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Drei Jahre ChatGPT mit Sascha Lobo & Jugendparteien im Reality-Check

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Drei Jahre ChatGPT mit Sascha Lobo & Jugendparteien im Reality-Check

Der Podcast "The Pioneer Briefing" befasst sich mit aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere der Kritik an Jugendorganisationen wie den JUSOS und der AfD-Jugend. Es wird die Diskrepanz zwischen deren Standpunkten und der Realität beleuchtet. Des Weiteren wird ein Gespräch über künstliche Intelligenz, Technologie und den Turing-Test mit Sascha Lobo geführt. Die kommenden Themen des Podcasts umfassen u.a. die Verteidigung Europas, Innovationen und die Finanzmärkte. Zudem wird ein gescheitertes Musical thematisiert, das als Flop endete und zu finanziellen Konsequenzen führte. Insgesamt bietet der Podcast Einblicke in politische Analysen, technologische Entwicklungen und aktuelle Ereignisse.

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3520 Words, 22778 Characters

The Pioneer Briefing, der Podcast. Einen schönen guten Morgen allerseits, mein Name ist Gabor Steingart und wir starten jetzt gemeinsam in diese neue Woche. Heute ist nämlich Montag, und zwar Montag, der 1. Dezember. Es gab Zeiten, da bildeten die Jugendorganisationen der Parteien die Avant-Garde. Nach dem Bundeskongress der JUSOS, jetzt am Wochenende in Mannheim und dem Treffen der AfD-Jugend in Gießen. Tja, da muss man konstatieren, beide sind eher die Nachhut der Gesellschaft. Die JUSOS präsentierten sich als linker Nostalgieverein. Ihre versteinerten Positionen zur Migration, Bürgergeld und der weiteren Expansion des Sozialstaates vergrößern die Einsamkeit der SPD und dezimieren ihre Wahlchancen. Der klare Blick auf die Realitäten ist bei Nina Gerdicke, JUSOS-Chefin von NRW, deutlich vernebelt. Sie arbeitet sich an Arbeitsministerin und Co. SPD-Chefin Bärbel Baas ab. Tja, und das auf sprachlich, muss ich sagen, niederstem Nibo. Du sagst, die anderen, die wollten ja noch schlimmeres. Entschuldige, aber in meiner ganz persönlichen Bewertung von diesem Drecksentwurf ist mir ehrlicherweise komplett egal, was irgendeine Scheiß-Union und ein komplett enthemter Fritze-März noch Schlimmeres wollte. Bullshit, bleib Bullshit! Der Ton, den die Jungen da anschlagen, der muss bei den wenigen verbliebenen Realpolitikern im SPD-Establishment regelrecht Ohrensausen verursacht haben. Schluss mit dem Kurs der Mitte. Die Mitte ist überbucht. Die Gerechtigkeitsfragen liegen bei dem unverschämten, unbesteuerten, vererbten Reichtum in dieser Gesellschaft. Denn uns ist ja allen klar, was die Junge Union da betreibt, dass es unverschämt. Da sitzen irgendwelche Schnösel mit Rente in Spähe in ihren Eigentumswohnungen, reden darüber, wie man bei der OMA, die in der Mietwohnung sitzt, noch die letzte Rente wegkürzen kann. Während die Reichen in diesem Land mit ihren Privatflugzeugen über den Wolken schweben, bezahlen die Arbeiter*innen den Sozialstaat. Damit muss Schluss sein. Und das ist Treten nach Unten. Wenn die linke Jugend den Kontakt zur Wirklichkeit und auch zur linken Öffentlichkeit nicht restlos verlieren möchte, tja, dann sollte sie mehr lesen als nur ihre eigenen Flugblätter. Aber der Bundeskongress der USOS, wie weitestgehend unter dem Radar der Medien das Scheinwerferlicht war, auf den Gründungsparteitag der AfD-Jugend in Gießen gerichtet. Da gab's ordentlich Krawall, 25.000 Gegendemonstranten protestierten, zum Teil gewalttätig. In der Halle wurde ein Karneval der Kuriositäten geboten. Im Gestus von Adolf Hitler trug ein gewisser Alexander Eichwald aus Herford seine Rede vor. "Es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen. Die Minderheit passt sich der Mehrheit an und nicht andersherum, das ist Integration." Unklar ist, ob es sich hier um einen echten AfD-Lah handelt oder eine Parodie von Gegnern der Partei. Im Saal war diese Hitler-Analogie einigen jedenfalls nicht entgangen und auch sehr komisch vorgekommen. "Herr Eichwald, eine kurze Frage, sind Sie ein V-Mann von der Bundesrepublik Deutschland?" "Anders kann man sich das doch gleich!" Der neue Vorsitzende der Generation Deutschland, so nennt sich die AfD-Jugend Jean Pascal Hohm, nimmt alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist in die Partei-Jugend auf, vielleicht ist das eine Erklärung. "Mir ist es vollkommen egal, ob jemand früher im vorpolitischen Raum aktiv war und jetzt bei uns in der AfD ist. Mir ist es vollkommen egal, ob jemand vorher bei einer Altpartei war. Wichtig ist, dass er jetzt auf der richtigen Seite der Geschichte steht, bei den Guten steht und das sind wir, die wir hier im Raum sitzen." Wenn die Parteien Gänze nicht als kurile Truppe wahrgenommen werden möchte, deren Kürzel AfD man dann auch in bürgerlichen Kreisen als Armleuchter für Deutschland übersetzen könnte, dann, ja, dann müssen Beidl und Krupalla künftig mal den Babysitter spielen. Fazit mit diesen Jugendorganisationen ist kein Blumentopf zu gewinnen. Die Users drücken die SPD garantiert noch unter die Zehn Prozent. Und die AfD-Jugend rückt eine mögliche Regierungsbeteiligung der Rechtspopulisten in weite Ferne. Insofern hat die Realpolitik, und zwar links wie rechts am Wochenende, eine schweren Niederlage erlitten. Unsere weiteren Themen heute morgen. Mit Sascha Lobo, dem Technologieexperten, spreche ich über drei Jahre Chat, GBT und die Revolution, die das mit sich bringt. Größer als ganz viele, vielleicht sogar alle, Transformationen zuvor. Unsere Börsenreporterin Anne Schwedt aus New York kennt die wichtigsten Ereignisse der vor uns liegenden Woche an der Wall Street. Außerdem verfolgen wir einen bitteren Rechtsstreit rund um ein geflopptes Musical und wir gedenken einem einfachen Nein, ausgesprochen in einem Bus heute vor 70 Jahren, ein Nein, das die Welt verändert hat. Drei Jahre so lang ist es her, dass die moderne KI-Ära mit dem Start von Chat GBT begonnen hat. In dieser kurzen Zeit hat die künstliche Intelligenz unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und auch unser technologisches Selbstverständnis verändert. Und zwar schneller verändert als viele andere Technologien zuvor. Auch meinen Arbeitsalltag im Übrigen, ich spreche jetzt täglich mit meinem Chatbot. Also ich bin dein digitaler Gesprächspartner, Chat GBT. Ich bin KI-basierter Assistent von OpenAI und ich helfe dir einfach dabei, die Infos zu bekommen, die du brauchst. Also immerher mit deinen Fragen. Über diese Zeitenwände, über Chancen und Risiken des technologischen Umbruchs, spreche ich jetzt mit Sascha Lobo Autor, Kolumnist, Tech-Analyst und Moderator des Podcasts TechKI und Schmetterlinge. Einer der pointieresten Stimmen der deutschen Digitaldebatte. Also hören wir doch mal rein, dass dieser Mann uns zu sagen hat, das gesamte Gespräch zwischen Sascha Lobo und mir, können Sie ab sofort in unsere App und auf thepioneer.de hören. Tja, und dann auch noch lesen. Einen Auszug daraus, was wir da hören, hören wir jetzt. Einen schönen guten Morgen Sascha Lobo. Guten Morgen. Herzlich willkommen bei The Pioneer. Drei Jahre sind es jetzt her, dass Chat GBT gestartet ist und deswegen vielleicht gleich am Beginn die Frage, bewegen wir uns hier in einem neuen Supercycle von Technologie vergleichbar der Eisenbahn und dem Öl? Auf jeden Fall. Ich würde sogar mich hinreißen lassen, dazu zu sagen, dass das eine Entwicklung ist, die größer werden kann. Vielleicht sogar schon ist. Größer als die Eisenbahn. Größer als ganz viele, vielleicht sogar alle Transformationen zuvor. Man könnte ja auch Elektrizität nennen oder Benzin. Die Dampfmaschine wird manchmal genannt, Industrialisierung insgesamt so als Prozess. Das ist die Preisklasse, in der ich diese KI-Transformationen ansiedeln würde. Was ist für dich so ein Indiz dafür, dass es größer sagen könnte? Das ist was ist, was nicht nur unser Leben verändert, sondern wirklich, wirklich die Welt. Das ist ganz interessant, wenn man näher anschaut, dann ist es nicht so leicht zu sehen, wo sind die ganz großen transformativen Hebel? Man ahnt das, aber es ist nicht im Detail ganz leicht nachvollziehbar. Für mich gibt es deswegen so eine ganze Reihe von Hinweisen drum herum. Und das erste ist, dass es sich, wenn man die Bevölkerung betrachtet, zumindest in der westlichen Welt, um die schnellste Transformation handelt, die wir bisher in unseren Lebzeiten miterleben durften. Tragic Pity ist 3 Jahre alt und hat Nutzungsraten in bestimmten Altersklassen von 75, 80, teilweise 90%. So schnell hat weder das Smartphone noch soziale Medien, noch nicht mal Pokémon GO ist so schnell, so reichweitenstark und durchdringungsstark geworden. The Rock'n'Roll, perhaps? Vielleicht aber auch einfach, dass es lange überfällig war, dass die Maschine endlich in Bereichen wildert, die ganz lange als dem Menschen vorbehalten galten. Das eigentlich, würde ich sagen, ein Sog entstanden ist. Ich hätte gerne, dass die Maschine das kann. Und dann passiert das auf einmal und ganz viele Menschen merken, ah, da hat was gefehlt. Also, wenn das ganz in Marathonlauf wäre, diese künstliche Intelligenz und der Weg dahin, wo würdest du denken, wo sind wir? Das ist fast anmaßend diese Frage jetzt einfach so zu beantworten. Ich glaube, wir sind, was die KI-Transformation angeht, noch ganz am Anfang. KI ist zwar uralt, aber eigentlich hat der gegenwärtige Supercycle, hast du gerade gesagt, erst mit der Vorstellung von Tragic Pity angefangen. Generative künstliche Intelligenz, das ist seit ungefähr 5 Jahren ein sehr, sehr wichtiges Schlagwort, was auch Leute kennen, die vielleicht nicht jeden Tag mit irgendwelchen Serverschränken zu tun haben. Aber sehr eindeutig ist Ende November 2022 mit der Vorstellung von Tragic Pity ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Und da sind wir noch am Anfang. The Second Machine Age, nennen das die Forscher vom MIT, die darüber ein Buch geschrieben haben. Sehr tolles Buch. The Second Machine Age. Das erste war dann, wir körperliche Arbeit auf Maschine übertragen. Jetzt die geistige Arbeit, geben uns ein Gefühl. Am Beginn dieses Gesprächs, einfach mal ein Gefühl, wie weit geht das da, na man? Und nach werden wir das Denken tatsächlich outsourcen können, wie die körperliche Arbeit, die heute kaum noch einer von uns tut? Das ist natürlich ein sehr frommer Wunsch. Ich kenne sehr viele Leute, bei denen ich mir wünschen würde, dass die das Denken outsourcen. Das soll gar nicht gemein klingen, klingt leider trotzdem, aber es ist ja tatsächlich so. Aber bei manchem wünscht man sich auch, dass sie es mal insourcen würden. Ja, definitiv, bio denken. Was wir erkennen können, und das habe ich auch an mir ganz oft erkannt, ist, dass wir in sehr, sehr vielen Bereichen davon ausgehen, wow, das kann ich aber gut. Oh, in diesem Bereich, da bin ich aber relativ, also gibt ja niemand offen zu. Aber ich sage das jetzt einfach mal stellvertretend für die Allermeisten, zumindest die, die diesen Podcast hören. Da weiß man, man hat eine Stärke, und da freut man sich über diese Stärke. Und dann kommt so eine Maschine und zeigt einem, ah, vielleicht war das eine relativ spezielle Perspektive, die ich hier auf mich selbst hatte. Ich glaube schon, dass wir bei der neu zu erlernenen Arbeit mit KI, dass wir dabei ganz häufig auf Bereiche stoßen, wo wir merken, da lohnt es sich wirklich, das Denken, Denkprozesse, Erkenntnisprozesse vielleicht sogar outsourcen, weil die KI das im Zweifel besser, schneller und vielleicht auch ein bisschen überraschender kann. Oder wird der Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz einfach verschwimmen? Und wir werden eins und benutzen das so, dass es eine Line Extension von uns selber wird. Es gibt Leute, die darauf hinarbeiten, die dazu gehörige Ideologie heißt Transhumanismus und hat jetzt nicht nur positive Seiten, um sie mal ganz vorsichtig uns zu drücken. Ich würde jetzt auch sagen, mit am weitesten im Technologiebereich ist bei der Verschmelzung von Menschenmaschine Elon Musk, und bevor ich mir ein Elon Musk Chip ins Gehirn setzen lasse, da muss schon sehr, sehr viel passieren, wie zum Beispiel meine Familie und ich mit dem Leben bedroht werden. Dann würde ich, ne, auch dann vielleicht sogar nicht. Aber der Punkt ist eben diese Verschmelzung, die muss ja gar nicht dinglich passieren, sondern eigentlich nur von den Gewohnheiten der Menschen in der Zusammenarbeit mit KI. Lass uns vielleicht noch mal eine Definition finden. Ich habe hier einen Herrn Allen Turing, den kennst du wahrscheinlich, ich kannte ihn nicht, der sagt, eine Maschine kann intelligent genannt werden, wenn ein Mensch im Gespräch nicht sicher sagen kann, ob er mit einer Maschine spricht. Ist das eine Definition, die du mitgehst? Wie wäre deine Definition für das Phänomen über das wir sprechen? Das muss man historisch begreifen, diesen Satz, der ist die Basis für den sogenannten Turing-Test. Der Turing-Test ist nichts anderes als ein Hilfsmittel, um rauszufinden, ob eine KI in einem ganz klitzekleinen Aspekt so eine Art menschliche Intelligenz nachahmen kann. Der Turing-Test hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Ganz am Anfang war vollkommen eindeutig, man braucht ein Chat. Du brauchst einfach ein Chat, weil wenn du eine Maschine gegenüberst, merkst du sofort, das ist kein Mensch. Der Turing-Test, der ist nach früherer Lesart längst bestanden worden, von chat.gbt, im Prinzip Minuten nach der Veröffentlichung. Tatsächlich gibt es jetzt aber neue Ansätze, damit so umzugehen, rauszufinden, ist das eine Maschine oder ist das irgendwie etwas, was eine Form von Vorbewusstsein hat, was eine Voraussetzung für eine bestimmte Form von quasi menschlicher Intelligenz sein würde. Langer Rede, kurzer Sinn, bisschen umständlich ausgedrückt. Dieser Turing-Test war ein Hilfsmittel, das ist inzwischen veraltet, tut mir leid, kann man nichts mehr richtig mit anfangen. Es ist vollkommen klar, dass wir inzwischen eine andere Definition brauchen davon, ob eine Maschine intelligent ist. Und das kann tatsächlich sein, dass wir uns jetzt schon auf einem Terrain befinden, wo man nicht genau sagen kann, ob Maschinen schon so was Ähnliches wie eine Vorform von Bewusstsein und damit eine bestimmte Form von Intelligenz entwickeln können. Also wenn ich mit chat.gbt spreche und auch die Voice-Funktion angestaltet habe, das heißt, das Tool antwortet mir mit menschlicher Stimme, also ich merke keinen Unterschied mehr. Ich habe das Gefühl, da ist ein sehr intelligentes Wesen, das mit mir auch ökonomische Debatten zum Beispiel führt, mit sehr viel mehr Wissen als die meisten es führen könnten, weil hier ja das Weltwissen tatsächlich in der Sprache, in diesem Fall, einer jungen Frau zusammenkommt und mit mir kommuniziert. Ja, aber wenn man weiß wie, dann bringt man fast alle Modelle sehr schnell an ihre Grenzen, wo klar ist. Hier ist noch viel Stochastik, viel Wahrscheinlichkeit, viel Berechnung, viel Mustererkennung drin und noch nicht wirklich ein tiefes Verständnis von dem, was in einem Text oder zum Beispiel auch auf einem Bild passiert. Also du würdest sagen, also bei mir kommt es schon tatsächlich auch fachlich sehr konzentriert vor, ich könnte mir jetzt Mühe geben, Fehler zu entdecken im Faktischen, die wir ja beim geschriebenen ChatGbt tatsächlich schnell merken, da ist noch eine Menge Unsinn dabei, aber es wirkt schon nach einer übergeordneten Intelligenz. Ja, so wirkt es und wie gesagt, ich halte es gar nicht vor ausgeschlossen, dass es in bestimmten Aspekten schon in die Richtung geht und dann fragt man genau die KI, mit der man gerade gesprochen hat, ob das jetzt Google Gemini ist oder ChatGbt, in der neusten und besten Version, ob sie einfach mal ein Bild machen kann, wo eine Frau sitzt mit einem Weinglas in der Hand, das komplett voll gefüllt ist und einer Harmbanduhr, auf der man die Zeit lesen kann und die ist im 1830. Und das was passiert in allermeisten Fällen, ist, dass man so ein viertel gefülltes Weinglas bekommt und eine Uhr, die 10 nach 2 zeigt. Was im einfachen Grund, weil die allermeisten Uhren, die im Internet zu finden sind, aus naheliegenden Gründen 10 nach 2 eingestellt haben als Uhrzeit, die stammen nämlich von irgendwelchen Uhrenherstellern, die herausgefunden haben, das ist die beste Uhrzeit, um das Logo zu zeigen und dann lacht die Uhr und so weiter und so fort und das heißt, diese Bilderstellungssoftware, die hat gar nicht genau verstanden, was da los ist, die hat bloß Muster versucht zu durchdringen und weil die Datenbasis nicht geeignet war, hat sie die Muster falsch verstanden. Und das bedeutet, die macht Fehler, die darauf schließen lassen, dass ein tieferes Verständnis bis jetzt nicht in der Form vorhanden ist. Sascha, vielen Dank für das Gespräch. Danke für die Einladung. Wie gesagt, für alle Zahlen in Bioniers geht's jetzt weiter zur langen Version des Gesprächs bei uns in der App oder auf thepionier.de oder eben auch verlinkt in den Shownotes dieses Podcastes. Also kommen Sie an Bord, werden heute noch Bionier, es lohnt sich, würde ich sagen. Die Welt um uns herum wird rauer, ohne eigene Stärke bleibt Europa verwundbar. In genau 10 Tagen geht es daher auf der Pionier One ums eingemachte. Wie wir Europas Verteidigung neu denken, wie wir Industrie, Innovation und Streitkräfte miteinander verbinden können und wie wir Vertrauen in eine neue sicherheitspolitische Realität schaffen. Eine Kollegin Chelsea Speaker empfängt an diesem 10. Dezember dann unter anderem Wolfgang Ischinger, den Vorsitzenden der Stiftungsrats der Münchner Sicherheitskonferenz. Sie empfängt Nils Schmid, den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium und den Militärhistoriker Prof. Sönke Neitzl. Außerdem dabei Marie-Christine von Haarendi, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und dann viele weitere Gäste. Vielleicht doch Sie, ein Nachmittag auf der Pionier One. Sie sind herzlich eingeladen. Zwei starke Panels, klare Worte, kluge Impulse und echte Begegnungen dann beim Ausklang mit dem Networking-Dinner. Also sichern Sie sich jetzt gerne Ihr Ticket, alle Infos dazu in den Show-Notes. Und was ist heute an den Finanzmärkten los? Na, da gibt uns unsere Börsenreporterin Anne Schwedt einen Ausblick auf die Woche. Sie weiß jetzt schon, welche Themen an der Wall Street dominieren und was für die Anleger wichtig wird. Also ab nach New York und einen wunderschönen guten Morgen, Anne. Hallo, Gabor. Ja, in New York startet die erste Dezemberwoche mit einem Thema, das überallm schwebt, und zwar Fettchef Jerome Powell. Er spricht heute auf einem Panel an der Stanford University. Das sind seine letzten öffentlichen Worte, bevor die Notenbank in die Schweigephase vor der Zinsentscheidung geht. Anleger hoffen auf jeden noch so kleinen Hinweis, ob es im Dezember bei einer Pause bleibt oder ob es doch noch eine weitere Zinssenkung gibt. Dazu kommen auch noch eine ganze Reihe an Konjunkturdaten, neue Zahlen zum privaten Arbeitsmarkt, frische Stimmungsindikatoren für die Industrie und mit deutlicher Verspätung nach dem Shutdown auch der Bericht zu offenen Stellen in den Bundesstaaten. All das fließt natürlich in die Wetten ein, wie stark sich die Wirtschaft wirklich abkühlt und wie viel Spielraum die Notenbank überhaupt für Zinssenkungen hat. An der Unternehmensfront rücken vor allem die Konsumwerte in den Mittelgrund. Mit Kroger, Dollar General und Dollar Tree legen gleich drei große Einzelhändler Zahlen vor, die zeigen, wie der US-Verbraucher nach dem Black Friday und vor Weihnachten jetzt auch da steht. Dazu kommen die Zahlen von Salesforce und Marvel Technology, die ja auch Hinweise geben, wie es bei Software Cloud und KI Chips weitergeht. Also insgesamt würde ich sagen, eine rundum spannende Woche, Gabor. Bei dem Streit geht es wie immer in solchen Fällen nicht um Frieden und Liebe, sondern ums Geld, wer zahlt. Es geht um das Musical "Ein bisschen Frieden", eine Bühnenfassung jener Erfolgsgeschichte, die 1982 mit der 17-jährigen Nicole begann. Ein Lied, das Deutschland damals seinen ersten Grand Prisik bescherte und Ralf Siegel, den Schöpfer der Melodie zum Hit-Produzenten einer ganzen Generation machte. "Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für die Säde, auf dir wie Wohne." Siegel hat auch die Lieder für Udo Jürgens für Chinggis Kahn, Katja Epstein, Rex Gildo und auch Costa Cordales geschrieben, zum 40-jährigen Jubiläum von "Ein bisschen Frieden". Tja, da hatte er die Idee, das als Musical auf die Bühne zu bringen, aber das war nicht seine beste Idee, sie floppte und zwar gewaltig. Das Publikum blieb aus, teils wenig als 100 Menschen, waren da in den Seelen mit 1500 Sitzplätzen. Nach wenigen Tagen schon war Schluss, Reißleine. Aber auf das künstlerische Fiasco folgte ein finanzielles Nachspiel, die Gehälter für die Künstler mussten noch bezahlt werden, die Produktionsfirma ging in die Insolvenz. Und jetzt, drei Jahre später, entscheidet ein Gericht. Muss Ralf Siegel, das zugesagte Geld. In Summe waren das 105.000 Euro, nicht vielleicht doch noch Zahlen. Diese Frage wird am 18. Dezember, kurz vor Weihnachten, noch geklärt. Aber so viel steht ja jetzt schon fest, aus ein bisschen Frieden, wurde jede Menge ärger. Und was, Gabor, geht eigentlich gar nicht? Zu denken, dass ein Nein keine Sprengkraft haben könnte. Aber vor genau 70 Jahren war es ein einfaches Nein, dass die Bürgerrechtsbewegung in den USA auslöste. Es ist der 1. Dezember 1955 in Montgomery, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Alabama. An diesem Donnerstagabend schlängelt sich der Bus mit der Nummer 2857, der Cleveland Avenue Line durch den Feierabendverkehr der Stadt. Zu dieser Zeit, in den Südstaaten der USA, fast ein Jahrhundert nach dem offiziellen Ende der Sklaverei, wird die schwarze Bevölkerung noch immer durch eine Reihe von Gesetzen diskriminiert. An der Haltestelle vor dem Empire Theatre in Montgomery wartet eine 42-jährige Frau mit Namen Rosa Parks. Sie ist Afroamerikanerin und Näherin in einem Kaufhaus der Stadt. Rosa Parks will only go home after some work. Rosa Parks takes the bus in the so-called Colour Section. This is the area where the black people are allowed to take their seats. White people sit on their own lines. This bus, in which Rosa Parks sits, was 70 years ago. Always full and full. And when more and more white passengers enter and there is no space, the bus driver Rosa Parks opens the Colour Section to make room for the whites. Rosa Parks complains. She is arrested. In the interview, 10 years after the incident, she describes the situation as follows. She says she was sorry and that it was enough for her to be treated only and alone because of her skin colour. Four days after the incident, Montgomery Bus Boycott is organised by a certain Martin Luther King, who also lives in Montgomery. He is also one of the most important people in the city. Martin Luther King, who also lives in Montgomery, has about 40,000 black people. They are looking for their own opportunity to take part or go on foot. Boycott went on for 381 days, until December 20th, 1956. On this day, the race separation was explained to the buses for the Constitution. And the civil rights movement celebrated its breakthrough. It lasted 7 years. Then it was the year 1963. And then the words of the organizer should be heard. This Montgomery Bus Boycott, Martin Luther King, burns into collective memory. Oh, man, I've created it! I wish you a carefree start into this new week. Stay tuned, greetings to you, Gabor Steingert. [Music]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kritik an Jugendorganisationen von Parteien wie JUSOS und AfD-Jugend.
  2. Diskussion über politische Realitäten und Entwicklungen im Podcast "The Pioneer Briefing".
  3. Gespräch über künstliche Intelligenz, Technologie und den Turing-Test mit Sascha Lobo.
  4. Ankündigung von Themen in der kommenden Podcast-Episode.

Summary:

Der Podcast "The Pioneer Briefing" befasst sich mit aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere der Kritik an Jugendorganisationen wie den JUSOS und der AfD-Jugend. Es wird die Diskrepanz zwischen deren Standpunkten und der Realität beleuchtet. Des Weiteren wird ein Gespräch über künstliche Intelligenz, Technologie und den Turing-Test mit Sascha Lobo geführt.

a. die Verteidigung Europas, Innovationen und die Finanzmärkte. Zudem wird ein gescheitertes Musical thematisiert, das als Flop endete und zu finanziellen Konsequenzen führte.

Insgesamt bietet der Podcast Einblicke in politische Analysen, technologische Entwicklungen und aktuelle Ereignisse.

FAQs

Die Jugendorganisationen der Parteien waren früher die Avant-Garde.

Die JUSOS vertreten versteinerte Positionen zur Migration, Bürgergeld und Sozialstaatsexpansion.

Die JUSOS präsentierten sich als linker Nostalgieverein.

Der neue Vorsitzende der AfD-Jugend nennt sich Jean Pascal Hohm.

Es gab ordentlich Krawall und Gegendemonstrationen, inklusive fragwürdiger Reden.

Die Themen des Podcasts sind die Revolution durch Chat GBT und die Technologietransformation.

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