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682: Ein Freund, den du noch nicht kennst

36m 4s

682: Ein Freund, den du noch nicht kennst

In dieser Episode des Easy German Podcasts sprechen Cari und Manuel zunächst über ein trauriges Ereignis: den Terroranschlag beim Christopher Street Day in Berlin. Sie betonen, dass die Episode vorher aufgenommen wurde, und lesen eine berührende Nachricht aus der Community vor, die von Freude und Freiheit trotz des Schreckens berichtet. Danach kündigen sie ein gemeinsames Meetup mit dem EasyFrench-Team in Paris an, inklusive Bootstour auf der Seine, und verweisen auf Tickets auf ihrer Webseite. Ein weiteres Thema sind Sprach-Memos und Diktiergeräte; Manuel zeigt eine witzige Tonaufnahme von glutenfreiem Brot, das nach drei Tagen hart geworden ist, und würdigt Menschen mit Lebensmitteleinschränkungen. Anschließend empfehlen sie den YouTuber Marc Kant, der mit rechten Demonstranten dialogorientiert spricht und dafür sogar Preise erhält; sie verweisen auf eine ZDF-Doku über ihn. In der Werbung stellen sie die Sprachlern-App „Seedlang“ vor, mit der man Aussprache per Shadowing üben kann, und demonstrieren dies mit einem französischen Satz. Zum Schluss beantworten sie eine Hörerfrage: Wie sehen sie sich mit 66? Cari hofft auf mehr Ruhe und weniger Reisen, möchte aber fit bleiben und Handstand können; Manuel wünscht sich eine gesunde Balance zwischen Produktivität und Entspannung. Beide wollen flexibel im Denken bleiben und den Podcast so lange weitermachen, wie er Freude macht und Zuhörer findet.

Transcription

5360 Words, 31973 Characters

German
Hallo ihr Lieben. Bevor unsere Episode heute startet, möchte ich euch kurz darauf hinweisen, dass wir diese Episode schon in der letzten Woche aufgenommen haben. Denn wenn ihr diese Episode ganz frisch hört, also in der Woche vom 28. Newly 2026, dann werdet ihr euch vielleicht fragen, warum wir in dieser Episode nicht über die aktuellen Ereignisse in Berlin sprechen. Ihr habt das wahrscheinlich schon gehört. Es gab beim Christopher Street Day am Samstag in Berlin, bei diesem wunderbaren Fest das Freiheit, Liebe und Vielfalt feiert einen furchtbaren Terroranschlag. Diese Ereignisse haben auch uns sehr berührt, nicht zuletzt, weil auch wir viele Menschen kennen, die am Wochenende dort waren. Weil wir diese episodischen Feuer aufgezeichnet haben, werden wir heute nicht über die aktuellen Ereignisse sprechen. Aber ich möchte euch eine Nachricht vorlesen, die mir jemand von euch geschickt hat, ein Mitglied aus der Easy German Community, das am Wochenende selbst vor Ort war. Diese Person schreibt, es ist wirklich so traurig und schrecklich, was passiert ist. Mein tiefstes Mitgefühl, vor allem, die betroffen sind. Trotzdem kann ich sagen, dass die Freude und Freiheit von diesem Tag sehr stark war. Und ich hoffe, wir können uns auch daran erinnern. Dieser Nachricht hat mich ja selbst sehr berührt und in diesen Sinne senden wir euch allen eine große Umarmung. Denkt daran, Liebe ist immer stärker als Hass. Und jetzt geht es los mit der heutigen Episode. Hallo und willkommen zurück im Easy German Podcast. Bonjour Karis, Sava. Sava, premier, eher wektor. Sava, wir. Okay. Merci. Kannst du noch mehr? Ich übergrade Französisch. Denn wir fahren in wenigen Tagen nach Paris und machen ein Video mit dem Easy Friends Team und eine Boots Tour, ein Meetup auf der Senn. Da gibt es auch immer noch ein Partickets, falls ihr dabei sein möchtet. Das ist die Chance. Wenn ihr schon immer nach Paris wolltet, warum nicht mit uns am ersten August fahren wir mit einem Boot durch Paris. Und wir sehen alle Highlights, Manuel. Da wirst du nur staunend am Eifelturm vorbei fahren. Wow. Und sagen, wow, ist das was schon mal in Paris eigentlich? Ja, schon öfter, auch als Austauschschüler, also zwei wöchiger Austausch. Oh, dann hast du ja doch Französisch gelernt. Vier Jahre in der Schule. Ach so. Sein Manifig. Und dann bist du trotzdem eher zu schlecht. Wie bitte? Ja. So gut, meinst du. Ich habe auch in der Schule Französisch gelernt und kann auch nichts mehr. Ich muss sagen, die Hürde war bei Französisch auch sehr viel höher als beandernsprachen. Ja, weil ich auch gezwungen wurde, ist zu lernen. Jetzt lerne ich es freiwillig von sehr viel enttousias Mus. Von wem wurde es dir denn gezwungen? Von einem Vater? Nein, vom Schulsystem. Ich musste mich zwischen Latein und Französisch entscheiden und ich hatte auf beides keine Lust. Ich habe beides gemacht. Das war wunderschön. Fleißig, fleißig. Ja, jedenfalls die Hälfte der Menschen auf dem Boot wird quasi aus der EasyFrench Community kommen und die andere Hälfte aus der Easy German Community. Also es wird auch ein interkultureller Austausch. Es wird wunderschön. Also wenn ihr irgendwo in der Nähe wohnt, ich sag mal, von Köln kommt man ganz gut nach Frankreich. Dann macht man einfach einen Wochenende in Paris mit uns zusammen. Das ist doch der Hit. Das ist der Hit. Ja, Easy German.org/Meetups. Da gibt's die Tickets. Das nervt. Manuel, ich habe in letzter Zeit die. Es gibt ja in meinem Handy, in deinem Handy, in eurem Handy, eine Voice-Memo-Funktion. Oder wie nennt man das Voice? Voice recorder. Voice recorder. Diktiergerät. Diktiergerät. Hier auf meinem Handy heißt das Sprach-Memo. Und ich habe mir vorgenommen, die Öfters zu benutzen. Und einfach Sprach-Memo ist, am ich selber aufzunehmen oder bestimmte Situationen aufzunehmen. Das finde ich super. Das mache ich auch. Ich habe sogar diese Spezialtaste auf den neuen iPhones. Es gibt so eine Taste über den Lautstärke-Battens, die kann man sich konfigurieren. Und die habe ich mir so konfiguriert, dass wenn ich da drauf drücke, sofort eine Sprach-Memo aufgenommen wird. Weil manchmal ist man so im Gespräch im Moment und denkt sich das, was jetzt hier gerade passiert. Das muss ich mir unbedingt merken oder man hat einen Gedanken und dann muss man nur so da drauf drücken und zack wird aufgenommen. Ich habe zum Beispiel versucht auch. Oh Töne. Ist das ein Ohrton? Original Töne, das nennt man in den Medien so, wenn man Interviews von. also wenn man Menschen spontan interviewt auf der Straße. Müssten das Menschen sein. Ich habe eher so an Naturgeräusche gedacht. Und zwar auf meiner Fahrattur, dachte ich, es ist ja schön, die Drohnen. das Drohnenfutsch zu haben, aber ohne Sound ist auch doof. Also habe ich immer zwischendurch mit dem Handy aufgenommen. Das hörte sich dann aber teilweise so an. Im Tag 5 auf dem Fahrrad probiert. Sehr professionell. Das war aber mit deinem Mikrofon, was mir gegeben hat. Klein mal trotzdem scheiße. Das nennt man dann übrigens, glaube ich, Atmur. Atmur, genau. Oder hier habe ich Atmur aufgenommen? Oh. Das habe ich auch benutzt im Video. Die Natur. Und jetzt neulich. ich weiß nicht, warum ich das aufgenommen habe, aber ich glaube, ich hatte nicht mal den Plan, das im Podcast vorzuspielen. Aber ich wollte einfach mal das aufnehmen, damit ich mich später noch dreierender innere. Wie schrecklich Lothenfreie Brot nach drei Tagen klingt, Manuel, willst du das mal abspielen, was ich aufgenommen habe? Also Lothen ist das, was das Brot so weich macht, zähmacht? Ja, das ist ja so ein. ja, kliebar. Also, das. also Lothen ist ein Bestandteil, genau im. im. im. im. im Getreide. Und das macht dann das Brot irgendwie softaggeschmeidiger, kliebrika, genau. Und es ist so, wenn man Lothenfreie Brot essen muss oder will, dann hat man so. also das meiste Brot ist entweder sehr schnell, sehr hart. Oder ist sehr staubig und zerbröselt einfach. Und dann kannst du nicht mal einen. du kannst das Brot nicht schmieren, weil ein echt. des auseinanderfällt schon beim Ankuchen. Ich hatte jetzt letztens wieder ein Brot, was sehr schnell, sehr hart wurde und das hören wir jetzt. Wie Lothenfreie Brot nach drei Tagen klingt. Klingt wie ein Gummistiefe. So, das war jetzt eine Scheibe Brote, die ich abgeschnitten habe. Das war das. das war nur eine Scheibe Brot, was wir jetzt gehört haben. Schön, Karri, das. für 'n Methodie so beschäftigt ist in deiner Freizeit. Das hab ich gestern wiedergefunden und dachte, das teile ich mal mit euch. Und verbinde das mit einem Schaut-Out an alle Menschen, die Lothenfreie leben müssen oder sonstige Lebensmittel oder Essens Einschränkungen haben. Ihr seid stark, ihr kämpft euch durch die Lebensmittelindustrie. Entfehlungen der Woche. Manuel, weißt du, wer auch stark ist? Ähm. nee. Ein YouTuber namens Marc Kant. Kennst du den? Nein. Noch nie gesehen. Nicht guck mich so für YouTube-Reader. Schade. Kannst mal auf den YouTube-Kanal klicken und dann kannst du uns ja mal vorlesen, was du da siehst. Ja, der hat erst mal ein schönes Profilbild und in diesem Berner oben auf dem Kanal steht, wer Furcht verbreitet ist, selbst nicht ohne Furcht. Ein Zitat von EPIKUER und seine YouTube-Kanal-Beschreibung ist für Menschlichkeit vernünft und Freiheit. Dein neuer Lieblingskanal mit halbpolitischer Aufklärung und halb irgendetwas zwischen Satire, Investigativjournalismus und Leichtsinn. Genau. Ist schon ein einiger Maßen gute Selbstbeschreibung. Mal Kant, das ist ein junger Mann mit dem Namen Marc und der ist in den letzten. ich würde mal sagen, so in den letzten Jahr ziemlich populär geworden. Dadurch, dass er im Prinzip das macht, was wir machen, er geht mit einem Mikrofon auf die Straße, aber er geht zu Nazi-Demos und zu AfD treffen und er versucht dort mit den Menschen zu reden. Und er macht so eine Mischung zwischen echten Dialog, also er will von den Leuten wirklich verstehen, so warum seid ihr hier, was bewegt euch und er will aber dann auch mit den Leuten diskutieren. Und sagen, okay, was, warum trägst du denn dieses T-Shirt auf dem etwas rassistisches steht? Also glaubst du daran wirklich und das macht der mittlerweile sehr erfolgreich. Ich habe heute schon über 500.000 Subscriber und viele Leute. die Zeit, 500.000 und. Ein. - So gerade, subscribe. - Sobscribe. Sehr gut. Und. Ja, und hat mittlerweile auch Preise dafür bekommen für seinen Engagement. Und. Er teilt auch auf Instagram immer mal wieder Nachrichten von jungen Menschen, die ihm schreiben und sagen, "Hey, danke für deine Arbeit, dank dir bin ich rausgekommen aus der rechten Szene." Also, du hast mir vor Augen geführt, wie doof das ein. Ich alles ist und wie. Ja, an was für lächerliche Dinge ich eigentlich da geglaubt habe. Und das schreiben ihm nicht weniger. Das ist ja gut, ne? Weil ich sehe auch mal auf Instagram so einen Typen, der in den USA zu den Trump-Rallys und so geht. Und da die Leute so ein bisschen vorführt, und das ist einerseits interessanter Content, aber andererseits. frag ich mich immer, wie viel das bringt, also ob das nicht eher uns noch weiter aufteilt, wenn man die Leute nur so vorführt und sich über die lustig macht. Also vor allem dann diejenigen zeigt, die vielleicht noch besonders peinlich sind oder besonders wenig reflektiert. Da lacht man dann natürlich drüber, aber. hilft das sozusagen, dass wir als Gesellschaft wieder zusammenfinden oder macht es eher noch schlimmer. Und wenn er aber so einen Feedback bekommt und Preise gewinnt, scheint es ja. Ja. Sollt es sein, dass er die Leute versucht, irgendwie zusammenzubringen und jetzt nicht nur vorführt? Nee, er. also meistens führen die Leute sicher selber vor, das ist ja dann, weil sie dann nicht wirklich antworten können. Also ich würde schon sagen, er nimmt die Gesprächspartner ernst. Aber wenn die sich dann natürlich selber lächerlich machen, dann ist es so. - Ja, dann ist es so. Genau. Er argumentiert einfach, und er ist relativ redegewandt, eloquent, er kann dann auch sofort die Gegenabogumente nennen und sagt dann so, ja, aber das steht doch anders in unserem Grundgesetz. Und er sagen, ja, aber dann wissen die Leute selber nicht weiter und werden auch irgendwann Fies oder reden gar nicht mit ihm, mittlerweile kennen die Leute ihn natürlich alle. Und das Krass ist, ich hab jetzt gestern eine DoCo über ihn gesehen, 37 Grad heißt die, die wird vom ZDF produziert, da begleiten die ihn hinter den Kulissen. Und die DoCo, die möchte ich euch auch empfehlen, zusammen mit dem ganzen YouTube-Kanal, weil da sieht man mal, was wie er dazu gekommen ist, wie so er das macht und was das auch für ihn bedeutet. Der ist erst 23. Und es ist jetzt schon so, dass er täglich Morddruhungen erhält, schon mehrfach umziehen musste. Und er macht das trotzdem weiter. Und das ist einfach krass, weil wenn man sich das dann noch mal vor Augen führt, was das eigentlich heißt, in Deutschland Aufklärung zu machen. Also es ist nicht so, dass er jetzt nur, sage ich mal, ein linker YouTuber ist, der selber seine Meinungk kommt, sondern er versucht, schon mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Also es ist jetzt nicht sein Hauptziel, die Leute lächerlich zu machen, würde ich mal sagen. Und trotzdem wird er halt einfach krass gehast, weil er natürlich. Ja, ich hab ein Video gesehen, da ist er auf dem AfD-Sommarfest. Das ist einfach teilweise lächerlich, was da passiert. Da sind Leute auf der Bühne, die singen Songs, die haben sie selbst geschrieben, das hört sich einfach scheiße an, egal. Also. Und das ist dann auch nicht so schwierig, dass das dann lächerlich rüberkommt. Und deswegen. - Ja. Ja, unter anderem wird er dann einfach in dieser Szene auch sehr stark gehast. Und wenn er versucht, mit ihm umzusprechen, kommen direkt andere Leute und sagen, du darfst nicht mit dem Sprechen, das ist ein linker Propagandist und so was halt. Okay, schau ich mir beides mal an, seinen Kanal und die Doku über ihn, beides verlinkt in den Shownuts. Werbung. Ich lerne im Moment französisch, ich hab's schon gesagt und. Und gezeigt. Und gezeigt? Ja, du hast doch am Anfang französisch. Ach so, bewiesen sozusagen, ja, wie gut, wie manifig mein Französisch ist. Ja. Und unter anderem neben unserem EasyFrench-Kanal nutze ich "Siedleng". Denn "Siedleng" ist eine Sprachlehrn-App, die gibt's für Deutsch, französisch und spanisch. Richtig. Und das ist wirklich schön, denn da kann man sehr gut die Aussprache üben und auch Vokabeln üben. Richtig. Und du kannst im Prinzip durchgeschichten die Sprache erfahren. Und das Tolle ist diese Übungen, die dabei sind, sind ja interaktiv. Also, du siehst ne Geschichte, wo Leuten etwas passiert. Und dann musst du selber die Sätze wiederholen. Diese Shadowing-Technik heißt das. Genau. Hast du das gemacht? Ja, auf jeden Fall. Genau, da wird dann sozusagen ein Wort oder Einsatz abgespielt mit Video und Ton. Ja. Dann nimmt man es selbst auf im nächsten Schritt und hört sich dann noch mal seine eigene Aussprache selbst an und vergleicht das. Es gibt auch mittlerweile andere Apps, wo dann irgendwie eine AI bewertet, wie gut die Aussprache angeblich ist. Das funktioniert aber nie so gut als wenn man das einfach selbst vergleicht. Und das nennt man Shadowing, das gibt es auch schon ganz lange diese Technik und das ist in der Siedling App integriert. Und Manuel, ich möchte jetzt mal sehen, wie du das machst. Ich möchte sehen, wie du einen Satz auf französisch hörst und dann nachsprächst. Okay, Karri, ich gehe mal in die Stories in der Siedling App für französisch. Tü-man-juh. Tü-man-juh. Tü-man-juh. Mhm. War ganz gut, oder? War ganz gut. Was heißt das Tü-man-juh? Du ist. Tü-dörren? Nee. (lacht) Ja, doch, wo ist du? Wo ist du? Das sagt man so. Tü-man-juh. Stark, Manuel. Wie kann man das jetzt selber ausprobieren auf Deutsch? Ganz einfach, ihr sucht im Appstore oder im Google Play Store nach Siedling. Oder ihr geht einfach in unsere Show Notes. Da gibt es einen Link, auch zu Siedling.com. Da könnt ihr euch kostenlos registrieren und dann entweder in der deutschen, französischen oder spanischen App. Eine Sprache, eurer Wahl verbessern. Stark. Eure Fragen. Ihr könnt uns Fragen aller Art schicken auf easyjummen.fm entweder schriftlich oder als Sprach nach Richt. Und "Jass" hier aus Marokko. Hat uns geschrieben, "Hallo, liebe Karri, Manuel und das Easyjummen-Team". Ich bin ein großer Fan von eurer Arbeit. Hmm. Hör immer euren Podcast, während ich unterwegs bin. Und ich wollte euch fragen, wie seht ihr, "Karri und Manuel euch im Alter von Janusch?" Was könnten eure Aktivitäten, eure Gedanken oder eure Perspektiven sein? Das würde mich interessieren. Also im Alter, in dem Janusch jetzt ist. Genau. "Marneul mit 66" - das will ich auch unbedingt wissen. Also, ich hoffe, dass. Das ist ja jetzt schon so, dass je älter ich werde, desto ruhiger fühle ich mich. Genau. Und ich stelle mir vor mit 66 lebt Manuel auf dem Dorf, geht jeden Abend um 8 Uhr ins Bett, vielleicht fütteln nach acht, damit die Tage schon reinpasst. Genau, ich hab das Gefühl, dass ich im Kopf schon deutlich ruhiger geworden bin, dass weniger so Enxiety und angespanntheit und anderen Leuten etwas beweisen müssen. Das ist schon viel weniger geworden bei mir. Aber ich bin immer noch sehr. "Werkehollek". Genau, also so von Produktivität getrieben. Ich. es tut mir sehr. es fällt mir sehr schwer, einfach mal so durchzuatmen, mal einen ganzen Tag nichts zu machen, mal nur so in die Natur zu schauen oder so. Und da möchte ich aber hinkommen. Dass ich sozusagen je älter ich werde, desto langsamer und bedachter. Und. Langsamer wirst du mit Sicherheit, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit 66 im Garten sitzt und nur in die Natur kommt. Nicht nur, nicht nur. Also eine gesunde Balance, aber. Aber ich bin. ich hab das Gefühl, die Balance ist jetzt noch nicht da, sondern ich bin zu getrieben von. ich will. ist der Welt beweisen, ich will Dinge schaffen, ich will Dinge fertig kriegen, ich will meine To-Duliste arbeiten. Da ist noch nicht die Balance drin. Und da erhoffe ich mir in den nächsten Dekaden, dass die da ganz natürlich dann kommt. Spannend, Manuel. Also, wenn ich 66 bin, dann ist Janisch 90 oder er lebt nicht mehr. Also, das ist schon für mich eine interessante Perspektive, zu denken, was ist dann eigentlich? Ich hab aber eine sehr positive Idee von meinem Alter. Und stelle mir das so vor, dass ich. ein bisschen ruhiger bin als jetzt, aber immer noch. Was meinst du mit ruhiger? Das hat ja verschiedene Bedeutungen dieses Wort. Vielleicht nicht ganz so viel Reisen wie jetzt? Ich hab das gestern mal ausgerechnet. Draht mal, wie viel Prozent der Tage in diesem Jahr war ich nicht zu Hause. Also nicht im Wellenin. Reißig. 57. Was? Ich war dieses Jahr schon wirklich viel unterwegs. Und ich glaube, in dem Sinne werde ich ein bisschen ruhiger sein im Alter. Aber ich stelle mir schon vor, dass ich dann geile Abenteuer mache, die dann dem Alter entsprechend sind. Kruss-Cruz-Cruz-Ships. Ich hab schon so eine Vision. Oh, Gott. Aber nicht auf diesen klassischen Cruz-Ships, sondern eher so, weiß nicht, in die Antarkt ist fahren. Oder hier um Noor wegen herum fahren, zum mit so einer hohe, tegroten Reise oder solche coolen Sachen machen. Hoffentlich fahr ich noch Farad, das wäre auch wünschenswert. Und also. Ich glaube nicht, dass es mir die Abenteuer ausgehen werden, bis dahin und vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit mit handwerklichen Dingen verbringen, Garten, Backen, Kuchen. Das sind eigentlich die Sachen, die ich jetzt schon machen will, aber ich habe noch nicht so viel Zeit dafür. Also sportlich möchte ich auf jeden Fall auch in dem Alter sein. Mindestens genauso sportlich, wie ich jetzt bin. Ich sehe auf Instagram öfter so Reels von einem Mandel. Mindestens über 70, der immer ganz fleißig. Handstand macht. Und ich arbeite schon seit Jahren an meinem Handstand. Ich hoffe, bis 66 habe ich Ihnen gemeistert und kann Ihnen dann auch der jüngeren Generation präsentieren. Das klingt nach einem tollen Ziel. Ja, toll. - Und ansonsten, es gibt ja so diesen Klassiker, dass man je älter man wird, desto festgefahren, da wird man in seinen Meinungen. Das ist auch, glaube ich, ein natürlicher Prozess, der ist zu einem gewissen Grad auch okay, denke ich. Aber ich möchte auf jeden Fall versuchen, einen weichen und flexiblen Geist zu behalten. Also immer noch die Fähigkeit haben, zu erkennen, wenn ich falsch liege, meine Meinung zu ändern, das, was die dann jungen Generationen machen, nicht sofort als falsch ablehnen, sondern. Also, das wäre mir wichtig und das ist mein Ziel. Was denkst du denn, wie lange machen wir diesen Podcast noch? Ist das, meinst du, das ist eine gute Idee, da jetzt eine Wette drauf abzuschließen? Ich fände es interessant, von der Perspektive. Also, es ist von allen Dingen, die so Teil unseres Berufs sind, wahrscheinlich die Aktivität, die mir am leichtesten fällt und die sich am wenigsten nach Arbeit anfühlt. Also, ich würde, glaube ich, wenn wir jetzt eine Liste machen würden, an allen Dingen, die ich so in meiner Arbeitszeit unter der Woche mache, quasi und das ist eine Prioritätenliste, was will ich irgendwann nicht mehr machen, stende dieser Stünde, dieser Podcast ganz unten auf der Liste. Ja, das ist ja das eine, aber die andere Frage ist ja wollen, uns die Leute mit 60 noch hören. Also, ein paar bestimmt. Es kann sein, dass das jetzt sozusagen schon gerade unser Peak ist. Und dass niemals mehr Leute hören werden als jetzt. Das kann schon gut sein, dass es quasi dann immer nur noch weniger werden. Aber das ist ja dann egal, wenn nur noch 500 Leute zu haben. Es gibt eine Grenze. Also, ich glaube, wenn da nur noch 1000 Leute zuhören, dann würde ich mich schon fragen, ob es noch so Sinn macht. Aber wenn es die Hälfte ist, von dem wie jetzt, also wir können ja mal sagen, so grob hören hier so 100.000 Leute zu in der Regel. Wenn es jetzt 50.000 sind, wenn nicht es immer noch, also das hält mein Ego aus, das ist immer noch okay. Okay. Gut, also ihr entscheidet, wie lang wir das hier machen. Wie ist es denn bei dir? Irgendwann. Was wäre der Punkt an dem Besatz, das hat keinen Sinn mehr? Mhm. Weiß ich nicht. Ich glaube, es ist immer auch gute frische Sachen, neue Sachen zu machen. Und ich weiß halt nicht. Also, ich habe noch nie irgendwie mehr als zwei Jahre irgendwie im Voraus wirklich in meiner Vision gehabt. Deswegen will ich mich einfach auch nicht festlegen. Ja, genau. Aber ich denke, vielleicht hören wir auch nächste Woche auf, wenn wir keinen Bock mehr haben, haben wir keinen Bock mehr. Genau, vielleicht ist es nächste Woche. Ja, das können wir schon sehen, dass es nächste Woche nicht soweit ist. Aber ja, ich weiß es nicht. Ich will auf jeden Fall einfach aktiv bleiben. Und so, wie du sagst, aktiv im Kopf. Für mich hat das aber auch stark damit zu tun, dass ich weiter aus meiner Komfortzone rauskomme, die verlass ich natürlich nicht auf dem Kreuzfahrtschiff. Das heißt, es muss schon, also auch wenn wir ruhiger werden, ist es für mich umso wichtiger, dass ich regelmäßig neue Ortebesuche mit jungen Menschen dann auch zusammen bin. Das ist ja jetzt auch über unsere Arbeit und über andere Sachen so. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass ich mir dann auch noch mal andere soziale Kreise vielleicht erarbeiten will. Vielleicht mich noch mal irgendwo engagiere, NGO, Politik, weiß ich nicht. Also, irgendeine Vision habe ich schon, dass es da noch mal auch was anderes gibt, wo ich noch mal was, vielleicht was Neues aufbauen oder was andere Menschen auf jeden Fall kennenlernen. Das ist gut. Das ist auch, glaube ich, das Geheimnis zum Glück, dass man aktiv bleibt, neue Dinge lernt. Ja, ganz schön. Tief die Frage. Tolle Frage. Dann haben wir eine Frage von Arife als Sprachnachricht. Hallo, ich bin Gary und Manuel. Hallo, schön. Ich habe große Probleme mit Würde und Würde. Meine Koalien hat mir gesagt, dass ich die beiden Würde, hat falsch Ausspräche, aber ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie der Unterschied in der Aussprache genau sein soll. Also, wenn ich über etwas spreche, weil der die Person unbekannt ist, sage ich mir Würde, gesagt, dass sie weiter kommen kann. Und wenn ich meine Meinung ausdrücken möchte, sage ich, ich würde sagen, dass es deshalb ist. Also, danke euch, auch wiederhören. Sehr gut, Arife. Also, die zweite Form war richtig. Ich würde sagen. Und die erste Form war mir Würde, gesagt, dass ich hab da letztens tatsächlich noch mit jemanden anderen drüber gesprochen. Und das ist auch wirklich ein schwieriges Thema. Vielleicht erinnert ihr euch, wir hatten vor ein paar Monaten ein Jahr noch hier im Podcast und haben über Fehler gesprochen, die er noch nach 40 Jahren macht. Und das ist einer dieser Fehler. Würde würde. Oh, oh. Ah, ey, das sind Sachen, die für uns auf Deutsch oder als deutsche Muttersprachler ganz deutlich wie zwei verschiedene Vokale klingen, aber je nachdem, wo ihr herkommt und was eure Muttersprache ist, kann es sein, dass das für euch genau gleich klingt. Und ihr hört den Unterschied nicht und dem entsprechend fällt es euch auch schwer, den Unterschied zu machen. Manuel, wie kannst du das. Also, geht es jetzt um die Aussprache, wurde und würde oder wann, welches Wort benutzt wird. Was ist das schwierige? - Nee, die Aussprache ist das schwierige. Also, ich glaube, den Unterschied versteht Arife schon. Schätze ich mal. - Ja. Und die Aussprache ist das schwierige. Das heißt, sie will das eine sagen, sagt aber das andere und merkt es selbst nicht, weil es für sie gleich klingt. Ich würde. Ich würde. Ich weiß, dass das am Anfang, wenn man anfängt zu lernen, dann hört man den Unterschied gar nicht. Dann sagt man, "Hell, das klingt für mich genau gleich." Ehrlich gesagt, weiß ich mich, wie man das am besten lernt. Also, wahrscheinlich ist die Shadowing-Technik da auch gut, dass man wirklich sozusagen immer einen Satz sich vor spielt in einem Video zum Beispiel und dann versucht, so nah wie möglich daran zu kommen, indem man das wiederholt und sich dann noch mal selbst anhört, Feedback einholen von Muttersprachler*innen, wobei die wahrscheinlich nicht immer helfen können, was man dann anders machen muss mit dem Mund. Richtig, ich glaube. Also, man kann einmal theoretisch hören, wie man oh und ü sagt, aber ich glaube, dass man auch sehr viel den Unterschied erst mal hören muss. Und mir wurde da letztens eine Website empfohlen, die heißt "Juglich", hast du schon mal davon gehört? Hab ich schon mal gehört, ja. - Genau. Und da kannst du Würde eingeben und dann siehst du ganz viele Videoausschnitte nacheinander, wo jemand das Wort Würde sagt. Und ich würde dir einfach mal empfehlen, dass du dir möglichst viele Beispiele anhörst von Würde und Würde und erst mal anfängst selber zu versuchen, den Unterschied zu hören. Und da muss man wahrscheinlich dann auch einfach das oft machen, oft hören, oft sprechen. Cool. Vielen Dank für diesen Tipp. Wir verlinken das in den Show Notes. Dann haben wir eine Sprachnachrichtung, von Andrea aus Italien bekommen. Hallo, Karri, unter Lomanoel. Ich bin Andrea. Ich komme aus Italien. Und wie ja, wahrscheinlich schon weiste, in Italien gibt es so diese leider starke Phänomen des Ausbandern. Also viele junge Menschen, wie ich, entscheiden sie sich in Aswan zu gehen. Um mit der Auffassung eine beste Art, eine bessere Leben führen zu dürfen. Das dabei sein bringt auch die Frage, wie kann man mit dem Thema Heimsamkeit umgehen, Manul in einem Podcast, das Podcast dafür, 166, sagt das überall auf der Welt. Gibt es Leute, die genauso die kennen, wie man selbst. Und das stimmt da. Ich die manul zwar zu. Aber ich denke, dass kann man, die soziale Gellegeräte in so vielen, dass die Leute in so treffen. Besonders, wenn man bei der Arbeit nicht so viel Glück akten, mit dem Thema, wenn die Arbeitskollegen nicht super nett sind, dann wie kann man eigentlich im Ausland in Kontakt mit Menschen kommen. Wie findet man Menschen in anderen Ländern, die genauso ticken, wie man selbst, die so drauf sind, die auf der gleichen Welt und die Menschen selbst, die so drauf sind, die auf der gleichen Willen länger liegen, wie man selbst. Ja, das ist interessant, weil es ist ja auch die Frage, ob man Leute finden möchte, die genauso. denken, wie einer selbst, oder ob man Leute haben möchte, die die gleichen Hobbys haben. Also das ist schon immer eine Frage, wer mir ja gerade darüber gesprochen, dass wir im Alter auch hoffentlich auch noch aus unserer Komfortzone rauskommen und andere Menschen treffen. Ich muss sagen, dass ich das als sehr große Bereicherung immer empfand, dass ich auch viele Freunde habe, die auch ganz anders sind als ich. Und ich glaube, Freunde finden an sich, ist halt eine Schwierigkeit. Und wenn das, was wir immer wieder sagen, ist, das über gemeinsame Interessen zu versuchen. Wenn du gerne Klettern gehst, dann geh mal in 'ne Kletterhalle. Wenn du gerne Faradfährst, dann geh Faradfahren aller eine. Da gibt es auch Events für. Es gibt ja in allen Städten verschiedene Events, Vereine, die bestimmte Sachen machen. Es gibt Schachgruppen und Musikgruppen, Leute, die sich verabreden. Aber dann trifft es natürlich Leute, die die gleichen Interessen haben. Und ich glaube, was dann vielleicht der nächste Schritt ist oder was noch dazu gehört, ist, dass man den Kontakt sucht und das sozusagen anbietet. Also ich weiß, dass das natürlich wahrscheinlich umso schwieriger ist, je introvertiert haben, man ist. Aber grundsätzlich erst mal so das Mindset so zu verändern, dass man jeden Menschen als Freund betrachtet, den man noch nicht kennt. Also ich glaube, wir gehen oft durch die Welt, gerade durch diese moderne Welt. Das werden wir auf fremde Menschen treffen, dass wir davon ausgehen, dass die nichts mit uns zu tun haben wollen. Oder dass unser Standard ist, dass wir eben nicht Hallo sagen, dass wir keinen Small Talk machen, dass wir nicht. So, ich hab zum Beispiel jetzt gerade eben in meiner Mittagspause eine sehr schöne Situation gehabt. Es gibt hier so 'n T-Laden um die Ecke. Und da hab ich den T-Gekauft, als ich angefangen habe, Kombucha zu braun. Und da hab ich dann gefragt, ob sie mir einen Tee empfehlen können, weil ich Kombucha brauche. Und da, ich weiß gar nicht, wer diesen Witz angefangen hat, entweder die Verkäuferin oder ich, jedenfalls, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich den Kombucha vorbeibringe, wenn er existiert, und wie ihn dann gemeinsam verkosten. Und das hab ich heute gemacht, endlich nach. 6 Monaten. - Mhm. Und diese Situation war so schön, weil wir dann mit drei Leuten, die da gearbeitet haben, und noch einer Kundin, gemeinsam mein Kombucha verkostet haben. Geil. - Und wir sind jetzt nicht alle irgendwie Freunde geworden. Wir haben auch keine Kontaktdaten ausgetauscht, aber das war so ein Moment, wo ich so froh war, dass sozusagen so ein Witz entstanden ist. Und ich den dann fortgeführt habe. Ich hab dann sozusagen gesagt, ich hab das jetzt versprochen. Ich bring jetzt den Kombucha wirklich dahin. Die hätten sich gar nicht erinnert, wenn du das nicht gemacht hast. Die Geschichte ist noch länger, weil ich war dann zwischenzeitlich da, um mehr Tee zu kaufen. Und die Verkäuferin hat gesagt, ey, wo ist mein Kombucha? Du warst vor 6, also sie hat tatsächlich das quasi weitergeführt. Und dann hab ich gesagt, okay, tatsächlich sorry, ich hab das versprochen, beim nächsten Mal bringe ich den Kombucha mit. Aber jedenfalls, ich glaube, die Situation war so schön und was es mir wieder gezeigt hat, alle Menschen können potential Freunde sein, aber irgendwann muss den ersten Schritt machen. Ja, genau. Und ich würde fast vorschlagen, ich bin jetzt mal auf der Website Meetup.com. Ich erinnere mich, dass du, Marne, als du noch relativ neu warst, in Berlin selber Meetups veranstaltet hast. Ja. - Also auf solcher oder ähnlichen Plattformen, es gibt ja auch Facebook-Gruppen und so für so was. Man kann selber etwas anbieten und sagen, okay, ich suche eigentlich genau die Leute. Dann macht doch ein Event für genau die Leute. Und ich sehe jetzt hier, was gerade in Berlin los ist. Da sind so lustige Gruppen dabei, zum Beispiel Metalheads Co-Working. Da treffen sich also Metal-Fans, um gemeinsam zu arbeiten. Die sitzen dann einfach in einem Co-Working-Space. Oder Sprach-Kaffee, wo die Leute dann zusammen Sprachen lernen. Oder ein ADHS-Meetup, wo die Leute sich austauschen über mentale Gesundheit oder francophonemitte-Meetup. Oder eine Jam-Session, wo Leute sich mit Instrumenten treffen. Eine Vernie-Sage, ein Rhetorikabend, Game-Night. Da findet man wirklich alles. Und selbst wenn ihr auf einem Dorf wohnt, kann man das trotzdem machen. Dann sind es vielleicht drei Leute, die sich treffen. Aber macht das einfach. Und vielleicht reicht dann nicht Meetup.com, vielleicht müsst ihr Zettel im Supermarkt aufhängen. Aber. - Im Supermarkt gibt es doch diese Ecken, wo man. - Den ersten Schritt machen. Seid die Person, die den ersten Schritt macht, die auf die Menschen zugeht, das Meetup veranstalthet, dann wirst du die Leute auch finden. Genau. Und vielleicht klappt es auch nicht beim ersten und beim zweiten Mal. Aber immerhin hat man dann was probiert und hatte ja auch soziale Interaktion. Und es ist ja auch irgendwie schön, dass man einfach selber so aktiv wird. Man ist dann schon stolz auf sich, auch wenn jetzt vielleicht noch nicht der beste Freund bei rausgekommen ist. Toll. Freut mich sehr, dass wir diese wunderschöne Frage beantwortet haben. Mhm. - Wenn ihr Fragen habt, dann schickt sie uns auf easy German.fm auch da. Müßt ihr den ersten Schritt machen? Keine Sorge, wenn ihr Introvertiert seid oder Schüchtern, ihr könnt es auch auf Englisch machen. Wir freuen uns über eure Fragen. Und. - Gleich in der Aftershow, Manuel, werde ich dir die heißesten Meetups aus Berlin vorstellen, diese Woche und wir klären, ob du dahingehend würdest oder nicht. Ich freue mich drauf, wenn ihr diese Aftershow hören möchtet, easy German.org/membership. Da könnt ihr ein Mitglied werden von Easy German. Bis bald, Karri. Bis bald, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Episode beginnt mit einer emotionalen Botschaft zum Terroranschlag beim Christopher Street Day in Berlin; Liebe sei stärker als Hass.
  2. Ankündigung einer Bootstour und eines Meetups in Paris mit dem EasyFrench-Team am
  3. August; Tickets über EasyGerman.org/Meetups.
  4. Diskussion über Sprach-Memos und Diktiergeräte; Manuel teilt eine lustige Aufnahme von hartem, glutenfreiem Brot.
  5. Empfehlung des YouTubers Marc Kant, der mit Nazis und AfD-Anhängern dialogorientiert spricht; Hinweis auf eine ZDF-Doku über ihn.
  6. Werbung für die Sprachlern-App „Seedlang“ zum Üben von Aussprache per Shadowing-Technik; Live-Demonstration auf Französisch.
  7. Beantwortung einer Hörerfrage

Summary:

In dieser Episode des Easy German Podcasts sprechen Cari und Manuel zunächst über ein trauriges Ereignis: den Terroranschlag beim Christopher Street Day in Berlin. Sie betonen, dass die Episode vorher aufgenommen wurde, und lesen eine berührende Nachricht aus der Community vor, die von Freude und Freiheit trotz des Schreckens berichtet. Danach kündigen sie ein gemeinsames Meetup mit dem EasyFrench-Team in Paris an, inklusive Bootstour auf der Seine, und verweisen auf Tickets auf ihrer Webseite.

Ein weiteres Thema sind Sprach-Memos und Diktiergeräte; Manuel zeigt eine witzige Tonaufnahme von glutenfreiem Brot, das nach drei Tagen hart geworden ist, und würdigt Menschen mit Lebensmitteleinschränkungen. Anschließend empfehlen sie den YouTuber Marc Kant, der mit rechten Demonstranten dialogorientiert spricht und dafür sogar Preise erhält; sie verweisen auf eine ZDF-Doku über ihn. In der Werbung stellen sie die Sprachlern-App „Seedlang“ vor, mit der man Aussprache per Shadowing üben kann, und demonstrieren dies mit einem französischen Satz.

Zum Schluss beantworten sie eine Hörerfrage: Wie sehen sie sich mit 66? Cari hofft auf mehr Ruhe und weniger Reisen, möchte aber fit bleiben und Handstand können; Manuel wünscht sich eine gesunde Balance zwischen Produktivität und Entspannung. Beide wollen flexibel im Denken bleiben und den Podcast so lange weitermachen, wie er Freude macht und Zuhörer findet.

FAQs

Es gab einen Terroranschlag beim CSD in Berlin, der viele Menschen berührt hat. Die Episode wurde jedoch vor diesen Ereignissen aufgenommen, daher wird nicht darüber gesprochen.

Am 1. August findet eine Bootstour durch Paris mit dem Easy Friends Team statt. Tickets sind über Easy German.org/Meetups erhältlich.

Eine Sprach-Memo ist eine Aufnahmefunktion auf dem Handy, um spontane Gedanken oder Geräusche festzuhalten. Sie wird genutzt, um besondere Momente oder Ideen später wiederzuerleben.

Marc Kant ist ein 23-jähriger YouTuber, der mit Menschen auf Nazi-Demos und AfD-Treffen spricht, um Dialoge zu führen und Aufklärung zu betreiben. Er hat über 500.000 Abonnenten und erhält täglich Morddrohungen.

Siedleng ist eine Sprachlern-App für Deutsch, Französisch und Spanisch, die interaktive Geschichten und die Shadowing-Technik nutzt. Man hört Sätze, spricht sie nach und vergleicht die eigene Aussprache.

Kari hofft, ruhiger zu werden und weniger unterwegs zu sein, aber weiterhin Abenteuer zu erleben. Manuel möchte sportlich bleiben, Handstand üben und einen flexiblen Geist bewahren.

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