Die Dokumentation beschreibt eine Konferenz in Halle, die von Klimaskeptikern organisiert wird, die sich als Widerstand gegen die offizielle Klimapolitik positionieren. Die Redner stammen weitgehend aus US-amerikanischen Institutionen und nutzen PR- und Lobbyarbeit, um Zweifel an der Klimawissenschaft zu verbreiten. Organisationen wie Hardland und C-Fact sind eng mit der Kohle- und Ölindustrie verbunden und fungieren als Instrumente eines „Kulturkampfes“. Die Teilnehmer sehen sich als Skeptiker, aber es findet keine wissenschaftliche Diskussion statt – vielmehr wird auf die eigenen Positionen zurückgegriffen. In Sachsen-Anhalt zeigt sich eine deutliche Polarisation über Windkraft: eine Seite schützt den Wald, die andere will Energie aus Windkraft gewinnen, wobei beide Seiten durch politische und lobbybasierte Akteure beeinflusst werden. Der Klimawandel wird durch Verschwörungstheorien und eine „Zwischenwelt“ verhüllt, um eine wissenschaftliche Debatte zu verhindern. Experten wie Ben Santa und Candy Leitner zeigen, dass viele Wissenschaftler aus der Klimaforschung aus dem Bereich ausgestiegen sind, weil sie durch Lobbyarbeit entmutigt wurden. Der „Zweifel“ dient nicht nur als Widerstand, sondern als Werkzeug, um die Bevölkerung zu entlasten und eine kollektive Handlung zu verhindern. Die Dokumentation offenbart, dass der Klimawandel nicht nur durch Wissenschaft, sondern durch Strategien des Zweifels und der Politik verhindert wird, um die öffentliche Verantwortung zu schwächen.
ARD Sounds.
Dankeschön, ja auch im Namen von Wunds.
Herzlich willkommen.
Und jetzt meine wundlich, ob es sich gut gestärkt und ordentlich wärmer getankt,
wird das, was jetzt passiert.
Eine Messehalle in Halle an der Sahle.
Es ist das heißeste Wochenende Jemals.
Hier drin versagen so langsam die Klimaanlage.
Das merkt man auch auf der Bühne.
Das europäische Institut für Klima und Energie organisiert diese Konferenz.
Die Leute hier bezeichnen sich selbst gern als Klimaskeptiker.
Angetreten im Kampf ging das, was sie als die offizielle Klimapolitik bezeichnet.
Es ist wirklich erschreckend, wie dort die Klima-Agenner.
Weiter passiert, wie entweitet, wie entweitet, wie entwand.
Wie entwand, wie entwand, wie entwand, wie entwand, wie entwand, wie entwand.
Das sagt anja Ahnd. Die sitzt für die AfD im europäischen Parlament.
Der oberste Arbeit ist dieses Wochenende extra aus Washington angereist.
Die Geschichte, die Moano erzählt, geht ungefähr so.
Als in den Nullerjahren der Druck wächst, jetzt wirklich, was gegen die Klimakrise zu tun, dass er vorne mit dabei die Gegenwehr zu organisieren.
Er erstellt eine Liste mit zunächst 400 Wissenschaftler*innen, die die Klimakrise bestreiten sollen.
Er macht genau das, was wir den vergangenen Folgen gehört haben.
Ich spiele das Playbook, wenn die andere Seite Wissenschaftler*innen hat.
Ich stelle deine eigenen daneben.
Er erstellt damals eine Liste, die nach Streit in der Wissenschaft aussieht und veröffentlicht dann ein Gegenreport.
Mit dem Siegel des US-Inats, für den er damals arbeitet.
Das ist heute fast 20 Jahre her.
Moano spricht ganz offen darüber, was er für die zentrale Zutat in seinem Siegesrezept hält.
Den Kulturkampf, den Culture War.
In den USA sagt er, haben sie diesen Kampf schon gewonnen.
Der Rede schon keiner mehr über den Ansteigen in Meerespiegel.
Thema erfolgreich verdrinkt.
Man könnte sagen, das ist das Börm in Riebuch, Winakli.
Greift die Gegenseite an, lass sie langsam verzweifeln, mache alles zu einer moralischen Debatte.
Aus einem Problem, dass uns alle angeht, ist Hötheiser, mache eine Frage, über die sich Menschen vorzüglich streiten können.
Sorge dafür, dass sich am Ende allein anschreien.
Ich frage Ihnen, ist er zufrieden mit der Lage der Welt der Klima-Diskussion.
Die Stimmung offenbar ausgelassen.
Aber er wolle sich nicht zu früh freuen beim Klima.
Jedes jetzt darum, den Sieg zu exportieren.
Ich bekomme positive Dinge für den nächsten drei Jahren in der Klima.
In den nächsten ein bis drei Jahren, der erwarte er auch in Europa.
Große Erfolge.
Ich bin Patrick Stiegen.
Und ich bin Janne Knöthler.
Das ist Reich, das Geschäft mit dem Zweifel.
Etwas oder fünf? Das Herz der Bestie.
In den zwei Tagen auf der Konferenz sprechen 22 Riedner.
Es sind fast ausschließlich Männer.
Ein Großteil der Anwesenden und 150 Teilnehmer
sitzt in den Langtisch-Schreien und hört aufmerksam zu.
Ich begegne hier vielen alten Bekannten aus den letzten Wochen,
in denen wir diesen Podcast gemacht haben.
Hier zum Beispiel das Argument, das CO2 die Weltgrüner macht.
CO2 ist lieben.
Ich würde gerne sagen, dass ich nach Monaten der Recherche zum Zweifel an der Klimakrise
und allen Jahren, in denen ich mich damit beschäftige, hier alles verstehe.
Dass ich jedes Argument sofort wieder legen wüsste.
Aber von nach wenigen Stunden schwört mir der Kopf.
Ich komme schon mittags vor, als er sich wieder in der achten Stunde im Physikunterricht.
Mit einem ungucken Gefühl, wirklich nicht zu verstehen
und noch einen langen Nachmittag mit Hausaufgaben vor mir zu haben.
Als ich später wieder zu Hause bin, hör ich mir die Forträge nochmal an.
Recherchtiere nebenbei, mache mir meine Hausaufgaben.
Mir fällt erst beim Wiederrein hören auf, wie sehr viele der Redner
immer wieder aufeinander verweisen,
welchen stolz sie Institutionen und Professuren erwähnen.
Ich finde hier eine ziemlich eingeschworene Gemeinschaft vor.
Eigentlich ist das hier ein ziemlich gut organisierter Wanderzirkus.
Viele der Sprecherin präten seit Jahren auf der Alka auf,
waren vor wenigen Monaten auch auf einer Konferenz in der USA gemeinsam,
die es Hardland Institut organisiert.
Die Redner dieser Konferenz, sie ziehen von Stadt zu Stadt,
um ihre Botschaft zu verkünden.
Es ist ein Spiel mit Illusion und Wahrheit mit unserer Wahrnehmung.
Am ersten Abend, zum Beispiel, spricht er, Jonathan Kohler.
Der Video zugeschaltet aus den USA,
sein Ziel mit nur einer Gleichung,
will er die IPCC wiederlegen, die offizielle Klimaforschung.
Er spricht von einem unendlichen Kreis anbiegen.
Sein Vortrag ist sein Feuerwerk an Tabellen, Details und Zahlen.
Er macht das gut manchmal stoltern wird sein.
Sitz dem Helden und Hämt mit roter Krabatte vor seinem Laptop.
Einer seiner ersten Folien weiß ihn aus,
als Angehöriger der Harvard University,
inklusive E-Mail-Adresse aus Harvard.
Es ist einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte der Welt.
Ich versuche mir, einen Reim zu machen auf das,
was ich hier in den letzten zwei Tagen erlebt habe.
Im Forum der Messe sind große, orangene Baustellen-Mintilatoren aufgestellt,
gegen die Hitze.
Sie machen eine Unterhaltung schwer.
Ich versuch's dir noch.
Also spreche ich Ihnen an Holger Tuss.
Er ist etwas wie der Oberboss.
Wir sind zufrieden, wie läuft's?
Ja, es ist alles bis jetzt noch Plan abgelaufen.
Das hier ist seine 17. Eike Konferenz.
Das ist meine erste Eike, ihre ja nicht.
Es gibt Vortragende, die sagen, Erterwärmung gibt's,
die gibt's nicht, die gibt's aber es liegt nicht an uns.
Das ist eine bunt ist durcheinander von Argumenten auf der Bühne.
Aber eines wiederholt sich immer wieder.
Die andere Seite nimmt uns sich ernst, die andere Seite,
die teppelierte Klimawissenschaft, die unterdrücken uns.
Das erzählt nur das Argument.
Wenn Ihnen Ihre Wutzfrau draußen regnet, sind schön mit.
Dann stellen Sie das doch nicht in Frage,
weil die Frau nur Wutzfrau ist.
Dann sagen Sie doch, okay, die wird das schon mit.
Das sind Fenster gucken und sagen, ah, es regnet.
Der Punkt ist einfach, die sind alle promoviert.
Die sind Professionen an echten Unis.
Dann kommt das Argument, ja, da ist der promoviert.
Und der Welt pressigert, der ist ja urallt.
Beim nächsten kommt das nächste Argument zu Jung zuallt, zu warm, zu kalt, zu heiß.
Nur Fachhochschule, nur das, nur jenes.
Schaut mal auf das Programm der Eikekonferenz.
Lächeln einem vertraute profund klingende Namen entgegen.
Im Princeton University, University of Delaware.
Italienische Uni ist dabei, die Uni in Köln.
In Zituzlatte hier und Analyst da.
In Eike, wie viele Wissenschaftler sind da organisiert,
die in großen Klima-Jornals werfen nicht haben?
Also, die freie geht in eine falsche Richtung.
Wenn ich ein Back-out bin, bin ich ja nicht gleichzeitig da Müller.
Das möchte ich nicht.
Ich liebe verrückte Metafan, aber das möchte ich nicht.
Nee, ich kauf mal, dass mir ein, das meinst du damit.
Aber das heißt ja, Institut, das klingt ja nach mal offiziellen Einrichtungen.
Und nach Runding, klar, sind nur Runding.
Also, nichts dagegen einzureten.
Man muss ja irgendwie wahrgenommen werden.
Alles nur Branding, sagt Sus.
Kein wissenschaftliches Institut, er, eine Medienagentur, eine Pärmaschine.
Nehmen wir dieses Beispiel, Jonathan Kohler.
Der hatte am Vortag selbstbewusst, das ganze IPCC narrative
mit nur einer Gleichung versucht zu wiederlegen.
Er öffnet, hat er seine Präsentation mit seinen Kontaktdaten,
die auf die Harvard University verweisen.
Wir haben uns gefragt, was macht Kohler eigentlich in Harvard?
Die Antwort?
Kohler hat tatsächlich in Harvard studiert. Physik, Abschluss 1989.
Auszeichnung. Danach wurde er Musiker, er ist zu was ihnen Weltklasse-Klarinettist.
Und Professor, allerdings in der Nachbar Uni, in Cambridge, für Klarinette und Kamerspiele.
Seine Verbindung zu Harvard ergibt nach eigenen Angaben, dort gelegentlich Klarinettenunterricht.
Cola ist ein besonders gern gesehener Gast bei Konferenzen dieser Art und es damit nicht allein.
Einige der Rednerinnen kommen aus den USA. Ganz oben auf dem Programm, das hier überall ausliegt,
sind drei Logos abgedruckt, das von Eike, das vom Hardland Institut und das von C-Fact,
Comedy for constructive tomorrow. Die NGO für die Mark Moano arbeitet.
Ich bin gesagt, C-Fact und Hardland stehen ja auch beide auf dem Briefkopf, wie eng sind die
Verbindung auch finanziell. Es ist diese Graswurzelerzählung, die ich in diesen Recherchen schon oft
gehört habe. Wir sind eine Bewegung einfacher Bürger, die sich werden. Schwert zu glauben,
dass zwei amerikanische NGOs die große Teil des Programmstellen und hier prominent auftreten,
finanziell kaum etwas dazu beigetragen haben. Tosselbst hatte vor einigen Jahren den europäischen
Ableger von C-Fact gegründet. Zum Hardland Institut flicke nachweislich seit Jahren engen Verbindungen.
Aber wir stehen, warum das wichtig ist und warum ich das Frage, dass C-Fact, Hardland,
Institute, die mit der Tabakärte und Industrie verbunden sind. Wenn sie wäscht werden, dann reagieren
nicht. Verstehen, warum ich das wichtig finde, oder? Ja, ist klar, weil das ganze Internet natürlich
voll davon ist und weil sie uns gar nicht kennen. Aber der Punkt ist ja, ist das noch ein Läschen-Sitz hier mit den hier. Ich will es ja bestellen.
Wenn z.B. ein Symphonie-Orchester von Exxon oder Stützwort, da müssen Sie auch nicht auf jede Geige drauf
schreiben, brauchen es toll oder so. Wenn das das Hardland Institut z.B. dass er das hier auch mit
auf dem Briefkopf steht oder mitfinanziert, hat ja auch für Philipp Mao es beispielsweise gearbeitet.
Ja, es gibt ja diese Verbinders. Ich genne das aber, ich gände die Details nicht, fragen Sie den James Taylor,
der kann Ihnen das genauer erklären. All right, und das ist er.
"Can you introduce yourself in like just one sentence?"
"James Taylor, president of the Hardland Institute."
James Taylor, Präsident des Hardland Instituts. Vor einem Jahr ans Erkollegen,
Journalistinnen von Korrektiv, auf den Leim gegangen. Die hatten sich ihm als eine PR-Agentur im Auftrag
der deutschen Auto- und Kohle-Lobby vorgestellt. Taylor sicherte ihn zu, er würde ihr Geld schon gut
unterbringen und könnte damit auch in Deutschland aktiv werden, mit Kampagnen, für Kohle und Diesel.
Sein Versprechend damals, niemand würde jemals herausfinden, woher das Geld kommt.
Hardland ist heute einer der wichtigsten Adressen weltweit für organisierte Klimawandeles Gapses.
In den 90er Jahren aber, da beschäftigt sich das Institut vor allem mit Rauchen.
Bezahlt von Philip Morris, versucht Hardland damals Zweifel zu verbreiten an der Gefährlichkeit des Passifrauchens.
Es ist genau jenes Playbook, das wir in diesem Podcast schon häufig gesehen haben.
"You spend too much time on the internet watching these conspiracy theories."
Da verbringe ich wohl zu viel Zeit im Internet mit Verschwörungsturien, sagt Taylor.
Die Zahlungen an seinen Hardland-Institut von Tabak und Ölkonzern und später von Stiftungen,
die die Herkunft der Spenden verschleiern sollen, das alles ist gut belegt.
Auch auf Papier kann man aber auch im Internet lesen.
Woher sein Geld heute kommt, darüber will er aber trotzdem nicht sprechen.
Dafür aber sehr gerne darüber, warum er eigentlich so vernahrt in Europa ist.
Zu Beginn des Gesprächs, noch im Plaudaton, da sagt Taylor zu mir,
"Deutschland Europa, liebte einfach, was er auch liebt."
"Where I see terrible assumptions about climate science and energy policy, I love to help."
Weil es um Klimapolitik geht, da hilft er einfach gern.
Hier sagt er es ganz offen.
Wir wollen den Kulturkampf nach Europa bringen, deswegen bin ich hier.
Deswegen reißt er regelmäßig nach Europa.
Er eröffnet Büros für Hardland in London oder Warschau.
Oder kommt ihm hierher nach Halle, nur warum gerade hier?
Europa sagt Taylor, das ist einfach das Herz der Bestie.
Das Herz des Klimamütters, das Schlage, halt in Europa.
Es ist ein Argument, dass ich in der Bewegung häufig höre.
Europa ist halt Startenbund immer noch relativ ambitioniert in seiner Klimapolitik.
Wenn es auch Taylor geht, nicht mehr lang.
Ernt seine Mitschreiter glauben, sind ziemlich weit gekommen in ihrem Kampf gegen das Herz der Bestie.
Es ist einfach extrem hoffnungsvoll und optimistisch, selbstbewusst.
Aber was ist in das Ziel so, ganz am Ende, frage ich ihn.
Und das können ja nur heißen, dass die dumme Klimapolitik endlich Ende.
Eine Beobachtung lässt mich lange nicht los, weil sie mich überrascht hat.
Ich hatte hier, auf der Eike irgendwie erwartet, mehr Zynismus zu finden, kalte abgeklärtheit.
Doch anders als bei den Strategien Taylor and Moano, finde ich das unter den Teilnehmern wenig.
Die Leute beschäftigen sich viel mit der Klimakrise, sie sorgen sich mit unter um die Natur,
sind irgendwie angefasst von der Diskussion um ihren Schutz.
Nur ist ihre Antwort eben, ich habe intensiv darüber nachgedacht, es würde nicht so schlimm.
In vielen Gesprächen hier auf der Konferenz bestehen die Teilnehmer auf eine Feststellung ganz besonders.
Wir sind keine Leugner, wir sind Skeptiker.
Dabei gibt es hier erstaunlich wenig, genau von dem Skepsis.
Keine Diskussion nach den Vorträgen, es gibt keine große Suchbewege und keinen Abwegen von Argumenten.
Das ist das Gegenteil eines Skeptikers.
Die meisten hier haben ihre Wahrheit längst gefunden und verteidigen sie mit clownen Zähnen.
Ich muss in das Camille denken, an die zwei Hügel getrennt durch einen tiefen Kraben,
als im Boel für eine polarisierte Gesellschaft.
Deutschland, seit er auch nicht, hatte er so zoologisch Teffenau gesagt.
Nach diesem Wochenende denke ich, die hier tun eine ganze Menge dafür,
dass sich feindliche Lager bilden und anschreien, jedes Lager auf seiner Seite.
Die Polarisierung, die bleibt hier nicht in den Konferenzsellen, in den USA oder eben in Halle.
Das zeigt eine Geschichte sehr gut.
Sie spielt in Kostwig in Sachsen-Anhalt nicht weit von Halle.
Ein Ort, den der Streit ums Klima fast zerbrochen hat.
Das Zentrum dieses Streits ist ein Wald.
So ein Urdeutscher, alter Wald, einer in dem unsere Märchen spielen.
Man hört überall Fögel, in der Nähe ist ein kleiner See, die abends Sonne blitzt durch die Blätter.
Und weil wir in Deutschland sind, läuft eine Autobahn mitten durch.
In diesem Fall trennt sie nicht nur den Wald, sondern auch die beiden Seiten in diesem Konflikt.
Auf jeder Seite der Autobahn nämlich treffen wir eine Person, die diesen Ort beschützen will,
vor einer kommenden Bedrohung. Nur eben auf ganz unterschiedlicher Art.
Da ist Seelenruhe, da sind sämtliche Vogelorten, die so überall vertrieben wurden, die sind dort.
Mittlerweile haben wir auch Mader, Wasch, Beer, Dax, Rotwild, Dammwild.
Es ist wirklich krass.
Man hat dort noch Natur.
Das ist Alexander Rabiermann, kurze blondierte Haare.
Sie spricht hier mit unserem Producer Seraphien auf einem ungefallenen Baumstamm, neben einem Campingplatz im Wald.
Komm, er ist dem Bereich Cosmic Fleming. Ab zwei Kinder bin verheiratet, kannst nochmal angestellte.
Bin er ganz normal am Entschwieder, andere.
Warum sagen Sie das direkt?
Ja, warum sag ich das direkt?
Weil nur weil ich Vorsitzende bin und weil ich den vor einiggründet hab.
Das ist nichts Besonderes. Das kann jeder von uns, jeder kann sich werden.
Alexander Rabiermann wird sich schon seit ein paar Jahren gegen eine Bedrohung für ihren geliebten Wald.
Der Wald kann sich jetzt nicht werden und kann es ein Stadtrat sitzen gehen.
Kann ich sagen, ich hab ich da Campingbuck drauf erstens gefällt zu werden.
Zweitens mir gefällt es da so gut.
Ich hab so in so viele Vögelbrügel.
Die können sich ja gar nicht werden.
Also müssen wir ja irgendwo Partei ergreifen, das ist meine Meinung.
Die große Gefahr, die sie für den Wald sieht, Windräder.
Sie ist Vorsitzender des Vereins gegen Wind Fleming.
Der seit einigen Jahren Windräder im Naturpark verhindern will.
2024 beginnt sie ihren aktiven Protest, als Teile von Koswig als Vorranggebiete für Windräder ausgewiesen werden sollen.
Jeden Mittwoch stehen sie jetzt vor dem Rathaus und halten den verbeifahrenen Autos Banner entgegen.
Naturpark statt Windpark ist das Motto.
Dann, Anfang 2025, diskutiert der Stadtrat über den Bau neuer Windräder.
Und hier in ca. 600 bis 700 Metern Fernung hättet in das erste Windrad gestanden.
Die wollen hier erstens nicht mehr die Autobahn hören.
Die hat man jetzt schon leicht.
Und diesen Brumptoen und diese Geräusche vom Windräder
und ewig dieses Schattenschlag wollen die unnächeln.
Eure Erholung haben.
Man hört auch jetzt die Autobahn schon ganz schön mal.
Dann wollte man uns klarmachen, wenn man den Wald
an der Autobahn da hinten abholst.
Ist das nicht viel lauter als 40 Dezibel,
wie das laute Klingel eines Telefonen?
Alles klar.
Einmal über die erneuen auf die Westseite.
Katharina Neuhaus, Stadträt in der Grünen.
Auch sie liebt ihre Heimat.
Samftügel, so wie hier so ein bisschen relativ viel Waldflächen,
dazwischen immer Dörfer, Felder, Ackerflächen, Wiesen,
Bachläufe.
Und auch sie glaubt, dass diese Natur hier bedroht ist.
Nur eben von etwas anderen.
Davon, dass es immer heißer und trocken erwert.
Neuhaus führt uns durch Orte,
deren Namen klingen wie Zaubersprüche aus einem alten Buch.
Boko, Düben, Hundeluft, Köselitz, Krabbelstorf.
Und wenn sie jetzt mal hier leise sind,
dann hören sie nichts von den Windemeln, was sie hören ist.
Die Autobahn.
Und das sagt jeder Ziko, der hier lebt, die stören nicht.
Sie nimmt uns mit nach Ziko eine kleine Ortschaft am Rande des Waldes.
Teil der Stadt Kosswig.
Hier nämlich stehen schon Windräder.
Manche von ihnen schon an die 30 Jahre.
Und das hier ist Kiefernwald.
Und hier in den Bereich wäre das geplant gewesen,
also zwischen Autobahn und Straße in diesem Dreh.
Man kann natürlich, wenn man sagt, die Natur der Wald ist mir besonders wichtig.
Kann man sagen, fährt, dass man nicht redest, da was abgeholzt wird?
Genau.
Könnte man sagen, sagen auch die Grünen tatsächlich,
aber es kommt auf die Qualität des Waldes an.
Weil er nicht so der Wald ist, den man vielleicht aus Film kennt oder so.
Das ist was anderes als ein Nationalpark.
Das ist hier reiner Wirtschaftswalt.
Bis zu elf neue Windräder hätten hier gebaut werden sollen.
Aber daraus wurde nichts.
Der Stadtrat in Kosswig stimmt gegen das Projekt.
Obwohl Neuhaus sagt, dass sie die Niederlage akzeptiert,
ist sie sich sicher, eigentlich hatte sie recht.
Es war einfach nur immer dieses infragestellen von wissenschaftlicherwiesenden Dingen.
Und selbst wenn sie mit Argumenten nicht weitergekommen sind,
und sie keine Argumenten mehr hatten, haben sie trotzdem draufbart,
das Windkraft geilen zu einfach schlecht ist, punkt.
Wieso beim bockigen Kind.
Es ist halt einfach schlecht.
Zwischen beiden Seiten, also denen die Windräder wollen
und denen, die dagegen kämpfen, steht eher.
Na meine Position ist grundsätzlich,
ich hab nichts gegen eine europare Energien.
Andri Sage, der Bürgermeister von Kosswig.
Seraphien trifft ihn auf einem Dorf fest, im Hintergrund "I will survive".
Er erzählt, dass der kleinen Stadt mit ihren 11.000 Einwohnern Geld fehlt.
Das Schwimmbad müsse dringend saniert werden, Schulen und Kindergärten auch.
Die Windräder hätten da helfen können.
Eine halbe Million sollte jedes Jahr an die Stadt ausbezahlt werden.
30 Jahre lang.
Viel Geld für die Lehre stattkasse.
Stattdessen ist Kosswig an diesem Projekt ein kleines bisschen zerbrochen.
Aber wie alle unter einem Hühl zu bekommen,
ist der Insel Zert links, der andere rechts.
Und die Arme werden immer länger, muss man aufpassen,
dass man nichts vermissen wird.
Genau hier erkennt man das Prinzip eines alten Bekannten von Richard Berman,
dem der den Zweifel verkauft.
So wie hier in Kosswig, so sieht sein Sieg aus.
Wir gewinnen jedes Unentschieden.
Er sagt das in einem Raum voller Vertreter vor Sila Unternehmen.
Denn er weiß, wenn Leute wie er es schaffen, genug Informationen bezüglichweise,
das Informationen zu streuen.
Sodass ich niemand mehr orientieren kann,
dann gewinnen all jene, die vom Status quo profitieren.
Dieses Ziel scheint ein Orten wie Kosswig erreicht.
Von dem großen Streit über das Klima,
von dem wollen sich die meisten lieber fernhalten.
Ich beschäftige mich nicht damit,
weil erstens bin ich kein Wissenschaftler.
Zweitens will ich auch kein Wissenschaftler werden.
Das Thema ist mir völlig suspect.
Es interessiert mich auch nicht.
Weil dafür sind andere da, die studiert haben,
die in einer Uni sitzen und sich damit beschäftigen,
die haben weit aus mehr Ideen und Facharnung als ich.
Ich möchte das Thema gar nicht bewohlen, ehrlich gesagt.
Kosswig ist nur ein Ort von vielen.
Wir haben uns mit dem Team von Korrektiv zusammengesetzt
und das deutsche Vereinsregister durchforstet.
Zeile für Zeile.
Das Ergebnis - ein ganzes Netzwerk aus Anti-Win-Kraftgruppen.
Die detaillierte Schärsche lest ihr bei unseren Kollegen von Korrektiv,
link in den Genuss oder bei MDR-Wissen.
Fast überall im Land streiten sich Gemeinden um Win-Kraftausbau.
Gehört ihr auch dazu.
Aber was wir gefunden haben,
sind zahlreiche Fälle, die von einem Netzwerk an Akteuren
ganz bewusst befeuert werden, eskaliert werden.
Da ist zum Beispiel der Verein Vernunftkraft.
Der viele dieser Gruppen unterstützt.
Er liefert Argumente, Gutachten, Redner, Flyer.
Und woher die Argumente kommen, kann man auch nachlesen.
Vernunftkraft empfiehlt die Texte von Eike.
Verantwortliche von Eike treten bei Vernunftkraft als Gutachter auf.
Und dann ist da eine Partei, die die Wut gegen Win-Kraft
besonders stark zu nutzen versteht.
Die AfD.
In Sachsen-Anhalt, wo auch Koswig liegt, gibt es eine Reihe von Initiativen,
die sich als neutrale Bürgerbewegung verkaufen.
Schaut man genauer hin, stecken Teil AfD-Politiker dahinter oder unterstützen.
Und auf Kundgebungen steht der Wahlstand der AfD
nicht selten direkt neben dem Info-Stand der Bürgerinitiative.
Beitrittsformulare ausgelegt.
Auch Eike hat gute Verbindungen zur Partei.
Der Fiezepräsident arbeitet für den klimapolitischen Sprecher der AfD im Bundestag.
Die Partei nennt sich selbst im Entwurf ihres Regierungsprogramms
in Sachsen-Anhalt den Anwalt der Bürgerinitiative.
Sie lehrt zum Win-Kraftsimposium in den Bundestag.
Redner, der Fiezepräsident von Eike.
Die Wut über Windräder ist ein wichtiger Rohstoff,
vor allem in einem Wahljahr, vor allem in Sachsen-Anhalt.
Ganz unten in dieser Kette steht ein Stadt wie Koswig.
Die heute immer noch über Windräderstreitets
über die längst abgestimmt wurde.
Alexander Biermann protestiert dort immer noch gegen den Windpark.
Jeden letzten Mittwoch im Monat in der Innenstadt von Koswig.
Man kann diese Geschichte also so erzählen,
als schrittweise Radikalisierung einer Minderheit,
die uns auffällt, das sinnvolle zu tun.
Herbei geführt von Kräften, die vor allem eines im Sinn haben,
ihre ökonomischen Interessen zu schützen.
Egal ob die Erde dann eben ein bisschen heißer und unwirklicher wird.
So haben die mit vier PR und Lobbyarbeit erst zweife gesehen,
um dann, entschuldigte Metafon-Hagel, Zvietracht zu ernten.
Eine Zukunft verkauft an die Interessen von Öl und Gas-Lobby.
Einfach eine gute Geschichte.
Aber vielleicht ein bisschen zu gut.
Irgendetwas stört mich daran,
an der Geschichte, dass wir alle irgendwie verführt wurden.
Ja, an der Geschichte, die wir hier in diesem Podcast erzählt haben.
Mein Name ist Bernd Ulrich, arbeite bei der Zeit.
Und mein Lebensmotto ist auf Kohle geboren, ohne Kohle sterben.
Das ist Bernd Ulrich, aber das sagt er selbst.
Man merkt, Ulrich schreibt nicht nur viel zu Klimakrise.
Es ist irgendwie auch ein Lebensthema geworden.
Ich besuche ihn am Ende der Recherche in seinem Berliner Büro bei der Zeit.
Weil ich einen Störgefühl irgendwie ordnen will.
Ich berichte Bernd Ulrich von unserer Recherche,
von der Geschichte, die wir in diesem Podcast erzählen.
Von den 80er Jahren, als es so viel Einigkeit gab, in der Klimafrage.
Als es wirklich so ausser, als würde damals etwas passieren.
Wir sprechen von all den verschengten Wendepunkten.
1988, als es in den USA so heiß war,
Mitte der 90er, als Benzerter, den IPCC-Berecht-Mitschrieb.
2009, 2015 und so weiter.
Das ist schon tiefer.
Man fragt sich natürlich, ich frage mich,
was ist eigentlich los mit der Menschheit.
Es los mit uns, dass wir so handeln.
Dass man früher hätte anfangen können zu handeln.
Es ist eine große Enttäuschung und ruft zweifel hervor.
Aber es ist ja so, dass man auch in den Nullerjahren noch hätte anfangen können.
Auch in den 10er Jahren hätte man bei Ernsthaft anfangen können.
Und das ist schon krass.
Ja, was ist eigentlich los mit der Menschheit?
In diesem Podcast haben wir diese Frage bislang so beantwortet.
Die großen PR- und Lobbybemühungen haben einfach verhindert, dass wir etwas in die Klimakrise
tun.
Daran glaube ich eben gar nicht.
Also Ölkonzerne verbrennen kein Öl, die verkaufen nur Öl und andere verbrennen das.
Die Geschichte der großen Verfügung, dies eben vor allem für uns, sehr verführerisch,
weil sie uns entlastet.
Sorry, konnten nichts gegen den Weltuntergang tun, die Konzerne haben uns angelogen.
Das sei einfach, ja, viel zu einfach.
All die Klimapolitik der letzten Jahrzehnte vom Weiters-Effekt bis heute.
Die basierte, so nennt Ulrich das, auf einer versteckten Zusatzvereinbarung.
Lämlich, dass alles geht mehr oder weniger unmerklich, die Menschen müssen sich nicht wirklich
daran beteiligen.
Wir müssen nicht wirklich ihr Leben verändern für die Reitung des Klimas.
Ihr spürbarer die Klimakrise wird, je klarer die Maßnahmen dagegen sein müssten, desto
sichtbarer wurde diese geheimen Zusatzvereinbarung.
Leute, wir müssen hier eine ganze Menge ändern, denn wir wirklich, was gegen die Ertätzung
tun wollen.
Und das wissen, spüren eigentlich alle.
Es ist wahr, über Jahrzehnte haben mächtige Unternehmen sehr viel dafür getan, dass nichts
getan wird, gegen die Klimakrise.
Sie wollten noch ein paar fette Jahre.
Das Problem ist nur, der Kampf gegen die Klimakrise ist ein Kampf gegen die Zeit.
Nur irgendwie hatte diese Lobby, hatten die Leugna, so was wie Geheimen verbündete, nämlich
die Mehrheit der Bevölkerung, die dann eben doch nicht so viel unternehmen wollte.
Wir schaffen uns Ausreden und Illusionsräume aus Angst vor der Veränderung und der Lobbyismus
investiert da rein.
Die Lobby ist nur deshalb so erfolgreich, sagt Ulrich, weil wir ein Bedürfnis haben,
weil wir ihre Geschichte so unglaublich gern glauben wollen.
Die Lobby ist die geben dem Affen Zucker, aber sie machen nicht den Affen.
Willkommen wie das Sehen der Eike ins Gedächtnis.
Denn Eintrick haben die Redner dort ziemlich gerne aufgeführt.
Es ist im Grunde das gleiche Argument.
Bei diesem Trick werfen sie eine Grafik an die Wand.
Die zeigt die CO2 Konzentration in den letzten 60 Jahren, die steigt.
Und dann zeigen sie in der Grafik all die weltweiten Klimakonferenzen der letzten Jahrzehnte.
Die Kurve steigt natürlich trotz dem.
Die Poeente, ja, ohne ganzen Klimakonferenzen, der helfen ja gar nicht.
Irgendwas scheint da also voll zu sein.
Die CO2 Konzentration interessiert überhaupt nicht, was wir an Änderungen in der EU oder woanders machen.
So hatte es mir auch Mark Moano gesagt.
"There was one problem. A year later, the earth needed saving again.
A year after that, we needed to save the earth again.
The point is, no matter what we pass, no matter how many pledges,
they always wanted to continue saving the earth.
It was just a political shell game, a con."
Jedes Jahr wollen wir wieder die Welt retten.
Irgendwann wird es unglaubwürdig.
Ist ja klar.
Die, die sich selbst für Klimawandelskäptiker halten.
Die sehen ja die gleiche Welt.
Sehen, spüren, dass es wärmer wird.
Und das war viel geredet, aber letztlich zu wenig getan wird.
Und sie machen sich halt ihren Reim daraus.
Und der lautet, wenn alle angeblich so viel tun und nix passiert.
Dann sind wir vielleicht ja gar nicht Schuld an einer heißer werdenden Welt.
Können Sie das nachvollziehen, mein ungeordneten Empfindung?
Absolut.
Erst mal muss ich sagen, dass ich den Klimawandel leugnen,
nicht glaube, dass wir nicht an den Klimawandel glauben.
Die machen das so ein Zauber mit allen möglichen Verschwörungstheorien
und zusammen gesuchten Zahlen und so weiter.
Wissen aber, glaube ich, dass das Quatsch ist.
Eine Gesellschaft, die angesichts der riesigen Herausforderungen
so langsam den Verstand verliert.
Aber so lange, wie das sozusagen unbearbeitet ist,
ist völlig klar, dass dann auch solche idiotischen Traurigen absurden.
Aber wie sie sagen, auch ein bisschen putzigen Formen
der Klima-Leugnen zustande kommen.
Vielleicht ist das die eigentliche Proante dieser Geschichte.
Wir brauchen die Leugner, die Zögerar, die Zauderar.
Weil sie einen so wahnsinnig angenehmen Nebeneffekt haben.
Die große Mehrheit kann sehr sorgenvoll den Kopf wiegen, angesichts der Erdderhitzung.
Muss aber selbst, niemals etwas tun, mit den politischen Konsequenzen
einer der Lage angemessenen Klimapolitik, niemals leben.
So lange irgendwo einer steht und ruft, alles sein Schwindel.
Können alle anderen den Kopf schütteln
und sich dabei fühlen, als wären sie die vernünftigen?
Den Kopf zu schütteln ist so unendlich vielleicht da, als das Leben zu ändern.
Der Zweifel war nie nur ein Produkt für die, die ihn glauben.
Börme und alle seine Vorgänger und Nachahmer haben uns ein Alibi verkauft.
Und wir haben sehr gerne zugeschlagen.
Candy Leitner ist heute 80 Jahre alt und immer noch so etwas wie eine Vollzeitaktivistin.
Immer noch geht es um gefährliches Fahren, wenn auch mit einer viel kleineren Organisation.
Sie macht also das, was sie seit mehr als 40 Jahren macht, aufmerksamkeit organisieren, Druck aufbauen.
Nur das Land, das ist ein anderes geworden.
Heute erscheint es sehr unmöglich, so eine breite Mehrheit für irgendwas zu organisieren wie damals für MAD.
Sie sagt, alles ist politisch so polarisiert, man kann kaum noch miteinander reden.
Und Rick Börman?
Kurz bevor meine Zeit in den USA zu Ende geht, schreibe ich ihm noch mal und er antwortet.
Will ein paar die Zeiss wissen, was ich vorhabere.
Doch dann lehnt er ein Gespräch ab.
Und Ben Santa, der Wissenschaftler, der fast alles Verlohr, weil die Öl-Obi in Angriff,
der hat's, wir haben es in Folge 3 gehört, seinen Frieden gemacht mit den Angriffen damals.
Doch 2025, da passiert etwas anderes in seinem Leben.
Donald Trump wird ein zweites Mal Präsident und greift die Klimawissenschaft massiv an.
"I don't think that I can continue to do attribution science in the United States."
Santa möchte die USA verlassen.
Wissenschaft wie er sie betreibe, sei dann nur noch schwer möglich.
Die Universität auf East-Englia in Großbritannien hat ihm eine Ehrenprofessur gegeben.
Es ist dieselbe Universität, an der 1973 sein Studium begann.
Der Kreis schließt sich, wenn auch anders als er sich gewünscht hätte.
Lisa Grays, die Bericht um Bericht veröffentlicht hat, um Bärmen zu enttannen, sie kämpft weiter.
Vor kurzem hat sie in Buch veröffentlicht.
Es geht darum, wie die religiöse Rechte viele Gerichte in den USA besetzt hat.
Und so unter anderem Klimaschutz verändert.
"I don't know how I just continue to have a father-of-爸爸 who,
but I feel like more people are waking up."
"She is optimistic." "So hopeful. Hope is an active resistance."
Hoffnung sagt sie, ist eben ein Akt des Widerstandes.
Das war Reich, das Geschäft mit dem Zweifel.
Eine Produktion von Kliff und Zusammenarbeit mit der Flow-Media Berlin.
Im Auftrag der AD-Klima-Rektion.
Reich ist ein Podcast von Seraphinddinges, Malen-Klarfs, Janne Knüttler und mir Patrick Stegemann.
Technische Produktion, Sound Design und Organa-Musik von Janne Gwerner.
Zusatzliche Recherche von Adrian Bräder, Boris Kartäuser, Malte Haas und linear Krama.
Besondere Dank an unsere Kolleginnen von Korrektiv, Elena Kolb und Annika Joris.
Faktencheck, Georg Schmidtmann und Katja Schmidt.
exekutive producer, Patrick Stegemann.
Coexekutive producer, Kerstro Beros.
Diese Erststaffel ist mit freundlicher Unterstützung von anderen Entstanden.
Redaktion MDR, per Gegrundwald und Dalen Vogelsberg.
Redaktion SDR, Tobias Koch.
Distribution MDR, Peter Heller, Jennifer Schollbach und Tobias Tieren.
Produktionsleitung MDR, Jochen Papke.
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Und hier zum Ende haben wir noch ein Podcast für euch.
Das Wissen der SWR Podcast bringt täglich eine halbe Stunde gründlich recherchierte Hintergründe zu euch.
Über ganz unterschiedliche Themen, wie warum unterstützt Rostanz Bevölkerung Putin?
Aber auch wie lebten diebenden 18. Jahrhundert?
Oder was steckt hinter dem neuen Medikament gegen Alzheimer?
Das Wissen spricht mit Menschen, die sich auskennen, reißt an die wichtigsten Schauplätze
und sammelt Erkenntnisse, um sich den dringenden Fragen unserer Zeit zu stellen.
Das Wissen findet ihr täglich in AdiSounds und über sonst Wurspodcast gibt.
Podcast Summary
Key Points:
Die Konferenz in Halle wird von einer Gruppe von Klimaskeptikern organisiert, die sich selbst als Widerstand gegen die offizielle Klimapolitik bezeichnen.
Redner wie Jonathan Kohler und James Taylor stammen aus US-amerikanischen Institutionen und nutzen PR- und Lobbyarbeit, um Zweifel an der Klimawissenschaft zu verbreiten.
Organisationen wie Hardland und C-Fact haben enge finanzielle und operative Verbindungen zu Industrie- und Kohlelobby, und werden als Instrumente von Kulturkampf und Widerstand gegen Klima-Initiativen genutzt.
Die Teilnehmer der Konferenz sind meist als „Skeptiker“ abgestempelt, aber praktisch keine wissenschaftliche Diskussion stattfindet – vielmehr wird eine gegenseitige Abwehr und Schutz der eigenen Position betont.
In Sachsen-Anhalt, besonders in Koswig, zeigt sich eine starke Polarisation über Windkraft: eine Seite will den Wald schützen, die andere will Energie aus Windkraft gewinnen, wobei beide Seiten durch politische und lobbybasierte Akteure beeinflusst werden.
Der Klimawandel wird durch eine „Zwischenwelt“ verhüllt, in der Zweifel und Verschwörungstheorien als strategische Instrumente fungieren, um eine wissenschaftliche Debatte zu verhindern.
Experten wie Ben Santa und Candy Leitner zeigen, dass viele Wissenschaftler aus der Klimaforschung aus dem Bereich ausgestiegen sind, weil sie durch Lobbyarbeit und politische Druck entmutigt wurden.
Der „Zweifel“ dient nicht nur als Widerstand, sondern als Werkzeug, um die Bevölkerung zu entlasten und eine kollektive Handlung zu verhindern, ohne dass die Wirklichkeit angenommen wird.
Summary:
Die Dokumentation beschreibt eine Konferenz in Halle, die von Klimaskeptikern organisiert wird, die sich als Widerstand gegen die offizielle Klimapolitik positionieren. Die Redner stammen weitgehend aus US-amerikanischen Institutionen und nutzen PR- und Lobbyarbeit, um Zweifel an der Klimawissenschaft zu verbreiten. Organisationen wie Hardland und C-Fact sind eng mit der Kohle- und Ölindustrie verbunden und fungieren als Instrumente eines „Kulturkampfes“.
Die Teilnehmer sehen sich als Skeptiker, aber es findet keine wissenschaftliche Diskussion statt – vielmehr wird auf die eigenen Positionen zurückgegriffen. In Sachsen-Anhalt zeigt sich eine deutliche Polarisation über Windkraft: eine Seite schützt den Wald, die andere will Energie aus Windkraft gewinnen, wobei beide Seiten durch politische und lobbybasierte Akteure beeinflusst werden. Der Klimawandel wird durch Verschwörungstheorien und eine „Zwischenwelt“ verhüllt, um eine wissenschaftliche Debatte zu verhindern.
Experten wie Ben Santa und Candy Leitner zeigen, dass viele Wissenschaftler aus der Klimaforschung aus dem Bereich ausgestiegen sind, weil sie durch Lobbyarbeit entmutigt wurden. Der „Zweifel“ dient nicht nur als Widerstand, sondern als Werkzeug, um die Bevölkerung zu entlasten und eine kollektive Handlung zu verhindern. Die Dokumentation offenbart, dass der Klimawandel nicht nur durch Wissenschaft, sondern durch Strategien des Zweifels und der Politik verhindert wird, um die öffentliche Verantwortung zu schwächen.
FAQs
Die Konferenz dient als Plattform für Klimaskeptiker, die gegen die offizielle Klimapolitik und die wissenschaftliche Klimaforschung aktiv sind und einen Kulturkampf propagieren.
Sie betonen die Skepsis gegenüber der Klimaforschung und vermeiden eine direkte Leugnung, um sich als neutral und sachlich zu präsentieren, was den Kulturkampf fördert.
Der Veranstalter verbindet sich mit dem Hardland Institut und C-Fact, beiden NGOs, die eng mit der Präsidentin James Taylor und der AfD verbunden sind und Lobbyarbeit im Klimabereich betreiben.
Der Kulturkampf verwandelt ein wissenschaftliches Problem in eine moralische Debatte, sodass die Diskussion entfaltet und die Menschen sich gegenseitig „verdächtigen“ statt konstruktiv zu arbeiten.
Die Teilnehmer vermeiden offene Argumentationskämpfe und verteidigen ihre Positionen mit einer sicheren, oft wissenschaftlich ausgebildeten, aber fehlerhaften Argumentationsweise.
Die AfD nutzt den Streit um Windkraft und Klima als Wahlthema und veranstaltet gemeinsam mit Initiativen wie Vernunftkraft Lobbyarbeit und Kundgebungen, um ihre Wähler zu mobilisieren.
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