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Emotionale Intelligenz testen: Wie sie deine Beziehung beeinflusst #124

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Emotionale Intelligenz testen: Wie sie deine Beziehung beeinflusst #124

Emotionale Intelligenz ist eine entscheidende Fähigkeit für glückliche und stabile Beziehungen, die das Verstehen, Wahrnehmen und Regulieren von Emotionen umfasst. Im Gegensatz zum klassischen Intelligenzkonzept, das logisches Denken betont, geht es hier um das Erkennen und Verstehen von Gefühlen – sowohl eigenen als auch anderer Personen. Dieser Fähigkeitsbereich umfasst Empathie, Selbstreflexion und die Fähigkeit, Emotionen konstruktiv zu verarbeiten, ohne sich von ihnen auszuliefern. Paare mit hoher emotionaler Intelligenz lösen Konflikte konstruktiv, fühlen sich verstanden und entwickeln tiefe emotionale Verbindung. Um diese Fähigkeit zu stärken, empfiehlt es sich, ein Emotionstagebuch zu führen, um Gefühle aufzuschreiben und zu analysieren, sowie aktiv zu hören und die Gefühle des Partners zu spiegeln. Durch gewaltfreie Kommunikation und bewusstes Zuhören werden Missverständnisse vermieden, und die KI ist nicht nur theoretisch, sondern praktikabel und lernbar. Die gesamte Entwicklung erfolgt durch tägliches Üben, wobei die Erkennung von Muster und Bedürfnissen im Alltag entscheidend ist. So werden Beziehungen stärker, vertrauensvoller und ressourcenorientiert zugleich.

Transcription

2516 Words, 15766 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Parapsychologie-Podcast-Folge. Hast du schon mal was von dem Begriff emotionale Intelligenz gehört? Wenn ja, vielleicht fragst du dich ja, was das genau bedeutet, wie man diesen Intelligenzquotienten, den ganz besonderen Intelligenzquotienten stärken kann und warum es vielleicht überhaupt wichtig ist, auf die emotionale Intelligenz in Beziehungen zu setzen. Diese Punkte möchte ich in der heutigen Folge gerne mit dir klären, denn die emotionale Intelligenz ist etwas, mit dem ich als Psychologin und Paartherapeutin natürlich jeden Tag arbeite. Und ich merke auch, dass die Paare, die eine höhere emotionale Intelligenz haben, deutlich schneller aus Beziehungskrisen rauskommen, einander schneller verstehen und damit auch eine glücklichere Beziehung aufbauen können. Viele denken bei dem Stichwort Intelligenz an das klassische logisches Denken oder Fachwissen, doch es gibt ganz verschiedene Formen der Intelligenz und nicht nur die eine, an die wir häufig am allerersten denken. Die emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und konstruktiv mit ihnen umzugehen. Das bedeutet konkret, dass ich erkennen kann, was in mir selbst und in anderen vor sich geht auf einer emotionalen Ebene. Das heißt, Empathie spielt hier eine sehr große Rolle. Aber es geht auch noch einen Schritt weiter. Ich kann die Emotionen nicht nur wahrnehmen, ich kann sie auch verstehen. Das heißt, ich kann einordnen, warum eine bestimmte Gefühlsreaktion auftritt. Zum Beispiel merke ich vielleicht in meinem Bauch meine Angst und ich verstehe im ersten Moment gar nicht, warum ich ängstlich bin. Und doch habe ich dann diese Möglichkeit, meine Emotionen besser zu verstehen, indem ich darüber nachdenke und dann merke, ah, ich bin raufgeregt, weil ich gleich dieses Meeting habe. Und deshalb kommt dieses Flaugefühl in meinen Magen. Weiterhin heißt es aber auch, dass ich mit meinen Emotionen umgehen kann, dass ich sie regulieren kann, dass ich meinen Gefühlszuständen nicht einfach ausgeliefert bin, sondern dass ich mit ihnen umgehen kann, weiß, was für mich am besten wirkt. Wahrscheinlich fragst du dich jetzt gerade an der Stelle, wie sieht es denn wohl mit meiner emotionalen Intelligenz aus oder mit der emotionalen Intelligenz meines Partners, meiner Partnerin? Hier habe ich dir einige Reflexionsfragen mitgebracht. Die du dir stellen kannst, um so ein grobes Gefühl dafür zu bekommen, wie hoch oder wie niedrig eure emotionale Intelligenz ist. Das ist natürlich kein standardisierter Test, der dir eine Antwort für dich liefert, aber einfach mal, um so ein bisschen Gespür dafür zu bekommen, wie ihr da aufgestellt seid. Nimm dir vielleicht gerade noch kurz etwas zu schreiben und pausiere gern den Podcast, um deine Antwort jeweils zu notieren. Bist du bereit? Dann kommt hier die erste Frage. Kann ich meine Gefühle meistens klar benennen? Oder bleibt es häufig bei so einem diffusen, schwammigen Unwohlsein? Wie gehe ich mit starken Emotionen um? Wenn ich Wut, Traurigkeit oder Frust spüre, versuche ich dann einfach, diese Emotionen auszuhalten und darüber hinweg zu gehen? Oder kümmere ich mich um diese Emotionen und versuche, mich zu beruhigen und mich selbst zu regulieren? Oder versuche ich, mich in andere Personen hineinzuversetzen, auch wenn ich ihre Sichtweise nicht direkt verstanden habe? Kenne ich meine persönlichen Schwachstellen, wo starke Emotionen oder starke Anspannung ausgelöst wird und kann mich dann fokussieren, wenn das passieren sollte? Und die letzte Frage. Spreche ich über meine Gefühle, auch meine verletzlichen und negativen Gefühle, oder versuche ich den Fokus immer nur auf das Positive oder die Falsche? Oder versuche ich, meine Gefühle immer nur auf die Fakten zu lenken? Du hörst es vielleicht schon raus. In Beziehungen, gerade in romantischen Beziehungen, ist die emotionale Intelligenz und der Umgang mit unseren Emotionen ganz entscheidend. Weil da geht es ja häufig um emotionale Nähe, um ein Verstanden fühlen. Und auch da, in romantischen Beziehungen, werden auch häufiger größere, stärkere Emotionen ausgelöst. Das heißt, ich werde vielleicht getriggert oder ich erlebe einen hohen Stressfaktor. Und dann muss ich in der Lage sein, damit umzugehen. Viele Paare benutzen dann leider ihr Gegenüber wie so eine Art Blitzableiter. Also, dass die Emotionen einfach rauskommen und die andere Person alles abbekommt. Und das ist natürlich sehr schädlich für eine Beziehung, weil es die andere Person total überwältigen und überfahren kann. Und das sorgt auch dafür, dass man sich voneinander mehr entfremdet. Paare, wo beide eine hohe emotionale Intelligenz haben, zeigt sich zum Beispiel daran, dass Konflikte konstruktiv gelöst werden können, Ohne dass man sich entfremdet. Oder dass man sich immer wieder verteidigen oder zurückziehen muss. Beide haben außerdem das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse und Emotionen von der anderen Person ernst genommen werden. Auch wenn es manchmal da Differenzen gibt. Man kann offen über seine Gefühle sprechen, ohne dass es immer im Streit oder in Missverständnissen endet. Und es gibt ein sehr hohes Maß an emotionaler Verbindung und Verständnis. Beide fühlen sich gesehen und verstanden, weil man aber auch immer wieder über die eigenen Gefühle, und die eigenen Bedürfnisse gesprochen hat. Schauen wir uns dazu mal ein kleines Fallbeispiel an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie emotionale Intelligenz in Action so aussehen kann. Anna kommt an einem Samstagabend von ihren Freundinnen wieder zurück nach Hause. Ihr Freund Toni begrüßt sie mit einem Lächeln und fragt: "Na, wie war dein Abend?" Anna zögert kurz und schaut auf den Boden. "Schon okay", murmelt sie. Toni bemerkt ihre gesenkte Körperhaltung und das ungewohnte Gedächtnis. "Hier habe ich es noch nie gemacht", fragt er. "Hier habe ich es noch nie gemacht", fragt sie. zusammen durchgehen könnt, um genau das zu üben. Wenn du auf meiner Webseite bist, scroll ein bisschen nach unten, da sind auch noch alle anderen Dinge, die ich so kostenlos anbiete, E-Books, noch mehr PDFs, kannst du dir auch alle mit runterladen, wenn dich das interessiert. Und dann hast du die Dinge direkt auf deinem Handy und wenn ihr dann das nächste Mal spazieren geht oder am Frühstückstisch sitzt, könnt ihr das einmal euch angucken und anfangen, in die Gewohnheit zu kommen, einander diese tieferen Fragen zu stellen, wo man sich verletzlich zeigt und wo man es auch aushält und übt, mit den Gefühlen umzugehen. Okay, was kann man denn noch so machen konkret, um seine Intelligenz zu stärken und auszubauen? Mein zweiter Tipp wäre es, ein Emotionstagebuch zu führen, in dem du notierst, welche Emotionen hochkommen und warum sie auftreten. Es gibt nämlich ganz spannende Studien darüber, die zeigen, dass allein das Benennen von Gefühlen, hilft, sie besser zu regulieren. Das heißt, es ist so ein bisschen 2 in 1. Arbeit ist also direkt an zwei Punkten der emotionalen Intelligenz: des Wahrnehmens und des Regulierens. Das kann sich vielleicht erstmal so ein bisschen komisch anhören, okay, Emotionstagebuch ist doch irgendwie langweilig oder redundant, aber glaubt mir, ich habe da schon wirklich ganz tolle Ergebnisse mitgesehen bei meinen Klientinnen, dass man sich wirklich mal die Zeit nimmt und sich hinsetzt. Weil was das Nächste ist, ist, dass man sich wirklich mal die Zeit nimmt und sich hinsetzt. Weil dann nicht alles auf einmal rausplatzt, sondern ich diese wunden Punkte und Verletzungen schon frühzeitig abgefangen habe und noch in der Lage bin, darüber offen zu kommunizieren. Noch ein Vorteil ist, vielleicht hast du ja schon mal was von der GFK, der gewaltfreien Kommunikation gehört. Oder vielleicht sagt dir dieses Thema, ich setze etwas. Das bedeutet, dass man besser kommuniziert, wenn man nicht sagt, du, du, du, du bist das Problem, du musst dich ändern etc. Sondern den Fokus auf sich selber lenkt und sich fragt, was ist mein Gefühl, was wünsche ich mir. Mit dem Emotionstagebuch kann man genau das super gut einleiten. Das heißt, du hast ja schon den ersten wichtigen Schritt für die GFK quasi gelegt, indem du dir überlegst, was ist mein Gefühl, was ist mein Wunsch. Und damit kannst du großartig in ein Gespräch reingehen und verhinderst damit Missverständnisse und Eskalationen. Sagen wir mal, du führst dein Emotionstagebuch Montag bis Sonntag und du merkst irgendwann am Mittwoch, Mensch, das ist ja interessant. Ich habe jetzt drei Tage hintereinander mich so ein bisschen unverstanden gefühlt von meinem Partner. Ich hatte so ein bisschen ein schlechtes Gefühl. Das war nicht genug, um in dem Moment zu sagen, hey du, das geht gar nicht. Ich habe das in dem Moment dann einfach runtergeschluckt. Aber es war ja immer wieder die gleiche Situation. Und zwar war da im Haushalt etwas, wo ich mich irgendwie unfair behandelt, gefühlt habe, dass ich das Gefühl hatte, die andere Person versucht mir jetzt eher eins auszuwischen oder ihr Ton ist auch so sehr kritisierend irgendwie. Und das hat mir wehgetan, weil ich mir gedacht habe, hey, das hätte man doch auch irgendwie liebevoller sagen können. Wir müssen doch nicht in diesem Ton miteinander sprechen. Das tut doch weh. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, beim letzten Streit war das doch auch genau das, was ich meinem Partner an den Kopf geschmissen habe. Dass er immer so hart ist und gar nicht auf mich Acht gibt und gar nicht versteht, wie es mir eigentlich geht. Das könnte doch irgendwie miteinander zusammenhängen. Wenn ich an diesem Punkt merke, okay, da ist etwas, was ich gerne ansprechen möchte, und zwar in dem Moment, wo ich noch nicht angreifend bin oder gemein werde, sondern wo ich noch sagen kann, hey, mir ist aufgefallen, dass unser Ton miteinander irgendwie harscher geworden ist in den letzten Wochen. Und ich merke, dass mich das so ein bisschen von dir wegbringt und mich das verletzt. Ich wünsche mir eigentlich, dass auch wenn die Kinder da schreien und alles uns stresst, dass wir miteinander nicht so hart umgehen, sondern immer noch im Kopf behalten, dass wir doch eigentlich das Rückgrat dieser Familie sind und uns lieben. Können wir in der Zukunft darauf achten, wie wir miteinander umgehen, ein bisschen sanfter werden und vielleicht auch auf unseren Ton mehr Acht geben? Das wäre ja eine großartige Kommunikation der eigenen Gefühle, der eigenen Bedürfnisse und der Lösung für die Zukunft. Und all das wird aber nur möglich, wenn ich mir wünsche, wenn ich mir wirklich mal diesen ruhigen Moment nehme und mir überlege, was fühle ich eigentlich, warum tut mir das weh und was wünsche ich mir? Bevor das entweder totgeschwiegen wird und man sich gar nicht mehr daran erinnern kann, man nur noch merkt, dass es einem irgendwie scheiße geht, aber man kann gar nicht mehr so genau sagen, weshalb. Oder der ganze aufgestaute Frust im Streit so richtig rauskommt und aber nichts gelöst wird, weil man sich ja streitet. Und Streits sind ja bekanntlichermaßen nicht besonders lösungsorientiert. Und dann habe ich noch einen dritten Tipp für dich, und zwar deine Empathie-Skills wirklich nochmal auszubauen, indem du dich in aktivem Zuhören übst. Ich habe schon mal eine ganz eigene Folge zum aktiven Zuhören gemacht mit Formulierungsbeispielen, wie das genau aussehen kann, die verlinke ich dir mal in der Podcast-Beschreibung. Aber kurz zusammengefasst geht es darum, dass man, wenn man zuhört, wirklich bei der anderen Person ist. Und Empathie ist ja ein Kernbestandteil, der emotionalen Intelligenz. Viele Menschen hören aber nicht wirklich zu, sondern denken direkt darüber nach, was sie antworten wollen, was dann das Gegenargument sein könnte, wie sie irgendwie sicherstellen können, dass die andere Person doch nicht das bekommt, was sie will, sondern das, was man selber möchte. Und das hat ja nichts damit Verständnis und wirklich Offenheit zu tun. Das heißt, wenn du wirklich lernen möchtest, bei dem anderen zu bleiben, dann lege deinen Fokus ganz bewusst auf die andere Person. Das bedeutet kein Handy, kein Multitasking, nicht währenddessen schon überlegen, was du antworten willst. Du kannst dir das immer noch überlegen. Selbst wenn die andere Person fertig geredet hat, kann man sich ja die Zeit nehmen, um ein paar Sekunden verstreichen lassen und sich dann überlegen, was man antworten möchte. Wenn man das Gefühl hat, oh, ich muss zackig sein, zack, zack, zack, direkt was gegen antworten können, dann ist man eigentlich schon mit einem Bein in einem Streit. Der zweite Punkt ist, die Gefühle des anderen zu spiegeln. Das heißt, fasse also noch mal mit deinen Worten zusammen, was du gehört hast. Toni hat das ja bei seiner Partnerin Anna auch gemacht. Das könnten Sachen sein wie: Das klingt so, als hätte dich das sehr getroffen. Oder ich habe das Gefühl, dass du deshalb sehr frustriert bist. Einfach noch mal zu wiederholen, was man gehört hat. Das fühlt sich wie viele Menschen irgendwie so ein bisschen redundant an, aber auch da kann ich aus meiner Erfahrung in der Paartherapie sagen, das ist so, so wertvoll und hilfreich, um Verständnis aufzubauen. Ich gebe den Paaren häufig genau diese Aufgabe in den Sitzungen, das Gesagte noch mal in ihren eigenen Worten zusammenzufassen. Und ich beobachte ja währenddessen beide und die Person, die zuhört, die ihre Gefühle also gespiegelt bekommt. Es ist so schön mit anzusehen, wie manchmal so ein Lächeln oder so ein Relief auch wirklich in der Person aufsteigt. Und man merkt, boah, das hat sie jetzt gerade gebraucht. So dieses Gefühl, wirklich gesehen zu werden, ist extrem wichtig für die Partnerschaft. Und das ist auf einem ganz anderen Level als nur das Thema, um das es hier gerade geht, sondern eben dieses größere Gefühl von gesehen und verstanden werden. Und dann der dritte Punkt, wenn du zuhörst, wenn die andere Person ihre Gefühle teilt, versuch nicht sofort die Gefühle zu lösen, das Problem zu lösen. Du kannst auch dann nachfragen, also so was wie: Möchtest du, dass ich dir gerade einfach nur zuhöre oder suchst du nach einer Lösung? Wie kann ich dir jetzt gerade helfen? Was brauchst du gerade von mir? All das sind wichtige Fragen, um eben das Ziel zu definieren, um zu gucken, dass man weiterhin in eine Richtung läuft und auch zu verhindern, dass man eben in diese Anspannung gerät. Oh mein Gott, jetzt hat hier jemand eine schlechte Stimmung und ich muss das irgendwie wieder kitten. Damit man gar nicht erst in diese blöde Position reinkommt, wo man ungeduldig wird oder eben dann merkt, man zieht gar nicht mehr am gleichen Strang, weil die eine Person möchte einfach nur verstanden werden und die andere Person denkt sich, dass sie das jetzt lösen muss. Das bedeutet jetzt also alles zusammengefasst: Emotionale Intelligenz ist kein nettes Extra, sondern eine ganz, ganz wichtige Fähigkeit für eine glückliche und stabile Beziehung. Denn sie hilft uns, unsere eigenen Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu regulieren, andere Menschen besser zu verstehen und empathischer auf sie einzugehen und Missverständnisse und Konflikte auf eine gesunde Weise zu lösen. Und das Beste ist, man kann diese Fähigkeit, diese Form der Intelligenz lernen. Du kannst sie üben. Schau dich gerne noch mal prinzipiell auf meinem Podcast um. Da habe ich viele andere Folgen auch noch zum Thema Emotion, Kommunikation gemacht. Da wirst du auf jeden Fall fündig. Und wenn du diese Tipps umsetzt, dann kann ich dir auch garantieren, dass diese Fähigkeit steigen wird und du auch eine Veränderung in der Beziehung wahrnehmen wirst. Dann hoffe ich, dass dir die Folge heute gefallen hat. Wenn ja, hinterlasse mir doch gerne eine 5-Stunden-Sendung. 5-Sterne-Bewertung, das freut mich immer sehr. Und wir hören uns dann nächsten Freitag wieder für eine neue Folge. Alles Gute bis dahin.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Emotionale Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und konstruktiv zu regulieren.
  2. Hohe emotionale Intelligenz führt zu schnellerer Beziehungskrisenbehandlung, stärkerem Verständnis und einer glücklicheren, emotional verankerten Beziehung.
  3. Menschen mit guter emotionaler Intelligenz erkennen ihre Gefühle, verstehen ihre Ursachen und können sie ohne Entfremdung bearbeiten.
  4. Reflexionsfragen helfen, das eigene und partnerschaftliches emotionale Intelligenzniveau zu erkennen und zu entwickeln.
  5. Das Führen eines Emotionstagebuchs unterstützt das Benennen und Regulieren von Gefühlen und fördert die Selbstwahrnehmung.
  6. Die gewaltfreie Kommunikation (GFK) und aktives Zuhören verbessern das Verständnis, verhindern Missverständnisse und stärken die emotionale Verbindung.
  7. Empathisches Zuhören, Gefühle spiegeln und nachfragen, bauen Vertrauen auf und ermöglichen eine verantwortungsvolle, lösungsorientierte Kommunikation.
  8. Emotionale Intelligenz ist nicht nur ein Zusatz, sondern eine grundlegende Fähigkeit für stabile, glückliche Beziehungen, die durch Übung und Achtsamkeit verbessert werden kann.

Summary:

Emotionale Intelligenz ist eine entscheidende Fähigkeit für glückliche und stabile Beziehungen, die das Verstehen, Wahrnehmen und Regulieren von Emotionen umfasst. Im Gegensatz zum klassischen Intelligenzkonzept, das logisches Denken betont, geht es hier um das Erkennen und Verstehen von Gefühlen – sowohl eigenen als auch anderer Personen. Dieser Fähigkeitsbereich umfasst Empathie, Selbstreflexion und die Fähigkeit, Emotionen konstruktiv zu verarbeiten, ohne sich von ihnen auszuliefern.

Paare mit hoher emotionaler Intelligenz lösen Konflikte konstruktiv, fühlen sich verstanden und entwickeln tiefe emotionale Verbindung. Um diese Fähigkeit zu stärken, empfiehlt es sich, ein Emotionstagebuch zu führen, um Gefühle aufzuschreiben und zu analysieren, sowie aktiv zu hören und die Gefühle des Partners zu spiegeln. Durch gewaltfreie Kommunikation und bewusstes Zuhören werden Missverständnisse vermieden, und die KI ist nicht nur theoretisch, sondern praktikabel und lernbar.

Die gesamte Entwicklung erfolgt durch tägliches Üben, wobei die Erkennung von Muster und Bedürfnissen im Alltag entscheidend ist. So werden Beziehungen stärker, vertrauensvoller und ressourcenorientiert zugleich.

FAQs

Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, Gefühle zu erkennen, zu verstehen und konstruktiv damit umzugehen.

Sie hilft, Konflikte konstruktiv zu lösen, sich gegenseitig zu verstehen und ein tiefes Gefühl der Verbindung und Wertschätzung aufzubauen.

Durch das Führen eines Emotionstagebuchs, aktives Zuhören und das Spiegeln der Gefühle des Partners.

Es bedeutet, sich vollständig auf die andere Person zu konzentrieren und ihre Gefühle zu verstehen, statt sofort zu antworten oder zu beurteilen.

Man sollte sie nicht einfach aushalten, sondern sich bewusst regulieren und versuchen, die Ursachen der Emotionen zu verstehen und zu berücksichtigen.

Man kann dies durch Reflexionsfragen überprüfen, wie z. B. die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle klar zu benennen und zu verstehen.

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