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Diesel-Skandal bei Continental: Wer zahlt die Kosten von 300 Millionen Euro?

55m 58s

Diesel-Skandal bei Continental: Wer zahlt die Kosten von 300 Millionen Euro?

Der Podcast „Handelsblatt Crime“ beleuchtet die Rolle des Automobilzulieferers Continental im Diesel-Skandal. Auslöser war die Mitteilung der EPA im September 2015, dass Volkswagen in Millionen Fahrzeugen eine Software einsetzte, die Abgastests manipulierte. Continental lieferte den Motor EA 189 sowie die dazugehörige Steuerungssoftware. Das Unternehmen reagierte rasch und beauftragte die Kanzlei Nörr mit einer internen Untersuchung („Lupus“). Ein Zwischenbericht von April 2016 belegte, dass mindestens zwei Mitarbeiter die Funktion der Abschalteinrichtung spätestens seit 2008 kannten und ihren Vorgesetzten informiert hatten. Die Kanzlei warnte vor möglichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Diese folgten 2020: Über 60 Personen gerieten in Verdacht, zudem wurde Continental wegen mangelhafter Aufsicht belangt. Die Zusammenarbeit mit Nörr scheiterte, da die Staatsanwaltschaft eine zu große Nähe der Kanzlei zum Unternehmen vermutete. Ende 2021 ermittelte die Staatsanwaltschaft sogar gegen fünf ehemalige Top-Manager, darunter den Finanzvorstand Wolfgang Schäfer, der sofort freigestellt wurde. Continental verklagte inzwischen seine ehemalige Anwaltskanzlei auf 140 Millionen Euro Schadenersatz. Für Herbst 2025 ist der Beginn des ersten Strafprozesses gegen einen Ex-Vorstandschef geplant. Der Fall zeigt die komplexe Verantwortungskette zwischen Autobauern und Zulieferern sowie die Schwierigkeiten interner Ermittlungen.

Transcription

7699 Words, 50378 Characters

German
* Musik * Bevor es losgeht, wir kommen noch mal live auf die Bühne. Das hat uns die ersten Mal so viel Spaß gemacht, dass wir dachten, wir machen es gleich noch mal. Und wann, wenn ich drunter um die Urteilsverkündung von Wirecard-Exchef Markus Braun bietet, ist sich noch mal an, über die letzten 48 Stunden von Wirecard zu sprechen. Das Team hat 100 Mails, Chat und Daten ausgewertet. Wir können nun ziemlich genau sagen, wie die abgelaufen sind. Und wenn es nicht geht, kommt gerne vorbei. Wir kommen am 8. Juni nach Hamburg, am 9. nach Köln und am 10. Juni dann nach Frankfurt. Den Link zu den Tickets findet ihr in den Show Notes. Wir freuen uns auf euch. Es ist der 18. September 2015, als die US Umweltbehörde EPA, eine Mitteilung versendet und damit den größten Skandal in Deutschlands Autorindustrie auslöst. Volkswagen ist in Crisis-Mode, als mehr Details immer, dass die Carmaker "cheated" auf US-Emissions-Test geliebt. Les Friday, die EPA erinnert, dass es Volkswagen und Audi-Cars in 2009 und 2009 using so-called "Defeat-Device" zu überraschenden Missions-Las, designed to keep the air clean. Diese Meldung wird zum Auslöser des Diesel-Skandales. Die Behörde erklärt, in Diesel-Autos des Volkswagen-Konzerns steckt eine sogenannte Abschalt-Einrichtung. Also, eine Software, die erkennt, ob ein Fahrzeug auf dem Prüfstand läuft und nur dann die Abgassreinigung voll hochfährt. Im normalen Straßenbetrieb dagegen stoßen die Autos dann ein vielfaches der erlaubten Stickoxide aus. Laut EPA ist das teilweise das 10-40-Fache von dem, was gesetzlich erlaubt ist. Mehr als 10 Jahre später ist dieser wohl größte Betrugskandal der deutschen Industriegeschichte immer noch nicht abgeschlossen. Und er betrifft eben nicht nur die Autobauer selbst, sondern auch ihre Zulieferan. Zum Beispiel Kontinental. Der Konzern hat damals zentrale Bauteile für die Motorsteuerung dieser Betroffenen dieselfahrzeuge geliefert. Heute schauen wir uns Kontinental noch mal genau an. Denn es gibt Neuigkeiten in diesem Fall. Es geht um alte und neue Verfahren und um eine ganz zentrale Frage. Wer trägt am Ende die Verantwortung und die Kosten von rund 300 Millionen Euro? Im Studio sind heute meine Kollegen Roman Tiporsky aus dem Unternehmensressor und Völkerfotsmeier aus dem Investiger-Tief-Team. Beide verfolgen die Aufarbeit um das dieses Kandals bei Kontinental schon seit Jahren. In diesem Podcast sprechen wir alle zwei Wochen über die großen Streitfälle der deutschen Wirtschaft. Wer dahinter steckt, wie sie dahingekommen sind und welches System das zugelassen hat. Mein Name ist Zäuber Gode und damit herzlich willkommen zu Handlessblatt, Crime. * Musik * Hallo, Völker. - Hallo, Säuber. Hallo, Roman. - Hi. Schön, dass du bei uns bist. Du bist der Sonstreporter im Unternehmensressor Roman für die Autobranche. Deswegen bist du nicht regelmäßig hier bei uns bei Handlessblatt, Crime. Ist das eigentlich deine erste Crimeaufnahme? Nee, es ist tatsächlich die zweite. Aber die auch zu kontinental gewesen, also vor drei Jahren, nie sogar vier Jahren, ging es um den Zeilbeangriff. Das sind damals mit dem Kollegen Michael Föden bearbeitet. Das war auch recht spektakulär. Wer die Folge noch mal hören will, einfach ein bisschen weiter runter scrollen oder nach Handlessblatt, Crime, Kontinentalsuchen, dann findet man die Folge bestimmt noch. Cool, dass du jetzt wieder bei uns bist. Ihr beiden. Der dieses Gandal ist ja schon eine Weile her. Lasst uns damit einschränken, warum für uns ausgerichtet jetzt noch mal den Fall "Continental". Angucken. Kontinental ist ein großer Automobilzulieferer. Die waren eigentlich relativ zeitnah. War klar, dass auch Kontinental verstrickt ist. Aber jetzt gibt es neue Entwicklungen noch mal. Also anders als andere Zulieferer, Kontinental. Das Thema nicht schnell abschließen. Die haben jetzt Ärger, z.B. mit ihrer ehemaligen Rechtsanwaltskanzlei. Die Kanzlein-Nör hatte damals das Thema bearbeitet. Die Untersuchung vorgenommen bei Kontinental. Und jetzt wirft Kontinental, der Kanzlein-Nör vor, sie falsch beraten zu haben. Deswegen haben sie die auf 140 Millionen Euro-Schancer. Das verklagt vor dem Landgericht Frankfurt. Das ist schon recht spektakulär. Und als aktuelle Entwicklung, dann gab es die Einstellung von Ermittlungen gegen ehemalige Führungskräfte von Kontinental. Außerdem beginnt wahrscheinlich im Herbst das erste Straferfahren. Wegen des Betrugs verdacht. Und da steht auch ein ehemaliger Kontinental-Forschstands-Chef vor Gericht. Das ist der KIT oder Neumann. Das sind alles aktuelle Entwicklungen, die wir jetzt gerade beobachten können, und darüber können wir gerne im Detail sprechen. Wunderbar, ich glaube, das war wichtig, dass wir es noch mal hier aufdröseln. An sich der Fall ja schon länger her ist, aber ganz viele neue Entwicklungen da sind. Ich würde sagen, wir fangen jetzt erst mal chronologisch vorne an. Roman, kannst du uns noch mal erklären, welche Rolle Kontinental denn im Dieses Gandaal gespielt hat? Kontinental war einer von vielen Zulieferern für Volksbagen. Da ging es darum, dass die Software für die Steuerung der Stäuerungsmotor Software, sozusagen, geliefert haben. Und das war ein Fall der von Kontinental der Motor EAR 189. Vollker, glaube ich. - Ja, richtig. Der sagt mir jetzt explizitlich. Der hat ein bisschen Bekannteit bekommen im Rahmen dieses Dieses Gandaals. Ich glaube, in der Branche, wenn man EAR 189 nennt, dann, glaube ich, klingelt es bei vielen und zwar nicht schön. Der ist in 11 Millionen Fahrzeugen verbaut. Das waren sozusagen die Volumenodelle von des Volkswagenkonzerns, also auch Audi-Modelle-Geraten dazu, aber der ist halt 11 Millionen verbaut worden. Und so weit ich weiß. Und ich vermute, dass es der, in dem dann diese Abschalt-Einrichtungen verbaut wurden, und die es dann im Dieses Gandaal richtig ist. Das kann man sich so vorstellen, also auf dem Prüfstand, wenn man dann geschaut hat, ob der Motor, ich sag jetzt mal ganz grob und vereinfacht, sauber ist, ja, hat der saubere Werte geliefert, weil dieses Software so programmiert war, dass sie erkennt, wenn sie auf dem Test stand ist. Und dann wurde natürlich alles so geregelt, dass dann die Abgas-Dementsprechende auch runtergepegelt waren. Vor dann der Wagen normal auf der Straße waren dann die Abgas- oder deutlich höher. Und so war die Software programmiert. Und genau, und lange stand dann die Frage im Raum, wer bei Containthal davon wusste und wie tief die Verstrickung reicht. Mhm. Wie hat den Containthal darauf reagiert, als es erstmals von der Manipulation der Abgas-Werte da beim Großkunden Volkswagen, wo diese Motoren dann verbaut waren, gehört hat? Ja, man muss sagen, Containthal hat damals sehr schnell reagiert. Also, wie er in der Uhr, um 18. September 2015, kam die Mitteilung der US-Unwelt-Börde Epa. In der Berichtet wurde, dass eben diese VW-Dieselfahrzeuge manipuliert sind. Und das war ja eingeschlagen, wie eine Bombe in die ganze Branche sozusagen. Und da war natürlich auch recht schnell klar, dass die Zulieferer ebenfalls von diesem Diesel-Skandal betroffen sind. Und Containthal hat dann schon am 6. Oktober 2015, also wenige Wochen nach dieser Mitteilung, die Kanzlei Neuer mit einer internen Aufklärung beauftragt. Und das Projekt erhielt intern den Kotenarm Lupus. Und im Rahmen dieser Untersuchung sichteten die Anwälte dann unzählige E-Mails und befragten Ingenieurinnen und Manager. Wirst dir, wofür dieser Name Lupus steht, meistens haben die ja irgendein. in der Bedeutung dahinter. Ich weiß, es ist ehrlich gesagt nicht, kommt, glaub ich, auch schnartane schon. Das heißt, irgendwie Wolfe. - Wir haben sie auch mehrfach gefragt. Ich kenne Tors Harry Potter. - Ja. Also, die haben auch nicht erklärt, warum. Also wir haben ja auch mehrfach gefragt. Wir sind nicht dahinter gekommen, das muss man leider sagen. Ich weiß nicht. - Aber manchmal spannende Recherche. Aufs Dijk. - Der Aussichtsratsvorsitz. Ja Wolfgang, vielleicht hat es mit damit zu tun, dass den Wolfe. Ich weiß es nicht. - Eine interessante Theorie. Okay, ja, Lupus und Wolfe, ja, spannend. Was wisst ihr sonst noch über die Untersuchung von der Kanzlei Nöhr? Ja, also, uns liegt eine Präsentation vor, die datiert aus dem April 2016. Das ist ein Zwischenbericht, den die Kanzlei Nöhr in einer Sitzung des Aufsichtsrats von continental vorgelegt hat. Bei diesem Zwischenbericht steht sozusagen drüber die Zwischenbericht-Lupus und ein Punkt zwischenbericht über die vorläufigen Ergebnisse der internen Untersuchung. So wird das praktisch dann eingepfogen. Und genau, und wir konnten dann auch das Protokoll der Sitzung des Prüfungsausschusses des continental Aufsichtsrats vom 2. Mai 2016 einsehen, bei dem es auch um diesen Zwischenbericht geht. Okay, das heißt, die hat die ganzen Dokumente. Welche Ergebnisse wurden denn da in diesem Ergebnisbericht quasi vorgestellt? Also, es ist eigentlich relativ klar herausgekommen, dass continental bei dieser Entwicklung der Software beteiligt war, die da am Volkswagen beliefert wurde. Also, das wurde auf jeden Fall schon mal festgestellt. Und ja, das war natürlich noch nicht besonders weit gedien. Es war ja auch ein Zwischenbericht. Aber, immerhin dieser zentrale Punkt wurde da schon mal deutlich. Als es dann um die Frage ging, wer da mitgewegt hat, möglicherweise an diesem Betrug, da hat es nör allerdings schwer. Weil viele Leute, die man da befragt hat, die haben sich im Grunde geweigert, der Kanzlei Auskunft zu geben, weil sie befürchtet hatten, sich selbst damit zu belasten und möglicherweise auch um ihren Job gefürchtet haben. Ja, das ist ja klar, dass man da als Mitarbeiter wahrscheinlich auch die Zorger hat sich selbst zu belasten und dann eher das Aussage für Weigerungsrecht. Gibt es das bei so einer internen Kanzlei? Ja, also das ist in der Tagen großes Problem. Da ist ein Stück Stößt zu sagen. Einerseits die Mitwirkungspflicht gibt es natürlich, auf der anderen Seite gibt es natürlich auch das Arbeitsrecht. Und wenn ich mich sozusagen schuldig gemacht habe als Arbeitnehmer, dann kann mir der Arbeitgeber das natürlich möglicherweise auch übel nehmen. Und deswegen gibt es einen gewissen Zielkonflikt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Ist die Unternehmen bereit und fit für die nächste Generation? Eine erfolgreiche Nachfolge braucht mehr als Zahlen. Sie erfordert den ganzheitlichen Blick auf Unternehmen, Familie und Zukunft. Die Spezialisten der Hypovereinsbank analysieren alle relevanten Faktoren, Überfinanzierung, Bilanz oder M&A hinaus. So entsteht eine Lösung, die wirklich trägt. Hypovereinsbank, ihr Partner für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge. Mehr auf hvb.de/nachfolge-regeln. Wie ist dann dann kontinuental mit diesen Problemen intern umgegangen? Es wurde dann so eine sogenannte Amnesty-Regelung eingeführt vom kontinuentalvorstand. Das kann man sich halt dann so vorstellen, dass man den Mitarbeitern garantiert hat, dass sie bei belastenden Aussagen keinen Schaden erfahren werden. Und mit dieser Garantie haben dann manche dann doch gesprochen und im Mund aufgemacht. Und in dem Bericht steht dann das zitiere ich mal, also in diesem Bericht der Kanzlei-Nör. Er steht dann jedenfalls zwei Mitarbeiter vom kontinental auf Unterahr hier Rachiestufe, haben die Funktionsweise des Hyper-Modes spätestens seit dem Jahr 2008 verstanden. Beim Hyper-Mode muss man vielleicht erklären, dass es genau dieser Modus, der eingeschaltet wird, wenn das Fahrzeug auf dem Test stand ist und dann praktisch die niedrigeren Abgaswerte erzielen soll. Geschleuert von dieser Software, die kontinuental mitentwickelt hat. Und dann heißt es halt eben, dass diese zwei Mitarbeiter im Dezember 2008 vor der Serienfreie für das Produkt festgestellt haben, dass die Abgaswerte, Abgasgrenzwerte sowohl im Normal, Hyper-Mode als auch ein neues Hyper-Mode überschritten werden, das sind also zwei Modie, die dann praktisch eingeschaltet werden. Diese zwei Mitarbeiter haben dann ihrem damaligen vorgesetzten, davon erzählt, der dann praktisch diesen Befund an Volkswagen weitergeleitet hat. In Gespräch selbst, aber hat er bestritten, die da vorbesetzt, dass er diese Funktionsweise dieses Hyper-Modes verstanden hat. Im Gespräch mit der Kanzlei hat er dann gesagt, aber ich selber habe das eigentlich gar nicht verstanden. Genau. Alles klar. Okay, verstehe. Das klingt jetzt für mich aber erstmal eindeutig, hat denn die Kanzlei Nöhr da auch klar gemacht, was das für kontinuental bedeuten könnte? Ja, durchaus. Also da zitiere ich am besten auch noch mal aus dem Bericht und zwar heißt es da, es könnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig oder eine andere Staatsanwaltschaft im Bezug auf die betreffenden Mitarbeiter von kontinental einen Ermittlungsverfahren einleiten könnte. Darüber wurde der Aufsitzrad informiert, wie wir eben schon gehört haben. Genau. Und 2016 gab es dann noch mal einen weiteren Bericht, weil das war ja ursprünglich ein Zwischenbericht. Und da hat Nöhr dann auch darüber informiert, dass es womöglich nicht nur zwei, sondern vier Mitarbeiter von der Betrugssoftware wussten. Und ja, das entsprechend die Staatsanwaltschaft da hineingehen könnte. Okay, das waren dann Zwischenberichte und hat sich denn diese Prognose dann im Nachgang bewahrheitet. Also waren das vier Mitarbeiter? Ja, also es waren sogar, wenn man dann der Teese der Staatsanwaltschaft Hannover, die an diesen Fall aufgenommen hatte, vollzucker noch mehr. Es ist dann vier Jahre später, nämlich hat sich diese Prognose in gewisser Weise bewahrheitet. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat dann einen Ermittlungsverfahren eingeleitet, also im Jahr 2020. Und da ging es dann auf einmal, ist dann die Zahl der Verdächtigten auf über 60 gestiegen. Ja, das ging dann relativ schnell sehr hoch. Sie haben halt verdächtigt, in Verhalfe zum Betrug geleistet zu haben. Und haben auch ein ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Unternehmen selbst eingeleitet wegen fallesiger Verletzung der Aufsichtspflicht. Da muss man auch noch wissen, es ist dann so weit es kariertes, es ist dann auch dann zu einer Ratsjagab kam. In der Firmenzentrale, es wurden auch Mitarbeiter an ihrem privaten Monandressen durchsucht, früh morgens alle Zeit gleich um sechs Uhr morgens. Da wurden auch Materialien mitgenommen, etliche Gigabyte an Datenmaterial. Auch dann in dieser Zeit, als das passiert ist, wurde die Kanzlein Nürn noch einmal beauftragt, um sich um die Ermittlungen zu kümmern und mit der Staatsanwaltschaft Hannover zu korporieren. Und ja, aber diese Zusammenarbeit ist dann recht schnell wieder geändert. Was ist da passiert? Ja, also die Staatsanwaltschaft war offenbar, mit der Arbeit von Nürn sehr unzufrieden. Und das soll den Grund gehabt haben, dass die Hörder vermutete, dass Nürn vor allem kontinental aus der Schusslinien nehmen wollte. Also weil kontinental hatte natürlich die Befürchtung, dass Volkswagen sie in Anspruch nimmt, eben auf Schaden, das hat zwar klagt, weil das war natürlich ein enormer Schaden für Volkswagen entstanden. Und ja, da hatte mancher die Sorge, dass Volkswagen jetzt auf die Zulieferer zugeht und sagt, ihr habt uns ja die Software geliefert, also seid ihr auch verantwortlich für den Schaden und müsst zumindest ein Teil des Schadens mit tragen. Und das hatte also diese Befürchtung, hatte die Staatsanwaltschaft geäußert, dass die Untersuchung von Nürn nicht Ergebnis offen war und sozusagen gesteuert wurde, von dem verantwortlichen Auftraggebern von kontinental. Dazu habe ich noch eine Frage, genau. Also kontinental hat sie ja beauftragt, nahe hat sie dann ja auch bezahlt für diese internen Untersuchung. Richtig, genau. Und manchmal heißt sie ja. Dann ja schon auch irgendwie immer ein kleiner Interessenskopf legt. Also, es vollkommen richtig, was du sagst, also das ist ja aus der amerikanischen Rechtskultur hier sozusagen rübergeschwappt. Immer mehr in Deutschland hat sich das mittlerweile auch etabliert mit den internen Untersuchungen. Aber es gibt natürlich viele Leute, die sagen, das ist eigentlich origineere Aufgabe der Staatsanwaltschaft, Aufklärung zu betreiben und nicht Aufgabe von externen Kanzlein. Aber es hat sich hier etabliert, spätestens seit dem Siemens-Korruptionskandal vor mehr als einem Jahrzehnt auf jeden Fall. Und es gibt mittlerweile viele Fälle, wo Konzerte eben Kanzlein beauftragen, um solche Wirtschaftskandale aufzuarbeiten. Ja, also schon auch irgendwie ein spannendes, ja ich sage mal, Spannungsverhält. Also ich fasse mal zusammen, die Staatsanwaltschaft hatte den Verdacht, das Top Manager bei kontinental, ja irgendwie nicht so richtige Aufklärung betreiben wollten. Und das sogar zum Teil aktiv verhindert haben sollten. Das ist ja ein ganz schöner Verdacht. Wenn die Staatsanwaltschaft das jetzt vermutet, hat sie dann die Ermittlung damals ausgeweitet? Genau, das ist passiert. Ende 2021 hat dann die Staatsanwaltschaft neu Ermittlungen gegen fünf weitere Personen eingeleitet und diesmal gegen Untreu, bei Hilfe zum Betrug und vorsätzliche Verletzung der Aufsichtspflichten, vor allem der Untreu verdacht bei Bursantwein und halt im Raumstand, dass die Beschuligten im eigenen Unternehmen Schaden zugefügt haben könnten. Und davon betroffen waren, der langjährige Vorstandschef Elma Degenhard, der Ex-Power-Train-Vorstand, also von dieser Antriebssparte, ich rosse Avela, Finanzchef Wolfgang Schäfer, der Chef-Jerüß und eine Compliance verantwortliche. Und in diesen Zusammenhang gab es sogar dann auch eine Untersuchung bei der Kanzlei-Nör. Ich ändere mich vor allen Dingen an die ganze Situation, weil das dann ja Ende 2021 relativ laut und hochgekocht war. Als das passiert ist, an dem Tag war ich relativ ziemlich krank und hat mich eigentlich abgemeld. Dann ist das eingeprasstelt. Das hat natürlich dafür gesorgt, dass ich dann dachte, okay, da muss ich doch mal vielleicht ran. Ja, das war doch recht hoge. Also es war ein ungewöhnlicher Vorgang. Ante im Tag hast du dann auch kontinental verdammt? Ja, also ich hatte auf jeden Fall eine Angerufen. Sie haben mich erst mal nicht erkannt, weil ich stimme ein bisschen anders war. Oh nein, das Leben eines Reporters. Wie hat denn Kontinental dann darauf reagiert, was haben die denn gemacht? Ja, die haben ziemlich krass reagiert und durchgegriffen, kann man sagen. Also, ich habe dann personelle Maßnahmen und vor allem einen prominenten Vorstand hat es da getroffen und zwar den Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Und der wurde eben von seinen Aufgaben als Finanzchef und der war eben auch verantwortlicher für die Complianceabteilung, er wurde sofort in bunten und freigestellt von seinem Job noch mit sofortiger Wirkung. Und das Unternehmen teilt ja dann auch relativ offen mit, dass Schäfer sind Lassungen zusammenhangt, mit den bereits bekannten Ermittlungen, also es ist jetzt O-Torren, der Staatsanwaltschaftanofa zur Verwendung illegaler Abschaltseinrichtung in Dieselmotoren und Defiziten bei der Andauer und den Aufklärung bei Kontinental stehen. Also das hat der Konzern eigentlich relativ deutlich gemacht, dass Schäfer eben über den Dieselskandal gesteupert ist und in der Mitteilung des Konzerns fand sich auch keinerlei Wortes Dankes für Schäfer. Also schon relativ ungewöhnlich, weil meistens findet man ja da noch eine Formel, wo man so jemand dann zumindest mit einem Wortes Dankes verabschiedet. Aber das war hier in diesem Fall nicht so und der damalige Vorstandschef Nikolae Setser hat dann auch noch mal ein kleines Statement abgegeben. Darin heißt es Integrität, es fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur und Verankert in unserem weltweit und für alle Kontinentalgesellschaften, gültigen Fahlenzkodex, denn wir gewinnen mit Ferienmitteln, Setser damals und das war natürlich eine Breizeite auch gegen den Schäfer. Ok, also das klingt für mich auf jeden Fall erstmal so, als ob man da nach einem Sündenbock gesucht hat, der es vielleicht auch war, da wählt ihr mir ja eine her noch Antwort darauf geben, denke ich mal. So ist es. Wie kam denn diese Entscheidung im Unternehmen damals an? Ja, nicht gut, also zumindest intern, man muss vielleicht noch ein bisschen zurückgehen herrschäfer damals zusammen mit Herrn Degenhardt, also dem damaligen Vorstandsvorsitzenden vom Kontinental. Die haben Kontinental damals auch von 2009 aus durch wirklich schwere Zeiten geführt. Also das Unternehmen war ja nach dem glückten Übernahmeversuch durch die Familie Schäfler in ziemliches Schieflage geraten war, hoch verschuldet und die Beinachtn sich da relativ verdient gemacht und haben dann Turnaround geschafft. Also die Verschuldung stark gesenkt, relativ hohe Gewinnmargen erzählt mit diesem Unternehmen und viele Mitarbeiter hatten das auch den beiden eigentlich zugerechnet. Und es ist so, dass da auch teilweise relativ hochgestellte Manager, mit denen ich dann gesprochen habe, gesagt haben, dass sie sich das überhaupt nicht vorstellen können, also sofort als dann auch Schäfer rausgeworfen worden ist und einer sagte ich kenne Herrn Schäfer als besonders enttägaren Fähren und vor allen in rechtsfragen sehr penibel arbeiten in Manager. Und deswegen war das für viele unvorstellbar, was Herr Schäfer angeblich gemacht haben soll, um diesen Diesel-Complott oder diesen Dieseskandal irgendwie vor. Unter den Teppchen zu kern. Ja, das war. also ich hatte auf jeden. an kann das so sagen, mit keiner mit dem ich gesprochen hatte, hatte jemand gesagt, ja klar, auf jeden Fall nachvollziehbar. Okay, aber die Staatsanwaltschaft ist ja ja offenbar sehr eifrig vorgegangen, was wir auch nicht immer haben. Also eine aktive Staatsanwaltschaft ist ja auch gut. Was wisst ihr da über die Ermittler? Ja, ich glaube, das Wort "eifrig" trifft es sehr gut, vielleicht auch über "eifrig", das könnte man gleich noch mal ein bisschen näher besprechen. Aber wir wissen einiges über diesen Chefermittler damals, also bei Niedersachsen heißt das erster Staatsanwalt und das war ein hermelte Rabe von Kühleweil. Und Rabe von Kühleweil hatte also nicht nur diese zahlreichen Durchsuchungen veranlasst, im Jahr 2020 als dann richtig losgang bei Kontinental, sondern der war auch dafür verantwortlich, dass diese untreuer Ermittlungen gegen diese 5.9 verdächtigen eingeleitet wurden, also gegen Herrn Degenharrer, Herrn Schäfer, Erwieler und den Chefjuristen und die Compliance verantwortlich hier. Und deswegen hatte der natürlich auch großen Anteil an den Personalmaßnahmen, die Kontinental aufgrund der Ermittlungen dann schließlich vollzogen hat. Okay, und was hat der Staatsanwaltschaft, also dieser Rabe von Kühleweil, dann die Führungskräften eigentlich genau vorgeworfen, was war da sein Verdacht? Ja, also da kann man was am besten mit einem Zitat darstellen, es heißt untreue durch unterlassen in einem besonders schweren Fall. Und dieser fort richtete sich gegen den ehemaligen Kontinental COD-Harrer und den anderen geschuldigten. Und Herr Kühlewein, Rabe von Kühlewein, hatte dann erklärt, dass durch diese Versäumnisse dieser Personen, das Unternehmen viel Geld verloren habe. Und die Konstruktion des Staatsanwaltschafts war aber durchaus ungewöhnlich, weil erwarf den Vorständen und Rechtsexperten nicht vor, dass sie an dem Betrug teilgenommen haben, sondern dass sie der Vorbe von Herrn Kühlewein richtig sich gegen ein Unterlassen. Kannst du mir das nochmal genau reinklären bitte? Ja, es kann ja ja glaube ich am besten Volker erklären. Ja, gerne. Also untreue bedeutet ja, dass ich quasi meinem eigenen Unternehmen schaden zu früge. Also ich hab sozusagen Unternehmensgelder veruntreut. Das steht sozusagen hinter diesem Vorwurf. Und Ausgangspunkt war halt, dass einige Kontinental-Mitarbeiter auf mittlerer und untere Ebene, also vor allem Ingenieure eben bei, zu diesem VW-Betrug geleistet haben sollen. Und als deren Vorgesetzte hätten eben Degenhard, Avila, Schäfer und die beiden anderen, womöglich Schadensersatzansprüche gegen die Potenziell verantwortlich mit der Mitarbeiter prüfen und sichern müssen. Und das ist eben nicht passiert. Und weil das nicht passiert ist, ist Kontinental geschädigt worden. Und man hätte womöglich viele Millionen von denen einklagen können, was aber nicht passiert ist. Das war jedenfalls ja Verdacht, auf den Rabe von Kühleweinen, seine Ermittlungen gegen die 5 stützte. Und der Staatsanwalt ging sogar noch weiter. Und die Verdächtigen hätten sich abgesprochen, hat Herr Rabe von Kühleweinen vermutet. Und da zitiere ich vielleicht noch mal aus einem internen Vermärkt der Staatsanwaltschaft. Und da heißt es, die Prüfung des Bestehens von Ersatzansprüchen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Vornherein bewusst und ausdrücklich außer Acht gelassen worden. In Zukunft, dass das vorgehen laut Staatsanwaltschaft sogar mit der Kanzlei Nöhr abgesprochen gewesen sein soll. Also das zumindest der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, das sich kontinental eben mit dieser Kanzlei Nöhr, die von ihnen auftrag wurde, für die Sinterner Ermittlungen abgestimmt haben sollten. Das klingt für mich jetzt so ein bisschen so, als hat der Staatsanwaltschaft da ein Komplott gewittert. Ja, genau so kann man das ausdrücken. Und in den vermerken notierte Rabe von Kühleweinen selbst, dass den Verantwortlichen von kontinental bekannt gewesen sei, dass die von Nöhr durchgeführte und von Unternehmen gesteute Untersuchung von einem Anführungszeichen, ich zidiere Aufklärungsverzicht geprägt gewesen sein soll. Und die Gefährdigkeitsuntersuchung und die Untersuchung von Nöhr sei dann im September 2016 mit einem noch ein weiteres Zitat unwahren Ergebnis beendet worden. Also er hat eine Grunde genommen Nöhr und dem Unternehmen bezichtigt eine gesteuerte Untersuchung mit klarem Ergebnis, das mit vorgegebenen Ergebnis durchgeführte haben. Wie kommt der Staatsanwaltschaft zu solchen Vermutungen? Also hat er da belege, hat er da Beweise für gefunden? Ja, gut, er hatte diese Terarbeit an Daten und E-Mail austausche und wie es sagts mal so, ist wahrscheinlich einer Interpretationsweise, die ihn hat glauben lassen, dass dem so ist. Ja, ich glaube, ich meine die einzelnen E-Mails, wir hatten ein paar uns auf jeden Fall vorlesen lassen. Es war auf jeden Fall eine gewagte Hypothese, aber dazu kommen wir gleich auch später noch mal. Also was daraus geworden ist, das ist mittlerweile klar und da gibt es mittlerweile auch von der Staatsanwaltschaft eine ganz andere Auffassung. Okay, dann lösen wir das gleich noch auf. Um jetzt aber noch mal da quasi in der Zeit zu bleiben, was wusste denn der Aufsichtsrat von diesen Ermittlungshypotesen von dem Staatsanwaltt? Also der war auf jeden Fall informiert, weil kontinental Aufsichtsrat Chef Wolfgang Greizle ist im Juni 2021 selbst als Zeuge vernommen worden und hatte dann das Vergnügen mit Herrn Rabefonkühle wandern, dann mal mal im Tisch zu sitzen und dabei hat ihn der Staatsanwaltschaft auch mit dem Verdacht konfrontiert, dass die Nöruntersuchung weniger der Aufklärung gedient haben soll als viel mehr dem Ziel, scheinens als Erzwordung von Volkswagen abzuholen. werden. Und also reizlewiegte da sehr schlecht informiert. Wir haben darüber mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, also den Verlinken wir vielleicht auch noch mal, weil das schon sehr, sehr interessant ist, wie er da in dieser Vernehmung aufgetreten ist. Aber er hat sozusagen erklärt, dass er als Chefaufseher sich gar nicht so mit den Details dieser Aufklärung befasst hat, sondern sich viel mehr auf Ex-Chef Degenhardt verlassen hat, weil das war sozusagen der zuständige Mann aus einer Sicht und er habe sich auch auf das verlassen, was der Chef Jurist da veranlass habe und er habe sich da mehr oder weniger ausgehalten und einfach das genommen, was man ihm präsentiert hat. Den Bericht hat er ja wohl auch nicht wirklich gelesen. So sieht es aus. Das kam dabei raus. Okay. Ja, das ist diese hin- und her Verschiebung von Verantwortung. Das ist ja dann immer so ein Fingerzeig oft auch, ne? Im Kreis. Was passiert denn dann nach der Vernehmung von Wurfgang Reizle? Man hat dann er dann gesagt, ja, also ich habe mich nicht so richtig damit auffinandergesetzt, sondern er Degenhardt, das CEO und der Chef Jurist. Was dann passiert? Na ja, gut, dann hat er auch jeden Fall das Heftenjand genommen, sagen wir es mal so und Handlungsbewusstsein darstellen wollen, also auf jeden Fall zeigen wollen wir uns jetzt greifig mal durch. Und die personelle in konsequenzen Rebatten, wir ja schon gesprochen, also Herr Schäfer musste ja zusammen mit ein Juristen und ein Kompleinschefin dann den Posten räumen und weiteres ist dann noch passiert und zwar hat nämlich die Kanzlei Nürr ihr Mandat verloren. Der Aufsichtsrat hat dann stattdessen die US Kanzlei-Sketten abst damit beauftragt, den es es kann, da, den Nürrja 2016 aufgeklärt oder beziehungsweise untersucht hatte, noch mal neue aufzuräulen. Und dann wurde also eine neue Kanzlei, die sich das der alten Kanzlei einmal nochmal prüfen soll. Genau, genau. Und dann noch mal so eine Art tief in Untersuchung, also in Gründen, um wurden dann die ganzen Daten, die dann schon mal untersucht waren, noch mal ein tanzutuntersucht, kontinuiernte, sagt noch mal genauer, noch mal tiefer und dafür wurden dann eben etliche Forensica IT Experten engagiert um die Daten und die Motostreuung ist doch schwer, hat eben noch mal unter die Dupel zu nehmen. Okay, wow, also eine Untersuchung von der Untersuchung von Untersuchung, es klingt nach einem krassen Aufwand. Ja, das trifft es glaube ich ganz gut, das war wirklich wahnsinn, was man da nochmal veranstaltet hat und es kennen Arps, das ist nur es ganz leid, die haben in Deutschland auch Standorte, aber die sind nicht bekannt dafür jetzt besonders preisgehend sich zu arbeiten, ganz und Gegente, also die rufen schon Stunden setze auf, die sind gefeffert und wie gesagt, da sind ja dann auch noch diese Forensica eingeschaltet worden und die IT Experten, die diese Motostreuung soft wäre nochmal auseinander genommen haben, das ist sowohl auch sehr kompliziert und heute wissen wir, dass das Ganze, also die neuen Untersuchung haben insgesamt 32 Millionen Euro gekostet, davon waren ungefähr 40 Millionen jeweils für die Kanzlein und die Forensica und dann nochmal 50 Millionen für die IT Experten und das ergibt sich jetzt aus der Einladung zur Hauptversammlung für das Jahr 2026 und da sind diese Zahlen offengelegt worden und also bei diesen 132 Millionen bleibt es im Urbigen auch nicht, weil zusätzlich auch noch der Vorstand neue Anwälte engagiert hat und auch die ganzen Beschuldigten ja verteidigt werden müssen und auch das übernimmt erst mal das Unternehmen, also das sind wirklich wahnsinnige Kosten, die da auf Kontinentalen nochmal zugekommen sind. Okay, also auch die Anwärtskosten, der mal eben Mitarbeiter, kann man denn schon sagen wie teuer der dieselsgandeil für Kontinental jetzt insgesamt wird oder werden kann. Ja, das geht es. Wenn man alles zusammenrechnet, also auch inklusive eines Boost Guides um das Kontinental 2024 zahlen musste, mich ja klar gleich warum. Was ist der mal in die nächste Frage gewinnen? Genau, ja insgesamt sind sie dann halt kommen sie auf rund 300 Millionen Euro und da ist halt dieses Boost Guides von dem ich gesprochen hatte, den höher von 100 Millionen Euro noch enthalten, also drin begründet war das damit, dass das Unternehmen nicht gut genug organisiert war, um solche illegalen machenschaften oder Vorgänge aufzuklären bzw. zu verhindern. Also wie so ein Compliant. Richtig. Genau, und die so mal letztlich auch noch zusammen daraus, also da ist auch noch enthalten die Abschöpfung illegal erzielter Gewinne, ja, weil man sich ja vorstellen, die so motor- und manipuliert matter mit her gewinne gemacht, genau. Ja, genau, und der Rest fällt dann halt eben vor allem auf diese Juristen und die Berater, wie vollkalas beschrieben hatte, hochbezahre, peakfeine, kanzleien, ja, die da spezialisiert sind und vielleicht ist auch noch gut zu wissen, der Vergleich mit anderen Zulieferanweinen, das ist im ganzen Diesel-Complex mit VW, da wurden ja auch Bosch und ZL, also die zwei größten Konkurrenten von Kontinental, die waren da auch in gewisser Weise verwickelt, irgendwie Wahnsinnheit eben drin. Jedenfalls hatte aber Bosch nur 90 Millionen Euro bezahlt, ZF sogar nur 42,5 Millionen Euro und die konnten dann gegen dazu konzentrieren, das ganze Diesel-Thema ziemlich schnell abschließend, ich glaube das war sogar 2016, also die hat danach auch nie wieder was gehört, zu konzentrieren Teil. Es ist jedenfalls lange abgehagt bei denen. Und ich mein jetzt dann bei Konzental zieht sich das zehn Jahre Wahnsinn und wahrscheinlich sogar jetzt noch ein bisschen länger, ne? Ja, also wir sind noch nicht am Ende der fahrenstange. Most dann jetzt konzentrieren die Summe, also diese 300 Millionen Euro komplett selber aufbringen? Nee, das ist dann auch wieder eine ziemlich komplizierte Geschichte, aber kann ich gerne mal versuchen, so ein bisschen zu erläutern, also faktisch jedenfalls ein Großteil bleibt bei Kontinental hängen, aber bei großen Unternehmen ist es halt auch üblich, dass man für Manager haftlich Fälle, so nennt man das, also so wie wir als Autofahrer, man wie eine autohaftpflichtversicherung haben für den Fall, dass wir in Unfall bauen haben, unternehmen halt eine manager haftlichversicherung für den Fall, dass Manager schaden, vor Ursachen im Fachschagon, denn sich das Direktors and Officers, Polise, kurz die und oh und ja auch Kontinental hat natürlich eine Polise abgeschlossen und offenbar hat man jetzt einen Vergleich geschlossen mit denen und das ist immer ein großes Versicherungskonsortium, das sind verschiedene Versicherer beteiligt, federführend bei Kontinental war die AIG und insgesamt übernimmt dieses Konsortium jetzt 43,7 Millionen Euro und also das sind ja umgerechnet knapp 15 Prozent der Gesamtzunge von 300 Millionen Euro, also Bruchteil, auch Bruchteil der Aufarbeitungskosten muss man sagen, dass einfach mal um das Empfehlen ist zu sehen. Und müssen die Manager auch selber was zahlen? Nee, also die haben sich geweigert, weil sie gesagt haben wir tragen keine Verantwortung dafür und die konnten sich im Wesentlichen auch durchsetzen, es gibt eine Ausnahmen und zwar ist das der Finanzvorstand Schiefer, der hatte hier damals noch einen relativ langen laufenden Vertrag, wurde aber sofort freigesestellt und der verzichtet jetzt auf dem Teil der Auszahlung seines Vertrags, der eigentlich immer noch laufen würde und deshalb ist ja da Kontinental ein Stück weit entgegengekommen oder die beiden Streitparteien haben dann Kompromiss gefunden und zusätzlich muss man noch sagen, also Kontinental, so wie es früher mal war, gibt es ja gar nicht mehr, also der Gabs Abspaltung, damals ich glaube 2018 war das, dass wie Tesco abgespaltet wurde, die Antriebsparte. Nee, das ist 2021, 2018, 19 gab es die Idee und umgesetzt wurde das dann 2021, also dann wurde erstmal die Antriebsparte wo auch dann diese Motorsteuerung, also wo das praktisch organisatorisch auch drin waren, auch die Mitarbeiter, die wurde abgespeiten und passbinde auf an die Börse gebracht, jetzt zuletzt wurde ja dann auch noch die Automotive spart, also da wo praktisch autokomponenten sind, so rückte wurde ja jetzt auch abgespeiten, also Kontinental, der Form, wie es damals auch existierte, als es die Ermittlungen gab, das gibt es nicht, also im Grunde eines Kontinentalen nur noch einen Reifenhersteller. Ja, aber damals genau, gut, dass Romand das alles mal bei Läuser hat, wie Tesco übernimmt halt sozusagen ein Teil des Schadens, weil man damals schon vereinbart hat, also bei der Aufspaltung, dass das Thema ja eigentlich bei wie Tesco liegt, also bei dieser Antriebsparte, aber trotzdem sind jetzt glaube ich weniger als 50, 50 Prozent, also wir gab es auch ein Streit zwischen den beiden, als zwischen dem ehemaligen Mutterkonzern sozusagen und der Abspaltung wie Tesco, aber da hat man sich jetzt Das ist gut. und macht ungefähr 50/50, aber ganz genau die 100 Prozent kennen wir die Zahlen auch nicht. Okay, also dieser Schäfer, das war ja der, der dann auch quasi geschast wurde, was es denn aus den Ermittlungen gegen ihn, aber auch gegen den Degenhard, Avila und den anderen, die damals quasi alle freigestellt wurden, was da passiert. Ja, es ist am Ende, sind die sang und klanglos eingestellt worden, weil es keinen inreichenden Tatverdach gab. Und ja, uns liegt da auch die Einstellungsverfügung vom 17. Dezember 2024 vor, der Staatsanwaltschaft, bei in der Zwischenzeit, das muss man auch erwähnen, wo der hermalte Rabe von Kühle war, dann von dem Fall abgezogen. Und es wird eine neue Staatsanwalt? Genau, richtig. Es ist eine neue Staatsanwältin mit dem Fall befasst worden, Herr Kühlewein wurde dem der Fall entzogen. Und die haben sich das Ganze nochmal angeschaut. Und ich glaube, die waren dann vielleicht auch etwas, ich weiß es nicht, ich vermute mal ein bisschen schockiert, weil das kann man zumindest der Einstellungsverfügung nehmen, weil sie dort punkt für punkt die Tesen von Herrn Rabe von Kühlewein zerlegen. Und der, also der Staatsanwalt, der auch dafür verantwortlich war, dass Nör, dass man da damals dann entzogen wurde, dass Schäfer seinen Job verloren hatte. Und war Herr Kühlewein von Kühlewein behauptet, dass Nör, also das die Nör-Untersuchung von kontinuantal gesteuert sei, um ein Umwahrersergebnis zu erzielen, ein Komplott gegenüber dem Aufsichtsrat die Vorstände hätten sich abgesprochen. Und all das, für all das, es gab es halt einfach keine Reihenhaltspunkte. Da hat als die neue Staatsanwaltschaft festgestellt. Und auch sonst bleibt von den Vorwürfen praktisch nichts übrig. Also die Ansprüche gegen Mitarbeiter, die die Vorstände angeblich hätten sich anmüssen, die existierten nicht. Weder Nör noch scannen und noch diese Anwaltskanzlei von dieser Antrimsparte, wie Tesco, die kannst du da ja hogen Low-Wills konnten. Ja, da hab ich es noch eine. Genau, ja. Fest für die in die Gönne. Klar, nicht mehr, ne? Doppeltreifacher ist besser, ne? Also die konnten auch keine Anspruchsgrundlagen benennen. Also im Grunde genommen muss man sich das vorstellen. Die ganze Schlamasel mit gestandene Vorstände, die einen wirklich guten Ruf hatten, im Unternehmen, kann es leihen, die eigentlich auch einen guten Ruf hatten, bislang, wurden durch diese Ämütlungsverfahren natürlich ein Licht gerückt. Also was ich am Ende des Tages als nicht dich und falsch dargestellt hatte, das wurde für ganz schön viel Unordnung gesagt und teuerbar zu fallen, für teure Unordnung. Ja und natürlich jetzt einfach auch mal auf menschliche Ebene. Ich mein, wenn so ein Manager damit immer in Verbindung gebracht wird, jahrelang, ist das natürlich auch total schwer für den eigenen Ruf da dann. Genau, genau. Ja, also es gibt auch diesen, was ich so gehört hatte, von gewissen Kontakt zu den ehemaligen Vorständen. Hab ich noch und Leute, die den Narsten sagen, was zum Beispiel durch außen Problem ist, ist, dass diese Person, also die Vorstände Probleme haben zum Beispiel an den Aufsichtsratsposten zu kommen. Weil eben diese Markel irgendwie damit schwingt. Und das ist halt für solche Vorständen langjährige Manager durchaus umgefriedigendes Ergebnis, ja, wenn man am Ende seiner Vorstandskarriere, am Beginn einer möglichen Aufsichtsratskarriere so kaltgestellt wird. Ja. Bleiben Sie dran. Wie sichern Sie die Zukunft Ihres Unternehmens mit einer Nachfolgelösung, die wirklich zu Ihnen passt? Die Hüpovereinsbank analysiert gemeinsam mit Ihnen Bilanz, Cashflow und Kennzahlen und begleitet Sie Schritt für Schritt durch den Nachfolgeprozess. Mit einem starken Netzwerk aus Förderexpert*innen und Eigenkapitalpartnern für eine Nachfolge, die langfristig funktioniert. Hüpovereinsbank, Ihr Partner für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge. Ähm, wie jetzt müssen wir aber natürlich auch noch mal sagen, was sagt in der Stadtanwalt zu diesen Vorwürfen, ihn gegenüber, also Rabe von Kühlewein und was sagt die Staatsanwaltschaft dazu? Ja, wir haben natürlich die Staatsanwaltschaft Fanofa befragt und auch Rabe von Kühlewein selbst, aber die wollen sich heute nicht dazu äußern offiziell. Also wir haben ja natürlich diesen Einstellungsverfügung, der neuen Staatsanwältinnen, also das sind jetzt zwei Staatsanwältinnen vor allem mit diesem Fall befasst und das ist ja sehr, sehr deutlich. Also die Kritik an den ehemaligen ersten Staatsanwaltschaft von Kühlewein ist ja massiv, aber offiziell kriegen wir jetzt keine Auskunft darüber, wie Sie jetzt sozusagen die Ermittlungsarbeit von Herrn Rabe von Kühlewein von früher beurteilen. Fakt ist jedenfalls das Rabe von Kühlewein seit Mitte 2023 nicht mehr mit den Kontinentalermittlungen befasst ist und auch das ist ja schon bemerkenswert, weil der hat sich ja massiv daran geknied und ja war drei Jahre sozusagen ganz tief in diesem Thema drin hat, die ganzen Ratzien veranlasst, auch die neuen Ermittlungen eingeleitet und das ist eigentlich sehr unüblich, dass so jemand dann abgezogen wird von den Ermittlungen und die Staatsanwaltschaft sagt, einfach nur der sei nicht versetzt worden, sondern habe nur ein neuen Tätigkeitsbereich übernommen, den er bis heute ausübt. Also das ist im Grunde die Auskunft der Staatsanwaltschaft, die wir dazu bekommen. Okay, interessant. Ihr habt jetzt zuletzt auch sogar berichtet, dass konjunental diese Kanzlei, Nöa, die erste, die Sie damals beauftragt haben, dass sie dir jetzt für diesen ganzen Schlammasse verantwortlich machen will. Warum das jetzt? Genau, also wie ich erzählte, das ist alles sehr teuer gewesen, man muss halt auch noch vielleicht hilft es auch noch darüber nachzudenken, diese Rechtskosten, das ist ja sehr keine Investition, das ist einfach verloren, das Geld. Ja, dadurch entsteht ja keinen Wurzschau, keinen Wachstum im Unternehmen, das Geld kann man auch da einfach verbrenden, ja. Das ist ja nicht so wie eine Investition eine Maschine oder Mitarbeiter. Und konjunktariously klagt jetzt Nöa von den Landgericht Frankfurt wegen Falspratung auf die 130 Millionen Euro, über die wir Anfangs gesprochen hatten. Ja und in der Einladung zur Hauptversammlung spricht das Unternehmen von einer Entfungsteichen-Sitat und zu reichenden Aufarbeitung der Diesel-Thematik ab Herbst 2015 bis 2021. Der Name der Kanzlei-Nörwit nicht erwähnt und weiter heißt es da die Arbeitszeit-Mangelhaft gewesen, einen von kontinental geforderte Kooperation mit der Staatsanwaltschaft wurde nicht ordnungsgemäß umgesetzt. Und das ein Unternehmen, eine führende Wirtschaftskanzlei, haftbar machen will, das ist durchaus selten. Der Nörz ist zu den größten Kanzleinen in Deutschland und der Umsatz liegt im Jahr bei 330 Millionen Euro, beschäftigen 400 Überfinatanwältern Steuerberatern. Vielleicht ist der Blick auf den Umsatz im Vergleich zu dieser Klage wichtig. Also wenn man 330 Millionen Euro Umsatz macht und dann deine Klage auf den Tisch liegen hat von 130 Millionen, das ist nicht ohne. Ja klar, dann nimmt das natürlich schon Großteil des Jahres umsatzes raus. Das ist jetzt für mich, ich erinnere mich nicht, dass wir über so was schon mal in Crime gesprochen haben, das kann aber natürlich sein, dass vielleicht in anderen Folge mit Ina oder Somal war. Aber folgt vielleicht kannst du uns mal einordnen, wie ist sowas ungewöhnlich das Unternehmen? Eine Kanzleiferklag gibt da ähnliche Fälle? Nee, also das ist schon ungewöhnlich gerade in dieser Höhe. Und davon habe ich auch noch nicht häufig gehört, wobei meistens, als wenn es dann Ärger mit den eigenen Anwälten gibt, normalerweise hofft man ja, dass man ein gutes guten Anwalt gefunden hat und dass man sich dann sozusagen gegen seinen eigenen Anwalt richtet, das ist schon ungewöhnlich, weil das will mir eigentlich vermeiden. Das ist schon unschön und also bei so einer Dimension, dass kommt erstens wahrscheinlich selten an die Öffentlichkeit. Und zweitens gibt es auch nicht viele solcher Fälle. Es gab mal vor 15, 20 Jahren, also fühle mich da jetzt nicht genau festlegen, gab es mal einen spektakulären Fall. Es gab eine Kanzlei, die ist Haarmann Himmelrad. Manche Höhre haben das vielleicht noch so wahrgehene Erinnerung, die ist tatsächlich mal auf über 400 Millionen Euro schaden, das ist zwar klagt worden von einem Industrie-Konglomerat Wehrhahn. Die haben gesagt, ihr habt uns falsch beraten im Zusammenhang mit einer M&A-Transaktion. Im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass diese Klage unbegründet ist. Also Haarmann Himmelrad hat gewonnen eigentlich. Trotzdem ist die Kanzlei zerbrochen daran. Also das war schon sehr massiv, weil Anwälte sind natürlich relativ flüchtig, die können so eine andere Kanzlei wechseln. Und wenn sich so ein Risiko abzeichnet, dann gibt es halt manchmal so ein Brain-Drain. Und ja, da runter. Brain-Drain sagt man, wenn Fachkräfte abwarten. Das geht bei Kanzlei ein relativ gut, wenn man dann halt zu einem Konkurrenzkanzlei wechselt und da war das dann halt so ein krasser Fall. In überwurzigem Zeit hatten wir mal. Einfall darüber haben wir auch berichtet ging es um den KMX kann da. Da ist die Maple Bank von der Kanzlei Fresh Fields beraten worden. Die ist dann an diesen KMX Geschäften zugrunde gegangen. Dann hat der Insovenzverwaltor von Maple die Kanzlei auf 95 Millionen Euro Scharnsersatz verklagt und da hat man sich dann aber außer Gerichtlich geeinigt auf eine Zahlung von 50 Millionen Euro, was ja auch schon relativ massiv ist. Aber bei solchen Geschäften gibt es dann auch wieder berufhaftlich Versicherer, die da einen springen oder zumindest teilweise einspringen. Und das war im Fall von Fresh Fields die Allianz und bei der Allianz, so schließt sich der Kreis an der Stelle, ist auch nörfassigert. Also, wie gesagt, die 130 Millionen sind natürlich jetzt erst mal die Vorderung, die im Raum steht, was da am Ende bei raus kommt. Das steht natürlich noch mal auf einem anderen Blatt. Jetzt müssen wir auch wieder sagen, was sagt Nör zu den Vorwürfen? Ja, die weißen natürlich, die Vorwürfe zurück, nicht überraschend. Und Nör hat darauf hingewiesen, dass die, hat ja damals auch darauf hingewiesen, dass in der Sinderuntersuchung, dass die Staatsanwaltschaft den Fall anders bewerten könnte. Das sagt uns auch ein Sprecher. Nör habe auch die EEG untersuchen. Das stand ja in diesem Bericht, genau richtig. Das stand ja, dass mindestens zwei später waren es dann vier Mitarbeiter von also Kenntnis von dieser Abschalt-Einrichtung hatten. Genau, und dass da natürlich Ermittlungen aufgenommen werden könnten. Genau, und Nör sagt auch, dass sie die Untersuchung ergebneseuropfen, unabhängig und sachgerecht durchgeführt haben. Und die Ergebnisse würden auf den damals von Kontinental zu verfügen, gestellten Formationen basieren. Und die hatten nach dem Verstätnings von Nör bis heute bestand. Die Kanzlei geht davon aus, dass sich dann deswegen die Vorwürfe, die Kontinental da erhebt, als unbegründet erweisen werden. Und wenn das so ist, also die beiden Fronten so weiter auseinandergehen, dann könnte es natürlich auf einen längeren Rechtsstreit hinausdaufen, sollte man sich dann nicht in irgendeiner Art und Weise außergerichtlich einigen. Ja, das ist ja oft das, was dann zu einem schnelleren Abschluss führt, wenn man sich auf einen Deal oder so einigt untereinander. Da bin ich erhitfeilbar, jetzt sehr gespannt, wie das ausgeht. Ihr beide werdet das wahrscheinlich weiter verfolgen. Volker, du für uns eher die rechtliche Komponente, sage ich mal, oder? Ja, auf jedem Fall bleib ich da dran, aber wir ergänzen uns da gut, und Roman hat die Kontakte in das Unternehmen. Ich habe die Kontakte zu den Juristen und insofern, ja, also wir bleiben definitiv dran. Okay, aber noch eine letzte Frage, was ist denn am Ende bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Dieselbetrugs überhaupt herausgekommen? Also um jetzt nochmal wieder mit dem Dieselskandal quasi zu enden? Ja, genau. Wir haben ja eben gehört, die untere Ermittlungen gegen die 5 sind eingestellt worden, also an diesem, dieser Tatverdacht, wann ich aufrecht zu erhalten. Aber es gibt natürlich noch dieses Ursprungsthema, den Dieselbetrug, und da sind ja ursprünglich mal 60 Menschen, gut 60 Menschen beschuldigt gewesen, die Verfahren sind auch weitgehend eingestellt worden, aber es gibt noch vier Manager und Ingenieure, die tatsächlich angeklagt worden sind. Ende 2024 hat die Staatsanwaltschaft da Anklage erhoben. Und da geht es, also die prominenteste Figur ist Karl Thomas Neumann, der war auch ehemals Vorstandsvorsitzender von Kontinental und die müssen sich jetzt vorgericht verantworten wegen dieses Vorwurfs an den Betrug teilgenommen zu haben. Und ja, da sind wir gespannt. Das wird wahrscheinlich auch nochmal einige Verhandlungs Tage dauern, Herr Neumann, was die Vorwürfe übrigens ausdrücklich zurück und wir schauen, wahrscheinlich geht es im Herbst damit los. Da wirst du wahrscheinlich ja auch dran bleiben, Volker. Vielen Dank, dass ihr beiden bei mir heute im Podcast wart. Ja, Dankeschön. Sehr gerne. Und natürlich auch an Sie, liebe Hören und Hörer. Vielen Dank fürs Zuhören. Schön, dass Sie dabei waren. Wir hoffen, die Volga hat Ihnen gefallen. Wenn Sie Feedback Fragen, Wünsche oder Anregungen an uns haben, schicken Sie uns die gerne per Mail an [email protected] oder auch gern persönlich an uns Autoren, bei LinkedIn oder per Mail. Und wenn Sie die nächste Folge nicht verpassen wollen, dann folgen Sie diesen Podcast und drücken Sie auf Abonnieren und dann hoffentlich bis zur nächsten Folge in zwei Wochen, bis dahin. Tschüss und haben Sie eine gute Zeit. * Musik * Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit. Das sind keine Selbstverständlichkeiten. Es sind Werte, die wir jeden Tag neu verteidigen müssen. Ich bin Sorge Gode und ich leite das Podcast, Live und Video-Ressort beim Handelsblatt. 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Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Diesel-Skandal begann am 1
  2. September 2015, als die US-Umweltbehörde EPA die Manipulation von Abgaswerten bei Volkswagen aufdeckte.
  3. Der Zulieferer Continental lieferte zentrale Komponenten für die Motorsteuerung der betroffenen Dieselfahrzeuge, einschließlich der Software, die als „Abschalteinrichtung“ fungierte.
  4. Continental beauftragte die Kanzlei Nörr im Oktober 2015 mit einer internen Untersuchung (Projektname „Lupus“), die ergab, dass mindestens zwei bis vier Mitarbeiter die Betrugssoftware kannten.
  5. Die Staatsanwaltschaft Hannover leitete 2020 Ermittlungen gegen über 60 Verdächtige ein, darunter ehemalige Führungskräfte, wegen Betrugs und Verletzung der Aufsichtspflicht.
  6. Continental verklagte die Kanzlei Nörr auf 140 Millionen Euro Schadenersatz wegen angeblich falscher Beratung.
  7. Im Herbst 2025 soll das erste Strafverfahren gegen einen ehemaligen Continental-Vorstandschef beginnen.

Summary:

Der Podcast „Handelsblatt Crime“ beleuchtet die Rolle des Automobilzulieferers Continental im Diesel-Skandal. Auslöser war die Mitteilung der EPA im September 2015, dass Volkswagen in Millionen Fahrzeugen eine Software einsetzte, die Abgastests manipulierte. Continental lieferte den Motor EA 189 sowie die dazugehörige Steuerungssoftware.

Das Unternehmen reagierte rasch und beauftragte die Kanzlei Nörr mit einer internen Untersuchung („Lupus“). Ein Zwischenbericht von April 2016 belegte, dass mindestens zwei Mitarbeiter die Funktion der Abschalteinrichtung spätestens seit 2008 kannten und ihren Vorgesetzten informiert hatten. Die Kanzlei warnte vor möglichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

Diese folgten 2020: Über 60 Personen gerieten in Verdacht, zudem wurde Continental wegen mangelhafter Aufsicht belangt. Die Zusammenarbeit mit Nörr scheiterte, da die Staatsanwaltschaft eine zu große Nähe der Kanzlei zum Unternehmen vermutete. Ende 2021 ermittelte die Staatsanwaltschaft sogar gegen fünf ehemalige Top-Manager, darunter den Finanzvorstand Wolfgang Schäfer, der sofort freigestellt wurde.

Continental verklagte inzwischen seine ehemalige Anwaltskanzlei auf 140 Millionen Euro Schadenersatz. Für Herbst 2025 ist der Beginn des ersten Strafprozesses gegen einen Ex-Vorstandschef geplant. Der Fall zeigt die komplexe Verantwortungskette zwischen Autobauern und Zulieferern sowie die Schwierigkeiten interner Ermittlungen.

FAQs

Continental lieferte Volkswagen die Motorsteuerungssoftware für den Motor EA 189, der in 11 Millionen Fahrzeugen verbaut war. Diese Software enthielt eine Abschalteinrichtung, die auf dem Prüfstand niedrige Abgaswerte vortäuschte.

Continental beauftragte nur wenige Wochen später, am 6. Oktober 2015, die Kanzlei Nörr mit einer internen Untersuchung namens „Lupus“. Dabei wurden E-Mails gesichtet und Mitarbeiter befragt.

Die Untersuchung ergab, dass Continental an der Entwicklung der Betrugssoftware beteiligt war. Zwei Mitarbeiter hatten die Funktionsweise des „Hyper-Modes“ bereits 2008 verstanden und ihren Vorgesetzten informiert.

Continental wirft der Kanzlei Nörr vor, sie falsch beraten zu haben, und fordert Schadensersatz in Höhe von 140 Millionen Euro. Der Fall wird vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Ermittlungen gegen über 60 Personen eingeleitet, und im Herbst beginnt das erste Strafverfahren gegen einen ehemaligen Continental-Vorstand. Zudem wurden Ermittlungen gegen frühere Führungskräfte eingestellt.

Wolfgang Schäfer wurde im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu illegalen Abschalteinrichtungen und Defiziten bei der Aufklärung sofort von seinen Aufgaben entbunden. Continental machte deutlich, dass sein Ausscheiden mit dem Dieselskandal zusammenhängt.

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