Eine Reise um die Welt (oder: Geschenke erhalten die Freundschaft) (2/6)
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Die Transkription beschreibt den Wettkampf um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, bei dem Deutschland gegen Südafrika antrat. Nelson Mandela, als Ikone des Anti-Apartheid-Kampfes, verlieh der südafrikanischen Bewerbung enorme emotionale und politische Stärke. Die Entscheidung fiel durch das FIFA-Exekutivkomitee, das aus 24 Mitgliedern bestand, deren Stimmen durch Lobbyarbeit gewonnen werden mussten. Franz Beckenbauer, unterstützt von Fedor Radman, übernahm die Führung des deutschen Bewerbungskomitees. Radman, ein erfahrener Netzwerker mit Verbindungen zu Adidas, half, Sponsoren wie die Deutsche Bahn und Lufthansa zu gewinnen. Das deutsche Team sah sich mit einem Rückstand konfrontiert, da Südafrika bereits viele Stimmen sicher hatte. Um dies auszugleichen, setzte man auf eine Reise um die Welt, bei der Gastgeschenke, Trainingslager und Freundschaftsspiele als Mittel eingesetzt wurden. Ein Fax von Lord Claus Lipperts deutete auf Erwartungen finanzieller Zuwendungen hin, um Stimmen aus der Karibik zu sichern. Trotz dieser Bemühungen blieben gesicherte Stimmen zunächst aus, und der Druck auf Beckenbauer und Radman wuchs. Die Geschichte zeigt, wie Korruption und Netzwerke die Vergabe von Sportgroßereignissen beeinflussten.
Der Mann, den ihr hier gerade gehört habt, ist Nelson Mandela. Südafrikanischer Freiheitskämpfer. Fast 28 Jahre war er als politischer Gefangener inhaftiert. Er ist in Südafrika die zentrale Figur im Kampf gegen die Appartite, also gegen das politische System der Rassentrendung. Er ist der erste schwarze Präsident des Landes, Friedens Nobelpreisträger. Und er ist das Gesicht der südafrikanischen Kampagne bei der Bewerbung um die FußballwM 2006. Für WM-Bewerber Deutschland eine Riesenkonkurrenz. Der Mann ist der Mann, der hat emotional alles dafür gesprochen, die ihnen eine Weltmeisterschaft zu geben, um zu zeigen. Die Menschheit ist auf einem guten Weg. Wir haben die Appart hinter uns gelassen. Hier ist ein Land, das sich gut entwickelt, ein vorbildliches Land. Wenn Nelson Mandela eine absolute Ikone an der Spitze ist. Wenn man gegen diese Ikone bei der Abstimmung gewinnen will, dann kommt man mit Hochglanzbruschieren und händische Rennen allein nicht weiter. Das Wissen auch Franz Beckenbauer und Co. Da braucht man schon andere Methoden. Und um die geht's in dieser Folge. Mein Name ist Esther Settler-Check und das hier ist das Geldzugast bei Freunden, die wirklich wahre Geschichte wie Deutschland WM-Gasbgeber 2006 wurde. Episode 2. Eine Reise um die Welt oder kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wer das Rennen um die WM 2006 am Ende macht, das entscheiden die Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees. Das ist so etwas wie der innere Zürkel der FIFA. Ihr könnt euch das ein bisschen so vorstellen, wie das Vatikankonklave bei der Papstweil. Eine Runde älterer Einflussreicher Männer aus aller Welt. Das Exekutivkomiteb stand damals aus 24 Leuten. Der Runde war bei FIFA-Brisident, Blattere zu einem Zeitpunkt, also Zuterschlagging. Dann gab es 8 Europäer, dann gab es vier Asiaten, vier Afrikaner, drei aus Mittellamerika, drei aus Südamerika und eine Rassozialin. Mein Name ist Widotonioni. Ich habe im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit 13 Jahre für die FIFA und zwei Jahre für die EU. Ich hatte einige einzigdiensten Fußball, das war meine berufliche Öffnische Öffnisse. Heute ist Widotonioni, den ihr gehört habt, ein Kritiker der FIFA. Unter anderem auch wegen der Entscheidungen des Exekutivkomitees. Damals ist es so. Die 24 Mitglieder kommen aus den verschiedenen Fußballverbänden zusammen und stimmen dann in einer Geheimenwahl darüber ab, wer ein paar Jahre später die WM austragen darf. Es gibt eine einfache Mehrheit genügt. Doch es gibt eine Besonderheit. Bei einem 12 zu 12 unentschieden zählt die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt. Ein unentschieden wäre also schlecht für Deutschland, weil Blattere bekennend für Südamerika wirbt. Es kommt übrigens noch etwas hinzu, was der Vergabe der WM 2006 noch mehr wirts verleiht. Es ist nämlich genau die Zeit, als aus Fußball wirklich big-business wird. Denn der Markt mit den Fernsehübertragungsrechten explodiert damals. Als es gegen von vielen Millionen in einige Milliarden hinderhaft. Ganz konkret hat ein so genanter Filmrechtehändler der FIFA 2,2 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt, um die Übertragungsrechte an den Weltmeisterschaften 2002 und 2006 vermagten zu dürfen. Je nachdem wo die Turnier ausgetragen werden fällt oder steigt der Wert dieser exklusiven Ware. So muss man es ja leider bezeichnen. An der Entscheidung hängt also richtig viel dran. Nicht nur für die Länder, die sich bewerben. Es ist ordentlich Druck auf dem Kessel. Das Exekutive-Kommite mit den 24 Leuten. Das war plötzlich das wichtigste Kommite der Welt. Damals herrscht es eine Euphorie in ratte FIFA, das alles sich für runan das war healed. Die waren irgendwo zwischen Erde und Gott haben sie sich ja gesiedelt. Und genau von diesen unantastbaren Entscheidern, irgendwo zwischen Erde und Gott, braucht das deutsche Bewerbungskomitee jetzt also eine irdische Mehrheit. 13 Stimmen um genau zu sein. Und wenn einer himmlisch genug ist um diese Stimmen einzusammen, dann doch der Kaiser. Genau deshalb hat der DFB Franz Beckenbauer vom Botschafter zum Chef der WM-Bewährung gemacht. Es bleiben weniger als zwei Jahre bis zur Entscheidung über die WM-Vergabe. DFB-Präsident Igidius Braun notiert die bitterere Wahrheit handschriftlich in einer Notiz. Er schreibt, dass die Mehrheit der Stimmen nun bei Südafrika liegt. Beckenbauer muss das Ruder jetzt drum reißen. Auch wie ihn selbst steht etwas auf dem Spiel. Sein Image als Erfolgsgerand. Er ist als Spieler und als Trainer Weltmeister geworden und hat auch sonst gewonnen, was es halt so zu gewinnen gibt. Die WM ins eigene Land zu holen, das würde ihn endgültig und sterblich machen. Ich habe es immer wieder betont, dass wir so die größte sportliche Herausforderungen in meinem bisherigen Leben. Denn die Weltmeisterschaft kann man alle vier auspielen und wenn man gut genug ist, dann kann man auch gewinnen. Als Spieler, als Trainer oder als Armee, aber eine Weltmeisterschaft ins eigene Land zu holen und die dann auch noch zu organisieren. Diese Chance oder diese Gelegenheit, die haben einmal im Leben. Wenn er aber scheitert, könnte das auch die bitterste Niederlage seiner Karriere sein, vor den Augen der ganzen Welt. Jetzt hat er die Mission angenommen und es gibt kein Zurück mehr. Eine Bedingung hat Beckenbauer aber gestellt, bevor er den Chefposten angenommen hat. Daran erinnert sich Theo 20er, der damals im Vorstand des DFB-Gerarbeitet hat. Er wollte allerdings darauf, hat er bestanden, eine Begleitung von Fedor Adnan haben? Fedor Radman. Ein Name, der in dieser Geschichte noch eine ziemlich große Rolle spielen wird. Franz Beckenbauer hat ihn mit Bedacht im Bewerbungskomitee an seine Seite geholt. Hier passt mal wieder ein Fußballvergleich. Der Trainer Beckenbauer hat mit Radman quasi den perfekten Spieler für die freie Position auf der Schaltstelle im Mittelfeld gefunden. Das war ein Geschäftsman sehr stark vernetzt, sowohl in der Wirtschaft als auch in den Medien und darüber hinaus auch im Auslag. Er ist eine sehr intelligente und auch sehr beräte Persönlichkeit, er kann überzeugen. Natürlich wollten wir mit Fedor Radman für diesen Podcast auch persönlich sprechen. Aber es ist genau das passiert, was uns viele, die ihn kennen, vorher prophezeit haben. Über sein Anwalt hat er uns abgesagt. Radman ist wohl eher ein Typ für den Hintergrund. Unser Team hat ihn jedoch während der Recherche bei einem Termin in der Öffentlichkeit erlebt. Stattlich. Dieser Begriff beschreibt ihn ziemlich gut. Grau zurückgekämmte Haare, unauffälliger Anzug. Radman versprüht keinen Glemmer. Hat aber eine auffallende Präsenz. 2001 sendet der S.V.R. ein Portray über ihn mit dem bezeichnenden Titel "Die rechte Hand des Kaisers". Darits spricht auch Radman selbst. Gibt es eigentlich Radman irgendjemand, der ihm Sport oder für den Sport wichtig ist, den sie nicht kennt? Da gibt es sicher einige. Aber es fällt nicht spontan auch keiner ein. Nein, nein, ich glaube, ein paar kenn ich schon, aber alle sicher nicht. Aber es hat mir schon bei der Bewerbung ein bisschen geholfen, dass ich aufgrund insbesondere meiner langjährigen Tätigkeit mithast. Das war bei all das viele Leute rund um den Erdball gekannt habe. Und offensichtlich muss ich mich so ordentlich aufgeführt haben, dass es sich gefeuert haben, wie sie mich wieder auftauchen sahen. Klingt nach an das Statement, oder? Vielleicht ist auch das ein Grund, warum viele Fedor Radman als so überzeugend und gewinnend beschreiben. Der damals 55-Jähriger hat einen anderen Background als der Rest der Bewerbungs-Truppe. Als München, die olympischen Spiele 1972 ausrichtet, ist Radman im Orgert-Team. Später wird er kurdirektor in Berchtesgaden. Und landet dann, wie er es im SWR Interview hier beiläufig erwähnt hat, bei Adidas. Firmenchef ist dort damals Host Dastler. Der gilt als einer der ersten, die systematisch ein Netzwerk aus Dills, Gefälligkeiten und Bestechung im Sport aufgebaut haben. Das war so in den 70er-80er Jahren. Dastler wird daher immer mal wieder als Erfinder der modernen Sportkorruption bezeichnet. Und für diesen Mann arbeitet Fedor Radman über zehn Jahre lang. Gido Tornion dazu. Fedor Radman war der Mann fürs Grobe. Und dann hat mir einer vom DFB gesagt, Radman ist das Grobe. Der Fedor war natürlich der große Streitbenzieher, ohne Rücksicht auf Verlust. Deswegen ist Beckenbauerswunschkandidat im Kommitee umstritten. Der FB-Präsident Braun will ihn eigentlich nicht im Team haben. Aber Braun gibt der Bitte des Kaisers schließlich nach. Beckenbauer-Mission ist nun auch Radman-Mission. Speiler spricht er darüber im SWR-Potret. Also der Franz und ich kam in ja erst ins Boot im Herbst 1990. Da war man dann schon ein bisschen später an und hatten auch ganz schön aufzuholen.
Denn insbesondere die Engländer, aber auch die Süda-Frikaner hatten da die Nase schon sehr weit vorne. Zum Teil wurden wir auch kritisiert, dass die Deutschen sich noch nicht hätten sehen lassen. Weder Radmanns Kritiker im DFB für Stummen schnell. Denn der neue Mann löst auf Anhieb ein zentrales Problem. Er schafft es, nahmhaft es von Soren an Bord zu holen. Adidas, die Deutsche Bahn, Daimler Chrysler, Bayer, die Deutsche Telekom und die Lufthansa. Sie stellen der deutschen Bewerbung insgesamt rund 20 Millionen Markt zur Verfügung. Und auch der neue Bundeskanzler Gerhard Schröder verspricht, die Bewerbung uneingeschränkt zu unterstützen. Das Land, die Bundesregierung, die Wirtschafts. Alle stehen hinter der Bewerbung. Dass sich Deutschland nur eine richtig ins Zeug legt, um WM-Gasdgeber zu werden, bleibt auch viele Tausend Kilometer entfernt, nicht lange unbemerkt. Im November 1998 erreicht den DFB eine eigenartige Nachricht. Das wird später durch einen internen Untersuchungsbericht des Verbands bekannt. Das Fax ist auf den ersten Blick eine Art Heferuf für die Opfer des Tropenstums Mitch. Der hatte ein paar Wochen zuvor über 10.000 Menschen in Mittelamerika das Leben gekostet und enorme Schäden angerichtet. Absender des Schreibens, ein gewisser Lord Claus Lipperts auf Bletschlei. Laut DFB-Bericht, fieße Präsident des Fußballverbandes von Angela in der Karibik. Lord Lippert auf Bletschlei, bitte den deutschen Fußballbund, um eine Spende für die Konkarkaft, den Nord- und Mittelamerikanischen Fußballverband. Also das Pondort zur UEFA in Europa. Er schreibt schon eine vergleichsweise geringe Summe von einer Million Dollar, könnte viel bewirken und dem DFB etliche Freunde machen. Vom Präsidenten des Nord- und Mittelamerikanischen Verbandes, Jack Warner, der übrigens auch einer der Stimmenberechtigten bei der FIFA ist, lässt der Lord ausrichten das. Der DFB bisher für die Konkarkaft von allen Nationen, die sich für die WM 2006 bewerben, am wenigsten getan hat. Huch! Lord Lippert von Bletschlei schreibt weiter, dass man doch die Stimmen des amerikanischen Verbandes gewinnen wolle und das FIFA-Exikutiv-Komitee von der deutschen Bewerbung überzeugen wolle. Daher sei dieses Schreiben, sozusagen als "ansporn" zu sehen. Ah! "Ansporn", "A, I, C", so kann man das natürlich auch nennen. Es gibt tatsächlich keinerlei Anzeichen, dass der DFB eine Million Dollar an den Verband in Nord- und Mittelamerika geschickt hätte. Möglicherweise bewirkt dieses Fuchs trotzdem etwas. Vielleicht macht es dem Bewerbungskomitee deutlich, mit welchen Mitteln bei diesem Wettkampf gespielt wird. Muss, um Stimmen zu gewinnen. So oder so, Ende 1998 erstellen Franz Beckenbauer, Fedor Ratman und der Generalsekretär des DFB eine Liste. Sie notieren, welche Stimmen, Jensatz der europäischen, realistisch erscheinen. Die vier Stimmen des asiatischen Verbandes, eventuell. Die eine Stimme aus Ozeanien, vielleicht. Immerhin, diese fünf plus die europäischen, das würde für eine Hauchtüne Mehrheit reichen. Verlassen kann man sich darauf allerdings nicht. All in dem hat es gibt nur einen Weg, der DFB-Mann Theo20er dazu. Dann kommt das Gewinn von. Ja, überzeugen von Menschen im FIFA Exko, die bereit sind, das, was wir dort vorstellen, mitzutragen und unsere Stimme zu geben. Also, es geht rum möglichst viele der 24 FIFA Weimänner von der deutschen Bewerbung zu überzeugen. Da muss der Kaiser die Lichtgestalt sein, Scham persönlich spielen lassen. Im Februar 1999, knapp anderthalb Jahre vor der entscheidenden Abstimmung, berechen Franz Beckenbauer und Fedor Ratman auf, zu einer Reise rund um die Welt. Ihr erstes Ziel, die Fußball-Hochburg-Kata. Kata war wie bis heute der Schlüssel in dieser Welt. Kata, ihr erinnert euch, oder? Kleiner als schließwich Holstein, weniger Einwohner und Einwohner*innen als Berlin und der noch, Gastgeber der FIFA-Fußball-Welkmeisterschaft 2022. Für mich war es meine erste WM als A-Demodaratoren. Ich hab tolle Erinnerungen an das Event. Kann aber gut sein, dass ihr ihr denkt. Ah, die WM mit Glühweinstadt-Biergarten. Und einige von euch erinnern sich vermutlich auch an die Graugänse im deutschen Team. Fußballerisch hat Kata 1999, genauso wenig eine Rolle gespielt wie heute. Aber das ist egal, denn eigentlich ist es weniger das Land als vielmehr ein Mann, den Beckenbauer und Ratman auf ihrer ersten Reise besuchen. Einen den X FIFA-Man Gidotonioni gut kennt. Einer der großen Macher, es Weltfußball-Swarern-Mann, der eigentlich viel lieber im Hintergrund geblieben wäre, das war Mohamed bin Hamam. Ja, noch ein Name. Und wieder einer, den ihr euch merken solltet. Mohamed bin Hamam. Er ist einer der FIFA-Stimmenberechtigten. Eines der vier asiatischen Exko-Mitglieder. Also, wichtiger Typ für Beckenbauer und Ratman. Auf Fotos ist der freundlich lächende Mann häufig im weißen Vaube zu sehen, dem langen Weichen gewandt, dass man auf der arabischen Halb in sie trägt. Ohne Mohamed bin Hamam ging einige Zeit nichts. Und das war so irgendwie die höhere Reihe, wenn eine bei bin Hamam seinen schönen kleinen Palast gehen konnte, mit dem Speisen konnte und mit dem über die großen Züge des Weltfußball-Sreden konnte. Gidotonioni hat selbst jahrelang für Mohamed bin Hamam gearbeitet. Er war die Schlüsselfigur für mankelseite, weil er hat die Beziehungen zu Afrikair, Angebens-Auschen. Und das waren die kritischen Nunde-Angebens-Auschen zu dem wunderbaren Chequorner und so weiter und sofort. Und er war der Freund Seplater damals. Er war ja in den Immobilien-Tetik schon. Also, das war eine Reicher-Mam. Er hatte einen Haus, in einem Jahr, einen wir mal. Das kam sehr gutiefgekommen bei ihm zu Hause. Und da muss er mir ja trennen, Männer und Frauen zu wissen und so. Aber da hat er alles, da hat er auch mehr, da hat er auch mehr, da hat er auch mehr Zeit. Bin Hamam ist genau der Mann, der Beckenbauer und Ratmann jetzt helfen könnte. Was genau beim Treffen in Doha besprochen wurde, ist bis heute unklar. Das Entscheidendste hat Smohr mit bin Hamam nach dem Treffen aber selbst verraten. In einem Pressebericht wird er gefragt, ob Franz Beckenbauer um seine Unterstützung für die deutsche Bewerbung gebeten habe. Übersetzt, antwortet er? Ja, Beckenbauer hat um Rückendeckung und um Katarsstimme gebeten. Wir werden das beobachten und wir werden den besten Bewerber unterstützen. Bin Hamam antwortet außerdem, wenn es eine vereinte afrikanische Bewerbung gäbe, dann würde Asien die Afrikaner unterstützen. Die erste offizielle Station von Beckenbauer's Beerbereise endet. Eine sichere Stimme bringt er nicht mit nach Hause. Das Schaum alleine nicht reicht, um Stimmen zu gewinnen, ist spätestens jetzt allen klar. Angriffe aus der Tiefe zu starten. Das war eine von Beckenbauer's Stärken in seiner Zeit als Fußballspieler. Aus der defensive Kreativ nach vorne spielen. Und genau diese Fähigkeit braucht er jetzt auch als WM-Werber. Im Herbst 1999 reist der Kaiser mit Fedor Ratmann durch Asien. Sozusagen als doppelte Sturmspitze. Ihre Taktik beschreibt Ratmann später im SWR-Poträr. Wir haben immer ordentliche Gastgeschenke mitgebracht. Wir haben unsere Gastgeschenke auch entgegengenommen. Aber ansonsten war da nichts notwendig. Und ich sage mal, dem E-Mier von Kathar müssen wir nicht geschenken. Das ist, glaube ich, ein bisschen vermessen. Dem E-Mier vielleicht nicht, aber einige Funktionäre haben ihre Stimme als Währung durchaus neuer Sangemal als Chance erkannt. Kuala Lumpur, Malaysia. Oktober 1999. Hier findet der Kongress der Asian Football Confederation statt. Also eine Zusammenkunft des Verbandes, der vier FIFA-Exikutivstimmen stellt. Fedor Ratmann präsentiert hier im Auftrag des Deutschen Fußballbunds das AFC Development Program. Klingt ein bisschen nach Nachwuchsförderung. Ist aber vor allem eins. Ziemlich gut geschnürte Entwicklungshilfe im Fußballformat. Für 25 asiatische Verbände gibt's Adidas-Ausrüstung im Wert von jeweils rund 60.000 DMH. Wochen später wird jedes Land seinen Paket bekommen? Fast eine, tonne, schwer. Hofer Band. Alles fein gebrandet mit dem deutschen Bewerbungslogo für die WM 2006. Die Eisden heutzutage nach 8.000. Ja, Weihnachten kommt in Asien diesmal von Adidas, organisiert vom DFB. Obendrauf gibt's Einladungen für Trainerkurse in Deutschland und Trainingslager für Jugendteams. Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft. Und bringen hoffentlich die dringend benötigten Stimmen der vier Asiatten.
Begehrte als Fußballer und Rikos ist aber eine andere Aufmerksamkeit, wie Beckenbauer, Biograf, Florian, Kinas, erzählt. Es ging beispielsweise um Spiele der Nationalmannschaft, dass die Nationalmannschaft dann vielleicht mal nach Thailand reist zu einem sportlich völlig bedeutungslosen Länderspiel, aber in Thailand saß natürlich mit Makudi einer der Exekutiv delegierten auf dessen Stimme es ganz besonders amkommen. Wenn die deutsche Nationalmannschaft nach Thailand reist, um dort zu spielen, kann der Verband vor Ort viel Geld verdienen. Tickets, Fernseherrechte, doch können schon ein paar hunderttausend Dollar zusammenkommen. Der langjährige DFB-Funktionär Wolfgang Niersbach sieht das so. Für mich ist das eine ganz normale Ablauf. Das gefragt wird auch Länder, wenn die Spielitsbewusst keine Namen nennt, wenn die immer in wirtschaftlichen Nöden waren, da haben sie anrufe bekommen, sagt, ihr könnt ihr nicht mal zu uns kommen bei uns spielen, weil die genau wussten, was das auch an Einnahme bedeutet. Das sind dann auch Spiele vereinbart worden, so weit sie in den Kalender reinpasst. Der ehemalige FIFA-Mitarbeiter Gidotonioni? Deutsche hat einfach das Geboten, was sie bieten konnten. Und das wurde natürlich von den anderen Schablose ausgenützt. Beckenbauer ging es wirklich einfach darum, dass man diese Spiele holt und er wusste, man ist dieses Spiel einfach mit spielen, weil die anderen tun es ja auch. Und die anderen fahren auch nicht zum Kaffee trinken um die Welt. Ein Lächeln hier, ein Henscheck dort, gemeinsame Golfspiele, Tonnenweise, Fußbele und Trikot und das Versprechen eines Freundschaftsspiels. Aber, zu gesicherte Stimmen für die deutsche Bewerbung am Ende der Asienreise? 0. Franz Beckenbauer und Fedor Ratman sind nun seit Wochen gemeinsam auf Reisen. Ratman besetzt genau die Rolle, die bislang gefählt hat. Ein Strüppenzieher, jemander weiß, was Beckenbauer guten Gewissens versprechen kann und soll. Für den Kaiser ist das Goldwert, nicht nur politisch, sondern auch ganz persönlich. Genau dann, wenn der Kaiser die Nase voll hat, ist Ratman da. Das erzählt Beckenbauer später dem SVR. Ich denke, da gehört schon fast ein Freundschaftlichesverhältnis dazu, denn ich war öfter daran, ihn zu ermorden, weil ich habe das mit meinen Bayerischen Geschick und dieser Bayerischen sprichwertlichen Bayerischen Diplomatie. Und ja, er war so der Motor, ich habe mich immer getrennt, ich dachte, du jetzt müssen mal morgen in der Früh im Hals sechst und dann auch ein Hals seh'n, und dann sieht's zugegangen. Das sage ich eines, da habe ich im Morghicht. Beckenbauer's Motor geht mit ihm auch auf die nächste Lange Reise und die führt nach Afrika. Afrika? Ja, genau. Der Kontinent auf dem Mit Sicherheit, keine Stimme für Deutschland gewonnen werden kann. Denn mit Marokko, aber besonders mit Südafrika, bewerben sich ja gleich zwei afrikanische Länder um die WM 2006. Doch diese Reise ist auch eine Frage von Respekt wie X-DFB-Mann-Tio20er sagt. Du musst auch zu denen gehen, von denen du weißt, dass sie dir keine Stimme geben. Es wäre absolut respektlos gewesen, wenn wir so das Gefühl hatten, wir wollen mit euch nichts zu tun haben. Das wäre ja der Katastrophe gewesen. Da muss natürlich gerade dort auch und auch intensiv werden. Klar machen, hier wir wollen für euch alle eine tolle WM-Bau. Gewinnen kann man bei der Reise also eigentlich nix verlieren, aber schon. Sympathie zum Beispiel, Beckenbauer-Bio-Graf-Kinast. Was da Ratmann auch immer wieder gesagt hat, Franz, mir dürfen nicht die große Gosschen riskieren. Das heißt, wir Deutschen sollten uns hüten davor großbuhig aufzutreten in der Welt, irgendwie mit einem postkolonialen, imperialisten Gehabe. Das kommt nie gut an, wenn Deutsche so in der Welt drum reisen. Die deutsche Strategie heißt Bescheidenheit. Zu hören, Respekt zeigen, nichts ablehnen und genau das macht der Kaiser. In Ghana, Botswana, Kameron, überall ein freundliches kaleidoskop landestübischer Spezialitäten, einheimischer Bräuche und Kulturen. Man könnte fast sagen, ein bisschen so wie man das aus Bayern kennt, doch dann landen sie in Mali. Auch hier geht alles wie immer los. Händeschütteln, Lächeln, Grüßgord hier, Servus da, Franz Beckenbauer ist in seinem Element. Was sich dann zuträgt, beschreibt die Südeutsche Zeitung später. Denn plötzlich steht da etwas. Ein Geschenk. Es hat vier Beine ein längliches Gesicht. Es ist ein lebendiger Hamel. In diesem Moment dürfte selbst der sonst stets eloquente Franz Beckenbauer kurz sprachlos gewesen sein. Beckenbauer gibt ihm Tier erst mal einen Namen. Und man muss sagen, bei der Namensfindung ist er nicht ganz so kreativ wie früher auf dem Spielfeld. Er nennt den Hamel schlicht Bock. Aber was soll er denn bitte mit einem kastrierten Scharfbock? Nur das Geschenk des Gastgebers ablehnen? Na das geht ja auch nicht. Und dann bräbelt sich Franz Beckenbauer Schamand durch dieses diplomatische Minfeld. Also so ein malischer Bock, der gehören natürlich am besten nach Mali. Erklärte sein Gastgebern und überhaupt, dass die ins Flugzeug zu bekommen sei leider auch nicht möglich. Das Ende vom Lied, Bock bleibt, Beckenbauer reißt weiter. Ob beim Abschied ein Training geflossen ist, das ist leider nicht überliefert. Mali ist zwar gut gegangen. Erwartungsgemäß liegt die Anzahl der zugesicherten Stimmen aus Afrika nach dieser Reise aber bei null. Es ist Februar. Ein neues Jahrtausend ist angebrochen. Die Mission von Beckenbauer und Radmann ist aber immer noch dieselbe. Das nächste Auswertspiel ihrer Werbetur führt die beiden nach Mexico. "Mexiko, mi amo, mi amo, mi amo" 14 Jahre zuvor, 1986 hatte Beckenbauer die deutsche Nationalmannschaft. Hier, bei der Weltmeisterschaft als Teamchef bis ins Finale geführt. Welchen Start-us-Er nach wie vor im Land hat, macht die Annegdote deutlich die Beckenbauer Biograf Florian Kinas erzählt. Der Kaiser und Fedor Radmann haben gerade an einer Tankstelle irgendwo im Land halt gemacht. Und dann waren da zwei Frauen und die sind dann wirklich, haben sich begreuzigt und sind in die Knie gegangen als ob Jesus oder der Liebe Gott oder vielleicht sogar Diego Maradona vor ihnen erschienen wir. Aber leider sind die beiden Frauen nicht stimmberechtigt. Eine der Stimmen, die Beckenbauer und Radmann in diesem Teil des Erdbeins einzusammenhoffen, die sitzt im Karibik-Stadt Trinidad und Tobago. Das ist nämlich das Zuhause von FIFA Weimann Jack Warner. Ein Kameratin der ARD begleitet die Reise in die Karibik. "Flughafen, mi amo, 16 Stunden von Zuhause entfernt. Wieder einmal warten bei 32 Grad. Wer eine WM ausrichten will, lernt vor allem die Flugheben dieser Erde kennen. Und wer eine WM ausrichten will darf auch nicht zimperlich sein, was Reisezeiten und Verkehrsmittel angeht." In dem Beitrag sehen wir Beckenbauer in Hemd und mit Aktenkoffer ein kleines Flugzeug besteigen. Die Sonne brennt. Während das Flugzeug über das türkiesfarbende Meer der Karibik fliegt, blickt Beckenbauer Gedanken verloren aus dem kleinen Fenster. Wie oft er um die Welt geflogen ist, um die WM nach Deutschland zu holen, das hat er nicht gezählt. Sicher ist nur, er war überall, wo es wichtig war. Aber ein wichtiges Treffen liegt noch vor ihm. Das Treffen mit einem Mann aus dem FIFA-Exekutiv-Kommität, der gefilchtet und berüchtigt ist. Davon erzählt X FIFA-Mantonioni. "Es hat Leute gegeben, wie Jack Warner, die haben einfach schablos abkrasiert. Links und rechts." Ich meine, Jack Warner hat erfolgreich, die Leute erprest. Jack Warner ist zu dieser Zeit einer der einflussreisten Männer im Weltfußball. Viel zu Präsident der FIFA und Chef des Fußballverbands für Nord und Mittelamerika. Na, klingelt er was bei euch? Genau! Das eigenartige Fax, das der DFB zu Beginn unserer Folge erhalten hat. Das um die Spende von einer Million Dollar gebeten hat. Als Ansporn und so. Das kam genau von diesem Verband. Jack Warner ist Verband Konkakaff. Das ist die Abkürzung für Konfeteration auf North, Central America, und Caribbean Association Football. Hat drei Stimmen im Exekutivkomitee. Die können bei der Abstimmung definitiv den Unterschied machen. "Man musste wie Jack Warner in seltenheit umgehen, was man auch immer da runter verstehen wollte." Deshalb legen sich Beckenbauer, Radmann und der DFB beim Besuch in der Karibik mächtig ins Zeug, wie der ARD-Bericht damals nahlegt. Die erste Karibische Nacht, nach rund 20 Stunden, Reisezeit. Der DFB hat die Teilnehmer des Konkakaff-Konkreises eingeladen, des Fußballverbandes für Nord und Mittelamerika und für die Karibik. Ja, sie veranstalten eine Karibische Nacht, in der Karibik. Es ist Abend geworden. Die hotelterrasse mit ihren Pymen ist in ein Pinkes Licht getaucht. An einer Wand hängt das Logo der deutschen VM-Bewerbung. Es gibt einen Cocktailstand, der Barkeeper dahinter trägt einer Art, Hawaii-Hämt. Das sieht ja alles ein bisschen aus wie beim Straßenfest in der Kleinstadt. Oder wie in diesem 80er-Jahrefilm Cocktail mit Tom Cruise. Nur halt eben ohne Tom Cruise. Für das kleine deutsche WM-Team beginnt der Gesprächsmarathon von NASA. Im Beitrag ist jetzt auf Franz Beckenbau.
zu sehen, vertieft in ein Gespräch. Und nach rund 25 Stunden gibt es dann endlich Abendessen. Ein deutsches Buffet oder was sich der karribische Koch so darunter vorstellt. Doch wichtiger als das deutsche Buffet ist der Termin, den die Deutschen hier noch haben. Die Bedingungen dafür liegt Jack Warner fest. Der Termin ist um 5 Uhr. Morgen. Offiziell, weil Warner früh aufsteh'er ist. Beckenbauer Biograf Florian Kinas hat noch eine andere Erklärung. Und er gesagt hat, also wenn dann spielt er hier nach meinen Regen und Tanz nach meiner Pfeife. Deswegen mussten die alle um 5 Uhr auf der Marta stehen. Und er hat ihn aber gleich gesagt, ich stimme nicht für euch, aber ihr könnt trotzdem mal sagen, was ihr anzubieten hättet. Das Treffen bei Jack Warner dauert nur eine knappe Stunde. Vielleicht weil Franz Beckenbauer und Fedor Ratman zu diesem Zeitpunkt nicht viel mehr als ein paar Adidas-Fuß-Belle, Austauschprogramme für Jugend-Fußball-Teams und ein Freundschaftsspiel zwischen Trinidad und Tobago und dem FC Bayern anzubieten haben. Immerhin? Jack Warner bekommt noch eine Einladung nach Deutschland. Zum 100-jährigen Jubiläum des FC Bayern München auf DFB-Kosten versteht sich. Und das unmittelbar vor der entscheidenden Wahl des FIFA-Exekutiv-Kommites. Ich nenne das jetzt mal ansporn und so. Aber unter dem Strich, karibische Cocktennächte hin oder her, am Ende dieser Reise ist die Anzahl der gesicherten Stimmen "Yes". 0. Es bleiben noch rund 1,5 Monate bis zur alles entscheidenden Abstimmung. Beckenbauer und Ratman ziehen zwar rotiniert weiter, aber etwas ist jetzt anders. Der Kaiser klingt nicht mehr euphorisch. All die Rückschläger auf seinen Reisen um die Welt, ja, sie scheinen Spuren hinterlassen zu haben. Entsprechend schlecht ist die Stimmung, als er und Fedor Ratman im Mai 2000 am anderen Ende der Welt ankommen. Der Kongress des Fußbarverbandes von Ozeanien findet nicht etwa in Australien statt, sondern auf Samoa. Wenige Orte auf dem Erdbeis sind weiter von München entfernt. Samoa bedeutet. 1000 km bis zum nächsten größeren Land, kaum Flugverbindungen, viel Ozean, sehr viel himmel. Und irgendwo dort soll Franz Beckenbauer jetzt Stimmen für den Zuschlag für die WM 2006 sammeln. Genauer gesagt, eine Stimme. Denn mehr hat der Verband von Ozeanien nicht im Exekutivkomitee. Welche bedeutende Rolle ausgerechnet diese eine Stimme bei der Wahl am Ende spielen würde, das kann sich Franz Beckenbauer zu diesem Zeitpunkt nicht ausmahlen. Charles Demsay, der diese Stimme vergeben darf und Beckenbauer, sie verstehen sich gut. Sie teilen zum Beispiel die Liebe zum Gäufen. Das hilft aber nichts. Da Demsay als Neuseeländer, nämlich im Zweifel für die Engländer, den Partner im Commonwealth stimmen wird. Kurzum, die Lage ist hoffnungslos. Da sitzt Beckenbauer nun also an einem der schönsten Orte der Welt, dem Taffertafferstrand. Und er kann es doch nicht genießen. Er ist gestresst und ernüchtert. Waren etwa all die Reisen, all die Gespräche, all das Händeschütteln am Ende umsonst? Was machen sie überhaupt hier, wenn dieser Verband eh nur eine meckrige Stimme zu vergeben hat? Vielleicht denkt Beckenbauer hier zum ersten Mal darüber nach, wie es wäre, zu scheitern, als Verlierer aus diesem Spiel zu gehen. Bis jetzt ging es für ihn im Leben immer nur Berg auf. Aus dem beschaulichen München die Singen raus in die Weite Welt. Ein Star ist er geworden, ein Millionär oben dran. Und am wichtigsten, eine Ikone des Fußballs. Hätte er es dabei vielleicht belassen sollen? Beckenbauer legt die Füße auf den Tisch. Dann bemerkt er den Blick von Fedor Ratman. Der ist nicht irritiert, sondern begeistert. Ach Franz, do und deine göttlichen Füße. Seine Füße. Sie haben ihn so weit gebracht, ihm all das hier doch erst ermöglicht. Dennoch, es ist der Tiefpunkt seiner Werbereise. Irgendwann schleft Beckenbauer in seine Mutter-Bett auf Samoa ein. Aber manchmal kommt die nötige moralische Unterstützung von Weiter, von "serweit" sogar. In Deutschland, am anderen Ende der Welt, läuft gerade der letzte Spieltag der Bundesliga. Lewakusen ist Tabellenführer und will an dem Tag bei der kleinen Spielvereinigung unter Hacheng, ja, die waren damals erst klassisch, den Sack zu machen. Bayern München wäre dann nur viel zu Meister. Aber dann? Das ist mehr Brautrand. Sollts steh auf, wenn du ein Bayern bist. Du warst nicht cruziger. Was ist los? Ja, wir haben's. Lewakusen patzt und wird zu viel zu kusen. Und Bayern München bejubelt völlig außer Rand und Band, die überraschende Meisterschaft. Es bin jetzt vom Fed, der Handtuch angezogen. Ich glaube, ich muss über den Gang einig mal wieder in der Grund. Auf den Hofstensmeckleib in den Akkordeon gegangen. Blankziehen. Das muss das deutsche Bewerber-Team, wenn es darum geht, zu diesem Zeitpunkt eine Erfolgsbilanz zu vermelden. Warum dann das Ganze nicht auch wortwörtlich nehmen? Im Ardamskostüm mit einem Handtuchalzfeigenblatt. Stet ja Kaiser vor der Zimmertür seines Kollegen Radmann. Also ich glaube, nicht los, weil ich es so viel da auch machen. Der verschlafene Radmann öffnet die Tür. Ja, aber sie ist los, da ausschaut da, da wir noch ein Holz, was sie. Und dann, das heißt, Federer, wir sind meistens meistens. Aber guckt, ja, natürlich Puddle-Nocker. Und nicht nur die beiden sind an dem Abend im Hotel am Ende der Welt. Auch viel verpräsident sehr platterist vor Ort. Ex-DFB-Mann Wolfgang Niersbach hat vom Kaiser selbst gehört, was sich dann zugetragen hat. Franz Weckenwort mir dann erzählt, dass er, nachdem er die Nachricht gehört, also entweder puddelig nackt oder mit Unterhose auf dem Floor gestirmt ist. Und hat dann, wenn man sehr platter an die Tür geklopft, hat gesungen, steht auf, wenn ihr Bayern seid. Ob der sehr platter, wie auch immer bekleidet, aufgestand ist, weiß ich nicht, weil ich kein Augenzeug war. Ja, ist vielleicht auch besser, dass es keine weiteren Augenzeugen gab. Und jetzt Kopf, Kino ausbitte. Weiter geht's. Während der FC Bayern München also deutscher Meister wird, machen sich Franz Beckenbauer und Fedor Ratmann nach ihrer monatelangen Reise um die Welt auf den Weg nach Hause. Und der letzte Kongress war dann in Luxemburg, UEFA. paar Tage vor der Entscheidung war der FIFA. Es ist der 30. Juni 2000 als im Parkhotel in Luxemburg, der europäische Fußballverband zusammenkommt. 8 Stimmen hat die UEFA im Exekutivkomitee. So viele wie kein anderer Verband. Aber durch die Bewerbung der Englander, ja, erinnert euch, die mit viel Geld und dem PR Profis, sind im deutschen Team und Beckenbauer Ratmann und Niersbach nicht mal diese 8 Stimmen sicher. Franz Beckenbauer wirkt müde, beinah lustlos, wie ein anwesender Journalist beobachtet. Der Kaiser sitzt während der Veranstaltung nicht vorne bei den funktionären und würden trägern, sondern hinten. In der letzten Reihe bei den Journalisten und, ließ Zeitung. Siegessicher? So wirkt Beckenbauer ganz umgarnigt. Aber was dann passiert, das weckt auch das Interesse des Kaisers. Kurz vor Ende des Kongresses kommt der FIFA-Generaisekriter Michelle Sinrofinen auf DFB-Mann Wolfgang Niersbach zu. Und bei diesem Kongress in Luxemburg wurde bekannt, dass die Brasilien ihre Bewerbung zurückgezogen haben. Es waren dann also noch vier im Rennen. Bewerber Brasilien ist raus? Wie so das denn? Ich weiß ja auch nicht alles. Brasilien hatte dann die Bewerbung zurückgezogen. Ich nehme an, weil sie die Aussitzlosigkeit gesehen haben, weil sie die Technischen Voraussetzung einfach auch nicht leffelt haben. Genau das bringt nur fünf Tage vor der entscheidenden Abstimmung alles im deutschen Team ins Fangen. Denn die Beckenbauer Biograf Kinas zusammenfasst die Brasillana? Sie haben gesagt, sie verzichten jetzt auf ihre Kandidatur und würden jetzt komplett ihre Stimmen für Südafrika geben. Und das war natürlich ein enormer Rückschlag. Und gerade für Beckenbauer war das ein fatales Signal. Es ist kaum noch Zeit, das Rude herumzureißen. Der deutsche Traum von der WM 2006 ist nur fünf Tage vor der Abstimmung so gut wie geplatzt. Sie können noch so viele Gespräche führen, die mit der absoluten Zusicherung enden. Aber man kann ganz glössig etwas ganz seltsam ist ein Mitglied des Exekrutivkommens, es ist abgereist. Es war klar, dass durch nicht abstimmen, die Mehrheiten sich verändert. Maginat aber wichtig. Da räselt ich bis heute noch ein bisschen. Warum? Warum ist der weggegangen? Und dann kommt plötzlich ein Player ins Spiel, den bisher niemand auf dem Schirm hatte. Es war eine so erbärmliche Präsentation, dass wir gedacht haben.
Wir müssen eingreifen. Wir müssen etwas tun. Dann habe ich mich in Gesetze ab ein Fass untergetippt. Was es damit auch sich hat, erfahrt ihr in der nächsten Folge. Strögelgeschichten aus der Welt des Fußballs gab es in den 90ern wirklich viele. Und für nicht wenige davon ist er hier verantwortlich. Ich hab außergewöhnlich viel geraucht. Ich hab außergewöhnlich viel gefeiert. Ich hab außergewöhnlich wenig geschlafen. Ich hab außergewöhnlich wenig trainiert. Mario Basler, bekannt geworden durch seine überragende Schusttechnik, seine legendären Tore und das Image des Draftkängers, dem jede Party wichtiger war als das Training. Bis heute gehört Basler zur Fußballkultur Deutschlands. Die einen feiern ihn, die anderen können ihn nicht mehr hören. Denn Mario Basler sagt, was er denkt. Er schimpft über den heutigen Fußball und prallt mit eigenen Fußballerischen Glanzleistungen. Auch wenn er damit anleckt. Im Podcast Mario Basler, letzter Typ trifft Sportjournalistin Katarina Reckas Mario Basler für drei Tage in einem kleinen Vereinsheim in der Pfalz. Sie will verstehen, warum Basler so ist wie er ist. Wie er es geschafft hat, sein Image als prolliger Sprücheklopfer fast 30 Jahre erfolgreich hochzuhalten. Und wie so er dafür über Generationen hinweg gefeiert wird. Und dabei erfährt sie so einiges über den Ex-Fußballer, wo mit sie vorher nicht gerechnet hat. Ich empfehle wirklich mal rein zu hören in Mario Basler, letzter Typ in ARD Sounds. Ihr werdet es nicht bereuen. Das Geld zu Gast bei Freunden, die wirklich wahre Geschichte wie Deutschland, wie im Gastgeber 2006 wurde. Produziert von der Bild- und Ton-Fabrik für die Sportchau im Auftrag des SDR. Ein Podcast von Florian Nöte und Simon Schillinger erzählt von mir. Ester Settler checkt. Executive-Producerin der Bild- und Ton-Fabrik Desire Klein, redaktionelle Mitarbeit Lilly Soms und Friedo Lin-Menzel, Archiv-Recherische Lilly Soms, Originalmusik, Laura Team, Sounddesign und Schnitt Friedo Lin-Menzel und Laura Team, Produktionsleitung Bild- und Ton-Fabrik Vanessa Höhmich, Cover-Design, Mark Trump-Petter, Projektgleitung SVR, Chris Eckert, Redaktion SVR, Christoph Peach, Timoplump, Holger Kühner. Neue Folgen von "Das Geldzugast bei Freunden" hört ihr immer eine Woche früher in ARD Sounds. Erzählt allen von diesem Podcast und selbst wenn die keine Fußball-Fans sind, umso besser, denn um Fußball geht's ja nicht, sondern um eine Geschichte, die so verrückt ist, dass sie eigentlich gar nicht was an kann.
Podcast Summary
Key Points:
Nelson Mandela war die zentrale Figur im Kampf gegen die Apartheid und ein wichtiger Konkurrent für Deutschlands WM-Bewerbung 200
Die Entscheidung über die WM-Vergabe lag beim FIFA-Exekutivkomitee (24 Mitglieder), wobei der FIFA-Präsident bei Stimmengleichheit doppelt zählte.
Franz Beckenbauer wurde zum Chef des deutschen Bewerbungskomitees, unterstützt von Fedor Radman, einem erfahrenen Netzwerker aus der Adidas-Ära.
Deutschland startete mit Rückstand gegen Südafrika und setzte auf strategische Reisen, Geschenke und Entwicklungsprogramme, um Stimmen zu gewinnen.
Ein Fax von Lord Claus Lipperts deutete auf Erwartungen finanzieller Unterstützung hin, um Stimmen aus dem nord- und mittelamerikanischen Verband zu sichern.
Beckenbauer und Radman reisten nach Katar und Asien, um Einfluss auf FIFA-Funktionäre wie Mohamed bin Hammam zu nehmen, jedoch ohne sofortige Erfolge.
Summary:
Die Transkription beschreibt den Wettkampf um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, bei dem Deutschland gegen Südafrika antrat. Nelson Mandela, als Ikone des Anti-Apartheid-Kampfes, verlieh der südafrikanischen Bewerbung enorme emotionale und politische Stärke. Die Entscheidung fiel durch das FIFA-Exekutivkomitee, das aus 24 Mitgliedern bestand, deren Stimmen durch Lobbyarbeit gewonnen werden mussten.
Franz Beckenbauer, unterstützt von Fedor Radman, übernahm die Führung des deutschen Bewerbungskomitees. Radman, ein erfahrener Netzwerker mit Verbindungen zu Adidas, half, Sponsoren wie die Deutsche Bahn und Lufthansa zu gewinnen. Das deutsche Team sah sich mit einem Rückstand konfrontiert, da Südafrika bereits viele Stimmen sicher hatte.
Um dies auszugleichen, setzte man auf eine Reise um die Welt, bei der Gastgeschenke, Trainingslager und Freundschaftsspiele als Mittel eingesetzt wurden. Ein Fax von Lord Claus Lipperts deutete auf Erwartungen finanzieller Zuwendungen hin, um Stimmen aus der Karibik zu sichern. Trotz dieser Bemühungen blieben gesicherte Stimmen zunächst aus, und der Druck auf Beckenbauer und Radman wuchs.
Die Geschichte zeigt, wie Korruption und Netzwerke die Vergabe von Sportgroßereignissen beeinflussten.
FAQs
Nelson Mandela war ein südafrikanischer Freiheitskämpfer, der fast 28 Jahre als politischer Gefangener inhaftiert war. Er war die zentrale Figur im Kampf gegen die Apartheid und wurde der erste schwarze Präsident des Landes sowie Friedensnobelpreisträger.
Das Exekutivkomitee bestand damals aus 24 Mitgliedern, darunter der FIFA-Präsident, 8 Europäer, 4 Asiaten, 4 Afrikaner, 3 aus Mittelamerika, 3 aus Südamerika und eine Person aus Ozeanien.
Bei einem 12:12-Unentschieden zählte die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt, was für Deutschland nachteilig war, da Präsident Blatter für Südamerika warb.
Radman war ein erfahrener Geschäftsmann mit einem starken Netzwerk in Wirtschaft, Medien und im Ausland. Er wurde von Beckenbauer als strategischer Berater und Strippenzieher geholt, um Stimmen zu gewinnen.
Das Komitee bot Entwicklungshilfe im Fußballformat an, wie Adidas-Ausrüstung im Wert von 60.000 DM pro Verband, Trainerkurse und Trainingslager. Zudem wurden Freundschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft in asiatischen Ländern vereinbart, um den lokalen Verbänden Einnahmen zu verschaffen.
Mohamed bin Hamam war ein einflussreiches FIFA-Exekutivmitglied aus Asien, das als Schlüsselfigur galt, weil er Beziehungen zu Afrika und Asien hatte. Beckenbauer und Radman besuchten ihn in Katar, um seine Unterstützung zu gewinnen.
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