EMERGENCY MEETING EPISODE 131 - EVERYTHING'S GIVEN TO YOU - Part 2
14m 27s
Im heutigen Podcast von „Ohne Aktien wird schwer“ berichtet Noah Leidinger über die aktuellen Marktentwicklungen. Der S&P 500 verzeichnete den stärksten Gewinnanstieg seit 2021 (29 %), was jedoch maßgeblich auf Sondereffekte wie hohe Ölpreise und KI-bedingte Buchgewinne bei Tech-Konzernen zurückzuführen ist. Beispielsweise profitierte Amazon allein durch seine Beteiligung an Anthropic von einem Plus von 17 Milliarden Dollar – ein rein buchhalterischer Effekt. Die US-Börsen legten zu, angetrieben von Hoffnungen auf eine Friedenslösung im Iran und positiven Analystenstimmen zu Chipwerten: Micron erreichte erstmals eine Bewertung von über einer Billion Dollar, und Qualcomm schloss einen Deal mit ByteDance (TikTok). Negativ entwickelten sich Xiaomi (Umsatzrückgang wegen teurer Speicherchips) und BP, deren Verwaltungsratschef entlassen wurde. Im Fokus stand der neue vollelektrische Ferrari „Luce“ – trotz beeindruckender technischer Daten (über 1000 PS, 500 km Reichweite) fiel die Rezeption negativ aus: Designkritik, gesenkte Elektroziele und ein Aktienkursverlust von 7 %. Ferrari bleibt mit einem KGV von 32 zwar teuer, liegt aber unter dem historischen Schnitt. Abschließend beleuchtet der Podcast DoorDash: Das Unternehmen wächst stark, aber die bereinigte Gewinnbetrachtung ist umstritten. Zukunftspotenzial sieht der Analyst in KI-Trainingsdaten, eigenen Kassensystemen und neuen Vertriebswegen – die hohe Bewertung sei nur durch solche Fantasien zu rechtfertigen.
Risiko hinweis, die Inhalte, die in Ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmt der Finanzinstrumente. Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung. Ihr entscheidet selber, was ihr macht. Heute ist Mittwoch der 27. Mai. Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktien wird schwer. Dieser Podcast wird unterstützt von "Scaleable Capital". Um bei denen gibt's neben ETFs, Aktien, Kryptos und dem Tagesgeldkonto. Auch noch dem BlackRock Private Equity Fund, der in Filme investiert, die eben nicht an der Börse sind. Und in dem vor gibt's jetzt Panäu-Investments. Zum Beispiel den Second Handmarkplatz, windet den sich ja viele von euch kennen und die haben ja vor kurzem sogar mit 8 Milliarden Dollar Bewertung Neues Geld eingesammelt und machen mittlerweile auch schon über 1 Milliarde Umsatz. Außerdem gibt's zum Beispiel eine neue Firma im Depot, die unter anderem Rohreleitungssysteme in Nordamerika saniert, also vom Infrastruktur boom profitiert, link mit mehr Infos gibt's für immer in der Beschreibung. Und bei uns gibt's jetzt mehr Infos zum E-Auto-Fail von Ferrari und die Frage, ob Duadesch, zugünstig zu teuer oder einfach eine Zukunftswette ist. Mittlerweile haben ja die meisten Firmen ihre Quartalszahlen gebracht und im S&P für Fandret haben sie den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 29% gesteigert. Das war der stärkste Gewinnanstieg, setz 2021 und in 2021 war es ja auch vor allem deshalb so ein starker Gewinnanstieg, weil man eben dem Vergleich zum schwachen Corona jahrte. Ferreweise muss man bedenken, dass es auch dieses Quartal-Pasonder-Effekte gab. Erstens natürlich die Ölpreise, die die Gewinde bei den Ölgiganten getrieben haben. Zweitens und das ist noch spannender, wurden die Gewinde ja wieder stark von den großen Tech-Filmen getrieben und genau da gab's ziemlich große KI-Sonder-Effekte. Und zwar nicht das Alphabet oder Amazon schon so hohe Gewinne durch KI-Produkte gemacht haben, sondern dass diese Firmen ja an vielen KI-Firmen wie in Fropic beteiligt sind und da sind die Bewertungen angestiegen und damit gab's einfach einen ziemlich hohen Buch gewinnen. Oder anders gesagt, nur das eine Investment in den Fropic hat den Gewinn von Amazon letztes Quartal umfasst 17 Milliarden Dollar nach oben getrieben. Das aber natürlich nur auf dem Papier und wenn die Bewertung wieder sinkt, kannst du den Gewinn schnell nach unten ziehen. Genau das ist bei Amazon für paar Jahren schon mal mit dem Investment in Rivian passiert. Aber zurück zum Börsenta-Gestern war die Stimmung in Europa eher bescheiden, aber da hat die Börse ja auch schon am Montag so stark zugelegt in den USA ging's erst gestern weg auf, vor allem mal wieder im Chipbereich. Grundsätzlich weite die Hoffnung auf einen Friedenstil im Iran zu sein, auch wenn die USA und der Iran gestern wieder aufeinander geschossen haben. Und Grund waren eben der Friedenshoffnung auch per Einslag sind im Chipbereich. Zum Beispiel hat Mike Ron mal wieder über 10 Prozent zugelegt und das erste Mal ever eine Börsenbewertung von über 1000 Milliarden Dollar erreicht. Hintergrund davon war eine Analysten-Einschätzung von der UBS und der Analyst meinte, dass die Aktie auf mehr als 1.800 Milliarden Dollar bewertungssteigen könnte in den nächsten Jahren. Auch zugelegt hat gestern im Chipbereich Qualcomm die haben einen Deal mit Bydance gemacht, also der Firma hinter TikTok und vielen anderen Apps und Bydance wird eben KI-Chips von Qualcomm kaufen. Das werden wegen der ganzen Exportregeln keine kompletten High-end-Chips sein, aber bei der Größe von Bydance können's auf jeden Fall ein ziemlich relevantes Volumen werden. Sehr relevant ist mittlerweile übrigens auch das Volumen vom Aktienmarkt in Taiwan. Alle Firmen zusammen sind dort mittlerweile fast 5000 Milliarden Dollar wert, getrieben von TSMC mit über 2000 Milliarden, jedenfalls als Taiwan damit am Montag Indien als fünf größten Aktienmarkt der Welt abgelöst. Nur die USA, China, Japan und Hong Kong sind noch größer. Aber es gab beim Chipsthema nicht eine gute Nachrichten. Zimlich hart getroffen hat es die Kollegen von Xiaomi. Dort ist der Umsatz letztes Quartal das erste Mal seit fast drei Jahren gesunken und der Gewinn hat sich sogar mehr als halbiert und Grund sind vor allem die gestiegenen Preise für Speicherchips. Die machen nämlich vor allem die günstigen Handys für Xiaomi und Provitabler. Das drückt die Marge und um was dagegen zu tun heben sie die Preise an und weil dann weniger verkauft wird, drückt das auch den Umsatz. Das erklärt auch, wie so die Aktie in den letzten zwölf Monaten fast um 50 Prozent gesunken ist. Und auch verloren hat gestern die Aktie von BP einerseits, weil der Öbreis nicht gut gelaufen ist. Andererseits auch weil sie ihren Verwaltungsratschef Albert Manifold entlassen haben. Den Grund haben sie ein bisschen kryptisch formuliert, dass es schwerwiegende Bedenken über sein Verhalten gibt. Lord Insider soll ervoltailweise Infos von anderen Mitgliedern im Verwaltungsrat verheimlicht haben und sich generell überheblich zu anderen Mitarbeitern falten haben. Ein deutlich positiverer aber auch nicht erfreulichen Abgang gab es dann noch im Management von Dropbox. Da hat nämlich der Gründer Drew Houston seinen Rücktritt als CEO nach fast zwei Jahrzehnten verkündet und die Aktie ist um die zwei Prozent gedrockt. Und noch mehr als zwei Jahrzehnte ist es her, dass die New York Nix im NBA finale waren. Das ist das letzte Mal 1999 passiert und leider aus Sicht von Deutschland und Endes Schröder haben sie es am Montag wiedergeschafft und die Cleveland Cavaliers rausgeschmissen. Kann man sich natürlich fragen, wie so redig jetzt über ein NBA-Team, weil die New York Nix das einzige Team sind, in das man ziemlich direkt an der Börse investieren kann, nämlich über die Aktie von Madison Square Garden Sports. Zu denen gehören außerdem noch die New York Rangers und die Aktie hat gestern leicht zugelegt, hat sich vor allem aber in den letzten zwölf Monaten davor schon fast verdoppelt. Das liegt fairerweise neben der sportlichen Leistung auch an dem Plan, die beiden Teams, also die Rangers und die Nix, eventuell separat an die Börse zu bringen. Wer übrigens noch mehr zu dem Business Wissen will, kann sich unsere Folge vom 29. September 2025 anhören. Und zwei Dealmeldungen habe ich zum Schluss auch noch dabei. Erstens hat Ila Lilly für knapp 4 Milliarden Dollar 3 Biotechfirme gekauft, die Impfstoffe gegen das Epstein Barvirus, Gürtlerose und Bakterielle erregen entwickeln. Und zweitens könnte die Quanten-Computer-Firma Quantinium beim Börsengang eine Bewertung von über 10 Milliarden Dollar erreichen. Das wird vor allem den Industriekonzern Hannibal freuen, denen werden nämlich auch nach dem Börsengang noch um die 50% der Stimmrechte gehören. Meine Social-Fiezwang ist dann voll mit dem neuen voll-elektrischen Ferrari und Ferrari hat es wahrscheinlich nicht gefreut. Ferrari hat für den neuen Ferrari-Lute nicht die eigene Designabteilung ran gelassen, sondern Johnny Eiff. Der war 27 Jahre bei Apple, unter dort iPhone, iPod und Apple Watch-Design. Er war also zusammen mit Steve Jobs einer der Köpfe hinter dem allerersten Apple Smartphone. Jetzt hat sein Designstudio Love From den Lutche von Grund aufgestaltet, also Exterior, Interieur und Interface. Das Ergebnis sieht entsprechend aus, dass Auto bricht mit der klassischen Ferrari-Optik online würde erwagen, zum Beispiel mit einem Honda Accord oder Tesla Model 3 verglichen. Ein Analyse hat geschrieben, er sei Lost in Translation mit Ferrari's neuer Strategie. Für eine Marke, die von Emotionen lebt, ist das kein gutes Zeichen. Der ehemalige Ferrari-Chef Luca di Monte Simolo, meint in einem Interview, dass Ferrari mit dem Auto riskiert, einen Mütoss zu zerstören. Und das ist mal wenigstens kein Auto ist, dass chinesische Konkurrenten kopieren werden. Dazu kommt der Automakt insgesamt. Lamborghini und McLaren haben gesagt, dass sie keinen relevanten Markt für voll-elektrische Sportwagen sehen. Porsche hat seine Elektropläne zurückgefahren und Ferrari selbst hat das ursprüngliche Ziel, 40% der Modelle bis 2030 elektrisch zu machen, auf 20% halbiert. Ein weiteres Problem ist der Wiederverkaufswert. Reiche Käufer holen sich Ferrari's auch als Wertanlage. Bei Elektro-Ferraris ist das bisher aber nicht bewiesen. Im Gegenteil ältere Hybridmodelle haben auf dem Gebrauchtwagenmarkt sogar schlechter ihren Wertgehalten als reine Verbrenner. Ferrari hat zwar einen Garantiprogramm für Batterie und Elektronik angekündigt, ob das reicht, sammelt's überzeugen, ist aber noch offen. Keine Fragen offen, lässt die Technik vom Auto. Für 550.000 Euro kriegt man über 1000 PS, von 0 auf 100 beschleunigt der Luce in 2,5 Sekunden, das Auto schafft mehr als 310 km/h und es hat eine Reichweite von über 500 km/h. Eine weitere Besonderheit ist, dass es das erste Auto in der Ferrari-Geschichte mit 5 Sitzn ist. Außerdem hat Ferrari den Kunden eine andere Sorge genommen, die Italiener sagen, dass niemand gezwungen wird, einen Luce zu kaufen, um an andere Modelle heranzukommen. Außerdem, davon bei all der Kritik nicht vergessen, dass Ferrari nicht für den Massenmarkt produziert. Pro Jahr sind es knapp 14.000 Autos, die die Italiener verkaufen, daher könnte auch der Luce seine Käufer oder Ferrari-Fans finden, wenn er ab Ende des Jahres ausgeliefert wird. Dazu kommt, dass der Ferrari CEO gesagt hat, dass der Luce vom ersten Tag an profitabel sein werde, für ihn ist das der Beweis, dass westliche Hersteller beim Thema Elektromitchiner mithalten können. Das dürfte aber feralweise nur für Luxus-E-Autos gelten und nicht für günstige Massenmarktmodelle. Der Börse hat die Präsentation auf jeden Fall nicht gefallen, die Aktie hat um die 7 Prozent verloren gestern. Auf Sicht von einem Jahr ist es jetzt sogar mehr als 30 Prozent im Minus. Damit liegt der Börsenwert bei 55 Milliarden Euro. Das ist das 32-Fache vom erwarteten Gewinn. Das klingt erst mal viel für ein Autohersteller, aber Ferrari hat als Luxushersteller viel höhere Margen als andere Autokonzerne und vor allem ein stabileres, krisensicheres Business. Deshalb ist die Bewertung auch höher. Tatsächlich liegt das erwartete KGB sogar deutlich unter dem Schnitt der letzten drei Jahre. Da war es bei fast 45. Allerdings muss Ferrari jetzt auch erst mal zeigen, ob der Schritt in den E-Automarkt klappt. Der erste Aufschlag war nämlich nicht überzeugend. Kinder, die lieben es in Ferrari zu fahren, weil der Brumm so schön und dann ist es so, dass es so schön ist.
schlafen sie besonders gut ein. Also der 4-Sitzer Ferrari ist ein gutes Familienautor. Wer hier schon länger zuhört weiß, dass ich immer ziemlich skeptisch bei Essenslieferdiensten war, weil das Businessmodell einfach extrem hart ist. Vor allem ist es hart, wenn es viel Konkurrenz in einem Markt gibt und die sich gegenseitig einen Preis konfliefern. Ferreweise haben es aber in den letzten Jahren vor allem Uber und Dordesch doch ganz gut hingekriegt, das Business ziemlich solide zu betreiben und gerade Dordesch verdient mal wie ein Update, weil den Deutschland ziemlich untermal da fliegen. Wenn man zum Start mal ganz trocken auf die Zahlen schaut, ist der Umsatz letztes Quartal ohne Übernahmen 21 Prozent gewachsen, mit der Übernahme von Deliveroo sogar 33 Prozent. Dafür wirkt die Bewertung von 70 Milliarden, jetzt auf den ersten Blick gar nicht so teuer, analisten Schätze nämlich, dass die Firma dieses Jahr 2,5 Milliarden Dollar adjustierten Nachstörgewinnen machen wird. Das wäre dann ein KGV von gerade mal 28, bei einer Firma mit über 20 Prozent Wachstum und starker Marktposition. Man muss diese Zahlen aber schon mit ein bisschen Vorsicht genießen, der offizielle Nachstörgewinnen letztes Jahr, wenn nämlich nur um die 900 Millionen Dollar und da ziehen die Analysen dann oft die Akzeption ab, die die Mitarbeiter kriegen, aber eigentlich sind das ja laufende Verküttungskosten, die wird ich also nicht abziehen. Und dann hat Dordesch noch relativ hohe Abschreibungen, das waren alleine im letzten Jahr 700 Millionen Dollar, wenn man die rausrechnet, ist die Firma also fast doppelt so profitabel, wie sie mit den Abschreibungen ist. Und teilweise finde ich auch ganz nachvollziehbar, dass man das rausrechnet. Zum Beispiel hat Dordesch ja Deliveroo gekauft und 200 Millionen von dem Kaufpreis haben sie zumindest bilanziell gesehen für die Technologie von der Firma gezahlt. Weil die Technologie aber relativ schnell überholz sein wird, schreiben sie den Wert davon um die 100 Millionen Dollar im Jahr ab, das ist ein Sondereffekt, der mit der Übernahme zusammenhängt und nicht das Business an sich betrifft, das kann man also schon abziehen. Der viel größere Teil von den Abschreibungen ist aber, dass Dordesch software entwickelt und dann nicht einfach die Kosten der Programmierer vom Gewinn abzieht, sie schreiben stattdessen die Software als Vermögenswert in die Bilanz und schreiben die Entwicklungskosten dann über paar Jahre ab. Das ist auch gar nicht ungewöhnlich, aber bei Dordesch ist es ein relativ großer Effekt und die Kosten für die Software Entwicklung fallen ja jedes Jahr wieder an, sie werden sogar tendenziell jedes Jahr höher, wenn man das rausrechnet, würde man die Zahlen also doppelt schön rechnen. Long story short, wird ich sagen, der faire Nachsteuergewinn von Dordesch sind eher so 1,3 Milliarden Dollar und das ist dann doch ein ziemlich saftiges Kursgewinnverhältnis von um die 50. Ich finde aber trotzdem nicht ganz unrealistisch, dass die Bewertung aufgehen kann, zwar wird das im reinen Kerngeschäft als Lieferdienst nicht ganz einfach, aber auf dem Kerngeschäft kann man noch sehr viele andere Dinge aufbauen. Zum Beispiel hat ein Analyse von Rothschild letzte Woche die Akte vom Restaurantsoft wir concernatost runtergestuft, weil er davon ausgeht, dass Dordesch ein Konkurrenzprodukt ausrollen wird, also ein eigenes Kassensystem und dann haben sie ja direkt sehr viele Restaurants an die sie das verkaufen können. Deutlich futuristischer als das ist Dordesch-Tasks, das Produkt gibt es schon und es ist eigentlich für ganz einfache Aufgaben entstanden, zwischen Lieferungen konnten Lieferfahrer zum Beispiel kurz die Karte in einem Restaurant ab fotografieren oder die Öffnungshiten bei einer Begriegchecken. Für diese kleinen Aufgaben hat man dann immer ein bisschen Geld gekriegt und mittlerweile testet Dordesch eine neue App, wo sich die Lieferfahrer bei alltäglichen Aufgaben filmen können, solche Videos kann man dann nämlich nutzen, um Roboter und KI's für die physische Welt zu trainieren. Genauso solche Videos sind auch super wertvoll, weil es von solchen offline Daten einfach viel weniger gibt, als es online Daten gibt, es gibt sogar Startups, die sich nur auf solche Themen fokussieren und Dordesch hat dafür natürlich die perfekte Infrastruktur. Oder ein anderer Case könnte sein, dass Dordesch ein Vertriebskanal für einzelne Produkte wird, wenn ich zum Beispiel die Idee für eine neuen Smoothie habe, muss ich nicht einen Smoothie-Laden eröffnen, ich kann im besten Fall in Dordesch meinensmovie einstellen und dann können sich Restaurants, Cafés oder andere Betriebe melden, die können das dann verkaufen, mehr Umsatz machen und ich kann meine Idee testen ohne große Risiken zu haben. Wie gesagt, das sind alles Zukunftsfantasien, die man bei der aktuellen Bewertung auch nicht ganz günstig bezahlen muss, aber auf jeden Fall ist es ein Business, bei dem das aus meiner Sicht nicht ganz abwehiges. Das war ohne Akzent wird schwer, produziert von Podsters bei UMA, wir hören uns morgen wieder, bis dahin, alles Gute, Adios!
Podcast Summary
Key Points:
Der S&P 500 verzeichnete den stärksten Gewinnanstieg seit 2021 (29 %), getrieben durch Ölpreise und KI-bedingte Buchgewinne bei Tech-Firmen wie Amazon.
Ferrari präsentierte seinen ersten vollelektrischen Wagen („Luce“), der auf gemischte Reaktionen stieß – Designkritik, gesenkte Elektroziele und ein Aktienkursrückgang von 7 %.
Taiwan löste Indien als fünftgrößten Aktienmarkt der Welt ab, getrieben durch TSMC.
Xiaomi leidet unter steigenden Speicherchip-Preisen; Umsatz und Gewinn brachen ein.
BP entließ seinen Verwaltungsratschef wegen „schwerwiegender Bedenken“.
Dropbox-Gründer Drew Houston trat nach fast 20 Jahren als CEO zurück.
DoorDash wächst stark (21 % organisch), aber die Bewertung (KGV um 50) bleibt hoch – Zukunftspotenzial liegt in KI-Training und neuen Dienstleistungen.
Eli Lilly kaufte drei Biotechfirmen für knapp 4 Mrd. USD; Quantencomputing-Firma Quantinium könnte bei Börsengang über 10 Mrd. USD wert sein.
Summary:
Im heutigen Podcast von „Ohne Aktien wird schwer“ berichtet Noah Leidinger über die aktuellen Marktentwicklungen. Der S&P 500 verzeichnete den stärksten Gewinnanstieg seit 2021 (29 %), was jedoch maßgeblich auf Sondereffekte wie hohe Ölpreise und KI-bedingte Buchgewinne bei Tech-Konzernen zurückzuführen ist. Beispielsweise profitierte Amazon allein durch seine Beteiligung an Anthropic von einem Plus von 17 Milliarden Dollar – ein rein buchhalterischer Effekt.
Die US-Börsen legten zu, angetrieben von Hoffnungen auf eine Friedenslösung im Iran und positiven Analystenstimmen zu Chipwerten: Micron erreichte erstmals eine Bewertung von über einer Billion Dollar, und Qualcomm schloss einen Deal mit ByteDance (TikTok). Negativ entwickelten sich Xiaomi (Umsatzrückgang wegen teurer Speicherchips) und BP, deren Verwaltungsratschef entlassen wurde. Im Fokus stand der neue vollelektrische Ferrari „Luce“ – trotz beeindruckender technischer Daten (über 1000 PS, 500 km Reichweite) fiel die Rezeption negativ aus: Designkritik, gesenkte Elektroziele und ein Aktienkursverlust von 7 %.
Ferrari bleibt mit einem KGV von 32 zwar teuer, liegt aber unter dem historischen Schnitt. Abschließend beleuchtet der Podcast DoorDash: Das Unternehmen wächst stark, aber die bereinigte Gewinnbetrachtung ist umstritten. Zukunftspotenzial sieht der Analyst in KI-Trainingsdaten, eigenen Kassensystemen und neuen Vertriebswegen – die hohe Bewertung sei nur durch solche Fantasien zu rechtfertigen.
FAQs
Der Gewinn stieg im Schnitt um 29%, vor allem getrieben durch hohe Ölpreise und KI-Sondereffekte, wie Buchgewinne aus Beteiligungen an KI-Firmen wie Anthropic.
Der Umsatz sank erstmals seit drei Jahren und der Gewinn halbierte sich, weil gestiegene Speicherchip-Preise die Margen drücken und Preiserhöhungen die Verkaufszahlen reduzieren.
Das Design bricht mit der klassischen Ferrari-Optik und wird mit Honda Accord oder Tesla Model 3 verglichen. Zudem sehen viele keinen relevanten Markt für vollelektrische Sportwagen, und der Wiederverkaufswert ist ungewiss.
Die Börse reagierte negativ auf die Kritik am Design und die Skepsis gegenüber Elektro-Sportwagen, obwohl Ferrari betont, dass der Luce profitabel sein wird.
Das Kerngeschäft als Lieferdienst ist hart, aber DoorDash kann auf seiner Infrastruktur neue Produkte aufbauen, wie Kassensysteme oder KI-Training durch Lieferfahrer-Videos, was zukünftiges Wachstum ermöglicht.
Er hat über 1000 PS, beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht über 310 km/h, hat eine Reichweite von über 500 km und ist der erste Ferrari mit fünf Sitzen.
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