Die vorliegende Transkription führt eine detaillierte Darstellung der Systemtheorie von Passen vor, die sich auf die vier grundlegenden Funktionen von Handlungs- und Sozialsystemen konzentriert: Adaptation, Zielanpassung, Integration und Mustererhaltung. Jede dieser Funktionen entsteht als eigenständiges, ausdifferenziertes System, wie beispielsweise die Wirtschaft für Adaptation und die Politik für Zielanpassung. Die Theorie ist rekursiv aufgebaut: aus jedem System entstehen wiederum vier Teilbereiche, was zu einer selbstwiederholenden Struktur führt. Dieser Prozess ist evolutionär begrenzt – nur vier Funktionen sind möglich – was eine klare Struktur für die Entwicklung von Gesellschaften liefert. Die Rolle der Kultur wird als Träger von verhaltensrelevanten Mustern in der Latenzphase betont, die für die Nachhaltigkeit und Reaktivierbarkeit von Handlungen entscheidend sind. Zudem werden die Beziehungen zwischen den Systemen durch Kontrollhierarchien, symbolisch generalisierte Austauschmedien und Interpenetrationen beschrieben. Beispielsweise wird die Interpenetration der Kultur in soziale Systeme über Sozialisation realisiert, während das Personal durch Lernen an die Strukturen angepasst wird. Trotz ihrer theoretischen Stärke zeigt die Theorie Schwierigkeiten bei der plausiblen Ausfüllung der Systemboxen und der Integration komplexer Beziehungen. Dies führt zu einer gewissen Hermetik, bei der die Theorie selbstgeschaffene Grenzen aufzeigt und abweicht vom üblichen soziologischen Diskurs. Obwohl die Theorie historisch und strukturell relevant ist, wird sie durch ihre Selbstreferenzierung und spezifische Ausprägung von Begriffen zunehmend als abgeschlossen oder begrenzt angesehen. So verliert sie ihre Rezeptionsfähigkeit gegenüber neuen interdisziplinären Entwicklungen, was ihr eine Rolle als kritisches, aber nicht weiterführendes Modell in der Soziologie verleiht.
Sehr geehrte Hörer, Sie hören Band 2, Systemische Sozologie 2.
Der Beginn dieses Band ist schließt genau dort an, wo Band 1, Sozologische System-Theorie 1 aufhörte.
Und passen weiter vor. Was fängt er mit diesen Vorgaben an? Zunächst einmal bietet das Schema die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung.
Das hatte ich schon angedeutet. Wenn eine Handlung oder eine Handlungskomplex sich auf eine dieser Funktionen konzentriert
und passen spricht in solchen Fällen von "functional primacy" von Primat einer Funktion, dann bildet sich eine entsprechende System aus.
Dann differenziert sich eine entsprechende System um einen einzelnen Funktion.
Also etwa um die Funktion Adaptation im Bereich der sozialen Realisierung von Handlung ein System für Wirtschaft.
Wie aber kann ein solches System überhaupt system sein? Wie kann in einem solchen abgesündeten Ausdifferenzierten Komplex überhaupt Handlung zustande kommen?
Nach passen sie ja nur so, dass wiederum auch in dem für Adaptation reservierten Bereich alle Funktionen erfüllt sein müssen.
Also auch wirtschaftliches Handeln muss wiederum eigene Adaptive Funktionen erfüllen, ein eigenes Gold-Etainment erreichen.
Also zum Beispiel befriedigenden wirtschaftlichen Ertrag.
Es muss wiederum integriert sein und es muss auch die eigenen Patterns, die eigenen Strukturen im Zustand von Latenz erhalten können.
Also durch tradierbare Strukturen muss er schaffen können.
Innerhalb des einzelnen Ausdifferenzierten Funktionsspezialisierten Systems kommen also alle anderen Funktionen wiederum nochmal vor.
Das führt zu dem Gesamttheorem, dass das System in sich selbst wiederholt werden kann.
Das aus jeder Box wiederum, vier unter Boxen entstehen können aus jedem Teilsystem wiederum, vier und immer nur vier Teilsysteme entstehen können.
Die Frage, wie weit das geschrieben werden kann, ob auch ein 16. System wiederum in vier Boxen zerlegt werden kann.
Das ist eine praktische Frage an die erreichbare Komplexität des Systems, an die erreichbare Komplexität der Handlungswirklichkeit.
Das ist dazu ein genügend Material voran, um solche Untersysteme immer größer Verfeignungen zu bilden. Ich glaube, braucht man, kann endgültiges Orteil zu fällen, das lässt die Theorie gewissermaßen offen und überlesst es der sozialen Realität.
Das heißt, man muss nachsehen, ob sich und in welchen Gesellschaften sich ein Spezialsystem für Wirtschaft, ein Spezialsystem für Politik bildet oder nicht.
Man sieht hier, dass die Theorie eine erhebliche, geschichtliche Evolutionäre Offenheit hat. Sie kann verschiedene Geschichtszustände beschreiben unter den Gesichtspunkt, ob für spezifische Funktionen bestimmte Sondersysteme ausdifferenziert sind, ob es also Geldwirtschaft gibt oder territorialstaatliche Politik gibt oder nicht.
Und entsprechend wie weit dann in der Wirtschaft wieder die dafür geeigneten Subsysteme ausdifferenziert sind.
Von der Theorie hat man zunächst einmal den Eindruck, dass dies eine schreckliche Komplexität wird 4x4 Adlibitum ohne von der Theorie vorgeschriebenen Entwicklungsgrenzen. Aber in der Sache selbst kann passen es dann immer Antworten, wir müssen nachsehen, ob solche Chancen genutzt werden oder nicht.
Die wirkliche Limitierung liegt darin, dass es immer nur 4 Funktionen sein können, dass alle Evolution auf dem vorgegebenen Gleis einer ganz bestimmten Differenzierung laufen muss.
Das kann die Regierungsbasierungen leisten, also zum Beispiel die Wirtschaft stark ausdifferenzieren kann und die Integration vernachlesigen kann. Das wäre zum Beispiel das Durkheim Problem, der Solidarität in einer Gesellschaft mit hoher Arbeitsteilung.
Aber dass solche Disbalassierungen wiederum in Hoffnung Durkheims vorübergehen sind und irgendwann einmal korrektive Nachentwicklungen in den anderen Funktionen-Systemen erforderen.
Diese auf den ersten Blick irritierende, auch störende Multiplikationsvorschrift des Systems in sich selber hat also durchaus auch historische, aktuelle, realistische Interpretationsmöglichkeiten.
Das kann natürlich nur in dem Maße gelingen, als es gelingt, die Boxen wirklich mit Namen oder mit plausibilitäten zu versorgen.
Also jeweils immer angeben zu können, welche Realität hinter einer kombinatorischen Wirklichkeit denn tatsächlich steckt.
Dies scheint mir die wirkliche Schwierigkeit des Systems zu sein, da wie bereits gesagt, dieses Problem nicht deductiv gelöst werden kann, sondern durch inventorische, inventarisierende Fantasie gelöst werden kann.
Auch ein gutstück von theoretischer Kreativität erfordert.
Und es lohnt sich nachzusehen und im Einzelnen dann zu kontrollieren, wie passensvorgang es, welche Namen, welche Boxen erhalten und wie viel Einsichtsgewinn, wie viel Realismus auch hinter dieser Verfahrensweise steckt.
Das kann im Rahmen dieser kurzen Vorstellung der Theorie natürlich nicht geschehen, ich muss mich da halt begnügen, zwei Fälle durchzudeklinieren.
Der erste Fall ist die Allgemeinste Version der System Theorie, das heißt das Handlungssystem schlechchen.
Der zweite Fall ist und ich hatte beispielsweise schon benutzt der Fall des sozialen Systems.
Passens spricht im Übrigen von solchen Ebenen der Detailierung oder von solchen Detailierungsgraden der Theorie als System References.
Und eine seiner Bemerkenswerteneinsichten ist, dass man immer System Referenzen unterscheiden muss, dass man also wissen muss, auf welcher Systemebene der Detailierung des Gesamtkomplexes man argumentiert und bestimmte Mechanismen, bestimmte Interchange-Möglichkeiten und so weiter ansetzen will.
Wir befinden uns also jetzt zunächst einmal auf der Ebene des allgemeinen Handlungssystems, der allgemeinsten Ebene, die in dieser Theorie vorgesehen ist, wenn man mal diese Spätentwicklung einer generellen Theorie des Human-Kondischen außer Acht lässt.
Also Handlung als solches, was gehandelt die Möglichkeit von Handlung als solchen.
Hier ist die Adaptive Funktionen Adaptation durch etwas Gesetz, was Persons Behavioral Organism nennt.
Damit ist nicht die gesamte Biologie gemeint, also die Zähle Chemie oder das, was wir überhaupt ohne wissen.
Auch nicht die Anatomie des menschlichen Körpers und dergleichen, sondern immer nur das, was ein Organismus leisten muss,
um Verhalten zu ermöglichen, um also die Verhaltenskomponente des Handlings zustande zu bringen.
Sie sehen hier übrigens, dass das sogenannte Subjekt der Handelnde aufgelöst wird und ein Teil davon ist eben dieser Behavioral Organism.
Warum und mit Wielfander sie diese Behavioral Organisten in diese Box passiert wird, also Instrumentele Funktionen und Außengerichtetes Verhalten erzeugen soll?
ist eine Frage, über die man verschiedener Meinung sein kann, wie alle diese zuordnen und ein gewissen Spielraum für Kritik offen lassen.
Passend hat es zunächst einmal so gesetzt. Er sieht also den Oralismus als die Komponente von Handlung, mit der das Handeln sich außenbedingungen anpasst oder auch langfristige Gleichgewichte sucht mit extern ökologischen Bedingungen.
Das ist gerade unter moderneren, neueren Interessen an Beziehungen zwischen Handlung oder dann auch Gesellschaft und Ökologie nicht uninteressant.
Es sagt uns nämlich, dass die Ökologie, die Umwelt auf das Handeln nur in dem Sinne einwirkt, dass sie den Behavioral-Organissen beeinflusst.
Also einen Aspekt und zwar nicht den kulturellen Aspekt des Handels stört oder auf dieser Ebene dann anpassen, erfordert.
Die Gesellschaft kann als Handlungs-Besellschaft nicht überleben, wenn nicht der Organismus die Möglichkeit bietet sich den ökologischen Bedingungen, laufend anzupassen und dafür eingerichtet ist.
Wenn es zum Beispiel, dass es ein Beispiel, dass passungsgerne gibt, die Bluttemperatur konstanteilten kann, um sein Gehirn regelmäßig eine Blut versorgen zu können.
Und dies in Anpassung an Temperatursprankungen der Umwelt.
Sobald man fragt, ob diese Bots nicht auch ganz anders besetzt sein könnte, kommt man entzweifeln. Wenn man aber der passungischen Direktive folgt, findet man doch hohe Plausilität und eigentliche Einsies-Gewinne, die man sonst in der Soziologie vergeben suchen würde.
Oder jedenfalls nicht finden würde in einem Kontext, in dem es auch andere Einsies-Gewinne gibt in einem theoretisch integrierten Kontext.
Die nächste Box, die Box für Gold-Attainment, ist durch Personality, also durch Persönlichkeit besetzt.
Hier sind die Subjektiven im Sinne von psychischen oder bewusstseinsmessigen Funktionen localisiert.
Wie so hier und wie so diese hier. Offenbar kommt es passend darauf an, die das psychische System einzuführen als ein System, das kontrolliert, ob Handlungen befriedigend, konsumatory, ablaufen.
Ob sie entweder im Vollzug der Handlung, also im Aristotleischen Sinne, als Praxis befriedigen oder ob sie sich an Zielvorstellungen und an Ziel erreichen erfreuen können, wenn man sie sagen will.
Wiederum eine merkwürdige Sicht auf Psychologie. Das Subjekt kondensiert gleichsam an der Funktion des Kontrollers von befriedigenden Zuständen des Handungssystems nicht nur des Subjects selbst.
Und es ist wiederum außenorientiert, wie so eigentlich außenorientiert an dieser Stelle.
Vielleicht kann man sagen, aber das geht über das, was bei Prostensfolicht hinaus, dass das psychische System in der Lage ist, ständig interne Referenzen, also selbstbewusstsein des Bewusstseins mit externen Referenzen, das mit Wahrnehmung zu vermitteln.
Steigt man hier ein, dann sieht man plötzlich, dass die eigentliche psychische Leistung sich im Unterschied zu einer langen europäischen Tradition vom Denken eher auf das Wahrnehmung verlagert und dass man die Umweltorientierung, die hier eine Rolle spielt und die in Bezug auf befriedigende Werte kontrolliert wird, in der psychisch ermöglichen Wahrnehmung.
Zehntan der Behavioral-Organisten hat ja nur die Möglichkeit, eigene Zustände zu kontrollieren. Das Nervensystem dient nur dazu, den Organismus oder vielleicht auch nur sich selber zu beobachten. Es ist komplett geschlossen und ist nur über Evolution, über evolutionäre Selektion mit Umweltfällen abgestimmt.
Aber das psychische System kann unter den Gesichtspunkt von Lust und Unlust, das übrigens ein paar Sinsches Forschungsthema aus den 15 Jahren Lust und Unlust, sich selber im Bezug auf eine variabelle Umwelt kontrollieren.
Wir haben also wiederum diesen merkwürdigen Doppeleffekt, einerseits zu fragen, wie so nun gerade diese Option für diesen Kasten und andererseits dann doch die den Anreiz zu haben, zu versuchen herauszukommen, was man damit sehen kann.
Und ich meine, wenn man die Entscheidung trifft, psychische Systeme sehr dominant über Wahrnehmung zu thematisieren oder vielleicht auch nur ihren Handlungsbeitrag über die Wahrnehmungssmöglichkeit, über die Wahrnehmungssweltepsychi zu thematisieren, dass man dann der Passungsoption in dieser Ecke des gesamten Modells doch hohe Plausikität abgewinnen kann.
Die nächste Bochs kombiniert konsumatörische und internale Richtlinien, Beziehungen, Funktionen, Variabeln oder wem er?
Hier sitzt passend nun das Sozialesystem ein, wiederum auf den ersten Blick merkwürdig.
Wie so dient das Sozialesystem der Integration von Handlungen und Integration verstanden als Herstellung einer internen Ordnung unter konsumatörischen Aspekten, also unter Gegenwärtsaspekten?
Das ist hier darauf ankommt, die Handlungen verschiedene Organismen und Personensysteme miteinander zu koordinieren.
Das ist also darauf ankommt, Personen in einen Handlungsnetz, das aus mehreren Personen besteht, mit ihren Beiträgen einzufügen.
Was einem aufhält, ist eine ganz deutliche Trennung von Personalensystemen und Sozialensystemen.
Beide stehen unter dem Gesichtspunkt ihres Beitrags zum Zustand gekommen von Handlungen gesehen, nebenan andern.
Beide sind für einander umwelt im Kontext der internen Differenzierung des Handlungssystems.
Sieht man auch seitdem noch den Behevel-Organisten mit in den Blick, dann sieht man das eine Dekomposition der Einheit des Menschen, der sichtbarer, wahrnehmbarer des Menschen in drei Komponenten vorliegt.
Und alles gesehen unter den Gesichtspunkt, welche Komponenten tragen was zum Zustand gekommen von Handlungen bei, geht also nicht um eine Antropologie.
Und die immer wieder modisch, immer wieder aufkommende Frage, wo bleibt der Mensch in der Soziologischen Theorie, ist hiermit auf eine ganz spezifische Weise beantwortet.
Schließlich der letzte noch übrig bleibende Fall, also der Fall des latent Pattern Maintenance auf der Ebene des allgemeinen Handlungssystems.
Oder anders gesagt, die Kombination von instrumenteller Orientierung, kein Verzicht, kein Fall lassen von Strukturmustern in der Latenzphase, mit internalen Orientierungen, das heißt, mit Orientierung auf das Handlungssystem selbst und nicht auf die Umwelt.
Hier setzt passens Kultur ein. Das handelt mir zunächst als Theorieentscheidung recht plausibel zu sein. Kulturmuster sorgen für die Reaktivierbarkeit von Verhaltensmustern, für die Reaktivierbarkeit etwas von Rollen oder einzelnen Handlungstypen in weit außer anderliegenden Zeit, ich weit außer anderliegenden Situationen.
Oder jedenfalls ist das eine von vielen möglichen Definitionen von Kultur.
Passens Epps ist mit diesem Kulturbegriff in kontroversen geraten, die ich hier im Einzelne ich nachzeichnen kann, aber der Interesse vor allen Dingen darin besteht.
Wie weit man mit diesem Kulturbegriff, dann auch technische Artifakte zum Beispiel.
wie Handwerkszeug, Schrift und der Gleichen einbeziehen kann oder nicht, innerhalb der Äthnologie,
der Anthropologie, der Archeologie auch, tendiert man manchmal dazu, alles für Kultur zu halten,
was Beausgabungen gefunden werden kann und die semantische Komponente der Kultur zu unterschätzen
oder wiederum nur als Werkzeug, das heißt nur über Sprache zu thematisieren. Für Postens ist
dieser Unterschied weniger wichtig, das heißt der Postensche Kulturbegriff deckt auch die
Wiederblutzbarkeit eines Werkzeuges, die Wiederblutzbarkeit sprachlicher Kombinationsmöglichkeiten,
wenn man die Worte und die Grammatik erinnert, die Wiederblutzbarkeit eines Hamas, nachdem man Wochenlang
ihn nicht benutzt hat, man weiß, wo er ist und wozu erdient. Und dies alles
recht anleuchtend eigentlich als Voraussetzung der Integrierbarkeit des gesamten Handlungssystems,
Integrierbarkeit jetzt nicht im Sinne der spezifischen Funktionen, der Integration, sondern im Sinne
der Systemintegration über Zeit hinweg. Das Theorieprogramm sagt nun, dass diese vier
verschiedenen Teilsysteme oder Funktionsysteme evolutionär primär differenziert sein müssen,
bevor es zu weiteren Unterdifferenzierungen innerhalb der einzelnen Funktionsysteme kommen kann.
Ich möchte, um diese problematisch zu veranschauen, jetzt nur noch auf das Sozialesystem eingehen
und zu Zeig versuchen, wie Postes hier eine Subdifferenzierung nach dem Agil-Schema sich vorstellt.
Dies ist auch die absterzten entwickelte Teilseite der Theorie. Oder wenn man so will, die frühste
der Schessik-Postens das ganze System für Zwecke der Soziologie entworfen hat. Ich hatte bereits
angedeutet, dass adaptive Subsystem des Sozialen Systems oder anders gesagt, dass
adaptive Subsystem des integrativen Subsystems des Handlungssystems wird das Wirtschaft bezeichnet.
Es kommt zur Ausdifferenzierung dieses Komplexes immer dann, wenn langfristige Adaptierung des
Handlungssystems an Umwelt-Situationen an Rolle spielen. Man könnte ganz grob sagen, wenn es
zur Kapitalbildung kommt. Das heißt, wenn ein Geldmechanismus eingeführt wird, der dafür sorgt,
dass man immer auf noch unvorhersehbare, noch unvorhergesehende Umwelt-Situationen reagieren kann.
In dem man Kapital einsetzt, sei es um zu produzieren, sei es um zu kaufen, sei es um Ressourcen aus der
Umwelt zu entnehmen, sei es heute um Abfall zu gesagt. Der Realismus dieser Konzeption steckt
wie wir scheint daran, dass der Geldmechanismus die entscheidende Rolle für die Ausdifferenzierung des
Systems spielt. Das heißt, dass die evolutionäre Errungenschaft Geld, passensprechter vor allem
symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien überhaupt es dazu geführt hat, dass sich Wirtschaft als
Teilsystem ausdefanziert und dass dadurch die Anpassungsbedingungen an die Umwelt verbessert. Also die
Langfristigkeit der Sicherung der Kontinuitäteshandlungsystems gratiert werden kann. Die Gold-Etainment-Funktion
wird bei passens im Bereich, wir sind immer im Bereich soziales Systeme, im Bereich des sozialen
Systems definiert als Politik. Auch das hat zu kontroversen geführt, die in sich selbst sehr
interessant sind, die ich aber hier nicht ausreichend behandeln kann. Zu kontroversen über den
Kontrast sei es mit klassischen Politikvorstellungen, also aristotänisch, alt europäisch und so weiter
Politikvorstellungen, die in der Politik die Funktion der Realisierung des eigentlich menschlichen
Erwarten, sei es mit kritischen Theorien, die Politik nur als Annecks von Wirtschaftszenen.
Für passens ist das politische System ein völlig eigenständiges System, im sozialen System des
Handlungssystems. Und die Besonderheit der Politik liegt in der Sicherung konsumatorischer,
also in sich gegenwärtig befriedigen der Zustände. Auch das kontrastiert auf eigentliche Weise mit
einem Politikbegriff, der für uns normal ist, die Politik sozusagen als eine instrumentelle
Einrichtungen, die immer bessere Leistungen in der bessere Sozialzustände zu erreichen versucht.
Für passen stellt sich die Frage, ob das wirklich der eigentliche Sinn von Politik ist und passens
formuliert das so, dass er die Funktion im spezifischen Sinne für Politik als kollektivly binding
decision making beschreibt. Das heißt, die Politik muss in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen,
die, wie ich sagen möchte, im Moment der Entscheidung kollektiv bin, der anerkannt werden,
die Unterstützung finden, die insofern befriedigen, die auch auf Vertrauen in die
Fähigkeit und die Richtigkeit für Entscheidungen, in die Autorität vielleicht auch des politikers
beruhen. Und die in diesem Sinne konsumatorisch sind, obwohl es immer, das ist die zweite
Komponente, um externe Funktionen, also um das Verhältnis von System und Umwelt geht.
Während diese beiden nach außen gerichteten Funktionskomplexe Adaptation and goal attainment sozusagen
bekannte Namen haben und dadurch passens der Strickthaben in kontroversen mit üblichen
Vorstellungen in der Wirtschaftstheorie oder üblichen Vorstellungen in der Politik-Derie sind die
beiden anderen Kästchen mit innovativen und relativ unsicheren Bezeichnungen formuliert. Warum hier
technologische Defizienzen auftreten ist schwer zu sagen. Vielleicht ist das nur eine
Einseitigkeit der Perspektive der modernen Sozialwissenschaften oder generell der modernen
gesellschaften Theorie, die immer sehr stark auf die Unterscheidung von Start und Wirtschaft oder
Start und Gesellschaft, wie man im 1900 gesagt hat, wer lichte und die anderen Bereiche gegenüber
vernachlässigt hat. Also nicht zusätzlich noch auf Wissenschaft und Kunst und Erziehung und Recht
und so weiter. In der gleichen Ranglage wird gelegt hat. Was es jedenfalls steht vor der Notwendigkeit
diese dichotomie von Politik und Wirtschaft, Start und Gesellschaft zu ergänzen durch zwei
verschiedene weitere Funktionen. Und mehr darf es dann auch nicht geben.
Die Integrationsfunktion wird immer für den Bereich des sozialen Systems erfüllt durch das
was Parsons Gemeinschaft nennt oder irgendwie mit Ausdrucken wie Community System oder so etwas besetzt,
mit irgendwie effektiv emotional ansprechenden Ausdrucken und dass diese Komponente theoretisch
wirklich herausgearbeitet und stark gemacht wird. Man muss sehen, dass hier die
merkwürdige Komponition auftritt, dass es sich um die Integrationsfunktion innerhalb der
Integrationsfunktion handelt. Das Sozialsystem dient ja schon der Integration des Hanglungssystems
und jetzt wiederholt sich diese Funktion in dieser Funktion. Also mit der Frage, wie wird
dann das Sozialsystem selber integriert? Wie kommt das Sozialsystem dazu? Für sich selbst,
für rein soziale Funktionen, Handlungen zu motivieren. Obwohl ja Personen beteiligt sind,
die z.B. lieber im eigenen haben oder auf eigene Rechnung handeln möchten oder obwohl Kultur
beteiligt ist, die unter eigenen Konsistenzproblemen und der eigenen Konsequenzen bestimmt der
sematische Schema da operieren möchte und auf diese
sozialen Konsequenzen gar keine Rücksicht nimmt. Vannegat, die Theologische Streitigkeiten,
das Mittelalter, die dann zur Reformation geführt haben, die Sozial irgendwann als Buchdruck
in Zucker nicht mehr aufgefangen werden können. In den sozialen Systemen wird also eine
seits die Integration für das Handlungssystem erfüllt, aber andererseits muss das Sozialsystem
dann auch selber Indigationsfunktionen leisten können, das heißt innerhalb der sozialen
Komponenten wie Wirtschaft, Politik und so weiter, dann wiederum Indigationsfunktionen
erfüllen können. Und das wird eben durch diesen Offrop Social Community, soziale Gemeinschaft
und der gleichen Besetzt. Schließlich gibt es den 4. Fall, dass innerhalb der sozialen
System auch wiederum Legion Pattern Maintenance Functions erfüllt sind. Also auch in der sozialen
Ordnung stellt sich das Problem der Erhaltung von Strukturmusstern in ihrer Latensphase.
Postens nimmt diesen Bereich jetzt Treuhandsystem. Treuhandsystem in dem Sinne, dass er sich
vorstellt, es gibt eine Kultur, die eigendynamisch ist, die zum Beispiel in sehr viel längeren
Wellen oder vielleicht auch in kürzeren Wellen, wenn es um Modi geht, sich ändert, als dies
im sozialen System kopiert werden kann. So dass es dann im sozialen System wieder Beziehungen
zur Kultur gibt, die auf Unformulierung, auf Internalisierung von Kultur in sozialen
Mustern, auf Einbau von Kultur in sozialen Mustern, abgestimmt sind. Es ist dieser
Stelle, wo man die Frage hat, welchen Sinne sie überhaupt haben kann zwischen Kultur
und sozialen System zu unterscheiden. Eine eher unübliche Unterscheidung, da man sich
kaum soziale Operationen vorstellen kann, die Prezise auf rein kulturelle Aspekte gerichtet
sind und andererseits auch kaum soziale Handlungen vorstellen können, die ganz ohne diese
Funktion des latent Patternmeidens auskommen. Dennoch hat pausens die Möglichkeit im Blick,
dass so etwas geschieht, dass zumindest eine Spezialisierung von sozialen Funktionen und
sozialen Handlungsbereichen für treuer Funktionen in Richtung auf die Kultur möglich ist und hat
ein ganzes Buch über die amerikanische Universität primär oder diesen Gesichtspunkt geschrieben.
Das heißt, gibt es soziale Systeme, die Kultur, was immer dann der Rest noch sein mag,
für soziale Funktionen aufbereiten, akzeptierbar machen. Eine der interessanten Versionen
und dieses Konzept ist, dass es hier offenbar so etwas wie intellektuelle gibt, die sich
dieser Aufgabe annehmen, Kultur sozusagen sozial zu vertreten. Ich möchte es nun bei
diesen beiden Analysen des Handelsystems im Allgemein und des sozialen Systems in besonderen
Systemen belassen. Es kommt ja nur darauf an ihnen, die Argumentationskapazität solchen
Theorie vorzuführen zu zeigen, in welche Selbstverursache Schwierigkeiten sie gerät und wie dann
zugleich das Nachdenken, die, wie soll ich sagen, diese Außen-Aner-Setzung mit den
selbstgeschaffenen Schwierigkeiten auf innovativen Weg geführt. Jedenfalls, wenn man ein Thierrytiger von dieser
Kreativität ist, wie es passend gewesen ist. Vielleicht zeigt sich aber damit eine gewisse Hermetic des Theorie-Konzeptes.
Die Begriffe werden immer nur innerhalb dieses Phiraschemaß definiert, die Notwendigkeit, Boxenplausibel auszufüllen,
leitet die Theorie-Entscheidungen und es hat dann immer weniger Sinn, sich zu überlegen,
wie der passliche Kulturbegriff, mit dem der Kulturantropologie oder mit den
Herrn Neutig-Problemen aller Garda-Mau und so weiter überhaupt zusammenhängen würde. Theorie-Vergleiche
werden immer schwieriger, hier deutlicher ein spezifisches Theorie-Muster hervortritt. Wenn sie die
Bessieringüberlegungen gefolgt sind, könnten sie nur der Meinung sein, dass passend Theorie sich im
Wesentlichen mit der Definition, Ausfüllung und Antlausibilisierung dieser Boxen beschäftigt.
Das ist hier doch ganz verkehrt. Zumindest gibt es nur einen Aspekt dieser Theorie wieder und ein
wesentlicher Teil der zusätzlichen Theorie überlegungen hat es mit der Beziehung zwischen diesen
Boxen zu tun, also zwischen mit der Beziehung, zwischen diesen Teilsystemen. Alle weiteren Theorie-Mittel
sind angesetzt auf Konsequenzen einer solchen funktionalen Differenzierrock. Das gibt der ganzen Theorie
ein bemerkenswerten Stil. Sie behandelt die Differenzierung des Handelungssystems und dann die
Konsequenzen einer immer weitergehend mit Differenzierrock. Also durchaus im Zusammenhang mit
türkremsten Vorstellungen und Überarbeitsteilung oder überhaupt mit der sociologischen Tradition,
die ja immer die modernen Gesellschaft als Differenzierte Gesellschaft beschrieben hat.
Ich kann nun hier auf diese einzelnen Versuche zwischen diesen Teilsystemen Beziehungen herzustellen,
nicht im einzelnen eingehen, ich nenne nur die Prinzipiellen Ansätze dafür. Was eine ist,
eine die Forschung an der Kontrollhieraschie. Das heißt, die Systeme werden hier rasch geordnet,
im Sinne einer doppelten Hierarchie von unten und von oben, also A, G, I, R und R, I, G, A.
Die Kultur steuert das System, wie passend sagt, kürvernetisch. Insofern als sie mit geringer Energie,
soziale Systeme, diese dann Personalsysteme und diese Widerung ihren Organismus beeinflussen,
hier weiß mit größerem Energie einsatz hier weitermann nach unten kommt. Aber der Storchsmittel selbst
ist Information. In der objektierte Perspektive geht es um Konditionierungen. Das heißt, um die
Bereitstellung von Energiemöglichkeiten für das zustande Korn von Handlung. Also einfach körperlicher
Bewegungsmöglichkeit, körperlicher Sensomotorische Fähigkeit, dann motivationale Energie auf Seiten des
Personalensystems und Verständigungskapazitäten, wenn man so will im Bereich des sozialen
Systems und schließlich die damit gegebenen Grundlagen für die Vermittlung und weiterreichen
von Kultur. Das, also die Idee einer Kontrollcherarchie. Dann gibt es, was vielleicht wichtiger ist,
die Vorstellung symbolisch generalisierte Tauschmilien. Das heißt, zwischen den Systemen gibt es
in der Change und passend sogar Double in the Change Beziehungen aus einer allgemeineren und
einer konkreteren Ebene. Und jedes System besitzt eigene Medien, um diese Tauschbeziehungen zu
steuern. Also das Wirtschaftssystem beispielsweise gilt. Das politische System macht das Sozialsystem,
der Gemeinschaft, Infrains, Einfluss, Autorität und so etwas. Das Kultursystem, das Sozialansystems,
Value Commitments, Bindung an bestimmte Werte. Was gibt an sehr elaborierte Theorie der
Konstruktion solcher Tauschmilien nach vergleichbaren Keterien? Ich halte das für einen der
großartigsten Versuche, Vergleichsmarsstäbe zu finden, also Identität und Verschiedenheit innerhalb
eines Theorieramens gleichzeitig unterzubringen. Und im Übrigen auch ein, als eine, ich wiederhole,
im Übrigen ist das auch ein interessanter Versuch, das Rationalitätsproblem, das Maseber sozusagen
pauschal für Handlung als solche gestellt hatte und dann in Typen, die ich weiter begründet
war, dekomponiert hatte, jetzt auf dieses defranzierte System zu beziehen und zu sehen, dass im
im ökonomischen Bereich, im politischen Bereich.
der Community-Bereich im Treuerlandbereich und überhaupt in ganz verschiedene Kriterien der
Hatschentät fungieren.
Und schließlich gibt es noch einen weiteren Versuch, Beziehungen herzustellen, ebenfalls
mit sehr interessanten Zusatz-Einsichten, der unter dem Titel "Interpenetration" läuft.
Es gibt also Beziehungen zwischen den Systemen, die auf pathieller Überschneidung beruhen,
auf Einführung der komplexen Leistungen an Renteilsysteme in das jeweils Rezipierende.
Und dieser Begriff "Interpenetration" macht es möglich, Kiri Stücke, die ganz getrennt
angefahren sind, zu integrieren.
Also die Interpenetration der L-Funktion in die L-Funktion, also der Slatern-Pattern-Maintenance
in die Integration, oder der Kultur in das soziale System, läuft über Institutionalisierung.
Die Kultur muss institutionalisiert werden, das heißt sozial aufbereitet, sozial verwendbar
gemacht werden.
Die Interpenetration der Kultur in das Personalsystem läuft über Sozialisation, Personen müssen
im sozialen Kontakt sozialisiert werden, damit sie ihren Beitrag an das Handlungssystem
erbringen können.
Und was ist für mich interessant, die Interpenetration des Personalensystems mit dem Räferorganism
läuft über den Begriff des Lernens, der Körper muss lernen, den Personalenystem zu gehorchen,
als ich aufrecht zu halten, ordentlich zu benehmen, genau die Bewegung an auszuführen,
die ihm psychisch commandiert werden und so weiter und so weiter.
Diese drei Aspekte der Zwischensystembeziehung, kübernete Kontrollhärarchie, Kommunikationsmedien
oder Interchange-Medien und Interpenetrationen sind in sich schlecht integriert und sind
auch mit der Innenaufteilung der Systeme in jeweils 4 Boxen schwer zu integrieren.
Postens hat in dieser Frage viel Arbeit gesteckt und mehrere Dinge plausibler, aber dann
sehr komplexe Lösungsversuche vorgeführt, aber da er zeigt sich schon, dass er sich
in der Ausarbeitung seiner Theorie immer stärker in selbstgeschaffene Zwänge versticht
immer stärker von dem üblichen Sprach, aber auch abweicht immer stärker auf eigene Probleme
reagieren muss und immer mehr den Kontakt mit dem Sociologieüblichen Schagon verliert.
Abgesehen von der ideologischen Kritik der Theorie, die nie wirklich argumentativ kontakt
gesucht hat, also nie wirklich in die Theorie eingestiegen ist, handelt mir diese Selbstdisziplinierung,
diese in gewisser Weise dann kleinformatige Selbstdisziplinierung der Arbeit an dieser Theorie,
meine Hauptführlichkeit zu sein und vor allen Dingen die Führigkeit, die den Füllerkreis
von Postens behindert hat oder sehr stark reduziert hat, der immer vor der Anforderung stand
sich auf einzelne Boxen oder auf einzelne Spezialprobleme dieser Theorie zu konzentrieren
oder anderenfalls nicht mitmachen zu können.
Es hat sicherlich keinen Sinn schlicht zu sagen, die Paulstensche Theorie sei bescheitert,
es sei irgendwelche grundlegenden Fehler in die Theorie eingebaut, die man heute erkennen
können, aber sie war in gewisser Weise doch eine Sackgasse in der Entwicklung einer spezifisch
sociologischen System Theorie, nicht zuvor und nicht später ist in einem so durchkonstruierten
Rahmen so viel an sociologischer Einsicht wirklich zusammengefasst worden.
An der Seite zeigt sich an der Hermetik der Theorie, das haben von da aus den interdisziplinieren
Fortschritten der System Theorie im Allgemeinen, nicht mehr wirklich folgen kann.
Postens hat wie kein Anlassurzulogel zu seiner Zeit nicht zur zulogische Theorie Leistung integrieren
können, das gilt für die ökonomische Theorie aber auch für Freude und das geht natürlich
für die Input-Output-Sprache der System Theorie für Aspekte, der Linguistik, der Kühbenäthik
und so weiter.
Aber in dem Maße als System Theorie auf Selbstreferenz umschaltet, zeigt sich, dass die Postensche
Theorie nicht mehr Rezeptionsfähig ist.
Deshalb scheint mir hier eher das Auslaufen einer eigenständigen sociologischen Theorie
Entwicklung vorzulegen und das gibt uns alle Gründe uns zunächst einmal im interdisziplinären
Rahmen näher um zu sehen.
Band Nummer zwei endet hier.
Bitte fahren Sie fort mit Band Nummer drei Theorie auf einer Systeme.
Podcast Summary
Key Points:
Das System der sozialen Handlungen basiert auf vier fundamentalen Funktionen
Jede Funktion entsteht als eigenständiges System, das sich durch spezifische Aufgaben ausdifferenziert, wie z. B. die Wirtschaft für Adaptation und Politik für Zielanpassung.
Die Theorie zeigt, dass jedes System selbst wiederum in vier Teilsysteme zerlegt werden kann, was zu einer rekursiven, selbstwiederholenden Struktur führt.
Die Funktionsdifferenzierung ist evolutionär begrenzt – es können nur vier Funktionen existieren, was die Entwicklung von Gesellschaften strukturiert.
Die Integration von Kultur und Sozialsystem wird durch die Wiederholbarkeit von Verhaltensmustern in Latenzphase ermöglicht.
Die Beziehungen zwischen den Systemen werden durch Kontrollhierarchien, Tauschmedien und Interpenetrationen beschrieben.
Die Theorie hat historische und praktische Relevanz, da sie verschiedene soziale Strukturen wie Wirtschaft oder Politik beschreiben kann.
Ein zentrales Problem ist die Schwierigkeit, die komplexen Systeme plausibel zu realisieren, ohne auf eine systematische Kreativität und Inventarisation zu vertrauen.
Summary:
Die vorliegende Transkription führt eine detaillierte Darstellung der Systemtheorie von Passen vor, die sich auf die vier grundlegenden Funktionen von Handlungs- und Sozialsystemen konzentriert: Adaptation, Zielanpassung, Integration und Mustererhaltung. Jede dieser Funktionen entsteht als eigenständiges, ausdifferenziertes System, wie beispielsweise die Wirtschaft für Adaptation und die Politik für Zielanpassung. Die Theorie ist rekursiv aufgebaut: aus jedem System entstehen wiederum vier Teilbereiche, was zu einer selbstwiederholenden Struktur führt.
Dieser Prozess ist evolutionär begrenzt – nur vier Funktionen sind möglich – was eine klare Struktur für die Entwicklung von Gesellschaften liefert. Die Rolle der Kultur wird als Träger von verhaltensrelevanten Mustern in der Latenzphase betont, die für die Nachhaltigkeit und Reaktivierbarkeit von Handlungen entscheidend sind. Zudem werden die Beziehungen zwischen den Systemen durch Kontrollhierarchien, symbolisch generalisierte Austauschmedien und Interpenetrationen beschrieben.
Beispielsweise wird die Interpenetration der Kultur in soziale Systeme über Sozialisation realisiert, während das Personal durch Lernen an die Strukturen angepasst wird. Trotz ihrer theoretischen Stärke zeigt die Theorie Schwierigkeiten bei der plausiblen Ausfüllung der Systemboxen und der Integration komplexer Beziehungen. Dies führt zu einer gewissen Hermetik, bei der die Theorie selbstgeschaffene Grenzen aufzeigt und abweicht vom üblichen soziologischen Diskurs.
Obwohl die Theorie historisch und strukturell relevant ist, wird sie durch ihre Selbstreferenzierung und spezifische Ausprägung von Begriffen zunehmend als abgeschlossen oder begrenzt angesehen. So verliert sie ihre Rezeptionsfähigkeit gegenüber neuen interdisziplinären Entwicklungen, was ihr eine Rolle als kritisches, aber nicht weiterführendes Modell in der Soziologie verleiht.
FAQs
Functional primacy bezeichnet die primäre Funktion eines Systems, auf die sich ein komplexes Handlungsverhalten konzentriert. Wenn eine Funktion wie die Adaptation primär ist, entsteht ein spezialisiertes System, das sich auf diese Funktion spezialisiert hat.
Die Integration sorgt dafür, dass verschiedene Handlungs- und Personensysteme miteinander synchronisiert werden. Sie ermöglicht eine innere Ordnung und Koordination, was für die Stabilität und Funktion des gesamten Handlungssystems unerlässlich ist.
Das Sozialsystem fungiert als Integrations- und Koordinationsfunktion, bei der verschiedene Handlungen und Personen miteinander verbunden werden. Es stellt sicher, dass Handlungen kooperativ und in Einklang mit den Zielen der Gesellschaft ablaufen.
Die vier zentralen Funktionen sind: Adaptation (Anpassung an die Umwelt), Goal Attainment (Zielsetzung und Erreichen), Integration (Koordination und Zusammenhalt) und Pattern Maintenance (Erhaltung von Strukturen in der Latenzphase).
Die Kultur sorgt für die Reaktivierbarkeit von Verhaltensmustern und ermöglicht die Wiederholung von Handlungen über Zeit hinweg. Sie wird als Treuhandsystem beschrieben, das lange zeitlich auf das soziale System Einfluss nimmt und Strukturen stabilisiert.
Ein Wirtschaftssystem entsteht durch die Ausdifferenzierung der Funktion der Adaptation, insbesondere wenn ein Geldmechanismus eingeführt wird, der langfristige Anpassungen an die Umwelt ermöglicht und die Wirtschaft als eigenständiges System ausdifferenziert.
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