Die Dokumentation beschreibt eine konservativ orientierte Konferenz in den USA, die als „größte Versammlung weltweit von Konservativen“ präsentiert wird. Zentrale Themen sind der Klimawandel, Migration und die Rolle der Medien. Naumi Seibt, eine junge Influencerin aus Deutschland, ist anwesend und äußert Skepsis gegenüber der Energiewende, die sie als verlorenen Zeitraum beschreibt. Gleichzeitig zeigt sich, dass in den USA eine systematische Desinformation stattfindet: Organisationen wie EPA Facts verwenden „rebrandete“ Namen und fälschliche Gruppen, um indirekt den Klimawandel zu bekämpfen. Der Hintergrund dieser Kampagnen ist eine industrielle Lobbyarbeit, vor allem durch die fossile Brennstoffindustrie. Rick Burman, ein Schlüsselakteur, verkaufte Methoden zur Verwirrung der Öffentlichkeit, indem er Angst, Wut und Verwirrung auslöste. Seine Kampagnen wurden von der Bradley Foundation finanziert, die seit Jahrzehnten konservative Infrastrukturen in den USA aufbaut. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von falschen Informationen über die Energiewende in Deutschland und Europa. So werden Studien und Werbeaktionen entwickelt, die die Ansicht vermitteln, die Energiewende sei teuer oder nicht machbar. Diese Strategie wird in Deutschland aufgenommen, etwa durch die Finanzierung von „Hardland-Institut“ und die Unterstützung von Personen wie Naumi Seibt, die als Klimaskeptikerin dargestellt werden. Die Untersuchungen zeigen, dass der Zweifel an der Klimapolitik nicht zufällig ist, sondern strategisch durch den Einfluss von Lobbygruppen und Think-Tanks verankert wurde. Der Vergleich zwischen der „Trommel da“-Gesellschaft in Deutschland – mit miteinander verträglichen Ansichten – und der „Kamel“-Gesellschaft in den USA, die durch eine tiefe Polarisierung gekennzeichnet ist, verdeutlicht die unterschiedliche gesellschaftliche Stabilität. Der Film endet mit der These, dass der Klimawandel-Erzählung in Deutschland nur durch gezielte Desinformation und eine ausländische Politik-Infrastruktur gefördert wird, was eine globale Vernetzung von rechten Kräften auszeichnet.
Guten Morgen, Seepack!
Ich bin in einer klimatisierten Konferenzhalle mit Teppichbogen.
Es ist rot und blau und voller Stars in Stripes und Krella-Lichter.
Alle um mich herum stehen auf.
Rechte Hand aufs Herz, blick auf die Bühne.
Es ist Tag 1 von einem besonderen Event, laut Selbstbezeichnung die größte Versammlung
weltweit von Konservativen, die Seepack.
Es ist ein Mager-Klassentreffen.
Trump schafft es nicht dieses Jahr, Iran kriegt uns so, macht aber nix, er ist irgendwie
trotzdem da.
Sein Gesicht ist diesen Groß auf einem Reisebus, der mitten in der Messehalle steht.
Sein Name glitzert von "Payettenbesetzten Caps", sie garen Boxen und unendlich vielen T-Shirts.
Durch die Halle schlendern ein paar Mager-Influencer wie Patriot Barbie.
Und in der Messehalle werden Energy Drinks verteilt.
Es ist eine sehr patriotische Veranstaltung, alles dreht sich um Amerika.
Ich habe mir Penils an über Satan und über die Charier in Texas und über Öl.
Und in den nächsten Pausen dann läuft mir plötzlich Sie hier über den Weg, im glitzenden
roten Kleid.
Naumi Seibt, richtig?
Ja, ja, nicht glütlar, hallo.
Naumi Seibt, eine rechte Influencerin aus Münster, Mitte 20.
Vor einigen Monaten hat sie Ersühe beantragt in den USA, weil sie sich in Deutschland
nicht frei fühle.
"Was treibt dich auf die Zipak?"
"Ich bin hier mit dem Bonapet-Scholl König, Bergbovino."
Seibt sagt, sie ist großer Fan vieler konservativer, die hier auftreten.
Zum Beispiel dem Grenzzaar, der die riesigen Abschieberaktion in den USA geleitet hat.
Die Themen, die sie hier anspricht, begegnen mir immer wieder in den Gesprächen hier.
Migration, die Medien und das Klima.
Also ich persönlich bin der Ansicht, dass fossile Brennstoffe vollkommen in Ordnung sind.
Seibt erzählt, sie hat selbst einmal nachgerechnet, mit allen bekannten Daten.
Und den Klimawandel gäbe es zwar.
"Aber es ist minimal, und dann finde ich es nicht, worauf man sich fokussieren sollte,
müsste, wenn man es will, soll man es machen, aber ich halte es halt für sinnlos."
Sie spricht fast ein bisschen mitleidig von Deutschland und dem Weg, den das Land eingeschlagen
hat.
Manchmal sagt sie, ist die traurig, wenn sie darin denkt, wie viel Deutschland investiert
hat in die Energiewende.
Für sie eine verlorene Zeit, bei der viel auf der Strecke geblieben ist, neue Technologien,
Fortschritt.
Was mich inmitten dieser bunten, schrillen Amerika-Veranstaltungen am meisten überrascht,
seibt es nicht die Einzige, die sich hier sorgen, um Deutschland macht.
Herr Maasen, ja, nicht nötig, was treibt sie hierher?
Hans Georg Maasen, ehemaliger Verfassungsschutzpräsident.
Wir unterhalten uns ein bisschen, das Gespräch soll ich aber nicht aufzeichnen.
"Immer wieder werde ich angesprochen, wenn ich erzähle, wo ich herkomme."
"Das Bild von Deutschland, das die Leute hier zeichnen, ist ziemlich apokalyptisch.
Unkontrollierte Migration, angebliche Zensur und eben wirtschaftliche Abschwung.
Vor allem wegen der Klimapolitik."
"I'm y'all about to get pretty good at the energy, that's a big one, if I can win, don't work."
Bald gehen bei uns die Lichter aus, sagt einer der Männer zu mir.
Windräder funktionieren nicht und so la.
"Your solar panels don't produce power, not time honey, you know them."
Produziert nachts kein Strom, honey.
Auf einer der Bühnen sagt Georg Weinberg, der Chef der Republikaner overseas in Deutschland.
"Germany used to be engine of the Europe."
Deutschland sei mal der Motor Europas gewesen, erfleht.
"We really need you to come to Europe, to come to Germany, to support the Conservatives in Germany."
Deutschlandskonservative wachen wirklich unterstützt.
"It's a deal, George. Let's hope. We'll say Germany too."
Keine Sorge, sagt der Moderator. Deutschland retten wir auch noch.
"Das ist reich, das Geschäft mit dem Zweifel."
"Ich bin Janne Knöthler."
"Und ich, Patrick Stegemann."
"Vor Gevier, schmutzige Siege."
"Ich bekomme eine Smartestroom ever seen, aber es gibt für Adios."
Times Square, New York City.
Unten hupen gelbe Taxi-Storisten an.
Oben setz ich in einem kleinen Büro und eine Fenster mit Lisa Graves.
"So, my name is Lisa Graves and I'm a lawyer, who is an Investigator into the distortion of corporate influence and CEO influence."
Lisa Graves ist Investigator.
Klingt nach Polizei, heißt aber, sie versucht herauszufinden, wer verdeckt Einfluss auf die Politik nimmt.
Sie versucht also, Menschen zu entharen, die viel Geld dafür bezahlen, damit die Politik genau das tut, was sie wollen.
Ohne das ist jemand merkt.
Ich treffe sie in New York, weil ich etwas verstehen will.
Warum mir Männer auf einer Konferenz in Texas bei 30 Grad im Schatten erzählen, dass Solar-Energie nie funktionieren wird, honey?
Und warum in dieser Debatte plötzlich Deutschland auftaucht?
Um das zu begreifen, müssen wir in ein Rabbit Hole fallen, also den Kaninchenbau hinabsteigen.
Und Lisa Graves ist so ziemlich der perfekte Tourgeil dafür.
Denn sie kennt jeden Zentimeter, dieses Tunnel ist.
Weil ich nicht mehr mit der Geschichte habe, ist alles digital.
Okay, hat leider keine Zettel dabei, keine vergebten knittrigen Reden.
Alles, was sie dokumentiert hat, ist auf ihrem Handy.
Nein, dann so.
So, let me uh. Bevor Lisa zu ermittleren wird, ist sie mitten drin in der Politik.
Sie arbeitet lange in Washington, für das Justizministerium, den Senat, als Anwältin für NGOs.
Sie erzählt uns von einem regelmäßigen Treffen damals, in den frühen 2000ern.
Organisiert von konservativen Aktivisten.
Eine wöchentliche Zusammenkunft, die so wichtig ist, dass auch Regierungsvertreter teilnehmen.
Morgens diskutieren die Anwesenden, was abends auf dem Fernsehsender Fox laufen soll.
Und abends läuft es dann auch.
Also, man sitzt morgens um 9 Uhr bei Kaffee und Donuts in einem Konferenzraum.
Jemand sagt, "Hey, dieses neue Klimaschutzgesetz, das passt uns gar nicht."
Und dann laufen um 18 Uhr im Fernsehen genau diese Talking Points.
So, it was like a pipeline into this amplification machine.
Eine Pipeline, direkt in die Köpfe von Millionen Menschen.
Sie ist schockiert, wie direkt diese Aktivisten da Einfluss nehmen auf die Nachrichten.
Und denkt sich, das muss öffentlich gemacht werden.
Ab jetzt ist das ihre Mission.
To expose who those groups really were, who's really behind them.
Zeigen, wer hinter diesen Aktivisten steht, welche Strukturen sie aufgebaut haben.
Und wer dafür zahlt.
Ich wollte mal schauen, wie wir hier wieder zusammenkommen.
Das ist das.
Wenn du siehst, wie ich siehst.
EPA-Facts, ich habe sie gesehen.
Ich will mir zusammen mit Lisa eine Anzeige anschauen, aus dem Jahr 2014.
Weißer Hintergrund, schwarze Großbruchstaben.
Wie würdest du eine radikale Organisation nennen, die 25 Prozent unseres Stromnetzes abschalten will?
Würdest du sie an Archisten nennen?
Milit, Terroristen?
Alles durchgestrichen.
Und dann bleibt auf der Anzeige nur noch einer Antwort übrig.
Die EPA, die Environmental Protection Agency, die Umweltbehörde, gibt's da.
war damals schon seit 30 Jahren eine Behörde als Terrorist.
Geschaltet wurde die Anzeige bei USA Today und Politico,
von einer Organisation, die sich EPA Facts nennt.
Ein Name, der erst mal harmlos klingt.
Fast so wie Global Climate-Kolischen.
Wie Global Climate-Kolischen.
I mean, Berman found it the environmental policy Alliance.
So they sound like a good thing.
Yes, this is part of their stick or their tactic
to brand things with very pleasant or positive sounding names
that obscure the reality.
Lisa sagt, alles teilt der Taktik quasi ein rebranding,
dass das eigentliche Ziel verschleiert.
Calling it "facts" makes it seem like you're going to get "facts".
Wer sich "facts" auf die Fahren schreibt, will natürlich den Eindruck erwecken,
objektiv zu sein.
Obwohl das, was man eigentlich bekommt,
eine Industriegesteuer zur PR-Botschaft ist.
All diese Werbungen und die Organisation mit ihren Seriös klingende Namen,
sie vermitteln den Eindruck, hier sind Akteure am Werk,
sehr verschiedene, vielfältige Stimmen in der Gesellschaft,
die wollen halt aufklären.
Doch wer hinter der Werbung steckt?
Das sieht man erst, wenn man anfängt, in Registern und Steuerunterlagen zu suchen.
EPA Facts gehört zu einer größeren, gemeinnützigen Organisationen.
Laut Steuerunterlagen macht sie Forschung und Aufklärung
für Entscheidungssträger Medien und die breite Öffentlichkeit.
Angemeldet ist hier unter einer Adresse "Mitten in Washington DC",
und zwar an einer recht besonderen Straße,
einer Seitenstraße der "Case-Tweet", der Straße, also,
die wir in der zweiten Folge mit "Body Mullens" entlang gelaufen sind,
da, wo die Lobbyisten sitzen.
Und dann fällt uns da noch etwas auf.
Auch ein Handvoll andere Organisation ist ja angemeldet.
Da ist das Employment Policy-Institut, oder das Center for Union Facts.
Von außen sehen die Gruppen aus wie eigenständige Organisationen,
haben smarte, akademisch klingende Namen,
Institute, Allianzen, Comitys.
Schaut man auf die Website von EPA Facts.
Da sieht man Bilder von Demus, von Menschen mit Megafonen.
Es sieht aus wie eine NGO mit einer großen Gruppe von Unterstützern.
Aber dahinter stehen meist sehr, sehr, wenige Personen.
Und manchmal reichen diesen Organisationen auch erfunde Mitarbeiterin.
Das Personal, erzählt Lisa, findet sie auf den Seiten immer wieder Stockfotos.
Aber viel haben die Organisation nicht zu tun,
denn um ihre Arbeit zu machen, beauftragen sie eine PR-Filma,
die die Kampagnen dann umsetzt.
Und jetzt, der Kluh.
Diese PR-Filma gehört der gleichen Person, die auch die Organisation leitet.
In diesem Falle ist das.
Rick Burman.
Und seine Specialty war creating fake-groups, front-groups.
Fake in der Sense, dass sie etwas zu bewerben werden.
Burmens Spezialität, Gruppen zu gründen,
die so tun, als ob sie etwas werden, was sie nicht sind.
In den USA gibt es sogar ein Begriff dafür.
Astroturfing, das englische Wort für Kunstrasen.
Weil sie so aussehen sollen, wie Graswurzelbewegungen.
Aber eben Fake sind.
Das funktioniert für alle möglichen Industrien.
Alkohol, Tabak oder eben Kohle, Mineralöl, die fossile Industrie.
Konkret geht das so, erklärt Lisa.
Irgend ein Branchenvertreter, CEO oder Lobby ist,
geht zu Börmen und sagt, so was wie.
Diese Regulierung passt uns nicht.
Und Börmen sagt dann, kein Problem.
Erst mal gar nicht so verwerflich, Lobby arbeitet eben.
Aber das Problem ist, dass Börmensgruppen so tun,
als werden sie Bürgerbewegungen.
Obwohl eigentlich Industrieinteressen dahinter stecken.
Lisa Graves frustriert zwei Sachen.
Einerseits findet sie, wenn eine Organisation Werbung schaltet,
für Wahlen, für politische Themen,
und dafür sehr viel Geld ausgibt, zum Beispiel 10.000 Dollar.
Like, let's say, over 10.000 dollars.
I think those donors should be disclosed.
Dann sollten alle wissen können, wer diese Werbung bezahlt.
Die zweite Sache, die sie frustriert, ist dieses Ungleichgewichts.
Dass sie eben nicht die Mittel hat, gegen Kampagnen zu starten.
Either saying, "Do you know who this is?
Do you think it might be industry?
Who could be behind in ad telling you?"
Werbungen zu schalten.
Die genaue diese Methoden und die Organisation dahinter offenlegen.
Werbung, die sagt, "Hey, hey.
Uh, people for puppies."
Diese Organisation da, "People for puppies",
die hat nichts mit Welpen zu tun.
Dies von Rick Bermann.
"It's a group that is funded by people who fund Rick Bermann.
Who's Rick Bermann? Dr. Evil."
Dr. Evil, weil er die Öffentlichkeit bewusst täuscht.
Bermann's Spitznamen sagt sie, versteht sie wortwörtlich.
Bermann ist nicht der Einziger, der diese Methoden nutzt.
Aber er perfektioniert sie.
Einmal erzielt Melisa, schickt sie eine Grafik im Büro rum.
Sie hat sie selbst gemacht.
"I later did a graphic image of him with a crown."
Ein Bild von ihm mit einer Krone.
Passt gut zu seinem Spitznamen, Dr. Evil findet sie.
"I think of him as one of the kings of disinformation."
Lisa sagt, einer der Könige der Desinformation.
* Musik *
"I think I got a call saying that. "
Im Oktober 2014 bekommt Lisa Graves einen Anruf.
Es geht um eine verdeckte Aufnahme.
"I've heard a lot of audio from whistleblowers."
Von einem whistleblower, das Mikro vermutlich versteckt unter einem Tisch oder in einer Tasche.
"Yeah, there's a little scratchiness like it might be."
Man hört es rascheln.
"How does the audience start?"
"Oh, gosh, I can't remember, but I can check right now, if you want."
* Musik *
Weny, da hört's, das ist Rick Berman.
Hier in diesem Büro in New York auf Lisa's Handy.
Das ist das erste Mal, dass ich dieses Tape höre.
Berman's Stimme.
Das Tape kommt von einem Auftritt im Juni 2014.
In einem Hotel in Colorado Springs.
Es ist das Jahrestreffen eines Verbandes der Öl und Gasindustrie.
Für ihn ist es eine Werbeveranstaltung.
Er will seine Methoden hier an die Öl und Gaslobye verkaufen.
Deshalb spricht er, dass man trotz der schlechten Zaunqualität sagen, sehr offen.
Er wolle vor allem Gefühle ansprechen, Angst und Wut.
Die funktionieren besonders gut.
Er erzählt, wie er versucht, die Öffentlichkeit zu verwirren.
In dem er Menschen mit Informationen und falschen Informationen zuschüttet.
Paralisiert.
So, dass niemand mehr weiß, was jetzt stimmt und was nicht.
Und das ist noch ein tun, den ich besonders unangenehm finde.
Weil ich von ein paar Tagen erst mit ihr gesprochen habe.
Und es sich irgendwie extrem eklig anfühlt, was Berman da macht.
Er vertritt ja auch Alkoholfirmen, sagt Berman.
Eigentlich könnte ich da schon wissen, was als nächstes kommt.
Ich habe Candy Leitner für mich arbeiten lassen, sagt Berman.
Also, die die "Mother's Against Drunk Driving" gestartet hat.
Und genau so, sagt er, zerstört man die moralische Glaubwürdigkeit der Gegner.
Das ist das Drehbuch, das er bei dieser Konferenz verkaufen will.
Angst, Wut, Verwirrung, Angriffe auf die Gegenseite.
Manchmal erzählte er, gibt es Kunden, die sagen, dass wollen wir nicht machen.
So sind wir nicht drauf.
seine Antwort.
Du kannst Entweder hässlich gewinnen oder schön verlieren.
Ein bisschen absurd ist es schon,
als dieses Tape 2014 geliegt wird,
da läuft draußen eine ganz andere Show.
Die großen Ölkonzerne haben nämlich ihr grünes Herz entdeckt.
Ihre Werbespots zeigen saubere Meere und glückliche Eisbären.
Ja, ja, ja, ja, greenwashing.
Graves schüttelt den Kopf.
Sie erzählt uns von einem Fall aus dem Jahr 2016,
an dem sie gearbeitet hat.
Es geht um Exxon den großen Ölkonzerne aus den USA.
Gegen über seinen Aktionären behauptet das Unternehmen,
Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.
Aber gleichzeitig finanziert der Konzerne eine Organisation,
die ganz andere Geschichten erzählt.
Macht euch keine Sorgen, der Planet wird kälter.
Oder und diese Geschichte kommt euch vielleicht bekannt vor.
Oh, no, it's getting warmer, but that's great.
This is the greening of the planet.
Ja, es wird wärmer auf diesen Planeten.
Aber das ist doch super.
Ziel 2 ist "Gut für Pflanzen".
Es ist "The greening of Planet Earth 2.0".
Eine Tese aus dem Jahr 1992, damals finanziert von der Kohleindustrie
und verschickt als VHS.
Einfach wieder rausgekramt und aufgewärmt.
Wie "Band Center" es gesagt hat,
manchmal haben Lügen eben lange Beine.
Vor allem dann, wenn jemand ein Interesse daran hat,
dass sie sich verbreiten, in Parlamenten und Ausschüssen,
in Talkshows, in Gesetzestexten.
Und am Ende bis nach Europa und Deutschland.
Äh, ihr taugt, ihr taugt,
about this network, about building the network in different states.
Mhm, where does Rick Burman fit into the landscape?
Verbreitet über Netzwerke und den auch Rick Burman beteiligt ist.
Well, until the Bradley files came out,
we did not realize how heavily involved his team was
in trying to build up the right-wing infrastructure in the states.
Was Lisa uns da erzählt,
diese Bradley files, wie sie sagt,
die zeigen ziemlich genau,
wie Macht und Einfluss in den USA gekauft werden.
Die Bradley Foundation ist 800 Millionen Dollar schwer,
einer der ganz großen Player in den USA.
Eine Stiftung, die seit Jahrzehnten daran arbeitet,
Amerika nach ihren Vorstellungen umzukrämpeln.
Und ihr Lieblings-Hobby?
Klimaschutz verhindern.
Wie das aussieht, kann man in den geliegten Fals nachlesen.
Zum Beispiel?
November 2013.
Ein Förderantrag über 150.000 Dollar wird bewilligt.
Empfänger, das Center for Consumer Freedom.
Offizieller Verwendungszweck, Volksbildung.
In der Realität bedeutet diese Volksbildung,
der Aufbau einer Website namens Biggreenradicals.com.
Inklusive passender PR-Kampagne.
Big greenradicals have become big business.
With the top organizations bringing in hundreds of millions of dollars.
Die Erzählung ist immer dieselbe.
Die da oben, die Ökos,
das sind in Wahrheit gierige radikale Eliten,
die sich auf eure Kosten die Taschen vollmachen.
In top activists collecting hundreds of thousands in salaries and benefits.
Gefördert wird Big Green Radicals,
also von der Bradley Foundation.
Und wer kümmert sich um die Umsetzung?
Man an das bereits Richard Berman.
Registriert ist Big Greenradicals übrigens an derselben Adresse,
wie der ganze Rest von Berman's Imperium.
In einer Seitenstraße der Case-Tweet in Washington DC.
Und das ist nicht die einzige Organisation von Berman,
die Bradley fördert.
Über die Jahre fließen mindestens 6,5 Millionen Dollar
aus dem Bradley vermögen, auf Berman's Firmen konnten.
His key personnel were in essence hired by the Bradley Foundation
to assess U.S. states for where they were on a scale
of right-wing infrastructure.
Rick und sein Team zeigt sich in dem League,
sollen Bradley bei einem ihrer zentralen Vorhaben unterstützen.
Netzwerke aufzubauen,
um konservative Politik voranzutreiben.
And then to suggest how to target those states
to build up right-wing infrastructure in those states.
Der Kampf gegen Klimaschutz ist dabei nur ein Thema.
2015 bekommen Berman's Leute einen besonderen Auftrag
von der Bradley Foundation.
Sie bestellen eine Art Landvermessung.
Bundesstaat für Bundesstaat lassen sie kathieren,
wie weit sie mit dem Aufbau von konservativer politischer Infrastruktur sind.
Ich habe mir das mal angeschaut.
Es ist wirklich einfach eine Tabelle.
Das Resultat von Jahrzehnte lange Arbeit,
um Politik und Gesellschaft nach rechts zu rücken, ist hier.
Festgehalten in einer Art Excel-Dokument.
Jeder Bundesstaat hat eine Zahle, Ohio, California, Michigan
und in den Spalten stehen dann Fragen wie. "Gibt es hier gute Kontakte zu Medien, um Stories zu platzieren?
Kanäle mit Reichweite?"
"Gibt es "Tanks" oder "Gruppen, die Gesetzesentwürfe formulieren können?
Studien in Auftrag geben können."
"Diese und mehr Fragen sollten Berman und sein Team helfen,
zu beantworten, jeweils auf einer Skala von 1 bis 5.
5 heißt Easy, haben wir in der Tasche.
1, hier müsste noch mal jemand dran."
In dem Lieck sind dann auch Strategien formuliert,
wie man von 1 bis 5 kommt.
Wo genau muss man ansetzen, um einen Bundesstaat in der Tasche zu haben?
Wo könnte das Netzwerk neue Ableger eröffnen?
Zu welchem Thema müsste man hier Studien verfassen?
Wie könnte man welche Medien mit Talking-Points füttern?
Was diese Dokumente zeigen ist, wie durchdacht ihr Arbeit dieser Stiftungen ist.
Wie über Jahrzehnte, mit einer Wahnsinskedolt auf allen Ebenen
von Politik und Gesellschaft Justiz und Bildung,
wie überall versucht wird, Einfluss zu nehmen.
Es gibt nicht einen Strippenzieher, ein Mastermind,
das den Klimaschutz in den USA verhindert.
Es gibt nicht einen Rick Berman.
Es gibt's Little Bermans Everywhere.
Was uns zu folgende Frage zurückbringt.
Wie kommt die kleinen Bermans eigentlich nach Deutschland?
Hallo. Hallo, guten Morgen. Guten Morgen.
Für diesen Teil des Kennenchenbaus hab ich Dietmar Pläwe angerufen.
Er arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin,
forscht vor allem zu US-amerikanischen Pink-Tanks.
Außerdem hat er mal Lobby-Contour mitgegründet.
Gerade aber. Aber es sieht sehr schön ausbekommen.
Ja, ja. Es ist auch sehr schön indigurieren.
Ist ja im Sommer roll-up. Im Videokoll.
Mitten im Grün, umregend von ein paar Stein sollen
und sehr lauten Grillen im Hintergrund.
Genau das richtige Setting, also um über Zweifel am Klimawandel zu sprechen.
Pläwe beobachtet seit vielen Jahrzehnten amerikanische Pink-Tanks
und wie sie ihre Fülle nach Deutschland austräken.
Das beginnt ungefähr 2009.
Obama ist gerade Präsident geworden
und die amerikanischen Öl- und Gaskonzerne die merken. Dass unter Obama sehr wohl stark investiert wurde,
in erneuerbare Energien und eben auch staatlich unterstützt,
investiert wurde.
Obama wirbt für eine neue Klimapolitik.
Er wird Geld in die Hand nehmen, um mehr erneuerbare Energien auszubauen
und damit auch den CO2-Ausstoß zu senken.
Und in Deutschland, wie China und Germany,
sind alle in die Reise für Clean Energy.
Tatsächlich gilt Deutschland damals als Vorreiter,
wenn es um Klimapolitik geht.
Über die Energiewende wird so viel geredet,
dass sie sogar ein Begriff wird auf Englisch.
Either way, what does it really mean, this "Energiewender"?
Den Sonderweg, den Deutschland damals einschlägt,
den will die Öl- und Gasindustrie in den USA auf jeden Fall verhindern.
Da ist zum Beispiel das harmlos klingende Institute for Energy Research.
Das gibt dem reineschwestfetischen Institut für Wirtschaftsforschung,
kurz FBI, Geld für eine Studie.
Und diese Studie zeigt dann, die Energiewende ist viel zu teuer.
Das Institute for Energy Research, das das Geld gegeben hat,
wird natürlich finanziert von der amerikanischen Öl- und Gasindustrie.
Der Trick ist einfach, die Think-Tanks bezahlen Studien in Europa.
Um dann in den USA sagen zu können,
guck mal, in Europa denken die das auch.
Und neuer, wenn man in der US-Diskussion dann immer drauf verweisen kann,
dass es in Europa diese Position auch gibt,
dass es eine Funktion bis aufbaus von parallelen Strukturen in Europa
und in anderen Ländern, damit man sich selbst als ein Teil eines legitimen Spektrums,
mein U-Spektrums darstellen kann.
Zu Beginn dieser Episode,
hat uns Lisa Graves von Fox News berichtet.
Das viele der Leute einen direkten Kanal.
Wie so eine Pipeline zu Fox News dem TV-Sender hat.
Und in jenen Jahren von Obama's Präsenthaft
läuft auf dem Sender auch dieser Beitrag.
Sehr erklären, warum das deutsche Modell die Energiewende in den USA niemals funktionieren könnte.
Kein Wunder, dass Solar in Deutschland funktioniert, sagt die Experten auf Fox News.
In Deutschland scheint halt Femme in die Sonne.
Die Bemühungen wirken.
Die NGOs, die sich Deutschland und andere europäische Länder zum Ziel genommen haben, haben Erfolg mit ihrer Strategie.
Aber das ist bekannt in der Literatur, dass der massive Wirbel um die angeblich ultra-tfeuerere Energiewende in Deutschland und in Spanien in Obama dazu gebracht haben,
nicht mehr von den Vorbildern in Europa zu sprechen.
Doch dabei bleibt es nicht.
Denn der Zweifel kommt auch hier an in Deutschland.
Endet ihr euch an, Naomi Saibt, der Januar auf der CPAC an Texas begegnet ist?
Die sagt, Klimawandel ist zwar real.
Aber es ist minimal.
Naomi Saib wird 2017 relativ groß in den sozialen Medien.
Sie verkauft sich als junge Frau, die anders als ihre Altersgenossenen ausgerechnet eben nicht bei den Klima-Demonstrationen mitläuft.
Und Medien erzählen ihre Geschichte gern.
Denn irgendwie gibt es da diese Sehnsucht nach einer Symmetrie, nach einer Gegenposition.
Auf der einen Seite Kriter Thunberg und die globale Klima-Bewegung auf der anderen Naomi Saibt.
Sie bekommt ein großes Spiegel-Potrier, die Antikreta.
Doch dann kommt raus, die Antikreta wird bezahlt.
Ein amerikanisches Institut will die junge Deutsche zur Stimme gegen die erdrückenden Beweise des menschengemachten Klimawandels aufbauen.
Ein deutsches Gesicht für einen weltweiten Kulturkampf.
Das Institut, das sie bezahlt, hat einen klangvollen Namen, das Hardland-Institut, auch finanziert von der Bertler Foundation.
Und seibt, die Trump heute selbst von einer Vernetzung der rechten Bewegung über den Atlantik hinweg.
Weil es ein wichtig ist, dass wir diese globalistischen Themen auf global angehen.
Und dass wir uns global vernetzen, weil wir alle quasi auf einer Seite stehen.
Früher als Kind war ich fasziniert von Kamielen.
Diese Wüstentiere mit den Zwei-Höckern, die tagelang ohne Wasser, in der Wüste überlegen können.
Ich kann die Zwei-Nuos-Mokan-Tierpark, aber das macht ja nichts.
Neben den Kamielen gab es Tiere in diesem Tierpark, die sehen ziemlich ähnlich aus, haben aber nur Einhöcker.
Trommel da reißen die.
Als Kind dachte ich, das sind halt Kinderkamele, wenn die Großen bekommen, die bestimmt auch Zwei-Höcker.
Ist aber Quatsch.
Die Tiere mit dem Einhöcker und die mit dem Zwei-Höckern sind eben zwei verschiedene Tierarten.
Kamel der Zwei-Höcker, Trommel da hatte einer.
Ich hab lange nicht an dieses zoologische Elter ergedacht, bis ich vor kurzem auf diesen Vortrag gestoßen bin.
Ja, hallo erst mal.
Der ist zoologisch. Mit Kamel kennt er sich eigentlich nicht so besonders gut aus.
Aber er hat erforscht, wie polarisiert, wie eigentlich sind in Deutschland.
Also, polarisierung scheint eine Art von Angstszenario zu sein.
Das ist etwas, was man nicht haben will.
Mit zwei Kollegen hatte eine große Studie gemacht.
Wie feindlich wir uns gegen Überstehen so in politischen Fragen.
Sein Urteil geht eigentlich.
Bei den meisten Fragen stehen wir uns viel näher.
Gehen viel freundlicher miteinander um, als wir das aufdenken.
Ich benutze gerne dieses Bild von Kamel und Trommel da.
Und das bringt uns zum Kamel und zum Trommel da.
Aber um wäre sozusagen so ein Hügel, wie so eine Normalverteilung.
Denn das Bild, das er dafür benutzt, wir sind eine Trommel da gesellschaft.
Ein Höcker. Wir haben unterschiedliche Auffassungen in vielen Fragen auch beim Klima.
Aber versammeln uns noch auf einem Hügel.
Und da unten das Kamel, zwei Höcker, dazwischen ein Tal, möglicherweise ein Tal,
unüberbrückbarer Differenzen und Antagonismen.
Die USA aber, sagt Mau, die sind eine Kamelgesellschaft.
Zwei Hügel, die sich feindlich gegenüberstehen, dazwischen ein tiefer Grab.
Das war nicht immer so.
Lange Zeit war die USA eine Trommel da gesellschaft.
Selbst zwischen den beiden großen Parteien gab es in vielen Fragen,
große Einigkeit. Auch beim Klima-Übrigens.
Beide Parteien waren sich eine Zeit lang einig,
dass man irgendwas gegen eine heißer werdende Welt machen muss.
Das hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert.
In den USA ist die Frage nach dem Klima eher so was wie ein Glaubensbekenntnis geworden.
Nur noch knapp die Hälfte der Amerikaner glaubt,
dass der Mensch die Erterwärmung verursacht.
Vielleicht könnte man es ja so sagen.
Das Ziel, alte Desinformationen.
Ist der Versuch, aus Deutschland ein Kamel zu machen?
Es ist Sommer 2026 und einer der heißesten Tage des Jahres.
Viele Orten sogar ein neues Hitze-Record.
In Halle an der Saale findet eine Konferenz statt,
auf der der Klimawandel nicht ganz so ernst genommen wird.
Organisiert hat die Konferenz das europäische Institut für Klima und Energie.
Kurz Eike.
Wie viele Wissenschaftler sind da organisiert,
die in großen Klima-Journalz werfen nicht haben?
Also die freie geht in eine falsche Richtung.
Ich soll Ihnen das sagen, wenn ich ein Backau bin,
bin ich ja nicht gleichzeitig der Müller.
Es gibt zwei große Amerikanische think tanks,
unterstützen die Veranstaltung.
Und Sie sprechen hier ganz offen von Ihrem Ziel.
Sie wollen den Kulturkampf nach Deutschland bringen.
Wir sind ein Wochenende unter Ihnen.
Unterleben geradezu siegestunkte Politstrategen.
Denn was in USA gelang, das kann auch in Europa passieren.
Europe is tip-to-ing.
In the direction the Trump is taking the US.
In den nächsten Episode.
Von der Konferenz der Klimawandel Skeptica in Halle an der Saale.
Aber Sie verstehen, warum das wichtig ist.
Und warum ich das frage, das Syfek, Hardland,
Institute, die mit der Tabarge in der Industrie verbrunnen sind.
Wenn Sie fresh werden, dann reagieren Sie nicht.
Wenn z.B. ein Symphonie-Orchester auf ein Exxon oder Stütz wird.
Da müssen Sie nicht auf jede Geige drauf schreiben.
Auch ein ist toll oder so.
Das war Reich, das Geschäft mit den Zweifeln.
Eine Produktion von Kliff und Zusammenarbeit mit der Flow-Media Berlin.
Im Auftrag der AD-Klima-Redition.
Reich ist ein Podcast von Seraphindinges, Malin Klaafs, Janik Nüdler und mir Patrick Stegemann.
Technische Produktion Sound Design und Originalmusik von Janik Werner.
Zusätzlich ist die Recherche von Adrian Bräder, Boris Kartäuser, Malte Haas und Linier Kramer.
Besondere Dank an unsere Kolleginnen von Korrekiv.
Elena Kolb und Annika Jores.
Faktencheck, Georg Schmidtmann und Katja Schmidt.
Exekutive Producer Patrick Stegemann.
Coexekutive Producer Gerscher Beros.
Diese erste Staffel ist mit freundlicher Unterstützung von anderen Entstanden.
Redaktion MDR, Pegel Grunwald und Daniel Vogelsberg.
Redaktion SDR, Tobias Koch.
Distribution MDR, Peter Heller, Jennifer Schollbach und Tobias Tieren.
Produktionsleitung MDR, Jochen Papke.
Wenn euch diese Podcast gefallen hat, erzählt es all euren Freunden,
abonniert, bewertet und kommentiert auf der Plattform eurer Wahl.
Und zum Schluss gibt es noch ein Podcast-Tipp von uns.
Crashquus, Wirtschaft trifft Geschichte.
So große wirtschaftliche Veränderungen wie jetzt hatten wir schon lange nicht mehr.
Und damit kommen viele Fragen.
Macht uns KI alle arbeitslos?
Stärbt in Deutschland nach und nach die Industrie?
Und können wir uns jemals eine eigene Wohnung leisten?
Jede Krise führt sich ja super neu an, ist sie aber nicht.
Es war alles schon mal da.
Nur vielleicht anders.
Wir haben die das eigentlich früher gelöst.
Findet ihr in der Deutschland Funk App und überall da, wo ihr Podcast hört.
In der aktuellen Folge von Crashquus geht's übrigens um Wasser.
Da Wasser eine Ware werden wie jeder andere?
Podcast Summary
Key Points:
Die Veranstaltung in der Konferenzhalle ist eine große, patriotisch orientierte Konservativen-Tagung, bei der Themen wie Migration, Medien und Klima zentral stehen.
Naumi Seibt, eine 20-jährige rechte Influencerin aus Münster, ist hier, um sich mit konservativen Bewegungen auseinanderzusetzen, und betont, dass der Klimawandel minimal sei und eine verlorene Zeit für Deutschland sei.
Die Aufklärung von Lisa Graves zeigt, dass industrielle Interessen durch gezielte PR-Kampagnen, Fake-Gruppen und "Rebranding" der Organisationen wie EPA Facts versteckt werden, um eine gezielte Desinformation zu verbreiten.
Summary:
Die Dokumentation beschreibt eine konservativ orientierte Konferenz in den USA, die als „größte Versammlung weltweit von Konservativen“ präsentiert wird. Zentrale Themen sind der Klimawandel, Migration und die Rolle der Medien. Naumi Seibt, eine junge Influencerin aus Deutschland, ist anwesend und äußert Skepsis gegenüber der Energiewende, die sie als verlorenen Zeitraum beschreibt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass in den USA eine systematische Desinformation stattfindet: Organisationen wie EPA Facts verwenden „rebrandete“ Namen und fälschliche Gruppen, um indirekt den Klimawandel zu bekämpfen. Der Hintergrund dieser Kampagnen ist eine industrielle Lobbyarbeit, vor allem durch die fossile Brennstoffindustrie. Rick Burman, ein Schlüsselakteur, verkaufte Methoden zur Verwirrung der Öffentlichkeit, indem er Angst, Wut und Verwirrung auslöste.
Seine Kampagnen wurden von der Bradley Foundation finanziert, die seit Jahrzehnten konservative Infrastrukturen in den USA aufbaut. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung von falschen Informationen über die Energiewende in Deutschland und Europa. So werden Studien und Werbeaktionen entwickelt, die die Ansicht vermitteln, die Energiewende sei teuer oder nicht machbar.
Diese Strategie wird in Deutschland aufgenommen, etwa durch die Finanzierung von „Hardland-Institut“ und die Unterstützung von Personen wie Naumi Seibt, die als Klimaskeptikerin dargestellt werden. Die Untersuchungen zeigen, dass der Zweifel an der Klimapolitik nicht zufällig ist, sondern strategisch durch den Einfluss von Lobbygruppen und Think-Tanks verankert wurde. Der Vergleich zwischen der „Trommel da“-Gesellschaft in Deutschland – mit miteinander verträglichen Ansichten – und der „Kamel“-Gesellschaft in den USA, die durch eine tiefe Polarisierung gekennzeichnet ist, verdeutlicht die unterschiedliche gesellschaftliche Stabilität.
Der Film endet mit der These, dass der Klimawandel-Erzählung in Deutschland nur durch gezielte Desinformation und eine ausländische Politik-Infrastruktur gefördert wird, was eine globale Vernetzung von rechten Kräften auszeichnet.
FAQs
Es handelt sich um eine konservative Veranstaltung mit dem Thema Amerika und dem Klimawandel, bei der konservative Influencer und Politiker zusammenkommen, um Themen wie Migration, Medien und fossile Energien zu diskutieren.
Naumi Seibt beantragt in den USA Aufenthalt, weil sie sich in Deutschland nicht frei fühlt. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Migration, Medien und den Klimawandel, wobei sie fossile Brennstoffe als sinnvoll ansieht.
Die Transkription zeigt, dass konservative Organisationen wie EPA Facts oder Big Green Radicals künstlich geförderte Kampagnen betreiben, um die Öffentlichkeit zu beeinflussen und den Klimawandel zu zweifeln.
Diese Gruppen nutzen 'front groups' oder künstliche Bewegungen, um wissenschaftliche Argumente zu verfälschen und die Öffentlichkeit auf eine bestimmte Sicht zu lenken, insbesondere in Bezug auf Klima und Energie.
Die USA nutzen Methoden wie Fake-Gruppen, versteckte Werbung und Lobbyarbeit, um Zweifel an der Energiewende in Deutschland zu fördern und eine konservative Narrative zu verbreiten.
Rick Burman ist ein Konservativer, der durch die Gründung künstlicher Gruppen und die Verbreitung von Desinformation bekannt ist. Er wird 'Dr. Evil' genannt, weil er bewusst Angst und Verwirrung bei der Öffentlichkeit erzeugt.
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