Die Zwölf Stämme (Teil 1) - Ausbeutung und Isolation
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Der Podcast beleuchtet die Sekte "Die 12 Stämme", die sich hinter einer harmlosen Fassade von nostalgischen Yellow-Deli-Restaurants verbirgt. Diese dienen der Rekrutierung junger Menschen und basieren auf unbezahlter Arbeit der Mitglieder. Im Kern ist die Gemeinschaft jedoch durch Rassismus, Homophobie und systematischen Kindesmissbrauch geprägt, darunter die Prügelstrafe zur "Charakterformung" bei Kleinkindern. Die Kommunikation mit der Außenwelt und medizinische Versorgung werden abgelehnt.
Gegründet wurde die Sekte 1972 von Elbert "Spriggs" Sprix, einem charismatischen, aber ruhelosen Mann mit psychologischem Hintergrund. Ausgehend von einem Café in Chattanooga, Tennessee, entwickelte er eine radikale Theologie, die das traditionelle Christentum als verdorben ablehnt und unbedingten Gehorsam fordert. Durch Techniken der Gedankenreform und "Milieu-Kontrolle" isolierte er Anhänger von ihren Familien, wie am Beispiel der ehemaligen Mitgliederin Melinda Horton gezeigt wird. Trotz staatlicher Versuche, insbesondere Kinder zu schützen, expandierte die Sekte durch weitere Restaurantgründungen und besteht bis heute fort. Sprix' Lehre legitimiert ein autokratisches System, in dem er als oberster Apostel uneingeschränkte Autorität besitzt.
Das Yellow Daily erscheint von außen wie ein Relikt aus den 70er Jahren. Auf der handgeschriebenen Speisekarte stehen Scentwitches wie The Yellow Submarine oder Kingsten Joga-Börger. Es riecht nach Nostalgie. Hinter der Teke aber arbeiten Mitglieder des Kult's 12 Tribes übersetzt, D12 Stämmer. Sie werden für ihre Arbeit nicht bezahlt. Sie heißen bei den Kirchen ältesten "freiwillige" und ihr Geld wird unter allen Mitgliedern aufgeteilt. In diesem Restaurant werden neue Mitglieder rekrutiert. Jungen Menschen verspricht man ein unkompliziertes Leben in einer offen herzigen christlichen Gemeinde. Aber hinter der Fassade steckt ein System voller Rassismus, homophobie und Anschuldigungen von Kindesmissbrauch. Anhänger werden ermutigt Kinder, in den ersten vier Lebensjahren mit Stöcken zu schlagen, damit sie vom kreativen Spielen abgehalten werden. Das soll den Willen der Kinderbrechen berichtet ein ehemaliger Kirchen-Elter. Denn die Gemeinschaft glaubt, dass in diesem Alter der Charakter der Kinder ausgebildet wird. Kommunikation mit der Außenwelt ist unerwünscht. Ebenso jede Form der medizinischen Versorgung. Ungehorsame Mitglieder werden von ihren Kindern getrennt, auch über Staatsgrenzen hinweg. Am wichtigsten ist, unbedingter Gehorsam gegenüber dem Kultführer, dem obersten Apostel, dem sich alles unterordnet. Elbert Jean Sprix. Hallo, ich bin Sebastian von Dago. Und ich bin Diana Hielter. Und ihr hört Sektan und Kulter, im Namen des Bösen. Eins Spotify und Parkast Original. Jeden Dienstag gehen wir hier den menschlichen Abgründen hinter den dunkelsten Sekten der Welt auf den Grund. Was passiert hinter den geschlossenen Türen dieser gefährlichen Kulter? Und was passiert in den Köpfen der Menschen, die diese manipulativen Organisationen leiten und sich ihnen hingeben? Wir erforschen für euch die Geschichte und Psychologie der berüchtigsten Sekten und Kulter. Exklusiv, hier auf Spotify. Heute über die Sektet der 12 Stämme. Auch bekannt als Wein, Christian Community, The North East, Kingden Community Church oder Messianik Communities. Behörden mehrere Staaten haben versucht Sektenmitglieder und vor allem ihre Kinder zu retten. Aber der Kult gedeigt bis heute. Elbert Sprix gründete die 12 Stämme im Jahr 1972. Die Gemeinschaft begreift die Bibel als Anleitung für einen einfachen Lebensstil, der wiederum die Wiederkunft des Herrn herbeiführen wird. Die Sekte begann unschuldig. Als kleiner Fardienst für Jugendliche in einem Ort namens Chatternuger in Tennessee. Dort sind sie vor allem durch Kontroversen in Verbindung mit Kindesmishandlung aufgefallen. Ein starker Gegensatz zu ihren scheinbar harmlosen, hippyartigen Restaurants, den Jello Delis. In Teil 1 beschäftigen wir uns mit der Gründung der 12 Stämme, ihrem Anführer Elbert Sprix und den Anfangsjahren der Gruppe. Im zweiten Teil sehen wir nach wie Regierungen gegen die Sekte vorgängen und untersuchen wie die 12 Stämme bis heute fort bestehen konnten. Albert Eugene Sprix, der 1937 in Eastridge Tennessee geboren wurde, führte ein unauffälliges Leben. Auch deswegen finden wir vermutlich wenige Informationen über ihn. Aber es gibt eine Biografie auf der Website der 12 Stämme. Demnach erzog ihn seinen Vater zum aufrechten Christen. Dreimal pro Woche gingen sie zur Kirche und körperliche Züchtigung verstand man als akzeptiertes Mittel der Kindererziehung. Schlechte Zensuren, ungehorsames Benehmen, Sprix Vater kannte kein Padon. Doch das Ergebnis entsprach wohl nicht seinen Vorstellungen. Albert rauchte und trank als Jugendlicher auf Partys mit seinen Mitschülern. Aber Albert war von Schuldgefühlen geplagt. Er schaffte es einfach nicht dem guten Beispiel seines Faters zu folgen. Diese Schuldgefühle sollen ihn in seine erste Ehe getrieben haben, 1957. Da war er 19 Jahre alt. Nach drei Jahren folgte die Scheidung. Er soll sehr sportlich gewesen sein und spielte Football, was ihm ein Stipendium einbrachte. Mit diesem studierte Erbpsychologie. 1962 heiratete er in zweites Mal. Der Wettnammkrieg war in vollem Gang. Nach seinem Abschluss wurde Sprix eingezogen. Bei Militär führte erpsychologische Tests an Recruten durch. Solche Tests waren Teil einer Militärroutine. Der Armed Forces Qualification Test kurz AFQT sollte die Tauglichkeit der Recruten untersuchen. Das könnte Sprix dazu verleitet haben, sich als eine Art Torwächter zu sehen, als Gatekeeper, der über Gedei und Verderb der Anwärter entscheidet. Sprix blieb für ein Jahr bei der Armee. 1963 kehrte er ins Zivile Leben zurück. Sein erster Sohn kam zur Welt. Tyron Eugene Sprix. Der frischgebackene Vater wurde Lehrer und Berufsberater an einer Highschool. Wieder fand sich Sprix in einer Position, in der er andere beeinflussen konnte. Und sollte. Irgendwann zwischen 1963 und 1966 wurde er Personalleiter bei Dixie Jans, in dem Unternehmen hatte auch sein Vater gearbeitet. Hier konnte Sprix seine Fähigkeiten in der Führung von Menschen verfeinern, über Einstellungen entscheiden und, wie bei Militär, die Nützlichkeit von Arbeitern bewerten. Doch sein Managerleben soll Sprix Schuldgefühle bereitet haben. Zwar gibt die offizielle Biografie keine weiteren Detailspreis, doch wir können davon ausgehen, dass er in dieser Lebensphase denselben Lastern wie in seiner Jugend verfallen ist. Sprix Vater schien zu Ahnen, dass sein Sohn vom Vater tugend abgekommen war. Noch auf seinem Sterbebet 1966 soll er gewarnt haben, sein Sohn, solle Herz und Seele mit Gott ins Rhein bringen. Aber Sprix blieb rastlos. 1968 scheiterte seine zweite Ehr, weil er, aus Frust über sein Manager leben, seine Familie verließ, um als Reiseleiter zu arbeiten. Nachdem er seine Frau und sein Kind 1968 verlassen hatte, gründete Sprix bald darauf, wieder eine neue Familie. Er heiratete auch erneut im Jahr 1969. Es ist nicht überraschend, dass Sprix so schnell neue Lebenspartnerin finden sollte. Der ehemalige Footballspieler und Boxer hielt sich körperlich fit und sah jünger aus als er war. Er wurde außerdem als charismatischer Mann mit einer einnehmen den Persönlichkeit beschrieben, wann immer er ein Raum betra, zog er die Blick er auf sich. Und doch führte er ein Leben in Aufruhe. Seine Karriere als Reiseleiter stellte sich als kurzleblicher raus. Auch mit seinen erneuen Frau gab es Spannungen. Er nahm eine Auszeit und besuchte Verwandte in Kalifornien. Auf dem Weg dorthin machte Sprix in Alba Marhalt, um einen Freund zu besuchen. Dieser Freund leitete einen Jahrmarkt und Bootsprix an, eine der Bude dort zu führen. Es war dieser Job, bei dem Sprix angeheplich gehört haben soll, wie Gott ihn fragte, habe ich dich dazu erschaffen? Nicht lange nach diesem Jahrmarkt aufenthalt Zugsprix nach Kalifornien. Es ist nicht klar, ob seine dritte Frau ihn dort hin begleitete. In Kalifornien befand sich die "Jesus-Pieple-Bewägung" auf ihrem Hörpunkt. Wie ihr bereits schon aus früheren Folgen wisst, waren die "Jesus-Pieple" eine christlich Evangelikale Bewegung, die sich in den spätten 60er Jahren in Europa und den USA verbreitet hatte. Die Bewegung berief sich auf ein schlichtes Leben und sprach sich gegen die ritualisierte Form des Gottesdienstes aus. Die "Jesus-Pieple" glaubten an einen gütigen Gott, der seine Anhänger liebte und halte. Später sollten sich die Konzepte der "Jesus-Pieple" und diesem bolig des berühmten Sommer auf Lärfe des Jahres 1967 bei den 12 Stimmen wiederfinden. Von den Blumen, die die Speisekarte der Yellow Delis zirte, bis zum Regenbogen geschmückten Gardenbus. Aber auch die heiterere Stimmung der "Jesus-Pieple" konnte die Beziehung zwischen "Spricks" und seiner dritten Ehefrau nicht retten. Das Paar trennte sich im Jahr 1971, zwei Jahre nach dem Beginn der Ehe. Im selben Jahr wanderte "Spricks" einen Strand bei Santa Barbara entlang. Er beschloss sein Leben grundlegend zu ändern und "Jesus" zu widmen. Praktizierender Christ war er auch zuvor gewesen, aber jetzt war er überzeugt, sein Lebenszweck war, möglichst viele Menschen zu "Jesus" zu führen. Angetrieben von diesem neuen Lebensinhalt verbracht er die nächsten zwei Jahre als Prediger in Santa Barbara und Jackson Hole Wyoming. In Jackson Hole begegnete "Spricks" der Atheisten Marshaen Duval, heißt es in der offiziellen Biografie und konvertierte sie zum Christentum. Die beiden Heirateten im Jahr 1972. Über diese angebliche Bekehrung haben wir keine weiteren Details. Aber wenn diese Geschichte stimmt, demonstriert sie "Spricks" über Zeugungskraft. Im selben Jahr zogen sie nach Chetanuga, Tennessee und ertrater prespüterianischen Kirche bei. Diese Abzweigung des protestantischen
Glaubens wird von einem Gremium der Ältesten geführt und glaubt, die Bibel sei Gottes Wort, weitergegeben von Profeten und Aposteln. Diese Grundsätze könnten Sprix inspiriert haben, eine angelehnte Theologie zu begründen, die dann in die Glaubenssätze der zwölf Stämme einflossen. Noch im Jahr 1972 eröffneten Sprix und Marscher Ende Wall ein Café in ihrem Heim in der Weinstreet. Sie nannt nüs, The Lighthouse, der Leuchtturm. In diesem Café begann Sprix Predigten für Jugendliche zu halten, er nannte seine Anhängerschaft The Light Brigade. Nach einem Gedicht von Alfred Tennisen will Charge of The Light Brigade. Die Referenz ist vermutlich kein Zufall, das Gedicht beschreibt die Schlacht von Balaclava im Krimkrieg. Es ist der letzte Rit einer britischen Kavallereinheit. Alle fallen in der Schlacht im Tal des Todes. Sprix benutzte eine biblische Referenz darauf und konnte eine starke positive Szene für die Jugendlichen Gruppen erzeugen. Er vermittelte den Versammelten ein starkes Image, das die Menschen eng verband. So wurde das Haus in der Weinstreet zu einer Art Kommune für Jugendliche, die eine schwere Kindheit gehabt hatten. Das Café war so erfolgreich, dass das Paar schon ein Jahr später im 1973 ihr erstes Yellow Deli eröffneten. Emalige Kirchenelteste erzielt ein später, Sprix hatte einfach den Namen eines Restaurants in der Kleinstadt Jackson-Holgestoeln. Aus dem Yellow Deli heraus verbreitete er seine Botschaft an Außenstehende. Rekruten arbeiteten in dem Restaurant. Es kam ständig neue hinzu und anstatt eines Gehalts gab es Freie, Kost und Logie. Entsprechend hoch waren Sprix Profite. Er eröffnete bald zwei Stellen in Georgia und Alabama. Und damit wuchs die Anhängerschaft. 1974 trat ein dreispäteres Sprecher der Organisation bei James Hull, David Jones und Charles Eddie Weissmann. Eddie Weissmann war 26 Jahre alt als er der Gruppe Beitrag. Er war noch Student und seit langem Drogenabhängig. Im Filter eine Richtung im Leben. Sprix lehren gab ihm einen Lebenszweck und er wurde zur rechten Hand des Anführers. Am 12. Januar 1975 ging in Sprix und seine Anhänger zu einer presböhterianischen Kirche. Doch diese war geschlossen, damit die Gemeinde zu Hause den Superbowl anschauen konnte. Sprix schien das Schwer zu treffen. Er sah es als Zeichen, dass für traditionelle Kirchen die Sekulare Welt und nicht die Ererbietung vor Gott vorrang hatte. Dieses Erlebnis verursachte einen grundlegenden Wandel in Sprix und stellte den Beginn seiner Abkehr vom traditionellen Christentum da. Von nun an würde er eine eigene Kirche erschaffen, eine in der er die Regeln aufstellte. 1975 gründete Albert Sprix, die Wein-Christian Community Church und kärte den etablierten christlichen Kirchen, damit endgültig den Rücken. Sonntags hielt er im Park in der Nähe seines Hauses Versammlungen ab. Bitte beachtet, dass kein Bezug zwischen Sprix Bewegung und der Weinjahrt-Christian Fellowship besteht. Einen Bund aus 2.400 frei religiösen Kirchen in Beinahe 100 Ländern. Sprix bezeichnete seine Gottesdienste als Critical Mass, zu Deutsch, kritische Masse oder auch Messe. Die Critical Mass war ein Instanz, bei der der Heile geist alle Anwesenden zu einem spontan und simultan Gebiet bewegte. Es gibt keine Aufzeichnung davon. Wir wissen nicht wie und ob diese Gebete jemals stattgefunden haben oder ob sie erfolgreich waren. Sprix war der Ansicht, dass er und seine Anhänger mit seinen Gottesdiensten im Park aufgehört hatten, zur Kirche zu gehen und stattdessen begonnen hatten, die Kirche zu sein. Diese Vorstellung eine Kirche zu sein, wurde schließlich zum Fundament der 12 Stämme, wie sie bis heute fort bestehen. In Sprix Theologie war die Kirche kein Ort und keine Organisation. Es war ein Lebensstil, der die Lehren der Bibel immer in den Vordergrund stellte. Sprix wollte, dass seine Anhänger das Gefühl bekam, ihre Version des Christentums unterscheide sich von den traditionelleren Formen. Er begann des Christentums als die große Hure aus dem Buch der Offenbarung zu bezeichnen. Die Hure, bekannter unter der Bezeichnung "Hure von Babylon" ist eine mythologische Figur, die mit der Apokalypse in Verbindung steht. Sie wird mit dem Antikristen in Verbindung gebracht und als vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu trunken, beschrieben. Anders gesagt, Sprix war kein großer Freund des modernen Christentums. Aber die Erlösung war nicht weit. Sprix Anhänger konnten seiner Interpretation der Bibel folgen und persönlich zu Widerkunft des Herrn beitragen. Wie schon andere Kultführer vor ihm scheint er, sogenannte gedanken Reformationstechniken benutzt zu haben, über die der Psychologe Robert Lüften geschrieben hat. Auch Sprix bediente sich der "Wir gegen sie" Mentalität und isolierte seine Anhänger von der Außenwelt. Melinda Horton trat der Wein-Christian Community 1975 für einen Zeitraum von 15 Monaten bei. Nachdem sie die Säkte verlassen hatte, sprach sie mit einem Journalisten über ihre Erfahrungen. Melinda war in einer christlichen Familie aufgewachsen. Wie viele junge Erwachsenen Mitte der 70er Jahre war sie zwischen ihrer religiösen Erziehung und ihrem modernen Lebensstil hin- und hergerissen. Als sie eine Versammlung der Wein-Christian Community besuchte, fühlte sie sich sofort zu der Gruppe hingezogen. Die nächsten sechs Wochen ging sie fast jeden Tag zu den Versammlungen. Die anderen Mitglieder begannen sie dazu zu drängen, bei ihnen einzuzien. Wie wir bereits in früheren Folgen besprochen haben, versuchen Kulte häufig, ihre Anhänger zu isolieren und von ihren Familien abzuschneiden. Der Psychater und Kultexperte Robert Liften bezeichnet diese Technik als Milieu-Kontrolle. In seinem Wegweisendenbuch über Gedankenreform beschrieb Liften die Milieu-Kontrolle als eine von acht Methoden, die kultähnliche Gruppen nutzen, um die Denkweise der Mitglieder an den Rest der Gruppe anzupassen. Melinda's Eltern bemerkten die Veränderung in der Persönlichkeit ihrer Tochter. Diese verbrachte die gesamte Freizeit damit, in der Bibel zu lesen. Eines Sonntags verbarten sie ihrer Tochter Sprix, wöchentlichen Gottesdienst im Park zu besuchen. Melinda war sehr wütend und beschuldigte ihre Eltern, Helfer Saatans zu sein. Echte Christen sagte sie, würden sie gehen lassen. Melinda verließ ihr Zuhause und ließ sich von Sprix im Chica Mogaleg bei Chatternugataufen, eh sie beschloss, in eine der Kommunen der Gruppe zu ziehen. Die Wein-Christian-Community schickte zwei Mitglieder zum Haus ihrer Eltern, um Melinda's Kleidung einzusammeln. Doch ihr Vater hielt sie auf. Melinda war im Pört. Sprix hatte sie überzeugt, es sei Gottes Wille, dass sie mit den Mitgliedern der Wein-Christian-Community zusammenzug. Doch ihre Eltern stellten sich ihre Bestimmung in den Weg. Eine Stunde später tauchte Sprix persönlich am Haus von Melinda's Eltern auf. Melinda's Mutter ging sofort auf Konfrontationskurs. Wenn junge Menschen in christlichen Familien lebten, warum sollte man sie herausreißen? Sprix entgegnete, er seh sofort, dass Melinda's Eltern keine Christen waren und ging soweit zu sagen? Mütter wie sie sind der Grund, dass ich Mädchen wie Melinda retten muss. Sprix brachte Melinda in einer Kommune für junge Alleinstände Frauen unter. Sie schlief in einem Stockbett in einem Zimmer mit anderen Mädchen, die sich ihre Hygieneartikel teilten und Melinda wurde mit alter Kleidung ausgestattet. Ihre Eltern besuchten sie im Jellodeli. Doch die Sektere reagierte schnell und zwang sie zum Umzug. Und zwar? In eine Kommune in Georgia, Hunderte Kilometer entfernt und mit einem eigenen Jellodeli. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Gruppe Milieu Kontrolle nutzte, um Melinda von ihrer Familie zu trennen. Im Jellodeli arbeitete Melinda 11 oder 12 Stunden Schichten. Sie durfte ihre Eltern über die Feiertage besuchen, wurde bei diesen Besuchen jedoch gewöhnlich von anderen Mitgliedern begleitet und überwacht. Sie wurde gewarnt, Satan würde ihre Eltern benutzen, um ihren Verstand zu vergiften. Schließlich heuerten ihre Eltern im Jahr 1976 den selbst ernannten Kult-End-Programmierer Ted Patrick an. Die End-Programmierung aus einem Kult ist eine kontroverse Praxis, bei der das Glaubensgerüst eines Kult-Mitglieds geändert werden soll. Bei der End-Programmierung wurden Mitglieder häufig entführt und gegen ihren Willen festgehalten. Heute sind diese Taktiken jedoch illegal. Ted Patrick war als Vater der End-Programmierung bekannt und hatte die Praxis entwickelt, nachdem sein Eignazone einem Kult namens Children of God verfallen war. Patrick war weder Psychologe noch Psychite. Stattdessen fußten seine Techniken seinen eigenen Angaben zufolge auf sich.
seiner Lebenserfahrung und den Gesprächen, die er mit Hexen, Hexern und Heilan geführt haben soll. Als Teil seiner Technik sperrte Patrick Millinda in einem Haus ein. 5 Stunden lang bombardierte Patrick sie mit Argumenten, die sich darauf konzentrierten, wie sie posthypnotisch von der Wein-Christian-Community abhängig gemacht worden war. Er erklärte, die Opfer, die sie erbracht hätte, wären nicht zu Gottes, sondern zu Sprixgunsten gewesen. Schließlich überzeugte er sie, den Kult zu verlassen. In der Zwischenzeit war Sprix im Jahr 1976 mit der Eröffnung weiterer Profitabler Restaurants beschäftigt. Eines davon war das Arerio Pegos. Es war nach dem Aresfelsen in Athen benannt, auf dem der Apostel Paulus eine seiner biblischen Predigten gehalten haben soll. Das Restaurant wurde als Ort beworben, an dem sich alle Christen versammeln und einander Unterstützung bieten konnten. In diesem Restaurant traf Sprix schließlich später im selben Jahr auf eine andere religiöse Bewegung. Der New Covenant Apostolic Order, kurz NCAO. Der NCAO wurde 1973 von Peter Gilquist gegründet. Gilquist hatte eine Theologische Hochschule in Delles besucht und anschließend am Uidencollej studiert. Er glaubte, dass moderne Christentum habe sich zu weit von seinen Wurzeln entfernt und in eine falsche Richtung entwickelt. Er hatte den NCAO gegründet, um Menschen zur gemeinsamen Erabietung Gottes zusammenzubringen. Da auch Sprix das moderne Christentum als Lasterhaft empfand, ist es kein Wunder, dass die beiden Gruppen auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden. Die Mitglieder hielten es für ihre Mission, neue Kirchen zu bauen. Sie glaubten eine Beziehung zu dem heiligen Geist zu pflegen, die im organisierten Christentum verloren gegangen war. Diese Errichter, neuer Kirchen, wurden Apostel genannt und auch Sprix wurde zu einem solchen Apostel geweid. Traditionell bezeichnet der Begriff Apostel im Christentum eine Person, die das Wort Gottes prädigt. Als Sprix, also diesen Titeler hielt, muss er sich ermächtigt gefühlt haben und dieser gehobene Status spiegelt er sich schon bald darauf in seinen Schriften nieder. 1977, ein Jahr nach der Eröffnung des Restaurants Ariel Pegos und der Begegnung mit den Mitgliedern des NCAO schriebs Sprix ein Essay, in dem er behauptete, Gehorsamkeit sei der einzig wahre Weg, um Gott zu ehren. Ein wahrer Anhänger könne keinen Funken-Eigensständigkeit besitzen. Hierzu Sprix, diejenigen zu ehren, die über einem stehen, insbesondere die eigenen Eltern, setzt ein spezielles Hormon in Gehirn frei, dass den gesamten Körper durchdringt und ein langes Leben gewährt. Tut man es nicht, vertrocknet dieses Hormon und die Knochen mit ihm. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das Sprix ja dafür verantwortlich war, viele seine Anhänger von ihren Eltern zu trennen. Und obwohl er behauptete, er wolle, dass seine Anhänger ihre Eltern ernten, so schrieb er auch. Der einzige Weg Gottesgnaden zu erlangen, sei jegliche Bande zu Familienmitgliedern zu trennen, die das beschreiten, dieses Fades verhindern könnten. Die einzige Person, der Sprix wirklich ihre zukommen lassen wollte, war er selbst. Ende der 70er Jahre erhielten Sprix und seine Unternehmen den Status 501D, der US-amerikanischen Steuerbehörde. Diese Kennzeichnung war für gewinorientierte Unternehmen vorgesehen, die ein religiöses Ziel verfolgten und dazu eine gemeinsame Kasse führten. Dieser Status machte es möglich, dass alle Profite der Yellow Deles, des Aereo Pegas und von allen zukünftigen Geschäften direkt in Sprix Kirche flossen. Trotz ihres neugefundenen Wohlstands hiel die Wein Christian Community Church. Ihre Gottesdienste immer noch im nahegelegenden Warner Park ab. Sprix, der sich nun selbst stolz als Apostel bezeichnete, begann seine Anhänger im Chickamogalake zu taufen. Doch Sprix war kein gewalter Prister und seine Taufen erregten den Unmut der prespiterianischen Kirchenältesten in der Region. Der Ärger über Sprix nun etwa 150 Köpfige Gemeinde mernte sich und Gegenstimmen wurden laut. Menschen, die aus der Wein Christian Community Church ausgestiegen waren, begannen, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Laut Zeitungsberichten in der Chatternugartimes arbeiteten Sprix Anhänger unbezahlt 80 bis 90 Stunden in der Woche in den Deles. Sprix rechte Hand Eddie Weismann erzählte der Chatternugartimes, die langen Schichten in den Yellow Deles dienten dazu unter Beweis zu stellen, dass die Anhänger bereit waren, ihr Leben Jesus Christus zu geben. Doch wie wir bereits als anderen Folgen wissen, ist harte Arbeit eine Methode, Anhänger in einem ständigen Zustand der Aschöpfung zu halten, um ihre Willenskraft zu brechen. So bleibt Anhänger in keine Zeit kritischer oder eigenständige Gedanken zu formen und zwingt sie, sich auf die Weisungen ihres Anführers zu verlassen. Die Zeitungen berichteten auch von der Praxis der Kirche, gefährdete junge Menschen aufzunehmen und sie dazu aufzufordern, all ihr Geld und ihre Besitztymer der Kirche zu spenden und sie darüber hinaus von der Außenwelt abzuschneiden. Ein ehemaliger Anhänger berichtete, sie sagen dir, wenn du gehst, wird dich Gott töten. Er erklärte, wir konnten nichts in Frage stellen, jegliche Zweifel, die wir hatten, wurden uns von Saatern in den Kopf gesetzt. Es ist ziemlich eindeutig, dass Sprix nicht wollte, dass seine Anhänger für sich selbst denken. Eine weitere Methode mit der Sprix seine Anhänger isolierte, um sie von sich abhängig zu machen war, mit Glieder wie Melinda in Kommunen einziehen zu lassen. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Einfamilienhäuser in Chattanooga, die von der Wein-Christian-Community gekauft oder gemietet wurden. Doch in jedem Haus lebten bis zu 40 Menschen. Als ich Chattanooga Times, Eddie Weissmann und zwei weitere Kirchen-Elteste zu dieser Taktik befragten, hatten sie ihre Antwort bereits parat. Das Triobestand darauf, die Welt außerhalb der Wein-Christian-Community sei das Reich Saatans und die Kirche ein Zufluchtsort. Anhänger, die aufrichtig an die Botschaft der Kirche glaubten, würden alles geben, um unter ihren spirituellen Brüdern und Schwestern in den Kommunen zu leben. Ein weiteres ausgezeichnetes Beispiel für die "wir gegen sie" Mentalität, die von den Kultführern aufrecht erhalten wird. Robert Liften stellte fest, dass viele Kultführer eine Technik verwenden, die er als "forschonte Existenz" bezeichnet. Das bedeutet, dass die Kultführer allein darüber entscheiden, wer gerettet wird. In dem der Rest der Welt als Reich Saatans gebrannt magt wurde, zwang Sprix seine Mitglieder dazu für ihre Erlösung allein auf ihn zu vertrauen. In nur fünf Jahren hatte Sprix, die in seinem Café entstandende Gemeinde in ein Netzwerk aus Restaurants und Kommunen verwandelt, dass sich über mehrere Bundesstaaten erstreckte. Doch das war erst der Anfang. Mit jeder neuen Zweigstelle wurde Sprix reicher und mächtiger. 1978 hatte Sprix sechs Delis eröffnet. Die Kirche besaß ein geschätztes Immobilienvermögen im Wert von 100.000 Dollar. Doch mit diesem finanziellen Wachstum zog die Wein Christian Community ungewollter Aufmerksamkeit auf sich. Ein ungewöhnlicher Sorge rechtsstreit zwischen James und Wilma Castleberry rückte die Gruppe in Scheinwerferlicht der Medien. Die Castleberries, die selbst nicht Teil der Wein Christian Community waren, machten eine Trennung durch. Wilma hatte Schwierigkeiten, Arbeit zu finden und ihre Miete zu bezahlen. Also bat sie ihren Ehemann und ihre ehemalige Schwiegermutter in der Zwischenzeit für die sechs Kinder zu sorgen. Doch anstatt sich an die Vereinbarung zu halten, übergab James Castleberry seine Kinder den zwölf Stämmen. Später sagte er, er habe zu einigen der Menschen, die im Yellow Deli arbeiteten, eine persönliche Freundschaft gepflegt. Nachdem die zwölf Stämmen die Kinder im Alter von 7 bis 12 in gewasam genommen hatten, wurden sie auf drei verschiedene Yellow Delis in verschiedenen Bundesstaaten aufgeteilt. Wilma verbrachte die nächsten sechs Monate mit der Suche nach den Kindern. Bis ein Freund Wilma's ältesten Sohn in einem der Restaurants bemerkte. Sobald Wilma den Aufenthaltsort ihrer Kinder in Erfahrung gebracht hatte, informierte sie die Polizei, um ihre Kinder zurück zu bekommen. Doch Sprix Kirche war nicht bereit, die Kinder wiederstandslos aufzugeben. 1977 wurde gegen die Wein-Christian-Community von Albert Sprix ermittelt, da sie die sechs Kinder von Wilma Castleberry in verschiedenen Yellow Delis vor ihr versteckt hatten. Erst nach einer gerichtlichen Verfügung war die Kirche bereit, die Kinder frei zu geben.
Ein Zeugesakter aus, die Kinder seinen verschiedenen Yellow-Deles als Arbeitskräfte eingesetzt worden und hätten dort zum Teil bis 23 Uhr abgewaschen. Als sich herum sprach, dass die Yellow-Deles mit einer Sektinverbindung standen und sagte der Präsident des Brian College seinen Studierenden, den nahegelegenden Yellow-Deles zu besuchen. Der Tennessee Temple und das Covenant College schlossen sich dieser Verordnung an. Der örtliche, mythodistische Farad Jesse Warwick stellte auf seinem Kircheneigentum Schilder mit kultfeindlichen Zologens auf, um gegen Spricks Organisationen zu protestieren. Spricks konnte sich also nicht gerade über Stärkeunterstützung aus der Nachbarschaft freuen. Vom Sommer des Jahres 1976 bis zum Jahr 1980 war außerdem der umstrittene Kult-End-Programmierer Ted Patrick, damit beschäftigt, Mitglieder zum Austritt aus der Sekthe zu überzeugen. Dabei arbeitete er schließlich mit 8 Mitgliedern aus Spricks Gemeinde zusammen. Die Zwillinge Johanna und Kirsten Nielsen wurden im Dezember 1979 von ihren besorgten Eltern zu Patrick gebracht. Sie sprachen offen über die Brotale Gewalt, die die Kinder unter dem Deckmantel der Disziplin in der Sekthe erfueren. Ein paar Namens Charles und seine Frau Tommy Brown, die fünf Monate in der Sekthe gelebt hatten, sprach ebenfalls mit der Presse über ihre Erfahrungen. Tommy erklärte, sie und ihr ihr Mann hätten die Gruppe verlassen, nachdem sie erlebten, wie Mitglieder Kinder mit Stöcken geschlagen hatten. Die Kinder wurden selbst für kleine Vergehen, wie Unaufmerksamkeit geschlagen, oder, wenn sie beim Abendessen um eine zweite Portion warten. Andere, die verwandte in der Sekthe besucht hatten, merkte sie, seinen ihnen ungepflegt und unterenährt erschien. Es ist möglich, dass die Kindesmisshandlungen der Sekthe auf Spricks eigene Erziehung zurück gehen. Spricks sprach öffentlich über die körperlichen Züchtigungen, die er in der Schule und zu Hause erfahren hatte. Er behauptete, die Schläge, die er erhalten hatte, zeigten, dass sein Sporttrainer, sein Lehrer und sein Vater sich um ihn sorgten. In einer Studie aus dem Jahr 2001 beobachteten die Ärzte Piers und Kapaldi, dass Erwachsene, die als Kindermisshandelt wurden, er dazu neigten, dieses gewalttätige Verhalten an Kinder weiterzugeben. Spricks Entscheidung dieses Verhalten als Disziplin zu bezeichnen, fällt unter Lüftens Prinzip der Sprachmanipulation. Ebenfalls ein Aspekt der Gedankenreform. Durch die Wahl von Worten wie Disziplin, die entweder wertneutral oder positive Bedeutungen haben, lässt er Gewalt gegenüber Kindern als notwendig und wohlmeinend erscheinen. Ein Kircheneltester verteidigte die Praxis mit einem Fers aus der Bibel. Wer die rote Spart hast seinen Sohn, wer ihn lebt, nimmt ihn früh in Zucht. Dieser älteste Bestand darauf, die Kinder würden nie so heftig geschlagen, dass sich Male bildeten. Menschen, die die Säkte besuchten, berichteten, die Kinder wirkten geheimt. Spielten nicht und sein ungewöhnlich still. Spricks Anhänger sahen darin den Beweis, dass ihre Methoden der Disziplin funktionierten. Die Mayo Clinic sieht ein solches Verhalten von Kindern jedoch zumeist als ein Anzeichen von Kindesmissbrauch. Die Bürger, Schatternugas, zeigten sich schockiert über die Berichte der Aussteiger. Nach dem Massacre von Jones Town, Ende 1978, war die Öffentlichkeit alarmiert. Jim Jones verordnete den Mitgliedern seines Kultes, der Piepelstempel, einen Trank mit Züren Kali. 900 Menschen starben. In Schatternuger ging die Angst um, so etwas könnte sich auch hier abspielen. Aufgrund der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit beschloss Spricks, sich mit seinem Kult an einen ruhigen Ort zurückzuziehen. Er informierte seine Anhänger darüber, dass niemand in Schatternuger mehr das Wort Gottes predigte. Es war Zeit zu gehen. 1979 verkauften Spricks und seine Frau bei nahe alle Immobilien und Geschäfte der Wein Christian Community, darunter auch die Yellow Delis. Die Gruppe Zuck nach Wermont, wo bereits eine kleine Außenstelle der Kirche eröffnet worden war. Sie änderten ihre Namen in die Northeast Kingdom Community Church. Um sich an das ruhige Leben der landwirtschaftlichen Gemeinde anzupassen, eröffneten Spricks und seine Anhänger ein neues Restaurant namens The Common Sense Cafe. Spricks Restaurants erfüllten für die zwölf Stämme zwei wesentliche Zwecke. Zum einen waren sie eine beständige Einnahmequelle, da die Mitglieder der Sekte dort unbezahlt arbeiteten. Zum anderen waren sie einige der wenigen Kontaktpunkte zwischen Außenstehenden und Kult Anhängern. Das bedeutete, dass Spricks die Restaurants zur rekrutierungszwecken nutzen konnte. Das Personal konnte die Sekte, den nichts ahnenden Gästen dort im besten Licht präsentieren. Entschloss sich ein Gast, der Sekte beizutreten, so flossen dessen Besitz und Bank konnten in Spricks persönliches Vermögen ein. Er konzentrierte sich nicht ausschließlich auf Restaurants. Spricks sorgte auch dafür, dass die Sekte mehrere kommunal geführte Bauernhöfe besaß, um seine Restaurants mit frischen Zutaten zu versorgen. Die Gruppe eröffnete auch eine Bäckerei, ein sanitären Heizungsunternehmen, eine Druckerei und andere Heimgewerbe. Doch trotz des finanziellen Erfolgs der Sekte wurde von den Anhängern erwartet, ein Leben ohne Luxus zu führen. Sie kleideten sich bescheiden und mieden Fernsehen, Radio und später das Internet. Zu dieser Zeit, also im Jahr 1979, entwickelte sich die Theologie der North East Community Church weiter. Spricks nahm Elemente der Tora in die Doktrien der Sekte auf und benandte seine Gemeinschaft nach den zwölf Stämmen Israelz um. Er versuchte außerdem seinen Glauben vom Rest des Christentums abzusetzen, indem er, Jesus als Jaschua bezeichnete. Eine Abwandlung seines hybräischen namens. Spricks forderte auch seine Anhänger dazu auf, hybräische Namen anzunehmen. Spricks selbst wählte für sich den Namen Joneck aus, was Spross oder Zweiglein bedeutete. Eine Anspielung auf die englische Bedeutung seines Nachnamens. Spricks. Seine rechte Hand er die Weismen wählte den Namen Harkam. Weiser Mann. Aber neben den Elementen der Tora integriert das Spricks 1979 auch rassistische und homophobe Überzeugungen in seiner Philosophie. Eine der umstrittendsten Lehren spricks widmet sich dem höchsten Zweck der zwölf Stämme. Die 144.000 Tabi zu führen. Das Buch der Offenbarung beschreibt die 144.000 als eine Gruppe jung, freulicher Männer, die unter der Menschheit ausakoren wurden und sich nicht mit Frauen befleckt haben. Ihre spirituelle Reinheit sollte die Wiederkunft Yashuers oder Jesu herbeiführen. Spricks lehrte seine Anhänger, die Kinder müssten discipliniert oder gegeistelt werden, um ihre spirituelle Reinheit zu erhalten. Dazu zittierte er einen Fers aus der Bibel. Er sparrt dem Knappen die Züchtigung nicht, wenn du ihn schlägst mit dem Stock, wird er nicht sterben. Von spricks veröffentlichter Leitfäden zur Kindererziehung, die bis heute auf der Webseite der Sächte verfügbar sind, weisen Anhänger an, ihre Kinder mit Rohrstücken zu züchtigen. Es wird behauptet, die blaue Farbe der Wunde vertreibt jägliches Böse. Anders gesagt, ein Kind erhält keine angemessene Disziplin, insofern die Strafe keine blauen Flecken hinterlässt. Als ehemalige hochrangige Mitglied Michael Painter behauptet, spricks habe seine Anhänger gelehrt, der Wille des Kindesmüsse gebrochen werden, er es das Alter von vier Jahren erreicht. Geschähe das nicht, so sei das Kind verloren, da sich sein Grundlegender Charakter bereits ausgebildet habe. Alle Erwachsenen der Sächte hatten das Recht, die Kinder zu Disziplinieren. Und spricks lehrte ein Kind, soll dem Züchtiger für die Hiebe danken. Ein gebrochenes Kind würde diesen Anweisungen folgen und sich dem Willen des Erwachsenen unterordnen. Ein verlorenes Kind würde Widerstand leisten. Laut spricks könne jeder Abweichung der vorgeschriebenen Regeln die Beziehung der gesamten Gemeinschaft zu Gott in Gefahr bringen. Daher resultierte jedes Verhalten das Satanz Reich außerhalb der Gemeinschaft Widerspiegelte in einer Trachtprügel. Dazu gehörte auch das "freie Spielen" oder "Fantasieren" oder in einem Fall das imitieren eines Flugzeuges. Die Kinder, die unter den wachsam Augen der Sächte aufwuchten, berichteten später, niemals die Freiheit gehabt zu haben, sich wie Kinder zu verhalten. Zwar war die Sächte schon immer geheimniskremeres gewesen und hatte Interaktion von Mitgliedern mit der Außenwelt beschränkt, doch nach dem Jahr.
Den Missbrauchsanschuldigungen isolierte sich die Gruppe in den 80ern noch stärker vom Rest der Welt. Die Sächte begann ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, anstatt sie in eine öffentliche Schule zu schicken. Die medizinische Versorgung von außen wurde ebenso untersagt. Laut James Powell, einem ehemaligen hochrangigen Mitglied geschadies und zu verhindern, das Ärzte anzeichen von Missbrauch feststellen konnten. Auch die Polizisten Kathy Cunningham gelangte zu dieser Einschätzung. Sie sagte in einem Newsweek-Interview, die 12 Stämme hätten jede Erkennung von Kindes Missbrauch vereitelt. Spricks behauptete Krankheiten entsprüngen der Sünde und könnten demnach durch Gebeten und die Beichte behandelt werden. Doch sein Versorgungsverbot führte zum Tod von Mindestens vier Säuglingen im US-Bundesstadt Vermont. Der Mangel an medizinischer Versorgung führte außerdem innerhalb der seckten Gemeinschaft zu mehreren Todgeboten. Die 12 Stämme bewegten Kinder auch über Grenzen hinweg, um Eltern bei der Suche nach ihren Kindern zu behindern. Ein sechsjähriger wurde 1983 aus einer Kommune in Spanien geborgen und zurück in die USA gebracht. Im sollen durch die Züchtigungen der seckte 15 bleibende Narben entlang des Geseßes zugefügt worden sein. Und das war nicht die einzige öffentlich gemachte Instanz von Kindes Missbrauch oder Entführung. Ein Sorge rechts Streit zwischen einem ehemaligen Säcktenmitglied und seiner Frau. Die noch immer spricksleeren Folkte schaffte es in die Zeitungen und wurde von Berichten des Kindes Missbrauchs innerhalb der geheimniskremmerischen Gemeinschaft begleitet. Ein weiterer Fall der Kindesentführung ereignete sich, nachdem die Tochter eines Mannes namens Joseph Hefflen, der Wein-Church-Community beigetreten war. Sie heiratete einen der ältesten der seckte und das Paar bekam ein Kind. Als Hefflenz Tochter die Gruppe schließlich verließ, nahmen sie das Kind mit. Bald darauf soll es von Mitgliedern der Kirche entführt worden sein. Hefflenz Tochter wollte die Entführung nicht der Polizei melden. Doch Hefflen wollte den Verluss seines Enkelkindes nicht akzeptieren. Als Bricks mit drei Anhängern, darunter auch seine rechten Hand, der Eddie Weissmann, 1980 nach Chatternuga zurückkehrte, um Spenden zu sammeln, konfrontierte Hefflen, die Gruppe und griff die Männer an. Hefflenz wurde später wegen des Übergriffs auf Spricks vor Gericht gestellt. Doch wir wissen nicht, ob die Behörden Hefflenz-Behauptung der Kindesentführung nachgegangen sind. Ebenfalls im Jahr 1980 enthüllte ein Paar, das den 12 Stämmen den Rücken gekehrt hatte, das Ausmaß zu dem Spricks macht gewachsen war. Innerhalb der Gemeinschaft war sein Wortgesetz. Wer ihn in Frage stellte, wurde behandelt als würde er Gott persönlich in Frage stellen. Die ältesten Vollzogen seinen Willen ohne zu zögern. 1982 erlangt die 12 Stämme durch die Berichterstattung des Magazines Newsweek nationale Aufmerksamkeit. Der Artikel begann mit einer kurzen Beschreibung eines weiteren Sorgerichtsstreits und wird mit der sich anschließend den Anschuldigungen der Kindesmisshandlung sowie der Handlungsunfähigkeit der Behörden in dem Fall. Auch die Tode von drei Säuglingen innerhalb der Gemeinschaft fanden in dem Texterwähnung. Sprickslehren zufolge wurden die meisten Krankheiten durch Sünde verursacht. Seine Anhänger hatten also keinen Anlass in medizinische Versorgung zu investieren. Den Behörden zufolge hatte einer der verstorbenen Säuglinge unter einer Hirnhaut in Zündung gelitten, die von den 12 Stämmen fälschlicherweise als Urinfektion diagnostiziert worden war. Die Berichte über Kindesmisshandlung häuften sich, als im Jahr nach dem Newsweek-Attikel weitere Mitglieder aus der Säckte austraten. 1983 wurde Eddie Weismann wegen Körperverletzung angeklagt, nach dem er ein kleines Mädchen namens Darling Church geschlagen hatte. Darling's Vater Roland zog eine örtliche Krankenschwester hinzu, die für ihren Widerstand gegen die 12 Stämme bekannt war. Roland erzählte der Krankenschwester Weismann, habe Darling bis auf ihre Unterwäsche entkleidet und sieben Stunden lang geschlagen. Roland brachte seine Tochter in die Notaufnahme, wo die Krankenschwester 24 Naben an ihren Beinen feststellte. Die Anklage gegen Eddie Weismann und die sich häufenden Sorgerechtskonflikte brachten den Justizminister von Vermont John Easten auf dem Plan. Er lood sieben der Ältesten vor das Familiengericht und wie sie an dem Gericht zu erzählen, wie die Kinder bei ihnen lebten. Die Ältesten weigerten sich, dieser Aufforderung nachzukommen. Wenige Tage später unterzeichnete der Amtsrichter Joseph Woltzschick einen Durchsuchungsbefehl. Die Polizei erhielt den Auftrag nach Anzeichen von Kindesmisshandlungen zu suchen. Doch anstatt die Säkte zu schwächen und die Kinder vor weiterer Gewalt zu bewahren, sollten diese Ermittlungen die 12 Stämme stärker machen als je zuvor. Vielen Dank, dass ihr bei Säkten und Kulte im Namen des Bösen eingeschaltet habt. Mein Name ist Jan Hielcher und ich bin Sebastian von Dago. Bis zum nächsten Mal. Säkten und Kulte im Namen des Bösen ist ein Spotify und Parkast-Origina. Produziert im Zusammenarbeit mit Bosepark Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Kals. Produziert von Max und Ron Cutler. Deutsche Produktion und Redaktion zu Holder, Daniel Nicolaue, Mats Leuvener, Sebastian Simert und Chris Guse. Das Originalskript wurde geschrieben von Sean Woe in das deutsche Übersetzt von ihres Schäfer und Andreas Gruma. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Sekte "Die 12 Stämme" tarnt sich durch idyllische, nostalgische Restaurants (Yellow Delis), nutzt diese aber zur Rekrutierung und Ausbeutung unbezahlter Arbeitskräfte.
Hinter der Fassade verbirgt sich ein System mit rassistischen, homophoben Praktiken und schweren Vorwürfen der Kindesmisshandlung, einschließlich systematischer körperlicher Züchtigung zur "Willensbrechung".
Gründer Elbert "Spriggs" Sprix etablierte ab 1972 durch charismatische Führung, Isolationstechniken ("Milieu-Kontrolle") und eine radikale Theologie des unbedingten Gehorsams eine langlebige, expansionistische Sekte, die sich gegen staatliche Interventionen behauptet.
Summary:
Der Podcast beleuchtet die Sekte "Die 12 Stämme", die sich hinter einer harmlosen Fassade von nostalgischen Yellow-Deli-Restaurants verbirgt. Diese dienen der Rekrutierung junger Menschen und basieren auf unbezahlter Arbeit der Mitglieder. Im Kern ist die Gemeinschaft jedoch durch Rassismus, Homophobie und systematischen Kindesmissbrauch geprägt, darunter die Prügelstrafe zur "Charakterformung" bei Kleinkindern. Die Kommunikation mit der Außenwelt und medizinische Versorgung werden abgelehnt.
Gegründet wurde die Sekte 1972 von Elbert "Spriggs" Sprix, einem charismatischen, aber ruhelosen Mann mit psychologischem Hintergrund. Ausgehend von einem Café in Chattanooga, Tennessee, entwickelte er eine radikale Theologie, die das traditionelle Christentum als verdorben ablehnt und unbedingten Gehorsam fordert. Durch Techniken der Gedankenreform und "Milieu-Kontrolle" isolierte er Anhänger von ihren Familien, wie am Beispiel der ehemaligen Mitgliederin Melinda Horton gezeigt wird. Trotz staatlicher Versuche, insbesondere Kinder zu schützen, expandierte die Sekte durch weitere Restaurantgründungen und besteht bis heute fort. Sprix' Lehre legitimiert ein autokratisches System, in dem er als oberster Apostel uneingeschränkte Autorität besitzt.
FAQs
Die 12 Stämme sind eine christliche Sekte, die 1972 von Elbert Sprix gegründet wurde. Sie rekrutieren neue Mitglieder oft über ihre Restaurants, die Yellow Delis, wo sie jungen Menschen ein unkompliziertes Leben in einer christlichen Gemeinschaft versprechen.
Der Sekte werden Rassismus, Homophobie und Kindesmissbrauch vorgeworfen. Anhänger sollen Kinder in den ersten vier Lebensjahren mit Stöcken schlagen, um deren Willen zu brechen und sie vom kreativen Spielen abzuhalten.
Die Sekte finanziert sich hauptsächlich durch ihre Yellow-Deli-Restaurants. Mitglieder arbeiten dort unbezahlt als 'Freiwillige' und erhalten stattdessen freie Kost und Logis, während die Gewinne unter allen Mitgliedern aufgeteilt werden.
Die Sekte nutzt Milieu-Kontrolle, um Mitglieder zu isolieren. Sie schneidet sie von Familien ab, überwacht Besuche und warnt vor Einflüssen von außen, die als Werkzeuge Satans dargestellt werden.
Elbert Sprix war ein charismatischer ehemaliger Footballspieler und Psychologiestudent. Nach mehreren gescheiterten Ehen und Berufen gründete er 1972 die Sekte, zunächst als Jugendgruppe 'The Light Brigade', die sich später zu den 12 Stämmen entwickelte.
Die Yellow Delis dienen als Front für die Sekte, um neue Mitglieder anzuwerben und Geld zu verdienen. Sie geben sich als harmlose, hippieartige Restaurants aus, während dahinter die sekteninternen Strukturen und Praktiken verborgen sind.
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