In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Dino Toppmöller, Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, über die Kompetenzen Belastbarkeit und emotionale Stabilität im Profifußball. Er betont, dass ein guter Trainer sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen benötigt, aber vor allem die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Toppmöller reflektiert, dass Belastbarkeit erst in Krisen wirklich getestet wird, etwa bei Niederlagenserien, und dass ein stabiles Umfeld sowie Selbstreflexion helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Emotionale Stabilität bedeutet für ihn, authentisch zu bleiben, aber auch Emotionen wie Enttäuschung nach Niederlagen zu kontrollieren, um als Vorbild voranzugehen. Er beschreibt, wie er nach einer herben Pokalniederlage oder einem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation versucht, negative Emotionen umzudeuten und den Fokus auf nächste Ziele zu lenken. Dabei ist Körpersprache entscheidend, da Spieler genau beobachten, wie der Trainer reagiert. Toppmöller betont, dass es wichtig ist, bei sich selbst zu bleiben und nicht in eine Opferrolle zu verfallen. Zudem hebt er hervor, dass Kommunikation und Wertschätzung im Team essenziell sind und dass man als Trainer lernen muss, auch „Nein“ zu sagen, ohne sich zu rechtfertigen. Insgesamt sieht er Belastbarkeit als entwicklungsfähige Eigenschaft, die durch Erfahrung und bewusste Reflexion gestärkt wird.
Ich finde das wichtigste ist, dass du einfach weiter kreativ bist als Trainer. Und ich habe das auch gemerkt, dass du höher die Belastung wird, dass du mehr du zu tun hast, dass du weniger kreativ bist. Und als ich das das erste Mal so gemerkt habe, bin mir dann auch gesagt, okay, vielleicht deutest du noch mal die eine oder andere Aufgabe, eben der Legier, noch nicht finde, eine große Aufgabe ist es eben nicht nur als Fußballtrainer, glaube ich, sondern grundsätzlich als Mensch, auch lernen zu können, nein zu sagen, ohne die Staffel erklären zu müssen. Also nein, ist ein Wort, das du benutzen darfst. Trainerkompetenzen im Profifußball Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie Die Folge mit Dino Topmeller, wo er am 7. Februar 2024 in Frankfurt aufgenommen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Trainerkompetenzen im Profifußball sprechen. Anseh im Küchler und ich sind heute im Herzen von Europa, wie tatsächlich die Adresse vom Profikampier, dem Trainingsgelände von Eintracht Frankfurt lautet, und treffen auf Dino Topmeller, die nur erst mal vielen Dank für deine Zeit und Bereitschaft zum Austausch mit uns über die Kompetenz Belastbarkeit und Emotionalestabilität. Ansellen ein spannendes Thema auch wieder in dieser Folge. Das aber auch eine gewisse Offenheit voraussetzt. Denn es geht hierbei ja nicht nur um Stärke, sondern auch um Potenziale, als Cheftrainer eine Gruppe zu leiten und ja aus selbst in unterschiedlichen Phasen immer fokussiert zu bleiben. Auf jeden Fall, wenn wir über Belastbarkeit und Emotionalestabilität sprechen, dann ist es sicherlich ein Thema, das grundsätzlich mal jeden Menschen ja betreffen kann. Und vor allen Dingen Menschen, die oft unter Druck arbeiten, die Entscheidungen treffen müssen, ist es, denke ich, ein Thema, das bekannt ist. Und dennoch ist es irgendwie ein Thema, aber das ja nicht so gerne gesprochen wird. Zum Beispiel auch von einem sehr starken Persönlichkeiten, die das vielleicht eher so an sich abbreilen lassen, zumindest augenscheinlich und im Inneren schaut es dann vielleicht anders aus. Deswegen ja, freue ich mich heute auch über diese Folge mit Dino und bin gespannt, wie du Belastbarkeit Emotionalestabilität auch auf deine Arbeit umwünschen kannst. In wiefern würdest du dich als Belastbar bezeichnen? Ja, das ist jetzt tatsächlich ein spannendes Thema, ein spannendes Feld. Wichtig ist es natürlich, gerade wenn du eine Führungsposition hast, dass du dich ständig selbst reflektierst, dass du ein Umfeld hast, dass dir eine gewisse Stabilität auch gibt, auch dich dann noch mal reflektiert, die ein Feedback einfach gibt. Ich glaube, dass du als Führungsfigur auch Feedback erst mal wertfrei annehmen solltest, einfach mal die Informationen verarbeitet ist, dann darüber nachdenkst. Und dann stellt sich dann halt am Ende erst, glaube ich, heraus, wie Belastbar ist man eigentlich überhaupt, weil es ist jetzt in meiner Profikarriere als Cheftrainer hier die erste Station jetzt bei einem Bundesligaverein. Und es gibt immer emotionale Höhen, emotionale Tiefen. Am Ende musst du halt einfach immer situativ dann die Situation eben halt bewerten. Und stand jetzt ist ja tatsächlich sehr viel auch positiv gelaufen für uns. Und ich glaube, die Grenzen der Belastbarkeit, dass du das vielleicht erst im Laufe deiner Karriere einfach tatsächlich seriös beantworten kannst. Weil stand jetzt klar, gibt es mal Situationen, wo Niederlagen da sind, die sehr wehtun, die extrem schmerzen. Aber es ist jetzt nicht so, dass wir in Situationen schon gewesen sind, wo du vielleicht auch einfach mal eine Niederlagen-Serie, wo der Druck dann so enorm ist, dann merkst du einfach, wie Belastbar bist du dann wirklich. Und ich glaube, was einfach hilft, es wie gesagt ein gutes Umfeld und einfach auch dich ständig selbst zu reflektieren und vielleicht auch ab und zu mal aus dem Hamsterrad auszusteigen und selber auch Wertlegs auf diese sogenannte Work-Life-Balance. Work-Life-Balance, sehr gutes Thema, sehr gutes Stichwort, glaube ich auch für uns. Die nur wir sprechen gleich, ein bisschen auch über deine Station, weil es ist natürlich nicht ein erste Trainerstation und ich glaube schon, dass du nicht durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen bist, wenn wir dann auch über Luxemburg sprechen, vielleicht auch über RB Leipzig über Bayern und jetzt eine Position, so diesen Vergleich, Kortreiner, Cheftrener mal anfühlen. Wie das sicherlich sehr spannend, wir starten immer, allerdings ein bisschen allgemeiner rein in unsere Folgen. Das war mit der Frage, was macht für dich ein guten Trainer aus? Also abseits von irgendwelchen Alters oder Leistungsklassen, würde es so sagen, es gibt Attribute, die ein Trainer schon mitbringen sollte, die ihm helfen. Also für mich ist es immer ganz wichtig, dass du eine allererste Linie, glaube ich, dass jeder Trainer eine gute Fachkompetenz braucht und auch eine gute soziale Kompetenz. Dass so sie zwei Hauptkompetenzen sind. Wenn du diese beiden Dinge zumindest mal so beherrschst, dass dich deine Mannschaft in dem Bereich dann auch so akzeptiert, das ist schon mal sehr viel wert. Es ist sehr viel schichtig, was du als Trainer dann auch tatsächlich können muss, weil am Ende geht es ja nicht darum, eine gute Trainingsübung irgendwo mal auf dem Platz zu bringen, sondern du musst diese Übung natürlich dann erstens mal mitleben füllen. Du musst diese Übung richtig coachen können. Dann sind wir bei dem Thema emotionale Stabilität. Du musst den richtigen Umgang finden, den richtigen Umgang finden, im Falle von Niederlagen. Ein gutes Gespür haben für einzelne Menschen. Ich glaube grundsätzlich, dass es sehr, sehr wichtig ist und sehr hilfreich ist, dass du jemand bis der gerne mit Menschen einfach zusammenarbeit, der kommunikativ ist. Ich glaube, Kommunikation ist immer der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit. Das sind viele Themen, die du als Chefdreiner abdecken musst. Du hast einen Medienarbeit als Feld, du hast eine Mannschaft zu führen, du hast selber auch als Lieder vorne wegzugehen. Du musst ein ordentliches Training anbieten. Deinen Mitarbeit an deinem Staff, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Schenken, Wertschätzung gegenüber vermitteln. Es ist extrem vielschichtig und du musst natürlich auch auf der einen Seite kurzfristig denken, was Ergebnisse betrifft, aber auch langfristig denken, was die Entwicklung von den einzelnen Spielern betrifft. Ich glaube, du musst permanent total fokussiert und total wach sein, weil alles ist ja so einem städtigen Wandel. Jeder Tag ist ja anders, egal ob eine Verletzung dazu kommt, ob eine Formkrise dazu kommt. Du kannst dich auch nie auf Situationen, in dem Sinne perfekt vorbereiten, weil du musst sehr gut auch auf Situationen reagieren können. Es ist extrem spannend, extrem vielschichtig. Ich glaube, dass auf jeden Fall von Vorteil ist, zu den gerne mit Menschen zu tun, dass kommunikativ bis und auch eine Akzeptanz hast, dafür, dass Leute eben anders sind, auch wie man selber ist und dass Generationen eben sich geändert haben und dass die Jungs eben auch tick anders ticken, als du es vielleicht früher in deinem, in dem Alter getran hast. Ansel, wir können auch fängeln, glaube ich. Da war alles drin. So viel drin auf jeden Fall. Die geht's wahrscheinlich ähnlich wie mir, weil wenn die nur so erzielt und wir verschiedene Kompetenzen eigentlich auch thematisieren, anpassungsfähigkeit, jetzt zum Beispiel oder so. Das ist schon viel drüber gesprochen. Heute soll es aber, ja vor allem, um Belastbarkeit gehen, um emotionale Stabilität. Und damit wir noch mal für uns klarmachen, was bedeutet das denn eigentlich? Jetzt zählt uns doch nochmal, wie du es in deiner Studie definiert hast und wie die Trainer auch diese Kompetenz gesehen haben. Also die Antwort von dir, die nur, und gibt da natürlich eine wundervare Brücke her für dich, zur Definition, weil daran erkennt man ja schon, wie komplex die Aufgabe ist, wie viele verschiedene Aufgaben der Trainer eben hat, das Thema, die sehen wir ja Folge für Folge. Und am Ende des Tages ist natürlich so, wenn Menschen viele Aufgaben haben, viele Herausforderungen haben, dann wird es natürlich hier und da vielleicht auch mal kniffliger. Man muss schwierige Entscheidungen treffen, schwierige Gespräche führen. Und dafür benötigt man, womöglich dann auch eine gewisse Belastbarkeit und emotionale Stabilität. Ich würde die Begriffe gerne an der Stelle zwei teilen, also auf der einen Seite eben diese Belastbarkeit zu haben, also die Fähigkeit eigentlich und der schwierigen Bedingungen zu arbeiten, auch in Krisensituationen, her der eigenen Sinne zu sein, dann auch eben fähig zu sein, die eigenen Ziele weiter zu verfolgen. Also auch eine gewisse Resilienz zu haben, also eine Widerstandsfähigkeit, eine psychische Widerstandsfähigkeit. Und auf der anderen Seite die emotionale Stabilität, also im Endeffekt auch hier die Fähigkeit emotional, stabil zu sein, auch hier wieder fähig zu sein, auch in emotionalen Situationen bei den eigenen Gedanken zu bleiben und im Handlungsfähig zu bleiben. Das ist ein Schein, der nicht Stimmungsschwankungen zu stark ausgesetzt zu sein. Da werden wir mit Sicherheit auch gleich darüber sprechen, inwiefern es auch manchmal einfach sinnvoll ist als Trainer, auch die Stimmungen einfach kommen zu lassen. Die nur, wie würdest du da dich selber beurteilen? Bist du manchmal der Vulkan, der einfach mal auch die Stimmungen rauslässt oder schaffst du da auch dich immer dann wieder zu stabilisieren, denn ich es mal. Ja, ich glaube es ist bei jedem Mischung aus beiden. Wichtig ist halt in allererster Linien, dass du bei dir selbst bleibst und dass es authentisch ist. Ich glaube, das merken die Spieler, das merkt auch dann dein Umfeld. Und darum geht es, es gibt Situationen, da bin ich natürlich auch sehr emotional und hab dann auch mal eine halbzeit Ansprache, wo ich dann mal sehr laut werde oder auch mal ein Spieler dann auch kritisiere für die Leistung.
aber wichtig ist in allererster Linie mal, dass du grundsätzlichen gute Basis hast, über Kommunikation, eine gute Beziehung zu dem Menschen hast. Und dann merken die Spiele auch, wenn es authentisch ist, es geht um die Sache. Es geht niemals um irgendwelche persönlichen Dinge. Und da glaube ich, bist du ja auch, es ist ja jeder Mensch, in jedem Alter immer in einer Entwicklung. Ich entwicke mich natürlich da auch noch weiter, wie jeder andere auch. Ich glaube, dass ich grundsätzliche gute emotionale Stabilität habe. Würde mir mal natürlich wünschen, dass es vielleicht das eine oder andere mal noch mal ein Tick besser ist. Weil wie du das eben auch schon richtig gesagt hast, wichtig ist, bei sich selbst zu bleiben. Und auch wann zeige ich Emotionen und auf was reagiere ich. Wenn ich jetzt im Spiel auf eine Aktion vom Spieler oder auf einen Spielstand oder auf eine Aktion vom Schiedsrichter emotional reagiere, dann ist es auch total authentisch und normal. Und dann ist die Reaktion, die kommt auch an. Du kannst natürlich auch durch Emotionen nochmal deine Mannschaft auch nochmal aufwecken und in eine richtige Richtung bringen. Und da ist es halt wichtig, dass du, wie gesagt, einfach bei dir selbst bleibst, authentisch bis. Und das ist halt für mich schon ein Schlüssel. Du würde mich da gerne schon nochmal ein Tick verbessern. Aber auf der anderen Seite wünscht sich ja der eine oder andere, okay, dann könnte vielleicht noch mal emotional sein, aber am Ende des Tages glaube ich ist es einfach wichtig, dass man, dass man bei sich bleibt und authentisch ist. Ich fand es spannend, dass du jetzt auch gerade noch mal diese Beschreibung gemacht hast dazu. Und gleichzeitig möchte ich dann nochmal ergänzen, dass natürlich auch ganz wichtig ist bei der Belastbarkeit emotionale Stabilität, insbesondere wenn wir über Führungskräfte sprechen, dass man ja auch ein Vorbild vor den eigenen Spielern und es natürlich auch mal schwierige Situationen geben kann, wo es natürlich extrem wichtig ist, dass die Führungskraft vorne dann auch emotionale Stabil ist, um eben auch eine Hoffnung zum Beispiel weiterhin zu haben, mutig auch weiter bleiben zu können. Weil wenn da vorne natürlich dann Trainerstreet steht der schon emotional so stark angefasst ist, dann werden selbst die Spieler auch nicht mehr dran glauben. Deswegen glaube ich auch, dass diese Vorbildfunktion auch darunter zu zählen ist. So wichtig, und auf der anderen Seite habe auch menschlich vielleicht mal auszubrechen. Ich glaube wir können das alle dann bis zur Seitenlinie, das Spiel läuft nicht so, wie du es dir erhofft hast, gewünscht hast, egal warum das dann der Fall ist. Und dann brich es so vielleicht mal aus und denkst du nachher, man, das war falsch. Also das hat der Mannschaft jetzt nicht geholfen, du arbeitest das ja auch, du bist in einem Learning einfach. Die nur hast du das mal gemacht, kannst du dich an der Situation erinnern, wo du sagst okay, das war echt drüber, da konnte mich auch keiner mehr anfangen. Und ich war irgendwie so ein Lehrerposten für meine Mannschaft? Nee, also das glaube ich, das mir jetzt noch nicht passiert. Klar gibt es mal in Situationen, wir hatten jetzt in dem Spiel gegen Park, dann habe ich ein Spieler dann auch mal persönlich dann, in dem Sinne angreifen oder kritisiert, bezüglich seiner Leistung. Und dann tut dir das nachher, am Nachhinein schon irgendwo dann auch mal leid, aber auf der anderen Seite war es halt einfach natürlich. Es war nicht gespielt, es kam einfach aus mir raus und ich glaube, dass ein Spielern gutes Gefühl hat dafür, wann es es authentisch ist, gibt dir auch Situationen und auch Trainer erlebt, die sich solche Dinge schon vorher zu recht legen, gerade dann im Training, im Spiel ist immer ein bisschen was anderes im Training. Und dann traufauen und dann emotional werden. Und da merkst du als Spieler okay, der hat ja nur auf diesem Moment gewartet und ich glaube, wenn ein Spieler merkt, dass es einfach natürlich ist, dass es aus deinem Gefühl rauskommt und ich glaube, wenn du nach deinem Gefühl gehst und nach deinem Gefühl handelt, dann machst du relativ wenig erstmal falsch. Und darum geht, deswegen glaube ich so im großen und ganzen, habe ich mich da schon eigentlich ganz gut im Griff und es geht halt, wie gesagt, um die Sache natürlich hast du auch dann mal im Moment gegen den Schiedsrichter oder so, wo du vielleicht auch mal über reagierst und mal eine Karte bekommst. Aber auch das ist halt, finde ich menschlich und das ist halt natürlich. Wenn wir mit dem Thema Emotionen sind, dann ist es natürlich auch wichtig, um welche Emotionen handelt es sich denn überhaupt. Wenn es jetzt drum geht, am nächsten Tag zum Training zu kommen nach einer schweren Niederlage, gehen wir mal auf unser Pokal, ich beginne sehr prüken ein. Da ging es mir auch nicht gut. So dann bist du auch schon in so einem Modus, da bist du emotional niedergeschlagen, enttäuscht, traurig. Und dann kannst du diese Emotionen aber nicht zeigen. Dann musst du nächsten Tag schon dann auch Richtung Training gehen, Richtung Mannschaft gehen und musst dir deiner Funktion bewusst sein und sagen okay, ich bin der Trainer. Ich kann jetzt morgen nicht in eine Opferrolle verfallen und da hinkommen und sagen also musst du auch manchmal als Schauspieler gut sein und einfach deine Gefühle auch irgendwo ein Stück weit verstecken können. Gerade bei Umgang mit Niederlagen ist es sehr, sehr wichtig und da habe ich schon zwei, drei Erfahrungen gemacht, wo ich gemerkt habe, dass die Mannschaft natürlich dann in den Momenten auch genau schaut okay, wie ihr reagiert eigentlich. Unser Chef, ihr reagiert eigentlich der Trainer, wie er dir eine Führungspfieger und das ist halt glaube ich dann sehr wichtig, dass du da auch eine gute emotionale Stabilität eben hast. Nehmens dann nochmal mit, wie genau machst du das dann, wenn du dann aufs Training skilln in den Ferst, dann gehst du in die Kabine, machst dir vorher schon Gedanken, hey, du solltest jetzt vielleicht deine Enttäusche nicht so zeigen. Aber wie schaut es am Ende des Tages aus, drückt sich das nur in den gesprochenen Worten aus, oder ist das auch was, was du in deiner Körperhaltung zeigen kannst? Es geht in allererster Linie um Körperhaltung, um deinen Auftreten Rock Like You Talk, hatten wir bei Fußballerin Christoph Daum hat es gesagt und wir auch so ein bisschen hängen geblieben und am Ende ist es auch so. Ich war ja in der Rolle damals bei Bayern als Julian, dann seine Corona-Erkrankung hatte, wir haben zwei Spiele 4.0 gewonnen, dann kam das Spiel gegen Klattbach, verlierst du 5.0, du bist derjenige, der dann da vorne steht. Und im nächsten Tag, wir haben in Düsseldorf dann übernachtet im Hotel, im nächsten Tag zum Frühstück. Und das war schon eine sehr, sehr herbe Enttäuschung Niederlage für alle. Aber dann habe ich mir auch gesagt, okay, eine Sache ist mal komplett klar, ich jetzt hier gleich aus diesem Zimmer rausgehe, dann bin ich alles andere als ein Opfer. Weil ich genau weiß, wir hatten ja noch einen Spiel, wo Julian gefällt hat, am Samstag ist schon wieder ein Spiel. Und egal, welcher Mannschaft es ist, egal, welche Topspieler in dem Moment da waren, trotzdem bist du im Fokus auch von den einzelnen Spielern. Ich schau noch, wie reagiert er jetzt? Und ich glaube, das ist da sehr, sehr wichtig, dass du mit einer guten Körpersprache mit einem gesunden Selbstbewusstsein, aber da geht es auch wieder um authentisch zu bleiben und authentisch zu sein. Wenn du das jetzt irgendwo versuchst zu spielen und irgendeine Schaude zu machen, dann merken die Spieler das auch. Also du musst halt schon irgendwo von deinem Gefühl okay, tut schon weh, aber okay, Prost raus, weiter geht's. In dem Fall, wir sind Bayern München und es geht weiter. Am Samstag fahren wir nach Berlin und gewinnen wir dort. Und darum geht es, und solche Momente hatte ich halt auch schon das ein oder andere Mal auch in Luxemburg, in Dügellingen, als wir in einem Qualifikationsspiel ausgeschieden sind, zur Champions League. Dann waren wir auch alle am Boden zerstört, weil das war dann im 3. Jahr und es war so, dass wir wirklich gefühlt sehr, sehr nah dran waren, waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft. Haben wir den letzten 5 Minuten Latenschuss eine Klanztart vom Torrad und 100%ige, die wir versammeln und kommen deswegen nicht weiter. Alle mega enttäuscht in der Kabine, Mux-Mäuschen still und in der Nacht sind wir dann wieder zurückgeflogen und wir waren aber trotzdem von dieser Championsqualifikation zurückgefallen in die Europaligqualifikation. Und was habe ich dann gemacht und da jetzt noch mal den Kreis zu schließen, ich habe versucht das Ganze in anderen Rahmen zu bringen und das umzudeuten und gesagt okay, wir sind jetzt ausgeschieden. Wir werden, wenn wir weitergekommen werden, in der nächsten Runde ging es sehr schwer an Gegner gekommen, wir haben ja vielleicht dort ausgeschieden und dann in die Europaligqualifikation gefallen. Also müssen wir einfach nur die nächste Runde gewinnen und wir sind am selben Punkt wie vorher und habe versucht, die Sendtäuschung umzuwandeln in den nächsten Fokus und das nächste Ziel, was ja eine Woche später war. Und aus dieser größten Enttäuschung, das habe ich auch festgestellt, sind dann immer die schönsten Momente entstanden. Und vier Wochen später haben wir in Klusch gefeiert und sind in die Europalig eingezogen. Und deswegen ist es da einfach wichtig, dass du dir deine Rolle als Cheftrainer dann auch bewusst bist und eben dann halt auch ein positives Beispiel bis vorne wegmaschierst und sagst okay, ich zeige euch den Weg und weiter geht's. Und das hilft dann natürlich dann auch in solchen Momenten, dass du weiter nach vorne gehst, dass du höher, du kommst, dass du größer der Verein wird, dass du größer, dass du solche Momente eben schon erlebt hast. Auch vielleicht auf einem kleineren Level, aber am Ende ist die Situation und deine Gefühlslage trotzdem die gleiche, egal ob du jetzt im Stadion spielst, wo 60.000 sind oder wenn du ein Spiel verlierst und eine Herbe enttäuschung einfach zu verdauen hast, fühlt sich immer schlecht an. Das war übrigens was, was eine Studie auch herauskommt, das Trainer und Sportdirektor an der Meinung waren, dass es ein Vorteil war, Profi gewesen zu sein als Spieler für die Kompetenz-Belastbarkeit-Emotionalistabilität im Sinne von, man stand schon mal in großen Stadien, man hat schon mal das mitbekommen, wenn die Medien über einen Hergezogen sind. Also diese Drucksituationen, die hat dir man einfach schon erlebt, finde ich auch einen spannenden Aspekt. Hört man total gerne zu, auf wenn du ausfühlst mit diesem Blick in die Praxis und das ist ja. Diese Erfahrung, die man macht, nimmt man natürlich mit, dann zur nächsten Station. Bei dir war es drei Jahre, was von Düdeling. Sehr erfolgreich, danach bist du nach Belgien gegangen. Dann gab es eine kurze Pause. Dann bist du Co-Trainer im Team von Julien geworden. Das war bei RB noch. Nimm uns mal mit. Dieses vom Cheftrainer zum Co-Trainer. Wie siehst du da Unterschiede vielleicht auch in Punto belastet. Für die eigene Person, für die Rolle, in der man dann auch ist. Wer nicht in der ersten Linie, vielleicht unbedingt, als Co-Trainer, aber wie ist auch dieses Zusammenspiel? Und den ganzen Druck, all die Einflüsse, die von außen kommen, als Trainerteam dann auch bestmöglich zu verarbeiten? Ja, es ist schon noch mal ein großer Unterschied, wenn du selber dann vorne als Cheftrainer agierst, weil du natürlich grundsätzlich mal mehr in der Verantwortung stehst und auch die Verantwortung für die ganze Mannschaft, für den Staff einfach selber spürst. Es ist aber nicht so, dass ich da durch einen anderen Druck oder so spüre. Aber als Co-Trainer hast du natürlich schon auch dieses Gefühl, okay, du willst, du bist ja eher dann zuarbeitet, du willst dann dem Cheftrainer helfen, dem Verein zu helfen, maximaler erfolgreich zu sein. Und das habe ich auch versucht, aber trotzdem ist es noch mal ein großer Unterschied, wenn du selber halt vorne in dieser Verantwortung stehst, weil du hast halt die Erklärung abzugeben, du musst dich verantworten, dann auch den Medien gegenüber, eventuell auch mal Vereinsoberren gegenüber. Und das ist halt schon noch mal eine andere Hausnummer. Und das war trotzdem, es war in Leipzig und in München war es auch der Druck sehr hoch. Also du musst es in Leipziger auch immer in die Champions League kommen, in München alles andere als der Meistertitel ist, eine Herbeentäuschung, die bliebsten auch noch den Pokal. Da lehrenst du natürlich schon auch so ein bisschen am Modell. Also du lehren es ja, was passiert, wie reagiert Julian, wie geht er damit um, was brasselt auf ihn alles ein. Aber trotzdem ist es noch mal was anderes, wenn du selber fühlst. Und von daher bin ich jetzt auch gerade erst in eine ersten Schrittnummer am Anfang, weil einfach das Medieninteresse hier jetzt ein ganz anderes, es ist ein ganz anderes Publikum. Es ist viel größeres Interesse, weil der Verein ja auch sehr gewachsen ist, eine sehr große Fangemeine hat. Es sind noch mal ganz andere Emotionen drin. Und da musst du natürlich auch dann selber mit klarkommen. Aber wie gesagt, das ist jetzt nicht so, dass ich da anders in anderer Rangehensweise habe, wie jetzt zum Beispiel in Dühl-Losch oder in Belgien, in dem Verein, sondern in allererster Linie macht mir Fußball halt extrem viel Spaß. Ich arbeite sehr, sehr gerne mit Menschen zusammen, mit jungen Spielern, die mit alten auch, aber mit jungen Menschen sage ich mal, so mit jüngeren, wie ich selber bin, sagen wir mal so, wobei mal Koto ganz so viel gemacht sein ist. Und versuch halt diese Jungs eben auf ihrem Weg zu begleiten, nicht nur als Spieler, sondern vielleicht auch den einen oder anderen Tipp oder Hilfestellung geben kann, als Persönlichkeit Situationen anzunehmen und zu wachsen. Und das ist so meine Hauptaufgünast, macht mir extrem viel Spaß. Und natürlich ist es dann schöner, wenn du jetzt auch am Samstag wieder vor vollem Haus dann stehst, nicht nur für die Spieler, sondern natürlich auch für uns, weil da noch mal ganz andere Emotionen dann auch mit Schwingen am besten natürlich im Erfolgspfall der Linie, im Bezug und immer schöner. Das erinnert mich an unser Gespräch mit Christian Streich, Dennis. Als er davon erzählt hatte, dass es ihm nicht unbedingt immer Spaß macht oder beziehungsweise seine große Vorfreude nicht immer voran ist auf Samstag 1530. Bei dir finde ich, hat man gerade wirklich richtig rausgehört, dass du da richtig Bock drauf hast, dann auch im Stadion zu stehen, im vollen Stadion bei euch daheim. Was ist das an der Trainerarbeit, was dich am meisten stressst und wo du merkst, "Uh, das ist was, das zieht mir irgendwie Energie". Das ist jetzt vielleicht nicht so explizit eine Sache, sondern ich glaube, was für mich jetzt auch neu war, in dieser Rolle bei diesem Verein, das hat sehr, sehr viele Leute, was von dir wollen. Und das ist ja auch erst mal nichts Negatives, weil du bist halt jetzt der Chef von einer großen Organisation, von dem Staff der Ebenheit nicht mehr fünf Mitarbeiter, sondern einfach vielleicht 20, 30, 40. Und jeder will ja auch irgendwo eine gewisse Leitlinie erst mal haben, wie handelt es du das, wie willst du das hier haben, wie willst du es in dem Bereich der Athletik haben, wie willst du im Bereich Torwartraining haben? Was stellt du dir vor, wie soll ein Torwart mit spielen? Wie ist es in der medizinischen Abteilung, wie sollen die Sitzung sein? Dann kommt es Medieninteresse, wann soll die PK sein? Das sind halt alles Dinge, die auch irgendwo ein Stück weit neu waren. Und dann hast du schon am Anfang des Gefühls, du so ein bisschen ertrückt, was von allem. Und da ist es halt wichtig, auch mal Dinge irgendwo zu sagen, okay, nein, das geht jetzt nicht. Oder du musst meinen Termin noch absagen, weil es ist halt schon wichtig, den Fokus zu behalten auf das Wesentliche. Und das ist halt für mich jetzt auch so ein Learning, dass jetzt gerade so am Anfang auch hier so mitbekommen hab. Das ist halt extrem wichtig, weil es da halt nicht das Wichtigste des Tages geschafft, die Arbeit mit der Mannschaft, die Trainingsinhalte, da muss halt der Fokus drauf liegen und die anderen Dinge, da musst du halt vielleicht auch mal einen Termin verschieben oder da musst du vielleicht auch meine Arbeit eben delegieren. Das ist halt auch sehr wichtig als Führungsfigur, dass du mancher Aufgaben eben auch abgibst. Und ich denk, du kannst alles alleine schaffen, du kannst jede Aufgabe selber übernehmen und du kannst es auch nicht jedem Recht machen. Das ist halt auch eine Illusion. Und da musst du halt auch irgendwo mal dem einen oder anderen Grenze geben. Und nicht dann auch noch damit einem schlechten Gefühl rausgehen, sondern einfach wissen, okay, das ist eben so. Und es geht einfach jetzt auch mal um mich selber, das ist mich auch gut fühle, weil am Ende braucht ich halt auch eine gewisse Energie. Zumindest mal spätestens dann ab, freitag, wenn es dann Richtung Spiel geht. Und ab da dann einfach sagen, okay, keine Termine mehr, dann auch mal eine Grenze zu sagen, okay, hier ist jetzt erst mal Schluss und jetzt ist Fokus auf, dass was wichtig ist. Ich erinnere mich an den Telefon nach, dass wir hatten, dass wir Ende 2023 oder Anfang 24 jährdend endet, 23 sehr viele englische Wochen, die aufeinander gefolgt sind. Und du hast damals gesagt, dass das schon echt eine stressige Zeit war, eine belastende Zeit. Ich glaube, du hast deine Familie auch länger nicht gesehen. Und das macht ja natürlich dann auch was mit dir als Teil, als Kopf dieser Gruppe. Was sind so in diesem Geschäft Dinge, die dich belasten, wo du so was mitnimmt? Also, ich habe jetzt zeitlich gesehen. Ist klar, wenn so ein Ausgleich wie die Familie oder da sprechen wir gleich auch noch mal drüber. Was du noss oder zwischemast, vielleicht wegfallen für einen Moment, natürlich da fokussiert zu bleiben. Und was kannst du da vielleicht auch abgeben? Du hast dein Trainertime angesprochen. Gibt es vielleicht so Teile, wo du sagst, okay, da bin ich einfach total, vor die Expertise zu haben, die ja nummer tatsächlich nicht in jedem Verein so vorhanden ist. Und dann zu sagen, mit denen Sachen muss ich mich schon mal nicht beschäftigen. Das ist kein Teil, der dich belastet. Gerade jetzt, wenn man bei dem Beispiel sind, englische Wochen, dann ist es ja schon so, dass die Trainingsinhalte deutlich weniger werden und auch weniger Bedeutung haben als eine Spielvorbereitung und ein es eigentliches Spiel. Und da ist es halt schon so, dass du dann auch sagst, bei Spieler Satz Trainings Einheiten, dass du diese Dinge eben dann an die Code-Trainer zum Beispiel abgibst. Dass du vielleicht inhaltlich in dem Moment gar nicht weiß, was machen wir jetzt genau, weil am Ende ist es natürlich auch irgendwo schon eine gewisse Routine. Es sind dann viele Kleinfeldspiele, mal ein Rondo noch dazwischen geschaltet, je nach dem Matchday -2 oder es ist Matchday -3, kannst du die Belastung noch ein bisschen höher fahren oder nicht. Da ist halt schon mein Fokus dann auch mit den Analysten zusammen, das Spiel optimal vorzubereiten, auch nochmal nachzubereiten. Und das ist halt schon sehr, sehr anstrengend. Das war dann auch schon an der Grenze der Belastbarkeit, weil ich glaube, wir waren jetzt auch die Bundesliga-Mandschaft, die die meisten Spiele hatte von August bis december, glaube ich, 27, zum Vergleich. Andere Mannschaften hatten 19 und das ist halt schon eine Hausnummer. Und dadurch halt auch den Anspruch an dich selber hast, das alles perfekt zu machen, auch den Matchplan so perfekt auszuarbeiten, dass es für die Mannschaft verständlich ist, dass es halt zu dem Spiel super passt und das ist halt dann schon sehr, sehr anstrengend, weil du sehr viel dann in Bildschirmreinschaus wenig draußen bist. Aber da ist es halt auch wichtig, diese Momente zu finden, wo man sagt, okay, Training kommt ja dann auch noch mal. Athletik, Trainer und frag dich, okay, wie wollen wir das hier machen? Dann sagt, okay, Training heute, go, Trainer, bitte mit den Kotrenner besprechen, den ihre Aufgabe. Da muss halt schon, wie gesagt, auch Dinge mal delegieren können und wissen, okay, welche Priorität hat jetzt gerade was. Und nur weil es dann aber trotzdem heißt, dass manche Dinge vielleicht gerade in dem Moment weniger wichtig sind, heißt es nicht, dass es keine Wichtigkeit mehr hat. Natürlich bin ich auch bei den Spielersatz-Trainenseinheiten auf dem Platz. Aber ich muss dann nicht selber mir eine Übung ausdenken und dann muss mir selber Gedanken machen, wie machst du jetzt den Ablauf bei der Torschussübung, sondern das machen dann natürlich dann auch die Kotrenner oder auch die Athletik-Trainer, die dann zusammen das Training dann genau planen. Der Anspruch über den du gerade gesprochen hast, der sicherlich hoch ist, wenn du diesem nicht gerecht wie du hast.
Also das ist ja eigentlich so die Basis wann bin ich in der Belastbarkeit, wenn ich vielleicht dem Anspruch nicht mehr gerecht werde, wenn ich dann nicht mehr hinterher komme und dann nicht mehr so arbeiten kann, wie ich es für bestmöglich erachte. Was zu meiner Sonder-Situation vielleicht auch in der Phase, ich werde dem Anspruch, dem werden wir hier nicht mehr gerecht, aber wir machen es halt bestmöglich, so wie es nun mal geht und können uns dann nichts vorwerfen lassen oder hat was auch meiner Phase, wo du sagst, ob man das funktioniert jetzt gerade nicht. Also wir haben schon immer das Gefühl, dass wir her der Lage sind und klar gibt es Momente, wo es einfach auch anstrengend ist und anstrengend da ist, aber ich glaube so die größte Antriebskraft ist halt natürlich auch für mich, weil Fußball meine Leidenschaft ist, das ist halt das, was ich auch liebe und deswegen kommt es dir auch nicht so vor, als ob es eine Arbeit ist, indem es sind. Natürlich gibt es Momente, wo es sehr, sehr anstrengend ist, aber am Ende weiß die auch, wofür du das machst. Und wenn du dann halt diese Momente mit deiner Mannschaft erleben kannst, dass wir dann nochmal wirklich das letzte gerade kurz vor der Winterpause aus aus allem rausgequetscht haben, aus allen Jungs und dann halt so ein Spiel mitnehmen kann und gewinst dann in einer Nachspielzeit durch zwei Tore, es gibt dir halt unheimlich viel Kraft und es gibt dir auch nochmal Kraft nicht nur in dem Moment, sondern auch für alles, was dann kommt, weil du genau weißt, für solche Momente lohnt es sich eben zu investieren und dann auch mal sagen, okay, du musst halt auch nochmal auf andere Dinge verzichten, weil du hast ja trotzdem auch immer noch mal deine verschnaufpausen und wichtig ist halt, dass du weißt, wofür du es machst und wenn du dann wie gesagt diese Momente hast und wenn das gibt dir halt schon so viel, wenn du diese Freude siehst von den Menschen auf den Rängen, wenn du die Freude siehst bei den Spielern, dann weißt du, okay, es lohnt sich einfach auch dafür viel zu investieren und du kannst es dir natürlich auch ein Tick einfacher machen und sagen, okay, du investierst vielleicht mal ein bisschen weniger und das könnt ihr mal auch reichen, aber das muss ja jeder dann auch irgendwo ein Stück weit mit sich selber vereinbaren und ich glaube, das ist nicht nur der Einzigewinder und alle meine Kollegen, dass sie auch einfach bis ans Limit eben gehen und vielleicht auch sogar manchmal drüber und trotzdem weißt du auch am Ende des Tages, das hat sich gelohnt. Wie so eine Spieler sprechen erst von so einer Art, droge dieses ganze Drumherum, das mit dem Spiel, mit den Fans und da dann auch wieder rauszukommen und zu sagen, ich habe sie irgendwann nicht mehr wie ich gehe damit um, mir fehlt das total und das ist so das, was euer an Job dann am Ende auch ausmacht. Ich glaube, wir haben über das Trainer-Team ja gerade auch gesprochen und du verteilst natürlich Rollen, noch Kompetenzen, du nutzt die Expertise, die ihr dann halt auch alle habt und nehmen uns da nochmal mit in die Kommunikation auch unter euch in solchen Phasen. Also wie spreche ich dir miteinander, wie teilt ihr euch da nochmal auf, wie so er rhythmus im Tagesgeschäft und was ist, wenn vielleicht mal unvorhersehbare Dinge passieren? Ja, also wir, es ist jetzt so, wenn wir jetzt am Wochenende gespielt haben, dann das Spieler-Satz-Training rum ist, dann haben wir meistens dann, wenn keine englischen Wochen sind, tagfrei, an dem Freien Tag mache ich dann den Trainingsplan für die Woche, mit mal die ersten zwei Trainings einheiten, die dann auch die Hauptbelastung darstellen in der Woche, planig dann mit den Schwerpunkten und auch mit den Übungsformen und schickt es dann in die Trainergruppe, dass jeder schon mal weiß, okay, das machen wir jetzt morgen, das kommt damit, worauf uns zu und dann treffen wir uns immer eine Stunde, 15 vorher mit den Medizinen, mit den Athletik-Trainern und sprechen die einzelnen Spieler, der in welcher Form belastbar ist, glücklicherweise waren jetzt bei uns in den letzten Wochen immer alle Spieler dann auch an Bord, dann ging es relativ schnell und dann gehe ich nochmal mit dem Trainer-Team ins Büro, dann diskutieren wir nochmal über die Übung, beziehungsweise ist es eher, dass ich die Übung nochmal erkläre und dass ich sehen will und wer welche Coaching-Aufgabe übernimmt und wer vielleicht eine Übung alleine leitet und dann machen wir, dann macht der eine Co-Trainer, macht dann die Teams, der teilt die Mannschaften dann ein, gehen wir zusammen gemeinsam auf dem Platz, bauen die Dinge auf, nach dem Training besprechen wir uns dann nochmal, dann meistens dann schon auf dem Platz oder sogar auch schon während dem Training und sagen, wie siehst du das, wie siehst du hier und wen findest du gut oder wie Franz ist Training und rollen uns eigentlich auch gegenseit und geben uns gegenseitig auch immer Feedback und jetzt haben wir zum Beispiel eben nochmal ein bisschen länger in der in meinem Büro gesessen und haben über den morging Tag gesprochen, wie wo man den morging Tag angehen, es ist dann Match Day minus 2, welche Belastung wo man Tag legen, weil es ist halt schon immer dann auch ein Regenerationstag, was wollen wir machen und da diskutieren wir auch dann mit den Athletiktrainern zusammen und kommen dann am Ende auch auf dem gemeinsamen Nenner und legen uns dann gemeinsam fest, okay, was ist das Beste, wir haben jetzt dann festgelegt, was wir dann morgen im Training machen und also wir sind grundsätzlich ständig im Austausch manchmal auch bei Mittagessen, dass du nochmal da kurz über die ein oder andere Sitzspielsituation sprichst, dass du über den ein oder anderen Spieler sprichst, dann ist es auch wichtig, dass die Aufgaben im Trainer-Team so verteilt werden, dass jeder auch individuelle Videos macht und da glasig den Kot-Trainern auch freier Hand, weil jeder ja auch weiß, was ist so unsere Idee im angreifen, was wollen wir im verteidigen, welche Dinge sind, legen wir Wertraufofaltschen Positionen und dann hat jeder auch da so ein Stück weit freier Hand sich die Sehnen selbst auszusuchen mit den Spielern dann in Dialog zu gehen, in den Austausch zu gehen, sind wir halt eigentlich, bis du ja permanent im Austausch, zumindest mal sind wir das und ich glaube, das ist woanders auch so ist. Ich glaube auch, also man hört ja immer, im Ende des Tages ist ein 24/7-Job, man ist einige Zeit auf dem Drehingsplatz, deutlich mehr Zeit verbringt man dann aber noch mit anderen Aufgaben, ganz viel am Kommunizieren, mit verschiedensten Persönlichkeiten und in der Nacht kann man das hier ja meistens auch nicht ganz ausstellen, sondern man hat weiterhin viele Gedanken im Kopf und somit ist es weiterhin eine extrem komplexe Aufgabe. In Großbritannien hat man eine Studie gemacht, wo man sich die Zahlen angeschaut hat, wie viele Trainer aufhören im Jahr, das fand ich ganz interessant und schon echt bemerkenswert, dass da im Jahr, das war eine Studie von 2.9.10, 200.000 Trainer nicht nur im Fußball, sondern im Sport aufhören und man hat dort mal hinterfragt, woran das liegt, warum hören so viele Trainer denn auf und man hat ganz viele Gründe in dieser psychischen Gesundheit gefunden, weil eben so viele Stressoren bestehen, mit denen Menschen unterschiedlich zu recht kommen. Du hast viele von denen, finde ich jetzt heute schon beschrieben wie zum Beispiel schwierige Spreche, die man führen muss mit Spieler, Obspieler dabei sind oder eben nicht, oder aber auch im Jugendbereich Gespräche mit Eltern, die natürlich auch extrem anstrengend sein können. Natürlich dann auch die vielen Gedanken, die einen durch den Kopf gehen, viele Termine und so weiter und ganz viele Gründe mehr, die dere Zukunft, also viele Stressoren. Wie geht es dir, wenn du weißt, du hast vermeintlich schwierige Gespräche mit Spielern zu tun, wiefern bereitest du dich darauf vor, wie viel kommt dann aus dem Bauhaus? Also mich belastet das gar nicht so großartig, wenn ich die Spreche mit Spielern für die vielleicht nicht ganz so einfach sind, weil es eigentlich relativ simple ist. Ich versuche den Spielern immer auch, das Gefühl zu vermitteln, dass es bei mir zwei Komponenten gibt auf der einen Seite. Tut mir das menschlich auch weh, diese Entscheidung zu treffen. Aber auf der anderen Seite versuche ich dem Spiel auch, dass verständnis zu geben, dass es genau das ist, was mein Job ist. Das ist einfach meine Jobbeschreibung, ist Entscheidungen zu treffen. Und ich glaube, wenn du das, wenn der Spieler da auch wieder das Gefühl hat, dass es authentisch ist und dass es jetzt vielleicht nicht komplett falsch und komplett aus der Luft gegriffen ist, dann hat jeder einzelne bis jetzt auch immer da ein Verständnis gezeigt. Er hatte jetzt mal einmal, das war in Luxemburg, das war dann so von Gefühl, ja würde ich jetzt sagen, das schwierigste Gespräch, weil es ein Spieler war, den wir geholt haben, der auch schon bei sehr renommierten Verein in der Welt gespielt hat, der uns aber nichts mehr geben konnte und auch Energie gezogen hat, der Gruppe. Und das war dann tatsächlich nicht so einfach, dieses Gespräch zu führen, aber deswegen sag ich ja, du wirst ja, du wächst ja immer mit diesen Aufgaben und auch solche Gespräche und auch in dem Rahmen. War das halt auch hilfreich für alles, was dann so noch in Zukunft auf dich wartet und dem Spieler halt zu sagen, dass er ab sofort nicht mehr bei uns im Training teilnehmen wird, dass er hier keine Rolle mehr spielen wird. Das war schon nicht so einfach. Ich glaub, das habe ich dann vielleicht noch einen Tag mitgenommen, weil der Berater dann auch angerufen hat. Jetzt ist es ja Gott sei Dank so, dass wenn da irgendwelche Dinge sind, dann rufen die Berater mich jetzt nicht unbedingt an, sondern machen es eher bei Markus oder bei Timmo. Und dann nehmst du das vielleicht noch mal so einen Tag mehr mit, aber am Ende des Tages war es halt mein Gefühl, dass es einfach die richtige Entscheidung war, auch für die Mannschaft. Und deswegen versuche ich da auch eine gute, emotionale Kontrolle zu haben und zu sagen, okay, das musste ich dann irgendwo auch ein Stück weit kalt lassen, weil am Ende geht es um den Erfolg von der Mannschaft. Und das habe ich gemacht und am Ende war es auch eine goldrichtige Entscheidung, weil ein Spieler uns einfach in dem Moment nicht mehr gut getan hat als Gruppe und auch als Spieler uns nicht mehr.
mehr helfen konnte. Und wie gesagt, das ist halt gehört zu deiner Aufgabe dazu als Führungspfiguer, egal ob jetzt als Cheftrainer in der Fußballbundesliga oder als Chef in einem Wirtschaftsunternehmen, musst du auch manchmal den Ein- und Anentlassen und Entschaltung treffen, die dir am menschlich mit Sicherheit auch wehtun, aber die eben halt im Sinne und im Wohlergehen der Firma oder das Vereins einfach wichtig sind zu treffen. Und wir haben ja jetzt im Winter auch den ein oder anderen Spieler abgegeben und es war halt in jedes Gespräch war trotzdem ein sehr angenehm Atmosphäre, weil du mit den Spielern ja auch bei mir jetzt in dem Fall mit den Spielern, weil ich ja auch mit den Spielern eine gute Beziehung vorher schon aufgebaut habe und die Spielern dann eben auch ein totales Verständnis für diese Entscheilung und für eine Situation dann auch haben und natürlich trifft es du mit Sicherheit auch irgendwann mal auf Charaktere, die vielleicht dann diese Dinge eben komplett anders sehen oder dann dem Falle dann vielleicht auch sehr egoistisch sind und nur nach sich schauen, aber bis jetzt muss ich sagen habe ich es mit Menschen zu tun gehabt, die alle eine gute Selbstreflexion hatten und tatsächlich auch vernünftig waren und darum geht es halt, dass du auch vernünftig mit den Leuten, die auf der anderen Seite sitzen umgehest. Sehr reflektiert, finde ich auch sehr bewusst im Verhalten, aus sehr vernünftig, sehr menschlich, so wie du das erzählst. Lasst uns beim Spieler einmal noch bleiben, belastungsfähigkeit oder Belastbarkeit ist ja nicht nur bei uns trin an so sondern ihr seid eine sehr große Gruppe, das hast du gerade schon gesagt, wenn man den Staff dazu nimmt aber auch die Spieler und wenn wir dann nicht nur über Belastung Steuerung sprechen jetzt im Punktophyses und wie sieht es da aus, ich in der Herrmann Gerland, bevor wir Belastungssteuerung machen müssen wir belasten und und und, aber wenn wir mal über die Psyche aussprechen, beschäftigt ihr euch als Trainer-Team auch damit, weil es gibt ja immer mal Situation auch während des Spiels, wo ich unter more Druck stehe als unter anderem und so weiter. Also, thematisiert ihr solche Sachen auch mit einzelnen Spielern, weil das ja etwas sehr individuell ist, wie ich das empfinde. Natürlich hast du auch ein Gespür dafür, wie ein Spieler selber sich eventuell unter Druck setzt oder wie ein Drucksituation reagiert. Da ist es halt am Ende auch ein Learning, wo du deine Spiele halt über gewissen Zeitraum einfach auch kennenlernen. Wie geht jemand um, wenn einfach richtig Druck auf dem Kessel ist, wenn es jetzt ein entscheidendes Spiel ist und will ja jeden Ball ist er vielleicht jemand, der dann eher so ein bisschen sehr zurückzieht und vielleicht ein bisschen ängstlicher agiert. Und wenn du da einen Gefühl hast dafür für die Situation oder auch für den Spieler, dann versuchst du auch in den Dialog zu gehen und diese Dinge irgendwo auch vielleicht, ich will jetzt gar nicht sagen, im Keim zu ersticken, aber eher proaktiv dann auch an die Sache ran zu gehen und ein Spieler auch mal mit so etwas konfrontieren und sagen, das war so meine Beobachtung, wie sie es tut, es liegt da falsch oder und ich glaube, wenn du da wie gesagt einen guten Zugang zu den Spielern hast, dann bekommst du auch eine ehrliche Antwort und das ist halt schon bei uns auch immer auf dem Schirm. Wir haben ja mit Martin Daxel auch ein Potenzial-Trainer, der gerade auch in einem psychologischen Bereich. Mir immer auch viele wertvolle Dinge mit an die Hand gibt, nicht nur für mich persönlich, sondern auch seine Beobachtungen, was die Gruppe betrifft, seine Beobachtungen, was das Individuum betrifft und er ist dann natürlich mehr noch im Austausch, auch mit dem einen oder anderen Spieler, weil der Spieler sich ja grundsätzlich auch dem Cheftrainer nicht unbedingt komplett, indem sie eine erst mal öffnen möchte. Dafür brauchst du erst mal eine Basis des Grundvertrauen, so ein Vertrauen ist einfach auch ein Thema, das eben aufgebaut werden muss, über eine gewisse Zeit, das entsteht nicht von heute auf morgen und dann gibt es aber auch trotzdem den einen oder anderen Spieler, der einfach von der Persönlichkeit so ist, dass es halt lieber mit jemanden anderen bespricht, was auch okay ist. Da sind wir wieder bei dem Thema, dass du die Leute eben genauso akzeptieren musst, wie sie eben sind und jeder geht ja mit solchen Situationen anders um, jeder hat ein anderes Umfeld, jeder hat für sich ein Ansprechpartner, den er für sich selber als wichtiger achtet, dann gibt es Spieler, die sind sehr verschlossen, dann gibt es Spieler, die brauchen vielleicht immer wieder mal ein Lob und ich glaube, der brauchst heute als Trainer ein gutes Gespür für den Einzelnen, eine gute Beobachtungsgabe und ich hatte in Luxemburg ein Spieler gehabt, der hat gefühlt immer performt und der hat aber kein Gespräch mit mir gebraucht. Also so riecht es auch nicht permanent proaktiv, weil ich merke, der funktioniert, der macht es gut, natürlich hast du mal ein Austausch auch mit dem Spiel, aber den lässt du dann in Ruhe. Wenn du merkst, der ein oder andere der braucht mit meiner Streichleinheit vom Trainer und der braucht es und der muss vielleicht auch mal dann nach dem Training man Latten schießen mit dir machen, weil der einfach das Gefühl für sich selber braucht, so oder beschäftigt sich einer mit mir, dann machen wir das auch und da glaube ich, deswegen ist es so vielstichtigen und du brauchst ein gutes Gespürgut an Tennen, aber du brauchst halt auch Leute um dich herum, die vielleicht auch mal sagen, achte mal auf denen, dann ist vielleicht man nicht selber so direkt alles um Schirm, was weil es einfach eine sehr, sehr große Gruppe eben ist. Anselg, man ist ja ein bisschen, diesmal mache ich ein Zitat, sonst bist du ja das Verstehenthausch, aber so dieses unter Druck entstehen Diamanten, wir verschieben ja im Leistungssport natürlich auch Grenzen, die nur du hast mal gesagt, du arbeitest mit Spielern, die individuelle Qualitäten haben und Fähigkeiten und die willst du natürlich auch fördern und das ist ja eine der Hauptaufgaben, die wir als Cheftrainer natürlich auch haben und dann auch drauf zu schauen, auf wenn wir jetzt direkt auf dem Platz sind, werf mal den Schwerpunkt Wettbewerbe, Wettkämpfe einfach rein, auch im Training vielleicht mal Druck auszuüben, ganz bewusst damit zu spielen, auch vielleicht mal zwei Spieler, die auf der selben Position nur mal aktiv sind und der eine kann nur spielen, um da mal zu schauen, okay, wie schaukelt sich das vielleicht auch mal hoch, also sind das Dinge mit denen ja auch spielt. Also wir machen ja schon permanent auch Wettkämpfe, sei es mal in der Erwärmung, ob das ein Staffel Wettkampf ist, weil jeder, der hier bei uns, jeder der Fußballspiel, egal auf welchem Level, jeder Sportler ist ja auch ein Wettkämpfer und jeder Sportler liebt den Wettkampf ja im normalfall und also willst du dich messen mit anderen, da ist halt schon so, dass dann das Kind in einem auch durchkommt, bei jedem Spieler eben bei uns ja auch, ob das dann in Flanken Wettbewerb ist, jung gegen all, ob das ein Staffel Wettbewerb ist, ob das ein Turnierform ist, da will ja jeder gewinnen und das sind dann schon natürlich auch Drucksituation, die Frage ist okay, wenn du jetzt eine Turnierform machst und sagst der Fallierer muss eine gewisse Summe in die Mannschaftskasse zahlen, weil sich jetzt nicht, ob das jetzt für deine Antwort befriedigen, des ob das jetzt diese Drucksituation ist, die dem Sinne dann hergestellt wird und ansonsten gibt es damit Sicherheit, Möglichkeiten, dass du mal sagst, bis jetzt haben wir damit noch nicht gearbeitet, aber du könntest zum Beispiel mal, wenn jetzt ein Pokal-Spiel ansteht oder wo du weißt, es könnte eventuell auch in den Elfmeter schießen gehen, das ist ja sagst okay, jede Mannschaft kann einen Elfmeter schützen stellen und wenn er nicht trifft, dann läuft die ganze Mannschaft fünf Sprints über einen ganzen Platz oder müssen jeder muss 1.000 Euro zahlen, so dann hast du natürlich, dann baust du Druck auf und dann weiß der okay, ich habe nicht nur die Verantwortung für mich, wenn ich den ich rein, ich habe die Verantwortung für alle, dass mit Sicherheit ein Mittel, dass du auch mal wehren kannst, da glaube ich trotzdem, dass es halt auch sehr dosiert angewendet werden muss. Und ich glaube auch am Ende des Tages ist diese wirkliche Drucksituationen einfach nicht 1-1 nach produziver, dann da zu stehen im Finale, den Elfmeter zu schießen, dass diese Drucksituation kannst du nicht erzeugen, beispielsweise, aber natürlich macht es in trotzdem Dinge zu trainieren und es gibt ja auch immer wieder Diskussionen, kann man zum Beispiel Resilienz, kann man Belastbarkeit irgendwo trainieren, es gibt viele Menschen, die sagen ja, das kann man, ist aber ein längerer Prozess, Resilienter zu werden, in gewissen Situationen und gewisse Erfahrungswert, ist einfach notwendig, Erfahrungen sorgen einfach dafür, dass man dockerer mit Situationen umgeht, weil man weiß, was auf einen vorkommt. Es gibt aber auch andere Menschen, die sagen, das hat schon sehr, sehr viel auch mit der Persönlichkeit zu tun, es gibt zum Beispiel eine Koalition auch, dass eben Menschen, die nicht so Belastbar sind, also sehr wohl na Rabel sind, oft sensibler sind, es ist aber nicht immer so, es gibt dort zusammenhangenden Leichten, zwischen Sensibilität und ja nicht so großer Belastbarkeit, aber es gibt auch Eisklöte, die jetzt nicht das große Einflungsvermögen haben und dennoch eben nicht belastbar sind. Also muss man auch immer ein bisschen aufpassen, ich glaube, am Ende des Tages ist es einfach ein langer Weg, um Resilienter zu werden und das gibt und da werden wir sicherlich gleich auch nochmal zu über sprechen, ja auch Methoden, die zumindest, die man einfließen lassen kann in den eigenen Alltag davon hast du finde ich heute auch schon, der ein oder andere genannt. Ich mache jetzt den Eisklotz, du bist auch gut ausgewichen, ich hätte ich nämlich gefragt, was dir mehr wege tan hätte, jetzt die 5 Sprinz über ganz ein Plast oder die 1000 Euro, egal wie ich habe, beides gefahrt, das glaube ich auch. Die nur Ansehmat von der Vorbildrolle des Trainers gesprochen und du sagst auch, dass du manchmal als Schauspieler unterwegs bist, um in deiner Führungsrolle vielleicht auch mal gerecht zu werden. Wie können wir uns das tagtäglich vorstellen, bis zu der, der als erstes hier ist und als letztes fährt, weil dir so was wichtig ist?
Ich glaube, am Ende ist es wichtig, wie produktiv du arbeitest. Du musst einfach in deiner Art und Weise authentisch sein. Und es bringt nichts, wenn du jetzt hier der erste bis der Morgenstahl ist und der letzte der fährt, um nur um irgendwelchen Leuten zu zeigen. Ich bin der erste der Dase und der letzte der fährt. Sondern ich glaube, es ist wichtig, dass du dich mit deiner Aufgabe voll identifiziertest, dass du, dass die Leute merken, der gibt alles für die Sache, der setzt sich ein, für mich als Spieler, der setzt sich ein für uns als Mannschaft. Er ist gut vorbereitet, die Trainings-Einheiten sind strukturiert, die sind durchgeplant. Ich glaube, dass du in vielerlei Hinsicht einfach auch ein Vorbild sein musst für deine Spieler. Aber in allererster Linie musst du halt derjenige Sein, der die Richtung vorgibt. Und dann sind wir bei dem Thema umgang mit Siegen und umgang mit Innalagen. Ich glaube, das ist so mit des Wichtigste, dass du als Trainer irgendwo händeln musst. Vielleicht auch mal in dem einen oder anderen Bereich auch mal antizüglich agieren muss. Aber nicht, weil du siehst irgendwo mal gelesen hast. Das ist ganz gut, wär das so zu machen, sondern weil du das einfach fühlst. Du musst es fühlen, was wie ist die Stimmungslage in der Mannschaft? Sind Sie jetzt nach drei Siegen euphorisch und glauben, wir könnten jetzt jeden Gegner an die Wand spielen und du musst da vielleicht mal eine Premse reinhauen. Und man sagen, das war jetzt auch nicht alles Gold, was Glenz zuletzt oder mal aufbauen. Worte finden nach Niederlage und sagen, Männer, wir haben alles versucht. Zum Beispiel in Levarkusen haben wir eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, haben einmal einen Torschuss zu gelassen. Der ist dann leider Gottes reingegangen und verlieren aber 3.0. Und da ist es halt auch wichtig, da auch Vorbild zu sein, in Jungs dann auch wieder ein gutes Gefühl zu geben. Und dass wir uns halt auch an so einem Gegner ein Beispiel nehmen müssen heute, war der Gegner einfach besser, das müssen wir einfach akzeptieren. Aber es kann auch ein Anspon für uns sein, dass wir auch dahin wollen, wo die sind. Und da brauchst du eigentlich einfach ein gutes Gefühl immer für die Situation. Und das ist glaube ich so, das ist alles entscheidende. Vorfeld jetzt habe ich mich mit Leonard Klausen ausgetauscht. Sein Zeichenstrainer aus dem Bilder beim BFB. Ich habe zusammen den Fußballlehrer gemacht, es müsste so 2020 ungefähr gewesen sein. 20/20. Leonard hatte viel über dich zu erzählen und was hängen geblieben ist vor allem. Und das fand ich auch sehr spannend. Er sagte, dass das schon ist ja eine längere Zeit, die seit einigen Monate zusammen. Und man ist immer in unterschiedlichen Phasen. Und das gab wohl auch Phasen, in der bei dir ein bisschen mehr Stress geherrscht hat, eigentlich von außen heraus. Aber er hat mitgenommen, dass du dich allen anderen gegenüber, wenn du jetzt mit denen gesprochen hast, immer gleichverhalten hast. Das hatte jetzt kein Riesen-Einfluss auf dich. Du warst immer menschlich, empathisch, du warst selten hektisch und du hast versucht, auf den anderen einzugehen. Das hat für mich was mit Achtsamkeit zu tun, auch anderen gegenüber. Ist das etwas, was du ganz bewusst machst oder ist es in dir drin? Oder ist das was, was du gelernt hast? Nee, das ist in mir drin. Das ist ein Stück weit auch so, was meine Persönlichkeit betrifft. Das ist wie eine Sache, die sehr wichtig ist, sagen wir so, dass du dich selber gar nicht so wichtig nimmst. Du bist, ich bin jetzt hier Cheftrainer, aber eintratfragend vor dich, ich weiß um meine Rolle. Ich weiß, dass es Trainer vorher gab, die es gut gemacht haben. Es wird Trainer nach mir geben, die es gut machen werden. Und wir wollen es hier gut machen. Und ich glaube, jeder in außerhalb meinem Trainer-Team, und deswegen besteht mein Trainer-Team auch aus solchen Menschen. Jeder von denen, Jungs, nehmen sich einfach nicht so wichtig. Es sind einfach mit Leib und Seele Fußballer, sind mit Leib und Seele Trainer, arbeiten sehr gerne für den Sport, arbeiten gerne mit Menschen zusammen und tun alles für den maximalen Erfolg. Und ich glaube, wenn du so als Mensch auftrittst, und ich liebe meine Spieler genauso, wenn sie den Spiel gewinnen als wenn wir Spiel verloren haben. Und das sollen meine Spieler auch spüren. Natürlich bin ich sauerdrüber, wenn wir verlieren. Natürlich bin ich enttäuscht über eine schlechte Leistung und wütend über ein Gegentor. Aber der Spieler ist trotzdem für mich immer der gleiche Mensch. Und das ist halt schon, glaube ich, eine wichtige Sache, die wir als Unterscheidung irgendwo sehen müssen. Für mich steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Und ich habe selber auch, und deswegen ist diese Empathie auch wichtig. Ich habe selber auch schlechte Spiele gemacht. Ich weiß, wie das ist. Und für mir darf auch jeder Fehler machen. Ich will schon, dass wir eine Kultur bei uns leben, wo jeder das Gefühl hat. Solange ich alles gebe und solange ich mich in den Dienst der Mannschaft stellen darf ich Fehler machen. Ich kann eine Torschung vergeben. Ich kann am Tor vorbei, ich kann mein Fehler machen, der zum Gegentor führt. Erreisen da niemandem im Kopf ab. Was ich aber verlange von meinen Jungs und von mir auch selber. Und das auch vorliebe, dass wir bereit sind, sehr, sehr viel zu investieren, dass wir Gas geben, dass wir alles dafür tun. Auch das passiert mal, dass wir das nicht auf die Reihe bekommen. Aber ich glaube grundsätzlich, wenn man jetzt meine Mannschaft jetzt in der Saison gesehen hat, dann gab es mit Sicherheit zwei, drei Spiele, wo man uns das vorwerfen kann. Das ist so ausgesehen, dass wir nicht bis an die Grenze gegangen sind. Aber jetzt auch noch mal auf das Spiel jetzt gegen Köln einzugehen, am Ende des Spiels, obwohl wir zweimal unterzahl waren, haben wir 201 Prinz gemacht und 30 Prinz mehr wieder Gegner. Wenn du den Spiel verlierst, wird es halt immer relativ schnell darauf reduziert, okay, die anderen haben mehr Gas gegeben. Und es gibt mit Sicherheit ein, zwei Spiele, wo man sagen, da hätten wir können mehr investieren. Aber grundsätzlich sind wir schon eine Mannschaft, die versucht, bis an die Grenzen zu gehen und einfach auch weiß, dass wir das brauchen, um maximal erfolgreich zu sein. Und das ist halt schon wichtig, dass du das als Trainer in deiner Bewertung auch mit einfließen lässt und sagst, okay, das darf passieren und das darf eben nicht passieren. Und dann, wie gesagt, dann hat der Spieler auch einfach ein anderes Gefühl und dann geht er auch anders an die Aufgaben ran und weiß, okay, das ist ja menschlich. Das ist ja ein jedem Job des Gleiches. Wenn du, wenn du das Gefühl hast, du weißt, du darfst vielleicht auch mal ein Fehler machen, ohne dass die direkt der Kopf abgerissen wird, dann gehst du ja ganz befreiter an oder viel befreiterne Aufgaben ran. Und dann auch wieder sind wir bei dem Thema Mut und Risiko-Bereitschaft. Das muss ich natürlich als Trainer auch irgendwo ein Stück vor. Wie kann ich das tun in meiner Art und Weise, wie ich kommuniziere, aber auch in der Art und Weise, wie ich meine Mannschaft dann auch mal aufstelle? Als Beispiel jetzt gegen Bayern München, dann haben wir gerade vier Spiele miteinander verloren. Und dann kommt der Rekordmeister, eine Mannschaft, die dich auch mal an die Wand spielen kann. Und sagt, ich kann doch nicht versprechen, das wird das Spiel gewinnen, aber ich kann nicht versprechen, wenn wir Diszipliniert sind, wenn wir Gas geben, wenn wir das machen, wenn wir uns an den Plan halten, dann haben wir eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass man gute Ergebnisse zählen. Ob man gewinnen, das liegt immer auch ein Stück weit am Gegner. Und an dem Tag sind die Jungs ein natürlich auch ein Stück weit über sich rausgewachsen. Aber wir haben auch ein mutiger Entscheidung getroffen, haben gesagt, okay, wir spielen dann mit William Patscho, der normalerweise inverteilt, ja, so linksverteiltiger. Wir spielen mit zwei Edel Technikern auf der Doppel 6. Und das merken die Jungs ja auch. Predige, ich mood und Risiko-Bereitschaft, aber handel anders. Du musst halt schon auch in deiner Kommunikation dann im Handeln konkurrent sein. Und das ist halt, was die Jungs genau auch fühlen und mitnehmen und beobachten. Gutes Beispiel, dann auch mutig zu sein, in so einer Situation. Ich glaube, vielleicht haben deine Inzalt sie auch ein bisschen geholfen über den Kader von Bayern und die Stärken und Schwächen in dem Fall oder bei dem Spiel. Jetzt bis zumal erfolgreich, mal weniger erfolgreich. Bei einem Bundesligisten, je in Frankfurt, wo vielen Medien rum und auch drum und rum, sind echt Traditionsverein. Natürlich ein großer Fokus darauf. Medialer Druck, empfindest du sowas? Kannst du das völlig von der Abweisen oder Beschäftigst du dich schon mit solchen Dingen? Ja, ich glaube, wenn jetzt jemand sagen würde, das ist nicht beschäftigt, dann weiß ich nicht, ob das vielleicht ein bisschen geflunkert ist. Natürlich beschäftigt es ein. Natürlich bekommt man eine gewisse Erwartungshaltung auch mit. Und natürlich ärgert es ein, auch in manchen Momenten. Aber trotzdem ist es das Wichtigste, dass du auch in solchen Situationen bei dir bleibst, dich auf deine Aufgaben fokussier, auf das fokussierst, was du selber ne Hand hast. Und das ist halt das Wichtigste, wenn du dich selbst dann irgendwo ein Stück weit verlierst, dich ein Stück weit verändert, deine Mannschaft merkt es, okay, weil du bist ja immer unter Beobachtung. Egal wann, egal ob du es beim Frühstück ist, egal ob das nach einem wie gesagt, nach Niederlage, wie verhält er sich, ist er total euphorisch, wenn man gewinnen, ist er am Boden, es stört, wenn man verlieren. Und du bist permanent unter Beobachtung. Und da gilt es halt einfach, bei dir zu bleiben, sich auf die Dinge zu fokussieren, die du ne Hand hast. Und was wir ne Hand haben, das war ja auch nach den vier Niederlagen so. Wir müssen bei uns bleiben, wir müssen auch unser Spiel fokussieren. Und dann geht es halt darum, uns bestmöglich einfach vorzubereiten. Die beste Version von dir selbst zu sein, gerade in schwierigen Phasen. Das ist halt immer das Credo. Und trotzdem gibt es halt immer noch ein Gegner. Und es ist halt ein Spiel. Und das ist ja auch das interessante beim Fußball, dass du ja nicht unbedingt vorher immer weiß, wer gewinnt jetzt eigentlich. Und dass es Überraschungen gibt. Das ist Teams gibt die vielleicht auch mal an einem Tag über sich hinauswachsen. Und das wichtigste ist, du musst bei dir selber bleiben. Und in Bezug auf Stress finde ich auch immer wieder interessant. Das ja, es gibt ja nicht diesen einen Stress der jeden, ja, Ja, Gott. Ja, sondern wie Menschen sind ja alle unterschiedlich und stressen.
unterschiedliche Dinge anders. Und am Ende des Tages heißt das also, wir selber sorgen für den Stress. Wenn ihr wisst, dass ich meine, also wir geben dem ja eine Wertung und dann möchte ihr aber nicht natürlich über Krankheiten sprechen wie Börn out, beispielsweise oder Depressionen, das ist natürlich noch was anderes. Aber am Endeffekt ist es unser Kopf und sind unsere Gedanken, die dabei natürlich helfen zu steuern und du hast am Anfang des Gesprächs finde ich viel interessanter gesagt, Dinge gesagt rund um dein mindset eigentlich, finde ich, wie du mit Dingen in der Rückschau umgehst, mit Niederlagen, wie du sie erklärst oder mit vielleicht auch Nackenschlägen umgehst. Ich glaube, dass das eine ganz entscheidende Sache ist, wenn es um Belastbarkeit geht. Hab ich ein fixiertes, ein Fixed mindset oder ein Growth mindset, wie man heute sagt. Also wie gehe ich eben mit solchen Aspekten um, bin ich, jemand, der in die Zukunft gerichtet ist und eher die Chance darin sieht, also eher prozessorientiert ist oder bin ich problemorientiert und such immer noch das Haar in der Suppe und sagt, warum alles schlecht ist. Also ich glaube, das spielt eine ganz große Rolle und das lässt sich auf jeden Fall trainieren. Novak Choco Witchen, Beispiel, kennt fast jeder, bekannter Tennispieler. Hat der ganz viele Techniken auch für sich, wie er damit umgeht. Einmal arbeitet der sehr stark an seinem mindset, mit Coaches, beispielsweise oder auch mit Psychologen. Und auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Techniken, die jeder auch zu Hause nutzen kann, wie Meditationen, beispielsweise die ja ganz klar die Funktion haben, eigentlich diesen Reiz von der Reaktion zu lösen, also erstmal in sich zu gehen und einfach zu lernen, dass man vielleicht auch einfach mal ein bisschen cooler mit Situationen umgehen kann. Also es gibt schon Möglichkeiten auch daran zu arbeiten, über eine andere haben wir schon mal gesprochen, Journaling, das macht Choco Witch auch, der sich gewisse Dinge aufschreibt auch und dann davon auch lernt, also eigentlich von sich selber lernt und natürlich, das hat es heute auch schon gesagt, die nur und das sind belastbare Beziehungen, die auch Menschen belastbarer machen. Also sich auch mal zurücklehnen, zu können, einfach auch mal zu wissen, wo man vielleicht auch mal auf gut Deutsch sich auskotzen kann und dafür nicht bewertet wird und auch mal einfach einen Anabblickwinkel zu sehen, weil wir Menschen neigen ja auch dazu uns in negative Dinge viel mehr reinzusteigern als positive und dann, wenn wir alleine sind, das ist man häufig dann ja auch als Führungskraft, wenn es nicht läuft, steigern wir uns in das negative hinein und brauchen eigentlich auch jemanden, der auch mal sagt, hey, was man auf denn es so schlimm war es doch gar nicht, du hast doch eigentlich da sehr, sehr viel richtig gemacht und dass eine, was falsch gelaufen ist, kannst du vielleicht selbst gar nicht beinflussen. Also ich glaube, das Thema sehr, sehr komplex ist, man es natürlich über viele, über viele Training auch hinbekommen kann, das eigene mindset auch ja positiver zu gestalten und ich glaube, das ist dann ein großer Schritt in die richtige Richtung. An seinem Schaum war sehr viele tolle Sachen, die du heute schon gesagt hast, ich glaube, wo wir was mitnehmen können. Eine Sache bis zu mir noch schuldig und zwar lass uns nochmal auf die Sportdirektoren schauen, denn als Trainer haben wir natürlich viele wichtige Ansprechpartner ebenverein auch und diese Beziehung ist ja auch einer, die belastbar sein muss, wenn das ganze zukunstfähig sein soll. Du hast das vorhin schon kurz angerissen, aber wir haben die Sportdirektoren diese Kompetenz gesehen. Die Sportdirektoren haben es als Portizialfeld gesehen, wo sich Trainer noch verbessern können. Finde ich jetzt auch nicht sehr überraschend, weil einfach das Geschäft vermeintlich immer stressiger wird, extreme Aufmerksamkeit, es geht um immer mehr Geld und dementsprechend beobachten einfach die Sportdirektoren, dass Trainer vielleicht einfach hier noch mehr Hilfe an die Hand bekommen sollten, auch die selbst für Sorge, wie es ja auch gerne bezeichnet wird voranzutreiben. War übrigens auch eine Kernaufgabe, die rausgekommen ist in der Aufgabe, neben den klassischen Aufgaben, die rund um Trainer bekannt sind, dass Trainer auch die Aufgabe haben, um sich selbst zu sorgen, also eigentlich den Energiehaushalt zu behalten, um nicht frühzeitig dann aufhören zu müssen, weil man eben keine Energie mehr hat. Ich denke, es gibt bekannte Beispiele, da kann man sich denken, irgendwann ist auch mal gut, dann macht man eine Pause wie jetzt Jürgen Klopp beispielsweise, aber wir haben ja auch ganz viele Trainer erlebt, die leider ja aufgrund anderer Aspekte auch mal aufhören mussten, andersweitige Gesundheitsprobleme. Also ich glaube fact ist, es macht Sinn, sich um sich selbst zu kümmern, es gilt für jeden Menschen und nicht immer nur den Grün-Rasenblick zu haben, sondern auch mal sich selbst und was ich übrigens noch ergänzen wollte, es geht ja auch immer um Ergebnisse, ja ist klar vor allem im Profi-Geschäft, am Ende muss man Ergebnisse liefern und ich glaube, was auch hier ganz wichtig ist und das ist natürlich nicht mit einem Schnippen gemacht, dass man sich nicht mit den Ergebnissen sozusagen ummittelbar ein Verbindung immer bringt und zu sagen, wir haben verloren, ich habe schlecht gemacht, sondern auch noch etwas anderes im Leben hat, was ein Bedeutung gibt. Ich glaube, das ist auch schon ein Erfolgsfaktor für Menschen, die belastbarer sind, die sagen, ich bin nicht nur Fußballer oder ich bin nicht nur Trainer, ich bin auch Familienvater, was auch immer. Ich bin mir also, ich glaube auch, dass das ein wichtiger An köse um stabil zu sein. Das ganze sehr individuell und dann sind wir wieder bei Authentizität um sich selber treu zu bleiben und nur so auch richtig rüberzukommen und vielleicht in der Gruppe zu funktionieren, unheimlich viel drin, schon in der Folge. Wir kommen langsam ans Ende, die nur wir enden immer mit einer eigentlich zusammenfassenden Frage, die geht an dich und zwar darum, was sind so deine Tipps, dann Takeaways für die Trainerkollegen, um sich bei dieser Kompetenzbelastbarkeit, emotionale Stabilität gut aufzustellen. Ich glaube, dass du grundsätzlich so wie so Menschen in deinem Umfeld brauchst, die dir auch helfen durchs Leben zu gehen, dass du nicht alles alleine schaffen kannst. Man geht es auch wieder um Aufgaben zu delegieren, du brauchst ein stabiles Umfeld, du musst auch mal um diese Belastbarkeit eben auch zu haben aus diesem Hamsterrad auch mal aussteigen und auch auf dich selber eben achten, sich nicht zu streng sein, mit sich selber, weil ich glaube, dass das eine Sache ist, die sehr sehr häufig passiert, dass man mit sich viel strenger ist als mit anderen, dass man da auch einfach eine gute Reflexion einfach hat, das ist halt total wichtig und da muss halt jeder auch für sich selber wissen, was tut einem gut, ob das mal ein Spaziergang ist im Wald, ob das Sport ist als Ausgleich, ob das welches, welches, ob das einfach mit der Familie ist, da muss halt jeder für sich selber, du kannst auch militieren, also es gibt viele Wege, um einfach, ich finde das wichtigste ist, dass du einfach weiter kreativ bist, auch als Trainer und ich habe das auch gemerkt, dass du höher die Belastung wird, dass du mehr du zu tun hast, dass du weniger kreativ bist, du und als ich das das erste mal so gemerkt hab, wenn du dann auch gesagt, okay, vielleicht deutest du noch mal die ein oder andere Aufgabe eben delegieren und ich finde eine große Aufgabe ist es eben nicht nur als Fußballtrainer, glaube ich, sondern grundsätzlich als Mensch auch lernen zu können, nein zu sagen, ohne die ich dafür erklären zu müssen. Also nein ist ein Wort, dass du benutzen darfst, du musst keinem, musst nicht jedem immer eine Rechtfertigung geben dafür, wenn du mal absaaks, wenn du mal sagst, das geht jetzt nicht, weil am Ende des Tages ist es auch ein Credo von mir, das ich gelernt habe, dass ich irgendwann mal von jemandem schlauen gehört habe, ich kann ja jetzt aber leider nicht mehr sagen von wem, in allererster Linie musst du dafür sorgen, dass es dir selbst gut geht, weil wenn es dir selbst gut geht, dann geht es auch dein Umfeld gut und das ist glaube ich so ein ganz gutes Schlusswort von mir. Absolut, vielen Dank dafür Anseln, ich lenke dann immer noch mal zu dir, ne, und frag ob du was zu ergänzen hast, ich, ich muss mal auf dem, du kannst auch einfach nein sagen, aber vielleicht hast du ja doch was. Dieser Satz gerade hätte er auch von dir kommen können, denn es ist und so der Anfall sei ich nein. Damit kann ich leben. Vielen Dank euch beiden, für die spannende tolle Folge war sehr kurzweilig, ich glaube, unheimlich viel dabei, die nur ich wünsche vieler Volke, bei der Eintracht auf der weiteren Weg wie verfolgen das. Vielen Dank, vielen Dank, den hat mir auch Spaß gemacht, super und an alle da draußen, wir hören uns wieder. Trainerkompetenzen im Profenfußball, eine Podcast-Serie der DFB Academy
Podcast Summary
Key Points:
Belastbarkeit und emotionale Stabilität sind zentrale Trainerkompetenzen, besonders unter Druck und in Krisensituationen.
Authentizität und Selbstreflexion sind entscheidend; Emotionen sollten natürlich, aber kontrolliert gezeigt werden.
Eine Vorbildfunktion ist wichtig
Die Balance zwischen kurzfristigem Erfolgsdruck und langfristiger Spielerentwicklung erfordert hohe Anpassungsfähigkeit.
Ein gutes Umfeld und Work-Life-Balance helfen, Belastungsgrenzen zu erkennen und zu bewältigen.
Kommunikation und soziale Kompetenz sind Schlüssel, um Beziehungen zu Spielern aufzubauen und Feedback wertfrei anzunehmen.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Dino Toppmöller, Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, über die Kompetenzen Belastbarkeit und emotionale Stabilität im Profifußball. Er betont, dass ein guter Trainer sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen benötigt, aber vor allem die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Toppmöller reflektiert, dass Belastbarkeit erst in Krisen wirklich getestet wird, etwa bei Niederlagenserien, und dass ein stabiles Umfeld sowie Selbstreflexion helfen, diese Herausforderungen zu meistern.
Emotionale Stabilität bedeutet für ihn, authentisch zu bleiben, aber auch Emotionen wie Enttäuschung nach Niederlagen zu kontrollieren, um als Vorbild voranzugehen. Er beschreibt, wie er nach einer herben Pokalniederlage oder einem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation versucht, negative Emotionen umzudeuten und den Fokus auf nächste Ziele zu lenken. Dabei ist Körpersprache entscheidend, da Spieler genau beobachten, wie der Trainer reagiert.
Toppmöller betont, dass es wichtig ist, bei sich selbst zu bleiben und nicht in eine Opferrolle zu verfallen. Zudem hebt er hervor, dass Kommunikation und Wertschätzung im Team essenziell sind und dass man als Trainer lernen muss, auch „Nein“ zu sagen, ohne sich zu rechtfertigen. Insgesamt sieht er Belastbarkeit als entwicklungsfähige Eigenschaft, die durch Erfahrung und bewusste Reflexion gestärkt wird.
FAQs
Ein Trainer sollte eine gute Fachkompetenz und eine gute soziale Kompetenz besitzen. Wenn die Mannschaft diese akzeptiert, ist das sehr wertvoll.
Belastbarkeit ist die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten, auch in Krisensituationen bei Sinnen zu sein und die eigenen Ziele weiter zu verfolgen. Es beinhaltet eine gewisse Resilienz oder psychische Widerstandsfähigkeit.
Emotionale Stabilität bedeutet, auch in emotionalen Situationen bei den eigenen Gedanken zu bleiben und handlungsfähig zu bleiben. Es geht darum, nicht zu starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt zu sein.
Er versteckt seine Enttäuschung und zeigt eine gute Körpersprache, um der Mannschaft ein Vorbild zu sein. Er versucht, die Niederlage umzudeuten und den Fokus auf das nächste Ziel zu legen.
Authentizität ist wichtig, weil Spieler merken, wenn Emotionen gespielt sind. Wenn Reaktionen natürlich und aus dem Gefühl heraus kommen, werden sie akzeptiert.
Die Vorbildfunktion ist extrem wichtig, denn wenn der Trainer emotional instabil ist, verlieren die Spieler den Glauben. Der Trainer muss Hoffnung und Mut ausstrahlen.
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