
Vater werden. Ich möchte Kinder um mich haben.
Ich möchte es erleben.
Ich möchte jemanden großziehen, ihm die Welt zeigen.
Dann ist vielleicht für die meisten
ein Jahr total trivial.
Wenn man drinsteckt, ist es nicht mehr so trivial.
Aber dann sagt man,
Mensch, das halte ich aus.
Dieses ein Jahr, das mache ich.
Ist ja bei der Selbstständigkeit quasi auch ähnlich.
Da gehen auch viele zwei, drei Jahre
von den Ressourcen an ihre
völligen Limits.
Keine Urlaube, keine Auszeiten,
um dann zu sagen, jetzt klappt es.
Während man natürlich beim Kinder,
hast du das Kind.
Und das bleibt auf jeden Fall bei dir.
Bei der Selbstständigkeit kann es sein,
dass du drei Jahre Vollgas gibst und gibst alles, was du kannst.
Vernachlässigst deine Beziehung, deine Freunde
und so weiter, deinen Sport
und alles, was dir so wichtig ist, um das zu erreichen.
Und merkst nach drei Jahren, es geht nicht.
Ja, wenn euch
dieses Thema sehr interessiert
und merkt, Mensch, Öko-Check,
stimmige Entscheidungen treffen, Kompromisse,
das hört sich alles gut an.
Das war jetzt aber doch sehr schnell
für uns. Und wie macht man das?
Denn genauer, dann habt ihr zwei Möglichkeiten.
Die eine ist, ihr geht mal bei uns auf die Website.
Ganz unten im untersten Bereich
gibt es einen Link, der heißt kostenloser
Videokurs. Findet ihr sonst auch in jedem
Blogartikel von uns. Da tragt ihr euch
ein und dann bekommt ihr detaillierte Videos
zum Thema stimmige Entscheidungen
treffen, stimmige Kompromisse treffen.
Und da ist nämlich auch der Öko-Check nochmal detailliert mit drin.
Alternativ könnt ihr natürlich,
wenn das Thema umfangreicher bei euch ist und ihr
sagt, Mensch, wir haben noch vieles aufzuarbeiten.
Wir leben eigentlich dauerhaft in so unstimmigen
Gefühlen. Wir haben viele Entscheidungen,
viele Kompromisse, die wir nochmal gemeinsam
reflektieren und aufarbeiten möchten.
Dann könnt ihr euch bei uns fürs telefonische Erstgespräch
melden. Und dann gehen wir gemeinsam
eure Zeitlinie, also euer Fundament
durch, stellen das wieder her und lösen
die Systemgesetzverletzungen auf, die
dafür sorgen, dass ihr vielleicht auch um heute
nur noch sehr schwer gemeinsam Entscheidungen treffen könnt.
Schön, dass ihr dabei wart. Wir freuen
uns sehr, wenn ihr auch in der nächsten
Folge wieder zuhört. Bis bald.
Bis dann.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Man kann sich nicht an eine letzte unstimmige Entscheidung erinnern, weil damals mit dem damaligen Wissen eine stimmige Entscheidung getroffen wurde.
Rückschauend kann man sich manchmal anders entscheiden, aber das bedeutet nicht, dass die frühere Entscheidung bereut wird.
Der innere Kompass ist entscheidend für die Bewertung von Entscheidungen – sowohl im Alltag als auch in großen Lebensentscheidungen.
Vorverletzungen und ungelöste Konflikte behindern die Fähigkeit, stimmige Entscheidungen zu treffen, besonders in Bezug auf Trennung oder Kinderwunsch.
Der Öko-Check hilft, Pro- und Kontra-Aspekte systematisch zu analysieren und das Gefühl für Stimmigkeit oder Unstimmigkeit zu stärken.
Kleine und große Entscheidungen beeinflussen sich gegenseitig, wobei der Fokus auf emotionalen und finanziellen Auswirkungen liegt.
Stimmige Entscheidungen entstehen nicht durch einfache Auseinandersetzung, sondern durch Reflexion, Verantwortung und das Vertrauen in eigene Gefühle.
Die Lösung liegt in der Aufarbeitung von Verletzungen und der stärkeren Verbindung zum eigenen inneren Kompass.
Summary:
Die Diskussion dreht sich um die Natur von Entscheidungen – besonders die Frage, ob man sie bereuen kann. Es wird betont, dass Entscheidungen, die damals mit dem vorhandenen Wissen stimmig waren, heute nicht bereut werden müssen, selbst wenn rückblickend anders gewählt werden könnte. Der Kern liegt in der Rolle des inneren Kompasses: ein Gefühl, das Menschen nutzen, um Entscheidungen als stimmig oder unstimmig zu beurteilen.
Bei kleinen Alltagssituationen wie beim Essen oder bei großen Lebensentscheidungen wie dem Kauf eines Hauses oder der Entscheidung über Kinderwunsch wird deutlich, dass ein Gefühl der Stimmigkeit entscheidend ist. Der Öko-Check wird als Werkzeug vorgestellt, das vier Aspekte – gute und schlechte Seiten, finanzielle Auswirkungen, persönliche Werte und negative Konsequenzen – systematisch analysiert. Vorverletzungen, insbesondere aus früheren Beziehungen, werden als Hindernis für stimmige Entscheidungen beschrieben, und die Lösung liegt in der Aufarbeitung dieser Schadensverlauf.
Auch bei der Frage, ob man einer Person noch eine Chance gibt, wird betont, dass Verzeihen nur funktioniert, wenn Misstrauen gemeinsam aufgearbeitet wird. Der Fokus liegt darauf, nicht nur Entscheidungen zu treffen, sondern sie mit bewusstem, reflektiertem Gefühl zu finden, das auf einem tiefen Vertrauen in den eigenen inneren Prozess basiert. So können Paare stimmige Entscheidungen treffen, die sich für beide als sinnvoll und nachhaltig anfühlen – ohne aber an einem dauerhaften Zustand der Perfektion zu binden.
FAQs
Ich bereue keine Entscheidungen, die damals stimmig und mit dem Wissen meiner damaligen Situation getroffen wurden. Rückschauend kann ich sagen, dass ich mit dem neuen Wissen heute anders entscheiden würde, aber damals war es für mich stimmig.
Durch das Einhalten des stimmig-unstimmig-Prinzips und den Einsatz des inneren Kompasses, der mir zeigt, ob eine Entscheidung für mich emotional und logisch Sinn macht.
Der Öko-Check ist eine strukturierte Methode, um die positiven und negativen Auswirkungen einer Entscheidung zu überprüfen. Er hilft, fundierte, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, die für das eigene Leben und die Beziehung stimmig sind.
Weil das Wissen und die Lebenserfahrung sich verändert haben. Damals war die Entscheidung stimmig, heute steht der Fokus auf dem neuen Wissen, was manchmal eine andere Bewertung bringt.
Vergangene Verletzungen können die Entscheidungsfindung beeinträchtigen, indem sie Misstrauen und Wut hinterlassen. Um stimmige Entscheidungen zu treffen, müssen diese Verletzungen zunächst aufgearbeitet werden.
Ja, es ist richtig. Eine Entscheidung ist dann stimmig, wenn sie mit dem Wissen und den Fähigkeiten des damaligen Zeitpunkts getroffen wurde. Bereue ich nicht, sondern ich vertraue darauf, dass sie damals richtig war.
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