Embodiment statt Dauerstress – wie Du Dein Nervensystem wieder in Balance bringst
22m 47s
Diese Folge behandelt die Gefahren von Dauerstress, der als Normalzustand akzeptiert wird. Dabei wird erklärt, dass ständiger Stress den Körper in einen Überlebensmodus versetzt, der nur die Reaktionen Angriff, Flucht oder Erstarrung zulässt. Dieser Zustand führt dazu, dass Menschen nur noch funktionieren, aber keine echte Verbindung zu sich selbst oder ihrer Umwelt haben. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Stress nicht durch mentale Techniken oder Ablenkung aufgelöst werden kann, sondern körperliche Regulation erfordert. Der Schlüssel liegt im Embodiment, also der bewussten Wahrnehmung des eigenen Körpers. Praktische Übungen wie das Spüren der Füße am Boden, verlängertes Ausatmen oder sanfte Selbstberührungen helfen dem Nervensystem, Sicherheit zu erfahren und aus dem Alarmzustand zurückzukehren. Innere Balance wird nicht als einmal erreichter Zustand verstanden, sondern als kontinuierliche Bewegung des Wiederfindens. Durch regelmäßige Praxis können Menschen lernen, auch in stressigen Situationen präsent zu bleiben und ihre innere Stabilität zu bewahren. Der Sprecher betont, dass dies keine Technik, sondern eine Lebenshaltung ist, die Mitgefühl und Wiederholung erfordert. Abschließend wird zu einer kurzen Achtsamkeitsübung eingeladen und auf einen kostenlosen Kurs zum Thema Nervensystem-Regulation hingewiesen.
Für viel von uns ist ja Dauerstress zu so einer Art normalzustand geworden und in dieser Folge schauen wir darauf erstens, warum es fatal ist, Dauerstress als normal einzustufen. Zweitens schauen wir uns auch an, was bei Stress eigentlich wirklich in deinem Körper passiert und ja, da werden Dinge dabei sein, die vielleicht noch ein bisschen über das hinausgehen, was du bereits weißt. Drittens, wir kümmern uns darum, was dir wirklich hilft, auch wenn du schon wahrscheinlich ganz vieles ausprobiert hast. Und viertens bekommst du eine Antwort darauf, warum dein Körper dir, also explizit dein Körper, dir, eine riesige Ressource dabei sein kann, um weniger permanent im Stress zu sein und was Embadiment damit zu tun hat. Schritt eins. Warum es fatal ist, Dauerstress als normal einzustufen. Also Dauerstress als normal bedeutet ja, ständig, wie selbstverständlich sozusagen unter Strom zu stehen und alles, um dich herum nur noch wie abzuarbeiten, was anfällt. Also, Arbeit, Haushalt, Partner, Kinder, Freunde, Hobbies, alles wird als To-do sozusagen abgearbeitet, ob du jetzt gerade die innere Kapazität dafür hast oder eben auch nicht, Hauptsache, du schaffst das und du funktionierst. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, funktionieren ist ja nicht leben. Also nur alles abzuarbeiten, ist ja nicht das Leben, wie es sich wirklich lebendig und erfüllt anfühlt. Und dieser Funktionsmodus ist, wenn wir die Biologie unseres Nervensystems anschauen, ist Funktionsmodus. Also ich schaffe alles, ich rock alles, ich hake alles ab, ich bediene alle, alle Aufgaben, alle Freunde, alle Menschen, keine Ahnung, was das ist überlebensmodus. Und genau, wenn ich das sage, kommen wir hier schon zu dem zweiten Punkt. Es geht also um einen Modus, für den es eigentlich von unserer Natur her nur drei Optionen gibt. Also wenn wir im Überlebensmodus sind, gibt es für unser Nervensystem nur drei Optionen und das ist entweder Angriff, Flucht oder Erstahlung. Wenn ich das jetzt sage, kommt dir das vielleicht ein bisschen wie überzogen vor, kann ich mir gut vorstellen. Und es geht ja auch gar nicht immer unbedingt darum, dass wenn du gestresst bist, dass du keine Anwendüte der Typ angriff bist, jetzt den nächsten besten Personen angreift oder so. Es geht auch nicht darum, dass du dich quasi darin beobachtes, wie du Flüchtest, weil du im Fluchtmodus bist oder wie du nur noch irgendwie erstad bist. Das klingt jetzt erst mal ein bisschen wie überzogen, was wir aber nicht vergessen dürfen ist, dass es einen Zustand in unserem Nervensystem ist, der trotzdem stattfindet auch, wenn wir es nicht mitbekommen. Und das ist glaube ich ganz wesentlich. Also wenn wir das hören, dann sehen wir so Bilder, wie im Fernsehen oder was wie ein Mensch flüchtet oder erstaat oder jemanden angreift oder so. Aber das findet ja oft real nicht immer unbedingt statt, also eher selten. Aber in unserem Nervensystem findet genau das trotzdem statt. So und das ist erst mal wichtig zu begreifen, das heißt zum Beispiel manche von uns fallen in diesen Angriffsmodus, das heißt wir sind dann nur noch überaktiviert und machen und machen und machen und beißen und sturch und kämpfen und sturch und so weiter. Andere haben eher wie diesen inneren Fluchtmodus in uns bei Dauerstress und wir sind die ganze Zeit wie am wegrennen vor allen Aufgaben, vor allen Dingen die irgendwie sind wir flüchten uns in alles mögliche rein. Oder aber wir merken irgendwie, und das müssen wir gar nicht immer merken, aber der Erstaunungsmodus ist dann dieses wie letagisch sein, alles nur noch über sich ergehen lassen, alles irgendwie wie aushalten und gar nicht mehr richtig anwesend sein. Hauptsache es geht irgendwie rum, Hauptsache wir können es irgendwie erledigen. Und das Fatale daran ist, wenn wir also zu lange im Funktionsbeziehungsweise über Lebensmodus bleiben, das Fatale daran ist, dass wir uns immer weniger spüren. Das heißt wir funktionieren tatsächlich im Außen immer weiter, aber ohne echte Verbindung. Also weder zu uns selber noch zu unserer Umwelt, ohne echte Verbindung, ohne echte Anwesenheit. Und vielleicht fühlt es dich sogar so ein bisschen wie abgeschnitten von allem. Also ich kenne Menschen, die das durchaus auch schildern. Und vielleicht bist du sogar tatsächlich auch ein bisschen gestresst oder auch arg gestresst. Du hast aber kein Gefühl mehr zu deinen inneren Ressourcen und du hast vielleicht auch keine Kraft mehr, um wirklich im Detail auf deine persönlichen Grenzen. Aufzupassen, ach zu geben. Komm wir zurück zum Überlebensmodus, in den unser Nervensystem bei länger anhaltenden Stress automatisch umschaltet. Vielleicht kennst du Momente, in denen du einfach nur noch funktioniert. Also das heißt du bist sozusagen da, aber irgendwie auch nicht wirklich so richtig. Du atmest vielleicht nur noch ganz flach oder du merkst, dass dein Nacken verspannend ist, dass dein Bauch fest ist. Und ja, ich kenne das auch gut für mir, ich habe in meinem Leben in vielen, hochstressigen Situation immer noch gelächelt, also das heißt du lächelst vielleicht noch, aber innerlich bist du müde. Das exakt ist der Moment, in dem dein Nervensystem schon lange in Alarmbereitschaft ist, auch wenn dir das gar nicht wirklich bewusst ist. Und Achtung jetzt kommt ein ganz wichtiger Punkt, weil dein Zustand kannst du nicht wegdenken. Also du kannst das, was da in dir ist und was in dir abläuft, nicht einfach wegmeditieren, weil letztlich echt Ruhe, also echte Gelassenheit und auch einen Spannung sich halt einfach nicht denken lässt. Deswegen spreche ich auch oft davon, dass ich nicht so ein großer Fan von irgendwelchen genialen Mindsetz bin, weil an dem Punkt, also an anderen Punkten sind sie vielleicht nützlich, aber an dem Punkt halt einfach nicht. Noch mal. Du kannst Dauerstress, Anspannung und so weiter kannst du nicht wegdenken, nicht wegmeditieren, weil echte Ruhe, Gelassenheit und Entspannung sich einfach nicht durchdenken herstellen lässt. Ruhe muss letztlich verkörpert werden. Und genau hier sind wir dann beim dritten Punkt, nämlich bei dem, was dir hilft. Und zwar ein Bodymanage als Praxis der Regulation. Das Entscheidende ist ja, wenn du dich Dauerhaft gestresst fühlst, brauchst du definitiv nicht noch irgendwie einen weiteren Plan. Also das heißt, du brauchst nicht noch eine neue Strategie und du brauchst nicht noch strengeres, ein noch strengeres Zeitmanagement und alles das, was noch mehr Druck aufbaut und kontrolliert. Weil das, was du letztlich brauchst, ist Kontakt. Also Kontakt zu dir, zu deinem Körper und somit zu dem Ort, an dem Regulation. Überhaupt erst stattfinden kann. Weil das Gegenteil von Stress ist nicht einfach nur irgendwie Entspannung. Das Gegenteil von Stress ist Verbindung, ist Aufatmen. Viele Menschen glauben, sie müssten sich in irgendeiner Form abschalten, um zum Beispiel wir nennen das ja so gerne runterzukommen. Also Netflix, mit Sex, mit Gaming, mit Chips oder vielleicht doch alles gleichzeitig. Aber das funktioniert halt nicht. Also nicht in der Tiefe, wir denken das oft, aber nicht. Es funktioniert nicht wirklich auf der Ebene des Nervensystems. Weil diese Form von abschalten ist Trennung. Ich habe eben davon gesprochen, was du brauchst, um wirklich runterzukommen, um wirklich hoher gelassenheit und inneren Frieden zu finden, ist Verbindung, ist Aufatmen. Aber diese Form, von der ich jetzt gesprochen habe, diese Form von abschalten, ist eine Form von Trennung. Also das, was wir brauchen, ist das Gegenteil von Trennung, nämlich wieder in den Kontakt kommen. Das heißt, anstatt dich in irgendeiner Form ruhig machen zu wollen, also durch irgendeine Ablenkung. *schreit*
darfst du dich selber wieder spüren lernen zum Beispiel. Ganz simpel deine Füße am Boden spüren, die Verbindung zu der Erde, die dich trägt, wirklich real wieder wahrnehmen. Und es klingt so easy und so langweilig und es ist so effektiv. So. Und was auch gut funktioniert, ist wirklich dein Atembewusst zu verlängern, also besonders das Ausatmen, das heißt, wenn du ein Atem bist, du ganz normal ein und beim Ausatmen lässt du dir einfach ein paar Sekunden mehr Zeit. Du kannst auch mal versuchen einfach langsam so ein bisschen wie ein Zeitlupe, die Schulternkreisern zu lassen und vielleicht merkst du irgendwann, wenn du so was machst, dass so was kommt wie ein inneres A, so ein Aufsäuften, so ein Aufatmen. Und ich gehe noch ein Schritt weiter, weil ich dir gerne was mitgeben mag, was wirklich funktioniert für unser Nervensystem. Auch wenn unser Kopf vieles davon super banal findet, aber es geht ja letztlich darum, was, was ist das, was für unser Nervensystem nicht kurzfristig, sondern wirklich langfristig funktioniert. Also dich selbst zum Beispiel einfach leicht zu berühren mit den Händen über die Arme oder über den Baustreichen, so als würdest du sagen, ich bin da. Und nein, das sind keine kleinen dummen Tricks oder irgendwie sowas. Das sind wirklich Rückerinnerungen an deine Natur und die Biologie deines Nervensystems. Weil jedes Mal, wenn du ein wenig spürst, wie du durch die Schwerkraft zum Beispiel getragen bist, also wenn du zum Beispiel irgendwo stehst und die Füße wirklich am Boden spürst, oder wenn du etwas tiefer ein und ausatmest oder den Ausatem etwas verlängerst und du spürst, wie dein Atem dich bewegt, dann lernt ja dein Nervensystem. Also das ist nicht ein Effekt im Kopf, sondern dein Nervensystem lernt, ich bin sicher, ich darf loslassen. Vielleicht sind das gefühlt erst mal so was wie Mini-Schritte. Aber diese Mini-Schritte sind die Essenz, denn genau sie hinterlassen reales Spuren von zurückkommen und Ruhe in dir. Heißt, in meiner Sprache ein Body-Mend ist nicht irgendwie eine Methode, die du anwenden musst, sondern es ist eine Praxis des Daseins der Präsenz. Also es ist so ein bisschen wie so eine Rückkehr. Weg von diesen ganzen Ideen irgendwas tun zu müssen, hin zu der Erfahrung. Ich bin hier und genau das ist okay und genau das reicht auch. Das heißt, du wirst es im Laufe der Zeit, wenn du das öfter ausprobierst und anwendest wirst du merken. Also wenn du das regelmäßig tust, dann verändert sich was ganz grundlegendes Indier, weil dein Körper fängt an dir zu vertrauen. Das heißt, er muss nicht mehr permanent in diesem, wenn du so viel Stress in deinem Alltag hast, im Alarmzustand bleiben. Was ich damit sagen möchte ist und vielleicht ist das auch ein bisschen erleichtern zu hören, wir können auch, wenn viel um uns herum ist und wie viele Aufgaben haben, können wir trotzdem lernen aus, diesem inneren Alarmzustand hohe zu schaffen. Wir sind immer sehr darauf erpicht zu gucken, es muss im Außen weniger werden, damit ich ruhig werden kann. Wir dürfen aber mal einfach davon ausgehen, dass allein durch die technologischen Fortschritte es um uns herum nicht weniger wird. So, also es heißt, wir können unsere Umwelt, unsere Außenwelt, die können wir nicht verändern. Aber wir können unsere inneren Welt verändern und das ist das, worum es geht. Das heißt, wenn du diese Dinge tust, wenn du das regelmäßig anwändest, dann verändert sich was grundlegendes, weil dein Körper fängt an dir zu vertrauen. Und das heißt auch, egal, wie viel um dich herum ist und was auch mal los ist, du kannst immer mehr aus diesem Alarmzustand zurückkommen und auch in stressigen Situationen rurefinden. Genau das ist ja exakt der Moment, in dem dann auch Energiekreativität und Ruhe wieder zu dir zurückkommen, aber das darf von dir trainiert werden. Und dann kommen wir zu Schritt 4. Und da war ich jetzt auch schon noch ein bisschen mit einem halben Bein drin, nämlich die innere Balance wirklich als Haltung im Leben. Also sozusagen nicht als Ziel, weil es gibt einen ganz großen Irrtum, das innere Ruhe so ein Zustand ist, den man einmal erreicht und den man dann nie wieder verliert und auch nie wieder was dafür tun muss. Ich würde sagen, das ist ein Druckschluss, weil so funktioniert das Leben halt nicht und so funktioniert auch Regulation nicht. Das heißt, Balance ist nicht irgendwie so ein künstlicher oder statischer Zustand. Innere Balance ist eine innere Bewegung, deswegen habe ich auch davon gesprochen von deinem Nervensystem. Ich habe von deinen Füßen am Boden, den Boden spüren zu können, eine verlangsamte Atmung und diese Dinge gesprochen. Balance ist eine innere Bewegung. Das ist so ein bisschen wie so ein Wiederfinden. Und an der Stelle mag ich einfach sagen, lasst dir Zeit dafür, lasst dir Zeit aber bleibt dran. Und das bedeutet, du musst ja letztlich nicht immer und permanent reguliert sein, weil das wäre ja schon wieder künstlich. Du darfst dich durchaus aufregen und du darfst auch durchaus Stress erleben, aber nicht Dauerstress. Also du musst nicht immer reguliert sein, du darfst aber lernen dich immer wieder zu regulieren. Und das ist ein riesiger Unterschied. Und im Badiment hilft dir genau das zu üben, also nicht als irgendeine Kopftheorie, sondern als deine lebendige Erfahrung mit all den Fragen, die wir dann ja oft haben, nämlich wie bleibe ich bei mir, wenn es dann außen doch wieder stressig wird? Oder wie spüre ich mich, wenn ich müde bin oder überfordert? Wie kann ich meinem Körper Sicherheit geben? Oder wie kann ich in meinem Körper Sicherheit finden, auch wenn um mich auch um gerade irgendwie das totale Chaos ist? Das sind so ganz menschliche Fragen. Und wenn du das von dem ich jetzt eben gesprochen haben, wenn du das lernt, diese Verlangsammung, dieses wieder bei dir ankommen, dann entsteht etwas in dir, dass viele Menschen heute kaum noch kennen, nämlich so was wie innere Souveränität oder nenners vielleicht auch Resilienz. Und wenn ich jetzt ganz einfach nur meine Sprache wähle, dann würde ich sagen, sie sprechen gerne öfter von unserem inneren Standing und das hat sehr viel damit zu tun, diese innere Stabilität wieder zu finden. Und das ist so das Gefühl, dass du dich selbst gut halten kannst, nicht durch irgendeine Form von Anspanung und Kontrolle oder durch, vielleicht durchhalten oder möglichst hart sein, die Kopf einzigen oder was weiß ich, sondern wirklich durch Präsenz. Und das ist die eingliche Magie von Embadiment. Das heißt, das ist nicht irgendwie irgendeine Technik, sondern letztlich ist es eine Haltung, es ist eine Lebenshaltung. Es ist eine Haltung, die dich lert, mit dem Leben zu fließen statt dagegen anzukämpfen. Dein Nervensystem braucht ganz gewiss, keine Perfektion. Also das, was es braucht, dein Nervensystem um aus so einem Stress oder auch dauer Stress zustande rauszukommen, dein Nervensystem braucht an dem Punkt Wiederholung und Kontakt. Und ja, es braucht Mitgefühl, also besonders in den Momenten, in denen du denkst, du müsstest zum Beispiel kennen viele von uns, längst weiter sein. Und vielleicht magst du genau jetzt, also wo diese Folge jetzt auch gleich irgendwie so zum Ende kommt. Ein kleinen Moment, wenn es dir möglich ist, ich weiß nicht, wo du dich gerade aufhältst, ob du keine Ahnung, auch irgendwo zu Hause auf dem Stuhl sitzt, im Bett leegst oder ob du auf dem Weg zu Arbeit bist oder wo auch immer, aber vielleicht magst du jetzt, wo wir so langsam zum Ende kommen. Einfach kurz ein bisschen wie in der Lichtstelle werden. Also zum Beispiel spüren, wo dein Körper den Boden berührt, wenn du gerade irgendwo stehst, sitzt, leegst, wie auch immer. Einfach ein paar Mal spüren, wo dein Körper gerade den Boden berührt. Und ein Atemzug nehmen, der dich so ein bisschen tiefer zu dir bringt.
Weil genau das ist ein ganz wesentlicher Aspekt von ein Badiment. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn du spürst, dass du genau das lernen möchtest und dass du damit vielleicht auch tiefer gehen magst und auch so ein bisschen mehr davon lernen möchtest, wie du dich selbst stabilisieren beruhigen kannst und wie du Sicherheit im Körper findest, während tatsächlich wahrscheinlich in Zukunft das Leben um dich rum weiterläuft und vielleicht auch stressig auf uns wirkt. Wenn du damit tiefer gehen magst, um einfach mehr bei dir zu sein, mit dir zu sein und in dir selbst ein bisschen mehr zu Hause zu sein, dann hol dir super gerne meinen Kostenfreien Kurs, in dir selbst zu Hause sein, weil dort zeige ich dir, wie du dein Nervensystem verstehst und wie du alte Stress musst, da für dich auflöst und einfach mehr innere Ruhe lebst und vor allen Dingen auch wirklich verkörpast. Weil, ich sag das nochmal ganz deutlich hier zum Abschluss, Ruhe ist nichts, dass man irgendwie einfach einmal erreicht will, wissen das alle, wir wollen es nicht wahrhaben, aber es ist die Faktur so. Denn unter dem Strich ist es ja so, Ruhe ist etwas, was man einfach lebt. Und bevor diese Folge jetzt gleich zu Ende ist nochmal die Einladung an dich, spüre deine Fußsolen, bewussterm Boden, Atme 3 oder 4 mal, etwas tiefer, ein und verlängert wieder aus. Wenn du magst, recke und strecke dich und während du vielleicht noch dabei bist zu atmen und dich zu recken und zu strecken, mag ich sagen, danke dir und danke euch für all die zahlreichen Nachrichten und Feedbacks, die mich in der letzten Zeit wieder erreicht haben, zu meinen Podcast folgen, zu meinen Videos, zu meinen Kursen halten. Ich freue mich jedes Mal, wie eine Schneeküinigin darüber, sage ich ganz ehrlich offen und freie, für all die lieben und wertschätzenden Zahlen und Worte. Habtank dafür, bis zur nächsten Folge, hab eine lebendige Zeit. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Dauerstress ist fatal, weil er zum Überlebensmodus führt, der nur die Optionen Angriff, Flucht oder Erstarrung bietet und die Verbindung zu sich selbst und zur Umwelt unterbricht.
Stresszustände lassen sich nicht durch Denken oder Meditation auflösen, sondern erfordern körperliche Verkörperung (Embodiment) und echte Regulation des Nervensystems.
Hilfreiche Praktiken sind einfache Körperübungen wie das Spüren der Füße am Boden, verlängertes Ausatmen, sanfte Berührungen und Schulterkreisen, die dem Nervensystem Sicherheit signalisieren.
Innere Balance ist keine statische Eigenschaft, sondern eine dynamische Bewegung des immer wieder Zurückfindens zu sich selbst, die durch regelmäßiges Üben von Embodiment trainiert werden kann.
Summary:
Diese Folge behandelt die Gefahren von Dauerstress, der als Normalzustand akzeptiert wird. Dabei wird erklärt, dass ständiger Stress den Körper in einen Überlebensmodus versetzt, der nur die Reaktionen Angriff, Flucht oder Erstarrung zulässt. Dieser Zustand führt dazu, dass Menschen nur noch funktionieren, aber keine echte Verbindung zu sich selbst oder ihrer Umwelt haben.
Wichtig ist die Erkenntnis, dass Stress nicht durch mentale Techniken oder Ablenkung aufgelöst werden kann, sondern körperliche Regulation erfordert. Der Schlüssel liegt im Embodiment, also der bewussten Wahrnehmung des eigenen Körpers. Praktische Übungen wie das Spüren der Füße am Boden, verlängertes Ausatmen oder sanfte Selbstberührungen helfen dem Nervensystem, Sicherheit zu erfahren und aus dem Alarmzustand zurückzukehren.
Innere Balance wird nicht als einmal erreichter Zustand verstanden, sondern als kontinuierliche Bewegung des Wiederfindens. Durch regelmäßige Praxis können Menschen lernen, auch in stressigen Situationen präsent zu bleiben und ihre innere Stabilität zu bewahren. Der Sprecher betont, dass dies keine Technik, sondern eine Lebenshaltung ist, die Mitgefühl und Wiederholung erfordert.
Abschließend wird zu einer kurzen Achtsamkeitsübung eingeladen und auf einen kostenlosen Kurs zum Thema Nervensystem-Regulation hingewiesen.
FAQs
Dauerstress als normal zu betrachten, bedeutet ständig im Funktions- und Überlebensmodus zu sein, was zu fehlender Verbindung zu sich selbst und zur Umwelt führt. Das ist kein erfülltes Leben, sondern nur Abarbeiten von Aufgaben.
Das Nervensystem schaltet in den Überlebensmodus mit den Optionen Angriff, Flucht oder Erstarrung. Dies äußert sich oft unbemerkt in Überaktivität, innerem Weglaufen oder Lethargie.
Weil echte Ruhe und Gelassenheit nicht durch Denken oder Meditation hergestellt werden können. Sie müssen verkörpert werden, da der Zustand des Nervensystems nicht durch den Kopf verändert wird.
Statt weiterer Pläne oder Ablenkung braucht man Kontakt zu sich und dem Körper, zum Beispiel durch Spüren der Füße am Boden oder verlangsamtes Ausatmen. Das fördert Verbindung und Regulation.
Es ist eine Praxis des Daseins und der Präsenz, die das Nervensystem lehrt, Sicherheit und Loslassen zu erfahren. Durch regelmäßige Übungen wie Berührungen oder bewusstes Atmen entsteht Vertrauen und innere Ruhe.
Innere Balance ist eine Bewegung, kein statischer Zustand. Man lernt, sich immer wieder zu regulieren, ohne Perfektion anzustreben. Embodiment hilft, durch Präsenz und Wiederholung Resilienz aufzubauen.
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