Wenn mein Freund keine Zeit hatte für mich oder wenn er etwas mit Freunden machen wollte, dann hat sich das verletzend für mich angefühlt. Das ist Hannah Meilou. Sie und ihr Freund haben sich schon in der Schule kennengelernt. Heute ist sie 27 und wohnt seit ein paar Jahren mit ihm zusammen. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Aber wenn ihr Freund mal keine Zeit hat, dann wird das zum Problem. Ich hatte so den Eindruck, dass die anderen Personen ihm ähnigt, die wichtiger sehen als ich. Dieses Gefühl macht Hannah Meilou zum Teil krass zu schaffen. Es war dann echt so, dass ich so ein bisschen in so ein schwarzes Loch gefallen bin. Ich war nicht gewusst, was mache ich eigentlich mehr im Leben, wenn er nicht da ist. Ich mein, vor allem in romantischen Beziehungen ist es ja auch ein Stück weit normal, dass man in der kennlernen Phase extrem aufeinander hängt. Aber ich bin ehrlich, das was Hannah Meilou da beschreibt, klingt schon krass. Und sie fühlt sich auch nicht nur in der kennlernen Phase so. Bei ihr geht das Jahre. Und es wird nicht besser. Da ich mir gedacht, ja, scheiße, ist nichts gut. Und es ist ja anstrengend auch, wenn man so abhäge geht, dann ist von einer Person. Ich will eigentlich nicht die Person sein, die kein Tag ohne ihren Freund überleben kann. Irgendwann stößt sie dann auf den Begriff "Emotionale Abhängigkeit". Und habe gemerkt, da gibt es irgendwie so eine Überschrift, viele meiner Themen zusammenfasst. Vermutlich habe ich von diesem Begriff auch schon mal gehört, was mir aber bei dem ganzen Content auf Social Media dazu auffällt, irgendwie ist nicht so ganz eindeutig, ob emotionale Abhängigkeit per See jetzt gut oder schlecht ist. Es hat Abhängigkeit, so ist ihr. Ich dachte, zu der Zeit ist es Liebe, es war es nicht. Und ich bin mir sicher, bei vielen von euch ist es auch nicht Liebe, dann emotionale Abhängigkeit. Und dann gibt es da das andere Lager. Das sagt, nee, wir brauchen emotionale Abhängigkeit für eine gesunde Beziehung. Und am allermeisten stellt mich daran, dass emotionale Abhängigkeit als etwas problematisches dargestellt wird. Der mag ganz ehrlich, wir Menschen funktionieren einfach nur gut, so lange wir Bindungen zu anderen Menschen aufbauen, also Freundschaften oder Beziehungen. Okay, also was jetzt? Wir wollen uns heute einmal anschauen, was emotionale Abhängigkeit eigentlich wirklich ist. Und warum beide dieser Lager irgendwie einen Punkt haben? Vermutlich ist es so, wie mehr Interessen in Abhängigkeit da ist, dass so eher gehen wir davon aus, dass es sich in allen möglichen Lebensbereiche verbreitet. Ich bin Lisa Sophie Scheurerl und ihr hört Wissen Weekly. Der Podcast, der euer Hirn mit Brain Food füttert und Schluss macht mit gefüllten Wahrheiten. Dafür lesen wir Studien, fragen bei Wissenschaftler in ganz genau nach und sprechen mit Menschen, die es direkt betrifft. Heute? Emotionale Abhängigkeit. Wie viel ist noch okay? Also, wir sind zusammengekommen, da war ich 16 und erst 17. Also wir sind jetzt 11 Jahre zusammen. Hannibalou ist 27, macht Content zum Thema Selbstliebe und Empowerment und aktuell eine Ausbildung zur psychosozialen Beraterin. Die Emotionale Abhängigkeit fühlt sie vor allem in Bezug auf ihren Freund. Und wir sind beide so auch Menschen, die sehr gerne 10 Mio. verbringen. Also das war immer schon so, dass wir einfach gerne so aufeinander bittengsagt haben. Wer es bis jetzt noch nicht gecheckt hat, Hannibalou kommt aus Österreich. Aufeinander bitteng ist so was wie man hängt viel aufeinander rum. Und eine Sache möchte ich an dieser Stelle direkt einmal klarstellen, dass es in den meisten Fällen völlig normal ist. Darüber habe ich auch meine Kollegin Johanna Bukat gesprochen, die diese Folge für uns recherchiert hat. Das ist einfach wichtig, um Beziehungen zu führen und das braucht der Mensch so. Also, dass diese alte Leier der Mensch ist ein soziales Wesen. Klar, manche haben ein größeres Bedürfnis, manche weniger. Aber so eine Art von Beziehungsorientierung, dass man sein Leben auch danach ausrichtet. Ja, sonst würde der ganze Laden hier, glaube ich, nicht so gut laufen. Nee, definitiv. Beziehungsorientierung bedeutet, dass man sich in seinem Leben auch nach den Beziehungen ausrichtet, den man so hat. Sich beispielsweise Zeitführenden annimmt. Oder auch mal die eigenen Bedürfnisse hinten anstellt, wenn man selbst vielleicht am Wochenende eigentlich Party machen will, aber die beste Freundin einfach gerade eine schwere Zeit durchmacht und dann fährt man zu ihr und verbringt zusammen ein Abend auf der Couch. Und um besser zu verstehen, warum wir unsere Beziehungen brauchen, haben wir mit jemandem gesprochen, der sich auskennt. Das ist ein spannender Rollenwechsel, weil ich ja normaler war. Das ist derapäutliche Fragenstelle. Johannes Erntal arbeitet an der Uni Köln. Er ist Psychotherapeut, hat früher auch viel Parterapie gemacht und ist Professor für klinische Psychologie und empirisch quantitative Tiefenpsychologie. Und er sagt, wir brauchen eine gewisse Abhängigkeit voneinander. Wir sind darauf angewiesen, mit anderen Menschen, über einen langen Zeitraum Beziehung zu sein und dazu brauchen wir Beziehungsorientierung. Sohol wir selber als auch die anderen, die mit Fürsorg auf uns reagieren. Klar, wenn ich für meine Friends meine Bedürfnisse mal zurückstelle, wäre es ja auch schön, wenn das anders herum auch mal so passiert. Gerinnere Ausprägungen von Abhängigkeit können letztendlich auch die Welt zu einem besseren Ort machen, weil eben Menschen vielleicht besonders auf andere achten, weil sie in der Lage sind, eigene Bedürfnisse ein bisschen zurückzustellen. Ohne eine gewisse Abhängigkeit würden gesunde Beziehungen also auch nicht funktionieren. Das Hanameilu und ihr Freund gerne aufeinander bicken, ist also erstmal völlig in Ordnung. Also das war per See jetzt nicht das Problem. Aber was ist denn dann das Problem mit der Abhängigkeit? Das habe ich auch meine Kollegin Johanna gefragt. Ich frag mich immer so ein bisschen, wo ist die Grenze? Ja, das ist der klassische Blick, den wir auf viele solche Eigenschaften haben, sage ich mal, dass es ein bienäres Ding ist von wegen ist, man es oder ist man nicht voll. Es ist wahrscheinlich ein Spektrum, na klar, wie das immer so ist. Es gibt nicht einfach zwei Kategorien von Menschen, die ein, die emotional total abhängig sind und dann die anderen, die total unabhängig sind. Es ist ein Containum, auf dem wir uns da alle irgendwie bewegen. Auch unser Experte Johannes Erntal liegt da drauf. Wir wollten im Interview von ihm wissen, ob er sich auch schon mal emotional abhängig gefühlt hat. Dann ist es in der Situation, ein, wo ich als Jugendlicher mal verliebt war. Schauen wir uns also erstmal ganz genau an, was mit emotionaler Abhängigkeit eigentlich gemeint ist. Als erstes ein kleiner Bummer, emotionaler Abhängigkeit ist so gar kein Begriff aus der Forschung. Aber es gibt einen anderen, der gut erforscht ist, die interpersonaler Abhängigkeit und da fällt die emotionaler Abhängigkeit mit rein. Denn die interpersonaler Abhängigkeit setzt sich aus vier Dimensionen zusammen. Stellt euch das so vor, wie ihn mischpult mit vier Regelandes am Ende ein Signal rausgibt. Und die Regler sind diese vier Dimensionen. Und je nachdem, wie die eingestellt sind, fällt dann die interpersonaler Abhängigkeit aus. Lasst uns diese Regler beziehungsweise Dimensionen einmal nacheinander anschauen. Als erstes hat Johannes Erntal mit uns von Bedürfnismotiven gesprochen. Vereinfacht gesagt sind, dass unsere Bedürfnisse und Motive, die uns beziehungsweise unser Handeln, denken und fühlen so ein bisschen wie ein inneres Navi-Lenken. Meist eher unterbewusst. Bei den Bedürfnismotiven finden wir häufig ein ganz starkes Motiv, nach Unterstützung, nach Anleitung und Hilfe. Und manchmal auch nach Anerkennung durch andere war. Wenn dieser Regler also hoch eingestellt ist, haben betroffene oft einen starken Wunsch nach Unterstützung, Hilfe und Anerkennung durch andere. Und er zeigt sich auch in den Gedanken und Überzeugungen der Person über sich selbst, dem zweiten Regler der interpersonalen Abhängigkeit. Dann haben wir so einen Selbstbild als eher unmächtig, als machtlos, als unfähig, gerade im Gegensatz zu den anderen, die ihr selbstbewusst und kompetent erlebt werden. Macht ja auch irgendwie total Sinn, dass man dann Orientierung und Hilfe bei anderen Menschen sucht, wenn man sich selbst als unmächtig und nicht wirklich capable erlebt. Der dritte Regler bezieht sich auf unsere Gefühle. Es gibt eben diese emotional-händens, ängstlichen Unsicher zu werden, wenn man selbstständig sein muss, Entscheidungen kaufen muss oder eben es auch zu Trainungen kommen, zu realen Trainungen oder auch zu fantasierten Trainungen. Das muss auch nicht einmal ein klassisches Schluss machen sein, sondern kann auch eine räumliche Trainung sein. Hannah Milo kann zum Beispiel nicht mehr gut ohne ihren Freund einschlafen. Es gab nicht, weil ich einfach die ganze Nacht lang wache, weil ich halt so Herzras noch hatte. Und das war schon so ein Moment, wo ich mir das ja scheiße. Das kann man ja nie mitnerzählen, dass man jetzt als Erwachsener frau nicht alleine schlafen kann. Also es ist so, es ist von Pfein Licht, dachte ich mir. Solche Beispiele kennt auch Experte Johannes Erntal aus seinem Berufsalltag. Und häufig geht das auch so mit einer Bewertungsankehr, dass die eigenen Entscheidungen falsch sein könnten. Auch das macht wieder voll Sinn, weil interpersonal abhängige Menschen ja eh schon denken, dass sie nicht so gute Entscheidungen treffen können und sich da eher Hilfe und Anleitung von anderen wünschen. Komm wir zum letzten Regler, dem Verhalten. Menschen, die emotional abhängig sind, äußern das natürlich auch in der Art und Weise, wie sie mit anderen Menschen umgehen. Fragen viel um Rat, Hilfe stellen sich selbst eher zurück und kopieren vielleicht gewisse Sachen, weil sie denken, die anderen Menschen wissen es ja eh besser. Hannah Milo hält sich lange zum Beispiel mit ihren eigenen Meinungen und Bedürfnissen eher zurück. Gut, es ist sehr so gewesen, dass ich meine ganze Freizeit nach ihm ausgerichtet habe und immer so geschaut habe, okay, wann hat er Zeit und das so ein bisschen auch mit allen berechnet habe.
Ich habe auch sehr lange meine Bedürfnisse unterdrückt, meine Meinung nicht zu geäußert. Und war sehr harmoniebedürftig, vielleicht sogar, aber weil Hannah Milo gerne die angenehme, entspannte Freundin sein will, die kein Drama macht, behält sie das für sich. Also das war dann auch so ein Reibungspunkt, dass ich halt oft das Gefühl hatte, ich liebe ihn viel mehr, oder ich richte mich viel mehr nach ihm als eher nach mir. Und wurde dadurch halt auch unbewusst so einfach wütend auf ihn, wobei das ja eigentlich das das normal sein sollte. Und genau dieses Verhalten löst in ihrem Freund total den Druck aus. Er hätte sich viel mehr gewünscht, dass ich da auch selbstständiger gewesen wäre und mehr mit Freunden gemacht hat, weil ich habe mir unbewusst oder auch bewusst dann auch Schuldgefühle gemacht. Und es war dann auch so ein Punkt, wo wir offen darüber gesprochen haben von ein paar Jahren, dass er meinte, er traut sich schon gar nicht mehr mich fragen, ob er was mit Freunden machen darf. Diese Dynamik ist gar nicht so unüblich, sagt Professor Johannes Ehrenthal. In dem Zwischenmenschenverhalten gibt es eben sehr interessante Beziehungsangebote, weil andere Menschen eben häufig den Eindruck haben, dass diese Menschen, die wir vielleicht als stärker abhängig bezeichnen würden, die erleben diese Menschen als besonders hilflos oder verletztlich, oder als ob man den Personen was schuldig wäre. Was aber ganz wichtig ist bei diesen vier Dimensionen, die Menschen könnten sich eigentlich autonom verhalten und für sich selbst sorgen. Also anders als jetzt zum Beispiel bei Kindern oder Menschen, die besonders Pflegebedürftig sind. Wenn ihr euch jetzt in diesen Beispielen wiederfinden solltet, dann hier nochmal der Disclaimer, dass wir alle irgendwo auf diesem Konti innen umliegen. Bei uns allen sind manche dieser vierregler etwas weiter aufgedreht. Und andere vielleicht weniger. Und das ist normal und teils auch Situation abhängig. Darüber habe ich auch mit meiner Kollegin Johanna noch mal gesprochen. Ich kann das auch in gewissen Punkten nachvollziehen, weil immer für alles Verantwortung selber zu übernehmen und immer. Es ist hart, der wachsen zu sein. Genau, es ist anstrengend. Ich habe mir noch einfach das andere Leute zu einmachen. Ja, ja. Ihr auf dich mir so gedarscht, hab irgendwie als Kind, man wirst nicht entscheiden, was kocht man euch ab? So schön das Leben. Wie ist denn das bei euch? Habt ihr auch manchmal solche Momente? Schreibt uns das gerne mal in die Kommentare. Und deswegen ist es ja auch schön, wenn man in Beziehungen, wie gesagt, egal ob romantisch oder platonisch oder familier, was auch immer auch sagt, du kannst das gut. Ich kann das gut. Deswegen teilen wir uns das auf. Mir löst es voll den Stress aus, wenn ich die und die Entscheidungen in dem und dem Bereich treffen muss. Wenn dir das nix ausmacht, können wir uns dann nicht irgendwie einigen. Das heißt, wenn man sich jetzt in einer dieser Sachen wiederfindet, sollte das noch lange nicht, dass man problematisch abhängig ist. Ja. Fassen wir also noch einmal kurz zusammen. Emotionaler Abhängigkeit ist für sich genommen kein Begriff der in der Wissenschaft vorkommt. Dort spricht man von interpersonaler Abhängigkeit. Das kann man sich wie ein Mischpult mit vier Regeln vorstellen. Und diese Regler stehen für vier Dimensionen. Bedürfnisse nach Hilfe und Orientierung, die Überzeugung, dass man nicht so kompetent ist wie andere und es äußert sich im Verhalten, in denen man z.B. viel nach der Meinung anderer geht und eigene Bedürfnisse zurückstellt. Interpersonaler Abhängigkeit hat aber auch einen emotionalen Regler. Und die emotionaler Abhängigkeit ist etwas, was häufig diesen emotionalen Anteil in den Vordergrund nimmt, also dass so eine starke Ängstlichkeit und Unsicherheit immer wieder erlebt wird. Und dass wir uns mal ängstlich und unsicher in Beziehungen fühlen, ist auch erst mal nichts Schlimmes. Je nachdem, wie arg diese vier Regler bei uns aufgedreht sind, ist das Signal unserer interpersonalen Abhängigkeit schwächer oder stärker. Und je stärker dieses Signal wird, desto eher kann es zum Problem werden. Aber woran merkt man das? Und es ist halt so eine unfassbare Traurigkeit. Das ist weder Hannah Meilu. Bei ihr sind einige dieser Regler schon ganz schön weit aufgedreht. Und auch so dieses Gefühl, ich bin ganz alleine auf der Welt und ich hab gar niemanden. Also das war so voll präsent, obwohl ich an Freundeskreis hab, obwohl ich eine Familie hab. Ich bin ja die Faktung nicht allein, aber so von der emotionalen Welt war das einfach so geschmeißer. Ich bin ganz alleine auf der ganzen Welt. Gleichzeitig schiennt sie sich auch total dafür. Weil ich mir dachte, okay, das kann doch nicht sein, dass mich das so aus der Bahn wirft, wenn mein Freund, was mit seinen Freunden machen, will. Und das war ein bisschen so ein innerlicher Konflik zwischen. Es belastet mich voll, aber ich will nicht anstrengend sein. Und genau das ist das Stichwort "Belastung". Denn die kurze Antwort auf die Frage, ab wann emotionale Abhängigkeit zum Problem wird, ist, wenn es einen Leidensdruck gibt. Das dürfte die meisten von euch jetzt nicht überraschen. Aber weil Leidensdruck manchmal schwer zu erkennen ist, gibt es ein paar Warnzeichen, auf die man achten kann. Erstens, wenn es auf eure Gesundheit schlägt. Zum Beispiel auf die psychische Gesundheit. Wissenschaftlich gesehen gibt es sogar einen Zusammenhang, zwischen interpersonaler Abhängigkeit und, beispielsweise, Depressionen und Angststörungen. Das kennt auch Johannes Ehrental von seiner Arbeit als Psychotherapeut. Erleben wir häufig, dass Menschen dann irgendwann zu uns kommen, nicht mit ihrer Abhängigkeit, sondern eher mit einer Depression, mit einer Angststörung. Zweitens, wenn andere Lebensbereiche darunter leiden. Emotionaler Abhängigkeit kann zum Beispiel die Beziehungen negativ beeinflussen. Das kann sein, dass sie das selber merken. Es kann auch sein, dass es gute Freundin immer wieder sagen, "Was machst du da eigentlich?" Ich habe schon zum dritten Mal gefragt, ob wir zusammen in Udab fahren können, mit der Freundin oder Freundesklicke. Und du hast jedes Mal ja gesagt, hast auf den letzten Drücken abgesagt. Und dann merkt man eben, dass das Lebensbereiche gibt, zum Beispiel, die Freundschaften zu anderen, wo eben die Einschränkungen so stark werden, dass es in den Bereich kommt, wo man es vielleicht langfristig nicht mehr mag, oder nicht mehr favorieren möchte. Es kann natürlich auch die Beziehung belasten, von der man sich am stärksten emotional abhängig fühlt. Gerade so ein paar Kontexten erzählen dann auch die Partner- oder Partnerinnen, dass sie sich manchmal auch in der Druckersetz fühlen, also nicht nur mit Schuld beaufschlackt werden, sondern in der Druckersetzgefühlen, oder auch manchmal erpresst werden, manchmal auch mit Androhungen von Selbstschädigung oder so in Situationen, wenn zum Beispiel Distanz- oder Trennung im Raum stehen könnte. Es kann zum Beispiel sein, dass man seinem Partner ein schlechtes Gewissen einredet, wenn er keine Zeit für einen hat, oder ganz extrem, dass man sich etwas antut. Ein anderer Bereich kann beispielsweise der Job sein. Auch Hannah Malu steht ihre Abhängigkeit im Weg, denn 2024 wird sie auf eine Messe in Hannover eingeladen. 10 Tage und das war so ein Moment, wo ich mir dachte, okay, jetzt muss ich das lernen. Sie sollte ein Vortrag über Social Media und Schönheitsideale halten. Es war ein richtig cooler Auftrag, bis ich noch angenommen habe, weil mir das Thema auch wichtig war. Und ich habe gleichzeitig gewusst, dass es extrem raus ist, meine Komfortzone, also extrem. Denn den Auftrag anzunehmen heißt auch, 10 Tage ohne ihren Freund zu schlafen. Und dabei fällt er schon eine Nacht extrem schwer. Ich war zwei Monate davor schon aufgeregt. Ob sie trotzdem zur Messe gefahren ist, hören wir gleich. Kommen wir erst mal zum dritten Warnzeichen. Ihr könnt wegen eurer interpersonalen Abhängigkeit nicht mehr das tun, was eigentlich gut für euch wäre. Im Alltag oder Menschen merken, dass in Situationen, in denen sie selber etwas entscheiden müssen oder in Trennung anstünde. Und es ihnen trotz großer Ereignanstrengung kaum gelingt. Also hier sind so, zum Beispiel nicht sehr häufig auftreten Situationen, in denen tatsächlich Eigenständigkeit gefordert ist. Dann werden sie, ich komme da in große Not oder ich Scheitere, oder ich bleibe in einer Beziehung, auch wenn ich selber mittlerweile weiß, dass die mir eigentlich nicht gut putt. Also Zeit für ein kurzen Recap. Interpersonale Abhängigkeit kann durchaus zum Problem werden. Und zwar dann, wenn es ein Leidensdruck auslöst. Warnzeichen, ab wann es nicht mehr gesund sein könnte, sind das eure mentale Gesundheit darunter leidet, aber auch andere Lebensbereiche, eure Beziehungen oder euer Job. Und dass ihr nicht so handeln und entscheiden könnt, wie es euch eigentlich gut hätte. Und Professor Johannes Erntal hat noch ein Tipp, wie man erkennen kann, ob die eigene Abhängigkeit zum Problem geworden ist. So eine Hauptfrage wäre zu gucken, finde ich mich immer wieder in den gleichen Mustern wieder in Beziehung und Freundschaften. Bin ich immer wieder in einer Position, in der ich bestimmt rollen, übernehme die zum Beispiel, wenn man erstehen, mich zurückzunehmen, mich ein bisschen zu unterwerfen, vielleicht sogar manchmal auch, oder meine Bedürfzehnen anzustellen, es allen recht zu machen, und das bloß niemand irgendwie weggeht, zum Beispiel, oder jemand ständig naher fragt. Und wenn das etwas ist, was in allen möglichen Beziehungen der Fall ist, dann wäre es erhebbar darauf, dass sich lohnt, sich dem auch mal zuzuwenden. Und wie man das machen kann, das schauen wir uns jetzt an. Zurück zu Hannah Meilu, sie steht ja kurz vor der Messe. Die Vorstellung, 10 Tage ohne ihren Freund zu schlafen. In einem anderen Land, sie kommt ja aus Österreich, macht sie extrem nervös. Also macht sie den ersten Schritt, sich anderen anvertrauen. Ich hab es dann einfach geteilt auf Instagram meiner Story. Und wir haben so viele Frauen geschrieben, dass sie das kennen, und dass sie es auch voll schwierig finden, alleine zu schlafen. Und das war halt für mich so ein schönes Gefühl, Ich bin gar nicht so komisch wie ich dachte.
und es hat für mich auch viel leichter gemacht, damit umzugehen. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, sich anderen anzuvertrauen ist nicht nur gut, wenn man nicht alleine schlafen kann, sondern generell, wenn man mit interpersonaler Abhängigkeit ein Problem hat. Dabei bieten sich Menschen an, die wichtig sind, die verlässlich sind, die nah dran sind. Wenn man also Freundschaften hat, wo sowas geht, kann man das mal ansprechen und sagen, ich hab mich nachgedacht. Ich merke, du sagst mir auch häufiger, dass ich immer wieder im gleichen Muster komme. Mich will interessieren, wie du das siehst, was wir bei mir an der Stelle erlebst. Darüber zu sprechen, ist eine super Möglichkeit, um den nächsten Schritt zu gehen. Sich selbst und seine Muster kennenzulernen und zu verstehen. Oft sind wir uns den Dynamiken gar nicht so bewusst, welche der Vierregler jetzt wie hoch gedreht sind, von welchen Menschen und woher das kommt. Das sind natürlich Sachen, die zum Teil sehr tief gehen. Deswegen kann es auch wirklich Sinn machen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Meint Johannes Erntal. Es gibt gute Beratungsstellen, die nicht im Ende sind fachzügelte Rapilumilink machen, sondern die eben auch Lebensberatungsstellen sind. Solche Beratungsstellen können z.B. direkt von der Stadt sein. Da kann man mit solchen Themen hingehen und ein bisschen ordnen satieren. Kriegt manche Materialen ein bisschen mit und reichen paar Gespräche aus, um die eine einzuhordnen. Das wird daraus aber auch etwas wo merkt, oder es ist doch etwas, was mich länger auf die Beschäftigung. Oder das ist was, was ich irgendwie klären muss, vor der nächsten Lebensschritten. Vielleicht gibt es ein Kinderwunsch. Und die Personen, die Beziehung merken, dass das vielleicht eine große Herausforderung darstellen wird. Wenn sich der Leidensdruck auch auf die mentale Gesundheit auswirkt, man also mit längeren depressiven Episoden oder Angstzuständen zu kämpfen hat, dann ist natürlich fachzügelte Rapil, was ganz wichtig ist. Und dafür sind wir auch da. Und das ist ja auch so, wie man sich so trägt, den Leidensdruck ja viele Jahre mit sich rum. Und neben der emotionalen Abhängigkeit beschäftigen sie auch noch andere Themen. Aber es dauert, bis sie sich professionelle Hilfe sucht. Also, es war sicher fünf Jahre, wo ich regelmäßig überlegt habe zu gehen und mir immer dachte, ja, mir geht es noch nicht schlecht genug. Ich darf mir noch keine Hilfe holen, erst wenn es mir richtig beschießen geht, darf ich mir Hilfe suchen. Und bei mir war es dann nur so ein Tropfen, der das Fassing, die das Fassing aufgebracht hat. Das war ein Familienwochenende, das ziemlich viel aufgewölt hat. Ins Detail gehen möchte einer mal Luda aber nicht. Und da dachte ich mir, okay, ich such mir jetzt die Terabäute, weil ich will einfach das mir besser geht. Ich weiß, ob es Themen gibt, bei mir, die ich lang vertränkt habe und mir jetzt einfach anschauen möchte. Nach und nach versteht sie dann immer mehr, wo ihre emotionale Abhängigkeit herkommt. Was das genau war, will sie lieber für sich behalten. Kann ich auch verstehen. Das ist für mich der Knackpunkt, eigentlich auch an dem Thema zu arbeiten, sich mit seiner Psyche zu beschäftigen. Und dann probiert sie es einfach mal, aus ein bisschen auszubrechen aus ihrer Komfortzone. Sie überlegt sich zum Beispiel, wie sie sich am besten auf die 10 Tage Messe in Hannover vorbereiten kann. Ich habe davor schon versucht, eine Schlafrotinne zu etablieren. Ich habe so einen bestimmten Duft, so ein Aromaspray genommen. Das habe ich zu Hause dann schon gesprüht, dass ich einfach meine Sinne quasi schon an diesen Duftgewöner, der mich beruhigt, damit ich den Dorthold dann auch verwenden kann. Ich habe einen Kuscheltier und das habe ich auch mitgenommen, weil mir das einfach Sicherheit gibt und ich mich dadurch einfach wohl fühl. Und damit schafft sie es dann auch. So halb. Denn ihr Freund begleitet sie die ersten Tage. Die erste Nacht allein schleft sie drei Stunden und lenkt sich dann mit Naturdokus ab. Die zweite Nacht allein klappt dann schon besser. Auch wenn es nicht der erholsamste Schlaf ihres Lebens war. Was für mich, glaube ich, so das wichtigste war, ist voll im Innerlich mir selber zu sagen, so es ist okay, dass ich Angst habe, es ist okay, dass ich mich jetzt nicht wohl fühl. Aber auch in ihrem Alltag schafft es Hanamailu nach und nach, immer mehr aus ihrer emotionalen Abhängigkeit auszubrechen. Was total wichtig war, ist, so dieses eigenen sozialen Kreis wieder aufzubauen. Ich habe auch aktiv begonnen, mir Hobbis zu suchen, neue Dinge zu lernen. Und einfach wieder Freundschaften, mehr zu pflegen auch. Mittlerweile fährt sie sogar allein in den Urlaub. Wenn man aber versucht, an der eigenen Abhängigkeit zu arbeiten, muss man auch ein bisschen aufpassen, mein Professor Johannes Ehrenthal. Denn es kann auch passieren, dass man versucht, sich unabhängig zu machen und zum Beispiel mehr ohne den Partnern zu machen, weil sich der Partner wünscht, dass man unabhängiger wird. Und da gibt man dann ja auch wieder diesen Bedürfnis nach. Deswegen ist es manchmal gut, wenn eine dritte, unparteiische Person dabei ist. Zum Beispiel eine Terrapäuten. In jemffall ist es total wichtig, für interpersonal stark abhängige Personen auch positive Erfahrungen zu machen. Auf die eigenen Bedürfnisse zu hören, und dieses eigene negative Selbstbild in Frage zu stellen. Und dann, wenn es gut läuft, passieren zwei Dinge, nämlich zum einen, man kann tatsächlich zu einem Ergebnis kommen und gleichzeitig erlebt man, dass es möglich ist, unterschiedliche Interessen zu benennen, oder eben, dass man Kompromisse findet, wobei das eine Rolle spielen kann. Wie man das genau anstellt, ist unterschiedlich. Aber ich fand ein Beispiel aus Johannes Ehrenthalz Zeit als paar Terrapäut total einleuchtend. Da ging es vor allem darum, wie man weniger abhängig von den Entscheidungen anderer wird. Und dann werden ein paar, manche waren auch ganz spielere, die eben sagen, okay, an diesen Wochenende, bestimmtst du am nächsten ich, oder du bestimmt an drei Wochenende, ich an einem, wenn man die Hürde bis niederhängen möchte. Oder ich mache drei Vorschläge, du willst einen davon aus. Oder du machst drei Vorschläge, ich will einen davon aus. Für Hannermaloo war die Therapie ein superwichtiger Schritt raus aus ihrer emotionalen Abhängigkeit. Denn darin lernt sie sich und ihre Muster besser kennen und kann immer mehr aus ihnen ausbrechen. Ich würde sagen, ich bin in dem Prozess schon sehr, sehr weit gekommen, also wie wir bringen, wie gesagt, Urlawe getrennt, und ich kann alleine schlafen. Und ich bin noch nicht mehr gefühlt, mir ist es so abhängig und früher war es schon so, dass ich mir dachte, okay, wenn mein Freund je Schluss macht, dann sterbe ich so gefühlt. Und jetzt ist es einfach so, okay, falls unsere Beziehung irgendwann mal ja zu Ende gehen sollte, weil sich einfach es wird eine schwierige Zeit, aber ich werde schaffen. Also zu dieses Selbstvertraunens jetzt da. Und dieses Selbstvertrauen schafft Raum für die ganzen anderen tollen Dinge im Leben, die sie unabhängig von ihrem Freund glücklich machen. Zeit mit Friends verbringen, ohne ihren Freund verreisen, auf Solo-Dates gehen. Und das bedeutet für mich so eine unglaubliche Freiheit, einfach die Wahl zu haben, mit wem will ich eigentlich meine Zeit verbringen. Und manchmal bin ich selber meine beste Gesellschaft und habe mir selber den meisten Spaß auch und genießt das. Und das ist so was, was ich was ich gelernt habe, dass ich mich einfach selber mag und selber gerne Zeit mit mir verbringen. Also, lasst mich noch mal zusammenfassen. Es ist eigentlich total normal und bis zu einem bestimmten Punkt sogar wichtig für unsere Beziehungen, dass wir da eine gewisse Abhängigkeit haben. Wir uns beispielsweise mal mehr nach den Bedürfnissen unserer Friends oder Partner inrichten. Das heißt auch, dass wir nicht einfach abhängig oder unabhängig sind, es ist vielmehr einen Spektrum, auf dem wir uns alle bewegen. Und selbst wir verhalten uns nicht in jeder Situation gleich, sagt Experte Johannes Ehrntheil. Ich glaube, das ganz wichtig ist für Menschen, die sich so erleben, dass man sie einfach da rennen hat, ihr seid nicht allein damit. Es gibt viele andere Menschen, die das auch kennen, unterschiedliche Ausprägungen. Das gehört zum Menschen da sein mit dazu. Zum Problem wird interpersonale Abhängigkeit und davon kann man die emotionale Abhängigkeit ja als Unterkategorie verstehen, wenn wir selbst unser Leben oder unsere Beziehungen darunter leiden. Dann kann es helfen, sich anderen anzuvertrauen, um sich selbst und seine Muster besser kennenzulernen. Und um sie dann nach und nach zu verändern. Bevor ihr abschaltet, hab ich eine ganz, ganz wichtige Nachricht für euch, also bleibt auf jeden Fall dran. Denn ich bekomme in diesem Podcast Unterstützung ab sofort von Julian Stoper. Moin, ich bin Julian Stoper. Und vielleicht kennt ihr mich ja von TikTok, Insta oder Zeit.de, wo ich bisher vor allem über aktuelle Nachrichten brichtet habe. Jetzt bin ich einfach ultra happy und freumich, wirklich wie bolle, zusammen mit Lisa, Wissen Weekly zu hausten. Damit ihr ihn jetzt schon mal ein bisschen besser kennenlernen könnt, hab ich in eurem Auftrag sozusagen ihm mal ein paar Fragen gestellt. Okay, jetzt bist du bereit für die Schnee rund. Okay. - Okay, sind entweder oder. Okay. Stadt oder Land? Stadt, grade. Süß oder seilsig? - Seilsig. Laufen oder Radfahren? - Laufen. Hören oder sehen? - Sehen. Sommer oder Winter? - Sommer. Frühstück oder Abendessen? Ich bin riesen Frühstückspfällen, aber ich liebe es gut abends zu essen. Okay, und letzte Geschichten, versus Wissen? Wissen. Okay, okay. Ich hab ja das eine gute Antwort. Eigentlich verbindelt ja weit. Wir haben auf jeden Fall den gleichen Weib und deswegen hoffe ich sehr, dass ihr euch auch genauso sehr freut, wie ich. Wir werden die Folgen ungefähr abwechseln, machen, also ich gehe euch nicht verloren. Keine Sorge, Leute, ihr hört mich regelmäßig. Aber ihr könnt Julian erst mal ein bisschen besser kennenlernen. Und zwar direkt nächste Woche. Da geht es in seiner allerersten Folge, um die Frage, wie viel Lärm ist zu viel. Das sind ein Stressbedingter Herzerkrankungen. Herzkrankheit heißt man so was, wie Herzenfakt kriegen kann. Und jetzt habe ich noch. Ein Podcast-Tipp für euch, für einen anderen Podcast mit mir, in die Abnehmspitze, schlank um jeden Preis, geht es um Yogestit, Abnehmspitzen, also um Osempic, Monjaro und Co, ihr kennt sie alle. Und in diesem fünfteiligen Podcast tauch ich tief ein in den Heib um dieses Medikament. Es geht um die Wissenschaft, um Chancen, Missverständnisse, falsche Versprechen und Risiken. Und um Geschichten von Menschen, die die Spritze nehmen. Ob die sie genommen haben oder die sie nicht nehmen wollen. Und die Frage, was das mit uns als Gesellschaft macht, wenn Dünn sein jetzt so einfach wird wie nie zuvor. Hört doch super gerne mal rein, mir hat dieser Podcast unglaublich viel Spaß gemacht. Die Abnehmspitze, schlank um jeden Preis, gibt es ab dem zweiten März in der ARD-Audiothek und auch überall sonst wo's Podcast gibt. Wenn ihr zum Thema Lärm fragen habt, schreibt es uns gerne in die Kommentare. Wir beantworten sie in der nächsten Folge. Ich bin Lisa Sophie Scheurel und bedanke mich bei allen, die mit uns bei der Recherche gesprochen haben. Professor Johannes Erntal von der Uni Köln und Hanamailu. Wenn ihr von ihr mehr hören oder sehen wollt, dann schaut doch mal auf ihr Insta-Account vorbei @Hanamailu. Feedback, Anmerkungen, Lob und Kritik könnt ihr wie immer gerne schicken an
[email protected]. Wir freuen uns auf eure Nachrichten. Bissen Weekly, das ist eine Produktion von Spotify Studios in Zusammenarbeit mit Kugel und Nire. Executive producers, Daniel Nicolaue und Michael Badlowski. Audio-Produktion, Hammer und Amboss. Redaktion, Johannes Burkhard, Tatiana Tameros und ich Lisa Sophie Scheurel. Creative producer Nadine Raber. Line producer, Sarul Krause-Jent. Hey, hier ist Tatiana aus dem Wissen Weekly-Team. Ihr habt uns ja Fragen zur emotionalen Abhängigkeit geschickt und gleich zwei von euch hatten die selbe Frage. Und zwar, wie spreche ich eine gute Freundin darauf an, dass sie auf mich emotional abhängig wirkt? Also, wenn ihr bei einer Person das Gefühl habt, dass ihr emotional sehr abhängig von ihrem Partner ist, solltet ihr das Thema Behootsam ansprechen. Wichtig ist es keine Vorwürfe zu machen, sondern eher mit ich Botschaften zu arbeiten. Und ich sage, hey, du bist total abhängig, solltet ihr es eher so formulieren, mir ist aufgefallen, dass sich das Verhalten deines Partners sehr stark beeinflusst und ich mache mir ein bisschen Sorgen. Wichtig ist auch das Timing. Solche Gespräche gehören einen ruhigen Moment und nicht in einen Streit oder in einer emotionale Situation. Offene Fragen helfen dabei, die Person zum Nachdenken anzuregen. Also einfach zum Beispiel, füßst du dich eigentlich auch ohne ihn stabil und zufrieden. Und es ist ja auch ein bisschen verabtierend, dass die Person vielleicht zunächst abwährend reagiert. Veränderungen braucht Zeit und Einsicht kann man nicht jetzt ringen. Am wichtigsten ist es, Unterstützung anzubieten und klarzumachen, ich spreche das an, weil du mir wichtig bist und nicht, weil ich dich für Urteilen will.