Durch Enttäuschung Gefühle weg: Das könnt ihr nun tun!
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Enttäuschungen sind ein grundlegendes menschliches Erlebnis, das von kleineren Alltagsereignissen bis zu tiefgreifenden Beziehungskrisen reicht. Der Podcast beleuchtet, wie Enttäuschungen, insbesondere bei Entscheidungen im Alltag oder in schwierigen Beziehungssituationen wie Affären, das Vertrauen, die Nähe und das Gefühl von Liebe schädigen können. Viele Menschen bauen dabei eine Schutzmauer auf, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen, was jedoch oft dazu führt, dass positive Gefühle wie Liebe hinter der Mauer verborgen bleiben. Es ist entscheidend, dass nicht nur kurzfristige Maßnahmen wie Wiedergutmachung angewendet, sondern tiefgreifend die Ursachen von Verletzungen aufgearbeitet werden. Eine wirkliche Wiederherstellung von Liebe erfordert die Aufklärung der Konfliktspirale, die Entwicklung von Vertrauen durch konsistente, vertrauenswürdige Handlungen und eine klare, ehrliche Kommunikation. Paartherapien bieten hier einen strukturierten Rahmen, um die Beziehung aufzubauen, die Konflikte zu lösen und eine dauerhafte Stabilität zu erreichen. Selbst im Falle einer Trennung ist die Aufarbeitung entscheidend, da sie nicht nur eine emotionale Erholung ermöglicht, sondern auch die Kinder und die eigene Wahrnehmung von Beziehungen dauerhaft verbessert. Die wichtigste Erfahrung ist, dass Liebe nicht durch Kontrolle erzeugt werden kann, sondern als tiefes, authentisches Gefühl existiert, das durch Vertrauen und Wiederherstellung von Verletzungen wieder lebendig wird.
Wann warst du das letzte Mal enttäuscht von mir?
Da müsste ich tatsächlich länger nachdenken, wann mir da eine relevante Enttäuschung einfällt.
Es gibt sicherlich immer mal so kleine triviale Dinge, die man dann auch direkt klärt und ausspricht und Feedback gibt,
die aber glaube ich nicht so sinnvoll sind in unserem Krisen-Podcast, die zu nennen.
Dann fühlt man sich da vielleicht ein bisschen im Vergleich komisch.
Aber was mir so einfällt, wer häufiger Enttäuschungen bei uns hat, ist unser Sohn.
Der muss natürlich die ein oder andere Enttäuschung durchleben.
Zum Beispiel ging es gerade heute darum, in welchem Restaurant wir heute Abend essen gehen.
Und er möchte ganz gerne in ein anderes Restaurant als wir und auch in ein ganz anderes.
Und gerade heute hat er Schwierigkeiten, da einen Kompromiss mit uns zu schließen.
Und er war da jetzt ganz enttäuscht, dass wir dann in das Restaurant gehen, was wir bevorzugen.
Weil er möchte gerne in sein Lieblings-Pizza-Restaurant.
Und da haben wir gesagt, das machen wir auch sehr gerne, aber dann in ein, zwei Wochen.
Jetzt wollen wir heute in speziell dieses Restaurant, weil wir ein besonderes Essen essen wollen,
weil eben ein besonderer Jahrestag ist.
Und das hat ihn dann enttäuscht.
Und Enttäuschungen sind ja auch völlig normal, weil wir Menschen ja auch alle eine unterschiedliche Wahrnehmung haben.
Und ich glaube, auch die Kleinigkeiten im Alltag, wo wir uns in der Partnerschaft gegenseitig enttäuschen
oder wo wir unsere Kinder enttäuschen oder unsere Freunde enttäuschen,
können sehr anstrengend sein und sehr nervig.
Und dass manchmal auch die Anzahl von Enttäuschungen, wenn man die in Kleinigkeiten so zusammenrechnet,
auch eine große Enttäuschung sein können.
Aber dennoch gibt es Enttäuschungen, die so auf der Ebene von Werte und Menschenkenntnis besonders schmerzen.
Und die dann dann auch eine gewisse Dynamik. auslösen können.
Und wenn dann einige Dinge zusammentreffen und die Anzahl der emotionalen Verletzungen,
der Zuverlässigkeit, Enttäuschungen, vor allen Dingen vielleicht auch Werte, Identitätsebene,
unstimmig werden, dann kann es auch irgendwann passieren, dass die Gefühle verschwinden,
dass sie abgebaut werden.
Gerade dann, wenn man in eine Sackgasse gelaufen ist,
hat vielleicht schon mehrfach versucht, das Thema zu klären und zu lösen
und hat die Zuversicht und die Hoffnung verloren.
Weil man mehrfach gemerkt hat, dass keine Besserung eintritt.
Du bist mitten im Podcast der Lebensidealisten gelandet.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch,
raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wir sind mitten in der Erkältungszeit und ich glaube, das hört man uns beiden auch so ein bisschen an,
also meiner Stimme auf jeden Fall.
Deswegen wundert euch nicht, wenn wir heute so ein bisschen anders klingen.
Wir schauen einfach mal, wie weit wir kommen, wie weit die Stimme ausreicht,
wie viele Unterbrechungen wir haben durch Naseputzen und Niesen.
Aber das gehört zu dieser Jahreszeit dazu.
Wir wagen es trotzdem mal.
Wir können ausreichend gut denken, hoffentlich, um die passenden Dinge mitzugeben.
Ja, bei uns geht es heute um Enttäuschung und vor allen Dingen dann mit der Auswirkung auf die Gefühle,
wenn irgendwann das Gefühl von Liebe abgebaut wird.
Und da ist häufig die Summe an Verletzungen und Enttäuschung relevant.
Aber ich möchte dir deine Einleitung auch nicht klauen.
Ja, ich habe so überlegt bei dem Thema Enttäuschung eben nochmal,
dass ich finde, die Range von Enttäuschung sehr groß ist.
Also ich kann enttäuscht sein, weil mir,
meine letzte Süßigkeit weggegessen worden ist.
Und da kann ich auch echt wütend drüber werden oder traurig.
Aber ich kann auch enttäuscht sein und ich kann das Gefühl haben,
so boah, mein ganzes Leben wackelt.
Also ich bin total instabil durch das, was ich gerade erfahren habe.
Ich muss jetzt Entscheidungen treffen.
Ich habe eine Enttäuschung erlebt, die ich mir auch ganz schwer vorstellen kann,
in dem Moment, dass man das nochmal anders sehen kann,
dass mein Blickwinkel nicht so bleibt, wie er gerade ist auf die Person.
Und das finde ich, ist alles in diesem Wort Enttäuschung drin.
Also Enttäuschung ist so von bis.
Das finde ich manchmal so ein bisschen schwierig,
weil wenn man sagt, ja, da bin ich enttäuscht.
Ja, das klingt dann so, ja gut, jeder.
Also man kann es ja bei Kindern, jeder ist mal enttäuscht.
Nicht jedes Bedürfnis kann erfüllt werden.
Frustration gehört im Leben dazu.
Aber es gibt halt auch so tiefe Verletzungen.
Und man sagt, oh, das möchte ich eigentlich in meinem Leben nicht erleben.
Das hätte ich mir für mich selbst nicht gewünscht.
Ich denke, die meisten Enttäuschungen, die wirken eben auf,
System, Gesetz, Ebene 1 und 2,
also 2 wäre ja Anerkennung, Wertschätzung, Respekt,
sich gesehen und geliebt fühlen.
Und das ist häufig ja etwas,
was zum Beispiel bei der Süßigkeit dann der Fall ist,
dass es eigentlich nicht um die Süßigkeit geht,
sondern einfach darum, es wurde nicht an mich gedacht.
Man hat jetzt egoistisch für sich die Süßigkeit aufgegessen
und ich hatte erwartet, dass man an mich denkt
und mich auch mit einbezieht.
Also mir sagt, Mensch, möchtest du auch noch ein Stück haben?
So wie man es quasi auch gelernt hat.
Und dann wird es auf einmal nicht gemacht.
Genauso ist es dann bei größeren Enttäuschungen,
die dann auf System, Gesetz, Ebene 1 eher wirken.
Das ist dann ja Ausschluss.
Also System, Gesetz, 1 heißt Zugehörigkeit, kein Ausschluss.
Aber diese Enttäuschung durch einen Ausschluss produziert,
macht besonders negative Gefühle,
fühlt sich besonders bedrohlich innerlich an.
Und das ist zum Beispiel,
wenn wir jetzt so an drastischere Enttäuschungen denken,
wenn jemand eine schwere Krankheit durchlebt zum Beispiel,
oder wenn ein Todesfall in der Familie ist
und der andere nicht richtig unterstützt im eigenen Gefühl.
Wenn ich eine Erwartung hatte,
also Enttäuschung ist ja häufig dann,
wenn ich eine Erwartung hatte, ausgesprochen oder unausgesprochen,
und ich hatte vielleicht die Erwartung an einen bestimmten Rahmen,
wie ich emotional und auch auf anderen Ebenen
jetzt aufgefangen und unterstützt werde.
Zum Beispiel, dass vielleicht der andere dann erst mal
sich krankschreiben lässt, eine Woche Urlaub nimmt,
sich voll darauf fokussiert zu helfen, sich einbringt
und dann geht er weiter zur Arbeit und bringt sich nicht so richtig ein,
steht für Umarmungen und gemeinsam traurig sein,
nicht so zur Verfügung, wie ich wollte oder mir es vorgestellt hatte.
Und dann bin ich enttäuscht.
Und das macht dann häufig eben auch durch dieses Ausschlussgefühl
ein Distanzgefühl, dass man weiter auseinandersteht.
Und insbesondere in diesen Krisensituationen
ist das dann besonders schwierig,
weil dann noch so viele Menschen, die sich nicht mehr verhalten,
so innerlich die Frage auftritt, der Sicherheit.
Wie sicher bin ich denn mit dir, wenn nicht mal in so einem Krisenfall
ich von dir die Unterstützung bekomme,
die ich eigentlich von meinem Partner brauche?
Und dann sitzt man manchmal ja auch zu Hause oder sitzt im Auto
und fährt irgendwie zur Arbeit oder bringt die Kinder weg
und überlegt sich so, wie konnte diese Distanz zwischen uns eigentlich,
wie konnte das so weit kommen?
Und dann hat man das Gefühl, sind da noch Gefühle,
oder ist das Gewohnheit?
Also viele berichten so von dem Moment, wo sie ins Grübeln kamen und gesagt haben,
was hält uns eigentlich noch zusammen?
Wo sie gesagt haben, ja, also ich mag die andere Person.
Das ist jetzt ja nicht so, dass man seinen Partner,
seine Partnerin vor allem mal hasst oder so.
Aber man denkt sich so, ja, wir könnten auch einfach
ein gutes Agreement jetzt treffen.
Das wäre auch okay.
Viele sagen ja auch sowas wie, sie stellen sich die Frage,
wenn der andere jetzt weg wäre, würde ich die Person vermissen?
Oder wenn sie jetzt weg wäre, würde ich die Person vermissen?
Dann wäre das auch vielleicht eine Erleichterung,
weil man sagen würde, oh, innerlich hätte ich dann weniger Stress,
es wird weniger Konflikte geben, ich wäre mit der Thematik,
mit der Enttäuschung nicht so konfrontiert.
Also meistens ein schleichender Prozess, wenn man so langsam merkt,
meine Gefühle sind nicht mehr so da.
Dass die Gefühle, das muss man vielleicht auch mal sagen,
dass die Gefühle natürlich nicht so da sind wie ganz am Anfang,
ist ein ganz normaler Prozess.
Also eine Beziehung, die jahrzehntelang, jahrelang besteht,
mit der Kennenlernphase zu vergleichen, glaube ich, ist immer schwierig.
Aber dennoch gibt es ja auch in diesem weiteren Verlauf in einer Beziehung
im besten Fall etwas, wo man sagt,
da ist mehr als Vertrautheit und Gewohnheit.
Und dann tritt natürlich der Vergleich ein.
Also zunächst mal ist es vielleicht im Freundeskreis so,
da wird gefragt, bevor man sich die letzte Süßigkeit nimmt,
auf einmal zu Hause nicht mehr.
Dann ist die Frage, okay, das ist ja schlechter als bei Freunden.
Dann gehst du zur Arbeit und siehst jemanden,
der dann das Fach mit den Schuhen,
die Kuckurigeln öffnet, sich den letzten rausnimmt,
einen anguckt und sagt, das ist der letzte,
wolltest du den gerade haben?
Und du denkst, sogar mein Kollege denkt dran,
krass, wie schlecht das zu Hause geworden ist,
wie viel Distanz zwischen uns ist.
Und das ist, glaube ich, auch dann etwas,
was die Liebe eben für viele in den Zweifel zieht,
wo man sich denkt, warte mal, Freunde und Kollegen,
wo man sich nicht so viel bedeutet wie in der Partnerschaft,
die fragen nach und mein Partner,
meine Partnerin, die ist mir das einfach weg
und denkt nicht an mich, was ist denn da los?
Da kann ja gar keine Liebe mehr da sein,
sonst würde man ja an mich denken.
Und dann beginnen, glaube ich, diese Zweifel,
dann ist die Frage, kann man das lösen?
Dann versucht man das zu lösen und das funktioniert nicht,
es tritt keine Besserung ein, die Zuversicht geht raus
und die Liebe baut sich immer mehr ab.
Wir wollen heute gemeinsam draufschauen,
wie man dann das Fundament wieder stabilisieren kann,
wie man Enttäuschungen verarbeiten kann
und am Ende herausfindet,
ob dann noch ausreichend Gefühle da sind oder eben nicht.
Wenn wir jetzt so davon ausgehen, dass eine Enttäuschung passiert ist, wie zum Beispiel etwas Schwerwiegenderes, wie eine Affäre oder ein Fremdgehen, dann stellt man ja auch die Beziehung infrage, man stellt seine Menschenkenntnis infrage und man weiß in dem Moment eigentlich auch, es kann nicht mehr so normal einfach weitergehen.
Also es gibt häufig für Menschen ein Vorher und Nachher, also vor der Enttäuschung, wo es auch schon andere Enttäuschungen gab, aber vor einer großen Enttäuschung und ein Danach.
Und dieses Danach ist vor allem wie eine neue Welt, dass man sagt, das hat mich so doll verletzt, ich muss jetzt eigentlich überlegen erstmal, wie es weitergehen soll und überlegen, ob ich mir sowas überhaupt vorstellen kann, weil kann ja auch sein, dass es jetzt an diesem Punkt vorbei ist.
Weil man vielleicht Angst hat und sagt, ich möchte auch nicht zunehmend.
Es gibt auch Menschen, die etwas sagen, dass sie es verzeihen, aber den anderen dann immer wieder vorhalten. Also auch so die Frage an einen selbst, kann ich als Mensch sowas verzeihen? Darf ich sowas verzeihen? Glaubenssätze ploppen hoch, von wegen, wer einmal betrügt, betrügt immer. Ich bin vor allem mal ein betrogener Mann, eine betrogene Frau, Identitätsebene wird angespielt. Und da passiert so viel und dieses Gedankenkarussell läuft so schnell, dass man häufig erstmal gar nicht klarkommt, dass alles durcheinander ist im Kopf.
Und zu dann finde ich noch schwierig.
Es ist schwieriger, wenn die Zuversicht verloren geht. Ich habe gerade in einem Kennenlernen, in einem Erstgespräch das Thema gehabt, dass einer von beiden sagte, ja und immer wenn ich emotional werde und es mir nicht gut geht, so gerade in Konfliktsituationen und ich auch Traurigkeit empfinde und eigentlich so eine Umarmung mir wünschen würde, damit wir gemeinsam das Gefühl verarbeiten können, da verlässt der andere den Raum und lässt mich stehen.
Das hat mich nochmal auf das Ursprungsthema, auf den Ursprungskonflikt nochmal verletzt. Dann habe ich das ausgesprochen und darum gebeten, dass wir das anders lösen gemeinsam. Und dann ist es beim nächsten Mal wieder passiert und daraufhin wieder und es gab keine Veränderung und das war die Antwort auf die Frage, warum sie sagte, dass das Vertrauen weg sei.
Fremdgehen, Affäre, Flirt mit anderen oder eben das Thema Unzuverlässigkeit. Und hier ist so dieses Thema, dass sie sich nicht zuverlässig darauf verlassen kann, dass das Verhalten verändert wird, wenn sie äußert, was sie verletzt und er kann es nicht anpassen.
Das zeigt auch direkt den Fehler, den viele beim Lösen von Verletzungen machen, dass sie nämlich dem anderen mitteilen, was sie sich von ihm wünschen und dadurch sagt der andere natürlich meistens ja.
Wenn man sich jetzt vorstellt, du würdest weinen zu mir kommen und sagen, das ist so traurig und bist auch so verletzt von mir und du wünschst dir von mir, dass ich dich in den Arm nehme, wenn du traurig bist und ich merke in mir, das kann ich gar nicht, wenn ich selber gerade in Rage und in Wut bin und emotional bin, aber da du ja gerade weinst, kann ich auch nicht nein sagen und sagen, nein, das kann ich nicht.
Ja, Moral ist vielleicht auch schwierig, dass man denkt, darf man irgendwas anderes antworten.
Also sag ich ja und es ist eigentlich innerlich unstimmig.
Ich kann das gar nicht so recht und beim nächsten Mal tritt das da nicht ein, aber der andere hat jetzt durch meine Zustimmung ja die Erwartung erhalten, dass das eintreten wird und entsprechend groß ist dann die Enttäuschung, dass genau das nicht eintritt, obwohl ich das gesagt habe.
Das heißt also, man muss in die Tiefe gehen, um schauen zu können, können Gefühle wiederkommen.
Da reicht es nicht aus, sozusagen im Außen sich Maßnahmen oberflächlich einfallen zu lassen und zu sagen, ja, lass mal gucken.
Lass mal einfach ein bisschen Händchen halten oder ein bisschen Zeit mehr miteinander verbringen, sondern man darf, das kann ja auch eine große Chance sein, in die Tiefe gehen, um mal zu schauen, was ist konkret passiert, dass wir jetzt an diesen Punkt kommen.
Und ich finde immer diesen Satz, das, was wir am Ende sehen, ist ja immer die Wirkung und nicht die Ursache da sehr passend.
Das, was wir spüren am Ende, diese Wirkung, das ist natürlich hart und das ist sehr verletzend, aber das ist häufig nicht der wirklich tiefe Grund.
Also das ist immer ein Prozess, der dem hervorgeht.
Und der ist immer ganz wichtig, weil wir möchten natürlich auch nicht, dass sich etwas in der Zukunft wiederholt.
Aber ich brauche ja das Wissen aus der Vergangenheit, damit es auch in der Zukunft nicht sich nochmal wiederholt.
Ja, häufig ist da eine Schutzmauer entstanden, um die eigenen Gefühle zu schützen und nicht mehr so verletzlich zu sein.
Das ist aber keine Einbahnstraße.
Das bedeutet gleichzeitig, dass auch die guten Gefühle meistens mit hinter der Schutzmauer liegen.
Und sich nicht mehr zugänglich anfühlen.
Und das ist ein Punkt, wo viele in Unsicherheit geraten und das auch nicht mehr eigenständig deuten können.
Ist mein Gefühl jetzt wirklich abgebaut und ich empfinde keine Liebe mehr oder zu wenig?
Oder ist das Gefühl von Liebe noch da, aber hinter der Schutzmauer verborgen?
Und das ist eben genau der Grund, warum man in die Tiefe geht, schaut sich an, was ist da im Fundament passiert?
Guckt sich vielleicht nochmal verschiedene andere Perspektiven an.
Löst dann die Verletzung auf und merkt dann nach und nach, ob da diese Schutzmauer vorhanden war und dahinter das Gefühl noch da ist.
Oder ob die Schutzmauer vorhanden war und das Gefühl ist nicht mehr da.
Oder das Gefühl einfach grundsätzlich abgebaut wurde im Laufe der Zeit und bekommt dann Klarheit für sich.
Wenn man das Beispiel nimmt, körperliche Nähe, ich finde daran kann man das auch mal ganz gut festmachen,
ist bei Konflikten häufig, bei Partnern.
Das erste, was geht und das letzte, was wiederkommt.
Wenn man natürlich jetzt das daran misst, ob Gefühle da sind, ist das natürlich schwierig.
Weil verständlicherweise, wenn ich mit jemandem im Konflikt bin oder tief verletzt bin,
bin ich vielleicht nicht mehr so empfänglich für körperliche Nähe und strahle auch nicht wirklich aus,
dass ich körperliche Nähe bei dem anderen suche.
Dann könnte man ja sagen, okay, die Gefühle sind weg, weil keine körperliche Nähe da ist.
Aber die Frage ist ja, warum ist keine körperliche Nähe da?
Also warum kann ich das nicht zulassen?
Wenn es halt, wie du schon sagst, so eine Schutzmauer ist, die aufgebaut ist, weil ich sage,
nee, es fühlt sich für mich einfach nicht richtig an, ich kann mich darauf einlassen oder ich fühle mich dann komisch.
Dann hat das ja nicht immer unbedingt was mit meinem tiefen Gefühl von Liebe zu tun.
Ja, da gibt es häufig sowieso noch einen anderen Kreislauf, der sich immer mehr abzeichnet, finde ich,
bei Paaren, zumindest in meiner Begleitung, in Kombination mit den Sprachen der Liebe.
Ich habe tatsächlich sehr, sehr viele Männer, die als Sprache der Liebe körperliche Nähe haben.
Ja.
Sehr viele Frauen, wo körperliche Nähe nicht die erste Wahl bei der Sprache der Liebe ist.
Und dann haben die immer so einen Kreislauf nachher.
Der Mann fühlt sich nicht mehr geliebt, weil die Frau weniger körperliche Nähe zulässt.
Die Frau braucht mehr Liebe auf ihre Sprache und vor allen Dingen mehr Sicherheit, um körperliche Nähe wieder mehr zuzulassen.
Das heißt, dann dreht man sich näher im Kreis.
Das ist immer für den Mann auch ein bisschen schwierig, weil der einfache Weg ist natürlich der sinnvollere Weg,
zu gucken, wie jetzt erstmal bei der Frau mehr Sicherheit und Liebe vom Mann ankommt.
Und damit sie körperliche Nähe wieder besser zulassen kann, weil ohne dieses innere Bedürfnis zu spüren,
das wirklich stimmig zu spüren, sich auf körperliche Nähe einzulassen, damit der Mann sich wieder geliebt fühlt,
das ist dann doch eher schwieriger, als dann vielleicht auf die Frau zuzugehen,
durch mehr Zuverlässigkeit, mehr Vertrauenswürdigkeit in den Handlungen und Aussagen
und dann vielleicht die Sprache der Liebe der Frau zu sprechen,
wie zum Beispiel dann das Aussprechen, kleine Geschenke, Zettelchen, Zeit miteinander verbringen,
ist eben doch einfacher möglich, sich darauf einzulassen, als sich auf körperliche Nähe einzulassen,
wenn das Gefühl dafür gerade nicht da ist.
Ich habe es in der Einleitung schon gesagt, Kinder können natürlich auch sehr schnell enttäuscht werden.
Gerade bis zu einem gewissen Alter ist ja alles, was man ausspricht, ein Versprechen.
Und das muss gehalten werden.
Das heißt, die haben eine ganz hohe Erwartung an die Zuverlässigkeit der Eltern.
Und wenn da Enttäuschungen entstehen, dann macht das was.
Und das kann eben. Das kann eben auch in der Beziehung was machen.
Weil wenn ich erlebe, dass mein Partner, meine Partnerin unsere Kinder immer wieder enttäuscht
durch Unzuverlässigkeiten, dann macht das auch mit mir was,
weil häufig ich ja erstens das Leid im Kind sehe
und zweitens das Leid dann auch häufig begleiten muss, als die Person, die nicht enttäuscht hat.
So ein typisches Beispiel ist, der eine sagt, ich bin um 18 Uhr zum Essen zu Hause.
Die Kinder werden darauf vorbereitet und freuen sich drauf.
Juhu, Mama kommt zum Essen um 18 Uhr nach Hause.
Und dann ist das 18.45 Uhr, die Mama kommt nach Hause, alle haben gegessen, zu Hause ist schlechte Stimmung.
So, der Mann hat gekocht, hat alles vorbereitet, die Kinder haben sich auf die Mama gefreut,
wollten ganz viel erzählen, die Kinder waren total enttäuscht,
es ist bei dem einen Wut entstanden, bei dem anderen Traurigkeit entstanden,
der Papa musste all das auffangen und schon sitzt man dort und hat dann eben so eine Enttäuschung von allen.
Dann ist auf einmal die ganze Familie enttäuscht.
Und in der Beziehung macht das natürlich auch was,
wenn der andere das entsprechend auffangen und begleiten muss, weil die Zusage nicht passte.
Wenn ihr schon mehrere unserer Folgen gehört habt und die Lösungsansätze, die wir euch präsentieren,
euch weiterbringen, dann freuen wir uns sehr über eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify.
Bei YouTube könnt ihr uns nicht bewerten, wenn ihr hier gerade zuschaut,
aber da würden wir uns sehr über ein Abo freuen oder einen Kommentar von euch.
Was gibt es denn für Lösungsansätze?
Lösungsansätze, die viele schon mal probiert haben, die aber nicht so wirklich helfen.
Die Probleme werden umgangen, Themen werden ausgespart, man spricht nicht mehr über seine Gefühle,
um dann einfach diese schwierigen Themen, diese Enttäuschungen,
Enttäuschungen nicht mehr ansprechen zu müssen
und in keine Konflikte zu geraten.
Es gibt dann vielleicht Ausreden, man meidet gemeinsame Zeit
und da gibt es natürlich logischerweise kein Voranschreiten.
Die Themen werden eher vielfältiger und mehr,
weil die Ursache ist ja nicht gelöst.
Das heißt, dann werden die ganzen Symptome verlagert
auf das nächste Thema.
Dann habe ich bei dem Thema keine Enttäuschung mehr,
weil ich es ja ausspare.
Dann kommt aber das nächste, weil das Muster bleibt ja gleich.
Die Ursache ist ja noch da.
Und dann wird es irgendwann so sein,
dass man kaum noch miteinander spricht
und immer weniger Zeit miteinander verbringt.
Die Distanz immer größer wird,
weil es sich auf immer mehr Themen ausdehnt.
Was häufig auch ist, finde ich,
wenn man anfängt, Sachen zu deckeln und nicht mehr auszusprechen,
dann kriegt man auch viel mehr Impulse.
Also dann ploppt das bei einem selber auch häufiger auf,
weil man denkt, ah nee, sag ich jetzt doch nicht.
Na egal, mach ich halt nicht.
Und das macht ja was in der Haltung zueinander.
Und selbst wenn man es sich ausspricht,
merkt man es doch sehr vielen Menschen an,
dass da was ist.
Dieses typische, ja, was hast du denn?
Ja, nichts ist in Ordnung, ist alles gut.
Das merkt man ja bei seinem Partner oder bei seiner Partnerin,
dass halt nicht alles gut ist.
Und das verletzt ja wiederum die andere Person.
Und dann geht dieses Ping-Pong-Spiel ja immer weiter.
Ja, dann haben wir das durchringen zu etwas,
was eigentlich unstimmig ist.
Zum Beispiel hören wir auch immer mal,
dass einer von beiden sich eben zur körperlichen Nähe durchgerungen hat.
Und dann kommt irgendwann der Punkt, wo man merkt so,
ach, das ist unstimmig, das nur für den anderen zu machen.
Und wenn ich das richtige Gefühl dazu nicht habe,
spricht das dann aus.
Und dann ist natürlich auch die Enttäuschung da an der Stelle,
die man vorher vermieden hat,
indem man unstimmigerweise sich auf körperliche Nähe eingelassen hat.
Und dieses sich durchringen, das probieren auch viele.
Also über das Basisgefühl,
über dieses unstimmige innere Gefühl hinwegzugehen
und sich einzureden.
Und man hört diese Worte tatsächlich.
Immer noch mal in Erstgesprächen und in Coachings,
dass jemand sagt, gerade dann die Frau,
ja, das ist ja so ein bisschen meine eheliche Pflicht, dachte ich immer.
Also da merkt man so ein bisschen auch noch immer so,
das klingt total veraltet,
aber das haben einige noch so in sich,
dieses Gefühl, ich kann das doch jetzt meinem Mann nicht verwehren.
Ich darf das doch nicht.
Da jetzt zu sagen, ich möchte gerade keine körperliche Nähe mehr.
Das finde ich ganz spannend.
Ich hatte letzte Woche,
ich hatte ein Coaching,
da sagte der Mann zu seiner Frau,
glaubst du denn, ich als Mann merke das nicht,
wenn das mit einer gewissen Freiwilligkeit nicht passiert?
Also er sagt, wer möchte denn als Mensch,
dass jemand mit einem körperlichen Nähe austauscht,
wenn man das Gefühl hat, der andere möchte das nicht?
Also das ist ja so ein bisschen so das Gefühl,
sagt er, als wenn man denkt, man stinkt.
Also man möchte ja einfach auch nicht so behandelt werden,
als wenn da nichts wäre und dem anderen im Glauben lassen,
sondern,
man möchte ja gerade von seinem Partner oder Partnerin
eine offene Kommunikation haben
und das Gefühl haben, da wird alles ausgesprochen.
Ich glaube auch gerade für Männer, er sagte,
Männer, das kannte ich auch so ein bisschen verstehen,
sind ja eh, er drückte das ein bisschen anders aus,
aber er sagte, eh sind immer so eine Grenze,
dass man ja auch da an dem Punkt gerade nichts falsch machen möchte
und sich auch nichts vorwerfen lassen möchte,
dass man da Grenzen überschritten hat.
Da sagte, das würde er sich auch nie gerne verzeihen natürlich,
wenn er da irgendwas getan hat,
wobei sie sich nicht wohl gefühlt hat.
Ja, ein weiterer Ansatz, der probiert wird,
ist dann durch Wiedergutmachung das zu lösen.
Also nicht das Gefühl an sich zu lösen,
sondern eine Wiedergutmachung zu bringen.
Was kann man mal machen?
Genau, Geschenke mitbringen, Blumen liefern,
zum Essen einladen, für den anderen kochen,
also quasi eine Wiedergutmachung.
Und ich weiß nicht,
ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben bei YouTube,
wenn ihr das schon mal probiert habt,
eine Wiedergutmachung zu leisten,
ob das wirklich,
was gelöst hat.
Oder wenn vielleicht euer Partner mal was bei euch
wiedergutmachen wollte,
ob das wirklich etwas gelöst hat
und das andere Gefühl dadurch weg war.
Weil typischerweise ist das nicht so.
Das ist nett,
dass ich dann zum Essen eingeladen werde.
Oder es ist auch nett,
dass mir dann ein kleines Geschenk mitgebracht wird.
Aber diese ursprüngliche Enttäuschung
und auch die Sorge dafür,
dass das nochmal passiert,
die ist weiterhin da.
Ja, ich hatte mal ein Paar,
das ist schon ein bisschen länger her,
anderthalb Jahre ungefähr,
da hatte er eine Affäre
und ihm tat es so unfassbar leid,
dass das passiert ist.
Und er hat danach sein komplettes Leben
auf den Kopf gestellt,
hat dann aber angefangen,
sozusagen ganz viele Dinge zu tun,
vor einmal,
die sie sich jahrelang von ihm gewünscht hat.
Also er hat vor einmal zuverlässig
den Geschirrspüler ausgeräumt,
er ist vor einmal einkaufen mitgekommen,
er hat sich vor einmal bei Sachen im Garten
sehr zuverlässig drum gekümmert,
hat pünktlich Feierabend gemacht
und dann saß sie im Coaching
und hat gesagt,
oh, ich kann nicht mehr,
ich bin so wütend, ich habe so eine Wut.
Und hat er gesagt, ja, es tut mir auch so leid mit der Affäre.
Meint sie, ja, die Affäre ist eine Sache,
aber ich bin auch so verdammt wütend
über dein Verhalten, was du gerade zeigst.
Und er war so erschrocken,
sagt er, wieso, ich mache das und das und das
und ich verstehe das gar nicht,
das ist all das, was du immer wolltest.
Sagt sie, ja, genau, was ich immer wollte,
jetzt zeigst du mir, dass du es kannst
und dass du anscheinend ja auch bereit bist,
jetzt, wo wir an dem Punkt sind,
vielfältig dich zu verändern,
aber davor,
hast du das immer alles abgelehnt,
da hast du sogar gesagt, ich übertreibe
und ich fordere zu viel
und jetzt soll ich dir dankbar dafür sein
und mich darüber freuen, das passte für sie gar nicht.
Sie hat gesagt, dieses künstliche Verhalten,
so hat sie es beschrieben,
was er gezeigt hat, hat bei ihr immer mehr Misstrauen gemacht.
Sie hat gedacht,
das läuft die Affäre bestimmt noch weiter,
was hat er noch alles gemacht,
dass jemand so krass sein Leben ändert.
Sehr schwierig.
Ja, dann kann man entweder dem Braten nicht trauen,
wie schön, dass da noch was anderes hintersteckt
und man kann dem Ganzen nicht trauen,
dass das auch so bleibt.
Ja.
Sondern es ist immer das Gefühl,
okay, wenn das jetzt abgeklungen ist
und ich quasi sage, okay, wir sind raus aus der Krise,
dann wird sich sowieso das alte wieder einschleichen
oder man ist einfach enttäuscht,
dass jetzt dieses Wohlverhalten so einfach möglich ist,
obwohl man das so lange sich gewünscht hat.
Genau, und sie hatte immer das Gefühl,
dass sie irgendwann sagen müsste,
okay, jetzt sind wir ja quitt.
Jetzt hast du ja so viel geleistet,
jetzt hast du dich so verändert,
aber ihr gesagt,
das kann man ja nicht vergleichen in der Enttäuschung.
Und der Punkt, der mir gerade entfallen war,
dass viele dann das Gefühl haben,
das ist eben nicht authentisch und nicht ehrlich
und denken, jetzt verstellt er sich für mich.
Weil die haben ja Jahre hinter sich,
wo sie vielleicht Dinge gefeedbackt haben,
sich gewünscht haben, dass sich was verändert,
das nicht ging.
Vielleicht habe ich auch immer wieder begründet und gesagt,
ja, aber ich sehe das einfach nicht.
Das steckt nicht in mir.
Ich kenne das auch so aus meiner Familie nicht.
Und auf einmal,
geht das?
Und dann ist so die Frage,
okay, ich wollte jetzt aber nicht,
du hast doch immer begründet,
dass das bei dir nicht geht,
weil das bei dir so tief verwurzelt und verankert ist
und das nicht anders sehen kannst
und nicht funktioniert.
Und auf einmal geht das alles.
Ich wollte dich jetzt ja nicht als Mensch völlig verändern.
Dann hat man auch so dieses,
ich will nicht,
dass der sich jetzt völlig verändert,
weil dann ist der ja ein ganz anderer Mensch,
der er nicht sein will,
nur um die Beziehung zu halten.
Zweifelst du an deinen Gefühlen,
weil dein Partner oder deine Partnerin dich enttäuscht hat?
Dann arbeitet das Erlebte,
auf,
denn ansonsten müsst ihr
mit folgenden Konsequenzen rechnen.
Das Erste ist natürlich,
dass die Enttäuschungen zu immer weiteren Streitigkeiten
und einer größeren Konfliktspirale führen,
weil sich die Gefühle immer weiter verstärken.
Mit jeder Enttäuschung,
wo ich eventuell diese sogar ausgesprochen habe
und mein Partner mir sagte,
das mache ich ab jetzt anders
und das passiert nicht,
wird die nächste Enttäuschung immer größer,
denn jetzt ist es ja etwas,
wo der andere wusste, wie ich mich fühle.
Und zugestimmt hat,
sein Verhalten zu ändern
und macht es trotzdem nicht.
Eine weitere Folge ist dann auch die Entfremdung,
also die emotionale Distanz,
die sich immer mehr aufbaut.
Man hat so das Gefühl,
man lebt nur noch nebeneinander her,
man ist sehr funktional als Team unterwegs,
vielleicht noch als Elternpaar präsent,
aber die Gefühle verblassen zueinander.
Also man fühlt sich immer weniger als Liebespaar,
vielleicht noch als Elternpaar,
vielleicht als Freunde oder Geschwister,
aber man hat nicht mehr das Gefühl von tiefer Liebe.
Dann wird die Kommunikation immer schlechter.
Einerseits weniger,
aber auch immer weniger Tiefgang wird erzeugt,
denn man läuft ja immer Gefahr,
in Themen hineinzulaufen,
die dafür sorgen,
dass man in einen Konflikt gerät.
Mit steigender Konfliktspirale
nimmt meistens auch dann die Kommunikation ab,
weil die Gefahr des nächsten Konflikts eben zu groß wird.
Und Distanz sorgt ja sowieso dafür,
dass die Kommunikation abnimmt
weil je mehr Distanz ich spüre,
desto weniger Gefühl habe ich auch,
meine Emotionen, meine Bedürfnisse, Wünsche,
meinen Alltag zu teilen und darüber zu reden.
Logischerweise merken Menschen das auch in körperlichen Symptomen,
weil unser Geist, unsere Psyche natürlich auch
mit unserem Körper verbunden ist.
Das ist sowas, was jeder wahrscheinlich dann kennt.
Man liegt abends im Bett, man kann nicht einschlafen,
man hat ein Gedankenkarussell,
aber auch sowas wie man hat Magenschmerz,
man kann nichts mehr essen,
man hat irgendwie das Gefühl,
man läuft mit einer inneren Leere rum,
man ist einfach unzufrieden und unsicher,
wie es weitergehen soll.
Ja und früher oder später treten dann die Trennungsgedanken auf.
Insbesondere dann, wenn man eben gemerkt hat,
das Gefühl ist gar nicht mehr so da.
Wenn man diese ganzen Dinge für sich realisiert,
wir sind ein funktionales Team,
wir wirken als Eltern mal besser, mal schlechter zusammen,
aber wir haben gar keine Liebespaarmomente mehr
und unsere Beziehung ist,
voller Enttäuschung, voller
Alle Vertrauensbrüche, kleine nur, manchmal große, Unzuverlässigkeit, die ich spüre und ich mich dann frage, ist das halt nur noch Gewohnheit, dass wir in einer WG zusammen wohnen und es ist praktisch und man möchte ja auch das Bild aufrechterhalten der Familie und den Kindern keine Trennung zumuten und für einen selber ist ja auch das Leben jetzt so eingerichtet oder ist wirklich noch Liebe da?
Und wenn ja, wo finde ich diese denn gerade, weil ich spüre sie nicht.
Wenn euch das Thema Enttäuschungen oder auch verlorengegangene Liebe betreffen, dann meldet euch sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch. Wir verarbeiten regelmäßig mit Paaren die Konflikte, die angesammelten Enttäuschungen, stabilisieren das Beziehungsfundament, um dann wieder einen freien Blick auf das eigene Gefühl zu haben, denn die vielen gedeckelten Verletzungen,
die sorgen eben auch dafür, dass man nicht mehr den freien Blick auf die guten Gefühle hat, sodass wir dann in den Coachings erstmal zur Klarheit finden, Klarheit, ob man die Beziehung noch retten kann und auch retten möchte oder ob vielleicht doch eine Trennung der bessere Weg ist, weil in einer vielleicht schon langen Phase mit Konflikten, Streit und einem Krisengefühl doch schon die Gefühle abgebaut worden sind.
Auf unserer Website www.lebensidealisten.de findet ihr. Viele weitere Infos und dann auch den Bereich zum Erstgespräch, wo ihr euch direkt in unseren Kalender eintragen könnt.
Wenn eure Liebe von Enttäuschungen überschattet ist, zeigen wir euch nun, wie ihr aus dem Teufelskreis rauskommt.
Es stellt sich natürlich die Frage, wie können die Gefühle wiederkommen? Denn Gefühle kommen nicht einfach so wieder, wenn eine Enttäuschung nicht verarbeitet wurde.
Ja, wir können vielleicht nochmal grundsätzlich draufschauen. Wir haben es zwischendurch ja immer mal schon so entdeckt.
Unser Bild ist da, dass das Grundgefühl von Liebe, was ja ein Basisgefühl ist, Basisgefühl heißt, ich kann das durch mein Denken nicht erzeugen oder steuern.
Ich kann quasi nicht entscheiden, wen ich liebe oder nicht liebe, sondern dieses Gefühl steckt in mir oder eben nicht.
Und auch die Anziehung steckt in mir, im tieferen Basisgefühl oder nicht.
Und wenn durch Verletzungen, durch eine Konfliktspirale, durch ein Krisengefühl, durch Mangel. durch Enttäuschungen immer mehr sich da ansammelt, immer mehr ungute Gefühle sich ansammeln, dann bauen wir irgendwann eine Schutzmauer auf, an denen dann diese Verletzungen abprallen sollen, damit wir das nicht mehr so tief an uns ranlassen.
Eine Nebenwirkung dieser Schutzmauer ist, dass eben dann auch die guten Basisgefühle hinter der Schutzmauer verborgen sind und ich den Zugang zu meinem Gefühl verliere,. ob ich jemanden liebe. ob ich jemanden liebe oder nicht. Ich kann das nicht mehr klar sehen.
Manche beschreiben das auch nicht als Mauer, manche beschreiben diese Unklarheit als Nebel, dass die so, wenn sie in sich hineinhorchen, sich reflektieren, durch so einen Nebel nicht durchgucken können und nicht so recht wissen, was ist da.
Und das ist dann Teil der Lösung, dass wir die emotionalen Verletzungen lösen, sodass die Schutzmauer nicht mehr gebraucht wird und ich dann wieder einen freien Blick habe auf meine Gefühle. und eben wieder. die positiven Gefühle sehen kann, wenn sie denn da sind. Und das ist eben etwas, wo wir diesen Prozess brauchen. Wir lösen die Verletzungen auf und können dann frei auf die guten Gefühle blicken, wenn das Gefühl da ist, ich brauche keine Schutzmauer mehr, das fühlt sich alles gelöst und gut an und trotzdem finde ich keine Liebe mehr in mir für den anderen, dann ist das Gefühl mit großer Wahrscheinlichkeit abgebaut und da haben wir jetzt auch keinen Weg für, wie wir abgebaute Liebe wieder entflachten können.
Das heißt, wir gehen wie immer an den Punkt, dann war es mal gut und lösen die emotionalen Verletzungen auf, die auf der Zeitlinie entstanden sind. Das sind Streitigkeiten, Enttäuschungen, Missverständnisse, unstimmige Kompromisse, unstimmige Entscheidungen, also ganz viele Dinge, die auf der Zeitlinie stattgefunden haben, die auch heute noch, wenn ich zurückblicke, ein Gefühl machen.
Also wenn ich mich wieder in die. Situation hineinversetze und merke, ich kriege immer noch ein Gefühl ab, vielleicht nicht so stark wie damals, weil es schon länger her ist, aber ich kriege ein Gefühl ab, dann ist das nicht verarbeitet und die Dinge, die verarbeiten wir dann nachhaltig.
Der Weg, dass Vertrauen wiederkommen kann, dauert aber etwas, weil natürlich lange Zeit Misstrauen da war und das Misstrauen darf jetzt erstmal abgebaut werden, damit Vertrauen sich aufbauen kann und man kann natürlich ganz viel sagen, was man anbelangt.
Das ist eine Sache, was wir Menschen aber vor allen Dingen brauchen, um Vertrauen aufzubauen, ist eine Handlung. Also wir müssen den anderen in einem korrigierten Verhalten sehen, das uns nicht verletzt. Es gibt ja da in der Psychologie auch den Begriff der korrigierten Verhaltensweisen, also dass ich mehrfach den anderen sehen muss, ja, er oder sie handelt anders und das ein gutes Gefühl von Sicherheit macht, von Verbindlichkeit macht, dann kann mein Vertrauen in ganz kleinen Puzzlestücken,
immer weiter wachsen.
Ja, jetzt geht es hier darum, auch vielleicht eine Entscheidung zu treffen und da wäre der Öko-Check vielleicht nicht der passendste Weg, denn wir haben hier jetzt die große Gefahr, dass wir über unser Denkgefühl gehen und ganz viele Gründe finden, warum es gut ist, in der Beziehung zu bleiben. Wir haben ja ein gemeinsames Haus und Kinder und Umfeld und es gibt ganz viele Konsequenzen, die auf Ebenen um uns herum eintreten, wenn man das so sagt.
Ja, das können wir uns trennen, aber ein Grundpfeiler sollte ja das Gefühl der Liebe sein, was sozusagen alle anderen Argumente im Denken beiseite schafft, wenn das nicht da ist. Also wenn wir jetzt drüber reden, wann kann eine Beziehung erfüllend und langjährig glücklich sein, dann sind das aus meiner Sicht drei Bausteine, die gebraucht werden. Liebe als Grundbasisgefühl, dass das fest da ist.
Wir haben ein stabiles Fundament, das heißt wir können emotionale Verletzungen und Konflikte nachhaltig lösen, haben ein stabiles Fundament und können dadurch gut miteinander kommunizieren und wir haben ein Bild davon, wie unsere Wunschbeziehung aussieht und wissen, dass wir unsere Wunschbeziehung leben oder annähernd leben und ähnliche Ziele auch in der Zukunft haben, dann passt das.
Eine Paartherapie ist da wirklich ein hilfreicher Weg, weil man den Prozess nochmal anders sehen kann.
Also man ist strukturierter, man hat einen festen Rahmen, man hat eine Person von außen, die nochmal Impulse reingibt, die auch einen sicheren Rahmen im Gespräch gibt.
Ganz viele sagen im Coaching auch immer, ja so wie ich das hier aussprechen kann, das würde, wenn wir alleine wären, nicht klappen.
Da würden wir uns ziemlich schnell in die Haare kriegen, da würden Triggerpunkte bedient werden, da würde einer in ein Monolog verfallen, es würden Vorwürfe fallen und man kommt dann nicht weiter, weil dann dreht man sich immer wieder in der Konfliktspirale.
Und da ist es wirklich hilfreich, jemanden Dritten mit dazu zu nehmen, der die Dinge moderiert, der eine gute und feste Methodik hat, der auch einen Fahrplan hat und weiß, okay, das ist jetzt die und die Stufe, wir wollen da und dahin, wir haben gemeinsam ein Ziel, was ihr erreichen wollt und der auch nochmal manchmal ein bisschen Hoffnung und Zuversicht in dem Prozess ausstrahlt, weil natürlich ist es etwas, was eine große Konsequenz hat, sich zu trennen und da ist es wichtig, jeden Aspekt einmal zu beleuchten.
Und auch wirklich ehrlich zueinander zu sein und nicht eine Entscheidung zu treffen unter Druck und weil man unbedingt Klarheit haben möchte, sondern wirklich zu sagen, ich entscheide mich, weil ich auch wirklich dahinter stehe und dann kann ich auch alle anderen Entscheidungen, die darauf folgen, gut vertreten.
Und die Aufarbeitung des Ganzen ist immer hilfreich, selbst wenn man sich trennt, denn dann hat die Aufarbeitung auch wesentliche Elemente erfüllt.
Das eine ist, dass man dann.
Sich mit einem ganz anderen Gefühl trennen kann, weil man alles probiert hat.
Dann kann man einen ganz anderen Abschluss finden, auch in der Rechtfertigung, vielleicht später gegenüber den Kindern, die vielleicht auch mal kommen und sagen, warum habt ihr nicht alles probiert und man dann sagen kann, doch, wir haben alles probiert, wir waren sogar zur Therapie, aber es hat nicht mehr gereicht.
Das andere ist, dass man die eigenen Prägungen löst.
Das heißt, ich nehme keine.
Verletzung dann mit in die potenziell neue Beziehung, wo ich dann vielleicht mit viel mehr Misstrauen starten würde und ein neuer Partner gar nicht das Vertrauen abbekommt, was ihm zustünde, weil man so alte Verletzungen mitschleppt und man natürlich dann ganz andere Bausteine und Stabilität für die Kinder hat.
Man kann dann ein stimmiges, harmonisches Elternpaar bleiben, kann auf der Ebene noch gute Kompromisse und Entscheidungen treffen.
Mit gleichen.
Werden erziehen, spricht nicht schlecht über den anderen.
Das heißt, man kann dann seine Kinder von ganz vielen Themen bewahren.
Das heißt, so eine Aufarbeitung ist selbst im Trennungsfall noch sehr wertvoll.
Viele haben ja auch einfach großes Misstrauen, eine Paartherapie anzufangen und ich finde, so würde ich vorgehen, man kann sich ja auch mal zum Beispiel bei uns die Bewertung durchlesen.
Da sind nämlich gar nicht selten noch Menschen, die gesagt haben oder die geschrieben haben.
Am Anfang war ich sehr misstrauisch.
Oder ich konnte mir das nicht vorstellen.
Unsere Lage war so,
so schwierig oder es ist
so viel vorgefallen, weil man selber
natürlich sehr subjektiv im
tiefsten Leid drin steckt und sich das vielleicht nicht
vorstellen kann. Deswegen finde ich
immer sowas wie Rezensionen
sehr gut, dass man einfach
mal schauen kann, okay, wie sind andere
damit umgegangen und vielleicht ist das ja ein Match
und vielleicht kann ich dem ja doch auch mal
eine Chance geben. Denn ich finde es
total verständlich, wenn jemand bei mir im Coaching
anfängt und sagt, na Ina, ich bin der ganzen
Sache noch sehr misstrauisch gegenüber,
denke ich mal so, ja, kann ich total verstehen.
Weil Misstrauen ist auch erstmal gut
und gerade wenn man in einer Krise ist und das Leben
wackelt, ist das auch völlig normal,
dass man erstmal misstrauisch ist.
Aber man sollte natürlich trotzdem eine offene
Haltung mitbringen, zu sagen, okay,
ich lasse mich mal auf den Prozess ein.
Schlimmer kann es nicht werden.
Wir können nur eine Lösung
finden oder sogar als Liebespaar ja wieder
zurückkommen.
Ich denke, wer bis zu dieser Stelle an den Podcast
gekommen ist und sich jetzt die ganze Folge angehört
hat, der ist da schon auf dem guten Weg,
sich zu informieren, zu
schauen, was kann ich da für mich, für uns
tun. Und das ist ja auch eine
sehr gute Möglichkeit,
mal festzustellen,
wer sind denn die Menschen da, mit denen das dann
in so ein Coaching gehen würde?
Passt das
von der Sympathie, von der Kompetenz,
von der Methodik? Mag ich
denen gern zuhören oder nicht? Habe ich das Gefühl,
dass die wertschätzend auch mit mir
und meinen Gefühlen umgehen,
dass sie verantwortungsvoll
damit umgehen? Und da haben wir ja heute zum Glück
sehr gute Möglichkeiten.
Und wir müssen nicht mehr unbedingt
so in die Blackbox greifen und
zum Therapeuten um die Ecke gehen.
Das kann man natürlich immer noch tun
und den mal kennenlernen. Aber man hat natürlich
heute bei vielen
die Möglichkeit, sich über Podcasts
und Videos und eine gute Website
intensiv zu informieren und zu schauen,
ob ich da einen stimmigen Eindruck gefunden
habe.
Ja, wir hoffen, ihr konntet aus dieser
Folge wieder einiges für euch mitnehmen.
Wir freuen uns sehr auf eure
Kommentare und wenn ihr beim nächsten
Mal wieder dabei seid. Bis dann!
Ciao!
Podcast Summary
Key Points:
Enttäuschungen sind ein häufiges und normales menschliches Erlebnis, die sich von kleinen Dingen wie der Vergeblichkeit einer Süßigkeit bis zu tiefgreifenden Erfahrungen wie einer Affäre erstrecken.
Tiefgreifende Enttäuschungen beeinflussen grundlegende Werte und das Vertrauen, führen zu einer emotionalen Distanz und können das Gefühl von Liebe langfristig abbauen.
Die Reaktion auf Enttäuschungen ist oft nicht durch das Verhalten des Partners, sondern durch das innere Vertrauen und die ehemaligen, unerfüllten Erwartungen bestimmt.
Eine Schutzmauer entsteht, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen, doch sie verhindert auch, dass positive Gefühle wie Liebe wieder zugänglich werden.
Die Wiederherstellung von Liebe erfordert eine tiefgreifende Aufarbeitung von Konflikten und Verletzungen, nicht nur kurzfristige Lösungen wie Wiedergutmachung.
Die Entfremdung und die Abnahme von Gefühlen sind oft schleichend, erkennbar an mangelnder körperlicher Nähe, steigender Konfliktspirale und emotionaler Distanz.
Paartherapien helfen, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem der Partner korrigierte, vertrauenswürdige Handlungen zeigt und ein stabiles Fundament geschaffen wird.
Trennungsentscheidungen sollten ehrlich und nachvollziehbar getroffen werden, wobei die Aufarbeitung auch im Trennungsfall wertvolle Klarheit und Stabilität für die Kinder schafft.
Summary:
Enttäuschungen sind ein grundlegendes menschliches Erlebnis, das von kleineren Alltagsereignissen bis zu tiefgreifenden Beziehungskrisen reicht. Der Podcast beleuchtet, wie Enttäuschungen, insbesondere bei Entscheidungen im Alltag oder in schwierigen Beziehungssituationen wie Affären, das Vertrauen, die Nähe und das Gefühl von Liebe schädigen können. Viele Menschen bauen dabei eine Schutzmauer auf, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen, was jedoch oft dazu führt, dass positive Gefühle wie Liebe hinter der Mauer verborgen bleiben.
Es ist entscheidend, dass nicht nur kurzfristige Maßnahmen wie Wiedergutmachung angewendet, sondern tiefgreifend die Ursachen von Verletzungen aufgearbeitet werden. Eine wirkliche Wiederherstellung von Liebe erfordert die Aufklärung der Konfliktspirale, die Entwicklung von Vertrauen durch konsistente, vertrauenswürdige Handlungen und eine klare, ehrliche Kommunikation. Paartherapien bieten hier einen strukturierten Rahmen, um die Beziehung aufzubauen, die Konflikte zu lösen und eine dauerhafte Stabilität zu erreichen.
Selbst im Falle einer Trennung ist die Aufarbeitung entscheidend, da sie nicht nur eine emotionale Erholung ermöglicht, sondern auch die Kinder und die eigene Wahrnehmung von Beziehungen dauerhaft verbessert. Die wichtigste Erfahrung ist, dass Liebe nicht durch Kontrolle erzeugt werden kann, sondern als tiefes, authentisches Gefühl existiert, das durch Vertrauen und Wiederherstellung von Verletzungen wieder lebendig wird.
FAQs
Enttäuschung ist ein Gefühl, das entsteht, wenn eine Erwartung nicht erfüllt wird. Sie kann klein sein, wie die Enttäuschung über eine Süßigkeit, oder tiefgreifend, wie bei Verletzungen im Vertrauen oder Wertgefühl.
Menschen erwarten, dass ihre Partner sie sehen, respektieren und emotional unterstützen. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden, entsteht Enttäuschung, die oft zu Distanz und Verletzungen führt.
Ständig auftretende Enttäuschungen führen zu einer Schwächung der Gefühle, einer emotionalen Distanz und einem Verlust des Vertrauens, was schließlich das Gefühl der Liebe vermindert oder beseitigt.
Eine Schutzmauer ist eine innere Grenze, die aufgebaut wird, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen. Sie verhindert jedoch, dass positive Gefühle wie Liebe direkt zugänglich sind.
Durch die Aufarbeitung der emotionalen Verletzungen und die Erkennung von Musterverhalten kann die Schutzmauer abgebaut werden, sodass wieder ein freier Blick auf positive Gefühle möglich wird.
Enttäuschungen wirken tiefgreifend und können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Viele Menschen haben Angst davor, dass ein Verlust von Liebe nicht mehr wiederkommt oder dass sie nicht mehr vertrauen können.
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