Als man hätte ja auch sagen können, wenn man so eine harte Zeit auch jetzt für meine Eltern sprechen, in einem Abharteit-System aufgewachsen, dass man dann der Welt begegnet mit vielleicht Frustration oder Rache gefühlt. Das Gegenteil war der Fall. Sie haben es bevorzugt bzw. gewählt, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen und Liebe gewählt und neu hier und machen und harte Arbeit. Und das finde ich da beeindruckend, denn das hätte auch ganz anders ausgehen können, wenn man quasi in so einem traumatischen Umfeld aufgewachsen ist. Und das hat mich sehr, sehr geprägt. "Good work, der Podcast für gute Zusammenarbeit und innovative Arbeitskultur." Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit und für zukunftsfähige Arbeitskultur. Mein Name ist Julie Jan Korski und ich begrüße euch zu einer neuen Runde in unserem Audio-Solong bei Brand 1 Podcast. Netzwerk und ich bin heute zu Gast, das Studios unterwegs, also nicht in meinem Irvist schon klein, schnuckelt Studio in Wiesbanden, sondern ich bin ganz hoch hinausgefahren oder fast hoch hinaus in den Vorstandsturm der DZ Bank. Und da sitzt mehr Swordbank-Retter gegenüber. Sie ist vorständig für das Kapitalmarkt Geschäft zuständig bei der DZ Bank. Und wir werden uns heute über die Themen unterhalten, was Komplexität in den Märkten und vor allen Dingen aber in ihrem Führungserleben zu tun hat. Und sie wird, glaube ich, oder hoff ich. Dazu werde ich sie zumindest ermuntern ein bisschen was aus ihrem Leben erzählen, denn es ist ein sehr besonderer Lebenslauf, ein besonderer Weg, ein besonderer Mensch und ich bin ganz froh, dass sie sich Zeit genommen hat für mich. Aber jetzt starten wir erst mal in unsere Runde und ich sage, wie schön das sich beide sein darf, liebe Sword. Schön, dass du hier bist bei Good Work. Herzlichen Dank, liebe Jule, ich freue mich sehr, dass du mich eingeladen hast, an diesem Podcast teilzunehmen oder zu sprechen. Ja, sehr schön. Wir hatten ja eine wunderbare Begegnung zum Jahresstart und das hat mich total geketst. Ich fasse das nochmal kurz. Ich hatte die schöne Aufgabe bei der Frankfurter Volksbank, das Town-On-Meeting zu moderieren. Also ein Riesengetrummel, ich glaube fast 2000 Menschen und dann gab es ein Moment, als du die Bühne betreten hast und dann war wirklich stelle Sword. Also man konnte stecknadelfallen hören, kannst du zählen an den Moment? Ja, ich kann mich in der Tat erinnern, ich kann mich einmal an unsere erste Begegnung ändern, diese Wärme, die wir sozusagen sofort und diese Nähe auf, wo wir uns das erste Mal gesehen haben gespürt haben, das war sehr sehr positiv. Ich bin natürlich vor solchen Auftritten immer ein bisschen nervös und wie du sagst, das waren, glaube ich, über 2000 Menschen im Saal und das hat mir einfach ein gutes Gefühl gegeben und habe mich dann sehr gefreut auf den Vortrag. Ja, das hat toll. Du hast in diesem Vortrag und das versuchen wir heute auch noch mal ein bisschen, die Kurve hinzukriegen, auch etwas aus deiner Wita geteilt, die sehr besonders ist und mit Wita starten wir mit dem Leben und zwar mit deinem nehmen, nämlich wie bist du heute, heute haben wir Freitag in den Tag gestartet zu hat. Heute Morgen bin ich sehr früh gestartet, weil ich nachher nach London fliege, musste noch packen, ich war gestern Abendabropo Frank Futter Volksbank auf dem Sommerfest oder dem Empfang der Frank Futter Volksbank, der sehr, sehr schön waren. Von daher kam ich nicht dazu zu packen, das habe ich erst mal morgens gemacht und dann habe ich ein paar Kohl gemacht und habe mich dann auf den Podcast jetzt mit dir gefreut. Bereitest du dich irgendwie mental auf solche Gespräche vor? Also ich habe dich als sehr logischerweise in einer Rolle auch professionellen Menschen erlebt, als sehr strukturiert und sortierten Menschen, aber ist es etwas, wo du sagst, ich versuch mich da gar nicht so sehr zu verkrampfen, könnte man ja im Gegensatz auch sagen oder dass du nächlich mach mir schon vorher immer so ein paar Gedanken. Die Antwort ist es kommt darauf an, es kommt darauf an, auf welches Gespräch mit natürlich bereite ich mich auf die Vorträge vorwärten, über die Frank Futter Volksbank gesprochen, ich habe mich natürlich vorbereitet, aber so ein Gespräch, wie heute mit dir das versuche, spontan zu führen, weil ich glaube, dass das auch hoffentlich interessanter für die Zulera ist. Ja, ich denke auch. Ich pack noch mal ein paar Informationen zu dir rein. Also wie gesagt, du bist Vorständen der Dezettbank seit September 22 und so hat du Haus bitte sofort dazwischen, wenn ich hier irgendein Quatsch, ein Fakten erzähle, das räumen wir dann sofort auch und bist da verantwortlich für das Kapitalmarkt geschäft. Du weißt da vor, bei der Standard Charterbank war es doch in Dubai an dieser Station für mehrere Jahre. Was also eine sehr, sehr lange Zeit da war bei der deutschen Bank und zwar im Investmentbanking und also man kann sagen, Investmentbanking hast du von der Pika auf gelernt und dein Studium wieder rum war auch international aufgestellt, sowohl in Frankfurt als auch in Paris, also sehr viel große weiter Welt in deinem Leben, sehr viel Komplexität inwieweit, hat dich dieser Lebensweg auf das vorbereitet, was so aktuell so in den Kapitalmärkten erlebt. Ja, das ist eine sehr gute Frage. So einmal muss man feststellen, dass das alles nicht geplant war. Du hast mich ja vorhin gefragt, wie bereits du dich vOR wie planst du das? Ich bin so ein Mensch, der meine Karriere gar nicht geplant hat, so nach dem Motto, ich mache jetzt X Jahre das, um Y zu machen, habe ich überhaupt nicht gemacht, sondern ich habe versucht immer für den Moment zu leben im Sinne, wenn ich eine Aufgabe habe, aber ich versucht, die so gut wie möglich zum Meistern und habe dann immer darauf vertraut, dass alles andere dann schon wird. Es ist vielleicht so ein bisschen counterintuitiver Ansatz, aber der ist für mich persönlich ganz gut gelaufen und damit identifiziere ich mich auch als Person, das heißt, ich bohwe sozusagen sinken, ich bin immer so schön auf Neuerutsch, sagt, was jetzt die Zukunft bringt, sondern versuche gerade jetzt und hier das Beste daraus zu machen und die Wege ergeben sich dann und so war das eben auch mit meiner Laufbahn, dass ich das nicht wirklich geplant habe, aber es haben sich eben durch die Tätigkeiten immer neue, neue Ergeben und so bin ich eben, wie du sagst, seit September 2022 sehr glücklich, weil der in die Z-Bahn gelandet. Wir kommen auch gleich nochmal ganz dediziert zu deinem Lebensweg, vielleicht bleiben wir noch mal einen ganz kleinen Moment beim Kapitalmarkt. Wenn du jetzt so aktuell drauf schaust, wir haben sehr viele Einwirkungen, sowieso immer, aber jetzt im Moment sehr viel geopolitischer Einwirkungen. Wir haben eine wirtschaftlich angespannte Situation in Deutschland. Ist das ein Zustand, den du sagst, der ist für mich, wo ich ja wirklich auch Investmentbanking von der Pika auf gelernt habe und keine eine Sonder-Situation oder würde zu sagen, das ist so, wie das halt eben ist in den Kapitalmarkten, die sind nicht exobitant durcheinander gerüttelt oder würde zu sagen, doch das ist eine neue Qualität, was wir gerade sehen. Ich würde sagen, es hat Elemente von Beidem, aber letzteres überwiegt und ich erkläre noch kurz, warum. Also Wohlattilität in den Kapitalmarkten haben wir in den letzten Jahren gesehen, wir hatten die Covid-Pandemie und dann hatten wir geopolitische Ereignisse, natürlich sehr prominent Russland-Ukraine, das sozusagen, wenn man in der Historie sich das anschaut, ist erstmal per se nichts sehr ungewöhnliches in den Kapitalmarkten, die Finanzkrise 2009, 2009, etc. Was aber ungewöhnlich ist meiner Meinung nach ist, so eine Art Zeitenwände, die ich tatsächlich sehe, denn die Paarung mit geopolitischen Veränderungen, die so in den letzten Jahrzehnten nicht aufgetreten sind, also Stichwort, dass jetzt auch die Investitionsprogramme angeht, in Defens, etc. und vielleicht auch in die USA blickend, das Verhältnis auch nach Europa so etwas habe ich die letzten oder haben wir in die letzten Jahrzehnte nicht gesehen, einerseits und ich glaube, beandereseits, dass das eine sehr große Chance für Deutschland und für Europa ist, denn das ist meiner Meinung nach eine Art Wake Up Call, dass wir vielleicht das, was wir die letzten Jahrzehnte gemacht haben, überdenken sollten im Sinne der Zukunftsfähigkeit, was bedeutet, dass für Deutschland Europa wie wollen wir uns aufstellen und da ist es ein sehr guter Weckruf finde ich. Und ich könnte mir vorstellen, dass die Hörerinnen und Hörer jetzt ganz alert sind, weil das ist ja so jeder ruft nach ein Stückchen Zuversicht. Also was könnte das denn an positiven in uns wecken? Also was siehst du wirklich jetzt auch schon an Dynamiken nicht nur in den Kapital merken, sondern auch auf der politischen Bühne, auf der wirtschaftlichen Bühne, wo du sagst, das sind aber auch gegenläufige Trends oder Entwicklungen, die sehr sehr positiv sind. Herr vor allem, wenn ich das im internationalen Vergleich sehe, dann hat Deutschland sehr viel aufzuholen im Thema Digitalisierung unkünstliche Intelligenz. Das Gute ist, dass die aktuelle Bundesregierung das erkannt hat. Wir haben jetzt an Digitalisierungministerium. Ich finde das sehr sehr positiv. Und die letzten Jahrzehnte war es vielleicht gar nicht so notwendig. Man hat gesagt, wir sind einer der Exportweltmeister. Das funktioniert sehr gut. Mit relativ günstiger Energie produzieren wir Industriegüter, sehr guter Qualität und die exportieren wir dann. Aber jetzt haben wir eben eine Disruption, die günstige Energie ist so nicht vorhanden, nicht mehr vorhanden. Und wir haben aufgrund der Zolldiskussionen, etc. auch eine ganz andere globale Ordnung im Sinne der Lieferkettenwege, etc., da spielt Effizienz eine große Rolle und Zölle, sind dann natürlich ein Hindernis. Das heißt, diese beiden Grundvoraussetzungen sind so nicht gegeben und das führt zu einem Wake Up Call, also zu einem Wake Up, dass das, was man in der Vergangenheit gemacht hat, vielleicht so in der Zukunft nicht funktioniert. Und jetzt komme ich noch mal auf das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz, was meine Meinung nach ein sehr, sehr wichtiges ist. Es wurde vernachlässigt, weil man es vielleicht nicht wirklich so gebraucht hat, genau die Not war nicht da. Und durch den Wake Up werden wir alle dazu angeregt, darüber nachzudenken, ob das, was wir gemacht haben in der Vergangenheit. Denn so auch replizierbar ist für die Zukunft, und ich würde sagen, nein, und das finde ich sehr positiv. Denn es findet jetzt einen umdenken statt und die Frage der Zukunftsfähigkeit, verschiedene Modelle, stellt sich Europa, stellt sich Deutschland. Und das finde ich sehr positiv, auch für die nächste Generation. Ja, vielen Dank für deine Ausführung, so hat es das ja so, man auf individuelle Ebene, auf psychologischer Ebene, sagt man ja, man so als Menschen bewegen sich entweder zu großen Zielen hin oder von großen Schmerzen weg. Das können wir vielleicht auch auf Nationen übertragen, jetzt hast du ja wirklich auch international viel Erfahrung. Wir Deutschen neigen wir dazu eher erst rennen, wenn die Schmerzen da sind, oder da sind wir so die Weltmeister im Vision bauen. Was wäre, es ist jetzt sehr schwarz, weißt du, stehst schon, aber wenn du dich entscheiden müsstest, was würdest du sagen, was ist eher typisch? Das Schöne ist an Deutschland, dass wir alles können und ich versuche, das ein bisschen auszuführen. Wenn ich schaue in die Ländern, den ich gelebt gearbeitet habe, also fangen wir mal mit meinem ethniischen Heimatland an Nordafrika Algerien, das würde ich verbinden in einem Wort mit Resilienz, dann schaue ich nach Frankreich, da würde ich sagen, Anpassungsfähigkeit, das ist ein Land. Wenn du da vor 25 Jahren warst, ob natürlich früher, als 25 Jahre oder für 25 Jahren, dann hast du dort nur mit französisch wirklich weiten kommen können, bestehen können, genau. Das ist jetzt absolut nicht mehr der Fall, ich war neulich dort und habe ganz stolz im französischen Restaurant auf französisch etwas bestellt und da sagt er, Kälner zu mir, er spreche kein französisch, das ist wirklich eine wahre Geschichte und fand das so, ja, ich fand das so toll, du bist sicher, das war nicht Berlin, genau. Und ich fand das so toll, weil ich dachte, genau, das war so und denkbar und deswegen verbinde ich das jetzt tatsächlich mit Anpassungsfähigkeit, der Grundnassung, die so stolz war, wo da stolz ist, immer noch, das widerspricht sich ja nicht auf die Sprache und sich so gewandelt hat, so international geworden ist. Und dann blicke ich kurz auf die Vereinigten arabischen Emirate, wo das Thema künstliche Intelligenz einen sehr großen Stellenwert hat und das ist in dem Sinne mit eindruppend, als das ein Land ist, was vor ungefähr 50 Jahren erst mal so richtig gar nicht existierte und da überall wüsste war und jetzt sagte wollen ein World Leader in künstliche Intelligenz sein. Das heißt, da würde ich sagen, gibt es eine sehr, sehr große Vision, wie sagt man, das Visionarität, das wahrscheinlich das falsche Fort, aber es ist eine große Vision. Genau, große Visionskraft, das würde ich damit verbinden und dann blicke ich nach England, wo ich mehrere Jahre gelebt habe, wo auch meine Kinder geboren sind und da würde ich ein Wort nehmen und das ist Fokus, also vor allem auf Dienstleistung, das machen dieser gut in der Bildung oder in der Finanzindustrie. Und wenn ich jetzt auf Deutschland blicke und deswegen bin ich wirklich so optimistisch und auch gerne zurückgekommen, dann kann Deutschland Elemente von allem, also ich würde kein einziges Attribut finden, das ist aber jetzt erst mal nicht schlecht, sondern ich würde sagen, Deutschland ist wie ein Regenbogen und dann kann Millionen, was wirklich alles kann, was ich gerade genannt habe und daran liegt die Stärke und das müssen wir jetzt tatsächlich auch in die Praxis umfüllen. Wow, das ist wirklich mal ein ganz tolles Momentum, was du damit erzeugst und auch zu sagen, finde ich ganz spannende, ich denke noch mal ein bisschen über diese Begriffen nach und manchmal ist es ja auch, wenn man selbst zu einem Land gehört, in einem Land lebt, dass man dann besonders schwer fällt, das eine Attribut zu wählen, aber ich kann dadurch aus mitgehen, was du sagst, also resilienze ich durchaus, Anpassungsfähigkeit auch, Fokus wurde uns immer nachgesagt, man gucken, ob wir es hingegen kriegen, also ich trage deine optimistischen Worte mal. Sorry, ein Land habe ich natürlich vergessen, mein Heimatland, was ich habe, ich resilienze genannt hatte, weil das verbinde ich, damit habe ich, dann ist das sehr gut und absolut, dieser Fokus ich glaube, Deutschland kann das und die gretchen Frage ist jetzt natürlich, was ist der richtige Fokus und da würde ich mir persönlich wünschen, dass wir den Fokus mehr auf Digitalisierung und künstlich Intelligenz legen, weil ich glaube, dass die nächsten 15, 15 Jahre einfach sehr geprägt davon sein werden. Ja, natürlich in allen Lebensbereiten und wir haben jetzt schon so ein bisschen was von dir erlebt, also mit welchem Blick du durch die Welt gehst, deine internationalen Bezüge und die sind aber hier gestartet in Frankfurt, du bist ein, ich darf das mal sagen, Frankfurt am Mädchen, allerdings mit Wurzeln aus Algerien und wie gehen wir zurück und stellen uns mal vor die Swart, die vielleicht so zweite Klasse war Grundschule, was war das für ein Mädchen, war der Irgendwas von dem, was du heute verkörpest, schon absehbar. Ist eine sehr interessante Frage, so einmal wenn man so auf die Anfangsschul oder Kindergartenzeit sieht es tatsächlich so, dass ich damals in der Kindergartenzeit kein Deutsch sprach, denn meine Hausmuttersprache ist arabisch, das haben wir dort gesprochen, das heißt, ich habe erst mal Deutsch lernen, müssen in Anführungszeichen, das war ganz interessant, natürlich durchs Fernsehen und dann durch den Kindergarten ging das auch relativ schnell und deswegen habe ich bis heute mal Schwierigkeiten mit dem deutschen Sprichwörtern, weil wir das eben zuhause nie hatten in die Sprachbar-arabisch und das zieht sich sozusagen fort. Und dann ansonsten würde sagen ganz anders als heute, sich war sehr interessiert an Kunst, habe unheimlich gerne gemalt und habe Musik geliebt, also eigentlich ganz anders als an der Erde gegangen. Haben wir vielleicht noch nicht so. Ja, aber die Interessen lustigerweise sind Kunst, Musik und Sprachen sind immer noch da, aber die spiegeln sich eher privat wieder als in meinem Beruf. Da spiegelt sich wieder das Interesse für Menschen, für Psychologie, das hat sich schon als Kind und das macht mir jetzt auch Spaß in meinem Beruf und hilft mir hoffentlich auch ein bisschen. Ich habe mich ja vorbereitet auf unser Gespräch, habe schon mal so den einen oder anderen Podcast mit dir gehört und auch gelesen, was du so publizierst. Und das hat mir sehr gut gefallen, was du auch erzählt hast in einem Podcast und da würde ich ganz gerne auch noch mal hier die Hörerinnen und Hörer von Good Work zu einladen, da auch teilzuhaben, was du bei deiner Eltern gesagt hast, auch über die Haltung. Also die Liebe zu den Menschen, das psychologische Inwieweit ist, dass dir auf Buchstäblich in die Wiege gelegt, du sprich jetzt mal speziell deine Mutter an. Ja, also genauso wie du sagst, Juli, das ist mir tatsächlich durch meine Mutter und meinen Vater, aber in andere Ausprägungen in die Wiege gelegt worden. Also mein Vater ist ein Algerischer Unabhängigkeitskämpfer gewesen, 54 bis 62 im Algerien Frankreich, Krieg und das, das Schöne ist oder das, was mich so geprägt hat, ist, dass er das nie erzählt hat. Und das hat mich so beeindruckt, dass sich das dann als junge Frau schon fast mehr oder weniger zufällig mitbekommen habe, dachte ich, wie schön das ist, dass man etwas macht nicht für die Anerkennung. Sei es jetzt durch Lob oder finanzielle Anerkennung, sondern einfach mal mal, wenn sie bei mir sagt, das ist das Richtige, da verstehe ich und ich muss das keinem erzählen und das hat mich bis heute sehr, sehr beeindruckt. Also da ist die Zusammenfassung, wenn du etwas machst, dann mach es für die Sache, aber nicht damit du für den Film. Genau, damit du die Anerkennung von anderen bekommst, da versteht er ganz stark und natürlich für den Mut, den er verkörpert hat. Und die extrem hohen ethischen moralischen Grundsätze, die damit verbunden sind. Meine Mutter auch, also sie ist ein bisschen jünger als er gewesen, sind leider beide verstorben und ihr Vater war auch ein Unabhängigkeitskämpfer, das verkörpert sie dieselben Werte. Und sie hat eben noch diese extremer neugier Liebe und einfach Interesse an Menschen mitgebracht hat dann meine Kinder oder unsere Kindergärtnerin. Ich habe ja noch zwei Geschwister mit denen, ich hier aufgewachsen bin, eingeladen zum Kursguss essen und war immer sehr optimistisch, hat viel gelacht und das ist wirklich eine ganz, ganz tolle Gabe von beiden gewesen. Nicht Gabe, sondern ein Geschenk, das euch mit in die Weggelegt bekommen habe, das somit erleben zu dürfen. Und was mich da so beeindruckt hat, auch das, was du jetzt sagst, das ist eben nicht dieses Absichtssvolle, sondern so eine Gastfreundschaft, die deine Eltern auch gelebt haben, wohlwissend und anerkennend, dass das nicht immer eins zu eins zurückgezahlt wird. Was hast du erlebt? Man muss vielleicht auch noch mal dazu sagen, ihr wart jetzt nicht auf Rosen gebetet, also wie war so das Set-up, in dem du groß geworden bist? Ja, also das Set-up war im Nordend, du hast es ja vorhin schon angesprochen mit dem Frankfurter Mädchen, im Nordend aufgewachsen in dem Gebäude der Frankfurter Volksbank. Da steht auch wirklich Frankfurter Volksbank drauf, das hast wir ja gesehen. Hat sich ja gezeigt beim Town Hall dort aufgewachsen und da bot sich an, dass meine Mutter als Reinigungskraft quasi vom zweiten Stock ins Erdgeschoss zur Frankfurter Volksbank dann abends gearbeitet hat, uns ganz, ganz oft mitgenommen hat. Wir fanden das total spannend. Ich habe auch mitgeputzt als Kind und zwar war ich zum ersten Mal die Bank von ihm kennengelernt. Und mein Vater war Arbeiter bei der Frankfurter Soziätztrugerei, er war dort Drucker, hat auch viel im Schichtdienst gearbeitet. Deswegen haben wir auch manchmal einige Wochen nicht sehen konnten, wir Schule hatten und er eben schlafen musste für den Schichtdienst. Und wir hatten eine drei Zimmerwohnung und waren drei Kinder, haben uns ein Zimmer geteilt. Und ich fand das unheimlich schön, denn dadurch, vielleicht auch dadurch habe ich einen ganz, ganz enges Verhältnis zu meinen Geschwistern. Und man ist sich nicht wirklich auf die Nerven gegangen, sondern natürlich hat man das ein bisschen geteimt, jeder hat das so seine kleine Ecke in dem Zimmer. Aber ich fand das unheimlich schön und voller Liebe. Und wenn du das so schilderst, da kommt ja überhaupt keinen Anflug von Bitterheit rüber, sondern im Gegenteil, sondern wirklich nicht nur, ich habe das als schön am Fund nicht nur als normal. Was glaubst du, was hat dir das so vermittelt, diese große Gekeit auch zu sehen und zu sagen, ich unterstelle das jetzt einfach mal, dass euch nicht immer nur das pure Wohlwollen entgegengekommen ist, was hast du erlebt? Und wie hat dann nur Mutter, dass vielleicht auch ummünzen können oder deine Eltern? Ja, was man hätte ja auch sagen können, wenn man so eine harte Zeit auch jetzt für meine Eltern sprechen, in einem Appartheit-System aufgewachsen, dass man dann der Welt begegnet mit vielleicht Frustration oder Rache gefühlt, das Gegenteil war der Fall. gewählt, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen und Liebe gewählt und Neugier und machen und harte Arbeit. Und das hat mich sehr, sehr geprägt und vor allem als ich das später als junge Frau erst richtig verstandene habe, dachte ich mir, wie schön das eigentlich ist, dass das Glas wirklich immer halt voll ist und man seines eigenen Glückes schmied ist. Und in dem Haushalt quasi bin ich aufgewachsen, immer das Beste daraus zu machen, Gott dankbar zu sein für die Möglichkeiten, die man hat, anstatt darauf zu schauen, was man nicht hat. Und das eben sehr zu schätzen, was man hat, was im Material ist, wie zum Beispiel Verbundenheit, Liebe, Unterstützung, all das, was ich immer noch von meinen Geschwistern erfahre. Ja, wow, sehr beeindruckend. Würdest du sagen, so dieser Geister bei euch in der Familie geherrscht hat, ich bleib da wirklich nochmal ein Moment, weil es ist wirklich eine sehr besondere Geschichte und vielen Dank, dass du das auch noch mal teils mit uns hast. Würdest du sagen, es war auch schwang, so etwas mit von unsere Kinder sollen es besser haben, also auch eine sehr hohe Ambition im Sinne von Dinge zu erreichen. Oder würdest du sagen, dass deine Eltern, die eher diesen Geist vermittelt haben, bleibt neugierig, bleibt offen, hohen Wert auf Bildung legen, was herrscht dort vor. Weil das sind schon nochmal Unterschiede, das ein bisschen mehr verzweckt. Ja, also meine Eltern sind überhaupt nicht so gewesen, dass sie gesagt haben, wir müssen jetzt ganz hart arbeiten und unsere Kinder auf eine Privatschule schicken, damit es denen besser geht, überhaupt nicht. Wir haben, so wie es vorhin berichtet hatte, wie es bei mir auch noch der Fall ist, versucht aus der aktuellen Situation immer das Beste zu machen, das Beste zu geben. Und sie haben aber auf eine Sache Wert gelegt und da bin ich immer immer dankbar, die haben darauf Wert gelegt, dass wir alle drei aufs Gymnasium gehen. Das war das einzigen, wo sie wirklich ein bisschen pushy waren. Das haben die verstanden, wie gesagt, die sind beiden Algerien geboren und sind hier nicht sehr mit dem deutsche Schulsystem vertraut gewesen. Aber das haben sie verstanden, dass das Richtungsweisend ist, dass es zumindest eine Option gibt, aufs Gymnasium zu gehen. Dann kann man sich immer noch aussuchen, ob man nach der zehnten Klasse den Abschluss macht, ob man Abitur macht, etc., und das fanden sie wichtig. Und Gott Sannank haben unsere Leistungen gestimmt, aber sie haben uns nie darauf getrimmt. Das war alles sehr locker. Ich bin ja hier im Nordent in die Schule gegangen. Das heißt, nach der vierten Klasse gehst du schon aufs Gymnasium und das war den schon wichtig, dass das geschieht. Und ansonsten sagten die, dass es quasi eine Möglichkeit und bitte ergreift sie, aber ohne krankhaften Ergeiz überhaupt nicht. Ich habe dann selber einen Ergeiz entwickelt, einfach durch Neugier. Also nicht weil ich gesagt habe, ich will unbedingt das und das habe ich ja vorhin erzählt. Sondern mich haben Sachen interessiert und auch Themen in der Schule. Und die habe ich dann unheimlich gerne vorbereitet, nachbereitet. Ich habe zum Beispiel sehr untypisch auch gerne Referate gehalten und auch gerne auch mal über Algerien Referate gehalten damals. Und das hat mir sehr viel Spaß gemacht und sie haben einen Ergeiz unterstützt. Du sagst doch schön, dass hast du gut gemacht, aber ohne zu sagen so. Und das machst du jetzt, um da und dahin zu gehen. Und das fand ich immer sehr erfrischend und schön. Würdest du sagen, das ist heute noch so, dass wenn dich Themen wirklich so anziehen. Ich mein, du bist jetzt in einer sehr, sehr verantwortungsvollen Position. Du kannst sie nicht immer auswählen mit welchen Themen du dich umgibst. Aber ist es vielleicht noch ein Muster, was du heute hast? Ja, auf jeden Fall, also dieses Muster, dass wenn es nicht unbedingt ein Fachvortrag ist, absolut dann würde ich natürlich immer den Fachvortrag wählen. Aber ich habe zum Beispiel neulich vor den graduierten gesprochen bei der Frankfurter Gute Universität, eine sogenannte Commencement Speech. Das hat mir unhablich viel Spaß gemacht, der dekant, bei dem ich selber Prof. Dr. Schlag, bei dem ich selber studiert habe, hat mich eingeladen, zwar eine große Ehre für mich. Und da habe ich zum Beispiel versucht, in meinem Vortrag etwas einzubringen, was hoffentlich neu für die Menschen ist und ein bisschen bezug zu meinen Werten, zu meiner Heimat hat und das vielleicht auch hoffentlich in der Win-Win-Situation enden zu lassen, dass die Zuhörerschaft sagt, ich habe jetzt ein bisschen was gelernt, was interessant ist. Oder was mitgenommen, nicht gelernt. Und das ich gesagt habe, wie schön, ich habe über etwas gesprochen, was wichtig für mich ist, oder wo ich ein Bezug habe, was vielleicht nicht so bekannt ist und da versuche ich schon ein bisschen was einzuwerfen in diesem Sinne. Und an der Stelle ist es wieder Zeit, auf unseren heutigen Werbepartner hinzuweisen, die R&V Versicherung. Das Unternehmen ist genossenschaftlich organisiert und das spürt man, wenn man das Unternehmen nur betritt, wenn man mit Menschen in den Austausch tritt, die dort beschäftigt sind, denn Unternehmenskultur ist dort nicht noch etwas, was auf Café tassen steht oder an Wänden steht, sondern wirklich gelebt wird. Aktuell sind knapp 17.000 Mitarbeiter beschäftigt bei der R&V Versicherung und aus Sicht des Unternehmens können, dass noch gerne ein paar mehr Menschen werden, denn es sind einige Stellen verkannt, in dem Unternehmen und der anderen auch noch ein paar Ausbildungsplätze. Also schaut euch gerne rum, wie ihr aktuell auf der Sucher nach einer neuen oder einer ersten Arbeitsstelle seid. Ja, was kann man sagen, über R&V als Arbeitgeber, dawingen eine ganze Reihe an Rahmenbedingungen, die euch das Arbeiten bestimmt sehr angenehm gestalten. So habt ihr dort natürlich die Möglichkeit, flexibel auch von zu Hause zu arbeiten. Es gibt 14 Monatsgehälter und es gibt ein Job-Ticket, die Möglichkeit, Jobrat zu nutzen, ganz viele verschiedene Angebote zur persönlichen beruflichen Weiterbildung, also rund um ein ganzer bunter Blumenstrauß. Wenn das spannend klingt für euch, schaut euch gerne um auf jobs.ruv.de, der Hinweis steht auch noch mal in den Show-Nodes. Heute wünsche ich euch viel Erfolg und wer weiß, vielleicht seid ihr schon bald Mitarbeiter, Mitarbeiter der R&V. Du hast dich dann für den Bankweg entschieden, gab es da irgendwie einen Auslöser, dass du gesagt hast, das starte ich mal oder war das auch wieder eine neuge, eine fachliche oder war es vielleicht auch Opportunitätsgetrieben. Das ist das, das war nun mal eine Möglichkeit, die sich direkt boht, wie war der Einstieg? Also meine Schwester ist ja diejenige, die mir den tollen Rad gegeben hat, die wir L zu studieren. Ich wollte ja Psychologie oder Sprachen studieren. Da lag ja irgendwie der Ball, lag ein bisschen auf dem Elbe, oder? Ja, das hast du absolut recht. Und dann sagte sie zu mir, kombiniere das doch und das finde ich unheimlich weise. Sie sagte dann Interesse für Menschen und für die Psychologie und für die Sprachen kannst du kombinieren in einem allgemeinen Studiengang wieder BWL. Und das ist sehr, sehr schlau gewesen und dann habe ich mir gedacht, ja, sie hat recht, das mache ich, habe dann BWL studiert. Und habe mich dann quasi eingefuchst, das macht mir dann auch Spaß, das war ja alles neu. Und dann bin ich über einen Praktikumsweg in Paris zum ersten Mal auf den Trading Floor gekommen. Und das war tatsächlich zufällig, weil ich für jemanden eingestiegen bin, der krank geworden ist, der mir dann gesagt hat, bist du meinen Platz übernehmen. Ich habe dann Praktikumsplatz bei der Société General auf dem Trading Floor. Ich wusste nicht, was das ist. Wir mussten Praktika machen, also die Duffin ist sehr praxisorientiert. Und dann habe ich das gemacht und fand die Atmosphäre richtig toll und habe mich darin verdiebt. Ja, weil, also ich habe jetzt so einen Bild. Also du hast ja das schon ganz gut beschrieben und vielleicht ist das jetzt total klischee, auch durch Filme und durch Erlebnisse überlagert. Aber die Atmosphäre auch zum Trading Floor und der Ton, der da im Westman-Banking ist, da wird ja nicht mit feine Besteck haltiert. Also da geht's ja zwischen menschlich, auch mal ziemlich hart zur Sache. Es geht ja immer um sehr viel um alles. Es ist tough, es ist hart, es ist ambitioniert. Was war das, was diese Magie, die dich dann doch irgendwie erreicht hat, wurde saßen, wow, da will ich mal rein. Ja, das sind drei Punkte gewesen. Für mich einmal waren es in Paris an der Defense, der Trading Floor, der größte der Welt sozusagen, der Soße-Degenerall, das Headquarter mit Kern. Genau im Kern mit 300, 400 Menschen muss man sich vorstellen, einem Riesensal. Also das hat für mich eine unheimlich tolle energetische Aufstrahlung gehabt. So viele Menschen diesen Bas, ich würde sagen, das ist das erste. Und dann das zweite, was sich so erfrischend toll fand, genau dadurch, genauso wie du sagst, dass es um Zahlen geht, um Fakten, man muss schnell sein, darf keine Fehler machen, Entscheidungen treffen, interessiert es kein, wer du bist, woher du kommst. Und das fand ich unheimlich erfrischend. Weil es einfach keinen interessiert hat, also zu hart irgendwie aus Algerien kommt und Deutschland oder Jean Christoph aus Frankreich, es ist völlig egal, man ist für die Sache dort. Und das hat für mich eine Faszination ausgeübt. Und dann das dritte, was sich so toll fand, wenn man den Job einigermaßen gut macht, dann sieht man die Resultat und kommt schnell weiter. Und das sozusagen der Output degeneriert wird, der resultiert in einen neuen Faden und das fand ich unheimlich spannend, weil ich hätte mir nicht vorstellen können, irgendwie 20 Jahre lang genau denselben Job zu machen. Ich glaube, das ist auch energetisch fast nicht möglich, oder? Ja, es ist auf jeden Fall, was für Menschen, die gerne mal ein Dopamin kick wollen, fand ich mir vorstellen. Und du warst ja, wenn ich das richtig recherchiert habe, auch einer der ersten Frauen, die es dann sehr hoch hinaus geschafft hat, immer Investmentbanking. Das ist etwas, was du so ein bisschen an der Seitenlinie wahrgenommen hast oder vielleicht ist es aber auch so, dass du sagst, ich beweise gern auch mal das Gegenteil, könnt ihr auch ein Muster sein, was würdest du sagen? Also letztes hat mich wirklich nicht motiviert für die anderen, dass ich sage, ich muss den jetzt beweisen, dass es doch geht, oder so ist das Gott sei Dank nie eine Motivation gewesen. Ich hatte mal eine Motivation für mich, als mir jemand gesagt hat, dass ich keine Karriere machen werde. Im Investmentbanking hatte ich die Motivation für mich selber, mir selber zu zeigen, dass es doch ein Weg gibt. Es mich gegenbeannten, was war das für eine Aussage? Das finde ich ja jetzt sehr interessant. Hast du da meine Postkarte hingeschrieben? Ich war geguckt. Ich hatte mal, als ich ungefähr zwei, drei Jahre im Job war, ein Dinner in Frankfurt mit einig mal Hypotential-Kollegen und Kollegen, oder Kollegin war ich die Einzige und Kollegen. Und dann sagte mir, der Chef aus New York, und der meinte, das ist wirklich nett, also ich war überhaupt nicht beleidigt. Am Tisch sitzen, sagte er zu mir, ich soll den Wein aussuchen und ich bin ja Muslim, ich trinke keinen Alkohol und ich sagte dann, dass ich keinen Alkohol trinke. Und dann sagte er zu mir, schade und ich dachte, es wird was aus dir, denn so kannst du ja nie Kunden betreuen, denn da gehört auch mal ein guter Wein dazu. Ihr meinte, das ist wirklich nett, ich habe das nie als Beleidigung aufgenommen, war dann zu Hause ein bisschen traurig, weil ich dachte, wie schade eigentlich war? Ich gehe das ja nicht, mit dem, mit dem. Ja genau, jetzt geht das ja genauso wie du sagst. Ich dachte, wie schade jetzt geht das ja nicht. Und dann sah es sich zu Hause, wirklich ein bisschen traurig und dachte mir, weil dann hast du auch nichts zu verlieren, dir selber zu zeigen, dass es doch geht. Im Gegenteil, also ich glaube, es geht. Und ich werde alles darauf setzen, dass es geht, aber für mich selber nicht, für andere, dass der Antrieb präsultierte daraus, dass ich gesagt habe, ich ändere mich nicht. Das ist ganz wichtig, das stand für mich nie zur Debatte, mich zu ändern und das macht einen dann frei, wenn du sagst, ich kann ich selber bleiben, das macht dich frei. Und dann habe ich mir gedacht, gut, ich bin jetzt frei und jetzt schaue ich mal für mich, ob ich nicht doch, welch habe ich gerne dort gearbeitet, doch Karriere machen kann. Ja, wahnsinnig beeindruckend, also hast du ihn nochmal gesprochen? Ja, er hat das dann gesehen, dass ich, ich glaube, das meiste so vorhin, eine der jüngsten Managing Direktorinnen, das war das sozusagen nicht, oder ich glaube, die Jüngste auch damals geworden bin. Und das hat er natürlich gesehen, ja. Und wir hatten auch ein sehr gutes Verhältnis. Ja, du hast das, glaube ich, das ist ja hier gut ausgeführt. Du hast ja nicht beleidig gefühlt, aber was für dich schon traurig hast, dann. Ja, vielleicht ist es ja einfach nur eine Erzählung, das es nicht geht. Richtig. Vielleicht hat es einfach noch niemand versucht. Genau, und ich möchte beweisen, dass es doch geht, aber mir selber und nicht den anderen. Du weißt dann wirklich auch in der Finanz, wir gehen so ein bisschen chronologisch durch, wir kommen auch natürlich noch mal zu dem, was du heute tust. Und ich kann mich, nämlich dann haben wir Zug auf unser gemeinsames Event bei der Frankfurter Volksbank. Ich kann mich noch an diese Geschichte ändern, die du erzählt hast, dass du ein Finanzprodukt entwickelt hast, ein sehr komplexes. Und da ich sag mal so, mit deinem Kollegen oder vorgesetzen war es, glaube ich, auch wirklich an die Grenzen gestoßen ist, weil es einfach unfassbar komplex war. Und du hast dann eine sehr schöne Erfahrung geschildert und auch noch mal so eine Learning daraus gezogen. Ich glaube, das würde jetzt auch ganz gut passen, erzählt auch noch mal vielleicht, um was ging es da grob? Also so, dass wir leihen da auch, du weißt schon, irgendwie mitkommen. Wie du hast das schon sehr, sehr gut anmoderiert, also das war so, dass ich bei der deutschen Bank in der Strukturierung gearbeitet habe. Und das ist quasi eine Innovationsgruppe für neue Finanzprodukte, die zugeschnitten sind auf Kundenbedürfnisse. Das ist also sehr, sehr schön, du schaust dir an, was die Kundenbedürfnisse sind. Und darauf basierend, erfindest du quasi an Produkt oder schlägst ein Produkt vor. Und die Kundenbedürfnisse waren so komplex, dass das Produkt, was wir vorgeschlagen haben in meiner Strukturierungskruppe tatsächlich sehr komplex war. Das bedurfte einigen Erklärungen und der Kollege, der auf der Sales Seite, also Vertriebsseite gearbeitet hat, hat mich dann freundlicherweise, dass fand ich sehr nett von ihm. Ich war sehr jung damals, war vielleicht 26, 27, hat gefragt, komm doch, komm doch gerne mit und erkläre, du das dem Kunden. Das heißt, wir hatten, er war viel more senior als ich, auch älter als ich und hat mich dann partnerschaftlich mitgenommen und gesagt, wir machen das beide zusammen, wir gehen zum Kunden hin und ich habe mich sehr gefreut. Das war im Winter, es hat geregnet, er soll gescheit und wir mussten mit dem Autofahrens, war sehr komplizierten, wir kamen zu spät. Man hat den Kunden natürlich bescheid gegeben, dass das aufgrund der Witterungsverhältnisse etwas später wird. Und so hat dann mein Kollege gesagt, ihr müsst ihr noch etwas erledigen und ich sollte bitte schon mal reingehen. Das habe ich dann gemacht und der Kunden hat mich sehr nett begrüßt, wusste wir haben etwas anstrengenden Weg auf uns genommen, etc. Und hat mich sehr nett begrüßt und mit, sagen wir mal, Floskeln, aber wirklich sehr nett, dann wie geht es Ihnen und wie war es, etc. Um uns nett unterhalten und dann kam dann mein Kollege rein und dann sagte der Kunde, ich habe mich schon sehr sehr nett unterhalten und das ist aber wirklich freundlich auch von Ihnen, dass Ihre Sekretäre nur der Assistentin, ich weiß gar nicht, wie es gesagt hatte, auch mal mitbringen. So zu sagen, um Kunden zu sehen und dann sagte mein Kollege, nein, nein, die Frau Penkretta hat das Produkt mit ihrem Team entworfen und ich habe mich aber auch da null beleidigt gefüllt überhaupt nicht. Ich glaube immer, das ist ja nicht schlimm, das ist quasi ein Vorurteil gewesen, wir haben alle Vorurteile, das ist jetzt erst mal vielleicht negativ belegt, aber das ist so. Und ich habe mir damals gedacht, es ist doch viel schöner, unterschätzt zu werden, als überschätzt zu werden. Und so habe ich das dann als lustiges, aber eigentlich nicht schlimmes Erlebnis abgespeichert. Da bleiben wir dran, was ist das Gute daran, unterschätzt zu werden? Wenn man unterschätzt wird, dann kann man sozusagen immer noch die Erwartung betreffen, als wenn man überschätzt wird und die Erwartung untertrifft. Und zwar auch von einem selber, weil es ist ja immer ein Dialog und man sagt ja auch, was erwarten wir es dem Gespräch, was kann ich von Mehrwert der Person bieten. Und von daher finde ich das so immer besser und stört mich bis heute. Ich nehme halt nicht gesagt, wenn das passiert. Da können, denke ich, viele Menschen, ich sage jetzt auch mal bewusst in der Branche, in der du unterwegs bist, sich eine Scheibe von abschneiden. Weil da muss man ja ganz gut ins Gericht geben in seinem eigenen Ego und sagen ich schluck das jetzt mal runter, man kann es ja auch als Demütigung empfinden oder auffassen. Manage du das oder ist es etwas, was in dir wohnt sozusagen dieses Gefühl. Also Gott sei Dank letzteres, ich manage das nicht und ich sehe das auch viel, wenn ich zum Beispiel mit Freunden sowieso Situationen spreche und dann sagen die auch, das ist doch irgendwie eine Beleidigung oder das, sag ich nein, das empfinde ich überhaupt nicht so. Das ist so in mir drin, vielleicht auch durch mein Elternhaus, durch meine Geschwister, von dem ich vorhin ein bisschen erzählt habe, dass ich erst mal an das Gute im Menschen glaube. Also ich habe mir nicht gedacht, der will mich beleidigen, weil ich so und so aus sehe, sondern der kennt das jetzt vielleicht nicht und ich bin ein bisschen jünger gewesen, ist auch jünger aus. Und finde ich jetzt überhaupt nicht schlimm, das ist tatsächlich genauso in mir drin. Und wenn ich sage lieber unterschätzt werden als überschätzt werden, dann sage ich das auch mit einer wirklich ernst gemeinten Bescheidenheit, weil es ja wirklich nicht so ist mit nicht so, dass ich alles weiß und so toll bin überhaupt nicht. Also dann habe ich doch lieber sozusagen eine Baseline, die niedriger ist und die meiner Meinung nach auch richtig ist, weil wir alle nicht perfekt sind und von der kann man sich dann hoffentlich hochhangeln. Jetzt kann man natürlich auch andersrum sagen, na ja, aber eine gewisse Wertschätzung ist ja schon angebracht, weil das fehlt ja dann vielleicht auf der anderen Seite oder zumindest die Bereitschaft richtig hinzukucken. Im Umkehrschluss, wie gehst du auf Menschen zu? Ich glaube tatsächlich, der Mensch hat das nicht aus meiner Wertschätzung gemacht, sehe ich überhaupt nicht so, sondern der hat einfach ehrlich reagiert. Und ich bin mir sicher, dass er auch daraus gelernt hat. Das passiert ihm vielleicht auch nichts, weil man das darf man nicht vergessen. Was ich jetzt schon mal mitnehme, ist, dass diese böse Absicht unterstellen, nicht wirklich förderlich ist. Ja, genau. Das ist vielleicht das, dass wir das aus dem Spiel rausnehmen, weil wenn wir heute über solche Themen diskutieren, ob es um das Thema geht, genderproblematik, ob das um das Thema geht. Migrationshintergrund und so weiter. Du kannst diese Fälle alle, du inkoperierst sie sozusagen, sind wir sehr schnell bei dem Thema Wertschätzung. Und ich finde das spannend, wie du das sagst, zu sagen, na ja, vielleicht ist es nicht so hilfreich, immer von dieser bösen Absicht auszugehen. Genau, und man darf auch nicht vergessen, dass wenn wir alle Virogeier miteinander umgehen, dann bleibt vielleicht etwas, was gesagt werden sollte, umgesagt. Und das kann dafür sorgen, dass es Frustrationen oder negative Gefühle gibt, die unausgesprochen sind. Und deswegen finde ich, dass viel besser mit einer Ehrlichkeit anzugehen, an alles und vor allem mit der Annahme, dass erst mal alles nicht böse gemeint ist. Und alles einfach ein bisschen, sagen wir mal, entspanntert zu machen. Jetzt hatten wir auch auf dem Trading floor immer sehr geräufen, da, wie du richtig sagst, da geht's auch nicht immer sehr harmonisch, her, das hat mich nie gestört. Weil es immer mit einer Ehrlichkeit, mit einer Sachlichkeit verbunden war, mit einer Annahme, dass jeder das eigentlich gut meinte, konnte ich sehr, sehr gut damit leben immer. Prutally honest, ja. Jetzt bist du in einer Bank, wir spulen ein bisschen vor, Bankenkruppe gelandet, die genossenschaftlich organisiert ist, Werteorientierung steht zumindest mal ganz groß drüber. Inwie weit kannst du das jetzt auch, also eine Werteorientierte Führung, weil da sind wir ja auf dem Weg hin, ich glaube, man hat schon gemerkt, kannst du jetzt auch besonders gut leben, in deinem Team, in deinem direkten Umfeld, was du unmittelbar um dich herum hast. Ich finde die Struktur der Gruppe unheimlich spannend und sehr, sehr schön, so ein demokratisches System in Anführungszeichen gibt es nicht. Und hat mich natürlich auch emotional berührt aufgrund meiner Geschichte mit der Frankfurter Volksbank, mit meinen Eltern. Ist das für mich so ein bisschen Kreis, der sich schließt und die Idee der Genossenschaft, der Korporative, ist so schön. Und wir tragen die auch, es gibt eine Stiftung geste, das ist eine Stiftung, wir tragen die auch international weiter in andere Länder, denn das ist eine sehr, sehr schöne Idee. Das ist sozusagen die Gruppenstruktur. Mein eigener Führungsstil, der ist hoffentlich auch schon vorher, sagen wir mal, so gewesen wie er ist und ich kann den lebe den hier sehr, sehr gerne weiter. Und der passt, würde ich sagen auch gut, so Gruppe, würde ich sagen, der war auch schon vorher vorhanden bei der deutschen Bank und auch bei der Standardchartetbank. Macht das immer vielleicht für uns ein bisschen konkreter, was sind denn Werte, an denen du dich orientierst, weil wir sind immer noch im Bankenumfeld. Also das heißt, Wertschätzung ist wichtig, alle Werte sind wichtig, am Ende geht es aber schon auch um knallharte Ergebnisse. Und in einem wir haben es einiges gesagt, sehr komplexen und aktuell hyperkomplexen Zustand. Ja, das du absolut recht, dann am Ende geht es um Ergebnis und natürlich auch Risikom minimierung. Ich bin für den Handel, für die GroupTrashWee, etc. verantwortlich, da kannst du ja auch entsprechend sozusagen daneben liegen, es geht auch um Risiken. Z.B. zum Erdische nicht nur um die Ergebnisse und wir haben noch nicht einen Town Hall gehabt, es gibt auch einen Post dazu, das ist das erste Town Hall, was wir im Gesamt die Standard veranstaltet haben. Und habe ich quasi meine drei Messages dem Team gegeben und die sind, wie gesagt, auf dem linken Post zu lesen, habe ich gesagt, dass die Arbeit der Mitarbeitenden gewertschätzt wird. Das finde ich sehr wichtig und gute Arbeit wird belohnt und damit meine ich nicht unbedingt nur finanziell belohnt, sondern mit Anerkennung. Das ist ja für alle schön, wenn du mal eine Anerkennung bekommst, das ist ein wichtiger Punkt für mich. Dann habe ich einen Punkt genannt, dass das Feedback der Leute, quasi wie man auf Neudeutsch sagt, bottom-up, Witze an uns im Leadership-Team herangetragen werden muss. Ich habe auch gesagt, denn keiner weiß ja so richtig, was man verbessern kann, ganz konkret als die Menschen, die tatsächlich den Job machen. Wenn wir z.B. auch jetzt in Deutschland über Bürokratie-Abbau, das unterschreibe ich alles total. Aber es wäre doch schön, vielleicht die Menschen, die tatsächlich die Arbeit machen, könnte man sagen, gibt es einen Moral-Hasard, weil vielleicht wollen die nicht, dass die Arbeitsplätze wegfallen, aber rein in der Theorie. Dass man zumindest mal jemanden reinsetzt, dann wirklich mal anschaut, wer macht denn eigentlich was, ganz konkret. Und auf der Wases-Schritte-Vorschlägt, die sozusagen umzusetzen sind, denn nur dann, also wenn wir Mitarbeiter wertschätzen, aber auch fördern und fordern, das gehört beides. Und das Feedback hören, können wir langfristig wirtschaftlich und kulturell erfolgreich sein. Jetzt ist es ja eine Sache als Vorständen, solche Ansagen zu machen oder solche Statements auch abzusenden, inwieweit übersetzt sich das September euch auch wirklich in konkrete Maßnahmen. Also, weil du weißt schon vielleicht, worauf ich hinaus will, weil es ist sehr oft so, dass wir sehen, in Eingangsbereichen von Unternehmen stehen die Werte ganz plakativ dar, was dann gelebt wird, ist oft noch mal was ganz anderes. Wie übersetzt sie das ganz konkret in eure Strukturen, in Maßnahmen, in Konzepte, damit das eben wirklich auch implementiert wird? Also beispielsweise eine durchschlässige Dialogkultur. Ja, das ist absolut richtig. Zum Beispiel haben wir meinem Dizernat mindestens einmal im Jahr pro Bereich, ich habe fünf Bereiche, eine sogenannte Town Hall mit mir. Und das Format, das erst mal eine Kurzpräsentation mit den Bereichsleiter und mit mir. Und Friederike, meine Kollegin aus der Kommunikationsabteilung ist immer dabei. Und dieses Format ist tatsächlich neu, so wie es ist, haben wir glaube ich jetzt seit knapp zwei Jahren oder so richtig. Und das läuft so, dass der erste Teil, wie gesagt, eine Präsentation ist und ein bisschen vielleicht meine Einschätzung und die vom Bereichsleiter natürlich unsere Einschätzung. Und dann wird aufgemacht für Fragen und Antworten. Und die sind nicht gescriptet. Und das wird sozusagen keiner im Gegenteil, es wird keiner bestraft im Gegenteil. Ich sage auch immer, ich freue mich auf eure Fragen. Und da kommen wirklich tolle Fragen. Anfang war es etwas, wenn wir mal gewöhnungsbedürftig als Format für die Mitarbeitenden, das läuft mittlerweile sehr, sehr gut. Das heißt, wir haben ganz offene Formate, ohne skript mit Q&A. Dann haben wir Feedback-Abfragen. Ich hatte ja das Town Hall erwähnt. Und erst heute Morgen habe ich die Umfrage Ergebnisse, die anonymisiert sind für das Town Hall. Und wir sagen, was können wir verbessern? Wir wollen ja effektiv sein. Dann, und das wollte ich wirklich auch aus Vorständen, das war so, Gott, will immer mein Traum, ich dachte mir, wenn ich sich dann gewählt wurde in den Vorstand der DZ-Magnet. Das ist schon Vorstellungen, wie auch, wie ich auch mein Führungsstil dann weiter fortführen würde oder vielleicht sogar noch optimieren würde. Und dazu zählte für mich, dass ich weiterhin alle Menschen unabhängig von der Hierarchie, die etwas mit der Sache zu tun haben an Rufe. Und das ist jetzt immer noch so. Das war erst gestern so, dass es mir völlig egal ist, wie die Reporting Line ist oder der Abstand in Anführungszeichen der Reporting Line. Ich rufe die Menschen einfach an. Und das ist eine Sache, gerade an etwas arbeiten, was mich entweder interessiert oder für mich eine Antwort brauche. So rum ist ein super wichtiger Schritt, wie ist das anders rum? Ja. Also wenn sich, du weißt schon, also von aus deiner Position heraus sich jetzt an Mitarbeiterin A oder B oder Mitarbeiter zu wenden, ist vielleicht ungewohnt, aber noch eine kleinere Hörde als der andere Weg herum. Einmal aus Sicht des Mitarbeitenden, aber auch aus Sicht der ganzen Ebenen dazwischen. Also ich kenne es ja auch noch aus dem Konzern, da war es wirklich so, wenn du Richts dienen übergangen hast, das hat, ich sag mal Gelinde gesagt, nicht gerade für gute Stimmung gesorgt. Also was lebst du davor beziehungsweise, was ist da auch deine Erwartungshorizont und deine auch ans mittlere Management? Ich habe von Anfang, relativ von Anfang an, also als ich gekommen bin im September 22 und meine ersten Vorstellung hatte für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Taunhol gesagt, meine Tür steht euch, steht es offen. Und das fand ich so interessant, dass wir mit Mitarbeitenden gesagt haben, am Anfang dachten sie, das sagt sie einfach nur so hoch. Da muss man erstmal beweisen, dass man das ernst meint. Und deswegen sind die Schritte, die ich dir gerade aufgezeigt habe, also Taunholz und Feedbacksabfragen und Leute anrufen, ein Weg dahin zu zeigen, die meint das ernst. Das heißt, ich bin erst mal hingegangen und habe aktiv mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Dialog gesucht, ich mach zum Beispiel auch sogenannte Floorwalks. Und ich habe 1.400 Mitarbeitende in meinem Dezernat und versuche wirklich in allen Bereichen zu sein physisch einmal im Jahr. Das gelingt nicht immer, aber wenn natürlich auch Auslandstandorte haben für dich zuständig bin, aber es gelingt oft, dass ich fast alle zumindest mal Besuche, die dann da sind oder nicht, was anderes auch innerhalb von Deutschland und den Dialogsuche, das ist meine sogenannten Floorwalks, dann lauf ich wirklich durch den Floor und frag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie es so läuft. Und jetzt sehe ich, jule, dass sie Mitarbeitenden nach zweieinhalb Jahren sagen, oh, das wir sehen, das ist wirklich so und suchen, dann auch den Dialog mit mir. Und man könnte jetzt sagen, das ist aber total ineffizient, die können ja noch nicht alle 1.400 die Tür einrennen, so ist es nicht, die sind sehr bedacht, kommen wirklich mit tollen Sachen, tollen Vorschlägen und ich sehe, dass das immer mehr angenommen wird und freu mich drüber. Hört sich gut an und ich bleib noch mal bei den Mittlachen Management, wie transportiert sich denn so einen Denken und Handeln? Das ist ja nicht nur ein Denkung, sondern du handelsst ja auch so, auch eben auf diese Ebene. Also, inwieweit können diese Führungsprinzipien dann für sich auch annehmen und leben? Also, es ist natürlich immer ein Mitspiel natürlich mit meinem Team, mit meinen Direct-Viports, die absolut dahinter stehen, die sind auch sehr offen, also von daher sind wir da im absoluten Einklang. Und ich würde sagen, es kristallisiert sich immer mehr, dass diese Kultur tatsächlich einen Bestandteil wird, dass das Fördanz und fordanz und das ist mir auch ganz wichtig. Du sagst, dass das ja eingangs, wir haben hier mit Erdregen, mit Risiken zu tun, mit Servicen, das ist nicht irgendwie so, dass wir sagen, gibt mir mal Feedback. Ja, ich würde gerne mehr X-Y haben, nein, nein, so läuft das nicht. Also wir haben schon Ziele, die klar definiert werden. Aber mir geht's um die Dimension, wenn wir fordern und ich forder schon, also von meinem ganzen Team muss ich sagen, aber ich würde auch den Anspruch haben, dass ich dann auch förder. Und das ist das Wichtige dran. Okay, also wir haben jetzt zu deiner Wertorientierung jetzt schon mal ganz, ganz viel gehört zu diesem offenen Dialog, also auch eine Kritikfähigkeit vorzuleben. Wir haben das Thema Wertschätzung gehört. Was gibt es noch? Gibt es noch Werte, die du wirklich auch explizit, lebst und bespricht? Ich weiß nicht, ob das unbedingt ein Wert ist, aber was mir sehr wichtig ist, ist sich zu überlegen, was die Zukunftsfähigkeit ist. Also von der Aufgabe, die du machst oder von der Strategie, die du gerade fährst oder von dem Bereich, den du verantwortest, sich immer wieder zu hinterfragen. Und in keine fällt es nur auf Englisch ein, kompletens sie zu rutschen. Beherbigkeit ist, glaube ich, das Wort auf Englisch. Das ist mir super wichtig für mich persönlich, aber auch für meine Mitarbeiterinnen, für mein Team beruflich, dass man sich hinterfragt kritisch, ob das so sinnvoll ist, was man macht und ob das so zukunftsfähig ist, was man so macht. Und dann Feedback gibt. Das ist ja würde ich mal sagen, in einem eher wahrscheinlich traditionellen Umfeld nicht unbedingt etwas, was sofort angenommen wird oder sofort umgesetzt wird, was hast du da erlebt? Für das sagen, es kommt wirklich völlig auf den Menschen an und die Mehrheit der Mitarbeitenden bei mir im Dezernat ist absolut so, dass sie gerne weiterkommen wollen, die Zukunftsfähigkeit, hinterfragen, ganz tolle Vorschläge bringen. Wir haben jetzt ein digitales Vertriebs-Team seit Anfang des Jahres aufgesetzt. Also ich muss da sagen, ich ist sehr, sehr gute Erfahrung gemacht, hier war der Dezettbankkonzertank. Das hat ja auch was damit zu tun, wie man mit Fehlern umgeht. Also irgendwie weit ist das Thema Fehlerkultur etwas, was dir persönlich am Herzen liegt. Und damit meine ich nicht, über jeden Fehler hinweg zu sehen, sondern zu sagen, auch die Bereitschaft zu haben, Dinge auszuprobieren, neue Wege zu beschreiten. Du hast ja auch Eingangs gesagt, Digitalisierung ist der extrem wichtig, künstliche Intelligenz geht ja gar nicht anders, als dass man da auch ins Risiko geht. Wie spielt so das Thema? Fehlerkultur ist ein sehr, sehr großes Thema. Ich glaube, wahrscheinlich fast allen Unternehmen ist das ein riesen Thema. Und auch persönlich, ja, dass man sagt, wie gehe ich dann mit Fehlern um und wie lerne ich daraus? Und ich würde sagen, das ist ganz wichtig, ist, dass man ausprobiert und zum ausprobieren, gehören auch Fehler dazu. Bereitschenfrag es immer, was für Fehler sind das. Also gerade weil wir im Sales and Trading auch bei mir sind, natürlich kann man jetzt nicht mehrere hundert Millionen verlieren, weil man etwas falsch macht. Genau, das geht nicht, aber ich glaube, es gibt so viel dazwischen und hier rede ich wirklich über Ideen, über sich hinterfragen. Und wenn das man nicht so gut läuft, dann steht man einfach auf und lernt daraus. Und die Frage ist wirklich, was setzt du ein und was kannst du verlieren? Und da haben wir, glaube ich, alle auch persönlich noch im Potenzial nach oben, sich immer zu hinterfragen, kann ich nicht noch mehr ausprobieren. Und wenn es dann nicht klappt, ist das auch nicht das Ende der Welt. Ich finde es auch wichtig darüber zu reden. Das hat jetzt nicht unbedingt so toll geklappt. Und eine kleine Downside, also ich glaube da gehen ja auch alle noch mit. Eine kleine Downside dabei oder sagen wir mal einen Schatten, der oft übersehen wird, ist ja die Fehler, die wir bitte vermeiden wollen. Weil wir es vielleicht doch besser handeln, wie der besseren Wissens, wenn dann etwas wirklich schief geht. Ja, genau. Damit muss man ja auch entsprechend umgehen. Also das eine von dem anderen trennen, also man gibt ja auch so diese Unterscheidung zwischen Irrtum und Fehler. Inwieweit differenzierst du da in deiner Führungsarbeit, vielleicht aber auch im Dialog mit deinen anderen Vorstandskollegen? Wenn man sehr sehr offen ist für Neues und sage ich probiere etwas aus, dann können Fehler entstehen. Für mich gehört das dazu, denn wenn es so einfach, wie rett man es ja einfach gemacht? Genau. Und das gehört für mich dazu. Was anderes ist tatsächlich, wenn man entweder mutwillig an Fehler macht oder vielleicht, weil es einen nicht so interessiert oder ausgecheckt ist oder was auch immer, da muss ich natürlich drauf schauen, weil wir auch operationelle Risiken dann hätten und dann fängt es wirklich vom Einzelfall ab. Also ist das jetzt das erste Mal passiert? Natürlich, da muss man den Dialog gehen, aber passiert der selbe Fehler immer wieder. Dann ist das natürlich etwas, was man sich anschauen muss. Aber generell, und das ist glaube ich auch meine Botschaft hier zu einer Entwicklung gehört immer dazu, dass man auch Fehler macht. Wie liegt es eben nicht gerade, sondern der Weg kann auch Kurven haben, aber sollte dann gerade ausführen? Jetzt haben wir ja schon dich jetzt hier als eine sehr moderne Führungskraft erlebt als Managerin, die wirklich da auch nach vorne schaut. Wie schaust du also gerade auch mit deinem persönlich, mit deinem biografischen Background auf den Aspekt von Vielfalt in Teams? At Diversity, wir lebens ja jetzt gerade, dass es in vielen Unternehmen wieder wie so ein kleinen Backlash gibt, dass also diese Maßnahmen zurückgefahren werden, dass man da vielleicht nicht mehr aus verschiedenen Gründen bis jetzt sich ganz große politische Fass aufmachen. Aber ich glaube die Hörerinnen und Hörer wissen, was gemeint ist. Wie lebst du das Thema? Wie viel Fokus hast du auf das Thema? Und wo steht ihr da aktuell? Für mich ist das Thema viel mehr als die Kategorien, die wir jetzt definiert haben, also zum Beispiel Gender oder Ethnicity, Generation Age etc., für mich persönlich ist das Thema sehr, sehr viel komplexer. Also was ich damit meine ist, ich würde mir mehr Diversity wünschen im Sinne der Diversity of Thought, dass wir diesen Gedanken haben anstatt zu sagen, bist du jetzt an Mann oder eine Frau oder wie alt bist du? Denn wir habe auch schon die Situation erlebt in der eine Person vermeintlich sozusagen in das Raster fällt der Diversity, aber eigentlich gar keine diversen Gedanken hat und dann haben wir ja nichts gewonnen. Deswegen würde ich mir etwas wünschen, bei dem man sagt, bringt die Person, denn zum Beispiel vom Lebenslauf oder von der Denkweise oder von der Herkunft einfach ein anderes Gedankengut mit. Und dieses andere Gedankengut ist extrem wertvoll und das ist für mich auch als Führungskraft sehr wichtig, denn ich höre mir von meinem Team auch immer die Gedanken an. Aber die Entscheidung treff ja ich am Ende, weil ich auch die Verantwortung habe, so ist das nun mal sozusagen in unseren Strukturen. Aber ich möchte immer die Team Meinung hören, damit ich dann am Ende die Entscheidung treffe, für die ich ja auch die Verantwortung trage, und das ist ja auch mal eine Rolle auch als Vorständin. Also es ist in meinem Eigeninteresse so viele verschiedene Möglichkeiten und Facetten zu hören, wie möglich damit ich dann am Ende die beste Entscheidung fällen kann. Also ist die Diversity extrem wichtig, aber nicht in den klassischen Muster gedacht, sondern eher in Denkmuster der Diversity gedacht? Ich frage mir nach, das heißt brauchen wir sowas wie Quoten, ja oder nein? Also ich persönlich war nie ein Quoten-Fan, genau aus dem Grund, den ich gerade angeführt habe. Weil dann könnte man Menschen aufgrund der Kategorie befördern, die aber im Sinne der Diversity überhaupt, da kann mehr wird bieten. Und dann würden wir mehr verlieren meiner Meinung nach, als wenn wir das nicht gemacht hätten, weil auf diese Person wird sie auch viel stärker geschaut. Auch nochmal ein Punkt auf der anderen Seite, es gibt natürlich die Gegenargumentation, die man sagt, wenn wir nicht über Quoten versuchen, sowas zu regeln, wenn wir nie eine gewisse Repräsentanz hinkriegen. Und ich sehe einen Punkt, dass du sagst, nur das Etikett außen, einer Kategorie sagt noch nichts über das, was Innenstadt findet, nur wie gehst du mit solchen Argumenten um, dass wir sagen, es geht auch irgendwo um Repräsentanz. Und es ist jetzt vielleicht auch nicht jeder mit so einem Staminar oder mit so einer guten Persönlichkeit ausgestattet, die das so durchsteht, wie du das erlebt hast. Was würdest du dazu sagen? Die andere Seite sagt genau das, auch wenn ich mit Menschen diskutiere, die Proquote sind, sagen die mir genau das, aber wir haben es ja nicht geschafft. Und jetzt müssen wir die Quote einführen. Das ist ein sehr, sehr valides Argument. Ich glaube, das ist vielleicht kurzfristig etwas bringen könnte, aber mit der Diversity auf Sort, glaube ich, haben wir langfristig ein viel stabileres Modell und deine Frage ist auch zurecht. Ja, aber wie können wir das denn jetzt wirklich erzielen? Ich glaube tatsächlich, durch ein kritisches Hinterfragen der Menschen, die die Entscheidung treffen, wer in einem Gremium sitzt, wer dann letztendlich die Team-Komposition verantwortet. Ich glaube, die müssen geschult werden, sensibilisiert werden, gut ausgesucht werden. Und wenn das alles stimmt, glaube ich, werden die dann auch die richtige Entscheidung treffen. Und wenn du auf meine Direct Report schaust, das sind alles Herren. Gute man ja sagen, gut, dann fangen doch mal bei dir an, ja. Aber ich finde, dass das alles Herren sind, das stimmt. Es ist ein unheimlich tolles Team, das aber sehr, sehr divers ist. Weißt du, was ich meine und so lange? Genau, ich diese Diversity auch so habe, ist das für mich super. Ich sage nicht, dass ich nichts mache, aber das ist für mich ein Aspekt. Und das Team ist natürlich auch viel größer als nur meine Direct Reports. Und da schaue ich mir natürlich schon an auch einzelne Talente, die ich im Blick habe, mit denen ich rede, mit denen ich so eine Art verstecktes Mentoring habe. Ich bin nicht so ein Riesenfan von diesen offiziellen Mentoring-Programm. Ich mache das auch sehr, sehr gerne wirklich effektiv in offiziell im Sinne von nicht im Rahmen eines Programms. Das mache ich schon. Da habe ich auch Talente im Blick. Und da sind natürlich auch Frauen mit dabei. Aber sie sind nicht mit dabei nur, weil sie Frauen sind, sondern weil sie. Weil sie Talente sind. Weil sie Talente sind, die divers sind und ein Aspekt mitbringen, der uns weiterbringt wirtschaftlich und kulturell. Garantiert, fragen sich jetzt Menschen, warum Markswart keine offiziellen Mentoring-Programme? Die Antwort, glaube ich, musst du jetzt usw. Ja, das mache ich gerne. Ich war in ganz vielen Mentoring-Programm in meinem Leben, also sowohl "Reverse Mentoring" als auch "Normales Mentoring". Und ich muss sagen, dass ich festgestellt habe, dass es oft tickte Box ist. Es muss nicht immer so sein, aber oft tickte Box. Gut, wir treffen uns jetzt und das war es. Und deswegen. Also ich mache das übrigens immer noch. Es gibt auch noch Mentoring-Programme, die ich begleite. Ich mache es sehr gerne in offiziell, weil ich den Menschen sage, das ist jetzt ein ganz, ganz privates Confidential Gespräch "One-on-One". Und das funktioniert nur, wenn du ganz offen zu mir bist, dann ich möchte dir helfen. Darum geht das ja. Und wenn man dann ein hochoffizielles Programm hat, dann sind die Leute schon reserviert die Menties. Ein bisschen Artifiziella, oder? Genau, Artifiziella, wie du sagst. Und vielleicht auch ein bisschen Vormella, so dass ich eher sage, lass uns das "One-on-One" machen. Und es ganz ehrlich sein, das bleibt unter uns, aber ich kann dir nur helfen, wenn du wirklich total ehrlich bist. Und ich hatte da einige Fälle, ich habe die angefangen damit, bei der standard chart-Bank, die wirklich super effektiv waren. Weil einfach die Menschen die totale Nackte weit gesagt haben. Und dann ist das auch effektiv. Ja, finde ich dann mal ganz spannend, weil das wird hier immer so hochgehalten, Mentorenprogramme oder gerade auch das Thema Reverse, Mentoring und sicherlich steckt da ja auch fliegt drin. Ja. Nur den Punkt, den du auf machst, zu sagen, machst bitte Informell oder Versuches zumindest die Rahmeninformeller zu machen. Um einfach auch, ich will jetzt nicht zu viel Bastard sein bringen, aber in der gewisse psychologische Sicherheit dadurch auch zu vermitteln. Absolut, eine Safe Space sozusagen zu kreieren. Und um Gott's will nicht sagen, dass Mentoring-Programme nicht gut sind. Nein, die sind sehr gut. Ich spreche über meine persönliche Erfahrung, genau. Und was ganz anderes, wir brauchen die Mentoring-Programme, die sind sehr gut. Ich persönlich glaube, für mich ist ein Format, das inoffiziell Mentoring effektiver für den Mentoring. So, zum Ende unserer schönen Gesprächsliebeswart, du hast hier so sehr schön Etiketten für die Länder, also sagen wir mal Fokuspunkte für die Länder gebracht. Wenn wir jetzt sagen, wir reden über zukunftsfähige Arbeitskultur, das ist ja Thema bei Good Work. Was sind so die Inkradiant sind? Du hast ein paar Werte, Deinerführungsarbeit hier schon präsentiert, was würdest du sagen? Vielleicht so drei, vier Punkte, wo du sagst, das braucht ein Unternehmen, um sich wirklich kulturell auch zukunftsfähig aufzustellen. Also, wenn wir bei den Labels bleiben würden, dann würde ich sagen, es gibt welche sowohl für die Mitarbeitenden als auch für das Unternehmen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, wenn wir einen Raum finden, indem sich die Interessen wirklich schneiden, dann ist das optimal. Das heißt, auf der Mitarbeitenden seid, und es sage ich auch, wenn ich vor Universitäten spreche, bitte, wenn ihr nicht zufrieden seid, ändert etwas, sprechen mit eurer Führungskraft, wechselt vielleicht den Job oder fragt euch, woran es liegt, dann das kann ein Jahr runterziehen. Und wir wollen alle irgendwie motiviert und glücklich in den Job reingehen. Das heißt, jeder soll sich hinterfragen, ist das, das, was ich machen möchte. Geht es mir gut dabei, freue ich mich darauf, habe ich meine Leidenschaft, dass es die eine Seite, aber auch ein bisschen was durchziehen. Wir haben mir auch im Rahmen des Podcasts, über ein paar Situationen gesprochen, das ist eben nicht immer alles. Wie sagt man, das rosig im Leben, walk in the park, dass man dann sagt, okay, das weiß ich und ich zieh das dann auch durch. Ansonsten macht man so einen Hopping und wird nie glücklich. Das ist sozusagen die Mitarbeitenden seit, dass man hoffentlich was findet, was man wirklich Spaß macht. Und auf der Arbeitgeberseite, dass man diese Mitarbeitenden auch fördert. Das finde ich so wichtig, dass man den Sweet Spot findet und sagt, oh, diese Person, die kann ich fördern. Und ich bin wirklich Gott sei Dank sehr gefördert worden bei der Deutschen Bank, bei der Centre-Charted Bank, bei der DZ-Bank natürlich auch Quarfunktion. Und das ist so wichtig, dass man das Gefühl hat, man hat Menschen, die einen unterstützen als Arbeitgeber. Es gibt Menschen, die die Arbeit wertschätzen und die fördern einen, aber die fordern einen auch. Das finde ich sehr wichtig. Okay, gibt es auch noch was, was du in die zukunftsfähige Arbeitskulturen packen würdest? Oder würde sie sagen, das sind für dich schon mal so am Phänomen, mensch ganz besonders wichtige Achsen. Ich finde wirklich eine der wichtigsten Achsen, sich zu fragen, liebe ich meinen Job, macht das Sinn, mache ich das gerne. Und dann wird sich ähnlich wie bei mir eine gewisse, sozusagen Gelassenheit einstellen, dass man sagt, wenn ich das wirklich gerne mache, dann ergeben sich schon die Möglichkeiten. Das finde ich unheimlich wichtig. Und vielleicht den Job sowie Confucius sagte, finde er eine Job, der die Spaß macht und dann musst du nie mehr wieder arbeiten. Ich finde, der Spruch ist so gut und also trifft für mich auf jeden Fall sehr zu. Da ist das Schlusswort, oder? Lieber so an. Wunderbar, mit einem prima Statement gestartet, mit einem prima Statement aus dem Gespräch gegangen. Ich danke dir ganz herzlich für diese wirklich sehr persönliche Reise und für deinen Einblick in den Führungsverhalten, den Führungsverständnis vor allen Dingen. Und es war eine sehr, sehr schöne Begegnung. Vielen Dank. Vielen, vielen Dank, dass du mich eingeladen hast. Und es hat mir auch großen Spaß gemacht. Danke schön. Was für eine Geschichte, was für ein Lebensweg, was für eine Karriere dieswort, wenn gerade hier mit uns geteilt hat. Ich fand es wahnsinnig beeindruckend und auch packend, und mit welcher Offenheit und auch gleichzeitig Bescheidenheit sie geschildert hat, mit welchen Werten sie groß geworden ist und wie sie das auch heute in ihre Führungsarbeit einfließen lässt. Ich finde das sehr inspirierend diesen Weg und auch nochmal einen kleinen Nutz an uns selbst, wenn wir mit unseren eigenen skripten der Vergangenheit unterwegs sind und diese auch manchmal als. Na ja, Erklärung dafür verwendet, warum bestimmte Dinge nicht funktioniert haben. Dafür sind solche Geschichten natürlich immer ein ganz gute Referenz, das noch mal zur Hinterfragen. Und stichwort Story, ich hätte gern von euch ein bisschen Feedback zu den Stories, schreibt mir doch gerne mal unter
[email protected], ob das so spannend ist für euch, wie ich es selbst auch spannend erlebe, denn am Ende ist es ja etwas, was ich für euch tue, hier jede Woche, manchmal sogar zweimal die Woche eine Folge rausbringen und den Job den ihr machen könnt, den kennt ihr. Einfach ein paar Sternchen hinterlassen, bei Spotify abonniert den Podcast und vor allen Dingen erzählt es gerne weiter, dann können wir weiter wachsen und wenn ich wir sage, damit ist auch das Produktions-Team im Hintergrund gemeint, die mich unterstützen und tolle Arbeit leisten, jede Woche. Also ihr schaltet nächste Woche wieder ein, das ist abgemacht, wenn es heißt, herzlich willkommen bei Good Work. * Musik *