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Die Verbotene Stadt – Macht und Intrigen am chinesischen Kaiserhof

72m 46s

Die Verbotene Stadt – Macht und Intrigen am chinesischen Kaiserhof

Die Podcast-Folge beginnt mit einer lebhaften Beschreibung des aufwendigen Morgenrituals von Kaiser Yongle in der Verbotenen Stadt im Jahr 1423, das von Eunuchen dominiert wird und in einer zeremoniellen Audienz gipfelt. Anschließend springt die Erzählung zurück zu den Ursprüngen der Ming-Dynastie, die 1368 nach dem Sturz der Mongolen durch Hongwu gegründet wurde. Nach Hongwus Tod bestieg sein Enkel Jianwen den Thron, was jedoch seinen erfahrenen Onkel Zhu Di, den Prinzen von Yan, erzürnte. Jianwen, von Beratern beeinflusst, begann, seine mächtigen Onkel zu entmachten. Zhu Di täuschte daraufhin Wahnsinn vor, um Zeit zu gewinnen, und eskalierte die Situation, als kaiserliche Gesandte in seine Residenz geschickt wurden. Deren Ermordung markierte 1399 den Beginn eines brutalen Bürgerkriegs zwischen dem jungen Kaiser und seinem aufständischen, militärisch versierten Onkel. Die Folge verbindet diese persönliche Machtgeschichte mit größeren Themen wie der kulturellen Blüte der Ming-Zeit, symbolisiert durch begehrtes Porzellan, und dem religiös legitimierten Herrschaftsanspruch des Kaisertums.

Transcription

11758 Words, 73303 Characters

German
Herzlich willkommen zu neuen Ausgabe von "Was bisher geschah", viele von euch müsste ich aber besser mit guten Morgen begrüßen, denn wir betreiben ja auch Datenanalyse und die verreden uns das viele von euch, uns gleich morgens früh als allererstes am Tag hören. Möglicherweise weitere Theorie sind wir bei einigen sogar schon Teil eures lieb gewonnenen morgenritorals, das wird uns natürlich sehr freuen. Nils, wie startest du in den Tag? Hast du auch morgenritoral, falls ja was darf auf keinen Fall fehlen? Wir gehen immer mit den Katzen hingarten und trinken da Kaffee. Das ist vor allem wie Katzen 3, uns dazu, wenn es einmal zu spät ist oder ausfällt, gibt es einen Hälln gemauen zu. Und wie trinken deine Katzen ihren Kaffee? Ja genau, die sind also sehr epich, dass sie sowohl nassfutter als auch trockenfutter kriegen. Das ist bei Ihnen das Frühstück, wenn da irgendwas abweichlich sind, völlig zwangsgestört, sie haben Katzen. Oder ich würde jetzt sagen, wie es barner Verhältnisse darf es schon ein bisschen mehr sein. Also bei mir ist es auch der Kaffee, maximal unaufwendig und spektakulär. Ganz anders ist das morgenritoral, von dem ich euch jetzt erzählen möchte. Und dafür reisen wir zurück ins Jahr 1423 zum 23. Februar und wir befinden uns in Beijing, der chinesischen Hauptstadt. Und noch vor Tagesanbruch erwacht der Kaiser Jungenly in seinem Palast in der verbotenen Stadt. In den Gemächern werden Alampen und Latternen entzündet, die äuhen Nuchen, huschen lautlos durch die Räume. Sie haben schon alles vorbereitet für den Kaiser. Einer von Ihnen, der hat die Aufgabe noch ein letztes Mal die Temperatur des Badewassers zu überprüfen. Also ein Kaiser ist da sehr anspruchsvoll. Und der Herrscher nimmt dann auch ein Bad. Danach setzt er sich auf einen gepolsterten Stuhl, einen Oynuch trocknet und kämpft sein dichtes schwarzes Haar, ein anderer der bestreicht sein Schnurbad mit etwas Öl und zwirbelt ihn. Es gibt noch einen weiteren Oynuchen, der pflegt den Bad. Also da sind einige Leute beschäftigt, der Kaiser trinkt keinen Kaffee, sondern er trinkt T zum Frühstück, ist auch ein bisschen was und dann meditierte. Das machen ja vielleicht einige von euch heute auch noch. Und wir wissen nicht ganz genau, was er dabei denkt, aber vielleicht geht er im Kopf schon mal seine To-Dooliste durch. Er hat nämlich, dass wir im Vergleich noch sehen, einen ziemlich vollen Tag vor sich. Angezogen wird er auch von den Oynuchen, kommt die sogenannte Drachenrobe umgelegt. Es ist jetzt kein Faschingskostümen, sondern ja, so eine sehr gelbgold glänzende, prächtige robe und bekommt dann zum Abschluss eine Kappe mit zwei kleinen Flügeln daran aufgesetzt. Und als er dann fertig angezogen ist, bewegt sich diese große kaiserliche Ornthorage durch den Palast-Enriktum Süden. Und Kaiser Jungle, der verlässt jetzt den Teil seines Hofes, den nur er und einige wenige auserwählte Frauen und Ornuchen betreten dürfen und begibt sich in den öffentlichen Teil der verbotenen Stadt. Er setzt sich in seine gelbe Semfte. Auch die du hast, ist wahrscheinlich jetzt schon erraten. Auch die wird von Ornuchen getragen. Willst du mal in einer Stelle noch erklären? Ornuchen, was ist das? Ja, eine gute Frage, Ernilts. Ein Ornuch ist ein kastrierter Mann. Und da kommen wir gleich noch dazu. Und diese Hürflinge, die tragen den Kaiser dann in eine mit Blumen geschmückte Halle und da findet dann die Morgen-Audienz statt. Und in der Halle wird er bereits erwartet. Also links stehen die Zivilenbeamten, rechts die Militärkommandöre, Reihe um Reihe, alle warten, stillschweigend, bis dann der Chef kommt. Und ganz am Rand steht ein Ornuch in einem roten Gewand. Und der hat eine Peitsche in der Hand, der jetzt mit einem geschickten Twist knallen lässt. Und das ist das Zeichen, auf das die anwesenden gewartet haben. Sie ruf nämlich jetzt, wie aus einem einzigen Mund, alle gleichzeitig, 10.000 Segnungen für eure Majestät. Wer will nicht gerne morgen so begrüßt werden? Ich nicht. Ich bin nämlich morgenmuffel. Ich hab's gerne leise, morgens. Schöne Gong, vielleicht etwas angenehm als ein Peitsche-Kanal. Ja, aber gut, man erzeugt Aufmerksamkeit. Das ist klar. Ja, ist das auf jeden Fall. Macht was her. Und mit diesem Ritual beginnt ein weiterer Tag im Leben von Jung Lee. Einm chinesischen Kaiser dessen Lebenstoff für einen exzellenten Thriller bieten würde. Sein Vermächtnis, das prägt Beijing noch heute, denn Jung Lee ist nicht nur einer der größten Herrscher, die China je hatte, sondern er ist auch der Vater der verbotenen Stadt. Ich bin ja auch im Tälgenbischer. Ich bin jetzt winkma. Und das ist was bisher geschah. Unsere heutige Reise führt uns ins China des frühen 15. Jahrhunderts. Wir erzählen die Geschichte eines Mannes, der gewaltsamt zum Kaiser aufsteigt. Der Hauptstadt gründet und einen riesigen Sagen, umwubenden Kaiserpalast errichten lässt, der bis heute zu den beeindruckungsten Bauwerken der Menschheit zählt. Es ist eine Geschichte von Ergeiz, Intriegen, Macht und Vision. Die Geschichte von Kaiser Jung Lee. *Musik* Hast du eigentlich noch alte Gegenstände zur Hauserum stehen, bei denen du gar nicht mehr so sicher bist, woher kommen die eigentlich? Was ist das eigentlich? Also ich habe da eine Menge davon, im Keller vor Ort. Wir haben so einen afrikanischen Hopplingshocker, den meine Großmutter aus Nigeria in 50er Jahren mitgebracht hat, der ist etwas merkwürdig. Ja, vielleicht solltest du den ja mal mitnehmen und dann bei bares, frares Fragen, wie viel sie dir dafür geben würden. Es gibt ja immer wieder sensationelle Zufallsfunde. Manchmal erlebt man da unglaublich Überraschung 2012, zum Beispiel. Da hat eine Familie eine Wase beim renommierten Auktionshaus Sotheby's in New York zum Verkauf angeboten. Die haben diese Wase vorher Jahrzehnte lang als Türstopper benutzt. Ich weiß nicht, wie das, also die muss offensichtlich hier ein bisschen robust da gewesen sein, diese Wase. Und bei dieser Auktion hat sich dann herausgestellt, ja, diese Wase ist ein kostbares chinesisches Kunstobjekt aus der Zeit der Ming-Dynastie und ein unbekannte Käufer hat dafür Sake und Schreibe 1,3 Millionen Dollar bezahlt. Die sind nämlich wirklich sehr begehrt und erzielen bei Auktionen immer wieder mal so spektakuläre Summen. Wer aber diese Ming eigentlich sind, nachdem diese besonderen Wase benannt worden sind, das werden wir uns heute mal gemeinsam anschauen. Das Thema ist ja für Europäer immer so ein bisschen so ein Downer, weil man immer sagt, guckt mal, die hatten damals schon dieses schönen Wase, das schöne Portzuladen. Was habt ihr in der Zeit? Warte ihr im Schlamm und in den Wäldern, mit Bärenfälle, nicht ganz. Ganz so schlimm, aber es ist vielleicht nicht, aber so ungefähr ist es schon auf jeden Fall eine sehr respekt einflößende Geschichte. Ja und du sagst zurecht, also Portzuladen, also dieses sehr hochwertige weiße Geschirr, sage ich jetzt mal, diese Keramik. Das ist damals absolutes Heiteck, was es in China gibt und in Europa, ne ich könnte mal vielleicht nochmal die Geschichte erzählen, wie die Europäer dann schließlich auf das Geheimnis des Portzulans gekommen sind, würde jetzt hier zu weit führen. Wir müssen uns heute noch merken, China ist damals wie heute ein absolutes Heiteckland, zählt ja zu den ältesten Zivilisationen der Menschheit und diese lange Geschichte, die ist eben von verschiedenen Familiendünnastien geprägt, deren Oberhöpter dann als Kaiser geherst haben, mehr als 2.100 Jahre lang und die Legitimation für diese Herrschaft ist eine religiöse Überzeugung. Der Kaiser ist der Sohn des Himmels und er hat das göttliche Mandat alles unter dem Himmel zu beherrschen. Er hat auch eine Aufgabe, er muss nämlich dafür sorgen, dass die kosmische Harmonie, also das Gleichgewicht aus Himmel, Erde und Mensch aufrecht erhalten wird. Stellt euch mir zeitweise auch sehr anstrengend vor. Das passiert ja auch so nah. Man nennt das ja heute wieder die Rückkehr zu einer asiatischen Philosophie, der ganze Zeit und des Ausgleichs. Und ich glaube in ein bisschen ökologischen Bewegung wird das immer unterschieden bei einem Christentum im Buch Mose, immer steht, macht euch die Erde untertaren, dass man da eben so einen Herrschaftsanspruch über die Erde zum Machtanspruch letztlich hat. In Asien ist es so ein bisschen, wir kommen echt zu diesem sehr aktuellen Thema der Rivalität der Systeme, so ein bisschen asiatischen und es westlichen Denkens. Und das ist in der heutigen Folge echt da belegt, wie diese Macht damals erwachsen ist. Also es geht natürlich um Macht. Wenn wir jetzt uns die Anfänge der Ming-Dunners anschauen, die wird nämlich im Jahr 3.168 gegründet, da wird die Machtfrage entschieden und zwar durch einen Mann namens Jew, Johann Zhang. Der hat einen Bürgerkrieg gewonnen und zwar gegen die Mongolen, die haben China ja ungefähr so 90 Jahre lang beherrscht, wer unseren Dreiteiler über Tjinkaskan gehört hat. Da haben wir es, glaube ich, kurz angesprochen, dass die Mongolen ja auch China erobern und dann dort eine eigene Dynastie gründen. Und der Name dieser neuen Dynastie, Ming, der bedeutet so viel wie Helligkeit oder Glanz und auch der Gründer Jew, der gibt sich nach seinem 8. Ein neuen Namen erinnert sich jetzt Hongwu, was sich mit umfassendes Kriegertum übersetzen lässt. Das ist in China Tradition, also dass der Kaiser, wenn er den Ton besteigt, seiner Herrschaft so eine bestimmte Divise gibt, in diesem Fall umfassendes Kriegertum, wer vielleicht etwas, was man heute auch wieder einmal einführen könnte, für unsere Bundeskanzler, jeder Bundeskanzler, jede Bundeskanzler nimmt, dann sozusagen ein neuen Namen an, der gleichzeitig auch die Parole für die kommenden vier Jahre ist. Also ein bisschen, haben wir das ja auch alle sind ja irgendwie mit irgendeinen Spruch und also einer Sache, in Erinnerung geblieben. Im besten Fall, wie die Brand wir wollen, mehr Demokratiewagen oder auf Scholz die Zeiten, Wende, Stimmt. Weil ich auch Trudeau fördern und fördern. Beziehungsweise bringen wir mal eine Flasche Bier. Agenda 2010, der Agenda Kanzler. Bei März steht es noch aus. Bei Angela Märte, sie kennen mich. Also jeder hat so ein bisschen so eine so ein Spruch, wo man dran denkt. Aber bei Ming, die Nasti, muss ich natürlich immer ein Ming denken. So, also. Man spitznam es schon früher im Astar oder Ming. Ja, Ming war der auch mein Kürzel bei der FZ. Also ich leise über die Ming-Dinastie. Du bist der Chef deiner eigenen Ming-Dinastie entwiesbaden. Diese Ming-Dinastie ist wirklich auch eine der deutendsten chinesischen Dinastien. Das werde ich gleich noch merken. 1998, der Sturpt der Gründer Hong Wu mit knapp 70 Jahren, eigentlich ein ganz stattliches Alter zu der Zeit, ohnehin. Und er hat seine Nachfolge eigentlich klar geregelt. In China damals ist es so erst geburtsrecht, also der älteste Sohn, wenn ihm die Tonfolge. Problem ist nur, der älteste Sohn ist bereits verstorben. Deswegen hat Hong Wu noch vor seinem Tod sein Enkel zum Kronenprinzen ernannt. Und dieser Enkel besteigt dann schließlich den Ton als Kaiser Jan Wen. Entschuldigung für meine schlechte Aussprache chinesischer Namen. Das ist wirklich eine komplizierte Angelegenheit. Und es bleibt auch kompliziert, denn jetzt müsst ihr euch noch einen Namen merken. Der ist aber wirklich wichtig. Der wird jetzt bis zu die Hauptperson dieser Folge. Das ist ein Prinz namens Judy. Das ist auch ein Sohn, dieses verstorbenen Dinastie gründer Hong Wu. Und der ist etwas älter. Und dieser Judy, das ist der vierte Sohn von Kaiser Hong Wu. Und der wird später unter dem Namen Jung lebekannt. Also der Kaiser, den wir zu Beginn dieser Folge bei seinem Morgenritual kennengelernt haben. Kurz zur Backstory von diesem Judy. Also das ist ein schlauer Typ schon als Kind. Sehr wispigierig, auch begabt. Geht schnell als einer der fehlsten von Hong Wu's Sohn. Du hast ja auch einen Sohn. Ich hab auch einen Sohn. Ist manchmal ein bisschen Challenging. Musst du jetzt nicht sagen. Aber stell dir mal vor, du hättest 26 Sohne. So viele Tatsache, die sind ja wie von verschiedenen Müttern. Genau, kleine Einschuk. Genau, aber trotzdem, also das ist schon sehr stattlich. Und in dieser großen Schaar von Kindern, da ist Danie, der sich besonders für das Militär begeistert und wird dementsprechend auch zum Krieger ausgebildet. Kurz bevor er zehn Jahre alt ist, da teilt sein Vater sein Reich in acht Fürstentyme auf. Jeheits ein Fürstentum für jeden seine acht Söhne. Wahrscheinlich dann zu diesem Zeitung noch nicht so viele. Und die wird zum Prinzen von Jan ernannt. Das ist eine große Region im Norden des chinesischen Reichs und zur Amtseinführung erhält er ein goldenes Buch. Da ist unter anderem festgehalten, was Hong Wu, also sein Vater, der Kaiser, von ihm erwartet. Ich zitiere mal, seit jeher haben die Herrscher, die die Welt erobert haben, sich stets eine starke Unterstützung in den Randgebieten aufgebaut. Du bist nun im Besitz eines Fürstentums und musst deine Pflichten respektvoll erfüllen und dich an die Etikette halten. Du musst regelmäßig deinen Vorfahren Opfer da bringen und den Heiligen, Bergen und Flüssen tribut zollen. Du sollst auch deine Truppen fleißig ausbilden und dein Gebiet verteidigen und mit Gefühl für deine Untertanen haben. Achte darauf, meine Anweisung auszuführen und dich mit um sich zu verhalten. Ja, die perfekte Anleitung, also dieser Vater hat ja alles bedacht, aber es wird ganz anders kommen. Ja, man könnte noch so ein "Ja", Papa hinterher erschieben. Es ist eine Menge, die da verlangt wird. Und also dieser Prins-Judide hat auch wirklich eine Menge Verantwortung. Also, denn diese Region, der da kontrolliert, das ist die entscheidende Region an der Grenze zu den Mongolen, die wir erinnern uns, Hongo, ja zurückgedrängt hat aus China als er seine Dynastie gegründet hat. Also wirklich, dann ganz entscheidender Posten. Als er 16 Jahre alt ist, da heiratet die Tochter eines Einflussreichen Generalseines Vaters. Klassisch politisch motivierte Verbindung ist ja damals üblich, nicht nur in China. Und das Part zietern aus der keiserlichen Residenzstadt Nanjing, die im Südosten des Reiches liegt in den Norden nach Bay Ping. Da sollen nämlich Judi, seine militärische Ausbildung fortsetzt. Bay Ping klingt verdächtlich nach Bay Jing. Und tatsächlich, das ist ein und die selbe Stadt. Also die heutige Hauptstadt, China, sie ist damals Bay Ping. Bay Ping bedeutet so viel wie nördlicher Friede und Bay Jing, dann entsprechend nördlicher. Aber es verrate ich euch jetzt so nicht. Da kommen wir gleich noch dazu. Also Judi ist jetzt da oben im Norden an der Grenze zum Mongolischen Steppe und führt dann auch einen ersten Feldzug gegen die Mongolen. Das ist so seine Abiturprüfung, würde ich jetzt mal sagen. Und jetzt steht ja seit Jahrhunderten, wenn ich 1.000, diese Kriege gegen die Steppenverkage, die von Norden immer reinkommen bei Jing, Skahn haben wir es gesehen. Aber wie man wieder gibt es da Hudl, das ist so ein bisschen wie Deutschland, amfang kreich bei uns. Immer wieder Hudl. Immer wieder Hudl mit den Mongolen. Das fast ist eigentlich ganz gut zusammen, womit ich hier in Nesen sich da beschäftigen müssen. Also Judi ist ein fehliger Typ, besteht seine erste große Bewerungspurbe. Und trotzdem wird er von seinem Vater, wie wir schon gehört haben, nicht zum Nachfolger ernannt, sondern Hong Wu erneckt seinen unerfahrenden Neffen Jan Wen zum Nachfolger. Das ist eben dieses Prinzip der Erstgeburt, dem sich der Kaiser verpflichtet fühlt. Und Jan Wen ist eben der älteste Sohn, seines verstorbenen ältesten Sohnes. Und das hat mit Meritokratie und nichts zu tun, aber so ist das halt manchmal beim Adel. Und das führt dazu, dass sich diese 38-jährige Schlacht erprobte Krieger Judi, ja, seinem erst 21-jährigen Neffen Jan Wen Bolgen muss, als der dann im Juni 1398 den Ton besteigt. Und du kannst es dir sicherlich vorstellen, Judi mag das überhaupt nicht. Kommt mit sich schon so ein Familienessen vorstellen, wo sie sich sagen gucken. Oh Gott. Oh, mein, das ist der Trottel. Ja, das ist wirklich ein Problem, denn Judi ist wirklich wütend. Und diese Wut dieser Zorn wird einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte haben. Also das ist sozusagen die Frontstellung der unerfahrenden Neffe gegen den Kampf erproten älteren Onkel. Und Jan Wen, der Kaiser, der ist halt noch relativ jung und verlässt sich so auf seine Berater und die sagen ihm also die größte Gefahr für deine Herrschaft. Das sind deine mächtigen Onkel. Also diese Prinzen, die diese strategisch wichtigen Grenzregionen kontrollieren. Und die musst du ausschalten. Ständig ist ein bisschen so vor, wie manchen Parteien, wenn da irgendwie der Vorsitzende gestürzt werden sollen. Klar. Erst mal müssen wir die Landesfürsten, die müssen erstmal ausschalten oder auf unsere Seite ziehen. Also da wird viel entregiert. Und Jan Wen hört auch auf die. Also schon wenige Monate nach der Tonbesteigung lässt er den ersten seiner Onkel unter fahrdescheinigen Vorwürfen verhaften und verbannt. Im folgenden Jahr werden drei weitere Onkel eingesperrt. Und ein Onkel begeht aus Suizid. Und Judi, der Prinz von Jan, der weiß natürlich, was ihm da in Belde blüht. Und was macht er, genialer Plan, um sich ein bisschen Zeit zu verschaffen? Was würdest du in dieser Situation machen jetzt? Ja, das ist erschwerend. Und da hat man, wer hat man wenig Möglichkeiten? Exil geht schlecht. Es ist ein bisschen erinnert, mich an die schöne Familie Tulemeer, wo die auch, äh, einziges Chancen, nicht darin, das Geschwisterkind umzubringen. Ja, vielleicht ins Kloster gehen, sagen, "Hey, ich bin da auch keine Gefahr." Aber Judi ist nicht aus diesem Holz geschnitzt. Er hat eine andere Idee, er täuscht vor, wahnsinnig zu werden. Genial. Wie täuscht man das vor? Würdt still. Ich weiß nicht. Also das ist schon mal ganz gut. Aber Jan Wen lässt sich davon nicht lange abhalten im August 1399 schlägt er dann schließlich gegen seinen Onkel los. Wir sind jetzt in Bay Ping, der Residenzstadt von Judi. Das ist Hochsommer, sehr heiß. Und zwei keiserliche Gesamte mit langen farbigen Gewänder gehen durch die Statttore in die Stadt hinein. Und sie haben den Auftrag, mehrere Vertraute des Prinzen Judi festzunehmen, so als Vorbereitung seiner vollständigen Entmachtung. Und sie glauben auch sehr zielgerichtet auf die Palastgebäude zu, was diese Gesamten aber nicht ahnen, sie werden beobachtet. Denn der Prinz von Janen hat sich nicht nur als verrückter ausgegeben und ein bisschen Zeit zu gewinnen, sondern er hat ja auch einen Netz an Spionen aufgebaut. Und er weiß längst Bescheid über das Vorhaben des Keises. Und er weiß also, was da geplant ist. Und als diese beiden Gesamten dann seinen Palast betreten wollen, das springen plötzlich mehrere Männer aus der Deckung. Und diese Boten des Keises, die haben noch gar nicht begriffen, was da geschieht, da werden sie schon von den Angreifern getötet. Die kommen dann zu Pferd oder zu Fuß. Wir hatten sich ja vor so Booten des Keises, dachte ich, kommen mit so einer Ornthourage und Leipwache. Aber es scheint gar nicht in der Szene so zu sein. Vielleicht ist das schon so eine Fußgänger gesellschaftlich. Jetzt da hast du jetzt den Finger in die Wunde gelegt. Ich kann es dir nicht sagen. In so Films sehen gehen sie viel zu Fuß in diesen Städten. Ist ja interessant. Also, ich will jetzt nichts falsches sagen. Ich würde sagen, sie gehen zu Fuß, weil sie die Stadt betreten. Aber ich will auch nicht ausschließen, ist sie vielleicht auch in der Sämfte, Sämfte. Was ich weiß, ist, was nach diesem Mord passiert. Denn der Prinz von Jan, der befielt seine 800-Mann starken Leipgarde, sofort auszuschwärmen, alle neuen Statttoren von Bay Pink zu besetzen. Sie müssen natürlich verhindern, dass weitere Soldaten des Keises, die Stadt kommen können. Und dieser Tag, dieser Doppelmord, der markiert den Beginn eines brutalen Bürgerkriegs, zwischen dem Kaiser und seinem Onkel, zwischen Jan Wen und Judi, dem Prinzen von Jan. Also, der erste Schuss ist abgefeuert. War kein Schuss, war ein Deutschstoß, aber kommt auf selbe heraus. Und Judi, der ist sozusagen in der Offensive. Und was macht man in so einer Situation? Man muss natürlich. Ja. Komunikation. - Genau, genau. Genau, das richtige Wort. Und er muss sozusagen legitimieren, warum er sich dagegen den Kaiser erhoben hat. Und er veröffentlicht einen Manifest und darin beruft er sich auf die so genannten Anweisung der Vorfahren. Und die erlauben es einem Prinzen in Motfall, truppen in die Hauptstadt Nanjing, zu entsenden, um Zitat unruhen zu unterdrücken, die durch betrügerische und unerliche Ministerverursacht werden und die Sicherheit des Reichs gefährden. Es ist also eine Art Ausnahmezustand auf, die er sich beruft. Und das ist sehr geschickt und ja in der Geschichte auch nicht das erste und das letzte Mal. - Ja, es ist sehr differenziert, weil er stellt sich nicht direkt gegen sein verwandten den Kaiser, sondern nur gegen die Autorache, das Umfeld, wo ich meine heute sagen, ist umfeld manipuliert den guten Herrscher. Ist so ein bisschen eine klassische Sache, aber normalerweise sind solche Feldsjüge im Westen, gibt es immer andere Legitimationen, also Hilfe für eine unterdrückte Minderheit oder einem Angriffskrieg zu vorkommen, putative Notwerer und zu was, aber das ist sagen ja, man muss den Kaiser praktisch retten für seinen eigenen Beratern, ist sehr sehr geschickt, werde ich mir merken. - Ja, ich weiß nicht, was du vor hast, aber ich lasse mich überraschen, wenn mir meine Spiehungen nicht vorher berichten, was du im Schilde first, nein, ich finde diese Idee, also diese Gedanken der Krise, also man muss erst mal sagen, es gibt eine Krise, das Land ist in Gefahr und ich kann nicht anders, um jetzt sozusagen da den einzugreifen, um das Land zu retten, das ist auch ein absoluter Klassiker, also aus dem Instrumentenkasten des Putschisten und der Pferdalanz. - Ketter des Fahrtalanz, ne? - Ja, also Napoleon hätte das auch sein. - Und ein paar andere noch ein paar schlimme Typen auch. Also Bürgerkrieg in China, Judy, der Prinz von Jan hat das erste Blut in diesem Zweikampf vergessen, aber wenn wir uns jetzt die Papierform anschauen, dann hat er eigentlich die schlechteren Karten. Seine Armee, die ist nämlich dem keiserlichen Her weit unterlegen, John Wayne, der Kaiser, der hat 300.000 Mann unter seinem Kommandum. Das ist wirklich viel, es glaube ich deutlich mehr, als die Bundeswehr gerade hat und zu diesen Zeiten, in denen wir uns befinden, also früher 15.000 ist ja 100, umso mehr, also um nur mal zu verdeutlichen, welche gigantischen Dimensionen, wir hier sehen, also bei einer der größten Schlachten des europäischen Mittelalter, das war die Schlacht bei Tannenberg im Jahr 1410, Polenlitter und gegen den deutschen Orden. Da haben auf beiden Seiten zusammen insgesamt 60.000 Männer gekämpft, heißt also das chinesische Kaiserreich verfügt zu dieser Zeit über eine rund fünfmal so große Armee. - Ja, und das ist ja nur die Kämpfer, die da gezählt werden und zu den Kämpfer, damals kann der kaum was alleine machen, das heißt zu den doppelt so viele, oder da dreimal so viele Menschen an Verpflegung, Ausstattung, Rüstung, das heißt, allein wenn diese gewaltige Streit macht, über die Steppe, das muss ja auch die Staubfolken müssen, auch so gigantisch gewesen sein, ich kann das, kannst du von dem Westdagen jetzt schon so abfährt, aber das müssen ja auch echte Umwelterschütterungen gewesen sein, wenn sich so eine richtige Armee bewegt, absolut faszinierend. - Und ein logistischer Eibtraum. - Also ich werde dann nicht gern für die Verpflegung oder für den Marschplan verantwortlich gewesen, Judy, also der Prinz von Jan, der befähligt nur in Anführungszeichen 100.000 Mann, er hat aber einen entscheidenden Vorteil, seine Armee ist Kampf erprobt und sie ist auch besser geführt, er hat ja selber schon auch gegen die Mongolen gekämpft, dann wenn auf der anderen Seite der, hat zwar auch generelle Zuverfügung, aber die sind nicht so Kampf erfahren und haben also nicht das nötige Know-How, deswegen kann der Kaiser diesen Krieg auch nicht schnell entscheiden, also das zieht sich über drei Jahre, dann setzt Judy zum entscheidenden Schlag an, er marschiert nämlich auf die kaisertliche Hauptstadt Nanjing. Jan Wen, der hat erkannt, was die Stunde geschlagen hat, macht noch mal ein verzweifeltes Friedensangebot, schlägt seinem Onkel vor, aber du kannst doch die nördliche Reichshelfte behalten, machen hier irgendwie Teilen, die Beute auf, aber Judy, der weiß natürlich, dass er mittlerweile auf der Siegerstraße ist und lehnt dieses Angebot ab. Im Juli 1402 erreicht Judy dann die Mauern von Nanjing, die muss er aber nicht mühsam, er stürm, denn er hat schon Verreter im Inland der Stadt, die öffnen ihm die Tore von innen, kann man sich vorstellen, Verwirrung, Panik, unter den Verteidigern, in diesem ganzen Chaos bricht dann im kaiserlichen Palast ein Feuer aus und bei diesem Brand sterben dann auch Jan Wen und seine Ehefrau. Wenn man die offizielle Version der Geschichte glaubt, es gibt natürlich auch noch eine inoffizielle, eine Verschwörungstheoretische, erzähle uns wahr, gibt es auch das Gerücht, dass der Kaiser es geschafft hat, sich als Mönch zu verkleiden und unerkannt, die Stadt verlassen hat, das ist ein sehr unwahrscheinliches Scenario. Sehr, sehr fit waren Sie ja nicht, also wenn er schon eine Senfte mit 12 Einrufem brauchen, von A nach B zu kommen, dass er dann zu Fuß dadurch sich so irgendwie durchschlägt, gibt es wahrscheinlich nur einem Film. Ja, wenn manche klären sich eben an diese Vorstellung und wir kommen auch gleich noch mal auf diese Gerüchte zurück, aber für Judy ist das natürlich jetzt auch irgendwie wurscht, denn der Kaiser ist weg und steigt dann noch in den Ruinen, dieses abgebrannten Palastes, den Ton. Jetzt ist ja ja Kaiser, er braucht also auch einen Kaiser-Namen und wählt den Namen, den wir eben ganz im Anfang schon gehört haben, Jungle heißt ewiges Glück und ruft damit auch die gleichnamige Ehrer aus. Das ist mein slogan, wenn man heute heute war, ein bisschen an Trump, wenn wir in länger nicht mehr erwähnt, ich glaube es ist erlaubt, er hat ja in seiner "Organisation Address" vom Golden Age gesprochen und es ist immer schwierig, so groß, spurig zu beginnen, weil man das dann eben ja auch sozusagen mit Liefern muss. Liefer, man muss Liefern? Also von ewigen Glück kann auch bei Jungle keine Rede sein, denn nach seiner Tronbestaltung befiehlt er erst mal eine brutale Säuberungswelle, also tausende Beamte und Angehörige, auch das meditäres werden, verband mit samt ihrer Familien, viele werden auch hingerichtet. Die waren halt nicht gemeint, jeweiges Glück war vor ihm für ihn. Also wahrscheinlich war wahrscheinlich gedacht. Ja, die Fußnote. Ja, genau, nicht für die. Gauener, das Kleingedrugte nicht gelesen. Jungen Lehde ist einfach ein sehr gewiefter Machtpolitiker und er weiß, er hat sich an die Macht geputscht, er braucht einen Neuanfang, also auch personell, das heißt, die alte Garde wird verband oder ausgeschaltet und dazu gehört auch, dass er weiß, dass in Nanjing, also der Hauptstadt seines gestürzten Neffens, dass da keinen Hof zu machen ist und deswegen verlegt er seine Residenz dann kurz nach Norden. In seine Stadt Bay Ping haben wir schon kennengelernt und diese Stadt länder jetzt um in Bayjing, was die nördliche Hauptstadt bedeutet. Merkt euch das, wenn ihr mal in eine Quizshow geht, denn ich war mal in britischen Fernsehen in einer Quizshow, die ist ziemlich schlecht gelaufen für mein Team, aber eine der Fragen, die ich wusste, was Bayjing heißt, ich wusste, dass es nördlicher Hauptstadt heißt, fragt mir nicht, woher das war so ein bisschen mein kurzer Moment der Ehrenretung in einem anderen Weitig-Eher. Bescheidenden Auftritt. Aber wirst du mal da gewesen im Bayjing? Nein, ich würde das sehr, sehr gerne tun und schreibe es hiermit auf unsere lange Liste der Wunschreiseorte von Nils Minkmann und Joachim Tegenbischer. Ich war mein Schangenhye, aber ich stimmt, Bayjing würde ich auch sagen. Ich habe damals natürlich diesen Film gesehen vor einigen Jahren mal den letzten Kaiser, der in der verboten Stadt auch gedreht worden ist und als Kulisse habe ich sie es schon so oft gesehen, dass ich fast denke, ich wäre schon mal da gewesen, aber natürlich, das würde ich schon sehr, sehr gerne mal machen. Vielleicht kommt es ja irgendwann mal dazu. Zu dem Zeitpunkt, in der wir uns jetzt befinden, also dem Amt-Antritt von Jung Lee. Da gibt es die verboten Stadt in Bayjing, aber noch gar nicht. Die lässt Jung Lee erst ab 416 errichten, also einen neuen Kaiser palast, aber das ist eigentlich schon eine Untertreibung, denn Jung Lee will ja ein irrisches Abbild des himmlischen Reiches bis jade keisers erschaffen. Das ist ein ganz wichtige Figur in der chinesischen Mythologie. Ist so ein bisschen der Herrscher über das Universum und die verboten Stadt, die es ja heute noch gibt, das Ergebnis, dieses sehr ambitionierten, architektonischen Plans. Weiß ich nicht, ob du dich so mit Fangschui auskennst, ob du irgendwie deine Wohnung danach eingerichtet hast. Nein, leider nicht. Geht dann das Fehler noch vielleicht besser? Wahrscheinlich. Nein, aber es ist natürlich faszinierend. Ich weiß, dass es heute noch bei Hochhäusern und bei neuen Gebäuden sehr, sehr beachtet wird. Kann auf keinen Fall schaden, sehr interessant. Ja, und die verboten Stadt ist also nicht einfach so dahin gebaut, sondern sie folgt einer sehr strengen, kosmologischen Ordnung. Es ist alles sehr symmetrisch auf einem Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Insgesamt ist dieser Palast gut 960 Meter lang und mehr als 750 Meter breit, so ein etwa 100 Fußballfelder groß. Und die verboten Stadt teilt sich in zwei Welten. Es gibt den äußeren Hof im Süden, das ist der öffentliche Bereich. Da steht zum Beispiel die Halle der höchsten Harmonie. Da empfängt der Kaiser seine Beamten und Gesanden. Da finden auch die großen Zeromenien und rituale Stadt. Er wird auch gefeiert und Bankette werden da abgehalten. Und die Wände fast aller Palastgebäude sind Zinobarot gestrichen, denn rot, das ist schon damals in China die Farbe von Macht und Stärke. Und die Dachziege in der verbotenen Stadt, die leuchten in Geld, das ist die Farbe des Kaisers. Ich mach doch jeden Fall aus daher. Ich weiß, dass ich mal zu Todeschocken bin, als ich mein Hotelze mein Schangheib betrehe habe. Und das war völlig mit rot beschmiert. Sie, natürlich ich als Krimi, Zuschauer, denkt man Gott hier ist eben ein Mord passiert. Aber es war ein Wahrheit, hatte da einen Hochzeitspaar übernachtet. Und als Symbol des Glücks haben die Freunde dann das ganze Ding rot angestrichen, spontan mal. Bemachte was daher. Hast du dich gleich zu Hause gefühlt? Ja ja, das war ein Schreckmoment. Aber diese ganze Stadt, das erinnert mich an diese Idee, * Musik * Das hatten wir auch ein bisschen im amerikanischen Bürgerkrieg. Die ist scheinig City on the Hill. Also das man das Ideal des biblischen Jerusalems, die Stadt im Himmel schon auf Erden realisiert. Das man eine ördische Gemeinschafts- hat, die genauso viel gelanzt und Frömigkeit austrahlt wie eine ördische göttliche Manifestation. Sehr interessant. Das wird auf verschiedene Autonisen immer wieder versucht. Ja, es ist also ein sehr symbole, schredigös aufgeladener Ort. Und das gilt ganz besonders auch für den inneren Hof im Norden der Stadt. Da befinden sich nämlich die privaten Räumlichkeiten des Kaisers und seiner Familie. Da leben seine vielen Frauen, aber auch seine Konkubinen, also seine Metressen auf die kommen wir nachher nochmal genauer zu sprechen. Und was ich besonders aufwendig finde und auch wahrscheinlich auch sehr kostspielig war, es wird innerhalb der verbotenen Stadt auch ein künstlicher Fluss angelegt, der die Bewohner gleichzeitig auch mit Trinkwasser versorgt. Und der Stichwort Fang Shui, der fließt extra gewunden und langsam. Das soll also auch für Harmonie sorgen und kannst du sicherlich vorstellen, was das für eine enorme Leistung ist, diesen Komplex dazu errichten. Ja, wenn es bei nur wir kriegen, ja nicht mal ein Bahnhof für Stuttgart hin. Also da würde man erstmal denken, dauert ja Hunderte, aber es geht hier viel schneller. Ja, und es geht viel schneller, weil sich die Arbeiter und die Architekten was ganz besonderes einfallen lassen. Also die Socke, der schon erwähnten Gebäude, die werden aus Tonnenschweren Marmorblöcken errichtet und diese Blöcke, die kommen aus einem 70 Kilometer entfernten Steinbruch und wie kriegt man jetzt diese schweren Blöcke in die Stadt. Man grebt alle 500 Meter einen Brunnen, flutet mit dem Wasser, dass man aus den Brunnen holt, den Transportweg, wartet auf den Winter, hat dann eine gewaltige Eisbahn, 70 Kilometer lang und dann kann man diese schweren Marmorblöcke einfach bequem über das Eis in die Hauptstadt ziehen lassen. Crazy, da kann man so sagen. 1420, noch ungefähr vier Jahren Bauzeit, ist dann ein jungles Monument, der macht fertig. Über die Gesamtfläche haben wir schon gesprochen, etwa 100 Fußballfelder, was ja auch mal noch wichtig ist, wie viel Zimmer hat das Ding denn? Was schätzt du? Oh, einige. Zwei und einhalb Küche, Bart. Ich erinnere nämlich, dass Prince Philip einmal gefragt wird, wie viel Zimmer backing ein Pellis hat und er konnte es nicht sagen. Und da dies Gebäude auch um einiges grösser ist, das Backing ein Pellis, wird wahrscheinlich nur so ein Schätzwert sein. Ich weiß nicht. Es sind 9.999 Anhalb-Keräume. Okay. Dieser Halbraum fragt mich jetzt nicht, wo der ist. Der hat aber, glaube ich, eher symbolischen Charakter, denn es gibt sozusagen ein Regel, dass nur der Himmel der Mythologie nach ein Parlast mit 10.000 Räumen besitzen darf. Also, und auch wenn man dann genauer nachzählt, sind es wahrscheinlich weniger als diese 9.999 Einhalb Zimmer, denn es ist dann auch noch eine Frage, was denn eigentlich ein Zimmer ist, was ein Raum ist. Aber es geht auch ein bisschen auf da um die Symbolik, denn die Zahl 9 ist in China eine Grückszahl, die unter anderem für Langlebigkeit steht. Wie viele Küchen, das würde mich interessieren. Eine zentrale Küche oder mehrere? Also, wir müssen mal hinfahren, dass sie ja sehr viele Fragen hier noch offen. Und dann suchen wir mal nach diesem Halb-Zimmer, da freue ich mich schon drauf. Also, Jung Lee hat seinen Kaiser verlasst, vollendet und damit hat er auch seiner Macht die Bühne bereitet. Aber wer jetzt in der verbotenen Stadt, ganz in der Nähe des Kaisers leben will, der muss dafür einen sehr hohen Preis bezahlen. Im Jahr 1402, da hat der Prinz von Jan, Judy, seinen Neffen, den Kaiser gestürzt und hat selbst die chinesischen Ton bestiegen. Seine Residenz, die hat er in den Norden seines Reiches verlegt, nach Beijing. Und da hatte eine gewaltige Palastanlage errichten lassen, die verbotene Stadt. So, kennt ihr wahrscheinlich alles. Mal was ganz anderes, Nils, du bist ja ein Katzenmensch oder das habe ich mir richtig gemerkt. Absolut, also eigentlich bin ich eher die Menschkatze für unseren Katzen. Aber ja. Also, wir hatten früher zu Hause auch meine Katze und wir hatten auch mal einen Kater. Und nach allem, was ich heute weiß, würde ich mir keinen Kater mehr zulegen. Ja. Ja, hatte nichts mit dem Kater an sich zu tun. Feiner Kollege, Kato hieß der. Aber Kater muss man ja routinemäßig kastrieren. Ja. Weil sie dann, wenn man das nicht macht, unter anderem überall hinpinkeln. Also sie markieren ihr Revier. Ja, genau. Vor allem sie ziehen dann solos, über Kilometer, nachts und werden überfahren. Hat viele Vorteile, wenn sie kestriert werden muss. Genau. Und die Kastration eines Katers ist schon eine Krasseoperation. Also da werden die Hoden entfernt und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie das damals war beim Arm Kato an seinen Gemauern zu danach. Und also ich glaube, das will ich im Kater nicht noch mal an tun. Wenn es euch jetzt beim Wort Kastration kalt, den Rücken runterläuft, dann ist das sehr gut nachvollziehbar und vielleicht sollte die an dieser Stelle dann etwas vorspulen. Denn Kastration ist leider als Thema sehr wichtig für unsere heute Gefolge, denn im China des 15. Jahrhunderts werden auch Menschen kastriert. Die Kastration ist nämlich der Preis, den jeder Mann bezahlen muss, der in der verbotenen Stadt leben will. Wenn er denn nicht der Kaiser ist. Hat natürlich eine gewisse Symbolik auch. Man associiert das ja Kastration, also die Hoden auch mit Güssenadressivität, selbstbewusstsein, Männlichkeit, Fertilität natürlich. Und dass so jemand als Apparatzig, als Bürokrat, als Höflingen leben muss, dass dieser Ding enthalten muss, hat natürlich eine starke Symbolistimension, die man auch heute vielleicht nachvollziehen kann, dass man sich eher kuschen muss, wenn man da in so macht Apparat. Aber es gibt natürlich eine langer Kulturgeschichte der Ernuchen. Es ist ein bisschen wundert, dass es heute so ausgestorben ist. Also Leute machen ja mit ihrem Körper alles Mögliche. Stimmt kommt normal, jemand auf die Idee und sagt, als Ernuch kann ich ganz tolle Sachen vollbringen. Also bringen jemanden auf Schlimme Gedanken. Also es ist nicht nur jetzt einfach so eine Art sadistische Handlung, die man diesen Männern aufzwinkt. Es steckt dahinter auch einen sehr praktischer Zweck. Also Eulnuchen, den werden in China nicht nur die Hoden, sondern auch häufig der Penis entfernt. Die können keine Kinderzeugen. Klar. Und dadurch können sie auch keine Kinder mit irgendwelchen chinesischen Kaiserfrauen zeugen. Also die Kaiserliche Blutlinie, die bleibt gewahrt. Und sie können eben auch keine Familien gründen. Und dementsprechend gilt ihre Loyalität dann ausschließlich dem Kaiser. Das ist natürlich so eine religiöse Dimension, wahrscheinlich auch. Der Fräumigkeit und so was. Kattolzismus sind ja die Priester auch zu die Bateer. Das heißt, es haben keine Familie, haben keinen Sex, haben keine Nachkommenschaft. Und erlangen dadurch irgendwie so eine sprituelle Wirklichkeit, was leider ganz anders ist. Eine gewisse Spirituelle Dimension, das dritte Geschlecht. Es steht so ein bisschen über den anderen beiden Geschlecht dann etwas reiner und spritueller. Es galt eben auch aus, was also etwas Besonderes. Ja und jetzt mal ein bisschen flabsicher ausgedrückt. Also dann können sie sich auch besser auf den Job konzentrieren. Und das will der Kaiser natürlich. Also diese Familien, die ihre Kinder kastrieren lassen, das sind häufig bitterarme Familien. Die wollen ihn dadurch eben eine Karriere, die bessere Zukunft ermöglichen. Was ich besonders skurril finde. Die abgetrennten Körperteile, also Penis und Hoden, die werden nach der Kastration sorgfältig aufbewahrt, damit dann die Äuernuhen nach dem Tod im Jenseits wieder vollständig sind. Muss mal so auszudrücken. Also, das ist gedacht. Es ist ein alles gedacht und auch vielleicht ein kleiner schwacher Toast sozusagen. Nach dem Tod ist man wieder komplett noch ganz kurz. Das ist wirklich jetzt das letzte, was ich zu diesem Eingriff sage. Es ist aber auch jetzt nicht wirklich schön. Also diese OP wird meist ohne Betäubung gemacht. Also das ist verbunden mit einem erheblichen Blutverlust mit schweren Schmerzen. Kann man sich ungefähr die Infektionsgefahr vorstellen. Alles aber nur um am Kaiserlichenhof Karriere zu machen. Jobs gibt's da in der verbotenen Stadt genug. Also unter Kaiser Jungleh wächst die Zahl der Euenuhen auf Schätzungsweise 70.000 bis 100.000 an. Die haben ganz vielfältige Aufgaben. Also die kümmern sich zum Beispiel um die Körperpflege des Kaisers. Haben wir in der Eigangssehne schon gehört. Sie müssen den Palast reinigen, sich um die Opfer kümmern. Ganz viele sind in der Verwaltung, in der Bürokratie tätig. Die Treibensteuer an ein. Also um die Opfer kümmern jetzt nicht die Opfer von kriegen, sondern die Opfer von Gottesdienst. Diese Rituale, die Zeremonien, können sich um Bauprojekte machen den Papierkram, die Korrespondenz des Kaisers. Es sind aber auch militärkommandeure und wir kommen nachher noch zu einem besonders erfolgreichen Euenuchen, was sie auch machen müssen. Und das ist auch eine ganz wichtige Aufgabe. Sie überwachen den Kaiserlichen Haare. Die Szene, die ich euch jetzt schildere, die könnte sich so oder ähnlich zugetragen haben, die es inspiriert vom Roman, das Mädchen, euch Idee von der Nobelpreisturigen Per S. Bach. Und wir sind mitten in der verbotenen Stadt, nachts. Und da betritt ein Eunuch, das gemacht einer schlafenden Konkubine. Und mit leiser Stimme wächst der die Konkubine auf, sagt Wach auf. Der Sohn des Himmels hat nach dir verlangt. Der Sohn des Himmels, wir erinnern uns, das ist der Kaiser, himself. Und diese junge Frau ist sofort Wach, wir dürft ihre Bettecke zurück springt aus dem Bett, bedankt sich auch bei dem Euenuchen. Dann geht sie ins Bad, steigt in eine Wanne mit parfümierten Wasser. Sie ist sehr aufgeregt, denn sie wartet schon seit Jahren auf diese Gelegenheit. Ihr ganzes Leben gilt diesem Moment, wo sie endlich etwas kostbare Zeit mit dem Kaiser verbringen kann. reinkann, also die größte Hoffnung ist das immer damit ihr schleft, dass sie vielleicht sogar ein Kind zeugen, denn das wäre dann ihre große Chance, der Anonymität und auch der Bedeutungslosigkeit zu entkommen. Mit ihr schlafen klingt so nett. Das ist auch hier wieder sozusagen ein bisschen Sex unter zwanghaften Bedingungen. Es ist jetzt nicht das Ideal, dass wir heute pflegen von selbstbestimmter Sexualität, aber so waren eben die Verhältnisse damals, erinnern mich daran an, Henry Mantell, die große britische Autoren, die sagt, dass Frauen im Adel und am Rofen waren im Wesentlichen Gebirmaschinen, sie hat es noch krass ausgerübt, weil wir ein Familienpodcast sind, nicht sagen, aber waren doch reduziert auf diese eine Funktion. Und das sehen wir hier natürlich auch. Gut, dass du es sagst, aber man muss schon auch sagen, dass natürlich die meisten Konkubinen bei Rofen, das irgendwie verinnerlicht haben. Also diese Freude da endlich ausgewählt zu werden, die ist trotz dieser fürchterlichen Umstände echt. Und der Oynuch sagt dann also Zögerin nicht länger, der weiß auch, dass der Kaiser ungeduldig ist. Und die Konkubine steigt also aus dem Bad, zwei Oynuchen legen ihr dann anseiden, es gewandt an. Darunter ist sie nackt. Das hat jetzt vor allem auch den Grund, dass man merkt, dass sie keine Waffe bei sich trägt. Sie könnt ja auch diese Gelegenheiten nutzen, den Kaiser umzubringen. Da ja auch schon, ja ja ja auch in einer Familie so viele Hattops gehen lassen, aber da wird es sich schon etwas Paranoid auch zu Hause fühlen müssen. Ja und die verbotene Stadt ist schon ein Entriegenstad. Das dürfen wir nicht vergessen. Also dann wird sie in die Gemächer des Kaiser getragen. Also sie haben Sex. Nach einiger Zeit kommen dann die Oynuchen zurück und bringen die Mettresse zurück in ihr Gemach. Und dann beginnt so ein bisschen die Bangezeit des Wartens. Also hat sie dem Kaiser gefallen, wird sie nochmal zu ihm gerufen. Wenn ja, dann könnte das der Beginn einer Karriere sein. Da gibt es in China auch schon Kongobinen, die es bis auf den Kaiser-Trohungen geschafft haben. Wenn nicht, dann wird sie hinter diesen hohen Palastmauern ein Leben in Vergessenheit fristen. Und zwar bis zu ihm tot, ohne da je wieder rauszukommen. Das ist für unsere Orn schon auch ziemlich fürchterlich und auch ziemlich eschkuriel, aber es ist eben in der Verbote in Stadt Alltag. Und es gibt nicht nur die Kongobinen, es gibt auch die Frauen des Kaiser's. Also es gibt die Kaiserliche Gemalen, die steht ganz ruben. Also die Ehefrauen im Sinne? - Ja, ja. Wenn den Kind bekommt, dann gelten die Söhne als legitime Tonfolger. Darunter kommen dann die Kongobinen, über die wir schon gesprochen haben, alles ganz streng hier reichisiert mit abgestuften Titeln. Und rennen, kann man jetzt nicht ins Detail gehen, was da sozusagen erhöhen und erniedrigend wirkt. Also zum Beispiel haben sie Söhne geboren und so weiter. Und was diese Kongobinen auch machen, das zeigt einfach, wie sehr sie dieses ja ausbeutelische System verinnerlicht haben, sie bestechten die Eurenuchen auch häufig, um sich beim Kaiser in Erinnerung zu rufen. Ruf doch mal die sowieso, weil doch nicht neulich. Ja, aber gut, ich meine, das ist immer im Hinblick, sie können dann bis zu ihrem Lebensende, gegebenenfalls auch, wenn sie jetzt nicht dort leben im Palast, wir erinnern an Heinrich den Achten von England und so, dass solche Frauen, die irgendwie ungenade gefallen sind, nicht schwanger werden können, keine Söhne gebären ja oft auch sehr verkürztes Leben haben. Ja, Heinrich der Achtes, noch mal ein anderes Thema, müssen wir uns auch mal vornehmen. Die Frauen in der verbotenen Stadt, also diese Mettressen sind häufig Frauen aus Korea, also zur Zeit von jung Leh, also das scheint irgendwie seine Vorliebe gewesen zu sein. Es sind auch Frauen aus dem heutigen Vietnam, darunter auch Frauen aus der Mongolia. Das sind häufig Kriegsgefangene, die sind bei Feldzügen in die Gewalt des chinesischen Heeres gefallen. Also noch mal auch zur Änderung, diese Frauen, um dies da geht, die leben, also keineswegs freiwillig in der verbotenen Stadt. Das ist ein schweres Schicksal. Und ob jetzt eine Konkubine zur Favorit in das Kaiser's wird oder nicht darüber entscheidet, im Endeffekt Glück und Pech. Und letztlich sind sie Gefangene in der verbotenen Stadt. Wir haben uns ja eben angeguckt, wie die verbotenen Stadt aufgebaut ist. Und wir waren jetzt im Inneren Hof, also es ist sagen dem Privatbereich, da gibt es ja noch den äußeren Hof, da dürfen auch Menschen ein- und ausgehen, die jetzt nicht ein paar Last wurden. Die Konkubien, die dürfen diesen Bereich nicht betreten. Also, die sind wirklich da in diesem Privatbereich abgeschirmt. In diesem äußeren Hof arbeiten die Beamten. Und China ist schon damals auch ein Beamtenstaat. Und wie wird man Beamter heute, muss man sich bewerben. Ich weiß nicht, von meiner Frau gibt es einen Prüfungsverfahren, Auswahlverfahren und so weiter. Und das ist in China auch so, aber es ist ein bisschen wie ein deutsches Jura-Starts-Examen, nur im Verzehn mal aufwendiger schlimmer und fieser. Also es gibt diese großen Beamtenprüfungen. Da kann theoretisch jeder Mann mitmachen, ganz egal aus welcher Familie er kommt. Und man muss sich darauf jahrelang vorbereiten, vor allem muss man die konfuzianischen Standardwerke auswendig lernen. Und es gibt dann verschiedene Stufen. Man fängt in der Provinz an und wenn man die besteht, kommt man in die Hauptstadt. Und wenn man die besteht, dann wird man zur dritten finalen Prüfung zugelassen, dass die Palastprüfung und die findet besonders stimmt für alle die Prüfungsangst haben, direkt vor dem Kaiser statt. Also stell dir vor, du musst eine Klausur schreiben und der Sohn des Himmels. Der Kaiser von China. - Der Kaiser von China guckt nach, ob du das richtig machst. Und die Webe, bis heute, glaube ich, diese Tradition der zentralen Prüfungen, die sehr streng sind, auf unserer Reise in Shanghai damals einen Mann kennengelernt, der unbedingt zu seiner Mutter wollte, aber die Familie war getrennt worden. Und er konnte, dass wir denn nur genehmigt, wenn er die zentrale Mathematikprüfungen haben. Der obersten Ränge besteht und hat das ja jahrelang praktisch stark und nach gelernt, um das zu schaffen. Also, es haben die bis heute ist natürlich auch eine Üreform um Exzellenz zu fördern. Ich weiß, dass auch in der Diplomatie die chinesischen Beamten auch einen ganz tollen Ruf genießen, auch in der französischen Botschaft der chinesischen Botschaft da infrangkreich hat auch die Eene absolviert, auch die rüchte französische Schule absolviert und so exzellent, da kennen er da französischen Kultur, dass die bis heute diese Exzellenz beiberhalten. Ja, nur ganz wenige Kandidaten bestehen diese Prüfung. Viele Mogeln auch, Fanfekt, es gibt so Geschichten, dass sie ihre Unterhosen als Spektzettel benutzen. Also, weil natürlich diese ganz konfuzialischen Texte, die müssen sie im Kopf haben. Aber der hintersteckte Idee, die immer noch in China, das Selbstverständnis prägt, nämlich aufstieg durch Leistung, bis zumindest enttalen. Also, wie gesagt, im Prinzip kann jeder schon damals an diesen Prüfung teilnehmen. Also so wird man beamter, aber jetzt zurück zu Kaiser Jungle. Wir wissen ziemlich genau, wie sein hochgradig durchgeplantes Leben in der verbotenen Stadt von Statten geht, denn es gibt für einen ganz bestimmten Tag im Jahr 423. Das ist der 23. Februar, wo auch dieses Morgenrätualstadt gefunden hat. Die wir angefangen haben, ne? - Ja, genau. Für diesen Tag wissen wir ganz genau Bescheid über den Tagesablauf von Jungle. Es ist eine hervorragende Quelle faszinierend. Und wie der Tag beginnt, hab ich euch schon erzählt. Ich mache jetzt ein bisschen weiter. Also es gibt diese synchronisierte morgendliche Begrüßungen. Und dann sind sie morgen auch die Ends. Da werden die wichtigsten Beamten empfangen. Hast die Entscheidung werden getroffen. Die fällt an diesem Tag an diesem 23. Februar etwas kürzer aus. Weil es gibt noch ein wichtiges Staatsopferrätual, dass der Kaiser durchführen muss. Macht der außerhalb der verbotenen Stadt am sogenannten Himmelsalta. Es ist eine komplexe Zeronie. Und wir haben ja gehört, der Kaiser hat auch eine Verantwortung für das Verhältnis zwischen Himmel und Erde. In diesem Fall geht es auch um den Beistand der Gorthalten des Wins und des Regens. Geh also ökologischer Gedanke. Was wird denn da geopfert? Eigentlich ist das ein Tier oder das wird dich freuen oder entsetzen. Es wird den Gorthalten Wein unter anderem geopfert. Und auch Speisen werden ihn da gebracht. Also ein bisschen so auch wie im alten Rom. Also dass man so Wein ausgießt. Und finde ich eigentlich eine ganz schöne Vorstellung. In dem Memorand des letzten Kaisers, Puede wird ja berichtet, dass der Arme Mann, Arme Junge, der als Kind der letzte Kaiser von China, oft verhungert und hungerleitet. Weil diese, es wird natürlich für ihn jeden Tag hundert von Speisen gekocht. Aber darf sie nicht essen. Also sind für die Götter gedacht und nicht für ihn. Die Götter sind hungrig. Jungleder ist zu diesem Zeitpunkt schon 63 Jahre alt. Und es ist schon anstrengend, diese Stundenlangopferrätuale durchzuführen. Und auch sein Alter macht sich bemerkbar. Und das ist das erste, das er es erschöpft. Deswegen geht er nach der Opferzerumonie erst mal zu seinen Leibärsten, die untersuchen ihn und geben ihm dann auch einige Arzneien, unter anderem Zinobar und Bernstein zur Beruhigung der Nerven. Für sich Kärne und Ferbertistel, um die Durchblutung zu stärken. Und Hirschpänis zur Stärkung der Herzfunktion. Ich bin kein Mediziner. Ich weiß nicht, was die evidenzbasierte Mediziner zu sagt. Das fällt das von Hirschpänis zur Herzfunktion. Ich möchte ja so eine Wirkung errichten können. Schaden wird's auf jeden Fall. Nee, und was hilft ist, danach macht er erst mal ein NEP. Das ist auf jeden Fall sehr vernünftig. Da muss man den Bleise sein in der verbotenen Stadt. Auf mich rennen, kein Wobbika fahren. Dann gibt's Mitteressen und danach die rund drei Stunden andauernde Mittagsaudienz. Da geht's wieder um die Regierungsangelegenheiten. Also getreide Steuern, Beförderung, mediterische Repression und so weiter und so fort. Das ist halt Alltag eines Kaisers. Nach der Mittagsaudienz inspeziert Jungwee dann verschiedene Einrichtungen. Also die Gefängnisse und auch die kaiserlichen Stallung. Da bewahrt er seine exotischen Tiere auf. Elefanten und Zebras. Am späten Nachmittag ist dann endlich Zeit für die Familie. Es ist ja schön, dass er die Zeit noch findet. Dafür bringt er nämlich ein bisschen Zeit mit seinem Lieblingsenkel um zu gucken, wie der so beim Studium der konfluzianischen Klassiker vorankommt. Also auch die Familie kommt auf ihre Kosten danach wieder, dass die Regierungsgeschäfte die Großsekretäre kommt zu Besuch, das sind so die höchsten Beamten und es sind noch so ein Abendessen, das ist aber eigentlich ein Abendarbeitsessen, bei dem Wendern ungefähr die 400 Petitionen bearbeitet, die seit der Mittagsaudiäns schon auf den Schreibtischen gelandet sind und der Kaiser unterschreibt dann die Antwortentwürfe mit roter Tinte. Also, essen Aktenfresser. Wenn es aber für den vielen Herr schon gesprochen haben, klingt das eine relativ fleißig konzentrierte Arbeit. Also wir hatten ja schon Könige, die eigentlich gar nichts gemacht haben, außer ab und zu einen Krieg zu beginnen und zu jagen, aber er, alle auch Respekt, Respekt. Was denn also trotzdem, sagen wir mal uns doch fremden Kulisse und auch dem Zermoniel, in doch modern erscheinen lässt, ist, dass er ja auch ein prokratischer Herrscher ist. Also da wird viel mit Papier gearbeitet und ja, dass er damit seinen Beamten zusammensitzt und irgendwie Dinge entscheidet. Das ist ja relativ modernes Regieren, sage ich mal. Und ja, du hast recht, er ist sehr, sehr fleißig. Es sind aber nicht nur die Beamten, die da besonders fleißig arbeiten, sondern hinter dieser Fassade des Hoflebens, die ich da gerade geschildert habe, ist auch noch ein ganz anderer Apparat zu gange. Und das ist die Geheimpolizei, jongles. Also, Dung-Chang heißt die auch. Und das ist eine Behörde, die primär dazu dient, die Macht des Kaisers abzusichern und jegliche Opposition im Keim zu ersticken. Die Mitarbeiter oder besser gesagt, die Agenten sind, klar, älnuchen. Also vorwiegend, die wiederum bespitzeln, Regierungsbeamte, bespitzeln, die Militärkommandöre, auch die religiösen Führer, kontrollieren auch die Preisentwicklung von Lebensmitteln, ist ja immer auch ein sehr explosives Thema. Das wird ja heute auch über das aktuelle China berichtet, dass da ähnliche Repressionsapparate wirken, die alles und jedes Auge haben. Das heißt, es ist jetzt keine neue Erfindung der aktuelle China-Schegerung, sondern berutschen auf einer ganz alten Tradition. Natürlich nicht durchgang ich, sondern von dieser Hochzeit aus ist vielleicht das Bild für die heutige Regierung. Ja, es ist Bürokratie und Überwachung. Und wenn diesen ja Geheimpolizisten irgendjemand auffällt, der ja, womöglich zu viel Ambitionen, persönliche Ambitionen an den Tag legt oder der Gerüchte, über den Kaiser in Umlauf bringt oder womöglich sogar Verratplant, dann sind die nicht simpelig, also verdächtige werden gefoltert und nach einem Geständnis dann meist hingerichtet. Also fleißig und brutal. Jung Lee hat aber auch noch eine andere Seite. Er ist ein Mann, der Agenten durch die Straßen schickt, aber gleichzeitig gibt er kurz nach seiner Trombesteigung auch eines der größten Wissensprojekte der Menschheitsgeschichte in Auftrag. Seine universelle Encyclopedia, da arbeiten 2.000 Gelehrte vier Jahre lang dran und es hat am Ende 22.000 Bände und vereint in sich das gesamte Wissen des chinesischen Reichs. Gibt es das was Cleopatra auch vorhatte? Ja, so die moderne Wissensgesellschaft verwecken nommen, aber auch da schwingt so ein bisschen der PR-Gedanke mit. Jung Lee will sich nämlich auch als Weiser Herrscher inszenieren. Er ist sich eben bewusst, dass seine Herrschaft auf einem Putsch beruht, haben wir schon drüber gesprochen und er sucht nach moralischer Legitimation und dazu passt natürlich, wenn er sagen kann, hier, Herrscher nicht nur mit dem Schwert, sondern ich bewahre auch das kostbare Wissen des chinesischen Reiches. Vielleicht ist bei euch im Kopf ja so ein Mädich schon so ein Bild von Jung Lee's Charakter entstanden, ein bisschen komplexes Bild und dazu passt auch die folgende Charakterisierung des Historikers und Professors Shishan Henry Zei. Der hat eine umfassende Biografie über diesen Kaiser geschrieben. Ich zitiere mal Jung Lee, arbeitete hart und lange und oft endeten seine Tage erst, wenn es für geselliges bei Sammensein schon fast zu spät war. Er war brutal, aber wohlwollend, streng und hart, aber auch emotional und sentimental. Er sprach von den chinesischen Urkeisern und konnte ihre Weisheiten und Edeln Prinzipien zitieren, doch er auch auch nach Blut und Mord und besaß ein tierisches Temperament, das manchmal sein besseres Urteilsvermögen überstrahlte. Er war selbstbewusst und kompromisslos, zögerte jedoch nicht bei Entscheidung auf Warsagerreiz zurückzugreifen. Kurz gesagt ist Jung Lee ein ergreifender Fall eines Menschen voller großer Widersprüche. Er war Teils Schurke, Teils Visionär. Davon hat mir ja immer schon einige gingen in den Episoden von solchen Machtmenschen. Wie würdest du jetzt als Schauspieler wer, wie würdest du die besetzen in einem Film über Jung Lee an wen gucken, man denkt, "Wir würdet die Russell Crowe?" Naja, ich würde nicht den Fehler machen, nicht durch einchenesen darzustellen. Ich glaube, das hat man früher gemacht. Ich kenne mich mit chinesischen Schauspielern leider nicht so aus, da müsste ich mich nochmal schlau machen. Auf jeden Fall jemand mit Gravitas und einem fiesen Auge. Wir gucken da nochmal nach. Aber vielleicht gibt es ja unter euch, keiner des chinesischen Kinos. Wir sind für Vorschläge offen, wer Jung Lee in dem großen Biopic spielen soll. Du hast es gesagt, also Visionäre Schurken, das ist eine Kategorie, die wir hier bei was bisher geschaut öfters bedienen. Jung Lee ist aber mehr als das. Es ist vor allem seit seiner Jugend ein Krieg. Und im Norden, das dürfen wir nicht vergessen. Da lauern ja immer noch die Mongolen, die immer wieder chinesische Städte überfallen. Jung Lee, der Kaiser kann das natürlich nicht hinnehmen. Fünfmal wird er gegen sie in die Schlacht reiten. Bis es ihn schließlich das Leben kostet. Jung Lee ist Kaiser. Er hat die Hauptstadt nach Beijing verlegt. Er hat mit der verbotenen Stadt einen monumentalen Kaiserpalast gebaut und er hat seine Macht gefestigt. Jetzt könnte man meinen, die Zeit ist gekommen, um die Früchte seiner Arbeit zu genießen. Aber Jung Lee wird sich nicht ausruhen. Er hat ja schon als Prins von Jan gegen die Mongolen gekämpft und dieser Kampf gegen die Stämme aus dem Norden. Das ist so der rote Faden, der sich durch seine ganze Herrschaft zieht. Es geht ihm bei diesen Feldsügen, ja vor allem darum Vergeltung zu üben, für Mongolische Angriffe auf chinesische Städte. Andererseits verspürter er aber auch den Drang sein Reich zu vergrößern, seine Macht auszuweiten. Also insgesamt führte als Kaiser fünf Feldsüge gegen die Mongolen. Der erste Feldzug 1410 ist ein Erfolg. Also Jung Lee schlägt den Stamm der Tataren zurück, besiegt auch deren Verbündete, entscheidend. Aber es haben wir ja bei Jinkus Kahn kennengelernt, also einen Mongolischen Kahn zu besiegen. Das bedeutet nicht, die Mongolen insgesamt zu besiegen. Es ist ja ein nomadisch lebender verbund verschiedener Stämme und sehr mobil dadurch auch schwer zu fassen und noch schwerer zu besiegen. Ist ja auch hier Businessmodell, Städte anzugreifen und zu plindern und solche Systeme aus von sich alleine haben sie relativ wenig an Wachstum zu erzeugen. Ja, sie können ja immer wieder in der Stäppe verschwinden. Also deswegen folgt dann auf den ersten Feldzug von Jung Lee der zweite, der dritte und der vierte, der findet 1423 statt dem Jahr, wo wir aus seinen Tagesablauf ganz gut kennen. Und jeder Feldzug wird ein bisschen weniger erfolgreicher als der vorherige und nicht deswegen, weil Jung Lee es amäe irgendwie schwächelt, sondern weil es ihm immer schwerer fällt, in der Stäppe seine Gegner zu finden. Also die Tune im Nicht-In-Gefallen sich immer zu zu fälscht, zu stellen, sondern er muss sie irgendwie erst aufspüren. Denn immer wenn der Druck dächenehsen zu groß wird, dann weichen die Mongolen zurück und formieren sich anderswo neu. Also im metrische Kriegsführung, heute sozusagen. Ja. Sehr anstrengend und manchmal muss Jung Lee hunderte Kilometer mit seiner Amäe durch die Stäppe marschieren, um die Mongolen zu suchen und schließlich muss er dann ohne Entscheidungsschlacht umkehren. Seine Minister, die sehen das und sie äußern kritik. Also als Jung Lee seinen dritten Feldzug ankündigt und sagt, also wir brauchen wieder 100.000 Soldaten und Lastenträger. Da gibt es sogar Protest im Kabinett, finde man es sagen. Ja, zwei seiner Minister, der Kriegsminister und der Finanzminister, also jetzt auch durchaus wichtige Figuren, die sagen, die Staatskassen sind erschöpft und das Reich kann sich so eine weitere ungewisse Kampagne nicht leisten. Du hast Jung Lee jetzt ja auch ein bisschen kennengelernt, was glaubst du für die reagierte auf die Kritik? Na ja, als leicht mörderisch gesinnter mit einem tierischen Temperament versehner, absoluter abbesucher Herrscher und so einem Himmels vermutlich nicht so konstruktiv. Nee, also für ihn ist Kritik verrat, also den Finanzminister, Lester verhaften und ins Gefängnis stecken. Der Kriegsminister, als daraus findet, wie wütend der Kaiser auf ihn ist, begeht er so die Zieht. Eine Episode vom einzigen irakischen Gewalt Herrscher Saddam Husein, der soll auch angeblich unter der Gefahr des Angriffs der USA im Kabinettskreis angeboten haben, ja, vielleicht die Amerikaner wollen, dass ich zurücktrete, wer würde denn von euch, wer würde das zum Trick machen, würde denn einer von euch bereit sein, den Abend des Amtispräsidenten an meiner Stadt einzunehmen, nur zum Schein und einer meldet sich, der wird natürlich dann sofort erschossen. Ja, schwierig. So geht es. So, wie soll man da reagieren, soll man seine Meinung sagen. sagen oder schweigen, es ist eben eine Kultur der Ölnuchen. Also der überlegend an am besten. Na gut, ich bin mir nicht so sicher, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Minister auch Ölnuchen waren und diese beiden haben ja noch gerade wirklich Rückgrat bewiesen. Genau. Aber haben eben auch einen sehr schwierigen Chef. Also wir haben über die Felsüge von Jung Lee gegen die Mongolen gesprochen. Gleichzeitig schickt er aber noch eine Flotte in die Entgegengesetzterrichtung aus und zwar nach Süden und Westen und die wird ja weit über die damals bekannte Welt hinaus segeln. Und zwar der verantwortliche Admiral ist der legendäre Zheng He, auch ein Oynuch. Also der ist als 14-jähriger Kriegsgefangner kastriert worden und dann in den Dienst des damaligen Prinzen von Jan gekommen, also vom jetzigen Kaiser Jung Lee. Und dieser Admiral Zheng He, der unternimmt zwischen 145 und 1433 insgesamt 7 große Expeditionen, die den chinesischen Einfluss ausweiten sollen. Zheng He befähligt bis zu 250 Schiffe, bis zu 30.000 Mann. Diese Schiffe sind gigantisch, also 134 m lange neuen Master, nur zum Vergleich das Flagschiff von Christoph Columbus, der 42, nach Amerika gesägelt ist, war nur uns 20 m lang. Also das ist eine ganz andere Operation. Kann man sagen, es ist auch da eine Per-Aktion oder der öffentlichen Publikto-Promisee, das China schon so viel erreicht hat, Anzivilisation dieses modern, reich-modern regiert militärisch gefestig ist. Aber außerhalb der Welt nimmt er von kaum jemanden, nur titz und das will man ändern, indem man mit diesen riesigen Schiffen da auftaucht. Also auf jeden Fall eine Machtdemonstration dahinter steckt auch Wissens hier. Also wir haben ja schon gehört, dass Jung Lee auch dieses große Encyclopedia-Pode-Ekt in Auftrag gegeben hat. Also er will einfach auch wissen, wie sieht denn der Rest der Welt aus? Also Zheng He fährt unter anderem nach Indien, nach Arabien, sogar bis nach Afrika und er bringt auch was mit zurück. Also exotische Gaben und Geschenke für den Kaiser. Zum Beispiel eine lebende Giraffe, die gefällt Jung Lee ganz besonders und die wird am Kaiserhof als himmlisches Zeichen dafür angesehen, dass der Kaiser das Wohl wollen. Das Himmels besitzt. In der Freneutatten Giraffen und Renotsrausses sind die absoluten Schlager überall. Wir sind einfach abgestumpft, Nils. Also stell dir mal vor. Du hast doch nie eine Giraffe und noch nie einen Nashorn gesehen. Dann siehst du zum ersten Mal so ein Tier. Da bist du doch schwer beeindruckt. Ich sehe das bei meinem Sohn, wie der zum ersten Mal auf Elefanten reagiert. Also das ist wirklich beeindruckend und dann natürlich ist ja auch ein Machtsymbol, dass man diese riesigen Tiere aus der Ferne hergeholt hat. Es gibt ein britischen Autor, Gavin Manceys, der hat in einem Buch behauptet, dass Zheng He sogar noch mehr außergewöhnliches geleistet hätte und zwar das 2003 auf Deutsch erschienen und darin hat Manceys die Teese aufgestellt, dass Zheng He auch Amerika entdeckt hat. Und zwar 70 Jahre vor Columbus, bevor jetzt ganz aufgeregt seid. An dieser Teese ist nichts dran. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die chinesen wirklich schon in den 1420er Jahren bis nach Amerika gesägelt sind. Ich finde es braucht es auch nicht. Also die Leistung von Zheng He, die sind auch so schon beeindruckend genug. Und ich glaube in China ist sehr bekannt in Europa, eher weniger und zeigt eben auch, dass das Phasen in der chinesischen Geschichte gab, wo China nicht dieses in sich geschlossene, auf sich selbst blickende, riesenreich war, sondern durchaus auch weiter rüber hinaus unterwegs war. Ja, und das ist heute in China, ich denke sagen wir, dass das eben das kommunistische System noch dort dabei war. Basiert es auch gar nicht auch oder kann zurückgreifen, auch noch viel ältere Tradition zwischen Rindwassermaß und wir in unseren Folgen mit die Opiumkriege gesehen, auch ein wirkliches Entwicklungsland, ganz ganz arm. Und da war davon wenig zu sehen, aber es gibt diese Traditionen in unserer frühen Neuzeit, auf die man sich heute als chinesischer Regierung wieder berufen kann. Ja, zurück zu Jörg Leh und seinen Feldzügen im Frühjahr 1424. Da ist er inzwischen 64 Jahre alt. Da bricht der Kaiser zu seinem fünften Feldzug gegen die Mongolen auf, seine Berater und auch seine Ärzte raten ihm ab. Also er hat Roma, er hat Herzkreislaufprobleme, der Stress, der Stress ist, es anstrengend, aber Jörg Leh, der lässt sich von seinem Plan nicht abbringen und zieht erneut los. Das Muster ist das selbe, also die Kaiserliche Armee marschiert durch die Steppe auf der Suche nach einem Mongolischen Stammesführer und dessen Truppen und wie schon vorher kann der Kaiser den Feind nicht finden und irgendwann muss er das Unternehmen abbrechen. Auf dem Rückweg da erkrankt Jörg Leh schwer. Wahrscheinlich ahnt er schon, dass er sterben könnte, denn er ruft ein engen Berater zu sich und addiktiert ihm ein kurzes Testament, in dem er sein ältesten Sohn zum Tronfolger bestimmt und am 12. August 1424 stirbt Kaiser Jörg Leh dann fern ab von seinem Kaiser Palast irgendwo in den weiten dem Mongolischen Steppe. Was jetzt folgt, das ist bemerkenswert, denn seine vertrauten sorgen sich jetzt um die Sicherheit des Reichs und beschließen den Tod des Kaiser's erstmal geheim zu halten. So ein bisschen so wie bei Jingu Skarn, da war es auch so. Ja genau. Ich überleg, hat man es bei Maul auch gemacht. Es gibt diese Traditionen auch bei Stalien, das ist nicht direkt zu sagen, sondern erst mal ein bisschen Funka Stalien halten wir es auch. Ist so die erste Maßnahme, erstmal Zeit gewinnen und das Problem ist natürlich, dass sie aber eine Leiche haben und deswegen wird heimlich ein Zinsag angefertigt, da wird der Kaiser reingelägt und dieser Sack soll den Verwesungsprozess verlangsamen und die Soldaten, die jetzt zurück nach Beijing marschieren, die sollen natürlich keinen Verdacht schöpfen, deswegen wird jeden Tag, also bei jedem Zwischstopp ein Zelt für den Kaiser aufgebaut. Es wäre noch malzeiten hineingebracht und der Anschein soll eben erweckt werden, dass er noch lebt. Gibt es ja diesen markabren Film "We can't at Bernies", wo ja auch irgendwie eine Leiche immer noch simuliert wird, dass sie noch lebt. Gibt es eben so heute noch? Ich habe es im Völtern in der Zeitung, muss ich oft nachruf beschreiben und da wissen wir schon, dass die Person gestorben ist, aber die Familie, das Umfeld hat so nicht offiziell bestätigt. Das ist dauernd manchmal mehrere Tage. Wunder mich dann immer ein bisschen darüber, aber offenbar muss man den Tod erstmal ein bisschen auch protokularisch so ein verarbeiten. Und vielleicht will man auch erstmal trauern, ohne dass Presser und Fragen kommen, es ist ja höchst unterschiedlich bei manchen Leuten. Kann ich schon nachvollziehen und es ist ja auch erstmal privat, dass sterben. Also als der Kaiser dann mit seinem Herr in Beijing eingetroffen ist, dann wird auch sein Tod bekannt gegeben und dann beginnen die in der kaiserlichen Begräbnisordnung festgelegten Feierlichkeiten, denn auch das ist natürlich wie alles in der Hauptstadt durchgeplant und diese Feierlichkeiten werden das Leben der Menschen über mehrere Wochen lang bestimmen. Es ist der Herbst 1424. Der Alltag in der chinesischen Hauptstadt Beijing ist zum Erliegen gekommen, der neue Kaiser, der hat die Staatstrauer ausgerufen, schon vor Wochen und es wirken ein bisschen so, als würde das lebendige Treiben auf den Straßen. Den Arben anhalten, Tage lang haben die Hofbeamten, Trauerzherumonien abgehalten, es wurden klageformeln, rezitiert und heute erfolgt jetzt der finale Trauerakt. Das ist die Überführung des Körpers, des verstorbenen Kaisers in ja das rund 50 km nördlich gelegene Changlin Mausoleum, da soll er seine letzte Ruhrstätte finden. Diesen Ort hat Junglee selbst für sich und seine Ehefrauen und Nachfolger ausgewählt. Das arrangiert auf jeden Fall. Das hat er nicht im Zufall überlassen. Das Bauwerk, also sein Mausoleum, ist noch nicht ganz fertiggestellt, aber das wird noch passieren und interessanterweise ist, dass Mausoleum ein verkleinertes Abbild der verbotenen Stadt, die ja wiederum auch ein Abbild zu der kosmischen Ordnung ist. Also auch da höchstsymbolisch und es marschiert jetzt also eine Trauerprostission zu diesem Mausoleum, vorne weg die Hofmusiker, dahinter die Beamten in Trauer gewendern, natürlich fein säuberlich nach Rang geordnet. Dahinter folgt dann der keiserliche Sack, getragen von dutzende Männern, umhüllt von einer Wolke aus Weirau und dann dahinter ganz am Ende werden dann diverse Opfergaben, getragen, Getreide, Seide, Wein und auch Rinder, Schafe und Schweine. Als die Prozession dann am Mausoleum ankommt und durch das Eingangstor schreitet da, öffnet sich der Blick zu allererst auf die imposante zentrale Halle der himmlischen Gnade, steht auf so ein breichstufigen Fundament aus Weißerjade, gestützt wird sie von 62 Holz sollen und dann beginnen die Opferzerromonien. Also Lobreden, Gebete, Beamte werfen sich weinend am Sack nieder, was dann folgt, klingt aus heutiger Sicht unvorstellbar, ist damals aber ein wichtiger Teil der Trauerrituale, 30 Palastfrauen folgen dem Kaiser in den Tod. Die erhängen sich, weil sie auch im Jenseits dem Kaiser dienen müssen, sicherlich nicht wollen und ganz zuletzt wird dann der Sack in die Grabkammer hin abgelassen und der Eingang wird mit schweren Steinquadern zugemauert. Dann kann ich mir jetzt zurückkommen, bei Weiß. Ja, also ich weiß nicht, bis zu einem Makavros-Thema, wie man sich die eigene Trauerfeier vorstellt, aber bitte Kein großes Pramborium, bitte niemand in den Tod folgen, maut mich nicht ein. Noch bisher auch nicht Kaiser von China. Ich bin nicht Kaiser von China. Das wird auch nicht mehr passieren. Aber es zeigt eben, dass das nicht nur ein Mensch zu Grabe getragen wird, sondern ein Herrscher, aber auch eine religiös aufgeladene Figur. Ja, gut, aber sofern von uns ist es nicht, denke an den Tod von der letzten um britischen Königin, den Tabetern 2. Ich habe noch Jahre vorher das alles ganz genau minutius durchgeplant. Also, das sind ja Gelegenheiten, sozusagen, wo der Staat und das Königdom nochmal seine Ewigkeit und die Unabhängigkeit von einzelnen Personen demonstrieren muss. Deswegen muss man sich eigentlich einfallen lassen, damit jemand auf die Idee kommt, auch so jetzt kann man eigentlich eine ganz neue Dynastie hier zusammen teuchen. Ja, und Dynastie ist genau das richtige Stichwort. Also es geht ja darum, diese Dynastie, die Ming-Dynastie vorzuführen. Und das gelingt auch, die Kaiser aus dieser Familie werden noch bis 1644 China beherrschen. Dann kommt eine neue Dynastie und 1912. Dank dann schließlich mit Pooji, hast du schon erwähnt, der letzte chinesische Kaiser ab und die erste Republik in China wird gegründet. Und damit ist dann auch 2.100 Jahre chinesische Kaiser Herrschaft vorbei. Noch gar nicht so lange her, 1912. 114 Jahre. Jungen lesimposante Hinterlassenschaft. Die verbotene Stadt. Die kann aber heute immer noch besichtigt werden. Wir haben schon geklärt. Du und ich war noch nicht da, aber jedes Jahr sind es 19 Millionen Menschen, die sich diesen Kaiserpalast anschauen. Und auch wenn keine Kaiser mehr über China herrschen, hat diese gewaltige Anlage immer noch eine wichtige symbolische Bedeutung für das Land. Ich glaube, die kommunistische Partei hat sich nicht so ein Kaiserpalast gebaut. Aber eine Bedeutung hat es immer noch, denn auf dem Tor des himmlischen Friedens, dem Eingang zu verbotenen statt, hat Mahoudsitung am 1. Oktober 1949 die Volksrebole China ausgerufen. Aber das ist eine andere Geschichte. Je mehr ich über China lernen kann, desto besser, desto spannend. Gebt mir ähnlich. Das war es mit dieser Folge von "Was bisher geschah". Wir sind auch im Tälgenbücher Unnilz Mingma. Leo Dielmann hat bei der Recherche unterstützt und hat übrigens auch einen fantastischen Newsletter für Geschichtsinteressierte Zeitsprung heißt er. Wir verlinken ihn in den Show Notes. Kuckt da gerne mal rein, es lohnt sich. Sound Design, Winsoliva, Series Producer, Simone Terberg.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Podcast-Folge beschreibt das aufwendige Morgenritual des chinesischen Kaisers Yongle (anfangs Prinz Zhu Di) in der Verbotenen Stadt.
  2. Sie erzählt den historischen Aufstieg von Zhu Di zum Kaiser der Ming-Dynastie durch einen Bürgerkrieg gegen seinen Neffen, Kaiser Jianwen.
  3. Die Folge betont die Bedeutung der Ming-Dynastie, die Pracht der Porzellankunst und das politische System mit dem Kaiser als "Sohn des Himmels".
  4. Es wird der Konflikt zwischen erfahrenem Militärführer (Zhu Di) und jungem, unerfahrenem Kaiser (Jianwen) sowie die daraus resultierenden Intrigen dargestellt.

Summary:

Die Podcast-Folge beginnt mit einer lebhaften Beschreibung des aufwendigen Morgenrituals von Kaiser Yongle in der Verbotenen Stadt im Jahr 1423, das von Eunuchen dominiert wird und in einer zeremoniellen Audienz gipfelt. Anschließend springt die Erzählung zurück zu den Ursprüngen der Ming-Dynastie, die 1368 nach dem Sturz der Mongolen durch Hongwu gegründet wurde. Nach Hongwus Tod bestieg sein Enkel Jianwen den Thron, was jedoch seinen erfahrenen Onkel Zhu Di, den Prinzen von Yan, erzürnte.

Jianwen, von Beratern beeinflusst, begann, seine mächtigen Onkel zu entmachten. Zhu Di täuschte daraufhin Wahnsinn vor, um Zeit zu gewinnen, und eskalierte die Situation, als kaiserliche Gesandte in seine Residenz geschickt wurden. Deren Ermordung markierte 1399 den Beginn eines brutalen Bürgerkriegs zwischen dem jungen Kaiser und seinem aufständischen, militärisch versierten Onkel.

Die Folge verbindet diese persönliche Machtgeschichte mit größeren Themen wie der kulturellen Blüte der Ming-Zeit, symbolisiert durch begehrtes Porzellan, und dem religiös legitimierten Herrschaftsanspruch des Kaisertums.

FAQs

Nils geht mit seinen Katzen in den Garten und trinkt dort Kaffee. Seine Katzen bekommen Nass- und Trockenfutter als Frühstück.

Kaiser Yongle begann den Tag mit einem Bad, Haarpflege, dem Anlegen einer Drachenrobe und einer Morgenaudienz, bei der er von Beamten mit Segenswünschen begrüßt wurde.

Eunuchen waren kastrierte Männer, die im kaiserlichen Palast dienten. Sie übernahmen Aufgaben wie die Vorbereitung des Kaisers, das Tragen der Sänfte und die Durchführung von Ritualen.

Die Ming-Dynastie wurde 1368 gegründet und war eine bedeutende chinesische Dynastie. Ihr Name bedeutet 'Helligkeit' oder 'Glanz' und sie folgte auf die mongolische Herrschaft.

Zhu Di war der vierte Sohn des Dynastiegründers Hongwu. Nach einem Bürgerkrieg gegen seinen Neffen bestieg er den Thron und regierte als Kaiser Yongle, der die Verbotene Stadt erbauen ließ.

Der Konflikt entstand, als der junge Kaiser Jianwen seine mächtigen Onkel entmachten wollte. Zhu Di wehrte sich dagegen und löste damit einen dreijährigen Bürgerkrieg aus.

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