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English in 5 minutes - Personality

3m 36s

English in 5 minutes - Personality

Die ukrainischen Soldaten Kani und seine Kameraden hielten 130 Tage in der sogenannten Todeszone an der Front im Osten der Ukraine aus, versteckt in einem Keller eines zerstörten Hauses. Der Rückweg von der Stellung erwies sich jedoch als noch gefährlicher als der Einsatz selbst, da Drohnen ständig den Himmel überwachen und Angriffe in Echtzeit ermöglichen. Die Soldaten müssen sich von Baumreihe zu Baumreihe bewegen, sich verstecken und auf Minen sowie Leichen achten. Aufnahmen der 93. Brigade zeigen die extreme Belastung: Die Männer sind verdreckt, erschöpft und haben lange Bärte. Die Versorgung mit Nahrung, Wasser und Munition erfolgt ebenfalls per Drohne, doch die Rotation der Truppen ist extrem schwierig. Ablösungen können mehrere Tage dauern und scheitern oft, da Kameraden auf dem Weg verletzt werden. Skandale um stark abgemagerte Soldaten führten zu Forderungen, die Einsatzzeit auf maximal zwei Monate zu begrenzen, doch Militärexperte Mykola Bielieskow erklärt, dass dies in der Praxis kaum umsetzbar ist. Der Krieg wird zunehmend von Drohnen dominiert, was die tödliche Effizienz erhöht. Zwar prognostiziert der Experte, dass in Zukunft weniger Soldaten direkt an der Front benötigt werden, doch die Infanterie bleibe unverzichtbar, um die Frontlinie am Boden zu markieren und ukrainisch kontrolliertes Gebiet zu sichern.

Transcription

461 Words, 3154 Characters

German
"Koichend, verdreckt mit langen Berten und Zerzaußenhaaren, erreichen Kani und seine Kameraden Druschkifka im Osten der Ukraine. Das zeigen Aufnahmen der 93. Brigade, Kani hat seine Position in der so genannten Todeszone an der Front 130 Tage lang gehalten. Hat ausgehart im Keller eines zerstörten Hauses, doch noch gefährlicher als der Einsatz an der Front, sei der Weg zurück, berichtet der 55-Jähriger." "Und los schul nach dem Ruh, du tust beruhen, und hast keine Lust, da ist das Paka-Buchist dabei." Man muss vorsichtig sein, ständig warten, bis der Himmel frei von Drohnen ist. Den Weg finden und gleichzeitig aufpassen, wo man hintritt. Drohnen können immer auftauchen. Man muss immer aufmerksam sein, dass sich nicht bewegen, wenn sie fliegen, ist der Himmel frei, geht's weiter. "Die vielen Drohnen am Himmel haben zur Folge, dass ukrainische Soldaten heute monatelang auf ihren Stellungen aushalten müssen. Mit Nahrung, Wasser und Mondition werden sie ebenso über Drohnen versorgt. Doch zuletzt sorgten Bilder stark abgemagter Soldaten für einen Skandal. Am Mähscherf-Olexantressierski befall darauf hin, Soldaten nach maximal zwei Monaten von ihren Positionen abzuziehen. Das aber, sei in der Praxis gar nicht möglich, meint der Militär-Experte-Müko-Labiliskoff." "Es überrascht mittlerweile niemanden mehr, dass ein Soldat bis zu sechs Monate auf einer Stellung verbringen kann. Die negativen Folgen sind offensichtlich. Die Skandale der letzten Zeit sind lediglich öffentlich geworden. Aber das Problem hängt mit der Organisation der Verteidigung an sich zusammen. Die Probleme bei Rotation und Versorgung sind im Prinzip schon seit dem vergangenen Jahr bekannt." "Der Weg zu den Positionen ist im Drohnenkrieg so gefährlich geworden, dass ein schnelleres Ablösen der Soldaten vor Ort sogar zu noch höheren Verlusten führen könnte, war ein Bieliskof." "Wir können das Schlachtfeld nicht verändern. Wir können nicht beeinflussen wie die Konfliktparteien kämpfen. Derzeit findet eine ständige Überwachungsstatt. Angrefer werden in Echtzeit durchgeführt. Das ist kein Artillerie-Krieg, sondern ein Drohnenkrieg. Ein Krieg, der weit aus tödlicher ist." "Zwei Mal hat die Einheit versucht, Hane und seine Kameraden abzulösen. Zwei Mal sind die Versuche gescheitert. Kamen die Soldaten nicht zu ihnen durch, wurden Kameraden auf dem Weg von Drohnen verletzt. Das Ablösen der Soldaten ist eine komplizierte Operation. Wegen der durchgehenden Luftraumüberwachung kann sie mehrere Tage andauern." "Wir haben uns von Baumreie zu Baumreie bewegt, haben uns von den Drohnen versteckt. Zwei Tage waren wir unterwegs. Am ersten Tag sind wir 5 Kilometer gelaufen, am zweiten 13. Wir haben es geschafft, aber der Weg war schwer. Überall waren Drohnen, Mienen und Leichen in den Baumreien." "Die technologische Entwicklung werde vermutlich dahingehen, dass in Zukunft immer weniger Soldaten in der Zone eingesetzt werden müssen, meint Militärexperte Mikolabialiskoff. Doch ganz ohne Menschen am Boden gehe es nicht. Die Infanterie markiere durch ihre bloße Anwesenheit die Frontlinie am Boden. Und damit das Gebiet, das unter ukrainischer Kontrolle steht."

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kani und seine Kameraden hielten 130 Tage in der „Todeszone“ an der ukrainischen Front aus, hauptsächlich in einem Keller.
  2. Der Rückweg von der Front ist aufgrund von Drohnen und Minen extrem gefährlich; Soldaten müssen ständig aufpassen und sich verstecken.
  3. Die Rotation der Soldaten ist durch den Drohnenkrieg stark erschwert; Ablösungen können mehrere Tage dauern und scheitern oft.
  4. Bilder abgemagerter Soldaten führten zu einem Skandal; Experten fordern maximal zwei Monate Einsatz, doch dies sei praktisch kaum umsetzbar.
  5. Der Krieg wird zunehmend von Drohnen dominiert, was zu ständiger Überwachung und präzisen Angriffen führt.
  6. Experten prognostizieren, dass künftig weniger Soldaten direkt in der Zone benötigt werden, aber Infanterie bleibt nötig, um die Frontlinie zu markieren.

Summary:

Die ukrainischen Soldaten Kani und seine Kameraden hielten 130 Tage in der sogenannten Todeszone an der Front im Osten der Ukraine aus, versteckt in einem Keller eines zerstörten Hauses. Der Rückweg von der Stellung erwies sich jedoch als noch gefährlicher als der Einsatz selbst, da Drohnen ständig den Himmel überwachen und Angriffe in Echtzeit ermöglichen. Die Soldaten müssen sich von Baumreihe zu Baumreihe bewegen, sich verstecken und auf Minen sowie Leichen achten.

Aufnahmen der 93. Brigade zeigen die extreme Belastung: Die Männer sind verdreckt, erschöpft und haben lange Bärte. Die Versorgung mit Nahrung, Wasser und Munition erfolgt ebenfalls per Drohne, doch die Rotation der Truppen ist extrem schwierig.

Ablösungen können mehrere Tage dauern und scheitern oft, da Kameraden auf dem Weg verletzt werden. Skandale um stark abgemagerte Soldaten führten zu Forderungen, die Einsatzzeit auf maximal zwei Monate zu begrenzen, doch Militärexperte Mykola Bielieskow erklärt, dass dies in der Praxis kaum umsetzbar ist. Der Krieg wird zunehmend von Drohnen dominiert, was die tödliche Effizienz erhöht.

Zwar prognostiziert der Experte, dass in Zukunft weniger Soldaten direkt an der Front benötigt werden, doch die Infanterie bleibe unverzichtbar, um die Frontlinie am Boden zu markieren und ukrainisch kontrolliertes Gebiet zu sichern.

FAQs

Kani hielt seine Position in der sogenannten Todeszone 130 Tage lang aus.

Der Weg zurück ist gefährlicher, da ständig Drohnen am Himmel sind und man vorsichtig sein muss.

Sie werden mit Nahrung, Wasser und Munition über Drohnen versorgt.

Soldaten müssen monatelang aushalten, da eine schnelle Ablösung aufgrund von Drohnen zu noch höheren Verlusten führen könnte.

Zwei Versuche scheiterten, weil Kameraden auf dem Weg von Drohnen verletzt wurden oder nicht durchkamen.

Der Rückweg dauerte zwei Tage, mit 5 Kilometern am ersten und 13 Kilometern am zweiten Tag.

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