Emmentaler, Gruyère und Co.: preisgekrönte Schweizer Käse
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Der Beitrag berichtet von den World Cheese Awards in Bern, einem globalen Käsewettbewerb mit über 5.000 Proben aus 46 Ländern. Im Fokus steht die Schweizer Käsekultur, deren enorme Vielfalt und strenge Herstellungsregeln für geschützte Ursprungsbezeichnungen wie Emmentaler oder Gruyère. Die Sendung erklärt die drei Vermarktungswege: Alpkäse (direkt auf der Alm), große Molkereien und Affineure wie die Genossenschaft Gummino, die Käse von kleinen Betrieben reifen lässt und vermarktet. Der anspruchsvolle Juryprozess wird detailliert beschrieben: In Teams verkosten Experten etwa 45 völlig unterschiedliche Käse pro Tisch und bewerten sie einzeln nach festen Kriterien wie Geschmack und Textur, ohne sie direkt zu vergleichen. Für Hersteller, besonders kleinere, ist eine Medaille eine wertvolle Marketing- und Bestätigungsplattform. Der Event wird als kulinarisches Fest gefeiert, bei dem sich alles um Käse dreht – eine Art "Materialkulturgut" der Schweiz, begleitet von traditioneller Musik wie Jodeln und Alphornklängen.
* Musik * ARD. * Musik * WDR5. Alles in Butter. Das Magazin fürs Genießen. Wenn ich's richtig sehe, wenn jetzt die Tage bald wieder länger, ich bin Uwe Schulz, das ist Hemmogut. Ja, ich bin auch da. Wie schön. Und wir haben sie mit an Bord. Und ich kann jetzt schon so viel spoilern. Ich hatte ja eine Ahnung, da der Haustür unentdeckte Galaxien auf uns warten könnten. Aber diejenige, die Herr Gote für uns bereist hat, habe ich komplett unterschätzt. Ich dachte, ich wüsste einigermaßen, was es mit Käsekultur auf sich hat. In diesem Fall nicht in den Niederlanden, wo er auch schon mal sehr attraktreich unterwegs war, und z.B. mit Beemster, mit Jersey Käse bereichert hat. Sondern in diesem Fall Weiterrichtung Süden. Und in der Schweiz war ja auch schon mal. Und dann dachte ich so, es hat mir aber das Wichtigste schon an Bord? Nee. Da habe ich mich vertan. Und auch ich war wieder erstaunend. Ich war lange nicht mehr in der Schweiz auf den Spuren des Käse. Ich erinnere mich, wie ich vor vermutlich am Anfang, unserer alles im Buttergründerzeit mal da war. Und Alpkäse rein in der Gegend, besuchter, wo Sprints hergestellt wird, dann auch wo Grujär hergestellt wird, wo wirklich auf der Alm, also ungefähr 1500 bis 2000 Höhenmeter, gerade wo Kühe auch noch grasen können, wo die Kühe auch dann eine ganz andere Milchgeben hochqualitativ, wo den Kupferkessel über offenen Feuerkäse bereitet wurde. Und man kann, es gibt dir Dinge, weiss man. Und dann weiss man auch, dass es Länder gibt, nehmen wir mal z.B. Frankreich, aber eben erstaunlicherweise, wie wir das hier auch aufgedeckt haben, die Niederlande. Und dann kommt man mal wieder in die Schweiz. Und anders war, fangen viele anzulachen, als ich das im Vorfeld. Ich hätte es gleich auch noch mal tun, tut mir leid. Käse, Weltmeisterschaft. Ich dachte, es wäre eine Erfindung. Und dann lese ich, es kommen 5244 Käse zur Verkostung aus 46 Nationen darunter, und da wäre ich ja fast schon wieder geneigt, amüsiert zu sein, Afghanistan und Panama. Ja, also die Käse wird überall auf der Welt hergestellt. Was ich interessant finde ist auch die Ambitionen, solcher Länder eben wie Afghanistan, dann zu sagen, Jo, Weltmeisterschaft. Und im Grunde genommen ist es ja wie beim Fußball auch, wer sich qualifizieren kann. Der soll auch mit spielen. Und finde ich auch genau berechtigt. Wobei hier brauchen Sie sich nicht zu qualifizieren. Also hier können Sie vehement einreichen und reine Logistisch gesehen. Das ist ja was, wo man sich auch keiner Gedanken darüber macht. Die Schweiz ist ja in Europa auch nicht in, also auch. Eigentlich ist ja nicht Europa. Also eigentlich schon. Je nachdem. Aber je nachdem wird stattdrehen Sie die Geschäfte machen. Und versuchen Sie doch mal einen afghanischen oder einen Brasilianischen Käse nach in die Schweiz reinzukriegen. Ich sag Ihnen mal, was das Problem ist, ihn vor allem wieder rauszukriegen. Das ist nämlich definitiv verboten. Und sogar die Leute, die in der Jury arbeiten, müssen schwören. Bei allem, was sie inhaltlich ist, dass sie danach Kontakt zu einheimischen Tieren für einige Tage meiden. Um bloß keine fremden Bakterienstämme in den Schweizer Alpenkäsekreislauf einzuschleusen. Und um gleich mal so richtig jetzt mal den schöneren Teil aufzumachen. Es ist immer, ich finde, ich war auch schon auf der Peja Weltmeisterschaft in der Nähe von Valencia. Und jedes Mal, wenn Spezialisten oder die Menschen, die vor Ort, eben seit hunderten von Jahren mit diesem Kulturgut, in dem Fall ihr Käse zu tun haben, oder wie in Valencia die Peja, wenn die verrückt spielen, im besten Sinne. Wenn sich da zwei, drei Tage alles nur um Käse bei ihr oder was auch immer, was für Weltmeisterschaften gibt, da gibt auch die bitter rongischen Mandelade, Weltmeisterschaft in England. Es gibt ja verschiedene Dinge, das ist so großartig. Und in der Schweiz, aber immer etwas langsamer. Nach sieben und treißen Ausgaben der World Cheese Awards zum ersten meines Schweizer, wie wir am meisten drüber gewundert. Das finde ich jetzt auch verblüffend. Und wo waren sie denn jetzt genau? Das ist in Bergen. Oh ja, in der Hauptstadt. Und das war dann so, wie ich es erwartet hatte, wenn man die Turnier alle so mal so nennt. Also nicht die Turnier alle so nennt. Es gibt ein Festivalgelände mit einer Halle, wo alle möglichen Veranstaltungen stattfinden. Und das muss man sagen, das muss man erlebt haben. Ich glaube, das ist für gläubige Kategoriken, ist das so, wie der Petersdom. Sie kommen ins Käseparadien. In ein riesen Raum, der natürlich klimatisiert ist. Unterliegen besagte 5.200 so nennt so viel Käse an 122 Tischten. Weil nämlich, sie ausbestimmt gerade schon im Kopf durchgeräne 256 Leute in der Jury sind, die in 2 und 3 Teams zusammenarbeiten. Und was ich, also es wärme gleich noch vertiefen, nach welchem Reglement da eigentlich gearbeitet wird. Ja, und wir werden nicht bisschen alle Regen einsteigen, aber wir haben nicht alle mitmachen werden. Aber es ist, die Frage ist natürlich, warum macht man sowas überhaupt? Weil lohnt sich das. Auf anderen Seite ist natürlich ein Marketing-Event. Ich glaube, also jeder, der dann die Gold-Metalligung, es gibt unterschiedliche Gewinner. Muss man vielleicht noch dazu sagen, es gibt Gold-Metallien-Gewinner. Es gibt Super-Gold-Metallien-Gewinner. Und es gibt den Weltmeister, also den Ober-Ober-Wort-Gewinner. Und es gibt aber auch Bronze und Silver, aber das ist ja daran gar nichts. Spoiler, und sie bloß nicht. Nein, mach ich. Vor der dritten Musik. Wer ist hier gewonnen hat? Und es ist organisiert, weil das ganze weltweit von einer englischen Marketingfirma. Und es ist natürlich auch eine Marketing-Angelegenheit. Weil natürlich hinterher jeder gerne auf sein Käse, wenn er das gewonnen hat, eben draufschreibt. Gerne hier, Gold-Metallie, Super-Gold. Oder vielleicht die absolute Welt, meistens geschafft. Beispiel. Benjamin Vogel sind sie über den Weg gelaufen. Von Schweizer, von der Schweizer Gesellschaft, Affinöre. Ich glaube nachher noch mal, was es genau ist. Also eine Gesellschaft, die Käse affiniert. Affiniert. Reifen lässt. Also die praktisch den Käse, nachdem er außer Käse reingekommen ist. Qualitativ betreut in eigenen Reifenräumen. Da kommen wir nachher heute. Massage. Und wenn er mit hoch ist, einer der beiden Geschäftsführer, Schweizer wird man gleich auch hören. Den habe ich gefragt, was macht das für einen Sinn, dass sie hier einreichen? Also es ist natürlich schon so ein solcher Event der Marketing, dass man sich zeigen darf der Welt, weil alles Lebensmittel produzent, da ist man häufig vielfache unter Druck. Man wird vergleichbar. Man ist sehr vergleichbar. Wir machen das jetzt zwar hier auch. Man ist dann markt immer wieder auch mit Preisdiskussionen konfrontiert. Und da eine solche Plattform zu bekommen, uns zu zeigen, was unsere Branche macht. Das ist immer sehr gut. Aber schlussendlich. Eine Medaille an einem Wettbewerb wie hier ist auch immer das Zeichen für ein Käseher. Hey, ich bin nicht der einzige, der mein Käseher gut findet. Das ist ein Panel von Experten, der mein Käse ebenfalls gut findet. Und das ist zuerst mal für das Selenwohl sicherlich super. Aber auch für uns das kleine Firma wie Gormino ist es auch immer eine Plattform, wenn wir hier gewinnen. Und das durften wir auch in Vergangenheit auch schon. Bekommen wir publicity. Wir haben nicht Marketingbudget wie andere Firmen, die da einfach mal Fernsehwerbung schalten können. Wir nutzen das und wir wollen dann auch die Wache, die wir bekommen. Da müssen wir präsent sein und das wollen wir nutzen, um neue Kundschaft zu generieren. Ich denke, man darf es nicht überbewerten. Und dann noch, es ist nicht so, dass wir die Welt eropen können mit einem Sieg hier. Aber es ist positive Kommunikation und das kann das eine oder andere auch darunter entstehen. Es kann zum Beispiel darunter entstehen, wenn sie untereinander die Diskussionen verfolgen. Für mich ist das auch beruflich gesehen, ist das der Himmel, weil sie als Journalisten natürlich im inneren Bereich zugelassen sind. Also ich bin bei der Jury. Und sie konnten wirklich folgen bei den Fachdebatten. Und ich kann Ihnen sagen, ich war vor zehn Jahren schon mal selber. Jury Mitglied bei der Schweizer Bergkäse-Weltmeisterschaften in der Kategorie. Halbfester Schnittkäse rot geschmiert. Haben Sie das auf der Visigenkarte stehen? Ja, und jetzt nicht mehr. Aber es ist nicht ganz so schwer, wenn man sich so Jahrzehnte lang mit Essen und Trink auch sind so ruhig beschäftigt. Es ist jetzt auch nicht so wahnsinnig abgelegen, was sie zu bewerten haben. Geschmack, Aussehen, Konsistenz, Homogenität. Und das überprüfe ich jetzt mal. Wo Sie das lockerer herplausern. Das überprüfe ich gleich mal am Beispiel dieser hier mitgebracht. Mach ich mit links. Goldmetallien gewinnen. Dann guck mal so hoch. Wenn Sie zu euch hier den hier, ne, auch machen wir gleich. Wie würden Sie den beschreiben? Ja. Kein M-Taler, weil keine Löcher. Ansonsten sehr homogen, recht hell. Also noch nicht so richtig intensiv durchgereift. Könnte wahrscheinlich noch einen Monat länger. Ich tippe auf Kriher und ansonsten hab ich keine Ahnung. Wissen Sie doch. Sie nehmen mir das Wort aus dem Wunnel. Teil Moment, bevor das hier es kaliert. Ja, Moment, wir müssen noch kurz beim Thema bleiben. Also, das wunderbare ist dann, wie wirklich alle Menschen da sind, sich ausschließlich über Käse unterhalten. Und der gute freut sich. Da ist man die ganze Politik, die ganze Weltlage. Egal, wer, was wie veranstaltet. Es geht hier um Käse, es geht um Qualität, es geht um Unterschiede. Und nun mal so für den Hintergrund. Die Schweizer sind, wenn man das nicht religiös sieht. Dann gibt es zwei Religionen da, was kulinarische Produkte angeht. Das eine ist die Schokolade, das andere ist der Käse. Und das sind die materiellen Kulturgüter. Wir wissen ja, dass auch das Jodeln inzwischen als im Materiales, unnESCO-Weltkonto, ja. Und auch das auch nicht. Das findet übrigens im Rahmenprogramm statt. Und dann kann man mal sehen. Und das ist mir gerade an dieser Diskussion noch mal aufgefallen. Ganz im Ernst, wenn wie schön und mit welcher Inbrunst das Jodeln ist. Also das selbst in so einer Messerhalle. Und noch schöner finde ich, also wohl noch schöner ist es ganz was anderes. Alpornblasen. Ja. Und das ist, das ist ein so schöner reiner Klangen. In dem Augenblick, wo dann einfach mal pützig, 5 Alpornbläser da stehen. Und ganz ruhig ihre Alperner. Blasen spielen, wie man das auch nennen soll. Dann ist auch wirklich in so einer Halle ganz ruh. Und dann weht, dann weht auch die Schweizer Bergidüle durch diese Räume. Aber umschmeichelt von Käselduft. Kommen wir mal zurück zum Käsel. Mach wir gleich. Schweizer Käsel ist, was den Hardkäselbereich angeht, würde ich sagen, immer. Weltmeisterlich. Das können wir Ihnen versprechen. Sie werden mit uns wieder Geschmackswelten betreten, vor denen ich gerade schon sagte, unervorstellt. Relaxien. Und vielleicht haben wir auch noch ein, zwei zumindest Kauftips dabei. Denn die Kriterien wird ja guter. Auch definitiv von der WM mit Vermitteln. [Musik] Wir der fünf, alles Käse und zwei Schweizer Prägungen. Wir sind bei der WM, die vor wenigen Wochen erst zu Ende gegangen ist in Bern. Her Gute ist noch schwer beeindruckt und hat auch die Taschen voller Hardkäse. Ich würde nur kurz nochmals geziehen, wie aussichtslos das unterfangen ist, hier mal eben die Schweizer Käsekultur zu vermitteln. Wir haben nach offizieller Darstellung der Switzerland Cheese Marketing über 700 Käse Sochten allein in diesem Land. Wir haben 200.000 Tonnen Gesamtproduktion im Jahr 2023. Wir haben allein was den Export angeht, 80.000 Tonnen Schweizer Käse im letzten Jahr, davon das Meiste nach Europa. Und so könnte ich jetzt noch weitergehen und sagen, alles, was wir jetzt erkunden, sind die Versuche, zumindest die älsten Teile dieser besonderen Kultur herauszuheben. Wie sind sie ausgerechnet auf eine vergleichsweise kleine Käserrei-Genossenschaft gekommen auf diese Gumino? Weil es in dem Schweizer Käse-Universum eine von drei unterschiedlichen Rollen spielen soll. Wenn man das einfach nur wer wie Käse herstellt, das ist wirklich, das da blicken wir hier nicht durch. Wichtig ist, zu wissen, dass die Schweizer, vor allem was die OP-Kesen angeht. Also die geschützte Herkunftskäse. Die geschützte Herkunftskäse, die die, was zum Beispiel in M-Tade-Au-P, Gruja-Au-P, Fribur-Schwa, Sprint. Da gibt es acht oder neun davon. Es gibt kein strengeres Reglement, was die Herstellung davon angeht. Also ich habe zwischendurch, wenn man da drei Tage sich ausschliessig mit Käse beschäftigt. Und dann natürlich auch, natürlich vordringlich, weil ich in der Schweiz war, weil ich in Bern war mit dem Schweizer Käse. Dass die den Kühen nicht auch noch vorschreiben, in welcher Geschwindigkeit die zum Melken gehen dürfen. Also allein die Milchqualität, der ganze Ansatz ist überragend. Wir werden darauf später noch zu sprechen kommen. Es ist sehr streng, das Ganze. Wo ich auf Gummino gekommen bin, Gummino ist, es gibt, grob gesagt, gibt es drei Arten von Käsevermarktungen in der Schweiz. Das sind die Alpkäse, wo der, wirklich auf der Almen, der Käse gemacht wird, die Kühe sind da, der Käse wird gemacht und wird auch dort verkauft. Und vielleicht noch bei einem ordentlichen Händler. Das ist die kleinste Einheit und natürlich die Schönste und die Romantiste, die wir kennen. Die zweite ist. Das scheint übrigens auch die Mehrheit zu sein. Also es gibt glaube ich 660 Käse rein in der Schweiz. Ah nee, es sind doch ungefähr 500, die in der Menge vermutlich nicht. Und dann z.B. Gummino ist ein Käse-Händler, wenn sie so wollen. Der hat aber nicht an uns, an so einzelnen Personen verkauft, sondern der hat 12 Käser rein unter Vertrag. 9 davon spezialisiert auf M&T, 2 auf Grieher. Und die liefern dann praktisch den Käse an diese Firma und die Firma affiniert. Jetzt Jetzt kommt schon wieder dieses Wort. Das heißt, sie lagert den Käse bis zu einem gewissen Alter. Ja, aber wie sie Pflegten, der muss ja auch gewendet werden. Der muss geschmiert werden möglicherweise. Der muss in einer bestimmten Atmosphäre lagern und auch von der Kapazität her. Ich meine das ist jetzt eine mittlere, die verkaufen aber auch im Jahr 1.000 Tonnen Käse plus minus. Und das sind eben diejenigen, die auch für die Vermarktungen der kleineren Käser rein, die den Käse hinzustellen. Und ein der Geschäftsführer haben sie kennengelernt, Benjamin Vogel. Und diesen natürlich, die Schüre setzt sich aus unterschiedlichen, aus Fachleuten, aus Gastonomie, aus Handel, aus Affineuren, auch zum Teil aus Journalisten eben zusammen, also aus Menschen mit der Öffentlichkeit zu tun haben. Und als erstes habe ich mal gefragt, sie haben es ja gerade schon gesagt, jede Eurogruppe ungefähr 45 Käse an einem Tisch. Wenn er mit Vogel war, einer davon und den habe ich mal gefragt, wie geht das überhaupt. Ich war an Tisch Nummer 21, aber das sagt noch nicht viel. Es ist so an der World Schiservor, dann wird nicht nach Kategorien digustiert, da bekommt man an einem Tisch. An einem Tisch, das sind 45 verschiedene Käse. Das können zwei Parmigiano sein, das kann ein Grünjärr sein, das können zwei Zeigen Käse sein, vier Schafkäse, das ist punkt gemischt. Und dann muss man dann wirklich, und das ist sehr anspruchsvoll, jeden einzelnen Käse mit sich selber oder an sich selber bewerten. Wenn man eine Kategorie hat, dann hat man gleiche Käse, die man dann bewerten kann und dann hat man vergleichswerte. So wie dieser Bewerb hier aufgebaut ist, dann muss man wirklich jeden Käse immer von neu bewerten, das macht es sehr anspruchsvoll. Und jeder dann für sicher da tauschen sie sich aus, da haben sie das Vorkabolage halt wahrscheinlich. Die tausen sich untereinander aus. Und ich habe im ersten Augenblick gedacht, das wirkt so etwas, ich sag mal, Skurril. Also wenn nehm ich mal Fußball, weil ich mal so schaffe, da wird also nur Fußball gespielt. Gut, jetzt kann man sagen, hier wird auch nur Käse, also alles Käse, aber wie er es gerade beschrieben hat, wie geht man denn hin und beurteilt im Vergleich? Und dann ist man gelohnt, es wird nicht verglichen. An sich, und der und der, und das ist, das kenne ich aus meiner Eigenzeit auch noch, wo ich damals die Uhr war. Wenn sie, wenn sie, auf die sie haben, die eben genannt, auch Geschmackgeruch, Textur, Gesamteindruck und Geschmack ganz hoch, der ist viel am höchsten gewährt. Ja, und dann liegt das so ein panamesischer und sie haben gar keine Ahnung, wie das sein sollte. Und dann, aber sie können, sie können die Qualität von Käse an diesen Parametern bestimmen und die Mehrerfahrung so einer hat wie so ein Affineur. Der ist natürlich, der hat natürlich noch eine ganz andere Erfahrung, aber ich kann ja bisher immer ein Beispiel. Ein Kriterium ist, wenn sie unter die Rinde sind, sind sie mir hier an dem Stück Käse. Wenn sie unter die Rinde, so eine Schattenfuge. Da sehen sie Schatten, und die ist hier nicht mal drei Millimeter. Das heißt, der Käse ist extrem gut geflägt worden, weil die weniger ergewendet wird und beim, also behandelt, auch mal abgerieben mit Salz, Lark und so weiter, desto tiefer geht das rein. Und er hat zum Beispiel ja keine einzigen Riss in der Textur drin. Und ich war, als ich damals Euro war, ich war eine oder zwei Jahre gar nicht mehr in der Lage, in Käse laden zu gehen, um, ohne als erstes die Fehler gut in der Decke zu überprüfen. Aber es ist ja nicht nur, dass die das drauf haben, das qualitativ zu beurteilen. Du musst ja auch mal wieder neu kalibrieren. Und dann rund 45 Käse. Wenn man so etwas hinkriegt, das ist noch eine anspruchsvolle Arbeit und es braucht Konzentration. Und es ist vor allem wichtig, dass man sich auch zwischen den Käse die Zeit nimmt, einen Schluckwasser zu trinken, einen Cracker zu essen. Die Geschachsmerven neutralisiert oder auch mal einen Apfelstück zu nehmen, einfach zu mehr etwas anderes in den Mund zu kommen und das Ganze zu neutralisieren. Käse ist das ist immer subjektiv, gerade wenn es dann so ist, wo man verschiedene Käse hat, da kann es nicht irgendwo eine Linie geben. Und da ist es auch immer wichtig, dass man sich unter den Jury mitgliedern abspricht. Und dann auch sich auch wieder mal abgleicht und wenn man nicht gleicher Meinung ist, auch mal das ausdiskutiert und um sich da wieder eins zu nivellieren. Aber nach drei, vier Stunden, 45 Käse, da ist die Geschachsmerven belegt. Und ich kann Ihnen sagen, zu mitergessen gibt es kein Fondi. Und das und das, Herr Schulz, dafür muss man Schweizer kennen, um die tragweite dieses Satzes zu erkennen. Ach so. Eigentlich. Das ist wie ohne Armbot ins Bett. Eigentlich sagt ein Schweizer Käsefondi geht immer. Und das verstehe ich ja. Und das fühlme ich gar nicht noch ein, weil er so geschildert hat. Eine der Gründe, warum ich die Gumminu auch ausgesucht habe ist. Weil die natürlich ständig teilnehmen und weil die schon mehrfach Super Gold gewonnen haben und auch schon vor vier Jahren damals mit einem Käse, den sie eingereicht hatten, den Weltmeister gestellt haben. Und sie wissen ja, ich bin ja hier auch mal auf der Spur nach dem besten, größten Feinzen, wo man sagen muss, es ist wirklich schwer. Ein Schweizer Käse zu probieren, der nicht schmeckt. Und diesmal haben Sie auch wieder ein gereicht? Ja, nicht nur ein, wie wichtig verraten kann, wir wollten natürlich, wir haben verschiedene Produzenten. Und wir haben dort die besten unserer 12 Käsereihen ausgesucht. Und das machen wir anhand der eine Qualitätskontrolle im Keller. Manchmal zusammen mit dem Käse, man sagt, der Käse, wisst ihr was? Ihr wisst eh besser, was der Markt will oder was dann solche, wie meine Käse seht. Ich bin da befangen, sucht ihr meinen Käse aus. Und dann geht das da wirklich darum. Jungen Käse wollen wir eigentlich nicht einzenden, weil das denn kennt jeder. Diese Nähmentalerstag, wir wollen da wirklich den lang gereiften Nähmentaler einzenden. Und ich glaube, wir haben einen richtigen guten Nähmentaler 18 Monate gereift im Rennen. Und den habe ich jetzt hier auf der Gabel? Nicht ganz. Die haben einen 14 Monate gereiften. Aber schon ein bisschen mehr als das, was er an Minimum mitbringen muss, immer warben Nähmentaler sein zu dürfen. Goldmedaliere? 12 Wochen. Nicht der selbe Käse, wie damals auf den O-Worz, sondern Goldmedaliere. Nicht mal super Gold, aber übrigens mal diese Qualität. Und jetzt mal bei der Siegmal so ein bisschen zu schul in die Schweine. Kunde mal die Hartkäse, aber wenn sie hier gucken, gibt es immer noch etwas mal. Das ist nicht elastisch. Dann Löcher können sie sehen. Der fühlte Löcher. Ich möchte Ihnen jetzt aber nicht sagen, mit welchem Milieu diese Löcher ihre Herkunft teilen. Sie tragen es in sich. Ja, ja. Es ist dieselben Bakterien. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich das Geräusche mache. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich zwischendurch zu ein M-Tal ausgebüxt bin. Und die Erkenntnisse dieser Reise werden wir im Januar in einer Käse-Sondersendung der Welt zu gehörbringen. Jetzt weiß ich aber, was diese kleine Firma gemeint hat als sie eine Initiative gestartet hat. Sie haben ein ganzes "Save the Emmentaler". Denn genau das, was diesem Käse fehlt, haben sehr viele, die ich hier in Supermerken finde. Sie haben nämlich nicht diese Säurenote behalten in diesem 14-Monatal. Der mich bei Emmentaler, den wir hier oft kriegen, leicht zögern lässt. Und das ist komplett gewichen. Das ist auf dem Punkt gesetzt, was eine erstklassige Affinage ausmachen kann. Genau das ist, es gibt zwei Arten von Säuren oder mehr Arten von Säuren. Aber das eine ist, die Bakterien auch, die die Löcher machen. Also gibt noch andere Bakterien. Und diese hier sind welche die Propion Säure erzeugen. Dafür sind die Löcher ja. Was dem auch fehlt, und ich finde glücklicherweise ist, wenn sie hier einen normalen Emmentaler kaufen. Das muss ja nicht immer das der Schweiz sein, die haben immer was süßliches. Das hat ja auch nicht. Man schmeckt immer noch, wenn man weiß, wie ein richtiger Emmentaler aus der Schweiz auch beschmeckt, dann schmeckt man das auch mit. Aber alle die Sachen ist ja blöd, was sie über nicht zu definieren. Aber der hat wirklich das, alles nicht. Was mich hier, auch von dem Emmentaler, mal öfter abhält, über hier, war auch bekennender. Ein grüher und wasche an Friedbuch und Appenzeller bin. Also die Konkurrenz in der Schweiz untereinander. Bei den Regionen oder was unsere Subjektive vorlieben angeht ist natürlich groß. Wir hatten jetzt der 18-Monatika abgeschnitten bei der WM. Das werden wir jetzt noch nicht sofort lösen. Okay, dann halten wir kurz inne. Wir sind im Berner Oberland und würdigen die reichhaltige Schweizer Käsekultur. Ich will es nur einmal erwähnen, falls wir vergessen, zwischendurch zu gendern. Ein Drittel, der Leute, die in Käse rein ihre Fachausbildung absolvieren, sind heutzutage Frauen. Nur damit sie das gleich mitdenken können. Obwohl es teilweise noch eine richtig körperlich anstrengende Arbeit ist, dann muss man einmal 120 Kilo schwere Leibe wenden. Zum Glück kam sie inzwischen auch für so was Roboter oder Maschinen. Aber das gehört mit zu diesem Altnahntwerk. Man kann aber auch noch gleichzeitig dazu sagen, dass im ganzen Kanton Friedbuch und Berren und wo der grüher und der Friedbuch war hergestellt werden. Also zwei AP Käse Sorten. Das ist da heutzutage eine einzige Frau gibt, die Chef in einer genossenschaftlichen Käse reigibt. Da gibt es einen Theorie und Praxis, wie es dann endet, aber immerhin gibt es eine, die auch absolut hervorragend Käse macht. Okay, dann sage ich jetzt mal an einem Beispiel, war wir jetzt mehrfach kurz erwähnt haben, irgendwas mit Affinöhr und Affinage und Affinieren. Ich hab's festgestellt, dass das so was Besonderes ist, dass es fast schon an all Chemie grenzt. Aber zum Beispiel hat das Schweizer Militär einen Militärbunker aufgegeben, mit 250 Meter tiefreichenden Stollen im Berg. Jetzt könnte man sagen, gut haben die Geräume. Du packst den Käse rein, alles wäre gut, damit er da zu Ende reifen kann. Nee, zur Vorbereitung haben sie die Wände gereinigt und dafür gesorgt, dass die richtigen Bakterien drin wohnen. Damit am Ende der Grieher, der da zu seiner Affinage findet, auch das nur in sich trägt, was sie als Aromen haben wollen. Und damit es auch keine Fehlbesiedlungen gibt, was zwischen durchaus passieren kann, das vielleicht hier. Man hefe, Pilz reinkommt oder da nur andere Bakterie, sind die halt ständig zu gange, diesem Käsepflege angedeihen zu lassen. Und dazu kommt auch noch, dass die Luft, zum Beispiel aus diesen Stollen, auch raus transportiert werden muss. Da gibt's also eine Klimaanlage, aber nicht um für das Klima zu sorgen. Das macht der Stollen weitgehend selber, was Luftfeuchtigkeit und Temperatur angeht. Aber ein Käse, wenn der reif, da passiert ja noch richtig was. Und wo er arbeitet wird, wo die Milchsolle Bakterien und die Hefen und was alles da drin arbeitet, wird auch Temperatur erzeugt. Und das muss auch ausgetauscht werden, wenn sie schon mal in so einem Reifekeller. Leider nein. Das ist ja bestimmten Reifegrad, fehlt da auch der Sauerstoff. Ja, weil da noch viel Konser raus. Und dann muss man sagen, das ist dann auch interessant, aber das geht hier weit über unsere Horizontien aus. Da gibt's schon auch heblich unterschiedliche Ansichten. Darüber, da geht's mal ob einer sagt 90% Luftfeuchtigkeit oder 94 bis 96%, oder 10 Grad oder 15 Grad. Da kann man sich dann unter, da sind so auch dann so Ärzte möglich, auch stammtisch Gespräche. Und es gibt zum Beispiel, wenn wir mal beim Affinören nochmal sind, das ist eben auch die Kommunikation zwischen Käse, Käse oder Käserei. Mit dem Affinör, ab zugesprichen, man muss auch bei der Käse Zubereitung bestimmte Dinge beachten, ob man einen Käse eher trocken oralfen kann. Weil dadurch verliert er zum Beispiel auch Flüssigkeit, über sie in einem Jahr, anderthalb verliert, so ein M-Daler bis zu acht Kilo. Und das ist ja auch eine dann wieder koschefliche Sache. Und jetzt also ein Käse muss auch dafür geeignet sein. Und das alles haben Sie mit dem Kogeschäftsführer dieser kleinen lustigen Verbundkäsereivertriebsgesellschaft besprochen. Und nämlich Roland Salli. Den zweiten im Bund von Guminou, die habe ich einfach mal gefragt, wie viel Einfluss hat denn der Affinör auf den Käse, in dem irgendwo in von der Käserei bekommt? Wir bekommen eben nicht einen fertigen Käse, sondern wir bekommen einen Hauptfabrikat, dass wir dann je nach Beordleilung der Qualität eben weiter verredeln können. Oder auch, wenn wir unseren Job nicht richtig machen, mit den falschen Parameter-Narbeiter-Zeichen, mit der Temperatur, Feuchtigkeit oder Pflege, können wir eben dann auch nicht mehr einen Topkäse daraus weiter verredeln. Also aus einem guten Käse können wir einen Topkäse machen, aus einem mittelmäßigen Käse gelingt es uns nie einen guten Käse zu machen. Also die Grundlage muss stimmen und dann kann der Affinör, der kann ihn aber auch vergeiken. Aber das hat mit der Erfahrung zu tun. Und Guminou, die glaubt, die wissen, was sie tun, so oft nicht nur, wie die gewonnen haben, sondern sie sind auch ein erfolgreicher Affinör am Käsemarkt an sich. Haben Sie in der Teke, die ja auch zu deren Auftritt auf dieser WM gehörte, haben Sie da außer Emmenthaler und Grieher noch etwas gesehen, was Sie so Spezialitäten nennt? Ungefähr zehn verschiedene Sachen. Ich konnte aber nicht alle mitbringen. Und Sie haben aber jetzt einen Hornbacher. Also zum ersten haben wir hier einen Hornbacher, einen Halbarkäse-Spezialität, die in einem Grieherbetrieb von uns hergestellt wird. Diesen Käse oder generell die Käse reizeigen sich aus, dass Sie eine stärkere Röstaromen entwickeln, als andere Betriebe. Eine glängereiften Käse gibt es schon lange 12 Monate, wenn wir eigentlich weltweit vertreiben. Und jetzt seit vier Jahren auch eine jüngere Variante mit neun Monaten gereift, was immer noch ziemlich lange ist. Und der Käse wollte einfach mal eine zweite Alternative an diesen Webbewerbschicken. Und dann gesagt, ja, wir müssen mit einem jüngeren Käse gehen. Ich habe gesagt, ja, okay, der hat zu wenige Profil, das bringt nichts, das zu entsendet. Und Zeit her in seinen Augen auch, ob ich keine Ahnung, weil der Käse ja dann schließlich gewonnen hat. Ja, das ist übertrunken lassen von der Fachexpertise. Aber das ist zum Beispiel, wenn wir gerade mal auch Käse geschmack über Käse geschmack reden, dass die Röstaromen, das schmeckt man total, was er erklärt hat. Das ist ein degenerierungsprozess von Eiweiß, der diese Röstaromen produziert. Also mir wäre dieses Eigenschaftswart nicht eingefallen, aber wenn sie es drauflegen, dann kann ich gerne hinterher schmecken. Und auch hier wieder merken Sie den Unterschied zu dem ersten, zum Emptaler, jetzt auch von der Textur her weicher. Also halbfässer Schnittkäse, trotzdem gereift. Und das ist für mich, also ich bin mir natürlich auch in verschiedenen Käsegeschäften in Bern. Wie sagt man das offanzösisch, die Truvain, also die Funtstücke, die sie in jedem anspruchsvollen Käse laden, in der Schweiz bekommen können. Und die können sich dann auch mit außen die beraten, sie, wenn sie mal den auch gewinner übrigens klar sind. Dieses Jahr? Nein, nein, nein. Die sind super geholt. In der Phase, wo wir sind, wussten wir noch nicht, wer gewinnt. Wir sind der Cliffhänger hier immer noch ein Käse von einer Grujerkäserei. Aber nicht nach den Bestimmungen gemacht, dass man hätte Grujerk drauf schreiben können und der Grujerk. Würde ich mal sagen, auch wenn Sie mehr Emptaler affinieren, aber der Grujerk ist schon der Stolz von Guminow. Der zweite Käse ist ein Grujerk 15 Monate gereift. Und mit dem haben wir im Virgiserwurz 2020 in Wales den Gesamtgesied geholt. Bestammt also einen kleinen Käserei. Und zeichnet sich eigentlich dadurch aus, dass er einerseits Christal entwickelt, so ab 12, 13 Monaten, auch aber eigentlich vom Jahresverlauf von der Fütterung. Und dann eigentlich sehr ausgewogene Aromen, also auf den Geschmacksensoren, auf der Zunge, bei der praktischen Jede reckerigen was. Ja, da kann ich sofort hinterher. Er hat sogar was für meine Begriffe, was fruchtiges. Ja, interessant. Ich meld sich mit Christalen und immer legen sie mal nach 15 Monaten, schmeckt man noch die Qualität der Milch. Das ist ein Käsewunder. Ich bin verblüft über die Konsistenz, also der hat jetzt wirklich ganz wenig Elastizität noch bewahrt. Und trotzdem? Schmelzt, der hat trotzdem sofort sicher noch. Huah, Huah fährt gehalten auch. Was man nicht unterschätzen darf, haben wir noch gar nicht mal gesagt, in alle AWP Käse in der Schweiz Rohmilch. Und wir haben sogar für die Bewertung der Milch, die kontrolliert wird, so eine Punkteskaler bis 20. Und der hat mir jetzt seit der Licht bei 19, wo 20 eigentlich gar nicht vergeben wird. Aber das ist ein Traum von einem Hardkeesen. Das haben Sie aber übrigens vom Kenner selbst diese Kriterien. Ja, zuerst braucht es mal ein gutes Ausgangsprodukt und das beginnt beim Bauern im Stall mit der Rohmilch, weil eigentlich nur Rohmilch Käse kann bei länger gereiften Käse wirklich voll ja Rohmen entwickeln. Das ist mal das eine, also tadelose Rohmilch, dann das Handwerk des Käseers, der sich entsprechend anpassen muss. Wetterverlauf, Sensionalität, Fütterung, dann muss er schneller anpassen, als er seine Messverte hat. Und letztendlich unser Werk oder unser Arbeit als Affineur. Wir müssen dann die richtigen Qualitäten für die richtigen Reifen gerade auswählen und entsprechend pflegen. Ich wüsste ja zu gern, du kannst ja in diesen Leib nicht rein gucken, solange du beim Affinieren bist. Ob die auch noch so Überraschungsmomente erleben, also dann hast du den ersten anschnitt und merkst, oh, so ist er geworden. Also sie bohren ja glaube ich auch manchmal so probar. Sie bohren sie, sie holen mit Memmöchen drauf, Sie hören auch. Also trotzdem ist es ja am Ende immer eine Weltpremiere. Natürlich und das andere ist eben auch durchsprobieren. Alter heißt nicht immer besser. Alter heißt anders, es gibt Käsen. Aus derselben Käserrei, aus derselben Produktion, die erreichen ihren Optimum nach 12 Monaten und die anderen erreichen es nach 18 Monaten. Und sehen Sie mal hier, das habe ich Ihnen eben erzählt, weil ich die Käserrei auch besucht habe, auch im kleinen Ort in der Nähe von Bern. Das ist der Käse, der selber von der Käserrei affiniert wird, wo die Frau als einzige in dem ganzen Gebiet Chefin ist. In düdingen. In düdingen? 19, 19 Punkte für die Milch und nur 12 Monate gereift. Er hat nicht diesen Schmelzen, nach ein paar Sekunden, den wir gerade wahrgenommen haben. Ich jedenfalls nicht. Er hat noch ein bisschen was ja trockene Riss in meiner Wahrnehmung, aber ich finde auch denen sehr einladend, sehr harmonisch. Also alle Aromen schon miteinander vermält. Aachen Sie mal so auf den Nachhalt, auf den geschmacklichen. Wenn er so ein bisschen hinten am Gauhm andrücken, auch da der Teig zum Beispiel, der wirkt nicht ganz so cremig, wie der andere. Was natürlich darüber kommen kann, dass wenn er länger liegen würde, würde er noch ein bisschen mehr Flüssigkeit verlieren. Aber das ist, wenn er schmeckt die Ähnlichkeit, dass bei dessen Grujer ist, schmeckt man sofort. Und er ist finde ich herzhafter. Der andere ist vielleicht ein bisschen eleganter hinten raus. Auf einen Punkt. Sie haben es richtig beschrieben. Der ist ein bisschen fordernder, aber trotzdem nichts von diesem leicht aggressiven, dass manche von diesen Käse mit sich bringen. Und da einfach nur sagen, ich wäre pikant, dass sie gerade vom Gauhm reden. Die Aniktote muss ich noch sagen, von Herrn Sali geht das Gerücht. Er habe sich bei einem Unfall im Dienst einmal einen Teil der Zunge verätzt. Und deshalb habe er sich drauf schaffen müssen für seine Expertise bitternoten. Jetzt anderswo im Mund war zu nehmen. Wie das geht neurologisch, ich habe keine Ahnung, angeblich schmeckt Herr Sali jedenfalls bitter jetzt nicht mehr auf der Zunge, wie unsere einzelnen am Gaumen. Hat er mir gar nicht erfährlich. Hat er mir gar nicht erfährlich, ne? Ja, ich sehe sie schon suchen. Ich habe doch noch aufgeschrieben oder beziehungsweise mehr da gewonnen hat. Wie gesagt, ah, hier ist es. Das war jetzt wirklich ein Cliffhanger mit Vertonung. So, ich bin bereit. Darf ich es jetzt bleiben? Sie dürfen raten, aus welchem Gebiet, welcher Käse. Machen Sie einfach. Gewonnen hat. Es war ein GrujeRP, Vorderfultingen, speziell über 18 Monate gereist. Ja, das war auch meine. Wie der Name schon sagt, aus der Bergkäserei, Vorderfultingen mit 85 von 90 möglichen Punkten. Sie haben den jetzt nicht mitgebracht? Ja, ich glaube, sie kriegen den noch nachdem die Weltmeisterschaft. Ich schicke mir den Mann nach Bern. Ich habe ihn probiert. Und, Herr Waller-Sali, wir natürlich auch das sehr sportlich genommen. Er hat diese Käserei eraffiniert, auch Käse aus dieser Käserei. Und vor vier Jahren haben Sie damit die Weltmeisterschaft gewonnen. Mit einem Vorderfultinger, Käserei, Käse, den Sie affiniert hatten. Der war jetzt von der selben Käserei, aber den hat er nicht affiniert. Weil die geben auch anderen Affinörenden. Nur mal kurz um die Bedeutung der Schweiz unter den ersten zehn Platz drei Abenzellerkäse, Platz vier aus der selben Käserei. Ein Bergkäse, haben wir noch ein ja, Rütti Bergkäserei, die auf Platz fünf Königskreis. Rezent, das heißt auch, gereift. Aber es war noch Käse aus Großbritannien unter den ersten zehn. Haben Sie nicht gesagt, von Düge immer? Von Düge immer bei mir ja. Ich wäre bereit. Ich halte kurz inne. * Musik * Wir durchqueren gerade einige Teile der wunderbaren Käsewelt verlassen. Bernd, wo die Weltmeisterschaft hinter uns bleibt für eine Weile. Wir werden später vielleicht noch mal auf Abenteile vertiefen zu sprechen. In dieser wunderbaren Kulinarik Reihe namens alles in Butter. Von WDR5 finden Sie jederzeit in der Audiothek, wenn Sie wollen. Bewegen uns jetzt in der Schweiz noch mal knapp 100 km Richtung Südwest. So oberhalb des Genfersees. Da finden wir einen Distrikt namens Nioh im Kanton Wart. Und da hat Herr Gotisch schon wieder eine Veranstaltung aufgetan. Ja, wir haben selben Wochen in der Wahl. Von der ich noch nie vorher gehört. Das ist auch angeblich die einzige und erste ihrer Art überhaupt. Es ist Nioh die einzige, sondern gleichzeitig auch die schönste Rad. Und wenn man dann von so einer Wiesen auf dem Marketinginteressen und großen Firmen betreuten Veranstaltungen kommen, wie aus der Käsewelt mit den Berndern fahren sie runter, dann wird es immer beschaulicher. In ein Dörfchen mit 240 Einheimischen. Jawohl. Und das Dörfchen ist Tarte Nier. Und für Weindeepaber ist eine der Hauptorte des großartigen Schasselahs, der vom Nordufer des Genfersee kommt. Und der auch ganz wunderbar zum Käsefondi oder auch ins Käsefondi passt. Und wir haben hier die 5. Ausgabe der Mondial-Düfondi. Also auch nicht. Und die Weltmeisterschaft findet alle 2 Jahre statt. Also die 5. Ausgabe innerhalb von 10 Jahren. Und hier ist es so, wenn man in Bern, das sind natürlich auch alle voll, ich habe gesagt, auf den Käse. Aber wenn sie hier sind, hier spielt ein ganzes Dörf verrückt, übrigens im Durchschnitt an dem Wochenende 10.000 Besucher. Und auch wieder von Weitweck, da kommen sogar Leute aus Brasilien, aus Kanada. Die Teilnehmer, es gibt, es gibt Vorentscheidungen. Und witzigerweise ist tatsächlich eine in Brasilien und eine in Kanada. Und die Gewinner. Also wir haben hier Amateure, die Teilnehmer dürfen. Und in der anderen Kategorie, die professionell werden getrennt gewertet. Und die Amateure haben in Brasilien und in Kanada veranstaltung. Und der Gewinner, dieser Vorentscheidung, wenn man so will, bekommt vom Spotensor der Veranstaltung, nämlich Grieher OP, also die vom Aktusgesellschaft des Grieher, das Ticket spendiert. Und da die Brasilien, bekannterweise ja auch sehr lebensgroß sind, können sie dann an dem Ort im Dezember und dann 30.000, eine Brasilianische Sammagruppe auf. Und tanz zwischen den einzelnen Zelten, ich möchte wirklich mal wissen, wie viel von Düfs da gegessen werden werden, weil alle, die dahin kommen, essen von Dü, alle geht ja immer. Die in irgendeiner Form was mit von Dü zu tun haben, wollen präsent sein. Und natürlich, der wird bewältigt, absolut seriös. Ja, da gibt's keinen Vertun. Wir sollten vielleicht nochmal, weil ja manche mit von Dü, gerade mit Westafore der Brust oder anderen Feiertagen denken, das heißt, so eine Sache, vielleicht auch mit Fändchen und so. Wir reden über Töpfe. Wir reden darüber, ich glaube, die Leute, die das von Natur aus beherrschen, reiben erst mal den Topf mit einer Knoblauchzehe aus, dann fangen sie an, den Weißwein leicht zu erwärmen, schmelzen darin den Käse am besten krier und ämentaler, ein bisschen stärke Darf dazu, hab ich mir sagen lassen, den Knoblauch, den sie noch übrig haben, können sie auch gerne mit reingeben. Manche packen Kirschwasser dazu. Aber da beginnt jetzt, glaube ich, das fällt der Interpretation kurz aufkochen. Also dann länger vor sich in Bluhen lassen. Also grundsätzlich haben sie recht, aber in verschiedenen Details auch wieder nicht. Natürlich, dass den über die Zubereitung von Fundi reden wir gleich. Wir reden darüber jetzt zunächst, wer darf antreten? Ja, ich glaube doch, aber nur Leute, die zumindest 50% krier mit reinen Haumen müssen. Ja. Und da müssen dann weiß man, dass die Grieher oder sagen wir mal die Kreierze. Die Kreierze. Das zumindest die Valisa, die auch wohl ein Teil des Grieheres in dem Kanton eben liegt und Freebuhr der andere Käse, der gleich noch eine Rolle spielen wird auch, dass die behaupten, sie haben es erfunden. Das natürlich in der Schweiz sofort in Politikung. Ja. Weil jede Region in der Schweiz die Kälte sind, und das sind alle Regionen. Aber immerhin ist die Freigabe so, 50% Grieher muss sein und der Rest können sie spielen. Und es hört sich jetzt ein bisschen, finde ich, langsam zu lustig, ja das ist eine tot Ernst angelegenheit da. Ich bitte um einen Schwierigung. Für die Jury kann sich jeder qualifizieren, also auch Amatöre. Ich bin mir nicht sicher, ob die sie nehmen würden, aber eigentlich nehmen sie alle. Ich verfüge über Brot und das reicht. Und dann sehen Sie da, das ist diese Mischung aus. Es sind Zelte aufgebaut. Überall hängen die Schilder drüber Gewinner der Mondial vor zwei Jahren, vor vier Jahren. Dann will ich das wunderbar, es ist ein Podest ausgebaut. Es ist in Rinder zu einem Film aus den 70er-80ern, aus so Dorf-Filmen. Dann spricht der Bürgermeister. Dann gibt es wieder Alpornblähen. Sieht aus ein bisschen nach Galle schon Dorf. Dann singt der Kohl und so. Aber das schwingt auch so etwas Herzliches mit. Auch dieses, das die wirklich sowohl ihren Wein, den sie immer dazu gibt, als auch ihren Käse leben. Und das Dorf, ein ganzes Dorf freut sich wahrscheinlich schon zwei Jahre lang darauf, es endlich ausrichten zu dürfen. Und die Leute kommen natürlich auch gerne, essen auch gerne von die und jetzt kommt's. Ja. Da ist natürlich vor Ort, ist fast Moti, Moti, Vorschriften. Moti, Moti heißt 50% Gruja, 50% Wascherin Freebuhr Joa. Der sein Name daher hat, dass es eine Stadt namens Freebuhr oder in Schweizerdütsche Freiburg gibt. Alles in Riesenkessel und über Aufmerflamme. Und dann Gottes Willen, die dürfen nur Mengen auch festgelegt. 9.000 Gramm in der ersten Runde. 500 Gramm insgesamt in der zweiten Runde. Das ist wirklich ganz. Und da ich Ihnen jetzt hier in diesem Studio verhält, ist natürlich kein solches erstklassiges von die zusammenrühren konnte. Weil die Komponenten. Das haben Sie natürlich eben so ein bisschen so, so als Objekt eine Hühner so bekommen. So ist natürlich nicht. Wenn Sie, Sie sind in der Lage. Ja, mit dem Material. Ein jeder Stelle des Rührprozesses, ein Käse von die zu vorm Masse. Weil wenn Sie Fett von der Eiweißmasse trennen, haben Sie ein Problem. Man sieht ja nicht schön aus. Und Sie kriegen es nie wieder zusammen. Was habe ich denn jetzt hier? Und auf der Zunge. Und das ist jetzt ein von vor Ort natürlich auch rommig, wascherer Friedburg war. Und warum es auch Sinn macht, dass die beiden zusammen spielen. Im Fondue ist einmal der Geschmack, der herzhafte, kräftige. Das würde es eine gebändigste Strenge nennen. Und das ist ja eher cremig. Es ist ja auch ein hart Käse, sondern auch wieder, das sind meine Lieblingsaustruppe. Vielleicht, weil ich damals auch juhu war. Da war halb fest durchschnittkäse. Das ist so was Schönes. Immerhin ist es total pro Saal. So und jetzt kommt. Ja. Dann ab da können Sie wieder spielen. Weil die 50 Prozent Friedburg war. Die können 8 Monate alt sein, die können 12 Monate alt sein, die können von da alt kommen. Und der gruja auch. Wir haben hier ein Rezept mit auf unsere Homepage gestellt. Aber nochmal Warnung. Gerade bei Fondue gehen Sie nicht in den zu alten Käse. Und natürlich bitte nur Schweizer Käse. Was ist jetzt mit meinem Kirsch-Wasser-Politikschlag? Wieder-Politikum vor Ort waren Sie eigentlich alle dagegen. Überhaupt kein Akkohl. Da in dem Käse von dem Zogen. Natürlich. Dazu. Aber der Weichschwein darf schon sein als Grundlage. Ich muss auch mit Tafernieses von Duralen. Nicht hattest. Am besten auch dann der von vor Ort, nämlich Schassela oder von so. Und was man dabei sein muss. Der Höhepunkt. Den habe ich aber leider verpasst, war ich am anderen in das Ort. Es gibt tatsächlich einen Seitenwettbewerb. Der heißt Launsee de Kackelong. Kackelong ist der Topf, in dem so wird er genannt, in dem das Fondue zubereitet wird. Und Launsee heißt Kackelong Weidhof. Jetzt ist aber so. So ein der Topf, der wiegt ungefähr, wenn er aus Guss Eisen ist, 23 kg. Der ist aber nochmal mit Metall ausgegossen und wiegt 24,5 kg. Und jetzt muss ich das unbedingt finden. Das müssen wir bekannt geben. Jetzt bietet er aber wieder die unterhaltsame Seite ab. Nein, um mit ihm das ganz wichtig. Okay. Frauen gibt es auch einen Seitenwettbewerb für Frauen. Die Männer. Haben Sie das erste Mal gemacht. Ich bleibe ernst. Könnt sich das vorstellen. Der ist auch so ein Griff dran. Der ist ein Original-Kackelong, nur eben mit Metall ausgegossen, damit er so schwer wird. Und erster Platz, Gregorimonie. Er hat den vier Meter, vier und sie hat sich weit geworfen. Und zwei Frauen, was ich mir sehr gelobt wird, dass sie sich getraut haben, damit zu machen. Aber da merkt man schon der Unterschied bei der Kraft. Aber immerhin, die Siegerweite von Emilou Mischou war zwei Meter 25. Vielleicht hat er gute Balkentrickhofern ja an. Ich weiß nicht, ob wir beide, wenn wir jetzt hier so ein 25 kg, Kackelong da werfen müssten, wo wir hingehen. Muss man aber nicht, um ein gutes Käse von dir selber zubereiten zu können. Hier noch der Hinweis von Herrn Gote. Rühren ist eine große Kunst, damit sich eben nicht die Teile separieren und das von dir schön homogen bleibt. Und wenn sie so halbwegs den Genuss nachempfinden wollen, den wir hier hatten in dieser Ausgabe von alles in Butter, dann kann ich ihn nur raten, wählen Sie den Käsehandler die Händlerin ihres Vertrauens. Und man kriegt auch in Deutschland sehr gut den Schweizer Käse gekauft. Aber Sie haben recht mit dem Vertrauen. Und dann noch mal in zwei Jahren, also in 2007 findet der Kackelong Weitwurf und auch der Gewonieu-Weltmeisterschaft in der Stadt. Der Kind verseh es ein Traum, das mein Gebiet ist wunderbar, der Wein ist toll. Also ich bin in zwei Jahren auch ohne berufliche Gründe. In Tartanien? Ja. Ich bin in Tartanien. Ja, das guckt mir normal. Und dann bin ich auch beim Cockelong. Kackelong. Sein Name ist Weitwurf. Helmut Gote? Ja, Uwe Schulz. Ich bin raus. WDR5.
Podcast Summary
Key Points:
Bericht über die World Cheese Awards in Bern, einem internationalen Käsewettbewerb mit über 5.000 Einsendungen.
Tiefe Einblicke in die Schweizer Käsekultur, ihre Vielfalt, strengen Herstellungsvorschriften und die Rolle von Affineuren.
Beschreibung des anspruchsvollen Juryprozesses, bei dem Käse nach Geschmack, Textur und Aussehen bewertet werden, ohne direkten Vergleich.
Die Bedeutung solcher Events als Marketingplattform für Hersteller, insbesondere für kleinere Betriebe wie die Genossenschaft Gummino.
Kulturelle Einbettung des Käses in der Schweiz, verglichen mit einer "Religion", und die festliche Atmosphäre des Events.
Summary:
000 Proben aus 46 Ländern. Im Fokus steht die Schweizer Käsekultur, deren enorme Vielfalt und strenge Herstellungsregeln für geschützte Ursprungsbezeichnungen wie Emmentaler oder Gruyère. Die Sendung erklärt die drei Vermarktungswege: Alpkäse (direkt auf der Alm), große Molkereien und Affineure wie die Genossenschaft Gummino, die Käse von kleinen Betrieben reifen lässt und vermarktet.
Der anspruchsvolle Juryprozess wird detailliert beschrieben: In Teams verkosten Experten etwa 45 völlig unterschiedliche Käse pro Tisch und bewerten sie einzeln nach festen Kriterien wie Geschmack und Textur, ohne sie direkt zu vergleichen. Für Hersteller, besonders kleinere, ist eine Medaille eine wertvolle Marketing- und Bestätigungsplattform. Der Event wird als kulinarisches Fest gefeiert, bei dem sich alles um Käse dreht – eine Art "Materialkulturgut" der Schweiz, begleitet von traditioneller Musik wie Jodeln und Alphornklängen.
FAQs
Die World Cheese Awards sind eine internationale Käse-Weltmeisterschaft, bei der Käse aus aller Welt verkostet und bewertet werden. Die letzte Ausgabe fand in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, statt.
Bei den Awards wurden 5.244 Käse zur Verkostung eingereicht, die aus 46 verschiedenen Nationen stammten, darunter auch Länder wie Afghanistan und Panama.
Gummino ist ein Käsehändler und Affineur, der mit 12 Käsereien zusammenarbeitet, deren Käse reifen lässt und vermarktet. Sie verkaufen etwa 1.000 Tonnen Käse pro Jahr und nehmen regelmäßig an Wettbewerben teil.
Die Teilnahme bietet Marketingmöglichkeiten und Anerkennung durch Experten. Eine Medaille signalisiert Qualität und kann Publicity sowie neue Kunden generieren, besonders für kleinere Betriebe ohne großes Marketingbudget.
Die Jury bewertet jeden Käse einzeln nach Kriterien wie Geschmack, Aussehen, Konsistenz und Homogenität. An einem Tisch werden bis zu 45 verschiedene Käse probiert, ohne direkten Vergleich, was die Bewertung anspruchsvoll macht.
Die Einfuhr ausländischer Käse in die Schweiz ist streng reglementiert, um fremde Bakterienstämme zu vermeiden. Juroren müssen sogar schwören, nach der Verkostung für einige Tage Kontakt zu einheimischen Tieren zu meiden.
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