Die USA killen den Zugang zur besten KI der Welt - was jetzt, Europa?
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Der Podcast diskutiert die turbulente Veröffentlichung und sofortige Sperrung des KI-Modells Claude Fable 5 von Anthropic. Zunächst wurde das Modell als bahnbrechend gefeiert, insbesondere für komplexe Projekte wie die Programmierung eines vollständigen Pokémon-ähnlichen Spiels. Es galt als das intelligenteste Modell, das je öffentlich verfügbar war, jedoch mit strengen Sicherheitsvorkehrungen, die sensible Themen wie Biowaffen blockierten. Nur wenige Tage später, am Freitag, verlangte die US-Regierung von Anthropic, den Zugang für Nicht-US-Bürger zu unterbinden, was das Unternehmen als undurchführbar ansah und das Modell daher komplett vom Netz nahm. Die genauen Hintergründe sind unklar: Es gibt Spekulationen über eine tatsächliche Sicherheitslücke, einen strategischen Schachzug der USA zur Sicherung eines technologischen Vorteils oder einen politischen Konflikt zwischen Anthropic und der Trump-Regierung. Die Situation wird als instabil beschrieben, da eine dauerhafte Sperrung nach Nationalität nicht praktikabel ist. Die Moderatoren betonen die Dringlichkeit für Europa, nicht zum großen Verlierer dieser Entwicklung zu werden, und fragen, wer zukünftig Zugang zu den leistungsfähigsten KI-Modellen haben wird.
* Musik * ARD Sounds. Krieg, woher weißt du, was eine Farbe ist? Ich bin zur Schule gegangen, Fritz. Ja, deswegen weiß ich, was eine Farbe ist. Eine kurze Geschichte, die dazu da ist, eine Lektion zu erteilen, als der man etwas lernen kann. Meine Lieblingsfarbe früher war von dem Fuchs und den Trauben. Der an die Trauben ran möchte, aber. Genau, dann sagt der Ahnett doch nicht. Die waren bestimmt sauer, als er sie nicht erreichen kann. Aber möglicherweise, Krieg, woher gibt es eine neue Farbe, die noch dramatischer ist als. Meinst du, es ist eine sehr. Die meisten Farbeln hab ich im Kopf stammen, ja, noch so aus der Zeit des Antigen Romes. Und jetzt auf einmal nach 2000 Jahren sagen wir, wir haben jetzt was neues gelernt. Eine neue Farbe, genau. Wir stecken mitten drin. Und zwar in der Geschichte rund um ein KI-Modell, das auch den passenden Namen hat Claude Fable 5. Also das neue Modell von Claude Fable. Und genau wie klassische Farbe in diese Geschichte sehr kurz gewesen, das Modell ist ein paar Tage rausgekommen. Und jetzt schon wieder verschwunden und zwar auf höchst dramatischer Art und Weise. Und möglicherweise gibt es die eine oder andere Lektionen, die wir hier lernen können. Also es waren einige sehr verrückte Tage, wie das oft ist in der KI-Welt. Und wenn ihr liebe Hörerinnen und Hörer da nicht alles mitbekommen habt. Oder wenn ihr das Gefühl habt, die habt eigentlich das Meiste mitbekommen. Selbst dann habt ihr wahrscheinlich jede Menge Fragen. Wir haben die auch. Und deswegen haben wir uns diese Woche gesagt, wir beschäftigen uns nicht mit dem was bei Apple los ist, nicht mit dem was bei Elon Musk und SpaceX los ist, der an die Börse gegangen ist. Also es gibt so viel über das man sprechen könnte. Aber wir sprechen über die Nummer 1 KI-Story. Seit vielleicht Monaten, seit eventuell Jahren die USA sperren zum ersten Mal ein KI-Modell für alle nicht Amerikaner. Und was bedeutet das jetzt für uns? Wir reden darüber was genau da jetzt eigentlich gerade passiert. Es ist bei Anthropic, der Firma Hinterkloat und bei Kloat-Fable und bei der US-Regierung. Wir fragen uns, wer in Zukunft eigentlich noch die Beste KI nutzen darf. Und wer aus dieser ganzen Geschichte aus diesem Verbot für nicht Amerikaner am Ende die Gewinner und die Verlierer sind. Und dann fragen wir uns natürlich, wie schaffen wir es? Das Europa hier am Ende nicht einer der ganz ganz großen Verlierer in dieser Geschichte sein wird. Das ist der KI-Podcast, nach wie vor verfügbar auch für Menschen außerhalb der USA. Ich bin noch, ich bin Gregor Schmalsred. Und ich bin Fritz Espenlach. Und lieber Fritz, lass uns einmal diese ganze verrückte letzte Woche vielleicht Revue passieren lassen. Und zwar es fing alles an mit dem KI-Podcast, nämlich Dienstag früh in der Nacht von Montag auf Dienstag. Da ist nicht nur die letzte Folge des KI-Podcasts veröffentlicht worden, sondern auch das neue KI-Modell-Kloat-Fable 5. Und gleich noch ein anderes KI-Modell-Kloat Mythos 5. Und über Mythos haben Marie und ich schon vor einigen Wochen in einer Folge gesprochen. Das war nämlich damals das KI-Modell, das ein Tropik angekündigt hat, aber nicht veröffentlicht und zwar aus Sicherheitsgründen. Sie haben gesagt, "Hey, liebe Leute, wir haben einen KI-Modell entwickelt, das ist wahnsinnig smart. Das ist so schlau, wie bisher nichts anderes, so fehl ich wie bisher nichts anderes in dem Bereich. Deswegen trauen wir uns gar nicht, das zu veröffentlichten. Es wäre ein viel zu hohes Sicherheitsrisiko. Alles, was wir tun, ist dieses Modell einigen ausgewählten Partnern zur Verfügung zu stellen. Und jetzt letzte Woche gab es einen Update dazu. Sie haben gesagt, erstens, wir haben dieses Modell noch besser gemacht. Und zweitens, es gibt eine Version dieses Modells, das jetzt tatsächlich zur Veröffentlichung bereit ist. Und das heißt eben nicht "Kloat Mythos", sondern "Kloat-Fable". Also wir haben uns von dem Mythos ein bisschen downgraded auf die Farbe. Die kleine Version von Mythos sozusagen. Und das ist auf einmal tatsächlich dazu ausprobieren. Und das haben wir ja auch ausprobiert. Ja, das kam raus und ich war natürlich sehr, sehr neugierig, wie wir alle wahrscheinlich, weil bei dieser ganzen Geschichte rund um Mythos hab ich mich natürlich erinnert gefühlt, und damals als OpenAI GPT2 war das glaube ich auch nicht veröffentlichen Wollte anfangs. Und gesagt hat, das ist viel zu gefährlich und alles hohe kann. Und ich dachte mir natürlich auch so, "Mh, okay, macht jetzt Entropic in Grunde genommen den selben Marketing-Trick, was steckt da dahinter?" Und hab's dann ausprobiert und ich glaube, man kann guten Gewissen sagen, Gregor da steckt was dahinter. Und das ist ein wirklich sehr, sehr, sehr gutes KI-Modell, was Entropic da veröffentlicht hat. Für mich persönlich glaube ich, wieder mal so ein Moment, die gibt's hier ab und zu, wo ich das Gefühl hatte, es ist das beste Modell, dass ich bisher je genutzt habe und zwar mit Abstand. Also es ist wirklich wie so ein, vor allem wenn man eben kaudelt, ich glaube da merkt man erst den Unterschied. Also wenn man vom Text weggeht und wirklich zu so programmiert projekten geht, dann geht es wie so ein 3D-Drucker für eigentlich jedes Projekt, das du gerne machen möchtest. Ich glaube, das ist ziemlich wichtig den Punkt mal kurz zu machen, weil viele Menschen nutzen KI, vor allem für Alltagsaufgaben, E-Mails-Schreiben, Texte zusammenfassen und so was. Vielleicht Sachen recherchieren. Bei solchen Sachen ist es so, da macht es ehrlicherweise schon seit einem Jahr kaum den Unterschied, welches Modell ich benutze. Also die Verbesserungen sind nicht mehr so gigantisch. Auch zum Beispiel das aktuelle Modell von Mistral, der europäischen Alternative, das kann solche Alltagsachen super erledigen. Da braucht man auch diese ganz großen, schweren Tanker von einem Modell nicht. Aber was so komplizierte Aufgaben angeht, wenn es auf einmal um super viele Daten geht, schwierige Strukturen durch die KI sich durch navigieren muss oder einfach Probleme, zu denen es keine einfache Antwort gibt. Da merkt man diesen Unterschied manchmal schon. Und wir haben uns auch über die letzten Tage, als das noch da war, das Modell, immer wieder Sachen hin und her geschickt. Ich habe jetzt um uns das mit Fabel gemacht und das funktioniert auch. Also ich habe von dir, glaube ich, noch ein paar Sachen, die ich noch aufmachen, ich bin noch gar nicht dazu gekommen. Also was ich sagen kann, ist das erste Mal, dass ich tatsächlich das Erlebnis hatte. Ich setze mich hin, und ich glaube es waren am Ende zwei oder drei Tage und baue immer weiter an einem Projekt. Also ich hatte so eine Sache, die ich einfach ausprobieren wollte. Ich bin da irgendwie durch unser Promptables, das bei mir die Nostalgie wieder losgegangen, was so alte Pokémon-Spiele angeht. Also wo man rumgeht und so Monsterchen fängt und in der Welt sich bewegt und miteinander kämpft und all diese Dinge. Und dann dachte ich mir, okay, ja, keine Ahnung, vielleicht baue ich mal so ein mini, kleine Sparversion von so einem alten Pokémonartigen Spiel für mich selber. Und es hat gut gestartet und es hat dann einfach nicht aufgehört. Also ich konnte, das war das interessante. Oft ist es bisher so gewesen in meiner Erfahrung bei solchen Projekten, dass irgendwann dieses coding-Projekten ein bisschen an seinen eigenen Grenzen gestoßen ist. Das ist zu groß geworden ist, dass die KI angefangen hat sich selber zu verirren und zu verhädern, in dem was sie bisher gemacht hat und den Überblick verloren hat. Und mit Cloud-Fable war es so, dass tatsächlich ich mir wirklich wünschen konnte, was ich wollte und wirklich jedes Level neu bauen und neue Monster entwickeln und neue Hintergrundgeschichten und Storylines einbauen und neue Figuren. Und das hat die wirklich maßgeschneidert in dieses Spiel reingebaut. Und es ist jetzt so vom Umfang, also diejenigen, die früher solche Spiele am Game Boy oder so was gespielt haben, können sich ja noch an den Umfang erinnert. Es steht vom Umfang her so einem klassischen, ja zum Beispiel Pokémon-Spiel in nichts nach. Und das ist schon wirklich beeindruckend für mich. Also das ist was, was man mal eben so nebenbei, das war nicht mal die volle Aufmerksamkeit, die ich dem gegeben habe, sondern immer so kommt und dann hat die's rechnen lassen im Hintergrund. Das braucht dann ja auch immer eine Weile. Da ist so teilweise so 20, 30 Minuten oder noch länger sitzt, dass dann irgendwas und dann irgendwann meldet es sich und sagt, "Hallo, übrigens, ich hätte jetzt diesen Schritt erledigt, brauchen wir noch irgendwas." Ganz genau, man schickt das dann immer mit einer neuen Idee auf den Weg und irgendwann meldet es sich. Und jedes Mal habe ich eigentlich damit gerechnet, wenn ich dann dieses Spiel wieder auf mache, das ist dann crashed, das ist dann nicht mehr funktioniert. Das habe ich immer erwartet, weil das eben schon so oft in der Vergangenheit passiert ist, dass ich eine Modell irgendeinen Auftrag gebe. Dann kommt das zurück, ist total motiviert, sagt, ich habe jetzt irgendwie total toll den Auftrag umgesetzt und dann öffnest du das eigentliche Projekt und nichts funktioniert mehr. Bei Fabel hat einfach alles immer funktioniert und deswegen ist diese Welt auch so groß geworden, weil ich versuch, hab das halt so lange zu pushen, bis es dann irgendwann irgendwo an seine Grenzen kommt. Aber ich glaube, dann müsste man nochmal mit einem um einiges größeren und vielleicht auch seriöseren Projekt rangehen als ich das gemacht habe. Ja, ich glaube, also wir sind mittlerweile an dem Punkt, wo die Technik der KI selber gar nicht mehr das Limit ist, sondern es ist vor allem im richtigen Moment vielleicht die richtige Idee zu haben. Also ich halte auch ein Projekt, was sehr groß geworden ist und irgendwann waren das zu viele Elemente, so dass es ewig gebraucht hat um zu laden. Und dann habe ich der KI gesagt, wäre das jetzt im Moment, um vielleicht eine andere Struktur dafür zu finden oder das irgendwie anders aufzubauen. Oder man ist ja absolut, hier werden Vorschlag und dann hat das das auch gemacht. Also es ist schon wahnsinnig smart dieses Modell sicherlich das Smarteste, was wir bisher benutzt haben. Wir haben es nicht ausprobiert, wir haben nicht damit ausprobiert, Biologiefragen zu lösen, denn das funktioniert nicht. Also es gab das lustige Phänomen, dass wenn man zum Beispiel so was gefragt hat, wie erklemmen mal, wie funktioniert eigentlich die Zelle? Oder so. Da hat das Modell abgeblockt und stattdessen weiter geleitet zu Clotopus 4.8, also dem zweit neuesten Modell. Und das sind eben diese Sicherheitsmaßnahmen, die Entrohpick da eingebaut hat. Weil dieses Modell soll im Bereich Cyber-Sicherheit und im Bereich BioWaffen, so fähig sein, dass man aktuell lieber dafür sorgen wollte, dass gar niemand das dafür benutzen kann. Außer eben den Ausgewählungen.
Partnern, die das richtige Claude Mythos bekommen haben. Also falls ihr euch noch mal fragt, was der Unterschied zwischen den zwei Claude Mythos ist, das komplette Ding, was erst mal alles kann, mehr oder weniger. Da sind auch Sicherheitsmaßnahmen drin, aber keine sehr strengen. Und das wird aktuell größtenteils von Behörden und einigen großen Unternehmen eingesetzt, um sich erst mal zu wappnen gegen diese neue Realität. Und dann gibt es Claude Fabel, das ist die gleiche KI, aber mit eben sehr starken Sicherheitsmaßnahmen, die solche Fragen gar nicht erst beantworten, sondern direkt ablocken. So und in einer normalen Welt würden wir jetzt wahrscheinlich eine komplette Folge machen, wo wir über diese Sicherheitsmaßnahmen reden, wo wir lustige Annik-Doten erzählen, wo wir berichten von unseren Versuchen, diese Sicherheitsmaßnahmen vielleicht zu umgehen und möglichen interessanten und witzigen Erlebnissen dabei. Alles über das wir bisher gesprochen haben, könnte eine komplette Folge sein, aber diese Folge ist jetzt kein Ball. Wir könnten weiter machen, aber das ist leider nicht mehr die Welt, in der wir leben, weil Claude Fabel gibt es nicht mehr. Also es gibt es natürlich schon noch, aber es ist nicht mehr öffentlich verfügbar und zwar für niemanden mehr. Und das kam dann als News Freitag in der Nacht. Freitag in der Nacht hat zu deutscher Zeit, USA wird das Freitag Nachmittag ungefähr gewesen sein, hat Entropic verkündet, dass die US-Regierung von Entropic verlangt hat aufgrund einer vermeintlichen Sicherheitslücke, den Zugang von Menschen ohne amerikanische Staatsbürgerschaft zu diesem Modell komplett zu unterbinden, was für Entropic eigentlich nur auf eine einzige Art und Weise möglich war, sagt die Firma nämlich, dieses Modell komplett auf leihen zu nehmen und nie mehr reinzulassen. Ist ja auch völlig logisch. Also wie soll man denn auf einmal für jede einzelne Person die Staatsbürgerschaft überprüfen? Das geht nicht. Und der Grund dafür ist natürlich jetzt nicht, dass die US-Regierung sagt, der Fritz Espenlaub soll dann nicht seine Pokemon-Fan-Projekte, Hobbyprojekte machen, sondern eben genau das, was wir jetzt schon angetisert haben, sind genau diese Cyberfähigkeiten, die Entropic ja eigentlich meinte, im Griff zu haben mit diesem öffentlich verfügbaren Modell, aber ja, die US-Regierung sieht das anders. Ja, wir haben seitdem ein paar zusätzliche Infos dazu gekriegt, die Transparenz jetzt in der Stelle, wir nehmen auf am Sonntagabend und diese Folge geht online in der Nacht von Montag auf Dienstag. Das heißt, es kann natürlich hier derzeit sein, dass noch was Neues passiert ist. Es gibt Berichte aus dem Wall Street Journal und von Axios und von Politico, die da Insider-Informationen wohl bekommen haben und die greifen alle nicht wirklich ineinander. Also es ist bisher nicht wirklich eindeutig was eigentlich los ist. Es gibt so ein paar mögliche Interpretationen dieser Geschichte. Also ich sag mal die Geschichte der US-Regierung des Trump-Kabinets. Das sieht etwa so aus, dass sie aufmerksam gemacht wurden auf ein Sicherheitsrisiko in Cloud Fable, dass man nämlich, wenn man weiß, wie diese Sicherheitsschrankten, die da eingebaut wurden, einfach umgehen kann und dann eben doch Zugriff zu den besonders starken Cyberfähigkeiten bekommt. Daraufhin hätte die US-Regierung sich an den Tropik gewendet, Entropik hätte gesagt, wir haben keinen Dresd daran, da irgendwas zu ändern und daraufhin wurde gesagt, so jetzt nehmte das offline. Also das ist darstellung der US-Regierung. Genau. Die macht nicht wirklich Sinn. Das kann man glaube ich zu sagen, es gibt ein paar Sachen, die unlogisch sind, unter anderem das Cloud Mythos, das Modell, was ja ganz ohne Sicherheitsmaßnahmen gerade raus oder ohne diese Strängsicherheitsmaßnahmen rausgegeben wurde, auch mittlerweile nicht mehr genutzt werden darf von nicht US-amerikanern und bei dem spielt es ja keine Rolle, ob man das irgendwie überlisten kann oder nicht. Ganz grundsätzlich für mich die große Irritation Gregor ist überhaupt diese Unterscheidung in US-amerikaner und Ausländer und nicht US-amerikaner, weil wenn tatsächlich die Sorge, diejenige ist die Regierung offiziell angebt, nämlich dass es irgendwie missbraucht werden kann, dieses Modell für Angriffe, dann sollte doch eigentlich die Anordnung sein, dass eigentlich genau das gemacht wird, was jetzt passiert ist, nämlich dass niemand mehr das Modell nutzen kann. Aber zu sagen, nur noch Ausländer dürfen, dass nicht nutzen, nur noch nicht US-amerikaner dürfen, dass nicht benutzen, das irgendwie es schließt sich mir nicht. Also ich würde es verstehen, wenn der offizielle Grund wäre, ja wir wollen einfach einen Vorteil haben als Land gegenüber einem nationalistisch populistisch definierten Ausland, was ja in dem Fall auch absurderweise die eigenen KI-Researcher in den USA beinhalten würde, weil keine US-Staatsbürgerschaft hat. Gebt es ja auch. Gebt es ja auch. Aber ja zum Beispiel, das irgendwie eiges Modell nicht mehr benutzen dürfen. Also das würde irgendwie noch plausibel sein. Aber so diese Sicherheitsargumentation und dann diese Unterscheidung in Staatsbürger und nicht Staatsbürger, die ist irgendwie auch schon in sich ein bisschen widersprüchlich. Deswegen gibt es ja auch noch eine zweite Möglichkeit, was da los ist und das ist nämlich, dass wir hier eine Art styratikischen Schritt 10 der US-Regierung. Das ist die sagen, dass es ein sehr mächtiges KI-Modell, wir möchten eigentlich, dass nuramerikaner Zugriff auf die mächtigsten KI-Modell bekommen. Da sind wir jetzt im Bereich der Spekulation, aber konkret im Bericht von Axios zum Beispiel, dem Nachrichten-Magazine klingt es ein wenig an, als sei das, was hier gerade aufgebaut wird, eine Art Nerealizenzsystem und als müsste halt in Zukunft jedes Modell erst mal von der US-Regierung genehmigt werden und die entscheiden dann, was sie eigentlich damit anstellen dürfen und sollten. Und dann gibt es auch eine dritte Möglichkeit und die ist nicht weit hergeholt, weil viele werden sich erinnern, dass Entropic ja schon mal Stress hatte mit der US-Regierung, nämlich ein paar Monate vorher, dagegen ist um das Verteidigungsministerium und um die Frage, ob das Verteidigungsministerium in den USA oder das Kriegsministerium, wie es ja jetzt wohl heißt, auch beispielsweise Entropic-Modelle für Massenüberwachung oder für autonome Waffensysteme einsetzen könnte reinteorätisch und Entropic hat sich da quergestellt und da gab es entsprechend dann darauf folgend einiges an Streits, die immer noch laufen, ja auch teilweise juristisch und dazu passt jetzt zum Beispiel, dass in diesem aktuellen Streit in Politico, das heißt, dass die US-Regierung meint, sie hätten versucht, Entropic-Chef Daria Amodei zu erreichen, um das mit ihm zu klären und er sei auf einem Zitat "Welnes-Trip gewesen", worauf Entropic sagt, dass er absolut falsch. Also es ist jetzt auch schon ein bisschen irgendwie eine Schlammschlacht geworden zwischen diesen zwei Seiten und vielleicht auch einfach eine Fortführung von dem Streit, der schon seit einer Weile läuft. Also das sind so die drei möglichen Gründe, ja erstens ist es wirklich einfach nur eine Sicherheitslücke. Zweitens geht es hier um eine arztratiegische Positionierung der USA im Gegensatz zum Rest der Welt. Oder drittens markt diese Regierung einfach nur ein Tropik nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es am Ende vielleicht auch irgendeine seltsame Mischung aus allen drei Gründen ist. Also mein Eindruck ist nicht, dass die aktuell US-Regierung immer super perfekt alles durchdenkt, was sie macht und mit einer geeinten strategischen Vision und Stimme agiert. Aber am Ende ist es vielleicht auch fast ein bisschen irrelevant, jetzt mal aus unserer europäischen Perspektive oder aus Perspektive der Welt und sicherlich auch aus der Perspektive von Entropic. Was jetzt genau der exakte Grund ist, weil die Konsequenzen, die bleiben ja in jedem Fall gleich und die große Frage ist jetzt natürlich, was sind diese Konsequenzen? Was, ja, wie geht das Ganze weiter? Ja, weil das einzige, was wir einigermaßen sicher wissen gerade, ist wahrscheinlich, dass es nicht so bleiben wird, wie es gerade ist. Also da ist schon gerade gesagt, diese Regel, dass dann nur nicht US-amerikaner ausgeschlossen werden, das ist einfach nicht umsetzbar. Also ehrlich gesagt, das wird wahrscheinlich einfach nicht gehen. So es wird irgendein Form eine Weiterentwicklung geben. Das, was jetzt gerade passiert, ist als Status quo nicht tragfähig, würde ich einfach mal sagen. Das bedeutet, irgendwas muss es hinauslaufen und da gibt es auch ein paar mögliche Scenarien, die vielleicht ein bisschen damit zu tun haben, worum es eigentlich geht. Fritz, was meinst du, könnte denn als nächstes passieren? Oder, wer weiß, vielleicht schon Dienstag früh passiert sein, wenn diese Folge herauskommt? Also eine Sache muss man bei eigentlich allem, was politisch in den USA aktuell passiert unter dieser Regierung immer als erstes bedenken, nämlich es kann, jederzeit alles vollständig rückgängig gemacht werden. Also Leute nennen das ja "Taco Trump always checkens out", das bezieht sich mehr auf internationalen Livezierungen und das verhandeln mit anderen Ländern. Haben wir bei den Zäulen öfter gehabt zum Beispiel? - Genau, gegenüber Firmen im eigenen Landmarkt, das anders sein. Aber natürlich ist es überhaupt nicht ausgeschlossen, dass bis dieser Postcast rauskommt, fabel wieder da ist, alle wieder sagen, okay, war irgendwie gar nicht so schlimm oder irgendwelche Erklärungen kommen oder was auch immer. Oder dass einfach nur eine Drogeberde, Wahljahn funktioniert hat und es im Hintergrund irgendeinen Deal gibt, das weiß man natürlich dann alles nicht im Einzelnen. Wir werden euch übrigens auch ganz oben in die Show Notes, sollte noch was passiert sein, in den 24 Stunden Zwischenaufnahme und Veröffentlichung, da einsatz und Link mit dazuschicken. Dann könnt ihr auf jeden Fall das direkt abchecken. Also das ist Scenario 1, quasi die Regierung macht vielleicht unilateral, vielleicht irgendwie in Asprache mit ein Shoppik diesen Schritt rückgängig. Scenario 2 wäre insofern ähnlich, dass vielleicht auch fabel wieder nutzbar wird, aber möglicherweise eben nicht für alle. Also du hast gerade gesagt, es ist super schwierig, das durchzusetzen, dass nur US-amerikaner das nutzen können. Einerseits mag das sein andererseits, kann man dadurch aus auch Infrastruktur aufbauen. Das ist eine klare Regelung gibt, dass zum Beispiel nur noch an Firmen konnten dieses Modell ausgeliefert werden kann, die möglicherweise registriert sein müssen.
in den USA oder wie auch immer sehr viel denkbar. Oder auch sowas wie das manche Länder, den Zugriff erhalten und andere Länder nicht. Oder dass man sich bewerben muss auf eine Lizenz. Oder dass es eine Blacklist gibt von Usern, Unternehmen und so weiter, die nicht auf diese KI-Modelle zugreifen können. Also wir wissen das alles nicht, weil wir am Anfang stehen von dieser Entwicklung. Wir wissen nur, dass es nicht wirklich Sinn macht, was die Esrigerung gerade fordert. Das bedeutet irgendwas, würde da sich noch weiterentwickeln. Und es ist nicht so weit hergeholt, würde ich sagen. Also es ist nicht so weit hergeholt die Vorstellung, dass nicht jedes KI-Modell von jede benutzt werden kann. Weil das passiert jetzt schon mit dem richtigen Clot-Mütors. Das richtige Clot-Mütors ist ja gerade auch schon eingeschränkt nur nutzbar. Und übrigens auch fast alle Organisationen und Unternehmen, die das richtige Clot-Mütors nutzen dürfen, sitzen in den USA. Es gibt auch in Europa, beispielsweise die europäische Cyber-Sicherheitsbehörde, die Teil von diesem großen Antropic-Projekt ist und Clot-Mütors nutzen darf. Wenn wir die Nachricht eigentlich ernst nehmen und richtig verstehen, dann dürften die jetzt auch gerade da keinen Zugriff mehr darauf haben. Ja, das ist was, was mich tatsächlich in letzter Zeit viel beschäftigt. Die Frage, ob diese Phase, wo die ganze Welt die Öffentlichkeit im relativ kurzen zeitlichen Abstand nach den KI-Firmen selbst direkt ein Zugriff auf die beste KI der Erde bekommt, also auf die Frontier-Modelle. Also ich frage mich, ob nicht diese Zeit irgendwann ein Ablaufdatum hat. Und an die Ende kommen wird diese geschichtliche Phase. Und der Trend sozusagen dann tatsächlich dahingeht, dass diese beste Modelle sowie Mütters, wie du gerade gesagt hast, ein zunehmend möglicherweise immer exklusiveren Kreis von Firmen und Personen zu verfügen stehen. Und vielleicht am Ende in einer Welt, die immer nationalistischer wird. Und in denen die USA eben auch zunehmend jetzt gerade anfangen, KI auch als strategisches Esset zu erkennen und zu behandeln, möglicherweise auch wirklich dann nur noch irgendwann in den USA verfügbar ist und nicht mehr außerhalb. Und damit sind wir so im dritten möglichen Scenario und das ist Abschottung. Also wirklich, dass die USA sagen könnten, sie behandeln jetzt diese sehr starken KI-Modelle, wie sie auch die Atombombe behandeln würden und entwickeln das nur für sich selbst. Und wenn jemand anderes versucht, etwas zu entwickeln, das sehen wir gerade im Iran zum Beispiel, könnten sie gegen Maßnahmen ergreifen. Das wäre nicht das extrem spekulativ. Ich glaube auch, dass das die unwahrscheinlichste von den drei Möglichkeiten ist. Aber ich sag mal, nach dieser Woche, scheint das zumindest ein Stück weit greifbarer dieses Scenario. Was ich vielleicht noch wichtig finde, ist, dass egal, welches Scenario eintritt, auch wenn es das erste ist. Also das, wo die USA relativ schnell wieder in Rücksie machen und sagen, okay, das ist jetzt wieder draußen. Ich glaube, selbst dann hat sich alles verändert. Ja, weil das ist jetzt ein Präzidenzfall. Also die US-Region hat das jetzt einmal gemacht. Das hat jetzt einmal gesagt, hier kommt ein neues KI-Modell auf den Markt. Aber wir verbieten wieder den Zugang und zwar konkret verbieten den Zugang fürs Ausland. Und das bedeutet natürlich jedes Unternehmen. Tatsächlich auch in den USA, aber natürlich noch viel stärker außerhalb der USA, muss sich jetzt sehr genau überlegen, was bedeutet, das eigentlich für meine KI-Strategie, für meine digitale Infrastruktur, wenn wir hier eine Ursicherung haben, die in so einem Fall möglicherweise eingreift. Und das ist die neue Realität, in der wir jetzt schon egal, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert. Das Stichwort hier ist auch einfach erwartungssicherheit. Also es ist irrelevant, ob die Strategie der USA da jetzt tatsächlich stringgend und in sich selbst konsistent ist. Also auf der einen Seite behandelt man KI-Vineatombombe. Auf der anderen Seite sagt man, na ja, gut, aber die Nvidia-Chips, die können wir trotzdem vielleicht mehr nach China exportieren, als wir das früher gemacht haben. Also das macht alles irgendwie noch nicht so 100% sind. Aber das ist auch wiederum aus unserer europäischen Perspektive, egal, weil aktuell sind wir halt auf diese amerikanischen Modelle in sofern angewiesen, dass wir halt keine eigenen haben, die damit mithalten können. Und allein der Fakt, dass die US-Regierung jetzt bewiesen hat, dass sie überhaupt nicht davor zurückschreut, da wirklich einzugreifen und Zugänge einfach kurzerhand zu sperren, der sollte uns, glaube ich, schon durchaus sehr, sehr nachdenklich machen. Dann denken wir doch mal nach, Fritz, wer gewinnt denn und wer verliert denn jetzt in diesem Scenario? Das ist ja mal ganz lustig, die Welt so ein bisschen aufzuteilen in zwei Seiten. Erster Verlierer, was meinst du? Wer steht nicht mehr so stark da wie vor einer Woche? Also zum einen würde ich sagen, ganz offensichtlich ein Schrappik selber. Muss man sagen, dass das eine Firma ist, die gerade noch ihren IPO, ihren Börsengang angekündigt hat und trotz allen Irungen und Wirungen mit dem Pentagon ja doch wirklich auch an der Spitze der KI-Welt stand. Und für die jetzt die Welt gerade ganz anders aussieht. Also, wenn dein Modell mal eben so verboten wird, für die Öffentlichkeit oder für das Ausland, indem wir unglaublich viele der na zahlen Kunden sitzen, auf den Profiten, die du mit denen machst, ja auch deine Bewertung basiert, mit der du eigentlich an die Börse gehen wolltest, das ist nichts, was du als Unternehmen möchtest. Das ist sicher auch der Grund, warum das dritte Scenario, über das wir gerade gesprochen haben, also dass die USA sich komplett abschotten, auch noch so unwahrscheinlich ist, weil ja, okay, die USA sind der größte Markt für diese KI-Modelle ganz klar, aber sie sind nicht der einzige Markt. Und diese Billionen-Bewertung mit der Enttoppung wahrscheinlich an die Börse gehen möchte, die funktioniert nicht. Wenn man sagt, auch so, wir können unsere neuesten besten KI-Modell übrigens nur in ein einziges Land verkaufen, nämlich in unser eigenes Sohn. Ja, wobei das kommt natürlich eben darauf an. Also, Verteidigungsunternehmen, Rüstungsunternehmen sind teilweise auch sehr wertvoll und hochbewertet und profitabel und stehen ja unter allen möglichen Ausvorbeschränkungen und Restriktionen und Regierungskontrolle. Die fundamentale Unglarheit, die halt wirklich hier im Herzen dieser Sache legt, ist, wird sich diese Technologie KI, diese großen Sprachmodelle von ein Shoppicker am Ende eben eher verhalten wie eine in anfingsteichen normale Technologie, oder wird es was sein, was am Ende vielleicht doch eher wie ein Rüstungsunternehmen aussieht. Und wenn es zweiter ist, sein sollte, dann kommen wir, glaube ich, krieg er zum zweiten großen Verlierer dieser ganzen Geschichte. Und das sind eigentlich alle anderen KI-Firmen. Also OpenAI und Google und so weiter, die wollen ja auch ihre KI in die ganze Welt verkaufen und wollen auch Modelle bauen, die genauso stark sind wie Clothmütors. Sind teilweise wahrscheinlich schon relativ kurz davor, wenn die jetzt die gleichen Probleme bekommen, dann sind die natürlich auch verlieren. Deswegen ist es so wichtig, dass wir nicht genau wissen, ob die US-I jetzt, ob die Trump-Regierung jetzt konkret einfach nur ein Problem mit einem Tropic hat oder grundsätzlich mit allen Modellen dieser Art. Da, das muss man sagen, gehen die Meldungen auch bisher durcheinander. Wir wissen das ehrlich gesagt nicht wirklich. Das heißt, ob die jetzt Gewinner oder Verlierer sind, müssen wir ein bisschen abwarten, aber wahrscheinlich sind die auch nicht allzu glücklich, wäre meine Vermutung einfach nur über die Unsicherheit, die jetzt hier durch entsteht. Und wenn das so kommt, dann ist es vielleicht auch nicht absurd, sich aus dem Fenster zu den sozusagen, die USA an sich sind der Verlierer in dieser Geschichte. Ich habe da eine Expertin auf LinkedIn gesehen, nämlich Marie, unsere Podcast-Kollege, die hat in einem Post auf LinkedIn gesagt, dass sie in diesem Fall auch sieht, dass es ein interessantes Argument für Regulierung ist auf einmal. Also es gibt ja oft viel Streit über die europäische Art und Weise KI zu regulieren und da relativ streng zu seinen Verhältnismäßigkeiten zu sein. Aber zumindest kann man sagen, ist bei uns nicht das los, was in den USA los ist, nämlich dass die Regierung mehr oder weniger spontan und scheinbar willkürlich solche Entscheidungen trifft. Und das ist natürlich jetzt auch nicht unbedingt gut für den Innovationsgeist, wenn die USA auf einmal Sicherheit und Planbarkeit sozusagen aus dem Fenster werfen und sagen, "Ach so ja, wir mögen dieses Modell jetzt nicht, deswegen lässt sich das nicht mehr veröffentlichen und damit kein Geld mehr verdienen." Die USA würden ja auch vielleicht noch ein Punkt dazu ein bisschen Software abgeben auf der ganzen Welt. Also es ist ja auch aus amerikanischer Sicht auch gar nicht so schlecht, wenn die ganze Welt auf amerikanische Modelle angewiesen ist, weil man da ja selber mitformen kann, wie es diesen Ländern geht. Und wenn man einfach sagt, wir geben euch diese Modelle gar nicht mehr, dann gibt man ja auch ein Stück weit Machtab. So, amerikanische Rüstungsunternehmen exportieren ja auch nach Europa. Ja, interessant, Gregor, dass du gerade schon Europa angesprochen hast, was natürlich jetzt für mich als Bar Europäer, so eigentlich der wichtigste Player hier ist, bei dem ich wissen will, ob das jetzt hier ein Verlierer oder ein Gewinner in der Sache ist. Und es klang bei dir gerade ein bisschen, so durch, dass unter bestimmten Umständen vielleicht am Ende sogar Europa irgendwie vielleicht von dieser ganzen Sache ja auch profitieren könnte. Und dem würde ich eigentlich gerne zustimmen. Und ich glaube von der Grundlage stimmt das. Also Erwartbarkeit, Planbarkeit für Unternehmen ist ein gigantischer Standortvorteil, den meines Erachtens Europa viel stärker noch betonen könnte gerade im Vergleich zu den immer chaotischer USA. Das Problem ist halt, dass aktuell die Erwartbarkeit und die Planbarkeit in Europa so aussieht, dass ich damit planen kann, dass erst mal nicht viel geht. Das erst mal alles relativ lange dauert, das relativ wenig Rechenzentren da stehen im Vergleich zu anderen Orten auf der Welt. Das Energie teilweise sehr viel kostet oder auch einfach nicht so viel verfügbar ist. Und dass ich mich dann doch am Ende einfach mit mehr Regulierung teilweise guter, teilweise vielleicht auch nicht immer so notwendiger Regulierung rumschlagen muss als anderswo. Und jetzt, wenn wir uns wirklich nur diesen aktuellen Moment angucken und uns überlegen, was heißt es für Europa, wenn eins der besten Modelle oder die besten Modelle künftig nicht mehr oder nicht mehr ohne weiteres für uns zugänglich sind? Dann glaube ich stehen wir da als sehr großer Verlierer da in die Geschichte. Dann sind wir da fast so der Kollateralschaden in diesem Streit zwischen Entschopfig und der US-Regierung, weil natürlich, wenn diese Modelle, die sind ja schon sehr gut, die werden noch
besser werden. Also nichts deutet daraufhin, dass die Fähigkeiten dieser Modelle tatsächlich weniger schnell sich weiter entwickeln, sondern es sieht zunehmend danach aus, dass diese Geschwindigkeit weitergeht oder vielleicht sie noch erhöht und dann hängt unsere nationale Sicherheit daran. Also wir haben ja schon über das ganze Cyber Security-Thema jetzt ausführlich geredet. Das ist genau das, was eigentlich auch die Grugs ist von Fable. Wenn wir das nicht mehr haben, dann werden wir auf eine ganz reale Art und Weise verwundbarer gegenüber Angriffen aus dem Ausland. Es hängt aber noch viel mehr an. Es hängen ja auch europäische Unternehmen daran, die mit diesen Modellen vielleicht arbeiten wollen. Es hängt in Start-ups und Innovation daran, die vielleicht erst passieren wird, wenn junge neue innovative Firmen, die SKI in neue Produkte oder in neue Wertschöpfungsketten einbauen, all das würde zusätzlich zu allen anderen Standort-Nachteilen, die wir bereits haben, die ja nicht wenige sind, noch mal dazukommen und wir können das nicht wollen, aktuell keinen Zugriff zu haben auf diese Modelle. Ja, also du hast natürlich auch darauf völlig recht, also die erste leg es an. Das erste, was das erst mal für uns bedeutet, ist es eine ganz schlechte Nachricht. Also nicht einfach nur, weil wir auf einmal nicht mehr unsere lustigen Projekte zu Hause machen können, sondern weil auch europäische Unternehmen, die vielleicht bald jetzt natürlich noch nicht, weil es gibt es erst ein paar Tagen, aber die bald profitiert hätten von diesem extrem starken Modell, das erst mal nicht können. Pfererweise erst bar kann es ja niemand, also auch amerikanisch Unternehmen können das erst mal nicht nutzen, aber sollte es jetzt ein Scenario geben, wo amerikanisch Unternehmen eben doch Zugriff darauf bekommen und europäische nicht und einem solchen Scenario sind wir deutlich näher, dann haben wir ein gewaltiges Problem. Also Stefan Scheuer hat im Handelsblatt die Überschrift gewählt, ein Tropics-Mütors-Sperre ist Europas digitale Demütigung, was sehr direkt aber auch verständlich ist und vielleicht passt es noch dazu, es ist mal wieder so viel passiert. Letzte Woche war auch die Woche in der Apple seine neuen Siri-Pleine vorgestellt hat. Also muss man auch ein bisschen aufpassen, weil das haben die schon ein paar mal gemacht, aber diesmal scheint es tatsächlich zu funktionieren. Die neue bessere KI-Siri kommt erst mal nicht nach Europa. Das hat wohl auch regulatorische Gründe und die EU-Kommission sagt, das gibt eigentlich kein Grund, warum die neue Apple-Siri nicht nach Europa kommen könnte. Apple sagt, ne, die Regulierung geben das nicht her. Mal schauen, wer da am Ende am längeren Hebel sitzt, aber möglicherweise zumindest verzichtet Apple tatsächlich auf den Markt Europa, weil sie KI lieber anders machen wollen. Und sollte sich das jetzt einstellen, sollten immer öfter Neuk KI-Modell einfach nicht bei uns erscheinen, sondern nur anderswo. Das kann uns auf Dauer nicht gut tun. Normalerweise in diesen Listen von Gewinnern und Verlierern ist es ja einigermaßen ausgeglichen. Wir hatten bisher jetzt nur Verlierer. Es kann auch sein, dass es in dieser ganzen Geschichte am Ende wirklich nur Verlierer gibt, bis auf vielleicht eine Ausnahme, einen Gewinner könnte es doch geben. Und zwar natürlich der dritte große Powerblock, den wir jetzt noch nicht erwähnt haben, nämlich China. Ja, ich glaube da total dran, also es macht ja auch irgendwie Sinn. Also wenn die eine Seite mit den USA ein unberechenbarer Partner wird, wer will schon KI-Modelle installieren oder nutzen, von denen man nicht sicher weiß, ob man sie in der Woche noch benutzen kann, dann profitiert der Verhältnis mäßig stabil ist. Und das ist tatsächlich China. Also China versucht schon, das ist ganz interessant. China versucht schon seit zwei drei Jahren sich als die etwas pragmatische Seite zu inszenieren, in dem ganzen KI-Wettlauf die versuchen zu sagen, wir bieten Open Source-Modelle an, mit denen könnt ihr frei umgehen. Wir machen euch nicht abhängig von uns, ob das stimmt. Ja, lasse ich mal so dahingestellt, aber natürlich ist es jetzt gerade ein ziemlich praktischer pitch, dass China neben den USA hinten dran ist. Das muss man schon sagen, aber das einzige Land weltweit ist, was einigermaßen mithält mit der Qualität der amerikanischen Modelle. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das der Grund ist, warum China in dieser Geschichte möglicherweise ein Gewinner oder ein Profiteur ist, weil ja, du hast es schon anglingeln lassen. Ich glaube es gibt immer noch sehr, sehr viele wirklich, große Gründe, warum man chinesische Modelle dann im Ausland als nicht super zuverlässig möglicherweise sehen wird, eben die ganze Thematik von Sensur oder was auch immer in diesen Modellen dann vielleicht irgendwie eine Rolle spielt. Ich glaube, es ist nochmal selbst, wenn man das weg lässt, ganz grundlegend so, dass es natürlich für China erst mal gut ist, wenn man sich in einer Art KI-Rennen mit den USA befindet und in den USA wird von diesem KI-Rennen ausgegangen. In China glaube ich durchaus auch. Dann ist es natürlich gut, wenn die andere Seite über die eigenen Füße stolpert oder sich selber verhämt oder anfängt irgendeinen nicht besonders produktiven Handelsdisput oder Ausfuhrbeschränkungen gegenüber den eigenen Verbündeten zu machen. Und das ist, glaube ich, auch ein ganz grundlegender, simpler Grund, warum China möglicherweise das gar nicht so sehr stört, was die USA gerade machen. Ja, aber Fritz das könnte man sagen, könnte doch auch uns zugute kommen. Also auch Europa befindet sich ja eben einem KI-Rennen. Wir sind rein, was die Technik angeht und die bisher entwickelten Modelle weit zurück. Aber trotzdem ist es ja nicht so schlecht, wenn irgendwo so zwei Runden vor uns die USA sich gerade ein bisschen verhämtern oder stolpern. Also wäre das jetzt nicht der Moment, um sich genau hinzusetzen und zu überlegen, okay, wie kommen wir raus aus diese Stammasse da uns in Europa? Ja, ich meine, natürlich wäre das der Moment aber andererseits, ist es halt einer von vielen Momenten, wo wir uns das vielleicht schon hätten irgendwie überlegen, können müssen sollen. Also es ist jetzt nicht so, dass die KI-Revolution und diese ganzen Entwicklungen erst gestern angefangen hätten, von daher bin ich da gerade so ein bisschen, ja, des Illusioniertes vielleicht das richtige Wort, weil aus meiner Perspektive ist es schon wirklich ein gigantisches Ding, was da gerade passiert ist und es ist was, was uns eigentlich massivst politisch und in unserer öffentlichen Debatte beschäftigen müsste. Die Relevanz, die diese Technologie doch durchaus höchstwahrscheinlich haben wird für unsere Zukunft, dass die einfach so mehr oder weniger Anführungszeichen per Knopfdruck und der Zugang dazu abgeschaltet werden kann. Das ist was, was für mich auf eine ähnliche Art und Weise, auf die Schlagzeilen, auf die Seite 1 der Zeitungen gehört und in die Kanahung, in die Tageschau und in die ganzen großen Foren, in denen wir unsere Öffentlichkeit behandeln, wie das bei den Strafzöllen passiert ist, die die USA gemacht haben oder wie das der Krieg von Russland gegen die Ukraine war oder der Klimawandel. Also das sind durchaus vergleichbare Themen in ihrer Dimension für mich und es passiert aber irgendwie nicht so wirklich. Wir reden nicht so wirklich drüber. Also wir tun das natürlich. Wir tun das aber aus meiner Perspektive wäre das was, was so langsam schon auch so diese ganze Kaithematik eine Ansprache der europäischen Regierungschefs verdient hätte, wie man jetzt mit dieser Entropic Sache umgehen will. Man hört jetzt Leute in der U-Bahn nicht darüber reden, das stimmt ja. Und ich glaube, dass es nicht nur bei uns so, sondern in Frankreich und im Vereinigten Königreich ist das durchaus ganz ähnlich. Also Europa dreht sich da in vieler Hinsicht um sich selber und hat glaube ich auch einfach noch nicht so auf dem Schirm, dass diese Technologie und der Zugang zu dieser Technologie am Ende eben doch auch sehr viel mit nationaler Souveränität und mit geostratäglicher Autonomie zu tun hat und die USA so sehr chaotisch man sie auch empfinden mag, die scheinen mir das dann doch ein bisschen mehr auf dem Schirm zu haben als wir gerade. Jetzt gibt es aber tatsächlich jemanden der versucht das zu ändern. Also nicht nur wir, wir reden ja auch. Aber letzte Woche war viel los, wir uns schon ein paar mal gesagt und tatsächlich ist noch etwas sehr interessant. Das passiert uns zwar wirklich ein oder zwei Tage bevor eben diese Antropic Nachricht uns aus dem Konzept gebracht hat. Es gab nämlich eine Veröffentlichung namens Europe 2031. Also Europa 2031. Das wurde geschrieben und geplant von einigen KI-Vorschan, KI-Politik-Experten, einer Investoren, also eine kleine Gruppe von Leuten, die sich mit KI-Politik in Europa beschäftigen und dieses Dokument ist relativ interessant, weil es eben kein einfach nur klassisches Positionspapier ist. Also die sagen nicht einfach nur hier sind die Dinge die wir tun sollten. Das machen sie schon auch. Also sie fordern schon auch, wir brauchen mehr Rechenzentren zum Beispiel und so weiter. Aber das ganze Dokument ist geschrieben als eine Art spekulativer Zukunftsbericht. Wir verhandeln das ziemlich spannend und haben deswegen tatsächlich auch schon bevor die ganze Mythos-Fable quatscht. Sachbar, Sache passiert ist, Farbe passiert ist. Mit Philipp Fox gesprochen. Philipp Fox ist einer der Autoren von Europe 2031. Und wir haben sehr viel mit ihm geredet. Einiges hört ihr jetzt quasi raus, es ist unserem ganz normalen Gespräch. Wir wollen euch kurz eine Sache einspielen, die er gesagt hat, nämlich warum er sich eigentlich mit diesem Projekt beschäftigen wollte. Das Projekt ist eigentlich so entstanden, dass Kolleginnen und Kollegen von uns aus den USA uns immer wieder gefragt haben, warum arbeitet ihr euch überhaupt noch an Europa ab? Der Kontinent ist doch einfach auf direktem Weg ins ökonomische und geopolitische Abstellgleichs, niemand dort versteht, was für eine Welle durch KI eigentlich auf uns zurollt. Niemand ist am Ball, ihr seid bei KI vollkommen hinterher. Also warum macht ihr überhaupt noch diese Arbeit? Warum kommt ihr nicht einfach ins Silicon Valley? Neben des letzten Tickets, so lange es noch geht. Und das ist eigentlich alles, was es über Europa noch zu sagen gibt. Und unsere Reaktion darauf ist so ein bisschen, dass wir die technische Analyse, also
dessen Wasser auf uns zukommt, eigentlich teilen. Aber was wir eben nicht teilen, ist dieser Gedanke, dass Europa so ein Hoffnungsloser Fall ist, der eigentlich gar nicht mehr gerettet werden kann. Wir alle glauben an Europa, wir alle glauben, dass so ein U-Steuer möglich ist. Aber das ist auch kein Zuckerflecken wird. Ich weiß nicht, wie es dir geht, Gregor, aber das ist eine Erfahrung, die ich durchaus auch nachfühlen kann. Die ist die Frage auch schon mal gestellt worden, muss ich sagen. Ich habe das sehr häufig gehabt, als ich jetzt zum Beispiel im Januar im Silicon Valley war und dort mit auch deutschen Unternehmen gesprochen habe, die dahin rübergewechselt sind und auch oft einfach Europa aufgegeben haben, was die KI-Zukulft angeht. Und natürlich unter der Annahme, dass das tatsächlich weitergeht. Und tatsächlich die Technologie ist, die das nächste Jahrhundert der Menschheit dominieren wird und massiv verändern wird, dann ist das schon ein großes Alhamsignal. Und ich fand das sehr interessant, dieses Scenario zu lesen. Wie gesagt, es macht ein paar Annahmen, eben das tatsächlich eine transformative Technologie ist. Aber wenn man da mitgeht und selbst wenn man das ein bisschen anders sehen mag, als die Autoren vielleicht von diesem Papier und ein bisschen weniger Krassere Annahmen hat, und man muss auch sagen, die Annahmen von denen sind noch mal weniger krass als vergleichbare Scenarien, die von anderen Leuten gemacht werden, die wirklich von superintelligenz und von allmöglichen ausgehen, dann ist das schon sehr spannend und lesenswert. Ja, also das Scenario geht quasi davon aus, dass es im Grunde genommen so weiter geht wie bisher. Also sehr starke KI-Entwicklung in den USA, relativ schwache KI-Entwicklung in Europa. Das geht dann über die nächsten paar Jahre so weiter und bedeutet dann im Ende dieser Geschichte, nämlich mit ZWR2031, dass Europa eigentlich nur noch einen wirklichen Trumpf in der Hand hat, nämlich das niedelnische Unternehmen ASMR, was sehr wichtig ist für die Herstellung von KI-Chips. Und in diesem Scenario endet, könnte man sagen, Europa ist zu Virenität, damit dass wir außer ASMR nichts mehr in der Hand haben. Also die europäische Wirtschaft ist ausgehüllt, die Automobileindustrie ist nicht mehr wetbewerbsfähig, man macht so ein paar Partnerschaften mit den USA, aber die sind eher da, um das Gesicht zu wahren, als um tatsächlich noch Wachstum zu schaffen. Die Sozialsysteme funktionieren nicht mehr. Und im Schluss ist quasi alles, was wir tun können, und sozusagen den USA als so eine Art Protektorat anzubieten. Also wir geraten unter deren Schirmherrschaft spielen, aber international keine politische Rolle mehr. Das ist das Ende dieser Geschichte und das endet, wie gesagt, in fünf Jahren im Jahr 2031 so. Und das ist ein drastisches Scenario. Aber wenn man sich die letzten fünf Jahre anguckt, ist es auch keines, was völlig an den Haaren herbeigezogen wird. Ja, also man kann jetzt natürlich sagen, okay, Protektorat der USA werden und de facto seine Sovarinität verlieren, das scheint einem irgendwie sehr weit hergeholt. Und wir sind ja immerhin noch ein gigantischer Wirtschaftsraum mit unserem Binnenmarkt und all diesen Dingen. Ja, aber Ende natürlich ist es ein Scenario, das auch ein bisschen wachrotteln soll. Aber ich muss mal sagen, selbst wenn man Komplettikai-Entwicklung rausnimmt oder einfach davon ausgeht, es ist nur so, wie es jetzt gerade ist, und bleibt so auf diesem Level festgefroren. Und sich anguckt, wie die Dinge gerade laufen, dann kommt mir das oft so vor, dass dieses Scenario gar nicht so weit weg ist von der Realität, wie sie sich schon abzeichnet. Also es ist ja so, dass tatsächlich die Wirtschaft in Europa im Vergleich mit den USA stärker stagniert, dass wir tatsächlich große Probleme haben, was Innovation angeht, was das Auslager von wichtigen Industrien angeht, was die Verteidigungsfähigkeit angeht. Das sind alles Dinge, über die wir ja auch im Podcast schon gesprochen haben und über die wir tatsächlich auch viele nationale Debatten führen. Und von daher glaube ich, ist das schon wichtig jetzt auch diese Debatten in Zukunft nicht mehr als etwas irgendwie getrennt vom technologischen Wandel oder vom technologischen Fortschritt passieren, bis zu betrachten. Das gehört schon zusammen. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten auch weiter über die Fragen sprechen, die damit zusammenhängen. Also was sollen wir jetzt eigentlich tun? Was ist Europas Weg raus? Ich glaube, wir haben heute nicht mehr die Zeit, um das Allzu-Deteriert zu machen. Vielleicht nur noch kurz, es gibt halt keine leichten Antworten darauf. Also man merkt, es geht's wieder bei der Entrobix-Acher. Also ich hab jetzt schon ein paar mal gesehen, dass Leute das natürlich zum Anlass nehmen, beispielsweise darauf zu verweisen, dass man sich von Microsoft los machen sollte. Grundsätzlich auf amerikanische Technologie an Biederver verzichten. Und ich verstehe diesen Impuls total. Aber tatsächlich ein relativ gut beobachteter oder relativ plausibeler Teil von Europe 2031 ist der, dass sie prognostizieren, dass viele europäische Behörden nur europäische KI benutzen dürfen, aus Souveränitätsgründen. Diese europäische KI ist aber einfach zu schlecht, um mithalten zu können. Und das wirft dann Europa noch weiter zurück im internationalen Wettbewerb. Also vielleicht ist die Lösung dann auch zu sagen, okay, dann bauen wir nicht unbedingt die besten KI-Modell, aber wir müssen verdammt noch mal die allerbesten darin sein, KI anzuwenden und in die Wirtschaftskraft zu bringen, sodass wir wiederum ein so wichtiger Kundenmarkt für diese KI anbieten, sind, dass die nicht auf uns verzichten können. Also es gibt keine leichten Antworten auf dieses Scenario. Nur dass man wahrscheinlich einfach KI ernst nehmen muss, als es bisher getan wird. Und schleunig darauf setzen, dass wir wirtschaftlich und auch wahrscheinlich von der KI-Entwicklung her mithalten können, mit dem, was die USA da treiben. Das wird uns auf jeden Fall noch beschäftigen, dass eine ist natürlich die große Frage, die sich Europa ja schon auch die ganze Zeit stellt. Aber für die sich auch leider niemand so wirklich verantwortlich fühlt, in dem geflächt das Europa ist. Und niemand so wirklich verantwortlich sein kann, ist die Frage, wie kommen wir dann dahin, dass wir unsere eigenen Frontiermodelle tatsächlich entwickeln, die wirklich auf einer Stufe stehen. Wir haben das ja wirklich auch schon versucht mit Mistral, aber das sind viele Hürden, also wirklich was Investitionsgelder angeht, was Know-how angeht, die Frage, wie man den Brain-Drain rückgängig macht von den Top Talenten aus Europa, die im Laufe der Zeit abgewandert sind. Das sind alles Themen, mit denen wir uns natürlich beschäftigen müssen. Aber ich glaube, dass das allein auch eben nicht ausreichen wird. Also es ist einfach eine zeitliche Verzögerung, mit der das alles erst umgesetzt werden kann, mit der wir erst die Rechenzentren erbauen werden können, die wir brauchen. Also nur mal so zum Vergleich. Wir haben 5 Prozent der weltweiten KI-Rechenleistung in Europa und 75-75 Prozent in den USA. Das holt man nicht einfach mal so in ein paar Monaten auf. Und gleichzeitig müssen wir uns eben trotzdem, glaube ich, jetzt Gedanken machen und ich hoffe wirklich, dass Leute in Brüssel und den deutschen Ministerien das Tor. Wie man mit dieser geostratägischen Wundbarkeit umgeht. Also ein Zugriff zu einer Technologie, die eben zumindest im Cybersecherheitsbereich jetzt wirklich relevant ist. Und Cybersecherheit berührt ja auch unmittelbar Verteidigungsfähigkeit und kritische Infrastruktur und sozusagen die grundlegenden Funktionalitäten des Staatswesens. Wie geht man damit um, dass die woanders sitzen und welche Hebel kann man möglicherweise entwickeln um den Zugang sich darzusetzen? Also genau auf dieselbe Art und Weise. Wie wir hoffentlich gute Spieltheoretiker und Techniker und Diplomaten und Experten haben, die sich damit beschäftigen, wie man mit der Handelspolitik der USA umgeht oder eben der Konkurrenz durch China und Sanktionen gegenüber Russland genau. Auf diese mit dieser Leben ernsthaftigkeit müssen wir uns jetzt, glaube ich, auch damit beschäftigen, was welche Karten haben wir. Und wie können wir bis wir es dann geschafft haben, unsere eigene KI-Muskulatur, sag ich mal, aufzubauen. Wie können wir bis dahin uns resilienter machen gegen solche Unterbrechungen, wie jetzt mit Cloud-Fable zum ersten Mal passiert sind? Weil das ist klar, das wird nicht das letzte Mal sein. Also wir wissen nicht, was passiert. Als nächstes, wir werden natürlich dabei sein, wenn es passiert und in den nächsten Folgen darüber sprechen. Aber es ist wichtig, was hier los ist. Also beschäftigt euch natürlich gerne weiter damit und wir hoffen, dass wir vielleicht auch mal eines Tages ein paar besseren Nachrichten aus europäischer Sicht mitbringen können. Vielleicht werden wir doch irgendwie ein Gewinner in diesem ganzen Schlammassel. Gregor, wir reden ja normalerweise immer darüber, was wir mit KI gemacht haben. Gefühlt könnten wir heute wahrscheinlich sehr viel noch darüber reden, was wir alles noch gerne mit Cloud-Fable gemacht hätten, aber dann nicht mehr konnten. Also ich habe gerade noch so geschafft, meine letzten paar Coating-Proms abzuschicken für mein Computer-Spiel, als dann der Zugang, die so vor der Nase zugemacht wurde. Ja, ja, da waren wir auch nicht die Einzigen. Also zum Beispiel Hörer Frank hat uns geschrieben, hat uns eine E-Mail geschickt mit dem Betreff, glaube ich, was ich mit KI gemacht hätte. Und er meinte, er hat zum Beispiel eine App gebaut mit Cloud-Fable für seine B2-Deutsch-Kurse, die er gerade macht. Und die sei eigentlich schon ziemlich super gewesen, aber war noch nicht ganz fertig, als ihm der Zugang wieder verwert wurde. Also unser Beileid ein Dich-Frank, aber zum Glück konnten wir vielleicht die eine oder andere Sache noch machen. Ich habe auch was gemacht, würde ich gar keine tollen Cloten-Modelle gebraucht haben. Was hast du gemacht, für das du gar keine tollen Cloten-Modelle gebraucht hast? Fritz, ich habe einfach nur die Augen aufgemacht. Ich habe nämlich eine kleine Sache beobachtet über die letzten zwei Wochen. Und zwar, durch ihn ist dich, wir haben vor einer Weile mal hier ein paar Wochen lang sehr viel über Wahlthemäge gesprochen. Sehr zu deinem muss man vielleicht noch sagen, Missfallen. Also du fandest das immer mittelgut, dass wir das gemacht haben.
Ja, also ich meine, die Geschichte hat mir recht gegeben. Ich würde sagen, jetzt ist es genau Gegenteil. Es gab da ja auch viele KI-Videos, die unterwegs waren. Es gab aber vor allem KI-Songs. Und einer dieser KI-Songs, der hieß, er hat sich das nicht ausgesucht. ♪ Kein Mensch im Wasser, kein Halt, kein Versuch, nur Regeln, nur Wort. Und jetzt ist was interessantes passiert. Und zwar bei einem Konzert eines Indie-Musikers, den ich persönlich, muss ich sagen, nicht "Kenne", heißt "Berk", ist auf einmal das hier gespielt worden. ♪ Kein Mensch im Wasser, kein Versuch, nur das ist mein Mensch, kein Versuch. Du hörst es schon, der junge Indie-Musiker, der auch 'nen bisschen in den Frauenschwarm ist. Ein bisschen Schlagermäßig. Es ist absolut ein Rockschlager dieser Song. Der spielt das jetzt auf seinen Konzerten. Bei Rock am Ring lief es. Bei Rock im Park auch. Und überall, und das ist auch, wenn man sieht, dass die Leute singen wirklich mit. Also aus vollem Hals singen sie diesen KI-Song mit. Ja, es ist interessant. Wir haben vor vielen Jahren gefühlt, vor Jahr 10. Als wir zum ersten Mal im KI-Podcast über KI-Musik gesprochen haben, damals noch über genau dieses Thema geredet waren, wird aus diesen Songs eine kulturelles Phänomen. Das ist nicht einfach nur was kleines, was ich irgendwie generiere und jemanden schicke, sondern ist es was, was ich versetzt, ständig. Das sind wir jetzt. Ein Eigenleben an dem. Das ist immer jetzt. Das passiert zum meinem Leidwesen. Es ist natürlich alles mit Augenzwingern, muss man sagen. Das hat schon was sehr stark ironisches, wie man das mitzinkt. Aber es ist ja egal, man findet es halt lustig. Ich hab das dann noch zum Anlass genommen. Ich hab dann ein kleiner Ticket darüber gemacht für BF24. Ich brauche bei einigen Band, die typischerweise auf dem Oktoberfest das Bierzelt einheizen. Weil da. Das ist ja für mich eigentlich der Gradmesser, ob ein Song wirklich ein richtiger Hit wurde. Und ich hab einige angeschrieben, könnten Sie sich vorstellen? Das die diesen Herbst, ja, auf der Wiesen im Schotten-Hamel, abends zur besten Zeit vor dem Haufen, junger und feierwütiger Leute, diesen Song zu best geben und die ganze Halle grölt mit. Die meisten haben gesagt, nein. Aber dann am Ende spielen Sie es doch, weil Sie haben sich ja nicht ausgesucht. Ich geh es ihm auch noch ein bisschen weit. Kein Wahl. Die meisten waren nicht so begeistert von der Idee. Tatsächlich auch haben Sie gesagt, weil Sie den Song ein bisschen traurig und depressiv finden, vielleicht für die Wiesen. Allerdings, was ich sehr schön fand, Michael von der Band Südherz, die im Schotten-Hamel aufspielt, weil ich denn nicht auskenne. Der Schotten-Hamel ist schon so, dass junge Zelt so. wund ich mir das schon vorstellen. Er stellt sich es gerade noch nicht vor. Aber vor 20 Jahren hätte man auch nicht gedacht, dass sowas wie Crazy Frog auf einmal so groß wird. Und ihn erinnert das ein bisschen an sowas. Ja, natürlich ist es nicht gut. Aber irgendwie finden es Leute lustig. Und wer weiß, was da passiert. Also, ich hoffe, es passiert nichts. Ich hoffe, wir vergessen diese ganze Temmie-Eppisode einfach und lassen dieses Arme hier wirklich jetzt in Ruhe die Vergessenheit geraten. Was hast du für die Wiesen geplant diese Woche, Fritz? Ich hab geplant unglaublich reich zu werden, Krieg, oder? Aus der permanent-Ander-Klasse. Aus der permanent-Klasse zu entkommen. Und zwar. da gab's Fäbel noch. Das war eine der Sachen, die ich damit noch gemacht habe. Und zwar die gigantische Rechenkraft von Fäbel zu nutzen, um einen Simulator zu entwickeln, der mir berechnet, wer die WM gewinnen wird. Und dann darauf einfach Geld zu setzen, und gigantische Gewinne einzufahren. Und es hat so Mittel geklappt, würde ich sagen. Ich weiß nicht, wie du es noch nicht geklappt hast, wahrscheinlich. Also, es sei denn, es sei die KI ist so gut, dass sie dich in die Zukunft reißen lassen. Ich weiß noch nicht, wer die WM gewonnen hat. Aber ich sag mal, was gut geklappt hat, war der Simulator selber. Er hat mir gut gefallen. Er hat. ich weiß auch ein bisschen simpel. Es gibt so genannte Monte Carlo Simulationen. Ich hab die damals in meinem Studium noch von Hand programmiert. Also wo du quasi so ein. so ein matematisches Scenario simulierst, kann man sagen. Und hat dann basiert auf den E-Lo-Werten der WM-Teilenehmer, 50.000 solche Simulationen durchlaufen lassen, um auszurechnen quasi mit den Perings, wer am Ende gewinnen wird. Und die Antwort, die ich jetzt hier welt-exklusiv verkünden kann, ist spanien. Mit der Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent. Ich bin mir relativ sicher, dass man auch Googlend kann. Das ist der Betverprojekt. - Genau, das verprojektet. Warum ich sage, es hat mir so mittel funktioniert. Ich dachte natürlich, mega geil. Jetzt hab ich hier dieses Geheimeninfo, das ist Spanien gewinnt. Jetzt kann ich ja auf einen Prediction-Market gehen, auf Polymarket oder so was. Oder irgendwo, wo man dann darauf wettt kann. Und dann hab ich da gesehen, überall, bei jedem Buchmacher, bei jedem Prediction-Market. Weil alle Leute, die Elon-Scoars kennen, und natürlich einfach gesagt haben, die haben halt den besten Elon-Scoar, die werden wahrscheinlich gewinnen. Und dann war dann dieser Simulator vielleicht am Ende irgendwie technisch cool, aber in der Realität war das wahrscheinlich dann doch nur so mittelnützlich. Ja, das ist doch gut zu wissen, aber das dann quasi, weil das hättest du sicherlich auch mit dem normalen Kloat machen können. Da hättest du Kloat-Fable gar nicht dafür gebraucht. Ja, aber ich wollte das mit Fable machen. Das find ich super. Das hat sich intelligenter angefühlt. Was ihr auch machen könnt, ganz ohne Kloat-Fable und ohne, dass die amerikanische Regierung das spät ist, unsere Freunde von 11 km/h zu hören. 11 km/h ist ein fantastischer Podcast. Von der Tageschau-Redaktion. Jeden Tag geht es dort um tiefgründige Stories-Geschichten, hinter den Geschichten, hinter aufwendigen Recherchen. Ich bin da diese Woche auch für eine Folge. Zu Gast hört auf jeden Fall sehr gerne mal rein, bei den Kollegen von 11 km/h, dem Tageschau Podcast. Es gibt Recherchen, die uns nicht mehr loslassen. Und Geschichten, die uns tief berühren. Bei 11 km/h der Tageschau Podcast seid ihr mitten drin. Von Montag bis Freitag hört ihr eine neue Folge. Wir tauchen ab zu den zentralen Hintergründen aktueller Nachrichten und spannenden Stories. Gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten der ARD. Bewegene Geschichten, aktuelle Themen und investigativere Schärchen. Das ist 11 km/h der Tageschau Podcast. Zu Hause sind wir in ARD-Sounds und überall da, wo es Podcast gibt.
Podcast Summary
Key Points:
Anthropic veröffentlichte das KI-Modell Claude Fable 5, das als extrem leistungsfähig galt, insbesondere bei komplexen Programmier- und Denkaufgaben.
Das Modell wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken der US-Regierung, die eine potenzielle Nutzung für Cyberangriffe oder Biowaffen befürchtete, wieder vom Netz genommen.
Die US-Regierung verlangte, den Zugang für Nicht-US-Bürger zu sperren, was Anthropic jedoch nicht umsetzbar war, woraufhin das Modell komplett offline genommen wurde.
Es gibt widersprüchliche Berichte über die genauen Gründe
Der aktuelle Zustand wird als nicht tragfähig angesehen, da eine Unterscheidung nach Staatsbürgerschaft technisch und praktisch kaum umsetzbar ist.
Summary:
Der Podcast diskutiert die turbulente Veröffentlichung und sofortige Sperrung des KI-Modells Claude Fable 5 von Anthropic. Zunächst wurde das Modell als bahnbrechend gefeiert, insbesondere für komplexe Projekte wie die Programmierung eines vollständigen Pokémon-ähnlichen Spiels. Es galt als das intelligenteste Modell, das je öffentlich verfügbar war, jedoch mit strengen Sicherheitsvorkehrungen, die sensible Themen wie Biowaffen blockierten.
Nur wenige Tage später, am Freitag, verlangte die US-Regierung von Anthropic, den Zugang für Nicht-US-Bürger zu unterbinden, was das Unternehmen als undurchführbar ansah und das Modell daher komplett vom Netz nahm. Die genauen Hintergründe sind unklar: Es gibt Spekulationen über eine tatsächliche Sicherheitslücke, einen strategischen Schachzug der USA zur Sicherung eines technologischen Vorteils oder einen politischen Konflikt zwischen Anthropic und der Trump-Regierung. Die Situation wird als instabil beschrieben, da eine dauerhafte Sperrung nach Nationalität nicht praktikabel ist.
Die Moderatoren betonen die Dringlichkeit für Europa, nicht zum großen Verlierer dieser Entwicklung zu werden, und fragen, wer zukünftig Zugang zu den leistungsfähigsten KI-Modellen haben wird.
FAQs
Claude Fable 5 ist ein neues KI-Modell von Anthropic, das als sicherheitsgedämpfte Version des leistungsstärkeren Claude Mythos 5 veröffentlicht wurde und sehr smarte Fähigkeiten besitzt.
Die US-Regierung verlangte von Anthropic, den Zugang für Nicht-US-Bürger zu sperren, angeblich wegen einer Sicherheitslücke. Da eine Staatsbürgerschaftsprüfung nicht praktikabel war, wurde das Modell komplett offline genommen.
Claude Mythos ist das vollständige, leistungsstarke Modell ohne strenge Sicherheitsmaßnahmen, während Claude Fable die gleiche KI ist, aber mit starken Sicherheitssperren, die sensible Fragen blockiert.
Es gibt drei Theorien: eine echte Sicherheitslücke, eine strategische Positionierung der USA zur Kontrolle von KI-Zugängen oder ein politischer Streit zwischen der US-Regierung und Anthropic.
Niemand mehr, da Anthropic das Modell komplett vom Netz genommen hat, nachdem die US-Regierung den Zugang für Nicht-US-Bürger verbieten wollte.
Europa könnte zu den großen Verlierern gehören, wenn es keinen Zugang zu den leistungsstärksten KI-Modellen mehr erhält, was die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte.
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