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Einseitiger Kinderwunsch: Ist er das Aus für die Beziehung?

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Einseitiger Kinderwunsch: Ist er das Aus für die Beziehung?

Einseitiger Kinderwunsch ist eine der am häufigsten auftretenden Schwierigkeiten in Beziehungen und kann zu intensiven Konflikten führen, da eine Person Kinder wünscht, während die andere dies nicht tut. Dies führt zu Unzufriedenheit, Wut und einem Gefühl der Abweisung, da die Grundlagen der Beziehung – wie Anerkennung und gemeinsame Zukunft – unter Druck geraten. Ein einfacher Kompromiss wie das Verzicht auf Kinder ist nicht nachhaltig, da er später zu Schuldgefühlen und biologischen Grenzen führt. Stattdessen ist entscheidend, dass beide Partner tiefgründig reflektieren, welche persönlichen Werte, Sicherheiten und Lebensbedingungen notwendig sind, um Kinder zu haben. Dazu gehören finanzielle Stabilität, berufliche Klarheit und emotionale Zusammenhalt. In der Praxis zeigt sich, dass Paare durch Paartherapie und Einzelcoachings auf die zugrundeliegenden Ursachen – wie in der Ahnengeschichte – eingehen können. Die positive Wirkung liegt nicht nur in der Klärung der Wünsche, sondern auch in der Entwicklung neuer, stimmiger Visionen. Obwohl eine klare Entscheidung für beide Partner notwendig ist, kann diese ohne Trennung erfolgen. Die Haltung kann sich verändern, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind – wobei die Zukunft stets offen bleibt. Für Paare, die unsicher sind, bietet die Unterstützung durch Paartherapie eine strukturierte Möglichkeit, das Thema zu klären und eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, die für beide glaubwürdig und nachhaltig ist.

Transcription

3490 Words, 21310 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema einseitiger Kinderwunsch. Ist das das Aus für die Beziehung? Oder gibt es doch noch Möglichkeiten, wie ihr das Ganze für euch lösen könnt? Ich bin Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Wir sitzen in Schleswig-Holstein, Neumünster und führen hier Coachings vor Ort durch, aber werden auch immer wieder deutschlandweit, eigentlich fast weltweit, zu deutschsprachigen Paartherapien über entsprechende Videocalls gerufen. Unser weitestes Paar, was wir hatten, kam aus Abu Dhabi, aber auch letztendlich österreichische Paare, Schweizer Paare. Italien war dabei, Niederlande, also aus verschiedenen Ländern. Aber auch aus ganz Deutschland. Für uns ist meistens eher deutschsprachig wichtig. Da können wir unsere Methodik am besten rüberbringen. Genau. Also, wir wünschen dir ganz viel Spaß bei dieser Folge. In einer harmonischen Beziehung stellt sich ja bei vielen Paaren, nicht bei allen Paaren, oftmals die Frage, ob man eine Familie gründen möchte. Das ist ja auch allgemein ein sehr emotionales Thema. Also eine Familie Mutter und Vater werden, ist ein sehr großer Schritt für Menschen in ihrem Leben. Und manchmal wird dieser Wunsch jedoch nicht gleichermaßen von beiden Partnern geteilt. Also wünscht sich nur einer ein Kind, kann natürlich dann dieser Wunsch auch zu einer Belastungsprobe für die Beziehung werden. Also das Problem in dieser Folge, eine Person wünscht sich ein Kind, die andere nicht. Was dann entsteht, ist natürlich Unzufriedenheit, Traurigkeit, vielleicht auch Wut. Wir sagen ja auch immer, dass Systemgesetze verletzt werden bei diesem Thema ja auch, wie zum Beispiel Anerkennung der Beziehung, Anerkennung der Zukunft zusammen. Da stellt sich dann ja auch häufig die Frage, okay, wenn du kein Kind haben möchtest mit mir, wie soll es dann weitergehen? Wie wollen wir dann als Paar leben? Möchten wir denn durch die Welt reisen? Wollen wir einfach so weitermachen? Also auch ganz viel Unsicherheit entsteht dann. Und natürlich für einen selbst auch die Frage, kann ich mir dann die Partnerschaft eigentlich noch vorstellen, wenn der eigene Lebenswunsch unerfüllt bleibt? Das ist die Folge, dass Enttäuschung entsteht, wenn das halt entsprechend unerfüllt bleibt. Das Gefühl, dass man damit häufig alleingelassen ist oder missverstanden wird, weil letztendlich, wenn das zu meiner Sinngebung gehört, dass ich gerne Mutter oder. Oder Vater werden möchte und ein, zwei, drei Kinder bekommen will und der andere kann das nicht sehen. Das ist ja schon etwas, was letztendlich, wenn wir uns so die Ebenen der Veränderung anschauen, ziemlich weit unten angesiedelt ist. Also über dem Fundament kommt sofort Vision und Sinn. Und meistens ist eine Familie, Kunden oder Kinder bekommen etwas, was eben auf der Ebene Sinngebung zu finden ist. Von daher ist das ein sehr kritischer Punkt für Beziehungen, wenn das Ganze eben. Wenn das Ganze einseitig nur in der Sinngebung verankert ist. Und man kann ja auch sagen, was bei vielen Themen vielleicht möglich ist, wie ein Kompromiss, ist bei dem Thema Familie gründen sehr schwer möglich. Weil was ist die Einigung, wenn die eine Person wirklich kein Kind haben möchte? Kann man nicht sagen, ja, wir zeugen trotzdem ein Kind und nur ich kümmere mich und du bist komplett raus. So funktioniert Familie ja nicht. Und das wäre auf jeden Fall auch ein fauler Kompromiss, weil das wäre ja nur möglich im krassesten Fall, wenn man sich dann trennen würde. Unter anderem würde sein Leben weiterleben. Aber das wäre dann ja auch ohne den Partner. Ja, also die negativen Auswirkungen, die entstehen, sind auf jeden Fall viel zu immens. Das kann nicht zu einer stimmigen Entscheidung, zu einem stimmigen Kompromiss irgendwie führen. Ja. Ja, wir erleben das bei Paaren, die zu uns kommen, wo das letztendlich so ist, dass immer wieder Konflikte dadurch entstehen. Und vor allem, dass irgendwann dieser Switch entsteht, dass das Thema Kinderwunsch quasi den ganzen Tag prägt und völlig im Fokus des Paares ist. Das können wir ja vielleicht anhand eines Beispiels nehmen. Also wir hatten ein Paar, was zu dir ins Coaching gekommen ist und er war bei mir im Einzelcoaching. Und daher hat er einiges dann auch beschrieben. Und da waren dann auch so Sachen dabei, wie als Folge dessen, dass er sich der gemeinsamen Paarzeit immer mehr entzieht, weil dann immer wieder dieses Thema Kinderwunsch, Kinderbekommen letztendlich dann an der Tagesordnung ist und er da einfach nicht drüber mehr sprechen möchte, weil er ja gar keine Lösung weiß. Das macht bei ihm nur mehr Druck, Unzufriedenheit, weil er auch gar nicht weiß, was los ist. Letztendlich ist es so, er konnte sich absolut keine Kinder für sein Leben vorstellen, hat auch keine Kinder für sein Leben, hat auch nicht den Draht zu Kindern gefunden. Also zu Kindern im Familienfreundeskreis, wo andere sagen, oh wie süß und darf ich es mal auf den Arm nehmen. Da war dann bei ihm eher, ja ist ein Kind, behalt es bei dir. Das war bei ihm ganz anders von den Gefühlen her gelagert. Aber sie wurde angetriggert dadurch natürlich ganz stark, muss man auch nochmal erwähnen. Sie wurde angetriggert und die Familiengründung ist bei ihr in den Fokus gerückt. Und er hat von Anfang an gesagt, dass er sich keine Kinder für sich, nicht wünscht, aber hat auch nicht gesagt, dass er es völlig ausschließen würde. Sodass beide, aber sie vor allen Dingen, in der Hoffnung und Annahme waren, dass im Laufe der Beziehung sich das einfach verändert. Ich weiß gar nicht, wie alt er ist, aber ich glaube, die haben sich Ende der 20er kennengelernt, wo sie vielleicht dann dachte, wenn er Anfang 30 ist, ich glaube, er müsste jetzt Anfang 30 sein, dann wird sich das sicherlich irgendwann einstellen, wenn auch andere Kinder kriegen, er sieht, wie das ist und so weiter. Das hat sich jetzt eben nicht eingestellt. Und die beiden standen jetzt tatsächlich dadurch auch vor dem Aus der Beziehung und haben gesagt, eine Paartherapie, glücklicherweise bei den Lebensidealisten, ist genau das, was jetzt nochmal probiert werden soll, um nicht einfach zu sagen, weil ansonsten stimmt alles bei den beiden, so beschreiben sie es, alles stimmt. Nur das ist etwas, was die Wege eben auseinanderführen lässt. Genau, ich habe das Paar von Erinnerung, also ein sehr sympathisches Paar, was auch wirklich in vielen Teilen bei dem Thema sehr verzweifelt war. Weil man sich ja schon gemeinsam eine Zukunft vorstellt, sie wohnen zusammen, also sie leben schon das Paarleben wirklich so zusammen. Und was die beiden auch, finde ich, ganz treffend beschrieben haben, ist, dass ja auch der Druck von außen bei diesem Thema immer größer geworden ist. Dann fingen an, Freunde jetzt ein Haus zu kaufen, was ganz typisch ist, also in der Altersspanne, oder Freunde haben jetzt die ersten Kinder bekommen. Also dieses Thema rückte auch immer wieder in den Fokus, ohne dass sie sozusagen was aktiv dafür taten, weil einfach die äußeren Umstände durch Familien, Freundes, Bekanntenkreis so waren, dass sie immer wieder angetriggert wurden. Und damit wurde der Leidensdruck natürlich auch immer größer. Und dadurch kam es immer wieder zu dem Thema, wir müssen uns doch jetzt entscheiden. Oder vergolden wir sozusagen sonst ein bisschen die Zeit miteinander, wenn wir doch vielleicht da gar nicht so zusammenkommen, ne? Mit der Entscheidung. Ich werde gleich gerne nochmal berichten und aufzeigen, wie wir gemeinsam in vier Stunden Einzelcoaching seine Haltung verändern konnten und er Klarheit darüber gewonnen hat, was gebraucht wird, um Kinder zu bekommen und dass er Kinder gar nicht mehr ausschließt auf einmal. Dennoch möchte ich vorher einmal kurz unseren Blogbeitrag anteasern, einseitiger Kinderwunsch, das Aus für die Beziehung. Da kannst du nochmal alles im Detail nachlesen, also auch über diese Podcast-Folge hinaus haben wir noch weitere Impulse und Gedanken dort untergebracht, damit ihr schauen könnt, wie ihr mit den Folgen umgehen könnt und wie ihr vielleicht diese Situation für euch lösen könnt. Also eine Lösung kann natürlich auch im Zweifelsfall die Trennung sein. Das ist dann die natürliche Konsequenz. Man will sich gar nicht trennen, weil man sich liebt und eigentlich vieles passt, aber man muss sich trennen, um seiner Sinngebung dann folgen zu können. Aber in diesem Fall wurde jetzt keine Trennung gebraucht. Genau, weil die Schwierigkeit darin besteht ja auch immer, dass man sonst, wenn man diesen faulen Kompromiss eingeht und sagt, nee, okay, dann verzichten wir auf Kinder und das habe ich auch schon im Coaching und auch im Bekanntenkreis auch schon erlebt, dass dann Jahre später der Vorwurf aufkommt, ich habe deinetwegen ja auch auf Kinder verzichtet. Also, dass das sozusagen nur so ein Deckeln ist, weil man sagt, ja, ich möchte die Beziehung nicht verlieren, aber ja, einfach auch, muss man sagen, biologisch auch irgendwann ein Ende ist, diesen Wunsch sich zu erfüllen. Und es gibt wenige Bereiche im Leben, finde ich, wo man etwas nicht nachholen kann. Und Leben und Tod ist für uns einfach auch so eine Sache. Und das ist, glaube ich, auch sehr, was eine Beziehung auch auf Dauer sehr belasten kann, wenn unterschwellig dann da eine Schuldzuweisung ist oder ein Vorwurf ist von wegen, ja, ich habe dem doch nur aus dem Grund zugestimmt. Es ist eigentlich das Einzige in der Beziehung, was nicht rückgängig zu machen ist. Ich kann mein Haus wieder verkaufen, ich kann scheiden lassen, ich kann die Güter trennen, ich kann alles machen, aber das ist die einzige Entscheidung, die ich eben nicht mehr rückgängig machen kann. Wenn ich die Verantwortung dafür trage, könnte es natürlich auch, wenn wir uns jetzt trennen würden, wenn wir in dem Fall durchspielen und wir würden das klassische Modell wählen und unser Sohn würde bei mir bleiben, hättest du als Mann ja die Möglichkeit zu sagen, okay, ich zahle einen gewissen Beitrag. Ich wollte gerade sagen, aber selbst wenn wir es dann ganz sachlich betrachten von jemandem, der jetzt eben keinen Kinderwunsch hat, der würde vielleicht dann die sachliche Ebene hinzuziehen und sagen, damit muss ich aber mein Leben lang oder die nächsten 18 Jahre zahlen. Der würde dann zumindest sich nur die finanzielle Seite angucken und sagen, das ist dann nicht stimmig. Das Paar hat nun alle Sachen eigentlich richtig gemacht auf dem Weg, die wir hier auch als Lösung für uns aufgeschrieben haben. Das erste ist, dass man das gemeinsame Gespräch sucht, sich die Ansichten teilt, die Einstellung des Partners versteht, also auch sieht, dass das eben zur Sinngebung dazugehört, dass Wünsche ausgesprochen werden und dass man versucht, gemeinsam Ursachen zu reflektieren, die eben dazu führen, dass sich einer von beiden kein Kind vorstellen kann. Und dass man dann eben dort näher hinschaut. Die beiden haben das gemacht und haben für sich erstmal keine Lösung gefunden. Sie haben vieles reflektiert, haben alles durchgesprochen und sind da einfach irgendwann in eine Sackgasse hineingelaufen. Dann haben sie den Punkt, den wir eben auch schon gesetzt haben, besprochen, nämlich, dass eine Trennung die Lösung sein kann. Wenn die Vorstellungen so stark auseinander tendieren, dass es eben gerade kein Zusammenkommen, keine Lösung gibt dafür, dass jeder seinen Sinn erfüllen kann und dann ist eine Trennung ein Lösungsansatz. Das haben die beiden soweit besprochen und gesagt, ja, das wäre im Zweifelsfall eben eine Lösung, die wir wählen müssten. Auch wenn wir es nicht wollen. Und haben dann gesagt, aber bevor man sich halt entsprechend für eine Trennung entscheidet oder einfach nur die Zeit verstreichen lässt und hofft, irgendwann kommt durch irgendetwas der Kinderwunsch schon dazu, dann muss man sagen, da tickt irgendwann die biologische Uhr der Frau auf der anderen Seite, aber auch die Vorstellung, wann möchte ich Kinder bekommen? Natürlich kann auch die Frau mit 38 noch ein Kind bekommen. Nur will man mit 38 das erste Kind bekommen, muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Manche ja, manche eben nein. Dann ist es vielleicht zu spät. Sodass die letztendlich hier den nächsten Schritt gegangen sind, zu sagen, wir machen mal eine Paartherapie und schauen mal, was dahinter steckt. Und bei uns in der Paartherapie ist das ja auch so, dass wir regelmäßig in Einzelcoachings gehen, fast immer, wenn eben etwas vorliegt, was eine einzelne Person betrifft, in diesem Fall den Mann, der eben keine Kinder sich wünscht und auch selber in diesem Fall wissen möchte, warum ist das so? Also steckt da irgendetwas in mir? Oder ist das wirklich für mein Leben die richtige, gute Entscheidung? Möchte ich wirklich ein Leben ohne Kinder? Also der will für sich selber dort die Klarheit erhalten. Denn in diesen Einzelcoachings oder Paartherapie können die wirklichen Ursachen aufgedeckt werden, die eben dagegen sprechen oder eben auch nicht, wenn es keine gibt und dann ist die Klarheit auch da. Und dadurch kann das Paar eben eine neue Vision für sich entwickeln. Das haben wir gemacht. Wir waren im Einzelcoaching und wir haben uns verschiedene Ansatzpunkte angesehen und wir haben zum Beispiel Ansätze in der Ahnengeschichte gefunden. Und dass auch letztendlich das bei ihm schon so war, dass eigentlich seine Mutter sich gar keine Kinder wünschte und dann aber froh war, als die Kinder da waren. Also ich glaube er war der Erste, als er dann zur Welt kam, kam auch noch ein Geschwisterkind und da war das dann quasi für die Mutter dieser Kein-Kinder-Wunsch gebrochen. Da war das dann gut und da könnte natürlich durchaus sein, dass da was übertragen wurde und er das auch in sich hat. Dieses Keine-Kinder-zu-wollen. Aber wenn dann Kinder doch kommen, vielleicht sehr glücklich und zufrieden damit ist, dass sie da sind. Es ist natürlich nur schwierig, das auszutesten, weil man eben, wie gesagt, nicht zurückgeben kann. Da gibt es kein Widerrufsrecht. Das ist sehr schwierig. Gewährleistung, Garantie, alles nicht dabei. Man muss sich kümmern dann. Aber wir brauchten den Punkt gar nicht, denn wir haben gesehen, dass er das Thema Sicherheit für sich noch nicht abgearbeitet hat und da auf dem richtigen Punkt ist und auch andere Punkte da sind. Das heißt, wir konnten über verschiedenste Dinge, die für ihn einfach gebraucht werden als Grundvoraussetzung Kinder zu bekommen, die waren noch nicht erfüllt und er konnte sich noch nicht darauf einlassen und sind wir gedanklich da hineingegangen, wie es denn wäre, wenn diese ganzen Sachen alle erfüllt sind und das hat in ihm ein gutes Gefühl ausgelöst und beim nächsten, das war das erste Coaching, beim zweiten Coaching wollten wir sonst tiefer in die Ahnengeschichte reingehen und da Sachen lösen. Brauchten wir aber gar nicht mehr, weil wir dann. uns noch über verschiedene andere Sachen austauschen konnten bezüglich des Kinderkriegens und der Voraussetzungen, weil er hatte eine Hausaufgabe mit, er sollte sich darüber Gedanken machen, was gebraucht wird, um eben diese Sicherheit zu haben, welche Dinge sind das, die das ihm vermitteln und da ist er tiefer reingegangen, hat diese Sachen gefunden und kam dann an und sagte, ja, das sind die Sachen, die gebraucht werden und dann haben wir uns das mal angeguckt, sind näher drauf eingegangen, haben geschaut, wie das mit seiner Partnerin genau umzusetzen wäre, was da so für ihn gebraucht wäre und er sagt ja und das ist für ihn ganz faszinierend, wo er vorher sagte, er will keine Kinder und er braucht das nicht in seinem Leben, so ist das jetzt für ihn auf jeden Fall schon mal so, dass er sagt, er kann sich Kinder vorstellen, es ist immer noch nicht so, dass er sagt, das ist jetzt das, was er unbedingt in seinem Leben braucht, um glücklich zu werden, aber er sagt, er kann sich das jetzt vorstellen, also seine Haltung, dagegen, ist nicht mehr da, sondern er sagt, er kann, wenn diese Sachen da sind, sich gut vorstellen, dass Kinder einen Platz in seinem Leben haben und wie gesagt, manche haben ja auch, dass sie sagen, so unbedingt muss ich Kinder in meinem Leben haben, ansonsten bin ich unglücklich, das hätte er jetzt nicht, aber er sagt, es ist jetzt schön, wenn sie dabei wären und das hat sich verändert durch die Coachings und hier reichte tatsächlich schon aus, sich darüber Gedanken zu machen, welche Voraussetzungen sind da, Voraussetzungen waren unter anderem finanzielle Sicherheit, Klarheit in seinem Job, wo er arbeiten wird, er kann sich seinen Arbeitsplatz nicht ganz selbst aussuchen bei dem Arbeitgeber, bei dem er jetzt ist, das heißt, die Frage, geht er da raus und schafft dann die Sicherheit, was will er genau machen beruflich, das ist noch nicht abgeschlossen für ihn, um da so eine Sicherheit zu haben, auch quasi, wo ist der Lebensmittelpunkt nachher zu finden in Deutschland, und das dritte ist, Konflikte mit seiner Partnerin lösen, da gibt es erste Konflikte, die entstanden sind, das Fundament war nicht mehr völlig stabil, da hast du dann jetzt weiter angesetzt, das Fundament zu stabilisieren, so dass wir dann letztendlich zum letzten Punkt kommen konnten, oder ihr zum letzten Punkt kommt, nämlich trefft eine stimmige Entscheidung, also das, was du schon sagtest, das haben wir hier auch nochmal aufgeschrieben, es gibt keinen Kompromiss, sondern es gibt nur eine klare Entscheidung, ja oder nein, und das hat klare Konsequenzen in der Folge, das heißt, die Entscheidung sollte für beide stimmig sein, ansonsten kommt das Thema eben immer wieder auf, und wenn das Thema unstimmigerweise getroffen wird, hat das eben für die Paarbeziehungen, für die Kinder, die entstehen, negative Auswirkungen, die nicht sein sollten, da kann man dann eben noch den Öko-Check machen, was wir in unserem kostenlosen Kurs, den wir euch in den Shownotes verlinken, drin haben, genau, und jetzt hat Ina schon mehrfach gewunken, sie will auch was sagen, ja, ich war gerade so im Flow, ich habe die Lösung präsentiert, bam, ich setze mich zurück, das war's für heute. Was ich nochmal sagen wollte, ich wollte dich jetzt da nicht unterbrechen, ich unterbreche ja nicht gerne, was ja auch interessant wird an dem Punkt, ist ja, was passiert bei dem Paar auch, wenn sie sozusagen alle Voraussetzungen, oder wenn er für sich alle Voraussetzungen geschaffen hat, die er aufgezählt hat, die noch fehlen, und das ist ja auch immer so ein bisschen das Spannende im Leben, also, was kommt dann an Gefühl hoch? Ich habe immer so das Bild im Kopf, das ist ja auch manchmal so ein Thema mit einem zweiten Kind, bei Menschen, das zu sagen, okay, jetzt habe ich noch gar nicht die Voraussetzung für ein zweites Kind, weil vielleicht ein zweites Zimmer fehlt, oder weil irgendwas ist, wie ist es aber denn in einem Haus zu wohnen, wenn da vielleicht ein zweites Zimmer frei wäre, was kommt dann für Gefühle hoch, was wird dann freigesetzt, also, man darf, finde ich, auch das Leben dann ein bisschen mal geschehen lassen, und zu gucken, was passiert dann, ne? Man kann sich natürlich ein bisschen hineinversetzen. Na klar, man sollte sich das auch gut überlegen, das ist klar. Zum Beispiel einfach durch die Vorstellungskraft, so eine Traumreise dahin machen, schauen, wie ist das an dem Punkt, an dem man alles erreicht hat, was gebraucht wird, was für ein Gefühl stellt sich dann ein, da kann man sich dann durchaus schon hineinfühlen. So wie, wir haben demnächst einen Urlaub gebucht, und da können wir uns ja durchaus hineinversetzen, wie das Gefühl sein wird, dort am Strand zu liegen und so weiter, da kann man sich ja hineinversetzen, und das kann man mit solchen Themen halt auch machen. Natürlich kann es vor Ort immer anders sein. Natürlich kann es auch dann, wenn alle Voraussetzungen da sind, auch immer anders sein. Wir können das nur aus dem Moment heraus machen. Vielleicht stellen wir uns vor, wie wir am Strand liegen, die Sonne uns schön wärmt, Vögel zwitschern, und wir hören die Meeres, das Meeresrauschen, Und dann kommen wir da an und da ist eine Baustelle und wir Wir hören den Kran, wie er dort buggert. Also man weiß es halt nicht. Und natürlich können auch dort neue Voraussetzungen kommen, Dinge anders laufen als geplant und so weiter. Das weiß man eben nicht. Wäre ja auch langweilig, wenn man das alles ganz genau vorweg wüsste. Aber wir können uns trotzdem hineinversetzen. Und das hat bei ihm halt ein gutes Gefühl gemacht, Zuversicht gemacht, das Gefühl gemacht. Er kann sich das vorstellen. Und dann haben wir für den Moment erst mal alles erreicht, was man für den Moment erreichen kann. Und das war völlig ergebnisoffen. Hätte auch durchaus sein können, dass er nach zwei, drei Coachings sagt, ich brauche tatsächlich in meinem Leben keine Kinder, beziehungsweise ich will auch absolut keine Kinder in meinem Leben haben. Und dann wäre es bei den beiden wahrscheinlich zur Trennung gekommen. Wenn du oder ihr jetzt zugehört habt und ihr das Gefühl habt, Kinderwunsch ist bei uns ein Thema, wir sind uns da unsicher oder einer von beiden lehnt das stark ab und ihr möchtet da noch mal rangehen. Das Thema meldet euch gerne bei uns. Wir begleiten die Situation gerne und bringen euch gerne in Pose mit rein. Und ansonsten hören wir uns beim nächsten Mal. Bis bald. Ciao. Musik Musik Musik Musik Musik Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Einseitiger Kinderwunsch kann zu tiefgreifenden Konflikten und Enttäuschung in einer Beziehung führen.
  2. Der Wunsch nach Kindern ist oft auf der Ebene der Sinngebung verankert und kann daher schwer mit anderen Lebenswünschen zusammenwirken.
  3. Kompromisse wie „Kinder verzichten“ sind nicht nachhaltig und führen oft zu Schuldgefühlen und einem Gefühl der Ungerechtigkeit.
  4. Paare, die sich nicht einigen können, riskieren, dass das Thema Kinderwunsch den gesamten Alltag dominiert und die Beziehung gefährdet.
  5. Eine dauerhafte Lösung erfordert tiefgreifende Reflexion über persönliche Werte, Sicherheit und Lebensvoraussetzungen.
  6. Paartherapie ermöglicht eine klare Selbstreflexion und die Aufdeckung von zugrunde liegenden Ursachen wie Ahnengeschichten.
  7. Die Entscheidung, Kinder zu haben oder nicht, muss stimmig für beide Partner sein und hat langfristige Konsequenzen.
  8. In vielen Fällen ist keine Trennung notwendig, wenn beide Parteien nach einer gemeinsamen, klaren Entscheidung suchen.

Summary:

Einseitiger Kinderwunsch ist eine der am häufigsten auftretenden Schwierigkeiten in Beziehungen und kann zu intensiven Konflikten führen, da eine Person Kinder wünscht, während die andere dies nicht tut. Dies führt zu Unzufriedenheit, Wut und einem Gefühl der Abweisung, da die Grundlagen der Beziehung – wie Anerkennung und gemeinsame Zukunft – unter Druck geraten. Ein einfacher Kompromiss wie das Verzicht auf Kinder ist nicht nachhaltig, da er später zu Schuldgefühlen und biologischen Grenzen führt.

Stattdessen ist entscheidend, dass beide Partner tiefgründig reflektieren, welche persönlichen Werte, Sicherheiten und Lebensbedingungen notwendig sind, um Kinder zu haben. Dazu gehören finanzielle Stabilität, berufliche Klarheit und emotionale Zusammenhalt. In der Praxis zeigt sich, dass Paare durch Paartherapie und Einzelcoachings auf die zugrundeliegenden Ursachen – wie in der Ahnengeschichte – eingehen können.

Die positive Wirkung liegt nicht nur in der Klärung der Wünsche, sondern auch in der Entwicklung neuer, stimmiger Visionen. Obwohl eine klare Entscheidung für beide Partner notwendig ist, kann diese ohne Trennung erfolgen. Die Haltung kann sich verändern, wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind – wobei die Zukunft stets offen bleibt.

Für Paare, die unsicher sind, bietet die Unterstützung durch Paartherapie eine strukturierte Möglichkeit, das Thema zu klären und eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, die für beide glaubwürdig und nachhaltig ist.

FAQs

Ja, ein einseitiger Kinderwunsch kann zu Konflikten, Unzufriedenheit und Enttäuschung führen, wenn beide Partner nicht aufeinander eingehen. Dies kann die Beziehung belasten, wenn keine gemeinsame Lösung gefunden wird.

Ein echter Kompromiss ist bei der Familie schwer möglich, da der Wunsch nach Kindern auf der Ebene des Lebenssinn und der Sinngebung beruht. Ein fauler Kompromiss wie z. B. ein Partner, der die Kinder bekommt, während der andere rausgeht, ist nicht nachhaltig und belastend für beide.

Weil es zu einer Uneinheit in der Zukunft führt und dazu führt, dass einer der Partner sich nicht mehr verstanden oder anerkannt fühlt. Die Beziehung wird durch die Unzufriedenheit und die fehlende gemeinsame Vision beeinträchtigt.

Ja, durch Paartherapie können beide Partner ihre Haltung verstehen, gemeinsam reflektieren und möglicherweise eine neue Vision für die Zukunft entwickeln, insbesondere wenn die Ursachen für den Wunsch oder die Ablehnung aufgezeigt werden.

Ja, wenn die Wünsche so stark auseinanderliegen, dass keine gemeinsame Lösung möglich ist, kann eine Trennung als natürliche und gerechtfertigte Entscheidung auftreten, um jeder Person ihren Lebenssinn zu ermöglichen.

Finanzielle Sicherheit, berufliche Stabilität, Lebenszufriedenheit und ein stabiles Fundament in der Beziehung sind häufig notwendig, damit ein Partner sich Kinder vorstellen kann.

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